Entwicklung von Corona-Impfstoffen: Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie in zehn Jahren nochmal nach

Derzeit sind mögliche Impfstoffe gegen das Coronavirus in aller Munde. Was kaum jemand weiß: Alle diese Impfstoffe werden genetisch hergestellt und in menschliche Zellen eingeschleust. Ob und wie gefährlich das ist, ist umstritten. Leider wird darüber nicht berichtet und eine gesellschaftliche Diskussion über das Thema findet nicht statt.

In diesem Artikel kann ich nur einen groben Überblick über das Thema geben, ich werde am Ende des Artikels aber für alle Interessierten weiterführende Links und nötige Informationen angeben, sodass sich jeder Interessierte selbst informieren kann.

Ich bin kein Mediziner und habe lange gesucht, um mich zumindest oberflächlich mit genetischen Impfstoffen vertraut zu machen. Dabei habe ich herausgefunden, dass es davon auch noch eine ganze Menge verschiedener Varianten gibt. Und während einige das Erbgut tatsächlich verändern, werden andere – laut Ärzteblatt – bei der natürlichen Erneuerung der Zellen aus dem Körper ausgeschwemmt, ohne dauerhaft Spuren im Erbgut zu hinterlassen.

Bei diesen Impfungen wird ein Stück Erbgut (DNA oder RNA) in menschliche Zellen eingebaut. Das klingt zunächst dramatischer, als es ist. Jedes Virus, mit dem wir uns infizieren, tut das gleiche. Es ist also ein Prozess, der täglich in der Natur vorkommt: Ein Virus dringt in eine menschliche Zelle ein, tauscht ein Stück Erbgut aus und bringt die Zelle auf diese Weise dazu, Viren zu produzieren.

Das macht Viren potenziell gefährlich, denn wenn „die falschen“ Teile des Erbgutes ausgetauscht werden, kann das zu Zellmutationen, also zu Krebs führen. Daher wird manchen Viruserkrankungen auch eine erhöhte Gefahr, an bestimmten Krebsarten zu erkranken zugeschrieben. Und diese Gefahr kann auch bei manchen genetisch hergestellten Impfstoffen bestehen.

Im Fall des Coronavirus werden nun verschiedene Arten genetischer Impfstoffe entwickelt. Das Problem dabei ist, wie sie sich von einander unterscheiden. Manche brauchen, um zu wirken, auch noch sogenannte Adjuvanzien, also Zusatzstoffe, die die gewünschte Immunreaktion provozieren und die Adjuvanzien sind problematisch, denn das sind manchmal eigentlich giftige Stoffe wie Quecksilber oder Aluminium. Natürlich sind die Mengen sehr gering, aber trotzdem können sie andere Krankheiten auslösen, auch noch in ferner Zukunft.

Das Ärzteblatt (Link am Ende des Artikels) schreibt dazu zum Beispiel:

„Subunit-Impfstoffe: Hoch gereinigte oder gentechnisch hergestellte Impfstoffe, die nur die für die Immunantwort notwendigen Bestandteile enthalten. Sie sind nebenwirkungsärmer, teilweise aber nicht so wirksam, weshalb oft eine Kombination mit Adjuvanzien oder Wiederholungsimpfungen erforderlich sind.“

Die Subunit-Impfstoffe sind also, was ihre genetische „Komponente“ angeht, ziemlich ungefährlich, aber dafür brauchen sie Adjuvanzien oder müssen immer wieder verabreicht werden (Wiederholungsimpfungen).

Eine weitere Variante sind DNA-Impfstoffe. Das Ärzteblatt schreibt darüber:

„Als denkbare Nachteile gelten eine zufällige Integration von plasmidischer DNA in das Genom des Wirts: Die Integration könnte eine verstärkte Tumorbildung infolge einer Aktivierung von Onkogenen oder Deaktivierung von Tumorsuppressorgenen induzieren, oder Autoimmunkrankheiten (z. B. Lupus erythematodes) hervorrufen.“

Hier geht es also um das, was ich oben erwähnt habe, nämlich um die Gefahr, dass eine solche genetische Manipulation zu Krebs führen kann und auch darum, dass unser Genom, also unser Erbgut, verändert werden kann. Zwar zitiert das Ärzteblatt auch einen Fachmann, der diese Gefahr als widerlegt ansieht, aber das Thema ist in der Fachwelt umstritten.

Hinzu kommt, laut Ärzteblatt noch folgendes:

„DNA-Impfstoffe benötigen in der Regel starke Adjuvanzien, damit sie eine wirksame Immunantwort auslösen können. Bisher sind erste DNA-Impfstoffe nur in der Tiermedizin zugelassen.“

Es ist noch kein DNA-Impfstoff für die Verwendung am Menschen zugelassen worden. Trotzdem wird derzeit bei der Entwicklung eines Corona-Impfstoffes mit DNA-Impfstoffen experimentiert. Sollte so ein Impfstoff zugelassen werden, wäre das in meinen Augen ein klinisches Experiment mit einem Großteil der Menschheit als Versuchskaninchen, frei nach dem Motto: Lasst es uns probieren, die Langzeitfolgen können wir dann in den nächsten Jahren und Jahrzehnten ganz bequem an Millionen von Menschen beobachten.

