In eigener Sache

Kommentare beim und E-Mails an den Anti-Spiegel

Der Anti-Spiegel wächst gerade stark und damit auch die Zahl der Mails an mich und die Zahl der Kommentare unter den Artikeln. Daher muss ich dazu mal ein paar generelle Dinge sagen.

Wie den meisten Lesern bekannt ist, betreibe ich den Anti-Spiegel im Ein-Mann-Betrieb. Ich schreibe alle Artikel selbst und lasse auch praktisch keine Gastartikel zu. Ich veröffentliche pro Jahr etwa 1.000 Artikel und nur ganz selten ist auch ein Gastartikel darunter, die letzten beiden Gastartikel gab es hier Anfang 2020. Zu jedem Artikel muss ich recherchieren. Und da ich auch am Wochenende schreibe und es fast keine Tage gibt, an denen ich nichts veröffentliche, kann man sich vorstellen, dass der Zeitaufwand riesig ist.

Ich habe das Glück, dass das mein Hobby ist, ich es also nicht als Arbeit empfinde, wenn ich zehn und mehr Stunden pro Tag vor dem Computer sitze und zu geopolitischen Themen recherchiere und schreibe. Ich habe das seltene Glück, dass ich mein Hobby zu meinem Beruf machen konnte. Daher danke ich an dieser Stelle allen Lesern dafür, dass Sie meine Artikel interessant finden und so zahlreich lesen.

Natürlich bekomme ich sehr viele E-Mails und es sind längst viel zu viele geworden, um alle zu beantworten. Ich beantworte in der Regel nur noch Mails, wenn darin eine konkrete Frage gestellt wird, die sich mit einem Satz (oder einem Link) beantworten lässt. Für mehr habe ich schlicht nicht die Zeit, dafür bitte ich um Verständnis. Und ich bitte um Verständnis dafür, dass ich meine Antworten ohne Anrede schreibe, auch das spart Zeit und soll keine Unhöflichkeit sein.

Ich lese jedoch alle Mails und freue mich über das viele Lob und die vielen Danksagungen. Ich freue mich auch über konstruktive Kritik, nur dadurch wird man besser. Ich bekomme jedoch oft sehr lange Mails mit Hinweisen, die vielleicht sogar interessant sind, aber dann nicht einmal eine Quelle enthalten, sodass ich den Hinweisen nicht nachgehen kann. Daher eine wichtige Bitte: Wenn Sie mich auf etwas hinweisen möchten, fassen Sie es möglichst knapp zusammen und geben Sie die Quelle an.

Nun noch ein Wort zu den Kommentaren unter den Artikeln. Inzwischen werden wirklich viele Kommentare zu meinen Artikeln geschrieben und die auch nur grob zu überfliegen, nimmt jeden Tag viel Zeit in Anspruch. Danke an die Kommentatoren, dass ich nur selten eingreifen muss, denn der Umgangston untereinander ist fast immer sachlich. Aber ich schaffe es zeitlich nicht mehr, selbst in den Kommentaren auf Fragen zu antworten, was ich bisher noch manchmal getan habe. Das wird nun gegen Null gehen, die Zeit habe ich nicht mehr, denn alleine eine Seite zu managen, die inzwischen über 700.000 Aufrufe pro Monat hat, ist sehr zeitintensiv. Und ein wenig Privatleben will ich ja auch noch haben.

Dazu noch eine Kleinigkeit: Ich verstehe es, wenn Leser, die nach Petersburg kommen, unglaublich gerne mal einen Kaffee mit mir trinken oder dass andere Leser gerne mal mit mir telefonieren wollen. Aber das geht zeitlich nicht, wann soll ich dann noch recherchieren und schreiben? Einige wenige Leser habe ich mal getroffen, weil „es gerade gepasst“ hat, aber das waren Ausnahmen, die man an einer Hand abzählen kann (aber es waren jedes Mal sehr nette und interessante Gespräche!).

All das wollte ich mal loswerden, denn inzwischen sind auch viele „alte Stammleser“ davon betroffen, dass ich ihnen nicht mehr antworte, weil es zeitlich einfach nicht mehr geht. Das ist keine Arroganz und keine Unhöflichkeit, das Problem ist schlicht, dass der Tag nur 24 Stunden hat.

