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Große Aufregung um eine Seite, die Mainstream-Journalisten auffordert, Missstände zu melden

Vertreter der Mainstream-Medien sehen die Pressefreiheit bedroht, weil eine Internetseite Journalisten dazu auffordert, „auszusteigen“ und über Missstände in ihren Redaktionen zu berichten.

Die Seite Mainstream-Aussteiger wurde von Abgeordneten der AfD online gestellt. Dort steht nur ein kurzer Text:

Liebe Mitarbeiter der Mainstream-Medien,
sind Sie Journalist geworden, weil ihnen die Wahrheit und die unabhängige Information der Bürger am Herzen liegen?
Haben Sie die Nase voll von befristeten Verträgen und Stellenstreichungen?
Wollen Sie wieder in den Spiegel schauen können, ohne dabei Georg Restle und Anja Reschke zu sehen?
Dokumentieren Sie mit uns die schlimmsten Lügen und Manipulationen der Haltungsredaktionen und schicken Sie sie – garantiert anonym und komplett vertraulich – an diese E-Mail-Adresse: info@mainstream-aussteiger.de.
Sie werden sich besser fühlen!

Whistleblower sind ja derzeit in aller Munde, wie wir zum Beispiel in den USA beim angeblichen „Ukraine-Skandal“ beobachten können. Und Whistleblower sind für die Mainstream-Medien etwas Gutes, solange sie nicht gegen das gewollte Narrativ verstoßen. Und so hat Seite hat für einigen Wirbel gesorgt, weil sie genau das anscheinend tut. Der deutsche Journalisten-Verband hat zum Beispiel getwittert: „AfD provoziert mit ihrem „Aussteigerprogramm“ weiter. Einfach nur widerlich!

Auf seiner Seite hat der Verband geschrieben:

„Der Deutsche Journalisten-Verband wertet das von AfD-Abgeordneten propagierte „Aussteigerprogramm für Mainstreamjournalisten“ als Provokation gegen den kritischen Journalismus.“

Der Verband der Journalisten soll alle deutschen Journalisten vertreten, also demnach überparteilich und neutral sein, stattdessen ergreifen der Verband und sein Vorsitzender Frank Überal jedoch immer wieder bei politischen Themen Partei. Wer „kritischen Journalismus“ fordert, muss eine solche Seite, wie die „Aussteiger-Seite“ begrüßen, denn sollte es Missstände in Redaktionen geben, dann sollte ein kritischer Journalist diese aufdecken. Das ist per Definition sein Job. Und der Verband der Journalisten sollte das ausdrücklich unterstützen.

Sollte es andererseits keine Missstände in den deutschen Redaktionen geben, dann kann doch diese Seite allen herzlich egal sein, weil sich niemand bei ihr melden wird.

Warum also die Aufregung?

Aber der Journalisten-Verband schreibt auch:

„Der DJV-Vorsitzende rät den Journalisten dazu, sich durch dieses Störfeuer nicht in ihrer freien und unabhängigen Berichterstattung beeinflussen zu lassen“

Dazu kann sich jeder überlegen, wie er das einordnet. Für mich klingt es fast wie eine Drohung an Journalisten, sich bloß nicht mit der Seite in Verbindung zu setzen. Dabei braucht es diese Seite dringend in Deutschland. Wir erinnern uns an den Relotius-Skandal im Spiegel. Damals hatten Kollegen schon lange einen Verdacht gegen Relotius, aber die Chefredaktion stand lange hinter ihm. Hätte es diese „Aussteiger-Seite“ schon früher gegeben, wäre Relotius wahrscheinlich viel früher aufgeflogen. Aber so waren Spiegel-Reporter, die einen Verdacht gegen Relotius hatten, damit alleine und hatten keinen Ansprechpartner, denn die Redaktion wollte lange nicht auf sie hören.

Wie mächtig der Mainstream in Deutschland ist, zeigt auch die Reaktion von Jimdo. Jimdo ist eine Plattform, mit der sich jeder eine eigene Webseite bauen kann und diese kann dort auch gehostet werden. Die „Aussteiger-Seite“ hat Jimdo jedoch gelöscht, weil sie gegen Jimdos „Richtlininen und Werte“ verstößt“.

