Wirtschaftskrieg

Die Russland-Sanktionen sind gefloppt und schaden nur Europa

Die Sanktionen gegen Russland sind weitgehend wirkungslos verpufft, während die Menschen in Europa unter den eigenen Sanktionen leiden. Eine Analyse.

Über die Lage in Europa muss ich nicht viel erzählen, denn die kennen Sie besser als ich. In deutschen Geschäften kommt es immer wieder zu Mangel an bestimmten Waren und die Preise für viele Waren steigen. In den nächsten Monaten werden Produkte aus Weizen (Nudeln, Brot, Mehl, etc.) und Sonnenblumenöl sich weiter verteuern, weil sie einerseits knapp werden und weil die steigenden Energiekosten sich ohnehin auf die Preise für alle Waren und Dienstleistungen auswirken werden. Europa steht erst am Beginn der Folgen der eigenen Sanktionen.

Gescheiterte Sanktionen

Westliche Politiker und „Experten“ haben seit Beginn der russischen Militäroperation in der Ukraine und der Verhängung der härtesten Wirtschaftssanktionen der Geschichte gegen Russland den baldigen Kollaps der russischen Wirtschaft und den bevorstehenden Staatsbankrott Russlands angekündigt. Das waren die gleichen „Experten“, die das schon 2014 bei der Verhängung der ersten Wirtschaftssanktionen gegen Russland angekündigt haben.

Wie wir wissen, ist nach 2014 das Gegenteil geschehen. Die russische Wirtschaft ist weiter gewachsen und die russischen Gold- und Devisenreserven haben sich verdoppelt. Zusätzlich haben die damaligen Sanktionen der russischen Regierung geholfen, das zu erreichen, woran sie vorher gescheitert ist: Die russische Wirtschaft war gezwungen, anstatt auf Importe, auf eigene Produktion zu setzen und die Abhängigkeit der russischen Wirtschaft von Öl und Gas ist zurückgegangen. Russlands Landwirtschaft ist heute eine der größten der Welt, Russland hat eine eigene Pharmaindustrie und es sind noch andere Branchen in Russland entstanden.

Auch jetzt haben die Sanktionen des Westens ihr Ziel verfehlt. Zwar ist der Rubel kurzfristig zusammengebrochen, aber er hat sich inzwischen wieder erholt und er steht gegenüber Euro und Dollar jetzt höher, als vor der Verhängung der Sanktionen. Die kurzfristige Erhöhung der Preise in Russland, wird sich daher wieder relativieren.

Die Sanktionen „zeigen Wirkung“ – aber gegen wen?

Aus eigenem Erleben kann ich aus Russland berichten, dass alle Geschäfte gefüllt sind, es gibt keine Engpässe bei irgendwelchen Waren und wenn ich die Gespräche im Bekanntenkreis höre, dann ist das größte sanktionsbedingte Problem der Russen, dass die Urlaubsreisen in die Türkei so teuer geworden sind, weil viele andere Reiseziele in Europa derzeit wegen der eingestellten Flüge unerreichbar sind.

Dafür sind die Folgen der Sanktionen in Europa umso deutlicher zu spüren, wenn man auf Wohnnebenkosten, den Benzinpreis und die Preise für andere Waren schaut. Im Unterschied zur Lage in Russland, wo der Preisanstieg in erster Linie auf den inzwischen beendeten Verfall des Rubel zurückzuführen war, wird das Problem sich in Europa verschärfen, weil die Knappheit an Energieträgern, Düngemitteln, Weizen, Sonnenblumenöl und so weiter sich mit der Zeit verschärfen wird.

Und man darf nicht vergessen: All das sind die Folgen der europäischen Sanktionen gegen Russland. Russland hat noch keine nennenswerten eigenen Sanktionen gegen Europa verhängt. Gas und Öl werden noch geliefert und die Knappheit zum Beispiel an Sonnenblumenöl liegt nur darin begründet, dass europäische Firmen aufgrund der europäischen Sanktionen gegen russische Banken ihre Bestellungen nicht bezahlen können, weshalb die russischen Produzenten nicht liefern.

Wenn man sich das alles vor Augen führt, dann fragt man sich, was Bundeskanzler Scholz gemeint hat, als er sagte, die Sanktionen gegen Russland würden Wirkung zeigen. Sie zeigen in der Tat Wirkung, aber bisher in erster Linie gegen die Menschen in Europa.

Der russische Staatshaushalt

Auch der russische Staatshaushalt hat keine ernsthaften Probleme, denn die Kosten im russischen Haushalt sind in Rubel und dem Rubel geht es nach dem kurzen Schock Anfang März heute besser als vorher. Das ist sogar einem Experten aufgefallen, den die Tagesschau interviewt hat, die nicht als russisches Propaganda-Organ bekannt ist. Der Experte sagte mit Blick auf den russischen Staatshaushalt und die Wirkung der Sanktionen:

„Ein wichtiger Punkt ist auch der Staatshaushalt. Die russische Wirtschaft schlittert in diesem Jahr in eine tiefe Krise. Einnahmen aus Gewinnsteuern, Umsatzsteuern und Einkommenssteuern werden deutlich fallen. Die Einkünfte aus dem Öl- und Gasgeschäft werden dagegen aufgrund der hohen Energiepreise steigen und sind daher von großer Bedeutung.Die russische Staatskasse, von der die Energieeinnahmen rund die Hälfte ausmachen, könnte in diesem Jahr sogar einen Überschuss erzielen. Damit können die Renten und die Gehälter der Beamten angepasst sowie das Militär bezahlt werden. Zwischen 20 bis 25 Prozent des föderalen Haushalts wird dem Militär zugeordnet. Es gibt also schon einen Zusammenhang.“

Zu dem Thema hat sich nun der russische Premierminister Mischustin in seinem Rechenschaftsbericht vor dem russischen Parlament, der Staatsduma, geäußert. Darüber hat das russische Fernsehen berichtet und ich habe den Bericht des russischen Fernsehens übersetzt.

Bevor wir zu der Übersetzung kommen, noch eine kurze Anmerkung: Bekanntlich haben russische Politiker immer, auch während der schlimmsten politischen Krisen, von den „westlichen Partnern“ gesprochen. Das ist nun anders, seit einigen Tagen sprechen russische Politiker einhellig von den „ehemaligen Partnern.“ Das werden Sie auch in dem übersetzten Bericht bemerken.

Beginn der Übersetzung:

Das Szenario der „Partner“ hat nicht funktioniert: Mischustin berichtet der Staatsduma

Das Ausmaß der gegen Russland verhängten Sanktionen ist riesig, denn es wurden bereits mehr als 6.000 solcher Sanktionen verhängt. Solche Sanktionen wurden nicht einmal während des Kalten Krieges verhängt.

Aber diese Sanktionen haben nicht funktioniert: Die russische Wirtschaft hat überlebt. Gleichzeitig gibt es in der Regierung keinen Wunsch, die Flinte ins Korn zu werfen, weil ein Wirtschaftskrieg gegen Russland geführt wird, sagte Premierminister Michail Mischustin in der Staatsduma bei der Vorstellung des Berichts über die Arbeit der Regierung.

Die Rede von Mischustin wurde vom Fernsehsender Rossiya 24 übertragen.

Die Sanktionen funktionieren nicht

Der Druck von außen auf Russland wächst, das Ziel der Sanktionen ist es, Russland um Jahre oder sogar Jahrzehnte zurückzuwerfen.

Die ehemaligen „Partner“, aber jetzt feindlich gesinnten Staaten haben gehofft, die russische Wirtschaft in wenigen Tagen zu zerstören, aber „das Szenario hat nicht funktioniert“, betonte Mischustin.

Auch der Versuch, Russland zu isolieren und aus der Weltwirtschaft „herauszureißen“, scheitert. „Russland ist in die globalen Prozesse eingebunden. Russland hat Verbündete und Partner, mit denen wir weiter zusammenarbeiten“, so der Premierminister.

Die Situation ist „schwierig, aber unter Kontrolle. Es ist ein historisch einmaliger Raum der Möglichkeiten entstanden. Und das müssen wir ausnutzen“, sagte Mischustin.

Die Folgen und Lehren aus der Pandemie

Russland hat zwei Jahre lang die Pandemie erlebt, und die Krise hat alle Regionen, Branchen und Familien erfasst.

Die Regierung hat versucht, Leben und Gesundheit der Menschen zu retten, die Wirtschaft zu unterstützen, Arbeitsplätze und Einkommen für die Bürger zu sichern und die nationalen Ziele zu erreichen.

Unter diesen Bedingungen hat die Regierung ein neues System zur Entscheidungsfindung geschaffen: „Wir haben zusammen mit der Staatsduma schnell Entscheidungen und Maßnahmen zur Unterstützung der Menschen und der Wirtschaft insgesamt ausgearbeitet und getroffen“, erklärte Mischustin.

Als Folge davon ist die Wirtschaft gewachsen: Das BIP in Russland erreichte im zweiten Quartal 2021 das Niveau von vor der Pandemie, und Ende 2021 ist es um 4,7 Prozent gewachsen.

Im September 2021 lag die Arbeitslosigkeit bei einem historischen Tiefstand von 4,3 Prozent.

Die Bauwirtschaft verzeichnete Rekordwerte: Im Laufe des Jahres wurden mehr Wohnungen fertiggestellt und mehr Straßen instand gesetzt als je zuvor.

Insgesamt wuchs die russische Wirtschaft während der Coronavirus-Pandemie fünfmal schneller als die Volkswirtschaften der entwickelten Länder: „Damit haben wir das Fundament gelegt, auf dem eine starke und moderne Wirtschaft aufgebaut werden kann“, sagte Mischustin.

Fünf Prioritäten

Die Regierung hat angesichts der Sanktionen einen Plan mit vorrangigen Maßnahmen ausgearbeitet und fünf Hauptbereiche festgelegt: Gewährleistung eines reibungslosen Geschäftsbetriebs, Erhöhung der unternehmerischen Freiheit, Unterstützung sozial schwacher Menschen, Sättigung des Marktes mit Waren und sektorale Unterstützungsmaßnahmen.

Das Hauptziel besteht darin, die Widerstandsfähigkeit der Unternehmen in den Produktionsketten zu gewährleisten und Betriebskapital bereitzustellen. Die Regierung wird kleine, mittlere und große Unternehmen unterstützen.

