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Newsguard will wissen, wie vertrauenswürdig der Anti-Spiegel ist – Teil 2

Vor einigen Tagen habe ich meine Korrespondenz mit Newsguard veröffentlicht. Newsguard hat auf meine Mail geantwortet und wie versprochen veröffentliche ich die Fortsetzung der Korrespondenz.

Die Firma Newsguard hat es sich zur Aufgabe gemacht, den Usern schon im Browser durch farbliche Markierungen mitzuteilen, welche Nachrichtenseiten vertrauenswürdig sind. Vor einigen Tagen hat Newsguard mich angeschrieben und mir Fragen gestellt, weil Newsguard gerade dabei ist zu prüfen, ob sie den Anti-Spiegel vertrauenswürdig finden oder nicht. Ich habe Newsguard geantwortet und die Korrespondenz veröffentlicht, da ich für Transparenz stehe. Sollten Sie den Artikel nicht gelesen haben, tun Sie dies bitte zuerst, weil es sonst schwierig wird, diese Fortsetzung der Korrespondenz mit Newsguard zu verstehen. Den ersten Teil der Korrespondenz finden Sie hier.

Newsguard hat mir geantwortet, hier der Text der Antwort:

Sehr geehrter Herr Röper,

Vielen Dank für Ihre Rückmeldung.

Ich würde Sie gerne nochmals zu Ihrem Vorgehen bei Richtigstellungen fragen und zu dem Beispiel, das Sie schickten: Werden also alle Richtigstellungen in Form eines “Nachtrages” am Ende von Artikeln veröffentlicht? Ich habe mir weitere Beispiele von Nachträgen auf der Webseite angeschaut und stellte dabei fest, dass diese in der Regel die Artikel zu ergänzen scheinen, sie jedoch nicht inhaltlich korrigieren. Könnten Sie mich auf weitere Beispiele von inhaltlichen Korrekturen hinweisen?

Ihre weiteren Antworten oder Teile davon werden wir in unseren Mediensteckbrief aufnehmen.

Gerne beantworte ich auch Ihre Fragen zu NewsGuard:

Die Verfassungsgerichte der westlichen Hemisphäre betonen, dass eine Trennung von Staat und Medien unabdingbar für freie Medien ist. Warum sitzen im Vorstand von Newsguard dann aber folgende Personen und wie lässt sich das mit der Formulierung newsguard verfasse „unabhängige Bewertungen“ vereinbaren?

General a.D. Michael Hayden: Ehemaliger Direktor der CIA, ehemaliger Direktor der National Security Agency (NSA) und ehemaliger Principal Deputy Director of National Intelligence. Der Mann hat „zur Jagd“ auf einen Mann geblasen, der einer der wichtigsten Whistleblower unserer Zeit ist: Edward Snowden
Elise Jordan, ehemaliger Redenschreiber von Condoleezza Rice
Anders Fogh Rasmussen, ehemliger dänischer Ministerpräsident und ehemaliger Nato-Generalsekretär
Tom Ridge, ehemaliger First Secretary der Homeland Security
Jimmy Wales, Mitbegründer von Wikipedia (also kontrolliert Wikipedia sich über newsguard quasi selbst)

Die Aufsichtsratmitglieder spielen in den redaktionellen Vorgängen, zu denen die Überprüfung und Bewertung von Webseiten gehört, keinerlei Rolle und haben keinen Einfluss darauf. Alle Mitglieder werden auf unserer Webseite offengelegt.

Auch zu newsguard Deutschland gibt es eine Frage: Laut Ihrer Seite ist Gordon Crovitz Co-CEO, aber er ist auch Mitglied des Council on Foreign Relations. Das ist zwar keine staatliche Stelle, aber doch eine politische Lobbygruppe mit politischen Interessen und sehr engen Verbindungen zur US-Regierung. Wie ist das mit der von newsguard betonten Unabhängigkeit vereinbar?

Unabhängig von früheren oder aktuellen Assoziationen unseres Führungsteams und unserer Mitarbeiter ist NewsGuard bestrebt, alle Webseiten fair und gleich zu behandeln und zu bewerten. Die Webseiten werden dabei anhand von neun unabhängigen und unpolitischen journalistischen Kriterien bewertet.