Mich würde interessieren, um welche Richtlinie es dabei geht. Es scheint eher nur um die „Werte“ zu gehen. Man muss die AfD nicht mögen und ich mag keine der Parteien in Deutschland, aber ich verstehe partout nicht, was schlecht an einer Seite sein soll, die Journalisten auffordert, Missstände zu melden. Gibt es so viele Missstände in deutschen Redaktionsstuben, dass man dort nun in Panik verfällt? Wenn alles bestens ist – ich wiederhole mich – dann braucht doch niemand Aufhebens um diese Seite zu machen.

Auch der Chef des Tagesschau Fakteninders, Patrick Gensing, war gar nicht zu halten und hat seinem Unmut auf Twitter Luft gemacht: „Die AfD-Kampagne wird über rechte Blogs und Medien sowie AfD-Unterstützerkonten in sozialen Medien systematisch verbreitet.

Da ich nun auch über die Seite berichtet habe, gilt der Anti-Spiegel in den Augen von Gensing nun wohl auch als „rechter Blog“. Das finde ich amüsant, denn ich bekomme ja auch kritische Mails und Kommentare. Es sind nicht viele, aber es gibt sie. Und lustig ist, dass meine Kritiker, die meinen, mich politisch einordnen zu müssen, sich nicht entscheiden können: Für die eine Hälfte bin ich ein „Kommunistenschwein“, für die andere Hälfte ein „rechter Verschwörungsthoeretiker“. Es wäre schön, wenn die sich mal absprechen und auf eine Richtung einigen könnten.

Aber ernsthaft: Ich finde diese Kritik in sofern sogar gut, weil sie mir bestätigt, dass ich tatsächlich schwer in das „Links-Rechts-Schema“ einzuordnen bin. Ich bin Pragmatiker und gehe an Probleme heran, ohne sie vorher in Schubladen einzusortieren. Und dabei kann es sein, dass ich mal „linke“ und mal „rechte“ Thesen vorbringe. Aber die Einordnung in „links“ und „rechts“ ist in meinen Augen heute auch nicht mehr zeitgemäß, wie ich hier mal erklärt habe.

Aber in jedem Fall finde ich als kritischer Journalist es gut, dass es nun eine „Anlaufstelle“ für Journalisten gibt, wo sie Missstände – auch anonym – melden können. Wenn es keine Missstände gibt, dann braucht es auch niemanden zu stören, dass es so eine Seite gibt. An so einer Seite müssen sich nur diejenigen stören, die etwas zu verbergen haben. Oder sehe ich das falsch?

Anti-Spiegel @SpiegelAnti

Thomas Röper, geboren 1971, hat als Experte für Osteuropa in Finanzdienstleistungsunternehmen in Osteuropa und Russland Vorstands- und Aufsichtsratspositionen bekleidet. Heute lebt er in seiner Wahlheimat St. Petersburg. Er lebt über 15 Jahre in Russland und spricht fließend Russisch. Die Schwerpunkte seiner medienkritischen Arbeit sind das (mediale) Russlandbild in Deutschland, Kritik an der Berichterstattung westlicher Medien im Allgemeinen und die Themen (Geo-)Politik und Wirtschaft.

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  • Die MS Medien springen mal wieder bereitwillig über jedes Stöckchen, dass ihnen die AFD hinhält.
    Die Mitteilungen der Presse führen doch nur dazu, dass diesem Aufruf erst recht Aufmerksamkeit geschenkt wird. Potentiellen Wählern der AFD zeigt dies, die reden nicht nur, sondern die tun auch was. Eine Partei, die etwas bewegt.
    Es ist fraglich, ob sich Journalisten überhaupt melden. Zum einen, weil diese durch Preisgabe von Internern für die Redaktion durchaus nicht mehr anonym bleiben. Zum Anderen weil diese Seite von der AFD kommt und diese Partei bis auf ihre Wähler keine Zustimmung in Deutschland geniest.
    Ich erwarte nicht, dass sich viele Journalisten auf diesen Aufruf melden. Daher gehe ich auch nicht davon aus, dass die AFD veröffentlichen wird wie groß die Reaktion darauf ist.
    Aber die AFD hat schon alles erreicht. Sie wollte Aufmerksamkeit und hat diese auch bekommen.
    Ich bleibe bei meinem Motto: Wir werden alle nur betrogen, deshalb wähle ich keinen von da Oben.

