Interview: „Experte“ desinformiert im Spiegel über russische Hyperschallraketen

Wenn Experten sich in den Medien äußern, erwartet der Leser Kompetenz. Dass oft das genaue Gegenteil der Fall ist, zeigt ein Interview im Spiegel.

Eines Vorweg: Manche mögen mich als kleinkariert bezeichnen, weil ich in diesem Artikel teilweise auf Details eingehe, die manch einer unwichtig finden mag. Aber wenn ein Professor dem Spiegel ein Interview gibt, dann erwarte ich schon, dass er zumindest die Fachbegriffe korrekt benutzt. Aber was dieser Herr tut, ist so, als wenn ein Formel 1 Kommentator behaupten würde, es wären Radrennfahrer auf der Piste und keine Formel 1 Boliden. Ich bin sicher, der Professor weiß es besser, aber das Interview ist zum Fremdschämen.

Das kann damit zu tun haben, dass das Interview von Julia Merlot geführt wurde, von der ich noch nicht einen inhaltlich wertvollen Artikel gelesen habe, dafür aber schon unglaublich viel Unsinn, der sich nur nach einigen Flaschen des gleichnamigen Getränks ertragen lässt, wie dieses Beispiel zeigt.

Nun aber zu dem Interview und seinem Thema. Es geht um die neuen Hyperschallwaffen Russlands. Bevor wir zu dem Interview kommen, will ich in wenigen Worten erklären, was das Neue an diesen Waffen ist.

Die Hyperschallwaffen Russlands sind über Mach 20 schnell, das ist 20-fache Schallgeschwindigkeit, es gibt derzeit nichts Vergleichbares auf der Welt. Das alleine macht sie für jede Raketenabwehr, deren Geschosse gerade etwas über zehn Prozent dieser Geschwindigkeit erreichen, unangreifbar.

Das Problem ist aber nicht allein die Geschwindigkeit, sondern die Tatsache, dass jede strategische Raketenabwehr darauf ausgelegt ist, ballistische Raketen abzufangen. Die fliegen – wie der Name schon sagt – auf einer ballistischen Flugbahn und die lässt sich nach dem Start recht leicht berechnen. Bei ihrem Sturzflug erreichen auch ballistische Raketen Geschwindigkeiten von über 5.000 km/h, was als Hyperschall gilt. Aber eben auf einer berechenbaren Flugbahn, weshalb sie von einer Raketenabwehr trotzdem an einem vorausberechneten Punkt abgefangen werden können. Die derzeitige US-Raketenabwehr ist zwar nicht allzu zuverlässig, aber sie könnte zumindest einen Teil der angreifenden Raketen abfangen.

Die russischen Hyperschallraketen sind jedoch nicht auf einer ballistischen Flugbahn unterwegs und können ihren Kurs nach Belieben ändern, daher sind sie für alle bestehenden – und wahrscheinlich auch für lange Zeit für zukünftige – Abwehrsysteme unerreichbar.

Nach diesem Exkurs über die wichtigsten technischen Details wollen wir uns nun anschauen, wie das im Spiegel klingt. Zunächst teilt der Experte, Professor Götz Neuneck, mit, die Waffen wären „längst keine so große Revolution wie Putin suggeriert“, dann erklärt er das auf Nachfrage so:

„Die USA haben schon in den Sechzigerjahren begonnen, Hyperschallflugkörper zu entwickeln, die Bemühungen dann aber auch aufgrund von technischen Schwierigkeiten vorübergehend eingestellt. 2006 wurde das Projekt wiederbelebt. Grund dafür war das „Prompt Global Strike‘-Programm“, in dem sich die Amerikaner vorgenommen hatten, alle Orte weltweit innerhalb einer Stunde mit Waffen treffen zu können. Dazu brauchten sie sehr schnelle Waffen mit großer Reichweite.“

Interessant ist hier, was er nicht erzählt: Die USA forschen daran bereits seit 2006, aber sie haben noch nicht einmal einen verlässlich funktionierenden Prototyp entwickeln können, der Hyperschall erreichen und sich in den Bereichen sicher und zuverlässig bewegen kann. Die Russen haben diese Waffen aber bereits in Dienst gestellt. Ob man das nun als „große Revolution“ bezeichnen will, wenn ein Land eine komplett neue Art von Waffen in Dienst gestellt hat, von denen andere Länder noch nicht einmal funktionierende Prototypen haben, kann jeder für sich entscheiden.

