Atom- und Biowaffen

Die Gründe, warum Russland in der Ukraine interveniert hat

Vor dem Hintergrund der tagesaktuellen Meldungen und Diskussionen wird mit der Zeit vergessen, was der Grund dafür war, dass Russland sich Ende Februar zu der Intervention in der Ukraine gezwungen gesehen hat.

In diesem Artikel will ich zusammenfassen, warum Russland sich ausgerechnet Ende Februar gezwungen gesehen hat, in der Ukraine zu intervenieren. Natürlich wird dieser Artikel wieder als „russische Propaganda“ bezeichnet werden, aber ich werde mich hier fast ausschließlich auf Quellen westlicher Medien und Aussagen westlicher Politiker stützen, die nicht im Verdacht stehen, russische Propaganda zu betreiben.

Russlands Gründe für die Intervention

Zu Beginn der russischen Militäroperation wurden als Gründe genannt, dass die Ukraine entnazifiziert und entmilitarisiert werden solle, außerdem wurde als Grund angegeben, den Krieg im Donbass beenden zu wollen, den Kiew seit 2014 gegen die dortige Zivilbevölkerung führt, die Kiew dabei als seine eigenen Bürger bezeichnet.

All das hat Russland sicherlich ernst gemeint, aber es war nicht der Grund, die Militäroperation ausgerechnet zu diesem Zeitpunkt zu starten. Der Krieg im Donbass dauerte schon acht Jahre und der innenpolitische Druck auf die russische Regierung, den dortigen Menschen endlich zur Hilfe zu kommen, war schon lange groß. Das galt umso mehr, als in Russland bereits etwa fünf Millionen Menschen aus der Ukraine lebten, die entweder schon lange als Arbeitsmigranten in Russland waren, oder vor dem Krieg geflohen waren, den Kiew gegen sein eigenes Volk geführt hat.

Viele dieser Menschen haben längst die russische Staatsangehörigkeit und sind daher eine nicht unbedeutende Wählerschaft. Aber das war acht Jahre kein Grund für ein militärisches Eingreifen und obwohl der ukrainische Beschuss des Donbass Mitte Februar stark verstärkt wurde, war das kaum der alleinige entscheidende Grund dafür, ausgerechnet zu diesem Zeitpunkt militärisch aktiv zu werden.

Es gab andere Bedrohungen, die Russland – aus seiner Sicht – keine andere Wahl mehr gelassen haben, als diese Bedrohungen Ende Februar militärisch auszuschalten, da alle Versuche, das auf diplomatischem Weg zu erreichen, gescheitert waren. Diese Gründe will ich hier zusammenfassen. Dabei sollten wir uns im Klaren darüber sein, dass Geheimdienste (auch die russischen) mehr wissen, als wir in der Presse erfahren. Das gilt auch hier, denn die Bedrohungen für Russland waren der Öffentlichkeit vor Ende Februar nicht (oder kaum) bekannt, den Geheimdiensten aber schon.

Und da wir inzwischen von westlichen Politikern das meiste bestätigt bekommen, was Russland seit Ende Februar mitgeteilt hat, dürfen wir natürlich davon ausgehen, dass den russischen Geheimdiensten all das lange bekannt war, was wir erst später erfahren haben.

Atomwaffen

Es sei daran erinnert, dass der ukrainische Präsident Selensky nur wenige Tage vor dem Beginn der russischen Militäroperation auf der Münchner Sicherheitskonferenz offen mit einer atomaren Bewaffnung der Ukraine gedroht hat. Wenn das für Sie neu sein sollte, lesen Sie das hier nach, ich will die Details jetzt nicht wiederholen, weil das zu weit führen würde.

Das war keineswegs eine leere Drohung, denn die Ukraine verfügte über alles, was sie für den Bau von Atomwaffen gebraucht hätte. Zu Sowjetzeiten war die Ukraine ein wichtiger Bestandteil des sowjetischen Atomprogramms. In dem Land war das Know-How zur Herstellung von Atomwaffen vorhanden, die Ukraine verfügte über Atomreaktoren zur Herstellung des nötigen Materials und sie hatte sogar eine Fabrik, die früher sowjetische Langstreckenraketen produziert hat. In dem Land war alles vorhanden, was zur kurzfristigen Herstellung von Atomwaffen und den nötigen Raketen gebraucht hätte.

Das ukrainische Potenzial war bekannt, aber brisant wurde es, als Selensky am 19. Februar 2022 in München unter dem Beifall der Vertreter des Westens offen damit gedroht hat, die Ukraine atomar zu bewaffnen.

Eine solche Aussage tätigt ein Präsident nicht einfach so, sondern in der Regel werden solche Aussagen nur getätigt, wenn das Programm beschlossen (und vielleicht sogar schon angelaufen) ist. Dass der Westen nicht protestiert, sondern in München begeistert applaudiert hat, dürfte in Russland zu dem Eindruck geführt haben, dass in der Ukraine bereits ein Programm zur atomaren Bewaffnung angelaufen ist, das die Unterstützung des Westens hat.

Hinzu kommt, dass russische Geheimdienste natürlich wissen, was die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) weiß. Am 25. Mai sagte Rafael Mariano Grossi, der Generaldirektor der IAEA, der Internationalen Atomenergiebehörde, die für die Überwachung des Atomwaffensperrvertrags zuständig ist, auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos, dass in Saporischschja 30.000 Kilo Plutonium und 40.000 Kilo angereichertes Uran lagern (ab Minute 6:50 in diesem Video zu sehen). Er beklagte, dass seine Inspektoren dazu keinen Zutritt hätten.

Was dabei nicht gesagt wurde, ist, dass Kiew mit diesem Material in kurzer Zeit eine ganze Menge Atombomben hätte produzieren können. Und das war für Russland nach der Aussage von Selensky am 19. Februar sicher einer der wahren Gründe für den Beginn der russischen Militäroperation am 24. Februar, also nur fünf Tage nach Selenskys Rede.

Daran sieht man, dass die russische Befürchtung, Kiew könne Atombomben bauen, nicht aus der Luft gegriffen war und keine russische Propaganda ist, denn wir reden hier nicht von russischen Behauptungen, sondern das ergibt sich aus der Erklärung von Selensky, der Reaktion der westlichen Regierungen, die seine Aussage nicht kritisiert haben, und aus den Angaben des Chefs er IAEA. All das sind keine russischen Propagandisten.

So erklärt sich auch, dass russische Fallschirmjäger gleich am ersten Tag der Operation das Kernkraftwerk in Tschernobyl besetzt haben, und dass das Kernraftwerk in Saporischschja schon am vierten Tag von der russischen Armee unter Kontrolle gebracht wurde.

Die ukrainische Militärdoktrin

Da gerne behauptet wird, dass es undenkbar sei, dass „die kleine“ Ukraine das große Russland angreifen wollte, muss ich einen kurzen Exkurs machen und auf die offizielle ukrainische Militärdoktrin eingehen.

Nach dem Maidan hat Präsident Poroschenko 2015 die neue ukrainische Militärdoktrin in Kraft gesetzt, in der die Ukraine erstens Russland als ihren Hauptfeind definiert und zweitens eine Angleichung der ukrainischen Streitkräfte an NATO-Standards bis 2020 verkündet hat.

