Kriegspropaganda

Butscha und der Donbass: Genozid, oder kein Genozid?

Immer mehr Medien - und vor allem ukrainische Politiker - bezeichnen die Vorfälle von Butscha als Genozid. Merkwürdigerweise findet Bundeskanzler Scholz das nicht "lächerlich".

Um zu verstehen, was ein Genozid ist, sollten wir uns die Definition anschauen. Wikipedia schreibt dazu:

„Ein Völkermord oder Genozid ist seit der Konvention über die Verhütung und Bestrafung des Völkermordes von 1948 ein Straftatbestand im Völkerstrafrecht, der durch die Absicht gekennzeichnet ist, auf direkte oder indirekte Weise „eine nationale, ethnische, rassische oder religiöse Gruppe als solche ganz oder teilweise zu zerstören““

Der Donbass und die Ukraine

Russland spricht im Donbass und in der Ukraine von einem Genozid an der Bevölkerung der ethnischen Russen. Um sich anzuschauen, ob Russlands Sichtweise ihre Berechtigung hat, schauen wir uns kurz die Fakten an. Im Donbass sind nach offiziellen Angaben etwa 14.000 Menschen, in der ganz großen Mehrheit ethnische Russen, getötet worden. Die OSZE meldet außerdem, dass 75 Prozent der zivilen Opfer auf das Konto der ukrainischen Armee gehen.

Ist das schon Völkermord? Es gibt keine Definition, wie viele Opfer es – in Zahlen oder Prozent der Bevölkerung – geben muss, damit man von einem Genozid sprechen kann. Aber dass die ukrainischen Regierungen seit dem Maidan das Ziel haben, alles Russische in der Ukraine zu vernichten oder aus der Ukraine zu vertreiben, ist keine russische Propaganda, sondern das sagt man in Kiew ganz offen.

Ich habe erst kürzlich mit vielen Belegen aufgezeigt, dass die Maidan-Regierungen in der Ukraine rassistisch und neonazistisch sind. Das russische Außenministerium hat in einer offiziellen Erklärung noch sehr viel mehr öffentlich bekannte und von OSZE, UNO und sogar Human Rights Watch bestätigte Belege zusammengefasst (die Übersetzung der Erklärung und die verlinkten Berichte der genannten Organisationen finden Sie hier). Auch die OSZE hat Berichte über Folter unter der Maidan-Regierung veröffentlicht.

Wenn man nun noch weiß, dass die Ukraine ein Sprachengesetz und ein Rassengesetz erlassen hat, die die Rechte der russischen Bevölkerung des Landes stark einschränken und letztlich dazu führen, dass die Menschen zwangsweise ukrainisiert werden sollen, dann kommen zumindest sehr nahe an den Tatbestand des Genozid heran. Ob all das zusammengenommen schon ein Genozid, oder zumindest ein versuchter Genozid ist, muss jeder selbst beurteilen, aber es kommt der Definition eines Genozides sehr nahe.

Natürlich kann man das, so wie Bundeskanzler Scholz, auch anders sehen. Scholz sagte auf der Münchner Sicherheitskonferenz, die an dem Wochenende vor dem Beginn der russischen Militäroperation stattfand, Putins Beschwerden über einen Genozid an der russischen Bevölkerung in der Ukraine und im Donbass seien „lächerlich“, er benutzte das englische Wort „ridiculous“. Man mag, wie gesagt, anderer Meinung sein, aber bei 14.000 Toten das Wort „lächerlich“ zu benutzen, ist schon sehr gewagt, um es einmal diplomatisch auszudrücken.

Butscha

Bei dem Massaker von Butscha, das Kiew und der Westen der russischen Armee anhängen wollen, spricht der ukrainische Präsident Selensky von einem Genozid. So tragisch die Ereignisse in Butscha auch sein mögen, aber zu einem Genozid gehört mehr als ein paar hundert Tote. Egal, welche Seite das getan hat, es war sicher ein schweres Kriegsverbrechen, aber eben kein Genozid.

Es ist auffällig, dass im Westen niemand Kiew kritisiert hat, als es acht Jahre lang tausende Menschen im Donbass mit Artillerie hat ermorden lassen, was Scholz als „lächerlich“ empfindet, aber dass der Aufschrei nun im Falle Butscha so groß ist. Es geht mit nicht darum, die Vorgänge in Butscha zu verharmlosen und ich hoffe, dass das Verbrechen aufgeklärt wird, aber es ist doch offensichtlich, dass der Westen mit zweierlei Maß misst, wenn er bei 14.000 ermordeten ethnischen Russen mit den Schultern zuckt, aber eine Anklage vor dem Internationalen Gerichtshof fordert, wenn es um einen Bruchteil dieser Zahl geht.

Und es kommt noch etwas hinzu: Der Westen hätte all das verhindern können, wenn er ab 2015 darauf gedrängt hätte, dass Kiew das Minsker Abkommen umsetzt. Dann wäre der Krieg im Donbass schon lange vorbei und Russland hätte sich kaum gezwungen gesehen, in der Ukraine militärisch aktiv zu werden. Und dann wüsste heute niemand, wo Butscha liegt, das immer noch eine friedliche Stadt wäre.

Aber der Westen hat sich anders entschieden und das Ergebnis sehen wir jeden Tag.

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Autor: Anti-Spiegel

Thomas Röper, geboren 1971, hat als Experte für Osteuropa in Finanzdienstleistungsunternehmen in Osteuropa und Russland Vorstands- und Aufsichtsratspositionen bekleidet. Heute lebt er in seiner Wahlheimat St. Petersburg. Er lebt über 15 Jahre in Russland und spricht fließend Russisch. Die Schwerpunkte seiner medienkritischen Arbeit sind das (mediale) Russlandbild in Deutschland, Kritik an der Berichterstattung westlicher Medien im Allgemeinen und die Themen (Geo-)Politik und Wirtschaft.

