Westliche Politiker

Es geht noch peinlicher als Baerbock: Die britische Außenministerin blamiert sich in Moskau

Der Besuch der britischen Außenministerin bei ihrem russischen Amtskollegen Lawrow ist zu einer wohl nie dagewesenen Peinlichkeit geworden.

Es ist schwer vorstellbar, aber die britische Außenministerin Truss ist noch inkompetenter als Annalena Baerbock, die derzeitige Platzhalterin im deutschen Auswärtigen Amt. Baerbock hat bei ihrem Moskau-Besuch zwar nichts erreicht, weder für die NATO, noch für den Frieden, aber sie konnte ihre Antworten immerhin unfallfrei vom Zettel ablesen und das Treffen hinter verschlossenen Türen war wohl nicht vollkommen peinlich.

Anders bei der britischen Außenministerin Liz Truss. Die hat sich gerade erst mit einer Rede blamiert, in der sie mongolische Invasion Russlands im Mittelalter zu zwei Invasionen in der Ukraine gemacht hat und auch ansonsten ist von ihr noch nichts Intelligentes gekommen. Nun hat sie sich in Moskau richtig blamiert, als sie der Meinung war, die russischen Gebiete Rostow und Woronesch würden zur Ukraine gehören.

Wie soll Lawrow Verhandlungen mit einer Frau führen, die Russland einen Truppenaufmarsch an der ukrainischem Grenze vorwirft, aber nicht einmal weiß, welche Gebiete an dieser Grenze liegen?

Normalerweise gibt es große Unterschiede zwischen dem Ton und den Aussagen hinter verschlossenen Türen und vor der Presse, aber dieses Mal scheint Truss einfach nur die Parolen des Westens wiederholt zu haben, die man in Russland ohnehin aus den westlichen Medien kennt. Sie wirft Russland einen Aufmarsch an der Grenze vor und weiß nicht einmal, wo die Grenze liegt…

Der russische Außenminister, ein Berufsdiplomat mit vielen Jahrzehnten Erfahrung, sagte dazu, dass man das Treffen auch live im Fernsehen hätte zeigen können, weil einfach rein gar nichts gesagt wurde, was über die üblichen Parolen hinausgeht. So ein Treffen, sagte er, habe er noch nie erlebt.

Hier übersetze ich den Bericht aus den Abendnachrichten des russischen Fernsehens über das Treffen der beiden Außenminister.

Beginn der Übersetzung:

Das Dritte Reich, eine Pelzmütze und das souveräne Rostow: Die seltsamen Gespräche zwischen Lawrow und Truss

Das russische Außenministerium hat heute die britische Außenministerin Liz Truss empfangen. Es war kein einfaches Treffen. Der russische Außenminister Sergej Lawrow beschrieb die Gespräche lapidar als „ein Gespräch zwischen einem Stummen und einem Tauben.“ Hinter verschlossenen Türen gab es einige kuriose Momente. Der Zeitung „Kommersant“ zufolge verkündete Liz Truss, als es um die Stationierung russischer Truppen auf dem Gebiet der Oblaste Rostow und Woronesch ging, plötzlich, dass London diese Regionen unseres Landes niemals als souveräne russische Territorien anerkennen werde. Für Truss war es viel wichtiger, auf dem Roten Platz zu posieren, als sich zu Inhalten zu äußern. Ein Bericht über den Besuch der britischen Außenministerin.

Mit einer Pelzmütze à la Russe legte die Chefin des Foreign Office Blumen am Grab des Unbekannten Soldaten nieder. Am Tag zuvor war Elizabeth Truss im gleichen Look über den Roten Platz geschlendert. Vor dem Treffen im Außenministerium besuchte die britische Ministerin auch die Staatliche Universität Moskau. Elizabeth Truss, Tochter eines Professors für Fundamentalmathematik, erhielt von Victor Sadovnitschy ein Buch über funktionale Analyse in englischer Sprache. Mit den Worten über Zusammenarbeit im Bereich der Wissenschaft endeten die diplomatische Fähigkeiten Großbritanniens.

Sergej Lawrow bezeichnete das Treffen mit seiner Kollegin als beispiellos, denn die Beziehungen zwischen den beiden Ländern seien auf dem Tiefpunkt, und es sei an der Zeit, sie zu verbessern.

