Geld weg

Die EU hat 2022 schon 22 Milliarden in der Ukraine versenkt

EU-Chefdiplomat Borrel hat erklärt, die EU habe 2022 schon 22 Milliarden an die Ukraine überwiesen, Waffenlieferungen der Mitgliedsstaaten nicht eingerechnet. Wo ist all das Geld?

Die Ukraine ist eines der korruptesten Länder der Welt, was niemand bestreitet und was sogar Transparency International bestätigt, die die Ukraine auf ihrem Index aktuell auf Platz 122 von 180 Ländern führt. Die Korruption in der Ukraine hat das Niveau afrikanischer Staaten, denn sie steht auf einer Stufe mit Swasiland und ist eingerahmt von Ländern wie Gabun, Niger und Sambia. Dass die Ukraine so eingestuft wird, ist bemerkenswert, weil Transparency vom Westen finanziert wird und westliche und pro-westliche Staaten immer sehr positiv darstellt, aber selbst Transparency kann die Lage in der Ukraine nicht schönreden. Informationen über die Finanzierung von Transparency International und wie deren Index zu Stande kommt, finden Sie hier.

Wie korrupt die Ukraine vor allem nach dem Maidan geworden ist, habe ich schon 2018 aufgezeigt. Zu dem Zeitpunkt hatte alleine die EU der Ukraine bereits über elf Milliarden Euro überwiesen, aber der einzige Erfolg dieser Zahlungen war, dass die Wirtschaftsleistung der Ukraine sich seit dem Maidan halbiert hatte und die Gehälter um 70 Prozent gefallen waren. Die Maidan-Ukraine war und ist ein Korruptionssumpf, in dem die vom Westen überwiesenen Gelder ohne jede Kontrolle in den Taschen von (nicht nur ukrainischen) Oligarchen verschwinden.

Das stört aber niemanden, denn seit der russischen Intervention fließen die Gelder aus dem Westen erst so richtig. Hier habe ich vor einigen Tagen aufgezeigt, dass die Ukraine 2022 vom Westen mehr Geld für ihren Staatshaushalt bekommen hat, als sie braucht. Das Haushaltsdefizit der Ukraine beträgt in 2022 bisher etwa 13 Milliarden Euro, aber aus Kiew wurde gemeldet, dass der Westen 2022 schon über 20 Milliarden zur Unterstützung des ukrainischen Staatshaushaltes bekommen hat.

Nun gab EU-Chefdiplomat Borrell bekannt, dass dieses Geld offensichtlich komplett aus der EU gekommen ist, die nach seinen Angaben in diesem Jahr schon 22 Milliarden an Kiew überwiesen hat. Das bedeutet, dass die EU den ukrainischen Haushalt offenbar alleine finanziert, aus den USA kommt außer Waffen offensichtlich keinerlei Unterstützung. Wieder einmal trägt die EU die Kosten der geopolitischen Abenteuer der USA, während die Bürger der EU an den Folgen verarmen und vor einem harten Winter stehen.

Über Borrells Aussage hat die russische Nachrichtenagentur TASS berichtet und ich habe die TASS-Meldung übersetzt.

Beginn der Übersetzung:

Borrell erklärt, dass die EU 2022 22 Milliarden Euro an die Ukraine überwiesen hat, Waffenlieferungen nicht eingerechnet

Der Hohe Vertreter der EU für Außen- und Sicherheitspolitik meint, die Hilfe für Kiew sollte weiter erhöht werden

2022 hat die EU bereits 22 Milliarden Euro für die Ukraine ausgegeben, davon 3 Milliarden Euro für militärische Hilfe und 19 Milliarden Euro für humanitäre, finanzielle und wirtschaftliche Hilfe; in diesem Betrag sind die direkten Waffenlieferungen der EU-Mitgliedstaaten nicht enthalten. Das erklärte der Hohe Vertreter der EU für Außen- und Sicherheitspolitik, Josep Borrell, am Donnerstag in Münster am Rande eines Treffens der Außenminister der G7-Länder.

„Die EU hat bereits 22 Milliarden Euro zur Unterstützung der Ukraine bereitgestellt. 22 Milliarden Euro! Und dabei zähle ich die bilaterale Militärhilfe der Mitgliedstaaten nicht mit. Ich zähle nur die Milliarden Euro, die über die Europäische Friedensfazilität [für Waffenlieferungen] bereitgestellt werden, und 19 Milliarden Euro für die finanzielle und wirtschaftliche Unterstützung der Ukraine, um den Ukrainern humanitäre Hilfe zukommen zu lassen, damit sie den Winter überstehen können“, so Borrell.

Zugleich betonte er, dass die Hilfe für Kiew weiter aufgestockt werden müsse.

„Der Winter kommt“, warnte Borrell. Er meinte auch, dass Russland darauf warte, „dass ‚General Winter‘ kommt und die russische Armee unterstützt. Deshalb müssen wir die Ukrainer jetzt mehr denn je unterstützen“, meint der europäische Chefdiplomat.

Die EU-Kommission hatte bereits am 25. Oktober angekündigt, dass sie für 2023 ein Hilfspaket in Höhe von 18 Milliarden Euro für Kiew vorbereite, das sind 1,5 für Kiew Euro pro Monat, humanitäre Hilfe, Wiederaufbauhilfe, Waffenlieferungen und Ausbildung für das ukrainische Militär nicht eingerechnet.

Der russische Präsident Wladimir Putin hat am 24. Februar eine Militäroperation in der Ukraine verkündet, nachdem die Führer der Donbass-Republiken um Unterstützung gebeten hatten. Der Westen hat seitdem massive Sanktionen gegen Russland verhängt und die Lieferungen von Waffen und militärischer Ausrüstung an Kiew um Beträge in Höhe von mehreren zehn Milliarden Dollar erhöht.

Ende der Übersetzung


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Autor: Anti-Spiegel

Thomas Röper, geboren 1971, hat als Experte für Osteuropa in Finanzdienstleistungsunternehmen in Osteuropa und Russland Vorstands- und Aufsichtsratspositionen bekleidet. Heute lebt er in seiner Wahlheimat St. Petersburg. Er lebt über 15 Jahre in Russland und spricht fließend Russisch. Die Schwerpunkte seiner medienkritischen Arbeit sind das (mediale) Russlandbild in Deutschland, Kritik an der Berichterstattung westlicher Medien im Allgemeinen und die Themen (Geo-)Politik und Wirtschaft.

59 Antworten

  1. Die Ukraine ist nur ein Decknahme für das neue El Dorado.
    Man kann beliebig hohe Steuergelder vom US Senat oder der EU loseisen und in die Ukraine pumpen. Und ob das jetzt die Russen sind oder der kommende harte Winter der als Begründung herhalten muss ist übriges scheiß egal. Wohin das ganze Geld geht, weiß offiziell niemand so genau. Jedenfalls kommt dieses Geld niemals bei den Menschen an, denn Millionen mussten schon lange vor diesem Krieg aus der Ukraine flüchten und sich als unterbezahlte Bauarbeiter oder Nutten in ganz Europa verdingen wenn sie leben wollten. Mit dem Krieg hat man jetzt wenigstens einen guten Grund für die ganzen Schiebereien.
    Unsereins ist wahrscheinlich einfach zu doof für dieses Geschäftsmodell.
    Vielleicht hätte man aber doch eine Chance ein wenig selbst in den Genuss der Gelder zu gelangen. Dringend gesucht wird jemand mit Qualifikation zum Auffangen der Träne von Selenskij kurz bevor er bei CBS News oder dem „Heute Journal“ um neue Gelder bittet. „The show must go on“ wie der Lateiner sagt.

    1. Stimmen aus Kuba:
      Der europäische Garten oder Borrells Eurozentrismus – 04. November 2022 / von Randy Alonso Falcón.

      Von Washington zu einer offenen Konfrontation mit Russland verleitet, in seiner Handlungsfähigkeit gegenüber der Energiekrise eingeschränkt und konfrontiert mit historischen Inflationsrekorden,

      durchläuft Europa eine seiner kompliziertesten Phasen seit Jahrzehnten.

      Doch für den Kommissar für Außen- und Sicherheitspolitik der Europäischen Union, Josep Borrell, ist Europa ein Garten und der Rest der Welt ein Dschungel.

