Kriegspropaganda

Die Geburtsklinik in Mariupol: Interview mit Marianna veröffentlicht

Die angebliche Bombardierung, oder der angebliche Beschuss, der Geburtsklinik in Mariupol ist ein umstrittenes Thema. Nun hat die (möglicherweise unfreiwillige) "Hauptdarstellerin" ein Interview gegeben.

Zur Erinnerung werde ich zunächst noch einmal auf die Kontroverse um den Vorfall mit der Geburtsklinik in Mariupol eingehen. Die Ukraine und westliche Medien haben gemeldet, dass Russland am 9. März eine Geburtsklinik in Mariupol bombardiert habe. Russland bestreitet das, weist aber darauf hin, dass die Klinik von Soldaten zu einem Militärstützpunkt umfunktioniert worden sei und dass dort Kämpfer des Asow-Regimentes die verbliebenen Zivilisten im Krankenhaus und in den umstehenden Häusern als menschliche Schutzschilde missbraucht haben, indem sie die Geburtsklinik zu einem militärischen Objekt umfunktioniert und Soldaten und Waffen dort hingebracht haben.

Der Vorfall und die Kontroverse

Ich habe am 10. März einen Artikel darüber geschrieben und behauptet, dass eine Bloggerin namens Marianna auf den Aufnahmen zu sehen und mehrere Rollen spielt. Außerdem habe ich das Video, dass zu dem Vorfall veröffentlicht worden ist, als Inszenierung bezeichnet.

Auf den Nachdenkseiten gab es dann eine lebhafte Diskussion darüber und es wurde gesagt, dass ich mindestens in einem Punkt falsch liege, weil das Mädchen auf der Bahre – anders als von mir behauptet – nicht Marianna sei. Ich habe mich dazu am 16. März in einem weiteren Artikel geäußert. Meine Kernthese war, dass es möglich ist, dass Marianna nicht die junge Frau auf der Bahre ist, dass aber das Video trotzdem eine Inszenierung ist, weil es darin zu viele Ungereimtheiten gibt. Ein Leser der Nachdenkseiten hat das Video noch wesentlich genauer analysiert als ich und noch weit mehr Ungereimtheiten gefunden. Seine Analyse finden Sie hier.

In dem umstrittenen Video ist unter anderem in mehreren Einstellungen zu sehen, wie die Frau auf der Bahre über das Gelände getragen wird und man kann erkennen, dass es dabei Schnitte gab und dass die Bahre in verschiedenen Einstellungen von verschiedenen Männern getragen wird. Die Darstellung von der eiligen Rettung der Frau ist also offenbar falsch, denn sonst hätte man nicht im eiligen Lauf zum Krankenwagen mehrmals die Träger der Bahre ausgetauscht. Aber es gibt noch weit Hinweise darauf, dass das Video inszeniert wurde.

Наслідки авіаудару по дитячій лікарні та пологовому в Маріуполі

Nun hat Marianna ein Interview gegeben und ich habe ihre Aussagen komplett übersetzt. Bei Übersetzungen aus dem Russischen kann man nicht immer wörtlich übersetzen, weil russische Wortspiele und Formulierungen auf Deutsch merkwürdig und missverständlich wären. Man muss beim Übersetzen den Sinn des Gesagten erfassen und wiedergeben. Ich weise auf diese Problematik hin, weil ich bei dieser Übersetzung so nahe wie möglich an Mariannas Formulierungen geblieben bin. Sie ist offensichtlich noch aufgeregt, daher klingt manches etwas „holperig“, und ich habe versucht, nicht nur den Inhalt des Gesagten rüberzubringen, sondern auch die Art und Weise, wie sie es formuliert hat.

Бьюти-роженица Мариана из Мариуполя дала интервью

Im Anschluss an die Übersetzung werde ich noch einige Gedanken und Informationen hinzufügen.

Beginn der Übersetzung:

Mein Name ich Marianna Vishemirskaya. Vor dem Krieg habe ich in Donezk, genauer gesagt in Makeevka, gelebt. Ich habe meinen Mann kennengelernt, wir haben beschlossen, zusammenzuleben und zu heiraten. So bin 2020, unmittelbar vor der Quarantäne (Anm. d. Übers.: Gemeint ist Covid), als die Grenzen geschlossen wurden, nach Mariupol gekommen.

Die meisten dachten, dass nichts schlimmes passieren würde – naja, irgendwas würde passieren -, aber dass wir das alle überleben würden. Aber als das immer mehr gewachsen ist, begannen die Menschen panisch zu werden. Wegfahren war schon nicht mehr möglich, sie haben keinen rausgelassen. Die Frau eines Freundes meines Mannes versuchte rauszukommen, sie ist bei Saporischschja auf eine Mine gefahren und explodiert.

Am 2. März wurden Strom und Wasser vollkommen abgeschaltet, Gas gab es wohl noch ein paar Tage, dann war auch das weg uns es war nichts mehr.

Am 6. März beschlossen wir zu gehen, denn ich war fast soweit. Wir sind in die Geburtsklinik gefahren, man hat uns aufgenommen, uns nicht abgewiesen. Wir sind in die Geburtsklinik Nummer 3 gegangen, denn woanders konnte man nicht hin. Die Geburtsklinik Nummer 2 hat niemanden aufgenommen. Die Geburtsklinik Nummer 1 war die modernste da, aber da sagte man, man hält dort niemanden auf, es könne nach Hause gehen, wer will. Etwas später kamen sie und sagten, dass man nicht nur gehen könne, sondern dass man gehen müsse. Das haben sie damit begründet, dass jetzt Soldaten kommen, die sich da einrichten, weil da eine Solarbatterie ist.