Nachdem das umgesetzt war, hat der neue ukrainische Präsident Selensky am 24. März 2021 die „Strategie zur Deokkupation und Reintegration der Krim“ in Kraft gesetzt. Man konnte in der Pressemeldung der ukrainischen Präsidialverwaltung darüber unter anderem lesen:

„Dieses Dokument definiert eine Reihe von Maßnahmen diplomatischer, militärischer, wirtschaftlicher, informativer, humanitärer und anderer Art, die darauf abzielen, die territoriale Integrität und die staatliche Souveränität der Ukraine innerhalb international anerkannter Grenzen durch Deokkupation und Reintegration der Krim wiederherzustellen.“

Der Westen erkennt die Krim nicht als russisch an, aber man muss (von mir aus zähneknirschend) akzeptieren, dass Russland die Krim als russisch ansieht. Wer daran etwas ändern will, der riskiert einen Krieg mit Russland. Das sind die Realitäten.

Die Ukraine hat mit diesem Dokument offiziell und öffentlich einen Krieg mit Russland wegen der Krim angekündigt. Es ist also keineswegs abwegig, dass Kiew einen Angriff auf die Krim – und damit einen Krieg mit Russland – geplant hat, denn das hat Präsident Selensky am 24. März 2021 offiziell per Dekret angeordnet. In dem Dokument war die Rede von „Maßnahmen militärischer Art“ – deutlicher kann man es nicht sagen.

Einen Tag später, am 25. März 2021, hat Präsident Selensky auch die neue Militärdoktrin der Ukraine in Kraft gesetzt. Das Dokument zielte auf die Integration der Ukraine in die Sicherheitsarchitektur der NATO ab und wiederholte die Forderung, die Krim auch mit militärischen Mitteln zurückzuerobern.

Man sieht also, dass ein Angriff der Ukraine gegen Russland in Kiew offen vorbereitet und geplant wurde. Die Frage war nur, wann der stattfinden würde. Wenn man vor diesem Hintergrund über die Frage der ukrainischen Atomwaffen nachdenkt, kann es nicht überraschen, dass Russland sich durch Selenskys Ankündigung auf der Münchner Sicherheitskonferenz ernsthaft bedroht gefühlt hat und sich gezwungen sah, das militärisch zu verhindern.

Und wieder gilt: All das ist keine russische Propaganda, das steht in offiziellen ukrainischen Regierungsdokumenten.

Später wurde auch noch bekannt, dass Donezker Soldaten in einem Stützpunkt der ukrainischen Streitkräften ein Notebook sichergestellt haben, in dessen Dateien Pläne für einen für den 8. März geplanten Angriff auf den Donbass und die Krim gefunden wurde. Davon dürften die russischen Geheimdienste gewusst haben, was ebenfalls den Beginn der russischen Intervention am 24. Februar erklären würde.

Biowaffen

Dass das Pentagon in der Ukraine 46 Biolabore betrieben hat, ist keine Verschwörungstheorie. Erstens waren die Informationen über die Finanzierung jedes einzelnen Labors vor dem Beginn der russischen Intervention offen auf der Seite des Pentagon zu finden, sie wurden erst offline genommen, als die Russen angefangen haben, darüber zu berichten. Zweitens hat das Pentagon das inzwischen auch selbst eingestanden.

Das Pentagon behauptet zwar, dass das alles ganz harmlos gewesen sei, aber das darf man bezweifeln. Das Pentagon spricht davon, sich nur um die Gesundheitsvorsorge in der Ukraine gekümmert zu haben, aber das ist in keinem Land der Welt die Aufgabe des Verteidigungsministeriums. Man könnte diese Version ja noch glauben, wenn die Labore vom US-Außen- oder US-Gesundheitsministerium betrieben worden wären, aber nicht, wenn es das Verteidigungsministerium getan hat.

Hinzu kommt, dass die stellvertretende US-Außenministerin Victoria Nuland die Existenz der US-Biowaffenprogramme in der Ukraine indirekt zugegeben hat. In einer Kongressanhörung am 8. März 2022 wurde sie direkt gefragt, ob die Ukraine über biologische Waffen verfügt. Ihre sehr ausweichende Antwort war:

„Die Ukraine verfügt über biologische Forschungseinrichtungen, von denen wir in der Tat befürchten, dass russische Truppen, russische Streitkräfte versuchen könnten, die Kontrolle darüber zu erlangen.“

Nuland stand dabei unter Eid, sie konnte also nicht einfach sagen, dass die Ukraine nicht über Biowaffen verfügt, wenn das nicht der Wahrheit entspricht. Daher hat sie ausweichend geantwortet und der Senator, der sie befragt hat, war von ihrer Antwort, in der sie nicht einfach mit „nein“ geantwortet hat, offenbar sehr überrascht. Und er hat sofort verstanden, dass die Beantwortung derartiger Fragen für die USA peinlich werden könnte, weshalb er nicht nachgehakt, sondern schnell das Thema gewechselt hat.

Wenn die Programme des Pentagon in der Ukraine nur der Gesundheitsfürsorge gegolten haben, warum war Nuland dann besorgt, dass die Russen „die Kontrolle darüber zu erlangen“ könnten? Und wenn alles so harmlos war, warum hat die WHO der Ukraine am 11. März, also nur drei Tage später, „nachdrücklich empfohlen, hochgefährliche Krankheitserreger zu vernichten, um eine mögliche Freisetzung zu verhindern„?

Das waren auch wieder alles westliche Quellen, also keine russische Propaganda, und sie sprechen eine recht deutliche Sprache.

Da Russland 2014 auf der Krim eines der amerikanischen Biolabore in die Hände gefallen ist, dürften die russischen Geheimdienste schon vor Beginn der Operation gewusst haben, woran die USA in der Ukraine forschen. Inzwischen hat das russische Verteidigungsministerium viele Dokumente darüber veröffentlicht, aus denen hervorgeht, dass die USA an möglichen Bioangriffen gegen Russland geforscht haben, indem zu Beispiel Zugvögel mit Krankheitserregern infiziert werden sollten, bevor sie aus der Ukraine nach Russland ziehen.

Das russische Verteidigungsministerium hat im Laufe der russischen Operation immer wieder sichergestellte Dokumente veröffentlicht, die Details über die US-Biowaffenprogramme zeigen. Auch dabei handelt es sich unter anderem um amerikanische Dokumente. Das könnte man als russische Propaganda bezeichnen, aber die Echtheit der Dokumente wurde nicht bestritten. Stattdessen haben die USA das pauschal als „russische Propaganda“ bezeichnet, ohne etwas zu widerlegen. Und in der UNO versuchen die USA Anhörungen zu dem Thema zu verhindern, anstatt den Russen mit Gegenbeweisen eine russische Fälschung nachzuweisen.

Ob und wann ein Bioangriff auf Russland geplant war, ist nicht bekannt, aber das Pentagon hat in der Ukraine an der Möglichkeit eines solchen Angriffs geforscht. Es ist möglich, dass ein solcher Angriff ebenfalls demnächst geplant war, was ein weiterer Grund für das Eingreifen Russlands Ende Februar gewesen sein könnte.

Die Chronologie der russischen Veröffentlichungen finden Sie am Ende dieses Artikels.

Gegenseitige Sicherheitsgarantien

Russland hat 2021 immer öfter von seinen „roten Linien“ gesprochen und eine davon war es, dass die Ukraine kein NATO-Mitglied wird und dass in dem Land auch unter keinem anderen Vorwand NATO-Truppen oder gar US-Flugzeuge und US-Raketen stationiert werden. Darauf hat Russland Ende 2021 immer öfter und deutlicher hingewiesen. Trotzdem verging kein Monat, in dem es keine NATO-Manöver in der Ukraine gegeben hätte.

