Klimawandel: Die 97% Einigkeit unter Wissenschaftlern, die es nie gegeben hat

Absichtliche Täuschung der Öffentlichkeit durch eine Konsensstudie von Cook et al. Ein weiterer Sündenfall der Medien und der Wissenschaften.

Ein Gastbeitrag von Markus Fiedler

Kurzzusammenfassung („Abstract“)
„97 Prozent der Klimawissenschaftler sind sich einig, dass der Klimawandel im Wesentlichen menschengemacht ist.“ So in etwa lautet das Ergebnis der Studie des Kognitionspsychologen John Cook von 2013. (1) Die Studie verschleiert aber gezielt die tatsächliche Datenbasis und gibt eine irreführende Zusammenfassung der Ergebnisse. Was aus der Studie in den Mainstreammedien gemacht wurde und immer noch wird, sind Betrug und absichtliche Täuschungen der Öffentlichkeit.

Die Täuschungen finden auf verschiedenen Ebenen statt. Das lässt sich problemlos beweisen, in dem man sich die Rohdaten der genannten Studie anschaut. Das Endergebnis lautet: Diese angeblichen 97% Zustimmung hat es nie gegeben.

Einleitung

John Cook hat mit Hilfe von Freiwilligen unter den Lesern der Seite „Skeptical Science“ die einleitenden Kurzzusammenfassungen („Abstracts“) von 11.944 wissenschaftlichen Arbeiten auf bestimmte Kriterien hin untersucht. In die Auswahl wurden alle Veröffentlichungen genommen, die die Stichwörter „Global Warming“ (Globale Erwärmung) oder „global climate change“ (globale Klimaveränderung) enthielten.

Er hat diese Arbeiten 7 Kategorien zugeordnet. Die Kategorien sind:

Die Kategorien kann man übersetzen als:

1: Äußern sich explizit zum AGW (menschgemachter globaler Erwärmung) und ordnen dem Menschen mehr als 50% Anteil am Klimawandel zu.
2: Äußern sich explizit zum menschgemachten Klimawandel, jedoch quantifizieren oder minimieren den Anteil nicht.
3: Äußern sich implizit zum menschgemachten Klimawandel (z.B. durch Erwähnung desselben).
4: Nehmen keine Position ein.
5: Minimieren oder lehnen den menschgemachten Klimawandel wenigstens implizit ab
6: Minimieren oder lehnen den menschgemachten Klimawandel explizit ab, quantifizieren aber nicht den Anteil.
7: Lehnen den menschgemachten Klimawandel ab und behaupten, der menschliche Anteil liegt unter 50%.

Schon an dieser Einordnung fällt ein systematischer Fehler auf, denn die Gruppe 2 muss sich zumindest mit den Gruppen 5, 6 und 7 inhaltlich überschneiden. Diejenigen, die dem menschgemachten Klimawandel zustimmen aber nicht über 50% sehen, minimieren eigentlich sinngemäß den Anteil des Menschen (Kategorien 5 und 6) bzw sehen ihn definitionsgemäß unter 50% (Kategorie 7). Es ist schwierig, hier eine eher zustimmende bzw. ablehnende Haltung der Autoren zum anthropogenen Anteil der Klimaveränderung herauszulesen, vor allem, wenn die Abstracts wie gewohnt sehr sachlich und vorsichtig geschrieben sind, fehlen regelmäßig Äußerungen, die hier eine eindeutige Zuordnung ermöglichen.

Cook et al geben auch zu, dass es einige Schwierigkeiten bezüglich der Kategorisierungen gab (Automatische Übersetzung aus dem Englischen):

„Anfänglich stimmten […] und 33% der Befürwortungsbewertungen nicht überein. Die Bewerter konnten dann ihre Bewertung über das Websystem vergleichen und begründen oder aktualisieren, wobei die Anonymität gewahrt blieb. Danach stimmten […] 16% der Befürwortungsratings nicht zu; Diese wurden dann von einem Dritten gelöst.“

Bei glatten 33%, später 16% gab es also Schwierigkeiten bei der Zuordnung, die dann eine dritte Person quasi per Richterentscheid einfach so vornahm.

Auch beim Thema implizite Erwähnung des menschengemachten Klimawandels habe ich so meine Zweifel an dieser Veröffentlichung. Cook et al. nennen folgendes Textbeispiel:

„… die Kohlenstoffbindung im Boden ist wichtig für die Eindämmung des globalen Klimawandels“

Schön, dass hier über Klimawandel geredet wird. Hier wird aber keine Aussage zum menschlichen Anteil am Klimawandel getätigt. Das allermeiste CO2 bzw. der allermeiste Kohlenstoff in der Atmosphäre ist nicht vom Menschen erzeugt, daher gibt es hier keine zwingende Annahme, dass der Autor einen anthropogenen Einfluss annimmt, nur weil er Kohlenstoff im Boden binden will.

Tricks und Zahlenakrobatik

Aber bewegen wir uns hier im Folgenden zunächst unkritisch auf den Spuren der Gedankengänge von John Cook. Die Frage lautet, wie kommen Cook et al. auf 97%?

Und dazu habe ich mir die Originaldaten (2) vorgenommen, die von Cook et. al. veröffentlicht wurden und darin von einem Tabellenkalkulationsprogramm nachzählen lassen, wie viele wissenschaftliche Veröffentlichungen von Cooks Mitarbeitern den einzelnen Kategorien zugeordnet wurden. Diese Rechnung dauert in etwa 5 Minuten.

Und das Ergebnis war ernüchternd. Schauen Sie einfach selbst:

Wichtig ist für den aufmerksamen Leser zunächst, dass in der Originalarbeit die obige detaillierte Tabelle in keiner Form in der Veröffentlichung von Cook et al. Erwähnung findet! Eine detaillierte Auflistung der Messergebnisse fehlt. Ich habe aber gelernt, dass man zwingend immer alle Messergebnisse präsentieren muss. Und da es sich nur um 7 einfache Zahlen bzw. die daraus ermittelten Prozentwerte handelt, kommt hier ein Platzproblem bei Drucksetzung auch nicht in Frage.

Dem Leser wird also beispielsweise systematisch verheimlicht, dass lediglich 0,54% aller Autoren, die etwas zum Klimawandel schreiben, den Menschen als wesentlichen Treibers des Klimas sehen.

Diese Prozentzahl taucht tatsächlich im gesamten Artikel von Cook et. al nicht auf! Nicht als Tabellenwert, nicht im Fließtext.

Cook et al. fassen die Teilergebnisse der Kategorien 1 bis 3 in ihrer Tabelle 3 hingegen zu einer Teilmenge zusammen und zeigen uns die detaillierten Ergebnisse nicht. Dies führt zwingend zur Frage: Will der Autor der Studie hier etwas verheimlichen?

(Automatische Übersetzung der Tabelle 3 aus der Arbeit von Cook et al.)

Auch dass plötzlich eine Kategorie „Unsicher über AGW“ mit 40 Arbeiten auftaucht, verwundert auch, weil das aus den Originalzahlen nicht hervorgeht.

Und hier werden abermals die Originaldaten nicht präsentiert. Verschwiegen werden die Kategorien 5 bis 7.

Zumindest in den Naturwissenschaften ist es eiserne Regel, dass man vor Versuchsbeginn den Analyseplan, also die Messmethoden und den Umgang mit den Messdaten zwingend festlegt. Es darf vor allem bei Studien an Lebewesen mit Verhaltensäußerungen nicht von diesem Analyseplan abgewichen werden. Das ist so festgelegt, damit man auch einen ungewollten manipulativen Einfluss des Forschers möglichst minimiert. Hier werden aber plötzlich die wissenschaftlichen Veröffentlichungen ganz offenbar komplett neu eingruppiert. Und das auch noch zusätzlich in Kategorien, die es beim Start der Studie anscheinend noch nicht gegeben hat. Was soll das?

Cook et al. schreiben dazu:

„Nach Abschluss der endgültigen Bewertungen wurde eine Zufallsstichprobe von 1000 Abstracts der Kategorie „Keine Position“ erneut untersucht, um diejenigen zu unterscheiden, die keine Meinung äußerten, und diejenigen, die die Ansicht vertreten, dass die Ursache von GW [Globaler Erwärmung] ungewiss ist.“

Diese Stichproben, so kann man aus der folgenden Arbeit entnehmen betrafen die Arbeiten, die keine Aussagen machten (Kategorie 4). Was genau hierbei herauskam, wird auch nicht verraten. Wurde das Ergebnis der Stichprobe auf die Gesamtzahl der Arbeiten hochgerechnet? Keine Angabe. Warum nur eine Stichprobe? Warum hat man nicht alle Abstracts der Kategorie von vornherein nach dieser Fragestellung untersucht. Es sieht für mich hier danach aus, dass hier im Nachhinein vom ursprünglichen Analyseplan abgewichen wurde.

Alleine wegen der bisher festgestellten Mängel muss man fragen, wie dieser Artikel ein Peer-Review-Verfahren überstehen konnte.

Zurück zu den eigentlichen Rohdaten. Gerade einmal 0,54% der wissenschaftlichen Veröffentlichungen ordnen dem Menschen explizit einen überwiegenden Anteil am Klimawandel von über 50% zu (Kategorie 1).

Und in der Kategorie 2 sieht es nicht viel besser aus, schlappe 7,72 % gehören zu denen, die dem Menschen einen Anteil am Klimawandel zusprechen, sich jedoch nicht genau dazu äußern.

Wie ist nun Cook et. al. zu 97% gekommen?

Zunächst einmal haben Cook et al. alle Arbeiten, die sich irgendwie zustimmend zum Klimawandel in den Abstracts äußern (Also die Kategorien 1 bis 3) wie wir oben in Tabelle 3 sehen zusammengefasst.

Das ist schon bemerkenswert! Vor allem die vollkommen unbestimmten Äußerungen aus Kategorie 3 zum Klimawandel und die stark variierenden Meinungen aus Kategorie 2 zum menschlichen Anteil am Klimawandel (von viel bis wenig) wurden hier einfach mit denen zusammengefügt, die sich absolut sicher über den überwiegenden Anteil des Menschen am Klimawandel sind. Gefolgt von der Behauptung, dass alle betroffenen Wissenschaftler sich einig wären über den menschgemachten Klimawandel.

Es ergeben sich hier in Summe 32,62% aller wissenschaftlichen Arbeiten. Dieser Wert ist weit von 97% entfernt.

Jetzt kommt der gravierendste Kniff: Ähnlich wie bei der Bundestagswahl haben Cook et al. einfach die Enthaltungen aus der Rechnung herausgenommen. Das sind in diesem Fall alle Arbeiten in Kategorie 4 mit ca. 67%. Durch diesen rechnerischen Taschenspielertrick bezogen sich die Ergebnisse nur noch auf ca. 33% der Gesamtstichprobenmenge. Und dann steht am Ende die Aussage, dass die überwältigende Mehrheit (97%) der Wissenschaftler einen menschgemachten Einfluss am Klima erkennt. Daraus machen dann nicht wenige Lei(d/t)medien, dass über 97% der Wissenschaftler einen wesentlichen Anteil des Menschen am Klimawandel sehen.

