Russischer Think Tank

Was ist die „Biden-Doktrin“?

Der russische Think Tank Russtrat hat in einer Analyse versucht, die "Biden-Doktrin" zu verstehen. Das Ergebnis ist alarmierend, denn die Analyse warnt vor nichts weniger, als einem neuen großen Krieg.

Think Tanks und NGOs sind die Spezialität der USA und des Westens. Für Russland ist das noch Neuland und das Land hat nur wenige solcher Organisationen, die einem unüberschaubaren Netzwerk westlicher Stiftungen gegenüberstehen. Während der Westen in Russland ungezählte politische NGOs unterhält, bekam der Spiegel schon Schnappatmung, als in Berlin eine einzelne russische NGO aktiv geworden ist.

Aber Think Tanks wollen auch die Politik beeinflussen, was sie im Westen sehr erfolgreich tun, man denke nur an die RAND-Corporation, über deren Arbeit ich mehrfach berichtet habe, zum Beispiel in einer 20-teiligen Sonderreihe zu einer einzigen Studie darüber, wie die USA nach Meinung der RAND-Corporation Russland schwächen sollten (den ersten Teil finden Sie hier).

In Russland gibt es seit einiger Zeit den Think Tank Russtrat, der immer wieder sehr interessante Analysen veröffentlicht. Da sich die Lage in der Ukraine zuspitzt, habe ich eine Analyse von Russtrat zu dem Thema übersetzt.

Beginn der Übersetzung:

Man kann mit Sicherheit feststellen, dass am 17. März 2021 eine neue Phase im Hybridkrieg zwischen den Vereinigten Staaten und Russland begonnen hat. Mit den Worten von Präsident Joseph Biden haben die Vereinigten Staaten Russland direkt und unmissverständlich den Krieg erklärt. Bisher ist dieser Krieg noch nicht in die „heiße“ Phase eingetreten, aber tatsächlich bewegt sich die Welt in eine Vorkriegssituation.

Biden hat nicht nur die Rhetorik von Barack Obama fort gesetzt, der drohte, „Russlands Wirtschaft zu zerreißen“, Biden überquerte die „rote Linie“ aller denkbaren diplomatischen und internationalen Beziehungen. Und es geht nicht um Demenz oder andere Krankheiten Bidens: Die gesamte amerikanische Elite, einschließlich Vizepräsidentin Kamala Harris und der Sprecherin des Repräsentantenhauses, Nancy Pelosi, leidet jetzt an einer schweren und unheilbaren Krankheit – dem Hass auf Russland.

Dabei sollte der amerikanische Präsidenten eigentlich nichts über „Mörder“ sagen, denn die gesamte US-Geschichte ist voll von Massenmorden an Indianern, Schwarzen, Latinos, Japanern, Koreanern, Vietnamesen, Serben, Irakern, Libyern, Syrern (und so weiter).

Und Joe Biden selbst hat 1999 mit Schaum vorm Mund dazu aufgerufen, die Serben zu bombardieren und zu vernichten, als Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses des Senats beteiligt er sich aktiv an der Vorbereitung der Aggression gegen den Irak und dann als Vizepräsident an der Vorbereitung und Umsetzung der US-Aggressionen gegen Libyen, Syrien und am Ausbruch des Bürgerkriegs in der Ukraine.

All diese Kriege, die von den Vereinigten Staaten entfesselt wurden, haben Hunderttausende, sogar Millionen von Menschenleben gefordert, darunter das Leben von Kindern, Frauen und Alten. Und dieses Blut werden weder Joe Biden noch andere amerikanische „Kämpfer für die Demokratie“ jemals abwaschen können.

Nach Ansicht vieler amerikanischer Experten, insbesondere von Dmitri Saims, waren Bidens beleidigende Worte an den russischen Präsidenten Wladimir Putin kein Zufall oder ein Versprecher, es war eine gut durchdachte und vorbereitete Aktion. Vizepräsidentin Kamala Harris, die Biden oft ersetzt, ist seit langem noch beleidigender in ihren Formulierungen gegen Russland und die russische Führung.

