Wirtschaftskrieg

Das russische Fernsehen über die Krisen und Skandale in Deutschland und der EU

Cum-ex, Trockenheit, Energiekrise, Risse in der vielbeschworenen Solidarität der innerhalb der EU - das russische Fernsehen kommt bei der Auflistung der Krisen in Deutschland und der EU kaum mehr nach.

Wie immer sind die Berichte der russischen Deutschland-Korrespondenten interessant, denn sie zeigen, wie von außen auf Deutschland und seine Politik geblickt wird. Auch an diesem Sonntag war der russische Korrespondentenbericht aus dem wöchentlichen Nachrichtenrückblick des russischen Fernsehens wieder so interessant, dass ich ihn übersetzt habe.

Beginn der Übersetzung:

Großbritannien schweigt, Deutschland „stottert“

In der Alten Welt werden die Dinge irgendwie komplizierter. Und es gibt eine Menge wilder Russophobie. Nehmen wir nur das Beispiel von Karin Kneissl, der ehemaligen Außenministerin Österreichs. Erinnern Sie sich, wie der russische Präsident ihre Hochzeit besucht hat? Putin tanzte mit der Braut. Das führte zu regelrechtem Mobbing. Karin Kneissl war gezwungen, Österreich zu verlassen und sich von ihrem Mann scheiden zu lassen. In Frankreich, wo Karin sich niederzulassen hoffte, wurde ihr nicht einmal ein Bankkonto eröffnet. Schließlich fand sie Zuflucht im Libanon.

In einem Interview sagte sie:

„Man nannte mich ein russisches Schwein, eine russische Hure, ich konnte in Österreich nicht mehr arbeiten. Die französischen Medien haben sich mit den Eigentümern meines Hauses in Verbindung gesetzt, sie interviewt und ihnen wortwörtlich gesagt: „Lasst sie nicht in die Tür!“ Aber seltsamerweise hat sich niemand bei mir persönlich gemeldet. Schon damals stand mein Name auf einer schwarzen Liste, und das war vor der Entschließung des Europäischen Parlaments im Mai, als Sanktionen gegen mich verhängt wurden. Offensichtlich stehe ich auf einigen Listen, von denen ich nichts weiß. Für mich ist das ein Verstoß gegen alle Rechtsnormen und die Rechtsstaatlichkeit. In Österreich gab es Schlagzeilen wie „Hurra, das Vermögen von Karin Kneissl wird beschlagnahmt!“ Welche Reichtümer wollten sie konfiszieren? Das Haus für 120.000 Euro. Das Haus, das ich mir in 12 Jahren selbst erarbeitet habe, lange bevor ich anfing, mit irgendjemandem zusammenzuarbeiten, der irgendwas mit Russland zu tun hatte. Ich erhielt in Österreich – und nicht nur da – eine Reihe von Morddrohungen. Die Drohungen kamen aus Österreich und Deutschland. Ich habe keine Möglichkeit, meine Ehre vor Gericht zu verteidigen. Und niemand in Österreich hat den Mut, öffentlich für mich einzutreten und zu sagen, es reicht!“

Ein Bericht unseres Korrespondenten aus Deutschland.

Die deutsch-polnische Grenze, der Fluss Oder. Entlang der Ufer stinkt es und es gibt viele grüne Fliegen. Der Fluss ist jetzt nicht mehr als anderthalb Meter tief. Das Wasser ist weg. Plötzlich fühlt sich die Wettervorhersage in Deutschland schon wie eine wirtschaftliche und sogar politische Nachricht an. Und das deutlich vor Beginn der Heizperiode. Die Hitze ist schrecklich. Die Fische sterben. Im Radio wurde allerdings gesagt, dass die Polen irgendwelchen Dreck in den Fluss geleitet haben. Das wird noch geklärt, aber die Trockenheit fordert ihren Tribut. Der Wasserstand ist um etwa 50 Zentimeter gesunken, und das ist nicht viel, wenn man bedenkt, dass die Oder nie eine echte Verkehrsader war. Der Rhein ist etwas anderes. Wenn Sie den Ring des Nibelungen am Grund des Flusses suchen wollen, ist jetzt der beste Zeitpunkt dafür.