      Das sagte er voller Elan in seiner Rede bei der Einweihung der Europäisch-Diplomatischen Akademie in Brügge, Belgien:

      “Ja, Europa ist ein Garten. Alles funktioniert. Es ist die beste Kombination aus politischer Freiheit, wirtschaftlichem Wohlstand und sozialem Zusammenhalt, die die Menschheit je geschaffen hat, alle drei zusammen […]

      Der größte Teil der übrigen Welt ist ein Dschungel, und der Dschungel könnte in den Garten eindringen.” …………….

      Weiter……….
      https://www.nachdenkseiten.de/?p=90013

      1. Vor Verstaatlichung des Gashändlers Uniper:
        Rekordverlust in Höhe von mehr als 40 Milliarden Euro. – 03. Nov. 2022

        Dass Uniper angeschlagen ist, ist seit Monaten bekannt und wurde mit einer Reihe von Unterstützungsmaßnahmen aus öffentlichen Töpfen beantwortet.

        Mit einem Rekordverlust von 40 Milliarden Euro weist es einen der größten jemals ausgewiesenen Nettoverluste eines börsennotierten Unternehmens aus.

        Uniper – der Name des Unternehmens ist ein Kofferwort aus „unique“ und „performance“. Eine einzigartige Darstellung oder Leistung kann man es in der Tat nennen, die Deutschlands größter Gasimporteur aktuell vorzuweisen hat.

        In den ersten neun Monaten des Jahres belief sich der ausgewiesene Nettoverlust auf über 40 Milliarden Euro, wie Uniper am Donnerstag bei der Vorlage des Neun-Monats-Zwischenberichts in Düsseldorf mitteilte. Nach Angaben der Tagesschau handelt es sich damit um einen der größten jemals ausgewiesenen Nettoverluste eines börsennotierten Unternehmens weltweit.

        Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum war die Nettoverschuldung von 324 Millionen Euro auf 10,906 Milliarden Euro angewachsen.

        In den ersten neun Monaten des Jahres belief sich der ausgewiesene Nettoverlust auf über 40 Milliarden Euro, wie Uniper am Donnerstag bei der Vorlage des Neun-Monats-Zwischenberichts in Düsseldorf mitteilte.

        Nach Angaben der Tagesschau handelt es sich damit um einen der größten jemals ausgewiesenen Nettoverluste eines börsennotierten Unternehmens weltweit…………….

        Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum war die Nettoverschuldung von 324 Millionen Euro auf 10,906 Milliarden Euro angewachsen.

        Gut drei Viertel der Summe entfallen auf zu erwartende Bewertungseffekte sowie Rückstellungen im Zusammenhang mit den russischen Gaskürzungen………..

        Im August hatte es geheißen, dass der Konzern im ersten Halbjahr einen Verlust von über zwölf Milliarden Euro eingefahren habe, darunter 6,5 Milliarden im Zusammenhang mit unterbrochenen Gaslieferungen aus Russland und zusätzlich Wertminderungen von 2,7 Milliarden Euro, nachdem Nord Stream 2, an der Uniper beteiligt ist, nicht in Betrieb geht……………

        Laut Berechnungen der Analysten vom Bankhaus Metzler entsprechen die gebildeten Rückstellungen einem durchschnittlichen täglichen Verlust von 60 Millionen Euro in den nächsten anderthalb Jahren, also bis zum Ende der Heizperiode des Winters 2023/2024.

        Im August lagen die Verluste zwischenzeitlich bei mehr als 100 Millionen Euro am Tag…………….

        Wegen der immensen Liquiditätsprobleme hatten sich der Konzern, die deutsche Regierung und Unipers bisheriger Mehrheitsaktionär Fortum aus Finnland auf eine Verstaatlichung von Uniper verständigt…………..

        Derweil plant der baldige deutsche Staatskonzern Berichten zufolge, in Schweden ein neues Atomkraftwerk zu bauen…………….

        Der Volltext hier…
        https://de.rt.com/wirtschaft/153351-vor-verstaatlichung-gashandlers-uniper-rekordverlust/

        1. Man darf sich auch fragen, wie viele Verluste da absichtlich hineingeschoben werden. Jetzt da der Staat seine Hand über der Firma aufhält, lohnt es sich natürlich, dort allen Mist ab zu laden. Hat man noch einen verlustträchtigen Kontrakt, schnell noch in die Firma gebucht. Eventuell auch einfach neue Verträge zu Lasten von Uniper kreieren. Das ist jetzt ein Selbstbedienungsladen.

      2. Deutschlands Position in Amerikas Neuer Weltordnung –
        Von MICHAEL HUDSON Anfang November 2022 (im Original hier und hier, übers. v. RBK) – 03. Nov. 2022

        Deutschland ist zu einem wirtschaftlichen Satelliten von Amerikas Neuem Kalten Krieg mit Russland, China und dem Rest Eurasiens geworden.

        Deutschland und andere NATO-Länder wurden aufgefordert, sich selbst Handels- und Investitionssanktionen aufzuerlegen, die den heutigen Stellvertreterkrieg in der Ukraine überdauern werden.

        US-Präsident Biden und die Sprecher des Außenministeriums haben erklärt, dass die Ukraine nur der erste Schauplatz einer viel umfassenderen Dynamik ist, die die Welt in zwei gegensätzliche Gruppen von Wirtschaftsbündnissen spaltet.

        Dieser globale Bruch verspricht ein zehn- oder zwanzigjähriger Kampf zu werden, in dem es darum geht, ob die Weltwirtschaft eine unipolare, auf den Dollar ausgerichtete Wirtschaft

        oder eine multipolare, auf mehrere Währungen ausgerichtete Welt sein wird, die sich auf das eurasische Kernland mit gemischten öffentlichen/privaten Wirtschaften konzentriert.

        Präsident Biden hat diese Spaltung als eine zwischen Demokratien und Autokratien bezeichnet.

        Die Terminologie ist eine typische Orwellsche Doppeldeutigkeit. Mit „Demokratien“ meint er die USA und die verbündeten westlichen Finanzoligarchien.

        Ihr Ziel ist es, die Wirtschaftsplanung aus den Händen gewählter Regierungen an die Wall Street und andere Finanzzentren unter US-Kontrolle zu verlagern.

        US-Diplomaten nutzen den Internationalen Währungsfonds und die Weltbank, um die Privatisierung der weltweiten Infrastruktur und die Abhängigkeit von US-amerikanischen Technologie-, Öl- und Lebensmittelexporten zu fordern……………..…

        Weiter…
        https://www.ralphbernhardkutza.de/deutschlands-position-in-amerikas-neuer-weltordnung/

      3. TE schrieb mehr über das Verhältnis zu Osteuropa – was für Russland besonders relevant ist:

        https://www.xing.com/communities/posts/der-europaeische-garten-oder-borrells-eurozentrismus-1024989679

        >“… Jeder, der die europäische Politik verfolgt, weiß, dass Borrell nicht wirklich „Europa“ meinte, als er von seinem Zaubergarten sprach – und auch nicht die EU-Mitgliedstaaten. Der „Garten“ geht für Menschen wie Borrell nicht über Westeuropa hinaus, während der Dschungel die neueren EU-Mitgliedstaaten in Mittel- und Osteuropa umfasst … Seit dem Ende des Kalten Krieges hat die EU – in den Worten des ungarischen politischen Theoretikers Márton Békés – einen „imperialistischen Blick“ auf die Länder Mittel- und Osteuropas gerichtet. Die EU-Oligarchie und ihre Anhänger betrachten die europäischen Gesellschaften, die früher von der Sowjetunion kolonisiert wurden, als kulturell und moralisch rückständig – und als Länder, die ständig der paternalistischen Intervention Brüssels bedürfen …“

        Damit wären die gegängelten EU-Länder in Osteuropa eigentlich natürliche Verbündete Russlands – wären sie sicher, nie mehr Probleme mit Russland selbst zu bekommen.

    2. Auch in Deutschland warten die Bürger auf die vielgepriesenen „Entlastungen“. Da sollen ja schon mehrere Pakete unterwegs sein,nur der Zusteller ist wohl tot ? Alles nur warme Luft und dummes Gekäu !

    3. Ich glaube Sie treffen da einen Nagel auf den Kopf. Nachdem der Kapitalismus verschiedene historische Regulationsformen durchlaufen hat, stellt sich seine aktuelle Metamorphose als so etwas wie ein chaotisch-synkretistisches Konglomerat dar, das man kaum noch als Regulationsform beschreiben kann. Verschiedene Bezeichnungen, die in den letzten 50 Jahren immer mal um die Führerschaft als charakterisierender Leitbegriff gerungen haben, treffen Teilaspekte des heutigen multihybriden Gebildes.