So etwas haben sich die USA bisher nur gegenüber Slobodan Milosevic, Saddam Hussein und Muammar Gaddafi erlaubt, und in allen Fällen endete das in einer direkten Aggression der Vereinigten Staaten und anderer NATO-Länder, und diese Staaten haben de facto aufgehört zu existieren oder sind unter ausländische Kontrolle geraten. Und das zwingt einen, wieder einmal nüchtern und ruhig, wenn möglich ohne Emotionen, die aktuelle gefährliche Situation zu analysieren.

Im Gegensatz zu dem, was einige russische Kommentatoren, Journalisten und Professoren denken und sagen, ist dies kein neuer Kalter Krieg, sondern eine neue Phase des modernen Hybridkrieges, den die Vereinigten Staaten und andere westliche Länder seit 2007 systematisch gegen Russland führen.

Dieser Krieg umfasst den Informationskrieg, psychologische, wirtschaftliche, diplomatische und politische Kriegsführung, Cyberkriege, Versuche, eine „Farbrevolution“ durchzuführen, und schließlich einen „heißen“ Krieg mit dem Einsatz nicht-nuklearer und nuklearer Waffen.

Aber glauben Sie nicht, dass die Vereinigten Staaten bald einen „heißen“ Krieg gegen Russland beginnen werden, denn Russland, das über ein riesiges Atomwaffenarsenal verfügt, ist nicht Jugoslawien, nicht der Irak und nicht Libyen.

Nein, die USA setzen im Falle eines starken Feindes ihre übliche Taktik ein und lassen andere Staaten ihren Hauptfeind bekämpfen, um selbst erst in der Endphase in den Krieg einzutreten, wenn der Feind erschöpft ist und seine Ressourcen verbraucht sind. Das haben die Vereinigten Staaten im Ersten und im Zweiten Weltkrieg getan, und das planen sie auch dieses Mal, wenn das Projekt der „Farbrevolution“ in Russland scheitert.

Wer also sollte nach Ansicht der gegenwärtigen amerikanischen Regierung einen „siegreichen“ Krieg gegen Russland beginnen, dem dann den Vereinigten Staaten und anderen NATO-Ländern beitreten werden? Die Auswahl ist nicht groß, diese Rolle kann derzeit nur die Ukraine übernehmen, die von radikal-nationalistischen und de facto pro-Nazi-Kräften regiert wird, die von den Vereinigten Staaten und anderen westlichen Ländern geführt werden.

Die gegenwärtige Ukraine ist wirtschaftlich, finanziell, politisch und militärisch völlig von den Vereinigten Staaten abhängig und steht unter deren Kontrolle. Die Ukraine wird beharrlich und gezielt in eine Falle getrieben, aus der sie nicht herauskommt: Selensky und sein Umfeld zeigen eine völlige Unfähigkeit, das Land zu führen, seine Wirtschaft, seine Infrastruktur und die Gesundheit der Bürger in der tiefen Krise und der Corona-Epidemie zu retten.

Das Wichtigste ist, dass die Mehrheit der Ukrainer, einschließlich der meisten Soldaten der Ukraine, nicht mit Russland Krieg führen will, weil sie verstehen, dass sie als „Kanonenfutter“ verwendet werden und sich die Folgen dieses Krieges vorstellen können. Nur radikale Führer und Mitglieder der Nationalgarde, des rechten Sektors und ähnlicher Strukturen wollen kämpfen, aber sie können nicht so Krieg führen, wie es nötig wäre.

Aber man sollte sich nicht in Sicherheit wiegen. Erstens werden die Ukrainer wie Vieh in den Schlachthof getrieben und gezwungen, auch gegen ihren Willen Krieg zu führen, und zweitens werden im Donbass neben den ukrainischen Streitkräften und der Nationalgarde für Durchbrüche und bei der Verteidigung sicherlich auch amerikanische, britische und polnische Spezialeinheiten und Scharfschützen aus vielen europäischen Ländern, und auch türkische Drohnenpiloten und so weiter eingesetzt.

Nach Angaben der Geheimdienste der Donbass-Republiken sind bis Ende März 2021 bereits mehr als 200.000 ukrainische Soldaten sowie gepanzerte Fahrzeuge im Donbass stationiert worden. Nach Angaben des ukrainischen Militärs selbst wurden die Truppen in vier Gruppen unterteilt, die „Ost“, „West“, „Nord“ und „Süd“ genannt werden.