Die Schifffahrtsroute, die ganz Westdeutschland mit Europas größtem Hafen, Rotterdam, verbindet, steht kurz vor der vollständigen Einstellung der Schifffahrt. In dieser Woche trat das Embargo für russische Kohlelieferungen in Kraft, aber auch die im Ruhrgebiet geförderte deutsche Kohle ist nur schwer an ihren Bestimmungsort zu bringen, so dass es große Probleme gibt, die Kohlekraftwerke wieder in Betrieb zu nehmen – fast leere Lastkähne kratzen bereits über den Grund. Christian Lorenz, ein Transportunternehmer, erzählt:

„Das Salz aus Heilbronn zum Beispiel geht über den Neckar auf den Rhein. Normalerweise transportieren sie 220 Tonnen, jetzt fahren sie mit 60 Tonnen.“

Weiter westlich und südlich ist die Lage noch schlimmer. Die landwirtschaftlichen Regionen Italiens und Spaniens sind völlig ausgetrocknet. Die französischen Landwirte melden einen Verlust von 12,5 Prozent ihrer Weizenernte und von 20 Prozent ihrer Maisernte. Ein Bauer erzählt:

„Wir können die Felder nicht bewässern. Ohne Wasser geht die Ernte ein. Dann sind wir pleite.“

Die Enttäuschung der Woche ist natürlich Norwegen, das immer als Garant für Energiesicherheit angepriesen wurde und von dem es hieß, es werde seine Freunde nie im Stich lassen. Tut es aber. Die Norweger erwägen aufgrund der sinkenden Stromerzeugung aus Wasserkraft ein Verbot von Stromexporten. Das bedeutet, dass es zum Beispiel für Großbritannien noch viel schlimmer kommen könnte als in der jüngsten Prognose von Bloomberg:

„Das Vereinigte Königreich muss möglicherweise Notmaßnahmen ergreifen, um Gas zu sparen, das bedeutet einen viertägigen Stromausfall. Gleichzeitig könnte die durchschnittliche jährliche Stromrechnung im Winter 4.200 Pfund übersteigen.“

Die in der EU ursprünglich auf freiwilliger Basis vereinbarten Energieeinsparungen von 15 Prozent sind nicht länger ein Wunsch, sondern eine zwingende Notwendigkeit. Tatsächlich geht die Bundesnetzagentur in ihren Berechnungen, wie man den Winter mit minimalen Verlusten überstehen kann, davon aus, dass 20 Prozent des Verbrauchs gekürzt werden müssen. Das wird auf Kosten der Bevölkerung geschehen, aber das Unangenehme ist, dass auch die Deutschen mehr zahlen müssen, das zwei- bis zweieinhalbfache. Das Flüssiggas, auf das sie setzen, ist sowieso schon teurer als Pipelinegas, und die Tatsache, dass man mehr Geld dafür bieten muss, als seine traditionellen Verbrauchern zahlen, erhöht den Preis zusätzlich.

Schon jetzt versetzt Europa die Volkswirtschaften von Entwicklungsländern – Bangladesch, Sri Lanka, Pakistan – in einen Schockzustand. Und im Winter? Ungarn und Polen spüren etwas. Anna Moskwa, die polnische Ministerin für Umwelt und Klima, erklärte:

„Die Infrastruktur und die Gaspipelines, das erworbene Gas, ist das Eigentum unseres Landes. Nur wir können entscheiden, wie wir es verwenden, für welche Bedürfnisse und an wen wir es liefern, niemand wird polnisches Gas beschlagnahmen. Ich betone, dass die Europäische Kommission uns zu nichts zwingen kann.“

Überhaupt geht es ohne die Europäische Kommission sogar sehr gut. Neulich sind Ungarn, die Tschechische Republik und die Slowakei geradewegs in die Sanktionen der EU gelaufen: die Ukraine hat – wie üblich ohne Vorwarnung – den Transport von russischem Öl durch die Druschba-Pipeline gestoppt, weil Transneft nicht für den Transit bezahlt hat.