Die russischen Aufforderungen, diese Dinge zu unterlassen, wurden gegen Jahresende immer häufiger und dringlicher und ich habe über viele davon berichtet, wie zum Beispiel über Putins Aussagen über rote Linien auf der Investorenkonferenz „Russia calling“ oder seine Rede im Außenministerium oder Putins Rede bei der Akkreditierung neuer ausländischer Botschafter, in der er Sicherheitsgarantien gefordert hat. Das waren nur einige wenige Beispiele, wenn Sie sich durch die Anti-Spiegel-Artikel der Monate Oktober, November und Dezember 2021 klicken, finden Sie noch weit mehr. Und ich habe bei weitem nicht über alles berichtet, das schaffe ich im Ein-Mann-Betrieb gar nicht.

Was genau der Grund für diese extreme Häufung der russischen Erklärungen war, also was hinter den Kulissen geschehen ist, können wir inzwischen erahnen. Der Grund dürften nicht nur die Aktivitäten der NATO in der Ukraine gewesen sein, sondern auch die Atom- und Biowaffenprogramme.

Am 13.Dezember haben US-Präsident Biden und der russische Präsident Putin einen Video-Gipfel abgehalten. Mit dem Wissen von heute ist es nicht schwer zu erraten, was das Thema des Gesprächs war: Putin hat Biden klar gemacht, dass das Vorgehen der USA und der NATO in der Ukraine für Russland inakzeptabel ist. Russland hat dann schnell gehandelt. Wie ernst Russland die Lage inzwischen eingeschätzt hat, zeigt sich an folgender Tatsache: Zum ersten Mal in der Geschichte hat eine Regierung alle Details von Verhandlungen veröffentlicht. Normalerweise findet so etwas hinter verschlossenen Türen.

Russland hat den USA und der NATO Mitte Dezember Vertragstexte mit seinen Vorschlägen für gegenseitige Sicherheitsgarantien übermittelt und die Texte wenige Tage veröffentlicht. Das gab es noch nie.

Aber nach knapp zwei Monaten erfolgloser Gespräche haben die USA und die NATO Russlands Forderung nach gegenseitigen Sicherheitsgarantien abgelehnt. Das war Anfang Februar 2022, also ebenfalls nur wenige Wochen vor der russischen Intervention in der Ukraine. Daher ist davon auszugehen, dass der russische Versuch, gegenseitige Sicherheitsgarantien auszuhandeln, Russlands letzte Initiative war, um den Frieden zu bewahren.

Das hat man im Westen auch gewusst, denn das Gesetz, unter dem die USA die Ukraine mit Waffen zum „Schutz der Zivilbevölkerung in der Ukraine vor der russischen Militärinvasion“ liefert, wurde in den USA schon Ende Januar 2022eingebracht, also einen Monat vor Beginn der russischen Intervention. Und auch Bundeskanzler Scholz sagte später öffentlich, dass man die Russland-Sanktionen „von langer Hand vorbereitet“ habe.

Der Westen wusste, dass er mit der Summe seiner Maßnahmen Russland keine Wahl lassen würde, als in der Ukraine militärisch aktiv zu werden. Und auch das ist, wie man an den zitierten Quellen sieht, keine russische Propaganda, sondern geht aus US-Gesetzen, Aussagen von Bundeskanzler Scholz und den Verhandlungen über gegenseitige Sicherheitsgarantien hervor.

Die westlichen Medien

Alles, worüber ich hier berichtet habe, ist bekannt. Und es sind – wie gesehen – keineswegs russische Quellen und Politiker, die diese Dinge gesagt haben, sondern westliche. Die sind aber kaum verdächtig, russische Propagandisten zu sein. Die westlichen Medien können sich also nicht darauf berufen, von all dem nichts zu wissen und deshalb nicht darüber zu berichten.

Sie könnten all das ja thematisieren und erklären, warum all das trotzdem keine Gefahr für Russland dargestellt hat. Das tun sie aber nicht. Jede einzelne der in diesem Artikel gezeigten und im Westen gemachten Aussagen konnte man in den westlichen Medien finden, aber kein Journalist der westlichen Mainstream-Medien hat sich berufen gefühlt, diese einzelnen Meldungen zu einem großen Bild zusammenzusetzen und dann zu erklären, warum das trotzdem alles vollkommen ungefährlich für Russland gewesen sein könnte.

Diese Zusammenhänge, und was sie in ihrer Summe ergeben, werden im Westen einfach verschwiegen

Die Chronologie der russischen Veröffentlichungen

Wie versprochen finden Sie hier noch die Chronologie der russischen Veröffentlichungen über die US-Biowaffenprogramme in der Ukraine.

Schon Anfang März hat das russische Verteidigungsministerium Dokumente veröffentlicht, die belegt haben, dass die Ukraine nach Beginn der russischen Militäroperation in aller Eile gefährliche Krankheitserreger vernichtet hat. Im Westen wurde derweil bestritten, dass es dieser Krankheitserreger in der Ukraine überhaupt gegeben hätte. Und ebenfalls Anfang März hat das russische Verteidigungsministerium Details über die Krankheitserreger veröffentlicht, an denen geforscht wurde und auch mitgeteilt, welche amerikanischen Organisationen daran geforscht haben.

Was Anfang März noch „russische Propaganda“ war, hat die stellvertretende US-Außenministerin Nuland ein paar Tage später bei einer Anhörung im US-Parlament unter Eid indirekt bestätigt, aber die westlichen Medien hielten das nicht für berichtenswert. Auch dass die WHO Kiew wiederum nur ein paar Tage später aufgefordert hat, „hochgefährliche Krankheitserreger“ zu vernichten, die Kiew laut westlichen Medien und Politikern angeblich gar nicht hatte, fanden die westlichen Medien nicht interessant genug, um darüber zu berichten. Daher weiß davon im Westen auch kaum jemand, während russische Medien im Detail darüber berichtet haben.

Ende März hat das russische Verteidigungsministerium weitere Details und Dokumente zu dem US-Biowaffenprogramm in der Ukraine veröffentlicht, aus denen unter anderem hervorging, dass unter anderem eine New Yorker Firma namens Rosemont Seneca an der Finanzierung beteiligt war. Stammlesern des Anti-Spiegel ist die Firma ein Begriff, denn sie hat in einem anderen Zusammenhang eine wichtige Rolle in der Ukraine gespielt. Die Firma gehört übrigens Hunter Biden, dem Sohn des US-Präsidenten.

Wie kurz danach öffentlich wurde, haben die US-Spezialisten in der Ukraine auch Tests an Menschen durchgeführt. Weitere Details wurden Mitte April und Anfang Mai veröffentlicht. Außerdem hat der ehemalige US-Präsident Bush Junior Mitte Mai die Existenz der unter ihm in der Ukraine begonnenen US-Biowaffenprogramme, wenn auch unfreiwillig, zugegeben.

Anfang Juni fand in Moskau eine Konferenz über die Biowaffenprogramme des Pentagon in der Ukraine statt, in der die der Öffentlichkeit bekannten Fakten zusammengetragen wurden und an der auch ich teilgenommen habe. Darüber habe ich in zwei Artikeln (hier und hier) berichtet.


