Wirtschaftskrieg

Das Dilemma der G7 mit den Milliarden für die Ukraine

Die G7 treffen sich in Deutschland und versprechen der Ukraine weitere Milliarden. Was kurzfristig einfach nur teuer ist, kann langfristig ein existenzielles Problem werden.

Das russische Fernsehen hat über das Treffen der Außenminister der G7-Länder berichtet. Weil die russischen Berichte sich sehr von dem unterscheiden, was die westlichen Medien darüber berichten, habe ich den Beitrag des russischen Fernsehens übersetzt.

Beginn der Übersetzung:

Russland ausrauben: Wer bezahlt das „Bankett“ der G7?

Die G7-Treffen werden immer weniger überraschend. Der Gast aus der Ukraine bettelt traditionell um Geld, entweder um europäisches, oder um Russland abgenommenes. Diskussionen sind nicht vorgesehen. Wozu mit Kuleba diskutieren? Wenn sie den Ukrainern einen Scheck ausstellen, woran denken sie dann? Der französische Präsident Macron denkt sicher an die bevorstehenden Parlamentswahlen. Die deutsche Regierung, die erst seit sechs Monaten an der Macht ist, hat nicht viel Vertrauen bei ihren Bürgern gewonnen. Der deutschen Außenministerin Baerbock bleibt nichts anderes, als vom Gipfel aus Russland für den weltweiten Anstieg der Lebensmittelpreise verantwortlich zu machen. Werden die Steuerzahler das glauben, wenn sie ihre nächste Stromrechnung erhalten?

Ein Bericht unseres Deutschland-Korrespondenten.

Das Fünf-Sterne-Kurhotel in der Gemeinde Wangels in Schleswig-Holstein. Ein wunderschöner Ort an der Küste Jütlands. Die Nacht kostet ab 630 Euro. Aber heute zahlt Deutschland alles. Annalena Baerbock hat ihre Kollegen aus den sieben Ländern, sowie Kuleba und Popescu, zu dem Weekend eingeladen. (Anm. d. Übers.: Kuleba ist der ukrainische, Popescu der moldawische Außenminister)

„Ich finde es sehr gut, dass die Außenminister der Ukraine und der Republik Moldawien bei unseren Gesprächen anwesend waren, denn wie wir bereits besprochen haben, wird der hybride Krieg nicht nur mit Panzern und Raketen, nicht nur mit Falschnachrichten und Propaganda geführt, sondern es ist auch ein Lebensmittelkrieg“, erklärte Baerbock.

Moldawien könnte zu einer Brücke für den Westen werden, um Panzer und Raketen in die Ukraine zu schicken und auf dem Rückweg den Weizen „mitzunehmen“. Aber Transnistrien ist im Weg. Daher wird Chisinau auf die Rolle als weitere Schachfigur in der Auseinandersetzung mit Russland vorbereitet. Damit sie da keine allzu große Angst bekommen, sondern Perspektiven sehen, beschreibt Kuleba in bunten Farben, wie seine westlichen Herren und Meister Russland jetzt ausrauben: „Ich habe die G7-Länder gebeten, alle notwendigen Schritte zu unternehmen, um russische Vermögenswerte zu beschlagnahmen und sie in die Ukraine zu transferieren, um unser Land wieder aufzubauen. Kanada hat das bereits getan. Und ich habe das Gefühl, dass andere Länder diesem Beispiel folgen werden, und zwar eher früher als später. Wir sprechen hier von Hunderten von Milliarden Dollar und Euro.“

300 Milliarden Euro, vielleicht auch etwas mehr, sind die geschätzte Summe der russischen Reserven, die beschlagnahmt wurden. Kiew hat dieses Geld noch nie in den Händen gehalten, und Chisinau hat es noch nicht einmal gesehen, aber der Westen läuft Gefahr, wesentlich mehr von seinen eigenen Investitionen in Russland zu verlieren. Außerdem besteht natürlich der Verdacht, dass dieses Geld viel schneller versickern könnte, als Russland die Kalibr-Marschflugkörper ausgehen, weshalb es notwendig ist, ihnen so viele Ziele wie möglich zu geben, bevor eine so verantwortungsvolle Entscheidung getroffen wird.