Zum Schluss möchte ich noch vor allem den Lesern danken, die mich über PayPal-Spenden unterstützen! Sie sind es, die meine Arbeit mit ihren Spenden erst möglich machen. Ohne Sie würde es den Anti-Spiegel nicht geben!

Aber wenn Sie nicht spenden können oder wollen, können Sie mich auch noch auf andere Weise unterstützen, damit ich den Anti-Spiegel noch lange betreiben und den Medien den Spiegel vorhalten kann! Insgesamt gibt es vier Möglichkeiten:

  1. Sie können mir eine Spende über PayPal zukommen lassen.
  2. Sie können meine Bücher über Putin, über die Ukraine-Krise 2014, das „Spieglein-Propaganda-Jahrbuch“ oder mein nächste Woche erscheinendes Buch „ABHÄNGIG BESCHÄFTIGT“ kaufen, auf dessen Erscheinen ich mich besonders freue.
  3. Sie können über einen Klick auf die Buchtipps auf meiner Seite in den Shop meines Verlegers kommen und dort Bücher bestellen. Das Programm merkt, wenn ein Käufer von meiner Seite in den Shop gekommen ist und ich bekomme dann eine Provision. Über den Shop sind alle Bücher, die es in Deutschland gibt, erhältlich. Sollte das Buch Ihrer Wahl nicht dabei sein, schreiben Sie einfach eine Mail an den Verlag, die nehmen es dann ins Programm auf.
  4. Empfehlen Sie den Anti-Spiegel Freunden und Bekannten weiter.

Ich wünsche allen eine schönes Wochenende und schauen Sie auch am Wochenende mal hier vorbei, denn zum Thema Ryanair-Landung in Minsk ist bei mir noch einiges „liegen geblieben“, worüber ich am Wochenende schreiben werde.

bleiben Sie kritisch!

Thomas Röper

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Autor: Anti-Spiegel

Thomas Röper, geboren 1971, hat als Experte für Osteuropa in Finanzdienstleistungsunternehmen in Osteuropa und Russland Vorstands- und Aufsichtsratspositionen bekleidet. Heute lebt er in seiner Wahlheimat St. Petersburg. Er lebt über 15 Jahre in Russland und spricht fließend Russisch. Die Schwerpunkte seiner medienkritischen Arbeit sind das (mediale) Russlandbild in Deutschland, Kritik an der Berichterstattung westlicher Medien im Allgemeinen und die Themen (Geo-)Politik und Wirtschaft.

38 Antworten

  1. Keep cool – und weiter so… bin noch nicht lange hier, aber der Ton und die Sachlichkeit in der Form habe ich lange auf vielen-vielen Seiten gesucht und nun erst hier gefunden. Sowie die Artikel auch gut recherchiert und nachvollziehbar mit Quellen belegt sind – deswegen ein großes „Daumen hoch“! 😀

    1. Ja, etwas anderes als PP wäre super, hab mich mit dem Verein überworfen weil denen meine ungarische Aufenthaltserlaubnis nicht als Adressnachweis reicht und die nicht mal auf Anfragen antworten. Musste deshalb meinen monatlichen Obolus einstellen und wollte eigentlich schon seit ein paar Wochen fragen, ob es nicht eine andere Möglichkeit gibt.

      1. Meine Bank hat sich neulich besorgt gemeldet wegen einem stinknormalen Überweisungsauftrag aus Ungarn. Jetzt ist man seit bald 20 Jahren in diesem komischen Haufen der sich „EU“ nennt und dann sowas, als hätte man einem was von den Cayman-Inseln oder aus Nordkorea überwiesen. Witzlos.

        1. Es wird echt immer bizarrer. Aus eigener Erfahrung im außenwirtschaftlichen Umfeld ist es sogar so, daß die Deutsche Bank sich mit Vorsicht und Compliance-Gängeleien bei den Kunden besonders hervortut. Sparkassen sind dagegen geradezu locker. Und das lustige? Die machen praktisch ihre eigenen Regeln, wenn in der EU wieder mal von Payment Service Directive und demnächst Basel III die Rede sein wird — und immer dann, wenn’s hart auf hart kommt, will’s niemand gewesen sein. Absolut lächerlicher Kindergarten…

          1. „Compliance“… Da haben Sie den richtigen Begriff ins Spiel gebracht.

