Ukraine

Der Spiegel und die Kunst des Weglassens: Korruption und Waffenhandel

Der Spiegel hat gemeldet, dass der ehemalige russische Präsident Medwedew "dem Westen politische Impotenz" vorwirft. Worum es tatsächlich ging, erfährt der Spiegel-Leser allerdings nicht.

Der Spiegel hat am 19. Juli in seinem Newsticker zur Ukraine gemeldet, dass der ehemalige russische Präsident Medwedew „dem Westen politische Impotenz“ vorwirft. Das stimmt, allerdings hat der Spiegel weggelassen, in welchem Zusammenhang Medwedew das erklärt hat. Daher schauen wir uns zunächst an, worum es geht und gehen danach auf das ein, was der Spiegel-Leser darüber erfährt.

Medwedew hat am 19. Juli auf Telegram geschrieben (Hervorhebungen wie im Original):

Beginn der Übersetzung:

Die Waffen, die es gleichzeitig gibt und nicht gibt

Auf der anderen Seite des Ozeans geschehen in diesen Tagen erstaunliche Dinge. Trotz des Fiaskos vom letzten Jahr, als in Afghanistan Rüstungsgüter im Wert von 85 Milliarden Dollar aufgegeben wurden, pumpt das Weiße Haus weiterhin unkontrolliert Waffen in das in Agonie verfallende Kiewer Regime. Es ist nicht das erste Mal, dass eine solche Entscheidung getroffen wird. Also, wie Majakowski sagte, profitiert jemand davon.

Die korrupten Kabul-Kandahar-Experimente des US-Militärs sind vorbei, nicht aber das graue Schema des Waffenverkaufs an Drittländer. Sie bringen zu viele Dollars ein. Trotz der chaotischen Zustände in der Ukraine läuft der Nachschub an „Todesmetall“ dort wie am Schnürchen. Nun, die USA brauchen ein neues Afghanistan, in das sich die Ukraine zielstrebig entwickelt. Der Strudel der Diebe saugt immer mehr teure Rüstungsgüter auf.

Das Pentagon streitet, das war vorhersehbar, alles ab, lügt krampfhaft und verwickelt sich in Widersprüche. Gleichzeitig werden alle Stimmen, die zu protestieren versuchen, sofort unterdrückt. Für ihre Kritik an den unkontrollierten Waffenlieferungen an Kiew bekam sogar die russophobe ukrainisch-stämmige Kongressabgeordnete Spartz, die bis vor kurzem eine Verfechterin des blutigen Lend-Lease-Gestzes war, Ärger. Sie ist das Heiligste angegangen – das Geld, das bekanntlich weder nach Schießpulver noch nach Leichen stinkt.

Dabei sprechen die Beispiele aus der Geschichte in dieser Situation wirklich nicht für die Vereinigten Staaten. An geheimen Waffenlieferungen unter Umgehung verschiedener Embargos war normalerweise ein großer Teil des Washingtoner politischen Establishments beteiligt. Übrigens war „Sleepy Joe“ schon in den 1980er Jahren Mitglied des Senatsausschusses für auswärtige Beziehungen. Er hat also reichlich Erfahrung mit geheimen Blutgeschäften.

Die Schlussfolgerung ist einfach. Die amerikanischen Waffen, die jetzt an die Ukraine geliefert werden, werden in die Hände verschiedener Krimineller auf der ganzen Welt gelangen. Genauer gesagt, sie gelangen schon jetzt dahin. Unter zwar unter dem Schutz der US-Regierung und der US-Geheimdienste. Faktisch wird Amerika wieder einmal zum Sponsor des internationalen Terrorismus. Ich schließe nicht aus, dass wir mit den entsprechenden Ländern zusammenarbeiten sollten, um einen speziellen Mechanismus zur Untersuchung dieser schmutzigen Waffenaffäre zu schaffen. Vielleicht sollten wir in Erwägung ziehen, ein spezielles internationales Gremium zu bilden, das die hier und da auftauchenden amerikanische Geschenke beschlagnahmt.

Auf das Endergebnis wird das jedoch keinen Einfluss haben. Die professionellen Waffendiebe in den Vereinigten Staaten und der Ukraine werden sich die Taschen ordentlich füllen.

Terroristen und Radikale werden noch tödlichere militärische Ausrüstung haben.

Russland wird jedoch alle seine Ziele erreichen.

Und es wird Frieden herrschen. Zu unseren Bedingungen. Aber ganz sicher nicht zu den Bedingungen, nach denen die verwirrten, politisch Impotenten in Europa und in Übersee schreien.

Ende der Übersetzung

Waffenhandel und Korruption in der Ukraine

Dass in der Ukraine unkontrollierte Korruption vorherrscht, ist kein Geheimnis und war auch jahrelang immer mal wieder ein Thema im Spiegel. Allerdings vergisst das Spiegel das heute lieber, denn heute stilisiert der Spiegel die heutige korrupte und von rassistischen Nazis regierte Ukraine zum Vorkämpfer für die Demokratie.

Dass die Waffen im Wert von ungezählten Milliarden, die der Westen gerade in die Ukraine liefert, dort in einem „schwarzen Loch“ verschwinden und – zumindest zum Teil – von korrupten ukrainischen Strukturen auf dem Schwarzmarkt verkauft werden, ist ebenfalls keine russische Propaganda, die Formulierung stammt aus den USA, wo Abgeordnete versuchen, einen Kontrollmechanismus für die Waffenlieferungen zu erzwingen, der sicherstellen soll, dass die Waffen in der Ukraine bleiben. Kiew stellt sich allerdings dagegen.