Es ist schon interessant, wie das sofort die Köpfe freigemacht hat. Der slowakische Premierminister Robert Fico sagte:

„Das hat mit den EU-Sanktionen zu tun. Die Sanktionen funktionieren nicht. Sie schaden vor allem Ländern wie der Slowakei. Der Westen hat völlig den Verstand verloren“,

Doch es blieb nicht bei nützlicher Selbstkritik: Die Leidtragenden sprangen sofort ein und bezahlten die Schulden des russischen Lieferanten bei dem Transitunternehmen. Das Öl fließt wieder, das Problem wurde schnell und effizient behoben. Vor diesem Hintergrund sieht die Situation, in der sich auch Deutschland aufgrund der Sanktionen befindet, ziemlich festgefahren aus. Es geht wieder um die Turbine von Nord Stream 1, die auf ihrem Weg von Kanada nach Russland bei den Deutschen festsitzt.

Letzte Woche war der Bundeskanzler in voller Größe bei Siemens, um zu sehen, wie die Turbine dort verstaubt. Olaf Scholz sagte dabei:

„Damit das klar ist, habe ich dafür gesorgt, dass jeder sehen konnte, dass sie bereit ist. Es wäre gut, mit den Pseudo-Argumenten aufzuhören und zu sagen, dass ihr sie nicht abholen wollt. Nehmt sie, hier ist sie“

Das Problem ist, dass Gazprom die Turbine laut Vertrag aus Kanada und nicht aus Deutschland holen muss, und der Partner ist nicht Siemens Energy, sondern dessen Tochtergesellschaft Industrial Turbine Company (UK) Limited. Großbritannien hat Sanktionen gegen den russischen Energiesektor verhängt und Gazprom braucht volle Klarheit, bevor es die Turbine zurücknimmt und weiß, was mit den anderen drei stillgelegten und reparaturbedürftigen Anlagen geschehen wird. (Anm. d. Übers.: Das sind keine Formalitäten, Abweichungen von den vertraglich vereinbarten Prozeduren können zum Beispiel dazu führen, dass der Versicherungsschutz für die Pipeline erlischt. Von strafrechtlichen Folgen für Gazprom-Mitarbeiter wegen Verstößen gegen Sanktionen gar nicht zu reden. Diese „Formalien“ sind in der Realität sehr wichtig und keineswegs Vorwände)

Großbritannien schweigt. Britische Zeitungen schreiben, dass die deutsche Wirtschaft „stottert“:

„Deutschland erlebt eine Welle von Turbulenzen, die seine wirtschaftlichen Aussichten trüben. Neben der explodierenden Inflation belasten anhaltende Probleme der Lieferketten und die schwächelnde globale Nachfrage die deutsche Industrie. Berlin, die treibende Kraft der Europäischen Union, ist zu ihrem schwächsten Glied geworden.“

Im Wettbewerb, wer am heftigsten an die Wand fährt, hat Deutschland tatsächlich alle Chancen, den ersten Platz zu belegen – es kann aus großer Höhe tief fallen. Im Jahr 2011 fragte Putin die Deutschen: „Wollt Ihr etwa mit Holz heizen?“ (Anm. d. Übers.: Diese Aussage Putins von damals ist in Russland sehr bekannt, in Deutschland hingegen nicht)

Sie lachten damals, weil sie dachten, er mache Witze. Aber jetzt gehen die Deutschen ins Internet: Die häufigsten Suchanfragen lauten, wie viel Brennholz kostet und wo man einen Kamin kaufen kann. Kaminbauer haben volle Auftragsbücher und ein Hinweis auf der Website eines großen Holzlieferanten in Hamburg lautet: Aufgrund der hohen Nachfrage kann das Unternehmen die Auslieferung von Aufträgen an Neukunden bis zum Jahresende nicht garantieren.

Das ist einer der wenigen Wirtschaftsbereiche, der in einer Zeit, in der die meisten Einzelhandels- und Online-Umsätze zurückgehen, ein explosives Wachstum verzeichnet. Die Menschen beginnen bereits jetzt, Geld zu sparen, um im Dezember ihre Rechnungen zahlen zu können. Gleichzeitig ziehen Aktivisten der Grünen durch die Straßen und fordern, dass die Kohlekraftwerke nicht in Betrieb genommen werden und Rechte stellen eine Puppe von Habeck an den Pranger oder inszenieren seine Entführung. Der Minister wurde in dem Video natürlich von einem Schauspieler gespielt.