Die Regierung hat Maßnahmen im Steuerbereich ergriffen, das öffentliche Beschaffungswesen vereinfacht, die Liste der systemrelevanten Unternehmen erweitert und ein subventioniertes Kreditprogramm in Höhe von einer Billion Rubel aufgelegt.

Es wurden sektorale Unterstützungsmaßnahmen beschlossen. Insbesondere erhalten Fluggesellschaften und Flughäfen 100 Milliarden Rubel und die Russische Eisenbahn 250 Milliarden Rubel. Das Cashback-Programm für Touristen wird bis zum 15. April verlängert, und mindestens 1,5 Millionen Menschen werden Urlaubsreisen kaufen können.

Unterstützung für schutzbedürftige Personen

Die Regierung wird diejenigen unterstützen, die besonders gefährdet sind. Die Regierung hat der Duma ein Paket von Gesetzesentwürfen vorgelegt, in dem festgelegt ist, wie den Armen geholfen werden soll.

Die Regierung wird die Sozialleistungen, die Renten, den Mindestlohn und die Existenzminimum erhöhen. Familien mit geringem Einkommen erhalten Zuschüsse für Kinder im Alter von 8 bis 16 Jahren zwischen 6.000 und 12.000 Rubel pro Monat und Kind. (Anm. d. Übers.: Das entspricht etwa 80 bis 160 Euro)

Die Lage auf dem Arbeitsmarkt ist stabil. „Bislang gibt es keinen starken Beschäftigungsabbau, aber wir handeln proaktiv, damit die Russen mit ihren Schwierigkeiten nicht allein gelassen werden“, sagte Mischustin.

Insbesondere schafft das Land neue befristete Arbeitsplätze, führt bezahlte öffentliche Arbeit ein und erweitert die Möglichkeiten für Umschulungen und Sozialverträge.

Preise für Waren und Dienstleistungen

Die Panik vom März und die überstürzte Nachfrage nach Gütern sind zwar gestoppt, aber die Preise steigen weiter, und der Markt muss ein Gleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage finden.

„Es ist wichtig, steigende Preise und leere Regale zu vermeiden, und das Wichtigste ist jetzt, das Angebot zu maximieren. Je mehr Waren auf den Markt kommen, desto geringer ist der Druck auf die Preise“, erklärte der Premierminister.

Die Regierung ist entschlossen, gegen Betrüger vorzugehen, die versuchen, von der Panikstimmung zu profitieren.

Wirtschaftliche Souveränität

Die Coronavirus-Pandemie und die Sanktionen haben gezeigt, dass die heimische Produktion ausgeweitet werden muss. Die Importsubstitution ist für Russland eine Frage der wirtschaftlichen Souveränität, sagte Mischustin.

Russland ist bei Getreide, Pflanzenöl, Fisch und Fleisch vollkommen autark und bei Kartoffeln, Gemüse und Milch zu 80 Prozent.

In zwei oder drei Jahren wird das Flugzeug MS-21 nur noch mit russischen Komponenten hergestellt.

Das Wichtigste ist die vollständige wissenschaftliche und technologische Unabhängigkeit, aber Russland ist offen für die Zusammenarbeit mit ausländischen Unternehmen.

Wenn ausländische Unternehmen Russland verlassen, müssen ihre russischen Tochter-Firmen weiterarbeiten: „Der Lebensstandard der Menschen darf nicht von den Launen ausländischer Politiker abhängen“, betonte Mischustin.

„Es wird nicht einfach sein. Wir sind uns des Ernstes der Lage und unserer Verantwortung bewusst. Ich versichere Ihnen, dass es in der Regierung keine Haltung gibt, die Flinte ins Korn zu werfen. Wir wissen, was zu tun ist“, so der Premierminister abschließend.

Ende der Übersetzung

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Autor: Anti-Spiegel

Thomas Röper, geboren 1971, hat als Experte für Osteuropa in Finanzdienstleistungsunternehmen in Osteuropa und Russland Vorstands- und Aufsichtsratspositionen bekleidet. Heute lebt er in seiner Wahlheimat St. Petersburg. Er lebt über 15 Jahre in Russland und spricht fließend Russisch. Die Schwerpunkte seiner medienkritischen Arbeit sind das (mediale) Russlandbild in Deutschland, Kritik an der Berichterstattung westlicher Medien im Allgemeinen und die Themen (Geo-)Politik und Wirtschaft.

71 Antworten

  1. Also laut Statistik ist die russische Wirtschaft nicht gewachsen nach 2014. Laut Statista fiel das BIP von 2050 Mrd $ 2014 auf 1650 Mrd $ in 2021. Destatis sieht ebenfalls einen Rückgang von über 3%. Gibt es eine russische Statistik worauf die Aussage Bezug nimmt?

