Ukraine

Das russische Außenministerium zu aktuellen Fragen rund um Ukraine und EU

Am Mittwoch war die Ukraine eines der beherrschenden Themen bei der Pressekonferenz des russischen Außenministeriums. Ich habe das Gesagte übersetzt.

Da man in einem Streit immer beide Seiten hören muss, um sich ein Urteil zu bilden, habe ich die Teile der Pressekonferenz von Maria Sacharowa, der Sprecherin des russischen Außenministeriums, übersetzt, in denen es um die Ukraine ging. Das war zunächst eine ausführliche russische Erklärung, später haben Journalisten dazu weitere Fragen gestellt.

Beginn der Übersetzung:

81 Jahre danach kämpft das russische Militär erneut gegen den Nazismus, den Neonazismus, dieselbe Art von weitverbreitetem Faschismus, der damals offenbar nicht ausgerottet wurde, und befreit die Ukraine von der neonazistischen Verseuchung, die dort von den westlichen „Partnern“ über Jahrzehnte gefördert wurde. Jetzt werden unsere Menschen wieder mit Waffen getötet, die nun in NATO-Ländern hergestellt werden.

Ich möchte Sie daran erinnern, dass die Parole im Dritten Reich „Drang nach Osten“ lautete. Das ist jetzt faktisch zum Motto der Allianz geworden, das habe ich mir nicht ausgedacht, das sagen die selbst. Erinnern Sie sich an die Erklärungen aller EU- und NATO-Vertreter über das „Schlachtfeld“, dass mit Russland nichts Positives in Verbindung gebracht werden darf, geschweige denn der Sieg im Zweiten Weltkrieg. Erinnern Sie sich an die Verleugnung des Nazismus und des Faschismus in der Ukraine, an die Beschaffung von Geldern und der Entsendung von militärischer Ausrüstung, wenn es nur aus Brüssel Richtung Osten geht. All das geschieht vor dem Hintergrund, dass die militärische Infrastruktur der Allianz seit Jahren immer näher an unsere Grenzen heranrückt.

Die ukrainischen bewaffneten Verbände, die sich vom Schlachtfeld zurückziehen, üben inzwischen regelrechten Terror auf die Zivilbevölkerung aus. Selbst jetzt bemerken ihre westlichen Kuratoren deren nationalistischen und menschenfeindlichen Charakter nicht. In Lyssytschansk in der LNR haben die Neonazis Stellungen und Munitionsdepots in Schulen eingerichtet. Das sind echte Schulen, keine in Social-Media-Accounts retuschierte und erfundene, aus Fotos zusammengeklebte Schulen. Es sind echte Schulen: die Schulen Nr. 9, 14 und 28, auch der Kindergarten Nr. 6, und in den Wohngebäuden in der Pobedy-Straße wurden Maschinengewehr- und Scharfschützennester errichtet. Gepanzerte Fahrzeuge, Artillerie und Mehrfachraketenwerfer befinden sich in den an die Gebäude angrenzenden Bereichen. Die Menschen werden nicht nur nicht aus den gefährlichen Gebieten evakuiert, sondern sogar zwangsweise dort festgehalten. Eine ähnlich tragische Situation wurde in anderen Siedlungen unter der Kontrolle des Selensky-Regimes beobachtet – in Pryvolnoye, Kramatorsk, Saporischschja und vielen anderen.

Es gab Fälle von vorsätzlicher Geiselnahme, um Menschen in ukrainisch-nationalistische Positionen zu bringen. Nach Angaben des Innenministeriums der Volksrepublik Lugansk werden allein im Asot-Werk in Sewerodonezk 1.200 Zivilisten zwangsweise festgehalten. Wieder einmal werden Zivilisten als „menschliche Schutzschilde“ benutzt. Das ist offenbar das, was den ukrainischen Militärs in NATO-Stäben beigebracht wird. (Anm. d. Übers.: Es ist vielsagend, dass die westlichen Medien, die täglich über die Lage in Asowstal berichtet haben, nun kein Wort über die Chemiefabrik Asot in Sewerodonezk berichten, in der sich die gleiche Tragödie wiederholt, die wir in Asowstal beobachten mussten)

Die Neonazis schaffen seit mehreren Jahren gezielt unerträgliche Lebensbedingungen für die Bevölkerung in den Donbass-Republiken. Die ukrainischen Streitkräfte zerstören Wohnhäuser, so dass die Menschen ohne Nahrung und Wasser, Medikamente, Strom und Heizung zurückbleiben. Den NATO-Methoden folgend greifen sie bewusst zivile und nicht-militärische Einrichtungen an.

Nach offiziellen Angaben der Volksrepubliken Donezk und Lugansk wurden seit dem 17. Februar, als die Volksrepubliken Donezk und Lugansk von den ukrainischen Streitkräften massiv beschossen wurden, in den Republiken mehr als 230 Zivilisten, darunter 10 Kinder, getötet. Über 1.000 Zivilisten, darunter 66 Minderjährige, wurden verletzt. Mehr als 5.000 Gebäude und mehr als tausend zivile Infrastruktureinrichtungen wurden beschädigt, darunter Dutzende von medizinischen Einrichtungen und fast zweihundert Bildungseinrichtungen. Die ukrainischen Kriegsverbrecher haben mehr als 50.000 Geschosse verschiedenen Kalibers, darunter 47 Totschka-U-Raketen, Tausende von Raketen verschiedenen Kalibers, darunter Smertsch (Kaliber 300 mm), Uragan (Kaliber 220 mm) und Grad (Kaliber 122 mm) auf die Städte und Dörfer der DNR und der LNR abgefeuert.