71 Antworten

    1. an Evamaria:
      Danke für den Hinweis.
      Die Artikel dieser Plattform sind immer sehr lesenswert. Gestochen scharf und mit Wortwitz formuliert.
      War auch schon zu Corona, Klima, Energie-Versorgung etc. der Fall und ist sehr zu empfehlen.
      🌺

    2. Der Tod Europas wird schon lange vorbereitet.Deutschlands Grünen helfen dabei kräftig mit, denn sie möchten ihren Traum,Krieg gegen Russland aktiv mit führen zu können, alsbald umsetzen?

      Kriegsbeteiligung
      Deutsche Waffen für die Ukraine. Gastkommentar
      Bei jeder Regierungsbeteiligung der Grünen ist ein weiterer außenpolitischer Tabubruch fällig. War es 1999 die Teilnahme am völkerrechtswidrigen NATO-Angriffskrieg gegen Jugoslawien, sind sie heute in der Ampelkoalition entscheidender Treiber für deutsche Waffenlieferungen in die Ukraine. Alle 14 Minuten stirbt weltweit ein Mensch durch eine deutsche Waffe. Jetzt wird mit diesen auch im Kriegsgebiet Ukraine getötet. So fällt in Deutschland die letzte friedenspolitische Maxime, die als Lehre aus dem Zweiten Weltkrieg und der Niederlage des deutschen Faschismus und Militarismus erwachsen ist. Und als wäre das nicht genug, wird der glühende Verehrer des Nazikollaborateurs und Antisemiten Stepan Bandera, der ukrainische Botschafter Andrij Melnyk, medial zum Stichwortgeber immer neuer Rüstungsexporte. Jetzt sollen deutsche Panzer nach Osten rollen. Man darf gespannt sein, wie lange sich die Ampel hier noch zieren wird. Es geht um nicht mehr und nicht weniger als eine Kriegsbeteiligung Deutschlands gen Russland. Per Salamitaktik nimmt zu!

      https://www.nachdenkseiten.de/?p=82680#h07

      Gucken wir weiterhin nur zu?

      Alles unterhalb eines Kriegseintritts”
      Bundesregierung stellt weitere Waffenlieferungen an die Ukraine in Aussicht. In Italien und Griechenland blockieren Transportarbeiter Rüstungsexporte in das Kriegsgebiet.

      1. Sie tun den wirklichen deutschen Grünen Unrecht. Vereinzelt gibt es sie noch, aber nicht mehr in der Partei.
        Das sind die gestrigen Roten. Bzw. die vorgestrigen Braunen.

        Wassermelonen eben. Außen Grün, Innen Rot und im Kern Braun.

        1. Aber die erste politische Partei Deutschlands, wenn nicht gar weltweit, die aktiv Gesetze zu heute sogenannten „Grünen“ Themen gemacht haben, waren halt die NSDAP. Das ging vom Schutz des deutschen Waldes, zum Eintopfsonntag, Sojabohnenanbau bis hin zu autarker Energieversorgung durch Windkraft(!) – Reichskraftturm nach Honnef mal googeln. Unter den Gründungsmitgliedern der Grünen Partei, waren nicht zuletzt auch einige „altgediente“ Parteimitglieder. Und das noch 1978. Keinesfalls ein Hirngespinst, also – vielmehr fällt es einem wie Schuppen von den Augen, je mehr man da recherchiert… Nicht zu vergessen, dass die NSDAP insgeheim auch als Hort der Schwulen galt, bereits in der Weimarer Republik. 😉

  1. Hör auf, dich darüber aufzuregen. Ist ne Lüge, wie all das Andere meistens auch. Bleib bei dir, das ist, was du sehr gut kannst.
    Bist einer der seeehr wenigen Guten in deiner Branche. Wenn ich mir deine Kollegen Fränk&Fränk ansehe. Bei Robert merkt man, er hört dir zumindest mal zu und reflekiert…
    Und…gönn dir ne Auszeit. Mach Urlaub! Keiner hier würde dir das krumm nehmen, wenn du sagts, bin 3 Wochen weg. KEINER wird gehen und wenn…haben sie Dich nicht verdient…

    1. Ja.
      Ich bitte Thomas dringend die Kommentarsektion hier zu pflegen. Trolle gehören geghostet oder rausgeworfen.

      Denk dran, Thomas, viele von den Deppen verdienen pro Kommentar Geld. Du hilfst denen damit und bietet ihnen eine Plattform.

        1. an Uwe Neumann:

          Nein, er pflichtet Ihnen bei.
          Mir fällt auf, dass immer mehr Kommentatoren, denen Ernsthaftigkeit attestiert werden kann, sich untereinander missverstehen. Wenn das so weiter geht, haben die Unfrieden-Stifter eines ihrer Ziele erreicht. Wir sollten das nicht zulassen.
          🌺

      1. Es wäre schon mal eine Fortschritt, wenn dieser hirnlose, infantile Bergiff „Troll“ von dieser Plattform verbannt würde.
        Wenn einem zu der einen oder anderen Widerwärtigkeit nix Gescheites einfällt, dann ignorieren.
        Im Übrigen halte wir es doch für befremdlich, diesbezüglich immer mal wieder Sonderwünsche lesen zu müssen, zumal der Meister des Weblog ja nun schon x-mal mitgeteilt hat, daß er das gar nicht leisten kann und auch nicht will.

        1. Nun, dann werde ich wohl nicht mehr lange hier sein.
          Finds nicht angemessen, dass Leuten wie „analdemir“ hier eine Plattform geboten wird. Diese Leute werden ja auch nach Posting bezahlt und so liefert Thomas denen noch eine Verdienstmöglichkeit.

          1. an Freeswiss:

            Wenn Sie nach dem geflügelten Wort: „Dr Gschyder git nah, dr Esu bliibt stah“ handeln, bleiben nur die Esel übrig und haben eines ihrer Ziele erreicht. Das wäre sehr, sehr schade. Ich persönlich möchte keinesfalls auf Ihre Beiträge verzichten, andere vermutlich auch nicht.

