BidenLeaks Teil 7: Die „russische Wahleinmischung“ und wie ein Oligarch Clintons Wahlkampf finanziert hat

Am 16. Juli wurde ein Interview, das ich mit Alexander Onischenko geführt habe, veröffentlicht. Da Herr Onischenko in dem Interview viele Namen und Details nennt, auf die wir aus Zeitgründen nicht näher eingehen konnten, werde ich nun jeden Tag die Details und Hintergründe zu den Themenblöcken liefern.

In der Viedeobeschreibung des Interviews sind die Themen aufgelistet, die wir besprechen. In den bisher sechs „Begleitartikeln“ zu dem Interview ging es um den Maidan, um die Machtkämpfe zwischen Poroschenko und Jazenjuk unmittelbar danach, um die Geschäftspraktiken von Poroschenko, darum, wie Joe Biden und George Soros in der Ukraine Milliarden an Schwarzgeld verdient haben, darum, wie Poroschenko und Onischenko sich zerstritten haben und darum, wie Onischenko an die in der Ukraine veröffentlichten Telefonmitschnitte und die Kontoauszüge gekommen ist. In den Minuten 69 bis 80 des Interviews erzählt Onischenko, was es tatsächlich mit der „Russland-Affäre“ auf sich hatte, die danach Jahre lang die Medien beherrscht hat. Auch da ist zum besseren Verständnis einiges an Hintergrundwissen hilfreich, dass ich hier nachliefere.

Wie Poroschenko den Wahlkampfmanager von Trump sabotiert hat

Während des Wahlkampfes 2016 musste Paul Manafort, der Wahlkampfmanager von Trump zurücktreten, weil ihm Kontakte zu Russland vorgeworfen wurden. Heute wissen wir, dass es diese Kontakte nie gegeben hat. Er wurde in den USA dann wegen Steuerhinterziehung verurteilt. Aber das fragliche Geld, dass er nicht versteuert hatte, war eben nicht aus Russland, sondern aus der Ukraine gekommen. Und die Informationen darüber hat das Wahlkampfteam von Clinton unter der Hand aus der Ukraine bekommen.

Die Informationen stammten aus dem sogenannten „Schwarzen Buch der Partei der Regionen“. Das war die Partei von Präsident Janukowitsch, der beim Maidan weggeputscht worden war. In dem Schwarzen Buch waren Informationen über Zahlungen enthalten und Manafort hatte Jahre vorher als Lobbyist für Janukowitsch gearbeitet und die erhaltenen Honorare in den USA nicht versteuert.

Die Demokraten wussten damals, dass Manafort nichts mit Russland zu tun hatte, wie dieses mit geschnittene Telefonat aufzeigt. Am Tag von Manaforts Rücktritt haben US-Vizepräsident Biden und Poroschenko telefoniert und beide haben sich wie kleine Kinder gefreut, dass ihre Intrige funktioniert hatte.

Zitat aus dem Telefonat:

„Poroschenko: Wir haben die Dokumente der ehemaligen Partei der Regionen herausgegeben. (Poroschenko lacht) Wie ich erfahren habe, ist heute einer der Schlüsselberater von Mister Trump, Paul Manafort, zurückgetreten (Poroschenko lacht)
Biden: Ja, ich denke er geht zurück nach Russland, ich weiß es nicht.
Poroschenko: (lacht länger) Ich denke, es war eine schlechte Idee, den Janukowitsch-Berater ins Trump-Team aufzunehmen (Poroschenko lacht wieder)
Biden: Das denke ich auch. Aber er trifft viele schlechte Entscheidungen.“

Artem Sytnik – Der korrupte Chef des Anti-Korruptionsbüros

Eine wichtige Rolle spielte dabei Artem Sytnik, der von den USA ausgesuchte Chef des ukrainischen Anti-Korruptionsbüros (NABU). Das NABU war auf Betreiben der US-Botschaft in Kiew eröffnet worden und stand unter US-Kontrolle (siehe Teil 4). In der Ukraine ist ein mit geschnittenes Gespräch veröffentlicht worden, in dem Sytnik offen erzählt, wie er auf Druck der US-Botschaft in Kiew belastendes Material gegen Trumps Umfeld suchen sollte, um Clinton im Wahlkampf zu helfen.