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Autor: Anti-Spiegel

Thomas Röper, geboren 1971, hat als Experte für Osteuropa in Finanzdienstleistungsunternehmen in Osteuropa und Russland Vorstands- und Aufsichtsratspositionen bekleidet. Heute lebt er in seiner Wahlheimat St. Petersburg. Er lebt über 15 Jahre in Russland und spricht fließend Russisch. Die Schwerpunkte seiner medienkritischen Arbeit sind das (mediale) Russlandbild in Deutschland, Kritik an der Berichterstattung westlicher Medien im Allgemeinen und die Themen (Geo-)Politik und Wirtschaft.

71 Antworten

  1. Schon gut Herr Röper. Naja gestern Abend war ja wieder die Wahrheitskommission bei Hart aber Fair vorstellig gewesen. Vor allem das Püppchen von der Forschungsgruppe Sicherheitspolitik fand ich rührend. Der einzige Gast, der mich halbwegs überzeugt hat, war Matthias Schranner. Eigentlich hätte man nur Schranner einladen brauchen. Vor dem Hintergrund der parallellaufenden Einäscherung der Waffenlieferung an das Protektorat KAKAINE war das fast wie in der guten alten Muppet Show. Nur bei Norbert Röttgen hatte ich immer wieder das Gefühl, daß ihm das ganze Gerede aus dem Geiste der Dampfnudelmystik, von Minute zu Minute immer peinlicher wurde.

    1. „Nur bei Norbert Röttgen hatte ich immer wieder das Gefühl, daß ihm das ganze Gerede aus dem Geiste der Dampfnudelmystik, von Minute zu Minute immer peinlicher wurde.

      Kann ich mir nicht vorstellen, diesem Stück Dreck war noch nie irgendwas zu peinlich, wenn es um das postulieren von NATO-Propaganda ging! Der wird wahrscheinlich direkt von Langley bezahlt.

  2. Es kann doch sein,dass Grossi seine Sorgen wegen des Materials in der Ukraine, bereits nach der Verkündung Selenskijs auf der MSC, mit Russland geteilt hat? Nicht öffentlich über Diplomatische Kanäle vielleicht. Aber immerhin besorgte Ihn das Sicherlich, anhand der Tatsache wieviel dort gelagert wurde und seine Behörde keinen Zugang hatte!

    1. Selenskijs, Selenskijs & nochmals Selenskijs ……. warum sieht dieser Herr – der Held des
      verluderten Westens – so verludert aus ??? Warum versteckt er sich hinter seinem
      Vollbart. ???

      Ukraine – Die Ratten verlassen das sinkende Schiff – JUNI 13, 2022

      In welchem Zustand muss sich ein Staat befinden, dessen höchste Repräsentanten nicht nur riesige Summen auf ausländischen Konten bunkern, sondern auch noch über Pässe fremder Staaten verfügen?

      Wie kann man da annehmen, dass diese gegenüber ihrem Staat unbedingte Loyalität ausüben, wenn überhaupt?

      Eines der Grundübel für die Rechtschaffenheit von Politikern sind Länder wie die Schweiz oder Panama und andere Orte, in denen Geld beiseite geschafft und versteckt werden kann. So können sich illoyale Politiker absichern, falls sie im eigenen Land zur Rechenschaft gezogen werden sollten.

      Sie können sich ins Ausland absetzen und dort mit ihrem unrechtmäßig erworbenen und versteckten Reichtum einen luxuriösen Lebensabend gestalten……….

      Momentan befindet sich Selenskij noch in der Ukraine, obwohl nicht einmal das als gesichert angenommen werden kann. Poroschenko hat sich schon nach London abgesetzt, obwohl es ihm verboten war, die Ukraine zu verlassen……….

      Auch der aktuelle Präsident Selenskij hat sein Milliardenvermögen über die Welt verteilt, inklusive millionenschwerer Immobilien zum Beispiel in Florida.

      Da sollte man sich fragen, warum er das getan hat. Selenskij hält auch einen britischen Pass und einen israelischen, inklusive eines luxuriösen Anwesens in Israel, in dem seine Eltern leben………….

      Geht der Verlauf der russischen Operation so weiter wie bisher, ist es nur eine Frage der Zeit, bis sich die ukrainische Militärführung ihrer Verantwortung für ihre Soldaten erinnert.
      Es könnte sein, dass sie gegen Selenskij putschen, um die Kapitulation auszurufen und so die Leben der jungen Männer zu retten. Selenskij & Co werden sich dann vor einem Militärtribunal wiederfinden, wenn ihnen die Flucht nicht gelingt………

      Der gesamte Text hier……
      https://www.anderweltonline.com/klartext/klartext-20222/ukraine-die-ratten-verlassen-das-sinkende-schiff/

  3. Deutschland hat bereits genug Schaden in Russland angerichtet und 27 Millionen Russen umgebracht !!

    Russland hat uns das vorbehaltlos verziehen, aber wenn wir jetzt hier mitmachen gibt es kein Verzeihen mehr !!!

    1. Warum „uns“?
      Damals war ich noch nicht mal auf der Welt! Ich hab damit NICHTS zu tun und selbstverständlich gibt mir Russland da auch keine Schuld dafür.
      Aber ja, anders als wir hier im Westen kritisieren die Russen stets die westlichen Regierungen und nicht die meist unschuldige Zivilbevölkerung.

  4. WO WAREN DIE SANKTIONEN GEGEN ALL DIE KRIEGE DER USA ???

    Durch den verdeckten Unterstützer USA, fühlte man sich wohl auf der sicheren Seite.

    Der hat gut gestänkert gegen das eigene Volk u.a. im Donbass. 14. 000 Tote.

    Russisch offiziell mehr oder minder verboten. Korruption immer noch überall. Aber ein armes Volk mit einen DEK von 500 US Dollar/ Jahr.

    Leihmütter. Zwangsprostitierte für WestEuropa, Organhandel …Das ist die Ukraine !

    Angeblich sollen in der Schweiz 3 Millionen-Villen ganz kurz vor Kriegsbeginn von ukrainischen Politikern gekauft worden sein.

    Und Selenskiy angeblich eine 9 Mill. Villa für seine Eltern in Israel erworben haben !!

    1. Die Frage ist berechtigt.
      Solange, bis man es geschafft hat, auch ihn zum Staatsfeind zu erklären.

      Der nächste wird kommen und genauso werden sie verfahren…

      Bessere Fragestellung wäre: Warum schliessen sich die Staatsfeinde nicht zusammen und starten auf internationaler Basis durch… ?

      1. Apropos international. Äh, welcher Staatsfeind ist man, wenn man international aktiv ist? Nur so ein Gag am Rande. Ich weiß ja, dass man irgendwo leben muss, aber eben auch schnell mal dort Staatsfeind ist. Aber wenn es demnächst zig Mio. Staatenlose gibt …

  5. Uschi von der Lügen will „Reformen“ in der Ukraine?

    Was denn zum Beispiel, vielleicht ein 9€-Ticket oder so?

    Schnickschnack! Die Ukraine mit ihren hochkorrupten Politikern und demokratiefeindlichen Nazis passt doch jetzt schon PERFEKT zur EU !!!!

  6. Es gehört eigentlich nicht zu diesem Beitrag, aber trotzdem möchte ich auf einen speziellen Sachverhalt hinweisen. Da hatte doch eine ukrainische Ministerin behauptet, russische Soldaten würde junge Frauen in der Ukraine vergewaltigen, für diese Behauptungen wurde sie nun kürzlich entlassen. Aber wusstet Ihr, dass amerikanische Soldaten japanische Frauen auf der Insel Okinawa vergewaltigten. In Okinawa gab oder gibt es viele Probleme mit der amerikanischen Besatzungsmacht und sicher auch an anderen Standorten, wo die Amerikaner stationiert sind. Aufmerksam hat mich schon vor sehr vielen Jahren der renommierte deutsche Journalist Peter Scholl-Latour in einem seiner zahlreichen Bücher. Siehe auch hier:

    https://de.knowledgr.com/03912758/1995OkinawaVergewaltigungsvorfall

    Es gibt noch sehr viel mehr Beiträge zu diesem Thema, sucht einfach mit dem Suchbegriff „Okinawa Vergewaltigungen“ und Ihr werdet eine Menge an Informationen erhalten!

