Das Ende der Globalisierung

Der neue Eiserne Vorhang und das Ende des Wohlstandes im Westen

Inzwischen liest man auch im Mainstream, was vor kurzem noch Verschwörungstheorie war: Die Epoche der Globalisierung ist vorbei, mit ihr wird auch die Ära des Wohlstands im Westen enden.

Bevor wir auf die aktuellen Meldungen und Entwicklungen kommen, muss ein Missverständnis aus der Welt geräumt werden: Ja, die Globalisierung hat den Menschen im Westen einen gewissen Wohlstand gebracht, aber das waren nur die Krümel, denn den Kuchen haben die Großkonzerne bekommen. Die Globalisierung hat vor allem die westlichen Konzerne reich(er) gemacht. Dass die Globalisierung allerdings weltweit für Wohlstand gesorgt hätte, ist ein Legende – das Gegenteil war der Fall.

Die Fortsetzung der Kolonialpolitik

Die Globalisierung war die Fortsetzung der westlichen Kolonialpolitik mit anderen Mitteln. Die westlichen Konzerne sind durch die Globalisierung nur deshalb so reich und mächtig geworden, weil der Kern der Globalisierung die Ausbeutung von Ländern in anderen Teilen der Welt war. So haben sich westliche Konzerne billige Rohstoffe gesichert, was dazu geführt hat, dass in den Ländern, in denen die Rohstoffe abgebaut wurden, nur maximal 25 Prozent der Einnahmen verblieben sind, den Rest haben die westlichen Konzerne in ihre Taschen gesteckt.

Außerdem haben sie ihre industriell und oft staatlich subventioniert produzierten Waren in diese Länder exportiert, wogegen kein örtlicher Produzent konkurrenzfähig war. Und wenn ein kleiner Staat seine eigene Wirtschaft davor schützen wollte und Zölle eingeführt hat, wurde er mit einem Wirtschaftskrieg und Sanktionen überzogen. Das Credo war Freihandel, was toll klingt, aber in Wahrheit nichts anderes bedeutet, als dass die großen westlichen Konzerne auf Kosten regionaler Unternehmen weltweit Absatzmärkte erobern konnten.

Hinzu kommt, dass die Globalisierung furchtbar umweltschädlich ist, wenn man Waren dort produziert, wo es am billigsten ist und sie auf Schiffen um die ganze Welt schippert, anstatt Produktionsketten regional aufzubauen. Außerdem ist das gefährlich, wie wir seit 2020 wissen, denn die weltweiten Produktions- und Lieferketten brechen seitdem zusammen und die Folgen spürt jeder an den steigenden Preisen.

Wer sich jedoch gegen die Globalisierung gestellt, auf die Missstände hingewiesen und vor den Folgen gewarnt hat, wurde in den Medien niedergemacht. Als Trump, dessen Politik ich keineswegs in allem unterstütze, darauf gesetzt hat, Produktion aus dem Ausland zurück in die USA zu holen, wurde er medial geschlachtet. Heute sind seine Ideen plötzlich Mainstream. Präsident Biden hat nun die gleichen Ziele, aber niemand in Politik und Medien kommt auf die Idee, einzugestehen, dass Trump recht gehabt hat.

Ich will darauf jetzt nicht zu detailliert eingehen, eine ausführliche Beschreibung der wahren Auswirkungen der Globalisierung finden Sie hier. Ich wollte jetzt nur aufzeigen, dass die Globalisierung im Kern nichts anderes war, als ein Geschäftsmodell für die Großkonzerne auf Kosten der Menschen in aller Welt, denn die armen Länder wurden ausgebeutet und ihre Märkte erobert, während man den Menschen im Westen erzählt hat, sie müssten bei den Löhnen nun mit Indien und China konkurrieren, weil sonst die Produktion dorthin abwandert. Nicht die Menschen im Westen oder den armen Ländern haben von der Globalisierung profitiert, sondern die Großkonzerne und ihre wenigen Besitzer, also die Milliardäre und die Hedgefonds.

Der „Inselkapitalismus“

Am 9. Juni habe ich die Übersetzung eines russischen Analyse veröffentlicht, die die Überschrift „Die Insel Russland“ getragen hat. Darin hat der Autor erklärt, dass die wirtschaftlichen Maßnahmen des Westens, also vor allem die Sanktionen, nur ein Ziel haben: Die Wirtschaft des Westens vom Rest der Welt abzutrennen.

So erklärt sich der selbstmörderische Kurs der EU, sich von billigen russischen Energieträgern zu verabschieden, womit sie ihre eigene Wirtschaft schwer schädigt. So erklärt sich auch die immer schärfer werdende Rhetorik gegenüber China, von dem sich der Westen wohl ebenfalls – mit ähnlich schweren Schäden für die eigene Wirtschaft – abwenden wird.

Das westliche System ist auf Pump aufgebaut, die Staaten des Westens sind die am höchsten verschuldeten Staaten der Welt. Das System der Globalisierung funktioniert nur solange, wie die Welt weiterhin Dollar und Euro haben möchte, aber die enormen Staatschulden im Westen werden diese Währungen entwerten und das sehen wir an der gerade erst beginnenden Inflation im Westen. Wir sind Zeugen des Zusammenbruchs des westlichen Wirtschafts- und Finanzsystems und um nicht unterzugehen, versucht der Westen, sich von den Ländern abzukoppeln, die gesunde Finanzen haben. Der Westen will zu einer eigenen „Insel“ werden und sich von allen anderen abschotten. Nur so können die westlichen Eliten, also die westlichen Oligarchen, ihre Macht zumindest im Westen behalten, denn welche Macht hätten sie noch in der internationalen Konkurrenz, wenn ihr Geld, das die Basis ihrer Macht ist, immer wertloser wird?

Wenn ein russischer, noch dazu für den Kreml tätiger, Analyst etwas von der Entstehung eines „Inselkapitalismus“ schreibt, in dem diese Tendenz der westlichen Abschottung vom Rest der Welt (und umgekehrt) dargestellt wird, wird das gerne als russische Propaganda abgetan. Aber im Grunde hat er nur beschrieben, was auch westliche Experten immer offener erzählen und was man auch in deutschen Medien wie dem Spiegel inzwischen lesen kann.

Es geht bei dem Konflikt des Westens mit Russland und dem sicher weiter eskalierenden Konflikt des Westens mit China um einen Kampf der Systeme, denn diese Länder haben sich zwar gezwungenermaßen an die Regeln der Globalisierung angepasst, waren aber nie Befürworter der Globalisierung selbst, sie waren im Gegenteil Kritiker der Globalisierung. Der Grund ist einfach: Der Kern der Globalisierung ist die Zunahme von Macht und Reichtum der wenigen westlichen Oligarchen, denen die Konzerne gehören, die von Globalisierung profitieren.

Die Rolle der Oligarchen-Stiftungen

Um diese Macht auch gesellschaftlich durchzusetzen haben sie sich Stiftungen (NGOs) mit wohlklingenden Namen geschaffen, die der Öffentlichkeit die „Werte“ der Globalisierung gepredigt haben, die den Menschen mit schönen Worten Sand in die Augen streuen, damit die Menschen nicht sehen, dass es dabei nur um ihre Ausbeutung durch einige weniger Superreiche geht.

Ich benutze das Wort „Oligarchen“ bewusst, denn ein Oligarch ist per Definition ein steinreicher Mensch, der mit seinem Geld die Politik beeinflusst. Und genau das tun Superreiche wie Bill Gates, George Soros und andere ja unbestritten, sie beeinflussen die Politik. Nur verkaufen „zivilgesellschaftliche Organisationen“ – das sind eben diese, von den Oligarchen eigens gegründeten Stiftungen – den Menschen das als etwas Positives.

Wenn das für Sie neu ist, finden Sie hier eine genaue Erklärung dafür, warum ich die angeblichen „Philanthropen“ als „Oligarchen“ bezeichne und ich habe erst vor kurzem eine 6-teilige Serie darüber geschrieben, wie sie die öffentliche Meinung in ihrem Sinne beeinflussen (Die sechs Teile finden Sie in dieser Reihenfolge hier, hier, hier, hier, hier und hier). Über das Thema habe ich mit „Abhängig beschäftigt“ ein eigenes Buch geschrieben, in dem das noch detaillierter erklärt wird.

Globalisten gegen Nationalstaaten

Genau deshalb stehen Russland, China und andere Staaten gegen die Ideen der Globalisierung, wie der Westen sie 30 Jahre lang propagiert und der Welt aufgezwungen hat: Der Kern des Systems ist die Entmachtung der Regierungen (also der Staaten) zu Gunsten einiger weniger Oligarchen. Im Westen ist das, wenn man sich anschaut, wie umfassend der politische Einfluss von Bill Gates oder George Soros und einiger weniger bekannter Oligarchen bereits ist, schon gelebte Realität.

Um diese offen zu Tage liegende Tatsache vor der Öffentlichkeit zu verbergen, wurden neue Begriffe erschaffen, so wird heute zum Beispiel die Wichtigkeit der „Stakeholder“ betont. So wird die Vermischung von „Wirtschaft und Zivilgesellschaft“ bezeichnet, die in Zukunft entscheiden soll, wie wir leben wollen. Kaum ein Leser der Mainstraem-Medien dürfte wissen, was „Stakeholder“ bedeutet, aber das Wort klingt modern und positiv. Die „Zivilgesellschaft“ sind dabei in der Praxis die Stiftungen der Oligarchen, die angeblich umsetzen, was die „Zivilgesellschaft“ möchte.

Mit Demokratie hat das nichts zu tun, denn es geht nicht um eine Form der Demokratie, bei der die Ideen zur weiteren Entwicklung von Staat, Wirtschaft und Gesellschaft von den Menschen ausgehen, bei der demokratisch umgesetzt wird, was die Mehrheit der Menschen will. In der Praxis geben die Stiftungen die Themen und die Richtung vor. Die Menschen werden in dem Prozess nicht gefragt, sondern in die gewollte Richtung erzogen. Daher ist den Stiftungen zum Beispiel das Thema Bildung so wichtig, denn wenn sie beeinflussen können, was in Schulen und Universitäten gelehrt wird, beeinflussen sie, wie die kommenden Generationen denken.

Dagegen stehen Staaten wie China, Russland und viele andere, die der Meinung sind, die Macht im Staat sollte von der Regierung ausgehen, und nicht von der Wirtschaft oder einigen wenigen Oligarchen. Darum geht es im Kampf der Systeme, den wir gerade erleben. Und aus diesem Grund werden alle Regierungen, die dieser Meinung sind, vom Westen zu Feinden erklärt und als „Diktatoren“, „Autokraten“ und „Regime“ bezeichnet.

Es ging nie um Menschenrechte

Es geht in Wahrheit nicht darum, dass diese bösen Regierungen ihre Völker unterdrücken, es geht darum, dass diese Regierungen dem Machtanspruch der westlichen Oligarchen im Weg stehen und die Frechheit besitzen, die NGOs (also die Oligarchenstiftungen) in ihren Ländern zu verbieten.

Wenn man dieses Prinzip verstanden hat, dann erklärt sich auch die Liste der „Feindstaaten“, die der US-geführte Westen bekämpft. Ob Russland, China, Venezuela, Iran, der frühere Irak, das frühere Libyen, Syrien und so weiter: So unterschiedlich all diese Staaten aufgebaut sind, so unterschiedlich all ihre Regierungssysteme waren oder sind, sie hatten eines gemeinsam: Sie halten die westlichen Oligarchenstiftungen aus ihren Ländern fern, oder sie haben es versucht und wurden dafür vom Westen in die Steinzeit gebombt.

Dass der Grund dafür, dass der Westen diese Länder zu Feinden erklärt hat, dass es genau darum geht, zeigt das Beispiel der Golfmonarchien. Ginge es dem Westen um das, was die Oligarchenstiftungen der dummen Öffentlichkeit erzählen, also um Demokratie, Menschenrechte und so weiter, dann hätte der Westen massive Sanktionen gegen Saudi-Arabien und andere arabische Monarchien einführen müssen, denn die arabischen Monarchien sind von Demokratie und Menschenrechten weiter entfernt, als alle anderen Staaten der Welt. Dass LGBT-Leute dort öffentlich enthauptet werden, stört jedoch keine westliche Regierung, denn die arabischen Monarchien erlauben dem Westen den Zugriff auf ihre Bodenschätze und sind (zumindest noch) geopolitisch gehorsam.

Wer dem Westen gegenüber politisch gehorsam ist und die westlichen Konzerne in seinem Land schalten und walten lässt, der darf LGBT-Leute jeden Freitag auf öffentlichen Plätzen enthaupten. So einfach funktioniert Geopolitik, wenn man sie aus dem korrekten Blickwinkel betrachtet und sich nicht von den Parolen über angebliche Menschenrechte und Demokratie einlullen lässt.

Die westlichen Werte

Wenn man all dies weiß, dann weiß man auch, was die „westlichen Werte“ in Wahrheit sind. Es gibt keine „westliche Demokratie“ – die Staatsformen der „westlichen Demokratien“ sind vollkommen unterschiedlich. Sie reichen von Königreichen über Präsidialstaaten bis hin zu parlamentarischen Staatssystemen. Das einzige, was sie gemeinsam haben, ist die Macht der westlichen (vor allem US-amerikanischen) Oligarchen auf ihre politischen Prozesse und Entscheidungen.

Auch dafür hat man sich ein schönes Wort ausgedacht, das diese Tatsache ein wenig vernebeln soll. Es lautet „Lobbyismus“. Die Macht der Oligarchen, die sie über ihre NGOs und Lobbyisten ausüben, ist die Gemeinsamkeit der „westlichen Demokratien“ – das sind in Wahrheit die „westlichen Werte.“

Aber ich schweife ab. Kommen wir zurück zum Thema und dazu, dass die Globalisierung gescheitert ist und sich gerade in ihrem Rückzugsgefecht befindet. Es ist den Globalisten nicht gelungen, ihre Macht auf die Mehrheit der Staaten der Welt auszudehnen und ihr System des unbegrenzten Gelddruckens stößt an seine Grenzen. Um ihre Macht zumindest im Westen zu sichern, koppeln sie den Westen nun gezielt vom Rest der Welt ab.

Wie das neue System aussehen wird, das sie im Westen installieren werden, kann man nur ahnen. Aber es wird nur funktionieren, wenn der Westen sich vom Rest der Welt abschottet, so wie der „realexistierende Sozialismus“ sich abschotten musste, um (einige Jahrzehnte lang) zu überleben.

Um von seinen Schwächen abzulenken, musste der „realexistierende Sozialismus“ strenge Zensur einführen, den Menschen das Reisen in „die andere Welt“ verbieten und so weiter. Und genau das erleben wir derzeit im Westen, wo die Zensur inflationär um sich greift, wo Andersdenkende vom Inlandsgeheimdienst überwacht werden, wo Menschen als Strafe für ihre abweichende Meinung nicht „nur“ Bankkonten gekündigt werden, sondern sie für ihre abweichende Meinung sogar mit Gefängnisstrafen bedroht werden. Diese Tendenzen werden sich im Westen noch weiter verstärken, während das Leben in den meisten anderen Ländern der Welt wie gewohnt weitergehen wird.