  • Normalerweise hätte der DJV so eine Seite selbst ins Netz stellen müssen, um seine Journalisten zu schützen! Aber leider hat dieser Verband schon lange die Seiten gewechselt! Die andere Seite ist ja auch deutlich zahlungskräftiger!

    • Genau so sehe ich das auch. Wer sich großspurig Interessenvertreter nennt sollte auch vertreten und dazu gehört nach der Berufsethik diejenigen zu schützen die sich der Wahrheit im wahrsten Sinne verpflichtet fühlen.

      Vorsätzliches Verbreiten von Falschinformationen nennt man noch immer im deutschen Sprachraum eine Lüge.

      Wer hat sich denn mit all den Chelsa, Julian, Edward's die Taschen gefüllt und hat sie dann ausgesaugt weggeworfen? Wer schützt solche Journalisten vor einem Schicksal wie in Malta?

      Eben weil man die Aufrechten lieber hängt als sie zu schützen muß man die eigenen Lügen durch angebliche Faktenfinder, Correktiv oder bellingcat decken lassen und verlässt da auch gern den Weg der Rechtschaffenheit indem man andere der Lüge bezichtigt, Lexika dauer überarbeitet, andere lächerlich macht, herabwürdigt oder notfalls die Existenzgrundlage entzieht.

      Wahrheit kann weh tun aber die Wahrheit verschweigen zu müssen kann noch viel schlimmere Schmerzen verursachen.

  • Thomas, du bist nicht nur "Kommunistenschwein" und ein "Verschwörungstheoretiker", sondern betreibst eine "prorussische Website" und schreibst "Machwerke"! Bittet man darum, dass doch mal mit Beispielen zu unterlegen, kommt allerdings nichts mehr. Du hast "Sorge vor kritischer Berichterstattung zu russlandbezogenen Themen und Verständnis für die von Vladimir Putin gesteuerte Politik Russlands. In seinen Werken und Artikeln bemüht sich "Putinversteher" Röper, den aktuellen russischen Präsidenten gegen Kritik in Schutz zu nehmen." "Röper ist auch Gegner des offenen und alleine faktenbasierten Gemeinschaftsprojekts Wikipedia[4] und arbeitet dabei mit den Wikipediagegnern Markus Fiedler und Dirk Pohlmann zusammen.[5"
    Oder: "Röper thematisierte selbst das Thema der russischen Internetzensur, da er nach eigenen Angaben von Lesern darauf angesprochen worden sei. Er versuchte dabei Zensurpraktiken in Russland mit Zensur in Deutschland zu vergleichen. Bei dieser Gelegenheit verwechselt er jedoch beispielsweise die staatliche Zensur in seinem Land mit selbstbestimmten Regeln privater Internetanbieter (Darstellung von Gewalt usw) in anderen Ländern. "
    Auch das machst du: "Hinzu kommt die von ihm als "medienkritische Arbeit" bezeichnete pauschale Kritik an der Berichterstattung westlicher Medien, insbesondere der wöchentlich erscheinenden Zeitschrift Der Spiegel."
    Zu finden ist all dieser Unfug hier: https://www.google.com/url?sa=t&rct=j&q=&esrc=s&source=web&cd=5&cad=rja&uact=8&ved=2ahUKEwjN2KXzuZTmAhWSLFAKHSLzBcAQFjAEegQIBhAB&url=https%3A%2F%2Fwww.psiram.com%2Fde%2Findex.php%2FThomas_R%25C3%25B6per&usg=AOvVaw3GgVM7lCAvNEsbSUUXQ9yL

    Thomas, ich denke, diese Kritik solltest du als Ritterschlag betrachten!

