Energiewende

Warum Wind- und Solarenergie keine große Zukunft haben

Im Westen, wo man aus ideologischen Gründe auf den Ausbau von Wind- und Sonnenenergie setzt, wird nicht berichtet, dass der Klimawandel auch zu einer Abnahme der durchschnittlichen Windstärke geführt hat. Was das für die Stromproduktion durch Windräder bedeutet, kann sich jeder leicht ausmalen.

Dass es vernünftig ist, den Anteil fossiler Energien zu reduzieren, und sei es nur der Luftqualität wegen, bestreitet niemand. Allerdings sollte man dabei auf Energieformen umsteigen, die stabil Strom produzieren. Das Jahr 2021 hat in vielen Teilen der Welt gezeigt, dass es überall dort Probleme mit der Stromversorgung und den Strompreisen gegeben hat, wo man auf die wetterabhängigen Windturbinen und Solarpaneele gesetzt hat. Trotzdem wollen westliche Politiker ihren Irrtum aus ideologischen Gründen nicht einsehen und setzen sogar noch auf eine Verstärkung des Ausbaus von Wind- und Sonnenenergie.

Als Beimischung zum Energiemix sind Wind- und Sonnenenergie durchaus sinnvoll, aber wenn sie einen so großen Anteil am Strommix einnehmen, dass man von ihnen abhängig wird, dann passiert zwangsläufig das, was wir gerade in Europa erleben: Eine Energiekrise und explodierende Strompreise.

In Russland wird über das Thema Energiewende daher vollkommen anders berichtet und diskutiert als im Westen, wie ich erst kürzlich an einem Beispiel aufgezeigt habe, das Sie hier finden. Nun hat das russische Fernsehen in einem weiteren Beitrag gezeigt, dass diese Probleme eher zunehmen werden.

Der Grund ist, dass der Klimawandel zwar zu einem verstärkten Auftreten extremer Wetterphänomene, wie schweren Stürmen, geführt haben mag, aber der Klimawandel hat auch dazu geführt, dass der Wind im Durchschnitt weniger stark weht und dass es immer öfter zu Flauten kommt, bei denen die teuren Windräder zu einer sehr unnützen Dekoration in der Landschaft verkommen. Da man solche Berichte in westlichen Medien nicht bekommt, habe ich den Beitrag des russischen Fernsehens zu dem Thema übersetzt.

Beginn der Übersetzung:

Europas grüne Energie hat den Witterungsbedingungen in diesem Herbst nicht standgehalten. Der Ausfall von Windturbinen in der Nordsee hat die Europäer gezwungen, sich anderweitig mit Strom einzudecken. Die Stromkosten stiegen auf Rekordhöhen. In Großbritannien stiegen die Strompreise im September um fast das Siebenfache. In Deutschland, Frankreich und den Niederlanden sind die Kosten für Strom stark angestiegen.

Dennoch geben die europäischen Länder die Idee, große Windkraftprojekte zu realisieren, nicht auf. In Dänemark wurde beschlossen, eine künstliche Insel in der Nordsee zu schaffen, die 200 Windturbinen Platz bieten soll. Die Anlage wird die Größe von 18 Fußballfeldern haben.

„Wir liefern Ausrüstung für die Windenergieerzeugung in die ganze Welt. Wir haben insgesamt 100 Gigawatt an Windturbinen in 75 Ländern installiert“, sagte Oriol Siurana, Meteorologe bei einem Windturbinenhersteller.

Alternative Energiequellen, insbesondere Solar- und Windkraftanlagen, sind jedoch in hohem Maße von den Wetterbedingungen abhängig. Und die derzeitige Herbstkrise ist keineswegs eine Ausnahme von der Regel.

Im Januar 2021 stand Europa am Rande eines massiven Stromausfalls. Die riesigen Propellerfelder waren wegen der eisigen Temperaturen eingefroren, die Solarpaneele waren mit Schnee bedeckt.

Man könnte sich auch an Texas erinnern, das im letzten Winter in Dunkelheit gefallen ist. Der Blackout endete in einer echten Katastrophe für den ganzen Staat.

„Was wir früher über Wettervariabilität und Klima wussten, erlaubt es uns heute nicht mehr, unsere Arbeit vollständig zu planen. Wir brauchen mehr Forschung, um zu verstehen, wie sich die Klimamodelle weiterentwickeln werden. Wir sind auch besorgt darüber, wie sich der Klimawandel auf die Verfügbarkeit von Wind als Ressource auswirken wird. Welche Garantien gibt es, dass die Leistung bestimmter Windparks auf demselben Niveau bleibt und wie lange?“, macht sich Oriol Siurana Sorgen.

Die Frage ist berechtigt. Zumal Wissenschaftler einen weiteren wichtigen Klimatrend auf dem Planeten entdeckt haben – die globale Abnahme von Wind. In den letzten drei Jahrzehnten ist ein Rückgang der Windgeschwindigkeit in Bodennähe zu beobachten. Diese Verlangsamung der Oberflächenwinde betrifft hauptsächlich die mittleren Breiten beider Hemisphären. Die Klimaforscher untersuchen noch immer die Ursachen dieses Phänomens und versuchen zu verstehen, ob die Abschwächung auch in Zukunft anhalten wird. In jedem Fall ist eine globale Flaute kein guter Zeitpunkt für den Bau von Windkraftanlagen. Noch viel weniger sollten sie zur Hauptenergiequelle werden.