Das Ende des Wohlstandes im Westen

Westliche Politiker sagen es inzwischen ganz offen: Der Wohlstand, den die Menschen im Westen seit Jahrzehnten gewohnt sind, geht seinem Ende entgegen. Dass es sich dabei um einen Prozess handelt, den Kritiker des westlichen Wirtschafts- und Finanzsystems seit Jahren vorhersagen, wird verschwiegen. Stattdessen geben Politik und Medien anderen die Schuld für die Misere. Zuerst war Covid schuld, nun ist Putin schuld.

Nichts davon stimmt, alle Probleme, die sich zu der derzeitigen Krise kumuliert haben, sind hausgemacht. Die Lieferketten wurden nicht von Covid zerstört, sondern von den Lockdown-Maßnahmen der Regierungen. Die Inflation ist nicht Putins Schuld, sondern hat ihre Wurzeln in der exorbitanten Ausweitung der Geldmenge in der EU und den USA, wo – im Kampf gegen die hausgemachten Folgen der Lockdown-Maßnahmen – Billionen Euro und Dollar ohne existierenden Gegenwert in Umlauf gebracht wurden. Die Gaskrise ist nicht Putins Schuld, sie hat ihre Anfänge in der Freigabe des Börsenhandels mit Erdgas in der EU, wodurch Gas in Europa zu einem Spekulationsobjekt wurde, dessen Preis über ein halbes Jahr vor den Ereignissen in der Ukraine zu explodieren begann.

Die Liste ließe sich fortsetzen. Zusammengenommen vernichten die Folgen der wirtschaftspolitischen Maßnahmen der westlichen Regierungen den ohnehin bescheidenden Wohlstand der Menschen im Westen. Dabei dürfen wir nicht vergessen, dass die westlichen Regierungen diese Maßnahmen auf Empfehlung ihrer Berater umgesetzt haben. Und wer sind diese Berater? Richtig: Die von den Oligarchenstiftungen und Konzernlobbyisten bezahlten Regierungsberater.

Im Ergebnis werden Sie, ja genau Sie, in nächster Zeit sehr viel ärmer werden. Über Gehaltserhöhungen wird man nur schwer reden können, wenn die Arbeitslosigkeit steigt, weil ganze Wirtschaftsbereiche aus Energiemangel abgeschaltet werden müssen. Sie können sich schon glücklich schätzen, wenn Sie Ihren Job in den nächsten Jahren nicht verlieren.

Wenn Politiker also vom Ende des Wohlstandes redet, dann meinen die das vollkommen ernst.

Die vollendete Umverteilung

Um zu verstehen, warum die die Wirtschaft sehenden Auges an die Wand fahren, muss man verstehen, dass Geld (also Euro und Dollar) de facto bereits wertlos sind, denn sie wurden von den Zentralbanken aus dem Nichts geschaffen und der enormen Vergrößerung der Geldmenge steht kein reeller Gegenwert gegenüber. Jeder Grundschüler weiß, dass unbegrenztes Gelddrucken zu Inflation führt, was das Geld selbst wertlos macht. Daher interessieren sich die Oligarchen auch nicht mehr für Geld als solches, sondern für Eigentum.

Mit dem von den Zentralbanken seit der Finanzkrise 2008 aus dem Nichts geschaffenen Billionen sind die Oligarchen und die von ihnen kontrollierten Hedgefonds „einkaufen“ gegangen. Aktienfonds haben die größten Konzerne übernommen, Immobilienfonds haben die Wohn- und Geschäftsgebäude der Städte aufgekauft und so weiter. Wenn einem alles gehört, wird einem Geld plötzlich unwichtig.

Warum haben westliche Staaten in den letzten Jahren denn Investitionen aus China und Russland behindert? Weil die westlichen Oligarchen keine Konkurrenz dabei haben wollten, das Eigentum im Westen praktisch vollständig zu übernehmen. Investitionen waren nur dann gut, wenn westliche Konzerne mit westlichem Geld Konzerne in anderen Ländern geschluckt haben. Investitionen waren aber furchtbar schlecht, wenn russische oder chinesische Konzerne im Westen einkaufen gehen wollten.

Daher kommt auch die vom Westen offensichtlich angestrebte „Inselbildung“ in der Weltwirtschaft. Wenn das Geld des Westens nicht mehr (oder zumindest immer weniger) gefragt ist, was nicht mehr zu verhindern ist, wird die Konkurrenzfähigkeit des Westens einbrechen. Die Frage ist nicht, ob das passiert, die Frage ist nur, wann es passiert.

Da unsere Oligarchen mit ihrem Geld und ihrer Macht darauf, wann das passiert, Einfluss nehmen können, werden sie selbstverständlich versuchen, das zu lenken. Sie wollen davon nicht überrascht werden, sie wollen darauf vorbereitet sein und von den Folgen profitieren. Und das kann man am besten erreichen, indem man den unvermeidbaren Zusammenbruch selbst herbeiführt und so den Zeitpunkt bestimmen und die Prozesse so gut wie möglich kontrollieren kann.

Great Reset

Für dieses Szenario gibt es den Begriff des Great Reset, den sich die Oligarchen selbst ausgedacht haben. Was genau nach dem Reset, also dem Neustart der Wirtschaft nach dem Zusammenbruch, folgen wird, können wir erahnen. Die Oligarchen formulieren dazu Parolen wie „Dir wird nichts gehören und Du wirst glücklich sein“

Genau darum geht es auch bei den SDG, den „Nachhaltigen Entwicklungszielen der UNO“ Die sollen bis 2030 umgesetzt werden und die westlichen Oligarchen finanzieren NGOs, die sich der Umsetzung der SDG verschrieben haben, mit vielen Milliarden Dollar.

Die SDG klingen furchtbar positiv und erstrebenswert wenn man sie liest. Schaut man sich aber die Unterpunkte der Unterpunkte der SDG an und die Programme, mit denen sie erreicht werden sollen, dann wird klar, dass es um die totale Kontrolle möglichst aller Menschen geht. Es führt zu weit, das hier zu erklären, denn alleine die zur Erreichung der SDGs entwickelte „Deutsche Nachhaltigkeitsstrategie“ der Bundesregierung hat 249 Seiten, das Thema ist wirklich sehr komplex. Ich habe dem Thema in meinem Buch „Inside Corona“ ein eigenes 14-seitiges Kapitel gewidmet, in dem ich das Thema trotzdem nur ganz oberflächlich anschneiden konnte.

Man kann in den Schriften der Bundesregierung über die schöne neue Welt beispielsweise lesen, dass Eigentum die Ausnahme sein wird. Man wird sich alles (Autos, siehe Carsharing, Wohnraum, etc.) teilen, weil das angeblich viel nachhaltiger ist. Warum erinnert das so frappierend an „Dir wird nichts gehören und Du wirst glücklich sein„?

In einem Papier des Bundesinnenministeriums zu dem Thema war schon 2017 nicht nur die Rede von der „Post-ownership society“ – also der Gesellschaft ohne Eigentum -, sondern auch von der „Post-voting society“ – also der Gesellschaft ohne Wahlen.

Die Abschaffung der Demokratie

In dem Papier ging es ganz offen um die Abschaffung der Demokratie und von Wahlen, was als erstrebenswert dargestellt wurde. Begründet wurde das damit, dass die Internetkonzerne aufgrund der Vernetzung aller Menschen (also der totalen Kontrolle der Menschen) ohnehin wüssten, was die Menschen wollen. Daher könne man sich Wahlen sparen. Wörtlich hieß es darin auf Seite 43:

„Da wir genau wissen, was Leute tun und möchten, gibt es weniger Bedarf an Wahlen, Mehrheitsfindungen oder Abstimmungen. Verhaltensbezogene Daten können Demokratie als das gesellschaftliche Feedbacksystem ersetzen“

Ja, Sie haben richtig gelesen: In einem Strategiepapier des Bundesinnenministeriums hat man sich offen für die Abschaffung der Demokratie ausgesprochen. Sie soll ersetzt werden durch ein „Feedbacksystem“, für das die Internetkonzerne zuständig sind. Die sollen in Zukunft entscheiden, was wir angeblich wollen.

Das war dem Bundesinnenministerium dann wohl doch zu offen, weshalb das Papier inzwischen von der Seite gelöscht wurde. Aber im Internetarchiv ist es noch zu finden. Hier können Sie nachlesen, welche schöne neue Welt mit Hilfe der SDG umgesetzt werden soll.

Die Umsetzung läuft schon

Die Umsetzung aller Komponenten dieser schönen neuen Welt läuft im Westen schon. Dafür möchte ich nur ein paar der aktuellen Ereignisse als Beispiele anführen. In Norwegen wird die totale Kontrolle gerade in Form einer Regierungsdatenbank eingeführt, die Bezahldaten und Kassenbons zusammenführt. Damit weiß die norwegische Regierung ab sofort nicht nur, wer wann in welchem Geschäft für welche Summe eingekauft hat, sie weiß auch genau, wer was gekauft hat. Wer, also welcher Internetkonzern, diese Daten-Cloud hosten und damit Zugriff auf die Daten bekommen wird, ist noch nicht bekannt gegeben worden, die Details finden Sie hier.

Großbritannien geht sogar noch weiter und will die Menschenrechte vollkommen neu in seine Gesetze schreiben. Ich habe darüber berichtet, den Artikel finden Sie hier. Jetzt will ich nur zitieren, welches Recht die Internetkonzerne demnach in Großbritannien bekommen sollen:

„Die Regierung setzt sich dafür ein, dass die größten Social-Media-Unternehmen die Nutzer vor Missbrauch und Schaden schützen und damit sicherstellen, dass jeder sein Recht auf freie Meinungsäußerung frei von Angst vor Missbrauch wahrnehmen kann.“

Nicht mehr der Staat und unabhängige Gerichte sollen über das Recht auf freie Meinungsäußerung wachen, sondern die Internetkonzerne.

Das große Ziel hinter all dem ist die digitale Identität eines jeden Menschen, also die totale Kontrolle über das Leben, über die „Identität“, eines jeden Menschen. Das haben sich Bill Gates und die Rockefeller Foundation als Ziel gesetzt und dazu ID2020 gegründet. Nach allem, was man weiß, wird ID2020 wahrscheinlich der Partner der EU-Kommission bei der Verwaltung der Daten der EU-Bürger.

Zumindest aber hat ID2020 für die WHO die Richtlinien dafür geschrieben, welche Daten in den digitalen Impfpässen gespeichert werden sollen. Und die EU-Kommission dürfte die „Empfehlungen“ der WHO, die Bill Gates hat schreiben lassen, eins zu eins übernehmen.

Diese wenigen Beispiele zeigen, dass es keineswegs Verschwörungstheorien sind, wenn vor dem Great Reset gewarnt wird. Die Ziele, die die Erfinder des Great Reset schon vor Jahren in Form der SDG definiert haben, werden derzeit – unbemerkt von der Öffentlichkeit – umgesetzt. Die Konzerne, allen voran die Internetkonzerne, übernehmen gerade die Macht im Westen, was auch erklärt, warum diese Konzerne in Russland, China und anderen Staaten verboten wurden. Die Internetkonzerne entscheiden demnächst in Großbritannien, was als freie Meinungsäußerung erlaubt ist und was nicht. Die Internetkonzerne wissen alles darüber, was jeder Norweger einkauft und sie herrschen über die Daten der Impfpässe aller EU-Bürger und noch vieles mehr.

Die Staaten des Westens geben ihre Kompetenzen an genau die Konzerne ab, die den Oligarchen gehören und die Stiftungen der Oligarchen erzählen uns, warum das alles ganz toll ist. Und vielleicht gelingt die Gehirnwäsche sogar, denn als Zieldatum der SDG wurde das Jahr 2030 festgelegt.

Wie sehr man den Menschen im Westen das Gehirn in wenigen Jahren waschen kann, zeigt die LGBT- und Gender-Agenda. Noch vor zehn Jahren wäre dieser Unsinn, der heute Mainstream ist, undenkbar gewesen. In nur zehn Jahren wurde einem bedeutenden Teil der Bevölkerung das Gehirn so sehr gewaschen, dass sie es normal finden, wenn Männer sich zu Frauen erklären und anschließend bei Olympiaden bei den Damen antreten.

Daher ist nicht auszuschließen, dass die Oligarchen, die diese Themen setzen, es auch schaffen, dass die Menschen schon in acht Jahren Eigentum und Wahlen als veraltet und überholt ansehen. Dass gilt natürlich nicht für die Oligarchen selbst, denn davon dass denen „nichts gehört und sie glücklich sein“ werden, ist in den Schriften der SDG-Propagandisten nirgendwo die Rede.

Außerhalb der westlichen Medienblase

Ich lebe bekanntlich in Russland, wo man all diese Entwicklungen mit einer Mischung aus Entsetzen und Belustigung beobachtet. Wie unterschiedlich die Menschen außerhalb der westlichen Medienblase auf die Ereignisse in der Welt schauen, zeigt das Beispiel Greta Thunberg sehr exemplarisch auf.

Als der Greta-Hype im Westen begann, fragte mich ein russischer Freund danach, weil er davon bei der BBC gehört hatte. Er fragte mich wörtlich, ob die Menschen im Westen wirklich das Märchen glauben, dass irgendein Mädchen einen Schulaufsatz schreibt, sich dann mit einem Pappschild vor seine Schule stellt und ein paar Wochen später auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos empfangen wird? Als ich ihm antwortete, dass die Mehrheit der Menschen im Westen die Geschichte glauben, hat er nur ungläubig gelacht und sich darüber gewundert, dass die Menschen im Westen jedes Märchen glauben, das die Medien ihnen erzählen.

Und er hatte recht, denn die Greta-Geschichte, also die moderne Form des Märchens von Aschenputtel, hat außerhalb der westlichen Medienblase kaum jemand geglaubt. Die Greta-hörige Friday-Hüpferei hat sich im Wesentlichen auf europäische Länder und die USA beschränkt. Im Rest der Welt war Greta kein Thema, auch wenn die westlichen Medien versucht haben, sie zu einem weltweiten Phänomen zu machen.

Dieses Beispiel zeigt sehr anschaulich, wie unterschiedlich die Menschen im Westen und im Rest der Welt ticken, denn während die Menschen im Westen im unerschütterlichen Glauben an ihre Medien jeden Unsinn glauben, den die Medien ihnen – übrigens mit freundlicher finanzieller Unterstützung der westlichen Oligarchen – erzählen, sind die Menschen außerhalb der westlichen Medienblase sehr viel kritischer.

Das dürfte der Grund dafür sein, dass der Westen sich nun vom Rest der Welt abkoppeln will, denn im Rest der Welt ist niemand scharf darauf, von westlichen Oligarchen regiert zu werden. Die Menschen in Afrika und Asien wissen aus der Kolonialzeit noch, was es bedeutet, vom Westen ausgepresst zu werden und die Russen haben die 1990er Jahre nicht vergessen, als sie von pro-westlichen Oligarchen beherrscht wurden.

Nun scheint es an der Zeit zu sein, dass die Menschen im Westen diese Erfahrung machen. Mir tut es in der Seele weh, diesen Prozess – Gott sei dank aus sicherer Entfernung – beobachten zu müssen.


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Autor: Anti-Spiegel

Thomas Röper, geboren 1971, hat als Experte für Osteuropa in Finanzdienstleistungsunternehmen in Osteuropa und Russland Vorstands- und Aufsichtsratspositionen bekleidet. Heute lebt er in seiner Wahlheimat St. Petersburg. Er lebt über 15 Jahre in Russland und spricht fließend Russisch. Die Schwerpunkte seiner medienkritischen Arbeit sind das (mediale) Russlandbild in Deutschland, Kritik an der Berichterstattung westlicher Medien im Allgemeinen und die Themen (Geo-)Politik und Wirtschaft.