Und auch Europol, das davor warnt, dass die in die Ukraine gelieferten westlichen Waffen auf dem Schwarzmarkt und dann bei (islamistischen) Terroristen oder der organisierten Kriminalität in Europa landen, ist nicht als russisches Propaganda-Instrument bekannt.

Man kann also festhalten, dass Medwedew – US-Abgeordneten und Europol zufolge – mit seinem Vorwurf, die an die Ukraine gelieferten westlichen Waffen würden auf dem Schwarzmarkt landen, recht hat. Diese Gefahr sollte westliche Medien und Politiker eigentlich interessieren und sie sollten die Menschen in Europa darüber informieren.

Hinzu kommt, dass mein amerikanischer Kollege John Marc Dugan am 15. Juli ein Interview mit dem in Donezk zum Tode verurteilten Briten Aiden Aslin geführt hat. Aslin hat früher auch für die kurdische YPG unter anderem gegen die Türkei gekämpft, bevor er in die ukrainische Armee eingetreten ist. In dem Interview hat Aslin erzählt, dass korrupte ukrainische Militärs die modernen westlichen Waffen an die YPG verkaufen, die sie gegen die Türkei einsetzen.

Aslin hat das ausführlich erzählt, aber er konnte im Gefängnis natürlich keine Beweise vorlegen. Aber die Version passt zu dem Gesamtbild und ich halte es für mehr als nur wahrscheinlich, dass sich Aslins Geschichte später bestätigen wird.

Was Spiegel-Leser (nicht) erfahren

Auch wenn man Aslins Geschichte nicht glaubt, sind die Warnungen von Europol und US-Abgeordneten Realität und nicht von der Hand zu weisen. Daher sollte man meinen, dass der Spiegel, wenn er schon über Medwedews Telegram-Post berichtet, zumindest erwähnt worum es dabei ging, und seine Leser auf die reelle Gefahr hinweist, die von den im ukrainischen Korruptions-Sumpf versickernden westlichen Waffen ausgeht.

Der Spiegel hat in seinem Newsticker über die Ukraine am 19. Juli folgendes über den Telegram-Post von Medwedew berichtet:

Medwedew wirft dem Westen politische Impotenz vor
12.30 Uhr: Russlands früherer Präsident Dmitrij Medwedew wirft dem Westen Handlungsunfähigkeit vor. Es werde keine Einigung geben zu den Bedingungen der »politisch Impotenten« in der EU und in den USA, schrieb Medwedew laut der Nachrichtenagentur dpa in seinem Blog im Nachrichtenkanal Telegram zu Russlands Invasion in der Ukraine.
Zuvor hatte bereits die Nachrichtenagentur Reuters das Statement zitiert (siehe Eintrag von 9.20 Uhr). Medwedew zeigte sich darin siegesgewiss und kündigte an, die Bedingungen für künftige Friedensgespräche vorgeben zu wollen.
Einmal mehr kritisierte der frühere Vizechef des russischen Sicherheitsrates, dass die USA »unkontrolliert« Waffen in die Ukraine liefern würden. Waffenhändler in den USA und in der Ukraine würden sich die Taschen vollmachen, schrieb er.“

Da der Spiegel auf seine vorherige Meldung hinweist, zitiere ich auch die:

Medwedew spricht von Frieden – »zu unseren Bedingungen«
9.20 Uhr: Russlands Ex-Präsident Dmitrij Medwedew gibt sich angesichts des russischen Einmarschs in der Ukraine siegesgewiss. Russland werde sich in der Ukraine durchsetzen und die Bedingungen für den Frieden vorgeben, schrieb Medwedew laut der Nachrichtenagentur Reuters in einem Beitrag im Messengerdienst Telegram.
»Russland wird seine Ziele erreichen. Es wird Frieden geben – zu unseren Bedingungen«, so Medwedew. Der stellvertretende Vorsitzende des russischen Sicherheitsrats gilt als enger Vertrauter von Präsident Wladimir Putin. Medwedew selbst war von 2008 bis 2012 Präsident. Zuletzt fiel er mit radikalen Äußerungen gegen die Ukraine auf.“

Wir können also festhalten, dass der Spiegel seinen Lesern wieder einmal nur das mitteilt, was er möchte, und alles weglässt, was nicht in das von der Spiegel-Redaktion gewollte Bild passt. Der Spiegel könnte die Vorwürfe von Medwedew ja widerlegen, aber anscheinend kann er das nicht. Also lässt er das einfach weg.

Spiegel-Leser sollen schließlich auch weiterhin ruhig schlafen. Wozu soll man ihnen erzählen, dass die vom Westen an die Ukraine gelieferten Waffen eine immer größere Gefahr für die Sicherheit in Europa darstellen?


Werbung

Autor: Anti-Spiegel

Thomas Röper, geboren 1971, hat als Experte für Osteuropa in Finanzdienstleistungsunternehmen in Osteuropa und Russland Vorstands- und Aufsichtsratspositionen bekleidet. Heute lebt er in seiner Wahlheimat St. Petersburg. Er lebt über 15 Jahre in Russland und spricht fließend Russisch. Die Schwerpunkte seiner medienkritischen Arbeit sind das (mediale) Russlandbild in Deutschland, Kritik an der Berichterstattung westlicher Medien im Allgemeinen und die Themen (Geo-)Politik und Wirtschaft.

