Donbass

Das Ende des Krieges: Russland schickt Friedenstruppen in den Donbass

Die Dekrete des russischen Präsidenten über die Anerkennung der Republiken Donezk und Lugansk enthalten einen Passus, der die Entsendung von russischen Friedenstruppen in die Region vorsieht.

Unmittelbar nach der fast einstündigen emotionalen Ansprache von Präsident Putin, an deren Ende er – fast schon nebenbei – die Anerkennung der beiden Donbass-Republiken verkündet hat, wurde im russischen Fernsehen auch gleich die Unterzeichnung der beiden Abkommen mit den Donbass-Republiken gezeigt. Der Kreml hat danach zwei Dekrete (hier für Donezk, hier für Lugansk) veröffentlicht, die die Entsendung von russischen Friedenstruppen in den Donbass vorsehen.

Die beiden gleichlautenden Dekrete umfassen nur vier Punkte, plus den fünften Punkt über deren Inkrafttreten . Im ersten Punkt erklärt Putin, dass er aufgrund der Weigerung der Ukraine, den Konflikt friedlich und entsprechend dem Minsker Abkommen zu lösen, die jeweilige Republik anerkennt. Im zweiten Punkt wird das Außenministerium angewiesen, diplomatische Beziehungen zu der jeweiligen Republik aufzunehmen. Im dritten Punkt wird das Außenministerium angewiesen, einen Freundschaftsvertrag mit der jeweiligen Republik auszuhandeln.

Der vierte Punkt hat es in sich, weshalb ich ihn am Beispiel des Dekrets für Donezk übersetze, die Dekrete sind wie gesagt identisch.

„Das Verteidigungsministerium soll im Zusammenhang mit der Anfrage des Chefs der Volksrepublik Donezk bis zum Abschluss des in Punkt 3 genannten Vertrages sicherstellen, dass die Streitkräfte der Russischen Föderation auf den Territorium der Volksrepublik Donezk den Frieden sichern.“

Was bedeutet das?

Zunächst einmal dürfte das dafür sorgen, dass in der Ostukraine endlich Frieden einkehrt, wenn Kiew keinen heißen Krieg mit Russland möchte. Schließlich ist der Beschuss von Wohngebieten nicht anerkannter Republiken etwas anderes, als die russische Armee zu beschießen. Daher wird die russische Anerkennung im Donbass auch auf den Straßen gefeiert.

Aber natürlich dürfen wir nun gespannt sein, wie der Westen seine Schnappatmung verarbeitet. Der Westen hat die Mutter aller Sanktionen versprochen, wenn russische Truppen in die Ukraine eindringen. Da das nun – zumindest aus Sicht des Westens, der die Gebiete als zur Ukraine zugehörig ansieht – geschieht, müsste der Westen nun Nord Stream 2 schließen, Russland vielleicht vom SWIFT abkoppeln, vielleicht sogar den russischen Energiesektor sanktionieren, wie EU-Kommissionschefin von der Leyen angedroht hat.

Aber die ersten Reaktionen im Westen klingen nicht danach, als würde es harte Sanktionen geben.

Auch wenn man in der EU natürlich in den nächsten Tagen mit Schaum vor’m Mund gegen Russland wettern wird, dürften viele EU-Politiker insgeheim froh über diese Entwicklung sein, denn letztlich ist damit die Kriegsgefahr in Europa stark gesunken. Zumindest, wenn die Ukraine nicht auf die Idee kommt, Russland anzugreifen, aber das halte ich für unwahrscheinlich. Und da ein Angriff auf den Donbass nun einen Angriff auf Russland bedeutet, wenn da erst einmal russische Soldaten sind, dürfte es dort nun ruhiger werden.

In Kiew dürften sich auch viele heimlich darüber freuen, denn die Kriegshysterie der letzten Monate war Gift für die ohnehin kaputte ukrainische Wirtschaft. Aber es gibt in der Ukraine auch die starke Fraktion der radikalen Nationalisten, die nun einen Waffengang fordern könnten. In der Ukraine kann die aktuelle Entwicklung daher auch zu einer weiteren Destabilisierung des Landes von innen führen.

