Schwierige Entscheidung

Die russische Armee räumt Cherson

Die russische Armeeführung hat beschlossen, Cherson zu räumen und die Armee über den Dnjepr zurückzuziehen.

Die Entscheidung der russischen Armeeführung, Cherson und das gesamte Gebiet rechts des Dnjepr zu räumen, kommt nicht unerwartet, wird in der russischen Öffentlichkeit aber keine Begeisterung auslösen. Hier werde ich zunächst die militärische Lage vor Ort erklären, dann auf die Erklärung des russischen Generalstabes eingehen und anschließend einen der ersten Artikel aus russischen Medien zu der Entscheidung übersetzen.

Die militärische Lage

Auf der Karte wird das Dilemma der russischen Armee bei Cherson deutlich erkennbar. Der Dnjepr ist ein breiter Fluss, über den es nur zwei Übergänge gibt: Erstens die Antonow-Brücke bei Cherson und zweitens den Staudamm des Wasserkraftwerkes Kachowka. Beide Übergänge sind heute nicht mehr benutzbar, wie ich bereits berichtet habe, denn die Brücke steht zwar noch, wurde aber so schwer beschädigt, dass sie nicht mehr benutzbar ist. Als ich als Wahlbeobachter in Cherson war, bin ich mehrmals bei der Brücke gewesen und habe die Schäden gesehen.

Der Staudamm des Wasserkraftwerkes Kachowka ist ebenfalls schwer beschädigt und nicht mehr passierbar. Ich bin, als ich als Wahlbeobachter dort war, mit einer Sondergenehmigung über den Staudamm gefahren, weil ich im Wagen des Vize-Gouverneurs mitgefahren bin. Der Staudamm wird ständig von ukrainischer Seite beschossen und war nur mit einem Geländewagen passierbar, der wegen des Beschusses mit Vollgas über die zerschlagene und mit Trümmern übersäte Straße rasen musste.

Die einzige Möglichkeit, den Dnjepr zu überqueren, ist nun eine Autofähre, die bei der Antonow-Brücke eingerichtet wurde. Da die Stadt Cherson auf dem rechten Ufer liegt, mussten nicht nur die russischen Streitkräfte, die nördlich des Dnjepr stehen und seit Wochen von der ukrainischen Armee angegriffen werden, über diese Fähre versorgt werden, sondern auch die Zivilisten in der Stadt Cherson.

Der Rückzug aus Cherson

Mitte Oktober wurde daher die Evakuierung von Cherson begonnen, zumal die ukrainische Armee Cherson und die anderen Ortschaften unter russischer Kontrolle heftig beschießt, wie ich vor Ort selbst mehrmals erlebt habe. Gerüchte, dass die russische Armee Cherson nach Abschluss der Evakuierung räumen könnte, waren seitdem allenthalben zu hören.

Die Evakuierung wurde am 8. November offiziell abgeschlossen und General Surowikin, der Kommandierende der Militäroperation, hat gemeldet, dass 115.000 Menschen das Gebiet sicher verlassen haben. Diese Meldung wurde im russischen Fernsehen gezeigt. General Surowikin hat dem Verteidigungsminister Bericht erstattet und empfohlen, das rechte Dnjepr-Ufer zu räumen.

Er führte dafür zwei Gründe an: Erstens sei die Versorgung der Streitkräfte über den Dnjepr unter diesen Umständen nicht dauerhaft zu gewährleisten und zweitens bestehe die akute Gefahr, dass der Staudamm durch ukrainischen Beschuss zerstört wird, was eine großflächige Überflutung weiter Landstriche zur Folge hätte, was wiederum die Versorgung von Truppen auf der rechten Dnjepr-Seite gänzlich unmöglich machen würde.

Daher wurde der Entschluss gefasst, die russischen Streitkräfte vom rechten Dnjepr-Ufer zurückzuziehen.

Nun folgt die Übersetzung eines der ersten dazu veröffentlichten Artikels eines russischen Militärexperten. Der Artikel räumt übrigens mit einigen Vorurteilen über Russland auf: Erstens zeigt er ein weiteres Mal, dass man in Russland das Wort „Krieg“ in Verbindung mit den Ereignissen in der Ukraine sehr wohl benutzen darf, auch wenn deutsche Medien immer noch die Lüge erzählen, dafür käme man ins Gefängnis. Und zweitens zeigt der Artikel, dass russische Medien Entscheidungen der russischen Regierung und des russischen Militärs sehr offen kritisieren dürfen und das auch tun – so viel zu den Lügengeschichten der westlichen Medien, in Russland herrsche Zensur oder in Russland wäre es verboten, die Regierung zu kritisieren.

Beginn der Übersetzung:

Warum die Truppen aus Cherson abziehen: Die Meinung unseres Experten

Für uns beginnt der Krieg gerade erst, jetzt werden wir die Figuren auf dem Schachbrett anordnen und dann wollen wir mal sehen…

Es ist unmöglich, gleichzeitig in alle Richtungen anzugreifen, das war der Hauptfehler des Generalstabs der russischen Streitkräfte bei der Planung der Militäroperation. Es war notwendig, die Anstrengungen auf die wichtigsten (vorrangigen) Richtungen zu konzentrieren.

Zweitens war die Idee, eine separate Gruppierung mit Luftlandetruppen zu schaffen, eine unentschuldbare Dummheit; es war sinnvoll, sie anderen Richtungen zuzuordnen und sie als mobile Reserven zu haben, um Anstrengungen zu verstärken oder Lücken zu schließen, zum Beispiel bei Isjum.

Drittens: Die Richtung Nikolajew-Krivorozhskoe, denn wenn der Gegner an einer der drei Stellen durchbricht und die Übergänge erreicht, wohin würde sich die Truppe dann zurückziehen? Das wäre eine große Tragödie.

Viertens fürchten die Amis den Rückzug der Verbände vom rechten Dnjepr-Ufer, insbesondere der Luftlandetruppen. Sie wissen, dass sie das linke Ufer mit minimalen Kräften halten können. Die verbleibenden Einheiten, drei Armeen und die Luftlandetruppen, werden in andere Richtungen verlegt, was sich sofort erheblich auf das Kräfte- und Ressourcengleichgewicht auswirken wird.

Und schließlich sind die Aussichten in dieser Richtung minimal. Nikolajew einzunehmen ist kein Problem, mit den verfügbaren Kräften kann es in drei Tagen eingenommen werden, das Problem wäre, es zu halten.

Ich denke, es ist vielleicht keine populäre Entscheidung, aber aus militärischer Sicht ist die vom Generalstab beschlossene und vom Oberbefehlshaber genehmigte Entscheidung die einzig vernünftige. Und der Krieg hat für uns gerade erst begonnen.

Ende der Übersetzung


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Autor: Anti-Spiegel

Thomas Röper, geboren 1971, hat als Experte für Osteuropa in Finanzdienstleistungsunternehmen in Osteuropa und Russland Vorstands- und Aufsichtsratspositionen bekleidet. Heute lebt er in seiner Wahlheimat St. Petersburg. Er lebt über 15 Jahre in Russland und spricht fließend Russisch. Die Schwerpunkte seiner medienkritischen Arbeit sind das (mediale) Russlandbild in Deutschland, Kritik an der Berichterstattung westlicher Medien im Allgemeinen und die Themen (Geo-)Politik und Wirtschaft.

238 Antworten

  1. Etwas anders wurde hier in dem Artikel nicht erwähnt. Dadurch das Cherson evakuiert wurde gibt es dort keine Zivilisten hinter denen sich die Ukrainischen Truppen verstecken können. Sie sitzen dort wie auf dem Präsentierteller und die Russische Artillerie kann ohne große Rücksichten draufhalten . Das klingt jetzt natürlich brutal aber so wie ich das mitbekommen habe hat die Ukraine für diesen Sieg wie sie es nennen werden über 25000 Gefallene zu beklagen. Das bedeutet das mindestens 100000 Soldaten dort verwundet und viele von ihnen für immer verkrüppelt worden sind. Eine grausige Bilanz.

    1. Soweit ich gehört habe, sind immer noch 20% der Einwohner in Cherson, die also auch unter einem Bombenteppich begraben werden würden. Aber vielleicht leben die in den Randgebieten oder waren bereit, trotz Evakuierungsangebot, das Risiko zu tragen … Theoretisch könnte RU dann auch noch selbst den Staudamm sprengen und die UA-Soldaten in Cherson ersäufen … Aber das würde die Krim von der Trinkwasserversorgung abgeschnitten wäre – aber das war seit 2014 ja eh schon der Fall, also wird es da wohl schon eingespielte Lösungen geben.

      1. @Kulinux

        Wenn da noch 20% der Bevölkerung in Cherson geblieben sind, haben die wohl extrem viel Mut, denn es ist bekannt -und die Russischen Soldaten werden das mit Sicherheit bei der Evakuierung bekannt gemacht haben! – wie die Ukrainische Soldateska mit Zivilisten in vormals russisch besetzten Gebieten umgegangen sind – Massenmord bzw. völlig willkürliche Erschießungen auf offener Straße, auch bei Anhängern der Ukraine! (ein Blick auf den Boden bei einer entsprechenden Frage eines Soldaten reichte als „Schuldeingeständnis“ für die augenblickliche Erschießung).

        Wer da geblieben ist, der hat sie nicht mehr alle oder will einfach nicht mehr leben.

        1. Es gibt ja ganz andere Artikel als den , welcher Herr Röper hier ausgesucht und übersetzte. Aus meiner Sicht, der nun diesen Krieg aus den verschiedensten Blickwinkel betrachtet, zeigt die Auswahl der Aussage des Petr Kusnezow, dass der Autor sehr wohl in Sachen „Einschätzung militärische Lage sehr wohl „was auf dem Kasten hat“. ( Es fällt fast schwer, solche positiven Äusserungen zu finden 🙂 )

          Im übrigen, wenn ich gerade unserem langjährigen Freund Boris Rozhin zuhöre, dann möchte man gerade auf die Krim fahren und ihm mal die „Meinung blasen“… Er liegt da total daneben. Aber voll daneben. (auf dem Blog )

          https://t.me/boris_rozhin/69808

          Mehr als nur erstaunt zeigt er sich selbst über die Reaktionen aus Kiew. 🙂
          Colonelcassad
          На Украине, несмотря на заявления Шойгу и Суровикина, продолжают заявлять, что не видят признаков отвода российских войск и продолжают настаивать на том, что ВС РФ разыгрывают некий „хитрый план“ на Херсонском направлении, чтобы заманить ВСУ в Херсон.

          Oberst Cassad
          In der Ukraine erklären sie trotz der Erklärungen von Schoigu und Surowikin weiterhin, dass sie keine Anzeichen für einen Rückzug der russischen Truppen sehen und bestehen weiterhin darauf, dass die russischen Streitkräfte einen bestimmten „listigen Plan“ in Richtung Cherson ausführen, um die Streitkräfte der Ukraine nach Cherson zu locken.

          Natüüüüürlich spricht Petr Kusnezow aus der „SEELE der LOGIK“ . Und Natüüüürlich stehen die in Kiew nun mit dieser klügsten Entscheidungen überhaupt der Russen wie vor dem berühmten Ochs vor dem Berge….

          Sollen sie nun weiter das Kraftwerk beschießen und sich selbst ersäufen 🙂 wenn sie denn in die leere Stadt einziehen. ( Militärisch gesehen ist sie leer. Der, welcher jetzt noch da rumkraucht, ist selbst schuld, wenn er ersäuft , erschossen oder sonst wie zu Tode kommt. Werden eh nur noch die sein, die eben auf die Ukraine gewartet haben.

          Ob das so stimmt oder nicht, ist nicht entscheidend. Jedoch logisch in der Erklärung, wenns die Zivilisten denn erwischt, durch was auch immer…

          Tja… und Psychologisch…. Ja, dann setzen also die Ukrainer wieder mal ihre Mennen in Marsch… Die wissen jedoch mittlerweile, dass sie quasi ein totes Dörflein erobern sollen… Und dann wissen sie ganz genau, dass jeder Quadradcentimeter möglicher Anfahrtswege vermessen sind… und sie sollen dann mitten rein fahren …. ZUM EROBERN VON NIX 🙂

          Werden die das machen …. Wenn ja, nu ja… dann gibts eben viel verbranntes Fleisch und jede Menge Schrott zum Einschmelzen nach dem Krieg…

          Fazit: Genial ! Punkt.

            1. @Petry
              Exactly. Den besten taktischen Schachzug, den die RF derzeit machen konnte und der einen Sieg der ukr. Armee in Cherson vereitelt. Einen Krieg gewinnen bedeutet nicht soviel Gebiete einzunehmen, zu besetzen und zu halten, sondern die gegnerischen Streitkräfte zu dezimieren. Die hier vor Cherson massenhaft angehäuften ukrainischen Soldaten wird man da logistisch überdehnt kaum ausreichend versorgen können, da das Hinterland flach wie ein Teller ist – Tontaubenschießen für die russ. Artillerie, Drohnen u. russ. Luftstreitkräfte …
              Derweil kann die russische Armee nun überflüssige Soldaten an andere Frontabschnitte schicken und sich mit über 300.000 neu eingezogenen Soldaten in Ruhe auf die Winter/Frühjahrsoffensive vorbereiten.
              Kurz und knapp von Brian Brletic hier erklärt: (englisch, 9min, man beachte die Bindestriche beim Link)
              -https://www.youtube.com/watch?v=O_DeH3-H4SQ-

              1. RT / 13:41 Uhr

                Minsk: Ukraine vermint alle Zugänge zur Grenze mit Weißrussland

                Warum Wohl ?

                Russland darf natürlich schon aus Verfassungsrechtlicher Sicht kein Staatsgebiet abgeben. Der Rückzug auf die andere Fluss-Seite mit der vorläufigen Aufgabe der Provinzhauptstadt muss natürlich wieder revidiert werden.
                Eine Rückeroberung über den Fluss ist machbar, jedoch mit einem hohen Mass an Verlusten an Menschen.

                Es gibt nun mal auch den Weg über Belarus und dann langsam aber sicher auch die andere Fluss-Seite befreien.

                https://www.google.pl/maps/place/51%C2%B028’21.0%22N+29%C2%B053’29.2%22E/@51.472493,28.7708443,8z/data=!4m14!1m7!3m6!1s0x40d1d9c154700e8f:0x1068488f64010!2sUkraina!3b1!8m2!3d48.379433!4d31.1655799!3m5!1s0x0:0xcb2189dcda46304!7e2!8m2!3d51.4724926!4d29.8914549

                Fazit: „In der Ruhe liegt die Kraft!“

        2. Das hat mit Mut nichts zu tun, sondern überwiegend mit extremer Verblödung. Die glauben sicher allen Ernstes, die Selenski-Truppen seien nachsichtig mit ihnen, schließlich hat man ja die Angebote der Russen abgelehnt. Vermutlich sind auch noch viele Alte da, die lieber dort sterben wollen anstatt sich nochmal auf eine Reise sonstwohin zu begeben und vielleicht gar ihr mit eigenen Händen gebautes Heim aufzugeben. Die Russen hätten aber gar nicht lange fackeln sollen und die allesamt zwangsevakuieren. Das ist zwar sehr nett gemeint, die Leute da zu lassen, wenn sie es wünschen zumal die Evakuierung auch nicht ungefährlich ist, aber die werden massakriert und als Schutzschilde benutzt, das ist einfach unausweichlich und nützt keinem. OK, den westlichen Medien vielleicht…

        3. Das sind die 20 Prozent, die sich als Ukrainer fühlen und auf ihre Befreiung warten.

          Sobald Cherson wieder in ukrainischer Hand ist, wird erneut abgestimmt und der Wiederanschluß an die Ukraine beschlossen. 🤪

          Die Aufgabe von Cherson ist ein schwerer militärischer Fehler und der Anfang vom Ende der Herrschaft Putins. Die angeblichen Gründe sind hanebüchener Unsinn. Wie Mariopol gezeigt hat, kann man mit wenigen Soldaten einer Übermacht monatelang standhalten. Hier hätte man jedoch Unterstützung durch Artillerie und Luftwaffe, sowie Versorgung, nötigenfalls per Hubschrauber und Drohnen.