            Liebe Brüder und Schwestern, last Euch davon nicht den Geist vernebeln.

            Das hinter diesem so wichtig und geheimnisvoll daherkommenden, (selbstverständlich englischen) Wort Verborgene, ist etwa ganz Banales.
            Und es kommt nicht von ungefähr aus dem anglo-amerkanischen Rechtskreis – ist im Grunde eine dieser typischen „Sprech- und Rechtsblasen“, von denen die kontinental-europäischen Rechtsvorstellungen, die deutsche Rechtsdogmatik heimgesucht, mehr und mehr marginalisiert, zerstört werden.

            (Das „Gegenstück“ dazu dürfte „Law and Order“ sein, davon hört man seit längerem kaum noch etwas – wen wundert’s.)

            Allein anhand dieses Bergriffes ließe sich die gesamte Ideenwelt dieser Rechtsanschauung, dieses konsequent liberalen – darwinistischen – Welt – und Menschenbildes „aufzäumen“, das letztendlich auf Luther u.a. zurückgeht, und das durchaus etwas für sich hat … wenn man Zyniker ist.

            Es hilft da ein Blick in das deutschsprachige Laienlexikon – man lasse sich von der Vorbemerkung, wonach dieser Beitrag seitens der „Qualitätssichernden“ für ungenügend gehalten wird, nicht irritieren.

            Zitat:
            „…
            Koregulierung

            Im Rahmen der Koregulierung überträgt der Staat der Zivil- und insbesondere der Wirtschaftsgesellschaft eine Verantwortung, sich an der Prävention von Gefahren zu beteiligen. Die inhaltliche Ausgestaltung der Präventionsverantwortung wird bis auf spezialgesetzliche Vorgaben weitestgehend den Unternehmen überlassen und lediglich durch die rechtlichen Haftungsmechnismen abgesichert (regulierte Selbstregulierung).[14]

            …“

            Und jetzt denken wir dabei auch einmal z.B. an „Ernst & Young“ … und an die „NGO“, nicht unbedingt an solche, wie dieses „NED“, sonder mehr an bspw. die „Antonio …(was weiß ich) Stiftung“ – und vor allem denke man dabei an diese sog. „Europäische Union“ … „Verbraucherschutzvorschriften“, oder diese „Datenschutzgrundverordnung“ – und dann: … an „Demokratie“.
            (Nebenbei : Nur Idioten glauben, daß ein Markt „demokratisch“ sei, weil Milliarden Kunden von Amazon seine doch ein durchschlagender Ausdruck des „Volkswillens“.)

            Danach hat man im Grunde alles, um zu verstehen, was hier geschieht – warum der Westen gerade mit der RF oder China keine Kompromisse finden kann, sie in geradezu irrationaler Weise bekämpft.

            Letztendlich geht es um die Frage, ob „wir uns einfach aufgeben“, denn das ist die Konsequenz dieser „Weltanschauung“ – man lasse sich da z.B. von dieser, sachlich mglw. durchaus begründeten, Klimaschutzkampagne nicht täuschen.

            1. Was ich vergessen habe: an „Zivilgesellschaft“ sollte man auch denken.
              Diese „Schöpfung“ unserer Sprechblasen produzierenden Nebeltöpfer hat m.E. auch erst in den letzten 30 Jahren ihren Siegeszug angetreten.

              1. Sie haben mich offenbar verstanden. Das ist etwas beruhigend. (Es ist ja nicht so, daß einen da keinerlei „Zweifel“ plagen, wenn das Verständnis für „Gott und die Welt“ so gar nicht dem alles nivellierenden Maßstab der „Marktkonformität“ folgt.)