    Ich hatte übrigens einen Kollegen bei der Bayrischen Bereitschaftspolizei, welcher mir auch über viel Probleme mit der amerikanischen Besatzungsmacht berichtete.

    1. Die werte Dame hat ein preiswertes Anwesen in Gstaad, Schweiz, das mal schlappe 10 Mio. SFr Wert ist. Sicher hat sie das geschenkt bekommen, für ihre so wertvolle Aufklärungsarbeit. Die Oligarchen werden es ihr gedankt haben.

  7. Das ist eine faktenbasierte und logisch sehr saubere Analyse möglicher Kriegsgründe. Es ist schon naheliegend, dass die russische Regierung die unglückliche Grenzziehung zur Ukraine einschließlich Krim in trockenen Tüchern und gesichert haben wollte, bevor die Ukraine der NATO beitritt. Denn danach wär’s schwierig geworden, noch etwas nachzubessern, ohne sich selber 30 weitere Staaten auf den Hals zu hetzen.

    Ich kann keinerlei Fehler in dem Artikel finden. Ich vermute lediglich, dass es noch eine Ebene hinter der Geopolitik gibt, die schon erkennbar, aber schwer zu fassen ist. Das werden wir vielleicht dann offenbarer, wenn wir wissen, wie der Krieg geendet hat. Hoffentlich bald!

    Ich habe kurz gegoogelt, um einen Vergleich zu haben, welche Kriegsgründe die westlichen Medien angeben. Das ist unterirdisch! Am besten hat mir gefallen, Putin habe Angst vor „der Entstehung einer florierenden Demokratie an der Grenze zu Russland“.

        1. Nun ja, in Litauen habe ich an dem dortigen NATO-Stützpunkt auch kritische Stimmen seitens der Litauer gehört. Die dauernden Übungen mit ihrem Lärm (Schiauliei) sind schon arg nervend. Komischerweise habe ich auf dem Kalinigrader Gebiet einen Tag später kaum Übungen der Luftwaffe gesehen. Merkwürdig. Und auch in Russland hielten sich Luftübungen arg in Grenzen (Pskow, Twer, Moskau, Smolensk). Außerdem kommt noch dazu, dass Litauen trotz Embargo immer noch Kontakte nach Russland hatte, wie das jetzt ist, weiß ich natürlich nicht, da ich vor ein paar Jahren da war, wo allerdingsa auch immer wieder Sanktionen waren. Die Ukraine hat offiziell gar keine Kontakte mehr zu Russland, außer dass durch ide Pipeline russisches Gas transportiert wird, welches sie widerrechtlich abzapfen.

        2. „Also den baltischen Statten geht es doch ganz gut.“

          Bestimmt. Deswegen haben sie seit Beginn ihrer glorreichen SU-Unabhängigkeit und EU-Mitgliedschaft 25% der Population durch Abwanderung verloren. Die Staatsschuldenquoten haben sich verzehnfacht, die Bevölkerungswachstumsraten liegen im negativen Prozentbereich d.h. alle 3 Länder sterben auch im wahrsten Sinne des Wortes aus.

        3. Nun ja, hier wurden Schuhe gesammelt, weil viele baltische Kinder im Winter nicht zur Schule können, da sie keine Schuhe haben. Das ist nun schon einige Jahre her. Aber der Wohlstand, den es in Lettland sogar noch gegen Ende der Ära Gorbatschov gab, ist aus heutiger Sicht utopisch.

        4. „gut“ liegt doch einerseits im Auge des Betrachters,
          andererseits an dem, was die Propaganda vorgibt.

          Im Westen die Gier nach „Mein Haus, mein Auto, mein Eierphone“.

          Ein Fischer in Irkutsk, der in seiner Holzhütte jeden Tag den grandiosen Baikalsee bestaunen kann, geht es „gut“ bei gutem Fang und abends netter familiärer Geselligkeit mit paar Wässerchen.

          Gutes Leben ist mehr, als die reine Begehrnis von Sachwerten oder Statussymbolen.

    1. @Nuada

      Naja, die Maßstäbe im Westen dafür was eine „Florierende Demokratie“ ist, haben sich ja seit Corona und dem 24. Februar diesen Jahres ernsthaft verschoben. Unfreiheit (abschaffung der Grundrechte) ist jetzt Freiheit! Und Meinungsfreiheit ist heute die Freiheit die Regierungsmeinung zu vertreten (auch hier Unfreiheit ist Freiheit!). Sie dürfen alles sagen, es darf der Regierung nur nicht widersprechen.

      Wer Regierungsdarstellungen dagegen öffentlich ernsthaft anzweifelt, riskiert seine gesamte Existenz, mindestens aber seinen Job. Das gilt im Westen als „Florierende Demokratie“ Insofern ist die Ukraine tatsächlich so was Ähnliches .

  8. Guter Artikel! Er wird lediglich ein wenig durch die Übernahme solcher Propagandabegriffe wie „russische Militäroperation“ getrübt. Man kann ja gerne über Gründe reden, aber nach den Regeln der UN Charta ist und bleibt es nunmal ein Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine und so sollte man es -wie bei allen anderen auch- auch benennen.

    1. Es ist kein Angriffskrieg Russlands.
      Russland reagiert hier auf den Erlass 117/2021 vom 23.März 2021 von Selenskyj, wonach die ukrainischen Stereitkräfte aufgefordert werden, russisches Territorium (die Krim) zurück zu erobern.

      Außerdem leistet Russland den beiden Volksrepubliken militärischen Beistand zur Verteidigung nachdem sie 8 Jahre lang von der Ukraine angegriffen wurden.

      Die Ukraine hat angegriffen.

      1. Es gibt kein Recht auf einen Präventivkrieg im Völkerrecht. Und das wäre es nach deiner Erläuterung. Russische Truppen sind über die Grenze in die Ukraine rein. Das geht nach dem Völkerrecht nur, wenn es durch den UN Sicherheitsrat ein Mandat dafür gibt.
        Die Volksrepubliken waren und sind aktuell ukrainisches Staatsgebiet. Damit ist es ein Bürgerkrieg und kein Land der Welt kann einfach irgendwelche Republiken auf dem Staatsgebiet eines anderen Landes anerkennen und dann darauf bestehen, dass das völkerrechtskonform sei. Behaupten kann man es natürlich, aber das ist dann auf dem gleichen Level wie die Begründungen der USA, die sie für ihre Angriffskriege vorbringen und die genauso falsch sind.

        1. Russland betreibt hier keinen Präventivkrieg. Russland verteidigt sein eigenes Territorium, die Krim. Selenskyj hatte seine Steitkräfte beauftragt die Krim zu erobern.
          Die Volksrepubliken sind nach dem Völkerrecht eigenständige Staaten. Mit der Verabschiedung des Minsker Abkommens von der UN sind die Republiken eigenes völkerrechtliches Subjekt. Auch wenn diese Abkommen eine Re-Integration in die Ukraine priorisieren, so hätte es an der Ukraine gelegen, dies zu verwirklichen.