Eine kurze Einführung ins Völkerrecht

Im Völkerrecht gibt es zwei Bestimmungen, die einander widersprechen. Da ist zunächst die Unverletzbarkeit der Grenzen, nach der die Abspaltung des Donbass von der Ukraine eine illegale Verletzung der ukrainischen staatlichen Integrität darstellt Andererseits gibt es das Selbstbestimmungsrecht der Völker, nach dem die Völker, also Bewohner einer Region, frei entscheiden können, in welchem Staat sie leben möchten. Nach dieser Bestimmung hat die Bevölkerung des Donbass das Recht, sich von der Ukraine loszusagen und zu entscheiden, ob sie einen eigenen Staat gründen wollen. Da diese Punkte einander widersprechen, wird es kompliziert. Obwohl, eigentlich nicht, denn seit der Entscheidung des Internationalen Gerichtshofes zum Kosovo ist die Sache klar: Eine einseitige Sezession (also Unabhängigkeitserklärung) ist vom Völkerrecht gedeckt, auch wenn sie den Gesetzen des Landes widerspricht.

In seinem Urteil kam der Internationale Gerichtshof zu dem Schluss:

„Somit stellte der Internationale Gerichtshof fest, dass die Frage nach der Vereinbarkeit der Unabhängigkeitserklärung mit dem internationalen Recht mit Ja zu beantworten ist.“

Dieses Urteil kam durch massiven Druck des Westens zu Stande. Und ob es dem Westen gefällt oder nicht: Darauf beruft sich auch die Krim und darauf beruft sich auch der Donbass.

Es ist verlogen vom Westen, etwas nach politischer Sympathie anzuerkennen, denn das Völkerrecht und die Urteile des Internationalen Gerichtshofes gelten für alle. Auch, wenn der Westen nun Zeter und Mordio schreien wird.

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Autor: Anti-Spiegel

Thomas Röper, geboren 1971, hat als Experte für Osteuropa in Finanzdienstleistungsunternehmen in Osteuropa und Russland Vorstands- und Aufsichtsratspositionen bekleidet. Heute lebt er in seiner Wahlheimat St. Petersburg. Er lebt über 15 Jahre in Russland und spricht fließend Russisch. Die Schwerpunkte seiner medienkritischen Arbeit sind das (mediale) Russlandbild in Deutschland, Kritik an der Berichterstattung westlicher Medien im Allgemeinen und die Themen (Geo-)Politik und Wirtschaft.

62 Antworten

    1. Die bei n-tv sollten mal den Fernseher anmachen. Die Ostukraine liegt jetzt ein ganzes Stück weiter westlich. Sie meinen wohl die _frühere_ Ostukraine. Wenn ich von Ostdeutschland rede, meine ich auch Bautzen und nicht Breslau.

  1. Hier möchte ich widersprechen.

    Ich habe den Artikel von Reinhard Merkel in der FAZ zur Sezession der Krim noch gut in Erinnerung. Und da stellt er fest, daß das Völkerrecht zu Sezessionen schlicht und ergreifend keine Aussagen trifft. Es handelt sich nämlich strenggenommen nicht um ein VÖLKERrecht, sondern um ein Staatenrecht. Und Staaten neigen nicht dazu, Selbstmord zu begehen, weswegen es im „Völkerrecht“ keine Regelungen zum Austritt von Landesteilen oder Bevölkerungsgruppen aus Staaten gibt.

    https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/die-krim-und-das-voelkerrecht-kuehle-ironie-der-geschichte-12884464.html

    Das Urteil zur Sezession des Kosovo widerspricht dem, ist also völkerrechtlicher Unfug. Nichsdestotrotz einer, auf den sich der Westen beruft. Eigentor, würde ich mal sagen.

