Drastische Bilder: Die USA versinken in Chaos und Anarchie

Wer die Bilder aus den USA sieht, der meint, die Welt gerate aus den Fugen. Die Polizei ignoriert Schießereien, verweigert es, zu Einsätzen zu fahren, Demonstranten besetzen Stadtteile und rufen „autonome Zonen“ aus, in denen keine Gesetze mehr gelten. Man möchte hoffen, dass Stuttgart kein Vorgeschmack auf das ist, was noch kommen kann.

Das russische Fernsehen ist in seiner Berichterstattung über die Lage in den USA schonungslos. Die Bilder, die am Sonntag in der Sendung „Nachrichten der Woche“ gezeigt wurden, sind erschreckend. In den USA wächst die Kriminalität und immer öfter verweigert die Polizei es, zu Notrufen zu fahren, weil sie befürchten muss, bei hartem Durchgreifen als rassistisch bezeichnet zu werden.

Dieser Bericht des russischen Fernsehens aus den USA zeigt schockierende Bilder und er sollte – zusammen mit meiner Übersetzung – auch ohne Russischkenntnisse verständlich sein.

Beginn der Übersetzung:

„Iss die Reichen!“ – Die Gegensätze zerreißen die USA

Der langwierige Streit zwischen den Gegensätzen Amerikas wird bis zur Heiserkeit und manchmal bis zur Schlägerei geführt. So unterschiedlich sehen sie die Vergangenheit und die Gegenwart ihres Heimatlandes. Die Debatte an dem Denkmal in Washington ist 150 Jahre alt. Es ist ein Symbol der Freiheit.

Die Demonstranten haben nichts gegen den, der auf dem Sockel steht. Lincoln befreite die Sklaven und als Zeichen der Dankbarkeit haben Schwarze Geld gesammelt, um dieses Denkmal aufzustellen. Aber es wurde von einem weißen Bildhauer entworfen und damit sind die modernen Afroamerikaner unzufrieden.

„Der Sklave verneigt sich vor ihm. Das ist lächerlich und einfach widerlich. Wenn es Freiheit symbolisiert, dann müssen sie, verdammt nochmal, auf gleicher Höhe stehen. Sie, die nicht schwarz sind, verstehen nicht, wie ekelhaft dieses Denkmal ist!“, sagte eine Demonstrantin.

Um das Denkmal wurde ein Zaun errichtet und ein Ring aus Polizisten umgibt es, um es irgendwie zu schützen. Mehr als 100 Denkmäler wurden im Land bereits beschädigt.

Trump droht den Vandalen mit zehn Jahren Haft. Auf seinem Twitter-Kanal zeigt er dem FBI und der Polizei diejenigen, die Denkmäler angreifen.

Immer mehr Menschen haben niemanden, den sie zur Hilfe rufen können. Die Polizei, die Vorwürfe des Machtmissbrauchs befürchtet, fährt einfach an der Schießerei zwischen zwei Banden vorbei. (Anm. d. Übers.: In dem Beitrag werden mehrere aktuelle Beispiele für Schießereien gezeigt, die gefilmt und ins Netz gestellt worden sind. Was im Beitrag beschrieben wird, wird auch im Bild gezeigt) Die Demonstranten fordern, dass Budget der Polizei zu kürzen.

In der Wiege des Protests, in Minneapolis, will der Stadtrat sie gleich ganz abschaffen. Gleichzeitig haben die Mitglieder des Rates private Sicherheitsleute engagiert.

Bei dieser Haltung gegenüber der Polizei nehmen sich Streifenbeamte massenhaft frei, lassen sich krank schreiben oder kündigen und die Kriminalität in den USA gerät außer Kontrolle. In New York gab es 125 Schießereien in einem Monat, so viele waren es in keinem Monat im letzten Vierteljahrhundert.

In Chicago wurden am Wochenende 104 Menschen verletzt und 14 getötet, darunter ein dreijähriges Kind.

„In Chicago ist es heute schlimmer, als in Afghanistan und Guatemala. Wir haben viele solcher Städte. Werfen Sie einen Blick auf Detroit, Oakland, Baltimore. Alle werden wütend, wenn ich das sage, das ist angeblich rassistisch. Aber Afroamerikaner kommen zu mir und sagen: „Danke, dass Sie das gesagt haben.“ In diesen Städten zu leben, ist wie in der Hölle zu leben“, erklärte Trump.