„Es ist jetzt sehr wichtig, dass wir weiterhin Druck auf Wladimir Putin ausüben, indem wir mehr Waffen an die Ukraine liefern und die Sanktionen verschärfen“, sagte die britische Außenministerin Liz Truss.

„Ich erkläre, dass wir, die Europäische Union, eine neue Tranche von weiteren 500 Millionen Euro für die militärische Unterstützung der Ukraine bereitstellen werden. Insgesamt handelt es sich um etwa zwei Milliarden Euro, also um neue Mittel zur militärischen Unterstützung“, sagte EU-Chefdiplomat Josep Borrell.

Die G7 glauben, dass russische Militäroperation innerhalb eines Jahres endet, auf dieser Grundlage wurde die Summe von 30 Milliarden Euro berechnet, die die Ukraine als Budgethilfe in Form von Darlehen und Zuschüssen erhalten soll. Dass letztere nicht zurückgezahlt werden müssen, freut die ukrainischen Offiziellen. Laut Spiegel könnten sich die Finanzminister der G7-Staaten nächste Woche auf den Betrag einigen. Und das werden sie auch. Nicht umsonst haben sie sich so viele Jahre lang darauf vorbereitet.

„Wir befinden uns nicht im Krieg mit Russland. Es ist Russland, das sich im Krieg mit der Ukraine befindet. Es gibt einen Aggressor und ein Land, das einer Aggression ausgesetzt ist, und wir unterstützen es und werden unsere Initiativen fortsetzen, um es militärisch und finanziell zu unterstützen“, sagte der französische Außenminister Jean-Yves Le Drian.

Im Westen, genauer gesagt in Europa, will man jedoch ein Szenario vermeiden, bei dem im nächsten Jahr erneut Gelder bereitgestellt werden müssen, denn wenn sich der Konflikt lange hinzieht, werden nicht Technologie und Finanzen an erster Stelle stehen, sondern Ressourcen und die Energieversorgung. Das ist etwas, womit fünf der sieben G7-Länder – nicht die USA und vielleicht nicht Kanada – große Probleme haben. Es beginnt die dritte Woche, in der sich die EU nicht auf das sechste Sanktionspaket einigen kann.

„Einige Länder der Europäischen Union sagen, dass es an der Zeit sein könnte, das Verbot von russischem Öl zu verschieben, um mit dem Rest des vorgeschlagenen Sanktionspakets fortzufahren, falls die Union Ungarn nicht davon überzeugen kann, das Embargo zu unterstützen“, schreibt Bloomberg.

Neben Ungarn fürchten sich auch Bulgarien, die Slowakei und die Tschechische Republik vor dem Embargo, und die ostdeutschen Bundesländer sind auch nicht besonders erfreut darüber. Noch schlimmer ist die Situation beim Gas. Der österreichische Bundeskanzler ist in Panik: Es ist Zeit, Vorräte für den Winter anzulegen, aber der größte Speicher bei Salzburg, der Gazprom gehört, wird nicht gefüllt. „Wir werden die Situation genau beobachten und wenn die russische Gazprom unseren größten Speicher nicht füllt, werden wir ihn zurücknehmen und an andere Lieferanten übergeben“, sagte der Politiker.

Aber das wird die Dinge nur noch schlimmer machen. Andere Anbieter werden sich ohnehin an Gazprom wenden, und Gazprom wird ihnen Gas verkaufen, allerdings zu einem ganz anderen, dem marktüblichen Preis. Im Zuge der Gegensanktionen kündigte der russische Konzern vorher an, die Geschäftsbeziehungen zu seinen ehemaligen Tochtergesellschaften, die in Deutschland und Polen genauso beschlagnahmt wurden, zu beenden. Das Gleiche würde mit der Betreibergesellschaft des österreichischen Speicher geschehen.

Der norwegische Gasmarktanalyst Rystad Energy schickte einen Gruß an alle, die die Dinge im Sommer nicht geregelt bekommen und niemand in Europa bestreitet die Fachkenntnis Norwegens in diesem Bereich. Wenn sich die derzeitigen Trends fortsetzen, werden sich die Gaspreise auf dem Spotmarkt nach Einschätzung der norwegischen Experten bis zur neuen Heizperiode auf etwa 3.500 Euro pro tausend Kubikmeter belaufen. Solche Preise behindern das Wachstum der westlichen Wirtschaft nicht nur, sie beenden es. Und in diesem Fall werden die G7 die Milliarden von Euro nicht dazu brauchen, um sie in der Ukraine zu verbrennen, sondern um sie an ihre eigene Bevölkerung als Brennstoff für den Kamin zu verteilen.

