Podiumsdiskussion: Putin und andere Staatschefs im O-Ton über Klimawandel und Umweltschutz

Auf der Podiumsdiskussion des Valdai-Klubs haben die Präsidenten von Russland, Aserbaidschan und Kasachstan auch Fragen zum Klimawandel beantwortet. Da die Medien in Deutschland den Eindruck erwecken, bei dem Thema gebe es weltweite Einigkeit, habe ich die Fragen und Antworten übersetzt und man sieht: Es gibt diese weltweite Einigkeit nicht.

Heute kommt keine internationale Konferenz, an der Politiker teilnehmen, ohne Fragen zum Klimwandel aus. So auch die Podiumsdiskussion des Valdai-Klubs. Ich denke, es ist für deutsche Leser durchaus interessant, wie Staatschefs anderer Länder das Thema sehen.

Beginn der Übersetzung:

Frage einer Teilnehmerin aus dem Publikum: Guten Tag! Ich bin Expertin am Französischen Institut für Internationale Beziehungen in Paris.

Präsident Putin, ich habe eine Frage an Sie. Gleich zu Beginn Ihrer Rede haben Sie die Konturen einer möglichen Zukunft zu skizziert. Eines der Themen, die sich natürlich aufdrängen, ist das Thema der globalen Erwärmung, der Klimawandel.

Russland hat vor kurzem den Pariser Klimavertrag ratifiziert und Sie wissen, dass dieses Thema Präsident Emmanuel Macron sehr am Herzen liegt. Das ist eines der Schwerpunktthemen für ihn.

Übrigens, meiner Meinung nach beginnen Sie und Präsident Macron eine neue Phase der Beziehungen, es wäre interessant, wenn Sie auch darüber sprechen würden.

Aber ich komme auf meine Frage zurück. In Frankreich und in Europa gibt es im Prinzip einen grundlegenden Konsens über den Klimawandel, obwohl das Mädchen Greta Thunberg in dieser Frage in letzter Zeit stark polarisiert hat.

Putin: Was hat sie getan?

Teilnehmerin aus dem Publikum: Sie hat eine gewisse Polarisierung in diese Debatte gebracht. Was Russland betrifft, so denke ich, dass es immer eine Ambivalenz in den Beziehungen gegeben hat, auch in den Doktrinen, weil die russische Umweltdoktrin einige sehr gute Dinge sagt. Aber die russische Wirtschaftsdoktrin bis 2025 sagt, dass die Entwicklung einer „grünen Wirtschaft“ eine der Bedrohungen und Risiken für die russische Wirtschaft sei und es ist klar, warum. Denn der Anteil von Öl und Gas ist sehr hoch bei den Exporten.

Dasselbe, die gleiche Widersprüchlichkeit, sehen wir auch in der Debatte über die Gründe des Klimawandels. Ist er das Ergebnis menschlicher Aktivität, oder sind es globale Zyklen der Erde?

Die gleiche Ambivalenz in den Beziehungen zu Unternehmen. Ist das eine Chance für die Zukunft? Heute Morgen haben wir in der ersten Debatte hier gesagt, dass Russland vielleicht einen sehr interessanten Platz in der neuen grünen Weltwirtschaft einnehmen kann. Oder ist es ein Risiko, ein Verlust von Gewinnen für Unternehmen?

Und das gleiche auf der Ebene der globalen Rivalität. Wir haben auf dem Treffen des Valdai-Klubs auch darüber gesprochen, dass das Umweltthema in den Händen mächtiger Akteure zu einem Instrument in Wirtschafts-, Handels- oder Finanzkriegen werden kann.

Und glauben Sie, dass Russland mit der Unterzeichnung, der Ratifizierung des Pariser Vertrags, all diesen Zweifeln, Schwankungen und Dilema ein Ende gesetzt hat? Gibt es jetzt ein neues sozioökonomisches Paradigma der Entwicklung, national und weltweit? Wird dieses Thema die Welt verbinden, oder wird das ein weiteres Thema, das die Welt spaltet?