    • leider kann ich unter dem angegebenen link den begriff "kommunistenschwein" nicht finden.

      das ist schade, weil dann dieser blog zum integeren verlinken nicht taugt.

      vielleicht wurde es ja auch bei psiram "bereinigt"

      oder gibt es einen link, der als nachweis zu gebrauchen ist?

  • Patrick Gensing vom Staats- und Propagandasender ARD und sein "faktenfinder" muss sich hierbei natürlich auch melden und seine Schlichtheit, um es milde auszudrücken, zu Protokoll zu geben! Wenn man irgendetwas nicht bei diesem "ARD-Faktenfinder" findet, dann sind es Fakten! Statt dessen die üblichen Behauptungen, Vermutungen, Halbwahrheiten durch weglassen, die dort zu sehen sind! Wer die Fakten kennen will, muss das z.B. hier beim Anti-spiegel tun.
    ARD-Mann Gniffke ließ dieses "erfolgreiche Projekt" "Faktenfinder" verlängern!

  • Was mich extrem nervt ist, wie die AfD auf der Protestwelle reitet, obwohl sie inhaltlich eine der Systemparteien ist. Ihr Programm ist rechtskonservativ bis rechtsextrem und vor allem neooliberal. Und ich glaube nicht, daß eine von der AfD propagierte, betriebene oder protegierte Website ernsthaft auch linke Kritik am "Qualitätsjournalismus" verfolgen würde. Für die ist doch der Mainstream "linksgrün versifft". Dabei ist der Mainstream - ganz besonders inklusive der Grünen - so rechts wie lange nicht mehr! Nur weil man dort behauptet, "gegen Nazis" zu sein, ist man noch lange nicht "links"! Schon gar nicht, wenn selbst eine Sahra Wagenknecht das Label "Nationalsozialistin" angehängt bekommt, wie kürzlich in einem Artikel des Spiegel.

    • Neoliberal sind sind doch alle Parteien.
      Eingeführt 1998 von der SPD und den Grünen.

      Können sie von mir aus auch sein, solange nicht halb Deutschland auf der Strecke bleibt, wie mit den ADS.

      Die CDU/CSU war bis 2005 genauso politisch ausgerichtet wie jetzt die AfD.
      Die AfD hat das Parteiprogramm der CDU von 2001 übernommen. Über 60 Jahre würde Deutschland von Rechten regiert. Hat keinen gejuckt. Uns ging es gut.

      Dann kamen SPD und Grüne mit ihrer Agenda 2010. Der Anfang vom Ende. Die Zerstörer stehen links. Nicht rechts.
      Dann kam Stasi Merkel und gibt uns den Rest.

    • "Was mich extrem nervt ist, wie die AfD auf der Protestwelle reitet, obwohl sie inhaltlich eine der Systemparteien ist. Ihr Programm ist rechtskonservativ bis rechtsextrem und vor allem neooliberal. "

      Letzteres hört man immer wieder, allerdings fehlen häufig die Beweise. Können sie diese liefern? (nur ein paar Beispiele - bitte nicht das Rententhema denn dort hat die AfD verschiedenste Ansichten und noch kein Programm beschlossen).

    • Den Umstand "reitet auf Protestwelle" nutzen alle Parteien wenn es zu ihrem Vorteil ist.
      Dieses Wellenreiten nutzten
      - Links/Grün wenn es um Einwanderung geht jeder der das nicht so sieht wird zum Antidemokrat, Ausländerfeind, Nazi

      - AFD gegen unkontrollierte Einwanderung

      - CDU/CSU wenn Ausführungsfehler vertuscht werden sollen z. B. unkontrollierte Einwanderung, heimliche Zustimmung bei Glyphosat, Maut

      - SPD ist Weltmeisterin im Wellenreiten ganz gleich welches Thema wenn es für die SPD ein Vorteil bringt ist sie dabei,
      z.B. wer nicht arbeitet soll nichts essen-> das Verfassungsgericht sieht das etwas anders, größter Niediglohnsektor- man muss von seiner Arbeit leben können

      Die AFD ist sozusagen die letzte Welle wo die Aufspringen können die bei den anderen Wellen vorzeitig abstiegen oder absteigen mussten. Ob es sinnvoll ist oder nicht wollen nun ausgerechnet diejenigen entscheiden die mit ihren Entscheidungen die letzte Welle erschufen.

