Kriegspropaganda

Die Lüge von Butscha fällt zusammen, aber die Medien spielen das Spiel weiter

Die Medien berichten neue Details über Butscha, verschweigen aber, dass diese Details die westliche Legende vom "russischen Massaker" widerlegen. Hier zeichne ich die Geschichte der Meldung nach.

Der Spiegel berichtet heute unter der Überschrift „Angriff mit »Flechette-Artillerie« – Dutzende Zivilisten in Butscha offenbar durch Metallpfeile getötet“ über neue Details des angeblichen Massakers der russischen Armee in Butscha. An diesem Spiegel-Artikel, und dem Fall von Butscha generell, kann man sehr exemplarisch aufzeigen, wie die Medien desinformieren und wie leicht sich das entlarven lässt.

Entscheidend ist gleich der erste Absatz in dem Spiegel-Artikel, den ich hier zitiere, wobei ich die vom Spiegel gesetzten externen Links so setze, wie sie im Original gesetzt wurden:

„Dutzende von zivilen Opfern im ukrainischen Butscha sind offenbar durch winzige Metallpfeile von Granaten getötet worden, die von russischer Artillerie aus abgefeuert wurden, sogenannter »Flechette-Artillerie«. Entsprechende Recherchen veröffentlichte der britische »Guardian« am Sonntag und untermauerte damit Zeugenaussagen, welche die »Washington Post« einige Tage zuvor zusammengetragen hatte.“

Folge den Quellen

Nach diesem Absatz erübrigt es sich, den Spiegel-Artikel weiterzulesen, weil damit klar ist, dass er sich auf zwei Quellen, nämlich den Guardian und die Washington Post beruft. Man muss also nicht lesen, was der Spiegel über deren Artikel schreibt, sondern man sollte gleich die Originalartikel lesen.

Diese Artikel werden wir uns gleich anschauen, aber eines kann ich vorwegnehmen: Die Aussage des Spiegel, da werde etwas durch „Zeugenaussagen“ (plural, also viele Zeugenaussagen) „untermauert„, ist Desinformation. Es klingt überzeugend, aber es ist de facto nur eine Zeugin, auf die sich die Washington Post beruft, und die wurde auch nicht von der Zeitung selbst interviewt, sondern von einem Ukrainer, der das für die Zeitung getan hat.

Aber schauen wir uns das der Reihe nach an.

Was hat der Guardian berichtet?

Der Artikel des Guardian vom 24. April wird derzeit überall zitiert, dabei hat er eigentlich nicht viel Neues beigetragen. Die Flechettes hat die Washington Post in ihrem Artikel schon am 18. April erwähnt. Flechettes sind kleine Metallpfeile von drei bis vier Zentimetern länge, die mit Artillerie verschossen werden und beim Aufprall eines solchen Geschosses werden 8.000 Flechettes im Umkreis von hunderten Metern verteilt, um möglichst viele „weiche Ziele“, also Menschen, zu verletzen oder zu töten. Solche Munition gibt es seit dem ersten Weltkrieg, sie wird heute aber kaum noch genutzt.

Der Guardian hat den Informationen der Washington Post nur ein neues Detail hinzugefügt, nämlich die Tatsache, dass in den Leichen vieler der Opfer von Butscha, die angeblich von russischen Soldaten hingerichtet worden sind, diese Pfeile gesteckt haben. Das widerspricht der bisherigen Version der Ereignisse von Butscha, was die westlichen Medien aber nicht stört, für sie ist weiterhin Russland an allem schuld.

Die Infos der Washington Post

Die Washington Post hat die Flechettes schon am 18. April gemeldet, was aber in den Medien nicht weiter beachtet wurde. Die Washington Post hat über den Fund der Flechettes in Butscha berichtet und dabei eine einzige Zeugin namens Svitlana Chmut zitiert, die nun in allen Medien genannt wird.

Der Autor des Artikels sitzt in der Redaktion in Washington, er hat selbst nicht mit der Zeugin gesprochen. Das wird auch dadurch deutlich, dass man am Ende des Artikels lesen kann, dass ein gewisser Serhii Korolchuk zu dem Artikel beigesteuert hat. Korolchuk sitzt im ukrainischen Tschernigow, was etwa 150 Kilometer von Butscha entfernt ist.

Damit haben wir folgende Situation: Ein Ukrainer meldet der Washington Post, er habe mit einer Frau gesprochen, die ihm erzählt habe, die Russen hätten mit Flechette-Artillerie auf Butscha geschossen. Mehr Zeugen oder Belege gibt es dafür nicht. Im Spiegel klang das irgendwie anders, oder?

Dafür, dass die Russen angeblich diese Munition verschossen haben, gibt es in dem Artikel nur einen kurzen Hinweis. Der aber genügt, damit der Guardian und danach alle anderen westlichen Medien – inklusive Spiegel – die Täterschaft der Russen melden. In der Washington Post heißt es:

„Chmut fand die Projektile am Morgen des 25. oder 26. März in ihrem Auto, wie sie sagte, nach einer Nacht mit intensivem Beschuss auf beiden Seiten. Es ist nicht klar, ob die russischen Truppen durch ihre eigenen Geschosse verwundet wurden.“

Das ist alles. Die Frau kann sich nicht mal mehr an das genaue Datum erinnern und sie sagt, es sei von beiden Seiten geschossen worden. Aber für die Medien ist damit klar: Die Russen sind schuld.

Was sind die Fakten?

Wie immer ist die Chronologie zum Verständnis wichtig. Ende Februar hat die russische Armee Butscha eingenommen und die Stadt bis zum 30. März gehalten. Am 30. März hat die russische Armee die Stadt geräumt.

In den westlichen Medien wird behauptet, die russische Armee habe ein Massaker angerichtet, die Leichen seien bereits um den 20. März auf Satellitenbildern, deren Echtheit übrigens zweifelhaft ist, zu sehen gewesen. In Butscha herrschten in der zweiten Märzhälfte Temperaturen zwischen 10 und 16 Grad. Legen Sie mal ein Stück Fleisch bei diesen Temperaturen auf den Balkon und schauen Sie, was davon nach zwei Wochen noch übrig und vor allem, was für ein „Aroma“ auf Ihrem Balkon sein wird.

Trotzdem waren die Leichen, die der Weltöffentlichkeit in Butscha ab dem 3. April präsentiert wurden, „frisch“ und kein Journalist hat etwas von Verwesungsgestank in Butscha berichtet. Die Geschichte über die – laut amerikanischen Satellitenaufnahmen – seit zwei Wochen in den Straßen liegenden Leichen kann man getrost ins Reich der Fantasie entlassen, trotzdem halten westliche Medien daran fest.

Aus militärischer Sicht

Nun haben wir erfahren, dass in Butscha am 25. oder 26. März mit Flechette-Artillerie beschossen wurde. Das scheint zu stimmen, immerhin wurden offenbar tausende dieser kleinen Pfeile in der Stadt und auch in vielen der Leichen gefunden. Aber an den Tagen war die Stadt vollständig in russischer Hand. Würde die russische Armee eine Stadt, die sie kontrolliert, mit so unkontrollierbarer Munition beschießen?

Es geht jetzt nicht einmal um die Zivilisten, im Krieg geht es leider immer zuerst um die eigenen Soldaten. Ob die Russen oder die Ukrainer solche Munition auf Wohngebiete feuern und Zivilisten gefährden würden, ist für die Rekonstruktion des Tathergangs unwichtig. Es geht um die militärische Komponente und eines kann man sicher sagen: Weder die Ukrainer noch die Russen wollen ihre eigenen Soldaten töten, die braucht man noch zum Kampf gegen den Gegner. Daher ist es mehr als unwahrscheinlich, dass die russische Armee Butscha am 25. oder 26. März mit dieser unkontrollierbaren Munition beschossen hat, denn damit hätte man die eigenen Soldaten gefährdet.

