Propaganda: Mit welchen Mitteln die Medien beim Thema Migration die Meinung im Land beeinflussen

Die Massenmigration wird uns als etwas Gutes oder zumindest doch Unvermeidliches verkauft. Die Medien geben sich die größte Mühe, die öffentliche Meinung durch entsprechende Propaganda in diese Richtung zu beeinflussen. Wie das genau gemacht wird und mit welchen Techniken, kann man in diesen Tagen an konkreten Beispielen sehen.
 
Vorweg sei gesagt, dass ich sicher kein Nationalist oder böser „Rechter“ bin. Ich bin selbst Ausländer, denn ich lebe seit über zwanzig Jahren im Ausland. Mir Ausländerfeindlichkeit vorzuwerfen, wäre also ziemlich absurd. Allerdings habe ich in den über zwanzig Jahren, in denen ich aus beruflichen Gründen in vier Ländern außerhalb Deutschlands gelebt habe, eines gelernt: Du wirst in fast jedem Land freundlich aufgenommen, wenn Du Respekt vor dem Land, den Menschen, den Traditionen und der Sprache zeigst. Wenn Du aber dort ankommst und meinst, die Gastgeber sollten sich nach Dir richten und sich an Dich anpassen, dann wirst Du es eher schwer haben in einem anderen Land.
 
Ich bin also sicher nicht gegen Migration, sondern ich erwarte von einem Migranten, dass er sich an sein Gastland anpasst und sich bemüht, für die dortige Gesellschaft ein nützliches Mitglied zu sein. Wenn ihm das Gastland nicht gefällt, kann er ja jederzeit nach Hause zurückgehen oder sich ein anderes Gastland suchen, dass ihm besser gefällt. Dies halte ich nicht etwa für eine „rechte“ Einstellung, ich denke, dass der Respekt ein solches Verhalten gebietet. Und zwar im Kleinen, wenn wir bei anderen Menschen zu Gast im Hause sind und auch im Großen, wenn wir in einem anderen Land zu Gast sind. Und die meisten Deutschen sehen das ja auch so, wenn sie zum Beispiel im Urlaub in einem anderen Land sind und sich dort wie selbstverständlich an die örtlichen Regeln halten und sich sogar daran erfreuen, dass sie mal etwas anderes sehen. Wir fahren ja ins Ausland, um einmal etwas anderes zu sehen, andere Kulturen, eine andere Küche und auch vielleicht ein Festival, das völlig anders ist, als alles, was wir von zu Hause kennen.
 
Interessanterweise sind es oft die gleichen Menschen, die im Ausland wie selbstverständlich Respekt vor dem Gastland und seinen Traditionen leben, aber diesen Respekt von Gästen im eigenen Land nicht einfordern. Dieses absurde Phänomen kann man immer wieder beobachten.
 
So viel zu meinen grundsätzlichen Ansichten zu diesem Thema, nun zu der Propaganda, mit der uns die Massenmigration als etwas Gutes verkauft werden soll, obwohl es vielen Einwanderern ganz offensichtlich an Respekt vor ihrem Gastland mangelt.
 
Eindrucksvoll war es, in den letzten Tagen zu vergleichen, wie die Medien darauf reagierten, wenn es zu Gewalttaten kommt. Als Asylanten in Amberg prügelnd durch die Stadt zogen, wahllos Deutsche angriffen und mindestens zwölf Menschen so schwer verletzten, dass einige im Krankenhaus behandelt werden mussten, da war das der überregionalen Presse kaum eine Meldung wert. Als aber wenige Tage später ein Deutscher in Bottrop versuchte, mit seinem Auto in Gruppen von Ausländern zu fahren und dabei acht Menschen verletzte, da war das ein beherrschendes Thema in den Medien. Wenn die Täter Ausländer und die Opfer Deutsche sind, dann ist das kaum eine Meldung wert, wenn es umgekehrt ist, dann wird berichtet.
 
Damit soll bei der Öffentlichkeit der Eindruck erweckt werden, dass die Asylanten keine Probleme machen, denn ihre Straftaten werden von Medien und Politik möglichst verschwiegen. Gleichzeitig sollen die Deutschen Angst vor der „rechten Gefahr“ bekommen, indem jede Tat, die irgendwie als ausländerfeindlich eingestuft werden kann, von den Medien ausführlich thematisiert wird.
 