    1. Er steht offenbar auf das fortgesetzte Schlachten des Kiewer Regimes – nun ja Tribunale wurden ja schon angekündigt – von wegen „Völkermord lächerlich“… da werden sich vielleicht einige Leute auf der Anklagebank wiederfinden, die sich das nie haben träumen lassen….

          1. Nun die Wahrscheinlichkeit, daß die Dame vorher zu ihrem Schöpfer gerufen wird, ist relative hoch, denn ich glaube, so schnell wird’s möglicherweise dann doch nicht gehen.
            Aber wenn es eine Hölle gäbe, wäre ihr wohl das ewige Martyrium gewiß… obwohl ich mich manchmal frage, ob nicht auch Luzifer eine Schmerzgrenze hat, das würde einige Ungereimtheiten in der Repräsentation von Gottes Plan erklären …

    2. Wenn Russland die Ukraine angreifen wollte, dann hätten die das längst getan. Und auch schon in Kiew die russische Fahne gehisst. Die ukrainische Armee ist sicherlich besser als die Deutsche, aber was heißt das schon bei der teuersten Gurkentruppe der Welt?

  2. Ich muss zugeben, er hat mich überrascht. Es ist zwar nachvollziehbar, das die Russen ihr Ursprungsgebiet nicht aufgeben wollen, ich kann dafür also Verständnis aufbringen. Insbesondere wurde dieser Schritt durch die aggressiven Schritten der NATO/USA ausgelöst, weil es eindeutige Signale gab eine weitere Ausbereitung der NATO vorzunehmen. Ohne diese hätte Putin vermutlich nie eine Notwendigkeit gesehen diesen Weg nun zu gehen, es ist also wieder das alte Spiel von Aktion und Reaktion. Aber dennoch hätte ich nicht erwartet, das Putin so weit geht. Es zeigt sich, selbst wenn man meint etwas einschätzen zu können, das es dann doch ganz anders kommt. Es bleibt nun abzuwarten, in wie weit sich dieser Konflikt nun zu einem Krieg entwickeln wird und/oder welche geheimen Absprachen es gab, um eine Eskalation zu verhindern. Denn es besteht immer noch die Möglichkeit, das es ein Teil einer Vereinbarung ist und der Rest der Ukraine sich nun in die NATO eingliedern wird. Sie sich also nur den Teil holen, der für sie wichtig ist. Für die USA ist das natürlich ein Fest, weil sie nun Sanktionen, insbesondere Nordstream 2, verhängen können, dessen Preis in der Hauptsache Deutschland zahlen wird und sie können nun in Zukunft immer mit dem Finger auf die bösen Russen zeigen. Das sie selbst eine sehr lange Liste von Kriegen aufzuweisen haben, wird dabei natürlich ignoriert. Der Russen hat etwas gewagt, was bei den USA zum Tagesgeschäft gehört und mit Konkurrenz hatten die USA schon immer ihre Probleme. Entweder wurden die gekauft, geputscht oder platt gemacht. Das macht die USA also nicht automatisch zum Land der Glückseeligkeit. Ich wünsche mir, das die EU endlich anfängt eigene Interessen zu vertreten und dabei grundsätzlich neutral bleibt.

    1. Also irgendetwas hast du wohl missverstanden, als Russland der NATO ihr Ultimatum gestellt hat.
      Auch eine Restukraine wird nicht zum NATO-Land und es geht heute auch nicht darum, „Gebiete“ zurück zu holen. Zunächst geht es um die Verhinderung eines Völkermordes in den Republiken, danach aber ist das große Projekt angesagt, die NATO von der russischen Türschwelle zu verweisen.
      Und alles ohne zusätzlichen Landgewinn, davon hat Russland genug.

      1. Das ich etwas nicht verstehe ist sehr wahrscheinlich, ich lerne täglich dazu. Bislang habe ich mehr Verständnis für Russland, als für den Werte Westen, auch wenn es eigentlich umgekehrt sein müsste. Doch kann ich der Politik Mafia, denn mir fällt dazu keine andere Bezeichnung mehr ein, selbst das wenige Vertrauen nicht mehr geben was es noch gab. Inzwischen kann man davon ausgehen, das ich immer gezwungen sein werde in die Opposition zu gehen, da der Werte Westen nicht selbst bestimmt, von den falschen beraten wird und auch nicht von den richtigen regiert wird. Unter einer Demokratie verstehe ich etwas anderes, aber das gehört hier jetzt nicht her.