Die Ukrainer hingegen mussten solche Hemmungen nicht haben, im Gegenteil: Ihr Ziel ist es ja gerade, möglichst viele russische Soldaten zu töten, weshalb der Einsatz solcher Munition für die ukrainischen Kräfte aus militärischer Sicht sogar Sinn gemacht hätte.

Die Butscha-Legende

Die russische Armee hat Butscha am 30. März geräumt, das wird nicht bestritten, denn der Bürgermeister von Butscha hat am 31. März glücklich in einer Videobotschaft gemeldet, dass die Stadt befreit sei. Von Leichen auf den Straßen sagte er kein Wort und seine gute Laune war ausgesprochen ungetrübt. Gleiches gilt für weitere ukrainische Videos der Folgetage: Es gab keine Leichen auf den Straßen von Butscha und auch die Zivilisten, die befragt wurden, haben nichts von Leichen oder einem russischen Massaker erzählt. Details dazu und die Videos, beziehungsweise Links zu ihnen, finden Sie in diesem Artikel.

Aber was bedeutet das für die Butscha-Legende, die westliche Medien und Politiker hochhalten? Sie werden diese Legende auch weiterhin ohne jeden Beleg, dafür aber mit derartigen – sich selbst und sich gegenseitig widersprechenden – Behauptungen hochhalten, denn wen interessieren schon Fakten, wenn es um Kriegspropaganda geht?


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Autor: Anti-Spiegel

Thomas Röper, geboren 1971, hat als Experte für Osteuropa in Finanzdienstleistungsunternehmen in Osteuropa und Russland Vorstands- und Aufsichtsratspositionen bekleidet. Heute lebt er in seiner Wahlheimat St. Petersburg. Er lebt über 15 Jahre in Russland und spricht fließend Russisch. Die Schwerpunkte seiner medienkritischen Arbeit sind das (mediale) Russlandbild in Deutschland, Kritik an der Berichterstattung westlicher Medien im Allgemeinen und die Themen (Geo-)Politik und Wirtschaft.

68 Antworten

    1. Diese beiden Zitate sind nicht viel wert. Das erste stammt nicht aus erster Hand, also von einer Person, die selbst in Butscha war und über eigene Wahrnehmungen berichtet. Beim zweiten ist das anders, es stammt von einem Schweizer Journalisten, der selbst in Butscha unterwegs war. Allerdings erst am 7. April. Dass die Leichen am 7. April, fünf Tage nach ihrer „Entdeckung“, noch immer entlang den Straßen rumlagen, glauben sicher nicht mal Sie.

      1. „….und kein Journalist hat etwas von Verwesungsgestank in Butscha berichtet.“

        Es geht nicht darum was die Aussagen wert sind. Es geht darum das eben doch jemand entsprechend berichtet hat.

        1. Klar. Auch wenn diese Berichte frei erfunden wären, wäre die Aussage von Thomas Röper, niemand habe etwas über Verwesungsgeruch berichtet, falsch. Ich habe allerdings die Existenz dieser Bericht nicht angezweifelt, sondern nur ihren Nachrichtenwert in Zweifel gezogen.

  1. Fakten sind Fakten und an denen kommt niemand vorbei.
    Auch wenn noch so verzweifelt an den Lügen festgehalten wird.
    Der Turm der Lügen wird demnächst einstürzen.
    Was uns erwartet wird nicht schön werden, ist aber dringend notwendig.
    Es kann nicht sein, daß die gesamte Menschheit von einem Schurkenstaat
    und den Bewohnern im seinem Mastdarm bis in die Unendlichkeit
    drangsaliert wird.
    Ich sehe den Dingen gelassen entgegen.
    Die Würfel sind bereits gefallen.

    1. Wenn die Fakten aber keiner wahrnimmt, weil die politische und Medienöffentlichkeit im Westen sie ausblenden, bleibt die Lüge wirksam. Egal wie dreist und offensichtlich sie ist.

      Man denke beispielhaft nur an das Giftgas-Fake von Duma (Syrien) im April 2018. Da liegen dank der OPCW-Leaks und des Engagements Russlands vor der UNO die Fakten auch für jeden sichtbar auf dem Tisch! Und was nutzt es? Sie werden ignoriert, und die große Öffentlichkeit weiß es nicht!

      1. Das Konstrukt der Lügen wird zusammenbrechen spätestens wenn die Leute den Gürtel enger schnallen müssen, oder Gott bewahre, selbst in den Krieg ziehen müssen.

        Der Vorwurf der „Lügenpresse“, die anti-Establishment Bewegung, Trump im Besonderen und der Rechtspopulismus im Allgemeinen, usw., sind eine Reaktion auf die vorherigen Lügen der Medien und der Politiker, die z.B. zum Irakkrieg geführt haben.

        Auch wenn die Menschen sich nicht besonders für Außenpolitik interessieren werden sie hellhörig, wenn es Auswirkungen auf die Innenpolitik gibt. Das Vertrauen in die gewählten Repräsentanten des Volkes und den Medien geht verloren.

        Die offensichtlichen Lügen, wie wir sie jetzt in der Ukraine sehen, sind so monströs, dass sie eine Sinnkrise verursachen werden, die zusammen mit den Konsequenzen des Wirtschaftskriegs, das Potential haben den Westen in eine tiefe Krise zu stürzen.

        Dann ist es durchaus möglich, dass es sich herausstellt, dass Putin nicht nur in der Ukraine sondern auch in der globalen Konfrontation bessere Karten hat. Die Überheblichkeit des Westens im Verbund mit der Unerfahrenheit der heutigen Generation ist eine gefährliche Kombination.

  2. Schon mal dran gedacht, dass nicht alle Menschen in Butscha den selben Tod gestorben sind?
    Einige wurden von Artillerie zerschossen, einige von Splittern und andere Erschossen? Wäre das nicht irgendwo logischer?

    1. Bisher gibt es keinerlei Aufklärung. Der Naziverband „Safari“ ist nach Butscha gezogen, um es „von Verrätern zu säubern“, sie können Leichen von woanders dorthin geschafft haben, an Leichen haben Faschisten gewöhnlich genug irgendwo herumliegen, oder es waren falsche Leichen. Es gibt für alle Varianten Indizien, aber kriminalistische und juristische Aufklärung wird erst nach der Entnazifizierung der Gegend möglich sein.

      1. Ich fürchte, nein, leider. Für Geschehnisse, die der Westen sich einmal in seiner Propaganda zueigen gemacht hat, gibt es keine spätere Aufklärung mehr. Dafür ist dann auch keine Lüge zu abstrus und kein Aufwand zu groß – siehe Fall MH-17.

        1. „Für Geschehnisse, die der Westen sich einmal in seiner Propaganda zueigen gemacht hat, gibt es keine spätere Aufklärung mehr.“

          Dazu gehören leider auch die 50 Brandopfer von Odessa!

            1. 130!

              Da geht die Lüge ja schon los! In der Kiewer Zählung (von der „Himmlischen Hundertschaft“) fehlen nämlich sämtliche Polizisten und Milizionäre, wie die von den Berkut, die in diesen Tagen ebenfalls erschossen wurden! Die gehören aber zum Verständnis, was da wirklich passiert ist, unbedingt dazu!

  3. Nicht nur die Lügen von Butcher, unser ganzes Regime kann zusammenfallen. Dann können wir einen aus dem russischen Fernsehen bekannten Deutschen, der nachweislich nicht auf Seiten der Nazis war, sehr gebrauchen. Dank an Thomas Röper, der, während wir einmal wieder zur Schande der Welt werden, zeigt, daß wir nicht alle so sind !

    1. Es sieht traurig aus in der Hinsicht. Es gibt in D pro-russische Demonstrationen, nur sind die Teilnehmer durchweg Rußlanddeutsche oder in D lebende Russen. Von den autochthonen Deutschen scheinen >>90% die Propaganda zu fressen, bei der auch vormals als kritisch geltende Medien bedenkenlos mitmachen.