Аудиозапись разговора человека с голосом Сытника о помощи штабу Клинтон на выборах в США

Das ist keineswegs eine Verschwörungstheorie. Im Dezember 2018 wurde Sytnik in der Ukraine deswegen verurteilt. Das Gericht urteilte, dass Sytniks „Handeln zu einer Einmischung in den Wahlprozess der USA 2016 geführt und den Interessen des Staates Ukraine geschadet“ hat.

Aber es kommt noch besser. Im Dezember 2019 wurde Sytnik in einem anderen Verfahren wegen Korruption schuldig gesprochen. Aber er ist trotzdem weiterhin der Chef des Anti-Korruptionsbüros der Ukraine. Loyalität gegenüber der Demokratischen Partei der USA zahlt sich eben aus.

Wie Joe Biden den Generalstaatsanwalt ausgetauscht hat

Ende 2015 hat der ukrainische Generalstaatsanwalt Schokin gegen die Firma Burisma ermittelt. Dieser Gaskonzern gehört dem ukrainischen Oligarchen Slotschewsky (siehe Teil 3). Gegen die Firma liefen diverse Strafverfahren und unmittelbar nach dem Maidan holte Slotschewsky sich zum Beispiel Hunter Biden, den Sohn des US-Vizepräsidenten Joe Biden, mit einem Monatsgehalt von 50.000 Dollar in den Aufsichtsrat seiner Firma.

Slotschewsky hatte Poroschenko 50 Millionen Dollar im Gegenzug für die Einstellung der Verfahren gegen seine Firma angeboten (siehe Teil 3), aber Poroschenko wollte mehr. Aber Slotschewsky hatte ja noch Biden.

Ende 2015 begannen die westlichen Medien zu berichten, Schokin sei korrupt. Hinter den Kulissen wuchs der Druck, wie ein Telefonat zwischen dem damaligen US-Außenminister John Kerry und Poroschenko zeigt. Kerry berichtet von Bidens Sorge wegen der Korruptionsermittlungen und Poroschenko versichert, dass der Generalstaatsanwalt Schokin nicht in Sachen Korruption ermitteln dürfe, weil dafür nun das neu eingerichtete Anti-Korruptionsbüro (NABU) zuständig sei und nicht die Generalstaatsanwaltschaft.

Aber das reichte Biden nicht, er forderte von Poroschenko, Schokin zu feuern und drohte, andernfalls eine Milliarde Hilfsgelder der USA nicht freizugeben. Das hat Biden Jahre später selbst ganz stolz erzählt.

Joe Biden Admits to Getting Ukrainian Prosecutor who Investigated Son Fired

Biden warf Schokin vor, korrupt zu sein. Das war gelogen und Biden wusste das auch. Das zeigt dieses Telefonat, das laut ukrainischen Quellen am 18. Februar 2016 stattfand.

Zitat aus dem Telefonat:

„Poroschenko: Gestern habe ich Generalstaatsanwalt Schokin getroffen. Und obwohl wir keine Hinweise auf Korruption gegen ihn haben, obwohl es keine Informationen über Fehlverhalten seinerseits gibt, habe ich ihn gebeten, seinen Rücktritt zu erklären. Und das obwohl er vom Parlament unterstützt wird. (…) Vor einer Stunde hat er mir sein schriftliches Rücktrittsgesuch gebracht.
Biden: Großartig!“

Als neuer Generalstaatsanwalt wurde Luzenko ernannt, ein Getreuer Poroschenkos, der vorher Fraktionschef von Poroschenkos Partei im Parlament gewesen ist. Das Problem war nur, dass Luzenko kein Jurist war, er war Elektrotechniker. Daher musste vor seiner Ernennung noch das entsprechende Gesetz geändert werden, damit auch ein Nichtjurist Generalstaatsanwalt werden konnte.

Dagegen gab es im Parlament massiven Widerstand, denn Poroschenko bekam damit die absolute Macht im Land. Er hatte bereits den Ministerpräsidenten Jazenjuk gegen den Poroschenko gegenüber loyalen Groisman ausgetauscht (siehe Teil 2) und einen loyalen Geheimdienstchef installiert. Mit einem treu ergebenen Generalstaatsanwalt hatte Poroschenko danach die totale Macht im Land.