        1. @ WerWieWasWarum

          Kann ich absolut nachvollziehen. Wenn die ukrainischen Nationalisten nicht dumm genug sind, einen Angriff auf Doneszk und Luhansk zu vollziehen (sobald die „Friedenstruppen“ vor Ort sind), dann dürfte die Anerkennung der Republiken für die lokale Bevölkerung ein Segen sein.

          Trotzdem sollte man keinem der Grossmächte über den Weg trauen, was die tatsächlichen Motive anbelangt. Zwar hat die NATO, bzw. ein Teil ihrer Mitglieder, seit 1999 die übelsten Kriegsverbrechen und Völkerrechtsverstösse begangen. Daher traue ich den Aussagen Russlands zur Zeit um einiges mehr, als jenen der „Wertegemeinschaft für Freiheit und Demokratie“. Das heisst jedoch nicht, dass das zwingend so bleiben muss.

    2. Die Europäische Union ist kein Subjekt der Politik.
      EU kann nicht entscheiden.
      Die Bürger der Europäischen Union sind dazu verdammt, die amerikanische Sanktionssuppe auszulöffeln.
      Dann wird es wie auf der Krim sein. Ukrainer, das heißt echte Ukrainer, werden russische Befreiungsarmee mit Blumen und Brot begegnen.

    3. Sehr gute Einschätzung. Nur, wer sich einmal die betroffenen Gebiete auf der Landkarte anschaut, kommt sicher zu dem Ergebnis, dass es nicht um Landgewinn geht, sondern um den Schutz ethn. Russen.

    1. Die „Last“, eine solchen Verantwortung zutragen, ist definitionsgemäß nur „richtige Demokratien“ zuzuerkennen, andernfalls die Basis der Ordnung, welche dergleichen Regeln hervorbringt, erschüttert würde …

  3. Anti-Anti-Spiegel
    Deze fantast heeft niet begrepen, dat Putin de Vredes Engel is.
    Ik tendeer voor het westen, Schaakmat!

    Anti-Anti-Spiegel
    Dieser Phantast hat nicht verstanden, dass Putin der Engel des Friedens ist.
    Ich tendiere nach Westen, Schachmatt!

    1. Die erste Krise 2014 in der Ukraine ist schon ein Weilchen her. Putin hat seit Ewigkeiten immer wieder darauf gepocht, dass die Ukraine endlich Minsk2 umsetzt. Das wurde einfach ignoriert. Jetzt anzukommen und sich darüber zu beschweren, dass die Geduld irgendwann am Ende ist, ist nur noch lächerlich.

      1. Die Regierungschefs der EU haben vor Monaten gesagt, dass Minsk Tot ist. Nun müssen Sie mit den Konsequenzen ihres unkonsequenten Verhalten leben. Dass es dazu kommt, dass haben die Putin nicht zugetraut.

    2. @Sofa-Admiral

      Das sehe ich eben genau nicht so. Mit der Anerkennung von Luhansk und Donezk als unabhängige Republiken handelt es sich aus Russland’s Sicht in diesen Regionen eben nicht mehr um ukrainisches Territorium.

      Möglicherweise hätte die russisches Armee aus dieser Sicht sogar völkerrechtlich die Möglichkeit, entsprechende Vergeltungsschläge auf ukrainischem Territorium durchzuführen – denn wenn ein Staat angegriffen wird, darf dieser völkerrechtlich sich verteidigen und auch zurückschlagen.

      Ein diplomatisches Meisterstück, die Anerkennung und das Dekret.