Sie haben alle in die letzte funktionierende Geburtsklinik gebracht, dort gab es nur eine kleine Batterie für die Beatmungsgeräte für Säuglinge. Die Jungs, also die Männer der Gebärdenden, blieben im Keller und lebten da.

Auf der Straße war eine Feldküche, die von den gleichen Jungs aufgestellt war und wohin die Leute aus den Häusern brachten, was sie hatten, damit die was zu essen hatten. Sie haben da Essen und Tee gekocht. Da war so ein Metallfass, in dem sie Wasser und so weiter gekocht haben.

Die Soldaten haben gar nicht geholfen. Die Soldaten sind angekommen, die sind einmal gekommen und haben gefragt: „Gebt uns Essen“ und denen wurde gesagt, „welches Essen? Das ist alles für die Schwangeren“ aber die haben gesagt, „wir haben fünf Tage nichts gegessen“ und sie haben unser Essen genommen und gesagt „Ihr kocht Euch noch was“

Als die Explosion passiert ist, haben wir keine Schüsse gehört. Wir haben nachts völlig ruhig geschlafen. Am 9. März haben wir gehört, wie ein Geschoss explodiert ist. Ich habe mir instinktiv eine Decke übergeworfen und da hörte ich das zweite Geschoss. Ich habe ein paar Scherben abbekommen, die mich an Nase, Lippe und Stirn getroffen haben. Aber das war nichts Ernstes, nur oben war es etwas tiefer und es lief mir über das Auge und die Wange.

Als die zweite Explosion krachte, hat man uns in den Keller evakuiert. Dann haben wir diskutiert, ob das ein Luftangriff gewesen ist. Später stellte sich heraus, dass es kein Luftangriff gewesen ist, dass sich unsere Meinung bestätigte, denn wir hatten nichts gehört und die anderen auch nicht. Die sagten, es sei ein Geschoss eingeschlagen. Bevor die zwei Explosionen krachten gab es keine anderen Explosionen.

Wir saßen da vielleicht fünf oder zehn Minuten, da kam nichts mehr. Dann kamen die Soldaten und sagten, sie seien bereit, uns zu evakuieren. Ich ging als letzte, mir wurde gesagt, das muss nicht genäht werden es ist nicht tief, das blutet noch ein wenig, dann hört es von selbst auf.

Ich stand da 15 Minuten und habe mir das Gelände angeschaut, also mit einem Auge, wie man so sagt, und habe mir die Fenster angeschaut. Dann drehe ich mich und da steht ein Soldat mit Helm. Ich beobachte ihn und sehe, dass er da was in der Hand, dass er filmt. Ich habe ihn darum gebeten, dass er mich nicht filmt, da hatte ich keine Lust zu und ich wollte auch nirgendwo auftauchen, das brauchte ich wirklich nicht. Das war nun wirklich nicht der richtige Zeitpunkt.

Er sagte „gut“ und ging weg. Und als wir dann gingen, stand im Erdgeschoss der gleiche Reporter und begann, mich zu filmen. Da sagten schon die Jungs, dass er nicht filmen soll, er hat sie ignoriert. Wir haben das wiederholt und er ist gegangen.

Mein Mann hat sie genauer beobachtet, denn sie kamen auch am nächsten Tag. Sie sagten, sie seien von Associated Press. Sie hatten Helme, irgendeine Aufschrift, die ehrlich gesagt gar nicht gelesen habe, aber mein Mann hat es gelesen, weil er am nächsten Tag bei mir war.

Die waren sofort da, wegen der Fotos, die ich gesehen habe, als ich bereits in Sicherheit war und verstanden habe, was überhaupt vorgeht. Die Fotos mit mir in anderer Kleidung auf der Trage, das war nicht ich, das war ein Mädchen, das gestorben ist. Sie wurde als erste weggetragen, denn sie war in einem sehr ernsten Zustand. Sie und ihr Kind konnten nicht gerettet werden. Sie wurde ins Krankenhaus gebracht, aber weder sie noch das Kind haben überlebt. Ihr Mann hat auf Knien geweint, der Mann hatte alles verloren, seine Familie gab es nicht mehr.

Das war das Mädchen, das war nicht ich. Ich wurde nicht umgezogen und nicht geschminkt.

Ich gehe davon aus, dass die sofort da waren. Wir brauchten zwei oder drei Minuten, um in den Keller runterzugehen und dann haben wir da vielleicht zehn Minuten gesessen. Also das waren 12 Minuten und sie wurde schon auf der Bahre weggetragen. Und dabei wurde sie schon fotografiert, die waren also schon da, davon gehe ich aus.

Wir wurden in die 17. Region ins Krankenhaus gebracht. Als die kamen, hatte ich schon meinen Kaiserschnitt gehabt. Die kamen am nächsten Tag. Ich habe sie gesehen und sagte zu meinem Mann, die haben mich fotografiert, weil das die gleichen Jungs waren. Sie haben mir Fragen gestellt: Wann, was, wo?

Ich sagte so und so, ob es einen Luftangriff gegeben habe, ich sagte, es gab keinen, niemand hat etwas gehört, auch die nicht, die auf der Straße waren.

Und jetzt, ich sagte es schon, bin mehr oder weniger in Sicherheit, bin ich ins Internet gegangen und habe als erstes all die Interviews gesucht. Ich habe alles mögliche gefunden, aber das Interview konnte ich nicht finden. Ob es im Netz war oder nicht, weiß ich nicht. Aber alles andere habe ich gefunden, nur das nicht.