          Seit Monaten geht es nicht mehr voran, stattdessen reiht sich Niederlage an Niederlage. Die Mobilisierung war eine einzige logistische Katastrophe. Und NIEMAND hat offen die Frage gestellt, warum man nicht einfach die 190000 Soldaten nimmt, die gerade zur Entlassung anstanden, oder die anderen 190000 Soldaten, welche vor einem halben Jahr entlassen wurden.

          Bislang ging ich davon aus, daß 90 Prozent der Rüstungsausgaben der letzten 20 Jahre in den Taschen von Putin und seiner Clique gelandet sind. Irrtum! Es sind 99,9 Prozent.

          Rußland war nicht auf einen Krieg vorbereitet und hat es nicht geschafft, in den letzten Monaten diesen Makel zu ändern. Man lebt von der Substanz und die ist teils 50 Jahre alt. Es ist nicht gelungen, die Luftverteidigung der Ukros auszuschalten und die Artillerie schießt tausend Löcher in die Erde, bevor einmal ein Zufallstreffer gelingt.

          Während die Ukros jeden Tag stärker werden und wohl spätestens im Frühjahr F-15 Jagdbomber haben werden, über modernste Artillerie verfügen und weit hinter der Front russische Munitionsdepots und Gefechtsstände vernichten, sowie über modernste Satellitenaufklärung verfügen, pfeift das russische Militär aus dem letzten Loch.

          Warum stehen die Ukros nicht schon längst am Asowschen Meer? Die Antwort heißt Elon Musk. Das Abschalten von Starlink ließ die Ukros ohne Kommunikationsmittel dastehn. Sonst würde wohl schon heute Blaugelb über Sewastopol wehen.

          Rußland befindet sich auf dem Rückzug und auf dem Weg in die Niederlage. Darum bettelt die russische Regierung derzeit auch lautstark um Verhandlungen.

          Die wird es nun erst Recht nicht mehr geben. Die Niederlage von Cherson ist insofern ein Fanal, als daß Rußlands Schwäche jetzt unübersehbar geworden ist.

          Bietet Rußland Cherson an, um eventuell die Krim behalten zu dürfen? Vielleicht, aber die Ukros werden sich die Krim jetzt auf jeden Fall zurückholen.

          Ist Cherson einmal wieder in der Hand der Ukros, kommen sofort die Asow-Nazis und setzen sich fest. Eine nochmalige Eroberung Chersons ist damit nahezu ausgeschlossen.

          Putin hat viel List und Können bewiesen, was den Wirtschaftskrieg betrifft. Militärisch ist er ein Standzerleger, also abgrundtief dumm und unfähig. Das trifft auch auf die gesamte militärische Führung zu.

          Die Aufgabe Chersons ist ein unverzeihlicher Fehler. Rußland ist besiegbar. Rußland zeigt Schwäche. Mit Schwächlingen wird nicht verhandelt.

          Der Westen wird jetzt Rußland militärisch kastrieren und Rache für die Niederlage im Wirtschaftskrieg nehmen.

          Im Zuge dieser Niederlage wird die Trauer des russischen Volkes um die nun offensichtlich völlig sinnlos gefallenen oder verstümmelten jungen Männer, die häufig genug der einzige Sohn waren, in Wut und Haß umschlagen.

          Vielleicht bietet ja der kleine Dicke in Nordkorea Putin und seinen Mordgesellen Asyl an. Überall woanders warten die Handschellen für den Schauprozeß gegen diese Kleptokraten.

          1. Die Niederlage wird sein, wenn alte Männer und Kinder alte PPSh-Sturmgewehre bekommen und an die Front geschickt werden. Zivilisten wurden aus Cherson evakuiert, und die Armee ist in der Stadt. Sie wird Bandera mit herzlichen Grüßen treffen.

          2. Immer wenn man denkt, die Dummheit und Idiotie hätte einen Maximalwert erreicht, kommt dann ein Frank70 um die Ecke und beweist, dass er es um eine Zehner-Potenz steigern kann. Ich könnte ja jetzt anfangen und auf diesen ganzen Schwachsinn detailliert antworten, doch das hätte genauso viel Sinn, wie einem Affen Einsteins Feldtheorie zu erklären, am Ende würde er mich noch mit seinen eigenen Exkrementen bewerfen.

          3. @Frnnk 70

            Ihnen würde ich tatsächlich gern mal im ‚real life‘ begegnen; Sie allerdings würden die Begegnung nicht herbeiwünschen.

            Man könnte über Ihre Kommentare zwar hinwegsehen – will ich aber nicht.
            Sie sind ein ganz gemeiner, dummer Kommentator, dessen vollkommen perverses Weltbild in fast jedem Satz zutage tritt.
            Perversität als Ideologie, als Lebensinhalt.
            Sei‘ s drum.
            Sie darum zu bitten, sich mit der Geschichte Russlands‘ – und sei es so ab Ende der 20iger Jahre d letzten Jahrhunderts zu beschäftigen, ist sehr sicher zuviel verlangt.

            Zur perversen Affinität gesellt sich Russophobie; ich gönne jedem seine Phobien.
            In den seltensten Fällen übrigens erfolgversprechend behandelbar, daher gönne ich Ihnen Ihre von Herzen.
            Schaun‘ wer mal …

      2. Zusammenfassung aus dem russ. TV:
        Das Wichtigste aus dem Bericht am den russischen Verteidigungsminister über die Lage in der Zone der militärischen Operation

        🔹Cherson und anliegende Ortschaften können nicht vollständig beliefert werden, nicht im vollen Umfang funktionieren.

        🔹Streitkräfte Russland s werden innerhalb kürzester Zeit auf den linken Ufer von Dnepr verlegt.

        Alle zivilen Einwohner des Gebietes Cherson, ca. 115 tausend, die die Kampfzone verlassen wollten, haben es getan.

        🔹Die Lage in der Zone der militärischen Operation wurde stabilisiert. Durch mobilisierte sowie freiwillige Kämpfer wurden Reserven geschaffen.

        🔹Die Versuche einer Offensiven seitens ukrainischer Streitkräfte in Richtung Kupjansk und krasnolimanskije wurden unterbunden.

        🔹In DNR vernichteten die russischen Streitkräfte den Gegner am rechten Ufer des Flusses Bachmutka, die Stadt Artemowsk wird von der südlichen Richtung blockiert.

        Die Befreiung der Siedlung Pawlowka ist im Endstadium, es startet die Offensive für die Befreiung von Marjinka und идет Perwomajskoje.

        🔹Im Oktober betrugen die Verluste des Gegners über 12 tausend Militärs, 18 Flugzeuge, 12 Hubschrauber, sechs Flugabwehrsyste, über 200 Panzer und 21 Mehrfachraketenwerfer.

        Die Verluste Russlands sind um 7- bis 8-fache weniger, als die Verluste ukrainischer Streitkräfte.

      3. Russland hat die heutige Ukraine industrialisiert und aufgebaut. Dort sitzen hunderttausende Rentner, oft schlecht zu Fuß oder krank, mit russischen Wurzeln aber ukrainischem Pass und ukrainischer (jetzt: deutscher) Rente. Für diese Menschen ist eine Flucht erstens zu beschwerlich und zweitens gilt für viele „einen alten Baum pflanzt man nicht um“. Drittens haben sie den 2. Weltkrieg überlebt und lassen sich nicht noch einmal vertreiben.

        1. „Russland hat die heutige Ukraine industrialisiert und aufgebaut.“

          Falsch ! Es war die Union der sozialostischen Sowjetrepubliken (UdSSR), die dafür sorgte das die Ukraine vom Fortschritt der Industriealisierung profitieren konnte !

    2. @ Aladin mit der Lampe
      Sehr gut militärstrategisch kombiniert.
      Sehe seit längerem diese entwicklung.
      Jetzt hat vor allem die Luftwaffe freies Schuss und Bombenfeld.
      Wie ist das Wetter in der Gegend??? Ist innzwischen Regenzeit???
      Das Hinterlässt unfermeidlich Spuren in der Landschaft dazu sind
      die Laubwälder inzwischen laubfrei.
      Möglicherweise wollten die Russen nie am rechten Ufer bleiben
      und nur die Ukrainer dort in die Offensive locken,hat anscheinend funktioniert.
      Waren zu Beginn des Krieges die Russen gegen die Befestigungen der Ukrainer
      in der schlechteren Position dann sind es innzwischen die Ukrainer.
      Die Russen haben die ganze Frontlinie innzwischen verstärkt mit Materiell
      und mit Mannschaft. (Teilmobilisierung)
      Das steht nicht gut um die eh erheblich ausgelagte Ukraine Armee.
      Zur Rückeroberung wie vom Selenskyj angekündigt müsste die
      Ukrainische Armee auf das 2-3 fache an Mannschaft und Material
      und Feuerkraft aufgestockt werden.
      Sowie sich das präsentiert ist dieser Krieg weitestgehend gelaufen.
      Das könnte allenfalls nur noch die NATO mit einem Grossseinsatz
      wenden. Auch das ist zumindest für lange Zeit nicht zu erwarten.
      Daszu haben die Ukrainer sehr wahrscheinlich innzwischen die
      Schauze gestrichen voll.
      Draufgehen für einen zweifelhaften billigen Schauspieler Selnskyj???

      1. Ich denke mir eher das , was Sie schreiben . Nun ist es geschrieben . Es gibt Mitleser hier und da.
        Themenwechsel: Sie stellten in den Raum:
        „Draufgehen für einen zweifelhaften billigen Schauspieler Selnskyj???“
        Offensichtlich ist dem so. Ist verrückt , aber die Menschheit ist so. Unsere Vorfahren sind für einen Gefreiten gestorben, als Beispiel. Andere demnächst für Studiumabrecher oder so. Schwierig fassbar. Kurzum : auf ihre rethorische Frage gibt es keine erquickende Antwort. Unterm Strich steht am Ende die Bevölkerungsanstiegseindämmung.

        1. Schauspieler, Gefreite und Schulabbrecher sind nur die Marionetten auf der Bühne, die wir zu sehen bekommen. Die, welche die Fänden ziehen, sehen wir selten bis nie.

          Und wie sie schreiben, die Bevölkerungsanstiegseindämmung, ist das eigentliche Ziel.

          Sehen sie sich das Geschreibsel auf den Georgia Guidestones an. Dort haben die Fändenzieher uns einen kleinen Einblick in ihre Absichten gewährt. Genau das, was sie schreiben, als oberstes Gebot.

    3. Die Vorbereitungen einer nach USA Muster gegebenen Bombardierung sind fast abgeschlossen. Die verbliebenen Zivilisten haben bis dahin noch die Möglichkeit sich nach Kiew zu bewegen.

      Ob die Ukranazis Cherson nun einnehmen ist fraglich, so dumm sind die auch nicht um den Braten zu riechen. Damit entsteht ein Vakuum welches irgendwann gefüllt werden wird. Wenn die Menschen von Kiew nicht mit Lebensmittel, Strom und Heizmaterial versorgt werden werden sie einfach verhungern oder erfrieren, dem Selensky ist das egal.

    4. Wer sagt, dass es dort keine Zivilisten mehr gibt? Andere Stimmen behaupten, dass dort (wie immer mal wieder) keine Ankündigung zur Evakuierung gab bzw. die Leute seit Tagen kein Strom und daher keine Möglichkeiten haben, aktuelle Lage zu überblicken.
      SBU und Söldner werden sich wohl wieder an den pro-russischen Bewohnern austoben dürfen?

  2. Ich habe gleich vorhin gedacht, dass die Ukrainer wohl jetzt den Staudamm nicht mehr zerstören werden. Aus militärischer und auch zum Schutz der Menschen, der Soldaten etc. offensichtlich sehr sinnvoll. Es geht nicht immer nur um Landgewinn, der nur unter großer Gefahr für alle beschützt werden kann. Nicht zu vergessen: hier kämpft eben vor allem auch die Nato gegen Russland. Dennoch sehr, sehr traurig für die ansässigen Menschen in der Region! Es geht um Menschenleben!

      1. Es ist ja jetzt eine völlig neue Form der demokratischen Kriegsführung. Entscheidungen über einen Rückzug werden vom Verteidigungsminister persönlich verkündet und begründet und gleichzeitig wird noch die militärische Analyse mitgeliefert, warum, wieso, weshalb was ist…. Die Guten glauben es, weil es ja ein Guter sagt, die Bösen glauben es, weil sie im Drogenrausch und in völliger Überschätzung der eigenen Kräfte an die eigene Unbesigbarkeit glauben … naja

        Für mich liegt der Schlüssel im Staudamm von Nowaja Kachowka, mal schauen wie die Frontlinie nach dem Rückzug in diesem Bereich verläuft. Die Simulationen zeigten eine Überschwemmung des rechtes Ufers, das linke Ufer war weniger betroffen, etwa die 15km die gleich mitevakuiert wurden. Warten wir mal ab …

        1. Mir fällt da ein wenig mehr ein …..
          …schmutzige Bombe im Dnepr…. Regenzeit …. oberen Staustufen des Dnepr… und und und…

          Wenn es gelingt, über Nowaja Kachowka kontrolliert viel Wasser abzulassen, kann man eine Zerstörung der oberen Staustufen gut auffangen. Gleichzeitig macht man damit die Linie Dnipro …. Saparoshje für eine gewisse Zeit unpassierbar und schneidet die Gruppierungen bei Cherson Nikolajew und Kriwoi Rog von den östlichen Gruppierungen ab. Mit der Bahn lässt sich ja auch nicht mehr so viel bewegen.

          1. Ja, die Drohungen aus der Ukraine mit der schmutzigen Bombe ist der nächste Faktor, der diesen Rückzug sehr wichtig machte, vor allem wegen der Bedrohung der russischen Armee durch die völlig unkontrollierbare radioaktive Verseuchung + Regen + viel Staudamm-Wasser.

            U.U. hat es die Nazi-Armee der Ukros deshalb nicht besonders eilig, auf das nun freie Gebiet vor zu rücken 😀

  3. Ich verstehe die Entscheidung nicht, die Front war stabil, die ukrainische Seite hatte in dem flachen Gebiet bei Angriffen riesige Verluste.
    Mann gefährdet die Wasserversorgung der Krim und setzt weitere Gebiete Chersons dem Beschuss aus. Die Ukraine kann den Großteil ihrer Truppen in den Donbas verlegen, den wenn Russland jetzt geht kommen sie so schnell nicht wieder.
    Wenn man da jetzt abzieht, muss man wenigstens im Donbas Nägel mit Köpfen machen, sonst kann man gleich die Niederlage komplett akzeptieren und sich aus der Ukraine einschließlich der Krim komplett zurück ziehen.

    1. @Heimer Mann

      Gerade damit die Ukros NICHT Cherson unter Wasser setzen, wurde das getan. jetzt haben die keinen Grund mehr, Die EW wurden evakuiert…… eine sinnlose Schlacht in schwierigem Gebiet ( durch den Dnepr), die definitiv Soldaten & EW das Leben gekostet hätte, ist verhindert worden……

      Es gibt immer eine andere Lösung….. da ist immer Bewegung & warum sollte man sich in einer schlechten Position behalten wenn es anders möglich ist?

          1. Der Staudamm bei Saporosche wurde doch schon abgelassen, weil man mehr Wasser im Chersoner Staudamm haben wollte und man braucht in doch nur langsam zu beschießen, schließlich stehen sie direkt am Damm und Cherson wäre bei vollen Staudamm doch auch nur zu 30% überflutet wurden und für was brauchen sie die Staumauer? Bewässerung für was, die Gebiete zu beiden Seiten des Stausees werden sicher ständig beschossen und wer hat das Wasserkraftwerk, das ist genau auf der Stadtseite also auf russischer Seite oder?

  4. Riesige Enttäuschung und dazu noch der tragische Unfalltod des Vize-Chefs der Cherson
    -Verwaltung Kirill Stremoussow, wie RT und auch das ZDF heute gemeldet haben.

    Kirill Stremoussow hinterlässt Frau und 6 Kinder!

    Was für ein trauriger Tag.

  5. Wenn durch den Rückzug die Sprengung des Staudamms und somit die Überflutung des Landes verhindert werden kann, finde ich das eine vernünftige Entscheidung.

    Ich kann gar nicht in Worten ausdrücken wie unendlich traurig mich diese ganze Entwicklung macht.