      Man kann nur hoffen, dass Selensky (oder wie er heisst) alle relevanten Teile seiner Armee im Griff hat, und nationalistische Einheiten/Generäle nicht weiterballern im grossen Stil…

  4. Ich rechne zeitnah mit dem Suizid -aus Enttäuschung – eines der übelsten Volksverhetzer vom ‚Funkhaus Krieg und Kirche‘, aka Deutschlandfunk, namens Christoph Heinemann; sagte der doch am 8. Februar 2022 im Interview mit dem Großen Abgeordneten des Deutschen US-Quislingsrates, Frank Müller-Rosentritt, folgendes:

    „Ich will mal konkret fragen … wenn die Ukraine militärisch in die Lage versetzt würde, die ersten zwanzig russischen Panzer, die über die Grenze rollen zu zerstören, welche Wirkung ginge davon aus auf diejenigen, die in Moskau mit dem Säbel rasseln?“

    Abgesehen davon, dass dieser feuchte Traum eines offenbar im Kindesalter im Sandkasten zu kurz gekommenen Demagogen sich wohl nicht erfüllen wird (Heinemann, tu uns einen Gefallen – hau ab!), sollte man sich immer dessen bewusst sein, dass uns für derartigen Schweinejournalismus permanent Gebühren abgepresst werden.

    Zur aktuellen Entwicklung meine ich, dass sich die Konsequenzen noch nicht umfassend abschätzen lassen. Seitens Russlands zeigt sich eine (für mich) erfreuliche Stringenz (die mittelfristig den Menschen in DVR / LVR hoffentlich wieder ein mehr oder weniger normales Leben ermöglichen wird).

    Wenn sich die Gemeinschaft Westlicher Schurkenstaaten der erlittenen Kränkung halber (die belämmerten Fressen von Röttgen et al. am gestrigen Abend waren trotz aller Dramatik zum genießen) zum äußersten hinreißen lassen (NS-2, SWIFT etc.), wäre meine Hoffnung, dass im Zuge dessen diese korrupten Regime hinweggefegt werden. Den passenden Text (plus Noten) gibt es von Wolfgang Ambros:

    Vernichtet k’hean de Drecksäu,
    De glaub’n
    Se san so g’scheit und kennan
    Uns wos erzähl’n.
    Vernichtet k’heans, de glaub’n
    Sie san so mächtig
    Und kennan uns no wos befehl’n.

    Weg mit eahna, haut’ses nieda,
    Sperrt’s es ein oda bringt’s es um.
    De hobn ka Recht, de san verurteilt
    Von vuanherein, wer scheißt si drum.

    Wo ma hinschaut, nix wia Scheiße
    Und söba is ma mitt’n drin.
    I kennt mi in di Gosch’n hau’n,
    Weu i so a Trott’l bin.

    1. Russland hat sicher von jedem Quadratmeter in der Ukraine Sattelitenbilder. Die Ukrainische Abwehr ist durch einen Luftangriff so schnell vernichtet, dass die ukrainischen Soldaten an den Abwehreinrichtungen noch nicht einmal wissen, dass Krieg ist bevor sie sterben. Und wie getretene Hunde wird dann die NATO bellen und sicherlich nicht beißen, denn einen Krieg mit Russland wegen der Ukraine werden die nicht riskieren.
      Sollten Sanktionen gegen Russland ausgesprochen werden wie NS2 sperren oder gar Russland vom SWIFT abkoppeln, dann werden auf uns Europäer beschissene Zeiten zukommen. Denn den Schaden werden in erster Linie wir haben.