Der Plan des ukrainischen Militärs, angeführt von „Ausbildern“ aus den Vereinigten Staaten und anderen NATO-Ländern, scheint die schnelle Einkreisung von Donezk und Lugansk zu sein, um sie einzukesseln und Hilfe russischer Freiwilliger zu verhindern.

Gleichzeitig sagten NATO-Ausbilder, die über einen reichen Erfahrungsschatz bei der Vernichtung von Zivilisten in den Städten Jugoslawiens, Iraks, Libyens und Syriens verfügen, stolz, dass sie die ukrainische Armee dafür ausgebildet haben, „in Großstädten zu kämpfen.“ Und massenhafte Opfer unter der Zivilbevölkerung von Donezk und Lugansk sind den humanen Kämpfern „für Menschenrechte“ aus den Vereinigten Staaten, Kanada und europäischen Ländern natürlich egal. Sie interessieren sich nur für den Kampf „für die Rechte“ von Alexej Navalny und ähnlichen Dieben, aber der Dieb, wie die Klassiker sagten, sollte im Gefängnis sein.

Was kann Russland in dieser Situation tun? Erstens, und das ist das Wichtigste, muss man auf die gefährlichste, aber leider auch wahrscheinlichste Entwicklung der Ereignisse vorbereitet sein: Auf die Versuche der Vereinigten Staaten und ihrer Satelliten, einen regionalen „heißen“ Krieg im Donbass und möglicherweise auf der Krim auszulösen.

Das erfordert nicht nur die Bereitschaft der russischen Truppen, notfalls schnell zuzuschlagen, nicht nur einfach eine schnelle und wirksame Reaktion (obwohl das äußerst wichtig ist und die Pläne für einen Vergeltungsschlag und auf verschiedene militärische Operationen sollten im Voraus entwickelt werden). Das erfordert auch die intellektuelle und psychologische Mobilisierung der russischen Elite und der gesamten russischen Gesellschaft.

Doch mit letzterem gibt es bisher große Probleme: Einige der Eliten, Intellektuellen, Prominenten und Unternehmer blicken immer noch vertrauensvoll auf den Westen und die Vereinigten Staaten und vernachlässigen die nationalen Interessen um ihrer Gruppe, ihres Clans und ihrer individuellen Interessen willen.

Darüber hinaus besteht in einer akuten, kritischen Situation die Gefahr der unkoordinierten und bürokratischen Verzögerung durch Ämter, von denen viele daran gewöhnt sind, etwas „wie Gummi endlos in die bürokratische Länge zu ziehen“ und keine Verantwortung zu übernehmen. Wir brauchen einen vereinten Willen in der Person des Präsidenten, der alle Aktionen lenken und zahlreiche interinstitutionelle Trennwände durchbrechen müsste. Es war dieser vereinte Wille, der sich bei der Wiedervereinigung der Krim mit Russland im Jahr 2014 gezeigt hat.

Auch um das Verständnis der Jugend für die sich rasch verändernden Situationen in Russland und in der Welt ist es schlecht bestellt: Die Folgen endloser Reformen im Bildungssystem und der Aktivitäten feindlicher russischer Kräfte in sozialen Netzwerken machen sich bemerkbar. Daher ist es dringend notwendig, darauf zu achten und aktiver mit jungen Menschen in sozialen Netzwerken und auf verschiedenen Internetplattformen zu arbeiten.

Zweitens muss auf die hybriden Aggressionen der USA mit wirksamen wirtschaftlichen Maßnahmen reagiert werden. Die ständigen Mantras und Klagen liberaler Journalisten, Ökonomen und anderer Persönlichkeiten, wonach Russland wegen seiner angeblich geringen Wirtschaftskraft nicht auf die USA und die EU-Länder reagieren kann, halten keiner Kritik stand.

Es gibt viele Möglichkeiten, die Interessen amerikanischer und europäischer Unternehmen sensibel zu treffen. Da ist ein beschleunigter Übergang des Handels mit vielen Ländern vom Dollar zu nationalen Währungen, einschließlich Abrechnungen in Yuan, Rupien, Euro und anderen.