Das ist bemerkenswert! Denn dass es einen menschlichen Anteil am Klimageschehen gibt ist tatsächlich breiter Konsens. Mit wenigen Ausnahmen finden wir diesen Konsens auch bei sehr kritischen Stimmen zum Thema. Diese werden aber pauschal zu „Klimaleugnern“ abgestempelt, weil sie nicht damit einverstanden sind, dass dem Menschen über 50% oder gar über 80-90% Anteil an der globalen Erwärmung zukommen. Und wie die Studie von Cook et al zeigt, schließen sich tatsächlich die allermeisten Wissenschaftler in ihren Veröffentlichungen genau der These nicht an, dass es einen überragenden Anteil des Menschen am Klimawandel gibt.

Rohdaten: Falsch zugeordnete Veröffentlichungen

Aber der sportliche Umgang mit den Daten ist hier noch nicht zu Ende. Ich habe stichprobenhalber die Rohdaten der Kategorie 2 durchgeschaut und überprüft, ob die einzelnen wissenschaftlichen Veröffentlichungen auch korrekt den einzelnen Kategorien zugeordnet wurden.

Zu Kategorie 2 schreiben Cook et al., dass sie dort alles eingeordnet haben, dass explizit den anthropogenen Anteil am Klimawandel befürwortet aber den Anteil des Menschen nicht genauer quantifiziert oder minimiert (im Original: „Explicitly endorses but does not quantify or minimise“).

Ich erwarte also zwingend, dass in den Einleitungen („Abstracts“) ein klarer Bezug von menschlichen Aktiviäten zum Temperaturanstieg bzw. Klimawandel hergestellt wird, auch wenn das Ausmaß der Beeinflussung nicht weiter thematisiert wird.

Es gibt hier aber tatsächlich einige Arbeiten, die schlicht falsch der Kategorie 2 zugeordnet wurden, weil eben genau diese Zuordnung seitens der Abstracts nicht vorgenommen wird. Von den Veröffentlichungen möchte ich hier nur eine exemplarisch vollständig zeigen:

Beispiel: Karl Tr, Kukla, G. et al.: Global Warming – Evidence For Asymmetric Diurnal Temperature-change. In Geophysical Research Letters. 1991

Der „Abstract“ lautet:

„Analyses of the year-month mean maximum and minimum surface thermometric record have now been updated and expanded to cover three large countries in the Northern Hemisphere (the contiguous United States, the Soviet Union, and the People’s Republic of China). They indicate that most of the warming which has occurred in these regions over the past four decades can be attributed to an increase of mean minimum (mostly nighttime) temperatures. Mean maximum (mostly daytime) temperatures display little or no warming. In the USA and the USSR (no access to data in China) similar characteristics are also reflected in the changes of extreme seasonal temperatures, e.g., increase of extreme minimum temperatures and little or no change in extreme maximum temperatures. The continuation of increasing minimum temperatures and little overall change of the maximum leads to a decrease of the mean (and extreme) temperature range, an important measure of climate variability. The cause(s) of the asymmetric diurnal changes are uncertain, but there is some evidence to suggest that changes in cloud cover play a direct role (where increases in cloudiness result in reduced maximum and higher minimum temperatures). Regardless of the exact cause(s), these results imply that either: (1) climate model projections considering the expected change in the diurnal temperature range with increased levels of the greenhouse gases are underestimating (overestimating) the rise of the daily minimum (maximum) relative to the maximum (minimum), or (2) the observed warming in a considerable portion of the Northern Hemisphere landmass is significantly affected by factors unrelated to an enhanced anthropogenically-induced greenhouse effect.“

Hier die automatische Übersetzung:

„Die Analysen des Jahres-Monats-Mittelwerts der thermometrischen Aufzeichnung der maximalen und minimalen Oberfläche wurden jetzt aktualisiert und auf drei große Länder der nördlichen Hemisphäre ausgedehnt (die angrenzenden Vereinigten Staaten, die Sowjetunion und die Volksrepublik China). Sie weisen darauf hin, dass der größte Teil der Erwärmung, die in diesen Regionen in den letzten vier Jahrzehnten aufgetreten ist, auf einen Anstieg der mittleren Mindesttemperaturen (meistens nachts) zurückzuführen ist. Die mittleren maximalen Temperaturen (meistens tagsüber) zeigen nur eine geringe oder keine Erwärmung. In den USA und der UdSSR (kein Zugang zu Daten in China) spiegeln sich ähnliche Merkmale auch in den Änderungen der extremen saisonalen Temperaturen wider, z. B. Anstieg der extremen Mindesttemperaturen und geringe oder keine Änderung der extremen Höchsttemperaturen.“

Die Ursache (n) der asymmetrischen täglichen Veränderungen ist ungewiss. Es gibt jedoch Hinweise darauf, dass Änderungen der Wolkendecke eine direkte Rolle spielen (wobei eine Zunahme der Trübung zu einer Verringerung der maximalen und höheren minimalen Temperaturen führt). Unabhängig von der genauen Ursache (n) implizieren diese Ergebnisse Folgendes: (1) Klimamodellprojektionen unter Berücksichtigung der erwarteten Änderung des täglichen Temperaturbereichs mit erhöhten Werten der Treibhausgase unterschätzen (überschätzen) den Anstieg des täglichen Minimums (Maximums) ) relativ zum Maximum (Minimum) oder (2) die beobachtete Erwärmung in einem beträchtlichen Teil der Landmasse der nördlichen Hemisphäre wird erheblich von Faktoren beeinflusst, die nichts mit einem verstärkten anthropogen induzierten Treibhauseffekt zu tun haben.“ (Hervorhebung durch den Autor)

Dieser Artikel bemängelt ausdrücklich die Überinterpretation des menschlichen Einflusses auf das Klima. Dieser Artikel gehört eigentlich in eine der Kategorien 6 oder 7, in denen ein menschlicher Einfluss auf das Klima weitestgehend abgelehnt bzw. minimiert wird.

Diese Arbeit ist nicht die einzige, deren Zuordnung ganz offensichtlich falsch ist.

Meine Stichproben richten sich selbstverständlich nach meiner Intuition und sind abhängig von der Überschrift der einzelnen Arbeiten. Es handelt sich hier also keinesfalls um eine wirklich zufällig Stichprobe.

Die Tatsache, dass ich hier aber schon so schnell fündig werde, lässt den schwerwiegenden Verdacht aufkommen, dass ein großer Teil der Zuordnung der Studien von Cook et al. fragwürdig ist.

Weitere falsch zugeordnete Artikel sind z.B.:

Artikel durch Cook et al. falsch zugeordnet in Kategorie gehört in Kategorie Kommentar
Karl Tr, Kukla, G. et al.: Global Warming – Evidence For Asymmetric Diurnal Temperature-change. In: Geophysical Research Letters. 199126 oder 7Klar negative bzw. minimierende Aussage zum anthropogenen Anteil des Menschen am Klimawandel.
Robert A. Monserud, Nadja M. Tchebakova & Rik Leemans: Global vegetation change predicted by the modified Budyko model. In: Climatic Change 25, 59–83(1993) https://link.springer.com/article/10.1007%2FBF0109408424keine klare Aussage zum anthropogenen Anteil
John Woods, Wolfgang Barkmann: The plankton multiplier—positive feedback in the greenhouse. In: Journal of Plankton Research, Volume 15, Issue 9, 1993, Pages 1053-1074, https://doi.org/10.1093/plankt/15.9.105324anthropogener Effekt wird nicht erwähnt.
William J. Gutowski ; George F. McMahon et al.: Effects of Global Warming on Hurricane‐Induced Flooding. In: Journal of Water Resources Planning and Management / Volume 120 Issue 2 – March 1994. https://doi.org/10.1061/(ASCE)0733-9496(1994)120:2(176)24Klimawandel wird erwähnt, anthropogener Effekt aber nicht, auch nicht implizit.
YoichiKaya.: Japanese strategy for mitigating global warming. https://doi.org/10.1016/S0196-8904(96)00239-724keine klare Aussage zum anthropogenen Anteil
Hengchun Ye, John r. Mather: Polar snow cover changes and global warming. In: Int. Journal of Climatology. 1997. https://doi.org/10.1002/(SICI)1097-0088(199702)17:2%3C155::AID-JOC111%3E3.0.CO;2-624Es wird ein Zusammenhang zwischen CO2 – Verdopplung und Temperatur hergestellt. Anthropogener Effekt wird nicht erwähnt.
DaviddeMontigny, WeerapongKritpiphat, DonGelowitz, Paitoon Tontiwachwuthikul: Simultaneous production of electricity, steam, and CO2 from small gas-fired cogeneration plants for enhanced oil recovery. In: Energy Conversion and Management. Volume 38, Supplement, 1997, Pages S223-S228.
https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0196890496002737?via%3Dihub
23nur implizite Erwähnung des anthropogenen Anteils.
K.E. McConnell: Nonmarket Valuation and the Estimation of Damages from Global Warming. In: Climatic Change 37, 121–139(1997)
https://link.springer.com/article/10.1023%2FA%3A1005368403527
23anthropogener Anteil wird erwähnt, aber keine Zustimmung zum überwiegenden Anteil gegeben. Eine Finanzstudie mit nur marginalem Klimabezug
Hengchun Ye John R. Mather: Polar snow cover changes and global warming. in: Int. Journal of Climatology. 04.12.1998
https://doi.org/10.1002/(SICI)1097-0088(199702)17:2%3C155::AID-JOC111%3E3.0.CO;2-6
24Anthropogener Effekt wird nicht erwähnt.
Olga V. Pilifosova, Irina B. Eserkepova & Svetlana A. Dolgih : Regional climate change scenarios under global warming in Kazakhstan. In: Climatic Change volume 36, pages 23–40 (1997). https://link.springer.com/article/10.1023%2FA%3A100536840448224/3Anthropogener Effekt wird nicht erwähnt. Lediglich zunehmende CO2-Konzentrationen werden thematisiert. Dieser ist nicht zwingend überwiegend menschgemacht.
DaviddeMontigny, WeerapongKritpiphat, Don Gelowitz, Paitoon Tontiwachwuthikul: Simultaneous production of electricity, steam, and CO2 from small gas-fired cogeneration plants for enhanced oil recovery. In: Energy Conversion and Management. Volume 38, Supplement, 1997, Pages S223-S228. https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0196890496002737?via%3Dihub23nur implizite Erwähnung des anthropogenen Anteils.
Martin Beniston: Variations of snow depth and duration in the swiss alps over the last 50 years: links to changes in large-scale climatic forcings. In: Climatic https://link.springer.com/article/10.1023%2FA%3A1005310214361 Change volume 36, pages281–300(1997) .23/4Erwähnung des anthropogenen Anteils, allerdings keine Aussage zur Höhe.
Hany Hassan ; Keisuke Hanaki ; Tomonori Matsuo: A modeling approach to simulate impact of climate change in lake water quality: phytoplankton growth rate assessment. In: Water Sci Technol (1998) 37 (2): 177-185. https://iwaponline.com/wst/article/37/2/177/7513/A-modeling-approach-to-simulate-impact-of-climate23/4nur implizite Erwähnung des anthropogenen Anteils.
R. S. J. Tol & P. Vellinga : Climate Change, the Enhanced Greenhouse Effect and the Influence of the Sun: A Statistical Analysis. In: Theoretical and Applied Climatology volume 61, pages 1–7(1998) https://link.springer.com/article/10.1007%2Fs00704005004623nur implizite Erwähnung des anthropogenen Anteils.
Constanza M. Montealegre Chris Van Kessel Jürg M. Blumenthal Hor‐Gil Hur Ueli A. Hartwig Michael J. Sadowsky: Elevated atmospheric CO2 alters microbial population structure in a pasture ecosystem. In: Global Change Biology. 24.12.2001 https://onlinelibrary.wiley.com/doi/abs/10.1046/j.1365-2486.2000.00326.x24Erwähnung von Klimawandel und Treibhausgas aber keine Erwähnung des anthropogenen Anteils am Treibhauseffekt.
Andrei P. Kirilenko, Nickolay V. Belotelov, Boris G. Bogatyrev: Global model of vegetation migration: incorporation of climatic variability.In: Ecological Modelling, Volume 132, Issues 1–2, 30 July 2000, Pages 125-133 https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0304380000003100?via%3Dihub24Erwähnung von Klimawandel und Treibhausgas aber keine Erwähnung des anthropogenen Anteils am Treibhauseffekt.
H. Visser, R. J. M. Folkert, J. Hoekstra & J. J. de Wolff: Identifying Key Sources of Uncertainty in Climate Change Projections. In: Climatic Change volume 45, pages 421–457(2000) https://link.springer.com/article/10.1023%2FA%3A100551602099623nur implizite Erwähnung des anthropogenen Anteils.