  5. Schnappatmung der deutschen Medien
    „“Putins Rede ist Kriegserklärung“
    und dann deutlich gedämpfter (die Überschrift reicht ja für die Propaganda) “ „unverhohlene Kriegsdrohung“
    Das stimmt, aber ist nicht neu. Alleine schon das laufende Manöver im Mittelmeer, vor Syrien, im Schwarzen Meer, usw. mit atomwaffenfähigen Waffen großer Reichweite und Marschflugkörpern (wovon man bei uns gar nichts liest) ist eine klare Warnungn an alle begriffstutzigen Hitzköpfe im Westen.
    Die „Drohung“ ist altbekannt:, Putin sagte das schon vor 2 Jahren „es wird für die Angreifer schlchtweg unbezahlbar teuer“.
    Jetzt muss gesehen werden, ob trotz eines Rückruderns des Westen (getarnt durch massive agressive Propaganda) evtl. die ultrafanatischen Nazis zusammen mit den Privatarmeen der USA und Englands (Blackwater ua.) eine Eskalation trotzdem verursachen. Da befürchte ich etwas ähnliches wie die Geburt eines neues IS, nur halt nicht ideologisch muslemisch, sondern ideologisch Nazi. Der CIA wird nicht zur Friedenstaube.

  6. Leute – was bin ich froh – der 3.WK ist erst mal keine „Option“ mehr – Russland hat im Handstreich den „westen“ Schach-Matt gesetzt und seine roten Linien verteidigt…

    Jetzt kommt erst mal mediales Gekreische – aber die „sanktionen“ sind auch schon schwächer…

    Mal sehen, wer jetzt die Staaten als nächstes anerkennt… – werden schon noch so Einige sein.

    Man sollte sich im „westen“ auch mal an die eigene Nase fassen – von wegen Jugoslavien, Kosovo und so…

  7. Ich sehe auch hier ,unter den Mitwirkenden, komische Kommentare. Man kann über Russland verschiedene Meinungen haben. Das Gleiche gilt natürlich über die sogenannte ,Wertegemeinschaft. Aber eines müsste doch allen klar sein, diese , Anerkennung, war überfällig.In jeder Rede des Wertewestens inklusive Deutschlands gab es keinen Satz über die Verbrechen Kiews an der Bevölkerung des Donbass.Der Schritt von Russland ist folgerichtig. Jetzt endlich wird da sicher Ruhe einkehren, denn die russische Armee wird die modernsten Waffen an die Grenze stellen und jeden Schuss aus der Ukraine werden diese teuer bezahlen müssen. Leider verstehen die Amis nur diese Botschaft. Aber immerhin haben diese Kriegstreiber wieder ihr Ziel, Chaos zu stiften und der Wirtschaft in der EU, aber besonders aber Deutschland zu schaden ,erreicht.Wir alle werden das bezahlen müssen. Unsere transatlantischen Politiker haben tolle Arbeit für Amerika geleistet.

    1. …zumindest Nord Stream 2 steht nicht zur Debatte – da es ja kein „direkter Angriff“ war … 😉😎

      Aber andere Erpressungen sind schon im „Plan“ – Russland wird’s nicht jucken – und Deutschland sollte sein Gas bekommen – hoffentlich.

      1. Doch, jetzt wurde sie vorläufig gestoppt. Ich glaube das wird Gazprom gar nicht so weh tun. Es geht ja nicht darum viel Gas zu verkaufen, sondern viel Geld zu verdienen. Bei der Verdreifachung der Preise reicht eigentlich 1 Pipeline von 3.

    2. Guten Morgen friedliche Welt…!

      Ich stimme Ihrem Kommentar sehr gerne zu.

      Stellt euch mal alle vor, es ist Krieg und Putin will dort einfach nicht mitmachen!