          Die Ukraine führt seit 8 Jahren einen Angriffskrieg gegen 2 benachbarte Staaten. Da auch diese Staaten ein Recht haben, ihren Bündnispartner frei zu wählen besteht kein Hindernis dagegen das das Russland ist.
          Russland handelt hier völkerrechtlich völlig korrekt.

  9. @ Paco

    Vielleicht ist der Terminus „peinlich“ falsch gewählt. Ich meine im Laufe der „Wahrheitsfindung“ etwas dissonantes bemerkt zu haben. Etwas das Herrn Norbert Röttgen immer wieder wie ein Laiendarsteller seiner selbst, erscheinen ließ, der permanent damit beschäftigt war, an seiner Maskerade (Hansdampf in allen Gassen) kleinere Korrekturen vorzunehmen, um sich nicht der Lächerlichkeit preiszugeben. Aber er schaffte es nicht. Jedes Mal, wenn seine Milchbrüder etwas sagten, mußte er von vorne anfangen.

  10. „ein wenig durch die Übernahme solcher Propagandabegriffe wie „russische Militäroperation“ getrübt. “

    Das verwundert einen schon wie penibel Sie sind. Wo Sie auf der anderen Seite an Begriffen wie „humanitäre Auslandseinsätze“ Ihrer Bundeswehrmacht vermutlich nichts auszusetzen haben.

  11. Was den pausenlosen Vorwurf, das alles sei „russische Propaganda“ im Westen angeht, so baut man im Westen auch auf ein extrem kurzes Gedächtnis ihrer Bürger (leider offenbar oft sogar mit Erfolg).

    Was sind die Leute hier im Westen – auch ich – beschimpft und beleidigt worden als „haltlose Spinner“, „Reichsbürger“, „Covidioten“ selbstverständlich immer am Ende noch liebevoll garniert mit dem Standard-Vorwurf gegen alle die, die Regierungsangaben anzweifeln, dem berühmt berüchtigten „Verschwörungstheoretiker“, die behauptet haben, der Corona- Virus sei absichtlich im Labor gezüchtet worden und diese Pandämie kein Unfall, sondern absichtlich herbei geführt worden sei!

    Ich kann nur feststellen, in den letzten Monaten hat sich ein Detail nach dem anderen ganz offiziell als „wahr“ herausgestellt. Und wie Thomas Röper schreibt, seit wann ist es Aufgabe eines Verteidigungsministeriums sich um die Welt – Volksgesundheit zu kümmern und in aller Herren Länder streng geheime Bio Labore zu errichten? (Bio-Labore des Pentagon gibt es nicht nur in der Ukraine).

    Und wieso – wenn die alle nur der Gesundheitsvorsorge dienen und so harmlos sind- wieso sind die dann so streng geheim, das nicht mal die Politiker und Ärzte des jeweiligen Gastlandes Zutritt haben? Eigentlich müßten doch gerade solche Forschungen – wenn das Pentagon tatsächlich so besorgt um die Weltgesundheit ist – schnellstmöglich veröffentlicht werden, damit die Leute gewarnt sind.

    Nur Gewarnte können sich schützen. Deshalb ist die übliche militärische Geheimnistuerei in diesem Bereich völlig unlogisch und mit dem Argument es gehe angeblich um Gesundheitsvorsorge unvereinbar. Es bleibt logischerweise nur eine andere Möglichkeit, die USA WOLLTEN DEN GANZEN OSTEN VERSEUCHEN und Corona war eine Art Testlauf (also auch absichtlich herbei geführt!).

    Corona war eine künstlich von den USA herbei geführte „Seuche“ um Kampfmittel zu testen und die sich längst in den privaten Händen u.A. der Bill& Melinda Gates Stiftung befindende WHO hat kräftig Schützenhilfe geleistet, indem z.B. nur wenige Wochen vor Ausrufung dieser Pandämie (Plandämie) die Kriterien für diese Ausrufung entscheidend gemildert wurden, indem z.B. nicht mehr Sterbefälle sondern absurderweise die reine Ansteckbarkeit Hauptkriterium ist. Das war zeitlich viel zu dicht dran um noch „Zufall“ sein zu können.

    Im Grunde kann die WHO jetzt nach den neuen Pandämie – Kriterien bei jedem Schnupfen eine „Pandämie“ ausrufen, denn die sind immer extrem ansteckend per Tröpfcheninfektion (aber eben auch harmlos).

    1. Was heißt kurzes Gedächtnis? Die allermeisten bekommen das doch alles gar nicht mit, die gehen jeden Tag arbeiten und ziehen sich dann die „Tagesschau“ rein, wo sie ein völlig falsches, unvollständiges Bild eingetrichtert bekommen.
      Ohne solche Zusammenfassungen und die ausführlichen Artikel zu den einzelnen Themen könnte ich mir das auch nicht alles merken.
      Und wenn ich eins weiß dann das ich einer von sehr wenigen bin der seine Zeit zum Lesen von politischen Artikeln nutzt.
      Die Leute wollen Fußball gucken, saufen, sich über Benzinpreise aufregen (ohne die Gründe zu hinterfragen) und ihre kleinen, privaten Problemchen pflegen.

  12. Man könnte auch mal so argumentieren:

    Am 23.März 2021, gibt Selenskyj mit seinem Dekret 117/2021 den Auftrag an die Regierung und an die Streitkräfte, einen Aktionsplan für die „Wiedereingliederung der Krim in die Ukraine“ zu erarbeiten.

    Dies ist nichts anderes als eine Kriegserklährung!

    Bis der Krieg dann am 24.2.2022 tatsächlich ausbricht sehen wir noch Bemühungen Russlands, den Krieg durch Verhandlungen abzuwenden. Diese Bemühungen werden aber durch weitere Eskalationsschritte von Seiten der Ukraine und der USA, bis hin zur atomaren Drohung, brüsk zurückgewiesen.
    Als dann die Ukrainischen Truppen damit beginnen verstärkt den Dombass zu beschießen bleibt Russland praktisch keine andere Wahl und muss Eingreifen um die Krim verteidigen zu können.

    1. @Mircutux

      Man könnte es auch kürzer schreiben. Die Ukraine hat offen verkündet Krieg gegen Russland führen zu wollen. Ebenso offen hat sie verkündet Atomwaffen anschaffen zu wollen. Mehr braucht man nicht zu schreiben. Der Rest ergibt sich.

      Die beiden ersten Sätze reichen für einen Präventionsschlag. Wenn Putin so lange gewartet hätte, bis die Ukraine NATO-Mitglied ist, wärs zu spät gewesen. Dann wäre der „Bündnisfall“ eingetreten und Russland wäre automatisch im Krieg mit der ganzen Nato.

  13. Frage : Würde das Bombardement gegen Serbien 1999 durch die Nato mit tausenden töten Zivilisten bei uns auch Angriffskrieg genannt?? Und Serbien/Kosovo ist immer noch durch Natosoldaten besetzt die USA haben im Kosovo die groesste Basis in Europa

    1. Leute, kommt mal runter, meine Anmerkung war keine Positionierung zu irgendeinem Feindlager, sondern ein Hinweis darauf, dass man die Dinge korrekt benennen soll. Natürlich gilt das auch für die Verbrechen auf der Seite der NATO oder der USA oder sonstiger Länder.