In etwa bei jeder 4. Arbeit muss man attestieren, dass die Arbeit falsch der Kategorie 2 zugeordnet ist. Sind das bedauerliche Einzelfälle? Das glaube ich nicht! Alleine, dass ich gleich am Anfang der Liste von insgesamt über 900 Veröffentlichungen auf diese Artikel stieß, macht mich stutzig.

Man bekommt insgesamt den Eindruck, hier wurden gar nicht die Abstracts inhaltlich komplett gelesen. Falls doch, läge eine vorsätzlich falsche Zuordnung vor. Ich habe John Cook am 14.12.19 über ein Briefformular seiner Homepage „skepticalscience.com“ und am 28.12.19 per Email mit den Auffälligkeiten in seiner Arbeit konfrontiert. Mir liegt eine Übertragungsbestätigung und eine automatische Lesebestätigung vom 29.12.19 vor, jedoch keine Antwort. Sollte hier noch eine Nachricht kommen, reiche ich diese nach.

Hier (https://skepticalscience.com/tcp.php?t=search&s=+&c=&e=2&yf=&yt=) ist eine Seite des Projektes von Cook et al., die die untersuchten Artikel der Kategorie 2 gleich mit den Abstracts verlinkt. Machen Sie selbst Ihre Untersuchungen!

Auffälligkeiten der Cook-Studie sind bereits bekannt

Bei den Recherchen zu diesem Thema ist mir aufgefallen, dass anderen schon vor mir die ominösen Ergebnisse der Cook-Studie aufgefallen sind, auch wenn hier die Kritik nicht ganz so detailliert formuliert wurden ( Siehe z.B.: Bernd Steinbrink: Missbrauchte Wissenschaft und stille Post. In: Achse des Guten. 27.07.19. https://www.achgut.com/artikel/missbrauchte_wissenschaft_und_stille_post )

Auch sagen Autoren unter den Klimawissenschaftlern selbst, dass sie doch stark verwundert sind über die Einordnung ihrer Veröffentlichungen als eindeutig AGW-befürwortend wo sie dazu eine deutlich kritischere Position einnehmen:

Daraus Zitate (Automatische Übersetzung aus dem Englischen, Siehe: http://www.populartechnology.net/2013/05/97-study-falsely-classifies-scientists.html):

„Dr. Idso: Es wäre falsch zu behaupten, dass unser Papier eine Billigung der CO2-induzierten globalen Erwärmung ist.“
[…]
„Scafetta: Meinen Veröffentlichungen ergeben, dass die IPCC-Ansicht falsch ist, weil etwa 40-70% der von 1900 bis 2000 beobachteten globalen Erwärmung durch die Sonne verursacht wurden. Dies impliziert, dass die wahre Klima-Empfindlichkeit gegenüber einer CO2-Verdopplung wahrscheinlich bei 1,5 ° C oder darunter liegt, und die Projektionen des 21. Jahrhunderts mindestens um den Faktor 2 oder größer verringert werden müssen. Dazu hat die Sonne (mehr oder weniger) soviel beigetragen wie die anthropogenen Kräfte.“
[…]
„Scafetta: Bitte beachten Sie, dass es sehr wichtig ist klarzustellen, dass die vom IPCC befürwortete AGW immer behauptet hat, dass 90-100% der seit 1900 beobachteten Erwärmung auf anthropogene Emissionen zurückzuführen sind. Während Kritiker wie ich immer behaupteten, dass die Daten dies tun würden ungefähr einen natürlichen anthropogenen Beitrag von höchstens 50-50 anzeigen.
Was derzeit beobachtet wird, ist völlige Unehrlichkeit der IPCC-Befürworter. Anstatt sich zu entschuldigen und ehrlich anzuerkennen, dass die vom IPCC vertretene AGW-Theorie falsch ist, weil sie auf Klimamodellen basiert, die die Sonnensignatur schlecht rekonstruieren und die natürlichen Schwingungen des Klimas (AMO, PDO, NAO usw.) nicht reproduzieren, und ehrlich anzuerkennen, dass die Wahrheit, wie sie sich abzeichnet, näher an dem liegt, was von IPCC-Kritikern wie mir seit 2005 behauptet wurde. Diese Leute versuchen, die Zustimmung zu bekommen.“

Hier vertreten Wissenschaftler offenbar eine ganz andere Sicht als Cook et al. von ihnen bzw. ihren Veröffentlichungen behauptet hat.

Es gibt von Cook und Kollegen eine Stellungnahme zu Kritikern. Es wird jedoch lediglich versucht, die Kritiker herabzuwerten. Gebetsmühlenartig wird die Zuverlässigkeit von Cooks Studie mehrfach wiederholt versichert. Eine inhaltliche Auseinandersetzung, z.B. mit der fehlenden Erwähung der nur 0,54%, die dem IPCC Konsens zustimmen, habe ich jedoch nicht gefunden. Auch fällt mir der Kommentar zum Thema der falschen Zuordnung von Facharbeiten doch sehr dürftig aus in Anbetracht meiner Ergebnisse von offenbar gehäuft vorkommenden Falschzuordnungen.

Auch werden Kritiker der Arbeit sofort als Leugner des Konsens diffamiert. Das ist eine Tatsachenverdrehung!
(vgl. https://skepticalscience.com/arg_97-Prozent-Konsens-belastbares-Ergebnis.htm)

Werbung als wissenschaftlicher Beitrag zum Thema Klimawandel?

Aber Cook et al. zeigen auch bei der generellen Auswahl der Studien sportlichen Ehrgeiz. So ist auch ein Text zu finden, der wie Werbung für eine Firma daherkommt:

Manuel Glauser, Peter Müller: Eco-Efficiency: A Prerequisite for Future Success. In: CHIMIA International Journal for Chemistry 51(5):201-206. May 1997
https://www.researchgate.net/publication/233679627_Eco-Efficiency_A_Prerequisite_for_Future_Success

Übersetzung der einleitenden Zusammenfassung der Arbeit:

„Ökoeffizienz – der optimale Einsatz von Material, Energie, Personal und Kapital, um innovative Produkte auf den Markt zu bringen – gilt bei Roche als Voraussetzung für den zukünftigen Geschäftserfolg. Die konzernweiten Aktivitäten zur Steigerung der Ökoeffizienz konzentrieren sich eher auf Herstellungsprozesse als auf das Produktdesign, da die chemische Zusammensetzung und Struktur der Roche-Pharmaprodukte im Gegensatz zu Rohstoffen durch die gewünschte therapeutische Wirkung bestimmt wird. Es werden drei Beispiele für derzeit bei Roche betriebene ökoeffiziente Prozesse beschrieben. Sie decken Hauptbereiche zur weiteren Verbesserung der Umweltverträglichkeit und des wirtschaftlichen Nutzens ab: geringere Materialintensität und Abfallentsorgung, Energierückgewinnung, Minimierung des Wasserverbrauchs. Außerdem, Es werden vier verschiedene Indikatoren vorgestellt, die derzeit bei Roche zur Erfassung der Umweltleistung und der Ökoeffizienz verwendet werden: die Roche-Umweltverträglichkeitszahl (REIF), die Roche-Energierate (RER), der Roche-Beitrag zur vom Menschen verursachten globalen Erwärmung (C02-Äquivalente) und die Ökoeffizienzrate (EER). Diese Schlüsselindikatoren dienen als Grundlage zum Erkennen von Schwächen und Stärken, zum Treffen von Verbesserungsentscheidungen, zum Festlegen von Umweltzielen und als Managementinformationen.“

Dass Konzerne ihre Firmen- und Produktwerbung dem Zeitgeist anpassen ist allgemein bekannt. Eine wissenschaftliche Auseinandersetzung mit dem Thema „Klima“ ist jedoch hier nicht erkennbar.

Fanatische Wissenschaftsgläubige: Die selbsternannten Skeptiker

Dass hier zahlreiche Fehler bei der Zuordnung der Artikel auftreten überrascht mich auch nicht weiter. Wurden doch die Arbeiten zum Artikel von John Cook teilweise von wissenschaftlichen Laien aus dem Umfeld der Internetseite „Skeptical Science“ erbracht. Und wenn man sich auf der Seite einige Texte und Dialoge durchliest, fühlt man sich ein wenig an die selbsternannten „Skeptiker“ erinnert.