Das Problem ist, dass dieser Eindruck falsch ist. Die Kriminalstatistik sagt eindeutig, dass Ausländer krimineller sind, als Menschen mit deutschem Pass und unter den Ausländern sind die Migranten die kriminellste Gruppe. Und was glauben Sie, wer mehr strafbare Gewalttaten begeht, rechte oder linke Extremisten? Es sind die linken Extremisten, sie begehen fast doppelt so viele Gewalttaten, wie die rechten Extremisten, trotzdem ist in den Medien fast nur von „rechten“ Straftaten die Rede, obwohl die Kriminalstatistik das Gegenteil aussagt. Nebenbei gesagt, sind die von deutschen linken und rechten Extremisten begangenen Straftaten insgesamt nur ein Bruchteil dessen, was „nicht-Deutsche“ (so die Bezeichnung in der Kriminalstatistik) an Straftaten begehen: insgesamt ca. 26.000 Straftaten, davon ca. 1.700 Gewaltverbrechen, von Links- und Rechtsextremen stehen 736.000 Straftaten von „nicht-Deutschen“ gegenüber.
 
Trotzdem weiß das kaum jemand, seien wir ehrlich, wussten Sie das? Dieses Unwissen ist das Ergebnis der Propaganda, der wir durch die Mainstream-Medien und die Politik ausgesetzt sind.
 
Und diese Propaganda hat zwei Standbeine: Das erste haben wir schon gesehen, es ist das Verschweigen der Straftaten von Ausländern und das gleichzeitige ausführliche Berichten über Straftaten von Deutschen gegen Ausländer.
 
Das zweite Standbein sind Berichte über Einzelschicksale, dabei werden bewusst Emotionen der Leser angesprochen. Uns wird fast täglich wahlweise das Einzelschicksal eines gut integrierten Asylanten ausführlich beschrieben oder die Geschichte von einem armen Flüchtling und seinem schweren Schicksal, am besten auch noch, weil der Flüchtling abgeschoben werden soll und er doch aber so gerne bleiben möchte. Ähnlich ausführliche Berichte über Einzelschicksale von Deutschen, die Opfer von Gewaltverbrechen von Asylanten geworden sind, finden wir hingegen nicht. Und in die Talkshows im Fernsehen werden gut integrierte Flüchtlinge eingeladen, aber es wird nie ein Flüchtling eingeladen, der sich als Intensivtäter einen Namen gemacht hat. Und seine Opfer dürfen auch möglichst nicht ins Fernsehen.
 
Durch diese selektive Berichterstattung wird ein Bild in den Kopf der Zuschauer gebracht, dass nicht die Wirklichkeit widerspiegelt. Von den über 1,5 Millionen Flüchtlingen, die in den letzten Jahren gekommen sind, hat nur ca. ein Drittel einen Job, natürlich meist im Niedriglohnbereich, sodass sie davon nicht leben können und trotzdem zusätzlich Hilfe vom Staat brauchen. Von funktionierender Integration kann also kaum die Rede sein.
 
Zu dieser selektiven Berichterstattung findet sich heute im Spiegel ein besonders absurder Artikel. Es geht um ein bedauernswertes 18-jähriges Mädchen, dass „von Abschiebung bedroht ist“. Das ist wirksam: Ein schmächtiges, unschuldiges, freundlich lächelndes Mädchen, das erzeugt beim Leser (unterbewusst) Mitleid, Sympathie und sogar einen gewissen Beschützerinstinkt.
 
Dieser Artikel zeigt aber anschaulich, wie mit Worten Stimmungen erzeugt werden, die nichts mit der Realität zu tun haben. Der Artikel ist lang und er beschreibt das „bedauernswerte“ Schicksal der Familie des Mädchens, sie sind Roma aus dem Kosovo. Und es funktioniert, wer den Artikel liest, der kann tatsächlich nicht umhin, Bedauern für sie zu empfinden. Das Problem ist jedoch, dass in der tränenreichen Geschichte die eigentliche Geschichte der Familie nur in Nebensätzen erwähnt wurde.
 
Die Geschichte der Familie ist entkleidet aller wolkigen Umschreibungen folgende: Die „Eltern flohen in den Neunzigerjahren mit einem Säugling vor dem Krieg im Kosovo (…) Sie bekamen fünf Kinder in Göttingen.
 
Sie sind also schon zwanzig Jahre in Deutschland, da sollte man doch meinen, sie wären integriert. Aber nach Ausführungen über ihre ständig verlängerte Duldung in Deutschland, über ihre Schwierigkeiten und so weiter, liest man in einem kurzen Satz: „Der Vater, ein Tischler aus Lipjan, war mehrfach wegen Betrugs, Körperverletzung und anderen kleineren Delikten verurteilt worden.
 