      Selbst logisches Denken steht nicht mehr hoch im Kurs. Beispiel Butscha: welcher denkende Mensch kann ernsthaft annehmen, die Russen würden nach ihrem Abzug den Ukrainern und dem Westen eine solche Steilvorlage wie diese leichenübersäte Stadt hinterlassen? Noch der letzte Barbar weiß um die Seuchengefahr. Mit seit über zwei Wochen auf den Straßen modernden Leichen, während ein auf dem Friedhof angelegtes Massengrab belegt, dass die Russen den ukrainischen Stellen eine ordnungsgemäße Beisetzung der durch die Kampfhandlungen angefallenen Leichen auferlegt hatten. Welcher Idiot kann wirklich glauben, dass die Russen die Butschaer Zivilisten an die Essensausgabe gebeten haben, sicherheitshalber mit weißen Armbinden, und sie dann auf dem Rückweg heimtückisch gemetzelt haben? Und weil’s anscheinend mehr Spaß macht, nicht mit Handfeuerwaffen, sondern mit Artilleriemunition?

      Beispiel Mariupol: diese Stadt gehört zur Oblast Donezk, also mit der russischen Anerkennung der beiden Volksrepubliken zu deren Bestand. Die Zerstörungen dort und den Wiederaufbau haben die Russen an der Backe. Wer kann glauben, dass die Russen dort mutwillig etwas zerstören oder rücksichtslos vorgehen?

      Im Einzugsgebiet von ARD und ZDF glauben es aber anscheinend die allermeisten. _Gedacht_ wird da anscheinend nicht mehr sehr viel. Dafür gefühlt.

      Ich hatte mich schon vorher sehr aufgeregt über die Berichterstattung in D, die aus ganz wenig Information und ganz viel Gefühl besteht. Sieht man aktuelle Nachrichtensendungen, dann sieht man viel zerstörte Häuser, viel Elend bei Flüchtlingen, traurige Kinder und Mütter, aber eigentlich so gut wie gar nichts davon, was an der Front passiert. Gefühlige Bilder sollen Emotionen anregen wie Mitleid, Angst, Wut und Hass. Der Wunsch, echte Informationen zu bekommen, soll so schon einmal betäubt werden. Rußland ist schuld an diesem Leid sollte dann schon eigentlich reichen.

      Wer an diesem Punkt noch weiter fragt, ist schon verdächtig. Wieso gibt es so viele Ukrainer mit tätowierten Hakenkreuzen oder anderen Nazi- und auch satanistischen Symbolen? Wieso berichten ukrainische Zivilisten so häufig davon, wie sie als Schutzschilde missbraucht wurden, und wie gering Asow und co. ihre Leben achten? Und übrigens auch die von normalen ukrainischen Streitkräften und sogar untereinander?

      Vorbereitet wurde unsere Gesellschaft darauf seit langem durch eine Verweiberung. Seit Jahren heißt es in Talkshows oder Interviews nicht mehr, „was haben Sie da gedacht“, sondern „was haben Sie da gefühlt“, oder, noch schlimmer „was macht das mit Ihnen“. Denken ist nicht mehr gefragt, sondern Empfinden. Man sollte aber denken, denn das unterscheidet den Menschen vom Vieh. Tiere können vieles, sie haben Emotionen, können Problemlösungsstrategien entwickeln, teilweise sogar ein Ich-Bewusstsein entwickeln. Nur eine Projektion von jetzigen Handlungen auf de Situation in der Zukunft, das kann nur der Mensch. Ich spreche Frauen das Denken nicht ab, um Gottes Willen, aber ich halte die Priorität des Fühlens vor das Denken für sehr gefährlich.

      Deutschland ist aber voll in diesem Fühl-Modus. Und auch in der EU finden sich nur wenige Ausnahmen wie die Visegrad-Staaten. Davon müssen wir unbedingt weg, und das ist kein Nebenthema, sondern elementar für unser Überleben.

      1. Die Emotionen zu schüren, ist seit jeher Methode – es funktioniert. Ob im ersten Weltkrieg die getöteten Babys in Belgien, die Kleinkinder auf Hitlers Armen, die zerschlagenen Inkubatoren in Kuwait, samt heulender, scheinbar minderjähriger Krankenschwerster, die keine war, der angeblich verletzte Junge in Syrien, dessen Verletzungen jedoch präpariert waren, Kinder, die angeblich einem Giftgasanschlag zum Opfer fielen und jetzt die verletzte Schwangere aus der Mariupoler Klinik, ein heulender Selenskyj vor internationalen Kammeras, ebenso ein heulender ukrainischer UN Botschafter, Kinder als Tagesschausprecher, Kinder und Frauen in Bunkern harrend und flehend… es ist immer die gleiche Methode. Die Menschen haben das Herz am rechten Fleck, selbst wenn sie zu hassen beginnen. Ein etwas weither geholter Aspekt aber doch dienlich zu erkennen, wie lange wir schon intensiv und massiv konditioniert wurden, ist in der Kunst zu finden, in der Orientierung auf das „reine feeling“. „art informel“, die Kunstwissenschaft propagierte das „reine Feeling“. In jedem bescheuerten Werbe – Slogan ist die Methode zu finden. Wir sind allseits aufs Fühlen und geistige Verblöden konditioniert. Der Spruch des „Kleinen Prinzen“: „Man sieht nur mit dem Herzen gut.“, bezieht sich wohl eher auf das liebende Gefühl, nicht auf Hass. Scheinbilder erzeugen Hass. Es fehlt den Menschen an Orientierung, an Urteilsfähigkeit, die allein mit trügerischem, manipuliertem Fühlen in die Irre führt.

      2. Fühlen ist genauso wie Denken keinem Geschlecht zugeordnet und auch weder etwas grundsätzlich Positives oder etwas grundsätzlich Negatives.
        Es kommt darauf an, was der Mensch mit seinem Denken und Fühlen macht, wie er sich äußert, wie er handelt.
        Das Problem liegt nicht darin, dass dem Fühlen vor dem Denken Vorrang gegeben wurde, sondern dass es allgemein mit dem Denken und Reflektieren nicht sonderlich weit her ist.
        Wenn an der Bildung gespart wird, sollte das auch niemand wundern.

        Im Übrigen fühlt jeder Mensch immer.
        Es kann aber sein, dass er sich seiner Gefühle nicht bewusst ist, oder sich damit nicht auseinandersetzen will und das ist nicht verwerflich, denn wie geschrieben, es kommt darauf an, wie sich der Mensch äußert und und wie er handelt.
        Und dafür, das gebe ich Ihnen recht, ist Verstand, Wissen und Denkvermögen nötig.

  4. Sehr geehrter Thomas, es ist ein Kampf gegen Windmühlen, Genosse Don Quijo die Kunstfigur.🤢
    Don Quijote ist ein seinen Ritterromanen verfallener Leser, der unfähig erscheint, zwischen Dichtung und Wahrheit zu unterscheiden. Er hält sich für einen stolzen Ritter, dem vermeintlich das Schicksal ein kühnes Abenteuer nach dem nächsten zu bestreiten auferlegt. Er steigt auf sein klappriges Pferd Rosinante und kämpft unter anderem gegen Windmühlen. Treu an seiner Seite reitet der nur scheinbar naive Schildknappe Sancho Panza (auch: Sancho Pansa) und versucht, seinen Herrn vor schlimmerem Unheil zu bewahren.
    „Z“ mfg

    1. @Shenyang

      Nein, das glaube ich nicht. Bis vor vier Monaten habe ich noch Spiegel, Tagesschau und die Zeit gelesen. Bis ich gemerkt habe, dass mit der Berichterstattung über die Ukraine etwas nicht stimmt und ich mich anderweitig informiert habe. Der Anti-Spiegel hat für mich eine entscheidende Rolle gespielt und ich bin Herrn Röper für seine Art sehr dankbar. Heute finde ich die Medien unerträglich.