Bärbel Winkler, eine deutsche Koautorin der Veröffentlichung ist laut eigenen Angaben auf Facebook ( https://www.facebook.com/Baerbel.WF ) offenbar als Klimaaktivistin und als Übersetzerin für die Seite „Skeptical Science“ tätig. In Ihren Youtube-Videos nutzt sie exakt die gleichen Begrifflichkeiten, die auch der dogmatische Editor und Anhänger der Skeptiker-Szene Andol in der Wikipedia benutzt. Die Begrifflichkeiten sind die „5 Characteristics of Science denial“. Siehe:

Recording of "Taking on fake news about climate change"
5 Characteristics of Science denial

Andol ordnet sich ausweislich seiner eigenen Wikipediaseite selbst den Skeptikern zu. Er fügte die deutschsprachige Version der Grafk in die Wikipedia ein (Siehe: https://de.wikipedia.org/w/index.php?diff=185540019&oldid=185538712&title=Wissenschaftsleugnung)

Besonders die Verwendung des diffamierenden Begriffs „Verschwörungstheorie“ ist unter den Skeptikern typisch. „Verschwörungstheorie“ bedeutet hier im eigentlichen Sinne eine Spinnerei bzw. Pfuscherei. Diese Grafik soll übrigens ihren Ursprung auf der Seite „Skeptical Science“ gehabt haben, laut Dateiinformationen. (https://de.wikipedia.org/w/index.php?diff=185540019&oldid=185538712&title=Wissenschaftsleugnung#/media/Datei:5_Characteristics_of_Science_Denial-de.png)

Es sieht so aus, dass Vertreter der Skeptiker von „Skeptical Science“ gewollt oder ungewollt unterstützt werden, indem man zum Beispiel Propagandamaterial liefert.

Der Wikipediaautor Andol hat übrigens mit 37,1% mit Abstand noch vor dem Autor Hg6996

den meisten Text zum Personenartikel von John Cook in die deutschsprachige Wikipedia eingefügt. ( Siehe: https://xtools.wmflabs.org/articleinfo/de.wikipedia/John_Cook_(Wissenschaftler)?uselang=de , Stand 28.12.19)

Diese Skeptikerbewegung habe ich schon ausführlich in meiner Dokumentation „Zensur, die organisierte Manipulation der Wikipedia und anderer Medien“ ( https://youtu.be/tef7bgwInjY ) erwähnt. Diese Gruppe treibt u.a. in der deutschsprachigen Wikipedia Ihr Unwesen und frisiert dort zahlreiche Artikel. Skeptiker betreiben auch mit „Psiram.com“ einen anonymen Internet-Rufmordpranger. Der Eifer dieser Gruppe richtet sich gegen alle, die eine vom Mainstream abweichende Haltung vor allem im Bereich Medizin und Naturwissenschaften vertreten. Man ist sich im Wesentlichen einig. Abweichende Meinungen gibt es unter den Skeptikern kaum. Diese selbsternannten Skeptiker sind Dogmatiker und fanatisch wissenschaftsgläubige Atheisten, die Religionen strikt ablehnen. Wäre der Begriff „Scientology“ nicht schon anderweitig besetzt, dann wäre es genau der richtige Ausdruck für diese Gruppe. Skeptiker gehören auch nicht selten zu den sogenannten Antifa-„Antideutschen“, die vom Verfassungschutz beobachtet werden. ( Siehe: https://www.verfassungsschutz.niedersachsen.de/extremismus/linksextremismus/antideutsche_antinationale/54194.html)

Die Antideutschen sind auch in allen „linken“ Parteien im deutschsprachigen Raum vertreten. Sowohl „Bündnis90/ Grünen“, „Die Linke“, „die Partei“ und die SPD haben Mitglieder, die dieser verfassungsfeindlichen Gruppierung zuzuordnen sind. Bei der SPD insbesondere innerhalb der Jugendorganisationen.

Das Bemühen um Objektivität ist in dieser antideutschen Gruppe nur selten bis gar nicht anzufinden und Personen aus diesem Kreis sind regelmäßig aggressiv oder gar gewalttätig.

Überwältigender Konsens

Was bleibt also nun am Ende von dem angeblichen 97%- Konsens? Es gibt einen klaren Konsens, nur leider einen ganz anderen, als sich Cook und seine Freunde gewünscht hätten.

Die Zusammenfassung von Cook et al. hätte ehrlicher Weise lauten müssen:

In 99,46 % aller wissenschaftlichen Arbeiten ist eine Zustimmung zur These des überwiegenden Anteils des Menschen am Klimawandel nicht erkennbar. Viele halten den Anteil des Menschen für geringer oder macht keine klare Aussage dazu. Die überwiegende Mehrheit von mehr als 66% macht keine Aussage zu dieser Fragestellung. Ein geringer Teil lehnt gar einen überwiegenden oder wenigstens maßgeblichen menschlichen Anteil am Klimawandel eindeutig ab.

Lediglich 0,54% aller Veröffentlichungen behaupten einen überwiegenden Anteil des Menschen am Klimageschehen.

Außerdem ist die Datenbasis der Studie fehlerbehaftet, zahlreiche Veröffentlichungen sind in falsche Kategorien eingeordnet, was eine Stichprobe ergab. Das könnte bei nochmaliger Prüfung die ermittelten Anteile der Veröffentlichungen deutlich zu Gunsten der Ablehner des überwiegenden Anteils den Menschen verschieben.

Wir können auf Basis dieser Daten hier aber noch eine viel weitergehende Frage stellen:

Wie ist es den anderen sieben bekannten Studien zum angeblichen Klimakonsens möglich, auf Zustimmungswerte bis 99% zu kommen? Die Cook-Studie deckt hier mit 11.944 untersuchten Veröffentlichungen bereits eine ziemlich große Menge an wissenschaftlichen Arbeiten und damit auch Äußerungen zum Klimawandel ab. Wenn wir hier einen nur verschwindend geringen Anteil an Zustimmung zum angeblichen Klimakonsens des IPCC finden, auf welcher Datenbasis kommen dann die anderen Studien zu 99%? Es ergibt sich hier ein erster Anfangsverdacht, dass auch mit diesen Studien etwas nicht stimmen kann. „Further research has to be done.“

Manipulation der öffentlichen Meinung

Die Frage ist aber: Warum wird überhaupt eine Studie zum Mehrheitsdenken von Wissenschaftlern veröffentlicht?

Wir sind alle soziale Wesen und erspüren geradezu die Mehrheitsmeinung der Gruppe und passen in der Regel sogar unsere Meinung der Mehrheitsmeinung an, auch wenn diese unseren eigentlichen Überzeugungen und Erfahrungen widerspricht. Das fand schon der Psychologe Solomon Asch 1955 und 1956 mittels seiner Konformitätsexperimente heraus.

Viele Zuschauer schlussfolgern mit Sicherheit, dass eine weithin etablierte Meinung von Wissenschaftlern auch mit höherer Wahrscheinlichkeit richtig oder insgesamt richtiger sein muss, als eine solche, die nur von einzelnen vorgebracht wird. Das ist aber grober Unfug.

Die Mehrheit der Wissenschaftler kann auch irren. Das ist schon in aller Regelmäßigkeit vorgekommen. Es reicht ein hieb- und stichfesten Nachweis für das Gegenteil und schon ist die Mehrheitsmeinung hinfällig.

Klassische Beispiele dafür gibt es zahlreiche. Erwähnen möchte ich hier nur die „Phlogiston“-Theorie oder die „N-Strahlen“, die viele plausibel fanden, die sich aber als falsch herausgestellt haben.

Anders herum haben es neue Ideen aufgrund von einflussreichen Dogmatikern sehr schwer, in der wissenschaftlichen Gemeinschaft Anklang zu finden. Zum Beispiel Alfred Wegener, der die Kontinentaldrift 1915 bekannt machte. Erst als er und seine Kritiker gestorben waren, wurde die Kontinentaldrift anerkanntes wissenschaftliches Allgemeinwissen.

Eine Mehrheitsmeinung wissenschaftlich bestimmen zu wollen macht also vom wissenschaftlichen Ansatz her keinen tieferen Sinn. Was wollten als Cook et al. erreichen?

Dazu sagen Cook et. al selbst (Übersetzung aus dem Englischen):

„Eine genaue Einschätzung des Grades an wissenschaftlichem Konsens ist ein wesentliches Element für die öffentliche Unterstützung der Klimapolitik (Ding et al 2011). Die Vermittlung des wissenschaftlichen Konsenses erhöht auch die Akzeptanz der Menschen für den Klimawandel (CC) (Lewandowsky et al. 2012).“

Meine Schlussfolgerung dazu ist eindeutig: Es geht hier um die Manipulation der öffentlichen Meinung. Und der Autor gibt das auch indirekt zu! Das lässt auch die Frage aufkommen, ob der Autor hier ergebnisoffen geforscht hat, oder ein gewolltes Ergebnis von Vornherein feststand.

In der Gesamtschau nach der kritischen Durchsicht der Arbeit komme ich hier zum zwingenden Ergebnis, dass man nicht von einer ergebnisoffenen und objektiven Herangehensweise von John Cook ausgehen kann.

Cook zitiert seine eigene Studie in seiner eigenen Broschüre „Handbuch zum Klimakonsens“ ( https://skepticalscience.com/docs/Consensus_Handbook_German_A4.pdf ) wie folgt:

Hier wird das eigentliche Ergebnis der Studie vollends entstellt. Das gesamte Handbuch zielt darauf ab, einen angeblichen Konsens zwischen den Wissenschaftlern herbeizureden. Diesen Konsens gibt es aber laut Rohdaten der Studie nicht. Wir müssen davon ausgehen, dass John Cook selbst seine eigenen Daten sehr genau kennt und wissen muss, dass seine Studie noch nicht einmal ansatzweise dieses Ergebnis hergibt. Daher werte ich das hier als eine vorsätzliche Täuschung der Leser durch einen Wissenschaftler. Eine Lüge zur Meinungsbeeinflussung der Öffentlichkeit. Wissenschaft hat die Verpflichtung zur Wahrhaftigkeit. Ist das dem Herrn Cook nicht klar?

Aufgeheizte Debatte zum aufgeheizten Klima – Fazit

Das ist auch inzwischen nicht weiter überaschend bei diesem Thema. Wir erleben mit der Diskussion zum Weltklima eine beispiellose politisch aufgeheizte Stimmung. Wir haben mindestens zwei widerstreitende Lager, die mit allen Mitteln versuchen, die Masse der Zuschauer von der jeweiligen Sichtweise zu überzeugen.

