Kuriosität des Tages: In Epsteins Villa hing eigenwilliges Portrait von Bill Clinton

Lachen muss ja auch mal sein, daher eine kuriose Meldung am Morgen: In Epsteins Anwesen in New York wurde dieses sehr eigenartigee Portrait gesehen: Bill Clinton im Kleid.

Vorweg sei gesagt, dies ist wirklich nur eine kuriose Nachricht, die in der Sache keinerlei Neuigkeiten enthält. Aber man wird ja mal lachen dürfen.

Das Portrait wurde von einer australischen Künstlerin gemalt, ob Epstein das Original gekauft oder eine Kopie aufgehängt hat, ist unklar. Die britische Daily Mail brachte die Nachricht heute und beruft sich auf eine Quelle, die ungenannt bleiben möchte, das Bild aber schon 2012 in dem New Yorker Anwesen von Epstein fotografiert haben will.

Das Bild zeigt Clinton in einem blauen Kleid mit roten High-Heels. Das soll zum einen Anspielung auf Monika Lewinsky sein, die seinerzeit in blauen Kleidern zu sehen war. Andererseits ist bemerkenswert, dass auch Hillary schon in genau so einen Kleid fotografiert wurde, wie Bill es auf dem Portrait trägt. Wovon genau die Künstlerin sich bei ihrer Arbeit inspirieren ließ, ist aber nicht bekannt.

Die Daily Mail hat in ihrem Artikel auch noch einmal eine Zusammenfassung der Fakten im Fall Epstein geschrieben und unter anderem auch Bilder der schon bekannten Logbücher des „Lolita-Express“ gezeigt, die Bill Clinton insgesamt mindestens 26 Mal als Passagier führen, teilweise ohne Begleitung durch den Secret Service, dafür aber in Begleitung junger Mädchen, von denen oft nur Vorname oder Initialen vermerkt sind.

Auch ein Foto von Chelsea Clintons Hochzeit ist bei der Daily Mail zu sehen, das zeigt, dass Epsteins Vertraute, die inzwischen untergetauchte Ghislaine Maxwell zu den Gästen zählte, als Epstein wegen seiner Verurteilung längts gesellschaftlich geächtet war.

Aber das sind alles bekannte Tatsachen und die Meldung hat keinen Nachrichtenwert, außer dass Epstein sich ein solches Bild in seine Villa gehängt hat. Aber ich fand es lustig und man kann ja nicht nur ernste und traurige Nachrichten veröffentlichen.

Autor: Anti-Spiegel

Thomas Röper, geboren 1971, hat als Experte für Osteuropa in Finanzdienstleistungsunternehmen in Osteuropa und Russland Vorstands- und Aufsichtsratspositionen bekleidet. Heute lebt er in seiner Wahlheimat St. Petersburg. Er lebt über 15 Jahre in Russland und spricht fließend Russisch. Die Schwerpunkte seiner medienkritischen Arbeit sind das (mediale) Russlandbild in Deutschland, Kritik an der Berichterstattung westlicher Medien im Allgemeinen und die Themen (Geo-)Politik und Wirtschaft.

2 Gedanken zu „Kuriosität des Tages: In Epsteins Villa hing eigenwilliges Portrait von Bill Clinton“

  1. In dieses Bild kann man hinein interpretieren was man denkt;
    – die feminine Seite des Herrn Clinton
    – den Pantoffelheld, verschlungen von der Machtgier seiner Frau
    – Anspielung einer sexuellen Orientierung

    völlig egal wie das Bild auf den Betrachter wirkt es zeigt nur Eines, mit der Jagd nach Sensationen kann man so schön von wichtigen Fragen Ablenken.
    Von der Straftat um die es wirklich geht und den Folgen für die Opfer, die Korruption im System, bis hin zu ganz offensichtlichen Mängeln im Recht System.

    Und auch schon gedanklich an einer VT gebastelt? 🙂
    Erscheint es nun nicht mehr so verwunderlich dass das Firmengeflecht mit halbnackten Verkäufern, Lolitas auf den Laufstegen und Mode für Kinder und Heranwachsenden die eher für eine bestimmte Zielgruppe angedacht schien, sein Geld gemacht hat? Wurde die Kosmetik Linie vor Markteinführung im Alltag schon vorab geprobt?

    Ein Angel, als lebendige Schaufensterpuppe, bei dessen Anblick eher der Trieb angesprochen wurde als die Mode, die Kollektionen als Abziehbild der Erwachsenen. Das beklatschte Mobbing als Unternehmensstrategie.
    Und plötzlich, beim Anblick der blinden Justitia will niemand dabei gewesen sein, von nichts gewusst haben usw.

  2. Wäre eigentlich genau das richtige Portrait von Clinton, um es im Weissen Haus aufzuhängen — Bills Kopf zum Vorzeigen, aber alles andere macht Hitlery…
    Wüsste mal gerne, wie die „Epstein und Clinton haben sich gar nicht gekannt, Trump war Epsteins einziger Freund“-Medien das erklären…

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