42 Antworten

  1. Na und ?

    In Vietnam gab es nichts zu klauen, kein Öl, kein Gold, keine Diamanten, kein Lithium, es ging auch nicht darum den Bau einer Gas- oder Öl-Pipelines zu verhindern, kein Aufstellplatz für Mittelstreckenraketen mit A-Sprengköpfen, die US-Bombenindustrie brauchte einfach einen Abladeplatz für Ihre explosiven Produkte.

    Dafür hat man nebenbei tausende eigene, wehrpflichtige Soldaten einfach verheizt, um sich die Taschen voll zu machen. Nichts Neues also !

    1. Der Abladeplatz war sicher eine der Motivationen – aber ich denke in Vietnam ging es auch darum, Militär rund um China aufzustellen.
      Der nordöstliche Rand von Vietnam ist (neben Taiwan) der beste Platz, um Hong Kong zu beschiessen (und die US-Terroristen wollten sicherstellen, dass Hong Kong englische Kolonie bleibt, statt sich an China anzuschliessen).

    2. Es ist immer eine Vielzahl von Gründen, die den Krieg in bzw. um Vietnam beförderten:
      – Weltmachtpolitische Gründe: Kommunismus und die „Domino-Theorie“
      – Persönliche Eitelkeiten: Wiederwahl, nicht als Verlierer dazustehen
      – Geld: die amerikanische Rüstungsindustrie und ihre Aktionäre haben sich eine goldene Nase verdient

      Und die Soldaten. Tja, haben sie schon mal Schach gespielt. Die Soldaten sind die Bauern.
      Sowohl die Amerikaner, aber noch viel mehr die Kommunisten, haben ihr jeweiliges Menschenmaterial rücksichtslos verbraucht. Solange es in ausreichender Anzahl vorhanden war. Man denke z.B. an die berüchtigten „Menschliche Welle Angriffe“. Sie wurden zu Tausenden niedergemäht. Aber solange man genügend davon hatte. So what.

    3. Den Kriegen des Imperiums USA liegt eine genuin imperiale Handlungslogik zu Grunde, die vorrangig auf Selbsterhaltung durch permanente Demonstration der eigenen Macht, sowohl gegenüber Klientel- als auch insbesondere gegenüber Feindstaaten, abzielt.

      Die Rolle des sogenannten militärisch-industriellen Komplex ist lediglich, wenn auch als ein relevanter, Teilaspekt derselben zu begreifen.

  2. Danke für Ihre fleißige Informationstätigkeit Herr Röper. Sind Sie guter Dinge zurück?

    Im Zusammenhang mit der Eskalation des Konflikts durch die bekannten Soziopathen kommen laufend Fragen zum Feldzug beziehungsweise der internationalen Politik, wo die russische Sicht interessant bleibt, teilweise auch die wichtiger westlicher Medien – deutsche jedenfalls nicht.

  3. Ich habe schon mal vorgeschlagen bei den Titelbildern drunter zu schreiben was/ wer da abgebildet ist und aus welchem Zeitraum. Denn so ist das für absolute Laien nichtssagend. Außerdem denke ich mal, dass es einige durchaus interessieren würde, wenn bei solcher Art von Titelbildern so etwas in einer kurzen Bemerkung erwähnt wird.

    Btw, ganz rechts zu sehen ist der ehemalige saudi-arabische und wahhabitische Kommandant Ibn al-Khattab mit seinen Kumpels und Flugabwehrraketen (unter anderem Stinger).
    Der in Afghanistan, auf dem Balkan und im ersten und zweiten Tschetschenienkrieg gegen die Sowjets bzw. Russen gekämpft hat und terroristische Anschläge durchführte. Menschen vor laufender Kamera köpfte. Diese Produktion von Gore-Videos wurden erst mit ihm bekannt.
    Mit seinem Freund Shamil Basayev (der nebenbei nach dem 1. Tschetschenienkrieg den 2. Platz bei der Präsidentschaftswahl erreicht hat und danach Vize-Premier wurde) hat er in den 90ern den gesamten Kaukasus terrorisiert – mit freundlicher Unterstützung des Westens und den Wahhabiten.

  4. Nun ja, der (freiberufliche) Spiegel’Redakteur‘ wird im Großen und Ganzen die Meldung aus dem Nachrichtenpool von dpa/reuters gefischt haben, einige kleinere Änderungen in der Formulierung vorgenommen haben, aber das ändert an der Aussage Medwedews‘ nichts – wobei die ‚russland-stämmige‘;) Formulierung die schlichtweg unmissverständlichere ist.

    Bezüglich der Waffenlieferungen hätte der Freiberufler evtl. einige Aus- und Anführungen liefern können, doch wozu?
    Mittlerweile dürfte allenthalben bekannt sein, dass überwiegend Praktikanten in den Redaktionen tätig sind, die dazu nicht selten über die Nachrichten ‚huschen’/schön auf der Oberfläche bleiben: vielleicht winkt ja doch die ein oder andere Festanstellung;).
    Zeit ist Geld und Billy-Boy kann seinen Safe für den Spiegel auch nicht ständig leeren – gibt genug andere Bedürftige.
    Also in den Redaktionen der westlichen Hemisphäre.
    Dazu sein Engagement/sein Kampf gegen die (geplanten) Pandemien!