An anderer Stelle im Interview sagt Onischenko, dass Poroschenko diverse Abgeordnete mit insgesamt zwei Millionen Dollar bestochen hat, damit das Gesetz durchkommt und Luzenko ernannt werden konnte. Das war also keine ganz einfache Sache gewesen, wie auch dieses Gespräch zwischen Biden und Poroschenko zeigt.

Zitat:

„Biden: Wenn es eine neue Regierung und einen neuen Generalstaatsanwalt gibt, bin ich bereit, die Garantie über eine Milliarde öffentlich zu unterzeichnen. Ich gehe davon aus, dass Sie einen neuen Generalstaatsanwalt wollen und ich gehe davon aus, dass die IWF-Dinge dann niedergeschrieben sind.
Poroschenko: Eine sehr große Motivation. Einer der möglichen Kandidaten ist Luzenko, er war Fraktionschef meiner Partei. Er ist eine bekannte Figur. Wenn Sie keine politische Figur wollen, ziehe ich ihn zurück und mache einen anderen Vorschlag, denn noch weiß niemand, dass ich ihn vorschlagen will.“

Biden hatte den Generalstaatsanwalt ausgetauscht und Poroschenko konnte endlich seine Milliarde an US-Hilfsgeldern bekommen.

50 Millionen Dollar für Einstellung von Strafverfahren

Aber noch liefen die Ermittlungen gegen Burisma. Slotschewsky hatte 50 Millionen Dollar für die Einstellung der Ermittlungen angeboten, was Poroschenko aber zu wenig war (siehe Teil 3).

Trotzdem verkündete Luzenko im September 2016 plötzlich, dass alle Verfahren gegen Burisma eingestellt wurden.

Laut Onischenko war der Grund, dass Slotschewsky sich mit Biden geeinigt hatte und die 50 Millionen an Biden weitergegeben hat, der dann für die Einstellung der Strafverfahren gegen Burisma gesorgt hat. Das Geld sei dann in den Wahlkampf von Hillary Clinton geflossen, sagte Onischenko. Dafür sind meines Wissens noch keine Belege veröffentlicht worden, aber Onischenko sagte an anderer Stelle, dass bis September noch drei oder vier weitere Tranchen mit abgehörten Telefonaten und anderen Unterlagen veröffentlicht werden. Warten wir mal ab, was da noch kommt.

Darum wird es auch morgen gehen, wenn ich berichte, was Onischenko über die Finanzierung von Black Lives Matter gesagt hat.


Wenn Sie sich für die Ukraine nach dem Maidan und für die Ereignisse des Jahres 2014 interessieren, als der Maidan stattfand, als die Krim zu Russland wechselte und als der Bürgerkrieg losgetreten wurde, sollten Sie sich die Beschreibung zu meinem Buch einmal ansehen, in dem ich diese Ereignisse detailliert auf ca. 670 Seiten genau beschreibe. In diesen Ereignissen liegt der Grund, warum wir heute wieder von einem neuen Kalten Krieg sprechen. Obwohl es um das Jahr 2014 geht, sind diese Ereignisse als Grund für die heutige politische Situation also hochaktuell, denn wer die heutige Situation verstehen will, muss ihre Ursachen kennen.

Autor: Anti-Spiegel

Thomas Röper, geboren 1971, hat als Experte für Osteuropa in Finanzdienstleistungsunternehmen in Osteuropa und Russland Vorstands- und Aufsichtsratspositionen bekleidet. Heute lebt er in seiner Wahlheimat St. Petersburg. Er lebt über 15 Jahre in Russland und spricht fließend Russisch. Die Schwerpunkte seiner medienkritischen Arbeit sind das (mediale) Russlandbild in Deutschland, Kritik an der Berichterstattung westlicher Medien im Allgemeinen und die Themen (Geo-)Politik und Wirtschaft.

5 Gedanken zu „BidenLeaks Teil 7: Die „russische Wahleinmischung“ und wie ein Oligarch Clintons Wahlkampf finanziert hat“

  1. Oberfaul ?

    Was mich ja interessiert – mal an die Adresse von Sputnik … warum es nicht bei euch zu dem angekündigten Interview kam, nachdem ihr sogar wußtet, dass Onischenko der Auftraggeber im Präsidialamt in Kiew war, für den die Aufzeichnungen der Telefongespräche gemacht wurden.
    https://de.sputniknews.com/politik/20200528327233467-onischenko-freilassung-hintergrund/
    Stattdessen er dann dem Anti-Spiegel das Interview gab.