Ende der Übersetzung

Das humanitäre Völkerrecht

Das humanitäre Völkerrecht verbietet die Bombardierung von zivilen Zielen und es verbietet, zivile Objekte zu militärischen umzuwandeln, indem man Soldaten und Waffen in oder nahe an ein ziviles Objekt (Schule, Krankenhaus, etc.) bringt. In dem Augenblick, in dem ein ziviles Objekt auf diese Weise missbraucht wird, wird es zu einem militärischen Objekt und damit zu einem legitimen Angriffsziel, auch wenn dabei Zivilisten gefährdet werden. Natürlich ist in einem solchen Fall die Verhältnismäßigkeit zu abzuwägen, und die Frage, was wann unter welchen Umständen verhältnismäßig ist, wird eine Streitfrage bleiben.

Aber Marianna bestätigt eindeutig, dass ukrainische Kämpfer die Geburtskliniken von Mariupol mit Soldaten besetzt haben und sie damit zu militärischen Zielen für die russische Armee gemacht haben. Sie bestätigt damit die russischen Vorwürfe, die ukrainischen Streitkräfte, und vor allem Nazi-Bataillone wie Asow, würden Zivilisten als menschliche Schutzschilde missbrauchen, was ein Kriegsverbrechen ist.

Mariannas Interview

Um das Interview von Marianna zu verstehen, ist es wichtig, zu wissen, wo sie sich aufhält. Aber ihr Aufenthaltsort (zumindest mir bisher) unbekannt.

Wenn sie sich auf ukrainisch kontrolliertem Gebiet aufhält, hat sie Unannehmlichkeiten (oder sogar Bestrafung) zu befürchten, wenn ihre Version die russischen Angaben stützen. Wenn sie in russisch kontrolliertem Gebiet ist, hätte sie im Falle einer Beteiligung an einer Inszenierung eine Haftstrafe zu befürchten.

Wenn Marianna die Wahrheit sagt, dann ist sie nur zu bemitleiden, weil sie unfreiwillig Teilnehmerin der Aktion geworden ist. Damit wäre sie in einer Situation, in der – egal, was sie sagt – alles gegen sie ausgelegt werden und zu harten Bestrafungen führen kann.

Es wäre daher für das Verständnis nicht unwichtig, zu wissen, wo sie sich aufhält, weil man dann besser verstehen kann, von welcher Seite sie (möglicherweise) unter Druck gesetzt wird.

Was das für meine bisherigen Interpretationen bedeutet

Wenn wir davon ausgehen, dass Marianna zumindest im Großen und Ganzen die Wahrheit sagt, dann war der Vorfall bei der Geburtsklinik keine Inszenierung mit Schauspielern. Es war – wenn ihre Aussagen stimmen – noch zynischer, denn es wurden zwei Explosionen herbeigeführt und die Opfer wurden für die Propaganda missbraucht. Für eine Inszenierung des Vorfalls sprechen erstens die vielen Ungereimtheiten in dem Video und zweitens die Tatsache, dass Reporter von Associated Press (AP) sofort vor Ort waren und von Beginn an gefilmt und fotografiert haben, auch gegen den ausdrücklichen Willen der Betroffenen, wie Marianna sagt.

Ich habe das Video von vorneherein als inszeniert angesehen, denn es beginnt mit einer Szene auf einer menschenleeren Straße, bei der ein Mann rein zufällig ausgerechnet in die Richtung filmt, in der sich dann eine Explosion ereignet. Nach meiner Interpretation waren die Leute von AP (ob sie echte AP-Reporter waren oder nicht, ist nebensächlich) vor Ort und standen bereit, um die Explosion und ihre Folgen bei der Klinik zu filmen.

Meine Interpretation war bisher, dass das Video komplett inszeniert war und dass die Opfer ihre Rollen nur gespielt haben. Wenn Mariannas Aussagen stimmen, dann sieht es so aus, dass die Explosionen zu einem vorher bekannten Zeitpunkt herbeigeführt worden sind, damit das Team von AP von Anfang an alles filmen und fotografieren konnte. Die Opfer wären dann echte Opfer gewesen, denen gar nicht bewusst war, dass sie Teil einer Propaganda-Inszenierung gewesen sind und deren Tod oder Verletzung die Organisatoren der Aktion bewusst in Kauf genommen haben.

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Autor: Anti-Spiegel

Thomas Röper, geboren 1971, hat als Experte für Osteuropa in Finanzdienstleistungsunternehmen in Osteuropa und Russland Vorstands- und Aufsichtsratspositionen bekleidet. Heute lebt er in seiner Wahlheimat St. Petersburg. Er lebt über 15 Jahre in Russland und spricht fließend Russisch. Die Schwerpunkte seiner medienkritischen Arbeit sind das (mediale) Russlandbild in Deutschland, Kritik an der Berichterstattung westlicher Medien im Allgemeinen und die Themen (Geo-)Politik und Wirtschaft.

61 Antworten

  1. Propaganda-Inszenierung… – so wird es wohl sein… – denn für eine „echte Bombardierung“ gibt es zuviele Fehler in der Geschichte – angefangen mit dem leergeräumten Gebäude ohne Inventar, den fehlenden Scherben/Trümmern, dem fehlenden Personal, den fehlenden Patienten, keine Rettungsfahrzeuge etc. – es hätte Panik oder sowas Ähnliches herrschen müssen – nichts Dergleichen ist zu sehen. 😋😎

      1. Im Originalvideo wurde ja auch ein sehr beeindruckende Krater im Hof der Klinik gezeigt. Jede Art von Geschoss/Explosion hinterlässt typische Muster … Außerdem hat man noch die Geräuschbeschreibung der Augenzeugin. Beides – es gibt genügend Lerndatensätze für eine KI – kann man für eine Identifizierung nutzen.