„Ich habe den Text der Rede von Boris Johnson im Unterhaus gesehen, in der er sich für eine Verbesserung der Beziehungen aussprach, und dann gab sein Büro bekannt, dass Sie und der Verteidigungsminister nach Russland reisen würden, um die Beziehungen zu verbessern. Wenn das tatsächlich die Aufgabe unserer britischen Kollegen ist, werden wir natürlich genauso antworten“, sagte Lawrow zu Beginn des Treffens.

Als Sergej Lawrow seiner Kollegin das Wort übergab, hörte er ohne Dolmetscher zu, aber er hörte nichts Neues. Elisabeth Truss gab lediglich die These der Invasion in der Ukraine wieder, die westliche Politiker seit Oktober wiederholen. Und dann ging sie zu Drohungen über.

„Ein Krieg in der Ukraine wäre eine Katastrophe für das russische und ukrainische Volk und für die europäische Sicherheit. Die NATO hat deutlich gemacht, dass ein Krieg Folgen haben und große Verluste verursachen wird“, sagte Truss.

Wie die Gespräche verliefen, konnten die Journalisten auf der anschließenden Pressekonferenz wegen der Anti-Covid-Maßnahmen nur über eine Videoverbindung erfragen. Wie sich herausstellte, hätte dass Treffen der Außenminister öffentlich übertragen werden können, weil nur die üblichen Parolen geäußert wurden. Allerdings gab es eine Episode, von der zwei Quellen der Zeitung „Kommersant“ berichtet haben, und die, wenn sie öffentlich passiert wäre, vielleicht mehr Wirkung gehabt hätte als Truss‘ Worte über die Mongolen und Tataren in der Ukraine. Als Truss über den Abzug unserer Streitkräfte von der Grenze sprach und Lawrow kategorisch erklärte, dass sich die russischen Truppen frei auf dem russischen Staatsgebiet bewegen könnten geschah es.

„Danach wandte er sich selbst mit dieser Frage seine britischen Kollegin: Sie erkennen doch die Souveränität Russlands über die Regionen Rostow und Woronesch an, oder?“

Nach einer kurzen Pause erklärte die britische Außenministerin Liz Truss, dass ihr Land die Souveränität Russlands über diese Regionen niemals anerkennen werde. Deborah Bonnert, die britische Botschafterin in Russland, musste sich einmischen und erklärte Truss behutsam, dass es sich tatsächlich um russische Regionen handelt.

Die britischen Reporter fragten erneut, ob Russland Beweise dafür habe, dass es nicht zu einem Angriff auf die Ukraine kommen werde. Lawrow merkte an, dass Russland gedroht wird und nicht umgekehrt. Insgesamt glich das Treffen einem Gespräch zwischen einem Stummen und einem Tauben, resümierte Lawrow.

„Das ist ungefähr so, als würde Russland darauf warten, dass der Boden gefriert und zu einem Stein wird, damit Panzer in aller Ruhe in ukrainisches Gebiet einfahren können. Das scheint mir die Einstellung zu sein, die unsere britischen Kollegen heute hatten, von der die zahlreichen Fakten, die wir heute angeführt haben, abgeprallt sind“, erklärte Lawrow.

Unsere britischen Partner haben auch nicht die Bedenken Russlands bezüglich des Minsker Abkommens gehört, an das sich Kiew nicht nur nicht hält, sondern das es demonstrativ aufkündigen will, wohl wissend, dass es keine Konsequenzen zu befürchten hat.

„Das ist genau die Schule von Goebbels, das übertrifft vielleicht sogar die Kunst des Chefpropagandisten des Dritten Reiches, denn offen eine Lüge auszusprechen, das zu bestreiten, was vom UN-Sicherheitsrat angenommen und schwarz auf weiß geschrieben wurde, und sich dabei überhaupt keine Gedanken darüber zu machen, was London, Paris, Berlin oder Washington dazu sagen werden, ist eine komfortable Position für Demagogen“, sagte der russische Außenminister.