Weiter sagt er:

„Das konnte Russland nicht auf sich sitzen lassen und hat auch begonnen, in Hyperschallwaffen zu investieren, ebenso China.“

Das stimmt so nicht, denn die Reihenfolge ist falsch. Die USA haben den ABM-Vertrag, der strategische Raketenabwehrsysteme verboten hat, 2002 gekündigt. Russland hat damals verkündet, es habe kein Geld, um auch eine Raketenabwehr zu entwickeln, wie die USA es tun wollten. Russland hat offen angekündigt, es werde asymmetrisch reagieren, was bedeutet, dass es Raketen entwickeln wollte, die für eine Raketenabwehr unerreichbar sind. Das hat damals – Russland lag zu der Zeit noch bankrott am Boden – niemand ernst genommen. Aber Russland hat es getan.

Die USA haben ihre Versuche, Hyperschallflugkörper zu entwickeln, aber erst 2006, also vier Jahre später, aufgenommen. Der Herr Experte liegt hier also objektiv und nachprüfbar falsch. Und auch der von ihm angegebene Grund, warum die Russen solche Raketen entwickelt haben, stimmt nicht.

Dann spielt er die Gefahr eines „technischen Wettrüstens“ herunter und begründet das so:

„Das liegt auch am New-Start-Vertrag, den beide Staaten geschlossen haben. In ihm ist die Zahl der strategischen Nuklearsprengkörper und Träger festgelegt, die ein Land besitzen darf. Die Russen haben die „Avangard“-Flugkörper den US-Inspektoren vorgestellt. Hier wurden also bereits vorhandene, nukleare Sprengköpfe durch etwas Neues ersetzt, mehr nicht.“

Hier werde ich kleinlich, aber von einem Experten erwarte ich kompetente und korrekte Aussagen. Als erstes redet er vom New-Start-Vertrag, verschweigt an dieser Stelle aber, dass der Vertrag schon 2021 ausläuft und dass die USA bisher jeden Vorschlag Russlands, den Vertrag zu verlängern, ignoriert haben. Das erwähnt er erst ganz am Ende des Interviews. Die Details zu den drei Abrüstungsverträgen, die es zwischen den USA und Russland gegeben hat, finden Sie hier.

Der New-Start-Vertrag regelt, wie viele strategische Atomsprengköpfe die USA und Russland jeweils einsatzbereit haben dürfen. Mit welchen Trägersystemen (Raketen, strategische Bomber, etc.) sie verwendet werden, regelt der Vertrag nicht. Es stimmt, Russland hat die neue Rakete den US-Inspektoren gezeigt, aber es wurden eben nicht „bereits vorhandene, nukleare Sprengköpfe durch etwas Neues ersetzt“, sondern es wurden vorhandene Trägersysteme durch neue Trägersysteme ersetzt.

Das mag kleinkariert klingen, aber es ist eben ein Unterschied, ob ich von einem LKW oder von seiner Ladung spreche. Und so ist es auch hier: Das Transportsystem (LKW) ist die Rakete und die Sprengköpfe sind die Ladung. Von einem Professor und Experten sollte man erwarten können, dass er den Unterschied kennt. Bei solchen groben Schnitzern im Grundwissen kommt die Frage nach seiner Kompetenz auf.