      Wenn auffallend viele gut Betuchte der Meinung sind das wir den halben Globus aufnehmen können stehen dieser Gruppe eine eher größere Gruppe gegenüber die das nicht so sehen.
      Wenn einer kleinen Gruppe von Profiteuren eine größere Gruppe von Ausgebeuteten gegenüber steht dann wirken Aussagen wie "wir sind reich", "wir schaffen das" eher als Verhöhnung.
      In den letzten 20 bis 30 Jahren wurde ausschließlich die Minderheit bedient. Dazu war beinahe jedes Mittel recht.

      Und nun das Geschrei wegen der Seite die nichts anderes macht wie die Meldeseiten der anderen politischen Lager.

      Der wichtigste Unterschied dieser Seite liegt im Aufdeckungspotential.

      Auch du unterstellst gleich einmal Mordgelüste ohne Ansatzweise darüber nachzudenken das es in Redaktionen auch Menschen gibt die mit den krummen Methoden nicht einverstanden sind.
      Wenn also ein Journalist Kenntnis von Machenschaften hat die uns in einen gesetzwidrigen Krieg ziehen dann KANN er sich an die Seite wenden er MUSS es nicht tun.
      Die politisch anderen Meldesystemen kennen kaum ein KANN sondern fordern ein MUSS.
      Ob die jeweiligen Anschwärzungspunkte einer gerichtlichen Überprüfung Stand halten, alles egal.
      Inzwischen ist diese Paralleljustiz hoffähig gemacht worden. Ganz gleich ob ein Tagungsraum, ein Geschäftsessen oder sonst was, da werden Existenzen bedroht, da wird die Ausübung des Geschäfts bedroht, da wird Parteibuchmacht über Gebäude ausgeübt die der Allgemeinheit gehören sollten.

      Antisemitismus melden, Hass melden, Nazis melden u.v.m.
      Es gibt diesbezüglich ein Strafgesetz auf dessen Grundlage man eine Anzeige macht, ermittelt wird, angeklagt wird und wenn zurecht dann ein Gericht tätig wird.
      Bis dahin hat keine Person in irgend einer Form auf irgend einem moralistisch eingefärbten Seiten was zu suchen.
      Dem Alter des "ich will aber" und trotzig mit dem Fuß stampfen ist man doch schon raus gewachsen.
      Immer schön die Unschuldsvermutung im Auge behalten.

  • Der Deutsche Journalisten Verband ist schon lange keine Organisation mehr, die das Wohl ihrer Mitglieder als Hauptziel hat sondern Teil der breiten Propagandafront - und verrät auf diese Weise dieser Tage eher seine Mitglieder.

    Was mich eher noch als die Geschichten der frustrierten Journalisten interessieren würde - hier habe ich eine sehr gute Vorstellung wie das funktioniert - wären berichte eines Leserkommentar-Zensors, bevorzugt einer Person aus dem Mittleren Management dieses Bereichs. Wie die Kommentare der Regiemetrolls eingepflegt werden, usw. Solche Geschichten. Alleine um des Unterhaltungswertes wegen.

  • Diese Seite ist vielleicht die letzte Chance die Journalisten-Weste einer Grundreinigung zuzuführen. Angesichts dessen was dieser Gilde gerade so um die Ohren fliegt.

    Wenn sich erst die IT-Profis anschicken auf den Servern der Lügner die Beweise einzusammeln ist es zu spät.

  • Journalisten in Blockwartmanier anonym bei den Neonazis anzuschwärzen, darin siehst Du also kein Problem? Gut, bisher wurden ja Politiker wie Walter Lübcke ermordet und noch keine Journalisten.

    Aber Du nennst ja auch gleich konkrete Namen von Journalisten in Deinem Text. Schreibst Du dann tief betroffen, sobald sie um die Ecke gebracht sind? Oder willst Du verkaufen, der “kleine Himmler” Kalbitz oder Bernd Höcke seien etwa keine Neonazis?

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