Da ist auch eine aktivere Wirtschaftspolitik der Importsubstitution, insbesondere in den Industrien, in denen Russland sich selbst oder in Zusammenarbeit mit nicht feindlich gesinnten Staaten (und das ist die überwiegende Mehrheit) versorgen kann. Dazu gehört der Wechsel der wirtschaftlichen Zusammenarbeit von russischen Firmen und Konzernen, darunter Gazprom, Rosatom und anderen, vom Westen nach Osten, ihre Neuausrichtung weg von Europa, hin zu den boomenden Märkten Asiens.

Wenn beispielsweise im Winter dieses Jahres der Gaspreis in asiatischen Ländern an manchen Tagen fast zehnmal höher war als der Gaspreis in Europa und die russischen Gasproduzenten darauf nicht vorbereitet waren, stellt sich die Frage, wo wir denn sonst einen echten wirtschaftlichen und politischen Nutzen suchen können?

Und sollte man nicht im Voraus, ohne auf die nächsten Sanktionen zu warten, mit den eigenen Produkten auf die riesigen Märkte Asiens drängen? Es geht schließlich auch um die Verdrängung übermäßig pro-westlicher und übermäßig pro-amerikanischer Persönlichkeiten aus der russischen Zentralbank, dem Finanzministerium sowie einer Reihe von Großbanken, Finanzinstituten und Staatskonzernen.

Drittens ist es notwendig, in Russland ein Netzwerk kompetenter und qualifizierter Strukturen von Experten und Analysten (Denkfabriken) aufzubauen, die schnell auf die Veränderung der nationalen und internationalen Situation reagieren und der Staatsführung umgehend ihre Empfehlungen, Ideen und Prognosen geben würden.

Bisher gibt es kein solches Netzwerk von Think Tanks in Russland, es gibt nur separate, unterschiedliche Think Tanks, wissenschaftliche Institutionen und andere Strukturen, die oft das Gegenteil abliefern, manchmal ideologisierte und zu abstrakte Empfehlungen und Prognosen.

Daher ist es dringend erforderlich, zunächst ein wenn auch kleines Netz von eigenen (aber keineswegs ausländischen und pro-westlichen) Experten aufzubauen, deren Schlussfolgerungen, Empfehlungen und Prognosen sich in der Praxis bewährt haben. Das gilt für Wirtschaft, Politik, internationale Beziehungen, Informationskrieg und die Entwicklung der Streitkräfte.

Man kann sicher vorhersagen, dass der Höhepunkt der Konfrontation im hybriden Krieg zwischen dem „kollektiven Westen“ und Russland zu den Wahlen zur Staatsduma und den Wahlen in vielen russischen Regionen im Herbst 2021 kommen wird. Aber die Aggression der USA und ihrer Satelliten gegen Russland hat schon begonnen und sie wird weitergehen und in den nächsten Monaten an Kraft zunehmen, und man muss sich dagegen mit aller Kraft und allen Mitteln wehren. Der Krieg im Donbass läuft de facto bereits und weitere Angriffe werden folgen.

Harris und Biden haben Russland direkt und unmissverständlich den Krieg erklärt und das muss man ernst nehmen, mit aller Aufmerksamkeit, ohne sich damit zu beruhigen, dass „sie keinen Krieg wollen“. „Sie“ wollen diesen Krieg sehr, aber sie werden zunächst hauptsächlich durch andere Menschen handeln und die Leben anderer Menschen opfern.

„Sie“ haben außer Krieg keine Möglichkeit, die Krisen, Depressionen und Stagflation zu überwinden, die nach Ansicht seriöser amerikanischer Ökonomen Amerika nun direkt bedrohen. Deshalb werden „sie“ alles daran setzen, Russland zu schwächen – und noch besser (für „sie“) – Russland zu zerstückeln und zu besetzen.

„Sie“ zu stoppen ist nur möglich, wenn man schnell und entschieden zurückschlägt und so ihre Pläne zerstört und im russischen nationalen Interesse handelt und nicht im Interesse einzelner Ministerien und einzelner Gruppen der Elite.