            Ignorieren kostet Sie am wenigsten Energie und entzieht denen dieselbe. 😉

            Also: Dreck abklopfen, Krönchen richten, weitermachen.
            🌺

      2. Thomas wäre am besten geholfen, wenn die Kommentierenden konsequent beim Thema seines Artikels blieben und sich kurz fassen würden. Aber nein, viele wollen ihre gesamte Weltanschauung loswerden und mehr oder weniger krude Vorstellungen von der Geschichte. Und wenn man anderen antworten will, sollte man die Antworten-Funktion nutzen. Ist das schon eine Überforderung?
        Wenn ein Artikel hier 50 oder 100 Kommentare hat, fange ich erst gar nicht an zu lesen, denn ich weiß, dass ich nur auf irgendein munteres Geplauder stoße. Und der arme Thomas muss sich das alles antun…..

  2. @ Herr Röper Sie selbst haben bereits geschrieben, dass der „Maidan“ ein von unseren transatlantischen Freunden orchestrierter Regime-Change war. Wie kommen Sie nun darauf, dass irgend jemand von diesen Satrapien auch nur ansatzweise ein Interesse daran gehabt haben könnte, das Minsker Abkommen umzusetzen. Das würde doch alle Bemühungen des Umsturzes ad absurdum führen. Das Minsker Abkommen ist meines Erachtens nur ein Feigenblatt gewesen, um Zeit zu gewinnen. Russland sollte vom Eingreifen durch dieses völkerrechtliche Abkommen abgehalten werden, bis man es vor vollendete Tatsachen stellen kann.

  3. Wie Thomas so treffend formuliert:

    „Der Westen hätte all das verhindern können, wenn er ab 2015 darauf gedrängt hätte, dass Kiew das Minsker Abkommen umsetzt.“

    Damit ist alles gesagt. Was will man dem noch hinzufügen?

    1. Wie wäre es damit: Der Kreml hätte ebenfalls im Donbass darauf drängen können das die dortigen Separatisten ihren Teil des Minsker Abkommen umsetzen, statt ihnen dauernd Waffen, Militärausrüstung, russische Soldaten und Söldner rüber senden.
      Warum wollte der Kreml wohl nie UN Blauhelme an der russischen Grenze im Donbass, hmmm…..

      1. @Schaschlik

        1. Zeigen Sie doch bitte mal aus originalen Quellen, WELCHEN Teil die „Separatisten“ NICHT umgesetzt haben sollen!
        2. Belegen Sie einfach ihre Aussage, dass Russland „nie UN-Blauhelme“ an der russ. Grenze zum Donbass haben wollte. Zumal OSZE seit 2014 Vorort ist. Trauen Sie denen etwa nicht?

        Im Übrigen, müssen die Separatisten gar nichts – denn die sind die einzigen Demokraten in der Ukraine. Die hatten nichts gegen Neuwahlen, wie sie auf dem „Maidan“ gefordert & dann auch angeboten wurden. Sie hatten etwas gegen einen Nazi-Putsch, mit dem die demokratisch gewählte Regierung der Ukraine beseitigt wurde!

        1. an GMT:

          Ignorieren ist angesagt. Verschwenden Sie Ihre Perlen (und Zeit und Energie) nicht an . . . Energie-Vampire.
          Jede Reaktion, und sei es sogar eine sehr aggressive (damit sind nicht Sie gemeint), ist für Menschen mit solchen Defiziten bereits ein Erfolg. Nur darum geht’s: Aufmerksamkeit um jeden Preis. Ein Fass ohne Boden.
          🌺

  4. Mich würde mal intressieren, wie du die Entwicklung mit Finnland beurteilst. Denn das ist doch sehr beunruhigend und steht bisher irgendwie eher als Randnotiz obwohl es für Russland eine eindeutige Bedrohung darstellt. Als ich das auf RT gelesen hab, hatte ich zum ersten mal das Gefühl, dass man Russland möglicherweise doch militärisch vollkommen einkreisen und auch angreifen will. Denn theoretisch wäre Russland ohne Atomwaffen doch ziemlich angreifbar, da es doch eher überdehnt wirkt und man garantiert mehr Soldaten bräuchte um etwaige Grenzüberschreitungen aufzuhalten. Momentan konzentrieren sich die meisten russischen Truppen in der Ukraine und ich schätze dass man möglicherweise grade etwas eingeschränkt ist, was den Schutz Russlands angeht. Ich schätze die russische Regierung wird das jetzt nicht so betonen. Jedoch ist ziemlich auffählig das grade Finnland den Weg zur NATO sucht.

    1. @Sir_Neutral Den potentiellen NATO-Beitritt Finnlands, als auch Schwedens, empfinde ich ebenfalls als beunruhigend. Während Finnland im 2. Weltkrieg immerhin noch Auseinandersetzungen mit Russland hatte, ist nichts dergleichen in Schweden passiert. Als neutrales Land, ist es für mich in keinster Weise nachvollziehbar, dass Schweden sich durch Waffenlieferungen an die Ukraine so exponiert und sich de facto ein Fadenkreuz auf die Stirn pinselt. Aus mir nicht nachvollziehbaren Gründen, versuchen jetzt offensichtlich die beiden Länder, dem Harakiri der restlichen EU zu folgen und schreien förmlich nach Schläge.

      Denken Sie auch daran, dass Polen mittlerweile wieder Großmacht-Gelüste verspürt und sich gerne Kaliningrad und auch Teile der West-Ukraine einverleiben möchte. Einerseits verurteilen alle diese Länder diesen Einsatz Russlands und pochen auf die territoriale Integrität der Ukraine, andererseits sitzen Herr Kaczyński und Co. bereits zu Tisch und teilen sich den Kuchen auf. Ich denke bei einem solchen Verhalten immer an das unschmeichelhafte Wort Leichenfledderung oder an Hyänen… wie kommt das bloß?

      Um noch auf den Einsatz des russischen Militärs zu kommen: Russland setzt dort ca. 10% seines Militärs ein. Ich denke das ist überschaubar und lässt andere Landesteile nicht „unbewacht“.

      1. Polen möchte Königsberg – was sagt eigentlich Herr Scholz dazu? Und Ostpolen – total durchgeknallt. Übrigens, ganz nebenbei: Das Gold vieler EU Länder liegt brav in London rum und wartet auf Abhloung – da sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt.

        1. Wobei dann: in welchem Land liegt noch mal Ostpolen? Richtig, da es keine direkte Grenze zwischen Polen und Russland im Osten (Außer der Enklave Kaliningrad) gibt, können es nur die Ukraine und Weißrussland sein.

