Das russische Fernsehen: „Selensky bereitet den Krieg vor“

In der Ukraine werden – noch immer völlig unbemerkt von westlichen Medien – inzwischen offene Kriegsvorbereitungen getroffen, anscheinend steht ein Angriff der Ukraine spätestens im Mai bevor.

Aus der Ukraine werden Transporte von schweren Waffen und Panzern an die Front im Donbass gemeldet, der Beschuss der ukrainischen Armee – auch auf zivile Ziele – nimmt wieder zu. Ich werde in dieser Woche wieder ein Ukraine-Update der Ereignisse der letzten Wochen schreiben. Die Meldungen der letzten Wochen zeigen, dass Kiew sich vom Minsker Abkommen verabschiedet hat und offensichtlich mit Rückendeckung der neuen US-Regierung das Land umkrempelt, indem die letzten regierungskritischen Medien verboten und sogar der Oppositionsführer im Parlament de facto enteignet wurde. Und die Meldungen aus den USA über neue Waffenlieferungen an Kiew lassen nichts Gutes für das Kriegsgebiet im Donbass erwarten. Die Frage ist nun, ob Kiew mit dem erwarteten Angriff bis Mai wartet, weil dann die Felder nach der Schneeschmelze und dem Frühling getrocknet sind, oder ob es schon früher beginnt.

Darum ging es auch in einem kurzen Beitrag der russischen Sendung „Nachrichten der Woche“ am Sonntagabend, den ich übersetzt habe.

Beginn der Übersetzung:

Um einen Eindruck von der Realitätsferne der ukrainischen Politiker in Kiew bekommen, genügt es, dem Außenminister dieses erstaunlichen Landes, Dmitry Kuleba, zuzuhören. Bei einer informellen Sitzung des UN-Sicherheitsrates forderte der ukrainische Außenminister „vollen Zugang zur Krim im Einklang mit dem Völkerrecht und insbesondere dem humanitären Völkerrecht.“

Dmitry Kuleba rennt offene Türen ein. Die Krim freut sich auf ihn, egal ob als Strandurlauber als Teilnehmer einer Tour zu Weinproben oder als Teil einer offiziellen Delegation. Eine Million Ukrainer pro Jahr haben vor Covid auf der Krim Urlaub gemacht, Hindernisse gab es von unser Seite keine. Ihre Reise-Bewertungen waren gut. Man könnte gemeinsam mit der Ukraine die Wirtschaft entwickeln, aber die dummen Kiewer Gesetze verbieten das.

Es gibt keine Verbote seitens Russlands. Welchen „Zugang“ will Kuleba noch? Aber er muss von einem „fehlenden Zugang“ sprechen, um ein falsches Bild zeichnen. So wie man auch über eine „Aggression“ Russlands sprechen muss, obwohl die Nationalisten nach dem Putsch den Bürgerkrieg gegen den Donbass angefangen haben, so auch beim Beschuss des Donbass, den der Donbass am aller wenigsten braucht, oder bei der „Revolution der Würde“, obwohl die Ukrainer gedemütigt und ausgeraubt werden. (Anm. d. Übers.: Die Kiewer Propaganda nennt den Maidan von 2014 die „Revolution der Würde)

Nach Berechnungen des ehemaligen ukrainischen Ministerpräsidenten Nikolai Asarow liegt die durchschnittliche ukrainische Rente nun bei einem Drittel der durchschnittlichen russischen Rente. Die Gehälter sind im Vergleich noch niedriger. In jeder Hinsicht ist die Ukraine das ärmste Land Europas, es ist schlimmer als in Albanien und Moldawien. Aber der Militärhaushalt ist auf Rekordhöhe und das Land sammelt für den Krieg.

Der Diktator Selensky bereitet sich auf den Krieg vor und schließt drei oppositionelle Fernsehsender. Aber das reicht ihm nicht, nun droht er ihnen mit einem lebenslangen Verbot auf YouTube. Und jetzt verspricht er auch noch, dass sein Land bald zum Zentrum des weltweiten Kampfes gegen Falschformationen und Propaganda wird. Und sofort lügt er wieder, dass er sich persönlich mit Putin und den Führern der anderen Länder des Normandie-Formats treffen wird, wenn kein gemeinsames Treffen geplant ist. (Anm. d. Übers.: Selensky hat tatsächlich verkündet, sein Land werde zu einem Zentrum des weltweiten Kampfes gegen Falschformationen und Propaganda. Ich habe darüber noch nicht berichtet, weil ich Material für ein größeres „Ukraine-Update“ sammle und weil noch keine Details darüber bekannt geworden sind. Aber es scheint Pläne zu geben, zusammen mit westlichen Organisationen ein solches Zentrum in Kiew aufzubauen)

„Wie man sagt, wenn der Berg nicht zum Propheten kommt, gut, dann werde ich jeden einzeln treffen. Das heißt, man wird nicht mehr damit durchkommen, die Lösung dieses wichtigen Themas immer wieder zu verschieben“, sagte Selensky.