Mit freundlichen Grüßen,

Soweit deren Mail, hier meine Antwort:

In Nachträgen sind Informationen enthalten, die ich erst nach Veröffentlichung eines Artikels erfahren habe. Meist sind das inhaltliche Ergänzungen. Aber wenn mir ein inhaltlicher oder sachlicher Fehler unterlaufen ist, dann ändere ich nicht den Artikel, sondern schreibe es in den Nachtrag und nehme dazu ausführlich Stellung. Den fehlerhaften Originaltext lasse ich dabei unverändert (mit deutlichem Hinweis, dass es sich um einen Fehler handelt) stehen, um dem Leser gegenüber transparent zu bleiben. In meinen Augen sollten Leser immer transparent nachvollziehen können, was in einem Artikel später inhaltlich verändert wurde, anstatt den Inhalt eines Artikels nachträglich stillschweigend zu ändern, ohne den Leser zu informieren. Solche Beispiele gibt es leider, ich berichte immer wieder darüber. Das macht zum der Spiegel, der bei Newsguard einen grünen Haken hat, wie dieses Beispiel zeigt, über das ich mit allen Quellen berichtet habe: https://www.anti-spiegel.ru/2019/dreiste-luege-bei-spon-aufgezeigt-reaktion-der-spiegel-vertuscht-das-durch-heimliche-aenderung-im-artikel/).

Ich habe diese Vorgehensweise gewählt, weil ich transparent sein will und zu Fehlern, die passieren können, auch stehe, anstatt sie zu vertuschen.

Mir sind bisher nur zwei echte Fehler unterlaufen, zumindest sind mir mehr bisher nicht bekannt, und meine Leser sind sehr kritisch und weisen mich darauf hin, wenn ihnen etwas unwahr vorkommt. Der zweite Fehler, der mir passiert und der mir sehr peinlich ist, ist dieser, mehr Beispiele habe ich bisher nicht: https://www.anti-spiegel.ru/2019/unregelmaessigkeiten-bei-wahl-in-sachsen-121-prozent-wahlbeteiligung-in-einem-wahllokal/ Auf meinen Fehler hat mich kaum 30 Minuten nach Veröffentlichung ein Leser per Mail hingewiesen und am liebsten hätte ich den Artikel wieder komplett gelöscht. Aber da ich Medienkritik betreibe, muss ich auch zu meinen Fehlern stehen und habe den Artikel stehen gelassen, aber deutlich auf den Fehler hingewiesen.

Noch etwas zur klaren Trennung von Nachricht und Kommentar, was ja ein Bewertungskriterium bei Newsguard ist. Die Seite heißt im Untertitel deutlich sichtbar: „Fundierte Medienkritik – Thomas Röper“. Kritik spiegelt per Definition die Meinung des Kritikers wider, meine Artikel sind also per Definition Meinungsäußerungen, wobei ich aber durch Verlinkung der Quellen transparent aufzeige, wie ich zu dieser Meinung gekommen bin.

Das Konzept meiner Seite besteht aus drei Teilen:

Erstens Medienkritik: Ich weise darauf hin, wenn Medien meiner Ansicht nach falsch, unvollständig oder tendenziös berichten. Damit ist – und das sagt der Titel meiner Seite auch deutlich – praktisch jeder Artikel bei mir immer auch eine Meinungsäußerung, das ist per Definition des Wortes „Kritik“ gar nicht anders möglich.

Zweitens Russlandbild: Ich möchte den Lesern zeigen, wie Themen in anderen Ländern wahrgenommen werden, deren Sprache die meisten Deutschen nicht verstehen. Die Leserzahlen dieser Artikel, in denen ich teilweise einfach nur Beiträge russischer Medien übersetze, zeigen, dass es dafür einen Bedarf gibt und dass das viele Menschen in Deutschland interessiert. Ich lebe in Russland und ich ärgere mich darüber, dass in Deutschland ein falsches Bild über Russland gezeichnet wird. Mir liegt es am Herzen, das richtigzustellen und dabei sowohl auf das hinzuweisen, was in Russland funktioniert, als auch auf das, was nicht funktioniert. Es geht mir um ein realistisches Bild. Und letztlich ist es in meinen Augen ein Beitrag zur Völkerverständigung, wenn man etwas über ein anderes Land und die Menschen dort erfährt.