    Ich bin durch Zufall auf einen Asow-Kanal bei Telegram gestoßen, auf dem jemand beschreibt, wie er einen russischen Soldaten zu Tode gefoltert hat. Ein anderer ukrainischer Soldat schrieb, dass er und seine Kameraden zwischen Leichen schlafen, keine Verpflegung erhalten würden und nur darauf warten würden in die andere Welt gehen zu können.
    Die Tage habe ich mit einer jungen russischen Jugendlichen gesprochen, in deren Ausbildungsklasses sich mehrere ukrainische Jugendliche befinden. Sie hat in der Klasse angegeben, dass sie Bulgarin ist. Sie versteht die russische und die ukrainische Sprache. Sie sagte mir, dass die ukrainische Jugendlichen, die davon ausgehen, dass niemand sie verstehen würde, sagen würden, dass Sie die Deutschen scheiße finden und nur wegen des Geldes in Deutschland sind. Dieses junge Mädchen hat richtig Angst als Russin erkannt zu werden. Diese junge Frau ist für mich absolut glaubhaft. Ich bin völlig fassungslos über diese ganze Entwicklung und mich widern unsere Politiker und die Presse nur noch an.

    Niemals werde ich der Presse die vielen Lügen die Hetze und den Hass verzeihen, niemals!

    1. So geht es mir auch. Der Westen hat durch sein Verhalten unendliche Schuld und Schande auf sich geladen. Wenn ich Russisch spräche, würde ich nach Russland auswandern, denn mit diesen Schweinen wie von der Leyen, Scholz, die Grünen etc. will ich nichts zu tun haben, die verdienen nur den Tod.

          1. @Meer1953

            Leider ist es so, dass Sche….e immer oben schwimmt und wenn man solche Typen nur „aus dem Verkehr zieht“, kannst du einen darauf lassen, dass die irgendwie wieder Unheil stiften, siehe 1945, siehe 1990…, siehe Brasilien usw. Also m.E. ist ein Militärgericht das einzig Richtige. Kommt auch billiger.

    2. Mein Frau sagt genau dasselbe. Sie ist Ukrainerin, wie der Zufall will, aus Cherson. Sie hasst die Ukrainer hier weil sie nur hier sind, um zu schmarotzen. Mittlerweile verlassen sie die Schweiz wieder, weil die Schweizer kapiert haben, was das für ne Sorte Mensch ist.

      Übrigens, zum Thema 20% zurückgebliebener Menschen in Cherson: Das war deren eigene Eintscheidung. Sie wurden gebeten, die Stadt zu verlassen, aber gerade hier ist der Russenhass so verankert, die wollen einfach nicht sehen, was auf sie zukommt und was der Ukro-Abschaum bisher alles angerichtet hat. Sieht man Mal wieder, was 20 Jahre böswillige Ami-Propaganda aus Brüdern und Schwestern machen kann. Vor 30 Jahren hätte die Ukraine neben Russland gestanden, so dass kein Blatt dazwischen gepasst hätte und den widerlichen Angelsachsen gepflegt den Finger gezeigt.

        1. Cherson Stadt 284000, Cherson Rajon 464000, Cherson Gebiet (Oblast) 1 Mio, laut Wikipedia nach Volkszählung. Vor den Evakuierungen sicherlich schon weniger. Nach Angaben 20% noch dort. 20% im Gebiet wären unproblematisch, da ein Teil im Osten sicher ist. 20% in der Stadt wären sehr problematisch.

        2. Ursprünglich waren es Mal gut 290k, von denen nach Angaben unserer russischen und ukrainischen Bekannten gut die Hälfte aus Cherson in westliche Gebiete oder Europa geflüchtet sind. Von den noch für 149k noch verbliebenen wurden ca 115k evakuiert. Somit bleiben noch um die 30k bis 40k Einwohner zurück. Wohlgemerkt auf deren eigenen Wunsch. Von denen wir wohl nicht viel übrig bleiben, auch wenn ie es nicht wahr haben wollen ☹️

    3. Meine Tochter erzählt ähnliches aus der Schule. Als die ersten paar Ukrainer da waren, war es kein. Problem. Sie hat fast nur Russen in der Klasse, die dem Ukrainischen Mitschüler viel geholfen und für ihn übersetzt haben. Als er ging wurden Abschiedsgeschenke übergeben.
      Jetzt sind viel mehr Ukrainer an der Schule, die keinen Kontakt zu den Mitschülern haben möchten. Wer sie anspricht wird bedroht. Einige von ihnen wohnen in meinem Dorf. Offenbar überwiegend in einer bestimmten Straße. Meine Tochter sagt, daß sie da lieber einen Bogen drum macht, weil sie und ihre Freundinnen schon mehrfach angepöbelt wurden.
      Mich schockiert das wirklich und ich frage mich, was man denen in der Heimat beigebracht hat, dass sie sich so aggressiv benehmen. Und nein, ich akzeptiere nicht die Ausrede, dass sie vom Krieg traumatisiert sind, da sie ausschließlich aus dem westlichen Teil der Ukraine stammen und vom direkten Kriegsgeschehen nicht betroffen waren.
      Auch kann ich mich nicht erinnern, dass die Flüchtlinge aus Ex-Jugoslawien hier so extrem und undankbar aufgetreten sind. Ich erinnere mich an freundliche und freundschaftliche Beziehungen zu diesen Menschen.

    1. @SirMatsche

      Das Problem war doch, dass die Ukros den Staudamm die ganze Zeit versuchten zu zerstören. Damit wäre rechts des Dnepr Cherson überflutet worden….. weshalb sollten die Ukros sich denn selber fluten wollen? Ansonsten ist dort Niemand mehr….

  6. Tut mir leid, aber ich habe mit der Übersetzung so einige Probleme:???
    Was und warum haben die Amis Angst davor dass das rechte Ufer geräumt wird!??
    Und was war das mit den Luftlandetruppen?
    Und fehlt da nicht noch irgendein versprochener Teil Artikel?
    Vielen Dank im voraus!
    P

    1. „Was und warum haben die Amis Angst davor dass das rechte Ufer geräumt wird!??“

      Die haben keine Angst, dass die Russen das rechte Ufer räumen, sondern dass sie sich aufs linke Ufer zurückziehen. Die Seite kann aus verschiedenen Gründen mit wenig Soldaten bis in alle Ewigkeit verteidigt werden. Somit werden Reserven frei, die anderorts eingesetzt werden können, was wiederum das Gleichgewicht zugunsten Russlands verschieben kann.

  7. Die Angehörigen der gefallenen und verstümmelten Russen, Tschetschenen und Wagnerianern bei der Einnahme von Cherson dürften alles andere als entzückt sein.
    Und das Azov-Stahlwerk somit auch wieder futsch? Falls ich mich recht erinnere wurden ja schon Häuser und Wohnungen neu gebaut oder renoviert? Auch futsch?
    Weiß man wieviel Zivilisten zurückgeblieben sind?

    Aber ein anderes Thema: Sprengen die Russen dann den Damm falls die U-kokainer in Cherson einfallen?

    1. Es gibt keine „gefallenen und verstümmelten Russen (..)“.
      Zivilisten sind raus, siehe Artikel.
      Warum sollten die Russen „den Damm sprengen“?

      Und das genannte Stahlwerk befindet sich in Mariupol.

    2. Ja, du verwechselst Kherson mit Mariupol 🙂

      Ich vermute, dass Russland nun alles südlich des Flusses wie eine Festung ausbauen wird, damit sich die Leute dort sicher fühlen können. So ein Fluss ist eine gute natürliche Grenze.
      Südlich und östlich gibt es ja noch viele Gebiete, die es zu befreien gilt.

    3. @ Hamball warum sollten die Russen den Damm sprengen? und wenn die U-Kokainer in Cherson sitzen, dann sitzen die eben halt da…..das wichtigste ist doch so viel Menschenleben zu schonen, bzw. zu Retten, wie möglich! natürlich wird es dann wieder im Westlichen Mainstream womöglich heißen, die Russen haben verloren, Kapituliert, wurden zurück geschlagen, und so weiter und so fort!
      Aber auf solche Meldungen kann man doch geflissentlich einen Haufen drauf machen!

      1. Mir kam kurz der Gedanke gewisse Soldknechte und U-kokser zu ersäufen. Der Damm hat sowieso schon ein Loch und leckt.
        Hat der russische kommandierende General erzählt.
        Von Sprengung war nicht die Rede.

  8. _https://rtde.site/international/131481-liveticker-ukraine-krieg-monat-nach/
    9.11.22 – 14:36 Uhr
    „Vize-Gouverneur des Gebiets Cherson Kirill Stremoussow bei Autounfall verstorben

    Der Verkehrsunfall habe sich in der Nähe der Stadt Genitschesk ereignet, die Umstände des Unfalls seien bisher allerdings nicht bekannt. Einzelheiten würden derzeit noch geklärt.“

    Der Vice-Gouverneur, mit dem Herr Röper unterwegs war, kam nun bei einem noch nicht geklärten Autounfall ums Leben
    _https://www.anti-spiegel.ru/2022/kiew-will-den-staudamm-von-kachowka-sprengen/:
    „Der Grund ist, dass Stremousow ein Ziel der Ukraine ist und würde er an der Fähre warten, wäre die Gefahr, dass die ukrainische Armee die Stelle mit HIMARS-Raketen beschießt zu groß. Er kann sich aus Sicherheitsgründen an keinem öffentlichen Ort länger als etwa eine Stunde aufhalten, weil die Gefahr besteht, dass seine Anweisenheit von Spionen weitergegeben wird und der Ort beschossen wird.“

    1. Inzwischen ist da auch noch zu lesen:
      „Das örtliche Gesundheitsministerium bestätigte zunächst zwar, dass es einen Unfall gegeben habe. Die Berichte über Stremoussows Tod wurden aber als nicht offiziell bezeichnet.“

  9. Aus militärstrategischer Sicht in der heutigen Situation die einzige, richtige Entscheidung. Jetzt ist es wichtig die Truppen zu schonen und den Durchbruch zur Krim zu verhindern mit allem negativen Dingen die da folgen könnten. Ich muss dem russischen Analysten vollkommen Recht geben wenn er von einem falschen Ansatz durch das Oberkommando spricht. Man hatte in Russland den Wunsch das Brudervolk zu schonen, nicht sehend das es das Brudervolk in der Masse nicht mehr gibt. 30. Jahre westliche Propaganda und wie überall auf der Welt die Ausnutzung immer bestehender Differenzen der Menschen in einem Land, haben gereicht das ukrainische Volk gegen Russland zu stellen. Das gleiche Prinzip wird ja, wenn auch in anderen Zusammenhängen hier in Deutschland genutzt. Ich bin Sachse, ein sehr politischer Mensch und sehe seit 30. Jahren wohin die Reise geht. Man hat durch verschiedene, raffiniert in sich greifende Maßnahmen ein weichgespültes Volk geschaffen, dass erst aufwacht wenn es bereits im Abgrund ist. Die Methode funktioniert in der Einflusszone der USA hervorragend! Es wäre genial, wenn es nicht so perfide wäre.
    Man hat also in Russland gedacht, ein „wenig“ Kampf und die Ukrainer entsorgen ihre Regierung. Nicht passiert, sie machen es nicht mal jetzt, wo „überall“ das Licht ausgeht. Wie immer in der russischen Geschichte hat Eure Gutmütigkeit das Blut eurer Söhne gekostet. Wann gebt ihr endlich eure Zurückhaltung auf, es dank niemand und im Westen wird es als Schwäche ausgelegt, so sind sie nun mal.

    1. Ja, leider sind viele Ukrainer nichts anderes als Terroristen wie ISIS. Was soll man mit solchem Abschaum machen?! Die erziehen schon ihre kleinen Kinder zu Nazis und Mördern, im Grunde Kindersoldaten, aber die UNO scheint das nicht zu stören. Aber bei Afrika würde man ein Theater machen, was für Barbaren bla bla bla.

      Russland bleibt wohl nichts anderes übrig, als die für Russen wichtigen Regionen komplett abzutrennen, wie mit einem eisernen Vorhang. Vielleicht schaffen sie es, die restliche Küste der Ukraine auch noch zu erobern, Odessa etc., um die Verbindung zu Transnistrien herzustellen. Aber das würde alles sehr großen Aufwand bedeuten, vor allem langfristig.

      Am besten wäre es, das gesamte Regime in Kiew auszulöschen.

      1. @Nico
        Ich bin inzwischen auch davon überzeugt, dass viele Ukraine tatsächlich so nationalistisch und gewalttätig eingestellt sind. Aber ich bin auch davon überzeugt, dass es viele Ukrainer gibt, die nicht so denken und handeln.
        Ich glaube, dass die Ukonazis genau wie die Nazis in der NS-Zeit innerhalb kürzester Zeit die Macht an sich gerissen haben und durch ihre Gewalttätigkeiten eine Atmosphäre der Angst geschaffen haben. Wenn man an die Ukraine denkt, an den Maidan und an das Massaker von Odessa, ist das auch sehr gut nachzuvollziehen. Auch während der NS-Zeit gab es viele Menschen die mit der Politik nicht einverstanden waren. Ich finde, dass man nicht alle Menschen über einen Kamm scheren darf. Das sage ich mir selbst auch immer wieder. Ich möchte niemanden, der es unter diesen Umständen in der Ukraine zurzeit sehr schwer hat, mit diesen Ukronazis in einen Sack stecken.

    2. @Schwarzer

      Da stimme ich weitgehend zu. Zu der Fehleinschätzung Russlands: Kann es sein, das man einfach nicht mitbekommen hat, das westliche Finanzhaie (Blackrock, Vanguard) große Teile der Ukrainischen Ländereien (über 30%) aufgekauft hat, weil das wohl der beste Ackerboden weltweit sein soll?

      Da werden viele Milliarden geflossen sein und da das alles weg wäre, wenn Russland diesen Krieg gewinnt, erklärt das wohl den Fanatismus mit dem „Der Westen“ die Ukraine plötzlich wie sein ureigenstes Einflussgebiet behandelt.

      Der Krieg zeigt aber auch, wer wirklich die Macht im Westen hat > Vanguard und Blackrork, alle anderen sind ihre Schachfiguren. Wer allen Ernstes heute noch glaubt in der Ukraine ging es jemals zu irgend einem Zeitpunkt nach 2014 um Demokratie, dem ist nicht mehr zu helfen.

      Die Ukrainer kämpfen also nicht für ihre Ukraine, sie kämpfen für Blackrock und Vanguard. Sie sind die dümmste Art von nützlichen Idioten, die es überhaupt gibt, die Art, die noch nicht mal wissen will, wer sie zur Schlachtbank schickt und wer ihnen wirklich ihre Heimat geraubt hat. Dümmer gehts nimmer.

        1. Also ich nicht! Der „gute“ Deutsche war aber schon im 1.+2. WK der nützliche Idiot für die USA, als „Rammbock gegen Russland“.
          Jetzt Seit an Seit mit den nächsten nützlichen Idioten aus der Kokaine für US-Interessen, so dumm waren nur wenige Völker jemals auf der Welt 😀

    3. Wenn wir am Abgrund stehen? Ich glaube, wir sind schon einen Schritt weiter.

      Wer trägt die Schuld? Ich bin ja auch geneigt, die Schuld des Volkes zurückzuweisen, weil der Betrug ausgesprochen perfide von statten geht. Die Oma-Blätter mit ihren Royals sind voll mit Politiker-Homestorys, der Glanz soll abstrahlen auf Merkel, Lindner, Baerbock, Söder, und die Verleger sind mehrfache Milliardäre. Das funktioniert. Die Schäbigkeit, mit der die „kleinen“ Leute benutzt werden, ist wohl nicht mehr zu übertreffen.

      „Verliert Russland den Krieg?“ – „Ein klares Nein!“ (pravda-tv)
      Judge Napolitano: Colonel, es ist immer eine Freude, Sie bei uns zu haben. Ich möchte mit der Frage beginnen: Kann Russland diesen Krieg in der Ukraine verlieren?
      Macgregor: Die Antwort ist nein. Ein klares Nein! (…) Es gibt da eine Geschichte, von der ich denke, dass Sie und Ihr Publikum sie schätzen. Im Jahr 1942, nach dem Fall von Tobruk, hatten die Briten zwei Jahre lang ununterbrochen Niederlagen gegen die Deutschen (unter General Erwin Rommel) erlitten, obwohl die Briten und ihre Verbündeten den Deutschen zahlenmäßig überlegen waren. Und dann kam auch noch die große Niederlage von Tobruk dazu.
      Jemand fragte Churchill: „Verlieren wir diesen Krieg? Wir haben noch keine einzige Schlacht gewonnen!“ Churchill antwortete: „Ich weiß, Schlachten sind wichtig, aber Schlachten entscheiden nicht unbedingt Kriege. In der modernen Kriegsführung sind es Trends, die über den Ausgang der Kriege entscheiden, und die Trends begünstigen letztendlich uns und nicht die Deutschen. Haben sie Geduld!“
      Nun, ich denke, Churchill hatte Recht. Die Russen haben keine ernsthaften Niederlagen erlitten, und wir wissen, dass sie aus all den Gründen, die wir hier bereits diskutiert haben, einen holprigen Start hatten.
      Sie sind jetzt – offen gesagt – dort, wo sie sein wollen. Sie verteidigen das Gebiet, das sie bereits erobert haben und als Nächstes üben, organisieren sie und bereiten sich auf die großen Offensiven vor, die im November und Dezember stattfinden werden.