        1. …naja – „KI“ – wir verlassen uns da eher auf Erfahrung und ruhig-sachliche, akribische Beweisaufnahme – das „Terminator-Zeitalter“ wird von uns nicht forciert… 😉

          1. #Vlad Tepes
            „ruhig-sachliche, akribische Beweisaufnahme“
            – sachlich (im Sinne von objektiv/neutral) gibt es im Journalismus NICHT!
            – akribisch (im Sinne von umfangreich/nahezu vollständig) ist quasi unmöglich

            Ab einem gewissen Komplexitätsgrad reichen menschliche Intuition und Erfahrung alleine nicht mehr aus. KI bietet hier eine Lösung!

        2. Die Informationslage ist zu widersprüchlich. Es gab offenbar mehrere Eplosionen, richtige, die die Klinik stark beschädigt haben und dekorative für die „Weißhelme“. Ein Teil der Schäden wurde von Leuten, die sich mit so etwas auskennen, einer Totschka U zugeordnet. Totschka U werden in diesem Krieg nur von der ukrainischen Armee eingesetzt. Die russischen sind nicht mehr im Einsatz, da veraltet.

          Nun wurde das Nazihauptquartier in Mariupol im Rahmen einer internen Auseinandersetzung von einer Totschka U der ukrainischen Armee getroffen, nach Meldungen vom 4. März. Dabei sind 20 Nazis zum Führer gefahren. Wie das alles zusammenpaßt und wie das wirklich war kann nur die Volksmiliz aufklären, die hat gerade aber Wichtigeres zu tun.

          Man hat also ein Nazihauptquartier, 20 tote Nazis durch „friendly fire“, „Weißhelm-Videos“ und eine sehr zweifelhafte Schilderung von „Marianna“. Weshalb wird darum eigentlich so ein Gedönse gemacht? Seit dem Putsch 2014 haben die ganz andere Dinge angerichtet.

        3. Ukrainische Streitkräfte beschießen Hauptquartier der Asow-Spezialkräfte in Mariupol
          Ukrainische Truppen haben das Hauptquartier des ukrainischen Asow-Spezialkommandos in Mariupol mit einem taktischen Raketensystem Totschka-U beschossen, mehr als 20 Asow-Kämpfer wurden dabei vernichtet. Dies meldete der Telegram-Kanal der Donezker Volksmiliz:
          „Das Hauptquartier des Asow-Spezialkommandos im Südwesten von Mariupol wurde von einem Totschka-U-Raketenabwehrsystem der ukrainischen Streitkräfte getroffen. Mehr als 20 Kämpfer und zehn Ausrüstungsgegenstände wurden bei dem Angriff zerstört.“
          Grund dafür waren offenbar Widersprüche zwischen der Führung der ukrainischen Streitkräfte und dem nationalistischen Regiment Asow. Die Asow-Gruppe verweigerte die Unterstellung unter die ukrainische Armeeführung und die Koordination ihrer Aktionen mit der Armee.
          Zuvor war Generalleutnant Juri Sodol, der Kommandeur der ukrainischen Militärgruppe Ost, bei einem Zusammenstoß zwischen dem ukrainischen Militär und dem Asow-Regiment tödlich verwundet worden. An einem der ukrainischen Kontrollpunkte wurde auf sein Auto geschossen.
          – RT DE – Live Ticker

          Ukrainian army’s missile hits nationalist battalion’s headquarters in dispute
          The nationalist battalion Azov refused to obey orders from and coordinate actions with the Ukrainian army’s command, deputy commander of the DPR militia Eduard Basurin informed

          DONETSK, March 4. /TASS/. The Ukrainian army’ conflict with the nationalist detachment Azov has resulted in a missile strike against the nationalists’ command center in the southwest of Mariupol, the deputy commander of the Donetsk People’s Republic’s militia, Eduard Basurin, told a news briefing on Friday.

          „Contradictions between the Ukrainian army’s command and the nationalist groups have developed into a direct confrontation. After the commander of the operational tactical group East, Lieutenant General Sodol, suffered lethal wounds in a clash with Azov militants, who also refused to obey any orders from and coordinate operations with the Ukrainian army’s command the headquarters of the special purpose detachment Azov in the southwest of Mariupol was hit by the Ukrainian army’s missile Tochka-U,“ he said.

          Basurin also said on the Rossiya-1 television channel that the Tochka-U missile, fired by the Ukrainian army, destroyed 10 vehicles and left 20 soldiers of the Azov detachment killed.

          Earlier, Basurin said that according to DPR intelligence sources, General Sodol had suffered serious wounds due to uncoordinated actions by the regular army and Azov nationalists. The commander’s vehicle came under fire while passing a road block.

          – ТАСС – Телеграфное агентство Советского Союза
          https://tass.com/world/1416593

    1. Rettungsfahrzeuge im Einsatz können so aussehen

      https://twitter.com/spriter99880/status/1509487630643343361?cxt=HHwWgsC9lZTA4_IpAAAA

      und falls den Detonation – Fachkräften hier im Forum mancher Knall komisch vorkommt könne es vllt daran liegen

      „Eine weitere Meeresmine wurde in einem eigenen Auto der ukrainischen Nationalgarde in Mariupol gefunden.“
      (scrolle bis ca. zur Mitte?

      https://t.me/s/ENTRE_GUERRAS

      Es gibt noch ein Video wo man so ein Teil mitten auf der Straße sieht. (Minute 9:47)

      https://www.youtube.com/watch?v=dWaNtAentO4

      Ganz nebenbei angemerkt beschuldigte die Ukraine doch immer Russland Minen zu legen.