Es ist offensichtlich, dass das Selensky-Regime nicht die Absicht hat, seine kriminellen Handlungen einzustellen. Den westlichen Ländern kommt das aber ganz gelegen, denn sie treiben das Regime genau in diese Richtung. Sie haben die einmalige Gelegenheit, veraltetes militärisches Gerät in der Ukraine zu entsorgen und ihre eigenen Armeen mit neuen Waffen auszustatten, indem sie ihre Militärkonzerne mit Arbeit überhäufen und eine Reihe von finanziellen, materiellen und anderen Tricksereien durchführen.

Unterdessen verschärft sich in der Ukraine die politische Repression gegen Andersdenkende. Das geschieht in der schlimmsten Tradition totalitärer Regime. Nach den Äußerungen des ukrainischen Justizministers Dmitri Malyusko zu urteilen, will Kiew bis zum Ende des Sommers die Praxis der massenhaften Beschlagnahmung ukrainischer Unternehmen von Bürgern, die von den Behörden willkürlich als Russland-Sympathisanten eingestuft werden, zur Norm machen. Von welchem Recht, welcher Demokratie, welchem Liberalismus ist da die Rede? Das ist das Schlimmste, was in der Weltgeschichte je passiert ist. Mitgliedern politischer Parteien, die den Staatsstreich von 2014 nicht unterstützt haben, die „Oppositionsplattform – Für das Leben“ und der „Oppositionsblock“, wurde ihr Eigentum bereits entzogen.

Die Politik der erzwungenen Ukrainisierung und der Verfolgung von allem Russischem geht weiter. Am 19. Juni hat die Werchowna Rada einen Gesetzesentwurf angenommen, der die Aufführung russischer Musik auf den Straßen ukrainischer Städte, in Konzertsälen, Stadien, im Radio und Fernsehen verbietet. Das Erstaunlichste ist, dass der weltbekannte Komponist von Kinderliedern, der in Kiew geborene Vladimir Shainskyy, unter diese drakonischen Maßnahmen gefallen ist. Er starb 2017 und hat diesen Albtraum nicht mehr erlebt. Sonst wüsste er jetzt, dass seine Kinderlieder dort nun auch nicht mehr gesungen werden dürfen. Bücher, Zeitungen und Zeitschriften aus Russland und Weißrussland sind in der Ukraine verboten. Russischsprachige Autoren werden aus dem Unterricht der Weltliteratur gestrichen. Und dies geschieht nicht durch heimliche oder geheime Dekrete, sondern durch die öffentliche Haltung des Regimes. Achmatowa, eine gebürtige Odessaerin, schrieb: „Wir fürchten nicht, tot unter Kugeln zu liegen, es ist nicht bitter, ohne Dach über dem Kopf zu sein, und wir werden dich schützen, du große russische Sprache“

Umso dringlicher sind die Ziele und Aufgaben, die sich die russische Führung bei der Militäroperation gesetzt hat. Wir werden Sie weiterhin über die Entwicklungen in diesem Bereich auf dem Laufenden halten.

Frage: Letzte Woche besuchten die Staats- und Regierungschefs Deutschlands, Frankreichs und Italiens Kiew, und der deutsche Bundeskanzler Olaf Scholz erklärte nach seinem Besuch, dass die Europäische Union und insbesondere Deutschland die ukrainischen Streitkräfte weiterhin aufrüsten werden. Wie lange wird dieser Fluss von Waffen noch andauern?

Antwort: Sie verhehlen ihre Ziele nicht. Sie rufen nicht zum Frieden auf, nicht zu Verhandlungen, nicht zur Diplomatie, sondern zur Lösung des Problems auf dem „Schlachtfeld“. In diesem Punkt sind sie recht offen. Ein weiterer Punkt ist, dass sie sich widersprechen. In Worten und Erklärungen sprechen sie sich für das Völkerrecht aus, aber in der Praxis tun sie etwas völlig anderes.

Wir haben diesen Standpunkt verstanden, wir tragen ihm Rechnung. Die Frage, wie viel mehr sie in ihrem Arsenal haben, sollte man ihnen stellen. Wir haben unsere Schlüsse gezogen. Die Europäische Union hat ihre Rolle in der Geschichte umrissen. Es geht nicht mehr um einige Fehler oder Fehlkalkulationen, über die man acht Jahre lang sprechen konnte, als sie leider bei ihrer Mission, eine Lösung in der internen ukrainischen Situation zu vermitteln, gescheitert sind. Jetzt geht es nicht mehr um Fehlkalkulationen und Fehler der Europäischen Union und der westlichen Regime, sondern um deren gezielte aggressive Politik.

Frage: Bezüglich der Einladung der Ukraine in die Europäische Union. Einerseits scheint Russland keine Einwände zu haben, weil die EU eine Art „Wirtschaftsorganisation“ ist. Andererseits sagte Lawrow in einem Interview mit dem Fernsehsender NTV am 16. Juni, dass die EU ein geopolitisches Projekt sei und dass die USA Brüssel unterworfen hätten. Ist das dann eine Art „EuroNATO-Union“?

Antwort: Ich sehe keinen Widerspruch. Alle Arten von wirtschaftlicher Integration sind hervorragend, wenn es um Wirtschaft und Finanzen geht. Aber es ist etwas ganz anderes, wenn die Wirtschaft von politischen Zentren aus oder aufgrund politischer Fragen „geführt“ wird. Dann handelt es sich nicht mehr um Wirtschaft, sondern um Politwirtschaft. Natürlich sind Geopolitik, Wirtschaft und nationale Interessen eng miteinander verknüpft, aber es darf kein Diktat geben.

Es gibt entweder liberale Demokratien oder totalitäre Regime. In liberalen Demokratien herrschen Recht und Freiheit, während in totalitären Regimen politische Vorgaben vorherrschen und alles andere beherrschen. Ihre wirtschaftlichen Ziele sind ideologisch unvereinbar mit dem Handeln des einen oder Landes in der Welt. Das ist durchaus möglich, aber dann müssten sie auf der Grundlage des Rechts und der internationalen rechtlichen Verpflichtungen, die ihnen angeblich heilig sind, handeln.

