Ukraine

Eine interessante Analyse über den Kampf gegen Russland „bis zum letzten Ukrainer“

Wirklich gute Analysen über die geopolitische und militärische Lage rund um den Ukraine-Konflikt sind selten, weshalb ich mich sehr gefreut habe, eine solche gefunden zu haben.

Stammleser des Anti-Spiegel wissen, dass ich gerne Analysen der Experten der russischen Nachrichtenagentur TASS übersetze, denn die TASS hat ausgesprochen gute geopolitische Experten, deren Analysen oft sehr lesenswert sind. Nun ist in der TASS eine Analyse sowohl der geopolitischen, als auch der militärischen Komponente der aktuellen Lage in und um die Ukraine erschienen, die ich übersetzt habe.

Beginn der Übersetzung:

Mit fremden Händen: Wie und womit der Westen Russland „bis zum letzten Ukrainer“ bekämpfen wird

Der „Krieg bis zum letzten Ukrainer“, den die USA und ihre NATO-Verbündeten gegen Russland führen, gefällt ihnen im Prinzip. Andernfalls würden sie ihn nicht verlängern, indem sie das Kiewer Regime vor allem kontinuierlich mit Waffen beliefern. Allerdings kommen ihnen auch Zweifel, ob sie die Mittel und Ressourcen dazu haben und ob das nicht ein Bumerang für ihre eigene Sicherheit werden könnte.

Der Sinn des Ansatzes

Ich möchte gleich klarstellen, dass die These vom „Krieg bis zum letzten Ukrainer“, deren Richtigkeit kürzlich vom russischen Präsidenten Wladimir Putin bestätigt wurde, nicht nur bei uns und unseren Anhängern, sondern auch auf der anderen Seite des Ozeans in Mode ist. Im März wurde dieses Bild zum Beispiel von Charles Freeman, einem erfahrenen US-Diplomaten, ehemaligen stellvertretenden Verteidigungsminister für internationale Sicherheitsfragen und Botschafter in Saudi-Arabien, verwendet.

Und erst vor wenigen Tagen veröffentlichte The American Conservative einen Kommentar mit dem Titel: „Washington wird Russland bis zum letzten Ukrainer bekämpfen. Kiew steht vor der Wahl: Frieden für die eigene Bevölkerung oder Krieg für die vermeintlichen Freunde.“ Der Autor ist der bekannte Politikwissenschaftler, Publizist und Schriftsteller Douglas Bandow, ehemaliger Berater von Ronald Reagan, dem 40. Präsidenten der USA und Idol der amerikanischen Konservativen.

„Die USA und Europa unterstützen Kiew weiterhin. Aber wie es scheint nicht, um Frieden zu schaffen“, schreibt der Analyst, der in den letzten Jahren für das liberale Cato-Institut in Washington gearbeitet hat. „Vielmehr sind die Verbündeten bereit, die Regierung von [dem ukrainischen Präsidenten Wladimir] Selensky zu stützen, solange sie Moskau bis zum letzten Ukrainer bekämpft. Das war eigentlich schon immer der Ansatz des Westens gegenüber Kiew.“

„Die Ukraine ist im Westen zu einem Modethema (cause célèbre) geworden“, so Bandow weiter. „Menschen, die normalerweise den Ereignissen im Ausland keine Aufmerksamkeit schenken, setzen sich jetzt für die Ukrainer ein. Darüber hinaus haben die wütenden Anhänger [Kiews] die Praxis der Selbstkritik von der chinesischen ‚Kulturrevolution‘ [der 1960er und 1970er Jahre] übernommen und fordern nun, dass russische Sportler, Sänger, Dirigenten und andere öffentlich Buße tun, sich erniedrigen, Putin verurteilen oder ihren Job verlieren.“

Die USA und ihre Freunde und Partner „versorgen Kiew mit Waffen in Hülle und Fülle und verhängen lähmende Sanktionen gegen Moskau, um sicherzustellen, dass die Ukraine weiter kämpft“, erklärt der Autor. Mit einem bitteren Lachen erinnert er uns daran, dass die Amerikaner und Europäer sich nicht an den Feindseligkeiten beteiligen werden: Sie rüsten die Ukrainer aus und stacheln sie an, aber sie lassen sich nicht selbst auf Kämpfe ein.

Und schließlich „ist das Beunruhigendste die offensichtliche Weigerung der [westlichen] Verbündeten, das zu unterstützen, was das ukrainische Volk am meisten braucht, nämlich den Frieden“, so der amerikanische Experte. „Die offensichtliche Erfahrung zeigt, dass die USA eine diplomatische Lösung in der Ukraine behindern (inhibit)“, betont Bandow. Dies ist die Ansicht vieler Menschen auf beiden Seiten des Atlantiks.

Ein „ernüchternder Prolog“

Was die Befürchtungen der USA und ihrer westlichen Verbündeten anbelangt, ob sie ihre Macht nicht doch überschätzen, so hat das Nachrichtenprotal Bloomberg neulich einen Kommentar veröffentlicht, in dem es heißt, dass „der Krieg in der Ukraine das amerikanische Arsenal der Demokratie erschöpft.“ Dem Portal zufolge hat das Weiße Haus das derzeitige Szenario in der Ukraine zunächst „nicht geplant“, sondern ist davon ausgegangen, dass „ein Großteil des Landes“ schnell unter russische Kontrolle geraten würde und „die USA ukrainische Kämpfer (insurgency) in einem schwelenden Konflikt niedriger Intensität unterstützen müssten.“

Stattdessen gehen die regulären Kämpfe weiter, bei denen schnell alles vernichtet wird, was der Westen zu liefern hat. „Nach Angaben des Pentagons verbraucht Kiew an einem einzigen Tag den Vorrat an Panzerabwehrmunition für eine Woche“, schreibt das Portal. „Außerdem fehlt es dem Land an kampffähigen Flugzeugen, da die russischen Luftangriffe und Kampfverluste ihren Tribut fordern. In Mariupol und anderswo geht [den ukrainischen Streitkräften] die Munition aus.“

Unter diesen Umständen, so Bloomberg, „weigert sich Deutschland, Panzer an die Ukraine zu liefern – mit der Begründung, es habe einfach keine mehr. Kanada gehen bald die Panzerfäuste und andere von den Ukrainern dringend benötigte Systeme aus“, fügen die Kommentatoren hinzu. „Die USA haben bereits ein Drittel ihres gesamten Bestandes an Javelin-Panzerabwehrsystemen bereitgestellt. Sie können nicht einfach mehr geben, ohne ihre eigenen Arsenale zu sehr zu gefährden, und eine signifikante Erhöhung der Produktion könnte Monate, wenn nicht Jahre dauern.“

Insgesamt, so das US-Nachrichtenportal, sei die derzeitige Situation von einem „fatalen Mangel“ an Waffen und Munition für die ukrainische Armee geprägt. Und gleichzeitig werden „amerikanische Schwächen aufgedeckt, die im nächsten Kampf der Großmächte wieder zum Vorschein kommen könnten“, also „im Konflikt [der USA] mit Russland oder China.“ Bloomberg hält diese Erfahrung für einen „ernüchternden Prolog“ für den Westen.

„So weit sind wir noch nicht“

Es stimmt, dass, insbesondere in den Korridoren der Macht, nicht jeder mit solch alarmierenden Einschätzungen für Washington und seine „Freunde und Partner“ einverstanden ist. Kaum waren sie aufgetaucht, beeilte sich Pentagon-Sprecher John Kirby, sie zu dementieren. „Wir beobachten das sehr genau“, versicherte er den Reportern bei seiner regelmäßigen Pressekonferenz in der Behörde. „Aus diesem Grund haben wir insbesondere ein Gespräch am runden Tisch mit Führungskräften führender Unternehmen [des militärisch-industriellen Komplexes in den USA] veranstaltet. Und ich kann Ihnen versichern, dass wir nicht an einem Punkt angelangt sind, an dem der Zustand unserer Bestände an diesen Systemen bereits unsere Kampfbereitschaft beeinträchtigt oder bald beeinträchtigen wird.“ Der Sprecher lehnte Spekulationen über eine mögliche Aufstockung der Waffenproduktion auf der Grundlage des entsprechenden Gesetzes ab.

Übrigens erinnere ich mich aus seiner Zeit im Dienst von Admiral Michael Mullen, dem Assistenten des Generalstabschefs, gut an Kirby, als er unserem Tass-Team half, Interviews mit Mullen zu führen und im Pentagon zu filmen. Es ist etwas mehr als ein Jahrzehnt her, aber es scheint eine andere Epoche gewesen zu sein. Was den Stand der Beziehungen zwischen unseren Ländern anbelangt, so ist das tatsächlich so, aber ich versuche immer noch, seine Pressekonferenzen aus alter Erinnerung zu verfolgen und habe sogar an einer Telefonkonferenz teilgenommen, die er neulich für ausländische Journalisten abgehalten hat.

Kirby wies insbesondere darauf hin, dass die USA allein unter der derzeitigen Regierung von Joe Biden Waffen und Munition im Wert von über 2,5 Milliarden Dollar nach Kiew geliefert hätten. Die Frist für die Umsetzung der entsprechenden Anweisungen des Weißen Hauses wurde auf vier bis sechs Tage verkürzt. Die Amerikaner bewaffnen ihre Klienten nicht nur, sondern bilden sie auch aus: Kürzlich hat US-Verteidigungsminister Lloyd Austin persönlich „eine kleine Gruppe ukrainischer Soldaten“ unterrichtet, bevor sie nach Hause zurückkehrte.

Verständlicherweise berichtete der Pentagon-Sprecher mit Stolz und Freude über all dies. In seinem Kommentar zum „Arsenal“ erinnerte Bloomberg aber auch daran, dass die USA „eine direkte Einmischung“ in den Konflikt in der Ukraine „vermeiden“. Darüber hat auch Bandow geschrieben, und überhaupt vergisst natürlich niemand, dass Washington in diesem Fall Tod und Zerstörung lieber durch die Hände anderer sät.

Ich hätte versuchen können, Kirby danach zu fragen, aber man kann sich die Antwort des professionellen Propagandisten leicht vorstellen. Außerdem muss man noch das Recht bekommen, eine Frage zu stellen. Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass das für ausländische Reporter im Weißen Haus oder im US-Außenministerium viel schwieriger ist als bei den Pressekonferenzen des Kremls oder des Außenministeriums in Moskau.

„Für den langen Krieg?“

Unter den westlichen Kommentaren über das Vollpumpen Kiews mit Waffen – von denen es in diesen Tagen eine ganze Menge gibt – fiel mir unwillkürlich die jüngste Veröffentlichung des in Texas ansässigen Fachportals War on the Rocks ins Auge: „Die Ukraine für den langen Krieg unterstützen.“ Der Name des Verfassers, ein gewisser Jack Watling, sagte mir nichts, aber er behauptete, dass er kurz vor Beginn der russischen Spezialoperation persönlich mit hochrangigen ukrainischen Militärbefehlshabern – Generaloberst Aleksandr Syrsky „in Begleitung von Geheimdienst- und Planungshelfern“ und Ruslan Khomchak – gesprochen habe. Letzterer wurde jedoch als „Generalleutnant Khomchak“ bezeichnet, wobei die Position – Erster Stellvertretender Sekretär des Nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrates der Ukraine – korrekt angegeben wurde.

Watling selbst ist Brite, Angestellter des Royal United Services Institute (RUSI) und, den vagen biografischen Angaben nach zu urteilen, ein professioneller Geheimdienstagent. Das ist nur eine Vermutung meinerseits, aber sehr wahrscheinlich (highly likely). Deshalb erinnere ich daran: Die westlichen Geheimdienste und auf ihre Veranlassung auch die Politiker schämen sich nicht, ihre Vermutungen mit genau der gleichen Begründung (highly likely) zu wiederholen.

