Nahostkonflikt

Korrespondentenberichte aus Israel und Gaza

Das russische Fernsehen hat am Sonntag im Nachrichtenrückblick "Nachrichten der Woche" wieder Korrespondenten aus Israel und Gaza berichten und so beide Seiten gleichberechtigt zu Wort kommen lassen.

Die russische Berichterstattung über den aktuellen Konflikt zwischen Israel und den Palästinensern ist wesentlich ausgewogener als im Westen, weil in Russland Korrespondenten von beiden Seiten berichten, wie ich auch vor einer Woche schon aufgezeigt habe. So war es auch dieses Mal wieder. Das russische Fernsehen übt bei solchen Konflikten ausgesprochene Neutralität, die so weit geht, dass die Konfliktparteien nach alphabetischer Reihenfolge zu Wort kommen, damit niemand aus der Reihenfolge der Beiträge eine etwaige Bevorzugung einer Seite interpretieren kann. Das hat das russische Fernsehen schon im Konflikt über Bergkarabach so gemacht und jetzt auch wieder im Nahostkonflikt. Daher kommt immer zuerst der Bericht aus Israel, weil „I“ im Alphabet vor dem „P“ für Palästina steht.

Bevor wir zu den Korrespondentenberichten kommen, noch ein wichtiges Detail. Ich werde immer wieder gefragt, warum Russland gegenüber Israel so freundlich ist, obwohl es zwischen beiden Ländern so große Differenzen zum Beispiel in Syrien gibt. Der Grund sind die vielen Russen, die nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion nach Israel gegangen sind und die dort inzwischen die größte Bevölkerungsgruppe stellen. Diese Menschen sind Wähler in Israel und niemand kann dort eine Politik machen, die ihnen nicht gefällt. Das gilt auch umgekehrt, denn die haben noch immer Freunde und Verwandte in Russland, die auch in Russland eine wichtige Gruppe stellen. Daher sind die Regierungen von Russland und Israel dazu gezwungen, miteinander auszukommen.

Wie stark die russische Bevölkerung in Israel ist, sieht man an dem Korrespondentenbericht aus Israel, denn alle, die da interviewt werden, auch die Soldaten und Offiziere, sprechen mit dem Korrespondenten akzentfrei Russisch.

Nun kommen wir zu den Korrespondentenberichten, zuerst der Bericht aus Israel von Sergej Paschkow.

Beginn der Übersetzung:

Israel kehrt zum normalen Leben zurück

Die ganze Welt verfolgt den eskalierenden Konflikt zwischen Israel und Palästina mit Sorge. In den 10 Tagen des Krieges tauschten die Parteien tausende Raketenangriffe aus. Die Zahl der Todesopfer geht in die Hunderte. Am 20. Mai wurde schließlich ein Waffenstillstand erklärt.

Es war Krieg, aber der war gestern. Heute sonnt man sich in Israel an den Stränden, grillt in den Parks und reserviert sich einen Tisch in den überfüllten Cafés. Elf Tage Konfrontation, viereinhalbtausend Granaten und Raketen aus Gaza, unaufhörliche Sirenen in Ashdod und Ashkelon, wo Granaten und Schrapnelle mehr als 790 Gebäude beschädigt oder zerstört, aber nur drei Bewohner getötet haben. Allerdings brauchen Tausende von Menschen Hilfe von Ärzten, Freiwilligen und Sozialdiensten.

Ein direkter Raketentreffer in einem Haus bedeutet, dass Wohnungen in mehreren Stockwerken zerstört wurden, das Menschen ihr Zuhause verloren und nur deshalb überlebt haben, weil sie die Anforderungen des Heimatfrontdienstes einwandfrei eingehalten haben. Aber diese Überlebenden müssen ernährt werden, sie müssen behandelt werden, sie brauchen ein Dach über dem Kopf.

Vorsicht wurde zum Synonym, zu einer Lebenseinstellung. Daran haben sie sich gewöhnt. So, wie sie sich daran gewöhnt haben, mit zwanzig oder dreißig Familien in einer Unterkunft zu übernachten.

„Ashdod ist buchstäblich zerschossen. Wie viel Zeit verbringen Sie und Ihre Kinder hier?“, frage ich eine Frau.