Wenn die Politik eines Staates auf diese Weise aufgebaut ist, dann kann man sagen, dass die EU aufgrund politischer oder ideologischer Inakzeptanz gegenüber diesem oder jenem Land bestimmte Maßnahmen einführt, dass ihre eigenen wirtschaftlichen Aktivitäten darauf aufbauen. Aber die Grundlage muss das Gesetz sein. Wenn unendliche politische Dominanz – nicht einmal die eigene, sondern die aus Übersee – die einzige „Peitsche“ ist, das beherrschende „manipulative Einflussmittel“, dann kann man nicht mehr von Wirtschaft sprechen.

Die Grundlage der Einladung zur Mitgliedschaft ist meistens nicht die objektive wirtschaftliche Realität, nicht das Potenzial oder die wirtschaftliche Entwicklung, sondern es sind politische Gründe. Es gibt nicht einmal Kriterien, die die EU-Mitglieder präsentieren könnten, um ihre eigenen Schritte zu erklären. Die würden im Widerspruch zu den vor sechs Monaten oder einem Jahr verkündeten Kriterien stehen, nach denen eine positive Entscheidung abgelehnt oder im Gegenteil gegenüber anderen Staaten getroffen wurde. Die Kriterien müssten die gleichen sein. In vielerlei Hinsicht ist das keine Politik, sondern Manipulation.

Andererseits bestreiten sie nicht, dass sie in einer „regelbasierten Weltordnung“ leben wollen, deren Spielregeln sich im Laufe des Spiels ändern, die nicht auf geltendem Recht ohne politisch motivierte Veränderungen basiert. (Anm. d. Übers.: Sollten Sie sich mal gefragt haben, was die „regelbasierte Weltordnung“ eigentlich sein soll, die der Westen in den letzten Jahren propagiert, dann können Sie das hier nachlesen)

Eine Einladung in die Europäische Union ist nicht mehr etwas Vorhersehbares, Logisches und auf objektiven Indikatoren der wirtschaftlichen, sozialen, rechtlichen und sonstigen Entwicklung der europäischen Staaten beruhendes. Die derzeitige anti-russische Führung der europäischen Institutionen übergeht die in ihren Dokumenten klar dargelegten Kriterien. Sie widersprechen sich auch gegenseitig. Worauf stützt sich die EU bei ihren Maßnahmen? Wo ist dieses „goldene Regelwerk“, die Tafel, die zu Rate gezogen werden könnte? Man hat den Eindruck, dass die wichtigsten Kriterien Russophobie und der in Brüssel zu leistende anti-russische Eid sind. Dann gibt es neue Versprechen und grenzenlose Möglichkeiten für die Kandidaten in schönen Worten. Das sieht alles eher nach Manipulation und Intrige aus.

In der gegenwärtigen Phase der „Evolution“ der EU beruhen die Entscheidungen eher auf opportunistischen Erwägungen, auf einer Politik der Expansion, der Aneignung neuer Räume und der Ausweitung der „Einflusssphären“ in Europa, als auf wirklich wirtschaftlichen Kriterien. All das deutet darauf hin, dass die EU immer weniger mit den grundlegenden Interessen ihrer Mitgliedstaaten oder Beitrittskandidaten in Einklang steht. Die soziale und wirtschaftliche Entwicklung, tiefgreifende Integration und friedlicher Wohlstand sind nicht mehr die Leitprinzipien der beschleunigten Militarisierung der Union.

Die Ziele und Methoden der EU sind von denen der NATO kaum zu unterscheiden. Sie sprechen von einer Einheit des Denkens. Die EU verliert ihre eigene Identität und wird von Grund auf neu geboren, indem sie zu einem geopolitischen Instrument in den Händen der Vereinigten Staaten wird. Die Amerikaner wiederum ziehen die finanziellen und wirtschaftlichen Ressourcen der europäischen Staaten und der europäischen Bürger ab, um Russland „einzudämmen“, wie sie es nennen. In den letzten Jahren hat das Weiße Haus Brüssel auch für Konfrontationen mit anderen Ländern ins Visier genommen. Wir sind nicht die Einzigen. Dazu gehört auch China. Das schwächt unmittelbar den europäischen Kontinent, der seine Ressourcen ausgibt oder im Prinzip auf Ressourcen verzichtet, nur um Washington zu gefallen.

Das alles beeinträchtigt die Glaubwürdigkeit der EU als selbständiger Akteur. Das verhindert, dass sie sich selbständig verwirklichen kann.

Ende der Übersetzung


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Autor: Anti-Spiegel

Thomas Röper, geboren 1971, hat als Experte für Osteuropa in Finanzdienstleistungsunternehmen in Osteuropa und Russland Vorstands- und Aufsichtsratspositionen bekleidet. Heute lebt er in seiner Wahlheimat St. Petersburg. Er lebt über 15 Jahre in Russland und spricht fließend Russisch. Die Schwerpunkte seiner medienkritischen Arbeit sind das (mediale) Russlandbild in Deutschland, Kritik an der Berichterstattung westlicher Medien im Allgemeinen und die Themen (Geo-)Politik und Wirtschaft.

40 Antworten

  1. Tja, man kann Victoria Nuland nur zustimmen als sie sagte „Fuck the EU“.
    Natürlich meinte sie es im Sinne des Wohlstandes der „europäischen“ Bürger.
    Aber ich hoffe das die europäischen Völker, also die Menschen Europas, begreifen, daß die EU eine Diktatur ist.
    Und das Diktat ist laut .. ach wie heisst die Pfostenschildkröte da… ähähähähäh… Baerbock…
    „Deutschland hat zuviel Geld und ich bin hier um das zu ändern“.
    Dumme Frage ^^ aber ist es DAS was Politiker für ihr Land und vorallem für ihre Bevölkerung tun sollten?