Wie dem auch sei, aus seinem Opus habe ich entnommen, dass das derzeitige Vollpumpen der Ukraine mit westlichen Waffen und Ausrüstung eine lange Vorgeschichte hat. Anfragen für Luftverteidigungs- und Drohnenabwehrsysteme sowie Panzerabwehrsysteme, Artillerie-Zielradare, Scharfschützenabwehrsysteme etc. wurden mit dem derzeitigen Kiewer Regime „seit mindestens 2019“ erörtert. Das heißt, seitdem Selensky an der Macht ist.

Im Rahmen der russischen Operation setzte die ukrainische Armee, wie Watling unter Berufung auf Khomchak schreibt, zunächst auf „mobile Verteidigung“, Angriffe „außerhalb der Sichtlinie“ und dann auf einen „Zermürbungskrieg“. Aber sie verfügte zunächst nur über genügend Kräfte und Ausrüstung, vor allem Panzerabwehrsysteme, um nur den Bereich Kiew abzudecken. Jetzt sind sie sich der Gefahr einer Einkreisung der Hauptgruppe ihrer Kräfte im Donbass bewusst und bereiten sich auf verzweifelten Widerstand gegen Offensiven „von Mariupol nach Norden und von Charkiw nach Süden“ vor. Sie glauben, dass sie durchhalten werden. Nach den britischen Kommentaren zu urteilen, neigen die westlichen Kuratoren nun ihrerseits dazu, ihnen mehr zu vertrauen.

Der Autor geht übrigens davon aus, dass Kiew jetzt „keine Anreize“, auch keine kalendarischen Anreize, für die Aushandlung von Zugeständnissen hat. Andererseits muss Moskau seiner Ansicht nach „vor Ende dieses Monats“ über seine Pläne entscheiden – damit es zumindest vor der Parade zum Tag des Sieges „entscheiden kann, ob [das Land] im Krieg ist oder nicht.“

Watling ist jedoch der Ansicht, dass sich der Konflikt in jedem Fall hinzieht. Seiner Ansicht nach ergeben sich daraus für Kiew und seine westlichen Gönner sowohl offensichtliche Probleme als auch neue Chancen, was weitere Lieferungen angeht – zum Beispiel Zeit, um ukrainische Soldaten (oder zumindest Ausbilder, nach dem Prinzip „teach the teacher“) im Umgang mit westlicher Ausrüstung und Waffen zu schulen. Gleichzeitig rät der Brite kategorisch davon ab, Lieferungen und Ausbildung zu verzögern, schon allein wegen des drohenden Kessels für die ukrainischen Streitkräfte.

Zur „großen Aggression“ in der Luft….

Weiter stellt der Kommentator konkrete Fragen dazu, was der Westen russischen Spezialoperationen in der Luft, zu Lande und zu Wasser entgegensetzen kann. Offenbar macht ihm die Luft am meisten Angst: Er erinnert insbesondere daran, dass die Ukraine schon lange dasselbe US-amerikanisch-norwegische Luftabwehrsystem NASAMS (National Advanced Surface-to-Air Missile System) anfordert, das „jetzt das Weiße Haus und andere Aktiva (high-value assets) in Washington schützt.“

Übrigens, was einen Militärexperten ausmacht: Ich habe mehr als 20 Jahre lang in der amerikanischen Hauptstadt gearbeitet und war manchmal fast täglich im Weißen Haus, um meine journalistischen Aufgaben zu erledigen, aber es wäre mir nie in den Sinn gekommen, es als „Aktiva“ zu bezeichnen. Zur Sache schreibt der Autor, dass „die NATO-Länder in Europa selbst zu wenig Luftverteidigungsausrüstung haben, so dass es schwierig ist, Systeme zu spenden, aber die Produktionslinie bleibt offen.“

Da auch Kiew dringend auf die Luftwaffe angewiesen ist und eine Umstellung der Luftwaffe auf westliche Maschinen unrealistisch ist (Umschulung der Piloten und des Bodenpersonals, Schaffung einer geeigneten Infrastruktur etc.), erwägt Wateling „verfügbare Alternativen.“ Gleichzeitig erklärt er, warum beispielsweise die hochrangigen NATO-Partner Warschau nicht erlaubt haben, polnische MiG-29 an Kiew zu übergeben. Das Haupthindernis besteht darin, dass sie bereits an die NATO-Standards angepasst sind und nicht in die falschen Hände übergeben werden können, ohne zuvor „gesäubert“ worden zu sein, indem alle Ausrüstungsgegenstände, die „kompromittiert“ werden könnten, entfernt wurden.

Andererseits gibt es bei den 46 hochmodernen MiG-29M, die Ägypten kürzlich erworben hat, die mit R-77-Raketen ausgestattet sind und die Kiew sich so sehr wünscht, kein solches Hindernis, so Watling. Seiner Meinung nach kann Kairo sie gegen amerikanische F-16 austauschen – zusätzlich zu denen, über die Ägypten inklusive der nötigen Infrastruktur bereits verfügt. Nach Ansicht des Briten würden die Ägypter von einem solchen Tausch profitieren und sie sollten ihm grundsätzlich zustimmen.

Ich muss gestehen, dass ich von dieser Idee nicht begeistert bin. Sind Kampfflugzeuge ein Spielzeug, das Kinder im Sandkasten nach Belieben tauschen können? Ist der Endnutzer solcher Geräte nicht in den Kaufverträgen festgelegt? Oder gelten gegenüber Russland aus der Sicht des Westens überhaupt keinen Rechtsnormen mehr?

Natürlich sollten dazu echte Experten befragt werden. Doch für die „Sofastrategen“ reicht es offenbar aus, dass der RUSI-Experte angesichts eines „langwierigen Konflikts“ in der Ukraine solche Optionen nicht nur für „realisierbar“, sondern auch für „lebenswichtig“ (vital) hält. Ihm zufolge wird die ukrainische Luftwaffe in keinem Fall in der Lage sein, „den Himmel über dem Donbass herauszufordern“, aber mit MiGs und Switchblade-Raketen wird sie in der Lage sein, die westlichen Regionen der Ukraine abzudecken, die russische Luftabwehr zu „beunruhigen“ und generell „aggressiver“ in der Luft aufzutreten.

…zu Lande und zu Wasser.

Zu Lande schlägt Watling vor, dass sich der Westen zunächst um die Einheitlichkeit der gepanzerten Fahrzeuge kümmern sollte. Andernfalls werden seiner Meinung nach die Eiferer aus den verschiedenen Hauptstädten allen möglichen plumpen Müll nach Kiew schicken. Seiner Meinung nach ist das die schlechteste Option, denn es gibt weder Ersatzteile für solche Geräte noch Menschen, die sie bedienen könnten, und es macht auch keinen Sinn, sie auszubilden.

Was das maritime Element betrifft, so hätte ich als jemand, der sich mit militärischen Themen nicht befasst, wahrscheinlich überhaupt nicht darauf geachtet, wenn es nicht den tragischen Verlust des Kreuzers „Moskwa“ gegeben hätte. Der Kommentar in War on the Rocks wurde am 12. April veröffentlicht, und einen Tag später ertönte der Donner, in dessen Folge unsere Schwarzmeerflotte ihr Flaggschiff verlor und wir uns alle – wie das Sprichwort besagt – bekreuzigen mussten.

In dem Artikel heißt es unmissverständlich: „Die anhaltende Bedrohung von der Seeflanke aus schränkt nicht nur die ukrainischen Streitkräfte ein, sondern könnte zu einem ernsten Problem werden, wenn es Russland gelingt, den Donbass einzunehmen und dann seine Hauptanstrengungen in Richtung Odessa statt nach Norden in Richtung Kiew zu verlagern. Der Schaffung von Risikofaktoren für die russische Marine sollte Priorität eingeräumt werden.“ Priorität!

Watling zufolge „lässt sich dieses Problem am besten lösen, indem man [die ukrainische Armee] mit Anti-Schiffs-Marschflugkörpern ausstattet.“ Der Brite stellt fest, dass sein Land „bereits seine Absicht signalisiert hatte, dies zu tun“, obwohl es zu diesem Zeitpunkt keine offizielle Bestätigung gab. Er warnt jedoch davor, dass die Übergabe von Waffen wie Harpoon-Raketen an Kiew „eine sorgfältige Diskussion mit den Ukrainern erfordern würde“ – wegen des Risikos, durch ungeschickte Abschüsse „nicht-russische Ziele im Schwarzen Meer“ zu treffen. Kommentare sind meines Erachtens überflüssig.

„Ich würde es nur gerne verstehen!“

Überhaupt gebe ich die Einschätzungen anderer so ausführlich wieder, weil ich mich nicht berechtigt fühle, meine eigenen abzugeben. Da ich die meiste Zeit meines Lebens als Auslandskorrespondent für eine Nachrichtenagentur gearbeitet habe, muss ich natürlich in der Lage sein, kompetent über jedes Thema zu schreiben, auch über militär-technische Themen. Aber ich habe kein wirklich tief gehendes Verständnis über sie.

Mein Freund und Kollege Viktor Litovkin, Kriegsberichterstatter bei der TASS, mit dem ich meine Zweifel geteilt habe, nahm sie allerdings eher mit Verwunderung auf. Er ist davon überzeugt, dass der Westen mehr als bereit ist, auf Kosten anderer in den Krieg gegen Russland zu ziehen (insbesondere im Rahmen der neuen Land-Lease-Kredite), indem er seine alten Waffen und Munition „recycelt“, die ohnehin abgeschrieben werden müssten, und sich über die drohende „Arsenalverknappung“ nur als Ablenkungsmanöver beschwert, um vor der eigenen Bevölkerung eine weitere Erhöhung der Militärausgaben zu rechtfertigen.

„Verstehst Du das als professioneller Amerikanist das wirklich nicht?“, hat sich Victor gewundert. Und ich stimme zu, dass natürlich alles, wovon er spricht, verständlich und allgemein bekannt ist. Was das Recycling betrifft, so kann ich hinzufügen, dass die US-Marine erst neulich vorgeschlagen hat, neun fast neue Kriegsschiffe für insgesamt 4,5 Milliarden Dollar außer Dienst zu stellen, die seinerzeit in Auftrag gegeben wurden, um die Bedrohung durch Piraten und Terroristen in Küstengewässern abzuwehren, aber jetzt haben sich die Prioritäten auf eine Auseinandersetzung mit Russland und China verlagert. Die Schiffe sollen verschrottet werden, um Geld zu sparen; das Projekt ist im Haushaltsantrag der US-Marine für das nächste Haushaltsjahr enthalten.

Ich habe also den Finger am Puls der Zeit, wie man so schön sagt. Aber dennoch fühle ich mich wie die Figur in dem bekannten Witz über zwei Politikwissenschaftler, in dem der eine dem anderen alles erklären will und dieser antwortet: „Erklären kann ich das selbst. Ich würde es nur gerne verstehen!“

Ende der Übersetzung


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Autor: Anti-Spiegel

Thomas Röper, geboren 1971, hat als Experte für Osteuropa in Finanzdienstleistungsunternehmen in Osteuropa und Russland Vorstands- und Aufsichtsratspositionen bekleidet. Heute lebt er in seiner Wahlheimat St. Petersburg. Er lebt über 15 Jahre in Russland und spricht fließend Russisch. Die Schwerpunkte seiner medienkritischen Arbeit sind das (mediale) Russlandbild in Deutschland, Kritik an der Berichterstattung westlicher Medien im Allgemeinen und die Themen (Geo-)Politik und Wirtschaft.