    Regen Sie sich nicht auf, Herr Röper.
    Genießen Sie diese einmalige Theatervorstellung.
    Hollywood‘ s done?
    Aber nicht, so lange Billy-Boy lebt!

    Wirklich bedauerlich, dass sich sein Hoden-Freund im Gefängnis selbst gerichtet hat. War doch so, oder?
    Nein, das war (auch) der Russe … obwohl er ja in dieser Hinsicht keinerlei Vorteile hätte.
    Der Russe hat ja, für den Fall der Fälle, ständig so ein bestimmtes Gift in der Tasche.
    Mysteriös und eigentlich auch nicht glaubhaft, dass sich dieser Epstein erhängt haben soll.
    Ich schweife ab. …

    1. @ Georgina Orwellis

      „… Beispiele aus der Geschichte … An geheimen Waffenlieferungen unter Umgehung verschiedener Embargos war normalerweise ein großer Teil des Washingtoner politischen Establishments beteiligt.“

      Da hat der Медведь, was Bär bedeutet, russisch dazu, unzweifelhaft recht.
      „Und es wird Frieden herrschen. Zu unseren Bedingungen.“
      Da hat der russische Bär auch recht. Das Erste ist eine Hoffnung, wo er guter Dinge sein kann, und das Zweite: Die Sieger stellen die Bedingungen, und das werden jedenfalls nicht die „Ukraine“ oder die EU sein.

      „Aber ganz sicher nicht zu den Bedingungen, nach denen die verwirrten, politisch Impotenten in Europa und in Übersee schreien.“

      Bär und Baerbock. Ohne weiteren Kommentar.

      Es sollte eine Antwort an Sie werden, ist dann aber auch abgeschweift und hat sich nach seiner eigenen Logik entwickelt. Liebe Grüße

    2. nein, hat er nicht! und nein du schweifst auch nicht ab. Denn alles hängt ja auch irgendwie mit allem irgendwie zusammen!

      Wenn die Kacke mal am dampfen ist und hier ne neue Richtung kommt, dann sollten den Politikern Auflagen erstellt werden, dass die das, was Sie so tagtäglich an Soße absondern auch selbst auzuführen haben (qua Ersülztem auch vorzuleben haben… am besten noch mit ner Bodycam). Dann würde ich gerne den Hofreiter und ein paar andere aufs Pferd setzen und in die Ukraine verpflanzen und dort direkt mit Mandat für Ihre Auffassung von Demokratie kämpfen lassen… Da würde die Wettindustrie doch gleich wieder Hunger bekommen. So von wegen Dschungelcamp. Scheiß drauf! Wir machen Realpolitik mit diesen Pappnasen und dann können sich die unentschlossenen anderen Pappnasen ja genau überlegen, was die da für eine Soße absondern. Dann wäre es auf einmal viel ruhiger im Land!

      Grüßle!

  5. Herr Roeper neue Nachricht aus den USA Russland rekrutiere Kindersoldaten zwischen 10 und 14 Jahren fuer den Einsatz in der Ukraine?? Mich wuerde interessieren wie die USA da drauf kommen

    1. Wahrscheinlich haben sie dafür eine besonders glaubwürdige Zeugin – genau wie damals, als Irak die Babies in den Brutkästen ermordet hat, oder etwas später als Irak Atomwaffen gebaut hat.
      Die Idee von Kindersoldaten passt genau in das Sortiment von Hill & Knowlton.

    2. Zumindest bisher wurden m.W. keine Wehrpflichtigen eingesetzt (nur Längerdienende, die jetzt sogar eine Ruhephase eingelegt hatten). Und das nur schaumgebremst, während die NATO schon ihre letzen Munitionsreste zusammenkehrt. Doch Frau Lambrecht kann ihre Ferien in Ruhe genießen: Der Russe wird die Stauffenbergstraße nicht beehren.

      1. Es wurden Wehrpflichtige eingesetzt, es sind auch welche gefallen. Weil irgendwelche Kommandeure Mist gebaut hatten. Selbst Berufssoldaten sollen nicht eingesetzt werden, wenn sie das einzige Kind ihrer Eltern sind.

        1. Aus der Ferne gewinnt man den Eindruck, daß unter Putin in aller Stille eine moderne und leistungsfähige Militärwirtschaft aufgebaut wurde, zusammen mit einer schlagkräftigen und motivierten Armee (egal, was man davon hält), deren Wertschätzung weit über gute Versorgung und Betreuung hinausgeht. Ob es der Andrang zu den (harten) Kadettenanstalten ist oder Beförderung p.m. plus Gottesdienst für Gefallene – mit diesem „Geist der Truppe“ ist der moderne Westen schlicht überfordert.

    3. Mit dieser Meldung, vorausgesetzt sie stimmt überhaupt, könnten sich die USA selber ins Knie fi…schiessen. Die da lauten könnte…Ukrainer mit Militärischer Unterstützung der USA schiessen gezielt auf kleine Kinder in Uniformen. Aber so weit wollen wir gar nicht gehen. Erstmal müsste das gesamte Lügengerüst durch CIA & Konsorten fachgerecht fundamentiert werden.

    4. Kindersoldaten kommen auf ukrainische Seite zum Einsatz und die USA haben das reale Geschehen, wie bereits oft genug durch Fälle aus der Historie bekannt, zuungusten ihres Feindstaates ins Gegenteil verkehrt.