    Bin noch unentscheiden ^^

    1. „Dumme Frage ^^ aber ist es DAS was Politiker für ihr Land und vorallem für ihre Bevölkerung tun sollten?“

      Wenn ich einen _angemessenen_ Wohlstand habe, dann ist mir das Geld scheißegal. Das ist die einzige Kategorie in der die Mostköpfe hier im Westen denken (können).
      Nimm das Geld aus der Diskussion raus, und sie bewegen sie hirnlos wie Ameisen ohne Königin.

      Ich habe gestern jemanden getroffen, der mir erzählen wollte, dass ich meine Arbeit zu billig verkaufe. Gleichzeitig sagte er mir, man müsse leiden, wenn man erfolgreich sein möchte.

      Er hat nicht verstanden, dass ich nicht arbeite um reich zu werden.

      1. Du hast jemanden getroffen der vor allem ein anderes Wertegefühl sozialisiert bekommen hat.
        Dem würde ich sagen:
        So manche Herren sind groß geworden und so stolz,
        sie geben niemand was von ihrem Brot und Holz,
        in güldnen Wagen fahren sie mit weißen Pferden
        und haben Mohren in der Dienerschaft sogar.
        Sie haben schon ihr Himmelreich auf Erden
        und werden auch nicht eingehn zu der Engelschar,
        wenn mit Drommeten (Trompeten) über Nacht die Stadt
        zusammenkracht und niemand mehr hier seine Heimat hat.

  2. Mein Beitrag:
    Das Sicherheitsupdate (KB5014699) von MS Windows 10 deaktiviert den Yandex Browser.
    Wer seine Internetaktivitäten über Yandex eingerichtet hat verliert nun sein Dashboard inklusive Passwörter.
    Mein Tipp, Sicherheitsupdate (KB5014699) von MS deinstallieren …jetzt „funkt “ es wieder 🙂
    „Nur die Lüge braucht die Stütze der Staatsgewalt, die Wahrheit steht von alleine aufrecht.“

        1. Ach, das ist etwas Geschmakssache und auch von der eigenen Erfahrung abhängig. Ich bin u.a. mit Linux Mint ganz zufrieden. Wenn nur Windows Erfahrungen vorliegen würde ich vielleicht Linux Ubuntu/Kubuntu (der Unterschied ist da nur der Desktop) empfehlen. Dort gibt es eine große Community, wo auch Anfänger leicht Hilfe bekommen.

          Man kann so etwas auch erstmal testen, ohne Windows von seinem Rechner zu schmeißen. Es gibt dafür sogenannte Live-Versionen (vom USB-Stick oder DVD zu starten). Die größte Hürde in meinen Augen für Anfänger ist meist die Rechteverwaltung, da diese sich doch von Windows unterscheidet. Da ist vielleicht ein Einsteigerbuch nicht schlecht. Gleichwohl es auch genug Infos dazu im Netz gibt 🙂

          1. Einem blutigen Anfänger würde ich auch zu Ubuntu raten. Schon weil die deutsche Community (z.b. im Forum von ubuntuusers.de) sehr groß ist. Dort wird man immer geholfen wenn man mit den HowTo’s nicht mehr weiter kommt.

  3. Sacharowa ist eine geradlinige Politikerin.

    Gerade habe ich einen deutschen Politiker gefunden, der auch diese Sprache spricht

    https://m.youtube.com/watch?v=bpjUfnoiZKU&pp=QAFIAQ%3D%3D

    Klaus von Dohnanyi, 94 Jahre alt, hat ein Buch geschrieben mit dem Titel

    Nationale Interessen

    Er ist Realpolitiker und nennt in diesem Interview die wesentlichen Punkte. Sachlich und ohne umschweife nennt er die Deutschen Interessen beim Namen und fordert die Politik auf, sie wahrzunehmen. Dabei ist er weit davon entfernt, vom WEF und dessen Rolle zu wissen oder von der Agenda 21. Er sieht nüchtern die Tatsachen und benennt die Schlussfolgerungen aus diesen Tatsachen für die deutsche Politik.

    Ich sehe normalerweise ungern Videos, aber das hier hat Spaß gemacht, weil der Interviewer J. v. Hooven deutlich ins schwitzen kam, weil er das gelernte narrativ nicht anzubringen wusste. Ein Augenschmaus 😍

    Kaum zu glauben, dass es mal solche Politiker in Deutschland gab, mit Rückgrat, Mut und dem eigenen Land verpflichtet.

    1. „Gerade habe ich einen deutschen Politiker gefunden, …“

      Klaus von Dohnanyi ist schon lange kein Politiker mehr, sondern Ruheständler! Und ich denke mal, Sie werden durchaus etliche Ruheständler finden, wenn Sie nur etwas suchen, die eine klare Sicht haben.

  4. Ich habe die Einleitung zur Rede, als auch die Beantwortung der Frage (eines Journalisten?) innerlich bewegt gelesen.
    Dank an Thomas Röper für die Übersetzung.
    Und ja, eindeutig: wir haben es mit Nazis zu tun – und damit meine ich keineswegs die Söldner in der Ukraine, oder auch ’nur‘ die ukrainische Armee/die ukrainische ‚Regierung‘.

    Nein, nein. Ich meine uns. Die Allgemeinheit der Deutschen, die Allgemeinheit der Europäer. Ist ja keineswegs neu; verinnerlicht haben das Wenige, die Nachkommen der Heuchler, welche ’nie wieder Krieg‘ mit Tränen in den Augen wisperten, sind genauso betroffenheitsbesoffen wie ihre Altvorderen.