      Im Blick auf die Staatsformen ist auffällig, dass die Exekutive die anderen beiden Gewalten in subalterne, dienende Rollen herabgestuft hat und mit der sog. 4. Gewalt, den Medien eine Art Komplizenschaft eingegangen ist. In diesem schleichenden Transformationsprozess des Staates hat dieser zunehmend die Form eines Rechtsstaats abgestreift. Auch wenn Gesetze sich noch so nennen, handelt es sich de facto zunehmend um Verordnungen. Dies gilt vor allem, wo es sich um aktuelle gesellschaftliche Konfliktfelder handelt. Wo zuvor eine rechtlich regulierte gesellschaftliche Sphäre zur Regelung von Konflikten wenigsten rudimentär existierte, da haben wir es jetzt mit einem „Eldorado“ zu tun, allerdings einem rechtfreien Raum, auf dem jetzt eine Art Bandenkrieg, also Machtkämpfe im Großen Stil stattfinden, die dem Recht des Stärkeren folgen.

      Gewisse Mutationen des ökonomischen Systems des Kapitalismus stechen auch immer greller ins Auge. Auf die Erscheinungen, die Sie thematisiert haben und auf die Sie besonders Ihre Aufmerksamkeit richten, passt ja in gewisser Weise der einst im Mode befindliche Begriff “Raubtierkapitalismus”. Eigentlich ist ja formell der Kapitalismus ein rechtlich geregelter Tauschzusammenhang (real freilich ein Mechanismus des ungleichen auf Ausbeutung zielenden Tauschs). Aktuell aber sind die berühmten „Marktgesetze“ in wachsendem Maße außer Kraft gesetzt, und zwar nicht mehr nur durch die schon traditionellen Formen des Monopolismus und durch staatliche Subventionen unterschiedlichster Art.

      Zwei Formen, die zugleich Symptome des Zerfalls des Kapitalismus und eines darauf reagierenden Rettungsversuchs in Form neuer Komplizenschaften von Staat und Kapital sind, fallen aktuell besonders auf.

      Zum einen die immer mehr um sich greifenden Formen machtgestützter Wirtschaftskriege (Sanktionen, Embargos), die an die Stelle von Markkonkurrenz treten. Sie sind allbekannt, werden aber nicht als Außerkraftsetzung der Markgesetze wahrgenommen.

      Zum andern hat sich eine “Kooperations”form des Verhältnisses von Großkapital (seís in direkter Form, seís in philanthropischer Kosümierung) und Staaten schleichend entwickelt, die, so könnte man sagen, das Prinzip des Public Private Partnership nun als Handlungsform vom lokalen Bereich auf die globale Ebene erweitert hat. Man könnte aber dies Verhältnis auch so charakterisieren, dass viele Staaten buchstäblich von einer wohlorganisierten plutokratischen Oligarchen-Mafia gekapert sind, die wichtige Schlüsselstellungen in den Staaten mit willig-hörigen Leadern besetzen. Wahrscheinlich trifft beides zu: die Funktionäre des Staates fungieren als subalterne Untergebene von Big-Money, aber sie sind nicht nur Befehlsempfänger, sondern via Korruption auch „eingebunden“.

      Und aus dieser Gesamtkonstellation hat sich nun jene mafiose Mesalliance herausgebildet, auf die Sie besonders ihre Aufmerksamkeit gerichtet haben und die Thomas Röper besonders prägnant anhand der staatlichen Hilfprogramme zur „Corona-Bekämpfung“ exemplifiziert hat.
      Staaten schließen sich als Sammelstellen von Steuergeldern zusammen. Man denkt sich irgendein ganz “großes Ding” alias „uneigennütziges“ Projekt aus: Klimarettung, Pandemiebekämpfung, Friedensinitiativen (alias Waffenlieferungen), Unterstützung der „armen Menschen“ irgendwo auf der Welt, Rettung des Finanzsystems (in Wahrheit der maroden Zockerbanken) usw. usw. Die Medien unterstützen den Deal, indem sie die Propagandatrommel mit emotionaler Heftigkeit für die „gute, humane Sache“ rühren.

      Dann werden jedesmal holtadipolta astronomische Summen gesammelt (letztlich zu Lasten von Steuerzahlern) und so gigantische Umverteilungen eingeleitet. Auf welchen Schleichwegen und wohin die Gelder weitergeleitet werden, in wessen Taschen sie letztendlich landen, bleibt dem öffentlichen Bewusstsein verschlossen. Die Mehrheit der Bevölkerung spürt, dass hier etwas nicht mit rechten Dingen zugeht, aber zum einen durchschaut sie nicht wirklich das Spiel, und wenn sie es durchschaut, ist sie vergleichsweise hilflos, weil es bislang keine wirksamen Formen des Widerstandes und des Kampfes gegen diese neuen Herrschafts- und Ausbeutungstechniken gibt (nicht zuletzt weil diese in real-abstakten, schwer greifbaren Formen vonstatten gehen). Ross und Reiter sind schwerer dingfest zu machen, als im 19. Jahrhundert ein skrupelloser Fabrikant, der seine Arbeiter bis auf Blut ausbeutete.

      Aber der wichtigste Grund für die relative Ohnmacht von Widerstand besteht darin, dass die internationale Großmafia des Finanzkapitals durch Erpressung und Bestechung die Instanzen, die institutionell für das Funktionieren von Rechtsstaatlichkeit einstehen sollten (inklusive der Medien), weitgehend unter ihre Kontrolle gebracht, gefügig gemacht und für sich eingespannt hat.

      mfG

      1. Es geht viel einfacher: Das Kapital kann den Kapitalimus und mit ihm seine Macht nicht mehr in der bürgerlichen Demokratie sichern. Also muss auf faschistische Diktatur umgeschaltet werden. Da kommt es ganz gut, dass man den Menschen jahrzehntelang ein völlig falsche Bild vom Faschismus gezeichnet hat, so dass jetzt niemand merkt, was wirklich passiert.

  2. Was habt ihr denn erwartet – das aus yankee-provinzchen außer Versprechungen und Lügen was anderes kommt?!?
    Die benehmen sich immer noch wie eine Kolonialverwaltung und lassen Andere für sich zahlen – genau wie bei ihrem historisch-römischen Idol… 😤

    …nix Neues im west-chen…

  3. Die Wirtschaft der Ukraine funktioniert nicht mehr, außer der Landwirtschaft, der Eisenbahn, bisschen Stromerzeugung und was man sonst man noch in den Städten zur Aufrechterhaltung des täglichen Lebens braucht, funktioniert nicht mehr. Nehmen wir das berühmte Antonow-Werk, ein Konkurrent für Airbus wollte man in der EU doch gar nicht, Selinski hat 2021 noch mal eine Show abgeliefert im Werk, aber deren Erfolg war damals schon fraglich. Aufgebaut wurden billige Zulieferbetriebe für den Westen, bekannt sind die Produktion von Kabelbäumen für die westliche Autoindustrie. Da dürften alle Lieferketten zerstört sein und wenn Russland jedes Mal, wenn die Ukraine einen Anschlag auf Russland macht (Krim Brücke, Beschuss russischer Städte, Angriff auf den Hafen von Sewastopol) mit einen Schlag auf die Infrastruktur antwortete (wie seit der Krim Brücke passiert) ändert sich daran nichts.
    Die USA hat die Abhängigkeit erzeugt, die EU zahlt dafür. Sicher die USA zahlen auch, vor allem für militärische Ausrüstungen, was dann aber gleich eine Subvention für die US-Rüstungsindustrie bedeutet. Was mir in diesem Bericht fehlt, ist die Aufteilung in Kreditgebunden und geschenkt, dazu erfährt man aber auch wenig. Das heißt, wo gibt es einen Kredit, der theoretisch zurück gezahlt werden muss (und auf welche Weise -z.B: Getreidelieferungen) und was sind Zuschüsse.
    Zuschüsse werden immer mehr überwiegen, weil die Ukraine einfach Zahlungsunfähig ist und nur von Almosen aus dem Westen noch weiter leben kann.