  10. …ich bin bei der Aktion Russland’s zum militärischen Eingreifen in der Ukraine ganz auf Seite Russland’s!…jetzt kommen mir aber langsam echte zweifel an dem Spiel was die Armee der RF da treibt.Hat Russland nicht damit gerechnet,dass der Werteweste alle nur erdenklichen Schritte zur militärischen und geheimdienstlichen Aufklärung im Kampfgebiet gehen wird?Warum wurden zu beginn der Operation seitens Russland nur wenige Truppen,teils“nur“Wehrpflichtige“,nicht gut Ausgebildete ,aufs Feld geworfen?Was war doch gleich nochmal in Kiev…hat mann wirklich gedacht mit einer Handvoll Speznas und Rekruten fällt die Stadt?Charkow…?Warum hat die Ukrainische Luftwaffe immernoch die Lufthoheit???…wenn der WerteWesten weiter die Ukrainische Luftabwehr hochfährt…es wird nichts fliegendes/Raketen etc.mehr durchkommen.
    …was ist mit der russischen Aufklärung???…Russland’s Aufklärungstechnik ist sicher auf ähnlichen Level wie die der Nato…warum wird nicht reagiert.Die „Nester“in der Ukraine sind bekannt!Jeder Fragt sich warum die nicht „ausgeräuchert“werden…die Technik ist da!Selbst an der Front sind die Befestigungen bekannt…ich Frage mich,hat die RFarmee kein „GPS“ usw um ihre Ziele zu definieren…in diversen TelegramKanälen siehst du „nur“ungenauen Flächenbeschuss,Drohnen mit Handgranaten etc…
    fast in der gesammten Ukraine gibts kein/selten Strom und somit alles was drannhängt funktioniert nicht…hey,und die RFarmee ist nicht im Stande da für klare verhältnisse zu sorgen?…und nun wird wieder eine Stadt aufgeben!
    …wirklich,ich stehe zu Russland,nur langsam geht mir die zuversicht aus nach dem ganzen Theater,dass Russland seine Ziele dort erreicht…über 200Tage wird da nun rumgespielt und kostet der RFarmee ne menge Personal/Technik…wie gesagt,mann kann’s nicht mehr verstehen.

      1. „das ganze Affentheater… “

        ————————————————-

        „Ich möchte, dass die Kiewer Machthaber und ihre Herren im Westen mich hören, dass sie alle sich eines merken: die Menschen, die in Lugansk und Doneck, in Cherson und Zaporož’e leben, sind von nun an für immer unsere Bürger.“

        ————————————————-
        V. Putin, die „Annexion-Rede“, 30.09.2022

        1. Natürlich sind sie das. Deshalb wurden sie ja in Sicherheit gebracht.

          Und was das Gebiet angeht: Die Faschisten waren sogar schon in Stalingrad. 1941, 1918, 2014, 2022, in Cherson sind sie so was gewohnt, aber wir, was wollen wir da eigentlich immer wieder?

          Also ich als Deutscher sage: Ich bin unschuldig, ich will da gar nichts, außer daß diese Größenwahnsinnigen, die nun leider auch Deutsche sind, zur Räson gebracht werden.

        2. Ja, das ganze Affentheater passt wie die Faust aufs Auge zusammen mit der NWO.
          Zuerst Corona, kurz danach die Ukraine, dann Saktionen die uns mehr schaden als Russland, zwischen durch mal einen auf Atomkrieg, das passt alles zusammen um die NWO durchzudrücken. Russland spinnt mit Corona genauso herum wie der Westen. Ich sehe es mittlerweile mit anderen Augen und es ist untrügbar mit der NWO verbunden.
          V. Putin, die „Annexion-Rede“, 30.09.2022 . Was er davor gesagt hat, schon vergessen ? Entmilitarisierug und Entnazifizerug der Ukranie. Was die Nato betrifft: sie soll sich zurückziehen auf Grenzen von 1997.
          Das Ganze wird immer lächerlicher.

    1. Sehe ich auch so.
      Entweder sind die Russen wirklich zu dämlich in allem und sind dazu schlecht ausgerüstet, vorbereitet usw. oder sie spielen das BigGame mit was im Hintergrund gerade läuft.
      Was ich überhaupt nicht verstehe ist, das die Nachschublinien für Waffentransporte aus dem Westen nicht gekappt werden.
      Aber Putin scheint sehr entspannt zu sein.
      Wir werden das alles erfahren. Nur die Menschen aus den neuen Russischen Gebieten müssen sich verarscht vorkommen.

      Jedenfalls bekommt man das Gefühl die Armee der RF ist der Sache nicht gewachsen.
      Da muss man nichts schön reden.

    2. Russland ist das mit Abstand größte Land dieser Erde. Das geht fast von einem Pol zum anderen. Das bedeutet ewig lange Grenzen. Oftmals zu „feindlich“ gesinnten Nachbarn mit stationierten Nato-Truppen. In Folge müssen dort militärische Reserven stehen. Was die Truppenstärke an den aktiven Schauplätzen natürlich reduziert.
      Grade jetzt will man in Finnland/Schweden eine weitere Grenze schaffen, an dieser Reserven gebunden werden können. Selbst die Arktis ist so ein Punkt.
      Vor diesem Hintergrund ist auch die Teilmobilmachung zu sehen. Man braucht schlicht mehr Personal, um all diese Löcher stopfen zu können. Was da ausgehoben wird, findet sich also nur teilweise an der Ukro-Front wieder.
      Übrigens Ukraine, soll ein russischer Begriff sein, der sowas wie „Am Rande des (russischen) Reiches“ bedeutet. Keine Ahnung, ob das stimmt. Fakt ist allerdings, die Ukraine war eben nicht immer die Ukraine. Das russische Reich, die RUS, wurde in Kiew gegründet.

  11. Ich habe mal drei Jahre bei Willi Sänger gelernt. Damals, Mitte der 70er, hieß es, die sowjetische Armee – und sonst keine – könne zehn Divisionen binnen 24 Stunden luftverlegen. Vor kurzem wiederum hieß es, der russische Minister Shoigu sei ein durchaus verschlagener Sibirier. Ich halte Cherson daher für eine Finte. Oder für eine Falle. Warten wir`s ab.

  12. Schlimm. Das ist eine grosse Niederlage für Russland. Damit ist der Weg nach Odessa abgeschnitten und es wird viel ukrainisches Militär frei um weiter im Osten zu kämpfen. Die wohl getürkten Wahlen in den USA und jetzt das… ein schlechter Tag.

    1. sehe ich anders, manchmal muss man 1 Schritt zurück gehen, um 2 Schritte vorwärts zu gehen. Der Ukraine wird momentan die gesamte Energie-und Kommunikations-Infrastruktur weg gebombt und der Winter naht zügig. Da wirds schwer mit der Kämpferei. Und Material mangelt an allen Ecken und Enden.

      Bei den Russen dagegen rollte der Nachschub in Massen an, die haben Lufthoheit und keinen Munitionsmangel, trotz zahlreicher Phantastischer Vermutungen diesbezüglich von westlichen – Sofa-„Genralen“.

      Wenn die Amis dann endlich doch einmarschieren sollten, erleben sie ihr 3. Vietnam (nach Afghanistan als Nr.2)

      1. Da hoffen wir mal das sie Recht haben.
        Aus Sicht eines Sofa General sieht das alles andere als gut aus.

        Ich sehe eher den Rückzug als Einsatz für Verhandlungen. Vielleicht lässt man sich ein 2. mal über den Tisch ziehen. So wie im März wo man sich vor den Verhandlungen auch zurückgezogen hat und die Verhandlungen sind am Ende geplatzt.

        1. Ein taktischer Rückzug ist noch lange kein Verlust. Wer schon Schach gespielt hat, weiss das. Stichwort „schmutzige Bombe“ im Bereich Dnjepr /Cherson. Warum rückt denn die Ukrainische Armee nicht augenblicklich nach? Also ich kann mir mindestens 2 Gründe vorstellen 😀

  13. Herzlichen Glückwunsch, da hat ja mal jemand gerechnet. Es sitzen immer noch viel zu viele Politikoffiziere am Brett. Was sollte das mit Cherson und Referendum? Ein Lockvogel? Was „spielen“ die? – ein Würfelspiel? Allen ist geholfen, wenn strategisch runter gespielt wird, also schickt sie weg, es reicht ein versierter Offizier und 3 Sekundanten. Also zählt nach. Wenn sich mehr als 4 am grünen Tisch lümmeln, wird es nicht besser, aber auf jeden Fall länger.

  14. Na wo sind denn die Leutchen, die mich angegriffen haben als ich nach dem Debakel um Kharkiv geschrieben habe, wenn es so weitergeht, dann flüchten die Russen demnächst aus Kherson, Donbass und anschließend Krim?

  15. Immer wieder erstaunlich, wie manche Schreibtisch-Generäle in ihren 1000km von der Front entfernten warmen Stuben meinen, die Situation besser einschätzen zu können als die Experten vor Ort. General Surowikin weiß, dass die am schwersten zu ersetzende Ressource in einem Krieg der Mensch ist und entsprechend scheint er genau das zu tun, was nötig ist, um diese Ressource zu schonen. Die Zivilisten, die weg wollten, wurden evakuiert und diejenigen, die noch vor Ort sind, wollten offensichtlich nicht weg. Und ein militärischer Brückenkopf, der nur sehr aufwendig mit Nachschub zu versorgen und im Angriffsfall nur schwer zu verteidigen ist, ist in dieser Phase wohl nur von propagandistischer, aber kaum von strategischer Bedeutung.

    Die Zeit und insbesondere die Jahreszeit ist auf Seiten Russlands. Die Ukraine reibt sich nach allem, was man so in den letzten Wochen gelesen hat, selbst auf und der Winter wird dazu beitragen. Und nur nochmals zur Erinnerung: Russland kämpft hier gegen die größte europäische Armee, die teilweise über modernste Waffensysteme verfügt. Wer konnte realistisch hier einen „Spaziergang“ erwarten?

    1. @kp229

      Danke für diesen rationalen & mit gesundem Menschenverstand geschrieben Kommentar!

      Man kann sich gar nicht so viel fremdschämen wie einige „Sofageneräle“ hier, die dann auch noch zum großen Teil NIE auch nur Wehrdienst oder Manöver Schneeflocke mitgemacht haben, sich äußern….. und sie merken ihre Idiotie nicht mal….

      1. Die russischen Generale verdienen höchste Achtung. Bisher haben sie noch keinen Fehler gemacht, sondern alle Erwartungen übertroffen. Das ist, als würde man Sun Zi persönlich beobachten.

    2. Was heisst hier Sofageneräle? Natürlich liegt das Kind jetzt im Brunnen, und auf die Schnelle kann man aus russischer Sicht wohl kaum etwas anderes tun, als sich zurückzuziehen.

      Trotzdem ist die heutige strategische Lage nicht einfach so vom Himmel gefallen. Leute wie Kadyrow und Strelkin haben schon vor Monaten vor der Situation gewarnt, nämlich, daß die NATO/AFU versuchen werden, durch schiere Masse die russischen Linien zu überrennen. Die russische Führung hat da die ganze Zeit aufmerksam weggehört, ein Zeichen dafür, daß im Hintergrund andere Pläne laufen. Auch von Thomas wird ja immer so getan, alo ob man da nichts machen konnte, und man das ja nicht kommen sehen konnte, da habe ich auch immer Fragezeichen, verkauft uns Thomas da eine Wunschrealität?

      Hätte man etwa dreimal soviele Soldaten an die Front geschickt (am Tiefpunkt sollen nur noch etwa 100.000 reguläre russische Soldaten den 900.000 ukrainischen Soldaten und ausländischen Söldnern gegenübergestanden haben), was auch im Rahmen dieser SMO erlaubt gewesen wäre, dann wäre die aktuelle ukrainische Offensive in einem großen Blutbad erstickt worden, man müsste jetzt verhandeln, die NATO wäre am Ende und wir könnten sogar über die Wiederaufnahme von Gaslieferungen verhandeln.

      So aber, wie es heute aussieht, wird der Konflikt mindestens noch ein Jahr lang weitergehen. Und da fühle ich mich schon veräppelt. Dieser schleppende Verlauf spielt einfach nur den Great Resettern in die Hände, zumindest hier im Westen.

      1. „Hätte man etwa dreimal soviele Soldaten an die Front geschickt…“

        GMT meint aber das wäre eine dumme Idee. Mehr Soldaten an der Front, pfff… Da können doch nur Sofageneräle ohne Peilung drauf kommen.

        Mehr Soldaten haben viele Vorteile. Mehr bediente Waffen, mehr Nachschub, mehr Rotation, mehr Möglichkeiten. Müssen auch nicht einmal alle Rambo-Format haben. GMT hat andere Ideen, welche weiß man allerdings nicht.

    3. ,,Immer wieder erstaunlich, wie manche Schreibtisch-Mediziner in ihren 1000km vom Labor entfernten warmen Stuben meinen, die Situation besser einschätzen zu können als die Experten vor Ort.“

      Nach Corona müsste man da doch langsam etwas kritischer sein mit seinem bedingungslosen Gehorsam gegenüber Autoritäten und sogenannten Technokraten. Findest du nicht?

      1. @transatlantifa

        Es ist wohl ein Unterschied ob Mensch über Erkältung redet, die zur Grippe mutieren kann oder ob Leute, die noch nie auch nur annähernd mal Wehrdienst hatten – wenigstens mit Manöver -noch im Krieg waren als Soldaten so tun als würden sie wie im PC-Ballerspiel alles wissen & können..
        Dieses typische Deutsche, dass alle anderen außer sie selber eh zu blöd sind….. ist eher zum kotzen….

        Falls man Geschichte hatte, könnte man wissen, dass die Sowjets die Nazis auch nicht ohne Verluste oder taktische Rückzüge oder ähnliche Varianten geschlagen haben…… also, haltet einfach die Klappe oder geht freiwillig an die Front in die 1.Reihe, damit ihr mal den Hauch von Gefühl bekommt!

        1. Es geht doch darum, daß die russische Führung ein halbes Jahr lang das entstehende Problem äusserst aktiv und konzentriert ignoriert hat. Jetzt ist das Kind in den Brunnen gefallen. Aber wenn jemand sich jetzt hinstellt und so tut, als ob man die aktuelle strategische Sche…-Lage nicht hätte verhindern können, wenn man vor ein paar Monaten ausreichend Verstärkung geschickt hätte, dann veräppelt der sich selbst und uns auch.

          Und ich kaufe die Story nicht, daß die russische Führung nichts von der NATO-Strategie der schieren Masse wusste und völlig überrascht wurde. Wie heisst es so schön, wer das glaubt, der hat die Kontrolle über sein Leben verloren. Ok, letzterer Satz geht vielleicht zu weit, aber bitte mal nachdenken, ob wir hier nicht doch total veräpppelt werden, Stichwort großes Hegelsches-Dialektik-Spiel.

          1. @ibmhal56789

            NEIN, es geht darum, dass die russische Führung mit vermeintlichen Zuschauern eines – in deren Sicht – Spiels, nicht IHRE Strategien besprechen & um Anweisungen bitten müssen!

            Wenn man selber gar keine Ahnung vom „Fach“ hat, ab & an mal ein paar „Infos“ per StillePost hingeworfen bekommt, ist man noch lange kein General – auch wenn man sich dafür hält!