      Inzwischen habe ich den Anti-Spiegel mehrmals weitergeleitet und von dem Empfängern wurde er auch weitergeleitet. Was kann man denn tun, außer die Wahrheit unter die Menschen zu bringen? Ich möchte mir nicht irgendwann den Vorwurf machen, dass ich wrggesehen, mich rausgehalten habe. Wer nicht kämpft, hat schon verloren.

      1. Das ist schonmal sehr gut! Ich versuche das auch nach Kräften. Nur, schon be dem .ru gehen die Probleme los: ohne auch nur zwei Worte von der Seite gelesen zu haben, wissen da viele schon „Bescheid“. Das gleiche ist es mit rtde-Links.

        Warum ist das so? Die allermeisten Menschen im Internet sind gar nicht auf Wahrheitssuche, sondern auf Suche nach Bestätigung. Umdenken zu müssen ist unangenehm. Im Internet muss das keiner: Bestätigungen finden sich massenhaft, gleich für welche Ansicht.

        Ich habe Verständnis für die Ukrainer, insofern sie den Holodomor thematisieren. Das Vorgehen der Sowjets war grauenhaft und menschenverachtend. Ein Völkermord war es allerdings nicht, denn neben Ukrainern starben auch Russen, Kasachen und andere Völkerschaften. Es wurde ein schwer zu versorgender Menschenüberschuss abgebaut, um es mal ganz nüchtern zu sagen. Die Nazis waren nach ihrem Überfall 1941 ganz überrascht, daß diese Aufgabe bereits erledigt war.

        Natürlich ist es grauenhaft, so zu denken. Aber das haben nicht nur die Nazis getan, sondern auch die Sowjets. Und, Überraschung: auch die Alliierten damals dachten so. Und die Amis und Briten denken auch heute noch so.

  5. Haben die Medien nicht allumfassend und einheitlich von wahllos Erschossenen berichtet mit Zeugen? Wie kommt es nun zu Artilleriebeschuss und Tote dadurch? (für HK)

    Wenn man die Nachrichten halbwegs aufmerksam verfolgt, müßten solche Inkonsistenzen eigentlich mindestens als mulmiges Gefühl von „da war doch was?“ erscheinen.

    1. Schau doch mal die Vorträge von Daniele Ganser an, keiner erinnert sich daran was im Detail in den „Nachrichten“ von gestern gesagt wurde. Die merken sich nur „Russland böse“ und „wir gut“.

      1. @jsm36
        Genau so ist es. Nennt sich auch schwarz/weiß Denken.
        Zu mehr ist der Durchschnittsmensch leider nicht mehr fähig.
        Jetzt brauchen nur noch die jeweiligen 2 Seiten aus allen
        Rohren bedient zu werden. Voila Massenhypnose perfekt.
        Das ist genau der Grund, warum es auch immer wieder funktioniert.

  6. Eine tatsächlich ernst gemeinte Frage, bevor ich hier wieder „zerrissen“ werde.

    Es ist doch so, dass es zahlreiche Hinweise (ich sage bewusst nicht Beweise) gibt die darauf hindeuten, dass es russische Soldaten waren. Ja, all das kann gefälscht werden, liegt aber neunmal vor und deshalb muss man sich auch damit auseinander setzen.
    – Datum der Leichenfunden: Der ursprünglich von Herr Röper wurde durch die Satelitenbilder Wiederkehr
    – Satelitenbilder
    – Drohnenaufnahmen die zeigen wie zumindest auf den Radfahrer von einrm russischen Schützenpanzer aus geschossen wurde

    Welche Hinweise für eine ukrainische Beteiligung gibt es denn? Es wird hier stets die besagte „Säuberungsaktion“ zitiert. Das alleine ist aber im Vergleich zu den obigen Hinweisen etwas dürftig

    1. @yeti

      beweise liegen bisher nur von der ukraine vor. da die eine kriegspartei ist sollte man grundsätzlich erstmal vorsichtig sein und vor allem skeptisch bleiben.

      das datum der satelitenbilder kann man wahrscheinlich leicht fälschen
      die drohenaufnahme mit dem russischen panzer….war das ein russischer panzer ? könnte ich jetzt nicht so einfach bestätigen bzw erkennen. gab es nicht auch hier ein video eines ukrainers der videoaufnahmen über die zerstörung der stadt durch die russen zeigten…..ohne leichen ? einige tage später hat der sich dann wieder dazu geäußert das natürlich welche da waren und er hat eine skizze gezeigt wo die lagen….naja auch seltsam

      „Welche Hinweise für eine ukrainische Beteiligung gibt es denn? Es wird hier stets die besagte „Säuberungsaktion“ zitiert. Das alleine ist aber im Vergleich zu den obigen Hinweisen etwas dürftig“

      das das den ukrainischen truppen durchaus zuzutrauen ist und diese auch gegen zivilisten vorgegangen sind wurde schon mehrfach von zivilisten berichtet und das nicht nur vom anti-spiegel sondern z.b. auch von patrick lancaster. kriegsverbrechen durch die ukraine (z.b erschiessen von gefangenen) filmen und veröffentlichen die ja selber und sind stolz darauf.

      wenn man sich die aussagen von zivilisten anhört wie die russischen soldaten sich verhalten (nahrung verteilen, medizinischen versorgung, evakuierung etc) bin ich da eher skeptisch das die massaker an zivilisten verüben. von asow ist das allerdings bewiesen

      1. Die New York Times veröffentlichte am 4. April ein Satellitenfoto vom 19. März, das eine mit Leichen übersäte Straße in der ukrainischen Stadt Butscha zeigt. Das weltweit an die Mainstream-Medien verteilte Foto wurde als Beweis für ein „Kriegsverbrechen russischer Truppen in der Ukraine“ präsentiert. Eine technische Untersuchung zeigt, dass das Satellitenfoto nicht am 19. März aufgenommen wurde, als russische Truppen in Butscha waren, sondern am 1. April, zwei Tage nachdem sie die Stadt verlassen hatten. Das genaue Datum und die Uhrzeit des Bildes wurden mittels des SunCalc-Programms berechnet. Es basiert auf dem Winkel der Sonne über dem Horizont (für das Datum) und der Richtung des Schattens (für die Uhrzeit). Auf dem von der NYT veröffentlichten Satellitenbild beträgt der Höhenwinkel der Sonne 42 Grad. Dies bedeutet, dass das Satellitenfoto am 1. April um 11:57 Uhr GMT aufgenommen wurde.
        Quelle: https://www.voltairenet.org/article216591.html

        1. Sorry aber das ist nichts was ich als aussagekräftige Quelle bezeichne. Die Seite hat nicht mal ein Impressum und zu den unten stehenden Aussagen gibt es keiner keinerlei Bezug. Wer hat das untersucht etc. Das könnte jeder schreiben

          „Es basiert auf dem Winkel der Sonne über dem Horizont (für das Datum) und der Richtung des Schattens (für die Uhrzeit). Auf dem von der NYT veröffentlichten Satellitenbild beträgt der Höhenwinkel der Sonne 42 Grad. Dies bedeutet, dass das Satellitenfoto am 1. April um 11:57 Uhr GMT aufgenommen wurde.

          Darüber hinaus entdeckt die Untersuchung der Fotos der Leichen, die von einem forensischen Sachverständigen durchgeführt wurde, verschiedene Hinweise auf eine Inszenierung.“

          1. @Yeti

            Was für ein Experte genau sind Sie, dass Sie meinen die Quelle als „aussagekräftig“ oder nicht zu bewerten?

