Tacheles #20 ist online

In dieser Woche hatte Tacheles kein Schwerpunkt-Thema, sondern viele interessante Meldungen, die man in Deutschland sonst so nicht hört.

Der Skandal Nummer eins ist wohl, dass britische Ärzte davor warnen, dass Assange Haftbedingungen ausgesetzt ist, an denen er sterben kann. Die deutschen Journalisten kümmern sich jedoch nicht um das Schicksal ihres Kollegen.

Außerdem ging es um Themen aus dem US-Wahlkampf, über die in Deutschland nicht berichtet wird, weil sie die Demokraten in ein schlechtes Licht rücken würden. Und es ging mal wieder um Epstein, nachdem Prince Andrew sich in einem Interview bis auf die Knochen blamiert hat.

Darüber hinaus waren noch einige andere Themen in der Sendung, machen Sie es sich bequem, Röper und Stein wünschen interessante Unterhaltung!

Shoot the Messenger – Tacheles #20

Autor: Anti-Spiegel

Thomas Röper, geboren 1971, hat als Experte für Osteuropa in Finanzdienstleistungsunternehmen in Osteuropa und Russland Vorstands- und Aufsichtsratspositionen bekleidet. Heute lebt er in seiner Wahlheimat St. Petersburg. Er lebt über 15 Jahre in Russland und spricht fließend Russisch. Die Schwerpunkte seiner medienkritischen Arbeit sind das (mediale) Russlandbild in Deutschland, Kritik an der Berichterstattung westlicher Medien im Allgemeinen und die Themen (Geo-)Politik und Wirtschaft.

5 Gedanken zu „Tacheles #20 ist online“

  1. Das Schauspiel um Julian Assange

    In Deutschland wird über den angeblich eingesperrten Julian Assange geredet, sein Vater wurde extra eingeflogen und erzählt, wie schlecht es ihm gehen würde. Zig Ärzte haben geschrieben, dass Julian Assange sterben würde, wenn er nicht untersucht werden würde.

    Er würde lange Zeit psychisch gefoltert.

    Nun, es gibt eine Karte im Illuminati Game, in dem viele Teile des großen Schauspiels schon lange vorher aufgezeichnet werden.

    *** Klarerweise ist alles gespielt. ***

    Es gibt viele Gründe für das Schauspiel mit Assange und Snowden.

    Etwa, dass einerseits Whistleblower von Staatstyrannen abgeschreckt werden, während das Verpfeiffen von Bürgern gefördert wird.

    Und dass nur die Amis als Kriegsverbrecher dargestellt werden, womit von der wahren Gefahr für uns, nämlich Russland, abgelenkt wird.

    Dasselbe macht Snowden, nur die NSA würde fürchterlich spionieren, die Russen nicht, da könne man hinflüchten.

    Weiters Werbung für Transen, Homosexuelle, etc.

    20. Februar 2016
    Was wird da gespielt?

    Bradley Manning war der Whistleblower, der in Verbindung mit Julian Assange US-Kriegsverbrechen aufdeckte.

    Nun liest man inzwischen von von den Verdiensten von der *Frau* Chelsea Manning.
    Wikipedia: „Chelsea Elizabeth Manning (* 17. Dezember 1987 als Bradley Edward Manning[1] in Crescent, Oklahoma[2]) ist eine US-amerikanische Whistleblowerin. Sie war Angehörige der US-Streitkräfte und als IT-Spezialistin tätig. Manning wurde im Mai 2010 unter dem Verdacht verhaftet, Videos und Dokumente kopiert und der Website WikiLeaks zugespielt zu haben. In dem daraus resultierenden Verfahren wurde in insgesamt 21 Punkten Anklage erhoben. Nach einem Teilgeständnis erging Ende Juli 2013 ein Urteil, durch das ein Schuldspruch in 19 Punkten erfolgte. Das verhängte Strafmaß beträgt 35 Jahre Freiheitsstrafe.

    Manning erklärte in einer am 22. August 2013 veröffentlichten Verlautbarung, eine Frau zu sein, in dieser Weise seit der Kindheit zu fühlen, …

    Der Gender- und Homosexuellengedanke wird durch Manning verbreitet, auch durch den so vertrauenswürdigen homosexuellen Journalisten, den Edward Snowden Daten weitergegen haben soll und wobei in den Medien der homosexuelle Freund ganz groß hervorgeboben wurde.

    23.03.2016

    Vor langer langer Zeit gab es im Internet einmal ein Enfopol-Forum, bei dem es um die aufkommende übermäßige Überwachung ging. Dies war auf der A-SITE in Zusammenarbeit mit einer großen Computerzeitschrift und verschiedenen Experten auf den Seiten meines damaligen Webverzeichnisses samt Suchmaschine, News, etc.