In Deutschland werden Handwerker gesucht, aber anstatt zu arbeiten war der Vater kriminell. Und über das bedauernswerte Mädchen lesen wir: „Anita Osmani saß statt im Hauptschulunterricht lieber mit Freunden am Gänseliesel-Brunnen in der Innenstadt oder aß Käsebrötchen mit Remoulade vom türkischen Bäcker.
 
Wir fassen zusammen: Die Familie kam nach Deutschland, der Vater wurde kriminell, sie bekamen fünf Kinder, die es nicht einmal für nötig hielten, die Schule regelmäßig zu besuchen und daher keinen Abschluss haben und das alles finanziert vom deutschen Staat. Die weitere Karriere der Kinder in Deutschland ist vorgezeichnet: Ein Leben auf Hartz 4, lebenslang alimentiert vom Staat. Möglicherweise folgen einige der Kinder auch dem Vorbild des Vaters und werden zu Kleinkriminellen.
 
Trotzdem wird in dem langen Artikel darüber nicht weiter berichtet, diese kleinen Halbsätze sind alles zu dem Thema, ansonsten geht es in dem langen Artikel ausführlich um das „bedauernswerte“ Schicksal des Mädchens, das so gerne Theater spielen möchte, keinen Bezug zum Kosovo hat und sich nun illegal in Deutschland versteckt, um der Abschiebung zu entgehen, die bereits angeordnet wurde.
 
Lesen Sie den Artikel selbst und sehen Sie, wie in langen Absätzen mit tränenreichen Formulierungen über das traurige Schicksal des Mädchens davon abgelenkt wird, dass weder sie noch ihre Familie es geschafft hat, sich in zwanzig Jahren zu integrieren. Der unbedarfte Leser vergisst die kurzen Sätze über Kriminalität und Schule schwänzen dabei schnell, zu sehr wird auf den grausamen deutschen Staat eingegangen, der so ein bedauernswertes Geschöpf, klein, zierlich und mit hübschen Lächeln, einfach abschieben möchte.
 
Ja, ein Video über das Mädchen und Fotos, auf denen es freundlich und unschuldig in Kamera lächelt, gibt auch dazu, aber keine Fotos derer, die Opfer der wiederholten Straftaten des Vaters wie „Betrug, Körperverletzung und anderen kleineren Delikten“ wurden. „Kleinere Delikte“, nicht etwa „mehrfach vorbestrafter Intensivtäter“, so nennt es der Spiegel verharmlosend.
 
Es sind diese Formulierungen, die beim Leser sogar Mitleid mit einem gewalttätigen Verbrecher entstehen lassen sollen. Und es funktioniert ja auch bei vielen Menschen, jeder von uns kennt sicher Beispiele dafür.
 
Nachtrag: Einige Stunde nachdem ich diesen Beitrag geschrieben habe, legte der Spiegel noch einmal nach. In einem Artikel wurde nun behauptet, dass es nur „rechte Trolle“ seinen, die sich über den Vorfall von Amberg aufregen und dabei nur von dem Vorfall in Bottrop ablenken wollen. Das ist auch Teil der neuen Propaganda-Strategie: Wenn Menschen eine Meinung haben, die dem Mainstream entgegen läuft, dann sind es neuerdings „Trolle“. Der Spiegel sieht überall Trolle, nur nicht da, wo es sie nachweislich gab: Bei der Refugees-Welcome-Kampagne von 2015 kamen nur 6,4% aller Tweets mit der Hashtag-Kombination „Refugees Welcome Germany“ tatsächlich aus Deutschland, der größte Teil kam aus den USA und Großbritannien. Ein Schelm, wer da Trolle wittert, zumal im es in Großbritannien und den USA mittlerweile Militäreinheiten gibt, die sich nur mit elektronischer Kriegführung in Form von Kampagnen zur Beeinflussung der öffentlichen Meinung beschäftigen, alleine das Pentagon hat ein Budget von über 5 Mrd. Dollar und 30.000 Mitarbeiter, die sich nur damit beschäftigen.
 
Aber davon liest man im Spiegel natürlich nichts.

Autor: Anti-Spiegel

Thomas Röper, geboren 1971, hat als Experte für Osteuropa in Finanzdienstleistungsunternehmen in Osteuropa und Russland Vorstands- und Aufsichtsratspositionen bekleidet. Heute lebt er in seiner Wahlheimat St. Petersburg. Er lebt über 15 Jahre in Russland und spricht fließend Russisch. Die Schwerpunkte seiner medienkritischen Arbeit sind das (mediale) Russlandbild in Deutschland, Kritik an der Berichterstattung westlicher Medien im Allgemeinen und die Themen (Geo-)Politik und Wirtschaft.

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