Die Spannungen erhöht auch das Coronavirus, es gibt 45.000 neue Fälle pro Tag. So ein Wachstum gab es während der Epidemie noch nicht. Drei Dutzend Staaten meldeten Wachstum. Die zweite Welle überrollt die Urlauber an den Stränden Floridas.

Aber weder das National Bureau of Economic Research, noch die liberalen Medien sehen einen Zusammenhang zwischen den Protesten und dem Wachstum der Infektionszahlen. Sie überzeugen das Publikum davon, dass die Demonstranten, die sich täglich zu Tausenden versammeln, immun gegen die Ansteckung sind.

Gleichzeitig wirft die Presse Trump und seinem Team vor, Wahlkampfkundgebungen abzuhalten.

Auf eine vorwurfsvolle Frage einer Journalistin, warum Trump Veranstaltungen durchführe, antwortete Vizepräsident Pence: „Diesen Herbst sind Wahlen. Wir unternehmen die notwendigen Schritte und haben bei den Teilnehmern der jüngsten Veranstaltungen die Temperatur gemessen. So wollen wir den Menschen die Freiheit geben, am politischen Prozess teilzunehmen“

Auch sein Rivale Biden hat Trump für den ungeschickten Kampf gegen die Epidemie angegriffen. Der 77-jährige Politiker hat sich so sehr verhaspelt, dass er mitteilte, jeder dritte Amerikaner sei am Coronavirus gestorben: „Wir haben jetzt mehr als 120 Millionen Todesfälle durch das Coronavirus.“ (Anm. d. Übers.: Kein Scherz, Biden hat das vor laufender Kamera gesagt und ihm selbst ist das nicht einmal aufgefallen)

„Er kann keine zwei Wörter zusammenhängend sagen. Dieser Man kann nicht sprechen, aber er kann Ihr Präsident werden, weil einige Leute mich nicht mögen“, sagte Trump.

Der Präsident schmeichelte sich selbst ein wenig. Umfragen zufolge wird seine Arbeit inzwischen von jedem zweiten Wähler strikt abgelehnt. So schlechte Werte hatte noch kein Präsident.

Anarchisten reisen aus ganz Amerika nach Washington, um nicht nur unter den Fenstern des Weißen Hauses zu demonstrieren, sondern um dort ihre eigene autonome Zone zu gründen. Sie haben Zelte aufgestellt. Gleichgesinnte bringen Ausrüstung und Proviant. Für die Polizei haben sie das Quartal gesperrt. Ihre Forderungen teilten sie der Presse mit.

Eine Aktivistin sagte uns: „Ich mache mir vor allem um afroamerikanische Transgender Sorgen. Sie werden aus der Wirtschaft verdrängt und in die Sexindustrie gedrängt. Ich hoffe, wir bekommen eine gleichere Gesellschaft.“

Das ist eine Schießerei in einem anarchistischen Lager in Louisville, Kentucky. Ein empörter Bürger tötete einen der Demonstranten und verletzte einen weiteren. Und das ist Portland in Oregon. Die Menge griff die Polizei an und verbarrikadierte das Stadtzentrum, eine weitere autonome Zone auf der Landkarte der USA.

Die Polizei fegte die Anarchisten einfach aus dem besetzten Teil der Stadt. Mit Gas und Schlagstöcken vertreiben sie die Demonstranten. Sie liefen weg, aber an der anderen Küste gab es den nächsten Protest. Sie kamen, um Hollywood-Stars zu erschrecken. In Beverly Hills tobte die Menge.

„Esst die Reichen!“, rufen die Demonstranten. Aber sie gaben sich noch mit dem Zerreißen des Sternenbanners zufrieden und forderten, den Kapitalismus abzuschaffen. Einige der Demonstranten wurden von der Polizei festgenommen, andere verließen die Stadt, um später zurückzukehren und eine autonome Zone zu schaffen, dieses Mal in den Hollywood Hills.