Einen Minister darf man nicht bedrohen – die Polizei sucht nach den Urhebern des Videos, das heute eine Inszenierung war, aber was ist morgen…?

Habecks Partei- und Regierungskollegin Annalena Baerbock schließt eine echte Revolte nicht aus. Wären die Aussichten lebensfroher, wäre Olaf Scholz vielleicht nicht so sehr mit Fragen zur Cum-Ex-Affäre bedrängt worden. Diese Geschichte begann schon, bevor er Kanzler wurde. Cum-ex ist ein illegales System zur Steuerrückerstattung für Börsengeschäfte, das es ermöglicht, den Staat zu „melken“, indem man sich das Zwei- oder Dreifache der eigentlich geschuldeten Steuergutschrift erstatten lässt. Es besteht der Verdacht – oder besser gesagt, nur ein Schatten davon – dass Scholz, als er Bürgermeister von Hamburg war, einer Bank geholfen hat, den Staat um 90 Millionen Euro zu betrügen. Scholz erlebt gerade – die Geschichte ist alt, aber er kann ihr nicht entkommen – eine Welle des öffentlichen Interesses. Scholz sagte dazu:

„Dieses Problem besteht schon seit zweieinhalb Jahren. Unglaublich viele Menschen wurden bereits befragt, ebenso viel Material wurde durchgearbeitet. Das Ergebnis ist immer dasselbe: Es gibt keine Beweise für politische Einflussnahme“

Allerdings sind keine Beweise auch kein Beweis für das Fehlen politischer Einflussnahme. Das könnte die Umfragewerte des Kanzlers, die bei nur 18 Prozent liegen, verbessern. Bei den Grünen ist alles in Ordnung, ihre Wähler bekommen von ihnen, was sie wollten, aber von Scholz hat man anscheinend etwas anderes erwartet, als das geradlinige Festhalten an der Sanktionspolitik, die die deutsche Wirtschaft ins Grab treiben könnte. Von Scholz wollten sie wahrscheinlich ein bisschen mehr Merkel.

Das war von Anfang an schwierig. Wäre die jetzige Regierung jedoch in der Lage gewesen, diese Art von Kontinuität aufrechtzuerhalten, befände sich Deutschland – und damit auch Europa – nicht in dieser extremen Situation des Wartens und Nachholens. Der Winter steht vor der Tür und die Vorräte sind knapp.

Ende der Übersetzung


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Autor: Anti-Spiegel

Thomas Röper, geboren 1971, hat als Experte für Osteuropa in Finanzdienstleistungsunternehmen in Osteuropa und Russland Vorstands- und Aufsichtsratspositionen bekleidet. Heute lebt er in seiner Wahlheimat St. Petersburg. Er lebt über 15 Jahre in Russland und spricht fließend Russisch. Die Schwerpunkte seiner medienkritischen Arbeit sind das (mediale) Russlandbild in Deutschland, Kritik an der Berichterstattung westlicher Medien im Allgemeinen und die Themen (Geo-)Politik und Wirtschaft.

42 Antworten

    1. @Paco: Na, ist doch schön, dass Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz sogar die Site Anti-Spiegel zur Kenntniss nehmen. Wie anders könnten sie sonst behaupten es wäre Russische Propaganda 😉

    1. @fred61

      Und da wundern Sie sich, dass man Sie für einen spätpubertären, wohlstandsverwahrlosten Rotzlöffel hält?

      Ich bin begeistert, welche Teile des Artikels für Sie Priorität hat! Sie nennen es „schlampige Recherche“? Vielleicht hat sich ja nur ein „Ex“ – aus dem Artikel geschlichen?
      Bei ihren sonstigen Unwissenheiten, ist es schön, dass Sie sofort bei wiki lesen konnten, dass der Fico „Ex“ ist….und sonst so? Das Zitat mit dem Inhat, war nicht wirklich was für Sie, oder?

      1. Der Artikel bzw. die Übersetzung beinhaltet ja nun keine „Breaking News“. Daher war dieser Fehler das Erste, was mir ins Auge gesprungen ist.
        Vielleicht hast du ja auch was Sachliches beizutragen?