      2. Jop volle Zustimmung. Obwohl ich dieses große Land in Hearts of Iron 4 mit vielen Millionen von Truppen, relativ schwierig gegen ein Angriff von allen Seiten halten kann. Besonders wenn theoretische die KI von allen Seiten mit Flugzeugen angreift und dabei ist in dem Spiel noch nichtmal die Arktis mit einberechnet. Die Seemacht verlier ich sowieso gleich am Anfang. Zudem ists auffählig, dass man bei einer fokusierten Bindung der Streitkräfte an jeder Front verliert. Zudem wird durch die Luftüberlegenheit des Feindes, der Großteil der Infrastruktur zerstört. Daher kam ich für mich selbst zu dem Schluss, dass man Russland ohne Atomwaffen nicht mehr verteidigen könnte(also heute). Selbst wenn man bessere Verteidigungssysteme hat aber dem entgegen stehen ja auch bessere Angriffssysteme als damals. Deswegen kam ich zu dem Schluss, Russland könnte eventuell angegriffen werden. Ich schätze mal, man weiß genau wo alle Atomwaffen sind, also könnte man diese auch ausschalten. Die Welt wird grade in jeglicher Art und Weise auf den so bösen Russen eingenordet. Nur Russland wird im letzten Schritt trotzdem noch Atomwaffen einsetzen. Man darf ja die vielen U-Boote nicht vergessen. Obwohl ich mir gar nicht mehr so sicher bin, dass man auch diese nicht schon ausfindig machen kann. Denn die stellten ja mit die größte Bedrohung dar. Und das dem Ami, Millionen von Toten scheinbar egal sind, haben sie ja nun schon häufiger bewiesen.

      3. Nu, die Schweden haben auch noch ihre Phatomschmerzen, diese uralte Rechnung aus Poltawa, die sie da nur zu gern liquidieren würden.
        Und im kalten Krieg waren die nich so neutral, wie es ausschaute. Gerüchten zufolge war Palme den eigentlich Mächtigen da zu exotisch, als das man in leben lassen konnte.

        Anders die Finnen, als da noch eine Urho Kekkonen herrschte. Der hätte heute locker mit der Attitude „Autokrat“ leben müssen, aber dafür sind die Finnen mit der UdSSR ganz gut zurecht gekommen.
        Die hatten da komischerweise überhaupt keine Angst, daß da mal der Russe vor der Tür stehen könnte, obwohl der ja nu nich so weit weg war – nun die Finnen waren halt schon immer eine eigenwilliges Volk … bis auch sie von der „liberale Ordnung“ in Mißgestalt dieser EU heimgesucht wurden….

        1. Über die Hestapo, hemliga statspolisen, mit fachlicher Unterstützung der Gestapo aufgebaut, Vorgänger der Säpo, der heutigen Sicherheitspolizei. Über die Nazibegeisterung in den „besseren Kreisen“ Schwedens, über Internierungslager für Nazigegner und die tiefbraune Kollaboration. „Nicht neutral, aber kein Kombattant“ hieß das.

          https://fib.se/historia/textilarbetare-fran-boras-blev-sveriges-meste-politiske-fange/

          Textilarbetare från Borås blev Sveriges meste politiske fånge
          Han sattes i fångläger för sitt motstånd mot Hitler

          Han var antinazist och 1940 ordförande för fabriksklubben på Wäfveribolaget i Borås. Åsiktsregistrerareds av ”Hestapo”, den svenska hemliga statspolisen, och sattes i politiskt fångläger i Öxnered utanför Vänersborg.

          In Schweden wurde sogar eine Elektrolok (Siemens/Wumag, 1943) nach Hitler benannt. 1967 ist der Führer gegen einen Lastwagen gerauscht und wurde verschrottet, da hieß er allerdings bereits SRJ 53.

          Siehe auch Tagesspiegel, damals noch voller Empörung über Nähe zu Nazis:
          Mordsmäßiges Schweigen
          Vor 25 Jahren wurde Olof Palme erschossen. Bis heute ist der schwedische Staat nicht an einer Aufklärung interessiert

      4. Die Nato will Herrn Putin nicht ohne Grund das „Abzeichen für besondere Verdienste“ verleihen. Nach dem Hirntod wurde der Patient Nato nach Beginn der militärischen Sonderoperation sehr schnell sehr (zu) gesund.

  5. – Pressegespräch des Ständigen Vertreters Rußlands beim UN-Sicherheitsrat Wassilij Nebenzia über die Lage in der Stadt Bucha (Gebiet Kiew) und damit zusammenhängende Fragen – 4.4.2022 – Übersetzung – Auszug

    Die ukrainischen Streitkräfte tragen entweder blaue oder gelbe Armbinden oder Streifen. Da Angehörige ukrainischer Milizen nicht immer Militäruniformen tragen, trugen die Zivilisten in Bucha weiße Streifen an den Oberarmen, als die russischen Streitkräfte in Bucha stationiert waren. Dies wurde getan, um eine Fehlidentifizierung von Zivilisten durch Mitglieder der Miliz zu verhindern.

    Als die ukrainischen Streitkräfte in die Stadt eindrangen, schossen sie auf die Menschen mit weißen Streifen und töteten die Zivilisten. Es gibt ein Video, das ein Gespräch zwischen Mitgliedern ukrainischer Einheiten zeigt. Es wurde von der sogenannten „Territorialverteidigung“ – einer radikalen nationalistischen Kampfgruppe – in den sozialen Medien veröffentlicht. Einer der Radikalen fragt, ob er auf die Menschen ohne blaue Streifen schießen darf. Der andere bestätigt, dass dies zulässig ist.