Später im Interview kommt ein sehr wichtiger Punkt. Auf die Frage, wie zuverlässig die US-Raketenabwehr überhaupt ist, antwortet er:

„Das Gefühl von Sicherheit durch Abwehrsysteme ist eine Illusion: Tests sind nur sehr bedingt erfolgreich, und es gibt Methoden, die Abwehrsysteme auszutricksen“

Das ist ein sehr wichtiger Punkt, auf den jedoch sowohl die Interviewerin Frau Merlot, als auch der Experte Neuneck nicht weitet eingehen. Die USA haben den ABM-Vertrag gekündigt, ihre extrem teure Raketenabwehr entwickelt und in Rumänien und Polen aufgestellt. Dadurch war Russland gezwungen, selbst eine neue Generation von Raketen zu entwickeln. Und die USA haben augenscheinlich nichts gewonnen.

Aber nur augenscheinlich. Das Problem ist, dass sich von den Basen der US-Raketenabwehr auch nuklear bestückte Marschflugkörper, die Moskau in wenigen Minuten erreichen können, abgefeuert werden können.

Die Raketenabwehr ist also keineswegs ein defensives System, wie uns immer erzählt wird, sie ist ein offensives System direkt an Russlands Grenze. Das Problem sind die Abschussrampen vom Typ MK-41, die die USA dort einsetzen, denn sie sind universell verwendbar, für mehrere Raketentypen. Das und noch einige andere Gründe, warum die US-Raketenabwehr trotz des defensiv klingenden Namens ein offensives System ist, habe ich hier in allen Details erklärt.

Aber der Spiegel-Leser erfährt all das nicht, weder fragt die Reporterin Frau Merlot danach, noch hält der Experte Neuneck es für erwähnenswert. Ich glaube kaum, dass Professor Neuneck all das nicht weiß, ich frage mich nur, warum er es nicht erzählt…


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Autor: Anti-Spiegel

Thomas Röper, geboren 1971, hat als Experte für Osteuropa in Finanzdienstleistungsunternehmen in Osteuropa und Russland Vorstands- und Aufsichtsratspositionen bekleidet. Heute lebt er in seiner Wahlheimat St. Petersburg. Er lebt über 15 Jahre in Russland und spricht fließend Russisch. Die Schwerpunkte seiner medienkritischen Arbeit sind das (mediale) Russlandbild in Deutschland, Kritik an der Berichterstattung westlicher Medien im Allgemeinen und die Themen (Geo-)Politik und Wirtschaft.

6 Gedanken zu „Interview: „Experte“ desinformiert im Spiegel über russische Hyperschallraketen“

  1. Mach 20 ist allerdings wirklich eine unglaublich hohe Geschwindigkeit. Stimmt das denn überhaupt?

    Nur mal so als Anhaltspunkt: Die ISS umfliegt die Erde mit einer relativen Geschwindigkeit von 28.000km/h. Diese ist nötig, um das Teil da oben überhaupt zu halten. Bremst man sie ab, stürzt sie in die Atmosphäre. 28.000km/h das entspräche in etwa Mach 23. Und um diese Geschwindigkeit zu erreichen, ist schon eine gewaltige Rakete nötig. Trifft nun ein Raumschiff mit weniger als diesen 28.000km/h nach dem Abbremsen auf die Erdatmosphäre, beginnt es zu verglühen.

    Ich will nicht in Frage stellen, daß die Russen eine schneklle Rakete gebaut haben. Sowas können sie ja. Aber Mach 20 in den dichteren Luftschichten stelle ich mir schwer vor.