Putin: Zur Einigkeit der Ansätze und Einschätzungen. Er wird es wahrscheinlich nie so eine Einigkeit geben. Schließlich geben Experten auf verschiedenen Gebieten, die auf die eine oder andere Weise versuchen, die Frage nach den Ursachen des Klimawandels zu beantworten, keine eindeutigen Antworten zur Ursachen des Klimawandels. Es gibt verschiedene Standpunkte, ich habe sie selbst gehört.

Es gibt diejenigen, die sagen, dass der Grund eine Art von globalen Veränderungen im Sonnensystem sind und dass die Erde periodisch davon betroffen ist und es dabei große Veränderungen gibt. Ich war selbst bei dem Fluss Lena, unserem Fluss im hohen Norden, da gibt es riesige, hohe Küsten mit Sedimenten, in denen deutlich tropische Säugetiere und tropische Meere zu sehen sind. Aber die Lena ist im hohen Norden. Es gab dort also mal ein solches Klima. Gab es damals von Menschen verursachte Emissionen? Nein, natürlich nicht. Verstehen Sie, es gibt keine eindeutige Antwort.

Dennoch ist meine Position, dass, wenn die Menschheit auch nur irgendeinen Einfluss auf den Klimawandel hat und diese Veränderungen schlimme Folgen haben, wenn es also etwas gibt, was wir tun können, um diesen Prozess zumindest zu verlangsamen und die negativen Folgen zu vermeiden, dann müssen wir das Maximum dafür tun. Das ist unsere Position. Trotz aller Widersprüche werden wir diesen Prozess in der Welt zur Bekämpfung des Klimawandels unterstützen.

In der Tat haben wir das Übereinkommen von Paris ratifiziert und beabsichtigen, es umzusetzen. Sie sagten, wir hätten Zweifel oder es gäbe Widersprüche. Die wird es immer geben. Aber schauen Sie sich die Verpflichtungen an, die wir eingegangen sind und welche die anderen Partner eingegangen sind. Wir haben uns verpflichtet, die anthropogenen Emissionen bis zum Jahr 2050 um 70 bis 75 Prozent zu reduzieren.

Die Europäische Union hat sich übrigens nur verpflichtet, ihre Emissionen um 60 Prozent zu reduzieren. Wir haben ein ganzes nationales Programm auf dem Gebiet der Ökologie verabschiedet. Und da ist Punkt für Punkt aufgelistet, was wir tun müssen und wie wir es tun müssen und in welchem Zeitrahmen. Wir haben im Rahmen des nationalen Projekts zur Bekämpfung der Veränderung der Situation im Bereich der Umwelt 12 nationale Programme verabschiedet. Die Emissionen in unseren 12 größten Städten, in denen Emissionen das Leben der Menschen beeinflussen und negative Auswirkungen auf die Umwelt haben, sollen um 20 Prozent gesenkt werden.

Wir haben ein ganzes Programm über Mülldeponien, nicht nur primitive Deponien, sondern auch für Sondermüll und gefährlichen Abfall, angenommen. Wir haben ein Programm zur Erweiterung der Naturschutzgebiete um fünf Millionen Quadratkilometer verabschiedet. Wir haben eine ganze Reihe von Maßnahmen, die wir nicht nur beabsichtigen, sondern bereits umsetzen und diese Maßnahmen sind bereits im russischen Gesetz eingebettet. Wir sind also entschlossen, gemeinsam mit unseren Partnern den im Pariser Abkommen skizzierten Weg zu gehen.

Was die Kohlenwasserstoffe betrifft, so habe ich erst gestern gesagt, dass wir eine der grünsten Energieproduktionen der Welt in Russland haben, eine der grünsten. Wir haben Atomkraft und Wasserkraft, das sind 50 Prozent unseres gesamten Energieverbrauchs, der Rest kommt von Gas.

Unser Energiesektor ist einer der grünsten der Welt und hinzu kommen die Fähigkeiten unserer riesigen Wälder, viel CO2 abzubauen. Wir verstehen die Bedrohungen, denen alle ausgesetzt sind, auch wir. Schließlich erwärmt sich in Russland 2,5 Prozent schneller, als im Rest der Welt. Wir verstehen das.

Und wir spüren die Folgen: an einem Ort brennen Wälder, an einem anderen Ort, nicht weit davon, gibt es Überschwemmungen, woanders Dürren und so weiter. Wir sind uns dessen sehr wohl bewusst und gehen davon aus, dass wir mit der Welt, mit der ganzen Menschheit, zusammenarbeiten müssen, um alles in unserer Macht stehende zu tun, um die Natur und die Umwelt zu erhalten.