    Irgendetwas scheint doch da oberfaul !

    Und Anti-Spiegel ?
    Wer benutzt hier wen, um was zu erreichen?
    Irgendwie sagt mir tatsächlich mein oller Soldatenbauch, dass da noch irgendein Erwachen von irgendjemandem kommt.

    Das passt alles viel zu gut zusammen. Die Argumentationsgrundlagen greifen hier wie ein Zahnraduhrwerk dermaßen logisch aufgearbeitet ineinander, dass es schon wieder unlogisch wird.

    1. Den Vorwurf an Sputnik muss ich zurückweisen. Den Kontakt zu Onischenko habe ich bekommen, weil ich den Sputnik-Redakteur kackfrech kontaktiert habe, der Onischenko interviewt hat. Ohne seine Vermittlung hätte es das Interview nie gegeben. Wenn ich das Interview hätte nur schriftlich und nicht als Video veröffentlichen können, hätte ich mich auch auf weniger Fragen beschränken müssen. Die Freiheit, über Formate ohne Vorgaben einer Redaktion zu entscheiden, ist die Freiheit, die ich genieße, die man aber in einer Redaktion nicht haben kann.
      Zum Journalismus gehört auch, dass man nicht immer alles sofort veröffentlichen kann, was man weiß. Das gilt auch für mich. Manches bekommt man von Quellen unter dem Siegel der Verschwiegenheit oder mit der Bitte, es nicht früher als X zu veröffentlichen. Wer sich als Journalist nicht an solche Absprachen hält, verliert seine Quellen.
      Wer da wen und warum benutzt, das wird in den nächsten Monaten ganz von alleine offensichtlich werden. Das Thema bleibt hochspannend.

      1. Nur durch „Kackfrechheit“ kann man der Wahrheit zum Sieg verhelfen (!)

        Ist aber auch schwer, dem T.Röper das aus der „Nase zu ziehen“ was erst mal jeden interessiert, der sich intensiv mit der Materie beschäftigt.

        @Scheißblatt SPIEGEL

        Also, euer Scheißblatt (!) und all die anderen Atlantikbrückenmedien – inklusive der Staatsmedien im deutschsprachigen Europa der amerikanischen „Demokraten“, ihr alle könnt eure „DPA-news punkt de -Köpfe“ zusammenstecken wie ihr wollt, euer selbsterklärtes Informations-Monopol, wird noch in 2020 mächtig viel an Glaubwürdigkeit bei all den „Tagesschauschlafschafen“ verlieren.

        Sogar dem „Mitblökendem-Allesglauber“, wird es mit den Informationen, die von „Übern großen Teich“ herüberschwappen mehr und mehr dämmern, dass sie sich speziell in den letzten 6 Jahren, in einer Schafsherde befanden, die von einer Horde von absoluten Egoisten geführt wurde. Die in vollem Wissen, eben mit der “ Augen zu und Durch-Strategie“ einzig ihrer monatlichen Gehaltsüberweisung + Prämien der Lüge dienten, damit ein par von denen, die hinter eurem Gehalt stehen, noch mächtiger werden können, damit euer kleiner Geldsack noch bisschen praller gefüllt wird.

        Tja- Scheißblatt…- ihr mögt zwar noch grinsend in euren Sessel sitzen in Gedanken an eure Strategie, eben ganz einfach den Journalistenschnabel in den wesentlichen Dingen zu halten und die Schlafschafe mit unwichtigen Blödsinnsgeschwafel zu füttern, damit zumindest die Russophobie nicht leidet in der Herde…

        Doch das Sprichwort :
        „a liar is never believed even when he’s telling the truth“ wird sich mehr und mehr durchsetzen.

        Doch denkt mal frühzeitig über den Fakt nach, was denn noch so alles in den letzten Jahren geschah: Könnte ja sein, dass ihr eure Strategie von selbst ändert und die Schuld versucht , schon HEUTE auf die Ukraine zu schieben um von eurer Schuld abzulenken. …

        Und da sitzen sie nun ihren Chefredakteur-Sessel ..