106 Antworten

  1. „Watling zufolge „lässt sich dieses Problem am besten lösen, indem man [die ukrainische Armee] mit Anti-Schiffs-Marschflugkörpern ausstattet.““

    Die Ukrainer haben doch die Eigenproduktion Neptun. Damit haben sie den Stolz der Russen, die Moskwa versenkt! Die Russen geben es offiziell nicht zu, dass sie von den Ukrainern versenkt worden sind, erzählen Märchen von Feuer an Bort und „Sturm“, obwohl es kein Sturm gab. Auch leugnen sie, dass es Tote unter der Besatzung gab.

      1. Immer diese Spinner und dann geht ihr noch drauf ein…

        Da ich von Herrn Röper keine Antwort bekomme: Wo kann man Spenden an den Donbass oder an Herr Röper selbst schicken, ohne zurückverfolgbare Möglichkeiten? Paypal nutze ich nicht, da kann ich auch gleich nach Washington überweisen. Gibt es noch andere Möglichkeiten? Und gibt es Spendenkonten für speziell den Donbass?

        1. @Homelander

          Hr. Röper wird das auch nicht wissen – er ist Journalist aber kein Aktivist.
          Eventuell mal in tm-Gruppen anfragen, da soll es was geben….. Wobei die Möglichkeiten von De aus, sicher ganz begrenzt sind…

          Wir hatten auch eine Familie in der Ostukraine finanziell unterstützt – leider ist das jetzt nicht mehr möglich weil die Bank eine Überweisung verbietet.
          Wir wären auch interessiert zu erfahren wie man diesen Menschen dort helfen kann.

        2. Öh…hatten wir nicht bereits erwähnt, daß wir uns durchaus überlegen, ob, wann und wie wir uns da die eine oder andere Anmerkung gönnen? (Manchmal nur aus Spaß an der Freude …)

          Zudem sein hier öffentlich zur Schau gestelltes Ansinnen zwar sehr ehrenwert daherkommt, aber doch einen eigenartigen Beigeschmack hinterläßt, wenn wir die Unfähigkeit oder Unwilligkeit, sich die gewünschten Informationen auf dem schwierigeren, dafür weniger plakativen Wege zu beschaffen, einmal ausschließen …

          1. @Humml

            Mit dem falschen Fuß aufgestanden, wa? Ich frage hier, weil ich die Hoffnung habe Infos dazu zu bekommen. Im Netz finde ich nichts, aber kannst mir ja mal nen Link geben, von dem was man nur aus „Unfähigkeit oder Unwilligkeit“ nicht finden kann/will.
            Und ehrenwert brauche ich auch nicht. Ich mache das aus Überzeugung.

            @GMT

            Ich dachte da vielleicht an Bitcoin, oder Herr Röper hat ein Konto in Deutschland, auf das die Spende gehen könnte. Will ja auch Herrn Röpers Arbeit persönlich unterstützen, aber ich habe keine Kreditkarte und kein Paypal. 🙁

        3. Bitte einfach mal nach „Zukunft Donbass“ googlen. Der Verein unterstützt mit humanitären Hilfslieferungen aus Spenden seit mehreren Jahren die Region Lugansk, teilweise auch Donezk. Auch jetzt, während der Kämpfe! Und man erfährt direkt, wenn die LKW beladen und entladen werden. Wenn man sich in Standortnähe des Vereins befindet, kann man sogar mithelfen.

          1. @Joerg

            Vielen Dank! Genau so etwas habe ich gesucht. Sorry, hatte ihren Beitrag erst überlesen, weil ich mich über einen anderen Beitrag aufgeregt hatte.
            Würde ja auch gerne Herrn Röper was zu kommen lassen, aber auf eine Email bekomme ich seit über ne Woche keine Antwort. Aber er hat vermutlich zu tun und die Leute im Donbass brauchen das eher.
            Nochmals vielen Dank! 🙂

      2. Die „Moskva“ war tatsächlich ein schönes Traditionsschiff. Entwicklung der Schiffsklasse begann in den 60er Jahren, Kiellegung 1976. Noch fast original, während die anderen beiden modernisiert wurden.

        Aber es gibt noch ein viertes, die stolze „Ukraina“, Kiellegung 1983. Das ist im Bau in der Werft Mykolaev, das Äußere und die Maschinenanlage sind bereits komplett. Einige Rostschäden, aber nur Regen und Süßwasser. Nach der Entnazifizierung, Neuanstrich und Ausbau gefählicher Ausrüstungen wäre sie als Traditionsschiff ideal.

        Недобудований ракетний крейсер проекту 1164 можуть передати Бразилії

        https://www.ukrmilitary.com/2018/08/cruiser-1164.html

          1. Laut Wikipedia gibt es ja noch eine zweite AN-225, die, genau wie die „Ukraina“, seit Jahrzehnten im Bau und noch nicht fertig ist. Wahrscheinlich wäre es einfacher, die fertigzustellen und die kaputte als Teilespender zu verwenden. Der Bedarf für so große Flugzeuge ist gering, da sie entsprechende Landebahnen brauchen. Luft-Schwertransporte sind aber besonders in unwegsame Gegenden gefragt, und die können die russischen Flugscheiben leisten, die entwickelt werden:

            https://interestingengineering.com/ufo-russian-cargo-airship

    1. Die Harpoons sind längst da.
      https://www.youtube.com/watch?v=LfXTBtM56j4 Min. 4:54

      Richtig interessant wird es ab Min 45:00

      …“Ein weiteres Problem ist“ ….“wenn nicht sofort was mit „Wumms“ kommt, der Ofen aus ist, und es bleibt“.

      Die Dame ist „Stv. Premierministerin und Mitglied des Ukr. Sicherheitsrates“. Und Spezialbeauftragte für „Atlantikintegration“. Also die Standleitung ins Pentagon.
      https://en.wikipedia.org/wiki/National_Security_and_Defense_Council_of_Ukraine

      Was das Schweizer Fernsehen nicht daran hinderte Sie zur Spezialbeauftragten für „Flüchtlingskorridore“ (Zivlisten oder „ausländische“ Sölner?, wer weiss) umzustreichen. Alles nur Friedenstauben in Kiew?

    2. Selenskyj ist ein Narr, dass es Nachahmer gibt steht auch schon fest, denn nur ein intelligenter , empathiefähiger Mensch kommt auf den Gedanken, dass der Ami die Ukrainer töten lässt.
      Selbst wenn Russland wollte, es kann an dem heutigen Zustand nichts ändern, weil der ukrainische Präsident nur über einen Hohlkopf verfügt,denn er könnte sofort sein Volk schützen,indem er die Waffenschweigen lässt, tut es aber nicht, dafür gefällt er sich zu sehr in seiner Rolle!.

      1. Das ist kein Narr. Er ist nur ein Egoistisches Arschloch. Für seine Nibelungentreue zur USA ist Selenskyj bestens abgesichert. Und wenn es zu Heiß wird in der Ukraine wir es sich schnell vom Akker machen und mit den Millionen, die im Ausland geparkt sind ein schönes Leben machen. Die Toten sind ihm egal.

        1. @ Das ist kein Narr. Er ist nur ein Egoistisches Arschloch. Für seine Nibelungentreue zur USA ist Selenskyj bestens abgesichert.

          Der selbe Menschenschlag ist bei uns mehr als genug vertreten, denn die sind so strohdumm , sodass sie zu blöd sein werden ihren eigenen Hinter zu retten…ich hoffe es!.!!!!

          Milliarden deutsche Euro für Selenskis Krieg von Willy Wimmer…

          https://apolut.net/milliarden-deutsche-euro-fuer-selenskis-krieg-von-willy-wimmer/

    3. Die Harpoons sind längst da.
      —-//www.youtube.com/watch?v=LfXTBtM56j4
      Min. 4:54

      Richtig interessant wird es ab Min 45:00 …“Ein weiteres Problem ist“ ….“wenn nicht sofort was mit „Wumms“ kommt, der Ofen aus ist, und es bleibt“.

      Die Dame ist „Stv. Premierministerin und Mitglied des Ukr. Sicherheitsrates“. Und Spezialbeauftragte für „Atlantikintegration“. Also die Standleitung ins Pentagon. —-//en.wikipedia.org/wiki/National_Security_and_Defense_Council_of_Ukraine

      Was das Schweizer Fernsehen nicht daran hinderte Sie zur Spezialbeauftragten für „Flüchtlingskorridore“ (Zivlisten oder “ausländische Sölner”?, wer weiss das wirklich) umzustreichen.

      Alles nur Friedenstauben in Kiew? Gem. Natopropaganda: Demokraten, Freunde der Menschenrechte, die Lämmer vor dem Herren, die sich gegen den bösen Agressor verteidigen.
      Bla bla bla.

      Auch die Behauptung des Genozids ist nicht mehr haltabar.
      ——//www.youtube.com/watch?v=4SdZp4IBvMw

    4. @ Bernhard99

      Machen sie sich keine Sorgen ….. der Kampf / Krieg gegen ihr Hass – Objekt Russland, wird vom UN-Werte-WESTEN womöglich noch Monate oder Jahre dauern.

      Grund 1 )
      Der verwahrloste Westen möchte sich die vielen wertvollen Rohstoffen Russlands
      unter den Nagel reißen.

      Grund 2 )
      Die Waffen-Mafia des Westens – MIK – hat die Möglichkeit ihr veraltetes Kriegsmaterial in der Ukraine zu verschrotten. Das ist auf jeden Fall viel günstiger, als in ihren Heimatländern.

      „Bis zum letzten Ukrainer” – 19. April 2022

      BERLIN/WASHINGTON/KIEW (Eigener Bericht) – Berlin und die EU bereiten weitere Rüstungslieferungen an die Ukraine vor und schließen eine Ausdehnung des Krieges über mehrere Jahre nicht aus.

      EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat am Wochenende bekräftigt, Brüssel sei für die Ausfuhr auch schwerer Waffen in die Ukraine offen.

      Die Bundesregierung will fremden Staaten „Militärhilfen“ in Höhe von zwei Milliarden Euro zur Verfügung stellen; den Großteil sollen die ukrainischen Streitkräfte erhalten.

      Der Düsseldorfer Rüstungskonzern Rheinmetall erklärt sich bereit, bis zu 50 Kampfpanzer des Typs Leopard 1 zu überholen und sie Kiew zu liefern.

      Die Strategie der westlichen Mächte im Ukraine-Krieg orientiert nicht darauf, die Kämpfe so schnell wie möglich mit einem Waffenstillstand zu beenden, sondern darauf, Russland militärisch zu schwächen und ihm eventuell gar eine Niederlage zu bereiten;

      der EU-Außenbeauftragte Josep Borrell äußert, der Krieg werde „auf dem Schlachtfeld“ entschieden.

      Ein einst hochrangiger US-Diplomat kommentiert, die transatlantischen Mächte kämpften gegen Russland „bis zum letzten Ukrainer“……..

      Drohnen, Panzer, Militärhubschrauber
      Die NATO-Staaten sind daher dabei, ihre Waffenlieferungen an die Ukraine aufzustocken. Zu den Panzer- und den Flugabwehrwaffen, die sie Kiew längst in hoher Zahl zur Verfügung stellten, kamen inzwischen unter anderem gepanzerte Fahrzeuge und Haubitzen sowie Drohnen hinzu;

      nun sollen außerdem Panzer und Militärhubschrauber des alten sowjetischen Typs Mi-17 in an die Ukraine grenzende Gebiete östlicher und südöstlicher NATO-Staaten gebracht und dort ukrainischen Soldaten übergeben werden.

      Alleine US-Lieferungen, die nicht zuletzt auch Munition und Schutzausrüstung aller Art umfassen, werden in Washington auf einen Wert von gut 800 Millionen US-Dollar geschätzt.

      Die Rüstungsexporte, die die Vereinigten Staaten alleine seit Kriegsbeginn am 24. Februar an ukrainische Truppen übergaben, belaufen sich inzwischen auf einen Wert von gut 3,2 Milliarden US-Dollar.