Vielleicht wollen unsere Partner, unsere Freunde, die Diskussionsteilnehmer, auch etwas dazu sagen?

Moderator: Umweltfragen betreffen uns alle. Vielleicht möchten Sie etwas sie sagen, Präsident Alijew?

Alijew (Präsident von Aserbeidschan): Ich unterstütze Wladimir Putins Thesen voll und ganz.

Ich für meinen Teil möchte sagen, dass wir in Aserbaidschan auch Gas- und Wasserkraft für die Stromerzeugung nutzen. Auch wir erfüllen in dieser Hinsicht unsere Emissionsverpflichtungen.

Dieses Thema ist von globaler Relevanz und die Länder, die die Hauptakteure bei der Klimaerwärmung sind, haben das entscheidende Wort. Unser Land ist auch geografisch klein und hat eine kleine Bevölkerung, so dass wir die globalen Prozesse nicht ernsthaft beeinflussen können.

Aber als verantwortungsbewusstes Mitglied der internationalen Gemeinschaft ergreifen wir unsererseits die notwendigen Maßnahmen, um die Umweltsituation sowohl in unserem Land, als auch in der Kaspischen Region zu verbessern, denn dies gilt nicht nur für uns, sondern auch für die Staaten in der gesamten Region.

Moderator: Möchte noch ein Teilnehmer etwas dazu sagen?

Putin: Kasachstan ist auch ein Öl förderndes Land.

Moderator: Kasachstan wäre sehr wichtig.

Toqajew (Präsident von Kasachstan): Kasachstans Energiebilanz ist so, dass 74 Prozent aus Kohle kommen. Aus irgendeinem Grund glauben viele, dass wir nur Öl und Gas benutzen. Ja, in der Tat, was die Exporteinnahmen angeht, steht natürlich das Öl an erster Stelle. Aber in der Energiebilanz ist es die Kohle. Wir legen jetzt Gas in die Hauptstadt und arbeiten mit der Russischen Föderation an einer Gaspipeline zu unseren nördlichen Städten Petropavlovsk, Pavlodar, Kokchetav und anderen.

Was die „grünen“ Technologien in der Energiebilanz Kasachstans betrifft, so nehmen sie nicht mehr als anderthalb Prozent ein. Das ist die Realität. Dennoch sollten wir uns natürlich bemühen, grüne Technologien, so genannte erneuerbare Energiequellen, zu entwickeln.

Aber wir müssen verstehen, dass das eine sehr teure Sache ist und über Nacht auf „grüne“ Technologie umzusteigen, ist es sehr schwierig, das sieht man in Europa, was soll man da erst von uns sagen. Daher ist es notwendig, diese Fragen realistisch anzugehen.

Was den Klimawandel betrifft, so sagte mir ein sehr berühmter Wissenschaftler, dass dieses Thema schon vor 300 Jahren, vor 200 Jahren und vor 100 Jahren diskutiert wurde. Das ist sozusagen eine Sache, die seit vielen, vielen Jahren diskutiert wird. Das Klima verändert sich wirklich auf die eine oder andere Weise. Ich würde das, was jetzt mit dem Klima passiert, daher nicht überbewerten.

Aber was das Pariser Abkommen betrifft, so ist es natürlich ein universelles Dokument, dem wir beigetreten sind und wir werden unseren Verpflichtungen nachkommen. Aber ich wiederhole, Illusionen über erneuerbare Energien sollten nicht genährt werden. Man muss von dem ausgehen, was man hat. Danke.

Moderator: Das Wichtigste ist wahrscheinlich, dass die Menschen dieses Thema auch noch in 300 Jahre diskutieren können. Wenn dann niemand mehr da ist, der das diskutieren kann, haben wir etwas falsch gemacht.

Ende der Übersetzung


Wenn Sie sich dafür interessieren, wie Russland auf die Fragen der internationalen Politik blickt, dann sollten Sie sich die Beschreibung meines Buches ansehen, in dem ich Putin direkt und ungekürzt in langen Zitaten zu Wort kommen lasse.