Über das die Minsker Abkommen zeigte Truss den gleichen Informationsstand wie bei den baltischen Staaten, die angeblich am Schwarzen Meer liegen. Sie sagte, Russland solle das Waffenstillstandsabkommen umsetzen. Und das, obwohl Russland keine Konfliktpartei ist. Die Diplomatin blieb auch die Antwort auf die Frage schuldig, warum die tschetschenischen Separatisten, die Terroranschläge verübt haben, von Großbritannien unterstützt wurden, die Donbass-Rebellen hingegen nicht. Sie beschränkte sich darauf, zu sagen, dass Krieg immer schädlich sei und dass die Ukraine geschützt werden müsse. Auf die Frage Lawrows nach dem Verbleib der Skripals gab es keine Antwort. Truss weigerte sich auch, dem Leak in ihrem Außenministerium zu widersprechen, wonach London ein ganzes Programm zur „Untergrabung des russischen Einflusses“ unterhält. Darin wurde unter anderem die Finanzierung russischer Medien und NGOs durch britische diplomatische Vertretungen sowie durch die Foundations von BBC und Reuters aufgedeckt. (Anm. d. Übers.: Die Details dazu finden Sie hier. Bisher hätte man das für russische Propaganda halten können, aber Großbritannien widerspricht den Enthüllungen aus Russland nicht, bestätigt sie also indirekt)

„Unsere Botschaft in Moskau versucht jetzt, die Beziehungen in Bereichen wie Wissenschaft, Mathematik und Kultur zu stärken, aber die Stärkung dieser Beziehungen wird von der Verbesserung der allgemeinen Beziehungen zwischen Russland und Großbritannien abhängen“, sagte Truss.

Nachdem das Wort „Deeskalation“ erneut gefallen war, skizzierte Sergej Lawrow ein mögliches Szenario für die nächsten Tage. Wenn die russisch-weißrussischen Manöver beendet sind und unser Militär wie geplant nach Hause zurückkehrt, wird der Westen verkünden, dass es den wirklich demokratischen Ländern gelungen ist, einen Krieg zu verhindern. Der russische Minister bezeichnete diesen Hype als „Luftnummer“.

Das einzige Mal, dass die Stummen und die Tauben einander verstehen konnten, war, als sie über den Iran sprachen. Russland und Großbritannien waren Länder, die 2015 die Unterzeichnung des Gemeinsamen Umfassenden Aktionsplans zum iranischen Atomprogramm ermöglichten. Im Jahr 2018 sind die USA aus dem Abkommen ausgetreten. Moskau und London sind sich jedoch einig, dass das Atomabkommen in naher Zukunft wieder in Kraft gesetzt werden kann.

Ende der Übersetzung

Bleibt nocb hinzuzufügen, dass auch Maria Sacharowa, die Sprecherin des russischen Außenministeriums, sich noch zu dem Treffen geäußert hat. Auch darüber hat das russische Fernsehen berichtet, ich übersetze jedoch nicht den ganzen Artikel, sondern den Teil, um den es hier geht.

Beginn der Übersetzung:

Twitter habe eine ganze Generation von Politikern mit einem Clip-Denken geformt, sagte die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, als sie den Besuch der britischen Außenministerin Liz Truss kommentierte. Die neuen Politiker sind es gewohnt, sich in 140-Zeichen-Tweets zu äußern, und glauben, dass die gesamte Situation rund um die Ukraine in zwei oder drei Tweets, wenn nicht sogar nur in einem, erfasst werden kann. Deshalb sind die Tataren-Mongolen bei Truss mit so verrückter Leichtigkeit die mittelalterliche Ukraine eingefallen, Rostow und Woronesch haben Russland verlassen und das Baltikum liegt am Schwarzen Meer.

Gleichzeitig betonte die Diplomatin, dass der Besuch von Truss bilateraler Natur war, nur wurde die bilaterale Agenda nicht beachtet.

Ende der Übersetzung

Werbung

Autor: Anti-Spiegel

Thomas Röper, geboren 1971, hat als Experte für Osteuropa in Finanzdienstleistungsunternehmen in Osteuropa und Russland Vorstands- und Aufsichtsratspositionen bekleidet. Heute lebt er in seiner Wahlheimat St. Petersburg. Er lebt über 15 Jahre in Russland und spricht fließend Russisch. Die Schwerpunkte seiner medienkritischen Arbeit sind das (mediale) Russlandbild in Deutschland, Kritik an der Berichterstattung westlicher Medien im Allgemeinen und die Themen (Geo-)Politik und Wirtschaft.

63 Antworten

  1. Scheint die Schwester von Annalena Baerbock zu sein. Baerbock keine Deutsche im Sinne des RuStAG1913 Ich vermute nach dem Namen das ihre Familie aus dem Angelsächsischen Königreich stammt. Könnte doch sein das beide aus dem selben Stall stammen. So viel Dummheit findet sich selten auf einem Haufen. Wir können froh sein, das die davon betroffen sind und nicht wir.