            Nur weil Sie bei YT mal einen Chirurgen bei einer OP zugesehen haben, können Sie nicht dessen Job….weil Ihnen einfach alles dazu fehlt……

    4. „General Surowikin weiß, dass die am schwersten zu ersetzende Ressource in einem Krieg der Mensch ist und entsprechend scheint er genau das zu tun, was nötig ist, um diese Ressource zu schonen.“

      Wer die schonen will, beginnt Verhandlungen. Ich weiß, sagt sich leicht und ist nicht sein Job.

      „Die Zeit und insbesondere die Jahreszeit ist auf Seiten Russlands. Die Ukraine reibt sich nach allem, was man so in den letzten Wochen gelesen hat, selbst auf und der Winter wird dazu beitragen.“

      Ja, was man nicht so alles liest… Wer aber auf eine Schwächung des Gegners setzen muss, dessen Position ist nicht gut und wenn die Position nicht gut ist, kann man Menschen nicht schützen.

    5. Warum sind sie dann überhaupt in die Stadt, das fällt sogar einem normalen Soldaten auf, das der Brückenkopf nicht geeignet ist zur Versorgung der Truppen. Jeder mit etwas Hirn würde das auffallen, dazu muß man nicht mal ein General sein.

      1. Ursprünglich wegen Odessa. Die Frage ist, warum man den Brückenkopf hält, wenn man nicht genug Truppen hat, um die Front in Luhansk zu verteidigen. Es wurden angeblich ja sogar Truppen aus Luhansk dorthin verlegt.

  16. Hat Potemkin ausgesucht falsches Seite von Fluss wenn hat gebaut Cherson. Kein Problem. Wird Denkmal abgebaut und wenn Cherson neu auf richtiger Seite wird Potemkin wieder hingestellt auf hohes Sockel.
    __
    Es ist wohl die richtige Entscheidung. Dieser Krieg wird noch lange dauern und erst dann enden, wenn der Westen kein Geld und keine Waffen mehr nach schiebt. Bis dahin kann sich Russland nicht leiten aus falschem Stolz Menschen zu verlieren. Gut, wenn wenigstens eine Seite noch weiß was wirklich wichtig ist.

  17. Das erinnert an Stalingrad. Der 6 deutschen Armee gelang es bis zum November 1942, nach heftigen wochenlangen Kämpfen, die gesamte Stadt unter Kontrolle zu bringen, lediglich wenige hundert Meter breiten Streifen an der Wolga, konnten von der roten Armee gehalten werden und in Berlin knallten bereits die Sektkorken. Es kam dann doch ganz, ganz anders, als von den Nazis erwartet. Selbst in Kiew ist man heute skeptisch, was der Abzug aus Cherson zu bedeuten habe, so richtig will wohl keine Freude aufkommen, berichtet N-TV

    1. Reines Wunschdenken, sorry.

      Aber was für ein Wunsch, nach einer völlig irren, blutigen Schlacht?

      Die Russen brauchen in der Ukraine mal ein Konzept, sonst popeln die 2026 noch im Donbass rum, wenn sie denn so lange durchhalten.

      1. @Zappenduster
        Was wäre dann ein Sieg für Russland?
        Den Donbass komplett einnehmen, Frieden schließen und der Rest der Ukraine geht dann in die NATO? Das wäre wohl keine günstige Aussicht für Russland.
        Die komplette Ukraine besetzen und einen ewigen Partisanenkrieg vor der Haustür haben? Wohl aber auch nicht.
        Russland bleibt nur die Aussicht auf Zeit zu spielen bis der Westen bzw. Europa sich soweit abgenutzt hat und Frieden schließen möchte.

  18. Gerade gelesen, die Stellungnahme von R. Kadyrov zum Rückzug aus Kherson:

    Surovikin saved a thousand soldiers who were actually surrounded. After weighing all the pros and cons, General Surovikin made a difficult but right choice between senseless sacrifices for the sake of loud statements and saving the priceless lives of soldiers.

    Kherson is a very difficult area without the possibility of a stable regular supply of ammunition and the formation of a strong, reliable rear. Why was this not done from the first days of the special operation? This is another question. But in this difficult situation, the general acted wisely and far-sightedly – he evacuated the civilian population and ordered a regrouping.

    The fact that Kherson is a difficult combat territory was known to everyone from the very first days of the special operation. The soldiers of my units also reported that it was very difficult to fight in this area. Yes, it can be kept, it is possible to organize at least some supply of ammunition, but the cost will be numerous human lives. And this forecast does not suit us.

    Therefore, I think that Surovikin acted like a real military general, not afraid of criticism.

  19. @„Für uns beginnt der Krieg gerade erst, jetzt werden wir die Figuren auf dem Schachbrett anordnen und dann wollen wir mal sehen…“

    Bisher bewegen sich die Figuren seit Wochen rückwärts, wodurch die Woken in einen Siegestaumel kommen. Ähnlich auf der anderen Front – aus dem „roten Tsunami“ bei den Midterms wurde nichts, vielleicht verschlechtern sich die Republikaner sogar – die versprochen haben, aus dem Krieg auszusteigen.

    Gibt es diese Woche keine optimistischen Nachrichten, die nahelegen würden, die Globale Wokeness könne bald fallen?

    Als kleine Erinnerung, was auf dem Spiel steht – auch wenn Manches übertrieben scheint:

    https://tkp.at/2022/11/09/die-wahren-quellen-des-great-reset-von-klaus-schwab-und-wef/

    1. Die Republikaner sind durchsetzt von den Neocons. Die Neocons sind parteiübergreifend aktiv.
      Wieso sollte also ein Wahlversprechen dieser Republikaner eingehalten werden?

      Und selbst wenn die Republikaner im Senat und Repräsentantenhaus eine Mehrheit bekommen, könnten Biden und seine Neocons die ihn beraten (und bei dem Republikaner George W. Bush schon dabei waren) weiterhin machen was sie wollen. Denn er hat Vetorecht.

    1. Was für ein Blödsinn. Der militärisch-industrielle Komplex hat dank dem Ukrainekrieg volle Auftragsbücher und ist im siebten Himmel. Es gibt noch haufenweise altes Material, das die USA weltweit aufkaufen und in die Ukraine liefern – gemischt mit eigenen frisch produzierten Tötungswaffen.
      Die Überkapazitäten der USA, die sie seit dem Ende des Irakkriegs verzweifelt versucht haben loszuwerden, werden gerade auf dem Nacken der EU perfekt ausgenutzt.
      Und China ist nicht allein mit der Produktion von Chips.

      1. Klar, da hätten wir dann noch Taiwan 😀

        Südkorea und Japan fallen großflächig aus, die haben alle nach dahin verlagert. Und jetzt?
        (mal abgesehen davon, das Russland bis jetzt nur einen winzigen Bruchteil seiner Armee in der Ukraine hatte, und dafür haben sie sich extrem gut geschlagen, gegen die größte Landarmee in Europa).

        Wenn die Russen wirklich Ernst machen in der Ukraine, ist in 2 Wochen Schluss (spätestens!).

      2. Vor ein paar Tagen jammerten die US Rüstungsfirmen über den von ihrer Regierung angezettelten Chip Krieg gegen China weil dadurch wichtige Bauteile für die Fertigstellung von Material fehlt.
        Und klar die NATO hat noch Berge an Material rumliegen nur vertrauen die der Ukraine nicht wie es scheint.
        Ganz nebenbei, volle Auftragsbücher ( wer hat die Aufträge erteilt?) sind keine Warenlieferungen sondern bestenfalls Absichtserklärungen.

      3. Oh jeh, da haben aber viele noch nicht das Prinzip verstanden und mir ist es zuviel das alles belegend und genau zu erklären, deshalb nur einen Topic, der dann selber recherchiert werden muss.
        Für uns hier in Deutschland ist völlig egal, wer welche Wahlen in den USA gewinnt. Die Agenda Deutschland betreffend wurde 1949 festgelegt und daran wird sich jeder Mafiapräsident halten, sie sind halt selber nicht kreativ und dazu noch geistig sehr schlicht gestrickt, eine Negativauswahl, wenn auch nicht so schlimm wie bei uns. Vielleicht noch ein Hinweis zur Unterstützung: Trump gehört einem anderen Mafiaclan an, als die Bidens. Sichtbar geworden sind bisher 4 Clans, aber es gibt mehr davon. (Heiko Schöning „Game over“)
        Das Geschäft blüht für die US-Rüstung, denn, anders als es hier dar gestellt wird, werden die US-Waffen nicht verschenkt sondern verleast. Deshalb ermahnen die US-Mafiosis die EU der Ukraine gefälligst pünktlich und monatlich die Milliardenbeträge zu überweisen. Auch einzelne machen da mit, z.B. Musk, der seine Satelitchen ebenso verleast, aber wenn Zahlungen ausbleiben, dann wird erstmal nichts mehr gesendet. Und wer ist nun der größte Zahler der EU? Wir. Aber wir müssen uns dann noch von den in ihrer Pubertät stecken gebliebenen Koksköppen beleidigen lassen, die offensichtlich zu blöd sind zu erkennen, dass ihr Heimatland komplett aufgeteilt werden wird, allerdings nicht von Russland. Aber das nur nebenbei. Also Mafiaclans, Waffenleasing, EU muss zahlen und solange die zahlen, wird es weiter gehen. Entweder die Europäer hören auf so dämlich zu sein und ihre Zukunft in Form von Schuldscheinen über die Ukraine in die USA zu schaufeln, oder Russland muss die gesamte Ukraine besetzen, so sieht es leider mittlerweile aus.

    2. Anders als die Russen haben die NATO-Staaten noch genug Material und vor allem ein Konzept, denn die haben sich lange darauf vorbereitet. Und an Chips mangelt es auch nicht. Taiwan und Südkorea liefern.

  20. So, liebe Leute, jetzt mal ganz ruhig und besonnen: Es gibt da einen Punkt, der wird hier heute noch gar nicht diskutiert:
    Angeblich soll es ein Angebot/eine Aufforderung des US-Sicherheitsberaters geben zu Kriegsende und Verhandlungen. Ein wichtiger Punkt darin ist der Rückzug aus Cherson.
    Immerhin gehen den Dems in USA gerade die Wahlen in die Hose. Und ab sehr bald wird es keine Unterstützung für die Ukros mehr geben. Es könnte also auch durchaus sein, daß der Spuk in der Ukraine gerade in die allerletzte Runde geht.
    Der Dnepr ist eine hervorragende Grenze. Cherson, Nikolaev, Odessa an die Ukraine, der Landzugang zur Krim an Russland, dazu der Staudamm gerettet, das AKW Energodar – hmm,ja, könnte gemeinsames Gut werden???
    Ich darf mal Fremdwerbung machen? Danke! Es gibt da einen TELEGRAM-Kanal aus Österreich: Gerald Markel heißt der Gute Mann, bestens informiert, hat hervorragende Kontakte in Wien, sehr zu empfehlen. Schaut mal rein, gerade heute brandaktuell!
    Beste Grüße!

    1. Nachdem Putin medienwirksam Kherson in die russische Föderation aufgenommen hat, Kherson wieder an die Ukraine geben?

      Na ob es den Russen in der Heimat und pro-russische Sympathisanten in der Ukraine gefallen wird…

    2. @HansW

      hm…Gerüchteküche?
      Soweit z.B. bei WELT zu hören von deren Korrespondenten in der Ukraine geht es nur um ein SCHEINANGEBOT!

      Halten Sie die Russen wirklich für so dämlich, dass die sich jetzt zurückziehen würden aufgrund solcher Ansagen?

      Und wenn dt. MSM das wissen, weiß es der rus. Geheimdienst sicher auch…

    3. Das ist nichts Neues. Russland lässt der Gegenseite immer den Weg zu Friedensverhandlungen offen. Ansonsten wäre die gesamte Kriegsführung eine andere gewesen. Der Westen hat jedoch noch nicht aufgegeben die Rest-Ukraine offiziell in die Nato einzugliedern und das wird Russland niemals zulassen.
      Die ganze Ukraine einzunehmen wäre aber für Russland fatal, weil man sich dann einen ewigen Partisanenkrieg ins Land holt. Man kocht also aus russischer Sicht den Krieg auf möglichst kleiner Flamme und nimmt Positionen ein, die möglichst leicht zu verteidigen sind. Dieser Krieg kann ohnehin nicht in der Ukraine gewonnen werden. Entschieden wird dieser Krieg wirtschaftlich und da wird man im nächsten Jahr sehen können wie die EU anfängt zu bröckeln wenn die Wirtschaft wegbricht und das Gelddrucken nicht mehr funktioniert.

      1. @„Die ganze Ukraine einzunehmen wäre aber für Russland fatal, weil man sich dann einen ewigen Partisanenkrieg ins Land holt.“

        Daher habe ich nie geglaubt, dass Russland gar bis Polen kommen möchte, doch in Polen scheint man es zu glauben. Russland sollte was tun, Polen und Baltikum zu versichern, dass sie absolut sicher sind – damit die langsam mit der US-Hörigkeit aufhören.

        Bei Gelegenheit zum Wirtschaftskrieg:

        https://www.xing.com/communities/posts/im-blindflug-bundesregierung-hat-bis-heute-keine-erkenntnisse-zur-konkreten-wirkung-ihrer-russland-sanktionen-1025000578

        Ebenfalls pure US-Hörigkeit…

    4. Siehe dazu:

      „US says Zelenskiy risks allies’ ‘Ukraine fatigue’ if he rejects Russia talks“

      https://www.xing.com/communities/posts/us-says-zelenskiy-risks-allies-ukraine-fatigue-if-he-rejects-russia-talks-1024996285

      „… Ukraine’s position with allies is wearing thin as fears grow over economic effect of protracted war, officials tell newspaper …“

      Von der Räumung Chersons war dort allerdings nicht die Rede…

  21. Wenn man nun ehrlich ist, wieder hat die westliche Propaganda recht behalten.
    Wenn jetzt die Russen wirklich abziehen und dann den verminten Damm sprengen, wird es sogar eine Punktlandung.

    Ist nur eine Feststellung!
    Wird langsam wirklich Zeit, dass die Russen auch irgendwo mal etwas gewinnen. Denn mit „klugen“ Rückzugsentscheidungen, bereits schon auf russischem Boden, kommt man nicht voran.

      1. Das ist nun auch nicht so überraschend, denn wie genau sollen die Russen dort einen erforderlichen Brückenkopf halten? Und den Damm trotzdem stehen zu lassen würde Kräfte binden, welche den Russen dann in der Weite des Raumes einfach fehlen würden.

        Ist schließlich nun wahrlich nicht der Dreischluchten-Staudamm und es kommt auf die Größe des Lochs an. Loch = Springflut von x Meter über Null, ganz so einfach ist es nicht.

    1. Das glaube ich diesmal sogar, war dem Westen wohl auch bekannt, also auch dieser verminte Damm. Wobei, lieber nicht vorweggreifen…

      Die Russen wissen aber auch schon, dass sie über diesen Fluss niemals wieder kommen werden, oder? Und so einen breiten Fluss zu verteidigen spart natürlich Kräfte, den Ukrainern allerdings auch.

      Man kann also auch die weitere Zeit damit verbringen die eigenen Verluste klein und die Gegnerischen hoch zu schönen. Irgendwann wird aber auffallen, dass die politisch vertretbaren Rückzugsmöglichkeiten endlich sind.

      Die 300.000 russischen Soldaten aus der 1.Mobilisierungswelle werden definitiv nicht ausreichen. Nur ein Bruchteil davon stellt die Kampftruppe. Die werden gar nichts bewirken, vielleicht eine Offensive, mehr nicht. Bis zur nächsten kampffertigen Welle haben wird dann wohl schon Herbst 2023, langsames Sterben…

      Da kann man tatsächlich nur hoffen, dass die Ukraine schneller zerbröselt als die Russen ganz zögerlich Verstärkung ranschaffen. Und dies liest man die letzte Zeit öfter, die Hoffnung stirbt halt zuletzt.