    Russischsprachige wissen das, aber lassen Sie mich für den Rest von Ihnen übersetzen:
    Frage hinter den Kulissen – «Es gibt Leute ohne blaue Bänder, kann ich sie erschießen?»
    Antwort: «Natürlich».

    https://russiaun.ru/en/news/pressconf_040422

    Diese Variante der Ereignisse ist sehr ernst zu nehmen, wenn Rußland sie so beim UN-Sicherheitsrat vorträgt. Es ist unbekannt, um wie viele Tote es sich handelt. Ein Kriegsverbrechen gegen Zivilisten ganz sicher, sollte es sich bestätigen, ein Völkermord nicht. Der wäre es erst, wenn es viele solche Taten gäbe und die in einem systematischen Zusammenhang zueinander stehen. Von so etwas ist im ukrainischen Hinterland bisher zum Glück nicht die Rede. Bei den jaghelangen Angriffen auf den Donbass allerdings schon.

    1. Haben Sie auch Beweise das die ukrainische Streitkräfte Zivilisten ohne blaue Armbänder erschießen?
      Ich hab solche ukrainischen Zivilisten noch nirgends gesehen. Niemand trägt ein blaues Armband. Müssten die also dann nicht schon tot sein, erschossen von der ukrainischen Armee selber?
      Das hinein gehen nach Butscha sah auch nicht aus als ob auf Zivilisten an ihren Häusern wahllos geschossen wurde.

      Die Aussage mit den blauen Bändern kann sich damit also sehr wahrscheinlich nur auf militärische Einheiten bezogen haben, die ohne Erkennungszeichen in der Stadt sind.
      Außerdem fehlt noch ein verifizierter Beweis an welchen Koordinaten das Video entstanden ist und ob der Ort Butscha war.

      1. Können Sie lesen? „…sollte es sich bestätigen…“ Besagtes Video haben die Nazis selber ins Netz gestellt. Auch Ihre spitzfindigen Fragen würden sich erübrigen, würden Sie nur ordentlich lesen können.

        Nebenzia muß gute Gründe haben, anzunehmen, daß es dort zu einer größeren Mordtat kam. Haltloses Gefasel liefern die Russen beim Sicherheitsrat nicht ab. Das überlassen sie der anderen Seite.

  6. Wer Putins Gerede von einem „Genozid“ (das ich für unangemessen halte) für Schwachsinn erklärt, der sollte sich die Begründung für den NATO-Angriffskrieg gegen die Bundesrepublik Jugoslawien (Kosovokrieg) ins Gedächtnis rufen. Wie lautete der nämlich? Richtig! „Genozid“! Ein angeblich geplanter („Hufeisenplan“) und im Ansatz bereits umgesetzter (das gefakte „Massaker von Rugovo“) Völkermord an den Kosovo-Albanern.

    Laut der ARD-Doku „Es begann mit einer Lüge“ hatte es aber bis zum Kriegseintritt der NATO nur hin und wieder Scharmützel der UCK mit Sicherheitskräften und Soldaten gegeben, wobei ein Großteil der Gewalt von der UCK ausging. Dabei waren insgesamt 39 Tote gezählt worden.
    Peinlich, sowas als „Völkermord“ bezeichnen zu wollen. Aber genau das trat die NATO, um ihren Krieg zu rechtfertigen!

    Jedoch hätten es die Grünen beinahe geschafft, den „Völkermord im Kosovo“ als Sondertatbestand in den Strafrechtsparagrafen 130 StGB (Volksverhetzung) aufnehmen zu lassen, womit die „Leugnung“ des nie stattgefundenen „Genozids“ der Holocaustleugnung gleichgestellt worden wäre.

    1. Wenn er „Genozid“ für unangemessen hält, dann ist ihm da wohl einiges entgangen, u.a. einige Brandreden diverser politischer Größen der allseits beliebten kiewer Blut- und Boden-Demokraten.
      Der Gag is ja – und das ist jetzt so eine kleine völkerrechtlich relevanter Subtilität – die wollten die Leute im Donbaß ja gar nicht, die wollten nur das Land.
      Wenn die dort alle abgehauen wären, wäre Kiew richtig glücklich gewesen – jedenfalls vorübergehend.
      Die sind da ja sehr hungrig, wollen noch viel mehr, wo in uralten Zeiten mal Siedlungsgebiete von Leuten waren, die sie locker flockig zu Ur-Ukrainern erklärte haben …

  7. Zur Frage, wer den aktuellenKrieg in der Ukraine wesentlich verursacht hat und warum, habe ich interessante Hinweise gefunden, die mich an den Vortrag von George Friedman erinnern, den er im „Chicago Council of global Affairs“ gehalten hat (2015).

    1) Vortrag (2015) von George Friedman, Gründer und ehemalige Leiter von „StratFor“:
    https://www.youtube.com/watch?v=e0MwRyTO7xw
    2) Artikel „Die Neue Weltordnung, die unter dem Vorwand eines Krieges in der Ukraine vorbereitet wird“, von Thierry Meyssan (29.03.2022): https://www.voltairenet.org/article216289.html
    (Ausschnitt:)
    „Die militärische Intervention in der Ukraine wurde nicht am 24. Februar von Russland, sondern eine Woche zuvor durch die Ukraine ausgelöst. Die OSZE ist Zeuge. Der lokale Konflikt in der Ukraine war von Washington geplant worden, um eine Neue Weltordnung durchzusetzen, von der Russland und dann China ausgeschlossen werden sollen. Lassen Sie sich nicht täuschen!“

  8. Es wurde in dem dazu passenden Beitrag schon darauf hingewiesen, dass gleichzeitig die Verhandlungen zwischen Russland udn der Ukraine in Istanbulk stattfinden. Unter diesem Aspekt macht dieser „Genozid“ für Russland gar keinen, für eine nationalistische Ukraine sehr viel und für die NATO erst Recht Sinn, denn diese Verhandlungen dürfen – genauso wenig wir irgendwelche Verhandlungen zwischen Palästinensern und Israelis, oder sonstwo, wo es um friedliches Zusammenleben geht – nicht erfolgreich sein. Und ist Sabotage sehr probat. Komischerweise erinnert mich dies an einen Star-Trek-Film „das unentdeckte Land“. Da geht es um Friedensverhandlungen zwischen den Klingonen und der Föderation, und eine Truppe von Klingonen und Erdmilitärs wollen die Verhandlungen durch ein Attentat auf die Verhandelnden vereiteln, weil sie an dem Konflikt verdienen bzw. dadurch Vorteile haben. Komisch nicht wahr? Könnte es vielleicht sein, dass hier …?
    Nur leider gibt es nicht den ehrbaren Käptn Kirk, der alles in letzter Sekunde vereitelt. Es ist halt echtes Leben, nicht filmische Fiktion.

