OSZE-Beobachter sind in der Ukraine von ukrainischer Armee beschossen worden

In dem Bürgerkriegsgebiet sind Beobachter der OSZE unter Feuer geraten. Der Beschuss ging von der ukrainischen Arme aus.

Schon gestern berichtete die OSZE über den Vorfall. Demnach beaufsichtigte die OSZE in der Nähe von Lugansk auf von Rebellen kontrolliertem Gebiet Reparaturarbeiten an der Wasserversorgung. Das geschah in unmittelbarer Nähe der Frontlinie. Die Arbeiten und die Anwesenheit der OSZE-Beobachter waren den Konfliktparteien gemeldet worden und es gab Sicherheitsgarantien von beiden Seiten.

Dennoch wurden nach Angaben der OSZE aus Richtung der ukrainischen Stellungen ungefähr fünf Schüsse abgegeben, die die OSZE-Beobachter nur um wenige Meter verfehlten und in nahe gelegene Bäume einschlugen. Die Beobachter und die Arbeiter, die die Wasserversorgung reparieren wollten, suchten Deckung und verließen das Gebiet danach zügig. Es wurde niemand verletzt.

Wenig überraschend gab es in der westlichen Presse dazu keine Meldungen.

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Autor: Anti-Spiegel

Thomas Röper, geboren 1971, hat als Experte für Osteuropa in Finanzdienstleistungsunternehmen in Osteuropa und Russland Vorstands- und Aufsichtsratspositionen bekleidet. Heute lebt er in seiner Wahlheimat St. Petersburg. Er lebt über 15 Jahre in Russland und spricht fließend Russisch. Die Schwerpunkte seiner medienkritischen Arbeit sind das (mediale) Russlandbild in Deutschland, Kritik an der Berichterstattung westlicher Medien im Allgemeinen und die Themen (Geo-)Politik und Wirtschaft.

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