    Man hat die Ukraine in diesen Krieg geschickt und weiß das man dafür bezahlen muss. Den Politikern in Brüssel und Washington dürfte klar sein, das das nur funktioniert, wenn man Politiker in der Ukraine hat, die das mitmachen. Wer aber ein normaler Beamter ist, wird das nicht mitmachen. Also muss man diese Beamten dafür bezahlen, das sie es machen, also schaut man weg, wenn sie sich Ihre Zusatzleistung „bezahlen“ lassen. Das heißt, anders wie jetzt funktioniert dieses System nicht- Und so lange der der das bezahlt – der europäische Steuerzahler – der dafür im nächsten Winter frieren wird – nichts dagegen macht, geht das wohl so weiter. Das es teilweise etwas holpert, liegt wohl daran, das immer mehr auf die Straße gehen.
    Es gibt noch eine 2. Seite, der eigentliche Krieg: Auf der einen Seite Russland (und China) – auf anderen Seite die USA mit ihren Kolonien. Der entscheidende Angriff wer der auf den Rubel, als er von 1:80 auf etwa 1:120 hoch geschossen ist. Das war der eigentliche Angriff, wo man Russland besiegen wollte. Man wollte es finanziell zerlegen, es sollte nicht in der Lage sein, weiter zu wirtschaften, Unruhen im Land sollten ausbrechen, was dann den Weg bereitet hätte, Russland zu zerteilen. Russland konnte diese Aktion kontern und hat den Rubel auf 1:60 gedrückt und ist in der Lage in dort zu halten. An der Stelle hat der Westen den Krieg verloren.
    Jetzt kommt man aus der eigenen Falle mit den Sanktionen nicht mehr raus. Jetzt sitzt Russland am langen Hebel. Russland kann nach wie vor seine Rohstoffe verkaufen, weil der Westen in den letzten Jahrzehnten nie Rücksicht auf andere genommen hat und die Anderen nehmen jetzt auch keine Rücksicht auf den Westen. Dadurch kommt auch die 2. Festung des Westens ins Wanken: Der Dollar. Russland ist ja schon lange ausgestiegen, da war Putin weitsichtiger als die Chinesen. Und er schafft es, jetzt den Rubel als Zahlungsmittel zu etablieren, das reduziert die Möglichkeiten des Dollars. Und einfach endlos Dollar und Euro zu „drucken“ funktioniert auch nicht mehr, das schlägt sich sofort in Inflation und damit in Stagflation nieder. Das erzeugt genau die Gegenteilige Wirkung.
    Interessant war ja die Presse gestern am Freitag: Erste Meldung in den nicht-öffentliche nicht rechtlichen Medien: Scholz bitte (oder fordert) vom Chinesen, das er Einfluss auf Putin nehmen solle, zu Gespräche bereit zu sein.
    Putin, wie Russland überhaupt, hat immer auf Verhandlungen gewartet, die Engländer als treuer Verbündeter der USA haben doch der Ukraine klar gemacht: Kampf bis zum letzten Ukrainer. Der Schauspieler hat doch gerade ein Gesetz aktiviert: Keine Verhandlungen mit Putin. Und jetzt will Scholz gerade Verhandlungen?
    Das zeigt mal 2 Sachen: Die Ukraine sollte vor den Wahlen nächste Woche in den USA militärische Erfolge erzielen. Man ist angerannt und kläglich gescheitert. Außer täglich hunderte Tote ist nicht raus gekommen. Was dies Nacht bei EuroNews in Dauerschleife zur Ukraine lief, war sowas von wirr, dastanden russische Truppen noch bei Bucha und ähnlicher Schwachsinn – ein deutliches Zeiten, das da irgendwas nicht aufgegangen ist. 2: Das westliche Bündnis fängt wohl an auseinander zu fliegen. Die Losung heißt wohl inzwischen Rette sich wer kann (vor dem Volkszorn im eigenen Land) Man geht als Verlierer in einen kalten Winter und jeder will seine Diäten behalten. Deshalb wohl solche Konferenzen, wie die Westbalkan, wo es wohl darum geht, weitere Kolonien bei Laune zu halten.
    Geld für den Wiederaufbau der Ukraine gibt es wohl definitiv nicht. Jetzt geht es wohl darum den Sieg Russlands zu minimieren. Die Ukrainische Armee hat sich zahlenmäßig in den letzten Wochen so weit dezimiert und Russland bringt erst noch seine Truppen ins Feld, und der Westen kann sich den Feldzug nicht mehr leisten, gleichzeitig kocht der China-Konflikt von den USA aus hoch, das scheint allen in Europa klar zu werden, das schaffen wir nicht. Jetzt geht es wohl darum eine Atempause zu bekommen und ein Minsk X zu bekommen, wo man Russland alles verspricht, aber genau weiß, das man es nicht halten wird. Das Selinski nicht zur G20 reisen will, obwohl er doch sonst alles medial ausgeschlachtet hat, dürfte klar machen, um was es da geht. Ich glaube nicht, das irgend ein Politiker außer vielleicht die Politikclows wie Baerbock auf die Idee kommen wird, zu fordern: Putin sollte doch lieber nicht kommen, schließlich dürfte sich bei den G20 alles um ihn drehen. (noch hat er nicht zugesagt)

    1. Da in den Medien wenig dazu steht: Die Lage in der Ukraine (ich versuch es mal so neutral wie möglich). Die Ukraine hat vor allem bei Cherson und westlich vom Roten Liman Erfolge zu erzielen. Einmal mit der Tendenz die Krim zurück zu holen und bei dem anderen geht es um das Gebiet Luhansk. Eigentlich ist man immer gegen eine Wand gelaufen. Und wenn ich jetzt höre: Die Zahl der russischen Soldaten sinkt rapide, die Moral ist am Boden, die Versorgung eine Katastrophe, man setzt Truppen ein, die Flucht der Soldaten von der Front auf zu halten, dann trifft dies wohl eher auf die ukrainische als die russische Armee zu. Wenn man jeden Tag in den Kampf zieht und jeden Tag nichts erreicht und jeden Tag es mehr Tote gibt, dann hat das diese Folgen und genau das passiert der ukrainischen Armee.
      Euronews meldete: Russland schickt seinen neuen Leute auf unbedeutende Städte los (ich weiß nicht, was schlecht daran ist, neue Leute an einfachen Sachen üben zu lassen…) Aber was sind diese unbedeutende Städte. Südwestlich von Donezk hat man einige Orte eingenommen. Immerhin hat man damit erreicht. das man die Front etwa 10km weg von den wichtigsten Verkehrsverbindungen zwischen Mariupol und Donezk weg zu bringen. Auch westlich von Donezk kommt man sehr langsam voran, aber da hatte sich bisher sehr wenig bewegt, jetzt tut sich da etwas. Bachmut schein Aufgabe von Wagner zu sein, da ist man wohl inzwischen im Häuserkampf und wenn man seine Leute nicht verheizen will, geht das nur sehr langsam.
      Cherson: Unklar ist was passiert: Das geht vom Rückzug vom östlichen Dneperufer, über die Verteidigung bis zum Vormarsch auf Odessa. Aktuell sind die ukrainischen Truppen nicht zu einen erfolgreichen Angriff in der Lage. Rückzug macht keinen Sinn. Man bedenke: Das erste was die russische Armee eingenommen hat, war der Staudamm, weil da die Wasserversorgung der Krim dran hängt, und das soll Russland aufgeben?? Die Hauptaufgabe dürfte sein, den Staudamm zu schützen, was wiederum bedeutet, die Truppen so weit zurück zu drängen, das er nicht mehr direkt beschossen werden kann (das sind wohl etwa 100km und da wäre man fast in Odessa) Wenn der Krieg noch lange dauert wäre das möglich. Übrigens, das man die Leute da raus holt, dürfet wohl daran liegen, das man sie nicht sicher versorgen kann, da die Verkehrsverbindungen über den Dneper unsicher sind: Bruch des Staudamms, Überschwemmungen kaputte Brücke, schmutzige Bombe usw.
      Die Ukraine ist fertig, der Westen steht mit dem Rücken zur Wand und Russland hat wohl das menschliche Problem: Der Krieg ist wichtig, aber warum soll ich kämpfen.
      Das ist eigentlich genau das richtige Gemisch für Verhandlungen. Ich glaube dazu zielt jetzt alles auf das G20 und alle hoffen, dass Putin kommt.