99 Antworten

  1. Super Informativer und tiefgründiger Artikel!

    „Ginge es dem Westen um das, was die Oligarchenstiftungen der dummen Öffentlichkeit erzählen, also um Demokratie, Menschenrechte und so weiter, dann hätte der Westen massive Sanktionen gegen Saudi-Arabien und andere arabische Monarchien einführen müssen, denn die arabischen Monarchien sind von Demokratie und Menschenrechten weiter entfernt, als alle anderen Staaten der Welt. Dass LGBT-Leute dort öffentlich enthauptet werden, stört jedoch keine westliche Regierung, denn die arabischen Monarchien erlauben dem Westen den Zugriff auf ihre Bodenschätze und sind (zumindest noch) geopolitisch gehorsam…“

    Kleiner Kommentar am Rande: Wenn es solche Enthauptungen in Russland gäbe, würden die Soros-finanzierten Spiegel-Redakteure wohl monatelang hysterisch bis zum Äußersten mit Schnapp-Atmung im Dreieck springen 😀 Aber „die Guten“ dürfen ruhig unfassbar grausame Massenhinrichtungen und Völkermorde wie Saudi-Arabien im Jemen veranstalten. Der Jemen ist für Oligarchen komplett uninteressant, dann gibts halt auch keine Menschenrechte. Die gibts nur für „First-Class-Untertanen“ die Rohstoffe haben 😀

    1. Hey Atakul,

      die USA klotzen aber auch was die Todesstrafe anbelangt… man hat da sogar eine gewisse „demokratische“ Auswahl, wie man vor seinen Schöpfer treten will.
      Wird zwar leise immer wieder von einzelnen europäischen Satellitenstaaten angeprangert, aber dann kommt auch gleich wieder eine Keule gegen China, oder Afghanistan… habe ich Afghanistan gesagt? Da kam heute eine witzige Reportage dazu. Ich glaube, die lief sogar im Ersten. Da wurde die Reporterin danach gefragt, ob Afghanisatan nun in den Gesprächen der G7 angesprochen werden sollte und nach langem Zögern, hat die gute Frau dann nach einer komischen Mimikeinlage so á la (warum frägst du denn sowas jetzt, du dumme Kuh) zugegeben , dass das wohl kein Thema sein wird in den Gesprächen. Schob dann aber nach, dass es wohl von Deutschland versucht werden wird, einzubringen. Weiter konnte ich nicht schauen, denn mein Puls muss ich nun beim Joggen wieder auf „Normalniveau“ trimmen!

      1. servus wodkaontherocks

        die USA praktizieren ja nicht nur fleißig die Todesstrafe, sondern haben sich auch selbst – ganz offiziell! – seit Bush Jr. zum Folterstaat erklärt! „Folter ist erlaubt, wenn sie terroristische Gewalttaten verhindert“. Wann das der Fall ist, definiert der Folter-Staat dann natürlich völlig willkürlich selbst.

        Über Afghanistan wird natürlich sehr ungern gesprochen, weil die NATO-Blechbüchsen „Armee“ samt der tapferen US-GIs dort von der Taliban-Barfuß Armee mit Kalaschnikows äußerst „schwer bewaffnet“ aus dem Land gejagt wurde. Trotz ihrer tollen „MOAB“ (Mother of all Bombs) und ständiger Drohnen-Morde an der Zivilbevölkerung. Das sitzt tief!

    2. einigermaßen passend gibt’s zu diesem Beitrag den folgenden:
      https://secretra.com/politics/5513-kakaja-neozhidannost-novye-pravila-rossii-vzbesili-zapad.html
      (m. guhgl übersetzt)
      „Russland hat den Westen beseitigt. Die Scheidung ist fast abgeschlossen. In den letzten Tagen haben alle russischen Führer dasselbe gesagt: „Jetzt wird der Westen nach unseren Regeln spielen“, schreibt Zerohedge.

      Was sind die Worte von Sergej Lawrow in einem Interview mit der BBC wert, dass „es uns egal ist, was der Westen denkt“.

      Und das unter Berücksichtigung der Äußerungen des britischen Premierministers Johnson und der Außenministerin Liz Truss, dass „wir Russland besiegen müssen, wir müssen Russland in die Knie zwingen“.

      Russland weiß, dass es den Westen im Zaum hält. Der Westen braucht, was Russland hat. Jetzt ist Moskau entschlossen, seine eigenen Regeln aufzustellen: Wer bekommt was und zu welchem ​​Preis. Der Kreml weiß, dass die europäischen Führer Marionetten sind, die mit ihrem Hintern auf den Fingern von Klaus Schwab sitzen.

      Der Westen erkennt nun, dass er keinen Einfluss hat, um die Aktionen Russlands zu beeinflussen.

      Der Chef von Gazprom, Alexei Miller, sagte in seiner Rede auf dem Wirtschaftsinvestitionsforum von St. Petersburg (SPEIF), dass „das Spiel um den Nennwert des Geldes vorbei ist, da dieses System es Ihnen nicht erlaubt, die Versorgung mit Ressourcen zu kontrollieren. Unser Produkt wird unsere Bedingungen diktieren. Wir spielen nicht nach Regeln, die wir nicht erstellt haben.“

      Millers Worte sollten als ein russisches Prinzip angesehen werden, das in allem angewendet wird, vom Kriegsschauplatz über die Politik bis hin zur Wirtschaft.

      Dies gilt nicht nur für Erdgas oder Öl. Von nun an werden alle Transaktionen zwischen Russland und dem Westen zu seinen Bedingungen und nicht zu den Bedingungen des Westens abgewickelt. Miller machte deutlich, dass die alten Kolonialbegriffe nicht mehr verwendet würden.

      Dies ist eindeutig Russlands stärkste geopolitische demütigende „Fuck“-Geste gegenüber dem Westen seit dem Zweiten Weltkrieg.

      Durch die Begrenzung der Gaslieferungen nach Europa versprach Miller, die Gaslieferungen nach China zu erhöhen. Russland ist an der Energiestabilität seiner Freunde interessiert, während seine Feinde möglicherweise hungern, bis sie zur Besinnung kommen.

      Unter diesen Bedingungen ist die Arroganz der Europäischen Union besonders überraschend. Er erklärt Russland fast den Krieg und gibt dann vor, schockiert zu sein, dass Russland ihn so behandelt.

      Es besteht kein Zweifel, dass Russland trotz der unzufriedenen Haltung des Westens weiterhin die ukrainische Armee zerstören und Gebiete befreien wird, die dann entweder unabhängige Staaten oder Teil Russlands werden können.

      Im Moment höchstwahrscheinlich letzteres, da Russland aktiv russische Pässe in Regionen ausstellt, die die Ukraine „verlassen“ haben. Die Meinung der USA und der EU zu diesem Thema beunruhigt niemanden mehr.

      Natürlich wird der Westen sich weigern, diese neuen Regeln anzuerkennen. Aber wohin wird er gehen, nachdem er Grenzen geändert, neue Allianzen geschlossen und eine andere Weltordnung errichtet hat?

      Putin hat die alte Weltordnung bereits für tot erklärt und darauf hingewiesen, dass der Westen Selbstmord begeht, indem er die Wünsche der Davoser Stadträte und Berater befriedigt.

      „Russland tritt als mächtiger souveräner Staat in eine neue Ära ein. Wir werden auf jeden Fall die riesigen neuen Möglichkeiten nutzen, die sich uns mit der Zeit eröffnen. Und wir werden noch stärker.“

      Hier hat Putin recht. Russland wird jeden Tag stärker. Der Westen hat alles getan, um Russland zu zerstören, hat es aber verfehlt.

      Putin hat die Verantwortlichen für die Probleme Europas und der Vereinigten Staaten klar identifiziert. Das sind die Oligarchen, deren Unterwürfigkeit es ihnen ermöglicht, sich wie die Herrscher der Welt zu fühlen.

      Mit einem Spezialeinsatz in der Ukraine hat Russland den US-amerikanischen und europäischen Streit um das „Recht auf Gewaltanwendung“ auf den Kopf gestellt.

      Heute versteht selbst der hirnloseste westliche Laie, dass die Operation in der Ukraine das ultimative Ziel hat, die Beziehungen zwischen Russland und dem Westen zu verändern und die imaginäre „Vasallenschaft“ zu zerschlagen.

      Putin wird für sein Verständnis der Existenz von zwei Arten von Ländern gehasst: „souverän“ und „Vasallen“.

      Sein Lebenswerk ist es, Russland in einen „souveränen“ Staat zu verwandeln, der vom Westen befreit ist.

      Aus russischer Sicht ist der Militäreinsatz in der Ukraine eine Unabhängigkeitserklärung von der alten „regelbasierten Ordnung“ der Nachkriegszeit.

      Wir begannen in einer neuen Ära zu leben, aber wer darin überleben kann, ist die Frage.“

      Ich glaube nicht dass diese „Politik“ des Westens von Erfolg gekrönt sein wird. Das Kapitel „Globalisierung“ ist am Ende. Und der Westen weiß das.

  2. „Ja, die Globalisierung hat den Menschen im Westen einen gewissen Wohlstand gebracht, aber das waren nur die Krümel, denn den Kuchen haben die Großkonzerne bekommen.“

    Und als Zugabe zu den Krümeln gab es eine massive Gehirnwäsche im 95 Grad Vollwaschgang.
    Übrig geblieben sind ferngesteuerte Bioroboter die außer konsumieren nicht mehr viel auf die Reihe
    bekommen. Wenn du ihnen das wegnimmst, drehen sie komplett am Rad und lassen alles mit sich machen.
    Das wurde uns die letzten 2 Jahre live und in Farbe präsentiert.

  3. Das Dumme ist eben nur, dass der great reset nur weltweit Sinn macht. So wie es derzeit läuft, gibt es in 3 oder 5 Jahren keine westlich hörigen Organisationen mehr wie WHO, IWF und mit dem Verfall der Währungen ist auch das Ende der allmächtigen NGO´s etc absehbar.
    Die Abspaltung von china und Russland, der oben genannte Inselkapitalismus wird so nicht durchsetzbar sein. Jedenfalls halte ich ihn nur auf Europa und die USA beschränkt für nicht durchsetzbar.
    Internationaler Einfluss ist von Geld und somit wirtschaftlicher Macht abhängig …. mal schauen, wie es weitergeht … 2030 wollte ich eigentlich noch erleben. Wobei auch das ja nie unsicherer war als heute…
    Auf der anderen Seite muss man natürlich beachten, dass die europäischen Konzerne (abgesehen vo der deutschen Autoindustrie) ja kaum noch in Europa produzieren. Solange sie nicht andernorts enteignet werden, bleibt da eine gewisse wirtschaftliche Macht erhalten. Bleibt spannend, was denn noch so passiert…

    In Summe bleibe ich aber dabei, dass es sicherlich einen gewissen Plan zum Great reset gab …dieser aber aus dem Ruder gelaufen ist. Letztendlich auch darum, weil es starke Nationen gab, die das Chaos zum eigenen Vorteil gegen Europa und die USA gesteuert haben..

    1. Nachtrag … Musk hat sein Tesla Werk in Brandenburg gebaut … es gibt auch in den Eliten wohl die Meinung, dass es zukünftig auch irgendwie noch mit Eigentum weiter gehen wird…

      1. Diesbezüglich hatte ich eine total verrückte Idee (ich trau musk ganz einfach nicht!)

        Was wäre, wenn so ein Tesla-Werk mit wenig Aufwand in ein Werk für Kampf-Roboter umgebaut werden kann.
        Schließlich kann man auch den Polizisten/Soldaten nicht trauen, wenn auch denen alles genommen wird.

          1. @lexact: Das macht Musk doch jetzt schon so, die Autos gehören doch den Kunden nicht wirklich 😉

            Tesla kann doch nach beliebenFunktionen freischalten, abschalten oder selbst die Reichweite ändern, einfach durch Softwareupdates. Auch wo, auf welche Strecken die Kunden mit den Autos zurückgelegt haben, ist für Tesla kein Geheimnis …

    2. Sah ich auch immer genauso: Der „Great Resett“ kann wenn er seine Ziele (absolute Oligarchen-Herrschaft) erreichen will nur weltweit funktionieren, denn viele der dringend benötigten Rohstoffe kommen aus diesen beiden Riesen-Nationen (auch China ist sehr rohstoffreich und hat z.B. die „seltenen Erden“ die für die IT-Industrie von essentieller Bedeutung sind, Bolivien alleine wird da kaum reichen!).

      Es geht also weiss Gott nicht „nur“ um Öl und Gas. Es werden viele Rohstoffe fehlen.

      1. @Aktakul: Na gut, aber Seltene Erden gibts an vielen Orten auf der Erde zum Abbauen, nicht nur in China. Die stellen nun wirklich kein Problem resp. Alleinstellungsmerkmal dar 🙂

          1. „Die vielen kleinen Vorkommen woanders werden nie reichen.“

            @Aktakul: So ein Blödsinn! Das haben Sie wie genau errechnet? Aber wenn Sie ehrlich sind, ist das nur irgendwem nachgeredet 🙁

            Aber OK, Sie haben gefragt und sollen auch eine Antwort bekommen, ich hab‘ einfach mal ein dutzend Vorkommen aufgelistet, gibt aber noch bei weitem mehr:
            – Bayan Obo, China, Fe-REE-Nb-Lagerstätte
            – Weishan, China, Bastnäsit-Baryt-Gänge
            – Maoniuping, China, Bastnäsit-Baryt-Gänge
            – Xunwu und Longnan, China,Lateritische Tone
            – Chawara, Indien,Küsten-Seifen, Monazit als Nebenprodukt
            – Bukit Merah, Malaysia,Zinn-Seifen, Xenotim als Nebenprodukt
            – Mountain Pass, USA,Bastnäsit-Baryt-Carbonatit
            – Lovozero, Russland, Loparit in peralkalinem Komplex
            – Aktyus, Kirgistan, Polymetallische Lagerstätte
            – Nördliches Sri Lanka, Küsten-Seifen, Monazit als Nebenprodukt
            – Orissa, Indien,Küsten-Seifen, Monazit als Nebenprodukt
            – Eneabba, Australien,Küsten-Seifen, Monazit als Nebenprodukt

            Sollten Sie an detaillierteren Infos interessiert sein, so lesen Sie doch z.B. bitte den Sachstand zum Thema, ausgearbeitet durch die wiss. Dienste des Bundestages, mit Abschluss vom 16.02.2022, „Seltene Erden als wichtige Ressource“:
            https://www.bundestag.de/resource/blob/886424/16cb4318a6eaf7b2e5d2221d85e81927/WD-5-003-22-pdf-data.pdf

        1. „Seltene Erden gibts an vielen Orten auf der Erde zum Abbauen“.
          Dann wissen Sie offenbar etwas was kaum ein Regierungschef weiß. Ich glaube Sie liegen falsch. Wo überall soll’s denn die seltenen Erden geben Ihrer Meinung nach? China hat das de-facto-Monopol. Und so unfähig, träge und selbstsüchtig wie der Westen ist, kann ich mir nicht vorstellen, dass er in der Lage ist, das Problem in unter 2 Jahrzehnten zu lösen. Schaut euch doch bloß mal die Posse um Gas und Öl an. Erst kappt man sämtliche Leitungen und dann fällt einem auf dass man ja plötzlich im dunkeln sitzt…
          Vielleicht macht der Westen mit den seltenen Erden das gleiche wie mit Gas+Öl. So end-bescheuert wie unsere Politiker sind, würde mich das nicht mal wundern.