Ende der Übersetzung

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Autor: Anti-Spiegel

Thomas Röper, geboren 1971, hat als Experte für Osteuropa in Finanzdienstleistungsunternehmen in Osteuropa und Russland Vorstands- und Aufsichtsratspositionen bekleidet. Heute lebt er in seiner Wahlheimat St. Petersburg. Er lebt über 15 Jahre in Russland und spricht fließend Russisch. Die Schwerpunkte seiner medienkritischen Arbeit sind das (mediale) Russlandbild in Deutschland, Kritik an der Berichterstattung westlicher Medien im Allgemeinen und die Themen (Geo-)Politik und Wirtschaft.

16 Antworten

  1. Biden-Doktrin? Wirklich? Ich kann mich auch betrunken in ein Schrottauto setzen, Briefkästen umnieten und Blumenbeete umpflügen, hinterher mit einem Filmriss irgendwo im Graben wieder aufwachen und sagen, das war meine „Doktrin“.

  2. Keine Ahnung, warum die tollen Strategen Biden und Harris so in den Mittelpunkt stellen. Vllt ist das ja nur eine Taktik, um der Öffentlichkeit ein klar erkennbares Feindbild zu präsentieren. Aber Biden ist nicht Trump.

    Ich hoffe für die Russen, dass man erkennt, dass diese Leute nur ein Werkzeug sind und nichts zu bestimmen haben. Biden ist eine Puppe, ein Schauspieler, durch den der Deep State spricht.
    Diese Gruppe ist der Feind. Die Allianz aus reichen Familien wie den Rockefellers, neureichen Tech- Milliardären und der Kriegsmafia, die sich in den letzten 100 Jahren in Amiland gebildet hat. Nicht zu vergessen die US-Geheimdienste, die jährlich mehr Geld erhalten als der gesamte Russische Rüstungssektor.

    Man muss eigentlich nur lesen, was das WEF, der Verkündungsapparat dieser Leute, so von sich gibt. Die wollen die Welt beherrschen und Russland ist eine Hürde, die man nehmen muss. Die strategischen Projektionen aus dem Westen sind doch nur Betrachtungen aus der militärischen Perspektive. Man sollte das ganze Bild sehen.

  3. Ich denke der wichtigste Fakt aus der Analyse von Russtrat ist dieser Satz: Zitat „Es geht schließlich auch um die Verdrängung übermäßig pro-westlicher und übermäßig pro-amerikanischer Persönlichkeiten aus der russischen Zentralbank, dem Finanzministerium sowie einer Reihe von Großbanken, Finanzinstituten und Staatskonzernen.“
    Der Vorstand er wichtigsten Bank, Sberbank, German Gref ist ein sehr aktives Mitglied des WEF. Ich denke nicht, dass er im interesse Russlands handelt.
    Aber zurück zum Thema Biden-Doktrin. Die senile Handpuppe hat nichts zu sagen. Russtrat sollte sich auf die Macher im Hintergrund konzentrieren. Mich würde interessieren wer das ist. Und das wichtigste, sie haben auch in Russland ihre Handlanger. Damit meine ich nicht Kravalniy. Die ruhigen, stillen im Hintergrund sind die Macher. Die müssen ausgesschaltete werden.

    1. Für mich ist ziemlich klar, wer die Figuren im Hintergrund sind. Die reichen Dynastien aus USA und Europa. Rockefeller, Dupont, Rothschild. Die wirken anonym durch ihre Stiftungen und ihren Einfluss in der Wirtschaft. Schliesslich sind sie an allen Konzernen massgeblich beteiligt.

      Vor 3 Jahren stand sogar auf Wikipedia, das das Vermögen der Rothschilds auf 3-6 Billionen$ geschätzt wird. Man kann es nicht sagen, es ist alles verschleiert. Heute steht was von 10 Milliarden und ein paar Immobilien drin. Wer’s glaubt.

      Diese Leute sind schon ewig ein Club, seit 120 Jahren. Bill Gates Vater war der Chef von „Planned Parenthood“, einer Eugenik- Organisation von den Rockefellers. BilliyBoy hat sich als fähiger Geschäftsverbrecher erwiesen und ist jetzt wohl zu Höherem berufen.

      Zusammen mit der Kriegsmafia und den Geheimdiensten haben diese Brüder schon ewig vom Imperium profitiert und die Welt ausgeblutet. Jetzt hat China gezeigt, wie man mit Technologie die Menschen versklaven kann. Also brauchen wir keine Demokratie-Show mehr und es ist Schluss mit lustig.