Dies sind nur Beispiele für die verschiedenen genetischen Impfstoff-Varianten, mit denen derzeit weltweit bei der Entwicklung eines Corona-Impfstoffes experimentiert wird. Den Artikel des Ärzteblattes verlinke ich am Ende des Artikels, jeder Interessierte kann sich dort die Details durchlesen (und versuchen, sie zu verstehen).

Vorher will ich noch etwas zu den Zulassungen von Impfstoffen sagen. Das ist normalerweise ein Prozess, der Jahre dauert. Im Falle von Corona soll die Zulassung innerhalb von Wochen oder Monaten erfolgen, was in meinen Augen ebenfalls einem großflächigen Experiment mit Millionen von Menschen gleichkommt. Das Ärzteblatt schreibt dazu:

„In der Summe dauern die klinischen Studien mehrere Monate bis mehrere Jahre. Diese Schritte abzukürzen, kann extrem risikoreich sein; etwa wenn eine gefährliche Nebenwirkung übersehen wird, weil sie erst Monate nach der klinischen Prüfung auftritt oder sehr selten ist – und daher erst bei tausendfacher Anwendung unter der Bevölkerung beobachtet wird. (…) Die Zulassung eines Impfstoffs ist für die verantwortlichen Mediziner in den Gesundheitsinstitutionen daher immer eine Gratwanderung: Sie müssen das Verfahren so schnell wie möglich gestalten – ohne dabei ein hohes Risiko einzugehen, dass der Impfstoff Schaden anrichtet. Denn „in der Geschichte der Impfstoffe gibt es einige Beispiele für Vakzinen mit zu starken Nebenwirkungen und für solche, mit denen das Ziel eines sicheren Schutzes nicht erreicht werden konnte, sondern Schaden verursacht wurde“, erklären die Deutsche Gesellschaft für Virologie (GfV) und die Deutsche Gesellschaft für Immunologie (DGfI) in einer gemeinsamen Pressemitteilung“

Was wir gerade sehen, also die Entwicklung eines Impfstoffes im Expresstempo, kann „extrem risikoreich“ sein. Vielleicht ist des nötig, diese Risiken einzugehen, vielleicht auch nicht. Das muss jeder für sich selbst entscheiden.

In meinen Augen sollten wir in einer Demokratie die Entscheidung darüber jedoch nicht Politikern überlassen, sondern sie in einer offenen Diskussion in der Gesellschaft treffen. Leider verschweigen die „Qualitätsmedien“ weitgehend, dass wir es mit genetischen Impfstoffen zu tun haben und dass wir – laut Fachleuten – gerade ein extremes Risiko eingehen.

Dieser Artikel sollte nur ein Überblick über das Thema sein. Wer sich selbst informieren möchte, sollte die verschiedenen Arten genetischer Impfstoff-Varianten googeln und die Fachliteratur lesen. Das ist anstrengend und oft nur schwer verständlich, aber wer nicht möchte, dass andere für ihn denken und entscheiden, der sollte die Zeit und Mühe investieren. Hier die (in meinen Augen) wichtigsten Suchbegriffe:

Subunit-Impfstoffe
Peptidimpfstoffe
Vektorimpfstoffe
DNA-Impfstoffe
mRNA-Impfstoffe

Diese Suchbegriffe habe ich ausgewählt, weil das Robert-Koch-Institut mitgeteilt hat:

„Laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) befinden sich mit Stand 2. Juni 2020 mehr als 130 Impfstoff-Kandidaten in der Entwicklung, die auf unterschiedlichen Plattformen aufbauen (z.B. DNA, RNA, Protein Subunit oder Vektor-Impfstoffe)“

Es wird also an genau diesen Impfstoffen geforscht und einer dieser Impfstoffe wird bei zukünftigen Corona-Impfungen zum Einsatz kommen.

Zum Schluss hier noch der Link zu dem Artikel aus dem Ärzteblatt, den ich als Grundlage für diese kurze Einführung in das Thema verwendet habe. Er ist unter der Überschrift „Genbasierte Impfstoffe: Hoffnungsträger auch zum Schutz vor SARS-CoV-2“ erschienen.

Anti-Spiegel

Thomas Röper, geboren 1971, hat als Experte für Osteuropa in Finanzdienstleistungsunternehmen in Osteuropa und Russland Vorstands- und Aufsichtsratspositionen bekleidet. Heute lebt er in seiner Wahlheimat St. Petersburg. Er lebt über 15 Jahre in Russland und spricht fließend Russisch. Die Schwerpunkte seiner medienkritischen Arbeit sind das (mediale) Russlandbild in Deutschland, Kritik an der Berichterstattung westlicher Medien im Allgemeinen und die Themen (Geo-)Politik und Wirtschaft.