    2. diese Marianna labert was von einem „Bombenangriff am 09. Mai“.
      Meint die 1945 oder was? Was ist das für ein Schwachsinn? Müssen wir uns mit einem derartigen Blödsinn befassen?
      Das ist langsam alles auf Mickey-Maus-Niveau.

        1. Die Nazipropaganda paßt in sich und von einem Tag zum nächsten nicht zusammen, ist zu lügenhaft, um mit dem Verstand erfaßt werden zu können. Also wird die Gefühlsorgel angeworfen. Emotionen – Empathie wird eingefordert. Es ist widerlich.

  2. Ich denke die Russen werden immer und immer wieder den gleichen Fehler machen: zu denken es reiche die Wahrheit zu sagen und dann regle sich alles.

    Was mich etwas ärgert ist, dass wir die Russen vor Jahren darauf aufmerksam machen wollten sich endlich mal mit Softpower auseinander zu setzen und sich vorzubereiten. Gegen die Bürokratie kommt man jedoch nicht an. Egal wie hoch man ansetzt.

    Wahrscheinlich wird man bei RT auch heute noch nur Kommentare schreiben können wenn man sich bei einem amerikanischen Unternehmen wie Facebook registriert.
    Noch immer werden sie sich auf Youtube verlassen (dabei wollte man doch mal Rutube gründen). Habs grad gecheckt, ist immer noch nur in Russisch und somit wurde das nie was.

    Jeder, der denkt ich registriere mich bei Facebook hat nicht alle Tassen im Schrank.

    1. Ja das ist vollkommen sinnlos „den Russen“ (damit meine ich die das Sagen haben) irgendwelche Vorschläge zu schreiben.
      Nehmen wir mal als Beispiel das Portal Rutube. Die hatten so viel Zeit um ihr Portal als YouTube-Alternative für das internationale Publikum attraktiv zu machen, aber stattdessen ist das bis heute nur auf russisch verfügbar. Die hätten wenigstens das API zu Rutube freigeben können wie es viele westliche Portale machen um so die Opensource-Szene auf Rutube aufmerksam zu machen und sich eine Community aufbauen kann mit alternativen Clients. Eine attraktive Monetarisierungsmöglichkeit auf Rutube usw.

      Nichts. Naja, wenigstens bei VK sind die konkurrenzfähig zu den westlichen Konterparts wie FB.
      Dass sich die Russen vorher nicht Telegram geholt haben wie bei VK (war ja immerhin der gleiche Entwickler/ Gründer) rächt sich jetzt. Denn Pavlov hat nach seiner Flucht aus Russland eine steile Karriere beim WEF gemacht und Telegram ist NATO-Zensurkonform.

    2. #Freeswiss: “ … Fehler … : zu denken es reiche die Wahrheit zu sagen und dann regle sich alles.“

      Gibt es ‚die‘ Wahrheit? Ich denke, eher nicht! Journalismus ist die ‚Projektion von Wirklichkeit‘. Unterschiedliche Blickwinkel beim Beobachter führen zu unterschiedlichen Ergebnissen (= können im Extremfall konträr sein). Gleiches gilt für den Zweitpunkt. Blickwinkel und Zeitpunkt sind immer Ausschnitte aus einer unendlichen Vielfalt. Und deren Auswahl ist nun mal subjektiv!

      Im Medienkrieg bestimmen Reichweite und Wiederholungen, mit der das ‚Narrativ‘ erzählt wird, leider oft weit mehr die öffentliche Meinung als die Unparteilichkeit des Beobachters.
      Optimal wäre, wenn unsere Mainstreammedien es plötzlich toll finden würden, eine maximale Unparteilichkeit des Beobachters zu garantieren. Mehr noch. Damit zu werben!
      🙂

    3. Sie haben ja so Recht!
      Genau aus diesem Grund sind fressenbuch, google, amazon & Co. die absoluten Marktführer. Weil kaum einer unserer Lemminge mal auf die Idee kommt, den amazon-Müll z.B. mal auf ebay zu suchen. Man findet dort meist die exakt gleichen Artikel und unterstützt kleinere regionale Händler statt einen kriminellen Weltkonzern. Das Gleiche gilt für google.
      Wir sind alle selbst Schuld n diesen Monopolen! Wir unterstützen sie ja auch tatkräftig!

    4. Dann waren sie aber lange nicht mehr bei RT denn die Kommentarfunktion gibt es dort schon eine weile nicht mehr. RT verlässt sich auch nicht auf Youtube. Die sind mittlerweile sogar auf Telegram und Odysee. Ich hab Facebook schon lange den Rücken gekehrt. Die Löschungen und die Zensur für das deutsche Facebook macht eine Tochterfirma von Bertelsmann namens Arvato. Bei der letzten Wahl von Merkel hat diese Firma massiv Merkelkritische Posts auf Facebook gelöscht. Ich glaub es waren die Nachdenkseiten die mal ein Interview mit einer Ex-Mitarbeiterin von Arvato gemacht haben die dort erzählt was die da vor der Wahl alles abgezogen haben. Leider ist das Interview dort nicht mehr zu finden hab es gerade gesucht.