    1. Da beginnt die englische Übersetzung von „Mißtrauen“ (in englisch mistrust) eine ganz neue Bedeutung zu bekommen. Miss Truss (-ed) erobert sich gerade ihren Platz in der Geschichte als „sehr misstrauenswürdig“. Sprache kann so entlarvend sein.

    2. Schon mal überlegt, dass das keine „Dummheit“ ist, sondern lediglich den Anschein von Dummheit erweckt?
      Ist doch sehr wahrscheinlich, dass die Damen:innen lediglich ihren auswendig gelernten Text wiedergeben, damit dieser in die Abendnachrichten der westlichen Länder auch in das Narrativ passt. Wenn diese dann nicht über die Widersprüche und Fehler berichten, fällt es niemandem auf und der un-/desinformierte Nachrichtenglotzer:innen bekommt ein Gefühl, dass Russland „wieder“ der Böse sei.
      Einfach mal so denken, wie Thommy es tut – frei nach dem Motto:innen = „abhängig beschäftigt“.
      Das sind alles nur Marionetten, die Ihre Rolle:innen spielen…

  2. Für solche Menschen sterben Menschen … aber wer würde für solche Menschen sein Leben geben? Als Soldat würde ich mir jetzt eine zivile Alternative suchen oder hätte long Covid bzw. einen Burnout.

  3. ich sehe das als selten dämliche art von humor wenn die typen die im hintergrund die tatsächlichen fäden ziehen haufenweise solche völlig bildungsfernen idioten in einstmals respektierliche ämter schieben. der nächste krieg wird vermutlich ausgelöst durch irgendetwas wie bildungsferne, unfähigkeit zum ablesen einfacher sätze von einer vorlage oder etwas in der art . . .
    legastheniker bilden mit gewöhnlichen idioten eine einheitsfront gegen die zivilisation!

  4. Bonhoeffers Theorie der Dummheit:
    Von der Dummheit
    Dummheit ist ein gefährlicherer Feind des Guten als Bosheit. Gegen das Böse läßt sich protestieren, es läßt sich bloßstellen, es läßt sich notfalls mit Gewalt verhindern, das Böse trägt immer den Keim der Selbstzersetzung in sich, indem es mindestens ein Unbehagen im Menschen zurückläßt. Gegen die Dummheit sind wir wehrlos. Weder mit Protesten noch durch Gewalt läßt sich hier etwas ausrichten; Gründe verfangen nicht; Tatsachen, die dem eigenen Vorurteil widersprechen, brauchen einfach nicht geglaubt zu werden – in solchen Fällen wird der Dumme sogar kritisch -, und wenn sie unausweichlich sind, können sie einfach als nichtssagende Einzelfälle beiseitegeschoben werden. Dabei ist der Dumme im Unterschied zum Bösen restlos mit sich selbst zufrieden; ja, er wird sogar gefährlich, indem er leicht gereizt zum Angriff übergeht Daher ist dem Dummen gegenüber mehr Vorsicht geboten als gegenüber dem Bösen. Niemals werden wir mehr versuchen, den Dummen durch Gründe zu überzeugen; es ist sinnlos und gefährlich.

    1. „Der Einfältige aber ist ohne Arg gegen sich selbst; er dünkt sich gewaltig gescheit, und daher die beneidenswerte Genügsamkeit, mit der sich Beschränkte in ihrer eigenen Geistesarmut zur Ruhe setzen. Wie jene Insekten, die man auf keine Weise aus ihren Löchern ausräuchern kann, läßt sich der Dumme nicht aus seiner Dummheit werfen; unmöglich, ihn ein Weilchen ohne Scheuklappen umherzuführen und ihn zu zwingen, daß er sein dumpfes Weltbild mit anderen feineren Arten des Sehens zusammenhält. Dummheit ist lebenslänglich und hoffnungslos. Darum meinte Anatole France, sie sei verhängnisvoller als Bosheit; denn Bosheit setzt manchmal aus, Dummheit nie.“
      (José Ortega y Gasset)

    2. Danke für das Zitat. Kannte ich bisher noch nicht. Ausser im wirklichen Leben.

      Jetzt werden mir im Nachhinein so manche Gespräche in letzter Zeit klar. Die Gespräche bei denen man am Ende nur noch kopfschüttelnd dastand und sich fragte „das kann doch wohl nicht wahr sein“. Soviel Uneinsichtigkeit, auch nackten Zahlen gegenüber, kann doch nicht sein. Von Freunden, Bekannten, Familienangehörigen. Teilweise studierte Leute, von denen man dachte man kennt sie. Teilweise schon Jahrzehnte.