„Achtzehn Stunden am Tag sind wir hier. Wir gehen nach Hause, um zu essen und uns zu waschen und dann kommen wir zurück. Seit zehn Tagen wohnen wir nun hier. Die Kinder haben Angst, zu Hause zu sein, deshalb kommen wir hierher“, antwortet sie.

Aschdod und Aschkelon, Israels zwei größte Hafenstädte, erlebten den Höhepunkt des Beschusses letzte Woche am Abend von Schawuot, als sich die Gläubigen versammelten, um die Übergabe der Tora zu feiern.

Man sieht ein großes Loch in der Wand und im Dach der Synagoge, es ist das Ergebnis eines direkten Granattreffers. Erstaunlich ist, dass die Gemeinde, die sich unmittelbar nach dem Beschuss versammelt hatte, einfach alle Trümmer beseitigt und trotzdem den Feiertagsgottesdienst abgehalten hat.

Zwölf Tote und fünfzig Schwerverletzte in elf Tagen und Nächten unaufhörlichen Beschusses sind das Ergebnis außergewöhnlicher menschlicher Disziplin, meint Oberst Avi Berman vom Heimatfrontdienst.

„Die Dauer des Luftalarms entspricht der Zeit, die bis zum Einschlag der Rakete zur Verfügung steht. Das heißt, in Tel Aviv dauert der Luftalarm eineinhalb Minuten, in Be’er Sheva eine Minute, in Ashkelon fünfundvierzig Sekunden. Und wenn der Luftschutzalarm vorbei ist, weiß jeder, dass er bereits in einem Schutzraum sein muss“, so Berman.

Aber es waren nicht nur die Betonbunker, Fensterläden und Sicherheitstüren aus Stahl, die die Israelis vor Tod und Verletzungen bewahrt haben. Es ist der Iron Dome, ein einzigartiges, hochmodernes Luftabwehrsystem-System. Und es funktioniert.

Seit der letzten Operation in Gaza im Jahr 2014 hat sich die Effektivität des Iron Dome mehr als verdoppelt. Und das Land hat in kurzer Zeit ein ganzes Netzwerk solcher Raketenabwehrsysteme geschaffen, das fast den gesamten Himmel über Israel abdecken kann.

Der Iron Dome jagt nur nach Raketen, die Wohngebiete und Infrastruktur bedrohen. Entdeckt er eine fliegende Rakete, gibt er dem betroffenen Bereich ein Alarmsignal. Die Gefechte zwischen den Hamas-Raketen und den Abwehrraketen des Iron Dome vermittelten am israelischen Nachthimmel den Eindruck eines Weltraumdramas.

„Wir schaffen es, 90 Prozent aller aus Gaza abgefeuerten Raketen abzufangen. Können Sie sich vorstellen, wie Israel heute aussehen würde, wenn wir diese 90 Prozent der Raketen nicht abfangen könnten? Ich habe vor zehn Jahren das Kommando für die ersten Abfangraketen des Iron Dome gegeben. Seitdem hat sich die Effektivität enorm gesteigert“, so Doron, Brigadegeneral und ehemaliger Kommandeur der Luftabwehr der israelischen Luftwaffe.

Das sichere Hinterland erlaubte es der israelischen Armee, den Gazastreifen Tag und Nacht aus der Luft, vom Land und vom Meer aus anzugreifen. Solch massive Angriffe, bei denen bis zu achtzig Flugzeuge der israelischen Luftwaffe gleichzeitig am Himmel operieren, hat es in der palästinensischen Enklave noch nie gegeben.

„Eines der Hauptziele unserer Luftwaffe ist der unterirdische Tunnel, den wir entdeckt haben und der sehr groß ist. Wir wissen, dass wir mehr als hundert Kilometer dieser unterirdischen Stadt beschädigt haben“, sagte Anna Ukolova, die Sprecherin der Israelischen Verteidigungsstreitkräfte.

Hier werden diese verzweigten taktischen Tunnel als „Hamas-U-Bahn“ bezeichnet. Zu den Errungenschaften des Militärs zählen die Eliminierung von zweihundert Kämpfern und fünfundzwanzig Feldkommandeuren, Dutzenden von zerstörten Mehrfach-Raketenwerfern, zerstörte Hauptquartiere, Banken, Regierungsbüros, Lagern und Produktionsstätten von Raketen und etwas anderes, über das noch nicht gesprochen werden darf.

