Nato Manöver ein voller Erfolg: Norwegische Fregatte versenkt (ernsthaft, keine Satire)

Hat jemand das in den deutschen Medien gesehen? Aus dem größten Nato-Manöver seit dem Kalten Krieg, Trident Juncture in Norwegen, wurde eine Partie „Schiffe versenken“. Eine norwegische Fregatte wurde versenkt und ist nicht mehr zu retten.
 
Die Fregatte fuhr unter Gefechtsbedingungen mit ausgeschaltetem Transponder und war damit für einen Tanker auf den Instrumenten unsichtbar. Anscheinend hat dem Kapitän der Fregatte jemand vergessen zu erklären, dass man dann besonders aufmerksam sein muss.
 
Die Fregatte und der Tanker stießen zusammen und die Fregatte ging unter, der Tanker hat keine nennenswerten Schäden davongetragen. Da sich dies vor der Küste abspielte, liegt die Fregatte nun kamerawirksam am Ufer, wo die Besatzung sie noch hin manövrieren konnte, bevor sie unterging.
 
Ich habe diese Meldung zuerst in den russischen Nachrichten gesehen, aber zumindest die Süddeutsche Zeitung hat es auch berichtet.

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Autor: Anti-Spiegel

Thomas Röper, geboren 1971, hat als Experte für Osteuropa in Finanzdienstleistungsunternehmen in Osteuropa und Russland Vorstands- und Aufsichtsratspositionen bekleidet. Heute lebt er in seiner Wahlheimat St. Petersburg. Er lebt über 15 Jahre in Russland und spricht fließend Russisch. Die Schwerpunkte seiner medienkritischen Arbeit sind das (mediale) Russlandbild in Deutschland, Kritik an der Berichterstattung westlicher Medien im Allgemeinen und die Themen (Geo-)Politik und Wirtschaft.

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