Der Kreml reagierte kühl: Es gibt keine Pläne für Telefongespräche zwischen Putin und Selensky, und auch Initiativen für ein Treffen hat es aus Kiew nicht gegeben.

Jetzt wird wieder die Lüge verbreitet, es liege ein neuer Plan zur Regulierung des Konflikts im Donbass „auf dem Tisch.“ Niemand hat den Plan gesehen, aber Kiews Sonderbeauftragter zu diesem Thema, Ex-Präsident Krawtschuk, droht bereits dem Kreml und beschwört: Wenn Moskau den neuen Plan von Kiew nicht annehme, habe die Ukraine „keine andere Wahl als sich zu verteidigen.“ Es ist wichtig zu verstehen, dass es um militärische Verteidigung geht. Und da in Kiew, wie bei Orwell, alles anders herum ist – „Frieden ist Krieg, Freiheit ist Sklaverei und Unwissenheit ist Macht“ -, muss man Krawtschuks „Verteidigung“ als militärischen Angriff verstehen.

Und alle Anzeichen eines bevorstehenden Krieges sind bereits offen sichtbar. Im Donbass, im Verantwortungsbereich der ukrainischen Streitkräfte, sind bereits ausländische Ausbilder angekommen.

„Nach unseren Informationen ist eine Gruppe ausländischer Militärangehöriger im Verantwortungsbereich der 80. Brigade im Gebiet des Dorfes Geevka angekommen. Die Hauptaufgabe der Ausländer ist es, Scharfschützen der ukrainischen Streitkräfte auszubilden, um Provokationen durchzuführen, die vom ukrainischen Kommando für das Frühjahr dieses Jahres geplant wurden“, sagte Ivan Filiponenko, ein Offizier des Pressedienstes des LNR-Verteidigungsministeriums.“

Bei den Ausländern handelt es sich Litauer und Polen. Während der aktiven Schlachten von 2014 und 2015 haben sie auf der Seite der ukrainischen Streitkräfte gekämpft. Jetzt wieder. Es ist klar, dass Moskau all das sieht und zur Beruhigung aufruft. Maria Sacharowa sagte am Freitag:

„Wir möchten das Kiewer Regime, die „Hitzköpfe“, die ihm dienen oder es manipulieren, vor einer weiteren Eskalation und Versuchen, ein gewalttätiges Szenario im Donbass umzusetzen, warnen“, sagte Maria Sacharowa, die Sprecherin des russischen Außenministeriums.

Ende der Übersetzung


Wenn Sie sich für die Ukraine nach dem Maidan und für die Ereignisse des Jahres 2014 interessieren, als der Maidan stattfand, als die Krim zu Russland wechselte und als der Bürgerkrieg losgetreten wurde, sollten Sie sich die Beschreibung zu meinem Buch einmal ansehen, in dem ich diese Ereignisse detailliert auf ca. 670 Seiten genau beschreibe. In diesen Ereignissen liegt der Grund, warum wir heute wieder von einem neuen Kalten Krieg sprechen. Obwohl es um das Jahr 2014 geht, sind diese Ereignisse als Grund für die heutige politische Situation also hochaktuell, denn wer die heutige Situation verstehen will, muss ihre Ursachen kennen.

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Autor: Anti-Spiegel

Thomas Röper, geboren 1971, hat als Experte für Osteuropa in Finanzdienstleistungsunternehmen in Osteuropa und Russland Vorstands- und Aufsichtsratspositionen bekleidet. Heute lebt er in seiner Wahlheimat St. Petersburg. Er lebt über 15 Jahre in Russland und spricht fließend Russisch. Die Schwerpunkte seiner medienkritischen Arbeit sind das (mediale) Russlandbild in Deutschland, Kritik an der Berichterstattung westlicher Medien im Allgemeinen und die Themen (Geo-)Politik und Wirtschaft.