  2. Wenn die Raketenabwehrsysteme nicht so zuverlässig sind, dann stellt sich ja automatisch die Frage, weshalb sie überhaupt aufgestellt werden! Angeblich sollten sie ja mal gegen iranische Raketen „schützen“, aber das ist ja sowieso kompletter Unsinn.
    Wenn sie nun aber nicht so zuverlässig sind, dann haben die USA offensichtlich von Anfang an geplant, diese zum Abschuss von Marschflugkörpern vorzusehen und das deckt sich de facto mit dem Bestreben, jeden Punkt der Erde innerhalb einer Stunde treffen zu können. Das führt nun wiederum den „rein defensiven“ Charakter der USA und ihrem militärischen Arm, der NATO völlig ad absurdum, den man der Öffentlichkeit immer wieder zu suggerieren versucht!
    Aber die NATO-Propaganda von der „rein defensiven NATO“ hat sich offensichtlich derart tief ins Bewusstsein solcher Gestalten wie dieser Spiegel-Schreiberin hineingefressen, die glauben diesen Unsinn! Ich habe das auch mehrfach erlebt, wenn es um den Bundeswehraufmarsch an der russischen Grenze geht, um die „nur“ 1.000 Mann US-Truppen in der Ukraine, die gegen das Minsker Abkommen verstoßen usw. Da wird ständig abgewiegelt, kleingeredet und auf die angebliche Aggressivität Russlands verwiesen. Selbst die meisten unserer Damen und Herren Volksvertreter glauben diesen Unsinn! Es ist alles nur „zum Schutz“. Ich habe bei einem „Europa-Gespräch“ dem Vertreter der EU-Kommission in Deutschland für Außen- und Sicherheitspolitik, einem gewissen Patrick Lobis, die Frage gestellt, ob man mit dem militärischen Teil im Assoziierungsabkommen mit der Ukraine nicht den Konflikt erst provoziert habe. Der bestritt sogar, dass es einen militärischen Teil gab und ich hatte den Eindruck, der wusste das nicht einmal, dass es diesen Teil gibt! Und so kommt Puzzleteil für Puzzleteil zusammen, aber krampfhaft wird behauptet, die NATO sei „rein defensiv“, obwohl jeder sehen kann, dass das Gegenteil der Fall ist!

    1. Daß die „Raketenabwehr“ in Osteuropa ein Fake ist, war doch von Anfang an klar! Erstaunlich finde ich in dem Zusammenhang nur, wie wenige Leute es hinterfragt haben. Dabei war es offensichtlich!

      Die offizielle Erklärung, daß es gegen Raketen aus dem Iran schützen solle, war doch ein schlechter Witz! Selbst wenn man dem Iran eine solche Aggressivität unterstellen wollte, dann würde sich doch für einen denkenden Menschen als nächstes die Frage stellen – gegen WELCHE Raketen das System überhaupt eingesetzt werden sollte?

      Daß die USA selbstlos Europa schützen würden hat wohl niemand je wirklich geglaubt. Und dann stünden die Anlagen mit Rumänien und Polen/Tschechei auch etwas zu weit im Osten bzw. Norden – und gleichzeitig zu weit weg vom Iran. Die wenigsten Raketen, die von Iran nach Europa flögen, würden Kurs über Rumänien nehmen, und noch viel weniger über Polen. Zudem läge Rumänien denkbar ungünstig, da hier die Raketen den Gipfelpunkt ihrer Ballistik erreichen würden. Und wirksam bekämpft man Raketen unmittelbar nach dem Start oder im Zielanflug.

      Das ist also Unsinn. Aber nein, die sollen ja Interkontinentalraketen mit Kurs auf die USA abwehren!!! So hieß es tatsächlich immer wieder! Blöd nur, daß der Iran solche Raketen damals gar nicht besaß, und bis heute nicht besitzt! Von (laut Wiki) 18 vermutlich aus Nordkorea importierten Raketen des Typs BM25 Musudan, die je nach Datenquelle auch nur so 2500-4000 Kilometer Reichweite haben, abgesehen, besteht das iranische Raketenarsenal hauptsächlich aus eigenproduzierten Kurz- und Mittelstreckenraketen mit einigen zig, hundert oder maximal wenigen tausend Kilometern Reichweite. Weiter als vermutet 3.000 Kilometer fliegt da nix! Und die USA sind vom Iran aus mindestens 10.000 Kilometer weit weg!

  3. “ Am 1. Juli 2010 nahm das ukrainische Parlament ein Gesetz an, das eine Fortsetzung der Partnerschaft mit der NATO zum Ziel hat, aber ausdrücklich das Festhalten der Ukraine an einer Politik der „Blockfreiheit“ vorsieht.