        1. Die Transaktionsgebühren bei WU sind viel zu hoch. Da lohnen sich kleine Beträge gar nicht.
          Ich würde für den Anti-Spiegel bzw. Thomas Röper als Alternative für Paypal die Kryptowährung Nano empfehlen. Im Gegensatz zu Bitcoin, das meines Erachtens unverständlicherweise von beispielsweise KenFM zu stark favorisiert wird, gibt es keine Transaktionsgebühren, keine Miner, die Überweisung ist in Echtzeit bei einem da und es ist wie Bitcoin endlich (= Inflationsschutz). Es ist Opensource und seriöse Entwickler stecken dahinter. Wenn man gerne spekuliert, kann man zusätzlich erhebliche Gewinne einhamsen (aber auch verlieren), denn bekanntlich sind die Kurse der Kryptowährungen im Vergleich zu Aktien nicht so stabil. Aber das wird sich mit zunehmenden Alter der Kryptowährungen einpendeln.

          Und nein, ich bin kein Nano-Entwickler oder ähnliches, aber ich habe halt Erfahrung mit der Benutzung. Als Wallet würde ich Natrium oder eine Hardwarewallet empfehlen (niemals Krypto/Geld längere Zeit auf Börsen liegenlassen). Klar braucht man im ersten bzw. letzten Schritt noch die klassische Bank um Fiatgeld gegen Kryptowährung bzw. Nano zu tauschen oder es gegen Fiatgeld zu verkaufen und dann das Fiatgeld auf das Bankkonto zu überweisen. Aber da stellt sich eher die Frage wie lange die Mehrheit der Menschen Fiatgeld vertrauen wird.

          Ansonsten lieber Thomas Röper bei Interesse können Sie hier nachschauen: https://nano.org/accept-nano
          Die Implementierung auf Ihre Seite geht ruckzuck und Sie würden beitragen, dass man unabhängiger von westlichen Bezahldienstleister wie Paypal wird.

  2. „wenn ich zehn und mehr Stunden pro Tag vor dem Computer sitze“

    Denk bitte an deine Gesundheit. Ich weiss du hast n Hund und gehst mit dem auch raus. Aber geht auch mal n schritt weiter für deine Gesundheit. Das schlimmste was du deinen Lesern antun kannst ist nichts mehr zu schreiben.

    1. Er lebt ja in Russland, also in einer gesunden Umgebung, was schon einmal ein wesentlicher Faktor ist um gesund zu bleiben.

      Bitte genau so bleiben wie Sie sind Herr Röper. Und toll, dass man hier frei kommentieren kann!

      Eine Frage am Rande: neulich stand in einem Artikel, dass das weißrussische TV Sie interviewt hat. Gibt es davon evtl. einen Link? (schaue normal immer dort die Nachrichten, aber ich war die Tage unterwegs)

  3. Ich möchte an dieser Stelle anmerken, dass die Archiv-Funktion scheinbar immer noch nicht funktioniert. Wenn ich einen Monat auswähle, lande ich immer bei einer Liste, wo die aktuellsten Artikel ganz oben stehen, aber nicht die Artikel vom ausgewählten Monat.
    Vielleicht kann Herr Röper da seine Programmierer nochmal ran schicken.
    Wenn die gerade dabei sind, können sie vielleicht auch gleich das Skript für das Zurückblättern am Ende eines Artikels überarbeiten. Es sollte doch möglich sein, dass dort wieder ein „vorherriger Beitrag: Name des Artikels“ steht und nicht nur einfach „zurück“. Ging doch bei der alten Seite auch.

  4. Ja, Thomas, du hast das ausgesprochen, was mir schon manches Mal durch den Kopf ging. Es ist einfach kaum noch zu schaffen, was du machst!
    Aber dadurch ist man als „Stammleser“ des anti-spiegel immer bestens informiert und kann jeden „Spiegel-Leser“ „in den Sack“ stecken und ihm seine Unwissenheit trotz Spiegel lesens unter die Nase halten! Wir werden dich auch weiterhin unterstützen!

  5. Weiter so, Herr Röper. Sie machen einen Top-Job!

    Aber verrennen Sie sich nicht im tagespolitischen Krimskrams. Dafür ist der Tag wirklich zu kurz und das allermeiste beim SPIEGEL die Arbeit nicht wert. Diesen Sommer werden die weltweiten Ernteerträge, Rohstoff-, Containerpreise und die Nachwehen der gescheiterten westlichen Corona-Maßnahmen das volkswirtschaftliche Geschehen bestimmen.