Drittens: Nachrichten und Meldungen, über die in den deutschen Medien nicht berichtet wird. Aktuelle Beispiele: Joe Biden hat es abgelehnt, vor dem Impeachment-Ausschuss auszusagen und ein Sachverständiger, der bei einer Anhörung zugunsten von Trump ausgesagt hat, wurde noch während seiner Aussage bedroht, er würde wegen der Aussage seinen Job als Professor bei einer Universität verlieren. Ich habe beide Nachrichten nicht in den deutschen Medien gefunden, obwohl darüber in den USA berichtet wurde und es auch in den Nachrichtenagenturen gekommen ist. Ich finde es wichtig, den Lesern das ganze Bild zu zeigen und dazu gehören auch Meldungen, über die in Deutschland ansonsten nicht berichtet wird. (Hier der Artikel zu dem Beispiel, die Primärquellen sind verlinkt https://www.anti-spiegel.ru/2019/amtsenthebungsverfahren-gegen-trump-was-am-donnerstag-passiert-ist-und-was-der-spiegel-draus-macht/)

Der Anti-Spiegel hat nicht den Anspruch, schnell die aktuellen Nachrichten zu bringen oder gar eine umfassende Nachrichtenseite zu sein. Das kann ich im Ein-Mann-Betrieb gar nicht leisten. Der Anti-Spiegel will Zusammenhänge aufzeigen, vollständig berichten und analysieren. Bei der Analyse kann es zu unterschiedlichen Meinungen kommen, das haben Analysen so an sich. Aber mir ist es wichtig, dass ich durch Verlinkung aller Quellen dem Leser die Möglichkeit gebe, zu überprüfen, ob ich die Wahrheit schreibe und wie ich zu meinen Schlussfolgerungen komme.

Der Fehler, der mir bei dem oben genannten Artikel zur Sachsenwahl unterlaufen ist, war mir eine Lehre, eben nicht schnell zu berichten, sondern lieber einen oder zwei Tage später, dafür aber fundiert recherchiert, korrekt und vollständig. Bei dem Fehler habe ich mich hinreißen lassen und wollte schnell sein, die Quittung folgte auf dem Fuße, denn es war eine Falschmeldung. Das passiert mir nicht noch einmal.

Da auch Newsguard für Transparenz steht, wie ich auf Ihrer Webseite lesen konnte, gehe ich davon aus, dass Sie nichts dagegen haben, dass ich unsere Korrespondenz – natürlich ohne Ihren Namen zu nennen – weiterhin veröffentliche, so wie ich es auch mit unseren ersten Mails getan habe. https://www.anti-spiegel.ru/2019/newsguard-will-wissen-ob-anti-spiegel-vertrauenswuerdig-ist-wie-wohl-die-antwort-ausfaellt/

Wie gesagt vermute ich stark, dass die Bewertung, die Newsguard mir geben wird, schon feststeht. Aber vielleicht tue ich Ihnen und Newsguard damit Unrecht, ich lasse mich überraschen.

Für weitere Fragen stehe ich gerne zur Verfügung.

Liebe Grüße

Thomas Röper

Dies war meine Antwort, es werden noch Wetten angenommen, wie Newsguard den Anti-Spiegel wohl einstufen wird.

Aber wenn die es ernst meinen mit ihren Kriterien, kann eigentlich nichts passieren, denn für Newsguard ist sogar die „Bild“ vertrauenswürdig. Laut Newsguard veröffentlicht Bild nicht „regelmäßig Falschinformationen“ und wenn es doch mal passiert, werden „Fehler regelmäßig richtiggestellt“ und die Bild zeichnet sich demnach auch durch das „Vermeiden irreführender Überschriften“ aus. Ob der Anti-Spiegel da wohl eine Chance auf den grüne Haken von Newsguard hat?

Anti-Spiegel

Thomas Röper, geboren 1971, hat als Experte für Osteuropa in Finanzdienstleistungsunternehmen in Osteuropa und Russland Vorstands- und Aufsichtsratspositionen bekleidet. Heute lebt er in seiner Wahlheimat St. Petersburg. Er lebt über 15 Jahre in Russland und spricht fließend Russisch. Die Schwerpunkte seiner medienkritischen Arbeit sind das (mediale) Russlandbild in Deutschland, Kritik an der Berichterstattung westlicher Medien im Allgemeinen und die Themen (Geo-)Politik und Wirtschaft.