      Dummheit ist die Lösung des Rätsels.

      Allerdings oftmals selektive Dummheit. Denn, dass ein Ingenieur prinzipiell dumm ist, kann ja wohl nicht sein.

      1. Was sagt der russische Volksmund:
        Was ist schlimmer als ein Dummkopf?
        Ein Dummkopf mit Initiative!

        Auch nicht schlecht:
        Если вам кажется, что все так плохо, что дальше некуда и хуже быть не может, – не отчаивайтесь! Еще хуже быть может и будет!
        Wenn es Ihnen so vorkommt, als wäre alles so schlimm, dass es nicht noch schlimmer werden kann, verzweifeln Sie nicht! Es könnte noch schlimmer sein!

  5. Da sitzen sie die Mächtigen auf ihren Barockstühlen und halten peinlich Etikette. Und am Ende sind wir es die unsere Nachbarn ja unsere eigenen Kinder (die im anderen Land leben) töten gehen – weil Krieg ist. Unser Krieg ist.
    Der englische wie amerikanische Geheimdienst erwarten einen Angriff in den nächsten 3 Tagen (dlf).

  6. Solowjow hat es auf den Punkt gebracht:

    „…
    ‚Frage. Warum ist diese Dame aus dem Vereinigten Königreich überhaupt hierher gekommen? Um mit einem Hut herumzulaufen?“ – witzelte der Fernsehmoderator Wladimir Solowjow in seinem Telegram-Kanal. – ‚Sie kann und will nicht eine einzige Frage beantworten. Sie wiederholt auf jede Frage eine Reihe von Propagandafloskeln. Sie hat die Minsker Vereinbarungen nie gelesen. Sie möchte nicht über die Vergangenheit sprechen. Sie verhält sich im klassischen britischen Kolonialstil. Ein Londoner Beamter ist in die Kolonie gekommen, um die unterworfenen Eingeborenen zu belehren.‘
    …“
    [ _____://vz.ru/politics/2022/2/10/1142990.html ]

    („сыронизировать“ habe ich mal händig mit „witzeln“ übersetzt. Ob das paßt, ist fraglich. Das Verb hat wohl irgendwas mit „сыр“ – „Käse“ zu tun)

      1. Nu ja so einfach is das wohl nich:
        Das kann man wohl auch mit „ironisieren“ (ru- „поиронизировать“) oder „scherzen“ übersetzten, aber das war mir zu geschwollen.
        Hier hat man einige Synonyme auf geführt:
        _____://lopatin.academic.ru/142313/%D1%81%D1%8B%D1%80%D0%BE%D0%BD%D0%B8%D0%B7%D0%B8%D1%80%D0%BE%D0%B2%D0%B0%D1%82%D1%8C
        und ich meine, irgendwo gelesen zu haben, daß das Wort tatsächlich auf „Käse“ zurück geht – im Deutschen kennen wir ja auch „Käse reden“ oder „käsen“.

  7. Ich hätte mir noch vor zwei Jahren nicht vorstellen können, dass ich selber noch Zustände würde erleben müssen, die mich an die „Letzten Tage der Menschheit“ erinnern.

    Wenn diese derzeit von West nach Ost gerichtete permanente Kriegshysterie mehr ist als eine weitere Kampagne zur Erzeugung von Daseinsangst und Panik unter den Menschen zur Fortführung einer offensichtlich ausklingenden oder aufgegebenen „Panik-Demie“, dann kann – wieder mal – nur die Russische Diplomatie eine finale Katastrophe verhindern, denn der „Werte-Westen“ hat kein diplomatisches Personal mehr, wie man an diesen „MinisterInnen des Äußersten“ sieht.
    Und da frage ich mich allmählich, wie lange der Russische diplomatische Geduldsfaden mit dem völlig durchgeknallten NATO-Monster noch halten kann.
    Tollwut ist bekanntlich unheilbar und daher bei Tieren Anlass zur Tötung.