        Beantwortet doch mal euch selbst die Fragen:
        Wie könnte es Trump schaffen, wieder Präsident zu werden ?
        ( Nein- ihr Nasen- ich denke nicht an die Korruption als solches, dass akzeptieren die Wähler weltweit mittlerweile, weil eben durch die Medien wie ihr , die Korruption zur kleinen Ordnungswidrigkeit herabgestuft wurde… und kein Schlafschaf , ob hier, oder in den Staaten, mehr vom Sessel loseist.. Also, ob der Biden nun 1 -oder 10 Milliarden sich ergaunerte… ist den Leuten „dem Grunde nach“ schittegal. )

        Warum wandelt denn Trump das allgemeine Feindbild von Russland zu China und hält auch unbedingt noch an dem Iran als fest ….

        Warum Scheißblatt – arbeitet denn der Namensgeber dieses Interview in nun schon 7 Teilartikel ab… ? Warum wohl ?

        Der Namensgeber von Scheißblatt
        (..)Wer da wen und warum benutzt, das wird in den nächsten Monaten ganz von alleine offensichtlich werden. Das Thema bleibt hochspannend. (..)

        Was meint er , wenn es noch spannend werden wird, wo er doch schon die Hälfte dessen in allen Details analysierte… und auch eben nach Teil 15 nichts Neues wird sich ergeben können, weil das NEUE – Onischenko mit einem viel zu schnellen klaren Nein beantwortete…auf Frage, ob er auch etwas über MH17 wüßte ..

        Und da – genau an diesem Punkt könntet ihr „Scheißblatt-Nasen“ euer „MEA-CULPA“ beginnen mal ganz vorsichtig zu formulieren….

        Ihr kennt doch die Fakten. http://wifka.de/startseite-2/josef-resch.html
        Noch- Ihr ScheißblattNasen – könntet ihr mit einer Wahrheitswohlgesonnenen Berichterstattung, dem Herrn Resch helfen, dass er seine Aussagen auch machen kann. Noch könnt ihr selbst die Helden sein…

        Denkt mal drüber nach…
        Mit der öffentlichen Erkenntnis des amerikanischen Präsidenten über die Unschuld Russlands – und der DVR (Volksrepublik Donezk) sehen aber alle Berichterstatter-Nasen „alt“ aus… welche die Lüge permanent publizieren. Mir persönlich ist der Trump-der Biden- auch der Onischenko völlig egal . Mögen sie alle irgendwann friedlich einschlafen. … Mir wurscht..

        Aber ein kleines Gezwitscher von Trump was beginnen könnte

        Und ich traue es dem amerikanischen Präsidenten zu: Excuse me, President Putin, I was misled by the lying media and secret services. .. oder so ähnlich, werdet ihr nicht mehr verschweigen – und auch nicht mehr „auseinanderpflücken“ können, weil mit Wahrheits-Gesprächen unterlegt…

        Auszuschließen ? Nein. Und ihr wisst das.

        Tel.: +49 171 83 61 86 8 …einfach anrufen – loslegen um Helden zu werden…

        Oder war der Anti-Scheißblatt-Macher doch wieder einen Schritt schneller ?

        Glaubt ihr wirklich, Trump kennt sie nicht ? Die Wahrheit über MH17 – Und glaubt ihr wirklich, er würde die Wahrheit für sich behalten, damit Biden Präsident wird ?

    2. Nichts ist wie es scheint.

      Mein dezenter Hinweis an Thomas sollte auch so verstanden werden.
      Wenn diesbezüglich erste Erzähl-Lücken aufkommen dann hat man ihn da wo man ihn haben wollte – VT

      Distanz wahren und erzählen lassen nicht um Jemanden zum Munde zu reden sondern dazu zu nutzen nachzuforschen, Antworten zu suchen und Vergleiche zu machen.

      „“Ja, richtig: R. Hunter Biden“ hat zufällig „die pädagogischen Fähigkeiten, das Training, die * Verbindungen *, yadda yadda, um ihn zufällig zur richtigen Person für diesen kleinen Job zu machen.“ Es ist wirklich seltsam, nicht wie nur unsere Eliten und ihre Verbindungen zu irgendetwas fähig sind. Aus diesem Grund füllen dieselben Leute die Unternehmensvorstände, die Regierungen und die NGOs. Es ist heutzutage einfach so schwierig, kompetente Leute zu finden.“

      Ich finde diesen Kommentar richtig gut weil in diesem Gefecht das Problem liegt.

