In eigener Sache: Mein Buch über die Ukraine ist in zwei Wochen lieferbar

Mein Buch „2014 – Wie der neue Kalte Krieg begann“ ist ab 10. Juni lieferbar.

Das Buch hatte ursprünglich 900 Seiten, da es jedoch für einen recht niedrigen Preis von nur 25,95 verkauft werden soll, was für ein solches Buch im Hardcover sehr wenig ist, hat der Verlag alles getan, um Papier und Seiten zu sparen. Beim Setzen wurden leere Seiten vermieden, auch bei Kapitelumbrüchen wurde nach Möglichkeit Papier gespart. Nun wird es ca. 670 Seiten haben, es ist dabei aber kein Wort gekürzt worden. Da das Setzen des Buches ein großer Aufwand war, hat sich der für Ende Mai geplante Veröffentlichungstermin etwas verschoben.

Als E-Book ist es schon seit Ende Februar verfügbar, nun kommt also endlich die Papierversion. Noch läuft die Vorbestellungsphase und es ist in dieser Zeit für nur 22,95 zu bestellen.

In dem Buch gehe ich die Ereignisse des Jahres 2014 chronologisch durch. Es beginnt mit dem Maidan im November 2013 und endet mit der Unterzeichnung des zweiten Abkommen von Minsk im Februar 2015. Auf über 600 Seiten und auch mit über 900 Quellen kann man die Eskalation der Ereignisse vom Maidan über den Machtwechsel in Kiew, die darauf folgenden Ereignisse auf der Krim, den Bürgerkrieg und das abgeschossene Flugzeug MH17 detailliert verfolgen.

Links zu Leseproben aus dem Buch finden Sie am Ende dieses Artikels.

Freunde, die das Buch kritisch „probegelesen“ haben, sagten, es lese sich wie ein Thriller. Das hat allerdings weniger mit mir zu tun, sondern liegt an den Ereignissen selbst. Die Entwicklungen und ihre Eskalation von einem Protest mit wenigen Menschen Ende November 2013 in Kiew hin zu einem Bürgerkrieg mit zehntausenden Toten, sind tatsächlich unglaublich spannend und als ich daran gearbeitet habe, war es auch für mich so fesselnd, dass ich tatsächlich ein halbes Jahr lang täglich bis zu 15 Stunden nur recherchiert und geschrieben habe.

Ursprünglich war weder ein „Polit-Thriller“ noch ein medienkritisches Buch geplant. Ich habe nur aus Interesse an dem Thema für mich selbst recherchiert und geschrieben. Aber bei der Arbeit an dem Buch bin ich auf so viele Falschmeldungen der westlichen Medien gestoßen, dass es ohne Medienkritik gar nicht denkbar ist. Ob bei den „Gesetzen vom 16. Januar“, den Todesschüssen auf dem Maidan, den Ereignissen auf der Krim, dem Beginn des Bürgerkrieges oder auch bei MH17 – die westlichen Medien haben sich nicht mit Ruhm bekleckert, sondern oft bewusst Falschmeldungen produziert. Das ging so weit, dass man sich auf Berichte der OSZE berufen hat und dann aber das Gegenteil von dem geschrieben hat, was in den OSZE-Berichten stand.

Die Ereignisse des Jahres 2014 sind auch heute noch hochaktuell, denn sie dienten als Vorwand für die Russland-Sanktionen und die vom Westen geschaffene Konfrontation mit Russland.

In dem Buch finden Sie Antworten auf viele Fragen, wie zum Beispiel: Wer hat den Maidan finanziert? War die Vereinigung der Krim mit Russland ein Bruch des Völkerrechts? Was wissen wir heute über MH17? Was besagt eigentlich das Abkommen von Minsk, das Russland angeblich erfüllen muss, damit die Sanktionen gelockert werden können? Wie begann der Bürgerkrieg im Osten der Ukraine?

Wer verstehen will, wie es zum neuen Kalten Krieg kam, sollte dieses Buch aufmerksam lesen und sich mit der Ukraine beschäftigen, denn dort liegen die Gründe für die neue Konfrontation des Westens mit Russland.

Ich habe auf hier meiner Seite Leseproben veröffentlicht, Sie können Teile der Kapitel zum Maidan oder der Krim hier probelesen.

Sie können das Buch mit einem Klick auf die Anzeige unter diesem Artikel direkt beim Verlag bestellen.

Über das Buch habe ich schon beim Erscheinen des E-Books ein Interview bei Robert Stein von NuoViso gegeben.

Ukrainekonflikt: Startschuss für einen neuen Kalten Krieg – Thomas Röper bei SteinZeit

Autor: Anti-Spiegel

Thomas Röper, geboren 1971, hat als Experte für Osteuropa in Finanzdienstleistungsunternehmen in Osteuropa und Russland Vorstands- und Aufsichtsratspositionen bekleidet. Heute lebt er in seiner Wahlheimat St. Petersburg. Er lebt über 15 Jahre in Russland und spricht fließend Russisch. Die Schwerpunkte seiner medienkritischen Arbeit sind das (mediale) Russlandbild in Deutschland, Kritik an der Berichterstattung westlicher Medien im Allgemeinen und die Themen (Geo-)Politik und Wirtschaft.

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