In eigener Sache: Überarbeitete Auflage meines Putin-Buches ist im Handel

Anfang des Monats habe ich mitgeteilt, dass ich mein Buch über Putin aktualisiert habe, da es mittlerweile seit zwei Jahren auf dem Markt ist und in der Zwischenzeit doch einiges passiert ist. Das Buch ist um ca. 30 Seiten gewachsen, trotzdem konnte der Verlag den Preis unverändert lassen. Sollten Sie das Buch noch nicht kennen oder politisch interessierte Freunde haben, denen ein Weihnachtsgeschenk mit vielen überraschenden Aussagen Putins Freude machen würde, dann können Sie das Buch nun bestellen. Auch der Großhandel wurde bereits mit der neuen Auflage beliefert.

In dieser Woche sind einige Themen liegen geblieben, über die ich schreiben wollte, weil ich einerseits an einer Konferenz teilgenommen habe und außerdem die Zensur-Maßnahmen von YouTube einiges an Zeit gekostet haben. Daher werde ich am Wochenende versuchen, das aufzuarbeiten, was ich seit Mittwoch schreiben wollte, aber nicht geschafft habe.

Da wir es trotz der YouTube-Zensur geschafft haben, die neue Tacheles-Sendung online zu stellen, empfehle ich Ihnen die Sendung mit Robert Stein und mir, wenn Sie am Wochenende einen interessanten „Fernsehabend“ verbringen wollen.

Bei dieser Gelegenheit möchte allen Lesern von Herzen danken, die mich über PayPal-Spenden unterstützen! Sie sind es, die meine Arbeit mit ihren Spenden erst möglich machen. Ohne Sie würde es den Anti-Spiegel nicht geben!

Aber wenn Sie nicht spenden können oder wollen, können Sie mich auch noch auf andere Weise unterstützen, damit ich den Anti-Spiegel noch lange betreiben und den Medien den Spiegel vorhalten kann! Insgesamt gibt es vier Möglichkeiten:

  1. Sie können mir eine Spende über PayPal zukommen lassen.
  2. Sie können meine Bücher über Putin, über die Ukraine-Krise 2014 oder das „Spieglein-Propaganda-Jahrbuch“ kaufen.
  3. Sie können über einen Klick auf die Buchtipps auf meiner Seite in den Shop meines Verlegers kommen und dort Bücher bestellen. Das Programm merkt, wenn ein Käufer von meiner Seite in den Shop gekommen ist und ich bekomme dann eine Provision. Über den Shop sind alle Bücher, die es in Deutschland gibt, erhältlich. Sollte das Buch Ihrer Wahl nicht dabei sein, schreiben Sie einfach eine Mail an den Verlag, die nehmen es dann ins Programm auf.
  4. Empfehlen Sie den Anti-Spiegel Freunden und Bekannten weiter.

Schauen Sie auch am Wochenende beim Anti-Spiegel vorbei und

bleiben Sie kritisch!

Thomas Röper

Autor: Anti-Spiegel

Thomas Röper, geboren 1971, hat als Experte für Osteuropa in Finanzdienstleistungsunternehmen in Osteuropa und Russland Vorstands- und Aufsichtsratspositionen bekleidet. Heute lebt er in seiner Wahlheimat St. Petersburg. Er lebt über 15 Jahre in Russland und spricht fließend Russisch. Die Schwerpunkte seiner medienkritischen Arbeit sind das (mediale) Russlandbild in Deutschland, Kritik an der Berichterstattung westlicher Medien im Allgemeinen und die Themen (Geo-)Politik und Wirtschaft.

4 Gedanken zu „In eigener Sache: Überarbeitete Auflage meines Putin-Buches ist im Handel“

  1. Nochmal:
    Es wäre gut als Erstauflagenkäufer wenigstens die zusätzlichen Inhalte als PDF zu erhalten.
    „Im Ergebnis sind ca. 30 Seiten hinzugekommen“
    Diese 30 Seiten könnte man Erstkäufern doch zur Verfügung stellen, natürlich nur elektronisch. (Von mir aus auch für einen kleinen, symbolischen Preis)