      Hier ein Link zur Firma als sie noch nicht so genannt wurde.

      https://www.nakedcapitalism.com/2014/05/r-hunter-biden-declare-owns-new-ukrainian-employer-burisma-holdings.html

      Das Verfahren 2014 in dem ein Gericht die Kontosperre von Mykola Zlochevskiy aufhob ist meiner Meinung nach Dreh-und Angelpunkt geworden.

      https://justthenews.com/sites/default/files/2020-06/Zlochevsky-SFO-v-MZ-Final-Judgment-Revised (2).pdf

      Wenn aber genau dieses Verfahren welches angeblich den Startschuss für echte Korruptionsbekämpfung sein sollte dann muss man sagen 6 setzen. Und das sollte man im Hinterkopf behalten.
      USA/GB/Ukraine bekämpfen Korruption und kassieren erst einmal gleich eine Niederlage. Als wäre es was neues vor Gericht Beweise vorzulegen.

      Noch bemerkenswerter ist für wen man sich so ins Zeug legte.

      https://www.osw.waw.pl/sites/default/files/komentarze_162.pdf

      http://johnhelmer.net/the-hunt-for-burisma-part-ii-what-role-for-igor-kolomoisky-what-london-missed-what-washington-doesnt-want-to-see/

      Nun mal ehrlich, bei all den Beratern, Anwälten, Wirtschaftsbossen, Staatsanwälten sollen angeblich all die Aktivitäten von Kolomoiky nicht auffallen?

      https://www.voltairenet.org/article183839.html#nb1

      https://www.nakedcapitalism.com/2014/05/r-hunter-biden-declare-owns-new-ukrainian-employer-burisma-holdings.html

      https://meduza.io/en/feature/2015/07/01/looting-torture-and-big-business

      https://www.oaklandinstitute.org/land-grabbing-der-ukraine-westliche-konzerne-übernehmen-kontrolle-über-profitable-agrarbereiche

      https://www.independent.co.uk/news/world/europe/politician-makes-claims-of-vast-corruption-in-ukraine-a7452961.html

      Der Interviewpartner hat im System gelebt, sich der gleichen Methoden bedient wie die die er nun anklagt. Das zu beurteilen ist einzig die Sache der Ukraine.
      Das agieren EU, USA, GB ist ebenso fragwürdig wie die Korruption selbst. All die Mrd, für die letzendes die Steuerzahler aufkommen müssen wanderten überwiegend in zwielichtige Taschen von Oligarchen. Man stützte also direkt das System.

      Ausbaden müssen es die Menschen der Ukraine ganz gleich welcher ethnischen Gruppe sie angehören.

      Und all der Sch*** nur damit sich die NATO- Krieger am Grenzzaun zu Russland einen abgehen lassen können.
      Grob ausgedrückt versucht man zu vollenden was Hitler trotz internationaler Unterstützung nicht schaffte.
      Oder wie soll man die tränenreichen Unterstützungsbekundungen für einen fernen Gouverneur einschätzen der selbst in deutschen Medien als äußerst rechtslastig galt? Wie will man erklären das man die Rechten in der Ukraine nicht erkannte selbst wenn man neben ihnen stand?

      It is 11 May 2014. Local residents in Dobropillya, a town in Donetsk region, are crowding round the only organised “polling station” on the main square – they have come to vote for “Self-determination for the ‘Donetsk People’s Republic’”. No one is paying any attention to a small tent with Ukrainian insignia across the road. Here, members of the local self-defence militia (loyal to the Kyiv government) are holding a “referendum” on a merger between Dobropillya and its neighbouring Dnipropetrovsk region. In Dnipropetrovsk, oligarch Ihor Kolomoisky, the region’s current governor, has taken on the task of defending his native region against the “Russian Spring”.