19 Antworten

  1. Ich sehe vor meinem geistigen Auge Golineh Atai auf dem eigens hergerichteten Maidan in die Kamera heulen, am Samstag, dem 8. Mai 2021: „Während Putins Regime auf dem Roten Platz mit der alljährlichen Militärparade die Muskeln spielen lässt, rollen russische Panzer in die völkerrechtswidrig besetzte Ostukraine [Archivbilder 2013]. Bei Gefechten kamen jüngsten Medienberichten zufolge Dutzende ukrainische Soldaten ums Leben, die Verluste auf der russischen Seite werden auf mehr als das Doppelte geschätzt, da die russischen Soldaten die Zivilbevölkerung als lebendige Schutzschilde missbrauchen. Der Kiewer Sonderbeauftragte für Menschenrechte in den Besetzten Gebieten ist empört über noch unbestätigte Berichte von ethnischen Säuberungen. In Kiew setzt man daher alles daran, das Gebiet schnellstmöglich zu befreien — und hofft aus Washington und Europa® auf wirksamere Sanktionen gegen Russland, damit Putin endlich umdenkt. Mit großem Dank hat der ukrainische Präsident Selensky die Ankündigung vom deutschen Außenminister Maas vernommen, neue Sanktionen würden im Eiltempo vorbereitet.“

    1. Wenn die Ukraine so weiter macht, wird es schon im Mai keine Ukrainische Staatlichkeit mehr geben.

      Weil Erstens…
      „Wir möchten das Kiewer Regime, die „Hitzköpfe“, die ihm dienen oder es manipulieren, vor einer weiteren Eskalation und Versuchen, ein gewalttätiges Szenario im Donbass umzusetzen, warnen“, sagte Maria Sacharowa, die Sprecherin des russischen Außenministeriums.

      Zweitens:
      In Donbass hörten sie sehr gut die Worte von Wladimir Putin: „Wir werden den Donbass nicht verlassen, egal was passiert.“
      https://www.facebook.com/permalink.php?story_fbid=3830356253716935&id=707180039367921
      (Zweiter Beitrag in Übersetzung von gestern abend -Der mit dem Titel beginnt:
      KLEINER SIEG FÜR DONBASS )

      Drittens
      Beide Beiträge geben die Richtung vor, wieder in Verbindung dessen, dass viele russische Sender und die schreibende Kunst sich in den letzten Wochen mehr um den Donbass kümmern, als die beiden letzten 3 Jahre zuvor. Und dies immer wieder in Verbindung der Putin-Zitate , sowie den Aussagen der Sprecherin des Aussenministeriums. (Letztere werden sogar durch die russische Presse, etwas aus dem Zusammenhang gerissen des Anlasses, warum Maria das so sagt)

      Die Richtung ist klar und deutlich auch von Denis Pushillin skizziert. Greifen sie an, wars das mit der Staatlichkeit der Ukraine. Punkt.

      Die Frage kann wirklich gestellt werden:
      Ging es in dem Beitrag tatsächlich um das, was T.Röper anzeigt?
      (..)Darum ging es auch in einem kurzen Beitrag der russischen Sendung „Nachrichten der Woche“ am Sonntagabend, den ich übersetzt habe.(..)
      Geht es nun tatsächlich um die Frage, wie T.Röper weiter nachdenkt… ob Kiew mit dem erwarteten Angriff bis Mai wartet, weil dann die Felder nach der Schneeschmelze und dem Frühling getrocknet sind, oder ob es schon früher beginnt.

      oder doch um was anderes….

      (Wahrscheinlich wird ja der Anti-Spiegel in reinster sauberer Übersetzung den 2.Beitrag auch noch hier behandeln)-

      Beide Beiträge sind im kausalen Zusammenhang zu sehen im Endergebnis des KLEINEN SIEGES, den Donezk dadurch errungen hat, zumindest mal eine Nacht Ruhe gehabt zu haben, indem man den Schußpunkt der Ukraine, komplett in seine Einzelteile zerlegte….Schon die Berichterstattung darüber in Russland „verleiht Flügel“ weiterzumachen auf dem richtigen Kurs, nicht mehr die 2.Backe hinzuhalten, wenn man auf die erste geschlagen wird.

      Doch auch das ist nun mal nicht der tatsächliche Schlußpunkt der Auswertung.

      Russland stoppt die Donbass-Armee nicht mehr – um Diplomatie den Vorrang zu geben- Wurde Pushillin noch vor 2 Monaten gestoppt nach der Ankündigung, sämtliche Erweiterungen von Unterständen, Bunker Schützengräben usw. zu zerstören….. billigt Russland nun sogar die PRÄVENTIVE Zerstörung von Kriegsmaterial….