    Bevor wieder irgendeiner aus irgendeinem Loch den Vorwurf in den Raum schmeißt, ich sei Putin-Versteher: stimmt.
    Aber nicht nur. Der Kreis derer, die ich sprichwörtlich (!) verstehe, wird darüberhinaus immer größer.
    Kompliment an Maria Sacharowa: d a s ist eine Rede/eine Zusammenfassung, wie sie hier bei uns im Wertewesten kaum jemand formulieren k a n n.

    1. Also ich gebe es gern zu, ich weiß weder über Q (was immer das bedeuten soll) noch über Trump Bescheid. Bei letzterem soll sicher Donald gemeint sein, er ist für mich genauso relevant, wie jeder ander Oligarch in den USA, also eigentlich gar nicht.

      1. „wie jeder andere Oligarch in den USA”? Als Donald Trump antrat, wollte er doch den swamp drainen.
        Und er hätte die Möglichkeit gehabt, Julian Assange zu begnadigen, was wohl mal im Gespräch war. Warum hat er dies dann doch nicht gemacht?

        1. Ich nehme an, dass jedem US-Präsidenten seit Kennedy von den Geheimdiensten – die im Falle Assange einen besonderen „Rachedurst“ haben – sowas gesagt wurde: „Mr. President, Sie wissen doch, was Kennedy passiert ist. Wäre doch schade, wenn wir Sie nicht vor solchen Irren beschützen könnten … oder gar ihre Kinder, nicht wahr?“
          Aber bis auf Trump kamen ja eigentlich auch nur Leute ins Weiße Haus, die schon vorher „auf Linie“ gebracht worden waren – einschließlich Obama, den viele (gerade in Deutschland) immer noch für einen „verhinderten Messias“ oder so etwas halten: Der hat drei Jahre beim Schreibtischtäter Brzezinski studiert! Dem war klar, dass dem Machtinteresse des US-Imperiums ALLES unter zu ordnen ist, egal wieviele Menschenleben es kostet. Und so hat er als Präsident dann auch gehandelt. Trump mag von vornherein nicht so „willig“ gewesen sein und u.a. deshalb Probleme gehabt haben, die wichtigsten Posten zu besetzen – aber auch über ihm (nicht: unter ihm) funktionierte das „continuity of government“ – quasi die ganz offizielle Version des „Tiefen Staats“ –, das (spätestens) am 11.9.2001 in Aktion trat aber nie wieder aufgehoben wurde, unbehindert weiter.

  5. Danke für die Übersetzung, Frau Sacharowa trifft es auf den Punkt. Hört man sich dagegen das gestörte Geschwätz der Bundesaußenministerin an („Russland ruinieren…“), kann einem nur noch schlecht werden.

  6. Was war nun Besonderes mit Asowstal? Es schien der Ukraine irgendwie wichtig, da die alte Bunkeranlage aus Sowjetzeiten kürzlich erweitert und die Pläne dazu dem Asow-Regiment erst in diesem Jahr übergeben wurden.
    Wofür das Ganze nun?

  7. „Da man in einem Streit immer beide Seiten hören muss, um sich ein Urteil zu bilden …“

    Lieber Herr Röper, Sie haben ja im Grunde Recht. Aber ich verzichte mittlerweile daruf mir die andere Seite noch anzuhören, da es ja so wieso nur Dummschwätz ist, leider!

  8. „Der Faschismus von heute hat äußerlich nichts mit dem aus der Vergangenheit zu tun. Keine Uniformen, Stechschritt und erhobener Gruß. Nein er ist modern, raffiniert verpackt und wird mit PR verkauft…aber der Geist, der dahinter steckt, die totale Kontrolle und Ausbeutung, die Zensur, die Mediengleich-
    schaltung, die Lügen, die Unterdrückung und die provozierten Kriege des Westens …die Resultate…sind dieselben!
    Die meisten Menschen sehen das nicht und sind durch die Propaganda völlig verblendet.“

    Wer seinen gesunden Menschenverstand nicht aufgeben hat, sich nicht manipuliert lässt, sieht deutlich wie sich die Fäden 🕸 zusammen ziehen! Ob Gesundheit, Klima, provozierte Kriege, alles Instrumente von Psychopathen Eugenikern des Deepstate, WEF & Konsorten um den Totalitarismus durchzusetzen !
    Die installierten Spinnen 🕷 🕷 sitzen im Bundestag, Landesregierungen und in dieser nichtsnutzigen EU, ob gewählt oder platziert. Aber das ist gewollte Zerstörung der Länder und ist schlichtweg VOLKSVERRAT und VOLKSVERNICHTUNG !!!

    Die perfiden Pläne des Great Reset (WEF) laufen weiter auf Hochtouren !! Die neue totalitäre Weltordnung NWO wird unbeirrt durchgepeitscht !! … und das nicht zum Wohle der Menschen !!

    Ihr glaubt es nicht ? .. dann macht einfach mal die Augen 👀 auf

    Damals hat Russland 🇷🇺 Deutschland 🇩🇪 von den Nazis befreit, heute unterstützt die BRD das faschistische Regime der Ukraine !

    Ich fürchte mich nicht vor offensichtlichen Nazis, die kann man bekämpfen, sondern von der Rückkehr der Faschisten in der Maske der Demokraten !
    T.W.Adorno

    1. Sehr guter Kommentar!

      Ja, so ist es. Ich komme nicht umhin, diesen ruchlosen, machttrunkenen, mediengeilen Sklaventreibern das ,teuflische Etikett‘ anzuheften.

      Wenn die Regierungen die Gesetze willkürlich nach eigenem Gutdünken anwenden ohne funktionierende 3. Gewalt (die richterliche), so steht zwar noch Demokratie drauf, drinnen herrscht der nackte Wahnsinn namens Totalitarismus.

      Und die gekauften Medien applaudieren diesem Trauerspiel.