            Wissen Sie, was ein „Impressum“ bedeutet & welche Qualifikation das darstellen soll? Oder quatscht man auch hier nur nach was andere selbsternannte Eliten vorplappern?

            Eine „Untersuchung der Fotos der Leichen“ können auch Sie vornehmen – sicher nicht so akribisch wie ein Pathologe – aber mit Grundlagen in Biologie & leichte Weiterbildung z.B. durch Bestatterhinweise—>https://www.bestatter.de/wissen/todesfall/verwesung/

            sollten auch Sie in der Lage sein, zu verstehen, dass Leichen keine 3 Wochen auf der Straße liegend so frisch aussehen & lediglich den Eindruck von max. 2 Tagen seit Tod machen…

            Aber vielleicht ist ihre Quelle ja besser als die Natur,, die das gleiche Prozedere mit toten Körpern seit Milliarden von Jahren macht?!

            1. Was sie da als Quelle bezeichnen ist lächerlich. Da ist Wikipedia transparenter.

              Was für eine Untersuchung? Auf welcher Grundlage? Durch wen durchgeführt mit welchem akademischen Hintergrund?

              All das gehört dazu, damit ich etwas als aussagekräftige Quelle bezeichnen würde. Aber das interessiert ja hier niemanden. Stattdessen klammert man sich an jeden Schnipsel den man finden kann

    2. Es wäre absurd, auf die Nazifälschungen dieser Naziprovokation ernsthaft einzugehen. Interessant ist nach wie vor, daß die britische Präsidentschaft des UN-Sicherheitsrates (UNSC) hemmungslos Regeln gebrochen hat, um eine Aufklärung im UNSC zu unterbinden:

      Pressegespräch des Ständigen Vertreters Wassily Nebenzia über die Lage in der Stadt Bucha (Gebiet Kiew) und damit zusammenhängende Fragen

      … Am 4. April begann das Kiewer Regime mit aktiver Unterstützung seiner westlichen Sponsoren, in westlichen Massenmedien gefälschte Nachrichten über angebliche „Greueltaten“ der russischen Streitkräfte in der Stadt Bucha (einem Vorort von Kiew) in der Ukraine zu verbreiten. …

      Wir haben faktische Beweise, die diesen Punkt belegen. Wir beabsichtigten, es so schnell wie möglich dem Sicherheitsrat vorzulegen, damit die internationale Gemeinschaft nicht durch das falsche Narrativ Kiews und seiner westlichen Sponsoren in die Irre geführt wird.

      Zu diesem Zweck beantragte die Russische Föderation heute am 4. April um 3 Uhr New Yorker Zeit eine Sitzung des Sicherheitsrates, um diese abscheuliche Provokation des Kiewer Regimes zu erörtern. …

      Ich möchte betonen: Die britische Präsidentschaft hat unseren Antrag auf Einberufung eines Treffens am 4. April offen abgelehnt. Und sie taten es zweimal. Da sich die Situation um Bucha über Nacht weiterentwickelt hat, haben wir heute um eine dringende Ratssitzung gebeten 15 Uhr.

      Der Vorsitz hat sich jedoch die Freiheit genommen, klarzustellen, daß es keinen Grund gibt, eine Dringlichkeitssitzung einzuberufen. Wie sie es ausdrückten, glaubt das Vereinigte Königreich nicht, dass die Situation in Bucha eine sofortige Aufmerksamkeit des Sicherheitsrats erfordert.

      Dies ist eine einseitige Behauptung der britischen Präsidentschaft, keine Entscheidung der Ratsmitglieder. Sie können jetzt deutlich sehen, was eine von Großbritannien und anderen westlichen Ländern propagierte „regelbasierte Ordnung“ im wirklichen Leben bedeutet. Es bedeutet, daß sie Regeln auferlegen, die für sie angenehm sind, unter völliger Mißachtung des Völkerrechts und der etablierten Verfahrensregeln des Sicherheitsrates der Vereinten Nationen.

      Dieses Verhalten ist sehr anschaulich und offenbart die wahre Haltung des Westens gegenüber dem ukrainischen Volk. Während die westlichen Delegationen die Diskussion über Bucha blockierten, wo wir eine klare Provokation im klassischen Goebbels-Stil sehen, die ernsthafte Auswirkungen auf den internationalen Frieden und die internationale Sicherheit haben könnte, beeilten sie sich vor einiger Zeit, eine Sitzung des Sicherheitsrats zur Bildung von Mädchen in Afghanistan einzuberufen. Sie können sehen, was ihre wirklichen Prioritäten sind. …

      Was wir jetzt sehen, ist ein beschämender und beispielloser Missbrauch der Vorrechte des Präsidenten durch das Vereinigte Königreich. Gleichzeitig ist dies eine Demonstration der Schwäche, die zeigt, dass die westlichen Delegationen auf dieses Manöver zurückgreifen mussten, um Russlands Stimme zu unterdrücken. Es beweist nur, daß sich westliche Delegationen weder für die reale Situation in Bucha noch für die Autorität des Rates interessieren.

      Die missbräuchliche, herablassende, kolonialistische Linie der britischen Präsidentschaft untergräbt die Grundlagen der Vereinten Nationen, und wir werden die Auswirkungen noch abwägen müssen.

      Die Präsidentschaft ist durch die Charta mit der Leitung des Sicherheitsrates betraut. Großbritannien hat es versäumt, die Führung zu übernehmen. Es ist eine Schande für die britische Diplomatie und ein unbestreitbarer Makel für ihren Ruf. …

      (Es folgen Beweise zur „Provokation im klassischen Goebbels-Stil“)

      Ich hoffe, die Beweise, die wir heute vorgelegt haben, lassen Sie keine Illusion aufkommen, dass das vom Kiewer Regime in Umlauf gebrachte Video eine grobe Fälschung ist. Es hält keiner Prüfung stand. Einige westliche Führer, zum Beispiel der deutsche Bundeskanzler Olaf Scholz, der französische Präsident Emmanuel Macron und natürlich die britische Außenministerin Liz Truss, haben sich jedoch bereits aufgereiht, um dieses falsche Narrativ zu fördern.

      Was in Bucha passiert ist, ist genau ein Angriff unter falscher Flagge des Kiewer Regimes und seiner westlichen Sponsoren. Das mögliche Ziel dieser Provokation ist erschreckend und weckt die Albträume der NS-Verbrechen während des Zweiten Weltkriegs.

      Vladimir Zelenskij deutete nach seiner Ankunft in Bucha an, daß dieser „Vorfall“ jede „unzivilisierte Reaktion“ rechtfertigt. Damit bestätigte er im Grunde, dass das Kiewer Regime Völkermord als Kriegsmethode betrachtet. Jetzt haben die Nationalisten einen Vorwand, ein echtes Massaker an unschuldigen Ukrainern zu begehen, die sie als „Verräter“ hinrichten. Wir möchten, dass die Welt wachsam bleibt, und wir fordern den Rat auf, diese schrecklichen Ereignisse nicht zuzulassen. …

      Press Briefing by Permanent Representative Vassily Nebenzia on the situation in the town of Bucha (Kiev Region) and related matters
      April 05, 2022

      https://russiaun.ru/en/news/pressconf_040422

    3. 1. Wären die Leichen schon vor 2 Wochen da, wurden schon alle in der Stadt es wissen. Es ist aber nicht der Fall.
      2. Wenn man das Video dem dem Radfahrer genau anschaut, dann sieht man, dass der erste Schuss abgegeben wird BEVOR der Radfahrer überhaut sichtbar für den Panzer wird. (s. Streetview: Vokzal’na St, 2-8, Bucha, Kyivs’ka oblast, Ukraine, 08292, 50.541336, 30.229000) Es wird also ein anderes Ziel beschossen. Der „Radfahrer“ sieht und hört diesen (für ihn) „Warnschuss“. Trotzdem bewegt er sich weiter. Was weiter passiert sieht man nicht. Der Radler könnte auch unverletzt geblieben sein. Falls er tatsächlich nur ein Radfahrer war und getroffen wurde, dann ist das nur ein Unfall. Worüber soll man denken, um auf einen feuernden Panzer frontal zuzulaufen ?
      Es ist aber nicht ausgeschlossen, dass der „Radfahrer“ tatsächlich eine Gefahr darstellte, zB weil er eine Panzerabwehrrakete trug oÄ. Die Details sieht man nicht.