Hier sehen Sie eine Schätzung darüber, wie sich die Windgeschwindigkeiten in den letzten 60 Jahren verändert haben. Es hat sich gezeigt, dass die Häufigkeit von Flauten deutlich zugenommen hat. Interessant ist, dass dies in kontinentalen Gebieten stärker ausgeprägt ist. Wenn die Atmosphäre jetzt zum Beispiel an Küsten im Durchschnitt um 30 Prozent häufiger Flaute hat, haben sich die Perioden solcher Flauten im Landesinneren fast verdoppelt.

Der Hauptgrund ist eine Veränderung der atmosphärischen Zirkulationsmuster. In den 1960er Jahren zum Beispiel war der wichtigste Wetterfaktor in Europa der Einfall atlantischer Stürme aus dem isländischen Tiefdruckgebiet. Jetzt gibt es eine zunehmende Anzahl von Blockierungsprozessen aufgrund der anormalen Entwicklung von Azoren- und skandinavischen Hochdruckgebieten. Wir haben schon berichtet, dass es im Zeitalter der globalen Erwärmung die Zahl solcher atmosphärische Blockierungen um das anderthalbfache gestiegen ist, was in diesem Sommer über der Nordsee zu beobachten war.

Ende der Übersetzung

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Autor: Anti-Spiegel

Thomas Röper, geboren 1971, hat als Experte für Osteuropa in Finanzdienstleistungsunternehmen in Osteuropa und Russland Vorstands- und Aufsichtsratspositionen bekleidet. Heute lebt er in seiner Wahlheimat St. Petersburg. Er lebt über 15 Jahre in Russland und spricht fließend Russisch. Die Schwerpunkte seiner medienkritischen Arbeit sind das (mediale) Russlandbild in Deutschland, Kritik an der Berichterstattung westlicher Medien im Allgemeinen und die Themen (Geo-)Politik und Wirtschaft.

37 Antworten

  1. Ist doch sowieso alles nur Geldschneiderei – denn weil die Märkte gesättigt sind und (fast) alle Menschen so ziemlich alles zum Überleben haben, sowie eine gewaltige Menge an „Luxus-Gütern“ – braucht es eine neue Konjunktur, um Industrie&Co. wieder in Gang zu bringen… – ergo…: man konstruiert Krisen, Pandemien und andere Hysterien – um neue Produkte an den Mann zu bringen und dabei alles „Alte“ zu entwerten, siehe z.B. die Autos – alle alten sollen weg – nur noch „Elektro“ – doch was bei der Produktion von diesem Elektro-Schrott alles an Giften und anderem Dreck Verwendung findet/anfällt – ist unter aller Sau… – von wegen „sauber“… 😝

    1. Im schottischen Glasgow ist vom 31.10. bis 12.11. noch eine UN-Klimakonferenz. Die erlauchten Teilnehmer nächtigen auf Kosten der Allgemeinheit im Gleneagles Hotel, 75 km vom Tagungsort entfernt. Zum Hin- und Herkarren haben die Veranstalter 20 neue Tesla angeschafft, Stückpreis rund 100 Tausend Pfund. Und weil es am Tagungsort keine Ladestation gibt, brauchen sie zum Aufladen über Nacht Diesel-Generatoren.

      Zur olivgrünen Weltrettungssekte schreiben sich die Witze wie von selbst…

      Quelle: zerohedge com/markets/un-climate-change-conference-reportedly-using-diesel-generators-charge-teslas-being-used

      1. Klingt fast wie die Geschichte von den Schildbürgern, als die Pferde aus der Koppel ausbrachen und ins Haferfeld einfielen und dort durch Fressen und Zertreten Schaden anrichteten. Die Schildbürger beratschlagten nun, was zu tun sei, denn wenn jetzt einer versuchen würde, die Pferde aus dem Haferfeld zu jagen, würde er ja selber Hafer breittreten! In der Zeit fraßen die Pferde weiter und schließlich wurde beschlossen, das sechse den einen ins Feld tragen, damit er die Pferde wegjagen könne!

  2. Das Märchen von Kohlendioxid, Wasserdampf und Stickoxiden als Schadstoffen ist eine Jahrhundertlüge! Alles sind Lebensmittel oder Dünger! Eine irregeleitete und verdrehte Generation missbraucht sogar Kinder und Jugendliche für ihre Verbrechen an Mensch und Tier, Pflanze und Natur.

    Ein paar Merksätze
    1. Chemikalien, Nanopartikel und nichtanaloge Strahlen im Alltag sind gefährlich. Kohlendioxid ist ein Lebensmittel. Stickoxide zerfallen schnell. Sie sind Dünger.
    2. Klima ist eine Statistik. Wetteränderungen finden nur lokal und kurzweilig als Geoengineering statt. Die Sonne steuert das Wetter. Vulkanstaub behindert die Sonnenstrahlung. Stände die Erdachse auf Null Grad, wäre es vorbei mit den Wetterextremen seit einigen Jahrtausenden.
    3. Ballungsräume schaffen Probleme. Aus schmutzigen Gedanken erwächst eine schmutzige Welt, sogar das Wetter wird beeinflusst.
    4. Erdöl, Erdgas und Steinkohle sind nichtbiologischen Ursprungs. Sie bilden sich laufend aus dem Erdinneren neu. Ökostrom ist Fakepower und umweltschädlich. Sie kostet das drei- bis fünffache, stört das Wechselstromnetz und macht Gas- und Dampfkraftwerke unwirtschaftlich.
    5. Es gibt weder eine Überbevölkerung noch eine Bevölkerungsexplosion! Seit 1963 ist das Wachstum der Menschheit rückläufig!