    Poroschenko will unter dem Eindruck des Konflikts mit Russland sein Land in die NATO führen, sofern das Volk in einem Referendum zustimmt.
    Der deutsche Außenminister Frank-Walter Steinmeier sagte auf die Frage, ob er einen Beitritt der Ukraine hilfreich fände: „Man sollte aufpassen, dass man mit bestimmten Entscheidungen nicht noch Öl ins Feuer gießt.“ “

    https://www.lpb-bw.de/ukraine-eu-nato

    Die Frage dazu lautet dann wohl; Gab es dieses Referendum und wenn ja, wo findet man das Ergebnis?
    Meines Wissens gab es das nicht, aber es gab einen massiven Werbefeldzug der NATO und es gab Maidan, Krim Session und den Konflikt in der Dombass Region.

    Setzt man nun alles in eine Zeitachse, gleicht diese mit politischen Ereignissen in Verbindung kommt man zu dem Schluss Ukraine gekrallt und nicht wieder vom Haken gelassen koste es was es wolle.

    https://www.rosalux.de/news/id/8024/das-assoziierungsabkommen-zwischen-der-ukraine-und-der-eu/

    „So hat die Ukraine bereits vor einigen Jahren grünes Licht für die Heranziehung der ukrainischen Streitkräfte zur Aufstellung der taktischen EU-Kampfgruppen gegeben. Das Assoziierungsabkommen sieht eine weitere Intensivierung der praktischen Zusammenarbeit zwischen der Ukraine und der EU vor, mit dem Ziel, eine aktivere Beteiligung der Ukraine an zivilen und militärischen EU-Einsätzen zur Bewältigung von „Krisensituationen“ zu gewährleisten. Im Rahmen der Umsetzung des Abkommens sind „gemeinsame Operationen zur Bekämpfung des internationalen Terrorismus“ geplant.“

    “ …Die Gründe hierfür liegen auch auf Seiten Russlands, aber die divergenten Einschätzungen von europäischen Russland-Experten zur innenpolitischen Lage im Land und den Interessen Putins sind symptomatisch für das mangelnde Wissen und Interesse der Europäischen Union an Russland. Im Gegensatz hierzu hatte die EU-Erweiterungspolitik um die Jahrtausendwende erfolgreich russische Interessen berücksichtigt.“

    http://iep-berlin.de/wp-content/uploads/2017/04/Katrin-Böttger-Auf-dem-sicherheitspolitischen-Auge-blind.pdf

    https://www.t-online.de/nachrichten/ausland/krisen/id_73178136/berlin-wirft-nato-oberbefehlshaber-gefaehrliche-propaganda-vor.html

    „Auch in der Vergangenheit behauptete Breedlove, Russland greife aktiv in den Konflikt im Osten der Ukraine ein, und lässt Medien immer wieder gezielt entsprechende Informationen über russische Truppenkonzentrationen an der ukrainischen Grenze zukommen. Eine andere Strategie Moskaus, so der General mit Kampferfahrung im Bosnien- und im Kosovokrieg, sei es, dass Putin nach der erfolgreichen Krim-Annexion zwar auf einen Einmarsch in der Ukraine verzichten werde.“

    http://www.upi-institut.de/ukrainekonflikt.htm

    Krim-Annexion in Zahlen:

    „4.2.2015: Das grösste deutsche Marktforschungsinstitut GFK führte zwischen dem 16. und 22. Januar 2015 eine Befragung unter Bewohnern der Krim durch. 82 Prozent der befragten Bewohner stimmen dem Anschluss der Krim an die Russische Föderation voll zu, 11 Prozent stimmen mit Einschränkungen zu, 4 Prozent stehen ihr ablehnend gegenüber.“

    Die Lügen der NATO

    https://nsarchive.gwu.edu/briefing-book/russia-programs/2017-12-12/nato-expansion-what-gorbachev-heard-western-leaders-early

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