      Das breite Volk wird erst aufwachen, wenn es weh tut (beim eigenen Portemonnaie…)

    2. Der gute Adorno (meine ich nicht ironisch, schätze den in vielen Themen sehr) hätte sich als Marx-Leser nur mal die Faschismus-Definitionen sowohl von Mussolini als auch von Dimitroff ansehen müssen, um zu verstehen, dass der Faschismus natürlich keinen Stechschritt u.ä. braucht, sondern die Verschmelzung von Staat und Groß- bzw. heute eher Finanzkapital darstellt, die sich die gesamte Gesellschaft unterwirft … und „morgen die ganze Welt“. Dann hätte er sich nicht nur fürchten müssen, sondern gewusst, dass die Faschisten in der Maske der „Demokraten“ wiederkehren werden bzw. auch zu seiner Zeit längst wiedergekehrt waren … genauer: Sie waren in der BRD nie „weg“: Weder in der Politik, der „Unterhaltungsabteilung des Militärisch-industriellen Komplexes“ (Frank Zappa), noch in der „Wirtschaft“, wo die alten Kriegsgewinnler weiter ungestört „Geschäfte“ machen und mit dem Erlös u.a. Politiker kaufen konnten. Man lese mal (immer noch wichtig und gut) „Wer ist Helmut Kohl?“ und „Wer ist Franz-Josef Strauß?“ von Bernt Engelmann (u.a. erschienen 1983 in „Das neue Schwarzbuch Strauß, Kohl & Co.“.

  9. Maria Sacharowa rettet die Ehre der Frauen. Sie ist hochintelligent und ihren klaren Worten kann ich stundenlang zuhören!

    Und was haben wir im Werte-Westen zu bieten? Von-der-Leyen, Baerbock, Marieluise Beck, der Zampano-General Strack-Zimmermann, deren aller Worte direkt in den nächsten Krieg führen. Man kann verzweifeln!

  10. Vielen Dank Herr Röper, für Ihre unersetzliche Arbeit auf diesem Gebiet!

    Frau Scharapowa trifft in vielen Punkten den Nagel auf den Kopf!
    Die EU ist nie unabhängig gewesen und das Konstrukt selbst ist krank und wirtschaftlich aggressiv expansionistisch ausgelegt. Jeder, der sich damit etwas beschäftigt, wird zu diesem Schluss kommen.

    Ich bin froh, dass China das nun langsam akzeptiert und die westlichen Sanktionen auch verurteilt! Das ist eine logische Schlussfolgerung und gemeinsam haben diese beiden Länder genug Power dem Wertewesten den wirtschaftlichen Stinkefinger zu zeigen!

    Desweiteren wäre ich froh, wenn Russland nun noch mehr Fakten schaffen würde. Es ist klar, das der Wertewesten nicht aufhören wird, zu sticheln und zu stechen. Da muss wieder Zug rein und ich hoffe, dass hier ab einer gewissen Eskalationsstufe Fakten geschaffen werden, welche hier in der EU zu einem Umdenken „anregen“.

    Dem Westen darf nie wieder vertraut werden. Das ist und bleibt klar, bei all der Überheblichkeit, die zur Zeit so veröffentlicht wird…

    Glaubt Ihr nicht? Steht seit gestern so im (sorry Herr Röper) Spiegel:“Putin ist wie eine Symbiose aus Hitler und Stalin“. Darüber schreiben die (auch wenn das Zitat von der ukrainischen Agerssionsluftpunpe stammt).. WAS SOLL DAS! Alleine solche Worte zu schreiben schmerzt meine Finger, aber es verdeutlicht ein ums andere Mal den Werteverfall hier. Damals wäre man für sowas noch vor den Kadi gezogen worden. Es gab einfach Dinge, die hat man nicht mal gedacht. Ich schäme mich für solche Worte, die ein Staat erlaubt, in welchem ich lebe und Steuern zahle.

    Je mehr hier dummes Zeug verbreitet wird, desto mehr Respekt bekommt diese Land und der Präsident von der RF von mir. Es ist nun so, als würden die permanent Medaillen verteilen. Man muss es nun einfach so sehen. Nur ein verwundter Hund bellt! Ich fühle mein Rechtverständnis in diesem Land nicht mehr repräsentiert und sehe die klar denkenden Leute da drüben um Ihre Rechtscahffenheit kämpfen. Gottseidank haben Sie so integer Politikerinnen, wie Frau Sacharowa.
    Habe heute ein paar interessante Gespräche geführt. Viele davon mit Deutschen, aber auch einem Russen und Leuten die nach Deutschland eingewandert sind. Überraschenderweise eint alle die Angt, den Mund aufzumachen. Jeder, aber wirklich jeder bestätigt aus seiner Sicht heraus, dass das, was da stattfindet nicht der Ukraine hilft, sondern nur uns (den Europäern) schadet und zudem das Leid dort verlängert. Es gab aggressivere und weniger aggressive Sichtweisen, aber dennoch fühlten sich alle (da war keiner, der sagte, dass das was D gerade macht, richtig sei) fremdbestimmt. Man sagte einhellig, dass man daas ja alles wüsste, man faktisch aber niemanden wählen könne, der diese Situation dann kontrollieren bzw. ändern könne. Man sei nur Zuschauer im eigenen Land. Faktisch trifft das auf uns alle (im gesamten EU-Gebiet) zu, denn auch in anderen Ländern höre ich Ähnliches ( Italien, Spanien, Griechenland). Es muss also eine Doktrin geben, die alle Vernunft ausblendet und gegen die muss vorgegangen werden. Ich weiss zwar noch nicht wie, aber wenn sich da was Sinnvolles regt, dann bin ich sofort dabei!
    Sobald sich der Schleier des Vergessens um diese fatale Situation gelegt hat (vlt. in 5-6 Jahren), werde ich zudem nach Russland gehen, um dort Geschäfte zu machen, die nichts mit D oder der EU am Hut haben werden. Ich hoffe, dass ich dann noch willkommen sein werde. Wenn nicht werde ich nach Ulan Baatar, oder Indien ausweichen. Ich freue mich jetzt schon auf interessante Ideen und vlt. Geschäfte.