    Mehr unter https://www.dz-g.ru/Energiewirtschaft

    1. Sehr richtig was sie schreiben. Blos genügt es wohl leider nicht das als Hans-Wurst unter die Leute zu bringen. Sie sehen ja wie die „Deutsche Umwelthilfe“ das macht: Man muss klagen. Beweismittel sammeln, bspw. gegen RyanAir, Lufthansa usw. welche alle Geoengineering betreiben und somit für Wetterkatastrophen wie im Ahrtal verantwortlich sind. Und raus mit der Klage! Für einen gemeinnützigen Verein sollte das kein Thema sein. Auch wenn man selbst den Klimawandel etwas anders versteht, gerade die streifenziehende Luftfahrt kann man über das Klimathema effektiv erden.

      1. „ja, und die Erde ist eine Scheibe….“

        Ja. Und weil deren Achse nicht auf auf Null steht, ist „das Wachstum der Menschheit rückläufig“. Sie rutschen nach und nach alle über den Rand. 😎

  3. Ich kann ihre ganze neobolschewistische Agenda nicht mehr hören oder lesen, schon gar nicht ertragen. Klimaschutz bei Verbrechen gegen Mensch, Tier und Natur in Form von Völkerzerstörung=Menschenmischmasch, Massentierhaltung und Tierversuchen und Abholzung der Wälder und Schaffung von Monokulturen. Die Organisatoren haben in Politik (Duldung), Wirtschaft (Profit um jeden Preis) und Medien (haben keine Kontroll- und Kritikfunktion) die volle Verantwortung und müssen sich für ihre Verbrechen verantworten. Man sieht es ganz deutlich, daß sie psychisch schwer krank sind.

  4. Das Problem bei den erneuerbaren Energien ist, dass man nicht planen kann, wann der Strom erzeugt wird. Und da der Strom nicht gespeichert werden kann, wird extrem viel Strom produziert, der nicht genutzt wird. Heißt eigentlich gibt es eine riesige Überkapazität an Strom, der aber nicht genutzt werden kann.
    Solange es also keine Lösung gibt, welche eine große Menge an Energie speichern kann, wird man weiterhin auf andere Energieträger angewiesen sein.

    1. Nun, sie haben ja auch bei den „erneuerbaren“ Energien genau den
      umgekehrten Effekt:

      Wenn der Wind nicht weht, die Sonne nicht scheint, erzeugen auch noch so viele WKA
      und Solarpaneele nur eine geringe Menge an Energie.

      Wenn man also auch die dringend benötigten Speicher haette, so waere eine alleinige
      Energieversorgung durch „erneuerbare“ Energien trotzdem quasi ein russisches Roulette
      mit fünf Kugeln.

      Mal ganz ungeachtet der Größe solcher Speicher und deren Kosten, die in naher Zukunft wohl
      aufgrund der benötigten Größe gar nicht bezahlbar sind, müßten sie trotzdem fossile Kraftwerke
      oder Kernkraftwerke in Reserve behalten, da sie nie genau einschaetzen können, wielange nun eine
      Dunkelflaute, die sich auch über Tage und Wochen hinwegziehen kann, anhalten wird.

      Denn auch der „beste“ Speicher kann zwar eine gewisse Zeit überbrücken, aber eben nicht über mehrere Tage oder Wochen.

      Dazu kommt noch, daß es ja nicht nur um ein „Teil“ der sogenannten Stromversorgung geht,
      sondern auch der Verkehr vollstaendig auf E-Mobilitaet umgebaut werden soll und in den Haushalten
      nun Waermepumpen anstatt Gas- und Ölheizungen die erforderliche Waerme liefern sollen.

      Es wird also in Zukunft nicht weniger, sondern mehr Energie benötigt, die schon von den Dimensionen her und den von ihnen angesprochene „Planungsunsicherheit“ des „grünen“Stroms nicht ohne einen zweiten „Kraftwerkspark“ aus Gas, Kohle oder Kernkraftwerke auskommen wird…

  5. Fakt ist, und da beißt die Maus keinen Faden ab: so kein Wind und keine Sonne vorhanden, auch Dunkelflaute genannt, muss Elektrizität (Energie) aus anderen Quellen bereit gestellt werden. Oder es wird immer wieder dunkel. Das ist physikalisches Grundwissen.

    1. Oder wir passen unseren Lebensrhythmus wieder dem ursprünglichen – natürlichen an:
      Mit dem ersten Hahnenschrei stehen wir auf, und mit den Hühner gehen wir schlafen…
      Das klappt sogar, wenn wir dereinst alle Biolandwirte sein werden…

  6. > Allerdings sollte man dabei auf Energieformen umsteigen, die stabil Strom produzieren.