      1. @Yossarian
        „…dass man die Dinge korrekt benennen soll“

        Bei korrekter Benennung ist es eben kein „völkerrechtswidriger Angriffskrieg“ Russlands. Man sollte hier sehr genau sein.
        Denn diese Formel wird vom Westen genutzt um ihre eigenen Machenschaften und Gräueltaten zu legitimieren.

        1. Völkerrechtlich ist die Krim Bestandteil Russlands und darf verteidigt werden.
        2. Völkerrechtlich sind die Volksrepubliken eigenständige Staaten gegen die die Ukraine 8 Jahre lang Krieg führt. Russland leistet hier militärischen Beistand zur Verteidigung.
        3. Selenskyj hat mit dem Dekret 117/2021 vom 23.März 2021 Russland den Krieg erklärt.

        1. @Mircutux:

          Habe jetzt eine halbe Stunde über deinen drei Punkten gegrübelt. Für jeden Punkt gibt es Querverweise zum Maidan, zum Kosovo Urteil (wobei ich das nicht so eindeutig auslegen würde wie Herr Röper das macht) und in Teilen würde auch ich sagen, dass das alles gar nicht so klar falsch oder richtig ist. Gerade bei Punkt 1 würde ich fast komplett mitgehen, wobei ich es völkerrechtlich dennoch für wackelig halte, aber der Bruch erscheint mir -wenn man ihn denn unterstellt- nicht sehr gravierend zu sein.

          Daher: Lass uns diese Diskussion sparen, es ging mir im Eingangspost eigentlich primär um den Sprachgebrauch. Russland führt Krieg in der Ukraine, so wie wir auch Krieg in Afghanistan geführt haben. Die Vorgeschichte ist unbestritten, aber einen Angriff Russlands auf die Ukraine als einen Akt der Verteidigung darzustellen… sorry, nicht meine Welt! Ich bin kein Teil der Konfliktparteien und dafür müsste ich parteiisch sein, um das so für mich ausgelegt zu bekommen. Das ist mir zu tief im s/w Denken von Feindpositionierungen.

  14. Auch die Zensur und Abschaffungsdruck russischer Medien (z.B. RTDE) bereits im Herbst 2021 zeigen eine weitere westliche Vorbereitung.
    Auch dazu gibt es haufenweise rein westliche Links die zeigen das es nun so sein muss, ohne wirkliche Beweise, im Gegenteil , die Vorwürfe passten oftmals mehr auf eigene Fehlverhalten. (DW hatte selbst nicht alle Sendelizenzen)

  15. …..soe eine Schlappe, für die Angloamerikaner und ihre Auftrageber.. WER sind denn DIE ??😎.. …8 Jahre „Arbeit“, seit 2014… …eigentlich schon seit dem Zerfall der Sowjetunion, es wurde ja schon 2004 „Maidan I“ geprobt.. …und JETZT ??.. ..haben die Russischen Politiker mit ihrer Aktion, „Befreiung der Ukraine vom Nazismus“, ALLES kaputt gemacht… …wenn DAS, der alte „Anselm“ wüsste, WAS für Versager, nach ihm gekommen sind ??..🙈😈

  16. Sehr geehrter Herr Röper,

    vielen Dank für die sehr informativen Artikel, die ich fast ausnahmslos lese.
    Der einzige Kritikpunkt zu diesem Artikel ist, dass Sie das Pentagon als „Verteidigungsministerium“ bezeichnen. „US-Kriegsministerium“ käme den Aufgaben dieser Einrichtung zumindest ansatzweise nahe.

    Viele Grüße

  17. Das Ganze ist globale Politik vom Feinsten. Warum Rußland in diesem Fall so lange gewartet hat… Rußland wußte auf jeden Fall, was die Ukraine an Möglichkeiten aufgebaut hatte. Einiges ist entsprechend meiner Kenntnisse in Nordkorea und China aufgetaucht und China hat militärisch durch die Ukraine einen ziemlichen Sprung machen können. OK – das es ein wirklicher Stellvertreterkrieg ist, war sehr lange geplant. Das Spiel wurde Anfang der 90er mit Rio und der 21er Agenda gestartet. Hauptsächlich die Menschen im Wertewesten begannen sich selbst umzubilden bzw. umzuerziehen. Vor den Planern kann ich nur den Hut ziehen. Aktuell sind wir über die 30er Agenda am Start von SmartCity gelandet. Die jetzige militärische Auseinandersetzung ist das ideale Sprungbrett dafür. Die Sanktionen legen das Fundament für die weitere Ausgestaltung dieses Planes. Glaubt wirklich Jemand, hinter den Kulissen würde es die Marionetten des Wertewesten interessieren, daß die Ukraine den Krieg gewinnt? Es geht nur darum einen kasernierte Gesellschaft zu schaffen auch mit dem kompletten Genozid der Geschichte und der Identität aller betroffenen Völker. Dazu muß der Wohlstand und was noch Wichtiger ist, die Bildung der Masse drastisch gesenkt werden. Was wird das Ende sein -> eine KI sagt dem Menschen, was tun ist, wird einen Schlafplatz organisieren, entsprechend Anfrage Essen, Trinken und Kleidung zuteilen, sich um die Freizeitbespaßung kümmern und bei guter Sozialbonität ein Leckerli geben in den streng wegen der Umweltzerstörung abgekapselten Aufenthaltsgebieten. Passt doch alles perfekt mit dem Krieg. Und ja, es geht nicht um Geld – es geht nur um die Macht über den Menschen.

    1. Noch einmal zum Mitschreiben. Je technologisierter und abhängiger eine Gesellschaft oder ein (Gesellschafts-) System von dieser Technologie ist, (Stromleitungen, Ampeln, Glasfaserkabel, etc.) desto leichter ist es angreifbar (verwundbar) und anfällig. Glauben Sie tatsächlich, daß sich die ganze Menschheit oder ein großer Teil davon sich in naher Zukunft einfach (wie Sie beschrieben haben) so dieser Entwicklung unterordnen wird? Offensichtlich haben Sie von Technologie (Naturwissenschaften) wenig Ahnung. Ich glaube nicht daran, weil es der Natur des Menschen widerläuft. Selbst in China wird das auf Dauer nicht so weiter gehen. Eine Stadt oder einen ganzen Landstrich vom „Internet“ oder aus der Stromversorgung auszustöpseln ist bei genauer Betrachtung, ein Kinderspiel. Mit wenigen Handgriffen kann man einen gigantischen Schaden verursachen. Und dieser Moment wird kommen, das ist so sicher wie das Amen in der Kirche. Schon jetzt haben unsere Zukunftsmanager gewaltige Probleme damit und sie hören trotzdem nicht auf.

      1. @zehnkleinenegerlein

        „Glauben Sie tatsächlich, daß sich die ganze Menschheit oder ein großer Teil davon sich in naher Zukunft einfach (wie Sie beschrieben haben) so dieser Entwicklung unterordnen wird? “

        Aus eigener Erfahrung muss ich dem widersprechen. Kritisch hinterfragt wird heutzutage selten etwas. Noch vor Jahren, als ich auf Vorteile gewisser Technologien hinwies, da wurde mir unterstellt, dass ich Mist schwätzen würde. Als dann aber die Digitalisierung zu weit ging und ich versuchte vor den Risiken zu warnen, da wurde mir ebenfalls unterstellt, dass ich Mist schwätzen würde.
        Diese Personen, von denen ich schreibe, sind größtenteils bei Facebook und WhatsApp, zahlen oft bargeldlos, besitzen Smartphones, nutzen Smartwatches, haben die neuesten Flatscreens und weitere elektronische Spielzeuge. Außerdem fahren die meisten heute Autos, die man eher als fahrende Computer bezeichnen kann. Meine Warnungen, dass die genannte/n Software/Geräte sich ideal zum Sammeln von Daten eignen, werden in den Wind geschlagen.