Ende der Übersetzung

Autor: Anti-Spiegel

Thomas Röper, geboren 1971, hat als Experte für Osteuropa in Finanzdienstleistungsunternehmen in Osteuropa und Russland Vorstands- und Aufsichtsratspositionen bekleidet. Heute lebt er in seiner Wahlheimat St. Petersburg. Er lebt über 15 Jahre in Russland und spricht fließend Russisch. Die Schwerpunkte seiner medienkritischen Arbeit sind das (mediale) Russlandbild in Deutschland, Kritik an der Berichterstattung westlicher Medien im Allgemeinen und die Themen (Geo-)Politik und Wirtschaft.

20 Gedanken zu „Drastische Bilder: Die USA versinken in Chaos und Anarchie“

  1. „… Denn wenn Menschen das Gefühl haben, nicht in der Lage zu sein, ihre Rechte legal zu verteidigen, greifen sie zu den Waffen. …“
    W. PUTIN am 13.10.2019

    Noch ist das ganze „Spaß“.
    Wenn die Leute aber auf die Idee kommen sollten, die Infrastruktur, besonders die Einrichtungen der Wasser- und Energieversorgung der Städte, anzugreifen, wird das Militär marschieren (müssen).

  2. Vor ca. einer Woche hat sich Trump in Tusla zu den gewalttätigen Vorgängen geäußert, dass die „Beratungen“ darüber wie mit diesen Denkmalsstürmern & Plünderern zu verfahren sei & hat dabei den Rat befolgt, dass die Regierung nicht eingreifen wird! Man ist der Ansicht, dass die Zustände für alle Beteiligten & leider auch die Unschuldigen so werden, dass alle Welt sehen wird, dass das alles weder etwas mit George Floyd oder Rassismus zu tun hat.
    Da in den USA von Hause aus, der Präsident nicht in die Bundesstaatenpolitik eingreifen kann & die schlimmsten Vorfälle in den von Demokraten regierten Staaten statt finden, hält man nichts auf o. sonstiges.
    Wie grotesk die Situationen sind – z.B. in Seattle – wo in der „CHAZ“ – Zone sogar die weißen Unterstützer inzwischen nur in von Schwarzen aufgezeigten Bereichen sich aufhalten dürfen – ja die Schwarzen wollen Rassentrennung – & sie sich gegenseitig erschießen ist es logisch, dass die Polizei sich schon aus Selbstschutz nicht zwischen die Fronten begibt.
    Man würde sich wünschen, dass in DE auch die Polizisten, die hier ja fast ähnlichen Anschuldigungen ausgesetzt sind, sich ähnlichen Reaktionen ihrer amerikanischen Kollegen bedienen würden.
    Die Umfragewerte sollte man mit Vorsicht genießen – meist sind sie von den Gleichen, die damals auch Clinton als haushohe Siegerin sahen….die Dems-Medien arbeiten immer wieder mit den gleichen Mitteln obwohl sie schon mehrfach der Lüge überführt wurden. – Also abwarten.

  3. Wie sagte Warren Buffet?
    „Wir haben einen Krieg, Reich gegen Arm begonnen und wir, die Klasse der Reichen, werden ihn gewinnen!“
    Buffet, Soros, Rothschild & Co freuen sich über diesen Bürgerkrieg, denn die Klasse der Armen zerlegt sich gerade mit freundlicher Unterstützung der Vorgenannten!