    Jetzt haben die der Ukraine und Moldavien eien Beitrittsstatus vergeben… war ja fast klar. Obwohl ich von den Türken mehr Widerstand erwartet hätte.. Bin mal gespannt, ob es die EU in dieser Form noch geben wird, bis die faktisch so weit sind ein vollständiges Mitglied zu werden. Die Türken wird es freuen, die versuchen das ja schon (vergeblich) ca. 30 Jahre lang. Dann gibt es noch ich glaube Monte Negro, dass seit 2012 wartet und gar Länder die Ihren Namen schlicht ändern, um da reinzukommen. Interessant, interessant wie sehr da die Hosen runtergelassen werden. Sollen Sie doch da reinkommen und schauen, was mit Ihrer Integrität passiert. Bin mir sicher nach der Vollmitgliedschaft ist das Land jeweils nach 3 Jahren so abhängig, dass nichts mehr alleine entschieden wird und auch ein Exit faktisch einem Staatsbankrott gleichkäme. Ist ja auch schon mal von verschiedenen Ländern versucht worden und Englang war ja immer schon ein Sonderfall, die hatten ja noch nicht mal den Eupo und auch die Zahllast hatten die nie voll anerkannt und auch bewilligt bekommen als Schoßhund der USA hat man da zuweilen besondere Befugnisse ;O)

    Im Endeffekt sehe ich in der jetzigen Situation nur noch die Hoffnung, dass es in der EU mal so richtig knallt. Lieber ein Ende mit Schrecken…

    1. Die Dame heißt Sacharowa (weibl. Form von Sacharow, was soviel wie „Zucker(mann)“ heißt), nicht Scharapowa – das ist eine ehemalige Tennisspielerin, die mal als die „sexiest“ galt = „Freud’scher Verschreiber“? 😉

  11. Mir fehlt bisher eine halbwegs passende, spezifische Bezeichnung für diese Art staatlichen Terrors und es sieht nicht so aus, daß die russische Seite sich um eine genauere Sprache bemüht. „Nazi“ genügt halt für den täglichen Bedarf und mit dem Hintergrund „Sozialismus“ möchte man vielleicht (auch wegen der eigenen Geschichte) niemand verwirren.
    Bleibt für den nachdenklichen Zeitgenossen vielleicht die Betrachtung unterschiedliche historische Abläufe, beispielsweise des Sozialismus Hitlers (s. Dr. Zitelmann), des faschistischen Polens der Zwischenkriegszeit (Dr. Scheil) oder die bis heute nachwirkende geisteskranke Schlächter“philosophie“ eines Bandera u.Co.

    1. Hitlers „Nationalsozialismus“ war KEIN „Sozialismus“, sondern nur eine Finte, um unter einer falschen Flagge möglichst viele Arbeiter anzuziehen. Hört doch endlich mal mit diesem Shice auf!
      In „Sozialismus“ steckt „sozial“ – aber nicht im Sinne von „soziale Wohltaten für Arme“, sondern im Sinne von Sozialisierung = Vergesellschaftung, und zwar die der Produktionsmittel (insbesondere Fabriken aber z.B. auch große Banken). Und genau DAS erfolgte unter Hitler nicht, sondern eine Stärkung dieses Großkapitals (in dessen Auftrag und mit dessen Geld er letztlich die Wahlen – nicht wirklich – gewann und regierte) durch Zusammenschluss* und die Einführung des „Führerprinzips“ und die Umbenennung der Arbeiter in dessen „Gefolgschaft“. Die einzigen Produktionsmittel und Vermögen, die unter Hitler enteignet wurden, waren die jüdischen – und die wurden nicht „sozialisiert“, sondern wiederum privatisiert. Auf diesen „Arisierungen“ = Übergabe an die „Arier“ beruhen meiner Meinung nach rund die Hälfte der heutigen Großvermögen, z.B. der Quandts.

      * Vgl. z.B. die IG Farben, für DEREN geplant größte Chemiefabrik der Welt Auschwitz als Arbeitslager errichtet wurde: Die Vernichtung der nicht für die Ausbeutung durch Arbeit Geeigneten war sozusagen nur „Beiwerk“, der eigentliche Zweck war die Arbeit für die IG Farben! Auch etwas, was im (west)deutschen Geschichtsunterricht nie vorkommt, oder?)

      1. @kulinux „Und genau DAS erfolgte unter Hitler nicht, sondern eine Stärkung dieses Großkapitals“
        Eine seit Jahrzehnten per Schulbuch flächendeckend verbreitete Ansicht, mit einem kleinen Schönheitsfehler: Sie stimmt nicht mit der Realität des Dritten Reiches überein. Lektürehinweis s.o.
        Angenehmes Wochenende!

  12. Frage auf der Pressekonferenz:
    F: Einem CNN-Bericht vom 19. Juni zufolge sind Beamte des US-Innen- und Heimatschutzes ernsthaft besorgt, dass Russland angeblich eine politische Krise in den Vereinigten Staaten ausnutzen und sich einmischen wird, um die amerikanische Demokratie bei den Kongresswahlen im November zu diskreditieren, so wie es bei den Präsidentschaftswahlen 2020 geschehen ist. Wie reagiert das Außenministerium auf derartige Versuche, Russland die Schuld für innenpolitische Probleme zu geben? Fürchten Sie einen weiteren russischen Hacking-Skandal?
    Antwort:
    Antwort: Ich kann Ihnen versichern, dass die amerikanische Demokratie keiner weiteren Diskreditierung bedarf.