Ende der Übersetzung


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Autor: Anti-Spiegel

Thomas Röper, geboren 1971, hat als Experte für Osteuropa in Finanzdienstleistungsunternehmen in Osteuropa und Russland Vorstands- und Aufsichtsratspositionen bekleidet. Heute lebt er in seiner Wahlheimat St. Petersburg. Er lebt über 15 Jahre in Russland und spricht fließend Russisch. Die Schwerpunkte seiner medienkritischen Arbeit sind das (mediale) Russlandbild in Deutschland, Kritik an der Berichterstattung westlicher Medien im Allgemeinen und die Themen (Geo-)Politik und Wirtschaft.

40 Antworten

  1. Was für eine unglaubliche Farce von Verkommenheit und Skrupellosigkeit. Und die Schlampe mit getürktem Lebenslauf, aus dem Völkerrecht kommend, nichts weiter als eine grünfaschistische Kriegstreiberin „lädt ein“ und verteilt Milliarden.
    Wie gesagt: was für eine unglaubliche Farce von Verkommenheit, Skrupellosigkeit und Verderben. Wie gut, dass es noch gesunde Völker gibt, welche diesen Unrat bekämpfen, zerstören und besiegen!

        1. Ich hab es unzählige male gesagt und geschrieben und hier nochmal:

          Hütet Euch vor Frauen mit Schweinsaugen und runterhängenden Mundwinkeln und vor Fischen, die Fahrradläden haben.

      1. Wenn sie genau hinschauen, sehen sie die Fäden, die von ihr aus nach oben führen. Sie redet nicht. Nur ihr Maul wackelt. Sie ist nur eine Sprechpuppe von Leuten im Hintergrund.

  2. „So schaffen sich USA und EU, NATO und BRD ab!“

    Ich habe nichts dagegen, auch wenn ich als Kollateralschaden ende, wenn die Mehrheit der infantilen Bevölkerung das goutiert, kann ich mich zwar dagegen auflehnen, aber es bringt mir nur Ärger. Also feiert schon mal euren Untergang.

  3. Dieser Artikel ist ja quasi die Fortsetzung eines, der gestern geschrieben wurde in der Fragestellung, wer nun wem in die wirschaftliche- und/oder militärische Falle getappt ist….

    https://www.anti-spiegel.ru/2022/ist-russland-in-die-falle-des-westens-gegangen-oder-umgekehrt/#comment-61065

    Als Zusatz kann man hier nur noch zufügen, dass NATÜRLICH schon aus finanziellen Gründen, die absolute Neugründung eines Staates, der heute noch UKRAINE heisst, auf den unveränderten Verwaltungsgrenzen ( ohne die KRIM) wird erfolgen müsse. Im Ergebnis hieraus sich jedwede Schuldenfrage zu Lasten der Geberländer wird erledigen.

    1. „… die absolute Neugründung eines Staates, der heute noch UKRAINE heisst, auf den unveränderten Verwaltungsgrenzen ( ohne die KRIM) wird erfolgen müssen“

      Das wird nicht passieren! Zum Teil haben die Menschen in der Ukraine, auf deutsch gesagt derart die Schnautze voll von dem Regime in Kiew, dass der Widerstand dagegen eher gewachsen ist. Und das betrifft nicht nur die Oblaste Lugansk und Donezk. Hören Sie sich mal an, was z.B. Kirill Stremoussow dazu sagt, der stellvertretende Leiter der regionalen Militär- und Zivilverwaltung der Region Cherson.