    Einige wenige, aber dafür tiefergehende Long-Game-Artikel über die steigende eurasische Integration beim gleichzeitigen Abschied Deutschlands aus der ersten Welt wären eine willkommene Abwechslung.

  6. Ich bin noch nicht lange hier und auch nicht wirklich intensiv. Rußland und Putin sind mir ein Rätsel. Sein Eingreifen kam rechtzeitig und war lautlos gekonnt, um das Land vor einem Ausverkauf zu retten. Also handelt dieser Staatsmann für sein Land, was man von den BRD-Figuren 76 Jahre lang nicht sagen kann. Mittlerweile kommen die Lügen der Alliierten über den WK II ans Tageslicht, viel Bücher wurden und werden geschrieben, in denen die offizielle Variante der Lüge überführt wird, wie auch das Verbrechern von Katyn, wofür am Weihnachtstag 1945? oder 46 ein Dutzend deutscher Wehrmachtsoffiziere gehängt wurden für ein Verbrechen, das sie nicht begangen haben. Der Überfall auf die Sowjetunion war präventiv, weil Stalin 1941 intensiv seine Armee im Westen aufgestellt hatte. warum hält die russische Geschichtsschreibung an den Lügen des Westens fest? Wollen sie sich nicht eingestehen, daß 24 Millionen ihrer Landsleute für die westliche Finanzelite verheizt wurden? Gibt es da sowas wie eine Wahrheitsbewegung? Ein derartiges Video habe ich vor Jahren auf Russisch gesehen, aber es folgte —- nichts. Putin lügt mit jedem Wort, das er über den Krtieg verlauten läßt. Andererseits–warum soll er seine Geschichte beflecken, wenn die BRD-Vasallen sich offiziell bei jeder Gelegenheit ungezwungen das Büßerhemd anziehen?
    Mein Mann (Russe) zieht schuldbewußt den Kopf ein, wenn die Rede auf die Kriege kommt, weil er die Wahrheit kennt. Millionen Russen wissen nichts. Soll das ewig so bleiben? Schon meine Schwiegermutter konnte aus eigenem Erleben kein schlechtes Wort über die deutsche Wehrmacht sagen, aber diese Generation stirbt aus. Übrig bleiben die Lügen. Auf ewig?

  7. Antwort an Rico:
    Da Thomas ja wahrscheinlich keine Zeit hat, hier der Link zum Interview bei Belta: https://www.tvr.by/news/obshchestvo/zhurnalist_iz_germanii_tomas_ryeper_podderzhivaet_mnenie_chto_sobytiya_poslednego_vremeni_ne_inache_/
    Thomas sagt so ungefähr das gleiche wie Lugaschenko, nämlich dass ein hybrider Krieg statt findet:
    „Dass es einen hybriden Krieg gibt, das ist sicher, ich denke, es ist nur so, dass jetzt eine neue Phase begonnen hat. Ich hatte schon geschrieben, bevor Weißrussland ein Transkript von Funkgesprächen mit dem Flugzeug veröffentlichte, dass es sich höchstwahrscheinlich um eine Falle des Westens handelte, und es sieht für mich jetzt sehr danach aus. Sie erfinden die ganze Zeit Vorfälle in die Russland und Weißrussland verwickelt sind, es gibt keine Beweise, aber es gibt Sanktionen und ein großes Konzert von Geschrei. Aber wenn sie selbst etwas tun, zum Beispiel einen Journalisten töten oder das Flugzeug des Präsidenten von Bolivien zum landen zwingen, oder 2016 ein weißrussisches Flugzeug Umdrehen nach Kiew zwingen, dann hört niemand davon. Die Medien schweigen darüber. Das ist das ganze Problem, sie können lügen wie sie wollen, weil niemand die vollständigen Informationen kennt.“

  8. Kannst doch auch mal Urlaub machen, immer mal ein paar Tage. Ich würde das gar nicht durchhalten, ständig vorm Rechner zu hocken. Die Marschrichtung ist doch klar, und wer hier mitliest, ist sowieso kaum noch überrascht über die beschriebenen Vorgänge. Wenn irgendwas pressiert, wird es doch auch auf rt.de oder sputnik zu finden sein. Ich und vermutlich viele andere erwarten keine so hohe Veröffentlichungsdichte.