    1. Eine blonde Kinderärztin, Frau von der Leyen (CDU- das C steht angeblich für christlich), rief im Februar 2022 in ihr Mikofon: „Wir wollen die industrielle Basis Russlands zerstören!“

      Falls „industrielle Basis“ hier Lebenskraft meint, zitierte sie den Reichskanzler Hitler, der am 31.7.1940 als Ziel die ,,Vernichtung der Lebenskraft Russlands“ festlegte – ein Jahr vor der Barbarossa-Invasion:
      Quellen: http://www.grin.com/document/100533 und http://www.spiegel.de/politik/nur-ein-sandkastenspiel-a-82c6f057-0002-0001-0000-000008871612/
      Dem Krösus sagte eine Priesterin: Wenn du den Halys (östlicher Grenzfluss) überschreitest, wirst du ein großes Reich zerstören.
      Die NATO überschritt entgegen ihrer Abmachung der Vereinbarungen zum 2+4-Vertrag die Elbe.
      Ich weiß nicht wie lange sich das hinzieht, aber nach diesem Imperium kommt ein Zerfall in 10 Teile.
      Zumindest legen das Daniel 2 und 7 sowie Offenbarung 17 nahe. Damit beginnt die Zehn-Zehen-Zeit.

      “Wer mit Ungeheuern kämpft, mag zusehn, daß er nicht dabei zum Ungeheuer wird.
      Und wenn du lange in einen Abgrund blickst, blickt der Abgrund auch in dich hinein.” – Friedrich Nietzsche

  2. Hinter dem aktuellen Rubelkurs steckt auch jede Menge Kosmetik. Leitzins von >20%, die Pflicht für Unternehmen 80% der Divisen innerhalb von 3 Tagen in Rubel zu tauschen, um nur zwei davon zu nennen…

    1. Hase, der Leitzins wurde doch gerade erst auf 17% gesenkt…….& hat was mit Inflationsgedöhns zu tun……

      Auch Sie sollten bitte immer Originallinks für ihre Behauptung mitschicken…..

        1. Es ist nur Standard bei Leuten die unbedarfte Leser in die Irre führen wollen.

          Es gibt viele Foren die einstmals die Kultur pflegten für jede Behauptung einen Beleg zu erbringen.

          Sie wurden alle korrumpiert von Schreihälsen, die das Blaue vom Himmel logen und wenn man sie auf fehlende Belege ansprach, beriefen sie sich auf das Recht zu schreiben was sie wollen. Sie nannten es Demokratie.

          Zu welcher Kategorie zählen SIE?

          1. Es ist mir nicht ganz klar, welche Kategorien Sie hier meinen. Grundsätzlich versuche ich, meine Meinung auf Basis von möglichst vielen Quellen und Fakten zu bilden. Die reine Behauptung von jemandem reicht mir nicht aus.
            Und zu welcher Kategorie zählen Sie?

  3. Vielleicht erfolgt ja ein Erwachen wenn der „Deutsche“ sein geliebtes Bier nicht mehr bekommt und wenn sich die monatlichen Abschläge für Heizung und Strom verfünffachen.

    1. Das einzige wo ich ein Problem sehe, ist das es eben keine russischen Herrsteller für zB. Kühlschränke, Mixer, Waschmaschinen, Bohrmaschienen usw gibt? oder vieleicht doch? hab keine Infos darüber.
      Wie sieht es eigentlich mit Mähdrescher oder dergleichen aus? sind das nicht auch alles Westprodukte?

      1. Ist nicht Weißrussland ein großer Hersteller landwirtschaftlicher Maschinen? Jedenfalls von Traktoren?

        Ich hoffe, dass die militärische Offensive Russlands im Donbass bald kommt und dass sie schnell vorankommt und gerne können auch Charkiv im Osten und Odessa im Süden einbezogen werden, dass die Ukraine gar nicht mehr anders kann, als schnell an den Verhandlungstisch zurückzukehren u. dort auch konstruktiv mitzuarbeiten. Und wann endlich wird Mariupol vollständig befreit sein?

        Ich glaube Lukas Podolski hat mit Bezug auf den Fussballsport mal gesagt (sinngemäß): Man kann viel planen, besprechen und überlegen, aber entscheidend is‘ auf ‚m Platz. Und so ist es auch zwischen Russland und der Ukraine (USA): Auf vielen Feldern wird gekämpft (Info-, Propaganda-, Wirtschaftsbereich etc.) aber ent-scheidend wird das klassische militärische Schlachtfeld sein.

        Ich wage mal die Prognose: wenn die Ukraine in die akute Gefahr gerät den Zugang zum Schwarzen Meer vollständig zu verlieren, wird die Selenskyj-Administration zu einem Friedenschluss bereit sein, der für Russland annehmbar ist.

        1. Tut mir Leid, aber „Zelensky“ und „Friedensverhandlungen“ oder „Frieden“ allgemein passen schlecht zusammen.
          Glaubt hier ernsthaft jemand daran, dass Ze „Frieden“ will??? Er hatte bereits 3 Möglichkeiten, um diesen zu verhandeln. Jedesmal hat er die Gegenseite verarscht.
          Wenn hier irgend jemand KEINEN Frieden will, dann sind es Washington und Kiev.