  8. Ins Fettnäpfchen getrappt….woher soll denn Triss Merigold wissen was zu Russland gehört, niemand hat ihr das gesagt und sie hat über die Woche doch schon viel anderes zu tun? Zumindest hat sie nicht gezittert beim stehen.

  9. Mit dummen Menschen zu diskutieren,
    ist wie mit einer Taube Schach spielen.
    Egal wie gut du Schach spielst, die Taube
    wird alle Figuren umwerfen, auf das Brett
    kacken und herumstolzieren als hätte sie gewonnen.

    Hier wird unumstritten Dummheit als Waffe benutzt.
    Man könnte es auch Zermübungstaktik nennen.

  10. Wie war das schon bei Cato dem Älteren, der der immer der Meinung war, dass Karthago vernichtet werden müsste:

    Und ein Kriegsgrund ward bald gefunden!

    Die USA wollen scheinbar einen Krieg. Aber wer will warum einen Krieg, den er niemals „gewinnen“ könnte.
    Mao Tse Tung wollte auch immer einen Atom-Krieg mit den USA anzetteln. Nur bekam er von der damaligen Sowietunion (Stalin) glücklicherweise nicht die erforderlichen Atomwaffen. Er wäre bereit gewesen einige zig Millionen Chinesen zu opfern. Aus Freude am Chaos.

    Heute möchten die Hintermänner auch Chaos. Um dann auf diesem Chaos ihre neue Weltordnung aufbauen zu können. Great Reset, NWO usw.

    Stelle sich man einmal vor, Russland und USA zerstören sich gegenseitig. Wer bleibt übrig. China.
    Und in China gibt es schon die NWO mit dem nahezu perfekten Überwachungsstaat. Das wäre dann unser aller Zukunft.

    Was könnten wir kleinen Leute dagegen tun?

    1. Die VSA wollen Krieg, aber sie können sich nicht vorstellen dass Washington dabei drauf geht und die Clintons, Bushs, Rockefellers höchstselbst betroffen werden. Das mag auch daran liegen, dass sie davon ausgehen dass niemals ein direkter Schlag gegen VS-Besitz erfolgen wird solange die russische Regierungsspitze ihre Kinder im Ausland studieren und herumlaufen lässt. Somit ist es schon fast wieder Klassenkampf: Arbeiterkinder töten sich an der Frontlinie und Baerbock und ihresgleichen trampeln schön geschminkt über deren Leichen.

  11. Man müsste lachen, wenn es nicht so traurig währe. Ihre Hintermänner halten sich den Bauch, haben sie doch die richtigen Marionetten in Position gebracht. Und diese Marionetten wurden gezüchtet, wir älteren nennen sie unterdessen die verlorene Generation. Verloren, weil auch wir haben sie zu einem Großteil verloren, es ist schließlich die Generation unser Kinder und Enkelkinder, Ausnahmen bestätigen auch hier leider die Regel. Wie sagte einmal mein Lehrfacharbeiter zu mir, ich war gerade 17. Jahre alt: „An den Gebrechen der jungen Generation tagen wir als erziehende Generation eine Mitschuld!“ Recht hat er gehabt, wir haben alles so hingenommen, aus falschen Verständnis und Liebe. Das Ergebnis haben wir jetzt, da sind die beiden „Außenministerinnen“ nur die Spitze des Eisberges. Diese Entwicklung ist von den „Eliten“ perfekt geplant und durchgeführt worden. Das gefährliche ist so viel Dummheit, auch Fachidiotie zählt für mich zur Dummheit ist gefährlich für den Frieden auf dieser Welt. Da haben Russland und China eine gewaltige Aufgabe vor der Brust, denn nichts ist gefährlicher wie diese verlorene Generation, die gerade an die Macht strebt.

    1. Kann noch ein bisschen dauern, aber das wird schon. Spätestens wenn die Bude kalt ist, es nichts oder nur wenig zu essen gibt und das Smarte Telefon nicht mehr funktioniert, wird eine Rückbesinnung an alte Werte erfolgen.
      Bis dahin kann man sich ja noch ein bisschen auf der Autobahn festkleben.