      1. Viele EIGENE Gedanken in 2 Kommentaren. Toll. Danke.

        Tip: Wirklich Tages- oder halbtages aktuelle Infos über Tatsächlichkeiten militärischer Art liefert schon „sortiert“ und in der Regel aus erster Hand direkt von den Frontabschnitten Boris. https://t.me/s/boris_rozhin/ ( Sollte so sein, dass die automatische Übersetzungsfunktion direkt anspringt) Wenn größere Videos auftauchen und anklickt, funktioniert die automatische Übersezung in der Regel nicht. Deshalb lesen und dann umschalten:-) Schon nach wenigen Videos wird einem klar, warum gerade in der DVR es so schwer ist, diese Nazis zu vertreiben. Sie haben nun mal ein unglaubliches Bunkernetz aufgebaut, dass man erst mal lokalisieren muss.. und dann gezielt und in der Fläche mit Grad zu bearbeiten…. Das erfordert Zeit, sehr viel Zeit. …

        1. Die zweite Sache… Strom

          Generell sollte man sich von der Meinung lösen, es wären speziell die Angriffe auf die Brücke und sonstige, zu Lasten der Krim geführte Terroranschläge der Nazihorde gewesen, welche die russischen Militärs bewegt hätten, die Strominfrastruktur zu zerstören. Letztere „Nazi-Heldentaten“ befeuerte die Arbeit nur….

          https://www.politnavigator.net/ikh-konsultiruyut-specialisty-kievskijj-ehkspert-o-kalibrovkakh-ehnergoinfrastruktury.html

          Wenn man dies- und gezielt eben nach Infos wirkliche Experten, die über die Besonderheiten gerade des ukrainischen Stromnetzes Bescheid wissen sucht, dann wird einem schnell die Strategie der Russen klar. ( Im Umkehrschluss auch die Anfälligkeit des Stromnetzes in Deutschland erschreckend bewusst. Mir, der in England lebt ist das noch bewusster, was alles aussagt über die engliche Seite der Madallie)

          ….

          1. Zum Thema Geld der Commission

            https://eu-solidarity-ukraine.ec.europa.eu/index_en

            Bisschen nach unten scrollen und man kommt auf die

            Timeline
            Im Ergebnis wird man eine erhebliche Diskrepanz zu den Zahlen des Borell feststellen.Irgendwann kommen die Selbstdenker aus Polen und Ungarn dann mal auf den EU-Haushalt und werden feststellen, dass die „VONDER LEYEN“ ihr Geld, dass man ja offiziell noch zurückhält wegen „Dies und Jenem“ ganz einfach in der Ukraine verbratemn hat. Das es futsch ist, gar nicht da…. 🙁

    1. Das ist Auslegungssache und wird je nach dem, wie der Krieg für den Westen und die USA ausgeht, dann nachträglich verhandelt.
      Im Zweifel gilt dann: Der Sieger bestimmt! Allerdings, da es ein Stellvertreterkrieg ist, wird die Ukraine überhaupt nicht gewinnen können, da es entweder das „Land-lease“ an die USA-ler zurückzahlen müssten, oder wenn die Russen Ihr Kriegsziel erreichen, wir der neue Präsident vom kollektiven Westen gleich mal vor die gesamte Rechnung gesetzt (inklusive fiktiver Reparationszahlungen), die er dann zwar kategorisch ablehnt. Aber die „ommerta“ wird bleiben…
      Die Ukrainer kapieren leider immer noch nicht, dass Sie in jedem Fall schon verloren haben, denn weder Russland, noch die USA juckt der Ausgang. Vielleicht Russland ein wenig mehr, da das Land historisch wichtig ist für Russland und auch sicherlich ein paar militärischen Sicherheitsaspekte dort eine Rolle spielen. Aber der Krieg hat nur geschafft, dass Russland sich weiter unabhängig machte und dannn dadurch sogar noch gestärkt aus diesem Dilemma hervorgeht. Dafür könnte man sich ja fast schon bei den USA bedanken, wenn die Kriegsbedingten Verluste da nicht wären..
      Einfaches Gedankenspiel. Man stelle sich die Ukraine einmal faktisch in Mexiko vor und die Russen als Kriegstreiber, welche die Mexikaner gegen die USA aufgebracht haben. Dann fängt dort ein Bürgerkrieg an und die USA fällt dort ein. Russland beliefert dann die Mexikaner mit Waffen und Geld, damit diese den Vormarsch der USA stoppen könnten… Was würde wohl passieren? Den Rest überlasse ich eurem Kopfkino… ;O)

  4. @„Nun gab EU-Chefdiplomat Borrell bekannt, dass dieses Geld offensichtlich komplett aus der EU gekommen ist, die nach seinen Angaben in diesem Jahr schon 22 Milliarden an Kiew überwiesen hat. Das bedeutet, dass die EU den ukrainischen Haushalt offenbar alleine finanziert, aus den USA kommt außer Waffen offensichtlich keinerlei Unterstützung“

    Der „Garten“ zahlt mit dem Geld der Untertanen den „Dschungel“?

    https://www.xing.com/communities/posts/der-europaeische-garten-oder-borrells-eurozentrismus-1024989682

    Die USA Tröten gerade über neuen Militärschrott für 400 Millionen, doch das sollte eigentlich nur Leihgabe sein – die erwarten, dass es irgendwann europäische Kolonien bezahlen. Jene, die sich derart überlegen wähnen.

  5. Es wäre längst an der Zeit, die EU zu hinterfragen:

    https://www.xing.com/communities/posts/ist-die-eu-mitgliedschaft-noch-im-deutschen-interesse-und-ist-die-eu-noch-reformierbar-teil-2-1024971634

    „… Eine übergriffige EU, die entweder keinen erkennbaren Nutzen oder aber geradezu anti-deutsche Politik generiert, braucht wohl niemand in Deutschland. Zu denken geben sollte indes, dass die SPD wie auch die beiden anderen Parteien am harten linken Rand, also die umlackierte SED und die andere sich derzeit stramm olivgrün gebende Gruppierung, geradezu fanatisch auf ein „Weiter so“ in Sachen Europapolitik pochen. …“

    Kürzlich las ich auf TKP.at, die EU-Ablehnung erreiche in Österreich die höchsten Werte seit 2008 – in Deutschland dürfte es ähnlich sein. Ein Skandal nach dem anderen – wie die über 4 Milliarden bestellten Impfdosen, 10 pro EU-Bürger. Green Deal soll Green-Tech-Oligarchen noch reicher machen. Jetzt wird auch noch Geld in die korrupte Ukraine gepumpt – dazu der Wirtschaftskrieg angetrieben. Höchste Zeit, die Frau mit derer Preis der Gates-Stiftung in die Wüste zu schicken.

  6. Manch Kommentar ist fast länger als der Artikel.
    Glaubt ihr wirklich, das liest jemand?
    (Außer vielleicht der arme Thomas Röper, der verantwortlich ist für die geistigen Ergüsse auf seiner Seite.)

      1. Etwa bei TE sind manche Kommentare mit Quellen schon mal interessanter als die (dort oft sehr lange) Texte. Verlinkte Artikel lese ich oft, Videos lasse ich liegen.
        Woher habe ich wohl erfahren, dass es den Anti-Spiegel überhaupt gibt?

        1. Mit sprachlich korrekt meine ich, dass wenigstens versucht wird korrektes Deutsch zu schreiben.
          Alles groß oder klein geht gar nicht. Ebensowenig wie gendern. Manchen scheint ab und zu der Kopf auf die Tastatur zu fallen.
          Und informativ liegt wohl im Auge des Betrachters.

    1. Ich hoffe dem Herr Röper nimmt das nicht überhand. Es wäre sehr schade wenn der Kommentarbereich geschlossen würde oder wenn nur noch die angenehmsten Kommentare durchkommen würden und die kritischeren Nutzer pauschal gesperrt würden.

  7. Hinzu kommt, dass die gegenwärtigen Machthaber der Ukraine von rechtsextremen Nazis kontrolliert werden, die es nur mit schamloser Unterstützung der USA geschafft haben, den gewählten pro-russischen Präsidenten der Ukraine, Viktor Janukowitsch, zu stürzen.

    Aber jeder, der es heute jemand wagt die Ukraine als einen korrupten Staat zu bezeichnen, der von Nazis kontrolliert wird, wird empört als Befürworter des „russischen Angriffskrieges“ beschimpft.

    1. @Henio
      Warum wird eigentlich immer das deutsch-assoziierte Wort „Nazis“ verwendet, um jedes Mal indirekt die antideutsche Nazi-Keule wiederzubeleben? Mit Nationalsozialismus hat das doch gar nichts zu tun. Es handelt sich allein um aggressive ukrainische Nationalisten, also Ukra-Kriminelle, oder, verächtlich, als „Ukra-Tutzis“, nur so als schmähendes Wortspiel.

      1. an fulgor:

        Viele Wörter werden mittlerweile inflationär oder missbräuchlich verwendet. „Querdenker“ z. B. war früher mal positiv gemeint.