      Kritik hat hervorgerufen, dass die Ausbildung ukrainischer Soldaten an Waffensystemen, die sich bisher nicht in den Kiewer Beständen befanden, Zeit kostet. US-Militärs erklären dazu, es sei möglich, die Ausbildungszeit deutlich zu verkürzen.

      Ukrainische Soldaten werden von der NATO insbesondere in Polen im Gebrauch des Kriegsgeräts trainiert.[2]…….

      Weiter…..
      https://www.german-foreign-policy.com/news/detail/8894

    5. Um auch Ihnen ein bisschen mehr Klarheit zu verschaffen…

      Ukraine: «Es ist ein Krieg zwischen den USA und Russland»

      Und danach sollte man mehr überlegen… https://www.nachdenkseiten.de/?p=83068

      Das Problem ist die Erweiterung der NATO nach Osten

      Das Schlüsselelement in dieser Strategie ist natürlich die NATO-Erweiterung. Meiner Meinung nach geht das alles auf den Beschluss des NATO-Gipfels in Bukarest im April 2008 zurück, bei dem beschlossen wurde, dass sowohl Georgien als auch die Ukraine Teil der NATO werden sollen. Die Russen machten damals unmissverständlich klar, dass dies inakzeptabel ist und dass weder Georgien noch die Ukraine Teil der NATO werden dürfen. Die Russen haben sogar deutlich gemacht, dass sie dies als existenzielle Bedrohung ansehen. Es ist sehr wichtig, diese Worte zu verstehen. Aus russischer Sicht wurde die NATO-Osterweiterung von Anfang an als existenzielle Bedrohung wahrgenommen. Viele Menschen im Westen glauben nicht, dass es sich um eine existenzielle Bedrohung für die Russen handelt, aber was sie glauben, ist irrelevant, denn das Einzige, was zählt, ist, was Putin und seine russischen Kollegen denken, und sie halten die NATO-Osterweiterung für eine existenzielle Bedrohung.

    6. Nun, weder Thomas Röper, sie oder ich waren wohl vor Ort und können so
      die genaue Ursache des Untergangs der „Moskwa“, die von beiden Seiten
      anders dargestellt wird, bestaetigen oder verneinen.

      Es ist in jeden militaerischen Konflikt oder Krieg so, angefangen schon beim 1. Weltkrieg
      und allen nachfolgenden Kriegen, daß man fast immer zwei gegensaetzliche Meldungen
      bezüglich Erfolge und Verluste der eigenen Streitkraefte erhaelt, je nachdem welche Seite
      man sich anhört.

      Jede Seite will natürlich die eigenen Verluste so gering wie möglich darstellen, die Verluste
      des Gegners dagegen erhöhen, so ist die Propaganda in Fall eines Krieges eben gestrickt,
      gestern und heute.

      Genau deshalb sollte man sich auch nicht 100% darauf verlassen, was nun die „Propaganda-Abteilungen“ der Kriegsparteien so in Laufe eines Krieges alles „verkünden“, sondern sich
      beide Seiten anhören und sich so eine einigermaßen eigene gesicherte Meinung bilden, denn
      unabhaengig von den Kriegsparteien werden sie so oder so „manipuliert“.

      Es ist auch relativ „unwichtig“, wie dieses Schiff nun zerstört wurde, da es an den Realitaeten
      des Krieges und den Fortgang desselben, rein gar nichts aendert und hauptsaechlich je nach
      Seite nur propagandistisch gut „ausgeschlachtet“ werden kann, waehrend man anderes „verschweigt“.

      Man sieht ja gerade am Westen und deren Zensurmaßnahmen gegen russische Medien, daß es
      gar nicht erwünscht ist, daß sich die Menschen eine eigene Meinung bilden, denn dann würde
      ja die medial gesteuerte Propagandawirkung schnell durch „unerwünschte“ Meldungen konterkariert und untergraben. Genau deshalb wird ja auch gerne schnell „zensiert“.

      Wer sich also zu 100% nur von einer Seite aus „informiert“, wird immer ein williges Opfer der
      jeweiligen Propaganda sein…

    7. Offen zugegeben haben die es nicht, aber ich habe Aussagen von russischen Militärs gehört, die erzählten, dass sie sich für das Schiff rächen werden.
      Also kann man es schon so verstehen, dass das Schiff tatsächlich versenkt wurde.

      Aber gut, ist für mich jetzt keine Überraschung, dass im Krieg ein Schiff versenkt wird.

    8. Ja das würde mich auch mal interessieren aber das will aber hier keiner hören und keiner beantworten (wenn´s so war).

      Vom „bösen Westen“ habe ich aber kaum Berichte gelesen das die UK die Moskawa versenkt haben soll. Vielleicht vereinzelte aber nicht in der Masse.

      1. Genau das ist die richtige Frage um zu begreifen, dass Selenskyi nicht aus Patriotismus oder Heldenmut handelt, sondern als Angstbeißer. Er ist mit einer solchen Aufgabe komplett überfordert und steht mit dem Rücken zur Wand. Vor ihm: Die Nazis, die ihm eine Kapitulation mit dem Tod vergelten wollen, die USA/NATO, die wollen, dass er „bis zum letzten Ukrainer für die Freiheit kämpft“, das ukrainische Volk, welches ihn im Fall der Niederlage für die sinnlosen Opfer nach dem Beispiel von Saakaschwili in Georgien, mindestens ins Gefängnis stecken wird und die Russen, die ihn in seiner aussichtslosen Lage nur vorzuführen brauchen.

      2. „““ Vielleicht muss Selenskyj bei einer Kapitulation , um sein Leben fürchten? „““

        Ja das muss er, denn die echten Ukrainer – nicht die Bandera-Anhäger & die vielen
        anderen NEO-NAZI-Anhänger – wissen seit Jahren, dass Herr Selenskyj sein Land
        an den Westen verkauft hat.

        Weil er Angst hat, soll er sich inzwischen in der ukrainischen Botschaft in Warschau aufhalten und von dort aus per Video seine ihm vorgegebenen Botschaften in die
        Welt Posaunen.

          1. Die Falschmeldung war, daß Zelenskij in Kiev gewesen sei, als er die Ministerpräsidenten von Polen, Tschechien und Slowenien empfangen hat. Die haben ihn tatsächlich getroffen. Da eine Fahrt per Zug von Przemysl nach Kiev und zurück in dem Tempo selbst unter Friedensbedingungen nicht möglich gewesen wäre, haben sie ihn folglich woanders als in Kiev getroffen.

        1. Womöglich aber wird der feine Herr Selenski am Ende gar nicht am Straßenlaternenmast baumeln oder im Knast verfaulen, sondern noch ein beschauliches Plätzchen im Exil bekommen, falls er sich dem Zugriff seiner Feinde (Russen, Nazis, ukr. Volk) entziehen kann?

          Sei es in den USA oder wieso nicht auch in Israel? Die rassenhygienischen Voraussetzungen zur israel. Staatsbürgerschaft erfüllt er ja, falls er diese nicht ohnehin schon hat.

          Und seine Aufgabe hat er ja schon erfüllt: Russen und Ukrainer knallen sich gegenseitig ab, zur Freude der Wertewestler. Zumindest die Pflichtaufgabe sieht doch schon gut aus. Entslavisierung des khazarischen Heimatlandes. Wenigstens stückweise. So eine Leistung muss auch mal gewürdigt werden. Bei so wenig Talent ist das schon was.

          Aber klar geht da noch mehr Mord und Totschlag für die Kür. Aktuell ist das bestenfalls eine Vier. Eine Eins wird er nicht mehr schaffen, aber wieso nicht eine zwei Minus oder wenigstens eine Drei plus? Die Note entscheidet zwar eh nur darüber, ob das zukünftige Exil in einem Apartment, einer Hacienda oder doch nur einem lausigen Erdloch auf einem ländlichen Hinterhof in irgend einer Wallachei sein wird. Aber natürlich will man lieber in der Hacienda sitzen, als im Erdloch.

          Bei einer Fünf oder gar Sechs wird er vermutlich gadaffi-fiziert (we came, we saw, he died *hysterischlach*), bei einem derartigen Versagertum helfen auch keine Auserwählten-Gene mehr. Allein schon deswegen, damit er in russischer Gefangenschaft keine peinlichen Details ausplaudert.

          So gesehen ist es kein Wunder, dass er in der Weltöffentlichkeit herumclownt und „vehement für die ukrainische Sache“ wirbt, also „gebt uns Waffen, damit ‚wir‘ Russen töten können“. (Wobei er selbst bei dem ‚wir‘ nicht inbegriffen ist, logisch). Er hat halt noch Ehrgeiz und will eine gute Note. Nur in den Abendstunden muss er sich dann mit Drogen zudröhnen. Das hätte ich an der Uni bei Prüfungsängsten auch gern gemacht, wenn ich den Stoff gehabt hätte. Und bei mir drohte immerhin keine Gadaffi-fizierung, wenn ich durch falle. Aber auch keine Hacienda…

  2. Die Analyse ist gut, gut geschrieben und intelligent die Zusammenhänge aufgezeigt, ohne den Anspruch zu erheben, die Wahrheit, und zwar die einzige, absolute und ganz, ganz wahre Wahrheit, zu verkünden. Das ist Journalismus.

  3. Natürlich werden weder die russische Armee noch der Geheimdienst öffentlich mitteilen, welche Kenntnis sie von Waffenlieferungen haben und wie sie damit umgehen. Die Lieferung von z.B. Großgeräten wie Panzern kann man allerdings kaum unbemerkt durchführen.

    Geht man im Westen gleichwohl davon aus, daß sie ihr Ziel erreichen und nicht vorher angegriffen und zerstört werden? Welche Erfahrungen gibt es hierzu?

    1. Gerade in der Nesavisimaja Gazeta von gestern gelesen:

      “ Derzeit befindet sich noch ein ganzes Regiment von Hubschraubern im Bestand der ukrainischen Armee, was aus taktischer Sicht sehr viel sei, meint Netkatschjow. Er lenkte gleichfalls das Augenmerk darauf, dass den Mangel an T-72-Panzern in den ukrainischen Streitkräfte Polen und andere Länder des einstigen Warschauer Vertrags wettmachen würden. Und Lieferungen von Kampfflugzeugen des Typs MiG-29, Su-25 und Su-24 würden neben Polen Tschechien, Rumänien, die Slowakei und eventuell Bulgarien vorbereiten. „In der NATO sind gegenwärtig so viele sowjetische Panzer und Flugzeuge geblieben, dass sie den gesamten Mangel der Streitkräfte der Ukraine an Kampfhubschraubern und -jets sowie gepanzerten Fahrzeugen bereits in der nächsten Zeit komplett wettmachen können. Mich macht etwas die Tatsache verlegen, dass die russischen Flugzeuge und Raketen fast gar nicht gegen Bahnknotenpunkte arbeiten, gegen die Strecken, über die die NATO-Länder Kiew mit zusätzlichen Waffenarten und Munition versorgen“, sagte Netkatschjow.

      Der Militärjournalist und Korrespondent des russischen Staatsfernsehens „Rossia-1“ und „Rossia-24“ Alexander Sladkow vermutet, dass, solange Möglichkeiten für Waffenlieferungen in die Ukraine bleiben würden, die Stärke des Widerstands die bisherige bleibe. „Ich rede von einer Vernichtung von Bahnhöfen und Straßen, von Brücken, Start- und Landebahnen von Flugplätzen, Tunneln und Teilen von Fernverkehrsstraßen in den Karpaten, von Fluss- und See-Kaianlagen usw……“

      https://ngdeutschland.de/der-westen-probiert-die-offensive-der-russischen-armee-durch-neue-waffenlieferungen-zu-storen/

      Man kann und will sicher nicht alle Transportwege wahllos zerbomben, aber es wird ja wohl Geheimdienstinfos geben, was sich wo wann befindet.