    1. Sie haben das, was Sie da fordern nicht zu Ende gedacht. Daher nochmal:
      1. Der größte Teil des Preises eines Buches ist nicht der Gewinn des Verlages oder das Autorenhonorar. Der größte Teil sind Gewinn des Groß- und Einzelhandels oder bei Direktversand die Kosten für Lagerung, Versand etc. Ein Beispiel: Das Putin-Buch mit 300 Seiten kostet nur 5 Euro weniger, als das Ukraine-Buch mit 700 Seiten.
      2. Daher würde selbst der Versand nur einer Seite durch diese Festkosten bei ca. 10 Euro liegen, ohne dass jemand für den Mehraufwand Geld verdient hätte.
      3. Woher soll der Verlag wissen, wer das Buch gekauft hat? Die meisten kaufen es im Buchladen oder bei Online-Buchhändlern.
      4. Bei E-Books ist es ganz schlimm, da streicht Kindle alles ein, kein Verlag macht freiwillig E-Books, daran verdient man fast nichts.
      Und zuletzt: Wie stellen Sie sich die Arbeit an einer aktualisierten Auflage eigentlich vor? Der Autor nimmt ein leeres Stück Papier, schreibt da irgendwas drauf und schickt es dem Verlag mit den Worten „Baut das mal irgendwo ein“ oder wie stellen Sie sich das vor?
      Nein, ich habe in dem bestehenden Buch gearbeitet und so ein PDF Dokument nur mit den Änderungen gibt es gar nicht. Und wie soll das aussehen? Soll da drin stehen: „In Kapitel X sind zwischen dem elften und zwölften Absatz diese Worte verändert worden?“
      Was Sie fordern, macht nicht nur keinen Sinn für den Leser, es macht auch für Verlag und Autor keinen Sinn. Darum macht das auch niemand bei überarbeiteten Auflagen. Wenn man damit bei einem sinnvollen Aufwand etwas Geld verdienen könnte, würden es alle Verlage anbieten, das tut aber niemand. Und „für lau“ macht sich niemand den Aufwand, denn die Lagerarbeiter, die Leute im Versand usw wollen für ihre Arbeit nämlich ein Gehalt bekommen. Oder arbeiten Sie umsonst?
      Und noch was: Wenn Sie einen Neuwagen kaufen und der Hersteller nach drei Jahren eine verbesserte Grundausstattung mit neuen Extras anbieten, schreiben Sie dann den Autohersteller an, dass er Ihnen die neuen Extras bitte zum Selbstkostenpreis in Ihr Auto einbauen oder Sie Ihnen zumindest nach Hause schicken soll, damit Sie die selbst einbauen? Auf die Idee würde niemand kommen. Warum kommen Sie aber bei einem Buch auf die Idee, dass das, was nach dem Kauf des Buches an Neuigkeiten geschehen und in eine überarbeitete Auflage eingeflossen ist, jedem früheren Käufer zur Verfügung gestellt wird?
      Also beenden wir diese sinnfreie Diskussion…

  2. Ich habe die Erstausgabe und jetzt mal ehrlich, Was unterscheidet Erstausgabe von allen weiteren Ausgaben?
    Es ist eine Aktualisierung von Fakten, Sichtweisen, Argumenten oder Quellen. Diese Dinge werden zusammengetragen, gewichtet/gewertet, es werden neues Schlüsse gezogen, alte Einschätzungen mit neuen abgeglichen. Es entsteht am Ende ein ganz neues Werk weil auch der jeweilige Kontext alte Schlussfolgerungen übern Haufen werfen kann.

    Bestes Beispiel ist der Balkan Krieg mit seinen öffentlichen Fakten und den nur unfreiwillig öffentlichen Fakten. ( Botschaftsmails, Handlungen von UN bis NGO u.v.m.)

    Genau so mühsam ist es ein Portrait über Putin von allen Seiten zu beleuchten um zu verstehen warum es diese Diskrepanz in der Wahrnehmung gibt.

    Von daher halte ich die Preise für nicht nur angemessen sondern auch zwingend erforderlich um die kleineren Verlage nicht aus zu bluten.

  3. Mein Problem bei dem Buch ist die kleine Schrift. Aber das ist wohl mein individuelles Problem.
    Ich würde mir das Buch im Buchhandel , aufgrund der kleinen Schrift, eher nicht kaufen.
    Aber das Buch ist nun einmal hochinteressant.

Schreibe einen Kommentar