  4. Man sollte schon genau hinschauen. Beispiel Minneapolis. Dort war die Polizei ein Staat im Staate, mit einem dreistelligen Millionenbudget. Der Police Chief fühlte sich als heimlicher Herrscher in der Stadt und lachte sich über Anweisungen des Bürgermeisters tot. Die Polizei konnte machen, was sie wollte, der Apparat war vollkommen korrupt und entwickelte sich dadurch, dass das Pentagon ausgemusterte Waffen der Army billig an Polizeien im ganzen Land verscherbelte oder verschenkte, zu einer furchterregenden bürgerkriegstauglichen Truppe mit gepanzerten Fahrzeugen, Maschinengewehren und Sturmgewehren. „Defund the police“ ist eine Notwehrreaktion der Zivilgesellschaft gegen die Militarisierung und den unkontrollierten Machtzuwachs der Polizei. Die Gegenreaktion lässt natürlich nicht auf sich warten. Es wäre naiv zu glauben, dass das Krebsgeschwür, das sich „Polizei“ nennt und hinter dem natürlich auch starke gesellschaftliche Kräfte stehen, einfach aufgeben und sich zurückbilden würde. Das einfachste und zugleich bewährteste Gegenmittel: Leute lossschicken, die die durch die BLM-Demos geschaffenen „polizeifreien Räume“ (die aber natürlich keine „rechtsfreien Räume“ sind) nutzen, um Chaos und ein Schreckensbild von Anarchie zu erzeugen, um so den erschrockenen US-Bürgern demonstrieren, was die Alternative zum Polizeistaat ist: nämlich der Untergang aller Ordnung. Die Parole von der drohenden (oder teilweise schon herrschenden) „Anarchie“ ist eindeutig eine Kampfparole zur Mobilisierung der „schweigenden Mehrheit“ gegen alle fortschrittlichen Kräfte, ähnlich wie in den 50er und 60er Jahren des letzten Jahrhunderts das Schreckgespenst des „Kommunismus“ zur Mobilisierung gegen die Bürgerrechtsbewegung und alle fortschrittlichen Kräfte genutzt wurde. Wenn es in den USA wirklich zum Bürgerkrieg kommen sollte, kann der angesichts der Mehrheits- und Kräfteverhältnisse nur zu einem quasi-faschistischen Regime führen, denn natürlich sitzen diejenigen, denen es jetzt scheinbar an den Kragen geht (z.B. die aufgeblähten Polizeiapparate in den Großstädten) am längeren Hebel. Sie haben ja alle ihre schweren Waffen noch. Ich würde es dem tollen anti-spiegel sehr übel nehmen, wenn er sich bei diesem Thema auf die Seite der Proto-Faschisten in den USA stellt.

    1. Sehen Sie, guter Mann ich stehe auf der Seite solcher Leute, wie z.B. diesem Schwarzen, der da einfach nur besoffen, daher renitent war, und nur abhauen wollte und dem man dann erbarmungslos ins Kreuz geballert hat.
      Im übrigen stehe da auf gar keiner Seite, weil ich dort noch nicht einmal ansatzweise ein politische Kraft sehe, auf deren Seite sich zu stellen, ich guten Gewissens verantworten könnte.
      Und wenn die Schwarzen meinen, die Weißen seien der Feind, sind sie keinen Deut besser, nicht einen Quentchen klüger, sonder auch nur ganz gewöhnliche „Rassisten“.
      „Gute Kommunisten“ wüßten das.
      Im Grund haben wir das gleiche Problem hierzulande, wenn auch nicht ganz so dramatisch, seit dem die Liberalen die Linke übernommen haben.

    2. Danke für diesen Kommentar!

      Ich habe mir den Beitrag angesehen und die Übersetzung gelesen. Es ist ein Zusammenschnitt so vieler verschiedener Ereignisse und oft auch Perspektiven, gemischt mit plakativen Gruppenzuweisungen (Anarchisten, etc.), dass ich mich ehrlich gesagt etwas für dumm verkauft fühle. Der Beitrag bewegt sich auf dem gleichen Level wie die Masse der Beiträge in unseren Medien auch. Der einzige Mehrwert ist für mich dabei, dass es eine russische Perspektive ist. Unterschwellig (oder vielleicht auch nicht wirklich) schwingt die Sicht darüber mit in welcher Rolle man die Position eines Staates gerne sehen würde: hart durchgreifend!

      Die USA und die Bundesstaaten sind sehr vielschichtig. Nur weil das politische System so im Arsch ist, bedeutet das nicht, dass auch jeder Konflikt immer schön in schwarz/weiß eingeordnet werden kann. Örtliche Besonderheiten können entscheidend sein und das Beispiel mit der Rolle der Polizei zeigt sehr deutlich, dass auch hier mal wieder die Vorgeschichte sehr wichtig ist. Das ist übrigens etwas, was Herr Röper eigentlich gut beherrscht. Nun ist das hier leider ein Übersetzungsartikel, der sowas halt auch nicht leisten kann, aber genau an solchen Stellen fällt das dann leider schmerzlich auf.

      Mir kam die Erzählung von der Stadt, die keine Polizei mehr haben will, eh schon von Anfang an so dermaßen absurd verkürzt vor, dass mir eigentlich von Anfang an klar war, dass das mal wieder eine dieser typisch verkürzten Erzählweisen ist, die die Medien im generellen einfach nur zu gerne verwenden. Danke für die kleine Aufhellung zu den Hintergründen!