Auf der einen Seite sehen wir, dass da eine Lobby um die Gallionsfigur Greta Thunberg bemüht ist, ihre Position der Bevölkerung schmackhaft zu machen. Auf der anderen Seite kämpfen nachweislich u.a. große Energieversorger um ihre Pfründe. Glauben Sie bitte nicht, dass es da nur bei den Energieversorgen um Geld ginge. Greta Thunberg ist nicht zufällig berühmt geworden. Sie wurde von Ingmar Rentzhog „entdeckt“. Rentshog, der 2004 ein „Finanzmarkt-Kommunikationsbüro gegründet und jahrelang geleitet hatte, ist Mitglied des „Climate Reality“-Projekts des ehemaligen US-Vizepräsidenten Al Gore und Vorstandsmitglied eines schwedischen Think Tank für „nachhaltige Entwicklung“ (Quelle: Greta Thunberg kommerziell ausgenutzt – Aktivistin als Werbefigur. In taz. 10.02.19. https://taz.de/Greta-Thunberg-kommerziell-ausgenutzt/!5571776/)

Dieses bedauernswerte Mädchen wird hier missbraucht für die Zwecke von Al Gores Ökofinanzimperium. Da geht es auch nur um den schnöden Mammon. Glauben Sie bitte nicht, dass die Beteiligten am Ende der Verwertungskette primär die Welt retten wollen. Informieren Sie sich einfach mal über die unbequeme Wahrheit von Al Gores Finanzen und wie er Gewinne erzielt:

Zitat:

„[Soros und Al Gore] die zwei bekennenden Weltverbesserer investieren beide in CO2-Zertifikate und zocken an den Klimabörsen. Gore ist Mitgründer des Vermögensverwalters Generation Investment Management, der allein mit einem Fonds fünf Milliarden Dollar einsammelte. Er investiert nicht nur in Windräder, Solarzellen und CO2-Zertifikate, sondern auch in Allerweltsunternehmen wie Nestlé oder den Autozulieferer Johnson Controls, die besonders nachhaltig wirtschaften sollen. Ein bei Fonds mit grünem Label durchaus gängiges Verfahren.“

(Quelle: https://www.handelsblatt.com/finanzen/anlagestrategie/zertifikate/nachrichten/emissionszertifikate-das-milliardengeschaeft-mit-dem-abgashandel-seite-5/3531832-5.html ).

Was hier zunehmend bedrückend ist, ist die Vereinnahmung von Wissenschaft durch Politik und Interessenverbände und Großfinanz. Ich wiederhole mich: Wissenschaft hat die Verpflichtung zur Wahrhaftigkeit! Aus leidvoller Erfahrung weiß ich, dass nicht nur von Cook und Kollegen ein sehr flexibler Umgang mit der Wahrheit gepflegt wird.

Leider ist dieser fragwürdige Umgang mit Rohdaten, den wir hier sehen, ganz und gar nicht selten im Bereich der sogenannten „Klimawissenschaften“. Ich kann Ihnen nur raten: Seien Sie wachsam und denken Sie selbstständig! Glauben Sie nicht alles, was geschrieben steht. Auch unter den Naturwissenschaftlern menschelt es doch sehr und Einflüsse wie Missionierungsgedanken, Anerkennungsstreben und Geld führen bisweilen zu sehr seltsamen „wissenschaftlichen“ Ergebnissen.

Text: Markus Fiedler

Vielen Dank an Prof. Hans-Jürgen Bandelt (Hamburg / Oldenburg) dessen Vorschläge und Hinweise mit in diesen Text eingeflossen sind.

Quellen:

  1. Cook et al.: Quantifying the consensus on anthropogenic global warming in the scientific literature. In: ENVIRONMENTAL RESEARCH LETTERS 8 (2013). https://iopscience.iop.org/article/10.1088/1748-9326/8/2/024024/pdf oder
    https://iopscience.iop.org/article/10.1088/1748-9326/8/2/024024
  2. Cook et al.: Quantifying the consensus on anthropogenic global warming in the scientific literature. Rohdaten.
    https://iopscience.iop.org/1748-9326/8/2/024024/media/erl460291datafile.txt

Von Markus Fiedler erstellte Dateien aus der Studie von Cook zum Download: https://markus-fiedler.de/wp-content/uploads/2020/01/cook-2013-data-02-1.ods und https://markus-fiedler.de/wp-content/uploads/2020/01/cook-et-al-data-ms-office.zip

Autor: Anti-Spiegel

Thomas Röper, geboren 1971, hat als Experte für Osteuropa in Finanzdienstleistungsunternehmen in Osteuropa und Russland Vorstands- und Aufsichtsratspositionen bekleidet. Heute lebt er in seiner Wahlheimat St. Petersburg. Er lebt über 15 Jahre in Russland und spricht fließend Russisch. Die Schwerpunkte seiner medienkritischen Arbeit sind das (mediale) Russlandbild in Deutschland, Kritik an der Berichterstattung westlicher Medien im Allgemeinen und die Themen (Geo-)Politik und Wirtschaft.

34 Gedanken zu „Klimawandel: Die 97% Einigkeit unter Wissenschaftlern, die es nie gegeben hat“

  1. RESPEKT !

    Au Au… Mal unabhängig davon, dass ich die Recherchearbeit zwar von A-Z gelesen habe, erwächst daraus bei mir kein wissenschaftlich fundiertes Verständnis für das Gelesene. Doch eben für das Beschiss-Zahlenwerk. Respekt für die Arbeit.

    Bisher hat mich der ganze Klimaquatsch nur ganz am Rande interessiert ..!

    Die Wahrscheinlichkeit, dass diese Arbeit wird weite Kreise ziehen liegt sehr hoch, da eben weltweit das Klima eine besondere politische Rolle spielt. Doch eben im Besonderen, dass es Wahlen beeinflusst in nie bisher bekannter Größe.

    Wieder in Verbindung dessen, dass Trump sich anschickt, die zweite Amtszeit auch anzutreten, wird er dafür sorgen, dass dieses Zahlenwerk hier auch bekannt wird.

    Ich für meinen Teil werde nun einen vereidigten Übersetzter der deutschen Sprache ins Polnische bitten, mir das zur Übergabe an polnische große Medien zu übersetzen. Schaun wir mal, was die Freunde der großen Gazeta’s Polens, sowie TVN und POLSAT daraus machen.

    Die widerwillig erst mal durch die polnische Regierung akzeptierte, sukzessive nach Vorgabe Brüssels abzubauende Kohleverstromung, wieder in Verbindung mit dem Abbau von Arbeitsplätzen ganzer Regionen, wird sicher nicht dazu führen, dass man zumindest in Polen , nicht gleich die Angaben als idiotisch verwirft….

    Nochmal: RESPEKT !

  2. Respekt für die Arbeit, aber im Text steckt bereits der entscheidende Fehler:
    „Viele Zuschauer schlussfolgern mit Sicherheit, dass eine weithin etablierte Meinung von Wissenschaftlern auch mit höherer Wahrscheinlichkeit richtig oder insgesamt richtiger sein muss, als eine solche, die nur von einzelnen vorgebracht wird. Das ist aber grober Unfug. “

    Das ist im Kern bereits ein falscher Ansatz für Wissenschaft. Es geht nicht um Mehrheitsmeinungen.

    Davon ab ist für mich noch nicht mal entscheidend was schlussendlich die Ursache für den Klimawandel ist, sondern was am Ende seine Folgen sind und wie wir darauf reagieren. Daher wäre für mich spannender wie eine Analyse der Modelle aussieht, die uns die Zukunft prognostizieren. Mir scheint bisher, dass zumindest die halbwegs richtig sind.

    Wobei ich persönlich wenig Zweifel daran habe, dass wir unseren Teil dazu beitragen und selbst wenn nicht, unser Modell mit der Umwelt umzugehen ist nicht nachhaltig und allein das macht ein Umdenken notwendig, Klimawandel hin oder her.

    1. Ursache & Wirkung

      (..)Davon ab ist für mich noch nicht mal entscheidend was schlussendlich die Ursache für den Klimawandel ist, sondern was am Ende seine Folgen sind und wie wir darauf reagieren.(..)

      Wenn die Ursache im Wesentlichen ANDERE Gründe hat als die, welche als Gründe angegeben werden, wie will man denn dann die Wirkung auch nur erkennen in Faktor Zeiträume… ( 1 Generation- 5-10- 100 Jahre-1000 Jahre…. usw.)

      Wobei die nun schon gesetzlich festgelegten Massnahmen , welche nun aufgrund der Festlegung der Ursachenbestimmung (CO2 ) nicht eine der Folgegenerationen betrifft, sondern jedem einzelnen, wird aufgrund einer Betrugsmasche von wenigen, schon heute das Geld aus der Tasche geklaut. Und wir alle sollen auch noch dankbar dafür sein, dass man uns alle verkackeiert (Wenn es denn so ist) und beklaut.

      1. „Wenn die Ursache im Wesentlichen ANDERE Gründe hat als die, welche als Gründe angegeben werden, wie will man denn dann die Wirkung auch nur erkennen in Faktor Zeiträume… ( 1 Generation- 5-10- 100 Jahre-1000 Jahre…. usw.) “

        Das geht aber aus der Beschäftigung mit einer solchen Metastudie nicht hervor. Ich traue der Wissenschaft durchaus zu, dass sie ein paar mehr Erkenntnisse über die Prozesse hat als Null.

    2. 1. Die Modelle prognostizieren nicht „die Zukunft“, sondern die vermutliche Änderung des Weltklimas. Mit den vermutlichen Auswirkungen der Änderungen, z.B. dem Anstieg des Meersspiegels oder der Entwicklung von Wüsten, Wäldern und Tierpopulationen, beschäftigen sich dann die zuständigen Spezialdisziplinen. Hier wird z.T. wild spekuliert, vor allem, weil die wenigsten dieser Disziplinen über ein Instrumentarium für Prognosen verfügen. Traditionell handelt es sich bei ihnen um rein deskriptive Wissenschaften.

      2. Die Modelle werden von Programmierern erstellt, die selbst nur über rudimentäre Kentnisse der modellierten Prozesse verfügen und von Wissenschaftlern verwendet, die wenig über Simulationstechnik und Modelltheorie wissen. Ihre Aufgabe war von Anfang an, vorgegeben von den politischen Auftraggebern, ein Modell zu programmieren, das die Klimaentwicklung in Abhängigkeit vom CO2-Gehalt der Atmospäre darstellt. Dass CO2 der entscheidende Faktor ist, ist also nicht ein Ergebnis der Modellierung, sondern der zentrale INPUT der Programme. Deshalb müssen sie ständig umprogrammiert und durch neue, oft grob über den Daumen gepeilte Zusammenhänge ergänzt werden, um den z.T. gravierend falschen Prognosen Rechnung zu tragen.

      3. Zum Thema Nachhaltigkeit: Zu erkennen, dass etwas falsch läuft, bedeutet nicht, dass jede Alternative automatisch besser wäre. Die Folgen kurzsichtiger und überstürzter Problemlösungen sind oft erheblich schlimmer als das Problem selbst (sh z.B. die „Spatzenkriege“). Schon gar, wenn das Problem gar nicht existiert. Das ist höchstwahrscheinlich auch bei der „Klimarettung“ durch CO2-Verbote der Fall.