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  • Das Bittere ist, dass diese Viren auch mit einfachen, bei korrekter Anwendung für Menschen und Tiere unschädlichen Oxidationsmitteln wie Chlordioxid, Wasserstoffperoxid und Artemisia annua (einjähriger Beifuß) erfolgreich und extrem preiswert behandelt oder abgewehrt werden können.
    In Ecuador hat man inzwischen bei einem Versuch mit 104 Patienten mit einer einfachen Chlordioxid-Trinklösung über 97 % der Covid-19 Patienten in nur 4 Tagen geheilt.
    Eigentlich hätte man erwarten sollen, dass zumindest die Sanitätstruppen und die für die Abwehr von B-Waffenangriffen zuständigen Militärs moderner Staaten die Prävention und Behandlung von Viruserkrankungen mit Hilf von Oxidationsmitteln längst untersucht haben und perfekt beherrschen. Erstaunlicherweise haben aber wohl noch nicht einmal Russland und die USA es für nötig gehalten sich entsprechend vor zu bereiten. Angesichts der wirtschaftlichen Schäden, die jetzt durch die Pandemie entstanden sind ist das wirklich erstaunlich, zumal der Forschungsaufwand sehr gering gewesen wäre, das vieles schon längst bekannt und gut erprobt ist.
    In Deutschland war mit verschiedenen Artikeln rechtzeitig, spätestens seit Anfang Februar, darauf hingewiesen worden, wie dem Coronavirus u.a. mit Chlordioxid Einhalt geboten und die Erkrankung mit vergleichsweise sehr hoher Wahrscheinlichkeit, schnell und sicher geheilt werden kann.
    Vor diesem Hintergrund ist die Entwicklung der Impfstoffe eine dazu auch noch gefährliche Geldverschwendung und ein wichtiger Schritt zur Zerstörung des Vertrauens in die medizinischen Wissenschaften, ganz im Sinne von John Michael Geers Artikel "Dark Age America: The Suicide of Science". Zumindest von Russland hätte ich mehr erwartet.

    • Trinken von 3%-iger Salpetersäure zeigt auch unglaublich durchschlagende Erfolge ... ;-(

      Wie man solch eine Schwachsinn nur ablassen kann ist mir unbegreiflich ...

      "Verwendung
      Als Bleichmittel wird Chlordioxid in der Textil- und Zellstoffindustrie verwendet und hat dort Chlor weitgehend ersetzt.[29] Weiterhin wurde es zum Bleichen von Mehl beziehungsweise Stärke, Schmiermittel, Salben und Wachs verwendet. Es kann zum Bleichen von Textilfasern verwendet werden, dort wird jedoch meistens Wasserstoffperoxid sowie in Ländern ohne strenge Umweltauflagen Chlor verwendet.

      Als Desinfektionsmittel eingesetzt hat es vor allem bei der Trinkwasserdesinfektion Bedeutung, wird aber auch zur Desinfektion von Abwässern sowie zur Schimmelbekämpfung eingesetzt. Bei den Anthrax-Anschlägen im Jahr 2001 wurde es in einem Fall zur Gebäudedesinfektion eingesetzt.

      Im Labor findet Chlordioxid Verwendung bei der Herstellung von Chloriger Säure. In der organischen Chemie kann es als Oxidationsmittel eingesetzt werden, zum Beispiel um Sulfide und Thioether in Sulfoxide zu überführen."

      Ein Tipp an freizahn: das nächste mal im Hallenbad ordentlich weit den Mund aufmachen - vielleicht haben die noch eine alte Chlorierungsanlage.

  • DNA- und mRNA-"Impfstoffe" sind völlig neue Mittel mit ganz anderen Wirkmechanismen als das, was man landläufig als "Impfen" bezeichnet.

    Solche neuartigen Verfahren bergen neuartige Risiken und erfordern daher nochmal deutlich längere Testzeiten wie die Entwicklung normaler Impfstoffe.

    Also statt 5-10 eher 15-20 Jahre.

    Aber wir sollen ja mit den neuen "Impfstoffen" beglückt werden, sol lange noch der Corona-Wahn grassiert. Deshalb sollen plötzlich wenige Monate reichen.

    Ein weltweiter Feldversuch mit immensen Risiken. Wahrscheinlich war die "spanische Grippe" ein Dreck gegen das, was da auf uns zukommt.

    Das schöne ist: die "Impfstoff"-Entwickler sind jeglicher Haftung entbunden. Da kann man doch mal so richtig schön panschen und mantschen. Wohl bekomm's denen, die sich das auch noch freiwillig verabreichen lassen.

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