    Welche hätten Sie da denn so vorzuschlagen? Stabil ist übrigens nicht präzise, denn der Strombedarf ist weder über den Tag noch übers Jahr konstant. Es gilt, die Tageslastkurve zu befriedigen, also Kapazitäten vorzuhalten, die über Stunden des Tages nur zu einem Bruchteil ausgelastet werden. Das haben die deutschen Kohlekraftwerke über Jahrzehnte hingekriegt, aber die laufen ja nicht unter „erneuerbar“.

    > Das Jahr 2021 hat in vielen Teilen der Welt gezeigt, dass es überall dort Probleme mit der Stromversorgung und den Strompreisen gegeben hat, wo man auf die wetterabhängigen Windturbinen und Solarpanele gesetzt hat.

    Dafür hätte ich doch gern mal viele Belege („in vielen Teilen der Welt“, Hervorhebung von mir). Mir fällt keine einzige Region ein; das werden Sie mir nachsehen. Und bitte kommen Sie mir nicht mit Mitteleuropa. Das Problem resultiert hier nicht aus den Erneuerbaren, sondern aus der Stilllegung der Nichterneuerbaren, ohne für ausreichend Ersatz gesorgt zu haben. Die Erneuerbaren lindern im Gegenteil das Problem; ohne sie wäre derzeit Schicht im Schacht. Altmeier wird sich freuen, wenn Sie ihm solche Schützenhilfe leisten. Ob er geahnt hat, dass es einmal zu Problemen führen wird, wenn man zwar ein AKW und Kohlekraftwerk nach dem anderen stilllegt, aber den Ausbau der Erneuerbaren torpediert, weiß ich nicht, aber Sie tun ihm den Gefallen, die Emotionen genau in die Richtung zu lenken, in der er sie haben will. Und Gazprom freut sich natürlich auch, weil die sich hinstellen können, mit den Hosenträgern schnalzen und trompeten „Wir haben’s ja immer gesagt.“

    > Trotzdem wollen westliche Politiker ihren Irrtum aus ideologischen Gründen nicht einsehen …

    Ideologie allerorten.

    „… und setzen sogar noch auf eine Verstärkung des Ausbaus von Wind- und Sonnenenergie.“

    Dafür müssen sie ab Stand heute gar nicht so viel tun.

    „Als Beimischung zum Energiemix sind Wind- und Sonnenenergie durchaus sinnvoll, aber wenn sie einen so großen Anteil am Strommix einnehmen, dass man von ihnen abhängig wird, dann passiert zwangsläufig das, was wir gerade in Europa erleben: Eine Energiekrise und explodierende Strompreise.“

    Erzählen Sie das doch mal den Leuten in Singapur. Die Australier sind nicht gerade bekannt für die Subvention ausländischer Mächte:

    https://www.iwr.de/news/financial-close-fuer-rekord-solarpark-in-abu-dhabi-news37160 (letzter Absatz)

    Oder den Kasachen:

    https://w3.windmesse.de/windenergie/news/38050-svevind-kasachstan-wind-solar-wasserstoff-ressourcen-produktion-steppe-bau-finanzierung-plan

    Ehrlich gesagt, verstehe ich nicht so recht, was da abgeht. Die Kasachen sind ja nicht gerade prominent für eine Ökopolitik. Vielleicht sind die finanziell auch gar nicht an der Sache beteiligt und stellen nur profitabel ihre Weiten zur Verfügung. Soweit ich weiß, verdienen die ganz gut am Erdölexport. Da wäre die Nutzung der Erneuerbaren ja schon etwas seltsam. Aber Abu Dhabi ist ja auch ein Fossilexporteur (erster Link).

    Herr Röper, Sie sind ein intelligenter Mensch. Sind Sie dem Begriff erneuerbar schon mal bis auf den Grund gefolgt? Ich kann es mir nicht anders vorstellen. Dann muss Ihnen doch aufgegangen sein, dass damit ausgedrückt wird, dass alle anderen Energieformen endlich sind, also irgendwann alle. Da kann man sich doch nicht hinstellen und sagen, die Erneuerbaren würden „zwangsläufig“ zu Problemen führen, wenn ihr Anteil „so groß“ ist wie derzeit hierzulande (oder gar noch größer). Außer natürlich, Sie meinen mit „Problemen“ Herausforderungen wie die Entwicklung und den Bau großer Speicher, also Dinge, die lösbar und dann keine Probleme mehr sind.

    > In Russland wird über das Thema Energiewende daher vollkommen anders berichtet und diskutiert als im Westen, …

    Es gibt im Westen keine einheitliche Diskussion über dieses Thema; das ist Ihnen sicherlich bekannt. Wenn Flintenuschi Billionen für eine ökologische Wende ausgeben will, dann halte ich persönlich das schon von vornherein für Greenwashing, Großindustrieförderung, Verschwendung von Steuergeldern, fiskalische Unsolidität und eher alles Mögliche andere als Klimaschutz. Aber es gibt Leute und Unternehmen, die tun’s einfach. Die haben das, was mit etablierter Technik aktuell geht, mit dem spitzen Bleistift durchgerechnet, für angemessen profitabel gefunden, und nun machen sie’s. Darunter finden sich übrigens zunehmend Projekte ohne EEG-Förderung, also ohne die gescholtene Umlage.