          1. Mich würde nicht nur nicht wundern, sondern es wundert mich auch schon nicht mehr, weil es längst Gewißheit ist, daß 100.000.000 „Bürgeraffen“ so paar – vielleicht sind es 10.000 – „end-bescheuerte Politiker unter uns“ leben lassen und diese sogar weiterhin VOLL ihren Job machen können, um nämlich 100.000.000 den neuen Erzteufel vorzustellen, damit der dann regiert und die Hölle auf Erden, die jetzt bereits im „end-bescheuert“ ist, auch voll physisch wehtut für besagte Massen, so es aus ihr jemand überleben könnte!

            Ihr stellt zumeist die falschen Fragen und schaut auf Unwichtigkeiten wie „können wir ohne Gas den Winter überdauern“!

            GRÄSSLISCHST!

          2. Vor ein paar Jahren habe ich das auch gehört, dass „Seltene Erden“ gar nicht so selten wären. ABER: Der Abbau wäre überhaupt nicht lohnend, weil er sich überhaupt nicht rechne, weil es vielfach – ich übertreibe mal – nur Krümel davon gäbe. Es wäre wirklich mal interessant, woher wir dann die Seltenen Erden nehmen wollen. Krümel klauben, wird uns nur bedingt helfen. Schließlich soll die Steinzeit nur mit Smartphone funktionieren 😉 Ansonsten wäre das kein Problem. Wir lassen alle technischen Fortschritte hinter uns. Man könne auch wieder Waschhäuser an Flüssen anlegen, wie anno dazumal und jetzt noch in historischen Städten zu sehen ist. Einfache Fahrräder benötige auch keine Seltenen Erden. Wir würden in die vorindustrielle Zeit zurückfallen, die für die kleinen Leute sicherlich nicht, von jetzt aus gesehen, sehr glücklich war. Ich bin jeden Tag auf’s Neue froh, alt zu sein.

            1. @Rollenspielerin: Ja, so ist es im Prinzip. Der „Markt“ regelt den Preis. China hat das Zeuch bis jetzt halt sehr billig (und gar nicht umwelverträglich) gefördert. Wurde so aber zum weltweit größten Produzenten. Gibt aber noch aktuell weiteren Abbau z.B. in Australien und Russland. Lagerstätten an sich gibt’s aber reichlich weltweit.

              Ein aktueller Sachstand zu den Seltenen Erden wurde gerade erst, 16.02.2022, von den wiss. Diensten des Bundestages veröffentlicht. Bei Bedarf kann man sich da noch etwas detaillierter schlau machen 😉
              https://www.bundestag.de/resource/blob/886424/16cb4318a6eaf7b2e5d2221d85e81927/WD-5-003-22-pdf-data.pdf

          3. @oTTo: Sie können anscheinend auch nur anderen nachreden und hängen an den Lippen von Regierungschefs. Was diese sagen gilt für Sie als unumstößliche Wahrheit?! Sind Sie so naiv oder trollen Sie nur? Aber bleiben Sie ruhig bei Ihren „Meinugen“. Andere beschäftigen sich mit Fakten …

    3. » Das Dumme ist eben nur, dass der great reset nur weltweit Sinn macht. «

      Wieso das? Er kann doch einfach das amerikanische Programm für Europa sein, insbesondere für Deutschland. Es wird ein Schuh daraus, wenn man den Great Reset als Krieg sieht. Der muß nicht alle treffen – und das wird er auch nicht.

      Den WK1 haben wir verloren, den WK2 ebenso, und wieso sollte es im laufenden WK3 anders sein? Die Leute machen sich eine falsche Vorstellung vom Dritten Weltkrieg, beruhend auf Phantasien über inexistente Waffen. Dies ist der WK3, einfach weil er ganz klar auf eine Neuordnung der Welt hinausläuft – wie auch WK1 und WK2. Alle drei von denselben (angelsächsischen) Mächten geplant (wenn auch zeitweise der Kontrolle entglitten), und alle drei mit sehr prominenter deutscher Beteiligung, um nicht zu sagen mit Deutschland in der Hauptrolle.

      Es gibt im WK3 nicht nur den militärischen Krieg, sondern auch den ökonomischen und den informationellen Krieg. Diese beiden Vektoren laufen volles Programm gegen Deutschland. Wir amputieren uns die Grundlage unserer Prosperität nachhaltiger, als es die stärkste Bomberflotte vermöchte. Dies tun wir, weil wird gar nicht begreifen, was eigentlich gespielt wird. Wir sollen es nicht begreifen, und so wird es auch nicht verbalisiert:

      https://dgap.org/de/veranstaltungen/gespraech-mit-jens-ploetner-zeitenwende-making

      Scholz Berater Jens Plötner zur Zeitenwende – 85 Minuten

      Der Great Reset ist der amerikanische Krieg gegen Europa und vor allem Deutschland, das psychisch-informationell in die Selbstverstümmelung getrieben wird. Siehe J. Vedmore zu den Hintergründen von Klaus Schwab und WEF – Kissinger, Harvard, John Kenneth Galbraith, Herman Kahn, CIA, CFR. Nicht davon ist europäisch geschweige denn deutsch.

  4. Wenn ich das alles verfolge, kommt mir immer wieder der Vortrag von Marcus Karll auf der World of Value 2019 in den Sinn. Man kann von dem Mann halten, was man will, aber seine Vorhersagen treffen, auch unter der Berücksichtigung von Corona und Ukrainekrieg und er das zu diesem Zeitpunkt nicht wissen konnte, weitgehend zu.
    https://www.youtube.com/watch?v=BWpTenqSMYc&t=309s
    Dieser kurze Ausschnitt aus seinem Vortrag zeigt den Verlauf der nächsten Monate auf. Als ich heute gelesen habe, dass die G7 Milliarden für Konjunkturprogramme ausgeben will und Scholz sich für Helikoptergeld starkmacht, habe ich meinen Hut vor seiner 2019 geäußerten Weitsicht gezogen. Great Reste hin oder her, vielleicht ist dieser imaginäre Begriff nur der große Täuschungsversuch, um das alte Finanzsystem so lange wie möglich über Wasser zu halte. Die Zombis unter den Firmen hat man doch unter Corona weiter „überleben“ lassen. Die jetzigen Preissprünge, die teilweise künstlich durch Warenzurückhaltung erzeugt werden, dienen wohl auch politisch mit dazu, einige Firmen, die Wackelkandidaten sind, am Leben zu halten. Das alles soll die Baken vor dem Untergang schützen und ausfallende Kreditlinien verhindern. Ein Spiel auf Zeit und darum braucht der Westen einen langen Ukrainekrieg. Wenn das alles zutreffend sollte, betrachte ich die Sache ab jetzt unter einer anderen Perspektive. Nicht der Westen isoliert Russland, Russland und andere Staaten isolieren sich von einem kranken Finanzsystem, um nicht selber mit in den Strudel gerissen zu werden.
    Hier der ganze Vortrag von 2019
    https://www.youtube.com/watch?v=RAaMvmr1220

  5. Sehr geehrter Herr Röper,

    vielen Dank noch einmal für Ihren täglichen Einsatz hier. Ich kann das nicht oft genug betonen! Ich lese gerade Ihr Buch „Die Ukraine Krise“ das zweite Mal und muss sagen es ist sehr eng mit Informationen bepackt. So viele Einblicke, Sichtweisen, Schlussfolgerungen… nein einmal lesen reicht bei weitem nicht.

    Doch nun kurz zum Thema:

    Sie schreiben:“Die Globalisierung war die Fortsetzung der westlichen Kolonialpolitik mit anderen Mitteln. Die westlichen Konzerne sind durch die Globalisierung nur deshalb so reich und mächtig geworden, weil der Kern der Globalisierung die Ausbeutung von Ländern in anderen Teilen der Welt war.“

    Wenn Sie danach aufgehört hätten zu berichten, wäre es auch schon gut gewesen. Genau das ist des Pudels Kern! Es sagt nämlich aus, dass die Globalisierung so wie sie Jahrzehntelang funktioniert hatte eigentilch asozial und im Endeffekt selbstzerstörerisch ist. Wie ein Virus, der den Wirt tötet, indem er lebt. Eigentlich doof! Darüber habe ich in einigen Forenbeiträgen auch geschrieben gehabt. Viele hier wissen das, sind aber (leider) Einzelkämpfer, wie ich auch!
    Bei alldem kann man sich nur noch fragen: cui bono?
    Wenn alleine die Oligarchen zum Schluss das Sagen haben, wird es nämlich auch da zu einem Kanibalismus kommen, da die Hybris dieser Alphatierchen doch zu sehr ausgeprägt sein wird, um sich den Kuchen mit anderen Ollis zu teilen. Wenn die mal so schlau wären, das Szenario für sich selbst bitte auch weiterzuentwickeln—>;O)

    Der Prozess jedoch wird meines Erachtens Jahrzehnte dauern und viel Leid verursachen, sodass zum Schluss diese Aussage auch wahr wird, dass alle sich nach einem egal wie gestalteten Ende sehnen werden und auch dann diese schlechteste aller Optionen fressen.

    Da ich hier (nicht wie Sie, Sie Glücklicher) moralisch, familiär und auch wirtschaftlich gebunden bin, kann ich nicht mal eben sagen „bye bye“, aber und das sage ich hier mit vollem Ernst. Wenn sich abzeichnen sollte, dass dieser Prozess der stillen Enteignung stattfinden sollte, dann müsste ich zugunsten meiner Familie wohl entscheiden, das Land und diese Wirtschaftszone zu verlassen. Vorher hoffe ich aber auf einen gewissen „Strassenalarm“, der sich vorher breitmachen sollte, um diese Entwicklung noch zu stoppen.
    Sollten alle Versuche scheitern, dann läuft eben alles wie damals ab. Die schlauen Leute verlassen rechtzeitig das sinkende Schiff (egal wie) und die anderen machen sich gegenseitig das Licht aus.

    Da hat jedes EU-Mitgliedsland eine andere rote Linie, deshalb sollte man als deutsche Staatswürger einmal darauf achten, was hier an den Rändern abgeht. Wenn Militär auf einmal anfängt z.B. in Griechenland, Spanien oder anderen Ländern, die noch wesentlich ärmer sind als wir, dort gegen die eigene Bevölkerung vorzugehen, um Massenpaniken zu verhindern. Dann stellt sich meine „Fluchtszenariointerventionsuhr“ hatlt nach vorne…
    Insgesamt fände ich es aber am Spannensten, wenn das Ganze so ähnlich abgesagt werden würde, wie in der französischen Revolution. Gut, vielleicht nicht sooo blutig, aber ein paar Hetzer muss es treffen, damit diese Leute sowas nie wieder wagen sollten. Das ist meine stille Hoffnung und dort dreht sich schon der Wind. Die einzige Sorge, die ich habe ist „friendly fire“. Irgend so eine Vollschlappe könnte auf die Idee kommen (und wenn es die USA ist), dort zu zündeln. Es gibt ja die Vorhersage durch Nostradamus (glaube normalerweise nicht unbedingt an solche Dinge), dass in Paris eine A-Bombe hochgehen soll. Man könnte so einen, oder so einen ähnlichen Schritt benutzen, um den Krieg mit Russland vollständig eskalieren zu lassen. Man schiebt es Ihnen nachher propagandiestisch einfach in die Schuhe und gut ist. Dann ist Feierabend! Aber immer einen Schritt nach dem anderen.
    Es wäre zunächst erstmal angebracht abzuwarten und den Winter Nr.1 an uns vorübergehen zu lassen. Dann sehen wir weiter. Danach sollte man Ausschau halten, ob im nächsten Winter die Ränder der EU noch Bock darauf haben, noch einmal solch einen Winter durchzumachen. Dann und wirklich erst dann, komme ich auf solch ein Szenario zurück. Aber das komplette Ausbluten der EU plus das der Westen sich das über die Oligarchen einverleibt und die Leute faktisch enteignet. Das wird sicherlich erst nach einem langen und entberungsreichen Kampf der Völker passieren und da hätten wir dann noch etwas Zeit unsere „Notbremsen“ zu ziehen.

    1. „Es gibt ja die Vorhersage durch Nostradamus (glaube normalerweise nicht unbedingt an solche Dinge), dass in Paris eine A-Bombe hochgehen soll. Man könnte so einen, oder so einen ähnlichen Schritt benutzen, um den Krieg mit Russland vollständig eskalieren zu lassen. Man schiebt es Ihnen nachher propagandiestisch einfach in die Schuhe und gut ist. Dann ist Feierabend! “

      Dazu braucht es keinen Nostradamus, die Vorhersagen machen die Herrschsüchtigen schon selber und wenn man ihre Filme aus Hollywood sich anschaut, weiß man, was sie im Sinn haben und das auch kommen lassen, darauf kannst Du Gift nehmen, bevor es Dir andere verabreichen.

      12 Monkeys hat uns bspw. gezeigt, wie leicht es sein wird, eine ganze Erde zu verseuchen, um was zu tun??!

      „Die Handlung des Films beginnt im Jahr 2035. Durch eine Virus-Pandemie in den Jahren 1996 und 1997 sind über fünf Milliarden Menschen gestorben, nur knapp ein Prozent der Menschheit hat die Katastrophe überstanden. Die Überlebenden haben sich unter die Erde zurückgezogen, wo sie, abgeschottet von der Außenwelt, unter erbärmlichen Umständen leben. Wissenschaftler versuchen, durch die Einsätze „Freiwilliger“ mehr über das Virus zu erfahren.“

      https://de.wikipedia.org/wiki/12_Monkeys

      Die machen das, die sind plem-plem genug! Sie fühlen sich als „Götter“, denen es Spaß macht, über das Wohl oder Wehe von MILLIARDEN zu entscheiden udn dann dabei zuzusehen, was passiert, wenn sie aufs Knöpfchen gedrückt haben.

      Es gibt nur eine einzige Chance:

      1. Finde und erledige all die geisteskranken Oberaffen!

      2. Gib allen anderen, die es wert sind, geistige Freiheit, die in die Lage versetzt, das zu tun was nötig ist, um ein wahres Paradies auf Erden zu errichten, denn das ginge, ABER nur, wenn 1. erfolgreich gelaufen ist oder noch läuft.

      3. Manche der verrückten Oberaffen können für das unter 2. Beschriebene gewonnen werden, man muß diese also nicht alle erledigen, im Gegenteil: sie sind zwar geisteskrank, wenn man sie aber entplem-plemisieren könnte, dann ist deren BESONDERE Kraft, die sie trotz plem-plem ja haben, plötzlich für die „helle Seite der Macht“ arbeitend und das wäre sehr hilfreich dabei, das unter 2. zu erreichen.

      Es gibt keinen anderen Weg für die Menschheit, um aus dieser Irrenanstalt auszubrechen, um draußen in (geistiger) Freiheit was zu erschaffen auf Erden, das mit einem Paradies FÜR ALLES LEBEN vergleichbar wäre!

      Jeder, der was anderes behauptet, IST plem-plem! … Ich darf diese Meinung äußern, auch das gehört zur Meinungsfreiheit.

      1. @Jeti
        „s gibt ja die Vorhersage durch Nostradamus (glaube normalerweise nicht unbedingt an solche Dinge),…“

        Warum nicht? Stand der Physik ist, das alle Zeit JETZT ist. Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft sind eins. Hellsehen ist – so gesehen – eigentlich gar nichts Besonderes 😀 Ein „Hellseher“ nimmt nur die Zeit so wahr, wie sie ist.