      Ich glaube, die wollen eine kleine, kontrollierbare Sklaven- Population, um den Laden in Schuss zu halten und als Sonnengötter über uns leben.

      1. Ja, ich weiss, übelst irre VT und so… Aber bei Corona wusste ich schon beim ersten Lockdown, dass der Virus harmlos ist. Die Zahlen aus China und die ganze Inszenierung waren eindeutig. Und wenn ich das weiss, weiss das Merkel nicht?

        Genau. Die arbeitet für den Club. Ob freiwillig oder nicht. So wie offensichtlich (fast?) alle Europäischen Regierungen.

        Wäre dieser Wahnsinn ohne absehbares Ende nicht passiert, ich würde sowas niemals glauben.

      2. Bei den Zahlen sollte man eines bedenken: Wenn wir von Milliarden sprechen, sagen die Amerikaner Billion Dollars! Das bedeutet, dass die Zahlen durchaus zusammenpassen.
        Die Angabe vor drei Jahren auf Wikipedia (wahrscheinlich US) heißt auf unsere Verhältnisse übersetzt 3-6 Milliarden $, jetzt drei Jahre später sind es ca. 10 Milliarden. Das könnte passen, wobei die Rothschilds deutlich mehr Vermögen haben müßten, als „nur“ 10 Milliarden$. Aber ob es 3-6 tausen Milliarden Dollar sind, wagen ich eher zu bezweifeln.
        Ist auch eh wurscht, es ist auf jeden zuviel. Damit kann und wird jede Menge Macht ausgeübt und das Geld fehlt im Wirtschaftskreislauf.

  4. X minus 30
    Defender Europe 2021 – 6. bis zum 28. Mai Transportphase durch Deutschland – ca. 1. – 7. Juni Kampfbereitschaft vor der russischen Grenze und in Ukraine mit Nachschub für diese.
    polnische offene und verdeckte Störungen von Nordstream 2
    Krim – Wasserumleitung durch die Ukraine, verdeckte Grenzoperatonen, Drohnenangriffe auch gegen die Brücke.
    Kalingrad – Scheinangriffe westlicher Luftgeschwader, bei denen auch mal eine „Panne“ oder „Fehler“passieren kann. (Eindringen in Flugverbotszone, o.ä.) und damit ein Angriff (!!!) des Agressors provoziert wird. Damit hat dann in unseren Medien Russland den Krieg begonnen => NATO-Verteidigungsfall.

    Es wird dieses Jahr nicht bei einem lokal auf Ukraine oder Donbass beschränkten heißen Krieg bleiben. Es geht da weiter, wo beim regierungswechsel zu trump aufgehärt wurde, man erinnere sich, dass es damals hiess „Mit Hillary hätten wir Krieg bekommen“. Genau diese Kräfte sind nun wieder am Zuge und setzen ihre Vorstelungen um, halt mit einer 4 jährigen Verzögerung, die aber sogar eine strategische Positionsverbesserung mit sich gebracht hat. EIne solche gab es vor 4 Jahren nicht.

  5. „Sie“= der tiefe Staat wollen den Krieg, und den hätten sie mit der Clinton auch bekommen. „Sie“ brauchen Kriege für ihre regelmäßig entstandenen Finanzblasen. Das ist das, was im Hintergrund von Corona und der Ukraine läuft. „Sie“ finanzieren beide Seiten und gewinnen immer. Ich würde mir wünschen, daß in Rußland auch zur Sprache kommt, daß auch die russische Seite im WK II für ganz andere „verheizt“ wurde. Man tat sich dann zwar an der Kriegsbeute der Deutschen gütlich, aber wofür sind die Russen eigentlich in den Krieg gezogen? Die Mär von Hitlers plötzlichem Überfall glaubt doch kein Mensch mehr.

    1. Da ist sie wohl auch schon auf einige Mythen hereingefallen, die da so schön schlüssig daher kommen, weil sie mittels einer Art rekursiven Kausalität gebastelt wurden.
      Sowas kommt den Großdeutschen sehr zupass, und dem „Imperialen Westen“ im Ganzen natürlich auch.
      Dieses erbärmliche Verständnis von und für „Geschichte“, daß aber auch jede noch so aberwitzige Interperdation als wahrscheinlich erscheinen läßt, wenn sie denn nur geheimnisvoll und hinterfotzig genug die jeweiligen Vorurteile bedient, ist wirklich ein Elend.