  3. Toller Artikel, super recherchiert. Was meine Wenigkeit angeht, hatte ich schon immer meine Probleme mit der Argumentation, daß ausschließlich der „Mensch mit seinen Autos, Urlaubsflügen etc.“ dafür verantwortlich ist. Unser Planet hatte schon immer verschiedene Klimaepochen zu überstehen, auch als es den Menschen noch gar nicht gab. In einer Doku über die Natur unseres Planeten wurde neben der menschlichen Verantwortung für die Ausrottung tausender Lebewesen auch die Abholzung von Wäldern angeprangert. Alle paar Sekunden werden demnach weltweit Bäume auf der Fläche eines Fußballfeldes abgeholzt. Da die Natur vorgesehen hat, daß diese Wälder wichtig für den Co2 Abbau auf unserem Planeten sind und nichts gegen diese Abholzung unternommen wird, kann man zu dem Schluss kommen, daß wegen dieser Abholzung und des damit verbundenen geringeren Co2 Abbaus durch die Natur, schon deswegen der Co2 Ausstoß verringert werden muß. Das hat dann aber nichts mit unseren Urlaubsflügen oder dem Menschen allgemein zu tun, sondern allein mit den wirtschaftlichen und finanziellen Interessen einiger Weniger. Und diese Wenigen haben Interesse daran, daß derartige Studien so dargestellt werden, daß dem normalen Menschen ein schlechtes Gewissen eingeredet wird, damit sie weiterhin Gewinne über Gewinne erzielen können. Bezahlen müssen wir alle das und nicht zuletzt die Natur. Aber da unsere Medien ebenfalls finanziell transatlantisch abhängig sind, wird die Wahrheit nicht veröffentlicht. Ein verängstigtes Volk ist einfacher zu regieren, zu manipulieren.

  4. Danke Herr Röper,

    deshalb spreche ich seit Monaten nur noch über die “Kampagne Klimawandel“ – eine weitere Kampagne die EU zu destabilisieren, genauso wie der VW-Abgasskandal (amerikanisches Umweltamt – Lacher), der “Flüchtlingskriese“ (Erdogan (noch als Ami-Marionette) und die Destabilisierung von Lybien…)
    und nun der “Klimaterror“, alles Stilmittel des hybriden Krieges.
    Zum Thema: https://youtu.be/d_-oBoE_m-Q
    Gesundes neues Jahr und LG

  5. Tolle Arbeit – Respekt an Markus Fiedler und Thomas Röper! Mal sehen wie lange es dauert, bis die ersten Rufe „Verschwörungstheorie“ ertönen!?
    Unabhängig davon sollten natürlich trotzdem alle Anstrengungen für mehr Umweltschutz unternommen werden. Das sollte aber mit Augenmaß und gesunden Menschenverstand geschehen! Es ist schon genug an Steuergelder in Projekte, die aus der Klima-Hysterie entstanden, verschleudert wurden. Das wäre z. B. in der Bildung, inneren Sicherheit, Infrastruktur oder auch für das Rentensystem besser und vor allen Dingen nützlicher investiert!
    Machen Sie weiter so und alles Gute für 2020!!!

  6. Wenn man die Kommentare bei den Anti-Spiegel Artikeln liest, sieht man rasch, dass es sich bei den Lesern durchwegs um Personen mit einem sehr hohen Bildungsniveau handelt. Umso mehr überrascht es mich, dass diese Informationen offenbar auch vielen Lesern hier nicht bekannt waren. Dass die klassischen Spiegel Leser die Letzten sind, die so etwas zur Kenntnis nehmen liegt auf der Hand, umso wichtiger ist es, dass diese Tatsache rasch die Basis erreicht. Eine Kampagne ist halt keine Wissenschaft und wenn man es trotzdem so darstellt, handelt es sich in meinen Augen schlichtweg um Betrug.

    Zur Ergänzung: Auch alle anderen Umfragen mit dem Resultat einer eindrücklichen Zustimmung halten keiner genaueren Betrachtung stand. So kann es gut mal sein, dass in einer ‚repräsentativen‘ Umfrage neben Leuten, die nicht das geringste mit diesem Forschungsgebiet zu tun haben, auch Mickey Mouse unterschrieben hat.

  7. Großen Dank an Markus Fiedler für die umfangreiche Recherche!

    Die Zusammenhänge des Klimawandels, den es schon immer gegeben hat, sind äußerst komplex. Dabei ist der Einfluss der Wolken noch völlig ungeklärt. Sonne, Sonnenflecken, Sonnenwind und neuerdings auch kosmische Strahlung sind im Zusammenwirken weitgehend unverstanden. Wolken: Die große Unbekannte im Klimawandel, siehe: http://www.derstandard.de/story/2000111596773/wolken-die-grossen-unbekannten-im-klimawandel.

    Wenn ich nun die Sache mit der Klimakampagne von der politischen Seite aus betrachte, sehe ich folgendes:

    Was „Zopfgretelchen“ konkret bewirkt hat, ist, dass wir in Merkelland – Hals über Kopf – eine neue Klimasteuer am Hals haben. Steuern sind nicht zweckgebunden, ansonsten müsste es Abgabe oder Gebühr heißen.

    Mit der Klimasteuer kann die Regierung ganz leicht – im grünen Mäntelchen – ca. 20% an die Bevölkerung zurückgeben (Strom, E-Autos u. a.) und mit den restlichen 80% die NATO-Aufrüstung in Höhe von 2% vom BSP bezahlen. Und die Militärs produzieren mächtig viel CO2 mit ihren ständigen Übungen, Manöverflügen, Schiffsbewegungen, Truppenverlegungen, Satelliteneinschüssen usw. Angeblich alles notwendige Operationen des Wertewestens, der so ganz schlimm bedroht sein soll.

    Außerdem: Weltweit sind 1400 neue Kohlekraftwerke in Planung oder schon im Bau. Was wir kostenpflichtig einsparen sollen, werden andere genüsslich rausblasen! Merkelpolitik! https://www.handelsblatt.com/unternehmen/energie/energiepolitik-deutschland-treibt-den-ausstieg-voran-doch-weltweit-boomt-die-kohle/23141178.html?ticket=ST-50188815-MiOzcHu9VSfvs6gSKT1h-ap5

    Merkel will auf internationalen Konferenzen gerne als Klimakanzlerin auftreten, weil sie sonst nichts vorzuweisen hat. In allen Konferenzen, wo sie mit drin sitzt, kommt nichts gescheites bei raus. Minsk I und II (Ukraine) ein Schlag ins Wasser; Normandieformat (Ukraine) funktioniert nicht; ewige Sanktionen gegen Russland schaden der dt. Wirtschaft, die mal mehr, mal weniger deutlich protestiert. US-Sanktionen gegen Nord Stream 2: Merkel geht lieber in den Weihnachtsurlaub anstatt Stellung zu beziehen und lässt stattdessen den blassen Vizekanzler Olaf Scholz ganz deutlich – kaum vernehmbar – protestieren. Ihre Flüchtlingspolitik spaltet Europa. Diese Kanzlerin und Promoterin von Kriegsministerin AKK und der EU-Klimavorsitzenden vdLeyen ist ein einziges Unglück für Deutschland und Europa.

  8. Selbst wenn das alles stimmen würde währe noch immer ein Restrisiko. Was um Himmels Willen hätten wir zu verlieren wenn wir den globalen Handel etwas zurückfahren würden. Kein oder weniger Palmöl, Soja, Tropenholz. Damit wäre schon viel gewonnen. Der globale Handel ist ein Segen, zB. bei Maschinenteilen. Bei Lebensmitteln ist er je länger pervertiert (Grundwasserausbeutung usw). Und was wenn generell weniger für die Müllhalde produziert würde. Das wäre meine Diskussion.

  9. Immer wenn Markus Fiedler etwas Großes ankündigt, bleibt am Schluss ein kleines Lüftchen. Das war bei seinem ersten Film schon so „Die dunkle Seite der Wikipedia“ über angebliche Manipulationen im Daniele Ganser-Artikel. Die Wahrheit war, dass Ganser zur Manipulation in seinem Artikel an einem Vortrag aufgerufen hat. Auch die angebliche Aufdeckung der Klarnamen von zwei angeblichen „Manipulatoren“ im Wikipedia-Ganser-Artikel war groß angekündigt, dafür waren die Namen bereits bekannt. Später kam dann noch die angebliche Aufdeckung der angeblichen Verschwörung von Wikipedia-Psiram-Ruhrbarone-GWUP, Brights. Eine schöne Einbildung.

    Es geht weiter mit seiner Serie „Wikihausen“, jede Serie soll angebliche Manipulationen aufzeigen. Wenn ein Kenner genauer hinsieht, ist es ein kleines Lüftchen, das aufgeblasen wird und meistens keine Rede wert ist. Aber Markus Fiedler und Dirk Pohlmann schaffen es, fast 1 Stunde darüber zu quasseln auf YouTube! Am besten sind die uninformierten Anhänger von Fiedler, die kennen sich mit Wikipedia überhaupt nicht aus und glauben ihm alles, was er so verzapft. Daher auch die vielen positiven Kommentare in seiner Sozialen-Media-Blase.

    Jetzt will Fiedler auch noch den 97-Konsens-Cook-geknackt haben. Ich warte darauf, bis Experten die Fehler aufzeigen, in Fiedlers Artikel und Berechnungen. Wahrscheinlich nimmt sich kein Experte dem Blogbeitrag an, die haben besseres zu tun, als Blogartikel von Nicht-Experten zu kommentieren.

    Natürlich muss Fiedler seine Lieblingsfeinde die „Antideutschen“ in diesem Blogpost erwähnen, die nach ihm hinter allem stecken. Das tönt alles nach Verschwörungstheorie, was er absondert. Kein Wunder, glaubt er auch die Verschwörungstheorie der Sprengung von WTC7 bei 9/11, was einfach nur absurd ist.

    1. Vielleicht schauen Sie auch mal unser Video, hier:
      https://youtu.be/YoxNPl2meCQ
      Der durch unser Video visuell optimierte Vortrag von Espendiller macht den Rechentrick noch deutlicher, wie der „97%-Schwindel“ funktioniert, den Markus Fiedler in allen Belangen ebenfalls vollkommen korrekt analysiert hat. Das zusätzliche „Sahnehäubchen“ bei Markus Fiedler sind noch die Stichproben, wo Markus Fiedler geprüft hat, ob Cook-Leute die Studien den Kategorien überhaupt korrekt zugewiesen haben.

  10. Tolle Recherche von Markus Fiedler.
    Ich hab die Rohdaten selbst nachgeprüft und es stimmt was er vorrechnet. Auch seine Schlussfolgerungen kann ich nachvollziehen. Entweder sind mit Cook & Co sind Stümper am Werk oder man wollte sich die Ergebnisse so hinbiegen wie man sie braucht. Letzteres erscheint mir wahrscheinlicher, denn jeder halbwegs vernunftbegabte Abiturient sollte in der Lage sein diese Fehler zu finden.
    Das ist ein erneutes Armutszeugnis für den angeblichen „Qualitätsjournalismus“, der diese Punkte nicht thematisiert hat.
    Großen Dank an Markus Fiedler!