  4. Heute ist Samstag. Meine Nachbarn renovieren fleißig ihre Häuser, reparieren, bauen aus, überall höre ich Werkzeuge. Aber: Europa ist derzeit kein sicherer Ort.
    Wenn wir mal von 10 Prozent Inflation ausgehen, ist unser Geld nach sechseinhalb Jahren nur noch die Hälfte wert. Wenn die Inflation steigt, geht’s entsprechend schneller. Heißt: Wir sollten jetzt damit Dinge kaufen, die ihren Wert behalten. Sonst können wir wirklich bald die Scheine verfeuern.
    Was behält seinen Wert in Krisenzeiten? Und kann man es leicht umtauschen in das, was man braucht, wenn man es braucht?
    Wir können nur sehr begrenzt Sicherheit aufbauen, es ist unmöglich, sich gegen den Wahnsinn abzusichern, der da auf uns und kommende Generationen zukommt.
    Und die Folgen dieser irrsinnigen Politik sind unabsehbar, bis hin zu einem Angriff auf Europa.
    Ich spare auf ein Wohnmobil, damit an den äußersten Rand Europas fahren kann, wo es wenigstens schön und ruhig ist. Das hilft nicht viel, wenn unser System kollabiert.
    Aber was kann man schon machen außer auswandern?

    1. Das Geld ist doch bald sowieso nichts mehr wert, Stichwort Lastenausgleichsgesetz von 2019. Es wird doch jetzt alles getan, um auch ja bis dahin den Staatsbankrott herbeizuführen. Deshalb soll jetzt eine Neubewertung des Immobilienvermögens erfolgen und dann bekommt jeder Immobilienbesitzer eine Zwangshypothek eingetragen und wer weiß, was danach kommt. Neue Weltordnung, frei nach dem Motto, ihr werdet nichts mehr besitzen, aber glücklich sein.

    2. Die Einstellung ist richtig, mobil sein, wird das wichtigste sein, in der kommenden Offenbarungszeit. Kauf Dir aber ein Wohnmobil, dem man es nicht gleich ansieht, sprich Sprinter Langversion, kein Alkoven-Opa-Jupp-Mobil.

  5. Ich lebe hier und bin hier geboren,
    in der GEMEINDE WANGELS wo sie (G7) jetzt alle zusammen kommen.
    Der Ort heist „Weissenhaus“ und ist ein Schloss mit Dorf im Reetdach-Charm
    an der Ostsee, ein wunderschöner Strand mit Buchen-bewaldeter Steilküste,
    ich war schon immer hier und kenne jeden Stein,
    die alte Allee und auch die Gräflich Familie kenne ich, der das Schloss vorher gehörte.
    ………………………………………………………………………………………………………………………………………….
    Seit einigen Jahren hat es so’n Internet-Millionärs-Schnösel- der zwischen Kalifornien und
    Weissenhaus oszilliert, der hat das ganze Dorf hat er gleich mitgekauft und
    nach-und-nach abgeriegelt, so das nur die betuchten Spa-Gäste sich darin bewegen dürfen,
    es ist wiederwärtig.
    …………………………………………………………………………………………………………………………………
    UND NUN kommen auch noch DIE, die die „C“-Scheiße mit-betrieben haben,
    Deutschland gegen die Wand fahren und nun gegen Russland derart abstossend agieren-
    in meine Heimat (!) – und machen HIER auf Dicke Hose (!!)
    Ich nehme das persönlich!

    1. Is schon bitter @Georg und es wird Sie nicht trösten, daß auch wir im Osten von genügend Heuschrecken heimgesucht wurden. Außer vielleicht die im Westen noch fehlende Erfahrung, daß auch fesenfeste Verhältnisse mal ganz schnell zusammenbrechen können.

      1. ja – Herr Hausfreund (witziger Name!) – ich bin zwar auch n Wessi, aber darüber
        durchaus im Bilde, wie die Habsüchtigen nach der Wende- im Osten all die Perlen
        an sich gerissen- und die Ossis verarscht haben (heftig ey!).
        Ich verdinge mich als Künstler und habe schon deshalb die „falsche Hirnhälfte“ aktiv,
        um derart Vorteil-orientiert zu planen. „DAS KAPITAL“ von Marx sind 3 fette Bände,
        es reichte mir hingegen, der erste Satz aus dem ersten Band (sinngemäß):
        „Der Wert einer Sache bemisst sich (im Kapitalismus) daran, was Jemand bereit ist
        dafür auszugeben“.
        DEM kontere ich mit einem weiteren Zitat – nämlich Eines von Horst Janssen (norddeutscher
        Zeichner):
        „Heutzutage rennt Alles so sehr vorwärts, da geh ich doch gleich rückwärts!“
        Grußschön