      1. @Venice

        Natürlich haben die Geheimdienste Info, wo die Waffen & Kriegsgerätankommen…. es ist viel sinnvoller, die am Zielort zu ‚Kalibrieren“ als Bahnhöfe, Straßen & Brücken zu sprengen….. zumal die ja aus unterschiedlichen Richtungen ankommen……

        Und genau das macht Russland doch…gerade gestern erst….

      2. Das ist immer das Problem mit solchen Stelen. Bahnknotenpunkte sind sowohl Knotenpunkte für Waffentransporte als auch für zivile Transporte. Man muss sich mal vorstellen, Russland würde z.B. den Bahnknotenpunkt Kiew bombardieren udn Tausende Zivilisten sterben dabei. Das gäbe einen Aufschrei im Westen und Russland würde sich die letzten noch verbliebenen Sympathien in der Ukraine verscherzen. Daherr schließt sich so ein Vorgehen definitiv aus. Denk mal an Dresden. Das war auch ein Bahnknotenpunkt, doch damals kaum noch militärisch genutzt oder besser nutzbar, weil nichts mehr da war, was militärisch verlegt werden konnte. Doch Zivilisten waren zu Hunderttausenden in der Stadt. Und der Bombenangriff traf nur sie. Doch nach diesem ging der Krieg noch fast 3 Monate weiter, bis endlich Deutschland kapitulierte. Wenn überhaupt irgendwas von wegen „Ende des Kriegs“ erreicht werden sollte, hätte man eher die kriegswichtige Industrie zerstören müssen. Doch das war 1944-1945 nicht der Fall, weil die Alliierten einerseits Deutschland in einen Krieg mit der Sowjetunion zwingen wollten und anderseits die Industrie zum Teil den Alliierten gehörte. Wer zerstört schon sein eigenes Hab und Gut?

      3. Keine Chance… Ihr vergesst alle die Sattelitenüberwachung… Dann, die Russen haben im Syrienkrieg erfolgreich gelernt, wie man einen Gegnerische Gruppierungen ausschaltet, indem man sie direkt an der Grenze von den Nachschublieferungen abschneidet… Die Ukraine nun, muß sich entscheiden ob sie Waffenlieferungen absichert, oder die Front im Donbass hält. Zumal sie ja auch noch das Militär mit anderen sinnlosen Aufgaben, wie den Angriff auf russisches oder Krimterritorium sowie die Einschüchterung der eigenen Bevölkerung beschäftigt wird…. Wenn man dann noch das „Handwerk“ von Leuten lernt, welche nur mit massiver Boden und Luftüberlegenheit sowie mit totalem Terror siegen können, dann verwundert das Totalversagen der ukrainischen Soldateska keineswegs.

      4. Die T-72, Su-25, MiG-29, Su-24 , etc. müssen gefahren, bzw. geflogen werden – und zwar von Leuten, die das können.
        Das Deutsche Reich litt gegen Ende des 2. WK nicht an einem Mangel an Fluggerät, sondern an ausgebildeten Piloten…

        … und es gibt zu viele Schwätzer auf dieser Welt, besonders in Journalistenkreisen – auch in russischen…

        1. Bei den modernen Waffen, auch westlich modernisierten sowjetischen wie MiG-29, haben sie dazu das Problem, daß sie „kompromittiert“ werden können. Auf Deutsch: Alle Welt würde sehen, wie sie gegen die Russen versagen. Die Militärs beobachten das Schlachtfeld genau. Es ist zu lesen, das F35-Programm sei teils zurückgezogen, da die Maschinen gegen das, was die Russen können, untauglich wären. Einzig über britische Schulterraketen mit Überschall zur Flugabwehr wurde berichtet, daß sie für die russischen Flugzeuge fies seien, aber davon gibt es wohl nur wenige.

          Waffen sind für die Exportwirtschaft der USA bedeutend, und deren Vorstellung in der Ukraine ist blamabel. Im Jemen übrigens auch. Als brauchbar haben sich hauptsächlich die sowjetischen Waffen der Ukraine herausgestellt. Dazu reicht die industrielle Basis der USA nicht, das Material für den Ersatz größerer Mengen an verheizten Waffen und Munition zu liefern. Metallurgie aus Rußland, Zulieferteile aus China, davon wird viel mehr gebraucht, wenn es ernst wird.

  4. Ob das wirklich so ist, dass man im Westen Verknappung an militärischem Gerät befürchtet?
    „Die russische Invasion in der Ukraine hat unermessliches Leid über die Menschen in diesem Land gebracht und gleichzeitig den Ruf nach höheren Militärausgaben sowohl in den Vereinigten Staaten als auch in Europa laut werden lassen. Auch wenn sich dieser Krieg als Tragödie für die Welt erweisen könnte, profitiert eine Gruppe bereits davon: Die amerikanischen Rüstungsunternehmen.

    Noch bevor die Feindseligkeiten ausbrachen, sprachen die Vorstandsvorsitzenden der großen Waffenfirmen darüber, wie die Spannungen in Europa ihre Gewinne steigern könnten. In einer Telefonkonferenz mit den Investoren seines Unternehmens im Januar 2022 prahlte Greg Hayes, CEO von Raytheon Technologies, damit, dass die Aussicht auf einen Konflikt in Osteuropa und anderen globalen Krisenherden gut für das Geschäft sei, und fügte hinzu, dass „wir, ich würde sagen, Möglichkeiten für internationale Verkäufe sehen…
    [Die Spannungen in Osteuropa, die Spannungen im Südchinesischen Meer, all diese Dinge üben Druck auf die Verteidigungsausgaben dort aus. Ich rechne also fest damit, dass wir davon profitieren werden.“

    Ausgehend davon, dass diese Welt von kriminellen regiert und kontrolliert wird: welchen drogenverkäufer juckt es, wie viele an seinem Zeug verrecken? Es geht nur um die Steigerung des Umsatzes. Wird der Drogennachschub knapp, wird das über steigende Preise ausgeglichen.

  5. „Jegliche Sanktionen haben eine zweiseitige Wirkung. Das heißt, nicht nur die Russische Föderation wird darunter leiden, sondern auch westliche Investoren, Hersteller, Lieferanten, die mit Russland nicht nur einen riesigen Markt, sondern auch eine Rohstoffquelle verlieren, die größtenteils durch keinerlei Alternativen kompensiert werden kann. Zum Beispiel die Versorgung mit Weizen, Düngemitteln, Neon, Energierohstoffen, Aluminium, Palladium, Nickel und anderen Rohstoffen.
    Man kann argumentieren, dass der Westen Sanktionen nicht nur gegen Russland, sondern auch gegen sich selbst verhängt hat, so dass das Szenario eines Massenbankrotts westlicher Unternehmen in naher Zukunft unvermeidlich ist. Und sollte dieser Prozess in eine Kettenreaktion münden, werden der Zusammenbruch der Weltwirtschaft, der Rückzug des Dollars aus dem Verkehr und der Zusammenbruch der US-Staatlichkeit folgen.“
    Das ist doch der Weg, den die Akteure der NWO beschreiten: totaler Zusammenbruch der Weltwirtschaft und dann der Neuaufbau mit einer zentralen Weltregierung und einer globalen, rein digitalen Währung.
    Das kann aber nur klappen, wenn
    a) Russland und China als Weltmächte beseitigt bzw. übernommen werden
    b) diese beiden Mächte das Spiel mitmachen.
    Beides scheint sehr unwahrscheinlich und gleicht m.E. einem feuchten Traum!

  6. BIDEN IST TOTAL DEBIL UND WIRD WIE ALL SEINE VORGÄNGER VON DEEP STATE GELENKT – DIE EUROPÄER LAUFEN KOPFLOS NACH !

    Erneuter Aussetzer: US-Präsident Joe Biden irritiert mit „Luft-Händeschüttler“

    https://exxpress.at/erneuter-aussetzer-us-praesident-joe-biden-irritiert-mit-luft-haendeschuettler/

    Handschlagqualität? Da stand US-Präsident Joe Biden (79) plötzlich mit leeren Händen da: Nach einer Rede verließ er das Podium und wollte offenbar jemandem die Hand schütteln – doch da war niemand

      1. Das lässt tief blicken, auch seine Berater und Unterstützer scheinen dement oder debil zu sein.
        Ich lese ja auch ab und zu in den MSM um mich dann daran zu erfreuen, wie sie sich selber entlarven.
        Heute gelesen, US Militärexperte will anhand von Bildern festgestellt habe, das Putins Armee wegen Reifenmangel ins Stocken geraten ist. 🤣😂🤣

    1. Gestern gab es auch schon wieder Vorfälle mit Biden:

      Feiertag im Weißen Haus: „Osterhase“ rettet Biden vor der Presse

      „Beim alljährlichen „Easter Egg Roll“ im Weißen Haus von Washington, D.C. kam es am Montag zu mehreren skurrilen Zwischenfällen mit dem US-Präsidenten Joe Biden. Ein „Osterhase“ hielt den offenbar verwirrten Präsidenten mehrfach davon ab, auch mit Reportern oder Besuchern zu reden.“

      https://de.rt.com/nordamerika/136484-traditionelle-osterveranstaltung-im-weissen-haus/

  7. Wegen „Kriegstreiberei“, Aufforderung und Unterstützung eines Angriffskrieges gegen Russland, Unterstützung der USA zur globalen Spaltung und Inszenierungen von Gewalt und Kriegen:

    ICH KLAGE AN:

    Norbert Röttgen (CDU/CSU)
    Mitglied des Deutschen Bundestages

    Robert Habeck (B90/Grüne)
    Deutscher Bundesminister für Wirtschaft und Energie

    Annalena Baerkock (B90/Grüne)
    Deutsche Bundesministerin des Auswärtigen.

    Marie-Agnes Strack-Zimmermann (FDP)
    Mitglied des Deutschen Bundestages

    Christine Lambrecht (SPD)
    Bundesministerin der Verteidigung

    Friedrich Merz (CDU)
    Oppositionsführer im Deutschen Bundestag

  8. Was ich in dem Text vermisse, sind Aussagen darüber, wie es im ukrainischen Luftraum derzeit mit der Lufthoheit aussieht. Ist es nicht das erste Ziel der überlegenen Kriegspartei, den Luftraum über dem Feindland zu beherrschen? Verfolgt Russland dieses Ziel, und wenn ja, hat es es erreicht? Wenn nein, kann es nicht oder will es nicht? Darüber wird doch sicher in russischen Militärkreisen diskutiert. Warum keine öffentlichen Informationen dazu?

    1. „Öffentliche Informationen dazu“ könnten Teile der Bevölkerung verunsichern. Nach den Ukrainern werden zunächst Polen, Slowalen, Balten verheizt… und dann ist Germoney dran. Daher muss die Endsiegpropaganda der Transatlantiker und Altparteien noch eine Weile unwidersprochen bleiben.