        1. Ja und? Die russlandhassende Grüne Marieluise Beck behauptete auch, dass Stalin die Niederschlagung der Freiheitsbewegungen in Ungarn (1956) und Tschechoslowakei (1968) angeordnete hätte, obwohl er bereits im Jahre 1953 gestorben ist.

  1. Und nun, nachdem der Gaspreis um ein Mehrfaches gestiegen ist, fällt denen nichts anderes ein, als die Verbraucher zusätzlich mit einer Gasumlage zu melken.
    Man fragt sich unwillkürlich: Wer ist der größte Verbrecher in diesem Land? Es darf natürlich auch eine Dame sein. Und wann ergreift jemand die Initiative dagegen?

      1. Nunja, vorhin wurde in den Nachrichten gebracht, dass diese Umlage (ab Oktober?) den Durchschnittshaushalt mit mehreren hundert Euro belasten würde. Von einer Kompensation habe ich bisher nichts gehört. Vielleicht ist die für die Klientel der Roten und Grünen vorgesehen. Alles zum Kotzen!

  2. „Karin Kneissl war gezwungen, Österreich zu verlassen und sich von ihrem Mann scheiden zu lassen.“
    Hmm, wie man ein Paar zur Scheidung „zwingen“ kann hätten die Reporter besser mal erklärt.

        1. „Spekulationen als Fakten zu verkaufen ist kein guter Stil.“

          Haben Sie was mit den Augen? Oder hapert es am Textverständnis?

          Niemand verkauft hier was.

          Ich schrieb, dass da nicht steht, was jsm 36 hier liest und nenne ein BEISPIEL für eine andere Möglichkeit, die im Rahmen des Geschriebenen wäre.

          Falls Sie sich für Frau Kneissls Eheprobleme eingehender interessieren, sollten Sie ein Boulevardblatt lesen.

          1. Nein, ich habe nichts mit den Augen. Röper sagt, dass Kneissl gezwungen war, sich von ihrem Mann scheiden zu lassen. Woher weiß er, dass sie „gezwungen“ war? Gezwungen im Zusammenhang mit dem Mobbing? In welcher Form? Reinste Spekulation. Und Röper verkauft es als Fakt.

                1. @ karl.dalheimer

                  Naja, bei Fred_61 gehe ich eigentlich nicht von fehlender Lese- oder Sprachkompetenz aus, auch wenn ich auf sein „(…) ich habe nichts mit den Augen (…)“ eingegangen bin. Ich schätze ihn eher so ein, dass er gezielt Nebelkerzen setzt: „Röper sagt (…)“, um Thomas Röper unbelegte Behauptungen zu unterstellen. Er will damit (meiner Meinung nach absichtlich) Thomas Röper für vermeintliche Falschaussagen verantwortlich machen. Nichts weiter als ein Ablenkungsmanöver. Fallen wir einfach nicht auf solche Tricks herein!

                2. „Und er verkauft auch nichts. Er bietet unentgeltlich an.“

                  Duden:
                  verkaufen
                  Bedeutungen (4)
                  4. dafür sorgen, dass jemand, etwas bei jemandem auf das gewünschte Interesse stößt, den gewünschten Anklang, Beifall findet

                  BEISPIELE
                  – eine Story den Lesern verkaufen
                  – die Schlagersängerin verkauft sich gut
                  – die Parteien wollen die Reform als große Leistung verkaufen

                  Freut mich, dass ich helfen konnte.

                1. @ fred_61
                  Ach so, weil du bei dem Interview von Karin Kneissl nicht zugegen warst, glaubst du behaupten zu können, dass es sich dabei um eine „vollkommen spekulative Aussage eines russischen TV-Senders“ handelt, die Röper kolportiert. Ist klar.

                2. Der Logik deiner Aussage zu Folge sind Meinungsartikel US-amerikanischer Journalisten, in denen Russland als Diktatur dargestellt wird, ebenfalls nur spekulative Aussagen eines Journalisten, was in diesem Fall sogar zutreffend wäre, weil beispielsweise der sehr oft als Beleg herangezogene Demokratieindex des Economist nur ein Wirtschaftsfachmagazin neoliberaler britischer Ökonomen ist.