  6. Im WK II wurden Jugendliche ab 16 Jahren so mein aelterer Bruder zur Heimatver. teidigung eingesetzt. In der Endphase 1945 gab es sogar eine „SS Division Hitler Jugend“ deren Soldaten mindestens 16 Jahre waren und freiwillig sich meldeten. Bei der Kapitulation Mai 1945 war diese SS Division tief in Ungarn

  7. „Wozu soll man ihnen erzählen, dass die vom Westen an die Ukraine gelieferten Waffen eine immer größere Gefahr für die Sicherheit in Europa darstellen?…“

    Ganz einfach, weil die Schmierfinken vom Stürmer-Spiegel, es dann wieder Russland bzw Putin in die Schuhe schieben können, wenn mit diesen amerikanischen Waffen dann irgendwann fürchterliche Terroranschläge verübt werden. „Putin unterstützt internationalen Terrorismus“ heißt es dann.

    Putin ist dann natürlich „schuld“ (wie er eigentlich an allem Unglück der Welt schuld ist), wenn mit den Stinger-Raketenwerfern zivile Verkehrsflugzeuge zum Absturz gebracht werden, oder Javelins gegen zivile Gebäude gerichtet werden. Es ist immer das Selbe Muster, die Nazi-Propaganda der USA und Deutschlands schreiben Russland immer genau das als Vorwurf auf den Leib , was sie selber schon seit Jahrzehnten mit größter Selbstverständlichkeit machen. Siehe völkerrechtswidrige Kriege führen, macht die NATO und die USA schon seit Jahrzehnten. Juckt keinen Spiegel-Fritzen.

    1. Da haben Sie leider recht. Ich hatte unter alten Freunden letztens sachliche Bedenken gegen die suizidale Regierungspolitik angedeutet. Die Reaktion: Es gibt nur ein Problem: Wie man Putin ausschaltet.

      1. Meinen alten „Freunden“ empfehle ich immer bei solchen Aussagen: Meldet euch doch in der Ukraine. Die können solche Leute gut gebrauchen. Und ihr könnt mal wirklich was bewegen.

        Bisher ging allerdings noch keiner. Komisch.

  8. Zentralafrikanische Republik: humanitäre Bedürfnisse, die laut NRC durch die Verschlechterung der Treibstoffknappheit verschärft werden
    Durch Ndjoni Sango – 16. Juli 2022
    Pressemitteilung des NRC (Norwegischer Flüchtlingsrat)

    Bangui, 15. Juli 2022 – (Ndjoni Sango): Eine zunehmende Treibstoffknappheit in der Zentralafrikanischen Republik, die durch den Krieg in der Ukraine verschärft wird, verschlimmert eine ohnehin kritische Situation für die 3,1 Millionen Menschen im Land, die dringend humanitäre Hilfe benötigen . In den vergangenen zwei Monaten zwang Treibstoffknappheit Hilfsorganisationen dazu, den Betrieb drastisch zu reduzieren, während die Lebensmittelpreise in die Höhe getrieben wurden.

    „ In einigen der am stärksten betroffenen Gebiete des Landes, wie der Provinz Kaga-Bandoro, konnten wir diesen Monat nur 25 % des benötigten Kraftstoffs kaufen, was uns daran gehindert hat, bedürftigen Familien an sechs aufeinanderfolgenden Tagen zu helfen “, sagte Tchatat Yakwa Godain Powel, nationaler Direktor des Norwegischen Flüchtlingsrates in der Zentralafrikanischen Republik.

    „ Brennstoffknappheit verstärkt Krise um Krise – für Familien, die auf Hilfe angewiesen sind, ist es lebenswichtig, daß Brennstoff für die humanitäre Hilfe dringend bereitgestellt wird und den operativen Bedarf deckt. »

    Diese Treibstoffknappheit bedeutet, daß einige humanitäre Flüge innerhalb des Landes ausgesetzt oder verschoben wurden, wodurch die Helfer daran gehindert werden, Menschen in Not zu erreichen.

    Nach dem neuesten Zeitplan des Humanitären Flugdienstes der Vereinten Nationen (UNHAS) wurden die Flüge von Bangui nach Kaga-Bandoro und Alindao von drei pro Woche auf einmal alle zwei Wochen reduziert. Die gesamte humanitäre Hilfe ist von einer drastischen Reduzierung bedroht, während 63 % der Bevölkerung humanitäre Hilfe und Schutz benötigen.

    Auch die Nahrungsmittelkrise ist betroffen. Während 2,4 Millionen Menschen – die Hälfte der Bevölkerung des Landes – derzeit akut von Ernährungsunsicherheit betroffen sind, steigen die Lebensmittelpreise aufgrund des Krieges in der Ukraine, da Nachbarländer, von denen die Zentralafrikanische Republik für den Import von Lebensmitteln und Getreide abhängig ist, selbst von der Ukraine und Rußland abhängig sind um ihre Bedürfnisse zu erfüllen. In den letzten Monaten ist der Weizenmehlpreis in der Zentralafrikanischen Republik um 50 % gestiegen. Laut UN-Prognosen wird von Juni bis Juli der Fleischpreis um 30 % und der Maniokpreis um 50 % steigen.

    „ Kinder werden regelmäßig krank, sie sind halb so schwer, wie sie sein sollten. Sie bekommen nicht genug Protein und sind alle zerbrechlich. Wir erhalten humanitäre Hilfe, aber die Menge an Nahrungsmitteln, die uns gegeben wird, reicht nicht aus, um uns zu ernähren. Und mit dem Preisanstieg auf dem Markt ist es schwierig für uns “, sagte Mariam, eine vertriebene Mutter in Alindao.