        1. Nun ein Großdeutscher ist genau das, nämlich der da von einem „Lügengebäude“ faselt.
          Die Russen werden’s ihr danken.
          Und was ist denn mit Katyn? – Sicher ein Verbrechen auf sowjetischer Seite, welches bereits durch die UdSSR, wie auch die RF als solches anerkannt wurde.
          Was will sie uns damit sagen?

  6. Russtrat hat völlig recht, Russland muss sich schnellstmöglich den nun glasklar sichtbaren Verhältnissen stellen. Die USA sind Russland und China kriegerisch feindlich gesinnt.
    Teile der russischen Elite sind ein Problem, Teile reichen noch in die Jelzin Ära zurück, in denen die USA über verschiedene Programme (Weltbank, politische Stiftungen, u.a.) an dem Aufbau einer prowestlichen Elite gearbeitet hat. Diesen Pro-Westlern ist die russische Volkswirtschaft egal, sie wären bereit Russland zu opfern, wenn denn als Marionetten an einer US-Machtübernahme mitwirken dürften. Die sind die Basis einer Farbrevolution. Im Moment dürften die Pro-Westler aber zu schwach sein um eine Farbrevolution zu wagen. Sich einer Farbrevolution anzuschließen ergibt nur Sinn wenn diese mit hoher Wahrscheinlichkeit erfolgreich ist.
    Für die russische Regierung heisst das sicherzustellen, dass auf entscheidenden Posten nur zuverlässige Patrioten sitzen und schnelle Entscheidungswege sicherzustellen.
    Mit ziemlicher Sicherheit wird die Ukraine den Donbass angreifen, da muss Russland schnell, effizient und mit großer Schlagkraft Hilfe leisten, um sich nicht in einen langfristigen, kräftezehrenden Konflikt hineinziehen zu lassen. Der ukrainischen Armee muss klargemacht werden, dass es eine dumme Idee ist den Donbass anzugreifen. Nach einem solchen Schlag kann man zum Status quo zurückkehren, Russland sollte sich nicht die Kosten eines Wiederaufbaus der Ukraine belasten.
    Ansonsten wird sich Russland auf andauernde Scheinangriffe der Nato an verschiedenen Landesgrenzen einstellen, die sollen psychologisch zermürben. Wenn man sich dessen aber bewusst ist kann es als permanente Übung des Ernstfalls aufgefasst werden und Russland stärken. Auch da sollte man nicht zu zimperlich sein, wenn ein NATO Jet den Luftraum verletzt wird er runtergeholt. Stärke und Entschlossenheit ist die einzige Sprache, die die Verrückten aus Washington verstehen. Einen Atomkrieg werden sie wohl nicht wagen. Ansonsten muss möglichst schnell ein Militärbündnis China-Russland-Iran abgeschlossen werden. Wirtschaftlich und militärisch sind Russland, China, weiter asiatische Staaten und die neue Seidenstrasse voll tragfähig und im Aufschwung, dann gibt es eben wieder eine zweigeteilte Welt, bis den USA und dem alten Europa wirtschaftlich die Puste ausgeht.

    1. Kommt drauf an, wo der Atomkrieg stattfindet. Wenn das in Europa ist, werden die sich die Hände reiben. Gleich zwei Machtblöcke in die Steinzeit zurückgebombt… das ist doch super.

      Aber vorher erstmal die Kriegswirtschaft richtig hochfahren, um Resourcen in die Kriegsmafia umzuleiten. Und ordentlich das alte Zeug verbomben. Gleichschaltung zu Hause wegen äußerem Feind. Gute Entschuldigung für alle möglichen Freiheitsbeschränkungen und für neue Steuern, um die Bevölkerung noch besser auszubluten.
      Verordnung aller dieser schönen NWO- Kontrollmassnahmen. Digitales Geld, weils effektiver ist. Volle Kontrolle über die eigenen Bevölkerungen.

      Also die Russen nicht gleich kaputtbomben. Erstmal benutzen. Läuft doch.

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