  22. Was viele nicht auf dem Schirm haben…es gibt in der Verwaltung, der Politik und auch in der militärischen Kommandostruktur Russlands wohl nicht wenige Verräter am eigenen Volke.
    Das konnte man recht gut am Ablauf der Teilmobilmachung fest stellen. Was da als fehlerhafte, oder stümperhafte Ausführung erklärt wurde, war eher Verrat. Auch so einige militärische Entscheidungen im letzten halben Jahr kann man gut so verorten.
    Viele sehen Russland militärisch als geballte und starke Faust. Das ist sie aber eben nicht. Zumal man in dieser Sonderoperation mit in Anzahl recht geringen Kräften angetreten war. Normalerweise sagt eine Faustformel, der Angreifer muss mit mindestens der dreifachen Kraft ausgestattet sein, als der Verteidiger.
    Aus dieser Sichtweise heraus hat sich Russland sogar hervorragend geschlagen.
    Was die Freiwilligen angeht: Ist es immer noch so, dass Russland gar keine Freiwilligen aus dem Volke heraus rekrutiert? Die wären wahrscheinlich motivierter, als Leute mit schnödem Einberufungsbefehl.

    1. „Was viele nicht auf dem Schirm haben…es gibt in der Verwaltung, der Politik und auch in der militärischen Kommandostruktur Russlands wohl nicht wenige Verräter am eigenen Volke.“

      Ja haben wir denn schon 19:44? 😉

      „Aus dieser Sichtweise heraus hat sich Russland sogar hervorragend geschlagen.“

      Mit dem was vor Ort ist, schon. Noch hervorragender wäre aber, wenn man die Pace vorlegt. Der Punkt ist, mit dem was in Kürze kommt wird es nicht besser. Denn man mag es nicht glauben, die Ukraine könnte sogar stärker werden, ist aber nur eine Hypothese. In den NATO-Staaten werden wahrscheinlich nicht die Kraftfahrer unter den ukrainischen Soldaten nur ihren Führerschein machen. Kann ich vom Sofa aus allerdings leider nicht abschließend beurteilen.

    2. Nun, es werden natürlich auch Freiwillige aus den verschiedenen Regionen
      der Russischen Förderation „rekrutiert.
      Man waere ja auch dumm, wenn man Freiwillige zurückweisen würde und
      nur auf „Zwangsrekrutierte“ setzen würde…

      Das bei der Teilmobilmachung einiges „schief“ gelaufen ist, wurde selbst
      von offizieller Stelle zugegeben, wobei diese Fehler wohl auch schnell korrigert
      wurden.

      Das Russland nur mit einer „kleinen“ Streitmacht in die Ukraine gegangen ist,
      ist wohl mehr der Fehleinschaetzung zu schulden, daß die ukrainische Armee schnell
      die Waffen strecken würde.
      Man haette schnell merken können, insbesondere nach den „Hilfebekundungen“ der US, EU
      und anderen Vasallen der USA, das diese Rechnung so nicht aufgeht und haette dementsprechend
      schon viel früher die Armee verstaerken müssen.

      Die jetzige Entscheidung, nun Kherson zu rauemen und sich auf das gegenüberliegende Seite
      zurückzuziehen, halte ich dagegen für eine kluge Entscheidung angesichts der Risiken für die
      Truppenteile in Kherson, insbesondere wenn der Staudamm wirklich zerstört wird.
      So kann man mit verhaeltnismaeßig wenig Kraeften das Gebiet gut verteidigen, setzt Kraefte
      frei und auch kann ggf spaeter wieder aus einer guten Position offensiv werden…

      1. „Man haette schnell merken können, insbesondere nach den „Hilfebekundungen“ der US, EU
        und anderen Vasallen der USA, das diese Rechnung so nicht aufgeht und haette dementsprechend
        schon viel früher die Armee verstaerken müssen.“

        Vom Sofa aus ist es nicht abschließend zu beurteilen, doch in der Militärgeschichte ist es so, dass selbst die tollsten modernen Waffen und Aufklärungsmöglichkeiten nie zu einer Verringerung der notwendigen Soldaten geführt hat. Dies funktionierte nur bei asymmetrischen Bestrafungsaktionen, da dort Reichweite, Genauigkeit, Geschwindigkeit und Aufklärung alles viel einfacher machen.

        Wenn alle das gleiche Material haben, hilft nur mehr Masse, man muss wieder Druck an vielen Stellen ausüben, Nachschublinien überlasten oder kollabieren lassen. Vor dem Krieg war man in Russland stolz auf seine BTG. Doch so ein Verband kann keine ewig breite Frontlinie verteidigen und steht weit vorne alleine da, wenn der Gegner weiß wie die Lage ist. Hat der Gegner eine gute Aufklärung, kann er z.B. den Nachschub stören oder unterbinden, oder mit weit reichenden Systemen dem schönen Verband furchtbar zusetzen. Und wenn den Ukrainern die US-Aufklärung zur Verfügung steht, was mal anzunehmen ist, gleicht dies gewisse Defizite bei Ausbildung und Material offensichtlich aus.

        Daher ist man auf der russischen Seite auf ganz langsame, eher statische Kriegsführung ausgewichen. Es ist dabei allerdings unklar, ob diese Taktik wirklich geringere Verluste ergibt. Ich würde eher höhere Verluste annehmen, doch das hängt natürlich stark von den Möglichkeiten des Gegners ab. Hier hindert mich also weniger mein Sofa, sondern eher der Zugang zu Informationen daran, Aussagen treffen zu können.

        Das werden russische Generäle (ohne Sofa, die Armen) aber natürlich auch alles wissen. Doch es wirft halt auch politische und wirtschaftliche Probleme auf, die Bevölkerung per Zwang aufs Schlachtfeld zu schicken. Und da sterben Menschen, nicht wenige für Ziele… von Wenigen.

        Daher, wenn schon Krieg, dann richtig, mit allem, was verfügbar ist, geht schneller, lässt dem Feind weniger Chancen und das Ergebnis fällt tendenziell auch freundlicher aus. So wie die Russen es aktuell angehen, können sie durchaus auch verlieren, trotz der Zahlenverhältnisse.

        1. Anscheinend ist es inzwischen so, dass die Kommando-Sprache der „Ukrainer“ bis runter auf Kompanieführer-Ebene inzwischen englisch. Und anscheinend einiges polnisch. Das lässt darauf schließen, dass da längst englischsprachige Militärs die Führung übernommen haben.
          Dazu kommt, in der Ukraine geht es nicht erst seit Februar desaströs zu. Daraus lässt sich ableiten, dass auch deren Potenzial insgesamt betreffs Kriegsführung kaum groß genug war/ist, um Russland effektiv Paroli bieten zu können. Dazu kommen bereits rund 8 Jahre Kampfhandlungen gegen die Donbass- Streitkräfte. Und sie waren nicht in der Lage, diese tatsächlich besiegen zu können. Und jetzt auf einmal sollen die in der Lage sein, die russischen Truppen zu schlagen? Sorry, das kann ich nicht glauben. Es ist wohl eher so, dass die „ukrainischen“ Truppen eher aus „Freiwilligen“ und verkappten polnischen Truppen besteht. Die regulären Truppen hatten solch enorme Verluste zu beklagen, dass die jetzt niemals soviel ausgebildetes Personal an die Front bringen können. Aber auch die Banderas-Einheiten mussten hohen Blutzoll zahlen.
          Angesichts dessen, sehe ich das eher vorsichtige agieren der russischen Truppen als schlau an. Es ist nicht mehr so, wie im WW2, wo riesige Armeegruppen in offener Schlacht aufeinander eindreschen. Russland agiert ja auch nicht nach der offiziellen Militärdoktrin. So gesehen war die westliche Taktik ein Schuss in den Ofen. Die wollten die russische Armee wohl tief in die Ukraine eindringen lassen, sie dann stellen und vernichtend schlagen. Klar mit massiver Hilfe des Westens. Unter dem Strich hat es Russland wohl nur noch marginal mit tatsächlich ukrainischen Truppen zu tun.
          Was die Militärdoktrin betrifft, sieht man an den russischen Panzern. Die sind ausgelegt als „Durchbruchpanzer“. Beim Panzermuseum Munster Kanal gibt es ein Vid, wo der Mann die westlichen und russischen Panzer vergleicht. Resümee war, die Blöcke bauen Panzer entsprechend ihrer Militärdoktrin. Das ist der Grund, warum die T-X mit der gefahrenen Taktik und Strategie nicht wirklich gut aussehen, sie werden schlicht anders als vorgesehen eingesetzt. Erst der Armata setzt auf andere Militärstrategie. Von denen war aber wohl noch keiner auf dem Schlachtfeld.
          Wie ich gestern auf Yandex Zen gelesen hatte (automatische Übersetzung) wollen die Russen derzeit die eingemotteten alten T-64 reaktivieren. Um die 3.000 Stück wohl. Allerdings muss man berücksichtigen, alle neueren Panzer, bis zum T-90, sind eigentlich nur Kampfwert-gesteigerte T-72 und der stammt wohl eben auch vom T-64 ab. Der T-90 ist auch nur marginal moderner als ein T-72 B3.
          Aus meiner Sicht zeigen die Russen nicht, was sie wirklich an modernem Material haben und nutzen auch nicht ihre vollen Möglichkeiten. Man darf allerdings auch nicht vergessen, dass rund um Russland überall Nato-Verbände an den Grenzen stehen und die binden eben auch massiv Reserven.

  23. „Und der Krieg hat für uns gerade erst begonnen.“

    Diese militärisch getrimmte Haltung ist natürlich verkehrt. Der Militär kennt eigentlich nichts anderes als den Kampf, aber der reißt dann auch gar die ganze Welt ins Desaster. Das interessiert aber den Militär nicht, der ist wie der PC-Gamer, der nicht mehr von der Konsole wegkommt. Es ist eine Art von Geisteskrankheit. Wenn die eine Regierung übernimmt, kann man nur noch die Regierung hochnehmen und ersetzen, Frieden mit dem anderen machen und dann gibt es für den Militär eine harte Zeit, um ebenfalls auf Frieden gestimmt zu werden. Andernfalls: Werdet auch das Militär weitgehend los! Es sind Chaoshändler, ihre Aufgabe besteht nicht im Aufbauen sondern gewaltsam zerstören. Wenn solche freigelassen werden, hast Du den nächsten fetten Krieg und der Militär freut sich. Laß ihn sich niemals freuen auf den Krieg!

  24. Die russische Armee wird von den Ukrainern vorgeführt! Es hieß immer, die Russen hätten die zweitbeste Armee der Welt, wer hat diese Lüge erfunden? Schöne Militärparaden auf dem Roten Platz ist nicht das gleiche wie zu kämpfen.
    Das russische Desaster geht weiter, der 3-Tage-Krieg ist jetzt 3/4 Jahr alt mit vielen Niederlagen für Russland. Da nützen auch die 300.000 Reservisten nichts, die fast ohne Ausbildung mit schlechtem Material an die Front geschickt werden. Bereits sind Hunderte gestorben, wie auch prorussische Kanäle vermelden. Kanonenfutter.

    Doch Putin kann nicht zurückweichen. Wenn er den Krieg abbricht oder verliert, verliert er die Macht im Kreml und ist weg.

    1. @General Sonderegger

      Das Pfeifen im Wald, die Russen hatten bisher nur einen winzigen Bruchteil ihrer Armee in der Ukraine – das ändert sich gerade – und dafür haben sie sich gegen die größte Landarmee Europas, aufgepäppelt mit Tonnenweise westlichen High-Tech Waffen doch recht gut geschlagen oder? 😀

      Gerade bricht die gesamte Energie-und Informationsstruktur in der Ukraine zusammen und der Winter kommt, dann sehen wir wer wen „vorführt“ 😀

      1. Im Winter wird es keine Offensiven gehen. Unter den Energieproblemen werden vor allem die Zivilisten leiden, ich dachte, Russland sei dort um die Zivilisten zu „befreien“ und nicht um denen zu schaden? Ahh…

        1. Haben sie ja in Cherson – Alle evakuiert. Jetzt kanns richtig losgehen 😀
          Ja, die Ukraine kann im Winter und – erst recht ohne Energie – nicht kämpfen, aber die Kinzhals, die Drohnen und die Hypersonic-Marschflugkörper aus Russland fliegen bei jeder Tempereratur.

      2. Bis jetzt hat’s geheißen, die Russen schreddern den NATO-Schrott sowieso gleich nach dem Eintreffen in der Ukraine und auf einmal wurde die Ukraine aufgepäppelt mit westlichen High-Tech-Waffen? Was denn nun?

        1. Die NATO-Waffen sind ganz unbestritten besser als die, die der Führer hatte. Die Nazis haben auch einen Schredder. Die einen laufen in den Schredder herein, die anderen halten sich lieber außer Reichweite, wenn er kommt.

          1. Soso, und die laut ihrer Darstellung völlig überlegene, unbesiegbare russische Armee muss sich wegen den verbliebenen 5 zurückziehen – müssen ja nur ein paar von ihren Kinzhals, Drohnen oder Hypersonic-Marschflugkörper losschicken – die fliegen übrigens bei jedem Wetter.

    2. Nun,
      sie „vergessen“ dabei ganz geflissenhaft, daß ihre „heldenhafte“ ukrainische Nazi-Armee
      schon laengst Vergangenheit waere, wenn sie nicht von den USA und deren Vasallen mit Geld,
      Waffen und taktischer Unterstützung „gepampert“worden waere.

      Schaut man sich naemlich mal an, was da nun alles an die Nazis in der Ukraine geliefert wurde,
      dann schlaegt sich die russische Armee in Unterzahl sehr gut, insbesondere wenn man nicht wie
      die USA oder die Ukraine alles „platt“ macht, was nicht bei Drei auf dem Bauemen ist…

      İch gebe ihnen aber soweit recht, daß die russische Regierung von falschen „Vorstellungen“
      ausgegangen ist und von Anfang an Kiev und die dort sitzenden Nazis haette „platt“ machen
      müssen.
      Man kann naemlich nicht „ein bißchen Krieg“ mit angezogener Handbremse machen, sondern
      führt entweder Krieg oder laeßt es…

      1. „insbesondere wenn man nicht wie die USA oder … alles „platt“ macht, was nicht bei Drei auf dem Bauemen ist…“

        Die Ukraine habe ich mal herausgenommen, da sie das Spielfeld stellt, die Ukraine tut halt, was sie kann, dies ist legitim. Aber das Problem der USA liegt auch wegen dieses Vorgehens nicht im militärischen, sondern im politischen Bereich, der Sieg kommt schnell, doch er bringt nichts.

        „Man kann naemlich nicht „ein bißchen Krieg“ mit angezogener Handbremse machen, sondern
        führt entweder Krieg oder laeßt es…“

        Exakt, ohne den Sieg muss man sich um alles Andere keine Gedanken machen. Und was war gleich die Alternative zum Sieg?

    3. Mehrere hunderttausend gefallene Russen, du bist noch besser als der Propaganda sprecher des 3 Reiches aus dem Zweiten Weltkrieg.wobei Die Ukraine lediglich 20000 verloren hat,gelle.man ,bist du ein Idiot.

  25. Die USA haben erreicht was sie erreichen wollten.
    Die EU und insbesondere Deutschland aus russischer Erdgas-Abhängigkeit hinausdrängen. Eine antirussische Stimmung in der gesamten EU aufgebaut.
    Deutschland ruinieren. Deutsche Großkonzerne flüchten in die USA. Die Akademiker und Eliten ebenso. Den Vasall noch enger an sich binden und gleichzeitig so zerstören, sodass Deutschlands Wirtschaft und Industrie auf der Weltbühne keine große Rolle mehr spielen wird. Den Exportüberschuss Deutschlands endlich aus dem Weg geräumt und stattdessen die eigenen Überkapazitäten werden wie damals nach dem WWII beim Marshall-Plan besser ausgenutzt.
    Die US-Frackingindustrie kann wieder boomen – dank der Vasallen in der EU.

    Und was hat Russland erreicht? Anscheinend demnächst einen weiteren eingefrorenen Konflikt und militärisch wie auch finanziell geschwächt.

      1. Russen, Weißrussen und Türken wollen keine Vasallen sein. Serben eigentlich auch nicht, aber die wurden durch einen „Humanitären Lufteinsatz“ geknickt. Die werden schon wieder. Eine Frage der Entscheidung. Andere sind gerne Vasallen auf das Versprechen hin, dann selber Untervasallen unter sich zu haben.