  9. Zitat: „Im Donbass sind nach offiziellen Angaben etwa 14.000 Menschen, in der ganz großen Mehrheit ethnische Russen, getötet worden. Die OSZE meldet außerdem, dass 75 Prozent der zivilen Opfer auf das Konto der ukrainischen Armee gehen. Ist das schon Völkermord?“ Zitat Ende

    Ich weiß ja nicht wenn Herr Röper eigentlich trollen möchte (gut hier gäbe es sicher genug die nichts hinterfragen).

    Aber ein Blick in den OSZE Bericht entlarvt diese Zahlenspielerei an einer entscheidenden Stelle.
    Und zwar das die Anzahl der zivilen getöteten 14.000 Menschen, erheblich kleiner ist als man denken möge.
    Denn zwischen 2017 und 2020 zählte der OSZE Bericht 161 getötete Zivilisten und 785 verletzte.

    Kurz um dürften in dem Konflikt auf beiden Seiten ca 3000 Zivilisten getötet worden sein, in den 8 Jahren. Die Restlichen sind Kampfeinheiten beider Seiten.

    Die Zahlen gingen auch Jahr für Jahr zurück was die Zivilen Opfer betraf:
    2017- 87 tot, 399 verletzt
    2018- 43 tot, 195 verletzt
    2019- 19 tot, 129 verletzt
    2020- 12 tot, 62 verletzt

    Das soll also der große Genozid sein mit dem Putin seinen Krieg in der Ukraine rechtfertigt und von Herren Röper Schützendeckung bekommt.
    Ein Krieg bereits innerhalb eines Monats bereits 20 mal so viel tote und verletzte Zivilisten hervorgebracht haben sollte als zwischen 2017 und 2020.

    Applaus wer das noch schön reden will und immer noch glaubt das es Putin um ein Genozid gehe.

      1. an Stoani:

        Ignorieren ist angesagt. Verschwenden Sie Ihre Perlen (und Zeit und Energie) nicht an . . . Energie-Vampire.
        Jede Reaktion, und sei es sogar eine sehr aggressive (damit sind nicht Sie gemeint), ist für Menschen mit solchen Defiziten bereits ein Erfolg. Nur darum geht’s: Aufmerksamkeit um jeden Preis. Ein Fass ohne Boden.
        🌺

      2. 2017 bis 2020 hat Trump regiert. Der mochte die Schießereien dort nicht. 2021 hat Biden gebraucht, um das nächste Gemetzel politisch und propagandistisch vorzubereiten. Anfang des Jahres ging es wieder los wie zu seinen Zeiten als Obamas Vize.

    1. „Die Zahlen gingen auch Jahr für Jahr zurück was die Zivilen Opfer betraf:“

      Das ist ein möglicher Hinweis darauf, dass die Situation von Russland und dem Westen unterschiedlich eingeschätzt wird.
      Vorausgesetzt, die Zahlen stimmen, was ich allerdings bei der OSZE annehmen möchte.

      Der Genozid ob vorhanden oder nicht ist allerdings ’nur‘ einer der Gründe warum die Russen diese militärische Operation oder wie immer man das nennen möchte, nach ihren Angaben durchführen.

      1. Zahlen sind doch nur ein Teil des Genozids.
        Um das zu sehen muss man alle Berichte lesen. In diesen Berichten und Anderen wird u.a. aufgezählt

        – Entzug der medizinischen Versorgung
        -Entzug von Wasser und Strom
        – Entzug des Rechts auf Sicherheit
        – Entzug von Renten
        – später zahlte man notgedrungen Renten aber nur an die die sich durch die Frontlinie trauten
        – Weigerung den Menschen gültige Papiere auszustellen, ohne Papiere kein Durchgang
        – die eingesetzte Militärverwaltung wurde mit Befugnissen ausgestattet die zur Vermischung der Gewaltenteilung führte. Also wurden nicht nur die beiden Republiken drangsaliert sondern ein breiter Streifen der unter Militärverwaltung zu leiden hatte.
        Ziel war wohl die ethnische Säuberung durch aushungern und Vertreibung in Verbindung mit Terror.

        Das absichtliche Vorenthalten von Nahrung und Wasser wird nicht umsonst als Kriegsverbrechen angesehen. Wenn ich dazu dann auch noch einen käuflichen Erwerb von Nahrung unterbinde darf man das getrost als beabsichtigten Genozid betrachten. Die Opferzahlen wäre noch weit höher wenn man die überwiegend russischen Hilfslieferungen weg denkt. Von den 1,3 Mio Flüchtlingen zum Beginn der sogenannten „Antiterroraktion“ ganz zu schweigen.

        Und die wichtigste „Kleinigkeit“ hätte ich beinahe unterschlagen. Diese Militärverwaltung wurde maßgeblich von AZOV Leuten mit Leben gefüllt.

    2. ES geht nicht nur um die Toten. Es geht darum, dass die Natod Raketen in der Ukraine aufstellen möchte.
      Es geht schlichtweg um die „Osterweiterung“ der Nato. Russland fühlt sich bedroht. Es geht um einen atomaren „Erstenthauptungsschlag“ der Nato. Gorbatschow hätte den Friedensprozess damals nicht eingeleitet wenn er gewusst hätte das es genauso weitergeht wie damals auf Kuba. Das Wort „Kubakrise“ haben sie schon mal gehört ?
      Damals stellten die USA in der Türkei Atomraketen auf. In der Folge dann Russland in Kuba. Und jetzt geht es genauso weiter…
      Ende des Geschichtsunterrichts. Es stellt sich mir immer wieder die Frage Herr „Schaschlik“: Sind sie so dumm und unwissend oder bekommen sie geld für den Mist den sie hier verzapfen ?
      Und ja wenn es so ist das diese „Trolle“ Geld bekommen, solle man sie „sperren“. Nur dann ändern sie ihre IP Adressen und machen sich neue Accounts usw. usw.
      Wie bitteschön soll man das stoppen ?