    Der Treibstoffmangel und die steigenden Preise treiben zusammen die Kosten der humanitären Einsätze in die Höhe, da die Hilfsmaßnahmen in diesem Jahr nur 38,7 % der benötigten Mittel erhalten haben.

    „ Der Treibstoffmangel zieht uns den Boden unter den Füßen weg, während der Mangel an humanitären Mitteln uns daran hindert, uns zu erholen. Die Geberländer müssen steigende Preise berücksichtigen und sicherstellen, dass die Maßnahmen bedarfsgerecht ausgeweitet werden können. Wenn die Mittel nicht dringend aufgestockt werden, werden die Auswirkungen des Krieges in der Ukraine ein durch jahrelange Konflikte stark geschwächtes Land weiterhin in eine Abwärtsspirale ziehen “, sagte Powel.

    Fakten und Figuren:

    Im vergangenen Monat wurden die Treibstofflieferungen für NRC-Operationen im ganzen Land um 50 % gekürzt.
    Wasser-, Sanitär- und Unterkunftsprogramme sind am stärksten betroffen, da sie aufgrund des Einsatzes von Transportlastwagen die größten Kraftstoffverbraucher sind.
    Der Preis für einen Sack Zement hat 30 Dollar erreicht, was einer Steigerung von 50 % gegenüber dem Durchschnittspreis (20 Dollar) vor Beginn der Krise in der Ukraine entspricht.
    Ein Baguette, das früher 125 CFA-Francs kostete, wird jetzt für 175 CFA-Francs (+40 %) verkauft (UNOCHA).
    Es gibt mehr als 160.000 akut unterernährte Kinder in der Zentralafrikanischen Republik und zwei Drittel von ihnen (103.930) erhalten aufgrund fehlender Finanzierung und gestiegener Betriebskosten keinerlei Ernährungsunterstützung (UNOCHA).

    https://ndjonisango.com/2022/07/16/rca-les-besoins-humanitaires-exacerbes-par-la-penurie-aggravee-de-carburant-selon-nrc/

  9. Für weitere Informationen oder zur Vereinbarung eines Interviews wenden Sie sich bitte an:

    NRC-Medien-Hotline: [email protected] +47 905 62329
    Tom Peyre-Costa, regionaler NRC-Medienberater für Zentral- und Westafrika. E-Mail: [email protected]; WhatsApp: +33 658518391
    Powel Tchatat Yakwa Godain, Landesdirektor NRC RCA: [email protected] +236 72 03 17 40

    RCA: les besoins humanitaires exacerbés par la pénurie aggravée de carburant, selon NRC, 16.7.2022

  10. Das ist ein Text des Norwegischen Flüchtlingsrates, der natürlich zuallererst Geld, viel Geld, sehr viel Geld, verdienen möchte, für sich selber, und die Agenda des westlichen Blocks durchsetzen.

    Man fragt sich da allerdings doch: Weshalb haben sie wegen einer minderen Schießerei am anderen Ende der Welt in Centrafrique Mangel an Kraftstoff, und die höchsten Benzinpreise der Welt haben sie dort auch nach anderen Angaben. Oder 30 $ pro Sack Zement, falls das stimmt.

    Ursache der Probleme sind nicht die Schießereien in der „Ukraine“, sondern die EU-Sanktionen. Schießereien, denn was richtiger Krieg ist, wenn man so richtig „Demokratie & Menschenrechte“ verpasst bekommt, das wissen sie in der Gegend sehr gut.

  11. In dem Zusammenhang: Herr Röper, haben Sie schon was zu genaueren
    Hintergründen des Absturzes der ukrainischen Antonow am letzten Wochenende rausbekommen? Angeblich sollten über 10 Tonnen (wohl Munition) von Serbien nach Bangladesch transportiert werden. Aber warum in einer UKRAINISCHEN Antonow mit einer Besatzung von 8 ukrainischen Staatsbürgern? Mir will das nicht richtig einleuchten.

    1. Hi cooperatorveritatis,
      schaue mal in die Kommentarfunktion beim Overton-Magazin des folgenden Artikel nach:
      https://overton-magazin.de/hintergrund/politik/waffen-aus-dem-westen-lassen-den-krieg-in-der-ukraine-eskalieren/
      Bei anderen Artikeln findest du noch mehr Informationen dort dazu. Übrigens ist das Overton-Magazin im Moment eine Seite, wo man recht viel erfährt und wo die Kommentare kaum zensiert werden. Dort arbeitet jetzt Florian Rötzer ehemals Telepolis und sorgt für einen recht offenen Journalismus.
      Wer englisch kann oder man übersetzt es sich mit einem Übersetzer (die sind recht brauchbar besonders DeepL) der gehe auf Moon of Alabama, die Erzählungen von der anderen Seite zu lauschen, welche auch in Opposition zu ihrer Regierung stehen, ist interessant und Horizont erweiternd.

  12. @ veritatis
    weil die Antonovs einem ukrainischen Staatsbetrieb gehören. Östlich Kiew mit eigenem Flugfeld. Es sind die grössten Frachtmaschinen und transportieren Alles für Geld von A nach B. Natürlich mit eigener Besatzung.
    Ein Wartungsstützpunkt is z.B der Flughafen Leipzig. Kann man im Vorbeifahren gut von der A14 aus sehen.