  9. Ich kann nur sagen, dass die Ziele des Krieges verfehlt wurden. Mit einem Krieg in der Ukraine sollet Russland und vor allen Putin geschädigt werden.
    1. Die Bevölkerung steht immer noch hinter Putin.
    2. Russland ist nicht vom Rest der Welt isoliert. Nicht NATO Länder beteiligen sich nicht an den Sanktionen.
    3. Die Sanktionen schaden Russland nur wenig, aber die Europäer sehr stark.
    4. Die Abkehr von westlichen Währungen hat sich beschleunigt, da die USA beweisen, dass sie einfach nicht zuverlässlich sind.
    5. Eine Alternative zum SWIFT wird etabliert.
    6. Auch zum IWF kann es bald eine Alternative geben.
    7. Die USA sind gerade dabei ihren stärksten Verbündeten Europa zu opfern.
    Ende des Jahres sind in den USA Zwischenwahlen. Die Demokraten liegen nach Umfragen hinten und laufen Gefahr ihre Mehrheiten zu verlieren. Dadurch kann es auch zu einem Amtsenthebungsverfahren gegen Biden kommen. Eine Inflation von 7% sind keine gute Voraussetzung für die Wahlen.
    Aus Sicht der Demokraten ist es ratsam diesen Krieg zu beenden. Die Friedensverhandlungen sind von Biden zu führen, damit er als Friedensstifter Punkte sammeln kann. Die Inflation ist aufzuhalten, in dem die USA Russland seine Gelder wieder freigibt und weiter als verlässlicher Partner erscheint.
    Alles andere macht keinen Sinn. Dieser Krieg schadet nicht nur Russland finanziell, sondern auch die USA. Politisch Aufwind kann es für Biden nur geben, wenn er als Friedensengel auftritt. Zumindest hoffe ich, dass es so kommt. Denn wenn nicht, werden wir vor allem hier in Deutschland sehr schlechte Zeiten erleben.

    1. @Hugross
      Ich glaube dafür ist es zu spät. Putin hat sein Urteil über die EU gefällt, und hat seine Liste ‚unfreundlicher Länder‘ erweitert.
      Und wenn man Putin eines nicht vorwerfen kann, dann ist es Inkonsequenz.

    2. „Hunter Biden wird eingesperrt, Joe Biden zurücktreten“

      https://www.pi-news.net/2022/04/hunter-biden-wird-eingesperrt-joe-biden-zuruecktreten/#comment-5841768

      Der deutsch-finnische Internetpionier Kim Schmitz alias „Kim Dotcom“ hat angekündigt, dass Wikileaks nun über eine Kopie von Hunter Bidens Laptop verfüge und diese Kopie auch der Presse zur Verfügung gestellt hat.

      Laut Schmitz würden die Enthüllungen Joe Biden das Amt kosten und Hunter Biden ins Gefängnis bringen.

      Die Daten würden außerdem enthüllen, welche Mainstream-Medien ein Interesse an der Wahrheit haben und welche Pädophile in höchsten Kreisen decken würden, so Schmitz.

      Einer der Datenanalysten habe ihm gesagt, er müsse häufige Pausen einlegen, weil das Material „so widerwärtig“ sei.

      Damit stelle sich die Frage, ob die Medien und Nachrichtendienstler, die den Laptop als „russische Desinformation“ dargestellt hatten, mitgeholfen haben, Pädophile zu decken. …UNBEDINGT ALLES LESEN !!

  10. Eine der wenigen halbwegs glaubwürdigen SPD-Politikerinnen, Manuela Schwesig, gerät unter Druck, insbesondere durch Grünen-Politiker wie Omnipour und Hofreiter. Vorwurf: zu große Nähe zu Putin. Fakt ist, sie hatte sich bis zuletzt für NS2 eingesetzt.

    Und mit Leuten dieser Wahlbetrüger-Partei kopuliert pardon koaliert Herr Scholz und sagt kein Wort dazu, um seine Parteigenossin zu schützen. Hätte der Mann Charakter, so würde er noch heute die Grüninnen aus der Koalition entlassen. Genug am Stecken haben sie alle. Aber dem Männchen ist bekanntlich sein Job als Kanzler das Allerallerwichtigste. – Solche Leute regieren die Welt, jnd deshalb ist sie, wie sie ist.

    1. Ich hatte gerade erst vor einigen Tagen einen Artikel gelesen – ein Interview mit einem internationalen Inspektor – in dem beschrieben wurde, dass NS2 auf ausdrücklichen Wunsch der Deutschlands gebaut wurde….

      Ich muss mal suchen wo das war…

    2. Die Grünenbande ist eines nicht mehr: Sie ist grün und Menschheitsorientiert. Sie ist fast nur noch olivgrün und menschenverachtend. Das hat schon mit Joschka Fischer angefangen. Und seine Nachfolger udn Nachfolgerinnen sind keinen Deut besser.

  11. Den ganzen Tag schon wird in den Nachrichten gemeldet, Russland habe „erneut keine Fluchtkorridore für Zivilisten“ in Mariupol, Cherson und anderen Städten eingerichtet.

    https://www.deutschlandfunk.de/newsblog-russland-ukraine-konflikt-100.html

    Ab heute Mittag um 12 Uhr wird jedoch sogar ein Korridor geöffnet , durch den das Gelände von Azovstal ohne Waffen und Munition verlassen werden kann. Die Vertreter der ukrainischen bewaffneten Formationen und der ausländischen Söldner werden über ihr weiteres Schicksal entscheiden müssen – entweder legen sie die Waffen nieder, verlassen den vorgesehenen Korridor und ergeben sich, um ihr Leben zu retten, oder sie werden wohl den „Heldentod“ sterben.

    https://topwar.ru/195164-minoborony-rf-predlozhilo-ostavshimsja-v-zhivyh-boevikam-i-naemnikam-na-azovstali-slozhit-oruzhie-i-vyjti-po-organizovannym-koridoram.html

    1. Wenn ich in dem Beitrag lese, den Thomas schreibt, dass Selenskij den Truppen in Asovstahl verbiete, sich zu ergeben, kann ich deratige Meldungen ehrlich nicht glauben. Denn was für Mariupol gilt, gilt noch viel mehr für andere Gebiete der Ukraine und andere Truppenteile.

    2. Auch wenn ich es begrüssen würde, wenn das Ganze nicht noch mehr Menschenleben kosten würde und die ukrainischen Streitkräfte Vernunft zeigen würden, aber das sind alte Informationen – die tweets sind datiert auf 12./13.04. – es geht dabei um die Kapitulation der UAF Kräfte (ca. 1.500) vom dem Asov-Stahl angrenzenden Iljitch Gelände.

  12. Ich habe eine ernsthafte Frage an die Kommentatoren mit Kenntnissen zur Juristerei oder zum Militärwesen.

    Wenn die Informationen stimmen, wollten sich die auf dem Areal Asovstal eingeschlossenen Menschen den
    Russen ergeben. Dies hat ihnen Kiew angeblich verboten.

    Das russische Ultimatum ist abgelaufen.
    Die russische Armee greift das Areal nun massiv an.

    Wenn nun alle Eingeschlossenen sterben, wer hat das gemäss militärischen Regeln / Gesetzen zu verantworten?
    Gibt es dafür überhaupt gültige Regeln / Gesetze?

    Anders gefragt:
    Wenn sich massiv bewaffnete Mitglieder eines Fussball-Clubs, nachdem sie schwere Verbrechen an einigen Zuschauern begangen haben und einige der Zuschauer noch als Geiseln halten, im Club-Lokal verschanzen, das gestellte Ultimatum zur Aufgabe ungenutzt verstreichen lassen, weil ihnen der Präsident des Fussball-Clubs das Aufgeben verboten hat und nun alle, auch die Geiseln, vom Spezial-Kommando der Polizei getötet werden, wer wird dann angeklagt?

    Die bewaffneten Mitglieder? Das Spezial-Kommando, bzw. dessen Vorgesetzter? Der Präsident des Fussball-Clubs?

    Mit normalem, gesunden Menschen-Verstand wäre die Frage schnell zu beantworten. Da ich jedoch weder juristische noch militärische Kenntnisse habe, fällt die Antwort evtl. anders aus.

    Wer weiss da genau Bescheid?
    🌺

    1. Ich kann die Frage nicht aus juristischer Sicht beantworten, ich habe keine diesbezüglichen Kenntnisse. Aber ich bin erstaunt über die Frage, weil ich eigentlich der Ansicht war, dass es keine juristische Frage ist.

      Gegnerische Kämpfer zu töten, ist das eigentliche Wesen des Krieges. Soweit ich weiß, gilt das nicht als strafbarer Mord. Man kann das abartig finden und tatsächlich finde ich persönlich das auch abartig, aber so ist Krieg nun mal definiert.

      Wenn alle verschanzten ukrainischen Kämpfer sterben und bei der Aktion darüber hinaus auch Zivilisten und einige russische Soldaten sterben, ist meiner Einschätzung nach im juristischen Sinn überhaupt niemand schuld. Das ist einfach Krieg.

      1. Das Entscheidende ist: Selenski kann verbieten, wie er will. Wenn es die Offiziere vor Ort für richtig halten, ergeben sie sich samt ihren Mannschaften. Müssen dann evtl. später vors Kriegsgericht. Aber einem halbwegs tauglichen Offizier ist es das wert. Haben sogar deutsche Offiziere im 2. Weltkrieg so gehandhabt, z.B. General Paulus in Stalingrad, obwohl er kurz zuvor von Hitler zum Generalfeldmarschall ernannt worden war, natürlich mit der Maßgabe, bis zum letzten Deutschen pardon Soldaten zu kämpfen.
        Der Vorgang zeigt aber, was für ein Arschloch Selenski ist (er passt da ganz gut zu Hitler), der von ebensogroßen Arschlöchern im Westen täglich gefeiert wird.

    2. Die Schuldfrage im Krieg ist überhaupt nur eine moralische. Ein Angreifer ist immer moralisch im Unrecht. Der Verteidiger im Recht. Doch keine Kriegspartei darf Verbrechen begehen. Dies sind u.a. Folter, Tötung von Zivilisten, Missachtung der Genfer Konvention bei der Behandlung von Kriegsgefangenen, … Das gilt auch für den Verteidiger. Er darf nicht die Zivilbevölkerung töten oder durch sein Handeln dazu beitragen, dass sie getötet werden, indem er z.B. sich hinter Zivilisten verschanzt. Im vorliegenden Fall ist Russland nun mal moralisch in der Hinterhand, weil die Russen angegriffen haben und der Krieg auf ukrainischem Territorium stattfindet. Es mag sein, dass die Russen für sich beanspruchen, sich zu verteidigen, weil die Ukraine angreifen wollte bzw. die Donbassrepubliken agegriffen hat. Doch dann gilt ja nur die Verteidigung auf dem Gebiet der angegriffenen Republiken, und Mariupol gehört nicht dazu. Das ist ja das Dilemma Russlands.
      Wie erwähnt, es ist eine moralische Betrachtung. Im Kriegsrecht gilt nur, dass die Kriegsparteien soweit es geht, nicht inhumane Mittel einsetzt. Insbesondere Zivilpersonen genießen besonderen Schutz. Ich will es mal so allgemein halten. Das Ganze ist sehr komplex und es gibt diverse Versionen und Zusatzprotokolle.

      1. Militärische Spezialoperation! Noch einmal Krieg sagen und wir landen alle im Gulag. Aber mal ehrlich wie sieht denn die juristische Lage bei einer militärischen Spezialoperation ohne Krieg aus?

        1. Dort ist seit acht Jahren Krieg. Ohne Entnazifizierung kein Ende in Sicht. Deshalb Z. Für Sie noch einmal ganz deutlich: Z ist eine Operation, also ein Feldzug, innerhalb eines bereits bestehenden Krieges.

          1. Geschätzter John Magufuli

            Tun Sie sich und mir einen grossen Gefallen und Antworten Sie bitte nicht mehr auf die gequirlte Scheisse eines Typen wie Analdimir. Das ist Perlen vor die Säue. Es geht nur ums Provozieren und Energie abziehen. Ein Fass ohne Boden. Solche Kreaturen wollen einfach keine Ruhe geben und setzen immer noch einen oben drauf, wie man ja jetzt auch wieder lesen kann. Jede noch so kurz gefasste, informative Entgegnung auf deren verbale Entgleisungen werten diese Figuren als Sieg. Gönnen Sie diesen Provokateuren Ihr lautes Schweigen. Wenn der Reiz zu antworten, zu gross ist, schreiben Sie ihm einen „Leerschlag“. Sie müssen diesen Leerschlag jedoch in Anführungszeichen setzen, sonst spielt der Editor nicht mit.