      Besser noch: Er sagt es allen Beteiligten, die gegen ihn und sein Land hetzen und Dauer- Sanktionen erteilen aber niemand von denen hört genau zu! Gemeint sind die USA-Regierung, die EU, die Nato und die deutsche Regierung- sie leben „in ihrer eigenen Welt“.
      Putin will einfach nicht- er will keinen Krieg!!! Putin will tatsächlich Frieden! Seit Monaten spricht er davon.
      Was geschieht aber stattdessen?
      Die Ukraine bettelt um Waffen und erhält sie natürlich- von überall her…!
      Die Ukraine bettelt um finanzielle Unterstützung und erhält sie natürlich…!
      (Zitat Börse-online.de: ´Deutschland hat die Ukraine seit Beginn der Krise dort mit 1,4 Milliarden Euro unterstützt. Alleine für Entwicklungszusammenarbeit sind nach Angaben aus der Bundesregierung seit 2014 insgesamt 544 Millionen Euro geflossen. Hinzu kämen 110 Millionen Euro humanitäre Hilfe, ein Finanzkredit von 500 Millionen, 25 Millionen für Stabilisierungsmaßnahmen wie Konfliktmonitoring und Rechtsstaatsförderung sowie rund 200 Millionen Euro, die über die EU an die Ukraine gezahlt wurden. Den Angaben zufolge ist Deutschland nach neuen OECD-Zahlen der drittgrößte Geber für die Ukraine nach der Europäischen Union und den USA.`
      Zitat Stuttgarter Nachrichten: ´Nach Angaben der EU-Kommission haben die EU und ihre Finanzinstitutionen der Ukraine seit 2014 bereits mehr als 17 Milliarden Euro in Krediten und Zuschüssen zur Verfügung gestellt.`)
      Was erhält z.B. Deutschland als Gegenleistung für seine finanzielle Großzügigkeit von der Ukraine?
      Wofür müssen deutsche Steuerzahler denn noch alles zahlen? Etwa für Krieg ?

      Nun stellt euch mal vor, es ist Krieg und KEINER geht hin…!

  8. Gotte segne Putin; er hat mit diesem genialen Schachzug das verhindert, was seit Monaten in unseren Köpfen herumspukt: den Krieg. Ob es endgültig ist wird die Zukunft zeigen. Denn eins ist klar die Amerikaner brauchen dringend einen Krieg für ihre Waffenindustrie (unter Trump gab es keinen und auch bis jetzt nicht unter Biden) Aber natürlich will auch die Nato einen Krieg, denn auf ihren Ländern sind Waffen gelagert die ja zu irgendetwas nütze sein müssen. Also wir sind noch nicht aus dem Schlamassel raus, aber Putin hat für den Moment die schwelende Lunte löschen können. Und ich denke dass das ein Dankgebet wert ist!

  9. Ich sage es immer wieder. die Russische Regierung spielen Zug um Zug Schach während die USA nur bluffen kann. Und was für Sanktionen sollen jetzt kommen.
    Die Mutter aller Sanktionen.
    Sanktionierte Mutter.
    Passionata Sanktionata.
    Pizza Sanktionata oder
    Pizza mit Leberkäs 😂

  10. „Nord Stream 2 schließen“
    Naja, dazu hätte das Ding erst mal auf sein müssen.

    Und mit den Sanktionen wird man selbstverständlich auf Anweisung der USA warten, die Von der Lügen oder so macht doch keinen Finger krumm ohne entsprechende Anweisung aus den USA.

  11. PRÄSIDENT PUTIN HAT RICHTIG GEHANDELT, WEIL DER WESTEN NUR MIT RUSSLAND GESPIELT HAT.

    Vor fast 8 Jahren haben die USA zusammen mit dem WERTE-WESTEN die Revolte der UKRA-NAZIS finanziert u. gesteuert.

    Mit den Nachkommen der NAZIS, die auch im 2. WK auf der Seite Hitlers waren und dafür bestraft wurden.

    Seit dem stürmen diese Horden ihre Landsleute im Donbass, haben ihnen die Renten gestrichen und Wasser & Heizung abgestellt und immer wieder beschossen und ermordet.

    Der vor 7 Jahren abgeschlossene Minsker Vertrag hat keinerlei Erfolge gebracht und wurde von Selenski sogar vollkommen abgelehnt.

    Ukraine besteht auf ihren von ihnen selbst geschundenen Donbass und empört sich auch über die Evakuierung der armen Mensch durch Russland !?!?

    Der WERTE-WESTEN lässt dies alles zu und will von dem GENOZID im Donbass nichts wissen, wobei ja gerade die USA vor über 200 Jahren den GENOZID an ihrer Urbevölkerung durchführten, und ständige KRIEGE gegen Länder mit ROHSTOFFEN führen !!