      2. Russland ist und war auch schon zu Sowjetzeiten autark. Russland hat eine eigene Konsumgüterproduktion, Traktoren, Mähdrescher(landwirtschaftliche Geräte) gab es schon immer aus Russland, vielleicht nicht gerade auf dem technischen Höchststand, aber eben ‚russisch‘, sehr robust und langlebig. Ich erinnere mich noch an T100 oder K700, da hieß es immer unkaputtbar. Und sicher gibt es auch Bohrmaschinen, Kühlschränke, Waschmaschinen usw. aus russischer Produktion, sind ja nun nicht gerade highTec Gerätschaften.

      3. Im Westen wird so etwas kaum noch hergestellt. Kühlschränke, Waschmaschinen, aber auch Fernseher und viele andere Elektrogeräte kommen meist von türkischen Herstellern. Vestel und Koç Holding. Sie haben eine umfangreiche Produktion in Rußland. Sie produzieren für alle Marken. Grundig und Telefunken sind Marken von Vestel. Was die Türken nicht haben, bekommt man aus Südostasien und natürlich China. Auch in Afrika wird immer mehr produziert.

        Bei Landmaschinen gehört Belarus zu den führenden Herstellern. Aber auch Claas aus Deutschland stellt in Rußland her. Rußland hat eine sehr geringe Außenhandelsabhängigkeit und kann fast alles, was gebraucht wird, selber herstellen.

  4. Der „Hauptsanktionierte“ ist nicht Russland, nicht einmal unbedingt Europa – sondern einfach nur Deutschland…

    …doch Politiker wie Volk sind definitiv „blind“… – wie auch immer ihr das auslegen möget… 😝😎

    1. es scheint, dass Deutschland sich in jeglicher Hinsicht auf der „road to perdition“ befindet, um einen aelteren Tom Hanks thriller zu zitieren. Deutschland hat entschieden, sich vorbehaltslos der von den amerikanischen Machthabern und ihrem „Verkuender“ Josef Biden getroffenen Entscheidungen zu unterwerfen. Deutschland hat keine Interessen zu haben, wenn es dem „Grossen Bruder“ jenseits des Antlantiks missfaellt. Vielmehr unterwirft sich die deutsche Administration unwidersprochen dem Diktat der „amerikanischen Befreier“, ein Treppenwitz der Geschichte, denn der „Grosse Bruder“, um George Orwell zu zitieren, weiss alles besser und sorgt nebenbei dafuer, dass alle „Massnahmen“, um Russland zu marginalisieren, ihn selbst nicht treffen (Ausnahmen fuer Duenger etc.)
      Vor nicht wenigen Monaten hatte ich auf „Gettr“ Gelegenheit, einem amerik. Senator zu widersprechen, der sich in Anbetracht der Fertigstellung von Nordstream II erregte, dasss damit der US fracking-Industrie ein erheblicher Schaden zugefuegt werden wuerde. Ich habe ihm mit einem „Germany first“ geantwortet. Dies war allerdings, bevor in Deutschland eine Vasallenregierung inthronisiert wurde, die keinen Arsch in der Hose hat, um dem tyrannischen Hegemon im Westen die Stirn zu bieten.

      Ich sehe schwarz fuer die Zukunft des heutigen Deutschlands, einem Land in dem ich einst gut und gerne gelebt habe. Aber das ist wohl nur noch „ein Land, lange vor unsere Zeit“.

      1. Ich stimme Ihnen voll inhaltlich zu. Wenn ich mich an die „Wendezeit“ zurückerinnere, höre ich immer noch: „Wir müssen uns von der Bevormundung des großen Bruders lösen und endlich völlig unabhängig und frei entscheiden können“. Was nun Landsleute ? Wir haben, so wie es aussieht, nur den Bruder gewechselt und letzlich zu alter „Führung“ gefunden.

    2. Die politiker in d sind nicht blind. Die stecken so tief im amiarsch das ihr schaffen nur noch zwischen sabotage und landesverrat einsortiert werden kann. Man frage diese leute einfach mal: wann haben sie schon mal etwas nützliches für das land, für die bevölkerung getan ?

  5. Wenn Herr Röper endlich die GLOBALE Dimension dieses Krieges erkennen und in seine St. Petersburger Perspektive mit einblenden würde, wären wir wahrscheinlich schon einen Schritt weiter!
    Details hierzu siehe u.a.:
    https://www.voltairenet.org/article216289.html
    https://www.youtube.com/watch?v=fdifAGYWvJA&t=1316s
    Es geht doch um die Vorherrschaft der USA des aktuellen IMPERIUMS – nach Rom
    Dabei um die AUFSPALTUNG und UNTERJOCHUNG der Welt!
    Dazu sind bestimmte Konditionierungen bestimmter Welt- und Völkerteile nötig!
    Und ob Europa oder die EU dabei den Bach runtergehen ist den USA doch völlig egal! –
    die Ukraine mit den baltischen Staaten ist die Verbindung EUROPAS mit ASIEN! Und diese muss einfach nachhaltig gestört werden weil sonst die USA ihre Flugzeugträger verschrotten können! Und es sind die englisch-sprachigen Länder, die alle in dasselbe Horn stoßen und alle auf Inseln leben – als da wären:
    – USA, Kanada, Neuseeland, Australien, GB,
    Doch wie groß ist der Anteil dieser Nationen an der Weltbevölkerung? – Richtig ein kaum nennenswerter! – Da MUSS man sich doch ständig irgendwelche DISS-Strategien ausdenken um hier die Oberhand zu behalten! – Weil man ja in andern Kategorien, wie Kooperation auf Augenhöhe usw. nicht denken WILL!
    Daher SCHLUSS MIT ALLEM FASCHISMUS – == Entwürdigung anderer Rassen….
    SCHLUSS mit der NATO!
    SCHLUSS mit GEZ und Tagessau
    SCHLUSS mit Fernsteuerung deutscher Spitzenpolitiker durch Atlantikbrücke und anderen NGOs der USA
    EMANZIPATION Europas von jeglichen FASCHISMEN