      1. Ich gebe Ihnen Recht, dass man nicht sehen kann ob der Radfahrer ggf. bewaffnet war. Es ist aber sicherlich kein Zufall, dass eine der Leichen auf den Fotos genau an dieser Stelle liegt.

        Zum Zustand der Leichen und dem Geruch kann ich nichts sagen weil ich weder vor Ort war noch Detailaufnahmen der Leichen gesehen habe. Zu den genannten Temperaturen lässt sich aber nachvollziehen, dass diese im März um den Gefrierpunkt lagen.

        Nur weil man sagt die Hinweise sind alle Quatsch entkräften sich diese noch lange nicht. Sprich: Bewiesen ist nichts aber sie Hinweise sprechen (aus meiner Sicht) gegen Russland.

        1. @Yeti

          Sie sind im Irrtum, Im März lagen die Temperaturen dort bei ca 10 – 14 Grad C. Das ist auch in etwas identisch z beobachten mit der Kleidung der Menschen, die eben NICHT vermummt waren.

          Sehen Sie sich bitte die Detailaufnahmen an bevor Sie sich weiter an einer Diskussionen beteiligen, bei der SIE sich erdreisten, zu behaupten, die Hinweise würden auf de Schuld von Russland deuten!

          Das ist wirklich an Dummheit kaum zu unterbieten!
          Selber weder recherchieren noch untersuchen – zumindest das Material, was zur Verfügung steht – und dann behaupten die Russen waren es!

          Und dann auch noch die Frechheit zu besitzen, sich hier aufzuspielen als wären man die Gerechtigkeit in Person – das ist schon ziemlich pervers!
          Was stimmt mit Ihnen nicht?

          1. 😁 Ganz im Stil dieses Forums. Da kann man seine Aussagen noch so neutral und vorbehaltlos wie möglich schreiben und trotzdem wird man wahllos beschimpft. Mit so einer cholerischen Art kommt man sicher weiter im Leben😂😂 Aber getroffene Hunde bellen halt.

            Ich habe nichts behauptet sondern ausdrücklich meine Meinung wiedergegeben. Das macht der hier so verehrte Autor selbst in jedem Artikel, da ist das aber ok weil es Russland gut darstellt.

            Zeigen Sie doch bitte einmal die Quelle der Wetterdaten oder Ihre medizinische Ausbildung?! Und seit wann „vermummt“ man sich bei 0 Grad Celsius?

            Und jetzt freue ich mich auf ihre nächsten Beschimpfungen 😘

    4. @Yeti

      Es gibt KEINE Hinweise auf „Russland als Schuldigen“ – es gibt lediglich die Behauptung von bestimmten Interessenten!

      Ich kann ja auch behaupten, dass Sie ein Pädophiler, Vergewaltiger & Mörder sind & es hunderte Hinweise darauf gibt….. Macht es das zur Wahrheit? Nein? Auch nicht wenn ich es tausenden weiter erzählt habe & jetzt jeder „Bescheid weiß“ ?

      Übrigens ihre Satellitenbilder werden nicht richtiger nur weil es behauptet wird!
      Die Biologie & überhaupt Naturgesetze stehen darüber! Nach 2-3 Wochen sind hunderte Leichen verwest – nicht nur was den Gestank in der Stadt angeht, die gezeigten Bilder der Ukraine deuten eher daraufhin, dass die Leichen erst ganz kurz dort lagen.

      Und das passt nun mal mit der Säuberungsaktion der Ukrainer zusammen – die haben es ja lauthals angekündigt!

    5. Immerhin wurde behauptet, dass die Russen dort etwa 300 Zivilisten wahllos erschossen hätten. Wenn nun aber viele davon durch Artillerie getötet wurden, dann sollte das die Einschätzung doch ziemlich ändern.
      Auch wurden Zivilisten ja teilweise mit Waffen ausgerüstet, was die Unterscheidung von Freund und Feind mit Sicherheit erschwert und bedeutet, dass nicht jeder tote Zivilist zwangsläufig ein unschuldiges Opfer war. Natürlich gibt es in jedem Krieg Kriegsverbrechen auf beiden Seiten. Die wird es mit Sicherheit auch bei den Russen geben. Dass Russen aber systematisch die Zivilbevölkerung abschlachten, wie es bei uns vermittelt wird kann ich mir nicht recht vorstellen und durch solche Nachrichten wird es deutlich unwahrscheinlicher.
      Was den Radfahrer betrifft frage ich mich allerdings auch ernsthaft, warum man denn direkt an der Front fahrradfahren geht, während scharf geschossen wird. Und Butcha müsste ja direkt an der Front gelegen haben.

        1. Also ich wäre vermutlich trotzdem nicht radgefahren wenn ich mitbekommen habe, dass direkt vor meinem Haus rumgeballert wird, aber die Realität dort ist wahrscheinlich für uns nicht vorstellbar

  7. Mich erinner das alles an Syrien. Fassbomben, Giftgas, Massengräber, das volle Programm. Auch damals wurde die volle mediale Breitseite auf Assads Truppen abgeschossen. Das hat sich erst etwas geändert, nachdem Russland in diesen Konflikt eingegriffen hat. Augenzeugen sind halt schlecht durch Zeitungsartikel oder Nachrichtensprecher zu ersetzen. Danach wurde es etwas ruhiger um die „unwiderlegbaren“ Beweise seiner „Verbrechen“. Die Briten sind wieder mit vorne weg. Das verwundert nun überhaupt nicht mehr. Deren Geheimdienst veröffentlicht in jedem Konflikt immer die genau zum Narrativ passenden Informationen. Das machen Geheimdienste so, weil sie ja so geheim sind. Dazu noch eine Menge zitierter „Experten“ aus gut unterrichteten Kreisen, unterlegt mit viel grausamen Bildmaterial. Schon wird Frau Müller und Herr Schmidt sich im Sessel winden und fest an die Unschuld einer der beiden Kriegsparteien glauben. Von Brutkästen und zu viel eingestürzten Wolkenkratzern brauch ich hier wohl nicht mehr zu schreiben. Die Wahrheit werden wir erst viel später oder nie erfahren. Was uns zurzeit an Information und Meinungsoptimierung in den westlichen Medien und Gazetten angeboten wird, ist alles für den weißen Elefanten. Tod und Angst brachte schon immer Einschaltquoten und Verkaufszahlen. „Richtig“ gelenkt sind diese gefährlicher als so manches Waffensystem.

  8. Nun ja, diese Art Schrapnell-Munition kann bei den Toten auch gefunden werden, wenn sie nach deren Tod in die Körper eingedrungen ist.

    Wenn also diese Getöteten am 31 März nicht dort waren……. sind die 1 Tag vorher durch diesen Beschuss getötet worden und danach als Staffage für das Massaker verwendet worden ?

    Nun ja, wäre möglich, erklärt aber noch nicht den frischen Zustand der Leichen.

    Haben alle solche Pfeile im Körper gehabt oder nur einige…?
    Also man müsste das genau wissen…… denn es ist immer noch wahrscheinlich das die Nationalpolizei Säuberungen gemacht hat ……und dabei eine Anzahl von Zivilisten erschoss, man das ganze aber noch etwas „aufhübschte“ ….indem man noch mehr Leichen dazulegte ?

    Aber wie das Resultat auch aussieht, es entlastet die Russen bei allen Szenarien.

