Kurioses zum Wochenende: Die „Qualitätsmedien“ sollten sich ein Beispiel an den DDR-Medien nehmen

Ein Leser hat mir eine Sendung der Aktuellen Kamera vom 4. November 1989 geschickt. In dieser Sendung hat sich das staatliche Fernsehen sich für seine Arbeit der Vergangenheit entschuldigt, Besserung gelobt und Lösungsvorschläge gemacht.

Wer sich diese zweiminütige Erklärung anhört, der begreift: Veränderungen in Deutschland wird es erst geben, wenn auch tagesschau und heute-Sendung gleichlautende Erklärungen bringen und ihre Fehler der Vergangenheit selbstkritisch und schonungslos eingestehen.

Sollte das Video bei Ihnen am Anfang der Sendung beginnen, die Erklärung kommt bei Minute 25.20.

Aktuelle Kamera 04.11.1989

Autor: Anti-Spiegel

Thomas Röper, geboren 1971, hat als Experte für Osteuropa in Finanzdienstleistungsunternehmen in Osteuropa und Russland Vorstands- und Aufsichtsratspositionen bekleidet. Heute lebt er in seiner Wahlheimat St. Petersburg. Er lebt über 15 Jahre in Russland und spricht fließend Russisch. Die Schwerpunkte seiner medienkritischen Arbeit sind das (mediale) Russlandbild in Deutschland, Kritik an der Berichterstattung westlicher Medien im Allgemeinen und die Themen (Geo-)Politik und Wirtschaft.

2 Gedanken zu „Kurioses zum Wochenende: Die „Qualitätsmedien“ sollten sich ein Beispiel an den DDR-Medien nehmen“

  1. Wer sehen will, wie man auch (im Gegensatz zur Berichterstattung über die Corona-Demos) in Nachrichtensendungen über regierungskritische Demonstrationen im eigenen Land berichten kann, sollte den Anfang der Sendung schauen.

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