  13. Wer mehr dazu erfahren will, lese sich folgenden Artikel durch. Ob dass alles so stimmt, weiß ich nicht, aber es passt vieles zusammen.

    https://www.kp.ru/daily/27419/4619181/?from=tg
    Als Übersetzer empfehle ich DeepL

    Eine Antonov AN-12 stürzte am Abend des 16. Juli in Griechenland ab, etwa 12 Kilometer von der Kleinstadt Kavala entfernt. Sie hatte ca. 11 t zugeladen, beo einer Zuladekapazität von 18 t.
    Mehr zu An-12 findet ihr hier:
    https://www.airpartner.com/de/ihre-flugzeug-auswahl/frachtflugzeuge/medium/antonov-an-12/
    https://de.wikipedia.org/wiki/Antonow_An-12
    Nach Informationen des hochinformierten Telegram-Kanals NEZIGAR befanden sich an Bord des Flugzeugs Waffen, die die Ukraine aus ihren von westlichen Ländern erhaltenen Beständen weiterverkauft hatte.

    – Mehr als hundert Nlow APCs, 55 Stingers und etwa hundert weitere Javelin APCs, sowie 500 Kalaschnikow-Sturmgewehre und APCs für sie“, berichtete NEZYGAR. Seinen Informationen zufolge wurden alle diese Waffen am 28. Juni von einem Vertreter des ukrainischen Militärgeheimdienstes (GUR) auf direkten Befehl von GUR-Chef Kirill Budanow an den militärischen Flügel der Hisbollah im Nahen Osten verkauft. Das Geschäft lief über eine serbische Gruppe des organisierten Verbrechens, die auf Waffenschmuggel spezialisiert ist. Die Kosten für den Vertrag, einschließlich der Ware selbst, ihres Transports und einer Provision für die serbischen Schmuggler, beliefen sich auf 9 Millionen Dollar, von denen 3 Millionen Dollar bereits als Vorschuss auf Konten in den Vereinigten Arabischen Emiraten überwiesen worden waren.
    Nach Angaben des Telegram-Kanals spielte die fatale Rolle für die An-12-Piloten und die Hintermänner des Deals der aktuelle Besuch Bidens in Israel. Sein Team schloss ein strategisches Kooperationsabkommen zwischen der US-CIA und dem israelischen Mossad. Und höchstwahrscheinlich haben die Amerikaner, wie NEZIGAR schreibt, danach (oder genau zu diesem Zweck) Informationen über die Lieferung an die Israelis weitergegeben. Und danach war es eine Frage der Technik für einen der beeindruckendsten Geheimdienste unserer Zeit, zu dessen wichtigsten Spezialgebieten der Kampf gegen die Hisbollah gehört.

    Übersetzt mit http://www.DeepL.com/Translator (kostenlose Version)

    Wie gesagt, dass sind Gerüchte und noch mehr VT im Artikel.

    Ich kann so etwas weitergeben. Ein seriöser Journalist braucht dazu eine oder besser mehrere bessere Quelle. Und das schätzen wir ja an Herrn Röper.

  14. „… Abgeordnete versuchen, einen Kontrollmechanismus für die Waffenlieferungen zu erzwingen, der sicherstellen soll, dass die Waffen in der Ukraine bleiben. Kiew stellt sich allerdings dagegen.“

    Würde ich aber auch machen als Politiker in Kiew. Wer weiß, wieviele Tage mir dort noch bleiben, da verhökere pardon tausche ich die Waffen natürlich in liquidere Währungen. Kleiner Tip: Nicht alles im gelobten Westen anlegen. Der hat seine Freunde nach Gebrauch noch stets in den Papierkorb geworfen.

  15. @Röper

    ich habe in einem der vorangegangen Artikel eine Verbindung von dem Absturz der Antonow (Ukraine-Syrien-YPG) gefunden und dort schon gepostet. Es wäre vielleicht nicht schlecht hier einmal zu recherchieren (zur Not mit der Hilfe von Mr.X), denn es ist vermutlich ganz klar, dass diese Waffen mit der Maschine schon direkt vom Ursprungsland der Fluggesellschaft (Ukraine) unterwegs waren. Mir wurde zwar gesagt, dass die PKK und oder die YPG dort Ihr Finger im Spiel gehabt hätten, aber genauso interessant wäre es, einmal der Frage nachzugehen, ob die Maschine nicht doch von der türkischen Seite runtergeholt wurde und wenn man die Flugpapiere mit den Towerlogbüchern einmal vergleicht, dann sollte das einem doch mal zu denken geben…
    Dieser Ringtausch (wie von Aslin beschrieben) geht doch bestimmt schon eine ganze Weile..
    Warum wollte sich Selensky denn so schnell von seinem Schulfreund und Geheimdienstchef trennen? Wusste man mehr?
    Wie kam es zu dem plötzlichen „Verkauf“ von 13,8 Mrd. US$ an Staatsgold? Woher stammt das Gold denn und warum wird es gerade jetzt verhökert? Warum hatte man das nicht zuerst für die Verteidigung ausgegeben? Hätte doch gar nicht mehr present sein dürfen. Es sei denn jemand hatte Kasse gemacht und musste das Geld nun „WhiteCollar-Technisch“ reinwaschen, um später nicht vor unbequeme Fragen gestellt zu werden und um den ganzen Salat noch düsterer zu machen, hatte Selensky auch gleich seine Generalstaatsanwältin mitgefeuert (wusste, oder ahnte warscheinlich auch schon zu viel). Das macht man nicht eben mal aus einer Laune heraus und auch der mediale Grund dafür überzeugt mich in keinster Weise…
    Bitte gehen Sie dieser Sache mal nach. Ich könnte mir vorstellen, dass da doch mehr Zusammenhänge bestehen, als das einem lieb sein kann…

    1. Das ist nicht nur Kiew, der sich dagegen stellt. Kiew hat kein Mitspracherecht. Es sind die amerikanischen Geheimdiensten dann der britische und danach in Abstufung die europäischen.