        Primaten haben einfach nur eine völlig falsche Wahrnehmung von Zeit und Raum. Bei den wenigen weiter Entwickelten ist das – etwas – anders.

        1. Deine Auffassung sei Dir unbenommen, aber jedenfalls ich kann sie nicht teilen, weil sie bereits mehrere Unlogiken beinhaltet.

          Wenn das, was Du und angeblich die heutige Physik behauptet (viele „Fachexperten“ durch alle Bereiche hindurch und zu allen Zeiten haben schon viel Unfug erzählt, es aber als WAHRHEIT ausgegeben, obwohls allenfalls zulässige THEORIE sein konnte), wahr wäre, dann brauchst Du auch keine Hellseher mehr, die lediglich „hellsehen“ in die Zukunft hinein (die auch Vergangenheit sein soll gemäß Deiner These), denn sie würden dann gerade doch auch „Vergangenheitsgänger“ sein, da sie doch locker im „jetzt“, was aber zugleich Zukunft und Vergangenheit sein soll, Veränderungen bewirken können, also vom Hellsehen umsatteln zum „Jetztretter“, dies auf alle kommende Zeit hin, die doch schon da ist und alles sich in einem einzigen Nullpunkt vereinigt.

          Also ehrlich, ich halte das Konzept für reichlich wahnhaft. Nimm’s aber bloß nicht persönlich!

          WENN die Physik angeblich so was rausgefunden hätte, würde morgen schon – ähm_ HEUTE – das Paradies ausbrechen, weil es schließlich mehr gutartige Seelen zumindest auf Erden gibt als bösartige. Aber selbst wenn letztere das Sagen hätten, wäre es AUF ALLE ZEIT HIN vorbei mit sämtlichem Guten! Eine Seite hätte UMGEHEND UND FÜR IMMER gewonnen, kommt bloß auf die Machtverhältnisse zum Zeitpunkt – Nullpunkt an.

          Alles KÄSE!

          Vergangenes ist Vergangen und kommt nicht wieder, ABER es kann und ist aufgezeichnet in diversen Maschinen, die man VERSTAND nennen kann udn ich glaub, Du erinnerst Dich mit Deiner noch an gestern abend, oder?!

          Und Zeit entsteht auch bloß aufgrund von BEWEGUNG; stünde alles im Universum stille, ohne auch nur eine einzige Veränderung irgendwo und selbst im astrokleinsten, dann gibt es keine Zeit. Da das aber nicht passiert, gibt es Zeit, die BEWEGUNG macht es! Die hat aber für die Zukunft noch nicht stattgefunden, also ist noch keine Zukunft, die DANN geschehende Bewegung widerspiegeln würde (die wir nicht kennen), geschehen und schon gar nicht „jetzt“.

          Alles andere ist Unfug von „Fachidioten an Universitäten“, die aber genial genug sind in ihrem Unfug,. um Millionen an Geldern für Forschung usw. zu erhalten, denn der Steuerzahler ist zugleich auch ein großer Glaubensfan udn je hirnrissiger das Ganze ist, aber immer noch einen „zuverlässig intelligenten Kern“ zu haben scheint, der – apropos – Glaubwürdigkeit erzeugen kann, umso tiefer greift er in seine Tasche. Zur Hochzeit der Katholischen hat er sogar dabei mitgemacht, den praktisch einzig Intelligenten in der Runde, den Galileo, fast auf den Scheiterhaufen zu verkohlen (im Sinne von brennen, nicht im Sinne von verschaukeln, aber auch das war natürlich schwer in MOde schon damals).

        2. Wenn Sie an Nostradamus glauben, dann würde mich der Originalabsatz oder das Originalzitat zu diesem Thema sehr interessieren. Es gibt wahrscheinlich kaum ein Thema, über das derart viel Schwachsinn verzapft wurde wie bei Nostradamus und seinen „Prophezeihungen“. Ich habe seine Werke gelesen (oder zumindest versucht) und musste feststellen, dass man in diese Verse so ziemlich alles oder nichts hineininterpretieren kann, je nach dem wie einem gerade die Laune steht. Auch was Kampf-Esoteriker nicht müde werden zu behaupten, dass ja der Nostradamus „Hitler vorausgesagt“ hat, ist pures Wunschdenken.
          Wie gesagt, ich lasse mich gerne belehren. Zeigen Sie (oder zitieren Sie) den ORIGINALtext von ihm. Sie werden feststellen, dass man Hitler genauso wie ein Kochrezept für Pfannkuchen oder die Zusammensetzung eines Pferdeapfels hineininterpretieren kann.
          Sorry, ist meine Meinung, aber wer mit Nostradamus „argumentiert“ begibt sich absichtlich auf eine Ebene, auf der es schlichtweg unmöglich ist, sachlich zu argumetieren.
          Selbst Edgar Cayce’s Prophezeihungen sind nicht immer leicht zu interpretieren, aber im Unterschied zu Nostradamus einige Jahrhunderte aktueller und somit rein sprachlich gesehen etwas klarer.

          1. Es geht aber nicht wirklich um diesen Typen aus der Vergangenheit, sondern es geht lediglich um eine solche Auslegung seiner „Hellsehungen“ und die besagt, daß nun alles so gestaltet wird, daß der Russe gar nicht anders kann als bis an den Rhein zu kommen mit seiner Armada zu Land und in den Lüften wohl auch.

            Man sollte schon die Wesentlichkeiten von den Unwesentlichkeiten unterscheiden.

            Aus meiner Sicht kann absolut niemand die Zukunft tatsächlich wahrnehmen, so wie sie kommen wird, nicht wie jemand glaubt, sie käme. Dieser Glaube ist nur ABSCHÄTZUNG, übrigens auch anhand von einer langen Zeitspur in die Vergangenheit hinein. Und da sich bekanntlich alles irgendwie wiederholt beim „nackten Mann“, ist es auch recht leicht, die Zukunft treffsicher vorauszuahnen. Der beste Hinweis darauf, daß es nur Abschätzung ist und immer war ist das Fehlen von genauen, selbst ungenauen Zeitangaben in dieser angeblich hellgesehenen Zukunft. Wenn so ein Hellseher die Zukunft kennen würde, wäre die Datierung ein leichtes. Die dann doch so dumm sind und genaue Zeitangaben machen, die verlieren jede Wette, die dagegen setzt, somit wären sie ganz schnell wieder raus aus dem „Hellsehergeschäft“.

    2. Ich halte es – leider – für nicht ausgeschlossen, dass die wertewestlichen Panikbürger leicht dazu gebracht werden können, auf sämtliche Freiheiten zu verzichten, die sie ja – mangels Intelligenz – eh nicht brauchen. Daher ist nicht sicher, ob eine nennenswerte Mehrheit überhaupt merken wird, in welch ungeheuerlichen Ausmaß sie um ihr gesamtes menschliches Grund-Erbe betrogen werden.

      1. Sehr schön gesagt. Corona hat gezeigt, daß es sich genau so verhält.

        „Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!“, forderte Immanuel Kant. Am Verstand gebricht es manchem, aber am Mut den meisten.

        Vertrottelung und Entmutigung gehen Hand in Hand.

        1. In der Tat: Kants Aufruf „sapere aude “ wurde in den letzten Jahren durch permanentes Propagandagetrommel zu der Ermunterung, nichts zu wissen sondern einfach zu glauben umgewandelt. Und „nichts wissen und verstehen zu müssen“ ist für Konsumtrottel eine frohe Botschaft.

  6. „Hinzu kommt, dass die Globalisierung furchtbar umweltschädlich ist, wenn man Waren dort produziert, wo es am billigsten ist und sie auf Schiffen um die ganze Welt schippert, anstatt Produktionsketten regional aufzubauen. Außerdem ist das gefährlich, wie wir seit 2020 wissen, denn die weltweiten Produktions- und Lieferketten brechen seitdem zusammen und die Folgen spürt jeder an den steigenden Preisen.“

    Wenn man dumm genug ist, dann gibt man seine eigenen Fähigkeiten und Fertigkeiten, nämlich es selbst zu produzieren (hervorzubringen, was gebraucht und gewünscht ist), einfach auf und verläßt sich fortan auf andere, um dann festzustellen, daß man gerade von den Potentesten unter diesen anderen am wenigsten zu erwarten hat, was die Befriedigung mit diesem „Gebraucht und Gewünscht“ anbelangt, wenn wir das Verständnis dessen weiter fassen als lediglich die Waren dieser „Potenten“ (global agierende Konzerne, die schon immer nur zum Wohle der Eigner und Konzernlenker da waren, alles andere hatte nur den Zweck, dieses Wohl bei Wenigen herzustellen, wozu eben auch astronomisch viel Schrott hergestellt wurde und wird, den eigentlich kein Mensch wirklich braucht).

    Das ist wie sich darauf zu verlassen, daß das Krankenhaus (samt Pharmaindustrie dahinter) einen schon gesund machen würde, anstatt selbst ganz vorrangig für die eigene Gesundheit und die der Familienmitglieder zu sorgen, bspw. indem man über Heilplanzen liest, diese an geeigneten Orten in weitgehend unberührter Natur sammelt und aus den Pflanzen dann was macht, um hier wichtige Nahrungsmittelergänzungen zu bekommen, die insbesondere die Gesundheit erhalten aber auch wiederherstellen. Nun wissen aber die Intelligenteren unter uns, daß so ein Krankenhaus oft genug Murks hervorbringt und man dort besser nicht sein will. Seit dem Coronafake ist man sogar dort nicht einmal mehr wirklich willkommen, auch bei den Großkonzernen ist der Konsument nicht wirklich willkommen, was daraus abzuleiten ist, daß sie eben haufenweise Schrott herstellen, der – apropos – gesundheitsschädlich auch noch oft ist und zudem die Umwelt schädigt, also diese krank macht, könnte man sagen.

    Hinter all dem steckt nur eines: GIER der wenigen, die die Konzerne lenken und besitzen! Die sind nicht angetreten, um GESUND zu machen und zu erhalten und der Menschheit Gutes zu tun, auch wenn zufällig viel Gutes scheinbar bei ist, ABER dieses braucht so ein Konzern, sonst wäre er ja gleich wieder weg vom Fenster.

    Dämlich hoch drei, seine eigene Verantwortung und Kraft und Fähigkeiten solcher Wirtschaftsmacht zu schenken, um davon abhängig dann zu werden. Der gegenteilige Weg ist weit besser und man muß ja nicht völlig sich von diesen Firmen und übrigens auch der Finanzindustrie trennen, aber zumindest soweit, daß man ggf. auch auf eigenen lokalen wie regionalen Füssen zu stehen kommt. Der goldene Mittelweg ist ja immer das Optimum, sagte schon Buddha!

    Das Ende dieser sehr weitgehenden Abhängigkeit von diesen ausraubenden wie ausbeuterischen Großkonzernmächten ist also wohl langsam in Sicht?? Wäre sehr zu wünschen und folglich muß so ein Zentralismus und Globalismus zerfallen in Einzelstücke.

    Nach jedem Untergang eines Weltreiches traten an dessen Stelle ungezählte kleinere Reiche. Das ist die zwangsläufige Folge und ich befürworte diese Zersplitterung, WENN man dennoch weiterhin untereinander kooperiert und für alle Spieler feste Richtlinien etabliert (keine Atombomben zu werfen ist übrigens so eine Richtlinie unter Kooperierenden, wenn das nicht so wäre, wären wir schon in der verstrahlten Steinzeit 2.0).

    1. WIRKLICH dämlich wird es natürlich, wenn der „Globalismus“ oder das Weltreich in sich zusammenfällt (weil vielleicht auch fallen soll, weil die obersten Geldscheffler das so längst beschlossen haben, um das Chaos perfekt zu machen, was sie brauchen, um ihre Geisteskrankheiten auszuleben und geisteskranken „Visionen“ von der Zukunft zu folgen), OHNE daß bis dahin lokal und regional solches aufgebaut wurde, um die wirtschaftlichen Folgen des Zusammenbruchs aufzufangen. Sprich: Es wurde keine vernünftige Vorsorge für diesen Fall (des Untergangs) betrieben, weil sie alle weiterhin auf die Globalmächte oder das Oberkommando in Washington oder so etwas setzen, diese Vollverblendeten und Vollverblödeten und Vollabhängigen!

  7. …und wer nicht Sklave sein will, sich nicht unterwirft – der muß auswandern – oder sterben. 😤

    Guter Artikel – umreißt die aktuelle Situation so wie sie sich dem sehenden Auge präsentiert… – der (große) Rest bleibt leider blind für die Realität.

          1. …ist ein Faible von mir – dieser Vlad, eine eigentlich tragische Figur der Geschichte – von allen Seiten benutzt und verraten und doch ein Kämpfer bis zum bitteren Ende – Ein Volksheld bis Heute….. – viele Schauergeschichten über ihn sind frei erfunden um ihn zu diskreditieren und in der Geschichte zu verteufeln… – gerade von denen, für die er vehement gekämpft hat, wurde er am meisten gehaßt – weil unbeugsam, geradeheraus.

            Rumänien kam erst später….. 😉

            1. “ viele Schauergeschichten über ihn sind frei erfunden um ihn zu diskreditieren und in der Geschichte zu verteufeln… – gerade von denen, für die er vehement gekämpft hat, wurde er am meisten gehaßt – weil unbeugsam, geradeheraus.“ ….der Phähler !
              Schönen Gruß.

  8. Wieder mal ein toller Artikel…
    Zum Thema „Macht der Internetkonzerne“
    Wenn bei meinem Smartphone das Diktiergerät nur funktioniert, wenn es meinen Standort abrufen kann und es sich selbstständig via Bluetooth mit Geräten in der Umgebung verbinden möchte, schrillen bei mir sämtliche Alarmglocken. Leider zucken viele andere denn einfach mit den Schultern und klicken auf bestätigen.

  9. „Ich wollte jetzt nur aufzeigen, dass die Globalisierung im Kern nichts anderes war, als ein Geschäftsmodell für die Großkonzerne auf Kosten der Menschen in aller Welt …“

    UM WAS ZU TUN weil nun tun zu können, lieber Thomas Röper??!

    Hier solltest Du mal weitergehen als lediglich bei diesem vordergründigen Grund stehen zu bleiben!

    Was ist der tiefere Zweck einer gigantischen Wirtschaftsmacht zum Wohle Weniger auf Kosten praktisch aller anderen?

    Ich darf mal meinen Senf dazugeben, um diese Frage beantwortet zu bekommen:

    Sobald die Ente fett genug geworden ist, um sich eine Globalkatastrophe nie dagewesenen Ausmasses leisten zu können, auch weil die Ente es sich leisten konnte, ihre Sicherheit während der Katastrophe gewährleistet zu bekommen, was wird die Ente dann tun?? (Übrigens: Sie besitzt bereits alles, hat BILLIONEN an Wirtschaftswerten, vielleicht sogar Trillionen, kann sich gewissermaßen davon einen zweiten Planeten kaufen.)

    Anders noch gefragt: Warum würde die astrofette Ente mit dem Geldverdienen weitermachen wollen?? Würde sie das wirklich WOLLEN??! Oder hat sie jetzt die Muse und die KRAFT, nun ein ganz neues Spiel zu starten, bspw.