      1. Zunächst einmal meine ich mich zu erinnern, irgendwo gelesen zu haben, daß in den USA – anders als z.B. bei uns – die Polizei, deren Organisation, Einstellung des Personals, etc. in der Zuständigkeit der Städte und Gemeinden liegt.
        Wenn das stimmt, erscheint es doch recht eigenartig, daß sich eine Stadt offensichtlich jahrelang von ihrem Polizeichef auf der Nase herum tanzen läßt – und dann – wenn die Kacke am Dampfen ist – plötzlich die „Geläuterte“ mimend – diesen Umstand zum Vorwand nimmt, diese Institution abzuschaffen.
        Das wäre dann wirklich ganz übler „Populismus“.

        Im Übrigen kann man über manche Situationen eben nur so berichten, wie sie sind – unübersichtlich, ohne jegliche erkennbare politische Linie, mit der Tendenz dazu, einer Unzahl Trittbrettfahren die Begleichung beliebiger alter Rechnungen zu ermöglichen.

        1. Das ist ein berechtigter Einwand, aber es ist halt alles im Spekulativen. Ich kann mir solche Verhältnisse durchaus ausreichend mit Korruption erklären, so in etwa nach dem Motte: Es gibt überhaupt nur einen, der sich zur Wahl stellt und wieviele Protzente er bekommt ist somit belanglos.

          Ich hätte da gerne auch mehr Hintergrundinfos. Bis dahin füllt die Erklärung von khsiber für mich ausreichend die Logiklücke. Das bedeutet nicht, dass ich mir da final ein Urteil gebildet habe, aber ich bleibe skeptisch und das schlichte Narrativ von der anarchistischen Machtübernahme…. sorry, das ist so plump, das packe ich mal lieber direkt in die Mottenkiste der Propaganda.

          1. Na sicher doch, zumal: „anarchistischen Machtübernahme“ erscheint mir doch als ein geradezu klassisches Oxymoron.
            Ich glaube aber, daß man nicht unbedingt Korruption als Erklärung bemühen muß.
            Derartige Prozesse laufen oft nach dem gleich trivialen Muster ab, das man wohl schon einmal als „Fluch des Erfolges“ beschrieben hat. Tendenziell verschlechtert sich dabei ständig die Ziel-Mittel-Relation, erhöht sich der „Druck im Kessel“, bis es kracht.
            Und was die Verhältnisse in den U.S.A betrifft, sind unsere Vorstellungen m.E. doch in erheblichen Maße durch „Hollywood“ geprägt, und die besseren Produktionen, aber auch manche „Seifenoper“ vermitteln da durchaus „Werte“, die man ohne weiters teilt.
            Wir übersehen aber, daß Kunst oft weniger das spiegelt, was ist, sonder mehr das zu vermitteln sucht, was man gern hätte.

  5. In London ist es doch auch nicht anders. Verurteilt wurde dort übrigens einer der wild gepinkelt hat „Man urinates next to PC Keith Palmer memorial during far right protest“). Der war besoffen und im Akt von hinten fotografiert. Mit „far right“ hatte der Schluckspecht nichts zu tun, meldete sich aber vorsorglich bei der Polizei. Er wurde daraufhin zu 14 Tagen Knast verurteilt. Normalerweise gibt’s für’s Wildpinkeln 80 Pfund Strafe, wenn die Polizei hinreichend schlechter Laune ist. Kulturrevolution.

  6. Die USA versinken (eventuell) in Anomie nicht Anarchie. Das beides ist nicht dasselbe und diese medial geschürte Verwechslung ist sicher auch kein Zufall, wobei ich nicht Sie, Herr Röper, anspreche. Ihre Artikel sind sehr lesens- und wert, weiterverbreitet zu werden.

  7. Da lassen sich die „Eliten“ in den USA anscheinend von den Filmen „The Purge 1-3“ inspirieren .. Die Reichen in ihren Gated Communities haben sicher Wachpersonal .. die anderen wurden zum Abschuß freigegeben ..