      Hier ein sehr interessanter Artikel darüber:
      https://www.nachdenkseiten.de/?p=34836

      Auszug:
      Befeuert durch Pegida und die wachsende Anzahl rechter Pöbeleien im Flüchtlingsjahr 2015 sah sich das Bundesjustizministerium gefordert, Facebook zu einer strengeren Moderation zu zwingen. Der Internetgigant knickte vor Heiko Maaß ein und beauftragte die Bertelsmann-Tochter Arvato, von Berlin aus mit einer rund 150 Mitarbeiter starken „Löschtruppe“ Beschwerden deutscher Facebook-Nutzer entgegenzunehmen und Beiträge zu löschen, die den „Gemeinschaftsrichtlinien“ widersprechen.

      Die Arvato hat ihre Möglichkeiten dann auch gerne anderweitig genutzt um den Wahlkampf zu beeinflussen. Naja wer heute noch Facebook benutzt dem ist eh nicht mehr zu helfen 😉

  3. Das es ja jetzt zu 100% als Fake bestätigt ist hab das Video mal gemeldet als Irreführend.

    Vielleicht wird es ja mal gelöscht 🤣.

    Ps.: Vielen Danke Herr Röper für Ihren überragenden einsatzt.

    Passen Sie auf sich auf.

    Ihre Arbeit ist von unschätzbaren Wert.

  4. Das Interview von Marianna ist sehr stark geschnitten. Auch der Schnitt kann etwas über die Umstände und die Belastbarkeit des Videos aussagen.

    Lasst uns eine KI entwickeln, die Videos auf ihre Vertrauenswürdigkeit untersucht. Algorithmen (um so mehr, wenn sie offengelegt werden) sind unparteiisch!!

    Siehe auch mein Kommentar hier:
    https://www.anti-spiegel.ru/2022/kontroverse-auf-den-nachdenkseiten-ueber-marianna-und-meinen-artikel-ueber-die-klinik/#comment-44095

    Wir Menschen sind befangen, sehen Dinge, die wir sehen wollen und ignorieren Fakten, die nicht in unser Weltbild passen. Eine KI sucht Muster – völlig unbeeindruckt davon, welches ‚Lager‘ die Ergebnisse stützen.

    „Die Vernunft kann sich mit größerer Wucht dem Bösen entgegenstellen, wenn der Zorn ihr dienstbar zur Hand geht.“
    [Papstes Gregor des Großen aus dem 6. Jahrhundert/Georg Schramm]
    Die Gesellschaft muss ihren Zorn wiederfinden, um die Missstände zu bekämpfen. Und sich nicht einlullen lassen von haltlosen Versprechen der Politik.

    Nur aktives Tun verändert die Welt, während den Unmut in Form von bloßem Reden herauslassen nur Wasser auf die einlullenden Mühlen unserer Epoche darstellt!!

  5. Hallo Thomas,
    im folgenden Absatz wird vom 9. Mai gesprochen.
    Ist das nur ein Schreib- oder Übersetzungsfehler?!

    Als die Explosion passiert ist, haben wir keine Schüsse gehört. Wir haben nachts völlig ruhig geschlafen. Am 9. Mai haben wir gehört, wie ein Geschoss explodiert ist. Ich habe mir instinktiv eine Decke übergeworfen und da hörte ich das zweite Geschoss. Ich habe ein paar Scherben abbekommen, die mich an Nase, Lippe und Stirn getroffen haben. Aber das war nichts Ernstes, nur oben war es etwas tiefer und es lief mir über das Auge und die Wange.

  6. Zurückrudern angesagt, was?
    Erst: dieselbe Frau -Fake.
    Dann: gar keine Geburtsklinik – Fake.
    Alles inszeniert: Fake.

    Die erwünschte Situation zerbröselt.
    Was kann man tun? Was geht jetzt noch?
    Die Schwangeren, eine, samt Kind, tot, die andere mit kKind im Bauch, verletzt, waren halt zufällig vor Ort?
    Sie waren dort (in der Geburtsklinik) gar nicht zum Niederkommen, sondern als Schutzschilde für Nazis?
    Interview unter Druck?
    Hm.
    Ja, das geht, do muss es gewesen sein.

    Übrigens, dass die erst so ruhig waren und dann plötzlich so hysterisch waren: Komplett ungewöhnlich. Wird Ihnen jeder Arzt, der schon einmal mit Schocksyndromen zu tun hatte, sofort bestätigen, sofern er neben Putin steht.
    Mannmann, Röper.

  7. Also an alle Aufgeregten: Im Original spricht Marianna von „dewjatowo marta“, was 9. März und nicht Mai heißt und demnach ein Flüchtigkeitsfehler beim Übersetzen ist (kann passieren).
    Ob das Video zum Interview geschnitten ist, kann ich nicht beurteilen. Es „ruckelt“ an etlichen Stellen, aber gerade da gibt es keinerlei Unterbrechung im Redefluss, das heißt die gesprochenen Sätzen werden ohne Stop und ohne inhaltliche Brüche zu Ende gesprochen. Wie sollte das bei einem Schnitt möglich sein. Und zuletzt ja, sich vorzustellen, dass von 3 verfügbaren Kliniken nur eine Patienten aufnimmt und diese ohne Verpflegung und sonstige Versorgung sind, ist so surreal in unserer behüteten Welt, dass der Gedanke an eine Inszenierung kommen kann. Herr Röper hat dazu Stellung genommen.
    Die Instrumentalisierung der jungen Frau und überhaupt diese furchbaren Umstände im Zusammenhang mit der nahenden Niederkunft sind allein schon schrecklich genug. Ich bin froh, dass es für die beiden gut ausgegangen ist.
    Keine weiteren Waffen für diesen Konflikt!