        Äussert man sich kritisch zum Verhalten von einzelnen Juden oder den Staat Israel, gilt man als anti-semitisch.
        Spricht man die Kriminalität von Ausländern an, wird das als rassistisch gewertet.
        Findet man Politiker oder Vorschläge der AfD (in der Schweiz die SVP) gut oder diskussionswürdig,
        wird man als rechts-extrem beschimpft.
        Hat man den Corona-Hype nicht mitgemacht, war man schnell einmal asozial oder potentieller Mörder.
        Die Aufzählung ist nicht vollständig.

        Und was ist mit der Bezeichnung „Nazi“ gemeint?

        Für mich ist ein Nazi (in der Hitlerzeit), bzw. Neonazi, jemand, welcher andere Ethnien als minderwertig bezeichnet und diese unterdrücken, vertreiben oder gar ausrotten will.

        Jemand der seine eigene Ethnie als die einzig Wertvolle definiert und diese „rein“ halten will.
        Was bedeutet, dass zum Beispiel geistig und körperlich Behinderte ebenso ausgegrenzt, verfolgt oder getötet werden wie Homosexuelle, Kritiker, Sonderlinge etc.

        Ähnliches Gedankengut fand und findet sich auch in Glaubensgemeinschaften, unabhängig ob religiösen oder nicht religiösen Ursprungs.

        Letztendlich sind es alles Fanatiker, welche sich im Besitz der einzigen Wahrheit wähnen.

        Viele Menschen benutzen den Begriff Nazi höchst emotionalisiert, um ihre grösstmögliche Verachtung auszudrücken und wählen hilflos das für sie schlimmste Wort als Beleidigung. Eine Steigerung ist dann kaum noch möglich.

        Da ich bis heute nie eine Maske trug, mich nie testen liess und selbstverständlich auch nicht geimpft bin,
        wurde mir oft gesagt, ich sei asozial und egoistisch.
        Als ich die Demonstrationen gegen das Corona-Regime gut fand, war ich – genau: ein Nazi.
        Weil dort ja nur Nazis mitlaufen. Auch interessant: gibt es eine weibliche Form von Nazi?

        Liest oder hört man die Reden von W. Putin, fällt sofort auf, dass er den Begriff Nazi oder ukrainische Nazis, bezogen auf die aktuellen Ereignisse in der Ukraine nicht verwendet.

        Ich habe die von Th. Röper übersetzten Reden W. Putins, von heute an rückwärts bis zum 21.9.2022 mit dem Suchbegriff „Nazi“ durchsucht.

        Nur 2 Mal wurde ich fündig.

        Im Artikel von Th. Röper vom 01.10.2022:
        Putins Rede zu Vereinigung Russlands mit den ukrainischen Gebieten,
        findet sich der Wortstamm „nazi“ genau einmal: im Adjektiv „neonazistisch“.

        ****************************************************************************
        „Wir werden uns immer an die Helden des „russischen Frühlings“ erinnern, an diejenigen, die sich nicht mit dem neonazistischen Staatsstreich in der Ukraine im Jahr 2014 abgefunden haben, an alle, die für das Recht, ihre Muttersprache zu sprechen, ihre Kultur, ihre Traditionen und ihren Glauben zu bewahren und für das Recht zu leben, gestorben sind. “
        ****************************************************************************

        Im Artikel von Th. Röper vom 21.09.2022:
        Putins Rede zur Verkündigung der Teil-Mobilisierung im O-Ton,
        finden sich die Begriffe „neonazistisch“ und „Neonazi“ 10 Mal auf die aktuelle Situation in der Ukraine bezogen, sowie der Begriff „Nazi“ ein einziges Mal, jedoch mit Bezug auf den 2. WK.

        ******************************************************************************
        “ Die Nachfahren der Banderisten und Nazi-Strafbataillone töten Menschen, foltern sie, werfen sie ins Gefängnis, begleichen alte Rechnungen, massakrieren und foltern Zivilisten. “
        ***************************************************************************

        Er verwendet den Begriff „Nazi“ also dort, wo er angebracht und zutreffend ist. Das gilt auch für die Begriffe „neonazistisch“ und „Neonazi“.

        Er spricht auch beispielsweise nie von den Deutschen, sondern von der deutschen Regierung.
        So wie er auch glasklar zwischen Ukrainern und der ukrainischen Regierung unterscheidet.

        Eine präzise Sprache ist wichtig. In Beziehungen, im Alltag wie auch auf den grossen Bühnen dieser Welt.

        An der Art und Weise, wie sich dieser hochintelligente, weitsichtige und pragmatische Staatsmann W. Putin artikuliert, versuche ich mir ein Beispiel zu nehmen.
        Ohne mir einzubilden, dass ich jemals nur in die Nähe seines Niveaus kommen werde.

        🌺

        1. @Aletheia 1957

          Die demonstrative zur Schaustellung der SS-Insignien Wolfs-Angel, Schwarze Sonne und Hakenkreuz, sowie das demontrantive Heben des rechten Arms zum Hitlergruß rechtfertigen die ukrainischen Rechtsextreme als Nazis zu bezeichnen.

          1. an henio:

            Meinen Text wirklich gelesen? Und auch verstanden?
            Und, noch viel schwieriger: darüber nachgedacht?

            Allein der von Ihnen gewählte Begriff

            „rechtsextreme Nazis“

            zeigt deutlich, welche Wissens-Lücken Sie in der deutschen Sprache und Geschichte haben.

            Die Nazis zu Zeiten Hitlers, die National-Sozialisten waren weder links noch rechts. Sie waren Beides zugleich, haben sich ihre Weltanschauung aus beiden Extremen,
            national (patriotisch und damit der individuellen Herkunft verpflichtend, mündig und selbst bestimmt) und
            sozialistisch (alle sind gleich, alle denken gleich, der Staat reguliert und reglementiert das Dasein, der Staat entmündigt seine Bürger), billig und leicht durchschaubar zusammengeschustert und wurden darob zu Fanatikern. Verfielen der Eitelkeit, der Gier, dem Hochmut und wurden unmenschlich.

            Sehen wir dieses Gebaren in der Geschichte nach dem 2. WK, sollte man von „Neo-Nazis“ sprechen. So wie es W. Putin handhabt. Die Schwierigkeit ist, dass die Grenzen fliessend sind. Wer war noch ein Nazi und wer ist schon ein Neo-Nazi?

            Sprechen wir jedoch von der Ukraine, spätestens nach dem Zerfall der UdSSR, ist die Bezeichnung „Neo-Nazi“ oder „neo-nazistisch“ korrekt.

            Wie gesagt, meine sprachliche Richtschnur heisst W. Putin.

            Und Ihre?

            🌺

            1. @Aletheia 1957

              Natürlich steht es Ihnen frei ukrainische Vereinigungen, die die Wolfs-Angel, die Schwarze Sonne und das Hakenkreuz in ihren Insignien führen – die gleichen Insignien, die auch die SS führte – NICHT als Nazis zu bezeichnen.

              Dafür werden heute Menschen, die sich einem experimentellen Impfstoff verweigern als Rechte bezeichnet und Putin als Nazi.

              1. an henio:

                “ Natürlich steht es Ihnen frei ukrainische Vereinigungen, die die Wolfs-Angel, die Schwarze Sonne und das Hakenkreuz in ihren Insignien führen – die gleichen Insignien, die auch die SS führte – NICHT als Nazis zu bezeichnen. “

                henio:
                Es sind Neo-Nazis, nicht Nazis! Auch W. Putin wählt diese korrekte Bezeichnung! Somit kritisieren Sie auch W. Putin.
                Im Ernst jetzt?

                Entweder können Sie wirklich nicht lesen oder Sie wollen nicht verstehen, was ich schreibe.

                🌺

                1. Diese Methode gab es zuletzt durch die MA von East StratCom Task Force zu „Corona“: Putin ruft zum Impfen auf, und die Regierung, die Gouverneurin von Wowardasnoch, ist noch strenger als Maas – „Somit kritisieren Sie auch W. Putin.“

                  Nun, warum sollte man Putin nicht kritisieren? Besonders, wo der doch oft am Ende das getan hat, was seine Kritiker, unter denen auch ich, wünschten. Davon ab ist kein Russe verpflichtet, seine Ansichten bei Putin zu beziehen, und ich bin das auch nicht.

                  In diesem Falle reiten Sie allerdings auf einigen Formulierungen einer Rede herum unter Ausblendung dessen, daß Putin sich zu diesem Thema schon weit deutlicher geäußert hat. Er hat die Russophobie und die Zustände hier schon recht deutlich mit dem Hitlerreich gleichgesetzt.