„Noch ist nicht alles öffentlich bekannt. Die Hamas weiß übrigens auch noch nicht alles, aber viele unserer Errungenschaften werden mit der Zeit bekannt gemacht. Zu diesem Zeitpunkt kann ich sagen, dass wir mutige und unerwartete Maßnahmen ergriffen haben, ohne uns in unnötige Abenteuer zu verwickeln“, sagte Benjamin Netanjahu, Israels Premierminister.

Israel kehrt zum normalen Leben zurück und schüttelt die Ereignisse der vergangenen Wochen wie einen schweren Albtraum ab. Aber nichts davon war ein Traum. Die Armee und die Polizei haben ihre Arbeit getan, aber nur Politiker können die Knoten des Konflikts entwirren und die schmerzhaften Probleme lösen.

Ende der Übersetzung

Nun der Bericht von Evgeni Poddubny aus Gaza.

Beginn der Übersetzung:

Die Hamas feiert den Sieg

Die Hamas-Bewegung feiert den Sieg. Aber es ist sicher kein Sieg für Palästina und schon gar kein Sieg für Israel. Die 11 Tage, die das Raketen- und Bombenduell gedauert hat, lassen die Führer der in Gaza herrschenden Bewegung nun optimistisch in die Zukunft und ins Westjordanland blicken. Das Wichtigste, was die Hamas gewonnen hat, ist Popularität dort, wo noch die andere Partei an der Macht ist.

„Das palästinensische Volk und der gesegnete Widerstand werden sich niemals zurückziehen oder aufhören, sie werden ihren Weg nach Jerusalem fortsetzen. Das Blutvergießen während dieser Schlacht und früherer Schlachten und während der langen Phasen der Konfrontation zwischen unserem Volk und unseren Feinden ist der Widerstand auf dem Weg nach Jerusalem, das Blut auf dem Weg zur heiligen al-Aqsa-Moschee und allen palästinensischen Gebieten“, sagte Ismail Haniyeh, Führer der palästinensischen Hamas-Bewegung. Und dass die Hamas nun in den Augen aller Palästinenser der Verteidiger des Heimatlandes ist, ist das Verdienst der israelischen Verteidigungskräfte.

Während der gesamten 11 Tage der bewaffneten Konfrontation wurden Menschen in Gaza begraben. Manchmal wurden ganze Familien begraben. Hunderte von Zivilisten sind trotz der SMS-Warnungen der israelischen Verteidigungsstreitkräfte unter Feuer geraten. Das sagt die Statistik des Gesundheitsministeriums von Gaza: 243 Menschen wurden durch israelische Luftangriffe und Artillerieschläge getötet, nicht mitgezählt sind die Kämpfer des Islamischen Dschihad und des militärischen Flügels der Hamas, unter den Toten sind 66 Kinder und 39 Frauen.

Fast zweitausend Menschen wurden in Gaza in den 11 Tagen verletzt. Die Krankenhäuser hatten Mühe, die Flut von Verletzten zu bewältigen. Die Ärzte waren knapp an Medikamenten und Blutprodukten.

„Unsere Botschaft an Israel, seine Armee und Netanjahu lautet: Ihr habt Kinder getötet und wir haben eine ganze Generation großgezogen, die eure Verbrechen miterlebt hat, diese Generation wird sich rächen“, sagten die Palästinenser.

Dies ist nicht das erste Mal, dass Zivilisten in Gaza Geiseln des palästinensisch-israelischen Konflikts geworden sind. Und anscheinend machen sich nur wenige in der Führung der Bewegung oder in der Führung Israels Gedanken um diese Opfer.

„Die Flugzeuge haben die Straße beschossen und wir hatten keine Ahnung, wohin wir rennen sollten. Es gab einen Schlag. Hier hat alles gewackelt. Wir wussten nicht, was los war, wir haben geweint. Was war das für ein Erdbeben? Aber das war die israelische Armee“, erinnert sich ein Palästinenser.

Statistisch gesehen, hat die israelische Armee der Bewegung enormen Schaden zugefügt. Tunnel, Raketenwerfer, Infrastruktur und mehr als 30 Feldkommandeure verschiedener Ebenen wurden eliminiert. Aber die Reaktion der Hamas-Führung ist so, als ob das als akzeptabler Schaden angesehen würde. Jeder scheint von diesem Konflikt das bekommen zu haben, was er wollte. Die Hamas hat nur verloren, was sie wieder aufbauen kann, auch wenn das Jahre dauert. Aber ihr Imagegewinn ist wesentlich größer.