  12. Das ist auch wieder typisch:

    _____://www.rt.com/russia/548974-russian-embassy-responds-to-report/

    “ Russian embassy responds to report on Lavrov’s ‚bad manners‘
    Diplomats says the foreign minister rushed to open a door for his British counterpart and did not “walk out” on her
    …“

    „Russische Botschaft reagiert auf Bericht über Lawrows „schlechte Manieren“
    Diplomaten sagen, der Außenminister habe sich beeilt, seiner britischen Amtskollegin eine Tür zu öffnen, und habe sie nicht „im Stich gelassen“

    Ein Bericht, wonach das Treffen zwischen dem russischen Außenminister Sergej Lawrow und seiner britischen Amtskollegin Liz Truss am Donnerstag in Moskau damit endete, dass die russische Amtskollegin kurzerhand die gemeinsame Pressekonferenz verließ, ist eine Fälschung, warnte die britische Botschaft Russlands und reagierte damit auf einen Bericht eines britischen Senders.

    Truss „wurde von ihrem russischen Amtskollegen eiskalt empfangen, bevor er die Pressekonferenz verließ und sie auf dem Podium zurückließ“, berichtete der britische Sender ITN am Donnerstag.

    Mit Liz Truss zu sprechen ist, als sprächen ‚Taube mit Blinden‘, sagt der russische Außenminister Sergej [email protected] wurde von ihrem russischen Amtskollegen eiskalt empfangen, bevor er die Pressekonferenz verließ und sie auf dem Podium zurückließ https://t.co/BzasCoUjHjpic.twitter.com/2UI43lLMgU
    – ITV News Politics (@ITVNewsPolitics) February 10, 2022

    Die ITN-Nachrichtenredakteurin Emma Burrows – früher CNN-Produzentin in Russland – twitterte, dass Lawrow „einfach zügig wegging und [Truss] allein auf dem Podium zurückließ“.

    Lawrow ging nicht einfach „zügig weg“. Die Konferenz endete, beide Minister holten ihre Sachen und gingen zu den Türen, Lawrow war einfach näher an ihnen dran. Tatsächlich öffnete er Frau Truss die Türen und hieß sie willkommen. @EJ_Burrows bitte keine Standbild-Fälschungen verbreiten, das ist es nicht wert.
    – Russische Botschaft, Großbritannien (@RussianEmbassy) February 10, 2022

    …“

  13. Aus meiner Sicht:
    Sind es auch PROVOKATIONEN – solch junge Hühner
    und/oder solch dumme Schreckschrauben nach Moskau zu senden,
    wenn nicht sogar DEMÜTIGUNGEN, für so hochkarätige Diplomaten.
    Es ist eine Schande.

      1. Alle Politiker sind korrupt,in jedem Land dieser Welt,Überall. Korruption ist ganz normales Tagesgeschäft
        in politischen Kreisen. Dieses Verhalten gehört zu den Eigenschaften der Menschen.Eine Welt ohne Korruption ist die Wunschvorstellung der einfachen Leute,die nicht daran Profitieren,weil sie denen
        da „Oben“ in Skrupellosigkeit und krimineller Energie nicht das Wasser reichen können.

      2. Was glaubt denn bitte dein Volk (ein Abstammungsdeutscher bist du wohl nicht, sondern eindeutig ein osteuropäischer Zuwanderer oder ein Abkömmling von solchen) wer es ist? Und für die von dir behauptete Korruption der russischen Politiker gibt es keine Belege.

  14. Mal etwas allgemeiner zur Propaganda. Er ist bei uns ja nicht zitierfähig, dennoch ist das Zitat interessant, da Herrmann Goering kurz vor seinem Selbstmord in einem Interview sicher frei reden konnte.

    Dies deckt sich mit meiner Erfahrung: Propaganda funktioniert immer.

    „Naturally, the common people don’t want war; neither in Russia nor in England nor in America nor, for that matter, in Germany. That is understood. But, after all, it is the leaders of the country who determine the policy and it is always a simple matter to drag the people along, whether it is a democracy or a fascist dictatorship or a Parliament or a Communist dictatorship. … [V]oice or no voice, the people can always be brought to the bidding of the leaders. That is easy. All you have to do is tell them they are being attacked and denounce the pacifists for lack of patriotism and exposing the country to danger. It works the same way in any country.“

    1. Es ist die Hurenpresse in Einklang mit der Politik. Es ist mittlerweile so, daß ich an Nachrichten überhaupt nicht mehr glaube. Als der Überfall von Georgien auf Ossetien erfolgte, riefen wir hier lebende russische Bekannte an, ob dort wirklich geschossen würde. Die wußten davon, weil der Mann dort Verwandte hatte. Es erwies sich, daß die deutschen Medien schamlos lügen, die Russen dabei aber die Wahrheit sagten. Wir schauten damals russische Nachrichten.