  11. Wenn ich Fiedlers Kritik richtig gelesen und verstanden habe, nimmt er nicht Stellung zur Frage, ob und in welchem Umfang der beobachtbare rapide Klimawandel auf die zunehmende Freisetzung von CO2 durch die Verfeuerung von Kohle, Öl und Gas und weitere anthropogene Faktoren zurückzuführen ist.
    Er weist zu Recht darauf hin, wissenschaftliche Standards einzuhalten sind (Kritik der Cook-Studie) und dass Mehrheitsmeinungen zumindest langfristig in der Wissenschaft nicht über falsch oder richtig entscheiden.
    Die Warner vor einem klimapolitischen Weiter-so tun der Sache also keinen Gefallen, wenn sie sich auf eine (angeblich) einhellige Position der Klimawissenschaftler:innen berufen. Das ist sogar eine autoritätsgläubige, unaufgeklärte Haltung! Galilei forderte die Autoritäten seiner Zeit vegeblich auf, sich mit einem Blick durch sein Fernrohr von der Existenz der Jupiter-Monde zu überzeugen. Den Klima-Skeptikern genügen offensichtlich nicht die Fotos vom drastischen weltweiten Abschmelzen der Gletscher, des Arktis-Eises, die Messergebnisse über die Abnahme des grönländischen Eisschildes, die Zunahme von Extremwetter-Ereignissen, die immer neuen Hitzerekorde in aufeinanderfolgenden Jahren? Warum stecken sie die Köpfe in den Sand?
    Dass der CO2-Gehalt der Atmosphäre in den letzten Jahrzehnten drastisch angestiegen ist und dass dieser Anstieg zu einem erheblichen Teil menschengemacht ist, ist meines Wissens unbestritten.
    Meine Konsequenz: Mit den richtigen Argumenten für eine Veränderung unserer Lebens- und Wirtschaftsweise eintreten, die mit dem Klima auch weitere Grundlagen für menschliches Leben runiert (Wasser, Meere, Wälder, Böden, Rohstoffe …).

    1. Was genau hat jetzt der Klimawandel mit dem CO2 Anstieg zu tun?
      Das Meer ist der größte Speicher für CO2 auf dem Planeten …. und bedeckt 3/4 des Planeten. Wasser gast CO2 aus, wenn die Temperatur steigt. Also steigt logischerweise der CO2 Gehalt in der Atmosphäre, wenn sich der Planet aufheizt.

      Das ist wahrscheinlich der Grund warum die beiden Kurven immer in etwa parallel gelaufen sind. (Vor der Menschheit)

      Warum ist der Planet kein Glutball geworden als wir vor einigen Millionen Jahren noch 4% (<- Kein Kommafehler!!!) CO2 in der Atmosphäre hatten? Eventuell weil das CO2 keinen nennenswerten Einfluss auf die Temperatur hat?

      Das damalige CO2 ist heute in Kalziumkarbonat gebunden. (z.B. Alpen, Himalaya, Anden)

      Warum wurde aus dem Planeten schon mehrfach ein Eiswürfel der wieder aufgetaut ist, ganz ohne Autos?

      Warum kann ein Planetologe nicht erklären warum das Wetter z.B. auf Neptun Stürme in Überschallgeschwindigkeit produziert bei einer Sonneneinstrahlung je nach Einfallwinkel im Milliwatt- bis Mikrowattbereich? Man fantasiert von einer "inneren Wärmequelle" … wo kommt die her? Restwärme von der Entstehung der Planeten vor Milliarden Jahren? Wie heiß hätte der Planet dann ursprünglich sein müssen? Funktioniert nicht! Radioaktivität? Halbwertszeiten von Millionen Jahren? Funktioniert nicht! Also woher kommt die Energie? Und warum ist die bei großen Planeten stärker als bei kleinen?

      Der Sonnenwind (geladene Teilchen die sich bewegen = Elektrischer Strom) wird von großen Planeten mit stärkerem Magnetfeld stärker eingefangen als von kleineren. Wenn der Strom dann in die jeweilige Atmosphäre eindringt (Nord- und Südlichter machen das sogar sichtbar), fließt er durch Material mit hohem elektrischen Widerstand. Ein Strom der durch ein Material fließt, das einen elektrischen Widerstand hat erwärmt dieses!!! Wir reden hier von ganz einfacher Physik die man im ersten Lehrjahr in einer beliebigen IHK-Elektroausbildung verstanden hat, aber weder die Herren Planetologen noch die Herren Meteorologen beachten diese GEWALTIGE Energiemenge die hier ins System kommt.

      Also völlig klar, dass man irgendwelche Effekte wie "CO2 erwärmt Planeten" erfinden muss, damit ein Computermodel überhaupt wenigstens halbwegs ein Ergebnis bringt. Blöd nur dass KEIN EINZIGES Modell das Klima der letzten paar Millionen Jahren nachrechnen kann … es also kein einziges Modell gibt das funktioniert.

      Die Aussage "Änderung Sonneneinstrahlung kann nicht für Klimaveränderung verantwortlich sein also ist nicht die sonne am Klimawandel schuld" ist ein Trugschluss! Man ignoriert, dass sich Strahlung und Sonnenwind unterschiedlich stark entwickeln! Man ignoriert eine der Energiequellen, weil man um 1920 die Elektrische Energie im All einfach wegdiskutiert hat.

      Klimawandel gab es schon immer und wird es immer geben. Wir sollten uns um Umweltschutz kümmern und nicht darüber diskutieren den C3 Pflanzen das CO2 wegzunehmen … die sind sowieso am Limit mit den extrem niedrigen CO2 Werten der letzten paar hunderttausend Jahre. C3 Pflanzen sind unsere Nahrungsquelle! Die brauchen CO2! Fragt mal einen holländischen Tomatenbauern was er ins Treibhaus Pumpt, damit die Tomaten schneller wachsen!

      Plastik ist ein Problem! In 10 Jahren haben wir 90% des Aal Bestandes verloren! Pestizide sind ein Problem! Ich war vor ein paar Monaten in der sächsischen Schweiz. In meiner Jugend haben die Vögel dort überall einen gigantischen Radau veranstaltet. Überall hat es gezwitschert. Jetzt war fast Stille … Mehrere hundert Kilometer Autobahn und fast keine Insekten auf der Scheibe … Früher hat man zum Fensterputzen an der Autobahnraststätte halt gemacht …
      Jetzt behauptet nicht so einen Quatsch wie die Autos seien Aerodynamischer geworden. Das Argument zählt nicht bei meinem B-Corsa!!!

      Das Geschrei wegen CO2 verhindert Umweltschutz!

      Sinnvoll wäre, sich darum zu kümmern, dass Ökosysteme wieder zusammenhängen, damit Arten die wegen NATÜRLICHEM Klimawandel in Bedrängnis geraten das tun können was sie vor der Menschheit getan haben: Abwandern. Heute sterben die weg … weil wandern nicht mehr geht. Und was machen wir?!? Windräder in die letzten Reste der Ökosysteme stellen ….. ZONK!

  12. Es gibt zusätzlich Argumente von den Abgeordneten Karsten Hilse, Dr. Heiko Wildberg, Marc Bernhard bzgl. der Cook Studie
    https://dip21.bundestag.de/dip21/btd/19/126/1912631.pdf

    Beispielsweise:
    „Die verwendete ISI-Datenbasis wurde nach drei Schlüsselwörtern durchsucht (‚global climate change‘) anstatt der zwei Wörter (‚climate change‘), die sie genannt hatte. Dies hat die Anzahl der Suchergebnisse um eine Größenordnung verkleinert
    Anstatt der 928 untersuchten Treffer ergab die Suche nach ‚climate change‘ fast 12.000 Artikel (Seite 2).

  13. Herr Fiedler, bitte beschäftigen Sie sich mit der Basisrate in der Statistik und mit Metastudien in der Methodenlehre und korrigieren Sie ihren Artikel.
    Leider zeugt der Beitrag von totalem Unverständnis der methodischen, mathematischen und statistischen Hintergründe.
    Ein Beispiel: Wenn ich den Anteil der Euro-Norm 6 Diesel am gesamten Dieselverkehr errechnen möchte, dann darf ich nicht alle Autos als Basis verwenden, sondern nur alle Autos mit Dieselmotor.
    Genau so verhält es sich bei der Frage nach dem Konsens(darüber, dass der Mensch einen Beitrag zum Klimawandel leistet) unter den Klima-Wissenschaftlern, die Basis sind nur jene Klima-Wissenschaftler, die auch Aussagen über das fragliche Thema tätigen.
    Selbst wenn ich nur die Gruppen 1 (64)+ 7(9) als Basis (73) nehme, bekomme ich (100/73*64= 87,67 % Zustimmung.
    Herr Fiedler konstruiert aus Unkenntnis der Basisrate eine Verschwörung und wirft Cook vor nicht (die nur von Herrn Fiedler aufgeworfene) Frage nach dem Anteil der Gruppe 1 an allen gefundenen Artikeln (0,54 %), sondern die von Cook gestellte Forschungsfrage, wie viele der Klima-Forscher (Artikel), die Aussagen zum Anteil der menschlichen Verursachung machen, sind der Meinung, dass der Mensch einen substanziellen Einfluss hat (97,1 %).

    1. „Selbst wenn ich nur die Gruppen 1 (64)+ 7(9) als Basis (73) nehme, bekomme ich (100/73*64= 87,67 % Zustimmung.“

      Ok leuchtet ein und können sie daraus einem Laien erklären wie groß dieser 87,67% Anteil an allen Forschern ist ?
      Denn die Ausgangsgruppe ( alle Forscher auf dem Gebiet) wurde selektiert ( nur das Wissen was publiziert wurde ) und innerhalb dieser Gruppe ( untersuchte Studien ) findet man dann eine Gruppe von denen 87,67 irgendwie den Menschen verantwortlich machen.

      Wie Groß ist nun die Zustimmung zu der Annahme das der Mensch Mitschuld trägt?

      97% ( Zustimmung )
      von X% (ausgewerteter Studien )
      die wiederum nur y% die Meinung von 100% ( aller Forscher) ausmachen

      1. Die Meinung aller Forscher ist doch nicht interessant. Vielleicht die Meinung aller Klima-Forscher. Aber Du kannst Sie nicht alle Fragen. Eine direkte Befragung könnte auch wieder politisch motivierte Antworten hervorbringen. Also suchst Du nach Aussagen in bereits veröffentlichten Artikel. Aber nicht in allen Artikeln wird dazu eine Position bezogen. Wenn aber keine Position bezogen wird, heißt das, dass die Autoren unsicher sind? Nein, in den meisten fällen wird es einfach nicht das Thema der Studie gewesen sein. Also liefern diese Artikel keine Information für meine Frage, wenn ich das nicht klären kann. Ich muss meine Ergebnisse auf die Artikel beschränken, die sich positioniert haben. Das hat Cook e.al. getan. Bereits in der Zusammenfassung steht: 66,4 % der Artikel vertraten keine Position. Von den Artikeln, die sich positionierten, vertraten 97,2 % die These des menschgemachten Klimawandels.