    Jahrzehnte später (!) „deckte“ Snowden die so große Überwachung „auf“.

    Ich merkte an, dass da etwas nicht stimme, dass da zwar berechtigt, aber zu einseitig gegen die USA Stimmung gemacht wurde, obwohl von allen Seiten spioniert und oft auch zusammengearbeitet wird. Noch dazu floh er ausgerechnet nach Russland, wo es bezüglich Überwachung und Spitzeltum noch viel ausgereifter zugeht als in den USA……

    Alles rund um Assange ist eine einzige Schmierenkomödie, nichts ist echt!

    Es dient alles der Illusion, z.B. dies hier:

    „UN-Sonderberichterstatters für Folter Nils Melzer. Dieser hatte gesagt, Assange zeige typische Anzeichen von „psychologischer Folter“.“

    Da wird einer von der teuflischen UN, die Menschenreduktion durchführen, mit der Weltbank Unfug treiben, mit der WHO Zwangs-Giftspritzen (Impfungen) fordern und fördern, den Gift-Codex Alimentarius erzwingen, usw, als der besorgte Helfer dargestellt.

    Die größten Medienlügner spielen sich groß auf, wie sehr doch die Wahrheit von Assange ein Revolutionärer Akt sei, und wollen, dass das auf sie abfärbe.

    Und dann die Geschichte mit den „über 60 Ärzten“, die einen Brief geschrieben hätten, dass Assange untersucht werden müsse.
    Wie lächerlich ist denn das? Auf sowas können wirklich nur Leute reinfallen, die keine Ahnung haben, wie etwas läuft. Fremde Ärzte würden Ferndiagnosen stellen und offiziell damit die Briten der Folter bezichtigen? Na sicher…

    Der Eindruck des Vaters war auch sehr wenig zerknirscht, wenn der Sohn im Sterben liege. Außerdem würde doch bei den letzten Stunden niemals nach Europa fliegen.

    Die Karte mit dem Sarg bei Assange wurde ja schon lange vorher gezeichnet, und nun wird das Schauspiel weitergeführt. Wahrscheinlich behauptet man dann, Assange wäre gestorben.

    Assange hat mit einflussreichen Leute aus dem CFR und der Trilateralen Kommission zusammengearbeitet und das passiert jetzt mit dem Schauspiel immer noch.

    Er wird weder gefoltert, noch wird er wirklich demnächst wegen Folgen von Folter sterben. Es sind weder eine UNO, noch Systemärzte bei echten Whistleblowern besorgt, sondern alle wollen, dass bezüglich Reich und Mächtig die Klappe gehalten wird und dass sich die Menschen fürchten etwas zu sagen.

    Wollte hier mal an die anderen Möglichkeiten erinnern

  2. Alexander Bensch warnt ebenfalls vor alternativen Medien mit Russland Propaganda:

    Mit dem Segen der Atlantik-Brücke? Das schlechteste „alternative“ Buch des Jahres
    https://www.youtube.com/watch?v=MR5GOA28hrc

    Ergänzend sei gesagt, dass auch die NATO-Oberhäupter dazu beitragen, sie vereinbaren gemeinsam mit den Russen, Chinesen, etc. die Kriege und Ausbeute, die gegen die Bevölkerungen gerichtet sind.

    Z.B. würde nie ein Ami-Kriegsherr offen die Strategie „gegen Russland“ ausplaudern, wie es gemacht wird, sondern das dient alles dem Bild, dass sie selbst als die Bösen dastehen (was sie AUCH sind), aber die Russen als die Opfer. Damit die Menschen die Kriegsfeinde aus dem Osten nicht als solche sehen.
    Lügen über Lügen,,und alle werden Getäuscht,,

  3. Ich hatte ja mal einen längeren Kommentar zu dem CO2-Whiskey-Thema geschrieben. Nun hatte ich eine Debatte mit einem Fachkundigen, und er meinte, daß man die Wirkungsgrade der energieintensiven Schritte (CO2, H2 erzeugen und Fischer-Tropsch) eher aufmultiplizieren müsste, also 0.8*0.8=0.64 als theoretisch machbaren Wirkungsgrad sehen müsste. Ich bin halt davon ausgegangen, daß man die Wärme der einzelnen Schritte vollständig wiedergewinnen kann. Die in dem golem-Artikel beschriebene Anlage ist nur ein kleiner Prototyp und dürfte vom Wirkungsgrad her bei 0.2-0.3 liegen. Aber grundsätzlich bleibt das Verfahren schon interessant, vor allem weil man daraus so eine Art Obergenze für den Preis eines Liters Ethanol oder Syn-Diesel ableiten kann, billigen Strom vorrausgesetzt.