Autor: Anti-Spiegel

Thomas Röper, geboren 1971, hat als Experte für Osteuropa in Finanzdienstleistungsunternehmen in Osteuropa und Russland Vorstands- und Aufsichtsratspositionen bekleidet. Heute lebt er in seiner Wahlheimat St. Petersburg. Er lebt über 15 Jahre in Russland und spricht fließend Russisch. Die Schwerpunkte seiner medienkritischen Arbeit sind das (mediale) Russlandbild in Deutschland, Kritik an der Berichterstattung westlicher Medien im Allgemeinen und die Themen (Geo-)Politik und Wirtschaft.

7 Gedanken zu „Podiumsdiskussion: Putin und andere Staatschefs im O-Ton über Klimawandel und Umweltschutz“

  1. Also im Grunde genommen genauso auf dem falschen Weg, wie der Rest.
    Es wird etwas bekämpft, was a) nichts mit dem Klimawandel zu tun hat und b) auf was wir keinen Einfluss haben: CO2…

    Der Klimawandel ist periodisch und im ganzen Sonnensystem vorhanden. Der CO2 Gehalt ist das Resultat und nicht die Ursache. 3,5% des menschlich verursachten CO2 spielen keine Rolle, zumal CO2 eh keine Rolle spielt. Außer, dass der Planet dadurch grüner wird, weil die Pflanzen mehr Nahrung bekommen.
    Übrigens sind Pflanzen keine CO2 Fresser, denn wenn das Sonnenlicht fehlt, dann atmen sie O2 ein und CO2 aus.

    Naja, es ist mittlerweile echt sinnlos darüber zuschreiben oder zu diskutieren. Die wahren Probleme der Menschheit werden weiter nicht angesprochen.
    Das Klima muss man vor der Menschheit schützen, nicht anders herum.

    1. Ich wiederhole es noch einmal: Darauf kommt es nicht an – Punkt

      Es ergeben sich nur zwei Fragen:

      Die erste ist eine „strategische“, nämlich wie wollen wir zukünftig unseren Energiebedarf decken – denn irgendwann ist das Zeug (also fossile Brennstoffe) alle.

      Endenergieverbrauch BRD 2014 nach IFO
      ( https://www.youtube.com/watch?v=rV_0uHP3BDY )

      Fossile Brennstoffe (CO2-Emmision):
      • Strom 12,8%
      • Verkehr 27,9%
      • Raum- und Wasserwärme 25,5%
      (- 20° Außentemperatur – in der Wohnung T-Shirt – tägliche Dusche?)
      • Prozesswärme 17,7%
      (z.B. Industrie->Metallguß)
      Summe 83,9%

      Der Rest – 16,1% – ist alles mögliche, also z.B. Wind, Sonne, Wasser, Kernenergie, Biomasse etc., etc. mit unterschiedlichen Anteilen an den verschiedenen „Endenergieformen“ – habe keine Lust das hier aufzuschlüsseln.

      Doch eins noch – 1,3% Biosprit sind auch dabei, und es müßte jedem bekannt sein, daß diesem, jedenfalls soweit es Diesel betrifft, der südostasiatische Urwald zum Opfer fällt – wie übrigens auch dem Inhalt so manches „beautycase“ – da sollte doch ab und zu das eine oder andere „Dämchen“, wenn es sich für die nächste „Antiklimademo“ kameragerecht aufmotzt, in die toten Augen eines Orang-Utan-Babys blicken müssen.

      Um wirklich etwas zu bewirken, auch angesichts des Rohstoffverbrauches im allgemeinen, müsste die gesamte Warenproduktion umgebaut werden, vor allem müsste sich „langlebig – teuer – wenig“ gegenüber „Nutzschrott – billig – aber ganz, ganz viel“ durchsetzten. Und allein wie letzteres gerade durch diesen planlosen „Digitalisierungswahn“ befeuert wird, können wir gern etwas ausführlicher erörtern.

      Die zweite näher liegende Frage ist: Was bezweckt man mit dieser „Panikkampagne“?
      Allein der Hinweis auf mögliche neuartige Gewinninteressen ist mir zu dünn.