        1. Genau, die Meinung aller Forscher ist uninteressant, wobei ich mit Forscher wegen dem Thema hier natürlich den Fachbereich Klima meine.

          Was mich stört ist die Tatsache das es eben keine echte fachübergreifende Zusammenarbeit ist und es auch keine nachvollziehbaren Klimamodelle gibt und trotz allem wird eine „Scheintatsache“ herbeigeholt um die Menschen zu manipulieren.
          Dann gibt es den bezahlten Wissenschaftsbetrieb der oft eben nicht unabhängige Forschung betreibt/betreiben kann.
          Die Forscher publizieren aus vielen unterschiedlichen Gründen, Gehalt aufbessern, Gelder für Einrichtungen einwerben, Eigenwerbung u.s.w. Nun darf die Frage erlaubt sein an welcher Stelle auf Fakten basierte Erkenntnisse kommen.
          Ein anderer Punkt ist die Tatsache das oft immer die gleichen Forscher( siehe Gründe) publizieren, es also sehr selektiv wird. Das sind meine Bedenken und von Anderen , damit aber kann man nicht herleiten das alle Klimaleugner sind.

          Ich brauche keine Wissenschaftler die mir sagen das ich meine Lebensgrundlage erhalten muß das ist selbstredend. Ich säge nicht am Ast auf dem ich sitze.

          Wenn also Wald im übergeordnetem Sinn so wichtig ist warum dann keine strengen Quoten was Rodungen anbelangt? Warum keine Aufforstungspflicht?
          Wenn sauberes Wasser ein Menschenrecht ist warum ist es dann Handelsgut mit Gewinnmargen jenseits von Gut und Böse? Es muss nicht Gatis sein sondern kostendeckend.
          Nur um einmal 2 Überlegungen zu benennen.

          Aber genau solche Überlegungen kommen nicht sondern nur solche wo ich einem Unternehmenszweck weiterhin zu dienen habe.
          Ich soll weniger konsumieren ? Kein Problem aber dann entlasst mich gefälligst auch aus der Pflicht weiterhin für die nun „verarmenden“ Unternehmen zu sorgen. Es gibt kein Recht auf gleichen Gewinn bei weniger Leistung.

          Ich soll weniger/ gar nicht fliegen? Kein Problem bleib ich daheim dann aber nicht ankommen ich soll für Flugpersonal, Hotels, Gastronomie u.s.w. irgendwo den Lebensunterhalt sichern. Das müssen dann die tun die weiterhin reisen oder die Anlagen werden regional benutzt. Hätte den Vorteil das sich in vielen Regionen die Einheimischen nicht wie Fremde fühlen.

          Was aber jetzt zelebriert wird ist Aktionismus in Reinform und hat mit Klima/Weltrettung rein gar nichts zu tun. Es ist eine gigantische Umverteilung in wenige Taschen und was noch schlimmer ist, ein diktierter Zwang zur Staatsverschuldung. Und wie die ausgeht wissen wir.

    2. Ein Klimaforscher der zum menschlichen Einfluss keine Aussage macht sagt damit so viel wie „Ich weiß es nicht“. Daher sind alle Arbeiten einzubeziehen. Da kein einziges Computermodell zum Klima wirklich funktioniert (also auch die Vergangenheit nachvollziehen kann), ist das auch die einzige seriöse Aussage die ein Klimaforscher derzeit treffen kann.
      0,54% Schreihälse sind keine Mehrheit ….

      Des weiteren ist die gesamte Cook Studie völliger Unfug, was Fiedler schon alleine durch die Stichproben bewiesen hat. Wenn Arbeiten die BEZWEIFELN, dass CO2 den großen Einfluss haben so gezählt werden als wären sie Arbeiten von Alarmisten, dann ist das Fake und keine Wissenschaft.
      Oder, wenn Forscher sagen, der Mensch hat einen massiven negativen Einfluss auf die UMWELT, reden aber gar nicht vom globalen Klima …

      Noch was …. wenn ein Forscher richtigerweise die Ansicht vertritt, der Mensch beeinflusse das Klima durch Entwaldung und zubetonieren der Landschaft, ist er auch unter denen die sich angeblich sicher sind, CO2 ist das Problem! Die Studie wird massiv missbraucht von der Lobby der grün angemalten Technologien. Die Cook-Studie ist keine Studie die CO2 untersucht und daher für das Thema CO2 – Einsparen völlig ungeeignet!

      Und ein weiterer Punkt wäre … derzeit bekommt jeder Vollhonk Forschungsgelder von Wirtschaft und Politik hinterhergeworfen wenn er zur Greta-Sekte gehört. Kritiker haben es da beträchtlich schwieriger … also ist schon die Basisrate quatsch, egal welche man nimmt!

      1. Das eine Studie missbraucht werden kann, liegt in der Natur der Sache.
        Wenn man die Argumentation von Herrn Fiedler auf die gegen Position anwendet, was meiner Meinung nach genauso unsachgemäß ist, dann würde das so aussehen.
        Herr Fiedler hätte erst einmal sagen müssen, dass nur 0,08 % aller ausgewählten Artikel einen „menschgemachten Klimawandel“ (< 50%) widersprechen. 99,98 % der Artikel sind sich unsicher oder gehen von einer Beteiligung des Menschen aus.

          1. Eine Studie muss nicht alle Messwerte angeben oder in Tabellen darstellen. Die Menge an Messwerten ist meist so groß, dass das gar nicht gehen würde. Ein Artikel stellt die Ergebnisse der Studie nachvollziehbar dar.
            Außerdem unterscheidet man zwischen explorativen Studien (wie die von Cook) und hypothesentestenden Studien.
            Bei hypothesentestenden Studien gelten die Anforderungen, die Herr Fiedler erwähnt hat, man muss die Auswertungsstrategie vor der Durchführung festlegen und darf sie während der Durchführung nicht ändern.
            Cook macht aber eine explorative Studie. Er testet nicht die Hypothese: „97,4 % der sich zum Thema äußernden Studien, postulieren einen menschgemachten Klimawandel.“, sondern er stellt diese Hypothese anhand der Daten neu auf. Um eine neue Hypothese aufzustellen, ist es zulässig z. B. unterschiedliche Kategorien zu bilden oder neue sich aus den Daten ergebende Fragen zu beleuchten. Wie die Frage, ob die Studien die in der Kategorie 4 sind, keine Aussage Treffen oder die Aussage Treffen, dass es noch unsicher ist. Das prüft Cook an einer zufällig gezogen Teilstichprobe (n = 1000). Ich denke, das ist methodisch völlig OK und Transparent beschrieben, alle Daten stehen außerdem zur Verfügung und können geprüft werden.

            1. Die Ausrede gilt nicht! Bei großen Tabellen kann man die Werte aus Platzgründen weglassen. Hier wurde das offensichtlich nur gemacht um die Daten zu verschleiern.
              Cook versteckt eine hypothesentestende Studie hinter explorativer Studie! Er wollte von Anfang an die Frage (mit Ja) beantworten „Steht die Mehrheit der Klimaforscher hinter der CO2 These?“
              Das zeigt auch das absichtlich falsch einordnen von Studien. So falsch, dass 33% sich sofort beschwert haben! Fehler passieren, aber 1/3?!?

              Die Methodik erinnert an den Hockey Stick …. man baut sich die Daten zurecht und zeigt sie nicht komplett …

              1. @Interrater-Reliabilität: Cook schreibt alle Autoren an und fragt, wie diese ihre Artikel einordnen würden, um die Ratings seiner Experten zu verifizieren, darauf geht Fiedler gar nicht ein.

                1. die Kritik setzt ja schon bei der Kategorisierung an. Das schließt die Selbst-Ratings mit ein die ja die gleiche Kategorisierung vornimmt.

  14. Ich stimme dem von „unendlichkeit“ Gesagtem völlig zu.
    Man kann ein Konsens nur hinsichtlich einer definierten Position zum gleichen Thema herstellen, und das ist hier nun der Grad der Befürwortung des menschengemachten Klimawandels. Klimaerwärmung und menschengemachte Klimaerwärmung sind zwei verschiedene Dinge, die zwar gemeinsam vorkommen aber statistisch nicht vergleichbar sind. Der Bezug der befürwortenden Quellen auf die Gesamtmenge der von Cook bewerteten Quellen mit den 0,54% ist nur zum Zwecke einer Fehldeutung geeignet. ( deren große Zahl erst mal nur dazu diente, auch eine große Zahl von Befürwortern zu bekommen, und zwar ohne deren Kenntnis und ohne Kenntnis der Autoren bei den Auswertern, um subjektive Einschäzungen nach Möglichkeit auszuschließen).
    Auch an der Methodik von Cook et. al gibt es nichts zu kritisieren. Er schreibt ja selber auch über subjektive Fehlermöglichkeiten.
    Bei den ersten Ausschweifungen dieses Artikels stand wohl die Absicht im Raume, gleich zu Beginn Zweifel an Cooks Studie zu säen.
    Wenn sich beispielsweise ein Wissenschaftler einer Quelle/Paper/Abstract mit der Kohlenstoffbindung im Pflanzenreich im Zusammenhang mit der Klimaerwärmung beschäftigt, dann ist es ziemlich zwingend davon auszugehen, dass er positiv zum menschengemachten Klimawandel steht, was sonst?? Auch diejenigen Wissenschaftler, die sich nicht positionieren, befassen sich zumindest mit der Klimafolgen-Forschung. Auch diese Logik ist zwingend.
    Übrigens wurde nicht erwähnt, dass in der Cook-Studie ja auch eigene persönliche Bewertungen einiger Wissenschaftler genutzt wurden, wobei sich ein ganz ähnlich hoher Konsens ergab. Wo wurde das hier erwähnt?
    Dass Fehler bei der Auswertung von Massendaten passieren ist normal, aber wie sieht es denn mit der Fachkompetenz des Urteilenden hier aus??
    Was den Einfluß der Politik betrifft, muß man natürlich die Rolle der Politik in der Gesellschaft verstehen, nämlich dass es die Aufgabe der Politik ist, Zielvorstellungen mehrheitlich durchzusetzen. Auf einzelne Wissenschaftler kann die Politik da nicht hören-das könnte fatal ausgehen- da braucht sie schon einen Konsens. Und das haben Cook und seine Vorgänger verstanden- der Autor dieser „Analyse“leider nicht.
    Dass Kritik an öffentlichen Darstellungen in den Mainstream-Medien geübt wird, ist ja gut. Nur man sollte nicht glauben, daß eine Gegendarstellung zwangsläufig der Wahrheit entspricht. Es kommt schon darauf an, auch kritisch gegenüber alternativen Medien zu sein. Fragen stellen, Antworten suchen und selber denken ist immernoch die beste Methode für nützliche Erkenntnisse. Ich würde empfehlen, die Studie von COOK et.al. gründlich zu lesen und sich im Englischen zu üben.

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