    Der Gründer und Vorsitzende des führenden privaten US-amerikanischen Think Tank STRATFOR (Abkürzung für Stategic Forecasting Inc.) George Friedman bestätigt am 4. Februar 2015, dass die USA seit mehr als 100 Jahren die deutsch-russische Zusammenarbeit mit allen Mitteln verhindern wollen.

    Dazu ist ihnen jedes Mittel recht, inclusive vorsätzlicher Lügen bis zum Krieg. Dieses Video (13 Minuten) unbedingt ansehen.

    STRATFOR: US-Hauptziel seit einem Jahrhundert war Bündnis Russland+Deutschland zu verhindern ==> http://www.youtube.com/watch?v=gcj8xN2UDKc

    IM KLARTEXT: ALSO 1. und 2. WELTKRIEG WAR BEREITS VON DEN USA GESTEUERT – JETZT WOLLEN SIE DEN 3. WELTKRIEG !!

    Präsident Putin sagte zu Recht: „DIE UKARINE IST EIN PROTEKTORAD DER USA“

    Ich füge hinzu: DIE GANZE EU IST EIN PROTEKTORAD DER USA !!

  12. Ich möchte mal darauf hinweisen, dass das/der Kosowo kein Präzedenzfall war. Bereits im Jahre 1991 hat Deutschland Slowenien als von Jugoslawien unabhängig anerkannt, damals mitverantwortet durch Hans-Dietrich Genscher. Der Unterschied zum Kosowo und zur Ukraine besteht nach meiner Erinnerung darin, dass es damals zwar Spannungen innerhalb Jugoslawiens gab, aber noch keine bürgerkriegsähnlichen Zustände.

  13. Ich hoffe ernsthaft, dass dieser Schritt jetzt wirklich etwas Ruhe in die Region bringt. Denn ich kann mir gut vorstellen, dass die 8 Jahr Krieg – selbst wenn man den Film „Frontstadt Donezk“ ansieht und dort die Art und Weise des Umgangs der Menschen mit dem Kriueg – nicht spurlos an deren Psyche vorbei gehen kann. Krieg ist5 grundsätzlich von Übel. Und einer, bei dem das eigene Militär die eigenen Leute beschießt um so mehr. Die Menschen sollten in Frieden leben können, ohne jederzeit damit rechnen zu müssen, dass ihnen das Haus bombardiert wird. Jeder, der den 2. Weltkrieg erlebt hat, weiß, dass Krieg brutal ist. Brutal gegen jeden Menschen. Auch die Täter. Er verroht im Grunde alle, führt zu massenhaften Traumata und Angstzuständen, die jederzeit in Gewaltakten umschlagen können. Dies hat bisher jeder Krieg der Geschichte gezeigt. Die Ukraine muss lernen, mit anderen Nationalitäten umzugehen. Sie muss das lernen. So wie Sri Lanka das nach 30 Jahren Bürgerkrieg hat lernen müssen. Und das muss ein ehrlicher Prozess sein. Ansonsten haben die beiden Republiken keine Zukunft in der Ukraine. Möglicherweise ist das eh schon so, aber das weiß ich nicht zu beurteilen udn maße mir das auch nicht an.
    Und das ist dann auch der Hauptschuldige in diesem Krieg: Die Kriegstreiber in Kiew und ihre Hintermänner in den USA. So sehe ich das, und da kann mich kmeiner von abbringen, weil die Fakten zu offensichtlich sind. Ich bin weiß Gott nicht dogmatisch, aber der festen Überzeugung, dass die Ukraine nun im Zugzwang ist und ihre Arbeit zu leisten hat.

  14. Doch, jetzt wurde sie vorläufig gestoppt. Ich glaube das wird Gazprom gar nicht so weh tun. Es geht ja nicht darum viel Gas zu verkaufen, sondern viel Geld zu verdienen. Bei der Verdreifachung der Preise reicht eigentlich 1 Pipeline von 3.

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