  6. Die UKRAINE hat den KRIEG BEGONNEN!
    Lieber Herr Röper,
    Warum greifen Sie nicht auf die Offiziellen Berichte der OSZE zurück!?? – Warum unterstützen Sie nicht Thierry Meyssan in seiner Argumentation, dass der Krieg definitiv von der UKRAINE am 17.02.2022 mit einem exzessiv zunehmenden Beschuss des Donbas begann!??? – Dieser Punkt gehört doch eigentlich ganz breit ausgewalzt! – Und das war noch VOR der Anerkennung durch Russland! –
    Es muss doch unser gemeinsames Ziel als „FREIDENKENDE“ sein hier die eigentlichen Drahtzieher und Hintergründe aufzudecken? Oder haben Sie da ein persönliches Problem?
    siehe auch:
    https://www.voltairenet.org/article216289.html
    Hoffentlich zerschießt dieser blöde Editor nicht wieder das gesamte Layout!

    1. Also in Ihrer Behauptung „…der Krieg definitiv von der UKRAINE am 17.02.2022 mit einem exzessiv zunehmenden Beschuss des Donbas begann!“ sehe ich eine massive „Verschwörungstheorie“…

      …oh! Falsches Forum…dachte, es wäre der Kommentarbereich des Spiegel. 🙂

  7. Kleine Anmerkung zu den standardisierten Aggregaten der volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung wie es hier mehrfach zitiert wurde (nicht PPP.)

    Größen wie Bruttosozialprodukt, BIP etc. haben die kuriose Eigenschaft dass sie sich erhöhen wenn die Verschuldung steigt. Das liegt daran, das Banken (und der ganze FIRE Sektor) produktiv in das Aggregat aufgenommen werden. Tatsächlich arbeitet diese Sektor aber extraktiv indem er Kapital aus dem Produktionsprozess bindet/herausnimmt.

    Das hat zur Folge, das „gesunde“ Finanzen (Industrie, wenig Verschuldung) oft schlechter aussehen als viele der bekannten „Zombie“-finanzialisierten Staaten im Westen.

    Quelle zB: M Hudson, J is For Junk Economics (gibt es mW auch auf deutsch.)

    1. @marcelwegener

      Aha….man kann es aber ahnen wenn man sogar nur Hauswirtschaft versteht & weiß, dass Gas nicht nur für die Heizung & zum kochen gebraucht wird….
      DE hat KEIN einziges LNG-Terminal…NIEMAND kann DE Gas liefern wenn RF „ausfällt“…… BASF & viel Industrie ist auf das Gas angewiesen….ohne werden hier bald viele Lichter ausgehen…..

      Russland hat alle Rohstoffe, die sie brauchen & mit rd. 85 % der Länder dieser Welt wirtschaftliche Beziehungen um sich zu besorgen was sie sonst brauchen…..
      Wie das Spiel ausgeht sieht ein Blinder……ohne Rohstoffe & inzwischen auch ohne intelligentes Personal geht fast gar nichts mehr….

      1. Aktuell können wir ja nur über die Auswirkungen der bisherigen Sanktionen sprechen. Ein Gasembargo gibt es noch nicht, also hat das bislang keine Auswirkungen. Aber eine Option ist das ganz bestimmt.

        1. Man muß sich nur die leeren Läden, die Rationierungen und die Preissprünge ansehen. Viele Preise haben sich im Laufe der letzten Jahre verdoppelt. Den größten Anteil daran hat die Hyperinflation seit Beginn der Sanktionen.

          Beim vorletzten Einkauf habe ich fast nichts bekommen von dem, was ich kaufen wollte. Beim letzten habe ich mich auf das konzentriert, was es noch gibt. Die leeren Regale werden kaschiert, indem sie da Plunder reinstellen, den niemand wirklich braucht. Oder die gleiche Ware als teure Marke zum x-fachen Preis – „nur 2 Stück pro Haushalt“.

          Rußland bekommt infolge der Sanktionen mehr Geld für seine Waren als je zuvor, was gewisse Stockungen im Verkauf wegen der Handelsblockaden ausgleicht.

          1. Schaut man sich die Inflation seit Beginn der Sanktionen an, dann sieht es wie folgt aus:

            Die Inflationsrate in Deutschland beträgt im März 2022 2,5% gegenüber Februar 2022. Im Jahresvergleich sind es 7,3%, was der höchste Stand seit 40 Jahren ist. Der größte Inflationstreiber ist mit einem Anstieg von 39,5% der Bereich Energie.