      1. könnten Sie bitte diesen verwenden und den anderen unformatierten Löschen. Danke

        Um einen Genozid, der wurde von Präsident Putin erwähnt, ging es mMn. nie.
        Das Kriegsziel ist klar definiert. Entmilitarisierung und Entnazifizierung. Unerwähnt der Nato klar Kante, sog. rote Linen zu zeigen.

        Erfrischend ehrliche Worte eines pensionierten (eher gefeuert? bei der wirklich very strong opinion und nicht auszuschliessen) Oberst der US – Streitkräfte.
        „Russland ist nicht der Irak, Russland kann man nicht nach Tageslaune rumschubsen wie den Irak“.

        Nehmen Sie zur Kenntnis, dass es sich um einen Stellvertreterkrieg zwischen Russland und den USA ist.
        xxxxhttps://www.youtube.com/watch?v=mjaO5pWmG14 xx
        xxxxhttps://www.youtube.com/watch?v=thxHghdK838

        Mir können Sie Putinversteher, Russentroll etc. an den Kopf schmeissen. Das gleiche mit der Meinung eines Obersten des USMC zu tun wäre dann doch vielleicht lächerlich.

        Interessant ist z. B. wie sich Bucha, min. im Schweizer Blick (sehr nahe an der Deutschen Bild), vaporisiert. Heute sind es gem. einem Augenzeugen noch 10 Tote im konkreten Fall und diese waren Angehörige der sog. Territorialverteidigung. Wenn der Kommentator weiter oben richtig liegt also so einem Nazibattalion, die es nicht geben kann weil der Schmierenkommödiant jüdischer Abstammung ist. Nobelpreisträchtig diese Logik. Die USA haben kein Rassismusproblem, sie hatten einen schwarzen Präsidenten

        Dafür für mag ich diesen Gott sei es gedankt politisch inkonpatiblen Oberst, denn der Moderator hätte ihn am liebsten erwürgt: Ist Selensyi kein Held? Oberst: Nein, der hat nichts Heldenhaftes, muss die Befehle von irgendwem befolgen und lässt sein Volk leiden.

          1. @Humml
            Darüber masse ich mir keine Meinung an. Und masse mir deshalb an dazu keine Meinung zu haben. Was im Text falsch verwendete war das Wort „nie“. Hätte „am Rande“ schreiben sollen.
            Ferner wollte ich dem „Spiess“ auf dessen Kommentar ich antwortete keine Angriffsfläche bieten, rsp. nicht darüber diskutieren müssen.
            Spiessens Meinung: 14.000 ist eh mal falsch, es waren „nur“ 3000 Zivilisten. 3000 Menschen ist in etwa was sich pro Jahr in Ciudad Juarez (US – Mex. Grenzstadt) gegenseitig abknallt. Da wird nicht mal von Bürgerkrieg gesprochen.

            1. Tote zählen … ah, ja …

              Ich meine, da bringt der Meister des Weblog nun schon eine Definition des Begriffes „Genozid“, die wir doch für ganz ansprechend halten – aber entweder ließt die niemand oder versteht sie nicht oder was weiß ich …

              Auch ist mir völlig schleierhaft, ab welcher Anzahl von Leichen in welchem Zeitraum man da genozidale Gefühle hegen darf – ganz abgesehen davon, daß es vielleicht keine schlechte Idee wäre, dergleichen vorzubeugen, wenn der Geist nun schon ersichtlich aus der Flasche gelassen wurde – von denen, die da trotz gegenteiliger Beteuerung diese üble Brühe brauen, gar nicht zu reden.

              Kiew hat die zu Terroristen erklärt und hätte sie am liebsten ausgehungert – und wenigstens die eine Poroschenko-Offenbarung sollte man doch zumindest zu Kenntnis nehmen.
              Die edlen Kämpfer für Recht Freiheit und Demokratie – Fr. Dr. muß hier besonders hervorgehoben werden – faseln da seit 2014 von prorussischen Separatisten – gut, im Verlauf dieser 8-jährigen dementsprechenden Behandlung sind die das natürlich auch geworden.

              Nur zu Anfang haben die einfach ihr DEMOKRATISCHES RECHT verteidigt, nämlich bei der Gestaltung der Staatsgewalt ein Wörtchen mitreden zu dürfen – ein RECHT, das zu verteidigen JEDEM DEUTSCHEN von Verfassungs wegen eingeräumt ist, ART 20 IV GG.

              Aber natürlich können die dort nicht das Gleiche beanspruchen, wie wir hier im Edelweißeuropa, und je russischer die sind, desto weniger …

    3. Um einen Genozid, der wurde von Präsident Putin erwähnt, ging es mMn. nie. Das Kriegsziel ist klar definiert. Entmilitarisierung und Entnazifizierung und unerwähnt dem NatoT klar Kante, sog. rote Linen zu zeigen.

      Erfrischend ehrliche Worte eines pensionierten (gefeuert? bei der wirklich very strong opinion nicht auszuschliessen) Oberst der US – Streitkräfte.
      „Russland ist nicht der Irak, Russland kann man nicht nach Tageslaune rumschubsen wie den Irak“.
      Nehmen Sie zur Kenntnis, dass es sich um einen Stellvertreterkrieg zwischen Russland und den USA ist.

      https://www.youtube.com/watch?v=mjaO5pWmG14
      https://www.youtube.com/watch?v=thxHghdK838

      Mir können Sie Putinversteher, Russentroll etc. an den Kopf schmeissen. Das gleiche mit der Meinung eines Obersten des USMC zu tun wäre dann doch vielleicht lächerlich.

      Interessant ist z. B. wie sich Bucha, min. im Schweizer Blick (sehr nahe an der Deutschen Bild), vaporisiert. Heute sind es gem. einem Augenzeugen noch 10 Tote im konkreten Fall und diese waren Angehörige der sog. Territorialverteidigung. Wenn der Kommentator weiter oben richtig liegt also so einem Nazibattalion, die es nicht geben kann weil der mMn.! Schmierenkommodiant VS jüdischer Abstammung ist. Diese Logik ist fast Nobelpreisverdächig.

      https://www.anti-spiegel.ru/2022/butscha-und-der-donbass-genozid-oder-kein-genozid/

      Dafür mag ich diesen Obert, denn der Anchor hätte ihn am liebsten erwürgt: Ist Selensyi kein Held? Oberst: Nein, der hat nichts Heldenhaftes, muss die Befehle von irgendwem befolgen und lässt sein Volk leiden.