  8. Ich ziehe aus dem Interview Zwei Schlüsse.
    A: Kiew hat die Diskusion um das Video bemerkt und will jetzt gegensteuern, um Die Lüge eventuell doch zu verschleiern.
    Und B: Thomas falls du nochmal da runter reisen willst, sei wachsam. Ich könnte mir gut vorstellen, bei allem was Kiew und Co. da jetzt anstellen, das du Einigen ein Dorn im Auge bist.

  9. Erst Inszenierung, nun aber doch nicht, sondern eine Fals Flag, wonach die Ukrainer die Klinik mit den Schwangeren selbst zerstört hätten?
    Oh man es wird hier immer absurder…

    Zum einen sehe ich nur 2 Personen die beim wegtragen der einen schwangeren Frau gewechselt haben.
    Die anderen drei waren auch schon bei den Stufen am helfen. – Warum daraus eine Ungereimtheit oder Inszenierung folgen muss, bleibt schleierhaft.

    Ansonsten ist auch das Interview merklich sehr stark geschnitten. Warum?
    Es geht aber auch nicht sonderlich deutlich hervor das die Klinik tatsächlich als eine militärische Stellung bezogen wurde.
    Nur weil ein paar ausgehungerte Soldaten dort vorbei kamen um nach Verpflegung zu fragen, ist kein fester Beweis für einen Stützpunkt.

    Ansonsten fehlt das was hier das russische Verteidigungsministerium behauptet hat.
    Die haben ebenso Marianna Vishemirskaya nur wegen eines Instagram Profils als Schauspielerin bezichtigt und behauptet das es dort keine Schwangeren gegeben hätte.
    Warum wurden diese Behauptungen aufgestellt, wenn nicht Russland die Klinik angegriffen hat, sondern die Ukraine für Propaganda?
    Warum hat Russland ohne Bewertung der Personen bei der Klinik, nicht direkt behauptet das man zu der Zeit keinen Beschuss vorgenommen hat?
    Hat es also vielleicht doch ein Beschuss des Gebietes gegeben und man sah sich genötigt zu behaupten das es dort keine echten Schwangeren gäbe?

    1. Russland war clever und hat sowohl behauptet, die Klinik gar nicht beschossen zu haben sowie die Klinik beschossen zu haben, weil es keine war, sondern ein Ukra-Nazi-Nest.
      Russland hat also recht.

  10. Mir tut das Mädel leid. Ich denke doch mal, dass die Schwangerschaft, der dicke Bauch kein Fake waren. Und nun ist sie junge Mutter und muss sich damit konfrontiert sehen, dass sie missbraucht wurde und ausgerechnet das Video mit ihr solche Schlagzeilen weltweit macht, sie dermaßen instrumentalisiert wurde. War sie nicht Beauty-Bloggerin? Und nun findet sie sich in der Weltpolitik wieder, kann mir vorstellen, dass das krass für die junge Frau ist. Und richtig, es wäre wichtig zu wissen, wo sie sich jetzt aufhält. Erst dann könnte man ihre Aussagen richtig einordnen. Aber egal wie ihre Aussagen zu werten sind, ich hoffe, dass sie selbst, ihr Baby und ihr Mann in Sicherheit sind und sie ihr neues Familienglück zusammen trotz all der Umstände etwas genießen können. Sollte das nicht der schönste Moment einer jeden jungen Familie sein?

  11. Wer ist hier der Interviewer?
    Das Video scheint mir extra nur dafür angefertigt worden zu sein, die vielen offenen Fragen entkräften zu wollen, die sich beim Betrachten des ersten Videos ergeben haben.
    Mir kommt es vor, als ob Marianna uns hier eine Geschichte erzählt.
    Eine frisch gebackene Mutter mit diesen Erlebnissen rund um die Geburt würde uns spontan wohl noch von ganz anderen Dingen berichten wollen.

    Meiner Vermutung nach, war sie in einer anderen Klinik untergebracht und wurde dann extra nur für die Propagandaaufnahmen zu der zerstörten Klinik gebracht. Ich bin sehr gespannt darauf, was sie uns in ein paar Wochen erzählt, wenn sich die Lage beruhigt hat. Das war bestimmt nicht das letzte Video mit ihr.

  12. Mir ist vollkommen egal, was diese Frau sagt und was die Pressestellen der Nato im In- und Ausland über die Medien und ein paar Hampelmänner in den Foren dazu verbreiten lässt. Warum sollte Russland eine Geburtsklinik mit Patienten zerstören wollen. Militärisch ein erfolgversprechendes Ziel? So wie die nie stattgefundenen Brutkastenmorde der Iraker im Kuwait Krieg. Man muss doch nur den eigenen Menschenverstand etwas bemühen, um zu erkennen, dass es nur um Propaganda geht. Schwangere und Kinder sind und waren schon immer im Krieg bevorzugte Mittel, um die Menschen emotional zu nötigen.

  13. Nein Herr Röper, Marianna bestätigt dies nicht:

    „Aber Marianna bestätigt eindeutig, dass ukrainische Kämpfer die Geburtskliniken von Mariupol mit Soldaten besetzt haben und sie damit zu militärischen Zielen für die russische Armee gemacht haben. Sie bestätigt damit die russischen Vorwürfe, die ukrainischen Streitkräfte, und vor allem Nazi-Bataillone wie Asow, würden Zivilisten als menschliche Schutzschilde missbrauchen, was ein Kriegsverbrechen ist.“

    Marianna bestätigt, dass Geburtsklinik Nr. 1 von Soldaten belegt war. In Geburtsklinik Nr. 3 waren die Schwangeren, dort kamen nur einmal Soldaten vorbei und nahmen das Essen mit.

    Geburtsklinik Nr. 3 wurde angegriffen, aus Sicht von Marianna von zwei Raketen, es sei aber kein Luftangriff gewesen, meint sie.