      2. In einem größeren Werk stehen viele Anlagen nebeneinander. An einer Wand stehen mit dem Rücken dazu 25 Angestellte in Grundstellung mit Blich geradeaus ohne Gespräche. Wenn ein Ton in bestimmter Frequenz ertönt bzw. eine Lampe mit einer bestimmten Farbe leuchtet, geht ein diesem Signal zugeordneter Angestellter auf einem vorgezeichneten Weg los und kümmert sich um die Abnormalität. Anschließend wird wieder nach Dokumentation des Vorganges auf dem Bildschirm wieder die Ausgangsstellung / Grundstellung eingenommen. Ist dies Industrie 4.0 mit dem Mensch als programmierbaren Bioroboter? Der Weg zur ARbeit bzw. nach Hause (für mich ins Hotel) geht nur mit vielen Kontollscans mit dem Smartphone an allen möglichen Kontrollstellen. Ohne das nette Gerät kein Gaststättenbesuch, keine Tür geht auf, man kommt nicht zum Flugplatz und nicht in den Flieger.

        Möge Gott Ihnen und den Menschen gnädig sein und diese Dinge, welche ich bereits als Gast live erleben dufte nie in der Breite Länderübergreifend wahr werden, wie auch die Umsiedlung von Menschen, Rückbau der gesamten Infrastruktur und Wiederherstellung des Umweltausgangszustandes. Das Gebiet ist jetzt nur noch für zugelassene Meschen betretbar.

  18. Danke für Zusammenfassung.
    Es gibt aber ein Haken, warum EU und USA Donbass nicht weggeben wollen.
    Villeicht können Sie sich erinnern, es gab ein Geschäft mit der Ukraine.
    Leider nicht alle Artikel haben überlebt, aber hier:
    https://www.jungewelt.de/loginFailed.php?ref=/artikel/255806.die-inneren-werte.html
    und hier
    https://www.zeit.de/wirtschaft/2014-05/joe-biden-ukraine-gas-sohn-hunter-devon-archer-john-kerry?utm_referrer=https%3A%2F%2Fwww.google.com%2F

    https://ukraine-nachrichten.de/thema/schiefergas/

    Shell ist zurück getreten,
    https://www.nd-aktuell.de/artikel/943389.shell-legt-fracking-plaene-in-der-ukraine-auf-eis.html
    kleinteilig war/ist? Deutschland beteiligt gewesen.

  19. Meines Wissens nach hatte die Ukraine einst ihr Atomwaffen Arsenal freiwillig an Russland abgegeben. Für Sicherheitsgarantien. Aus Sicht der Ukraine waren die Angliederung der Krim und die Unterstützung von Separatisten eine eindeutige Verletzung der territorialen Integrität. Ich verstehe den Anspruch Russlands auf Gebiete der Ukraine. Aber wenn alle in der Geschichte zurück gehen dürfen, öffnen wir die Büchse der Pandora.
    Zudem erlaube ich mir den Hinweis, dass der Kreml auf russischem Gebiet ebenfalls keinen Separatismus duldet. Auf Gebieten wohlgemerkt, die einst gewaltsam und unter inkaufnahme von Deportationen und ähnlichem erobert wurden.
    Mir persönlich steht Russland näher als die Ukraine. Für das schlechte Verhältnis zwischen beiden Seiten sehe ich die Verantwortung aber in erster Linie beim Kreml. Vorbehalte gegen Russland sind nicht aus dem luftleeren Raum entstanden, sondern aus der wiederholten Übergriffigkeit des Kreml. Beispielsweise durch die gezielte Verfolgung und Vernichtung ukrainischer Eliten unter Stalin oder aber der Aushungerung der ukrainischen Bevölkerung unter Stalin.

    1. Was ist Separatismus? Früher nannte man das Völkerrecht oder das Recht der Völker auf Selbstbestimmung, aber das gibt es seit der Gründung der UdSSR schon lange nicht mehr. Da werden Völker wie auf dem Balkan zusammengepfercht, die nicht miteinander leben können/wollen. Wir hier können noch nicht mal bestimmen, mit wem wie zusammenleben wollen. Die ganze Welt ist hier. Mich würgts, wenn ich die fremden Frexxen in Glotze oder auf der Straße sehen muß.

    2. Die Krim wurde unter der Voraussetzung an die Ukraine übergeben das sich darauf keine Sicherheitsgefährdung Russlands ergibt und das dort der Zugang zum Meer, inkl. der Stützpunkte erhalten bleiben.
      Als das nicht mehr der Fall war hatte Russland sehr gute Gründe sich das Stück Land wieder zurück zu nehmen.
      Die Bedingungen für die Überlassung waren längst nicht mehr gegeben.
      Abgesehen davon wollte über 90% der Bevölkerung aus diesem Shithole raus und zu Russland gehören. Das sollte mehr als ausreichen als Begründung. Das war eine demokratische Entscheidung, demokratischer als unsere Bundestagswahl.

  20. Interessant fand ich zu lesen, dass zB die Krim sich 1991 schon per Referendum als unabhängiger Staat innerhalb der UdSSR „selbstständig“ gemacht hat … Als später im Jahr die Ukraine sich auch auf diesen Weg begeben hat, waren sie mit dem Status der Krim nicht mehr einverstanden – und haben sie – zack – mal 1995 annektiert. Aber da das dem Westen ja genehm war, wurde es ja auch nicht als Annexion bezeichnet. Die USA haben die „Unabhängigkeit“ der Ukraine extrem forciert – und natürlich stand da auch die Krim auf der Wunschliste des Westens… Ja, die wahre Geschichte findet keinen Platz in unseren Staatsmedien….

  21. Sehr guter Artikel, mal so richtig alles zusammengefasst, TOP! Auch die weiteren Informationen von den anderen Kommentatoren sind sehr hilfreich… Danke! Hoffentlich werden es immer mehr Menschen, die mal den ganzen Schwachsinn hinterfragen, der über die öffentlichen Medien und von den Politikern so verbreitet wird. Und wenn man das Ganze verfolgt, merkt man auch schnell, dass sich alle nach einer Weile widersprechen oder die Wahrheit unter den Teppich kehren (siehe BioLabore).
    Interessant ist auch der plötzliche Gebrauch des Wortes „Angriffskrieg“ durch die Medien. Als die USA in den Irak einmaschiert ist, hat niemand dieses Wort benutzt, obwohl dies ein Angriffskrieg war: https://de.wikipedia.org/wiki/Irakkrieg. Nur die USA und Großbritannien verhinderten mit ihrem Vetorecht, dass der UN-Sicherheitsrat den Irakkrieg verurteilte… warum wohl :/

  22. Ich glaube es nicht, sondern ich bin felsenfest davon überzeugt. Jeder der eins und eins zusammenzählen kann, kann sich ausrechnen, wie lange es noch dauern wird, bis die Infrastruktur (also was haptisch greifbar ist, Strommasten, Stromkabel, Glasfaserkabel, Trafohäuser, Verbindungskästen, Telefonmaste, etc.) in Augenschein genommen wird. Sobald es in Deutschland oder in ganz Europa kein Bargeld mehr geben wird, wird es losgehen und dann werden Sie sehen, was dann passiert.

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