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  • Wäre ich nun Vollblut-Journalist vom Schlage eine Thomas Röper, würde ich es diesen "Wie immer sie auch heißen" es verbieten, in der gleichen - grün markierten - Spalte wie die "BILD" benannt zu werden.

    Auf Deutsch gesagt: Mich könnten diese Nasen am A...A.... l... !

  • In der Antwort wurde viel geschrieben aber nichts gesagt. Bla Bla Bla. Wenn aber der Spiegel und auch die Bild einen grünen Harken haben, dann ist das keine Seite, die Medien aufzeigt, die die Wahrheit berichten sondern es ist eine Seite, die Systemkorrekte Medien einen grünen Harken gibt.
    Ich wette, dass du sicherlich keinen grünen Harken bekommst. Unter den Nutzern der alternativen Medien ist das dann aber auch ein Gütesiegel. Die Begründung wird da dann sicherlich das fehlende Impressum sein. Ein vorgeschobener Grund, da dir in deinen Berichten kein Fehlverhalten nachzuweisen ist.
    Thomas mach weiter so. Ich lese deine Seite jeden Tag.

  • Der Staats- und Propagandasender ARD mit seiner Tagesschau ist auch mit "grün" bewertet worden!
    Tagesschau am 04.11.2019: "Iran verstößt erneut gegen Atomabkommen"
    Beim anti-spiegel schauen wir dann in den §26 des Atomabkommens und dort steht, dass der Iran Uran anreichern darf, wenn erneut Sanktionen gegen ihn verhängt werden!

    https://youtu.be/EaiEbvwLfFk?t

    Daran sieht man, dass die Einstufung mit GRÜN durch Newsguard die Medien kennzeichnet, die für Falschberichterstattung und Desinformation stehen!

  • Dieser Typ von Newsguard ist das Musterbeispiel der selbstgefälligen, allwissenden westlichen Journaille, die davon überzeugt sind, die Guten zu sein! Es ist natürlich absoluter Quatsch, dass die Herrschaften von NSA, CIA und NATO im "Führungsteam" keinen Einfluss auf die Arbeit von Newsguard nehmen. Das mag fürs Tagesgeschäft zutreffen. Aber die würden doch niemals einen solchen Posten antreten, wenn dort wirklich unabhängig recherchiert werden würde, also Medien wie der anti-spiegel oder RT mit Grün bewertet werden würden! Aber auf den Gedanken, dass Medien wie die Staatssender ARD, ZDF, DLF oder transatlantische Käseblätter wie die FAZ, die Welt oder der Spiegel nur Unsinn schreiben und dieses Geschreibsel mit der Realität nichts zu tun hat und sie deshalb mit ROT bewertet werden müssen, dafür aber ins westliche Narrativ passen, kommt der Typ von Newsguard überhaupt nicht!

    • Die eigentlich spannende (und deshalb von "Newsguard" auch konsequent ausgeblendete) Frage ist ja, WIESO ÜBERHAUPT Ex-Geheimdienst-Führungspersonal, ranghohe Politiker und Mitglieder transatlantischer "Think Tanks" im Vorstand/Aufsichtsrat dieser Truppe sitzen, wenn sie dort überhaupt keinen inhaltlichen Einfluß nehmen?

      Daß allein schon der Name dieser Truppe Orwellsche Dimensionen hat, scheint denen ja auch völlig abzugehen: "Nachrichten-Wächter"! Da ist es bis zum "Wahrheitsministerium" nicht mehr weit - und das sogar im globalen, überstaatlichen Maßstab! Fernab jedlicher demokratischer Kontrolle. Unwählbar, daher per Definition auch unABwählbar. Und die bestimmen also in Zukunft, was "gute" und was "falsche" News sind?

      Na, Prost Mahlzeit!

  • Wer die BILD, ein übles Käseblatt mit GRÜN bewertet, merkt offensichtlich nicht einmal, wie lächerlich er sich macht! Und damit auch die Mitglieder seines Aufsichtsrates, wie diesen Ex-NATO-Generalsekretär Rasmussen!

