Zensur: YouTube verwarnt KenFM und sperrt neue Uploads für eine Woche!

Frank Höfer, der Chef von NuoViso-TV, hat dazu einen kurzen Podcast mit den Einzelheiten eingesprochen, dem nichts hinzuzufügen ist. Daher: Einfach anhören!

YouTube verwarnt KenFM und sperrt neue Uploads für eine Woche!

Autor: Anti-Spiegel

Thomas Röper, geboren 1971, hat als Experte für Osteuropa in Finanzdienstleistungsunternehmen in Osteuropa und Russland Vorstands- und Aufsichtsratspositionen bekleidet. Heute lebt er in seiner Wahlheimat St. Petersburg. Er lebt über 15 Jahre in Russland und spricht fließend Russisch. Die Schwerpunkte seiner medienkritischen Arbeit sind das (mediale) Russlandbild in Deutschland, Kritik an der Berichterstattung westlicher Medien im Allgemeinen und die Themen (Geo-)Politik und Wirtschaft.

6 Gedanken zu „Zensur: YouTube verwarnt KenFM und sperrt neue Uploads für eine Woche!“

  1. Jetzt sehen wir so langsam welchen Preis wir dafür zu zahlen haben, dass wir die Idee der verteilten Inhalte, was das Netz ja mal primär war, dadurch zerstört haben, dass wir aus dem Internet zu 90% ein Netz von wenigen großen Plattformbetreibern gemacht haben.
    Das jetzt noch zu kippen halte ich für wenig erfolgversprechend. Wenn KenFM z.B. auf Peertube ausweicht, dann wird es sie richtig heftig Reichweite kosten. Somit ist die Zensur effektiv wirksam.

    1. So sieht’s aus. Als nächstes werden sie die Alternativanbieter in die Mangel nehmen, mit NetzDG und DNS-Sperren. Und dann kommt ein Verbot für VPN, wegen Terrorismus und so. Und der Michel wird weiter Union-Grün-SPD wählen…

    2. Stimmt — aber man kann natürlich wichtige Videos auf mehrere Plattformen stellen und dabei darauf hinweisen, welche davon vertrauenswürdig sind und welche nicht.
      Wenn die Zuschauer immer mehr „ZENSIERT“-Meldungen sehen, weichen sie dann von selbst auf eine sinnvollere Plattform aus, auf der sie die gleichen Inhalte unzensiert finden.

      1. Leider steht da nicht immer zensiert, sondern durch Shadowbanning und Herabstufungen des Kanals im Ranking geht da vieles unter der Wahrnehmungsschwelle ab. Markus Fieder von „Neues aus Wikihausen“ hat da schon so einiges beobachten können. Er macht dafür hin und wieder mal Umfragen unter seinen Zuschauern. Er meint sogar, dass der Begriff „Wikihausen“ manchmal gar keine Treffer mehr findet. In Summe ist das ein riesen Sumpf und darauf zu vertrauen, dass es die Menschen schon durchschauen… ich fürchte dafür sind die Systeme zu gut konzipiert. Wenn du nicht weißt, dass du etwas nicht mitbekommst, dann existiert es schlichtweg erst einmal für dich auch nicht. Dass eine „zensiert“ Meldung kein gutes Aushängeschild für solche Plattformen ist wissen die Betreiber wohl durchaus auch.

  2. Nun Samuel Eckert und Bodo Schiffmann, hatten bei ihrer Bus Tour, nun die Nase von dem Zensur Kraken voll. Sind zu dlike / https://dlive.tv/samueleckert gewechselt und hatten heute, Sonntag Morgen um 10 Uhr, 19 000 live auf dem Kanal.
    Also von der Reichweite, noch besser wie bei youtube, das wohl mittlerweile von vielen gemieden wird.
    Auch bei Russophilus, im Dorf, benutzen wir kein youtube mehr, sondern
    https://invidious.snopyta.org/

  3. Ich frage mich schon eine ganze Weile, welche Möglichkeiten es gibt, dieser Zensur zu entgehen und dennoch viele Leute zu erreichen. Ja, es wird für Medien, die den Mainstream und die Behauptungen westlicher Regierungen ad absurdum führen, immer schwieriger, ihre Beiträge der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Vor allem gibt es ja keine Begründung für solche Sperren, denn es wird ja alles mit allgemeinen Plattheiten abgebügelt und die machen sich nicht die Mühe, das nachzuprüfen, was sie löschen. Und der Mainstream und die westliche Politik fabuliert auch nur von Verschwörungstheorie, Populismus und ist natürlich erfreut, dass wieder ein kritisches Medium verschwindet!

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