  3. Politische Verfolgung so wie bei Frau Kneissl ist kein Einzelfall sondern die Regel. Die BRiD und auch Oesterreich sind von den Alliierten installierte Scheindemokratien die speziell von Rot-Gruen zur Ausbeutung freigegeben sind. Politisch Verfolgte sind zu 1000en Gefaengnnisinsassen und wenn man Intervievs mit BRiDlern fuehrt oder sieht, dann sind sich diese Leute gar nicht bewusst was mit ihnen geschieht. Man koennte beide „Staaten“ als Paradies fuer Psychopaten bezeichnen die sich durch das Trinken von Wasser und auch das kg-weise Schlucken von z.B. Paracetamol und anderen Schmerzreduzierern eine Hirnweiche eingehandelt haben die nicht mehr rueckgaengig zu machen ist. Das Hirn ist vollstaendig mit Abwehr-und Entschuldigungsargumenten gefuellt, so dass kein vernuenftiges, anderes Argument mehr Einlass findet. Neulich sagte ein Mann mittleren Alters in einem Interviev: „Der Habeck sagt gerade heraus was er meint, der Habeck ist gut.“ Ich glaube, das hat man damals von Goebbels auch gesagt. Stalin sagte einmal: „Macht kommt aus Gewehrlaeufen“. Nur so, so denke ich wird sich etwas in der BRiD aendern.

    1. Ich habe mal einen Menschen kennen gelernt, der Polizist war und Schiebereien seiner Vorgesetzten aufdeckte. Das ist ihm sehr schlecht bekommen, und es gibt schon lange viele solch stillschweige nnd entsorgten.

      Seiner Meinung nach leben wir längst wieder im Faschismus. Nach seiner Überzeugung gibt es nur einen markanten Unterschied: die Nazis, so sagt er, waren wenigstens ehrlich, während die Schandtaten heute versteckt werden .

      Da ist was dran. Die Leute damals wurden wenigstens noch gefragt (wenn auch rhetorisch):

      WOLLT IHR DEN TOTALEN KRIEG?

  4. Das Fischsterben in der Oder soll lt. verschiedener Quellen (darunter RT-Deutsch) durch eine Quecksilbervergiftung verursacht worden sein. Betroffen sind mehrer Flüsse und auch ein Umweltschutzgebiet. Als mögliche Verursacher wurden 2 Industrieanlagen ausgemacht (Paperfabrick u. Nitrogen-Fabrik). Die polnischen Behörden ignorierten das Fischsterben (es begann bereits am 27.7.22) und reagierten erst Wochen später als diese Umweltkatastrophe nicht mehr zu verheimlichen war.
    Die wackelige Energieversorgung im kommenden Winter wird große Probleme bereiten, auch deswegen, weil das Immunsystem vieler Menschen durch die m.M.n. kriminelle Impfkampagne geschwächt ist. Ich befürchte wir werden wegen unterkühlter Wohnungen eine Welle von (neuen?) Infektionskrankheiten sehen mit diesmal tatsächlich überfüllten Krankenhäusern, zumal das Personal dort zu >90% durchgeimpft ist und ebenso ausfallen wird.

    Es beruhigt mich wenig, dass ich in meinem Haus 2 Holzöfen habe, die auch zum Kochen und für Warmwasserzubereitung geeignet sind, denn die Probleme, die auf uns zukommen (möglicher Zusammenbruch von Lieferketten), werden mannigfaltig sein und jeden betreffen. Insgesamt keine rosigen Aussichten. Genießt den Sommer und Herbst!

    1. Japan hat ein ganz ähnliches Klima wie wir. Da hat man bis in die späte Neuzeit Papierfenster in die Häuser eingebaut und einen Ofen gab es auch nicht. Frieren galt als Charakterschwäche.
      Das ist auch eine Charakterschwäche.
      Kalt duschen ist ein prima Training. Man wird auch seltener krank.

      1. Papier/Pappe/Holz sind hervoragend als Isolator geeignet. Es stimmt schon, dass Kaltduschen den Körper stärkt, aber dies ist für Alte, Kranke und Gebrechliche eben keine Option. Auch stundenlange Bürotätigkeiten in unterkühlten Räumen kann man nicht lange durchhalten. Nicht umsonst gibt es dafür entsprechende Standards, auch in Japan.