            Es steht mir natürlich nicht zu, Ihnen einen Ratschlag zu geben, aber ich hoffe immer noch sehr, dass auch die anderen Kommentatoren solches Gesindel einfach ins Leere laufen lassen. Im Vakuum lästert und lebt es sich schlecht.

            Bei dieser Gelegenheit möchte ich mich bei Ihnen mal für die vielen lehrreichen und informativen Beiträge bedanken. Auch, dass Sie den verstorbenen Präsidenten Tansanias mit Ihrem Nick-Namen
            ehren, rechne ich Ihnen hoch an. Danke dafür.

            Liebe Grüsse aus der leider nicht mehr neutralen Schweiz.

            🌺

        2. @anal

          Diese milt. Spezial-Operation darf man auch Anti-Terroreinsatz nennen – oder damit auch Sie das verstehen, ein Polizeieinsatz gegen hochkriminelle Clans….. Und die Polizei darf da alles um die Bevölkerung zu schützen!

    3. Rußland und die Volksrepubliken berufen sich auf Artikel 51 der Charta der Vereinten Nationen:

      „Diese Charta beeinträchtigt im Falle eines bewaffneten Angriffs gegen ein Mitglied der Vereinten Nationen keineswegs das naturgegebene Recht zur individuellen oder kollektiven Selbstverteidigung, bis der Sicherheitsrat die zur Wahrung des Weltfriedens und der internationalen Sicherheit erforderlichen Maßnahmen getroffen hat. Maßnahmen, die ein Mitglied in Ausübung dieses Selbstverteidigungsrechts trifft, sind dem Sicherheitsrat sofort anzuzeigen; sie berühren in keiner Weise dessen auf dieser Charta beruhende Befugnis und Pflicht, jederzeit die Maßnahmen zu treffen, die er zur Wahrung oder Wiederherstellung des Weltfriedens und der internationalen Sicherheit für erforderlich hält.“

      – Charta der Vereinten Nationen, Kapitel VII, Artikel 51

      Unmittelbarer Anlaß war der Angriff von ukrainischer Seite auf die Volksrepubliken, die mit Rußland Abkommen zur kollektiven Selbstverteidigung haben. Für die Höhle in Mariupol gelten die Kriegsregeln. Gegenwehr kann mit militärischen Mitteln bekämpft werden. Ohne Gegenwehr sind ukrainische Soldaten gefangenzunehmen und gemäß Genfer Konvention zu behandeln.

      Die übrigen (Azov-Kämpfer, NATO-Offiziere, Söldner) sind keine Kombattanten gemäß Genfer Konvention und haben den Status bewaffneter Banditen gemäß Kriegsrecht der VR Dontsk bzw. der russischen Armee. Wenn sie sich ergeben oder kampfunfähig sind, sind sie festzunehmen und der Justiz zuzuführen. An die selber dort für gültig erklärten Regeln haben sich Russen und Volksmiliz zu halten.

      Was dritte Seiten wie die EU dazu meinen, ist unerheblich, da die keinerlei Einfluß auf das Geschehen vor Ort haben und keine Instanz, mittels derer sie ihre Vorstellungen durchsetzen könnten. Deswegen gehe ich hier auf deren „Interpretationen“ nicht ein.

      Ein Teil der Nazis dort will Endkampf bis zum letzten Mann, während die Russen die ausländischen Militärs lebend haben wollen als wertvolle Beweismittel, Zeugen und „Quellen“. Es besteht die Gefahr, daß die Nazis die wertvollen Militärs als Geiseln oder menschliche Schutzschilde verwenden, und genau darin liegen die Schwierigkeiten. Wenn das nicht wäre, könnte man die Höhlen als militärisch besiegt ansehen und warten, bis sie irgendwann rauskommen.

      1. Genau das habe ich gerade auch gelesen und ich verstehe es nicht wirklich. Da steht: „In Anbetracht der katastrophalen Situation im Hüttenwerk Asow-Stahl in der Stadt Mariupol und geleitet von rein humanen Prinzipien öffneten die russischen Streitkräfte einen humanitären Korridor für den Rückzug der ukrainischen Soldaten und Nazi-Kämpfer, die am 19. April 2022 um 14:00 Uhr Moskauer Zeit freiwillig die Waffen niedergelegt hatten.“

        Zu diesem Zweck, so der General, sei eine „totale Waffenruhe“ verhängt und alle Gefechte eingestellt worden. Zudem seien die Einheiten der russischen Streitkräfte und DVR-Kräfte entlang des gesamten Perimeters von Asow-Stahl in eine sichere Entfernung zurückgezogen worden.“- heißt für mich: keine Gefangennahme, sondern freies Geleit. Dann stehen die nächste Woche an anderer Stelle wieder an der Front oder verstehe ich das falsch? Zumal Selensky ja mit dem Kriegsgericht gedroht hat bei Aufgabe. Vom „Weg der Schande“ war da die Rede. Vielleicht kann uns jemand aufklären?

      2. Der „humanitäre Korridor“ ist angeboten worden für den Fall, dass es doch Zivilisten – wie von Kiew behauptet – geben sollte!

        Für sich ergebende Soldaten & Asov-Typen gilt eine separate Regelung & ihnen wird versprochen, dass sie mit dem Leben davon kommen & nach Genfer Konvention behandelt werden.

        Stand alles ganz eindeutig im Wortlaut des russ. Verteidigungsministerums!

    4. @Aletheia 1957, 19. April 2022 um 11:32 Uhr

      Aus juristischer Sicht kann ich Dir das nicht beantoworten. Aufgrund jedoch nicht profunder, dennoch nicht profaner Rechtskenntnis folgendes sagen:

      Wären es nur Ukr. Nazis in dem Bunker würde es nicht interessieren und auch nicht 24/7 nur (West) Bullshit über Mariupol erzählt. Gerüchtehalber sind da eben nicht nur die „ASOW’s“, sonden die Nr. 2 nach dem SACEUR (Supreme Allied Commander Europe) der Nato eingeschlossen wie auch weitere, die da nichts zu suchen haben. Aus der Sicht Russlands schon mal gar nicht.

      Sollte das Gerücht stimmen und 3* Genereal Roger S. Cloutier getötet (ev. sogar für uns, die Menschheit besser) oder in Kriegsgefangenschaft geraten, wäre das aufgrund der Gesetzeslage aber ein „Kriegsgrund“!!! für die USA.

      In den USA gibt es, es wurde als „Let’s invade the Netherlands Act“ belächelt, ein Gesetz das Amerikanische Staatsbürger und Militärs vor einer Anklage vor dem ICC (Int. Kriegsverbrechertribunal) schützt.

      Der Rechtschutz der Kriegsverbrecher geht derart weit, dass Angeklagte und in NL – Gefangene von den USA befreit werden (dürfen) und dazu sog. „any means“ (alles) angewendet werden darf.

      Ich beziehe mich hier auf diesen „lets invade NL act“ und vermute, dass die USA noch ganze andere Gesetze haben um endlich, endlich die Welt ins Elend zu stürzen. Für St. Wolodymyr, Freiheit & Demokratie.

      Die Frage kann ich Dir nicht beantworten, aber min. einen weiteren Mosaikstein für das sog. „big picture“ liefern.

  13. „Die Ukraine ist der angelsächsische Kampfplatz um den russischen Kulturkeim. Die Ukraine ist nicht mehr und nicht weniger als der aktuelle Schauplatz des seit 1914 anhaltenden Kampfes gegen Mitteleuropa“
    – Rudolf Steiner, Notitzbucheintragung 1918

  14. AN DAS SELBSTMORD KOMMANDO IN BERLIN

    Deutsche Arbeitgeber und Gewerkschaften warnen vor fatalen Folgen von Gas-Importstop aus Russland

    In einer gemeinsamen Erklärung sprechen sich Arbeitgeberverband und DGB gegen ein Gas-Embargo gegen Russland aus.

    Darin heben sie auch mögliche Folgen hervor: „Produktionsausfälle, Produktionsstillstand, eine weitere Deindustrialisierung und nachhaltige Arbeitsplatzverluste“.

    1. Mir war vom ersten Augenblick an klar, dass sich diese so genannten Sanktionen gegen uns richten. Möglicherweise beschädigen sie AUCH (!) die russische Wirtschaft, aber das ist komplizierter und schwieriger zu beurteilen. Dass sie die deutsche bzw. westeuropäische Wirtschaft total verwüsten, ist hingegen offensichtlich. Und ich bin sicher, das ist kein „Kollateralschaden“, sondern Absicht! Sie stellen die Aggressionen gegen uns aber immer als Kollateralschaden hin.

      Beispiel: „Wir müssen das böse Virus bekämpfen, dass die Wirtschaft darunter leidet, ist leider unvermeidlich. “ Nein! Sie wollen die mittelständische Wirtschaft zugunsten globaler Konzerne vernichten, und das Virus dient nur als Erklärung.“ Genauso ist es mit den Sanktionen gegen Russland. „Wir wollen Putin dazu zwingen, den Krieg zu beenden.“ Nein! Nichts liegt diesen Satanisten ferner, als den Krieg beenden zu wollen. Sie wollen unsere Wirtschaft vernichten und uns in die Verarmung bringen. Wie gesagt, möglicherweise wollen sie die russische Wirtschaft ebenfalls schädigen, aber das Hauptziel ist das nicht.

      Wenn es ein Gasembargo gibt, dann haben – platt gesagt – wir keine Energie mehr und die Russen kein ausländisches Geld mehr. Das mag in Russland Probleme beim Import von Luxusgütern geben, aber solange Gas da ist, ist die Grundversorgung gesichert. Bei uns hingegen führt Energiemangel zu Verwüstungen bis hin zu Nahrungsmittelknappheit. Durch nichts kann man eine moderne Wirtschaft mehr schädigen als durch Energiemangel. Geldmangel ist hingegen ein künstliches Problem, denn an dem Spruch, dass man Geld nicht essen kann, ist schon was dran. Erdgas kann man zwar auch nicht essen, aber meines Wissens dient es als Grundstoff für Düngemittel und darüber hinaus kann man in kühlen Gefilden ohne Heizung nicht allzu viele Pflanzen anbauen.

  15. Auf den Punkt gebracht:

    „…
    Roskosmos-Chef Dmitri Rogosin kommentierte die Erklärung von US-Vizepräsidentin Kamala Harris über die Aussetzung der Tests von Anti-Satellitenwaffen.


    Harris sagte auf dem Luftwaffenstützpunkt Vandenberg in Kalifornien: „Die USA verpflichten sich, keine Anti-Satellitenwaffen zu testen, und ermutigen andere Länder, sich ihnen anzuschließen“. Sie kündigte ein Moratorium für Anti-Satellitenwaffentests an, weil „diese Tests gefährlich sind“. Auf diese Weise wolle die US-Regierung neue Regeln aufstellen und Standards für die Arbeit im Weltraum setzen, sagte sie.


    „Ich übersetze ins Russische, was sie sagte: Die Vereinigten Staaten haben eine Reihe von Tests von Anti-Satellitenwaffen abgeschlossen und sie in den Dienst der US-Raumfahrtstreitkräfte gestellt“, schrieb Rogosin in seinem Telegramm-Kanal.
    …“

  16. Wie lange machen das denn noch die ukrainischen Soldaten mit?
    Ihnen dürfte doch längst klar geworden sein, dass sie hier nicht für ihr Land sondern ausschließlich für die Interessen der USA verheizt werden.