    Sie sagt nicht, dass der Angriff oder das Video insziniert wurde.

    Der Unterschied ist also nur, ob es Raketeneinschläge waren oder ob es ein Luftangriff war.

  14. Sie sagt aber auch, dass am 8 März war Ruhe, am 9.3 bis Mittag war auch ruhig, dann auf einmal ein Anschlag, dann der zweiten, und dann war wieder Ruhig. Kameramann der die Fotos gemacht hat, war gleich nach dem Angriff da, das bestätigen auch die andere Leute, die das ganze aus den Fenstern beobachtet haben. Ich versuche dieses Video zu finden.

  15. Also ich werfe niemandem vor eine Lage anhand unzureichender Informationen nicht richtig eingeschätzt zu haben und die Informationen reichen auch immer noch nicht wirklich aus.

    Aber lasst doch bitte dieses Bullshitbingo weg, wie sich eine richtige Explosion anhört usw. das bringt doch nun wirklich nichts, diesen Schuss hat hier doch nun wirklich niemand gehört, nicht einmal vom Keller aus.

  16. „Die Opfer wären dann echte Opfer gewesen, denen gar nicht bewusst war, dass sie Teil einer Propaganda-Inszenierung gewesen sind und deren Tod oder Verletzung die Organisatoren der Aktion bewusst in Kauf genommen haben.“

    Kann man so aussagen, wenn man von der Unfehlbarkeit der russischen Truppe überzeugt ist. Ich weiß aber leider, dass es keine unfehlbaren Truppen gibt. Mein Eindruck ist jedenfalls, dass dort in Mariupol schon ernsthaft gekämpft wird und da kann so etwas immer wieder vorkommen. Es ist sogar so, von den meisten Fällen, selbst wenn sie noch viel schlimmer waren, hört man nie etwas oder viel später. Davon würde ich jedenfalls realistisch ausgehen, selbst wenn dies hier eine Ausnahme wäre, die so vorbereitet und inszeniert worden sein könnte.

    Krieg ist halt die Hölle und die Menschen sind das Ensemble ihrer Lebensbedingungen und die sind in der Hölle halt nicht so prall. Das war so, das ist so und wird auch immer so sein.

    Das beeinflusst auch alle ernsthaft betroffenen Menschen, Soldaten, Zivilisten, Zeugen, Journalisten. Die Wahrheit stirbt vielleicht gar nicht, sie wird verdrängt, gedehnt, verdreht und halt leider nicht nur von den direkt betroffenen Menschen.

    1. Da kann Ihnen nur zugestimmt werden.
      Krieg ist die Hölle und ein chaotische Angelegenheit.

      Und die EU hätte im Osten niemals die Situation entstehen lassen dürfen, dass die Russen Gründe zum Einmarsch in die Ukraine haben.
      Dazu wäre aber echte Verhandlungsbereitschaft und die Bereitschaft zur Zusammenarbeit nötig gewesen und nicht zuletzt die Bereitschaft, menschenfreundliche Zustände für alle Menschen in der Ukraine herbeiführen zu wollen.

      1. Irgendwann wird es den Menschen möglich sein, die Vorkommnisse ohne Parteinahme und ohne Vorurteile zu begutachten und sie werden zu dem Ergebnis kommen, dass dieser Konflikt wie alle vorangegangenen darauf beruht, dass zu viele Menschen zu sehr auf ihren eigenen Vorteil bedacht waren und dadurch zu wenig Verständigungswille da war und zu wenig gut mit einander kommuniziert wurde.

        Die Menschen dort können einem nur leid tun.

    2. In ihren vollständigen Interview sagte die Junge Frau auch das als sie später, nach mehreren Tagen nach ihrer Geburt an ein Fenster ging, Mariupol praktisch um ihren Evakuierungsort nicht mehr existiert hat.

  17. Herr Röper sagte, es wird interessant sein,wer das Interview geführt hat. Daraus kann man einiges ableiten.

    Die Frau soll wohl bei den Russen sein.
    Zuverlässige Quelle 😂 – Bild
    Die zerreißen gerade das Interview. Propaganda!!!

    Wie war das mit der eigenen Nase?

  18. Nun sollte ja klar sein, dass die russischen Behauptungen, alles wäre nur Schauspiel gewesen so nicht stimmen können. …
    Wiederrum gibt es auch russische Behauptungen von höchster Stelle: „Niemals werden wir die Ukraine angreifen.“ „Niemand hat die Absicht, in die Ukraine einzumarschieren“

    Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht.

    1. Genau meine Denke aber RU lügt ja nie!

      Selbst wenn es hier widerlegt wird, strickt man eine alternative Wahrheit drüber!
      Ja was ist denn nun von der wochenlange Putin Aussage zu halten das sie nie in die Ukraine einmarschieren werden – das dies nie geplant sei??

    2. Man hätte auch während der Kubakrise sagen können, daß damals die U.d.s.s.R. niemals die USA von Kuba aus angreifen hätte wollen. Was hatte sich die US Administration denn in dieser Zeit gedacht? Und haben Sie überhaupt gewusst, daß erst „nach“ der Aufstellung der Nike – Raketen in der Türkei, die in Richtung Moskaus schauten? Erst danach hat Russland sich in Richtung Kuba aufgemacht.

      Wie war das nochmal? „Wer einmal Lügt….?“

      – Brutkastenlüge
      – Colin Powell – Giftgaslüge (Reagenzglas
      in der UNO)!
      – Massenvernichtungswaffen Iraks – Lüge
      – Giftgasangriffs Assads in Syrien – Lüge
      – uvm.

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