      2. Das Problem dürfte wohl nicht nur das eigene Wohlbefinden sein.
        Wenn die Temperatur unter 0 °C im Haus sinken sollte, dann dürften wohl die Rohre platzen.
        Nun gut, Heizung brauchen wir ja eh nicht 🙂 aber duschen dürfte dann auch nicht mehr möglich sein.
        Vielmehr hätten wir dann fließend Wasser von allen 4 Wänden, wenn die Temperatur wieder steigen sollte.

  5. Hier sind ja einige Idealisten an Bord, die früher mal die Grünen gewählt haben. Daß die Grünen sich anbräunen und zur Diktatorpartei mutieren würden, konnte man nicht ahnen.
    Wer die Grünen mal gewählt hat, weil er ein Naturbewußtsein hat, hat sicher schon mal Hasch probiert. Darum geht es nur am Rande; in der Szene entwickelte sich ein komischer Mix aus Umweltbewußtsein, Esoterik und Dämonologie. Diese Dämonologie kam auch daher, daß in der Szene harte Drogen kursierten, Sedative wie Koks und Heroin, aber auch härtere Halluzinogene wie Speed, LSD und Psilocybin.
    Der Mix aus Drogen und Esoterik förderte auch, daß obskure Gestalten wie Alister Crowley opportun wurden. Nekromantie, Satanismus, Dämonologie, das wurde zum Bestandteil.
    Wenn man heute schaut, dann tragen viele Totenköpfe und Dämonen als Tätowierungen, aber auch als T-Shirts sind die allgegenwärtig.
    Man schaue mal nach „Zirkus des Horrors“.
    Im 3. Reich sind auch Drogen verabreicht worden, vielleicht um Skrupel abzulegen, oder weil man meinte, die Psyche zu schärfen. Drogen sind kein bekanntes Thema, aber die waren sehr verbreitet.

    Jetzt schaue man mal bei SS-Totenkopf. Skelette, Totenköpfe, das ganze esoterische und dämonologische Programm war ein Markenzeichen Himmlers. Und nicht nur seines.
    Selbst die Frisuren waren dieselben!

  6. Das Haar in der Suppe finden unsere Pressespürhunde nur beim politischen Gegner, das sind alle Populisten, es gibt verbotene Einflußnahmen, der Brexit war total undemokratisch und irgendwie steckte auch Russland mit drinnen. Spendet jemand Geld, ist das immer verboten, kommt aus dunklen Kanälen und der Spender hat Kontakte ins kriminelle Millieu.

    Daß die EU ein antidemokratischer, völkerrechtswidriger, illegaler Lügenzirkus ist, das findet in den muffigen Gehirnen der Jubeljournalisten keinen Platz. Deshalb laden die nur Gäste in die Talkshows und interviewen nur Leute, die ihrer Meinung sind. Das ist immer dersebe Kreis. Jubeljournalisten, Politiker (sprecht nicht mit Corona-Leugnern, glauben sie nur der Jubelpresse) bewegen sich in Monokulturen. Das ist das Gegenteil von Buntheit, die ständig für andere beschwören!
    Fehlt nur noch, daß CumEx als Verschwörungstheorie abgetan wird.
    Scholz hat Dreck am Stecken und darüber gibt es Dokumente. In solche Kreisen ist Erpressung an der Tagessordnung, erst dann ist man ein zuverlässiger Diener. Um seine Zuverlässigkeit zu beweisen, muß man ein schlimmes Ding drehen. Mafiamethode.

    Die, die glauben, daß man unsere Zukunft als Nationalstaat organisieren sollte, stehen sich auf der ganzen Welt sehr nahe. (Nigel Farage)
    Der Mann ist intelligent, intelligenter als Jubeljournalisten, und er kann mit weniger Mitteln mehr erreichen. Das trägt man ihm nach. Globalisten sind nachtragend, neidisch, mißgünstig.

  7. Des einzige was man aus der Übersetzung entnehmen kann ist „Spiegel“ Propaganda auf Russisch. Die Europäer sind so blöd und so unmenschlich – die werden schon sehen was sie von ihren Sanktionen haben.

    Leider steigt mit der Anzahl von Artikeln und Übersetzungen nicht unbedingt die Qualität. Mir sind es zu viele Mutmaßungen aber wenigstens hat man hier die Möglichkeit mal die völlig andere Seite zu sehen.

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