    4. Danke @Schaschlik, aber das hier leider sinnlos. Die Trolle dürfen das nicht einordnen. Auch alle Toten, egal welcher ethnischen Zugehörigkeit, im Donbass gehen auf das Konto von Putin, der die Aggression dort initiiert hat.

      1. Man muss schon wirklich geisteskrank sein um den CIA inszenierten faschistischen Putsch in Kiew 2014 mit direkter Beteiligung des jetzigen Bundespräsidenten Putin in die Schuhe schieben zu wollen. Das ich echt richtig krank🤦🤦🤦

      1. Die Zahl der zivilen Opfer bei der Militäroperation wäre gewiss höher als diejenige während der gesamten bisherigen Dauer des Bürgerkrieges im Donbass, wenn Russland dabei dieselben Methoden wie dereinst die USA im Irak anwenden würde.

        Wenn Russland tatsächlich die Ukraine ohne Rücksichtnahme auf die Zivilbevölkerung vollständig okkupieren wollte, dann wäre die Invasion nach einigen Tagen bereits beendet gewesen und die Kiew sähe jetzt aus wie Kabul im Jahre 2001.

  10. „Ein Völkermord oder Genozid ist seit der Konvention über die Verhütung und Bestrafung des Völkermordes von 1948 ein Straftatbestand im Völkerstrafrecht, der durch die Absicht gekennzeichnet ist, auf direkte oder indirekte Weise „eine nationale, ethnische, rassische oder religiöse Gruppe als solche ganz oder teilweise zu zerstören““

    Sehr schön, danke. Damit braucht es für einen Genozid keinen einzigen Mord zu geben, sofern man eine Ethnie auch anders „ausrotten“ kann.

      1. Es ist gut möglich und auch bei 23 Millionen Toten und viel Elend absolut nachvollziehbar, dass die Russen eine Naziphobie haben und die jeweiligen Angelegenheiten verzerrt wahrnehmen.

        Aber warum wird dem nicht angemessen Rechnung getragen?
        Warum wird das einfach negiert und Gespräche und diskussionen über Maßnahmen werden darüber abgeblockt?
        Weil es nicht gilt, was Russen fühlen oder denken?
        Weil sie immer noch Untermenschen sind?

        Nein, es geht nicht darum, ob jemand recht hat oder nicht oder alle das Gleiche denken und interpretieren.
        Es geht darum, dass die Menschen gut mireinander leben können.
        Dafür müssen Kompromisse erarbeitet werden können und das erfordert stete absolute Verhandlungsbereitschaft.

      2. Es ist ein Meinungsartikel. Ein Beitrag zur Debatte über den Weg der nötigen Entnazifizierung. Keinesfalls Ansicht „der Russen“ oder Regierungsprogramm, einzig die Ideen des Autors. Und dessen Ideensammlung ist weit davon entfernt, ein praktikabler Plan zu sein. Hauptfehler: Diejenigen, die die Ukraine in diese Tragödie gestürzt haben, sind in Berlin und Brüssel. Wie will man das hier entnazifiziert bekommen?

        Die EU isoliert sich immer radikaler gegenüber der Außenwelt. Dafür ist sie allerdings zu groß und zu heterogen. Lösung ist wohl Desintegration der EU. Ein Teil wird sich China und Rußland anschließen, ein anderer Teil in immer tiefere Isolation geraten. Die aber muß so gestaltet werden, daß diese Länder in der Außenwelt keinen Schaden mehr anrichten können.

        Wenn schon Isolation, dann richtig, ohne Möglichkeit, auf die Nachbarn einschlagen zu können. Können dann nach und nach entnazifiziert und in die internationale Gemeinschaft eingegliedert werden. Ohne die Zentrale in der EU, die es zur dominanten Kraft aufgebaut hat, wird das ukrainische Nazitum wohl wieder das, was es vorher war: eine volkstümliche Erscheinung im Westen, seltsam, aber eher ungefährlich.

      3. Die Behauptungen über russische Kriegsverbrechen in der Ukraine sind nachweislich US-amerikanische und ukrainische Propaganda und die Nowaja Gaseta beispielsweise ist zwar unabhängig vom russischen Staat, aber nicht von den Frontorganisationen westlicher Geheimdienste bzw. GONGOs oder internationalen Nachrichtenagenturen.

    1. Mit Entnazifizierung ist lediglich die Zerschlagung der neofaschistischen Freiwilligenverbände gemeint, denn die von deutschen Neonazis wegen der Finanzierung durch einen jüdischstämmigen Oligarchen als Handlanger der USA und Israel wahrgenommenen ukrainischen Neofaschisten sind keine Neonazis.

  11. Die Mehrheit der zivilen Bürgerkriegsopfer sind mehrheitlich ethnische Ukrainer, weil die Mehrheit der Bevölkerung des Donbass sich größtenteils aus ethnischen Ukrainern zusammengesetzt ist.

      1. Da haben Sie aber die unterschiedliche Besiedlungsstruktur übersehen.
        Es gibt Gebiete, in denen mehrheitlich ukrainische Ukrainer leben, in anderen leben mehrheitlich russische Ukrainer.
        Umstritten und mit Bürgerkrieg überzogen sind die Gebiete, in denen mehrheitlich russische Ukrainer leben.
        Also kann Ihre Bemerkung nicht stimmen.

      2. „ethnische Ukrainer“ – ich frage mich, ob es sowas überhaupt gibt.
        Wie sieht’s da überhaupt mit ethnischen Preußen oder Bayern oder Schwabe oder Hessen oder Sachsen aus.
        Bei den Sachsen is das ja besonders lustig, die sollen noch aus Zeiten, als der Miriquidiwald der Besiedlung und dem Bergbau zum Opfer fiel, ne Pinte slawisches Blut intus haben …

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