      Nicht so naiv sei,Jungs!

    2. Ich weiß nicht, ob die AN-12 in die Ukraine reinfliegt, denn sie ist ein recht leichtes und legitimes Ziel. So gut verdienen die acht Piloten bestimmt nicht, dass sie das riskieren.

      Die Waffen werden auf den Landweg die Ukraine verlassen haben und die EX-juguslawischen Staaten, mit ihrer Menge an Korrupion sind fähig und unauffällig genug, solche Transaktionen durchzuführen.

      Die amerikanischen Waffen werden ja auch in NATO-Staaten geflogen und von dort über Land weiter transportiert. Das macht doch die Logistik so aufwendig.

  16. 2020 liefen buntweit über 1300 Terror-Ermittlungsverfahren gegen Islamisten, dagegen „nur“ 200 gegen Links- und Rechtsextreme. Auch Europol sieht islamischen Terrorismus als die größte aller Bedrohungen in Europa. Sicher kein Zufall, dass Herr Röper ein Bild mit al Khattab (r.), dem selbsternannten „1. Emir der arabischen Mujahedin in Chechenien“ gewählt hat. Herr Al-Suwailim (bürgerlicher Name), ein Weggefährte Osama Bin Ladens, ist sicher ein Traummann, den sich jede Mutter zum Schwiegersohn wünscht … nun – er weilt nicht mehr unter uns – dank des der russsischen Geheimdienstes.
    Terror braucht Waffen, und deshalb landet man auch fast immer bei Terroristen, wenn man die Spur von illegalen Waffen verfolgt. Wenn nun die Milliarden (immerhin 1.000 Millionen) Euro und Dollar weiter ohne jede Kontrolle in die Ukraine fließen, das läd ja geradezu ein zur Selbstbediehnung.
    Eine Menge Leute kann deshalb ruhig schlafen, weil eben Geheimdienste Jagt auf Terroristen machen … denn nur diese Sprache verstehen sie. Mir schwant langsam, Biden will Europa zu den neuen Golanhöhen machen – und unsere Volkszertreter klatschen noch Beifall …

  17. Richtig. Die meisten Antonov fliegen für die Ukraine. Die An-12 ist eine kleine Maschine. Die größte und berühmteste war die An-225 Mirja. Ich habe sie mehrfach starten und landen gesehen. Eine beeindruckende Maschine. Die An-225 ist in Kiew im Ukrainekonflikt zerstört wurden. Am Leipziger Flughafen parken 7 An-124 wovon 4 für eine ukrainische Fluggesellschaft Antonov Airlines und 3 für die russische Wolga-Dnepr-Airlines flogen. Durch die Sanktionen sind die drei russischen Maschinen nicht mehr zum Flug zugelassen.

    Viel mehr erfahren Sie https://www.flugrevue.de/zivil/flughafen-leipzig-halle-wo-russische-ukrainische-antonows-beieinander-parken/

    Die An-124 Ruslan startete am 26. Dezember 1982 zu ihrem Erstflug. In der Sowjetunion als Gegenstück zur C-5 Galaxy entwickelt, ist sie heute weltweit das führende Flugzeug für zivile Schwerlasttransporte. Dabei kommt ihr zugute, dass sie auch auf abgelegenen Plätzen mit schlechter Infrastruktur problemlos landen sowie be- und entladen werden kann. Ihr robustes Fahrwerk und die Konzeption als Schulterdecker ermöglichen es der An-124, selbst auf hart gefrorenem Schnee und Schotterpisten zu operieren. Am Boden kann die Ruslan sowohl per Heckrampe als auch über den hochklappbaren Rumpfbug mit sperriger Fracht bestückt werden. Zu diesem Zweck lässt sich das doppelt angeordnete Bugfahrwerk absenken, was eine reibungslose Beladung direkt vom Boden aus ermöglicht. Über eine ausfahrbare Rampe können Fahrzeuge aller Art, auch Tieflader und Panzer, direkt in den Frachtraum fahren.

    Da sie alle relevanten Hilfsmittel für die Be- und Entladung an Bord mit sich führt, ist die An-124 nicht an besondere Voraussetzungen am angeflogenen Flughafen gebunden, sondern kann vollkommen autark operieren. Das macht sie besonders in Krisen- und Katastrophengebieten sowie als Militärtransporter zu einem gefragten Helfer. Selbst die NATO setzt im Rahmen des SALIS-Projekts auf die Performance der An-124. Die An-124 kann 150 Tonnen zu laden und ist die größte aktive Transportmaschine der zivilen Luftfracht im Moment. Der größere A380 wird nur für Passagierzwecke eingesetzt, deren Transportversion ist aus Kostengründen nie gebaut worden.

Schreibe einen Kommentar