        1. Geknickt sind die Serben wohl nicht mehr:

          „Serbiens Präsident Vucic über den Zustand Europas“

          https://www.xing.com/communities/posts/serbiens-praesident-vucic-ueber-den-zustand-europas-1024991872

          „… Vučićs Behauptungen sind ein klares Beispiel für den derzeitigen Zustand in Europa, das zu einer Kolonie des angelsächsischen Reiches geworden ist. Die unabhängigen Staaten haben nicht das Recht, ihre Souveränität zu verteidigen und ihre unabhängige Politik zu betreiben, um die Interessen ihrer Länder zu schützen, sondern müssen dem von den Verbündeten USA und Großbritannien auferlegten Narrativ folgen. Vučić erklärte, dass die europäischen Staats- und Regierungschefs sehr wohl über die terroristische Politik ihrer amerikanischen Schutzherren Bescheid wüssten, aber die Wahrheit nicht aussprechen könnten …“

      2. Es wäre aber wirklich an der Zeit, sich von den USA zu emanzipieren – bevor die uns nach dem Wirtschaftskrieg gegen Russland auch noch in welchen gegen China hetzen:

        https://www.xing.com/communities/posts/gefangen-1025005102

        „… Was mich jedoch überrascht hat, ist, dass sogar einige reiche und mächtige Länder unter diesem Syndrom leiden. Ihre Lage ist in der Tat noch erbärmlicher. Denn im Gegensatz zu vielen von uns, die in einer Honigfalle gefangen waren, sind die mächtigen Europäer einfach in die Knechtschaft geschlafwandelt. …“

    1. Die HIMARS reichen 80 Kilometer weit – ich glaube, die Krim liegt viel weiter vom Dnepr. Schon eher könnten die Ukros aus der Region Odessa schiessen.

      Der große Krieg um die Polarität der Welt wird aber auch woanders entschieden:

      https://www.xing.com/communities/posts/xi-scholz-treffen-bringt-neuen-schwung-in-die-beziehungen-zwischen-china-und-deutschland-und-der-eu-und-1025005117

      „… Deutscher Experte übt scharfe Kritik an den Russland-Sanktionen: Diese wirkten „anders als erwartet“ – zum Nachteil des Westens. Indien will die Sanktionsallianz im G20-Rahmen zur Rede stellen …“

  26. „Für uns beginnt der Krieg gerade erst“
    Das ist jetzt aber eine ganz schöne Kehrtwende. Ich erinnere mich noch wie die russischen Staatmedien in den ersten Tagen der Invasion bereits Siegesmeldungen vorbereitet hatten. Die russische Armee ist einfach zu schwach, aber Russland will es nicht wahr haben.

    1. Das nennt man Doppeldenk – einerseits kommt Russland kaum voran und im Westen wird ständig verbreitet, die russische Armee sei bereits am Ende. Dennoch wird gleichzeitig Panik verbreitet, Russland könne bis Warschau, Berlin oder gar Lissabon durchmarschieren.

      Bei Gelegenheit:

      https://www.xing.com/communities/posts/gefangen-1025005105

      „… Kissingers Vorhersage über das Schicksal, das die amerikanischen Verbündeten erwartet, wird wahr. Die Fixierung auf einen Sklavenhalter ist nicht nur die Fantasie eines längst verstorbenen indischen Dichters. … Viele von uns finden in der Gefangenschaft mehr Trost als in der Freiheit. …“

  27. Ich bin überzeugt, dass vielfach mehr als wir deutsche Kommentar-Schreiber Menschen der russischen Föderation entsetzt sind.
    Schliesslich befinden sich zunehmend mehr verfassungsmässig der Föderation zugehörige Gebiete NICHT in dem Zustand was völkerrechtlich einen kompletten Staat ausmacht (also v.a. die territerioale Kontrolle).
    Das ist ein heftiger Widerspruch zur sonst so rationalen russländischen Politik.
    Und auch der gute Putin kann sich als gelernter Jurist da überhaupt nirgends abstreifen.
    Mir tut das weh.

  28. Vielen Dank für die ganzen kenntnisreichen Kommentare in diesem Forum!!
    Möchte eine Überlegung zur Diskussion stellen, die mir schon länger durch den Kopf geht: Aufgrund der vermeintlichen Schwäche sowie der “Niederlagen” und Rückzüge der russischen Armee, die in den deutschen Mainstream-Medien – allen voran in der US gelenkten Springer-Presse – immer wieder als UKRO-Siege gefeiert werden, ist zumindest eines erreicht worden: Das immer wieder verbreitete Narrativ, Putin wolle nach Niederwerfung der Ukraine gleich bis zum Rhein durchmarschieren, ist wirkungslos geworden. Dieses Narrativ hatte grade bei vielen Deutschen die tief verwurzelten Ängste aus 1944-45 reanimiert (Stichwort Nemmersdorf). Eine “so schwache” Armee kann ja gar nicht durchmarschieren. M. E. Ein wichtiger Faktor im Kampf um die “Lufthoheit über den Stammtischen” in Deutschland.

    1. Entschuldigug wenn ich das so drastisch sage aber scheiß hart was auf die „Lufthoheit über den Stammtischen in Deutschland“. Die plappern das nach was die Medien oben reinfüllen, ganz egal wie dämlich und absurd es auch sein mag.

      1. Dennoch erzählt man insbesondere in Polen und im Baltikum, Putin möchte diese Zarenreich-Provinzen zurück, was diese in die Arme des US-Imperiums treibt – das darf man nicht ignorieren; derzeit eifrigste US-Verbündete (oder Vasallen) in Europa. Hätte man in Polen verstanden, das droht keinesfalls, dafür ist die westliche Wokeness der gemeinsame Feind – wäre viel gewonnen.

        Es scheint, in Westeuropa bröckelt die Begeisterung für die unipolare US-Welt und Indien will verstärkt den Wirtschaftskrieg ansprechen, der sämtliche Länder ruiniert:

        https://www.xing.com/communities/posts/scholz-wir-brauchen-eine-multipolare-welt-1025005120

        Jetzt wird allerdings die westliche Propaganda mit Durchhalteparolen kommen – nur noch etwas Wirtschaftskrieg und Putin/Russland sei erledigt. Das würde international anders aussehen, wäre die US-Drohne am Dnepr sichtbar erledigt, wie etwa Colonel Mcgregor oft erzählt.

  29. Ich bin immer wieder erstaunt zu sehen, wieviel „Militärexperten“ vom heimischen Sofa aus die russische Kriegsführung als richtig oder falsch, als zu weich, oder zu ängstlich beurteilen.
    Im Krieg geht es nicht nur vorwärts. Mal muss man sich zurückziehen, Kräfte sammeln, eventuell muss auch die ein oder andere Niederlage in Kauf genommen werden.
    Also abwarten, die russischen Armeeführung in Ruhe arbeiten lassen. Das wird schon. Iss ja kein Spaziergang den gesamten Wertewesten so zu besiegen, dass zumindest die Zivilbevölkerung nicht zu sehr in Mitleidenschaft gezogen wird. Tatsache ist, die russische Armee hat Gebiete in der Größenordnung von Bayern/Baden-Württemberg und Hessen unter Kontrolle gebracht. Ich hoffe, ich liege in diesem Vergleich nicht ganz daneben.
    Also, ab und zu gehts zurück. Zwei Schritte vor, ein Schritt zurück. Alter Klassiker.

    1. Dennoch brauche ich nur den PC einzuschalten, schon informiert mich Microsoft Newsletter, Putin sei am Ende.

      Tröstlichere Nachrichten – Kriegshetzende:innen zunehmend auch, laut den NachDenkSeiten:

      „… Die moraltriefende Propaganda für bedingungslose Panzerlieferungen in die Ukraine verfängt immer weniger, die Rufe nach einem Verhandlungsfrieden werden immer lauter. Eine Mehrheit der Deutschen wünscht sich laut aktuellem ARD-„Deutschlandtrend“ mehr Diplomatie zur Beendigung des Ukraine-Kriegs. 55 Prozent der Befragten sagen, die Bundesregierung muss hier mehr tun. Das sind 14 Prozent mehr als im Juni. Nur noch drei von zehn Befragten halten die diplomatischen Bemühungen derzeit für ausreichend …“

      https://www.nachdenkseiten.de/?p=90198

      1. „Eine Mehrheit der Deutschen wünscht sich laut aktuellem ARD-„Deutschlandtrend“ mehr Diplomatie zur Beendigung des Ukraine-Kriegs. 55 Prozent der Befragten sagen, die Bundesregierung muss hier mehr tun. “

        Das ist eine von den Umfragen, bei denen es (zum Beispiel für mich) GAR KEINE Antwortmöglichkeit mehr gibt. Je mehr man sich aus dem Mainstream entfernt, desto häufiger begegnet man solchen Umfragen.

        Ich wünsche mir zwar auch eine diplomatische Lösung des Konflikts und eine möglichst schnelle Beendigung des Krieges. Am besten heute noch! Aber ich würde es nie im Leben fertig bringen, anzukreuzen, die Bundesregierung müsse „mehr tun“. Das Einzige, was ich mir sehnlichst von der Bundesregierung wünsche, ist dass sie weniger tut oder am besten gar nichts – und zwar egal bei welchem Thema, insbesondere aber beim Ukraine-Konflikt.

        1. „Das Einzige, was ich mir sehnlichst von der Bundesregierung wünsche, ist dass sie weniger tut oder am besten gar nichts – und zwar egal bei welchem Thema“

          Stimmt, wer nichts tut, richtet wenigstens keinen Schaden an. 😉

  30. Nun ja, die Deutschen im WK-II waren wahrhafte Meister im „Schlagen aus der Defensive“.

    Sie haben 10 Tage vor dem Ende, im April 1945 noch die Schlacht von Bautezn durchgekämpft und dabei die Polen massivst geschlagen.
    Die „Autobahnschlachten“ welche die Deutschen 1944 in der Ukraine führten, die erzeugten derart viele gefallene Sowjets, dass sogar Stalin sich vor dem Volkszorn fürchtete, er war sich damals der Loyalität seiner Truppen nicht mehr sicher.

    Deutschland hatte gegen 35ooo Gefallene und Vermisste, die Sowjets aber 530ooo.

    Wie man es wendet und dreht…….. der Rückzug aus Cherson mag Opfer verhindern, aber den Krieg gewinnen, das macht man anders.
    Das würde heissen, die Russen haben 3000 Gefallene, die Ukrainer 50ooo….. denn sie haben ja eigentlich massiv mehr Material zur Verfügung.

    Natürlich, Russland wird den Krieg gewinnen, denn die Ukraine ist ausgepowert, daran ändern auch die Milliarden des Westens nichts.

    Aber es zeugt eben doch von den Fehlern der militärischen Führung….. und das stärkt die Moral der Ukrainer und verlängert die Sache .

    1. Ich fürchte, daran zweifeln sehr viele – sowohl auf pro-russischer als auch auf pro-westlicher Seite. Man kann ja gar nicht mehr pro-eine-Seite sein, wenn man es für ein abgekartetes Spiel hält.

      Ich zweifle nicht mehr daran. Aber ich weiß nicht recht, ob mich jetzt unbedingt dieser Rückzug aus Cherson zu dieser Einschätzung gebracht hätte, wenn ich sie nicht schon vorher aus anderen Gründen gehabt hätte. So ein Rückzug kann auch einfach nur ein Zeichen militärischer Unterlegenheit sein, das muss nicht zwangsläufig taktische oder ideologische Gründe haben.

      1. Laut Alina Lipp ziehen die sich zurück weil die Brücken kaputt sind und daher keine Versorgung mehr gewehrleistet ist. Und das ist meiner Meinung nach wieder militärisch gesehen lächerlich. Seit wann sind denn die Brücken unpassierbar? Alle auf einmal? Und wer hat sie zerstört? Kann man die nicht provisorisch passierbar machen? Und folgende Frage stelle ich seit Monaten: Warum lassen es die Russen zu dass die Ukraine weiter munter westliche Waffen an die Front schafft? Aus militärischer Sicht müsste doch das als erstes verhindert werden, im dem man die Infrastruktur dementsprechend zerstört? Warum wird das nicht gemacht? Weil ein Ende des Krieges nicht gewollt ist, weder vom Westen noch von russischer Seite. Ein abgekartetes Spiel in mitten des Systemwechsels.

    2. ….es ist kein „abgekartetes Spiel“ !!!… ….WER verliert, oder gewinnt am meisten, wenn sich die „Operation“ in die Länge zieht… ….militärisch, sind die Verlustzahlen im Verhältnis ca. 1 zu 10 … …wird auch von internationalen Analysten so gesehen.. ..die andere Seite der Medaillie, ist der „wirtschaftliche Aspekt“… …“Angloamerikaner und Vasallen“, gegen Russland ??.. ..die Russen, sind doch „isoliert“ ??😈

  31. Bei diesem Artikel haben sich die Besten Europas versammelt.
    Die besten Militäranalysten, die besten Militärstrategen, die bestinformierten Geheimdienstler, die besten Stabs- und Feldgeneräle, die besten Verteidigungsminister.

    Alle wissen wie dämlich Putin und sein Stab von Anfang an agiert haben.
    Sie wissen wie schwach das russische Militär ist im Gegensatz zum besten Militär der Welt, dem der Nato-Ukra.
    Sie wissen wie jeder einzelne Russe über diesen jetzt schon gescheiterten Krieg denkt.
    Alle haben von Anfang an gewusst, dass diese Sache für Russland nur schief gehen kann.

    Ach hätte Putin diese Superintelligenzler doch vorher gefragt, es wäre ihm so viel erspart geblieben.
    Aber so kann er nur noch seine Flucht in irgendeine obskure Höhle vorbereiten.

    Bin ich glücklich, an diesen Meisterleistungen der Kriegsdienst hier teilhaben zu dürfen.

    1. Seit um 70 Jahren erzählt man uns, die Russen würden in nur wenigen Wochen durch Europa marschieren, wie ein heißes Messer durch Butter. Und jetzt sollen die mit der Ukraine nicht fertig werden können?
      Dieses Geschwafel fand auch nach 1990 statt. Auch in einer Zeit, als Jelzin Russland völlig verraten und verkauft hatte.
      Und ich wette mit dir eine Flasche Rothaus Tannenzäpfle, das Ganze geht für den Westen am Ende nicht gut aus. Falls es am Ende überhaupt noch eins geben sollte.

      Aber auch abgesehen davon, erst am Ende werden die Leichen gezählt. Alles andere ist nur Meinung. Kann, darf und vor allem sollte es auch so sein. Vor allem Anderen sollte man das dürfen. Was im Westen ja nicht mehr gegeben ist. Warum wohl?

      1. Konnte ich heute lesen – Russland war 1990 so gut wie Pleite und konnte nur mit Milliardenkrediten aus dem Westen gerettet werden und tat deshalb auch nichts gegen die Grenzöffnung in Ungarn und später auch in den anderen Ostblockstaaten…
        Sicher hat Russland nun mehr Geld, aber ob es für alle militärischen Ziele reichen würde – ich wäre skeptisch.

    2. Das sind doch alles Spekulationen.
      Nur man wird sich doch wohl noch Gedanken machen dürfen.

      Denn wie geschnitten Brot läuft es nun einmal nicht.
      Ach so klar, man will den Westen ausbluten lassen. Ja und der Westen Russland. Es wollen beide Seiten einen möglichst langen Krieg und die Ukraine verlangt nach mehr. Also läuft es für alle nach Plan. Das ist im Krieg aber logischerweise selten, außer natürlich in der Außendarstellung.

      Und da dort um die Wette gelogen wird, ist alles weitere für normale Menschen immer die Wahl zwischen Spekulation oder Schweigen.
      Es gibt aber Erfahrungswerte und da glaube ich z.B. eher nicht daran, dass die Seiten bezüglich der Verlustzahlen in der Realität so weit auseinander liegen. In der Kriegsführung mit geringen Verlusten waren die Russen schlicht und ergreifend noch nie wirklich gut. Mag seit 2022 anders sein, doch das ist auch Spekulation, da die Zahlen ohnehin alle nicht stimmen.

      1. Das stimmt…die hohen Verluste der Russen im WW 2 rührten auch daher, dass Stalin seine Leute z.B. gegen MG-Nester anrennen lies, bis denen die Munition ausging. Das ist kein Geschwurbel. Das hat mir mein Opa bestätigt. Der war damals in der Waffen-SS in Russland stationiert.
        Die Polit-Kommissare erschossen jeden, der zurück ging. Weshalb ja erst der Kommissar-Befehl erlassen wurde. Fleischwolf.
        Offiziell soll die Wehrmacht rund 5 Mio Verluste gehabt haben. Und davon etwa die Hälfte NACH der Kapitulation. Gulags, Rheinwiesenlager etc.
        Und das im Krieg mit der halben Welt. Ich frage mich, wie abseits der Menschenverachtung Stalins, aber auch dem Vernichtungskrieg der Banderes, SD und politischer SS im Hinterland nach derzeitigen Angaben rund 30 Mio Russen hätten sterben können.