  13. ….den Aussagen von Maria Sacharowa, ist NICHTS, hinzuzufügen.. …die „Stellverteter – Ukro – Armee“, wird gerade unschädlich gemacht… …Jeden Tag, ein bisschen (..) mehr, den Videos nach zu urteilen.. …die Ukros, welche von ihren befetigten Stellungen die Stadt Donezk seit 8 Jahren beschiessen, kommen auch noch dran…😈

  14. Die Amis hatten ihren „Krieg gegen den Terror“, die Russen dürfen Nazis bekämpfen. Jede Seite bekommt ihre Aufgabe, während das einfache Volk bezahlen darf.
    „Da man in einem Streit immer beide Seiten hören muss, um sich ein Urteil zu bilden“ (Röper); ein merkwürdiges Unterfangen, dieses Urteil. Auch wenn der Streit gesehen werden könnte, käme ein Rashomon-Effekt zustande. Aber wir sehen diesen Streit nicht. Wir sehen die Auswirkungen.
    Die russische Argumentation ist nicht die ganze Wahrheit. Hier läuft ein ganz mieses Spiel, und nicht sehr überzeugend.

  15. @Bembel (Zitatauszug): <<Aber wir sehen diesen Streit nicht. Wir sehen die Auswirkungen.
    Die russische Argumentation ist nicht die ganze Wahrheit. Hier läuft ein ganz mieses Spiel, und nicht sehr überzeugend.<<

    Von mir behaupte ich, dass ich diesen Streit seit 1990 'sehe'; viele Jahre zuvor im Übrigen als indifferentes Gefühl, nämlich in der Form, als dass Berichte von KZ-Überlebenden, die 'vom Russen' befreit wurden, nie das gleiche Gehör erfuhren, wie die, die vom 'Ami' befreit wurden. Franzosen und Briten kamen in der Befreiungsgeschichte so gut wie gar nicht vor, bzw. als Randnotiz.
    Hätte gern gewusst, inwiefern und wo Sie evtl. die ganze Wahrheit verorten?

    1. Wir sehen einen Pseudostreit, wie eine Theateraufführung. Was passiert hinter den Kulissen? Welche Zielsetzung steckt dahinter? Putin und westliche Teilnehmer streiten sich = in der Ukraine sterben Russen und Ukrainer = deutsche Wirtschaft kaputt usw. Die Hierarchie der Zielsetzungen.
      Intelligenz und Ethik sind unterschiedliche Kategorien. Das Denken sehr vieler ist rein assoziativ. Manche analysieren eiskalt, wer sie mit welcher Absicht gerade diesem bestimmten Reiz aussetzt. Wo man sie hintreiben will, warum, wie sie reagieren sollen etc. Die Befreiungsgeschichte war immer eine Lüge, denn Millionen Deutsche wurden ermordet, also etwas anders befreit. Die Sowjets hatten das Gulag-System, da mußten doch die Amerikaner als Befreier hingestellt werden.
      Mir kommt der Ukrainekonflikt als Fortsetzung des 2. Weltkriegs recht parodistisch daher, auch wenn es nicht komisch ist, was dort alles verbrochen wird. Die Nazinummer kaufe ich den Russen nicht ab. Putin ist viel zu clever, um nicht verstehen zu können, daß der russische Einmarsch mehr potentielle ukrainische Kämpfer produzieren würde. Ich sehe einen antiweißen Krieg laufen, und die russische Argumentation bleibt unbefriedigend. Man muß wohl abwarten. Wenn diese hohen Herrschaften miteinander kommunizieren, sind wir machtlose Internetleser ohnehin nicht gemeint.

    2. Das man selbst bei den KZ Befreiungen Unterschiede machte liegt an der Zusammensetzung der Inhaftierten. Die typisch bekannten Vernichtungslager und ihre besonderen Insassen waren ja „alte Feinde der Christen und sonstige nutzlose Fresser“. In den nicht auf vorsätzliche Vernichtung der Insassen ausgelegten Lagern ging es um super billige Arbeitskräfte, politische Feinde und Kriegsbeute auf 2 Beinen.
      Schließlich bedrohte dieses Kommunistenpack, ihre Handlanger und Feinde des Reiches usw. die Wiederauferstehung.
      Aus der selben Denkschiene stammt auch der später ins Feld gebrachte Vorwurf „die Russen nutzten die Lager als Gefängnisse weiter, die Anderen nicht?
      Vor ein paar Tagen unterhielt ich mich mit einer Bekannten ( 40 Jahre) über die aktuell verbreitete Propaganda über die Russen.
      Ihre 2 Großmütter, eine früher und eine viel später, schilderten zu welchen Mitteln sie griffen um nur irgendwie zu überleben. Sie wanden sich neuen Partnern zu obwohl sie verheiratet waren. Eine verlor durch Hunger bereits 2 Kinder. sie wollte nicht auch noch die Anderen verlieren. Und nach Kriegsende standen die Ehemänner dann vor den Türen. Da war guter Rat teuer. Sie hatten Glück und trafen auf Verständnis. Andere noch Schwangere brachen in Panik aus und es setzte die Erzählungen über die Vergewaltigungen ein. Denn nur den „vergewaltigten“ Frauen gestand man ein Recht auf Abtreibung zu.

      Die der Russen schlachtete man genüsslich aus über die Eigenen hüllte man den Mantel des Schweigens auch über die Adoption der nicht gewollten Kinder. Dabei waren die bestens dokumentiert. Und dann ergab die Diskussion damals plötzlich einen Sinn als das mal wieder auf den Tisch kam.

      https://www.deutschlandfunk.de/massenvergewaltigungen-bei-kriegsende-der-versuch-mit-dem-100.html

      Und über was schwadronierte diese gefeuerte ukrainische Menschenrecht Tante? Was konnte sie wohl nicht vorlegen? Beweise und das wo die Russen vor lauter Vergewaltigungen hätten kaum zum kämpfen kommen können, so der Anschein den die Medien erweckten.

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