      Es ist der 11. Mai 2014. Die Anwohner in Dobropillya, einer Stadt in der Region Donezk, drängen sich um das einzige organisierte „Wahllokal“ auf dem Hauptplatz – sie haben für „Selbstbestimmung für die Volksrepublik Donezk“ gestimmt. . Niemand achtet auf ein kleines Zelt mit ukrainischen Insignien auf der anderen Straßenseite. Hier halten Mitglieder der lokalen Selbstverteidigungsmiliz (die der Regierung von Kiew gegenüber loyal sind) ein „Referendum“ über eine Fusion zwischen Dobropillya und der benachbarten Region Dnipropetrowsk ab. In Dnipropetrowsk hat Oligarch Ihor Kolomoisky, der derzeitige Gouverneur der Region, die Aufgabe übernommen, seine Heimatregion gegen den „russischen Frühling“ zu verteidigen.

      https://www.opendemocracy.net/en/odr/how-ukraines-terrorist-threat-is-a-real-threat-to-civil-rights/

      Ihor Kolomoisky

      https://de.wikipedia.org/wiki/Ihor_Kolomojskyj

      Und jetzt will man Korruption bekämpfen und hofiert ausgerechnet den Obergauner, Verbrecher und Betrüger mit Privatarmee ?

      https://www.globalresearch.ca/oligarch-ihor-kolomoyskyi-washingtons-man-in-ukraine/5382766

      Ehrlicher wäre es endlich dafür zu sorgen das ein Unternehmen, gleich welcher Form einen echten registrierten Eigentümer hat damit sich solche Gestalten nicht hinter irgend welchen Anwälten oder Steuerbüros verstecken können.

      Warum läuft der überhaupt noch frei rum? Vielleicht könnte diesbezüglich die Regierung der Ukraine einmal Antworten geben wenn doch bekannt ist wie er zu seinem Reichtum kam.

      Korruption wird nicht aufgeklärt
      Maidan-Morde wurden noch immer nicht aufgeklärt
      Odessa Morde wurden noch immer nicht aufgeklärt

      http://hinter-der-fichte.blogspot.com/2014/05/ard-massaker-von-odessa-irgendwie.html

      https://dieweltaktuell.wordpress.com/2014/05/08/odessa-02-05-2014-der-ukrainische-massenmord/

      https://www.voltairenet.org/article183933.html

      https://twitter.com/hashtag/Myrotvorets?src=hashtag_click

      Musste erst Schröder auf der Liste stehen oder warum erst jetzt?

      http://www.donbass-insider.com/2019/10/21/ukrainian-parliament-speaker-rejects-un-call-to-close-mirotvorets-website/

  2. Wer hätte das gedacht, dass die Ukraine einst in der Geopolitik, der Innenpolitik der USA und auch der EU im transatlantischen Kontext eine derart besondere Rolle spielen würde. Den Menschen dort nutzt es nix, die zahlen einfach die Rechnung. Egal, wer am Ende profitiert. Mir scheint der US Wahlk(r)ampf eine grosse Rolle zu spielen. Die sog. Demokraten (und mit ihnen die halbe Soros-treue EU samt BR) wollen Trump loswerden. Trump seinerseits will den Spiess umdrehen. Es scheint zu gelingen. Die UA ist eben nur der Spiess. Der alte Zbigniew B. hat es vorhergesagt, mglw. auch aktiv hervorgebracht. Wenn auch die „demokratische“ Presse (welche ja eigentlich so gern selbst die global regierende Macht wäre) schönfärbt, verbiegt, verschweigt und verleumdet, was das Zeug hält.
    Möglicherweise hätte auch der Kreml nichts dagegen, wenn die Ukrainer mehrheitlich der Meinung wären, der „Westen“ würde sie nur ausnutzen und von innen gelänge ja sowieso kein Fortschritt. Präsident Putin hat ja in Russland die Oligarchen wieder zum Teil der Gesellschaft gemacht, sie in die Verantwortung genommen. Auch wenn sie sich noch immer erheblich bereichern. Die Ukrainer könnten auf den Gedanken kommen, ihn um Rat zu fragen.
    Die EU..? Sie wurde unter dem demokratischen Obama ge“fu…“ und mit Trump kommt man auch nicht klar. Mit Russland führt man ein wichtiges Sanktionsregime, in der Ukraine bezahlt man die korrupte Politikerkaste. Hm, ich weis nicht. Da kann ich keine sinnvolle Strategie erkennen. Man läuft hündisch den sog. globalistischen „Demokraten“ hinterher, wie die Ossis damals der Banane. Naja, wenn es hilft…

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