Frohe Weihnachten vom Anti-Spiegel und ein Ausblick auf das neue Jahr

Nun beginnen in Deutschland die besinnlichen Feiertage, während hier in Russland das Leben noch bis Sylvester seinen normalen Gang nimmt. An dieser Stelle möchte ich allen ein Frohes Fest und einen guten Rutsch wünschen und schon auf das hinweisen, was hier demnächst passieren wird.

In Russland vergesse ich manchmal, dass in Deutschland Weihnachten ist, weil hier das Leben noch bis Sylvester normal weitergeht. In Russland ist Sylvester der wichtigste Feiertag, der das familiäre Weihnachten mit Geschenken und Väterchen Frost mit einer lustigen Feier mit Freunden vereint. Danach sind in Russland bis zum 10. Januar Feiertage und das Land ist quasi komplett geschlossen. Weihnachten wird am 6. Januar gefeiert, es ist aber eher ein religiöses Fest und hat nicht den Stellenwert, den es in Deutschland hat.

Trotzdem ist auch Petersburg jetzt weihnachtlich geschmückt, wie ich Ihnen mit ein paar Bildern aus meiner Wahlheimat zeigen möchte.

Da es aber erfahrungsgemäß zwischen den Feiertagen kaum Nachrichten gibt (schließlich feiern auch Politiker die Feste) und auch die Menschen weniger auf Nachrichtenseiten wie den Anti-Spiegel gehen, habe ich für nächste Woche das Rechercheseminar angekündigt, weil ich in diesen Tagen die Zeit dafür habe. Die Termine sind praktisch ausgebucht und ich bin bereits in der Organisationsphase. Ob ich später eines dieser Seminare online stellen werde, entscheide ich später.

Außerdem arbeite ich gerade an dem neuen „Spieglein“-Propaganda-Jahrbuch 2020, das – wie dieses Jahr – Ende Januar oder Anfang Februar in den Handel kommen wird. Während Sie in Deutschland also die besinnliche Zeit genießen, habe ich bis Sylvester noch jede Menge Arbeit, auch wenn es in der Zeit wohl nicht viele Artikel auf dem Anti-Spiegel geben wird, weil es einfach kaum Nachrichten und Meldungen gibt. Aber ich habe einige komplexere und „zeitlose“ Themen zurückgestellt und vielleicht komme ich dazu, darüber etwas zu schreiben.

Ich möchte Ihnen, liebe Leser für Ihre Treue und Ihr Interesse danken, der Anti-Spiegel hat mittlerweile fast 600.000 Klicks pro Monat und ich hoffe, dass ich auch im neuen Jahr wieder Meldungen finden und Analysen schreiben kann, die für Sie interessant sind.

Das Wichtigste ist aber wie immer, allen von ganzem Herzen zu danken, die meine Arbeit mit ihren Spenden erst möglich machen. Ohne Sie würde es den Anti-Spiegel nicht geben!

Aber wenn Sie nicht spenden können oder wollen, können Sie mich auch noch auf andere Weise unterstützen, insgesamt gibt es vier Möglichkeiten:

  1. Sie können mir eine Spende über PayPal zukommen lassen.
  2. Sie können meine Bücher über Putin, über die Ukraine-Krise 2014 oder das „Spieglein-Propaganda-Jahrbuch“ kaufen.
  3. Sie können über einen Klick auf die Buchtipps auf meiner Seite in den Shop meines Verlegers kommen und dort Bücher bestellen. Das Programm merkt, wenn ein Käufer von meiner Seite in den Shop gekommen ist und ich bekomme dann eine Provision. Über den Shop sind alle Bücher, die es in Deutschland gibt, erhältlich. Sollte das Buch Ihrer Wahl nicht dabei sein, schreiben Sie einfach eine Mail an den Verlag, die nehmen es dann ins Programm auf.
  4. Empfehlen Sie den Anti-Spiegel Freunden und Bekannten weiter.

Ich wünsche Ihnen allen ein Frohes Fest, einen guten Rutsch und

bleiben Sie kritisch!

Thomas Röper

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Autor: Anti-Spiegel

Thomas Röper, geboren 1971, hat als Experte für Osteuropa in Finanzdienstleistungsunternehmen in Osteuropa und Russland Vorstands- und Aufsichtsratspositionen bekleidet. Heute lebt er in seiner Wahlheimat St. Petersburg. Er lebt über 15 Jahre in Russland und spricht fließend Russisch. Die Schwerpunkte seiner medienkritischen Arbeit sind das (mediale) Russlandbild in Deutschland, Kritik an der Berichterstattung westlicher Medien im Allgemeinen und die Themen (Geo-)Politik und Wirtschaft.

3 Antworten

  1. Schon verrückt, wie sich ein klitzekleiner Kalenderfehler im Laufe der Zeiten aufsummiert…

    Für alle, die sich fragen, warum eigentlich in Russland Weihnachten erst am 6. Januar gefeiert wird, ein kurzer Abriß der Geschichte:

    Unser Kalender, obwohl „gregorianisch“ genannt, ist eigentlich immer noch derselbe wie der, den einst der römische Kaiser Julius Cäsar eingeführt hat. Die ganze Struktur, Monate inklusive Namen, Jahresbeginn am 1. Januar und der Schalttag im Februar entsprechen dem Julianischen Kalender aus dem Jahr 45 vor Christus nach der aktuellen Jahreszählung. Der aber wies die Winzigkeit von 11 Minuten und 14 Sekunden pro Jahr als Restfehler auf. Und die haben sich bis heute auf eben diese rund zwei Wochen Unterschied summiert. Denn die russisch orthodoxe Kirche lehnte die vom katholischen Papst Gregor XIII im 16. Jahrhundert veranlaßte Reform ab, und benutzte weiterhin den Julianischen Kalender. Im Herrschaftsbereich der europäischen Kirchen wurden damals 10 Tage gestrichen und zusätzlich fallen jetzt in 400 Jahren 3 Schalttage einfach aus. Zuletzt im Jahr 1900. Bei den orthodoxen Kirchen aber nicht. Bis heute.

    Nur der sowjet-russische Staat reformierte den Kalender im Jahr 1918. Deshalb lautet die korrekte Antwort auf die Frage; „Was passierte in Russland vom 1. bis zum 13 Februar 1918?“ auch „Nichts!“ Diese Tage fanden einfach nicht statt!

    Genug der Klugscheißerei! Genießen wir einfach diese Zeit „zwischen den Jahren“. Zwischen dem europäischen und dem russischen Weihnachtsfest.

    Frohes Fest Euch allen!

    Und Thomas, bleib am Ball!

    Ps. übrigens feiert man den Jahrestag der „Oktoberrevolution“ aus dem genannten Grund auch heute am 7. November.

  2. Frohe (deutsche) Weihnachten!!
    Поздравляю с Рождеством!
    Vielen Dank für die interessanten Artikel! Jeder sollte die Welt ein bisschen besser machen… (Zitat aus „Der kleine Lord“). Du schaffst das definitiv mit deiner Arbeit!
    Einfach Danke!

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