    Ich habe damals auf den Fotos die eine Leiche in jenem Schacht gesehen…. dessen Haut war noch leicht Rosa und die Hämatome am Gesäß stark gerötet.

    Die Haut ist aber nach 1 Tag bereits Aschfahl, und die Hämatome braun.
    Das Blut fliesst nach unten, jenes Blut in den Hämatomen wird braun, es verliert die rote Farbe schnell beim beginnenden Zersetzungsprozess.
    Die Totenstarre tritt nach ca. 6 – 8 Stunden ein und hört nach ca. 24 Stunden wieder auf.
    Menschen in der Totenstarre sind aber Aschfahl…… im Gesicht ganz besonders und das selbige ist dann auch eingefallen. Das weil die Körperflüssigkeiten nach unten fliessen wo dadurch die Leichenflecken anstehen.
    Ist die Körperflüssigkeit nach unten abgeflossen sind auch die Finger und Arme wie ausgedörrt…… wie vertrocknet.

    Das alles konnte man bei er einen Leiche nicht erkennen, die war frisch…. es muss also mehrere Todesursachen gegeben haben…… und wenn man die nicht sauber klärt, wird der Schwindel darum auch bestehen bleiben.

  9. Ich muss immerzu an Klaus Schenk Graf zu Stauffenberg denken. Wo sind die Stauffenbergs unserer Zeit und vor allem, wo sind sie in der Ukraine. Es kann doch nicht sein, dass alle ukrainischen Offiziere Verbrecher sind. Es wird Zeit, dass es mal wieder rummst und diesmal mit Erfolg, damit die német polgármester endlich die elenden blau gelben Flaggen vor ihren Rathäusern abnehmen und sich schämen, dieser Naziverschwörung auf den Leim gegangen zu sein.

  10. „Zweifel ist der Weisheit Anfang“

    Die Ukraine hat von Anfang an mit Nachdruck versucht:
    a) den Westen mit reinzuziehen
    b) westliche Hilfe zu erhalten in Form von Geld + Waffen

    Und dann tauchen immer zu passenden Zeiten diverse Ereignisse auf, vorwiegend auf der „Gefühlsebene“. Als Beweise dienen einseitige „Untersuchungen“, oder zum richtigen Zeitpunkt fliegt „zufällig“ genau da eine Drohne, wo ein angebliches Kriegsverbrechen passiert.

    Oder EU-Uschi fährt mit der Bahn in die Ukraine, expoldiert (entfernt) auf einem Bahnhof eine Rakete. Wie bestellt.

    Die Macht der Bilder, wusste schon uns Leni Riefenstahl anno 1936.

    Mit Sorge beobachte ich die stetige mediale Eskalation des Konfliktes. Auch auf Grundlage solcher Ereignisse. Um eine Friedenslösung scheint im Westen keiner mehr bemüht und scheint nur noch gierig zu sein, Russland zu vernichten.

  11. Mir kommt die Behauptung, die Toten seien an Flechettes gestorben, absurd vor. Hieß es nicht anfänglich, sie seien regelrecht hingerichtet worden und hätten sogar teilweise gefesselte Hände gehabt? (Ich weiß es nicht sicher, weil ich mich bemühe, solche Bilder nicht auf meine Netzhaut und in meine Seele zu lassen. Sie dienen nicht nur der Propaganda, sie dienen auch dazu, uns abzustumpfen und zu verderben. Die Fotos von Leni Riefenstahl, die ich gesehen habe, hatten diesen Effekt zum Beispiel nicht, sondern erzeugten ganz im Gegenteil einen freudigen Seelenzustand. Doch das nur am Rande).

    Sollen wir also annehmen, dass diese Menschen mit gefesselten Händen in der Stadt unterwegs waren, als sie von dem Angriff überrascht wurden und an den Flechettes starben? Und wäre es bei einer so unpräzisen Waffe nicht sehr verwunderlich, dass es nur Tote gab, aber nicht sehr viel mehr Verletzte, und zwar sowohl Leicht- als auch Schwerverletzte?

    Aber ich glaube, es macht nichts aus, wenn Propaganda unlogisch ist. Sie funktioniert trotzdem. Es ist sowieso eine merkwürdige Gepflogenheit, dass uns in einem Krieg Fotos von Toten gezeigt werden. Im Krieg sterben Menschen, das weiß doch jeder. Das ist leider sogar Sinn und Zweck eines Krieges. Dann Fotos präsentieren und behaupten, eine bestimmte Seite habe diese Toten auf eine bestimmte verwerfliche Seite getötet, ist absurd und alles andere als Information. Ich habe auch schon Bilder von Dinosauriern und Außerirdischen gesehen, deshalb glaube ich noch lang nicht, dass es die wirklich gibt. Es steckt leider sehr viel Hollywood in diesem Krieg und sie zeigen uns (und insbesondere den Ukrainern) damit, dass sie einen Schauspieler als Präsidenten verwenden – einen Schauspieler, der kurz vorher im TV den ukrainischen Präsidenten gespielt hat und der das meiner Ansicht nach heute immer noch tut. Das ist Verhöhnung.

    Möglicherweise sind die fotografierten Menschen wirklich tot, möglicherweise auch nicht. Ich denke, eine Täterschaft der russischen Armee ist extrem unwahrscheinlich. Ich möchte die Tat jetzt aber auch nicht den Ukrainern unterstellen – die Mordtat nicht wohlgemerkt. Die Drapierung der Leichen ist ihnen vermutlich schon anzurechnen, aber nicht einmal das ist sicher.

    Und noch zum Schluss: Selbst wenn die russische Armee das wirklich getan HÄTTE (ich glaube es, wie gesagt nicht), wäre ich trotzdem nicht dafür, Waffen an die Ukraine zu liefern oder es gar darauf anzulegen, die NATO in den Krieg zu ziehen. Ich will keinen Krieg mit Russen, die fair kämpfen und weitgehend anständig sind. Aber ich will auch keinen Krieg mit Russen, die unfair kämpfen und verwerfliche Dinge tun.

    1. Mit Ihrer Aussage, dass es bei Propaganda nicht auf logische Stimmigkeit ankommt, haben Sie leider recht. Die staatlichen Verbrecher (aka Geheimdienste) haben längst gelernt, dass False-Flag-Operationen keineswegs perfekt sein müssen. Sie können sogar absolut dilettantisch durchgeführt werden, so dass jeder aufmerksame und intelligente Mensch auf den ersten Blick erkennen kann, was da gespielt wurde. Wenn man aber als Staat die volle Kontrolle über die qua Medien verbreiteten „Narrative“ (aka Märchen) hat, braucht man sich bei den Fake-Operationen keine Mühe zu geben. Man weiß, dass die große Mehrheit der Bevölkerung sich bereitwillig manipulieren lässt und dass man mit jedem Mist durchkommt. Man denke nur an das Attentat auf John Kennedy und die zahlreichen jedem forensischen Wissen und jeder Logik widersprechenden „Befunde“ zur Alleintäterschaft von Lee Oswald. Mit Hilfe von New York Times, Washington Post und den TV- und Radiosendern gelang es, die bis heute offiziell aufrecht erhaltene Legende von der Täterschaft Oswalds in die Gehirne der Menschen zu blasen. Wenn man es schafft, 80 Prozent der Bevölkerung die gewollte Botschaft einzutrichtern, ist man auf der sicheren Seite. Heute sind die Propagandamechanismen so weit entwickelt (und die Medien so abhängig und fügsam), dass man vermutlich eine Erfolgsquote von 95 Prozent oder mehr erreichen kann.

  12. Der Spiegel schreibt :

    Bisher kann auch nicht ausgeschlossen werden, dass die ukrainische Seite solche Granaten – möglicherweise noch aus alten Sowjetbeständen – verwendet hat, auch wenn das ein ukrainischer Militärsprecher gegenüber der »Washington Post« bestritt.