      Ich persönlich sehe die Entwicklung sehr Positiv, auch dann, wenn die Schaffung durch Donezk & Lugansk von Frieden, Leben kostet.

      1. Ihr Wort in Gottes Ohr, lieber Frank.

        Es wäre eigentlich der Moment, wo die RF es drauf ankommen lassen könnte — oder besser auf English: Putin could call the West’s collective bluff.

        Nur noch eine Handvoll Hinterbank-Hardliner mit Mandat sind in der EU wirklich an der Ukraine interessiert, die NATO ist ein Papiertiger mit selbstgeschaufeltem Milliardengrab.

        Was wollen sie schon im Fall der Fälle unternehmen, wenn Russland _offen_ im Donbass einsteigt, mit allem drum und dran, inklusive luftwaffenbewehrter No-Fly-Zone samt Kalibr aus allen „drei Meeren“, gerichtet auf Selenskys Pentagon-geführte Wolfsschanze? Erdogan um die Eröffnung einer zweiten Front bitten?

  2. Was in der Ukraine passiert ist wirklich bedauerlich und für Russland eine Katastrophe. Es ist offensichtlich, dass der Wertewesten die Ukraine in einen Krieg gegen Russland treibt. Ein Krieg bei dem Russland bzw. die russische Regierung nur verlieren kann.
    Macht man nichts und schaut zu, wie Kiew den Dombass zerbombt, wird das in Russland nicht gut ankommen (russische Brüder im Stich lassen und so).
    Greift man militärisch ein, wird der Westen von einer russischen Aggression sprechen und mindestens unterstützend eingreifen (macht er zwar schon, aber dann richtig).
    Einen offenen Konflikt Nato gegen Russland wird man wohl noch vermeiden, aber man wird Ukraine und Russland richtig bluten lassen (so wie man im 2.Wk Deutschland und Russland ausbluten lassen wollte). Auch das wird in Russland nicht gut ankommen.
    Die beste Lösung für Russland und dem Dombass wäre wohl eine ähnliche Aktion, wie auf der Krim. Die Bevölkerung abstimmen lassen und den Teil der Ukraine schnellstens an Russland angliedern. Dann wird man sehen, ob die Kriegstreiber in und hinter der Ukraine bereit sind, direkt gegen Russland vorzugehen.

  3. https://www1.wdr.de/daserste/monitor/videos/video-neue-waffenexporte-made-in-europe-100.html

    Ukraine könnte so ein Fall sein. Dort wurde etwas beschlossen, vorbei an nationalem Recht. Und dann ist das wieder so geheim, dass das Vertragswerk einer demokratischen Kontrolle entzogen wird.
    Die Vertreter der BRD kennen ganz klar die deutsche Gesetzgebung. So wird wieder das Deutsche Recht umgangen. Vorher kannte man das ja nur von den “ nur schwer kontrollierbaren privaten Firmen“.

  4. Eine vielleicht abgehobene Idee: Könnte Russland nicht alle Einwohner der Ostukraine zur Umsiedlung oder Flucht nach Russland einladen? Dann ist kein Krieg mehr nötig, die Ostukraine zwar verloren an den Westen, aber das ist vielleicht das kleinere Übel.
    Verrückte Welt: überall werden Menschenleben (scheinbar) gerettet vor dem Coronatod durch staatliche Zwangsmassnahmen im Namen der Menschlichkeit und parallel dazu spielen nicht nur in der Ukraine und in Syrien aus rein strategischen Gründen Menschenleben keine Rolle!

    1. Wirklich eine abgehobene Idee. Würden Sie ihre Heimat verlassen, nur weil ein paar Nazis Sie unter ihre Knute zwingen wollen? Wenn Flucht die Antwort auf Angriffe ist, dann wird es in Zukunft sehr leicht für das aggressive Pack, das den Westen dominiert.

        1. Es gibt nur eine Antwort auf Angriffe, die darauf abzielen, einem alles zu nehmen. Gegenangriff. Mich greift nun gerade niemand an und ich muss deshalb nichts tun. Aber die Bereitschaft, mich zu wehren und notfalls für die Verteidigung meines Hauses zu sterben, war und ist jederzeit vorhanden. 😉

  5. Schade, dass wir keine Quelle aus den Staaten haben, die von On-The-Ground berichtet. Ich denke, für die Ami- Eliten wäre ein kleiner Krieg irgendwo bei Russland eine gute Sache. Also für den Deep State und die Putschisten. Ich kann mir vorstellen, dass diese so offensichtlich gefälschte Wahl nicht ohne Widerstand langfristig über die Bühne geht.
    Die Leute zu Hause mit den bösen Russen zu beschäftigen wäre eine gelungene Ablenkung.