    Abgesehen von dieser Differenzierung ist rein ökonomisch nachvollziehbar, dass Gazprom keine großen Sympathien für erneuerbare Energien hat. Die machen dem Unternehmen das Geschäft kaputt, nicht heute und morgen vielleicht, aber langfristig – es sei denn natürlich, sie wagen sich selbst auf dieses Geschäftsfeld; ich könnte mir vorstellen, dass Gazprom in Russlands Süden irgendwann attraktive Rahmenbedingungen für einen Export grünen Wasserstoffs entdeckt. Wetten, dass der in der EU reißenden Absatz findet? Na ja, gut, er käme aus Russland. Da weiß man nie, was Uncle Sam wieder einfällt…

    An deren Stelle hätte ich auch was dagegen. Und man muss das ganz klar sagen: Wenn eine Energieversorgung auf zuverlässig der Tageslastkurve folgenden Kraftwerken welcher Art auch immer beruht, ist jede einzelne kWh, die von anderen in den Markt gedrückt wird, eine Umsatz- und Gewinndelle, egal, ob mit dem Vorrang der Erneuerbaren wie nach dem EEG oder mit dem Vorrang der Billigeren.

    > Der Grund ist, dass der Klimawandel zwar zu einem verstärkten Auftreten extremer Wetterphänomene wie schweren Stürmen geführt haben mag, aber der Klimawandel hat auch dazu geführt, dass der Wind im Durchschnitt weniger stark weht und dass es immer öfter zu Flauten kommt, bei denen die teuren Windräder zu einer sehr unnützen Dekoration in der Landschaft verkommen. Da man solche Berichte in westlichen Medien nicht bekommt, habe ich den Beitrag des russischen Fernsehens zu dem Thema übersetzt.

    Das werden die Projekteure von Windparks aber mit Interesse vernehmen. Die beziehen die allerneuesten Fakten für ihre Geschäft sicherlich immer bei Spiegel online und stehen deswegen schon die ganze Zeit dumm da. Tun Sie denen doch mal den Gefallen und steuern Sie einen Link bei, der die Quelle für diese über Jahrzehnte gewonnene Erkenntnis liefert, die den europäischen Windideologen bisher verborgen geblieben ist. Ich nehme doch nicht an, dass das russische Fernsehen diese Neuigkeit unbelegt in die Welt gesetzt hat.

    1. Ich wundere mich immer wieder über Menschen, die trotz offensichtlicher totaler Unkenntnis eines Themas jedes Mal wortreich ihr Unwissen in Kommentaren veröffentlichen. Seit Sie, als das Thema akut wurde, nicht einmal die Problematik des Füllstandes der Gasspeicher verstanden haben, mir aber vorgeworfen haben, „MÜLL“ zu verbreiten, muss ich bei jedem Ihrer Kommentare lauter lachen. Danke, das tut gut in einer solchen Zeit.
      Zur Erinnerung hier der Kommentar, mit dem Sie angefangen haben, Ihr „Wissen“ über meinen „MÜLL“ und ihre geballte Fachkompetenz zum Thema Energieversorgung zum Besten zu geben.
      https://www.anti-spiegel.ru/2021/wie-der-spiegel-ueber-die-situation-auf-dem-europaeischen-gasmarkt-desinformiert/#comment-28520
      Seitdem sind Ihre Kommentare zwar länger, aber fachlich keinen Deut besser geworden. Sie werden immer ausführlicher und lustiger…

        1. Entschuldigung,
          aber bei soviel „Mist“den sie geschrieben haben, ist es mir einfach zu dumm
          und reine Zeitverschwendung darauf zu antworten.

          Kurz gesagt:
          es sind immer wieder die gleichen „Argumente“ von grünen İdeologen,
          wenn eine ihrer glorreichen „Technologien“ sich mal wieder in Luft auflösen
          und dabei nur gewaltige Summen von Kosten für „nichts“ übrigbleiben…

          1. „… und dabei nur gewaltige Summen von Kosten für „nichts“ übrigbleiben…“

            Die Kosten der Vielen sind die Profite der Wenigen. Für „nichts“ kann man also nicht sagen. 😅

    2. stephan.geue: „Das werden die Projekteure von Windparks aber mit Interesse vernehmen. … Tun Sie denen doch mal den Gefallen und steuern Sie einen Link bei, der die Quelle für diese über Jahrzehnte gewonnene Erkenntnis liefert, die den europäischen Windideologen bisher verborgen geblieben ist.“

      Sooo viel Interesse kann wohl nicht vorhanden sein, wenn einem das verborgen bleibt. 😅

      ___//scholar.google.de/scholar?q=Global+terrestrial+stilling+Huang+et+al&hl=de&as_sdt=0&as_vis=1&oi=scholart

      1. Ah, danke für den Begriff „terrestrial (wind) stilling“ und danke auch für den Suchaufruf. Der Schwarm hilft. 😉

        So ziemlich der erste Treffer war

        https://www.nature.com/articles/s41558-019-0622-6

        Da gibt es einen Abstract (vor einer Bezahlschranke), den ich am besten komplett wiedergebe:

        „Wind power, a rapidly growing alternative energy source, has been threatened by reductions in global average surface wind speed, which have been occurring over land since the 1980s, a phenomenon known as global terrestrial stilling. Here, we use wind data from in situ stations worldwide to show that the stilling reversed around 2010 and that global wind speeds over land have recovered. We illustrate that decadal-scale variations of near-surface wind are probably determined by internal decadal ocean–atmosphere oscillations, rather than by vegetation growth and/or urbanization as hypothesized previously. The strengthening has increased potential wind energy by 17 ± 2% for 2010 to 2017, boosting the US wind power capacity factor by ~2.5% and explains half the increase in the US wind capacity factor since 2010. In the longer term, the use of ocean–atmosphere oscillations to anticipate future wind speeds could allow optimization of turbines for expected speeds during their productive life spans.“ (kursive Hervorhebung von mir)

        Das wirft für mich zwei Fragen auf:

        1. Was ist ein ’surface wind‘, d.h., bis in welche Höhen zählt etwas als oberflächennah? Die größten Nabenhöhen von WKA, von denen ich gelesen habe, belaufen sich auf 170 Meter. Das ist vom Wettergeschehen her sicherlich noch oberflächennah; wenn Wolken in dieser Höhe schweben, sieht das Wetter nicht gut aus. Gemessen an Unebenheiten des Erdbodens oder auch der Landschaften ist das aber schon ziemlich hoch. Bedenkt man etwa, dass die Quelle des größten Stroms Europas, der Wolga, nicht mal auf 230 Metern Höhe liegt und dass fast die gesamte Topologie Russlands westlich des Urals kaum höher liegt, dann kann ein solcher „Windfänger“ schon als hoch gelten.

        2. Welche Informationsquellen hat das russische Fernsehen? Wenn es informieren will (anstatt nach Art von Propaganda Meinungen in einer angestrebten Richtung zu prägen), muss ihm wohl eine weitere Quelle neben der Nature zur Verfügung stehen, die anderes zu berichten weiß als Nature und höhere Glaubwürdigkeit aufweist. Denn ein Phänomen, das sei gut zehn Jahren rückläufig ist, als „Schreckgespenst“ für EE-Investoren an die Wand zu malen, wirkt nicht so recht überzeugend.

        Und was die Frage nach dem Desinteresse der WK-Investoren angeht, so hat sie sich für mich mit dem im Zitat hervorgehobenen Satz beantwortet.

        1. In Kiel haben die letztens einen erschlagen, der wusste keine Ausrede. 😂

          Aber Spaß beiseite, der Link sollte nur zeigen, dass es entsprechende Studien gibt. Wenn man sich diese hier zu Gemüte führt, fällt wie immer in solchen Studien eines auf: nix genaues weiß man nicht, muss noch erforscht werden.

          ___//iopscience.iop.org/article/10.1088/1748-9326/ac1378/meta

          Aber macht nichts, man kann ja schon mal vollendete Tatsachen schaffen. Sieht doch schick aus.

          ___//www.ruhl-online.de/05-Gegenwind/Holstein_1820.jpg

          1. Keine Sorge, so schnell erschlage ich niemanden. 😉

            Der iopscience sagt sinngemäß dasselbe wie der von nature.

            Zum Bild der „verspargelten“ Landschaft sagen die Römer: de gustibus non est disputandum

            Ich würde sagen: Ohne die Dinger säh’s sicherlich schöner aus. Aber wenn sogar Sie es schick finden… Die Frage ist, wie die Alternativen dazu aussähen.

    1. Ja, sie wird uns unglaublich gut weiterhelfen, wenn in Zukunft immer mehr Elektroautos nachts aufgeladen werden und der Stromverbrauch nachts daher Höhen erreichen wird, die bisher unvorstellbar waren. Nachts scheint die Sonne bekanntlich besonders hell.
      Sonnenenergie ist als Beimix hervorragend, hat aber wegen ihrer wetterbedingten Unbeständigkeit und ihres kompletten Fehlens in der Nacht keine realistische Chance, ein wichtiger Stromlieferant zu werden, solange man nicht Batterien hat, die nachts eine ganze Stadt versorgen können.
      Und was machen Sie im Winter, wenn Schnee auf den Sonnenpanelen liegt…?

      1. Man kann Autobatterien auch tagsüber aufladen. Eine Menge dieser Autos wird von Pendlern benutzt.

        Allerdings sind E-PKW für den Individualverkehr sowieso keine Lösung des Klimaproblems.

        1. Welches Klimaproblem denn? Das, von dem 99,5% der Wissenschaftler sagen das sie nicht wissen ob der Mensch einen Anteil daran hat? (Siehe Artikel hier auf der Seite von Markus Fiedler)

          Wenn überhaupt dann haben wir ein Menschenproblem. Das Klima hat keine Probleme, das braucht uns auch nicht und wir mit unseren 2% Anteil auf der Welt werden sowieso nichts ändern, ganz egal ob die Menschen 0% oder 100% für die Veränderung des Klimas verantworltich sind.
          Wir bezahlen uns nur dumm und dämlich und die Konzerne verdienen sich dumm und dämlich an der Klima-Hysterie.
          Viel glaubwürdiger ist doch das die Sonne alleine für unser Klima verantwortlich ist.
          https://www.youtube.com/watch?v=_mKktrQ6aD0

        2. Nun, dann möchte ich gerne mal das Chaos miterleben, wenn Tausende von Pendler sich um eine Ladesaeule kloppen, damit sie dort tagsüber ihr Elektroauto aufladen können.