      1. „Ich wiederhole es noch einmal: Darauf kommt es nicht an – Punkt“

        Naja dann…

        Aber Öl und Gas sind immer noch keine fossilen Brennstoffe. Sondern abiotische. Basierend auf Methan. Und CO2 hat trotzdem nichts mit dem Klimawandel zu tun. Da immer noch nicht Ursache, sondern immer noch Resultat. Und immer nich findet der Klimawandel im gesamten Sonnensystem statt. Nicht nur auf der Erde. Somit ist der Mensch nicht der Schuldige.

        Was mit der Panik erreicht werden soll? Angst. Wer Angst hat, denkt nicht, sondern lässt sich treiben. Somit lässt er sich besser ausbeuten Und nichts anderes ist es. Reiche werden noch reicher. Arme noch ärmer. Nur das die Armen dafür nch auf die Straße gehen, weil Angst und nicht denken…..

        1. Völlig unabhängig davon, ob CO2 die nachgesagte Wirkung hat oder nicht, sind die Brennstoffe schädlich. Es ist doch interessant, dass ein Pathologe beim Lungenbefund nicht unterscheiden kann, ob der Tote Raucher war oder an einer viel befahrenen Straße gewohnt hat. Ich bin davon überzeugt, dass der Mensch schon lange gute Alternativen erfunden hätte, wenn man ihn gelassen und finanziert hätte. Alleine schon die Summen, mit denen der Verteidigungs-, besser gesagt der Angriffshaushalt aufgestockt werden soll, wäre besser in Forschung und Entwicklung angelegt, statt in Zerstörung.

      2. An der Vernichtung der Urwälder ist der Mensch schuld.
        Vermüllung der Meere.
        Leerfischung der Meere, um die Menschenmassen zu ernähren.
        Vernichtung von zigtausenden Arten, weil der Lebensraum knapp wird. Man spricht mittlerweile sogar von 1 Mill Arten in den nächsten Jahren.

        Ursache:
        Die unkontrollierte, virenhafte Vermehrung des Menschen plus Kapitalismus. Der nebötigt ständiges Wachstum.

        Das sind die Probleme, welche den Rest auslösen. Aber dagegen wird nichts getan. Im Gegenteil.. das Leben ist ja so kostbar… Man hat zwar nichts zu futtern für die neuen Menschenbürger, aber hey, das Leben ist kostbar. Sind sie erwachsen, können sie dann auch gut als Kanonenfutter dienen, um die Interessen der Reichen zu schützen. Welch kostbares Leben.

        Klimawandel ist ein Nebenkriegsschauplatz, um von den wirklichen Problemen abzulenken.

  2. Klimaschutz hiess früher einmal Umweltschutz und ist fast so alt wie die Industrialisierung.
    Nur dass der heutige Klimaschutz vom eigentlich überfälligen Umweltschutz ablenken soll und die Verantwortlichen weiterhin Profite machen.
    Und wenn man dann noch liest, dass Atomenergie grüne Energie sein soll, obwohl es keine effektive Entsorgung von Atommüll/Kraftwerken gibt und die Langzeitschäden jedes menschliche Begriffsvermögen übersteigt, kann man nur zum Schluss kommen, dass die heutige Klimaschutzbewegung keine Graswurzelbewegung sein kann. Denn die wird seit Jahrzehnten niedergeknüppelt.

    Das Hauptproblem ist die erfolgreiche Indoktrinierung einer profitverseuchten Konsumgesellschaft, die sich erfolgreich gegenseitig bekämpft und u.a. hysterisch den Untergang des Kapitalismus in die Steinzeit beweint.
    Was durchaus realistisch ist, solange wir uns weiterhin wie Steinzeitmenschen verhalten.
    Der Geist erschafft Materie. Somit liegt es an uns, eine Welt zu erschaffen, in der alle gut leben könn(t)en, oder uns von dem Geist/Mammon den wir riefen weiterhin korrumpieren zu lassen. Das ist zwar nicht das Ende der Welt, aber mit Sicherheit unser eigenes.

    1. Klimaschutz ist ungleich Umweltschutz.
      Klimaschutz ist auch kein Naturschutz.

      Auch früher nicht, denn so einem Mist gab es früher nicht.
      Klimaschutz schadet der Umwelt und Natur. Und ist vollkommen sinnlos. Denn das Klima kann man nicht schützen.

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