    1. BIs das der letzte Ukrainer + Söldner aus Polen und dem Baltikum + „Die Kopfabschneider“ „ins Gras gebissen hat“.

      Nur was dann… Dann ist die schöne Ukraine ganz für Bidens Diener und Dienerinnen im Westen verloren.

      Das sie alle selbst sich das Drama nur von aussen betrachten, daran zweifelt wohl niemanden mehr…

  6. Interessanter „Zufall“:
    Am 10.3. kam der Befehlshaber der NATO-Bodentruppen General Roger Cloutier mit seiner Delegation zu einem mehrtägigen Besuch in die Ukraine.
    Laut Regierung in Kiew geht es u. a. um „exchange of confidential information between Ukraine and NATO in real time through secure communication channels according to Alliance standards“
    https://www.kmu.gov.ua/en/news/ukrayina-pragne-zbilshiti-uchast-v-misiyah-i-operaciyah-nato-olga-stefanishina

    „ukrinform“ zitiert Cloutier: „I am here to understand the structure of the Land Forces of the Armed Forces of Ukraine and their tasks, as well as to strengthen our cooperation with the Land Forces Command, which has already begun, and with Ukraine as our important land partner“
    Dazu behauptet „avia.pro“, Cloutiers NATO-Delegation habe auch die Front im Donbass besucht (keine Ahnung, ob das stimmt, aber der mehrtägige Besuch beschränkt sich vermutlich nicht auf Gespräche in Kiew).

    Jedenfalls passieren Kiews momentane Kriegsvorbereitungen mit detaillierter Kenntnis und Billigung der NATO, also auch der deutschen und französischen Regierungen als Verhandler von Minsk-II.

    PS: Vielen Dank für die guten Informationen und Übersetzungen aus Russland auf „Anti-Spiegel“!

  7. „In der Ukraine werden – noch immer völlig unbemerkt von westlichen Medien – inzwischen offene Kriegsvorbereitungen …“
    Was für ein Unsinn, na klar wissen die das, das wissen die schon Jahre lang.Sie betreiben es sogar mit indem sie nicht darüber aufklären wie Rechte gebeugt werden, die Ukraine entgehendem Recht, Geld vom IWF bekommen.
    Es muss auch was gemacht werden, den Leuten in der Ukraine geht es so schlecht das sie eine Ablenkung brauchen und die Faschisten dort sowieso immer den Kriegszustand aufrecht erhalten haben.
    Jetzt ist auch alles vorbereitet „Fuck the EU“ ist wieder im Sattel und es muss eine Entscheidung her. Stellt sich die Frage wie der Virus dort mit Entscheidungen beeinflusst.
    Notfalls kann der Oberclown ja ein paar Witze erzählen.

  8. Wenn ich mich nicht irre, dann bedarf es für eine NATO Mitgliedschaft ein gesichertes Territorien. Dazu gehören auch gesicherte Grenzen.
    Sollte also der Angriff auf den Donbass kommen, so geht es genau darum, den Zugriff auf die Grenzen. Nicht etwa um die Verbesserung der Lebenslage der Menschen.
    Mich würde es also nicht wundern, wenn das NATO Manöver die heimliche Koordination der ukrainischen Truppen übernimmt.
    Die Einen üben offiziell, die Anderen machen Praxistest. Zuzutrauen wäre es der NATO allemal. Sollte es gelingen dann steht genug Material in der Region rum um dem NATO Kandidaten/Neumitglied Ukraine zu helfen. Wo blieb denn das ganze Material stehen was im Frühjahr letzten Jahres um den halben Globus Richtung Osten gekarrt wurde?

  9. Wenn die Ukraine den Waffenstillstand bricht, kann Russland ja legal dagegen vorgehen, schließlich ist es Garant von Minsk II. Ich denke, darauf wird es hinauslaufen.

    Es sei denn, das Militär der Republiken wurde inzwischen gut genug ausgebildet und ausgerüstet um das alleine zu schaffen.

    1. Das Wollen USA und NATO ja. Einen Krieg, bei dem Russland direkt selbst involviert ist („natürlich“ ist dann Russland der Agressor und „wir“ leisten nur Hilfen für die arme Urkaine).
      Übrigens beginnt jetzt das NATO-Manöver, passt alles zusammen. Große Truppenbewegungen unter Flagge „Manöver“ waren schon immer Vorbereitungen für einen Krieg.

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