          Entschuldigung, aber das ist so etwas von realitaetsfremd, daß man darüber lachen könnte
          wenn es eben nicht so traurig waere…

      2. Oh, welch Ehre, danke für die Antwort!
        Auf den Sarkasmus gehe ich mal nicht ein, der sei Ihnen gegönnt.
        Nachts kann man die Energie nehmen, die man tagsüber in seine Batterien geladen hat. (Batterien werden jedes Jahr 14% billiger)
        Solarzellen sind nur eine Möglichkeit die kostenlose, unbegrenzte Sonnenenergie zu nutzen. Und ich sage ja nicht das wir schon bald ausschließlich davon unseren Strom beziehen.
        Wie viele Tage im Jahr liegt Schnee auf unseren Solarzellen? Im Durchschnitt liegt der Schnee in Deutschland an 30-50 Tagen. Wie schwer wäre es die Zellen so weit zu heizen das dieser eben nicht auf den Solarzellen liegen bleibt? Wer eine Fußbodenheizung hat der müsste nur einen weiteren Kreislauf anschließen den er dann bei Bedarf zuschaltet. Man könnt auch das normale Leitungswasser nehmen.
        Ich rede nicht von Großkraftwerken. Ich rede davon das jeder einen Teil seiner Energie selber über Solarzellen und Akkus „produziert“. Das würde unser Netzt schon mal gewaltig entlasten. Und damit hätte Solar sehr wohl eine gigantische Zukunft.
        Ich weiß auch das wir das nicht so schnell schaffen werden, erst Recht nicht mit den bescheuerten Regierungen die wir vorgesetzt bekommen.
        Warum sollten wir denn nicht alle irgendwann Batterien haben? Tesla zeigt doch das es auch ohne seltene Konfliktrohstoffe und mit Recyklingfähigkeit geht.
        Heute schon rentieren sich Solaranlagen mit Hausakku nach wenigen Jahren. (ich glaube nach 7) Und angesichts der steigenden Strompreise und der immer billigeren Akkus wird das jedes Jahr günstiger.

        Vielleicht definieren wir „große Zukunft“ ja unterschiedlich, aber wenn jeder Hausbesitzer einen bedeutenden Teil seines Stroms (ich sage mal 10-80%, je nach Wetter und Lebenssituation) mal selbst produziert, dann ist das für mich eine riesengroße Zukunft.
        Natürlich brauchen wir zusätzlich andere Quellen. Vorerst sehe ich keinen Weg ohne Kernkraft aber die kann man durch Erdwärme und intelligentes Bauen (Fragen Sie dazu Erwin Thoma) auch in absehbarer Zeit abschaffen. Unser Öl und Gas ist jedenfalls viel zu wertvoll um es weiter einfach zu verheizen.
        Klar, wenn wir die Lobbyisten von den Großkraftwerken und den Energieversorgern weiter das Ruder überlassen, dann wird sich nichts ändern und Solar wird nie groß. Wenn wir aber beim Verbraucher ansetzen und schon dort produzieren ist das Potential reisengroß.
        Ich sage nicht das es so kommen wird, ich sage aber es ist möglich und es ist die beste Lösung!

        1. Der Sarkasmus sei mir nach einem langen Tag gegönnt 😎
          Sonnenpanele auf Dächern sind eine feine Sache und die finde ich gut. Die haben wir aber schon, wenn wir von einer Zukunft für Sonnenenergie sprechen, müssten wir über einen weiteren und massiven Ausbau sprechen. Und der ist unrealistisch.
          Es geht nicht um die Frage, wie viele Tage im Jahr die Panele mit Schnee bedeckt sind. Es geht um die Frage, wo denn der Strom herkommen soll, wenn man Sonnenenergie als wichtige Energiequelle ausbaut und dann nur eine Woche lang die Panele verschneit sind. Sonnenenergie ist daher keine Alternative, denn für diesen Fall muss man für den kompletten Strombedarf Reserven vorhalten. Finanziell gesehen der totale Wahnsinn.
          Daher ist Sonnenenergie als Beimix sehr sinnvoll, wenn sie aber – wie Windanlagen – eine so große Rolle spielen sollte, dass man ohne sie zu wenig Strom hätte, dann ist der große Blackout gar nicht mehr zu verhindern.