Die Führer der Bewegung begannen sogar, vor drohenden Raketenangriffen zu warnen – ein solcher Gruß an die israelischen Verteidigungsstreitkräfte war natürlich eine eher zynische Formalität.

Gaza benutzte ungelenkte Raketen und die Hamas traf bewohnte Gebiete mit nur einer groben Vorstellung davon, wo die Granaten explodieren würden. Der mediale Teil wurde wieder einmal der Bewegung überlassen. Die Zahl der zivilen Opfer in der palästinensischen Enklave ist hundertmal höher und es ist egal, dass Israel den Iron Dome und das System aus Luftschutzbunkern hat, die anti-jüdische Stimmung in der Region ist auf einem neuen Höhepunkt.

Dabei haben sich Israels traditionelle historische Gegner in der Region auf verbale Proteste und Verurteilungen beschränkt. Der türkische Präsident versuchte es am lautesten, aber selbst Ankara verbreitete nur Verfluchungen über diplomatische Kanäle. Die emotionalen Erklärungen hatten wohl kaum Auswirkungen auf den Prozess.

Im Libanon hielt sich die Hisbollah zurück, während die Regierung alles tat, um nicht in den Konflikt hineingezogen zu werden. Sie hatte Angst, in der ohnehin schweren politischen und wirtschaftlichen Krise die libanesische Staatlichkeit zu gefährden.

Palästinensische Flüchtlinge in arabischen Ländern, die an Israel angrenzen, haben versucht, sich in den Konflikt einzumischen. Sie feuerten sogar selbstgebaute Raketen in Richtung Israel. Aber die palästinensischen Aktivitäten wurden von den lokalen Geheimdiensten schnell beendet. Es war, als ob jeder wusste, dass der Krieg in den nächsten Tagen enden wird.

Überhaupt war die internationale Reaktion auf die Eskalation in Gaza zurückhaltend, wenn nicht in der Form, so doch in der Substanz. Selbst die Zerstörung des internationalen Medienzentrums, in dem die Büros der wichtigsten internationalen und arabischen Medien untergebracht waren, löste nicht das übliche Maß an Kritik aus, das sicherlich um ein Vielfaches größer gewesen wäre, wenn das irgendwo anders auf der Welt passiert wäre. Im Moment ist es die Hamas, die unter allen palästinensischen Kräften die Führung innehat. Und die Position von Mahmoud Abbas ist schwächer denn je.

Wenn Ismail Haniyehs Einfluss in naher Zukunft seine Position im Westjordanland stärkt, dann geschieht das dank der israelischen Aktionen und es wird sicherlich ein Schlag für die Sicherheit des jüdischen Staates sein, denn es ist das eine, die Hamas in einer blockierten Enklave zu haben, aber etwas ganz anderes, sie in den anderen palästinensischen Gebieten zu haben. Die Fahnen der Bewegung sind schon da, die „Al-Aqsa-Märtyrer-Brigaden“, die Abbas so mühsam liquidiert hat, sind wiederbelebt worden.

Es scheint, dass Israel eine politische Lösung aufgegeben hat. Warum sonst sollte es die Hamas im Westjordanland gestärkt haben? Es ist erst zwei Wochen her, dass der Konflikt begann, aber niemand scheint sich daran zu erinnern, womit er begann. Die Unruhen begannen wegen des Zugangs zu muslimischen Heiligtümern in der Altstadt und wegen der Vertreibung von Palästinensern aus ihren Häusern in Jerusalem. In der Tat haben 11 Tage dieser neuen Konfrontation nichts geändert. Solche Gründe kann man immer wieder schaffen.

Ende der Übersetzung

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Autor: Anti-Spiegel

Thomas Röper, geboren 1971, hat als Experte für Osteuropa in Finanzdienstleistungsunternehmen in Osteuropa und Russland Vorstands- und Aufsichtsratspositionen bekleidet. Heute lebt er in seiner Wahlheimat St. Petersburg. Er lebt über 15 Jahre in Russland und spricht fließend Russisch. Die Schwerpunkte seiner medienkritischen Arbeit sind das (mediale) Russlandbild in Deutschland, Kritik an der Berichterstattung westlicher Medien im Allgemeinen und die Themen (Geo-)Politik und Wirtschaft.