  8. Die Menschen über die da berichtet wird sind offebar völlig verblendet durch die Medien, sie haben durch ihre schlechte Bildung und die ständige Meinungsmache über die Medien und die sozialen Netzwerke ein völlig verdrehtes, „irres“ Weltbild und glauben das sie mit dem Chaos das sie veranstalten etwas gutes tun würden.

    Dabei haben sie absolut gar keine Ahnung von den Ursachen ihrer Probleme und der eigen Geschichte.

    Bei dem ganzen Medienhype sollte man aber nicht vergessen das nicht alle Menschen in den USA so drauf sind, das nicht alle plündernd und randalierend durch ihre Städte ziehen.

    Ich finde es bemerkenswert wie einfach und wie schnell man praktisch aus jeder Bewegung über die Medien und ein paar Provokateure gewalttätige Mobs machen kann.
    Und die Demokraten fördern diese Verhältnisse auch noch, wenn sie die nicht sogar ursprünglich zu verantworten haben.
    Zumindest aber profitieren sie davon, denn dem ungebildeten, ahnungs- und geschichtslosen Bürger kann man dann erzählen das Trump schuld ist, denn unter den demokratischen Präsidenten gabs das ja nicht. (laut den Medien)
    Das solche Krawalle etwa alle 20 Jahre passieren, das die verantwortlichen Städte und Staaten meist demokratisch regiert werden und das Einzelpersonen nicht das Problem sind wird nicht vermittelt.
    Hauptsache die Gewalt bleibt unten, Hauptsache man schlägt sich nur gegenseitig die Köpfe ein und Hauptsache die Eliten können so weiter machen wie bisher. Ob man da jetzt Umwelt/Klima, Rassismus, Terror oder einen angeblich gefährlichen Virus vor den Karren spannt ist egal und nur Mittel zum Zweck.

    1. 80% der Deutschen denken auch, dass Merkel die Beste ist.
      Das lässt auf einen noch niedrigeren Bildungsstand in Deutschland schließen.

      1936 gingen 60% der Nobelpreise nach Deutschland.
      Wieviele sind es heute?

      Die Menschen wurden und werden massiv Gehirngewaschen, über Zusammenhänge, über die eigene Geschichte. Sie übernehmen die Lügen als Wahrheiten.
      Sie begreifen nicht, wer ihr wirklicher Feind ist. Dafür lassen sie sich von ihm gegenseitig aufhetzen.
      Nachdenken ist gar nicht so schwer, man muss damit nur einmal beginnen. Aber Vorsicht (im positiven Sinne), es macht süchtig.

  9. Hier wurden einige Themen angeschnitten die richtig und wichtig sind jedoch sehr vieles ausgeblendet.

    z.B. BLM ist fest im Demokraten-Netz eingebettet. Ganz gleich wie ein Demokraten Präsident hieß wurde es nicht sonderlich besser als es jetzt ist. Ein Blick genügt um zu sehen und zu verstehen das man sich, hart ausgedrückt, eine Masse nützlicher Idioten hält. Modern ausgedrückt, Anhängerschaft.
    Gibt es ein wirklich großes Thema welches irgendwann mal angepackt wurde?
    z.B. das Militär- zum Sterben und als Wähler sind Schwarze gut genug, das wusste schon Truman (Demokrat).
    „Darüber hinaus war 1948 ein Wahljahr, und Truman war auf die Stimmen der schwarzen Wähler angewiesen.“

    https://de.wikipedia.org/wiki/Executive_Order_9981

    Beim Militär sind rund 40 Prozent der Soldaten Afroamerikaner, aber nur zwei von 41 Top-Generälen sind schwarz.
    40% Afroamerikaner bei einem Bevölkerungsanteil von ca. 13 %!

    Schlechtere Bildung, schlechtere Abschlüsse, schlechtere Bezahlung, schlechtere Aufstiegs-Chancen bedingen sich, ist also eine Kettenreaktion.

    https://www.watson.ch/international/wissen/954306031-chris-rock-oder-die-magere-bilanz-von-amerikas-schwarzen-panthern

    https://www.bento.de/tv/do-not-resist-us-dokumentation-enthuellt-militarisierung-der-us-polizei-a-00000000-0003-0001-0000-000001202307