    FEGE ALL DIE ANDEREN SPIELFIGUREN VOM TISCH!

    Alles klar?!

  10. Hübsche Darstellung. Sie hat den Schönheitsfehler, dass sie die westlichen Oligarchen unterschätzt bzw. mit den Interessen des angloamerikanischen Empire gleichsetzt.

    Das war aber nur die erste Wirtszelle. Das Tierchen hat sich längst auch im Osten eingenistet. Dabei hat es seine Methoden verfeinert und sich womöglich unentbehrlich gemacht. Selbst, wenn ihm das nicht gelungen ist, hat es auf jeden Fall erfolgreich sein Gift gestreut. China hat bezogen auf Gentechnik und wohl auch AI die Nase vorn. Human-brain-interface ist das dritte Thema. Das sind die Themen der 4. IR.

    Sobald der Westen nach Plan B – Europa weitgehend zerstört, in den USA noch eine handvoll Bundesstaaten als Sitz – behandelt ist, geht es munter weiter.

    Das ist im Übrigen keine Häme, sondern eine Warnung.

    Ich bin ganz froh, dass der Zyklon hier nun nichts mehr zu tun hat. Die Überlebenden werden wieder reale Arbeit kennen lernen, und sie werden demütiger sein als heute. Das ist ein Anfang, kein Ende.

    1. » China hat bezogen auf Gentechnik und wohl auch AI die Nase vorn. Human-brain-interface ist das dritte Thema. Das sind die Themen der 4. IR. «

      Die „Gentechnik“ existiert nicht – es ist ein jahrzehntelanger wissenschaftlicher Betrug. Denn wo sind die tollen Anwendungen der „Gentechnik“? Es gibt keine – außer Spritzstoffen gegen inexistente Krankheiten – ein kolossaler Betrug. Darum hat der Westen viel davon nach China ausgelagert – an die Chinese Academy of Science.

      Sogenannte „AI“ ist Software und kann prinzipiell überall entwickelt werden, wo sich genug schlaue Programmierer versammeln. China, Rußland, Deutschland, Frankreich, USA … Die Frage ist wohl eher die nach Fertigung und Kontrolle der Halbleiter.

      Mensch-Maschine Kopplung ist ähnlich gelagert wie KI.

  11. Es erinnert doch alles sehr an 1984, wozu auch die Blockbildung gehört, die sich ständig in wechselnden Allianzen befinden. In 1984, zumindest in der Film Version, war es die postapokalyptische Welt nach einem Atomkrieg. Allerdings nehme ich an, das sie nur die Zerstörung eines Atomkriegs haben wollen und nicht seine Folgen. So wird nun also nicht nur daran gearbeitet, das sich die Blöcke voneinander entfernen bzw. trennen, sie müssen auch die entstanden Strukturen zerstören, da die Globalisierung die Wirtschafts- und Politiksysteme so verstrickt haben, das eine Trennung nur mit einer totalen Zerstörung möglich ist. Sie werden es also vermutlich nicht zu einem Atomkrieg kommen lassen, wobei das bei diesen Irren nicht auszuschließen ist. Ich vermute schon länger, dass der Westen einen Plan B hat, eine Art Arche in der Antarktis, aber ob die Welt nach einem Atomkrieg noch die Kraft hat den Phönix zu erhalten, ist sehr fraglich bis unwahrscheinlich. Ein naher Angehöriger sagt immer, einen verfilzten Pullover kann man nur auf Riffeln und neu Stricken und sie sind gerade dabei den Pullover aufzuriffeln. Das Muster des neuen Pullovers ist aber schon bekannt. Die Blöcke werden sich ab und zu bekämpfen, dann werden sie wieder zusammenarbeiten oder ignorieren, ein ständiger Wettstreit und ein ständiger Wandel. Damit niemand eine Gemeinsamkeit der Blöcke fordern kann, wird jeder Block gezwungen sein die Bevölkerung vollumfänglich zu überwachen und zu kontrollieren. Die menschlichen Gesellschaften werden in Zukunft also nur aus Pest oder Cholera bestehen, eine Auswahl wird es hingegen nicht mehr geben. Russland macht jetzt den Eindruck eines Werteostens, aber das ist auch nur Fassade, ein Schein, der die Menschen bei der Stange halten soll, sobald wieder neu gestrickt wird, wird auch dort das Werte Werkzeug an den Nagel gehängt.

  12. Im Kalten Krieg gab es 2 Gesellschaftsansätze, die sich gegenseitig stabilisierten. Jede Seite musste sich im Wettbewerb behaupten. Mit dem Ende des real existierenden Sozialismus würde der Neoliberalismus zum Gewinner, aber das führte dazu, das der Wettbewerb wegbrach, das führte dazu, das sich die Gesellschaft nicht weiter entwickelte. Die Politik wurde zum Selbstbedienungsladen. Die Oligarchen um Soros und Gates übernahmen das Geschäft.
    Das für die Gesellschaft wichtige Gleichgewicht zwischen Investition und Konsumtion wurde zu Gunsten der Besitzer verschoben, was dazu führte, das die Kaufkraft einbrach. (Reallohn Rückgang)
    Die Gesellschaft entwickelte sich nicht mehr weiter, es kam zum Stillstand. Um die Probleme aus zu gleichen, wurde die Verschuldung voran getrieben. Man konnte es sich scheinbar leisten unendlich viel Kredit auf zu nehmen, notfalls wurden die Noten-Pressen angeworfen. Das ging so lange gut, bis China in der Lage war, seinen eigenen Weg konsequent zu gehen und etwas für das Lebensniveau der Chinesen verbesserte, dann kam auch noch Putin, der auch noch etwas für die russischen Menschen tat. Das führte dazu, das die Russland und China sich im Verhältnis zum Westen besser entwickelten.
    Jeder der etwas von Volkswirtschaft weiß, kennt den wichtigen Zusammenhang zwischen Konsumtion und Produktion, aber so wohl der real existierende Sozialismus als auch der Wirtschaftsliberalismus setzten sich darüber hinweg. Beide bekamen Probleme.
    Wenn wir den Westen wieder auf Kurs bringen wollen, brauchen wir eine Politik, die wieder die Kaufkraft stärkt, nur wer glaubt bei den derzeitigen Politikern daran, das sie das schaffen.
    Wir brauchen eine Globalisierung (Marxche Weltrevolution), bei auch regionaler Produktion.
    Wir brauchen unterschiedliche Regierungsansätze, die im Wettbewerb stehen, aber auch zusammenarbeiten. Wir brauchen in D einen völlig neuen Ansatz. Wir brauchen mehr Demokratie (direkte Mitbestimmung). Um eine Chance in den nächsten Jahren zu bekommen, muss Putin uns wohl in den Rui stürzen, anders wird das nichts…..

  13. …“Das dürfte der Grund dafür sein, dass der Westen sich nun vom Rest der Welt abkoppeln will, denn im Rest der Welt ist niemand scharf darauf, von westlichen Oligarchen regiert zu werden.“… ….wie hier schon einige Kommentatoren richtig bemerkten, wird eine „Angelsächsische Insellösung“, also USA + England und EU – NATO – Kolonien plus Japan, Südkorea, Australien und Neuseeland, sowie einige Andere, weniger bedeutend, nicht funktionieren.. …wie Putin sagte, die „Goldene Milliarde“, bezieht sich bei aktuell über 7 Mrd. Menschen, nur um die Insassen des Obengenannten „Angloamerikanischen Reiches“.. …aber dieses „Reich“, ist in seinen Ressourcen, aller Art, begrenzt !!.. …mit dem „Wohlstand vorbei“, das stimmt und wird für die Kolonialinsassen kommen !…😎😈

  14. Nachtrag
    Das Gerede vom Werte Westen erinnert stark an Faschismus, da sie meinen besser als andere zu sein. In dem sie das machen, verraten sie gleichzeitig ihre eigenen Ideale. Der Westen meint durch seine Werte besser zu sein, hält es aber für schlecht, wenn man sich für besser hält, weil das Faschismus wäre. Das ist an Schizophrenität nicht mehr zu überbieten.

  15. Vielleicht paßt hier ein Gedicht von Hans Magnus Enzensberger aus der frühen, jetzt ehemaligen, BRD:

    sozialpartner in der rüstungsindustrie

    ein anblick zum zähneknirschen sind
    die fetten eber auf den terrassen
    teurer hotels, auf den golfplätzen
    sich erholend von mast und diebstahl,
    die lieblinge gottes.

    schwerer
    bist du zu ertragen, niemand
    im windigen trenchcoat, bohrer,
    kleinbürger, büttel, assessor, stift,
    trister dein gelbes gesicht:
    verdorben, jeder nasführung ausgeliefert, ein hut voll mutlosen winds,
    eigener handschellen schmied,
    geburtshelfer eigenen tods,
    konditor des gifts, das dir selbst
    wird gelegt werden.

    freilich
    versprechen dir viele, abzuschaffen
    den mord, gegen ihn zu feld zu ziehn
    fordern dich auf die mörder.
    nicht die untat wird die partie
    verlieren: du: sie wechselt nur
    die farben im schminktopf:
    das blut der opfer bleibt schwarz.

  16. Ich persönlich sehe kein Ende des Elends, solange die Menschheit auf KI/Digitalisierung und Gentechnik setzt – ganz zu schweigen von dem Konsumismus und der Allmachbarkeitsfantasie, dass durch Technik alles möglich wäre.

    Und in der Hinsicht ist der Rest der Welt, insbesondere China kein Stück besser als der Westen.
    Von daher geht das ganze wohl eher in die nächste Runde, bis die Menschen realisieren, worauf es im Leben wirklich ankommt…

    1. Die „Gentechnik“ ist ein Betrug, ganz wie ihre „wissenschaftliche“ Grundlage, die Molekularbiologie. So wird auch plausibel, daß die „Gentechnik“ nirgendwo Resultate vorzuweisen hat – außer, wie oben bereits erwähnt, bei Spritzstoffen (snake oil), die im Zuge des Corona Betruges korrupten Staaten aufgedrückt wurden.

      Digitalisierung sollte man nicht allgemein verteufeln. Es wäre auch zwecklos. Denn diese Technik funktioniert und wird dies auch weiter tun. Das ist nicht aufzuhalten. Leider wird es exzessiv und kehrt sich hier und da gegen den Menschen, das stimmt.

  17. Vielen Dank, einfach grandios Herr Röper wie umfassend informiert sie sind. Ich hatte einige Vermutungen die in die selbe Richtung gingen aber ihr Artikel ging noch weit über das Hinaus worüber ich schon einigermaßen gelesen und recherchiert hatte.

    Ihre Arbeit ist wirklich von unschätzbarem Wert.

    1. Der kommt in Kürze nicht in die Kinos sondern in die „Gesundheits“-Ämter in zumindest der „westlichen Wertewelt“. Dann wirst Du Dir die Doppelmaske auf der Fressen zurückwünschen, denn die brauchst Du dann nicht mehr, wenn „Teil III“ läuft. Da ist es besser, sich schon die richtige Stelle auf dem Friedhof rausgesucht zu haben, denn der Film heißt ja nicht umsonst: „Wenn der Bill das dritte Mal killt“!

  18. Die Zeit des Bananen-Konsums neigt sich
    dem Ende. Wohl auch die des Individual-
    verkehrs auf vier Rädern. Für Partei-,
    (N)GO-Funktionäre und „Führungskräfte“
    natürlich nicht. Für jene Klientel ist gesorgt,
    „staatlich“ gefördert und mit „Ablass-
    Zertifikaten versehen.

    Bis das den Urnenpöbel bewusst wird, wenn
    überhaupt, ist die „Hundemarke“ gesetzt.

  19. Ich glaube, es ist viel einfacher: Die reichen Eliten wissen ganz genau, dass der Planet den Bach runtergeht. Weniger Wohlstand (im Westen) bis hin zu Hungersnöten führt recht direkt zu einer niedrigeren Geburtenrate. Tja, und der Planet ist nachhaltig nur dadurch zu retten: Die Weltbevölkerung muss runter.

    Weniger Wohlstand ist den Eliten egal, die haben immer noch genug.

    1. Dann schau ich mir doch lieber „Rambo III“ an. Aus reiner Nostalgie.
      Damals war die Welt wenigstens noch in Ordnung.
      Silvester Stalone ritt Seite an Seite mit den afghanischen Freiheitskämpfern gegen die brutalen Kampfhubschrauber böser russischer Kommunisten an, die die Welt unterdrücken wollten.
      Ach waren das noch Zeiten. 😉

  20. Hmm, das mit dem ‚Inselkapitalismus’… da bin ich mir nicht so sicher. Da tauchen folgende Fragen auf: Weshalb mit USD-Toilettenpapier auf ‚Einkaufstour‘ gehen, wenn man sich danach abschottet?
    Kann man Rohstoffe mit USD-Toilettepapier aus der ‚Globalen-Welt‘ beziehen, und gleichzeitig (digitale) Mauern aufbauen und sich abnabeln?
    Und… verfügt der Westen über genug eigene Rohstoffe, wenn man nach vollbrachter Abschottung – zu Hause wie im Mittelalter – als ‚Inselfeudalist‘ herrschen möcht?
    Und… gibt es in diesen Mauern der Gefängniswelt nicht Gucklöcher, durch die die Leibeigenen sehen, wie gut es Menschen in der übrigen Welt geht?
    Und… wollte die Welt – damals – wirklich Dollar und Euro haben, oder wurde nicht – vor allem der Dollar – seit 1944 der Welt – per Bretton Woods und mit Nuklearwaffen – ‚aufgezwungen‘?
    Und… wenn der USD doch faktisch wertlos ist, weil dem USD kein reeller Gegenwert gegenüber steht, weshalb steigt der Kurs des USD, ergo die Nachfrage nach USD, seid die FED den Zinssatz angehoben hat?
    Und… nun zu den zentralen Fragen: Sind Waren und Dienstleistungen die einzigen Güter/Dinge, die Nachfrage nach dem Tauschmittel Geld halten?
    Können auch Schulden – exorbitante Schulden – in diesem Falle USD-Schulden – Nachfrage nach Geld halten?
    Diese Frage muss mit JA beantwortet werden!
    Menschen vergessen oftmals, dass Schulden mit Zinsen und Zinseszinsen die absolut grösste Nachfrage nach Geld – nach USD halten – vor allem dann, wenn Weltbank und IWF seit 1944 weltweit dafür sorgten – dass alle Schulden in USD beglichen werden MÜSSEN!
    Da fast alle Schuldnernationen dieser Welt, seit 1944 sukzessive Mitglied bei der Weltbank und beim IWF wurden, haben diese Schuldnernationen sich demnach auch selber in Ketten gelegt.
    Die USA haben ihre Netze schon sehr früh – eben seit 1944 – ausgeworfen und die Schuldnernationen dieser Welt sind Washington & Cie. sukzessive ins Netz gegangen. Anstatt Washington & Cie. einen Tritt in den Hintern zu versetzen, und diese Parasiten ins Inferno zu schicken, verschulden sich korrupte Regierungen dieser Welt beständig auf’s Neue, da diese immerfort Waffen kaufen, um sich – erstens – gegenseitig zu bekriegen, und, um – zweitens – ihre eigenen Bevölkerungen zu unterjochen und die Ressourcen ihrer Länder von West-Konzernen ausbeuten zu lassen. Siehe USA, Kolumbien, Myanmar, Philippinen, Südafrika, Sudan, Äthiopien, Ägypten & Cie.
    Natürlich müssen mit modernsten Waffen auch ‚Schurken‘ die China, Russland, der Iran, Nord-Korea, Venezuela, Syrien und andere Bösewichter in Schach gehalten werden.
    Weltbank und IWF haben viel zu tun! Von wegen Inselkapitalismus!
    Washington et Cie. halten sich vor Lachen den Bauch!
    Apropos, es gibt keine Inflation, nur exorbitante Teuerung. Denn… wenn den Wenigen fast alles gehört, wozu noch Wettbewerb, wozu noch Kartelle? Kleines Beispiel: Weshalb Preise für Cola senken, wenn Pepsi von der ‚Konkurrenz‘, oder andere Mineralwasser und Süssgetränke über’s Kreuz doch denselben Fritzen gehören? War jetzt nur ein klitze-kleines Beispiel…
    Wär schön, würde der Westen im eigens geschaffenen Mittelalter versinken…
    Aber, soweit ist es jetzt (leider) noch nicht! Hasta la Vista aus Laos!