  • Lieber Thomas Röper,
    das ist doch der Ritterschlag. Ich würde nicht meine wertvolle Zeit auf Antworten verschwenden, um den Pappnasen bei NewsGuard zu antworten. Ich gehe davon aus, dass Anti-Spiegel mit dunkelrot bewertet wird. Wer heute noch den Mainstreammedien hnterherhechelt, dem ist leider nicht mehr zu helfen :-) Es zeigt aber auch, dass die Mainstreammedien - TV und Blattsalat - zu Huren verkommen sind. Anti-Spiegel ist aus meiner Sicht ein wichtiger Gegenpol in dieser wirren Welt. DANKE

  • Klasse Tool! Hier mal die Berwertung von Spiegel.de:

    https://www.directupload.net/file/d/5661/7s4sk5my_jpg.htm

    Am besten gefällt mir "Vermeidung irreführender Überschriften", gefolgt von
    "Journalisten recherchieren (!!!) und veröffentlichen Informationen verantwortungsbewußt".

    Hm.... "verantwortungsbewußt"... also im Bewußtsein einer Verantwortung..... WEM gegenüber eigentlich? ;-)

  • Ich habe mir jetzt mal den Spass gemacht und Newsguard selber ein paar Fragen gestellt:

    Sie geben vor, Medien auf ihre Vertrauenswürdigkeit hin zu überprüfen.
    Was qualifiziert Sie überhaupt dazu? Sind Ihre Mitarbeiter unfehlbar? Wo kann man Ihre Fehler und Korrekturen einsehen?
    Über welche Quellen verfügen Sie, um die Vertrauenswürdigkeit anderer Medien einzuschätzen?
    Wer bewertet Newsguard.com überhaupt?
    Weiterhin wird von den von Ihnen mit „Grün“ bewerteten Medien immer wieder auf „Putins Krieg in der Ukraine“ bzw. die „russische Aggression in der Ostukraine“ verwiesen. Nur findet sich davon in keinem einzigen OSZE-Bericht etwas! Tatsache ist vielmehr, dass die Ukraine im April 2014 eine sogenannte „Antiterroroperation“ gegen die Bevölkerung des Donbass begann und dabei Großstädte wie Lugansk oder Donezk bombardierte sowie mit Raketenwerfern und Artillerie beschoß. Nachzulesen ist auch das in den OSZE-Berichten!
    Weiterhin bitte ich um Darlegung, warum die russische Seite RT mit Rot, also nicht vertrauenswürdig eingestuft wurde. Ist es möglich, Ihre Wertung einzusehen?
    Auf Ihrer Website ist zu lesen, dass sie sich über Suchmaschinen finanzieren. Kann man Ihre Finanzberichte, Jahresabschlüsse etc. öffentlich einsehen?

  • Um die Glaubwürdigkeit einer Seite zu beurteilen würde ich sie über einen längeren Zeitraum regelmässig besuchen, so wie wir das alle tun. Ich sehe darum nicht ein warum Herr Röper Rede und Antwort stehen muss.

    Was für mich persönlich den Anti-Spiegel glaubhaft macht, ist die Nachvollziehbarkeit der Gedankengänge, fussend in Zusammenhängen, die Angabe von Quellen und auch ganz wichtig - dass wenn ich meine Meinung eingebe die auch so Veröffentlicht wird wie ich das wünsche. Und nicht gezwungen werde einige Male umzuschreiben bis - wenn überhaupt, mein Tweet dann doch noch akzeptiert wird. Das ist auf vielen Seiten keineswegs selbstverständlich und Zensur von unbequemen Lesermeinungen verfälscht viel.

    Im weitern ist es mit der Wahrheit so eine Sache. Ist das Glas halb voll oder halb leer? Ein Haus oder ein Gegenstand sieht von jeder Seite oft komplett anders aus. Ich denke der Anti- Spiegel hat ein sehr umsichtiges recherchieren und wie oben erwähnt nachvollziehbare Gedankengänge.

    Nochmals, ich sehe wirklich nicht ein warum Herr Röper Rede und Antwort stehen muss. Zudem befürchte ich, dass da etwas vorbereitet wird das allen freien Journalisten in Zukunft noch Sorgen machen wird.

  • Ja, so ein Tool wollt ich doch schon immer. Vor allem um dann mit meiner IP-Adresse zu zeigen, daß ich immer auf rot-markierten Seiten unterwegs bin.

    ROTFL

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