  4. Ich möchte auch noch ein paar Bemerkungen zum Thema goldgedeckter Coin machen:

    Zunächst mal, das auch in letzter Zeit vielgepriesene Bretton Woods war eine sehr fragwürdige Nummer. Der private Goldbesitz war zu der Zeit in den USA verboten, wir hatten also eine angeblich goldgedeckte Währung, bei der der private Besitz des Deckungsmaterials verboten war, das alleine ist schon eine Lachnummer. Bei der goldgedeckten Reichsmark konnte man sich als Privatmann jederzeit Gold holen. Bei Bretton Woods konnten nur Zentralbanken Gold beziehen, und sehr schnell wurden dort Goldkonten eingeführt, also nur noch virtuell Gold verrechnet, ohne physische Auszahlungen, Transporte. Es gab auch nie Audits der FED-Goldmenge, das hätten auch US-Senatoren gerne gemacht, ging aber nicht, nazionale Sicherheit, wissens scho. Man wusste halt grob, wieviel Gold die USA zu Beginn von Bretton Woods hatten, und daran hat man sich von seiten der FED auch gehalten, sonst wäre es ja unglaubwürdig gewesen. Aber der größte Teil des Goldes wurde wohl schon zu Beginn verkauft oder verleast. Als die Franzosen unter DeGaulle ihr Gold zurück haben wollten, war das System faktisch bankrott, zumindest in Gold, Papiergeld konnte man ja fast beliebig drucken.

    Wenn Rußland nun einen goldgedeckten Coin einführt, sollte man sich auch Gold dafür holen können, ansonsten wäre das auch eine windige Nummer, aus den oben angegebenen Gründen. Es wäre auch eine gute Sache, wenn es diesen Coin auch als Bargeld geben würde, aber das ist wohl schon zuviel verlangt, der Trend geht in Richtung Bargeldabschaffung. Vielleicht kannst du ja mal einen russischen Experten zum Thema befragen, das wäre doch ein schönes Thema.

    Ein Beispiel, wie man einen angeblich gedeckten Coin nicht konstruieren sollte, war der venezolanische PETRO, der sollte angeblich durch die Ölvorräte im Boden gedeckt sein, aber das ist eben wieder so eine Luftnummer. Für so einen Coin kann sich der Venezolaner nichts im Laden kaufen, und es ist fraglich, ob man z.B. damit seine Steuern beim venezolanischen Staat bezahlen kann, das wäre immerhin auch eine Art Deckung, ein Steuergutschein.

    Wie hätte der PETRO ein Erfolg werden können? Ganz einfach, hätte die venezolanische Regierung die Ölförderanlagen und Raffinerien auf Vordermann gebracht und hätte man für einen PETRO jederzeit ein Barrel Rohöl oder eine entsprechende Menge Diesel oder Benzin beziehen können, z.B. von staatlichen Tankstellen, dann wären die PETROs mit Kusshand akzeptiert worden. Das wäre halt eine echte physische Deckung gewesen statt dieser abstrakten Nummer, und die Leute hätten diese PETROs dann auch gespart, weil man ja immer wieder mal tanken muss. In dem Moment, in dem in einer Währung gespart wird, ist sie ein Erfolg.

  5. Noch ein, zwei Beispiele für reale Währungen, nicht den angeblich gedeckten oder rein virtuellen Schmu:

    Goldgedeckte Währungen sind ja bekannt, Bretton Woods wähle ich mal nicht dazu, sondern zu angeblich goldgedeckt.

    BitCoin und andere Coins sind komplett ungedeckt, ausser daß ihre Mengen durch mathematische oder kryptographische Schwierigkeiten limitiert werden. Im Prinzip könnten Staaten oder Konzerne jederzeit einen neuen BitCoin hochziehen, der nicht identisch, aber kryptographisch genauso hart wie der original Bitcoin wäre, der ja auch schon mehrmals geforkt wurde. Das, was Facebook mit dem Libra vorhat, könnten zig andere Konzerne auch machen, es könnte also schon bald einen Überfluß an Coins geben. Der Libra soll zwar angeblich durch Dollar, Euro&Co gedeckt werden, aber überwiegend durch Giralgeld, nicht durch Bargeld, und es ist abzusehen, daß diese Deckung im Laufe der Zeit immer weiter sinken wird.

    Daher mal ein Beispiel für eine wirklich zukunftsfähigen Ansatz:
    Man könnte in den USA in den Staaten mit Freigabe eine physisch gedeckte Hanfwährung hochziehen, indem man entsprechend viel Hanf anbaut und jederzeit z.B. für 30% der Geldmenge reale Produkte aller Art(Nutzhanf, Saaten, Öl, THC, CBD) in staatlichen oder genossenschaftlichen Lagerhäusern vorrätig hält. Man muss nicht 100% decken, weil der größere Teil der Geldmenge in Form von Scheinen oder online auf Konten umläuft und nicht ständig eingelöst wird.

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