    Insofern behauptet er nicht, dass es unbedingt Russland war, das die Geschosse verwendet hat!

  13. Nicht alle Ukrainer sind so…. wie deren Regime.

    Svoboda uns Consorten haben bei Wahlen nur gerade Anteile in 1 Stelligen Prozentbereich erhalten.
    Svoboda ca. 2 %.

    Aber sie sind eben Militant und haben Waffen.

    Hier sieht man sehr schön was sie sind…. Nazis. Sie nennen sich auch gerne mal „Soziale Nationalisten“

    https://eventsinukraine.substack.com/p/the-west-gave-us-weapons-because?s=r

    Zitat:

    „Der Westen hat uns Waffen gegeben, weil wir Spaß haben, es macht Spaß zu töten und Spaß zu kämpfen“
    Analyse der Neonazi-Gruppe „C14“ und der jüngsten Reden ihres Führers auf der Konferenz „Bandera readings“.

    Veranstaltungen in der Ukraine
    12. Februar

    Am 5. Februar fand in Kiew eine Veranstaltung mit dem Titel „Bandera-Lesungen“ statt – ein Forum über die Ziele und Ziele von Nationalisten, an dem Vertreter verschiedener solcher Gruppen teilnahmen. Der Organisator war die Partei „Svoboda“ und die Konferenz wurde von einem ihrer Mitglieder, dem ehemaligen Volksabgeordneten der Ukraine Yuriy Sirotyuk, geleitet.
    …………………

    weiter unter dem Link.

  14. Im Mittelalter hat man den Lügnern die Zunge herausgerissen! Vielleicht wird man eines Tages den Journalisten der Lügenpresse auch einmal die Zunge herausreissen, zusätzlich müsste man ihnen noch die Hand abhacken, damit sie die Lügen nicht mehr über die Tastatur eingeben können.

    1. Ergänzend noch ein Ausschnitt aus einem Fachbuch der Forensischen Psychiatrie zu den mittelalterlichen Strafmethoden: «Mit allen nur erdenklichen Methoden wurden die Verurteilten in aller Öffentlichkeit mit Kreuzen, Pfählen, Folterrädern oder auf Scheiterhaufen langsam zu Tode gequält. Die Verurteilten wurden durch die Straßen getrieben, dabei verlacht, bespuckt und geschlagen. Bevor man sie tötete, wurden sie grausam gequält und aufs Tiefste gedemütigt. Dann wurden sie geköpft, geteilt und verbrannt. Selbst der Leichnam wurde in perversesten Formen geschändet.
      Die Demütigungen bei öffentlichen Strafritualen wurden durch symbolische Aktionen vertieft, durch Abhacken der Hände oder Herausreißen der Zunge.»

    2. Das könnte in viel Arbeit ausarten. Vor allem in den deutschen Schreibstuben. Bei dem was die produzieren kann man nur noch Fassungslos da stehen und seine Kinnlade festhalten. Aber vielleicht kommen bald wieder Zustände wo man sich dieser Leute unkompliziert entledigen kann.

  15. Vielen Danke Herr Röper!
    Was übrig bleibt, sind also nicht weniger, sondern noch mehr Fragezeichen hinter der westlichen Version, die ursprünglich verbreitet wurde und der nun bis zum Nimmerleinstag gehuldigt wird. Nun aber zu hoffen, die hiesigen (westlichen) Medien mögen daraus eine Lehre ziehen und künftig etwas weniger voreilig von „russischen Massakern“ schreiben und „Putin jetzt nicht mehr als Schlächter“ zu bezeichnen, ist wohl vergeblich.

    Wie die Darstellung dieser neuen Details zu Butscha belegt, sorgen nicht einmal die dadurch entstandenen Widersprüche für eine Korrektur; zur Not redet man eben von einer Munition, die „besonders grausam tötet“, wie ‚Der Spiegel‘, und übergeht die aufgeworfenen Fragen völlig. Schließlich soll nichts die Emotionen trüben, wenn schon Ursula von der Leyen (wer hat die überhaupt gewählt?) sich vor den Leichensäcken fotografieren ließ.
    Es ging und geht in der Ukraine-Krise, nur um geopolitische Machtinteressen. Was mit den Menschen und dem Land passiert, ist den US-Imperialisten, (die Putin nur „Shere Khan“ nennt) und ihren europäischen Lakaien, (die Putin als Tabaqui’s bezeichnet) völlig egal.

    Anm.: Shere Khan, ist der bengalische Tiger aus dem berühmten „Dschungelbuch“ und die Tabaqui’s sind die unterwürfigen Schakale die den Tiger begleiten. Übrigens war der Schriftsteller Rudyard Kipling, der das „Dschungelbuch“ schrieb und von Putin, laut eigener Aussage, verehrt wird, auch derjenige, der die historisch berühmte Bezeichnung des „Great Game“, geprägt von dem britischen Geheimdienstoffizier Arthur Conolly, in seinem Roman „Kim“ erwähnte: “Now I shall go far and far into the North, playing the Great Game”.
    Als „The Great Game“ oder „Das Große Spiel“ wird der historische Konflikt zwischen Großbritannien und Russland um die Vorherrschaft in Zentralasien bezeichnet. Er dauerte von 1813 (nach dem verheerenden Rückzug des Korsen) bis zum Vertrag von Sankt Petersburg im Jahr 1907. Ähnliche Folgekonflikte gab es zwischen der Oktoberrevolution im Jahr 1917 und bis zum Jahr des britischen Rückzugs aus Indien, 1947.
    Dann sollten wir uns noch auf folgendes gefasst machen: USA planen eine False Flag-Aktion, um die Welt in Angst zu versetzen! Siehe Artikel hier: https://lupocattivoblog.com/2022/04/25/usa-planen-eine-false-flag-aktion-um-die-welt-in-angst-zu-versetzen/

    Gruss Maria

  16. „Nun haben wir erfahren, dass in Butscha am 25. oder 26. März mit Flechette-Artillerie beschossen wurde.“

    Bevor ich das als Tatsache akzeptiere würde ich schon gerne wissen, wo diese Information herkommt.

  17. Gestern Abend wurde in Griechenland ein Interview ausgestrahlt. Der Moderator von militaire.gr befragte eine Stunde lang den Moskau-Korrespondenten des griechischen Fernsehsenders Mega-TV, Dimitris Liatsos, zur Situation in der Ukraine u. Russland. Der Mega-Korrespondent berichtet seit Jahren für den griechischen Sender (der Sender ist definitiv nicht „russlandfreundlich“), und gilt als sehr erfahren.
    Das Interview ist natürlich auf Griechisch, aber vielleicht hat ja der eine oder andere Leser hier einen griechischen Bekannten, der ein paar Sachen übersetzen kann. Zum Beispiel wird er ab Min. 21.25 zum „Massaker“ in Butcha befragt. Seine Antwort: Dies war eine der größten Hollywoodinszenierungen, die es je gab. Fehlte nur noch Arnold Schwarzenegger.
    Am 30. März, nach dem Abzug der russischen Kräfte, gingen die Journalisten mit dem Bürgermeister von Butcha durch die Stadt. Es herrschte eine gute Stimmung, in der Stadt war alles okay. Am Abend kam dann der Befehl, dass die Journalisten in ihrem Hotel bleiben sollten, auch am nächsten Tag durften sie nicht raus. Als es dann wieder erlaubt war, war die Stadt eine andere. Kaputte Autos (aber mit intakten Fensterscheiben!) waren an den Strassenrändern drapiert, „Leichen“, die sich teilweise noch bewegten, lagen herum, die Menschen hatten Angst etc.

    https://www.youtube.com/watch?v=gLjBrrbJHYw

    Herr Liatsos hat eine Stunde über Russland, die Ukraine und die EU gesprochen. Sein Urteil über die EU und die ukrainische Regierung ist vernichtend!

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