        1. Das DR hatte so rund 10 Mio Verluste insgesamt. Davon eben diese 5 Mio Soldaten. In 6 Jahren Krieg. Inklusive fast täglicher Massen-Bombardements in etwa der Hälfte der Zeit mit bis zu über 1.000 4-Mot-Bomber pro Welle. Die Amis tagsüber, die Briten des nächtens. Und inklusive der Opfer, welche die nachrückenden asiatisch-sowjetischen Truppen unter der Zivilbevölkerung angerichtet hatten.
          Da fragt heute auch niemand. Im Gegenteil, da rennen Weiber rum mit nackten Titten und der Aufschrift: „Harris, do it again“. Eindeutige Kriegsverbrechen. Der Harris hat nen Denkmal.
          Krieg ist Scheiße und kein normaler Mensch will sowas. Ab in Fleischwolf für Jene, die niemals eine Front sehen…

        2. Apropos Zahlen, ich habe danach noch mal gesucht. Also die russischen Streitkräfte selber haben tatsächlich gar nicht so hohe Verluste zu beklagen, die Streitkräfte von DPR & LPR schon eher und auch die Verluste der Wagner Gruppe sind für ihre Größe beachtlich, auch die aller anderen Hilfstruppen. Da kommt man insgesamt durchaus auf ähnliche Zahlen, wie in der Gesamtheit für die Ukraine geschätzt werden.

          Schwer zu beurteilen, tot oder verwundet, dreimal schätzen, zweimal umrühren, kurz interpretieren, wie auch immer.
          Passt aber durchaus zum Kriegsverlauf und der schaut nun auch nicht so wirklich asymmetrisch aus.

    3. ….Wladimir Putin, ist bestimmt schon im „Schlitten auf der Flucht“, nach Westen… …HAAAAAAALT… …das war ja Napoleon und „Seine Nato“ 1812… …dann gab es noch Einen, der sass aber im „Föhrer – Bunker“, anno 45… …die „NATO – EU“, wird siechen, denn sie sind mit den „Angloamerikanern“ die grööste Wirtschaftsmacht… äääh Hust… Hust…??🙈😈

        1. ….die Welt wird von den BRICS und SCO – Staaten, führend dabei China und Russland, „neu“ geordnet.. …Ohne die Angelsachsen, ganz einfach… …die Rolle der brd als „Wirtschaftsmacht“, sowie der EU – Kolonien und auch der Angelsachsen werden neu definiert !!.. …dass die brd auf den Platz hingestellt wird, wo sie hingehört, ist längst überfällig..😈

  32. von räumen der Stadt kann man nicht reden:
    „Laut Medienberichten verwüsteten die russischen Truppen bei ihrem Abzug aus Cherson die südukrainische Stadt. Neben dem Fernsehzentrum seien unter anderem Fernheizungsanlagen und Funkmasten gesprengt worden…“
    Die russischen Truppen machen in Ruhe die Stadt unbewohnbar und zerstören jegliche Infrastruktur. Scheint eine Nazistadt zu sein, denn eigentlich geht die „Operation“ ja nur gegen militärische Ziele…
    Die Wahrheit verliert in einem Krieg (laut Russland ist es keiner) zuerst… FCK PTN

  33. „Laut Medienberichten…“

    Wenn man schon die Quelle nicht nennen kann, weiß man also nicht wer es verbreitet hat. Ist also so eine Art Hörensagen und es klingt, ist aber nicht besser als: Irgendwer hat behauptet…
    Und abgesehen davon, es herrscht Krieg, da geht jeden Tag auf beiden Seiten was kaputt und kein Hahn kräht danach. Da ist eher Gefahr im Verzuge, wenn er doch mal kräht.

  34. „Der Mensch denkt, aber Gott lenkt“ bzw. „Wenn Du Gott zum Lachen bringen willst, erzähle ihm von Deinen Plänen“ … in diesem Sinne muss man alle (bisherigen) strategischen Planungen immer mal der aktuellen Situation neu anpassen. Aus derzeitiger Sicht erscheint mir der Entschluss des Generalstabs, über den Rückzug aus Cherson am südöstlichen Dnepr-Ufer eine neue Fronlinie aufzubauen, mehr als nur „vernünftig“. Es wird jetzt dem Westen selber schwerfallen, über den Dnepr gen Osten vorzurücken, denn man hat je selber die Hauptverbindungswege zerstört. Und man kann nun erwarten, dass sich hier für längere Zeit eine Frontline verfestigt. Der künftige Verlauf der Kampfhandlungen wird u.a. dadurch entschieden, wer sich seiner eigenen militärischen Ressourcen wirklich sicher sein kann (eher ist das wohl Russland) und wer wofür an der Front kämpft (eher haben die neu-russischen Bewohner einen Nutzen davon) …

    Um’s auch noch mal in Erinnerung zu bringen: Wirtschafts-politisch ist „Neurussland“ für die bisherige Ukraine ein sehr herber Verlust, wenn man mal die Interessen des Westens, ein NATO-Vasallen-Aufmarschgebiet gegenüber Russland zu etablieren ausklammert. Aber da die Ukraine spätestens seit 2014 intensiv gen Westen geschielt hat, weil sie dort bis heute dort goldene Löffel zu finden glaubt, könnte man auf die „verlorenen Gebiete“ ja noch verzichten. Alleine der Westen will das aber nicht, denn die Ukraine soll (auf deren eigene Kosten) zu einem billigen Produzenten, Markt und willigen Aufmarschgebiet „weiterentwickelt“ werden – die „großzügige Unterstützung“ beläuft sich lediglich auf Militärhilfe, ist jedoch für die Ukraine eine erheblich Neuverschuldung und ein Propagandabetrug, denn wirtschaftlich und sozial interessiert man sich für die marode Ukraine nicht wirklich …

    Die gesamte Entwicklung seit 2014 kann nicht wirklich im Interesse der ukrainischen Bevölkerung sein, aber sie ist Verbrechern in Regierungspositionen ausgesetzt, so wie auch die EU-Bevölkerung den Verbrechern in Brüssel und den Landeshauptstädten. Alleine die „Neurussen“ hatten den Mut und die (militärischen) Mittel, eine derartige Entwicklung abzuwehren. Deutschland hingegen ist diesbzüglich nur ein armes Würstchen 🙁

    1. …das „brd – Würstchen“, meldet sich Dank seiner Unterwürfigkeit und gezielten Verdummung, gefördert von den Marionetten, gerade weltwirtschaftlich von der Technischen Entwicklung ab.. …die brd – Insassen, „zehren“ im Moment noch von den Entwicklungen Deutscher Techniker und Erfinder von vor 100 Jahren, welche aber , gerade aufgebraucht werden !!.. …deswegen war der brd – Scholz ja in China auf „Betteltour“ !!😎😈

      1. Um nicht zu vergessen, daß die chinesische Werkbank der Welt auch mit ehemaligem Wissen der westlichen Industrie mitaufgebaut wurde um den Profit schnellstmöglich zu maximieren. Die dümmsten Kälber wählen ihre Schlächter immer noch selber.
        Die Entwicklung war am Beispiel Japan und Südkorea absehbar, bei der deutschen Geschichtsvergessenheit und eklatant praktizierten Dummheit allerdings mangels Hirn nicht begreifbar sein.
        Daß China eine ungeheuere Masse an Intelligenz zur Verfügung steht und diese zum Teil auch gefördert wird dürfte der endgültige Sargnagel des deutschen Systems sein.

        1. ….es begann mit den „US – Neocon“… …mal deren Geschichte und Ideen lesen.. …grob gesagt, „…Chinesen für uns arbeiten lassen und Russische Rohstoffe“ !!.. ..nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion, wurde der „Rohstoff – Komplex“ zugefügt.. …der „Arbeits – Profitkomplex“ wurde ca. 1979, als Deng Xiaoping in den USA, in „Bewegung gesetzt“.. …in den USA wurden ab da, die Fertigungen nach China, Asien verlagert (Jeans – Fertigung zuerst, dann das Weitere..).. ..der US – Neocon – Trompeter Francis Fukuyama, schrieb sein Werk „The End of History“ 1992.. …2006, zerstritt er sich mit den Neocons und 2018 schrieb er „Identity“.. …er hatte zwischendurch erkannt, dass Chine die grösste Wirtschaftsmacht des Planeten wird und die „Multikulti – Agenda“, den Westen zerstören wird !!.. in der brd – Kolonie, begann ab 1980 die Verlagerung der Fertigung nach China, Asien, besonders in den 90er ff.. ..zuerst Bekleidung usw… ….die Heimelektronik, Feinmechanik (Photoapparat) usw., wurde gleich eingestellt !!… ….und JETZT ??.. …es ist zu spät.. …sieht aber in den ganzen Kolonien so aus, einschliesslich USA und GB !!.. …Russland ist selbstständig, hat alle Rohstoffe + Wissenschaft und Technik, Industrie… ….China hat Alles, ausser grosse Rohstoffvorkommen, das Gleiche mit Indien..
          …die Angelsachsen, führen IHREN ENDKAPF (sagen auch Dirk Müller als Bsp, und sämtliche Analysten, weltweit !!. …die EU – NATO – Kolonien, saufen einfach ab, zuvor werden sie noch von den Angelsachsen geplündert !!.. …Sergei Lawrow vor Monaten.. „..die Angelsachsen, werden vor ihrem Abstieg als „Weltmacht“ noch die Knochen ihrer Vasallen abnagen !!“..😎

  35. Jeden Kommentar lese ich hier, aber so richtig ehrlich sind nicht viele. Man kann es drehen und wenden wie man will, der Rückzug ist eine Klatsche für Russland. Egal ob der „Wertewesten“ das für seine Interessen propagandistische ausschlachtet, für Russland ist es in mehrere Hinsichten ein Fiasko. Für die auf die neue Schutzmacht setzenden Menschen, innenpolitisch und militärisch natürlich auch. Ein leicht zu verteidigendes Ostufer des Dneper hat auch ein Westufer und warum sollte das dann schwere zu verteidigen sein? Stellungskrieg, was soll das bringen? Die Ukraine wird weiter durch den Westen neu aufgerüstet und jeder neue Vorstoß wäre um so schwieriger. Eine Neutralität der Ukraine ist im Augenblick damit vollkommen ausgeschlossen und das war doch eins der zentralen Ziele Russlands. Für mich persönlich, als vollkommener Laie im „Kriegshandwerk“ hat man die Lage militärisch und informationstechnisch einfach falsch eingeschätzt. Man erkennt auch, dass der Wechsel mehrerer Kommandeure ein sichtbares Zeichen der vorhandenen Probleme innerhalb der Kommandostruktur der russischen Armee bedeutet. Der Rückzug wird es für Russland nicht einfacher machen und es gilt auch für diese Armee wie für alle anderen auf dieser Welt, ein Krieg ist, nicht alleine aus der Luft mit Bombern und Raketen zu gewinnen.

    1. Die Ziele scheinen relativ austauschbar. Jedenfalls wirkt Putins Strategie improvisiert und eher an die momentane Situation angepasst, als einem langfristigen Plan zu folgen. Momentan ist das Ziel wohl die annektierten Gebiete zu sichern, selbst auf Kosten eines (de facto) NATO-Beitritts der Rest-Ukraine. Der Verzicht darauf ließe sich nur gegen einen Teil der eroberten Gebiete einhandeln, aber er kann schlecht russisches Staatsgebiet hergeben. Insofern muss die militärische Besetzung möglichst viel dieser Gebiete sein Ziel sein.

  36. Sicher kann man die Lage Russlands, wie sie sich gerade darstellt , als nicht so rosig ansehen.
    Wie sieht eigentlich der Hintergrund aus! Allein die USA geben mehr als 12 x soviel für die Rüstung aus wie Russland! Im Orbit um uns kreisen jede Menge Satelliten 5.500 Satelliten, davon gehören den USA 3400 Satelliten und China 500. die Betriebs- //Wartungskosten von Satelliten lag 2021 bei 279 Milliarden US-Dollar. Zu dem Ganzen kommen noch die Kosten für das Echelon ein Totalüberwachungssystem. samt NSA Maryland . (Binney, der ab 1970 für die NSA gearbeitet hatte und dort zuletzt Technischer Direktor war, verglich die Ausspähaktivitäten seines Heimatlandes mit dem Vorgehen in Diktaturen:)
    Wie geht es nun weiter? Die USA haben die Zinsen erhöht damit haben sie die Inflation
    um 0,4 % gesenkt ( auf 7,7 Prozent.) u. der Westen ist stolz wie Bolle darauf. In Deutschland steigt die Inflation auf 10,4 Prozent – damit ist dies der stärkster Anstieg seit etwa 70 Jahren!
    Jetzt haben wir aber erst einmal Herbst u. schon über 10 % Inflation.
    Was läuft gerade im Westen Italien , Frankreich udgl. die Politik rückt immer mehr nach rechts. Dazu Querdenker … Ob es nun doch zu einem Waffenstillstand kommt?
    Mitunter höre ich mir den DLF an, mitunter hat man da den Eindruck der Großdeutsche Rundfunk spricht da wieder, wie vor mehr als 90 J..
    Ja und dann sieht man eine seltsame Welt- so z.B. einen jg. Mann aus der Ukraine der im Rollstuhl sitzt. Ja und jg. Männer aus der Ukraine die höchstwahrscheinlich nie eine Waffe in der Hand hatten!“
    Ich weis nicht mehr so genau wo ich lebe, da fährt man in die Kreisstadt und dann kann es schon einmal pass. das man fragt wo ist die Str. XY (..habe kein Handy). Es wird immer mehr wie beim Turmbau zu Babbel.
    Ich schätze was Russland, China udgl. angeht, ist eine Zeitenwände wohl wünschenswert. Jetzt die Zusammenarbeit mir der USA / EU deutlich einschränken.
    Wenn man einmal genauer nachforscht welche Hintergründe u. Ziele so gewisse Nato Manöver hatten. So z.B. Cold Response 22. da ging es nicht um Verteidigung sondern um Angriff!

  37. Erst einmal jubeln die üblichen NATO-Bejubler:

    https://www.tichyseinblick.de/kolumnen/spahns-spitzwege/ukraine-russland-cherson-aufgegeben-moskau-schweigt/#comment-2081841

    »Vladimir Putin has been offered surrender terms. Professor Valery Solovey, formerly at Moscow’s prestigious Institute of International Relations and who claims to have connections in the Kremlin, said the surrender would see Russia give up all territory in Ukraine with the exception of Crimea, which would become a demilitarised zone. … Russia would also have to give up its military presence in the Transnistria region of Moldova, while Ukraine would pledge not to join NATO for at least seven years.«

    So wird es nun mal dargestellt – als Beginn einer Kapitulation, nach der Russland bestenfalls die Krim bleibt – den Referenden und der Aufnahme von vier Regionen zum Trotz. Dadurch fühlt sich jetzt die westliche Wokeness siegessicher. Heute las ich noch von den Kriegspropaganda-Diensten so eine Nachricht: „Russlands kontraproduktiver Konflikt – Die Schlacht von Bakhmut“

    Nach dem Motto: Es wird mit viel Blut erobert – und dann aufgegeben. Wie läuft eigentlich bei Bakhmut – was wurde dort in den letzten Tagen erreicht?

  38. Wegen der schwierigen Versorgungswege, wegen des gefährdeten Staudammes, der großen Bindung der Verteidigungskräfte und vor allem wegen des herannahenden Winters war es m. M. nach richtig, die Position vorübergehend zu räumen. Russisches Militär hat Erfahrungen mit einem Winter. Ein weiters Vorgehen gen Nikolaiew oder Odessa wäre im Winter extrem schwierig , also heißt es abzuwarten. Die Ukraine kann auch weiterhin von Russland beschäftigt und kontrolliert werden.
    Die Diktion in Kiew ist immer noch sehr großspurig, vielleicht sollte man die Heizung im Präsidentenpalast einmal strategisch ausschalten. Vielleicht werden dann die Sprüche im Winter etwas kleinlauter – und auch der Wertewesten wird noch nervöser werden!

    So gesehen ist die Strategie dann doch etwas langfristiger angelegt..

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