            Die Verbraucherpreise in Russland sind laut Rosstat im März um 7,61% gestiegen. Das ist der stärkste Anstieg gegenüber dem Vormonat seit Januar 1999. Im März stiegen die Zuckerpreise im Vergleich zum Februar um 44%, während die Preise für Zwiebeln und Waschmaschinen um 50% bzw. 46% stiegen.

            Die russische Zentralbank rechnet für 2022 damit, dass die Inflation auf 20 Prozent steigen und das Bruttoinlandsprodukt um acht Prozent sinken wird.

            investor-verlag. de/aktien-und-aktienhandel/deutschland/inflations-explosion-auf-73/
            de. marketscreener. com/boerse-nachrichten/nachrichten/Russische-Inflation-beschleunigt-sich-im-Marz-auf-7-61-m-m-hochster-Wert-seit-1999–40005559/
            businessinsider. de/politik/welt/prognose-zur-wirkung-der-westlichen-sanktionen-russische-zentralbank-rechnet-offenbar-mit-20-prozent-inflation/

      2. Deutschland hat ein Terminal….auf der Insel Usedom. Ok, ein kleiner Teil dieser Insel zählt zu polnischem Gebiet und darauf ist ein tipitopi Terminal. Wir müssen die Polen nur von der Insel schupsen und schon ist es Deutsch! 😉

        Aber im Wahlprogramm 2022 der GRÜNEN steht auf Seite 24:
        „Die extremklimaschädlichen Emissionen, die bei Erdgasförderung und -transport entstehen, wollen wir schnellstmöglich reduzieren. Neue Hafenterminals zur Anlandung von Flüssigerdgas sollen nicht mehr genehmigt werden.“
        Ja ja, die Verlogenheit der GRÜNEN wird gerade von Putin offen gelegt. Wetten an diese Stelle des Wahlprogramms kann sich keiner mehr erinnern? Auch an – keine Waffen in Krisengebiete – wird wohl nur deshalb als nicht möglich umzusetzen erläutert, weil der Russe ja jemanden überfallen hat und dem muss man ja helfen. Putin hat diese links-grünen Nazis demaskiert!!

        1. Was haben die Grünen mit einer Wassermelone gemeinsam?

          Außen grün, innen rot und der Kern braun.
          … Hab ich neulich bei einem Mitkommtatoren gelesen.

          Unvergesslich bleibt, wie schnell sich die „Anti-Kriegs-Partei“ in militärische Abenteuer warf, nachdem sie erst einmal an der Macht war.

          Ein Kabarettist sagte einmal: „Die Grünen haben die Deutsche Armee weiter gebracht, als ihre Väter jemals kamen.“

    2. @marcelwegner
      Doch kann man schon, wenn man sich unsere Wirtschaft mal genauer anschaut.
      Wir haben kaum eine primäre und sekundäre Wirtschaft, das lieferten ja bis jetzt unsere „Kolonien“ im Ausland und das alles „Just in Time“.
      Wir haben auch keine Lager mit entsprechenden Rohstoffen, da Lagerhaltung teuer ist und man bisher die Autobahn dafür nutzte.
      Auserdem schau mal auf die Finanz und Devisenmärkte, die haben den Zug längst erkannt. Siehe zB Cashkurs
      Alle wichtigen Grundstoffe werden von uns importiert, fallen die weg ist Essig.

      1. @Vogonendichter

        Trotz einer geringen Beschäftigtenzahl hat Deutschland bei Lebensmitteln (primärer Sektor) einen Selbstversorgungsgrad von 88%. Im produzierenden Gewerbe merkt man aber langsam, dass die ausländischen „Kolonien“ nicht so zuverlässig liefern, wie in der Vergangenheit. Da findet wirklich ein Umdenken statt. Durch die sehr hohe Abhängigkeit Deutschlands von Rohstoffimporten wird es aber immer diese Probleme mit der Abhängigkeit geben – wenn nicht vom Produkt an sich, dann aber von den für die Herstellung notwendigen Rohstoffen.

        de. statista. com/statistik/daten/studie/659012/umfrage/selbstversorgungsgrad-mit-nahrungsmitteln-in-deutschland/

    1. Die Bevölkerung findet das erstaunlicher Weise sogar richtig (Beispiel Deutschland).

      de.statista. com/statistik/daten/studie/1301571/umfrage/ukraine-krieg-verschaerfung-der-sanktionen-gegen-russland/

      1. Für Sie zum nachdenken:
        Schon Hermann Göring sagte am 08.Dezember 1945 (in Nürnberg in Haft):
        „Nein, es hat keinen Zweck, Demokratie in Deutschland ist unmöglich. Die Leute sind einfach egoistisch und gehässig – sie können sich einfach nicht vertragen. Ein Land voller Barbaren.“

        1. Wenn Herr Göring das sagt, muss ich nicht lange nachdenken: Warum sollte ich ihm hierbei glauben, wenn ich es sonst nicht tue? Denken Sie tatsächlich, er ist eine zuverlässige Quelle?