  6. Wer in etwa verstehen möchte, in welche Richtung es mit den Bemühungen der USA und der NATO bezüglich der Ukraine gehen soll, dem empfehle ich das Geschehen in Afghanistan einmal näher zu betrachten. Die USA haben in Afghanistan etwas mehr als 2000 Milliarden US-Dollar investiert, davon wurden etwa 1000 Milliarden US-Dollar an Bestechungsgelder an verschiedene Taliban-Clans, an Regierungsstellen, an das Militär, an die Polizei, an die Justiz ausgegeben, Afghanistan war eigentlich ein Fass ohne Boden. Näheres und viel detailreichere Informationen erfährt man hier:

    – Michael Lüders – Hybris am Hindukusch, Wie der Westen in Afghanistan scheiterte
    – Ahmed Rashid – Taliban, Afghanistans Gotteskrieger und der Dschihad
    – Ahmed Rashid – Taliban, Die Macht der afghanischen Gotteskrieger
    – Ahmed Rashid – Sturz ins Chaos, Afghanistan, Pakistan und die Rückkehr der Taliban

    Wobei Folgendes zu bemerken ist: Michael Lüders und Ahmed Rashid gehen immer noch von der Annahme aus, dass islamische Terroristen an den Anschlägen von 9/11 beteiligt waren, mittlerweile wurde wir jedoch eines Besseren belehrt und man davon ausgehen muss, dass es ein Insider-Job der USA war, ebenfalls gibt es Spuren zur Intelligenzija in Israel. Ahmed Rashid scheint mir übrigens noch eine gewisse Nähe zum amerikanischen Establishment aufzuweisen!
    Ein weiteres erhellendes Buch stammt von der kanadischen Aktivistin und Journalistin Naomi Klein:

    – Naomi Klein – Die Schock Strategie, Der Aufstieg des Katastrophen Kapitalismus

    Naomi Klein zeigt in ihrem Buch auf, wohin jeweils das aus den Krisen entstandene Kapital geflossen oder versickert ist! Ein äusserst lesenswertes und erhellendes Buch zu den Gebaren der amerikanischen Regierung, der Finanzwelt und der Wirtschaft.

  7. Selbstschädigendes Verhalten gilt in der Psychiatrie und Psychoanalyse als ein zutiefst psycho-pathologisches Zeichen! Vornehmlich findet man dieses Syndrom bei der Borderline-Störung, diese definiert sich wie folgt:

    Die Borderline-Persönlichkeitsstörung (BPS) oder emotional instabile Persönlichkeitsstörung des Borderline-Typs ist eine psychische Erkrankung. Typisch für sie sind Impulsivität, instabile, aber intensive zwischenmenschliche Beziehungen, rasche Stimmungswechsel und ein schwankendes Selbstbild aufgrund von gestörter Selbstwahrnehmung. Hinzu kommen oft selbstschädigendes Verhalten, Gefühle innerer Leere, Dissoziationserlebnisse und Angst vor dem Verlassenwerden. Symptome der BPS können durch Situationen ausgelöst werden, die andere als normal empfinden.

    Bei dieser Persönlichkeitsstörung sind bestimmte Vorgänge in den Bereichen Gefühle, Denken und Handeln beeinträchtigt. Dies führt zu problematischen und teilweise paradox wirkenden Verhaltensweisen in sozialen Beziehungen und sich selbst gegenüber. Dadurch führt die Erkrankung oft zu erheblichen Belastungen und kann sowohl die Lebensqualität der Betroffenen als auch ihrer Bezugspersonen stark reduzieren.

    Die BPS wird häufig von weiteren psychischen Störungsbildern begleitet. Häufige zusätzliche Störungsbilder sind z. B. Depressionen, die Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS), Posttraumatische Belastungsstörungen (PTBS), Essstörungen, andere Persönlichkeitsstörungen und Substanzmissbrauch.