    Barack Obama seines Zeichens ein Demokrat

    „Dem Bericht zufolge stieg der Wert der Waffen, die im Rahmen des militärischen Überschussprogramms transferiert wurden, von einer Million Dollar 1990 auf fast 450 Millionen Dollar (335 Millionen Euro) 2013.“

    https://taz.de/Militaerische-Ausruestung-bei-der-US-Polizei/!5035264/

    „Obama hatte dieses sogenannte Programm 1033 im Jahr 2015 beschränkt, nachdem es wegen des martialischen Auftretens der Sicherheitskräfte bei den Protesten in Ferguson stark in die Kritik geraten war.“

    https://www.faz.net/aktuell/politik/trumps-praesidentschaft/trump-laesst-polizei-aufruesten-amerikanische-polizei-darf-sich-wieder-ausruestung-vom-militaer-besorgen-15173077.html

    Der Krieg gegen die Drogen füllt die Gefängnisse wegen dem Konsum und weniger wegen der Drogenbarone und Geldwäscher. Die privaten Gefängnisse müssen gefüllt werden und das kostengünstig.

    Man kann also getrost sagen, egal wer regiert es ändert sich nichts und man kann auch sehen das es nicht an Trump liegt.

    Aber genau diese Verstrickungen werden nicht thematisiert.
    Auch die sogenannten dem. Hochburgen glänzen mit Rassismus, früher Italiener und Iren heute Afroamerikaner und Latinos.

    Man hält sich für die beste Demokratie weil Jeder alles sagen kann, jeder Rassist, jeder Erlöser, jeder was auch immer. Sehr löblich wenn man doch endlich mal begreifen würde das „kann“ nicht „darf“ bedeutet. Wenn etwas den inneren Frieden gefährdet dann gehört es unter Strafe gestellt, ohne wenn und aber. Das erstickt nicht die Diskussion sondern schaft Rechtssicherheit.
    Genau so muss klar sein, wer Eigentum verwüstet,plündert, vernichtet gehört bestraft. Protest ja, Anderen die Infrastruktur zu zerstören nein.
    Mehr M. L. King und weniger Malcon .X ist die Devise.

    Vielleicht ist das aktuelle Geschehen ein heilsamer Schock für Alle.Allein mir fehlt der Glaube.

  10. Afroamerikaner?
    Sind das die, die eben aus Afrika in den USA ankamen?

    Ansonsten sind das doch schwarze Amerikaner, da in diesem Land geboren und aufgewachsen.

    Aber unterm Strich haben die echt nichts gelernt. Im wahrsten Sinne des Wortes. Statt was aus ihrem Leben zu machen, jammern und wehklagen sie. Wie schon immer. Es sind immer die Anderen, nie sie selbst

    Was wollen die denn noch?
    Es gibt, wenn ich die Zahl richtig im Kopf habe, 149 Universitäten, die NUR für Schwarze geöffnet haben. Weiße haben dort keinen Zutritt. Eine reinweiße Uni gibt es nicht.
    Die Aufnahmetests und Abschlussprüfungen der Schwarzen werden erleichtert. So dass sie auch eine Chance haben, einen Abschluss zu bekommen.
    Es gibt die Minderheitenregelungen, so dass sie bei der Arbeitssuche den Job bekommen, obwohl ein anderer (weißer) besser qualifiziert wäre.
    Sie werden in Serien und Filmen immer als was besonderes, kluges, nettes usw Menschenwesen dargestellt.
    Für mich sind das alles reinste rassistische Punkte, gegen die, die nicht schwarz sind.
    Am Schwersten haben es die Asiaten, aber die jammern nicht, sondern stellen sich den Anforderungen. So wie die Weißen.

    Sorry, aber wenn die Schwarzen nicht aus ihren Slums und Verbrechen herauskommen, liegt das definitiv nicht am weißen alten Mann…
    Wieso geht ihr in die Kriege der Weißen, statt in die Schule?

    Mich langweilt das mittlerweile alles.

    Was noch dazu kommt, sie lassen sich instrumentalisieren. Was mich mich aber wirklich abstößt, sind die schwarzen Millionäre, die es ja so schlecht haben.
    Ich sage nur Hamilton (250 Millionen) und andere Sportskanonen.
    Der Sport des alten weißen Mannes hat euch zu Multimilionären gemacht und dann jammert ihr über Rassismus? Echt jetzt?
    Das tun nur Rassisten, alle anderen sagen einfach: „Danke für die Chance.“

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