      Hier eine Ausarbeitung zum Thema
      https://fassadenkratzer.wordpress.com/2022/02/11/intellektuelle-prostitution-und-demagogie-von-ursprung-und-wesen-des-herrschenden-journalismus/

  15. Vielleicht war das was Röper oben beschreibt schon immer so. Und nur weil es Seiten wie diese gibt, das Internett, wissen wir davon. Über die offiziellen Medien bekommen wir seit jeher ein Bild vermittelt von Menschen die weit über uns stehen.

  16. Pöbel, friss!

    Der Klimaweltuntergang steht morgen bevor!
    Der russische Einmarsch steht morgen bevor!
    Der Kollaps unseres Gesundheitssystems steht morgen bevor!
    Der Weltuntergang – morgen!

    Sagt es allen weiter, auch übermorgen.

  17. West-Journalist fragt Lawrow: Will Russland in die Ukraine einmarschieren?
    Lawrow: Nein, wollen wir nicht.
    West-Journalist: Warum Jetzt?
    Lawrow: Wann hätten Sie denn gern, dass wir nicht einmarschieren?

    1. 🤣… nach einem viertel Jahr als Zuhörer der Bundespressekonferenz halte ich dieses Fragespiel durchaus für real, es passt hervorragend in die jetzige Zeit der Konsumverblödung und der Zuhörer merkt nicht ansatzweise was mit ihm gespielt wird, da man nicht zuhört sondern sich nur berieseln lässt.
      Danke für den Lacher👍

  18. Man muß sich doch nur das Foto von Miss Truss anschauen, die Arroganz und Überheblichkeit dieser Quotentussi springt einem doch schon mit’m nackten Arsch ins Gesicht, da kann man sich jedes Gespräch sparen weil’s vergeudete Zeit ist. Das eigentlich schlimme daran ist jedoch, daß Miss Truss’s Geseier wegen allgemeinem Bildungsmangel im Wertewesten auf fruchtbaren Boden fällt…einer Spaß- und Partygesellschaft kann man halt viel vom Pferd erzählen, ohne das dem Gegenüber die ständig wachsende Nase auffällt.

  19. Es ist schon erstaunlich, wie der Auftritt von Liz Truss in Russland und in den deutschen Medien wahrgenommen bzw. seiner jeweiligen Leserschaft vermittelt werden soll. Gestern titelte die „Welt“, leider, leider hinter der Bezahlschranke „Die Frau, die Moskau wie kaum eine andere die Stirn bietet“. Allein diese Ueberschrift insinuiert eine vollkommen gegensaetzliche Faktenlage. Ueber den fuer einen Aussenminister voellig unakzeptablen Fauxpas schreibt Reuters:

    „Russia’s Kommersant newspaper quoted two diplomatic sources as saying that during their closed-door meeting on Thursday Lavrov had asked Truss if she recognised Russian sovereignty over Rostov and Voronezh – two regions in the south of the country where Russia has been building up its forces.

    Kommersant said Truss replied that Britain would never recognise them as Russian, and had to be corrected by her ambassador.“

    Aber nein. Statt den Schwanz einzuziehen, ueberschlaegt man sich Im Schoenreden. Nach dem Urteil einer „Quelle“ handelt es sich um „(It’s) total rubbish and classic Russian propaganda“

    Mit diesem Personal ist es in der Tat fast aussichtslos, faktenbezogene Verhandlungen zu fuehren.

  20. Hier haben wir es mit einem weiteren Bsp. für satanische Umkehrung zu tun. Es ist Lawrows Verstand, der seines gleichen in der Welt sucht. Und es ist eine absolute Zumutung mit einer solchen „Diplomatin“, die sich ohne Scham entblödet, aufeinandertreffen zu müssen. Ein unfassbarer Skandal den sie abliefert. Aber dieser Forist stellt es einfach auf den Kopf. Ohne jegliche Begründung, einfach so wird ein top seriöser Diplomat als quasi seniler Opa hingestellt. Primitivste und übelste Propaganda für Bildungsferne.

Schreibe einen Kommentar