Tacheles #13 ist online

Diese Woche haben wir mal einen Blick nach Deutschland geworfen und uns mit der Frage beschäftigt, warum in Deutschland laut einer Umfrage weniger als die Hälfte der Menschen noch an die heutige deutsche Demokratie glauben. Das Thema wurde von allen Seiten beleuchtet: Warum steigt die Altersarmut? Wie funktioniert der Lobbyismus in Deutschland? Wie konnte sich die sozialpolitische Situation in den letzten Jahren so verschlechtern?

Natürlich ging es trotzdem nicht ohne geopolitische Themen und daher wurde einmal die Frage analysiert, was das berühmt-berüchtigte „Zwei-Prozent-Ziel“ der Nato eigentlich bedeutet, was die Umsetzung Deutschland kosten würde und wie die Medien von diesem Thema ablenken.

Auch russische Themen durften nicht fehlen, daher haben wir einen Blick auf die glimpflich verlaufene Notlandung in Moskau geworfen und uns bei der Gelegenheit auch mit russischen Flughäfen beschäftigt: Die Frage ist, warum können die Russen einen Großflughafen in 22 Monaten bauen und in Betrieb nehmen?

Die Lobbyistenrepublik – TACHELES #13

Autor: Anti-Spiegel

Thomas Röper, geboren 1971, hat als Experte für Osteuropa in Finanzdienstleistungsunternehmen in Osteuropa und Russland Vorstands- und Aufsichtsratspositionen bekleidet. Heute lebt er in seiner Wahlheimat St. Petersburg. Er lebt über 15 Jahre in Russland und spricht fließend Russisch. Die Schwerpunkte seiner medienkritischen Arbeit sind das (mediale) Russlandbild in Deutschland, Kritik an der Berichterstattung westlicher Medien im Allgemeinen und die Themen (Geo-)Politik und Wirtschaft.

4 Gedanken zu „Tacheles #13 ist online“

  1. Immer schön auch mal den Mensch hinter dem Namen zu sehen!
    Und Herr Röper, ich finde es durchaus positiv, dass sie versuchen ihre Artikel sachlich und unaufgeregt zu halten, aber es ist eine Freude im Video zu sehen, dass es sie emotional dann doch so sehr angeht. Es geht mir nicht anders!

    1. Dass es mich „emotional angeht“ kann man alleine daran sehen, dass es den Anti-Spiegel überhaupt gibt. So etwas macht man nicht für Geld, ich habe hier einmal aufgezeigt, wovon Blogger leben. https://www.anti-spiegel.ru/2019/in-eigener-sache-wovon-blogger-leben-werbung-auf-anti-spiegel/
      Wer sich, wie ich, die Mühe macht, täglich zu all dem zu schreiben, der tut das, weil er sauer ist und was gegen die Missstände tun will. Dass ich es als journalistische Pflicht empfinde, dabei möglichst sachlich zu bleiben, steht auf einem anderen Blatt.

      1. Es macht auch mich sauer/wütend. Den normalen Bias, der in fast jedem journalistischem Werk steckt, um bestimmte Narrative oder Interessen zu bedienen, nehme ich allerdings fast nicht mehr wahr. Ich spare mir das einfach.
        Wütend macht mich primär all der Hass, der da zwichen den Völkern herbeigeschrieben und geschürt wird. Das nehme ich persönlich schon als eine Art Verbrechen wahr. Da sterben am Ende Menschen und von der Schuld daran können sich alle die Journalisten, die das bedienen, nicht freisprechen. Und es ist wahrlich erschreckend wie viele daran teilnehmen.

  2. Sie Beide ergänzen sich in ihrer Art wunderbar, es macht einfach Spass ihnen zu zusehen. BITTE weiter so! Ansonsten geht es mir wie Herrn Röper, Mainstreammedien treiben auch bei mir nur noch die Zornesröte ins Gesicht.

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