    1. Die Weltbank und das IWF sind bislang die größten Stützen der USA und der Globalisierung. So sind die Staaten dieser Welt immer schön bei der Stange geblieben. Wer die Forderungen des IWF und der Weltbank nicht nachgekommen ist, der wurde vom Weltmarkt verdrängt. So sind die Ressourcen dieser Länder für einen Spottpreis an Westliche Konzerne gefallen. Das Gleiche passiert jetzt mit der Schwarzerde in der Ukraine. Hier werden die Flächen Quadratkilometer weise verramscht.
      Russland und China haben jetzt jedoch eine Alternative zur Weltbank aufgebaut. Die Länder, die sich dieser Alternative anschließen, können aus dem Joch der westlichen Konzerne befreit werden. In Afrika hat sich China in den letzten Jahren sehr beliebt gemacht, da hier Infrastruktur aufgebaut wurde und die Länder nicht ausgebeutet werden. Auch in Süd und Mittelamerika regt sich Wiederstand. Die Macht des Dollar wird schwächer.

  21. Nachdem sich abzeichnete, dass wir mit Mitter der 90er Jahre unseren Wohlstandszenith üverschritten gaben und es erst unmerklich (wie bei einer Sinusfunktion), dann immer deutlicher abwärts ging, was die Ursache wohl sein könnte.

    Meine erste Idee war, wir haben den Osten ausgebeutet, eine billige verlängerte Werkbank, Jeans und Photoapparate (Photo Porst) aus der DDR, ich habe ein Mikroskop aus der Tschecheslowakei etc.

    Die Erklärung liess sich nicht aufrecht erhalten, die billige verlängerte Werkbank ist heute China und der ferne Osten, bei uns geht es trotzdem immer schneller immer weiter abwärts. (wie bei einer Sinusfunktion)

    Der Grund ist nicht der Zusammenbruch des Ostblocks, sonden die Globalisierung. Uns wird inzwischen erzählt wir müssten mit den Hungerlöhnen in Bangladesch konkurrieren und deren Lebensstandard annehmen. Das Geld, was dabei verdient wird stecken sich ein paar Oligarchen in die Tasche, wir spielen Monopoli in der realen Welt, bei dem Spiel bleibt am Ende auch einer übrig, dem ALLES gehört.

    Um gegenzusteuern in unseren Demokratien sind die Massen zu blöd, gewählt wird, wer optisch am besten rüberkommt, mehr als 95 % verstehen sowieso nicht mal ansatzweise, was in der Welt passiert, unsere führenden Politiker wahrscheinlich auch nicht, Intelligenz verhindert nur Karriere, Korruption befördert Karriere.

  22. Irgendwie habe ich noch den Slogan in Kopf vom „besten Deutschland in dem wir gut und gerne Leben!“ Na danke schön, dass war wohl die tollste Heuchelei bei jetzt. Wenn wir dann alle zu (Zeit-) Sklaven geworden sind, siehe Momo von M. Ende, dann werden wir auch kein eigenes Leben, keine eigenen Entscheidungen und somit keine persönlichen Freiheiten mehr haben. Dann leben wir in der blödesten Scheisse, in der wir mehr schlecht als recht vor uns hin vegetieren! Gnade uns Gott, denn sonst tut es niemand! 😉

  23. Unsere Forderung müsste lauten mehr direkte Demokratie durch Volksentscheide ! Und das bitte als gesellschaftlichen Vorstoß durch alle Parteien, Verbände , Gewerkschaften … dringendst in Angriff nehmen.

  24. Immer wieder schön und erfrischend, wie Herr Röper seine Homophobie, die er so ganz nebenbei in seine Beiträge einstreut, zum Ausdruck bringt. Bei aller berechtigen Kritik am Westen bin ich froh, in einer Welt zu leben, in der auch Minderheiten Rechte haben! Ich bedaure alle Menschen, dir in Russland unter dieser Form von Rassismus leiden müssen.

      1. Es geht nicht um das Nachtleben, es geht um den Alltag, wo diskriminiert wird. Dass man in irgendwelche einschlägigen Bars in Moskau und St. Petersburg gehen kann- geschenkt. Wie man aber im Alltag diskriminiert wird, dazu gibt es genug Berichte betroffener. Dann das Argument, dass man ja zuhause machen kann, was man will, man solle es nur nicht öffentlich tun,ist zynisch. Und der dauernde negative Bezug auf LGBT als Dekadenz der westlichen Welt hier und in vielen Foren zeigt doch, wie rückschrittlich hier gedacht wird. Und den Kindern zu erklären, dass auch Männer Männer und Frauen Frauen lieben können, wird als Frühsexualisierung verdammt. Als ob immer alles nur mit Sex zu tun hat. Lieber lässt man Kinder leiden, wenn sie spüren, dass sie nicht der Norm entsprechen. Sie können ja, wenn sie erwachsen sind, ein verstecktes Leben führen

        1. @rodan

          Selten so viel Blödsinn gelesen…..Niemand wird da im Alltag diskriminiert!
          & JA, LGBT ist Dekadenz – vor allem das ständig vor sich hertragend – diese Opferkultur ist tatsächlich zynisch!

          Haben Sie irgendwo schon mal Berichte von Leuten gehört, die diskriminiert werden weil sie hetero sind?
          Familien werden diskriminiert, weiße Männer, die hetero sind…. Und was ist mit den Kindern? Wer diese LGBT-Dekadenz auf dem Rücken der Kinder austrägt, ihnen gar noch irgendwelchen Blödsinn einredet um sich, ihren Körper & ihr Leben zu schädigen – der hat ganz sicher einen Knall! Sie können solche Leute gerne hofieren, ich würde da eher mehr Kliniken bauen lassen mit Zimmern, wo die sich nicht verletzten können.

    1. Ich glaube, die Phantasie geht mit Ihnen durch! In Deutschland hat es zu Zeiten des § 175 einen Haufen Juristen gegeben, die Ihren Lebensunterhalt damit verdienten, Schwule zu verfolgen.
      In Russland ist Reklame dafür verboten, also CSD und Gay-Prides, Sotschi soll durchaus eine Schwulenszene haben, wie ich gelesen habe, die man in Ruhe lässt. Es gibt in Russland im Internet Porno-Schwulenportale, alles wie bei uns, nur eben bitte nicht in der Öffentlichkeit. Ausser ein paar durchgeknallten Drag-Queens und Tunten können damit wohl auch alle leben.

      1. Es geht nicht um in Ruhe lassen, es geht um Akzeptanz. Das hat nichts mit Reklame zu tun, einen Gay Pride zu veranstalten! Als ob jemand plötzlich homosexuell wird, weil er Reklame sieht. „Nur eben nicht in der Öffentlichkeit“ super Gefühl, wenn ich meine Liebe ein Leben lang verstecken muss. Und super toll, dass es Porno Portale und eine Schwulenszene in Sotschi gibt. Damit wird sich bestimmt jeder Queere Mensch zufriedengeben, jedem geht es ja nur um Sex.

        1. -> rodan
          „Es geht nicht um in Ruhe lassen, es geht um Akzeptanz. Das hat nichts mit Reklame zu tun, einen Gay Pride zu veranstalten!“
          Ob ich jemanden akzeptiere oder nicht, ist immer noch meine Angelegenheit.
          Anderen mit Propaganda auf die Eier zu gehen wie es ein „Gay Pride“ tut, ist Reklame!
          Keiner muß „seine Liebe“ ein Leben lang verstecken und warum müssen Schwule sich unbedingt in der Öffentlichkeit abknutschen? Sind sie obdachlos? Auch bei Heteros ist es relativ selten, das zu tun, obwohl sie 99% der Bevölkerung ausmachen. Es geht den meisten Homos doch nur um Provokation, sonst gar nichts!

          1. „Keiner muß „seine Liebe“ ein Leben lang verstecken und warum müssen Schwule sich unbedingt in der Öffentlichkeit abknutschen?“
            Sie merken den Widerspruch selbst?
            „Es geht den meisten Homos doch nur um Provokation, sonst gar nichts!“
            Das wissen Sie weil Sie die meisten Homosexuellen kennen?

            1. @rodan

              Sie sollten sich mal die Bilder & Videos, die auch im Westen veröffentlicht werden zu diesen „Paraden“ anschauen….wer so dämlich ist & sich als Hund an der Leine führen lässt um das als „Freiheit“ zu feiern & auch noch glaubt, dass Leute mit einem gesunden Menschenverstand das akzeptieren sollen, muss schon nicht ganz knusper sein…..
              Stellen Sie sich mal vor, man würde Familienparaden einführen oder gar Kinderparaden……komisch, bei Euch reicht es schon, einer jungen Mutter das erste Jahr mit ihrem Baby Zuhause zu gönnen & zu finanzieren – schon schreit ihr „Herdprämie“ & Unterdrückung….

              Sorry aber das ist wirklich Dekadenz im Endstadium.

        2. @rodan

          „……..jeder Queere Mensch…..“

          Solange dieses „Queere“ nur im Kopf stattfindet & sich jederzeit ändern kann, muss man von schweren psychischen Störungen ausgehen…..Nichts anderes ist das….. Man könnte es auch „die grüne Langeweile“ nennen.

        3. @rodan,
          da liegen Sie einfach nicht richtig.Warum? Weil Sie oder sonst jemand nicht alle anderen zwingen kann,Sie zu „akzeptieren“, sprich, Sie zu mögen. Es ist möglich,Sie zu tolerieren – kommt aus dem lateinischen und heisst „ertragen“.
          Wird Ihnen damit klar,was ich meine?
          Ihr Ziel der Akzeptanz ist unerreichbar, allenfalls ist Toleranz möglich. Damit werden Sie zufrieden sein müssen.Warum auch nicht. Es „akzeptiert“ auch nicht jeder,wenn Sie Fan von Bayern München sind. Die Mehrheit ist eben nicht Fan dieses Vereins,sondern teilt sich auf für zig andere.Damit müssen Sie leben wie mit Ihrer Liebe. Was soll daran ernsthaft so furchtbar schlimm sein? Müssen Sie denn unbedingt ein Schild um den Hals tragen mit einem Bild Ihrer Liebe drauf? Das macht doch sonst auch praktisch niemand.
          Sie sind ein Mensch wie jeder andere auch und JEDER muss Dinge ertragen,also tolerieren, die ihm nicht passen.
          Also auch Sie.

    2. @ rodan

      Es ist eine Beleidigung, diese LGBT+Ideologie mit ihren 666 Geschlechtern mit Homosexualität gleichzusetzen. Mehr als anderswo ist diese Ideologie unter Homosexuellen verhaßt. Nichtanerkennung und Zerstörung der Identität, wie sie ist, Vernichtung mit medizinischen Mitteln, Hormone, Umoperierungen statt § 175. Darüber wäre noch viel mehr zu schreiben, aber das würde hier zu lang und gehört auch nicht zum Thema, um das es geht.

  25. ,,Präsident Biden hat nun die gleichen Ziele, aber niemand in Politik und Medien kommt auf die Idee, einzugestehen, dass Trump recht gehabt hat.“

    Es liest sich so als ob Trumps Handelspolitik im Interesse der US-Amerikaner war.
    Nein, in erster Linie war es ein Handelskrieg gegen China den Trumps Regierung initiiert hat – und zwar nach dem Vorbild von Ronald Reagan, der damals eben den gleichen Handelskrieg gegen Japan geführt hat. Im Übrigen erfolgreich. Denn die USA haben es neben dem Handelskrieg mit Zöllen usw. gleichzeitig geschafft mit eigenen Männern die japanische Zentralbank zu übernehmen und Japan mit Hilfe einer Blase gegen die Wand zu fahren. Wovon sich Japan bis heute (!) nicht erholt hat.

    Das kann man unter anderem in der von den Kritikern positiv bewerteten Doku „Fürsten des Yen“ des deutschen Ökonomen Richard Werner sehen: https://www.youtube.com/watch?v=p5Ac7ap_MAY

    Die Doku ist jetzt paar Jahre alt und verblüffend viele Parallelen zwischen EU und Japan kann man erkennen. Mit Hilfe der Zentralbanken werden gezielt Länder gegen die Wand gefahren um schlussendlich in eine Rezession zu kommen und dann im Rekordtempo Jahrzehnte im voraus geplante radikale Umbauprozesse der Gesellschaft, Wirtschaft und auch Politik durchzusetzen.
    Man erinnere sich, dass Japan einst ein Wohlfahrtsstaat war (einmalig im asiatischen Raum) und es dort ein lebenslanges Beschäftigungsverhältnis bei dem ein und den selben Arbeitgeber gab.

    Richard Werner saß einige Jahr im EZB-Schattenrat und war zuvor insbesondere in Japan und im asiatischen Raum tätig. Also kann man als Insider bezeichnen. Ist auch kein Vertreter der Privatisierungs- und Sozialstaatbbaubefürworter, die aktuell wieder mal wie eine Plage hervorgekrochen kommen.

    Also was Trump da gemacht hat war stark angelehnt an Ronald Reagan (wie auch sein Wahlspruch damals) und es ging nur um die Zerstörung des potenziellen Rivalen.
    Japan war und ist ein besetztes Land der Amis. Da ging das.

    Ob das ebenso bei China klappen wird werden wir sehen.

    Aktuell versuchen die EU und USA ihre Fühler immer stärker in Richtung Afrika auszubreiten um so die Lieferkettenstrecken zu ersetzen und zu optimieren. Es gibt ja bereits Prognosen, dass der afrikanische Kontinent 2036 die meisten wichtigsten Häfen beherbergen wird und somit China ablöst.

  26. „Freigabe des Börsenhandels mit Erdgas in der EU, wodurch Gas in Europa zu einem Spekulationsobjekt wurde,“

    …das gilt ja nicht nur für Gas, sondern auch für Strom und Rohstoffe, inkl. Agrarprodukte wie Weizen.

    Was einst ein sinnvolles Instrument war, wo sich Käufer und Verkäufer über Warentermingeschäfte absichern konnten, ist durch die „Zulassung“ (bevorzugt 2001/2002) von weiteren Handealsakteuren, die die Ware/den Rohstoff weder physisch kaufen noch verkaufen möchten, sondern nur spekulieren, vollkommen dekadent verkommen.

    Ein wirksames Mittel wäre, Akteure (Soros, Schwarzstein und Co.) ohne direkte Kauf-/Verkaufsbeteiligung vom Handel auszuschließen. Schwupps hätten wir wieder halbwegs normale Preise.

    Aber sowas wird medial nicht mal erwähnt, geschweige politisch darüber nachgedacht.