    1. Dem schließe ich mich ausdrücklich an. Im Eifer der Recherche-Gefechte kommen oft zu viele Einzelheiten als eigene Artikel. Eine oder zwei Wochen später haben sich die Einzelheiten relativiert und man hat mehr Überblick – ich warte oft mit Lesen zu aktuellen Themen, bis die erste Aufregung verflogen ist. Mir würde hier genügen, wenn Sie, Herr Röper, zu Beginn einer lauten Medien-Meldung hier einen Hinweis schreiben, dass Sie das Thema aufgegriffen haben und eine oder zwei Wochen recherchieren, bevor Sie dazu einen Artikel hier einsetzen. Das wäre weniger Schreibarbeit.
      Außerdem finde ich, den verkorksten Spiegel-Artikeln sollte nicht so viel Aufmerksamkeit gegeben werden. Sie sind es garnicht wert, dass Sie, Herr Röper, so viel Zeit in die Richtigstellung dieser gehirnverdrehenden Veröffentlichungen investieren! Von mir aus könnten Sie Ihre Website umbenennen und den Spiegel ganz weglassen.

  9. Richte doch einen Autoresponder für dein Mailkonto ein, der darauf auch nochmal lieb hinweist. Dieser Artikel wird schnell im Untergrund verschwinden und nachfolgende Mail-Schreiber-Generationen sind auf das Prozedere nicht hingewiesen und fühlen sich dann ob des nicht-Antwortens brüskiert.

  10. Jo finde es ja trotzdem nett, wenn du tritt der ganzen Arbeit mal antworten kannst. Top Seite. Bin ja ziemlich von Anfang an dabei und sehr froh, dass sich Qualität doch auch mal durchsetzen kann. Damals konntest du noch länger antworten.

    Über PayPal möchte ich nicht gerne spenden. Das ist ja auch ein Decksladen.

  11. Guten Tag Herr Röper und ein großes Dankeschön für Ihre Arbeit!
    Mein Vorschlag: Stellen Sie die Blogteilnahme auf Abonnement um, 100.000 Teilnehmer * 10 € pro Jahr, Hilfskräfte zum Übersetzen / Rohfassung der Texte und Bezahlung müßte sich klären lassen (SBERBANK vielleicht). Ernsthaft!
    Freundlichen Gruß

  12. Vielleicht die Anzahl der Zeichen in Kommentaren und Mails beschränken!

    Einige Kommentare und wahrscheinlich auch Mails sind extrem lang! Auch als Leser der Kommentare kann man nicht mehr alles lesen. Da fallen die „Langen“ dann als erstes hinten runter obwohl sie interessant sein können!

  13. Ein paar Oironen hinsenden geht auch per Kriegsgefangenenpost , gemäß Weltpostvertrag ( bis 5 kg gebührenfrei , ausser Luftpostzuschlaege )
    Anstelle Briefmarken das Wort Kriegsgefangenenpost
    Der Weltpostvertrag gilt. ( in über 190 Staaten )

  14. Das Ding wegen der Spenden ist komplex. Ich boykottiere Pp wegen Drecksladen. Ich besitze keine Kreditkarte. Bücher aus dem Fischer-Verlag kaufe ich im örtlichen Buchhandel, weil ich bewusst den regionalen Einzelhandel unterstütze und dort mit Bargeld bezahle. Ich beteilige mich mit Entschiedenheit an der Erhaltung des Bargelds – daher kommt Kryptowährung für mich nicht in Betracht.
    Wenn ich ein Buch aus dieser Seite über den Buchhandel kaufe, bekommt also Herr Röper keine Provision durch meinen Buchkauf.
    Die Idee von apied vom 28. Mai 18:18, über den Verlag ein eigenes Konto für diese Website einzurichten, kommt meinen Möglichkeiten am nächsten und dünkt mich bedenkenswert.

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