4 Antworten

  1. Russland muss mit Israel auskommen?
    Ich dachte es geht um Einhaltung von Recht, Gesetz und UN Resolutionen?
    Haben die anderen Ethnien keinen Anspruch auf die Wahrung ihrer Anliegen nur weil sie keine Russen sind?
    Ist es also in Ordnung wenn Israel Menschen aus Gebieten vertreibt damit man dort Wohnungen für russische Übersiedler/Heimkehrer/Vertreiber bauen kann? Vielleicht sollte sich Russland dann zum Schutz der Palästinenser vor Vertreibung ganz besonders um seine jüdischen Bürger im Inland kümmern. Immerhin können die eine Autonome Region dort besiedeln , etwas was man anderswo nicht hat. Dort verstößt man gegen geltendes Recht. Besetzte Gebiete dürfen vom Besetzer nicht besiedelt werden und Ansässige nicht vertrieben werden.
    Die Politik bzw politischen Entscheidungen, Gesetze usw werden nach 30 Jahren also inzwischen von Menschen russischer Herkunft gestaltet. Dann dürfte es ja kein Problem sein den Russen in Israel zu erklären das Palästinenser die gleichen Rechte haben in dem Gebiet zu leben usw.

    Immer nur so zu tun als wären alle Palästinenser Terroristen denen man nach belieben Nahrung, Wasser und Bomben zuteilen kann sollte nicht zu einer glaubwürdigen Politik gehören.

  2. Man sollte endlich mal die Frage öffentlich stellen – wo diese schekel-zähler wirklich herkamen und warum… – nur dann kann auch objektiv darüber geurteilt werden. Einer verbrecherischen Barbarenhorde einfach ein Stück Land zu „schenken“ was einem nicht gehörte (britische Praxis??) – ist definitiv KEINE Lösung – und dann auch noch wegsehen, wenn diese Barbaren rauben, morden, lügen und okkupieren und annektieren – sowie viele weitere Verbrechen begehen – immer unter dem Passus der „möchte-gern-dauer-opferrolle-inhaber“ – so geht das wirklich nicht!!

  3. *** Dies ist nicht das erste Mal, dass Zivilisten in Gaza Geiseln des palästinensisch-israelischen Konflikts geworden sind. ***
    Wo ist das NEUTRAL, wenn das Narrativ des Wahrheitsministerium, nach gebetet wird, das die Palästinenser Führung, ihre Zivilisten als Schutzschilde benutzen.
    Russland haben eure Partisanen, auch ihre Mitmenschen als Schutzschilde Missbraucht ????? Oder mussten sie sich einfach nur gegen einen fremden Aggressor , die Wehrmacht und die SS Divisionen zur Wehr setzen., Genauso ist es auch in Palästina, da wurden auch, die Semitischen Ureinwohner, von einer fremden Aggressionsmacht, der Hagana, Irgun, Palmach, usw usw usw überfallen und Abgeschlachtet, wie die Menschen in Russland, von den Ausbildern des Hagana, Irgun, Palmach, usw usw usw der SS.
    Russland VERGESST nicht eure eigene Geschichte, nur weil die Schöpfer und Eigentümer dieses Khasarisch Siedler-kolonialen Gebilde Israel, euch über ihren KriegsKöter US Imperium, dieses Narrativ und die Verdrängung, eurer eigenen Geschichte, in die Hirne geprügelt hat. Dieses Kunstgebilde Israel, wurden von der selben Macht geschaffen, wie das Kunstgebilde Ukraine.
    Auch mit 400 Atombomben, wird UNRECHT, N I E zu Recht

  4. Frage mich immer, was wohl die Leute tun würden, die da unten leben. Statt Krieg, meine ich.
    Nach allem, was ich weiss, kommt man untereinander doch gut aus. Viele Palestinenser arbeiten doch in Israel und kulturell ist man sich doch viel ähnlicher als zb mit den Europäern.

    Leider werden die nicht gefragt. Die Extremisten sitzen in den Regierungen und für die stabilisiert der Krieg ihre Machtposition. So jedenfalls kommt mir das vor. Hätten die ‚Eliten‘ ein Interesse am Frieden, wär das Morden morgen früh vorbei.

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