  27. Ich überlege schon seit vielen Jahren über mögliche Lösungswege zu den Konflikten der Nationen und deren Ursachen. Die Ursachen des Konflikts zwischen Deutschland und Russland sind mir bekannt: die Deutsche Regierung wird, gelenkt durch die Westmächte, dazu getrieben gegen Russland zu agieren. Die deutsche Bevölkerung wird dazu missbraucht den Konflikt zu finanzieren. Was noch fehlt im Puzzle sind nachhaltige Lösungen.
    Ich als Deutscher, der Russland sehr schätzt und respektiert, wünsche mir, wie viele Andere, von ganzem Herzen Frieden zwischen beiden Nationen. Es schmerzt zu sehen, wie Putin 20 Jahre lang Deutschland die Hand reichte und auf schändlichste Art und Weise abgelehnt wurde. Und dass Putin Deutschland nun den Rücken gekehrt hat ist nicht nur absolut nachvollziehbar, sondern auch notwendig um Russland vor weiterem Schaden zu bewahren. Auch wenn es schmerzt, kann diese Entscheidung nur gutheißen – im Interesse von Russland. Es macht politisch keinen Sinn – es ist vorbei. Die deutsche Regierung führt auf verschiedensten Ebenen Krieg gegen Russland, schon lange vor der Eskalation. Dennoch gebe ich nicht auf in meinem Bestreben den Frieden zwischen beiden Nationen zu verwirklichen. Die Frage ist wie?
    Ich kann nur einen realistischen Weg zum Frieden erkennen: Da die deutsche Regierung fremdbestimmt gegen Russland eingestellt ist, und seit Jahrzehnten ebenso Krieg gegen die eigene Bevölkerung führt, bleibt nur der Weg mit den Füßen abzustimmen. Was aber dennoch möglich ist, scheint momentan auch in der russischen Regierung diskutiert zu werden: politisches Asyl für russlandfreundliche Deutsche in Russland. Davon gibt es hunderttausende, wenn nicht sogar Millionen. Jene Deutsche, die Russland bereit ist aufzunehmen, könnten aktiv mitwirken um die russische Wirtschaft zu stärken und gleichzeitig die deutsche Regierung zu schwächen. Durch konstruktives Tun, nicht durch Worte.
    Ironischerweise schadet die deutsche Regierung dem eigenen Volk und Russland kommt wunderbar ohne Deutschland aus.
    Doch werden Deutsche die Russland positiv zugewandt sind von der Regierung missbraucht um deren Antirussische Politik voran zu treiben. Eine sinnvolle Lösung zu diesem Dilemma wäre ein besonderes Asylrecht das es Deutschen ermöglicht, geknüpft an Bedingungen, ihre Schaffenskraft in Russland einzubringen.
    Durch ein Abwandern von Deutschen nach Russland wird der Regierung in Deutschland Energie entzogen und im selben Zuge Russland zugeführt. Bisher entzieht die deutsche Regierung den Deutschen ihre Energie und verursacht mit dieser Energie großes Unheil in der Welt. Jenen Deutschen, denen das sehr wohl bewusst ist, gleicht das einer langjährigen Folter, doch das System zwingt sie weiter im Hamsterrad zu rennen. Ein überaus unmenschlicher Zustand. Bestünde also die Möglichkeit auf Asyl, gekoppelt an Bedingungen seitens Russlands an die Asylsuchenden, so könnte dies der goldene Weg sein um Russland weiter zu stärken, die deutsche Regierung deutlich zu schwächen und gleichzeitig beide Völker endlich zusammen zu führen. Entgegen sämtlicher Maßnahmen der Westmächte um diesen Frieden zu verhindern.

  28. Wie Mr.X in seinem Schlusswort in „Inside Corona“ sagt:“Die freieste Zeit die wir hatten, war von der Wende in der DDR bis zum 11. September.“. Ich sage ja auch immer:“Die geilen 90er. Das kommt so schnell nicht wieder.“

  29. Diesem Beitrag pflichte ich bei, bis auf einen Passus: Und zwar betrifft das alles, was den DDR-Sozialismus anbelangt. Nein, die DDR hat bloße Meinungen nicht unterdrückt. Unterdrückt hat sie aber alles, was sich durch aktives Handeln gegen den Sozialismus richtete. Dass gerade die sogenannten Bürgerrechtler, die in der BRD groß das Maul aufrissen, genau diejenigen waren, die aktiv gegen die DDR gehandelt haben, das haben sie dem Westen nur mit vorgehaltener Hand verraten. In der Öffentlichkeit waren sie die strahlenden Helden, endlich im Westen angekommen. Und dass diese Einschätzung durchaus realistisch ist, können sie ihrem weiteren Handeln in ihrem neuen Vaterland, der BRD, entnehmen.

    Sie haben etwas nicht begriffen, nämlich dass die DDR ein Staat der Bürger war, der Arbeiter und der Bauern, ohne Kapitalisten, ohne die Gebrechen des Kapitalismus, ohne die Verbrechen des Kapitalismus. Der Westmensch unterliegt da einem Denkfehler, wenn er glaubt, dass dann, wenn jemand gegen die DDR gekämpft hatte, dies gleichwertig dem Kampft gegen den Kapitalismus ist. Da liegt ein schwerer Denkfehler vor, selbst bei Leuten, die sich links verorten. Es kommt tatsächlich immer darauf an, wo man steht, wogegen man aufsteht, was man mit seinem Wissen, seinen moralischen Überzeugungen
    vereinbaren kann und was nicht. Wir, die wir in der DDR aufgewachsen sind, waren freie Menschen, so frei, wie man sich das im Westen gar nicht vorstellen konnte. Ich lebe ja nun mehr als 30 Jahre in der BRD und kann das von ganzem Herzen sagen.

    Und noch etwas, die DDR ist nicht zusammengebrochen, der Sozialismus ist nicht zusammengebrochen. Die DDR wurde an den Westen verkauft, wie ein Sack grüne Bohnen auf dem Jahrmarkt, und zwar von Gorbatschow, weil er Geld brauchte, um sich
    seinem Programm der Auflösung der Sowjetunion in der obersten Position zu erhalten.
    Gorbatschow hat uns damit ganz deutlich gesagt, dass wir nicht durch „Bruderbande“ mit der Sowjetunion verbunden sind, sondern lediglich ein im zweiten Weltkrieg erobertes Besatzungsgebiet, mit dem gemacht werden kann, was die Besatzungsmacht will. Wie nennt man das? Ich nenne es Verrat an allen Kämpfen der internationalen Arbeiterklasse gegen die Unterdrückung durch das unmenschliche System des Kapitalismus. Der Verräter wird ja nicht umsonst im Westen so hochgelobt. Und da fällt mir Bebel ein: Wenn mich mein Feind lobt, habe ich etwas falsch gemacht. Und Gorbatschow hat sehr viel falsch gemacht, und am Ende stand der Verrat.

    Dass Sie denken können, beweisen Ihre Beiträge. Und nun denken Sie mal über das zweigeteilte Deutschland nach, versuchen Sie, solange Sie sich da nicht kundig gemacht haben, zur DDR wenigstens zu schweigen.

    1. ….im Prinzip Richtig… …dass aber unter Honecker der Paragraph „Staatsverleumdung“ verschärft wurde, um jemanden auch wegen einen „Honeckerwitz“ oder wenn jemand mit einem „höheren Genossen“ mal Streit hatte, vor den Kadi zu bekommen, sollte man nicht vergessen.. ..hatte man doch gar nicht nötig, oder ??.. ..damit gab man der WEST – brd, nur Futter !!😎

      1. @York1812

        Hätten Sie dazu mal eine Quelle? Und ist denn überhaupt bekannt ob es da zu Prozessen kam?

        Die DDR war ja eher ein Dorf, da hat sich fast alles rumgesprochen….aber der Klatsch&Tratsch muss an mir vorbei gegangen sein…..

  30. Ein paar Worte von jemanden, der wie Herr Roeper schon lange in SPB lebt: Ich habe seit Februar von Landsleuten oder putinphoben Russen mehrmals die besorgte Frage gehoert, wann ich endlich wieder nach Hause fahre, dort sei es doch sicher besser fuer mich – und auch die westlichen Botschaften haben das in ihren Botschaften unterschwellig so ausgedruckt. Ich habe auf diesen Gedanken keine Minute verschwendet und bin ueberzeugt davon, und kommuniziere das auch meinem russischen Umfeld so, dass wir hier in Russland einen Balkonplatz haben und dieses unerfreuliche Spektakel, dass in den naechsten Jahren ablaeuft, aus sicherer Distanz beobachten koennen und das Wohlstandsgefaelle zwischen Westeuropa und Russland sich schliessen wird. Und wenn ich sage, dass in spaetestens 20 Jahren Russland ein Einwanderungsland aus Westeuropa wird (vorausgesetzt, die russischen Einwanderungsbestimmungen werden ein wenig gelockert, Russland hat eine rigide Auslaendergesetzgebung) werde ich sowieso als Spinner angesehen. Was es aber auch unbedingt braucht ist, dass der russische Mittelstand endlich eine faire Chance bekommt, sich zu entwickeln. Heute ist es so, dass Unternehmer in Russland aufpassen, dass sie nicht zu gross werden, weil Sie dann unweigerlich in Konflikt kaemen mit den maechtigen Staatskonzernen und den Oligarchen-Unternehmen, die sie wegzudruecken versuchen – und dies Ihnen auch gelingt.

  31. zum glück ist die deutsche Sprache eine sehr genaue Sprache und drückt genau aus was gemeint ist, außer es sind nicht deutsche Wörter, aber was ist ein stakeholder, ja genau der was die besten Stücker für sich selber behält

  32. Tja, Thomas, das ist das, was viele immer nicht hören wollen. Es geht nicht um Macht und Geld, es geht um die Zerstörung der Erde. Und es ist wirklich schwer vorzustellen, dass das eine Idee ist, die ursprünglich von Menschen stammt. Die sagen ja, der Mensch ist ein Virus auf dem Planeten, aber ich meine eher, der Mensch ist ein Antikörper und leidet an einer Autoimmun-Erkrankung.

    Deswegen sage ich immer, das sind Satanisten, die haben nur Zerstörung im Sinn. Und ich gehe davon aus, dass die meisten, die da mitmachen, das nicht wissen – wenn sie wüssten, dass sie auch ihr Leben davon kaputt geht…. Wenn man sich mal die Konzepte solcher Typen wie beim WEF anhört, was die für Grütze im Schädel haben…der eine sagte schon: Maschinen sind die besseren Konsumenten…Ray Kurzweil von google will Nano-Bots bauen und das gesamte Universum erobern! Als ob er seine Schöpfung dann noch kontrollieren könnte.

    Worauf läuft das hinaus?

    Irgendwann wird alles vollautomatisch von Maschinen produziert, von Maschinen vollautomatisch in die Märkte transportiert und dann unbenutzt vollautomatisch von Maschinen wieder verschrottet. Die paar Menschen, die man noch dafür braucht, pfercht man in leblose High-Tech-Städte ein und hält sie in irgendwelchen Illusionen gefangen. Und draußen wird alles zerstört.

    Wahrscheinlich glauben diese Typen, sie könnten sich dann mit Raumschiffen ins Weltall verpissen – was sie von mir aus jetzt schon gerne tun könnten, sonst muss man sie…wer will die schon noch füttern? Und dann fliegen sie da, im Dunkeln und Kalten, Jahrezehnte lang, bis zur nächsten Sonne…die sind komplett geisteskrank! Einfach nur so, aus langer Weile, weil sie auf unserem schönen Planeten keinen Sinn im Leben finden.

    Ist ja nicht schlimm, dass es Menschen gibt, die das Leben für sinnlos halten, schlimm ist, dass sich die anderen von denen das Leben erklären lassen und für die noch arbeiten gehen.

    Ich musste letztens so lachen, in meiner Bürokaufmann Lehre vor 25 Jahren haben sie grade mit dem Irrsinn angefangen, just-in-time und outsourcing und dieser ganze neoliberale Blödsinn. Letztens sind sie drauf gekommen, dass das wohl doch keine so gute Idee war. Das hab ich mir damals schon gedacht. Ich bin ja ein Wendekind und da ist in Sachen Schule und Ausbildung einiges auf der Strecke geblieben, ich dachte mal, das ist ein Mangel, aber heute bin ich so was von froh drüber – ich hab nie dran geglaubt. Und dass das Satanismus ist, ist mir auch schon so lange klar, ein böses Erwachen wie für viele, gab es für mich in der Form nicht – aber das Ausmaß und dieser Horror-Irrsinn ist wirklich unfassbar – deren bester Schutz, normale Menschen können sich das kaum vorstellen und schon gar nicht glauben.

    Vieles davon kann man schlicht dem Goldrausch zuschreiben, aber nicht alles.

    Was sagen die? Sie wissen dann eh was die Menschen wollen? Aha, META hat bekannt gegeben, dass es keine Diskussionen über Abtreibung wünscht. Wie wollen sie dann wissen, was die Menschen wollen, wenn sie eh alles vorgeben? Die wollen Menschen die gar nichts wollen! Die betrachten die Menschen als Minions oder Muggel, aber man hat sie extra dazu gemacht, förmlich gezüchtet. Darum wollen sie auch die Völker morden, weil das mit selbstbewussten Völkern nicht geht.

    Wir brauchen ein Gegenkonzept und da habe ich auf Facebook schon mal eins präsentiert. Ich nenne es die NMO, die neue Menschen Ordnung, da geht es um globalen Regionalismus – das heißt nur so, um die Satanisten zu ärgern, alles umdrehen ist ja eigentlich deren Masche. Das muss ich noch mal zusammenfassen, das werden vielleicht 5-7 A4 Seiten, weil ich ja Anarchist bin.

    Und nach diesem Konzept ist diese wirtschaftliche Abspaltung durchaus zu begrüßen. Ich hatte es ja gesagt, es wird sich so oder so durchsetzen, ob sie wollen oder nicht. Ich hätte es mir geordneter und friedlicher gewünscht, dann halt so.

    Und wir haben auch ein spirituelles Gegenkonzept und arbeiten schon länger daran, die alte erdgebundene Spiritualität, mit Naturgeistern und die Erde als lebendiger bewusster Organismus wieder zu erwecken. Und da läuft es den Umständen entsprechend gut. Wir haben da so langsam wieder Zuversicht und Hoffnung und das läuft weltweit! Und da hat die russische Föderation viel Potenzial, weil es da eben noch alte Völker mit durchgängigen Traditionen gibt, die bei uns unterbrochen waren. Und da wird sicherlich aus der Mongolei noch einiges zu erwarten sein.

    Wir haben die Macht im Geisterhaus übernommen. Den blöden Satanisten, Illuminati und Freimaurern fakelt grade die Hütte ab. 🙂

  33. Wer anderen eine Grube gräbt, fällt selbst hinein… sagte jemand vor 77 Jahren… „Wenn der Krieg für Westeuropa verloren geht, wird auch Westeuropa verloren sein. Es ist nicht notwendig, auf die Grundlagen, die Europa zu seinem primitivsten Weiterleben braucht, Rücksicht zu nehmen. Europa hat sich als unfähig erwiesen. Intelligenten Menschen in Asien, Afrika und Lateinamerika gehört die Zukunft. Was nach dem Krieg übrigbliebt, sind ohnehin nur noch Schwachköpfe; denn die Klugen sind längst gegangen.“

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