Tacheles

Alle Informationen über den Ryanair-Landung in Minsk: Tacheles #61 hat um 18.00 Uhr Premiere

Natürlich haben Robert Stein und ich uns dieses Mal ausführlich mit angeblich erzwungenen Landung des Ryanair-Fluges in Minsk und allen Hintergründen beschäftigt, von denen die meisten in Deutschland gar nicht bekannt sind

Natürlich haben Robert Stein und ich uns dieses Mal ausführlich mit angeblich erzwungenen Landung des Ryanair-Fluges in Minsk und allen Hintergründen beschäftigt, von denen die meisten in Deutschland gar nicht bekannt sind. Aber wie immer gab es auch andere Themen, wie das Russisch-Amerikanische Gipfeltreffen, Nord Stream 2, die neue US-Geheimarmee, quasi «Gladio 2.0» und vieles mehr.

Nach all den unschönen Themen endet die Sendung jedoch mit einer guten Nachricht und einem Feuerwerk.

Ne schnelle Luftnummer - Tacheles #61

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Autor: Anti-Spiegel

Thomas Röper, geboren 1971, hat als Experte für Osteuropa in Finanzdienstleistungsunternehmen in Osteuropa und Russland Vorstands- und Aufsichtsratspositionen bekleidet. Heute lebt er in seiner Wahlheimat St. Petersburg. Er lebt über 15 Jahre in Russland und spricht fließend Russisch. Die Schwerpunkte seiner medienkritischen Arbeit sind das (mediale) Russlandbild in Deutschland, Kritik an der Berichterstattung westlicher Medien im Allgemeinen und die Themen (Geo-)Politik und Wirtschaft.

6 Antworten

  1. Gut recherchierte Quelle der «gefälschten» E-Mail, dass die Behauptung der verspäteten E-Mail aus dieser Ecke kommt, verwundert nicht. Ich halte die Mail jedoch für echt: Die Mail ging an info@airport.by Als Ersteller und Administrator einer Website (Domain) weiss ich, dass die «info» Adressen (Briefkästen) wahre Mülleimer sind, sie sind niemals geeignet für dringende Fragen oder gar Warnungen, sondern für Publikumsfragen wie etwa «Gibt es einen Waschsalon am Flughafen?»
    Diese Briefkästen werden eigentlich nur während den Bürozeiten bewirtschaftet, oft muss man Tagelang auf eine Antwort warten. Ich bin sicher, dass diese Mail zur angegebenen Zeit nochmals an info@airport.by gesendet wurde, der Mailingdienst konnte das mit gutem Gewissen bestätigen. Nur hat sie wahrscheinlich noch niemand gelesen, sondern man hat auf die 1. Mail reagiert die höchstwahrscheinlich an eine kompetentere Adresse versandt wurde. Es ist schon Gewohnheit geworden, dass der Westen seine «Feinde» als masslos dumm darstellt. Eine Warnung abzuschicken nach der erfolgten Landung der Maschine wäre wirklich schwachsinnig gewesen.
    Die Feststellung von Peter Haisenko, dass die Ryanair gar nicht in Vilnius landen wollte, weil sie am Wendepunkt 70 Km vor dem Ziel noch auf 13’000 m Höhe war, macht eigentlich alles andere Obsolet, es war ein geplantes Manöver. Ich bin zwar kein richtiger Fachmann, aber die Flughöhe von 13’000 Meter ist für einen Mittelstreckenflug seltsam. Dort hinaufzuklettern, braucht viel Sprit und bringt auf diese Distanz nichts. Meine Meinung: Auch für einen direkten Anflug auf Minsk war die Ryanair zu hoch, sie musste den Flughafen Minsk in Weiten Schleifen anfliegen. Das hat allerdings für schöne Bilder auf Seiten wie Flightradar24 gesorgt, ein riesiger Umweg nach Minsk statt das kurze Stückchen nach Vilnius. Diese Bilder wurden auch sofort als «Beweis» veröffentlicht.
    Es ist auch höchst erstaunlich, dass alles was Rang und Namen im Westen hat, an Pfingsten ein Sonntag und einer der höchsten Feiertage in kürzester Zeit ihre «schärfste Verurteilung» abgeben konnten über einen Fall bei dem sie eigentlich nichts wussten. Sind die alle immer auf Pikett? Wer hat das alles an einem Feiertag organisiert?

    1. 13.000 Kilometer, also 39.000 Fuß, sind eine normale Reiseflughöhe, daran ist nichts besonderes. Allerdings hat Heisenko recht damit, dass eine solche Flughöhe nur noch 70 Kilometer vor dem Ziel darauf hindeutet, dass man nicht in Vilnius landen wollte. Der Sinkflug beginnt in der Regel +/- 100 Meilen (ca. 160 Kilometer) vor dem Ziel.

      1. Nicht für Mittel und Kurzstrecken die liegt normalerweise um die 10’000 Meter . Die maximale Flughöhe der Boeing 737 beträgt 12’500 Meter, beim Airbus A 320 sogar nur 11’500 Meter. Die Ryanair war also auf dem letzten Zacken was die Flughöhe betrifft. Bleibt die Frage warum? Bei solchen Strecken kann man den höheren Spritverbrauch beim Steigflug nicht durch den geringeren Luftwiderstand wettmachen. Ryan ist äusserst sparsam und geht da keine Kompromisse ein.
        Man kann sich auch die Frage stellen, ob dieser Flug von normalen Ryanair Piloten geflogen wurde. Private Piloten in solche Operationen einzubinden ist sehr heikel.

  2. Die ganze Aktion stinkt zum Himmel. Erst startet die Maschine zu spät, dann verteilt man ringsherum Mails von einer Bombendrohung. Außer in dem Land in dessen Luftraum sich das bedrohte Flugzeug befindet und wo es in den Landeanflug geht? Wer soll das glauben.

    Polen und Andere hatten schon in Litauen Aufklärer in der Luft wozu wenn da nichts ist? War die warschauer Homebase von Ryanair um ihr Flugzeug besorgt?
    Merkwürdig wäre das schon wenn es doch angeblich keine Bombendrohung gab.

    Das will man uns ja erzählen.

    Luka hat die Bombendrohung erfunden um den westlichen Superhelden zu verhaften.
    Aber weil man selbst ja 12:25 eine Bombendrohung erhielt und Abwehrmaßnahmen traf , Luka die Drohung erst 12:57 erhielt ist es der Betrug von Luka?

    Der Pilot vollzog keine beginnenden Landung stattdessen hält er mit allen ein Kaffeekränzchen und ist dann gezwungen gewesen in Minsk zu landen? Er hätte doch einfach geradeaus fliegen und den Flughafen Vilnius erneut anfliegen können er hatte doch alle Luftfreiheiten für sich.
    Aber bewundernswert ist der Umstand, dass das sonst so Foto geile Volk es nicht schaffte wenigstens den Ars… der MIG auf Bild zu bannen.

    Also warum flog der Pilot wirklich nach Minsk? Ließen ihm die westlichen Flughäfen keine Wahl wie es Luka sagte oder erinnerte sich der Flugkapitän an MH17? War er nicht bereit der Nächste zu sein?

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