        2. Hört sich ja wirklich gut an! Und nach sieben Jahren hat sich so eine Anlage amortisiert? Also ohne jede Subvention? Gibt es da nicht so etwas wie eine Zwangsabnahme zu horrenden Preisen? Ok. ok. keine Details! Wie lange leben den die PV Anlagen? 10 Jahre oder 15? Und dann? So wie bei Windkraftwerken verschrotten? Wohin? Bei Nacht hat sich das von selbst geregelt, aber was ist, wenn große Wolken kommen? Liefern die dann auch noch Strom? Und dann noch die große Frage : Wozu das überhaupt alles? Was für ein Wahnsinnsgeld wird dort verpulvert? Wir hatten über 60 Jahre ein zuverlässige preisgünstige Stromversorgung. Hätte man da nicht auf die Innovationskraft der Kraftwerksbauer setzen können und das Ganze mit Vernunft und Bedacht angehen können? „Neiin – wir haben Klima – Notstand (wer’s gaubt!) Da wird ein KKW, welches noch viele Jahre TüV hat, gesprengt- das modernste neuste Kohlekraftwerk (Ich meine in Lünen) darf gar nicht in Betrieb genommen werden! – Wegen Klima wahrscheinlich!
          Aber hick und hack und CO2 Tod – eines kommt sicher – der black out, das kann ich sicher sagen. Und dann wird man merken, wie lange die Batterien im Keller Strom liefern. Das wird bitter. Tschernobyl ist übrigens nicht wegen seiner Sicherheitsmängel in die Luft geflogen, sonder wegen unverantwortlicher Bedienungsmängel (Spieltrieb). So ähnlich spielt man hier an der elektrischen Energieversorgung herum. Vor allen Dingen von Leuten, welche von elektrischer Energie nicht die Spur einer Ahnung haben, aber um so lauter Abschaltung fordern.
          Wir treffen uns im Dunkeln um 22.ooh zum Tauschhandel vor dem Rathaus. (Kartoffeln gegen ein paar noch nicht lange benutzte Batterien!) Und die Pizza bekommt sicher jeder mit seiner Batterie im Keller gebacken. Nur Mut – das wird schon werden – sollte es Schwierigkeiten geben – bitte bei der Klimawahrsagerin in Wuppertal nachfragen – die stellt das (theoretisch) sofort klar – und dann geht es einem gleich besser!

    2. Hört sich ja wirklich gut an! Und nach sieben Jahren hat sich so eine Anlage amortisiert? Also ohne jede Subvention? Gibt es da nicht so etwas wie eine Zwangsabnahme zu horrenden Preisen? Ok. ok. keine Details! Wie lange leben den die PV Anlagen? 10 Jahre oder 15? Und dann? So wie bei Windkraftwerken verschrotten? Wohin? Bei Nacht hat sich das von selbst geregelt, aber was ist, wenn große Wolken kommen? Liefern die dann auch noch Strom? Und dann noch die große Frage : Wozu das überhaupt alles? Was für ein Wahnsinnsgeld wird dort verpulvert? Wir hatten über 60 Jahre ein zuverlässige preisgünstige Stromversorgung. Hätte man da nicht auf die Innovationskraft der Kraftwerksbauer setzen können und das Ganze mit Vernunft und Bedacht angehen können? „Neiin – wir haben Klima – Notstand (wer’s gaubt!) Da wird ein KKW, welches noch viele Jahre TüV hat, gesprengt- das modernste neuste Kohlekraftwerk (Ich meine in Lünen) darf gar nicht in Betrieb genommen werden! – Wegen Klima wahrscheinlich!
      Aber hick und hack und CO2 Tod – eines kommt sicher – der black out, das kann ich sicher sagen. Und dann wird man merken, wie lange die Batterien im Keller Strom liefern. Das wird bitter. Tschernobyl ist übrigens nicht wegen seiner Sicherheitsmängel in die Luft geflogen, sonder wegen unverantwortlicher Bedienungsmängel (Spieltrieb). So ähnlich spielt man hier an der elektrischen Energieversorgung herum. Vor allen Dingen von Leuten, welche von elektrischer Energie nicht die Spur einer Ahnung haben, aber um so lauter Abschaltung fordern.
      Wir treffen uns im Dunkeln um 22.ooh zum Tauschhandel vor dem Rathaus. (Kartoffeln gegen ein paar noch nicht lange benutzte Batterien!) Und die Pizza bekommt sicher jeder mit seiner Batterie im Keller gebacken. Nur Mut – das wird schon werden – sollte es Schwierigkeiten geben – bitte bei der Klimawahrsagerin in Wuppertal nachfragen – die stellt das (theoretisch) sofort klar – und dann geht es einem gleich besser!

  7. Du hattest „korrekt“ vorhergesagt. —–>>
    Wird spannend das Theater der geistigen Umpolung zu betrachten ^^
    Bald gibts wieder Schnitzel um das Klima zu retten 😀 😀

    Bill Gates will mit Kernkraft das Klima retten: „Der Strombedarf wird dramatisch steigen“

    US-Investor Bill Gates wirbt für eine Renaissance der Kernkraft

    Im Kampf gegen den Klimawandel. Atommeiler abzuschalten „macht es schwerer, Versorgungssicherheit und günstige Preise zu gewährleisten“, sagte Gates im Interview mit dem Handelsblatt. „Wir dürfen keine Lösung ausschließen, solange wir die Kosten und die Sicherheit genau geprüft haben.“

    Man dürfe nicht vergessen: „Der Strombedarf wird dramatisch steigen, weil wir nicht nur unsere Autos damit antreiben, sondern auch Häuser damit beheizen und viele Fabriken darauf umstellen müssen.“

    https://www.handelsblatt.com/unternehmen/nachhaltigkeit/interview-bill-gates-will-mit-kernkraft-das-klima-retten-der-strombedarf-wird-dramatisch-steigen/27744976.html

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