          1. – Denken Sie tatsächlich, er ist eine zuverlässige Quelle? –
            Wie viele Quellen hat die Elbe -sie wird geboren-? Und wie viele Zuflüsse hat die Elbe, bis sie in Hamburg in der Nordsee verschwindet – sie stirbt -?
            Das Problem sehr vieler Menschen, die lehnen den Menschen als Ganzes ab. Sie sehen nur nie, dass jeder nicht als Arschloch geboren wurde -Zuflüsse/Einflüsse -.
            Das Zitat von Göring stammt aus:
            Nürnberger Tagebuch. Gustave Mark Gilbert – Gespräche der Angeklagten mit dem Gerichtspsychologen ISBN 3-436-02477-5
            Dies wird einem jedoch dann erst bewußt, wenn man sich mit dem Prozess in der Gänze befasst hat und auch die Nebenbaustellen kennt.

  8. Gerade gesehen, dass der russische Finanzminister eine andere Sicht auf die Auswirkungen der Sanktionen auf Russland hat: „On Friday, Finance Minister Anton Siluanov told a ministerial meeting with BRICS that the global economic situation had worsened substantially due to the sanctions.“
    Der sollte es vermutlich besser wissen, als Herr Röper.

    dbpnews. com/india-news/russia-russia-calls-for-integrating-brics-payment-systems-india-news-times-of-india/

        1. @marcelwegener

          Dann sollten Sie noch einmal den Artikel von Hr. Röper langsam & aufmerksam lesen….

          Außerdem wollte der Westen ja die Sanktionen um Russland zu schaden – sie schaden aber dem Westen – vor allem der EU & DE wesentlich mehr!

          P.S. Warten wir das Gas ab…Zahltag in Rubel ist Ende April!

        2. Um Ihnen die Sicht etwas einfacher zu machen, „global“ stimmt.
          Es ist jedoch kein Krieg zwischen Russland und der Ukraine. Es ist auch kein Krieg zwischen der EU und Russland.
          Es ist ein Wirtschaftskrieg – der USA gegen Europa! Denn die USA ist wirtschaftlich tot!

    1. Indien leidet sehr unter den Sanktionen. Der einzig sinnvolle Ausweg ist das neue Zahlungssystem auf EAWU / SOZ / BRICS / BRI / ASEAN – Ebene. Da ist der Rivale China der dominantere Part, man hat sich lange geziert, aber nun eben runter mit der Kröte. Der russische Finanzminister will Indien dabei haben. Die EU-Sanktionen leisten freundliche Hilfe.

      – Hindustan Times
      Indien finalisiert alternatives Zahlungssystem, um den Handel mit Rußland fortzusetzen …
      Die Sanktionen haben bereits Industrie- und Schwellenländer gleichermaßen getroffen, viele Währungen, einschließlich der Rupie, abgewertet, die Ölpreise in die Höhe getrieben, Lieferketten gestört und die Inflationssorgen verstärkt, die die Einkommen der Haushalte untergraben.
      … die Regierung werde den Import von Speiseöl und Düngemitteln priorisieren. Jeder Mangel an diesen beiden Rohstoffen, von denen Indien ein Nettoimporteur ist, kann die Nahrungsmittelinflation anheizen und den Agrarsektor vor der Sommer- oder Kharif-Saison stören.

      https://www.hindustantimes.com/india-news/india-finalising-alternative-payment-system-to-carry-on-russia-trade-101647174800298.html

      – Radio Eriwan:
      ERIWAN, 14 März. Die Mitgliedstaaten der Eurasischen Wirtschaftsunion (EAWU) und China werden ein unabhängiges internationales Währungs- und Finanzsystem entwickeln. Darüber geeinigt haben sich die Teilnehmer des Wirtschaftsdialogs „Eine neue Etappe der Währungs- und Finanz- und Wirtschaftszusammenarbeit der EAWU und der Volksrepublik China.

  9. Zu deinem Titel:
    Wie kommst du auf die Idee das die „sanktionen“ „gefloppt“ sind?
    oder genauer: Warum gleibst du das die Sanktionen überhaupt gegen Russland gerichtet sind?

    Kann es nicht auch einfach sein das die USA ihre Felle wegschwimmen sieht und nun ihre EU Kolonie plündern wollen? Martyanov have pointed already out that the US is going to „devour“ the EU economy to extend their „live“ a little longer. They already known that it is over for them.

      1. Gott sei Dank, es fällt auch anderen auf. Hatte schon Angst ich würde senil.

        Wenn man mit dem melken durch ist, beginnt in der Regel das schlachten. Wie einmal ein Österreichischer Politiker so treffend formulierte: „Ihr werdet euch noch wundern, was alles so geht.“

  10. „Die ehemaligen „Partner“, aber jetzt feindlich gesinnten Staaten haben gehofft, die russische Wirtschaft in wenigen Tagen zu zerstören, aber „das Szenario hat nicht funktioniert“, betonte Mischustin.“

    Ja, sicher. Mein Eindruck von westlichen „Partnern“ und „Eperten“ ist mittlerweile, dass sie ihre eigene, sprich die westliche, Propaganda wirklich glauben. Da kann das ja alles nicht werden.

    1. Ich glaube nicht, dass es klug ist, ein Land wirtschaftlich zu „zerstören“ (mal davon abgesehen, dass das bei Russland nicht möglich ist), welches über Atomwaffen verfügt. Im danach anschließenden Chaos werden diese meistbietend verkauft. Keine schönen Aussichten!

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