                  Dazu ist Putin Staatsmann und muß berücksichtigen, daß im Westen, ganz besonders in der BRD, praktisch nichts über die Nazizeit bekannt ist. Die Geschichte wurde um ein gewisses Grundgerüst, das sich nicht weglügen ließ, komplett neu gefaßt.

                  Diese Rede war nun auch für hier bestimmt, und sollte auch hier verständlich sein. Außerhalb der EU-Blase werden heute zunehmend Neonazismus und Neokolonialismus als ein und das Selbe gesehen, als die aktuellen Erscheinungsformen des Nazismus.

                  Der Akteur, der am häufigsten als Nazi benannt wird, ist übrigens Macron, wegen des französischen Neokolonialismus, von Afrikanern.

                  Es scheint Ihr Ziel, Nazis davor schützen zu wollen, als Nazis bezeichnet zu werden, da sie das als diskriminierend empfinden wegen des schlechten Rufes, den dieser Name inzwischen hat.

        2. @ Aletheia 1957

          „Für mich ist ein Nazi (in der Hitlerzeit), bzw. Neonazi, jemand, welcher andere Ethnien als minderwertig bezeichnet und diese unterdrücken, vertreiben oder gar ausrotten will.“

          Das ist ein von der EU und East StratCom Task Force verbreitete Geschichtslegende. In der Frühzeit, als die Nazis noch keinen besonderen Schaden angerichtet hatten, gab es solche Ideen. Die wurden aber spätestens nach der Machtergreifung abserviert.

          Die Nazis waren explizit antinationalistisch. „Arisch“ war als „deutschblütig oder gleichgestellt“ definiert. Gleichgestellt waren die „europäische Völkerfamilie“, aber auch Japaner, Inder, Türken, Araber. Russen dagegen nicht, als „Steppenvolk“ oder „Innerasien“.

          Ich kenne die Nazis sehr gut, da ich unter ihnen aufgewachsen bin. 20% + der mittleren Alter waren ja Nazis, die sich den neuen Verhältnissen angepaßt hatten. In den gehobenen Milieus war der Anteil der Nazis noch weit größer.

          Heute kann man Nazis als die Anhänger, Unterstützer, Propagandisten und Hintermänner des Kiewer Naziregimes definieren. Also jeden, der einen zu „Ukraine“ mit den Lügen aus der Glotze traktiert. Das macht es einfach, denn da sind fast alle, deren Bezüge zur Naziideologie ansonsten schwerer darzulegen wären, mit dabei.

          1. an John Magufuli:

            Wenden Sie sich bitte mit Ihrem Anliegen doch an W. W. Putin und belehren Sie ihn.
            Damit er in seinen Reden nicht immer fälschlicherweise von Neo-Nazis statt von Nazis spricht, wenn er

            “ die Nachfahren der Banderisten und Nazi-Strafbataillone “

            meint.

            Vielleicht sieht er ja seinen „Irrtum“ ein und ändert seine Wortwahl in seinen noch kommenden Reden, nachdem er von Ihnen erleuchtet wurde.

            Ironie off.

            🌺

            1. Neonazis sind eine Variante der Nazis, oder möchten Sie aus der Unterscheidung schließen, Neonazis seien keine Nazis?

              Die Banderisten sind allerdings tatsächlich ein Sache für sich. Sie gehörten zum faschistischen Spektrum und standen in Sachen „Nazimethoden“ dem Original um nichts nach.

              Allerdings waren es tatsächlich Ultra-Nationalisten, und daraus ergaben sich schnell Konflikte mit Hitlers Nazis. Bandera kam deshalb zeitweise in „Ehrenhaft“. Bandera wollte eine unabhängige Ukraine als gleichwertigen Staat innerhalb des „Neuen Europa“. Hitler wollten den „Reichsgau Galizien“, den „Gotengau“ (Krim und Hinterland) und den Donbass für das Reich haben und dem Rest bestenfalls eine Art Pseudostaatlichkeit gewähren.

              Ein Teil der Banderisten ist damals als Kollaborateure zu den Nazis gewechselt, Strafbatallione und SS. Damit begannen die Unterschiede, sich aufzulösen. Das heutige Kiewer Regime hat sich in die Rolle als bestenfalls halbsouveräner Hinterhof des „Neuen Europa“ gefügt und steht dem Nationalsozialismus näher als Bandera. Von dem bleibt der Mythos, der nach Art des Social Engineering zum Zwecke der Spaltung, Ausgrenzung, der Simulation nationaler Größe und dem Aufbau der Feindschaft gegen die Russen recycled wurde.

              Der endemische Banderismus diente zwar als Grundlage des ukrainischen Neonazismus, aufgebaut und an die Macht gebracht wurde der aber von unserer „Wertegemeinschaft“. In der Ukraine gibt es kleine Nazikämpfer, Nazissen und Quislinge. Die eigentlichen Nazis, die Drahtzieher, Hintermänner, und deren Anhänger, sind hier. Deshalb steht eine Entnazifizierung Europas im Raume.

      2. @fulgor

        Ich muss Ihnen widersprechen, die ukrainischen Rechtsextremen haben sehr wohl mit dem Nationalsozialismus etwas zu tun, sie berufen sich auf Bandera, der den deutschen Sonderkommandos bei ihren Verbrechen – insbesondere bei ihren Juden-Morden – half, außerdem benutzen sie die Wolfs-Angel, die Schwarze Sonne der SS und öfter oft das Hakenkreuz, alles Nazi-Insignien.

        Die ukrainischen Nazis feiern Bandera auch heute ganz offen, die deutschen Politiker und Medien wissen das alles und sie schauen weg, dabei muss ich aber Deutschland in Schutz nehmen, denn die anderen westlichen Nato-Staaten – vor allem die USA und Großbritannien – stehen Deutschland darin nicht nach.

        Jetzt habe ich eine private Frage an Sie: Hat die Comic-Figur „Fulgor“ aus den 1950-er Jahren Sie zu Ihrem Nick-Namen angeregt?

        1. @Henio
          Ja. „Fulgor“ entsprach meiner damaligen Vorliebe für Zukunftsromane. Fulgor bedeutet im Lateinischen: Ruhm, Glanz, Blitz.
          Was den Nazi-Begriff betrifft: Wenn ich dieses Wort höre, bekomme ich immer ein flaues Gefühl in der Magengegend, weil ich mich als Deutscher damit getroffen fühle. Das möchte ich loswerden, vermeide diesen Begriff, der inflationär auf jegliche Oppositionelle angewendet wird.
          Die russischen „Walter“-Militärs werden verdammt, die Banderas-Kriminellen dagegen werden medial von unserer Lügenpresse stillschweigend akzeptiert.

          1. @fulgor

            Die Idee in den Fulgor-Heften einer Invasion vom Mars stammte vom englischen Schriftsteller Herbert George Wells, der damit zeigen wollte, wie den Menschen in den Kolonien zumute war, die von einer technisch überlegenen Macht unterdrückt werden, ich bin immer noch ein Fan von SF-Geschichten.

            Was die „Nazi-Keule“ betrifft, so braucht sich kein Deutscher, der kein Nazi ist, angesprochen zu fühlen, es gab zahlreiche Deutsche und Österreicher, die aktive Gegner der Nazis waren, und es gab noch mehr Gegner, die die Nazi-Natur durchschauten.

            Ein Beispiel ist Berthold Beitz, den ich nicht mochte, weil ich ihn für den Inbegriff eines eitlen Kapitalisten hielt, was ich aber nicht wusste war, dass er hunderten von Juden das Leben im 3. Reich rettete.

            Leute wie Beitz waren sicher keine Nazis und sie fühlen sich bestimmt nicht angesprochen wenn von Nazis die Rede ist.

  8. „[…] die Ukraine auf ihrem Index aktuell auf Platz 122 von 180 Ländern führt. Die Korruption in der Ukraine hat das Niveau afrikanischer Staaten, denn sie steht auf einer Stufe mit Swasiland und ist eingerahmt von Ländern wie Gabun, Niger und Sambia.“

    Warum wird diese Liste hier eigentlich schon wieder als Argument genutzt? Laut der verlinkten Liste ist die Korruption in Swasiland, Gabun, Niger, Sambia und auch in der Ukraine weniger ausgeprägt als in Russland.

    1. an kritischer Nachfrager:

      Alle Staaten sind korrupt und sie gehören alle auf Platz 1.