    Ergänzend noch: Riskantes Verhalten
    Es gibt jedoch auch ein indirektes Verhalten, das in das selbstschädigende Verhalten mit einspielt. Hierzu gehören Aktionen wie: Schnelles Autofahren, Klettern ohne Seil, Balancieren über große Höhen, riskanter Sex, Kleptomanie usw.. Es wird also in Kauf genommen, durch Unfälle Verletzungen zu erleiden, die bis in den Tod führen können bzw. durch auffälliges Verhalten, die soziale Situation zu schädigen. Dazu kann man auch die Bereitschaft zählen, unbedingt einen Weltkrieg oder gar Atomkrieg heraufzubeschwören!

    Es scheint so, als könnten nicht nur Individuen daran erkranken, sondern auch ganze Gesellschaften, wie wir im Moment erleben können!

  8. Ja, da jammern sie, unsere Österreicher … halten Russland tatsächlich für vollkommen verblödet.

    Wäre doch schön gewesen, wenn Gazprom den Speicher auf eigene Rechnung füllt und man dann einen vollen Gasspeicher enteignen kann.

    Wird wohl nichts draus.

    1. Jaja. Unser Bundeskanzler, die englische Trussi und das deutsche Böcklein.
      Wahrscheinlich nicht einmal fähig zum Schwarzer Peter spielen ohne Anleitung eines Erwachsenen.
      (Wenn nicht bekannt, es ist ein beliebtes Kinderkartenspiel)

  9. Eine Buchstaben-Zahlen Veranstaltung auf bRD-Kosten, das sagt doch alles. Meine Gott, wie schäme ich mich für diese Regierung, ich dachte, tiefer als eine Honecker-Regierung zusammen mit dem Handwerker ZK kann Deutschland nicht sinken, aber es geht. jetzt kommen zu Unfähigkeit auch noch Unmoral und Verschwendung dazu.

    1. Zur Entschuldigung des ZK der Täterä ist aber einzuwerfen, dass sie alle irgendwie irgendeinem Beruf nachgegangen sind, bevor sie ins Zuchthaus oder nach Moskau delegiert worden sind, heute fällt mir nur einer ein, der einen Beruf erlernt hat, Physiotherapeut, der Herr aus Schwaben mit türkischen Eltern.

  10. Wenn ich mich als der GUTE definiere dann kann ich auch den Bösen definieren. Nun brauche ich noch die dazugehörige Moral und die technischen Moralverstärker. Nun kann ich den guten Krieg anfangen, den guten Massenmord durchziehen oder den guten Raubzug. Mein gutes Verständnis vom Völkererecht passt mir in meine Moral und mein Wirtschaftskrieg führt zum guten moralischen Frieden, wenn der Andere tot ist! Dieses Konstrukt entstammt der jüdischen Tradition und wer da nicht meiner Meinung ist entweder ein Rassist oder ein Antisemit oder irgendetwas was sich auf Böse reimt!

  11. Wenn man das Gestammel dieser sogenannten „Außenminister“ liest, kommt einem eigentlich nur ein Grinsen. Wach werden sie erst, wenn sie merken, das ihre Milliarden rein gar nichts anderes bewirken als einige Kiewer reich zu machen. Das ihre Waffen in einem schwarzen Loch verschwinden, wenn sie die Grenze zur Ukraine passiert haben, scheint sie auch nicht weiter zu beunruhigen. Aber das irgendwelche Kräfte eben diese Waffen einstmals gegen den Westen richten könnten … nun ja, so weit denkt da noch keiner. Hauptsache, erst mal weiter Milliarden in die marode Ukraine pumpen. Einfach nur ein Trauerspiel. Soviel hilflose Dekadenz auf einem Haufen sah man lange nicht.

  12. Gehen wir einfach mal etwas ins Esoterische. 😉
    In Russland und Griechenland haben wir ja sehr viele Heilige und „Seher“, die lange vor dieser Zeit schon etwas prophezeit haben und in diesen schwierigen Zeiten nun natürlich oft „befragt“ bzw. zitiert werden. Durchweg alle sehen das Ende Europas in einem Krieg (aber nicht atomar!), der seinen Ursprung in der heutigen Ukraine hat. Es heißt:

    Im ersten Jahr kommt das Leid,
    im zweiten Jahr kommt der Hunger,
    im dritten Jahr kommt der Sieg

    Und den Sieg erringt natürlich Russland 😉

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