  17. Die Ruhe vor dem Sturm,

    Leute zieht euch warm an, denn ich bin mir sicher, dass wenn es nicht gelingt die Ukraine zu befrieden und danach sieht es momentan noch nicht aus, wir mit mannigfaltigen Problemen zu kämpfen haben werden. Die Deutschen (wir), also ich leben noch in dem Land haben nun ca. 3% verstanden.. ich verlinke ungern aus dem Spiegel, da ich ja lesen kann, wo ich mich hier befinde. Aber es ist schon interessant. Das mal zu lesen.

    Link: https://www.spiegel.de/wirtschaft/e-on-chef-kuendigt-hoehere-strompreise-an-a-bad06452-8e0c-4d91-aaf8-c4217d9e243a

    Da spricht ein E-on Chef Wahrheiten aus. Oh wow, ich war baff, dass da zu lesen und noch mehr wundere ich mich, dass er noch in Amt und Würden ist. Eigentlich hätte man Ihm ja wegen dieser Aussage alleine schon „Russlandnähe“ akkreditieren und Ihm sofort zum Rücktritt auffordern müssen. Ist bis jetzt noch nicht geschehen, aber ich bin mir sicher, dass kommt noch um die Ecke.
    Es ist ja momentan in der Politik ganz opportun geworden, seine politischen Gegner, oder auch Parteikollegen mit dieser Aussage aus dem Amt drängen zu wollen, denn am Futternapf vergisst dann jeder alle Tischmanieren und diejenigen, die es dennoch tun, befinden sich nicht in entscheidungsrelevanten Posititonen.
    Dasselbe passiert ja schon mit mannigfaltigen anderen Personen, siehe:

    – Frau Lipp mutiert von der Ex-Grünen zur russischen Propagandawaffe
    – Frau Schwesig wird nun der Rücktritt nahegelegt nach Nähe zu Russland
    – Selbst Frau Dr. Merkel gerät in den Sog, da Sie anscheinend NS-2 zugelassen habe.

    Das neue Unwort heißt wohl „Russlandnähe“… Oh Gott, wie tief sind wir gefallen, dass wir ein ganzes Volk unter Generalverdacht stellen, damit auch ja keiner vermutet, dass wir vielleicht doch nicht so überzeugt von der ganzen Sache sind.
    Wie lässt es sich anders erklären, dass Scholz nicht alle Möglickeiten ausschöpft, um sog. Solidarität zu „beweisen“. Ich denke der Mann hat zumindest einen gewissen Grundrealitätssinn sich behalten. Jetzt wird auch schon gegen Ihn geschossen à la:“Der Man ist schwach… ergo Führungsunfähig“. Beweist er nicht gerade durch seine Weigerung in manchen Dingen Weitsicht, wo Grüne und die FDP nur noch draufschlagen wollen. Der CDU als Opposititon könnte man das ja noch als opportunistische Aufmuckerei verzeihen. Aber den Grünen??? Die Anti-Atom, Anti-Alles Partei?
    Ich schätze mal, dass der Hofreitende gar nicht genug Taschentücher hatte, um sein bestes Stück zu entlehren. Hatte er ja damals keine Chance mehr auf ein sicher geglaubtes Amt gehabt.

    Auf jeden Fall bin ich der Überzeugung, dass die USA billigend in Kauf nehmen die EU wirtschaftlich vollständig zu opfern, um dann als „Freunde in der Not“ einen ganzen Kontinent an der langen Leine und noch sklavischer, als jetzt schon, zu führen, oder Sie suchen die Konfrontation mit Russland direkt und möchten zunächst, dass das Land sich an der Ukraine abkämpft, um dann einen in gewisser Weise gewächten Gegner zu bekommen. Geopolitisch könnte das bedeutetn, dass man nun versucht die Weltordnung so umzufunktionieren, dass es zum Schluss nur noch China als Hauptendgegner gibt, für welches es gilt jetzt schon die Weichen zu stellen. Wenn man alle menschlichen Narrative weglässt wäre das im Grundegenommen ein „Survival of the fittest“-Ding.

    Ich bin mir sicher, dass Russland seine Hausaufgaben gemacht hat und die Abhängigkeit der EU nicht ausnutzt. Es gilt, den Erpresser zu schädigen und nicht die Erpressten. Die EU-Staaten sind für mich seit Jahrzehnten nur noch Erfüllungsgehilfen (Von Russland also zutreffen als die „Satelliten der USA“ bezeichnet). Die Politiker darin werden mit allen Tricks der Demokratie vorher schon ausgewählt und wie Selensky auch in Schlüsselpositionen verankert. Alles weitere sind Puppenspielertricks!

    Ab September wird es ein zweites Erwachen geben, wenn der Herbst sich in den Winter ergiesst! Viele Leute denken nicht langfristig. Mc Donalds und co. haben es Ihnen abtrainiert. Sie sind nur noch Zombies des Mainstream Lifestyles. Big Brother, DSDS, Das Dschungelcamp, Der Bachelor. All diese SCHROTTSCHEI?E! Es ist zu verzweifeln… aber genau diese Leute werden vermutlich meine Rettung sein, denn wenn die nichts mehr zu fressen bekommen, dann gehen die auf die Barrikaden und dann ist hier Land unter! Die Deutschen sind leider zu leidensfähig, warscheinlich durch Ihre permanente Opferrolle stigmatisiert und Ihres Stolzes amputiert sind Sie nicht mehr in der Lage sinnvoll Stärke zu zeigen. Deutschland will immer fein raus sein, gibt Verantwortlichkeiten bequem ab und sucht sich politische Eckpfeiler, an denen das Volk sich abnutzen kann, wenn die Zeit gekommen ist. Siehe die lange Ära Kohl und oder von Frau Dr. Merkel. Ich möchte beide Personen nicht schlechtreden, denn Sie haben hier und da Sinnvolles für Deutschland ergekämpft. Aber kurz vor dem Fall und oder danach wurden die Personen in einer Art und Weise durch den Dreck gezogen, dass es nicht mehr feierlich war. Wer so lange an der Macht war und für Deutschland Verantwortung getragen hat, dem sollte eine solche Behandlung erspart werden!
    Die Deutschen können am besten nachtreten, wenn es einem schon schlecht geht. Das läuft in anderen Ländern ganz anders ab und ich war bereits in vielen davon.

    Wie auch immer das Muster ist eigentlich schon klar und der russische Präsident hat es bereits mehr als einmal gesagt:

    1. Die Energiepreise werden in noch nie dagewesene Höhen klettern. Egal om LNG-Terminals, oder nicht (S. Artikel)

    Effekt: Die sozial armen und schwachen der EU werden darunter zu leiden haben. Firmenpleiten werden an der Tagesordnung stehen (es wurde ja nicht umsonst die Privatinsolvenz von 6 auf 3 Jahren verkürtzt). Dadurch wird es in mehreren Gebieten der EU zu Rezessionen kommen mit allen Folgen.

    2. Der Zusammenhalt der EU wird stark gefährdet werden und sehr warscheinlich an einer eigenen Uneinigkeit zerbrechen. Wenn das geschieht ist der Eupo (so wie wir Ihn kennen) Geschichte und durch die Kleinstaaterei wird kein EU-Land mehr in der Lage sein genug Gewicht auf die Landkarte zu hieven, um sich selbst aus dem Dreck zu ziehen. Zum Schluss wird jeder jeden beschuldigen und die EU fällt als global Player auf den Popo. Fragt sich dann nur, was China mit seiner Seidenstrassenroute macht… aber das ist ein anderes Thema. Vielleicht auch auf dem Analbereich der US-Thinktanks geboren…
    Wenn wir wirklich von Ausserirdischen beobachtet werden, dann werden die sich über unsere Dämlichkeit totlachen! Ich finde Weltraumtourismus toll. Es müssten viel mehr Menschen nach oben, um zu sehen wie winzig klein und unbedeutend die Welt ist! Und die ist rund..bedeutet egal wer hier Krieg denkt und oder Großmachtstechnisch erweitert und ausdent, der arbeitet indirekt auch an der Abschaffung seiner eigenen Existenz.

    Röpers Buch „Seht Ihr was Ihr angerichtet habt“ war und ist nie aktueller gewesen als jetzt! Wenn der Krieg wirklich länger dauert ist doch klar was passiert. Die EU wird aufgerieben durch die wirtschaftlichen Einschränkungen. Russland hat strategische Kooperationen mit China, Indien und anderen nennenswerten Ländern geschlossen. Die brauchen uns nicht und der sog. Westen wird sich dann einen Schuldigen suchen um sich aus der Krise zurückzuziehen, bevor das eigene Volk einen Aufstand probt. Warscheinlich ist dann auch wieder Deutschland schuld, weil… weil die linke Tür des Atombunkers unter „Asov-Stahl“ damals beim Bau nicht den TÜV-Kriterien entsprochen hat und dadurch Wasser eindringen konnte… ups, habe ich Wasser gesagt?
    Irgendwo auf der Welt ist das doch wirklich mal der Fall gewesen. Da ist irgendwo in Brasilien ein Damm gebrochen und der TÜV-Süd war schuld. Entao ta bom!

    Etwas hat der Konflikt übrigens schon bewirkt: Ich habe jetzt angefangen Russisch zu lernen! Das macht wirklich Spaß auch bei einem ältern Kaliber. Ich habe das nicht auf dem Schirm gehabt. Aber sobald es möglich sein wird, werde ich eine Russlandreise machen. Ich werde sicherlich Eindrücke sammeln und möglichst viele Personen kennenlernen wollen. Die Frage dann wird sein, wollen die noch Freundschaften mit Deutschen schliessen? Ich hoffe das Volk veralgemeinert nicht so sehr, wie wir das momentan tun.

    Bis zum nächsten „kurzen“ Kommentar.

    Gruß

    Junius

    PS: Habt Ihr mal geschaut, nach den Autokennzeichen des Autokorsos von Berlin im letzten Kommentar von mir?

    1. „Ich bin mir sicher, dass Russland seine Hausaufgaben gemacht hat und die Abhängigkeit der EU nicht ausnutzt. “ – Mal überlegt, dass Russland schon seit Jahren die Abhängigkeit der EU erstmal herbeigeführt hat und nun ausnutzt? Jahrelange Beschwichtigungen sind nun zu Lügen mutiert. Und selbst die Übernahme von Raffinerien oder Speichern in Europa wurden vor Jahren schon mit dem Ziel der Abhängigkeit der EU vorgenommen. Zum Glück wacht nun Europa auf und es wird Russland zeigen, dass es auch anders geht.

  18. Früher mussten somalische Piraten die Schiffe entern und entführen. In Zukunft brauchen sie nur noch Löcher in die Gastanker schießen, die Munition hat der Westen schon an die Ukraine geliefert. Ein explodierter Tanker wird die Versicherungsprämien verzehnfachen!

  19. Laut des russischen Verteidigungsministers Sergei Schoigu soll die militärische Sonderoperation in der Ukraine wohl fortgesetzt werden, bis deren Ziele erreicht seien. Die Hauptaufgaben der ersten Phase dieser Sonderoperation seien bereits abgeschlossen.
    Worum ging es wohl bei dieser „ersten Phase”?
    War es die Verhinderung einer NATO-Mitgliedschaft der Ukraine?

    1. All das wird Russland nie beantworten, da dann ja abgerechnet werden könnte… Putin wird immer im Ungefähren bleiben, da er ja sein Ansehen verlieren würde… Deshalb ja auch schon das Geeier mit dem untergegangenen Kriegskutter. Angeblich selbstentzündete Munition und dann im Sturm gesunken, aber alle gerettet. Und nun? Kein Sturm gewesen und etliche Eltern vermissen ihre Söhne… Putin hat schon seit Jahren alles und jeden belogen – wieso soll man ihm nun glauben? Das wäre ja mal so was von töricht!

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