      Der Unterschied ist lediglich der, dass einige Staaten, wie z. B. die Schweiz und viele andere Länder des Werte-Westens, geschickter sind und nach aussen ein nur leicht graues Westchen tragen, nicht zuletzt wegen den ebenfalls korrupten MSM.

      Wo hingegen es anderen Staaten völlig egal ist und die Korruption offen zur Schau gestellt wird. Oder sie sind zu blöd, es zu verbergen. Und da sind dann die MSM des Werte-Westens an vorderster Front dabei, um ihre Konsumenten mit „gut recherchierten“ Artikeln „objektiv“ und „Fakten basiert“ zu füttern.

      Die unterschiedliche Betrachtung führt dann noch dazu, dass man bei einigen Staaten beide Augen ganz fest zudrückt oder einfach den Mund hält, um nicht selber an den Pranger gestellt zu werden, bei anderen Staaten hingegen zeigen genau die vorgenannten Länder mit dem Finger auf andere Staaten. Diese sind meistens auf den Kontinenten Afrika und Südamerika verortet.

      🌺

  9. Wo all das Geld hingekommen ist?
    Das Geld ist unwiederbringlich verloren!

    Die Gaspreisexplosion setzte im Dezember 2021 ein. Seitdem haben dt. Rentner keinerlei Unterstützung/Ausgleich für die grottenschlechte Politik bekommen, nicht einen Eurocent. Arbeitnehmer waren da glücklicher, mussten diese Beträge aber versteuern. Auch Hartzer erhielten Gelder, und die ukrainischen Flüchtlinge sogar brutto für netto. Kein Wunder, dass man den Regierenden die Pest an den Hals wünscht.

      1. gibt ja bald eventuell auch für Rentner 300 Euro,
        und ab Juli 2023 in den westlichen Besatzungszonen „spürbare“ (O-Ton Heil) 3,5% mehr, ehemalige SBZ sogar 4,2%.
        Das wären ja nur rund -7% zur aktuellen geschönten Inflation.

        Der vom dicken Heil wieder eingeführte Nachholfaktor 2022 brachte 0,65% weniger Rentenerhöhung in den westlichen Zonen, 2021 Nullrunde. Schwamm drüber….

        1 Mio. Ukros mit SUV, mit mind. 1.500 Euro mtl. Bedarf, macht 1,5 Mrd. monatlich. Sanktionsfreies Bürgergeld +11%, ÖD fordert 10,5% und mindestens mtl. +500 Euro….muss ja alles finanziert werden…da bleibt halt nix für alte schon länger hier Lebende.

  10. Als ehemaliger Sozialdemokrat,als diese noch für Friedenspolitik und Interessensvertreter der fleißig Arbeitenden stand , bin ich entsetzt, wie das Geld der Steuerzahler durch nicht gewählte Eurobürokraten in einen korrupten Staat versenkt wird und eine Verlängerung des Krieges,einzig zum Nutzen des militärischindustriellen Komplexes der USA ,mit vielen Opfern und einer Verarmung der europäischen Bevölkerung bewusst gefördert wird .

  11. Noch so ein Witzbold: ja fließen denn Deutsche und EU Steuergelder nach Russland so wie in die Ukraine die dann dort verschwinden? Was innerhalb Russland passiert interessiert doch nicht. In Afrika ist es wie in der Ukraine da wird das Geld der deutschen Steuerzahler versenkt

    1. Sie haben anscheinend meinen Kommentar nicht verstanden; ich kritisiere den verschwenderischen Umgang von Steuergeldern durch das EU Regime für die Ukraine.Halte das nicht für witzig ,sorry .

  12. Die Bellizismus-Methoden, mit den wir in den Weltkrieg gehetzt werden – und in die Verarmung getrieben:

    https://www.xing.com/communities/posts/fehleinschaetzungen-wir-muessen-uns-ehrlich-machen-1024989718

    „… Es darf auch kein Tabu sein, über den Fortbestand der Sanktionen nachzudenken. Sie sind keine Naturereignisse wie etwa Lawinenabgänge, Hochwasserfluten oder Hungersnöte, sondern politische Konstrukte. Infolgedessen sind sie auch jederzeit durch politische Entscheidungen wieder rücknehmbar. Das gilt dann, wenn erkennbar wird, dass Sanktionen ihren Zweck nicht (mehr) erfüllen oder – schlimmer noch – das eigene Land mehr schädigen als den eigentlichen Sanktionsadressaten …“

    Der Wirtschaftskrieg-Ausstieg muss im Westen wohl noch lauter gefordert werden.

    1. Mit den Sanktionen ist das so ein Problem, die USA führen sie ein, stellt man fest, sie schaden den USA werden sie abgeschafft, das geht ganz schnell.
      Die EU beschließt unter dem Deckmantel, die ist stark durch Ihre Einigkeit die Sanktionen relativ zügig. Geht es darum, sie ab zu schaffen, bräuchte man aber auch eine Einstimmigkeit. Man hat aber einige Länder (Polen und das Baltikum) die, sagen wir mal, gute Beziehungen zur Hauptkolonialverwaltung der USA in London (Wie schnell Boris in Kiew sein konnte, hat man mehrmals gesehen. Und das NO aus der kleinen Gasse in London ist er unerschütterlich, also kommt aus Warschau dazu immer auch ein NO und ein nein reicht und die Sanktionen bekämpfen die EU vielleicht bis zum Polexit, zur Zahlungsunfähigkeit der EU oder so ähnlich. Schließlich will ja UK, das auch die EU schwach ist, wenn man selbst schon bis zum Hals in der Sch—- steckt.

  13. man muss schon sagen mit den Sanktionen sinds auf jeden Fall schneller als mit der Katastrophenhilfe im Ahrtal… und das Geld ist schneller in der Ukraine als im Ahrtal obwohl das Ahrtal 2000km näher ist als die Ukraine… wie sagte die Baerbock: „wir werden jedem in der Ukraine helfen damit niemand in der Ukraine frieren muss“aber Frau Baerbock für die Deutschen im Ahrtal gilt das sicher nicht…

  14. ….Russland sollte seine „Sonderoperation“ in der Ukraine, nur soweit beschleunigen, um erst mal sämtliche Gebiete des ehemaligen „Neurussland“ zu befreien.. ..damit kommen diese Menschen aus dem „Ukro – NATO – Bandera – Kerker“… …für den „Rest“, ist es nicht so eilig ??.. …wird aber durch den „Stromausfall“ sich alleine beschleunigen !!..🤣😈

  15. wenn man bedenkt,
    dass die Staatseinahmen der Ukraine 2020 rund 30 Mrd. Euro betrugen (1,1 Bio UAH zu heutigem Kurs in Euro 0,02725),
    die mutmaßlich für die russisch annektierten Gebiete nada mehr zahlen, 10 Mio. Menschen aus dem Land abgewandert sind,
    dann lassen die sich mit den 22 Mrd. entspannt komplett extern finanzieren. Waffen kommen ja kostenfrei onTop. So gehts…aber das Erwachen kommt irgendwann. Nix gibts aus dem Wertewesten umsonst.

    In 2021 galt die Ukr. im Wertewesten noch als korrupt:
    https://www.sueddeutsche.de/meinung/ukraine-korrupt-wie-eh-und-je-1.5217924

    .

  16. Könnte man das viele Geld nicht besser bei uns einsetzen, denn s ist erst bekannt geworden das eine Ministerialbeamten 60 oder 70Milionen EU-Gelder zum Kauf von Splitterschutzwesten Scheinfirmen gegründet hat und dann das Geld gestohlen hat, wieso sagt die EU nix dazu denn das Geld, soweit ich das verstanden habe, hätten diese Westen der Bevölkerung zugutekommen sollen, also das Bestehlen ihr Volk in schweren Zeiten und als Belohnung bekommen die noch mehr Geld. das ist wie bei Corona, da wurden ja auch zig Milliarden an Steuergeldern gestohlen oder was wurde aus der Allianz zum Kauf von Impfstoffen für Lander die sich das nicht leisten können, da wurden ja auch sehr viel Geld gesammelt und passiert ist nix, also wohin ist das Geld wohl geflossen, wurde mich nicht wunder das sie es umgeleitet haben in die Ukraine, wieso bekommen die Ukrainischen Politiker so viel Geld vom Westen, was haben die getan das sie so belohnt werden, denn der Westen kann auch anders das haben wir ja alle gesehen wo das Geld gestoppt wurde weil sie was nicht getan haben

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