Ukrainische Offensive

Fällt Cherson? Hotline für Evakuierung von Zivilisten eröffnet

Die Region Cherson wird von der ukrainischen Armee seit Wochen - bisher erfolglos - angegriffen. Nun wurde eine Hotline für alle eingerichtet, die das Gebiet verlassen wollen.

Die ukrainische Armee führt seit Wochen Offensiven durch, die bisher nur im Gebiet Charkow ernsthafte Erfolge gezeitigt haben. Im Gebiet Cherson, in dem die Offensiven im August begannen, sind sie bisher von der russischen Armee zurückgeschlagen worden. Trotz sehr schwerer Verluste gehen die ukrainischen Angriffe dort jedoch weiter.

Bei meiner Reise in das Gebiet Cherson, wo ich als einer der internationalen Wahlbeobachter das Referendum beobachtet habe, habe ich erlebt, wie schwer die Angriffe sind, denn wir haben auch weit von der Front entfernt das Grollen der Explosionen gehört und in fast allen Orten die Schäden gesehen, die ukrainische Artillerieangriffe verursacht haben. Fast überall waren es vor allem die Schulen, die die Ukraine bei ihrem Bombardement zerstört hat.

Dass die Lage in Cherson nun kritisch werden könnte, geht aus Meldungen aus dem Gebiet hervor. Der Gouverneur der Region hat auf Telegram erklärt, dass Kinder und ihre Eltern „Urlaub auf der Krim“ machen könnten, dass schon 1.500 Menschen davon Gebrauch gemacht hätten und dass weitere 10.000 die Gelegenheit nutzen wollen. Auch die staatliche russische Nachrichtenagentur RIA hat darüber berichtet und ich habe die Meldung von RIA übersetzt.

Beginn der Übersetzung:

In Cherson wurde eine Hotline für Ausreisewillige in andere Regionen eingerichtet

In der Oblast Cherson wurde eine Hotline für Ausreisewillige in andere Regionen Russlands eingerichtet

In der Region Cherson wurde eine Hotline für alle eingerichtet, die in andere angrenzende Region der Russischen Föderation ausreisen wollen, teilte die Verwaltung der Region mit.

Zuvor hatte der stellvertretende Leiter der Gebietsverwaltung Kirill Stremousov erklärt, dass die Behörden des Gebiets Cherson beabsichtigen, Kinder mit ihren Eltern und ältere Menschen für mehrere Wochen in den Urlaub auf die Krim, in die Region Rostow und in die Region Krasnodar zu schicken.

„Im Rahmen der Vereinbarungen des Gebiets Cherson mit anderen Subjekten der Russischen Föderation über Urlaubsreisen in die Grenzregionen der Russischen Föderation hat die Regierung des Gebiets Cherson eine Hotline … für alle Einwohner der Region Cherson eingerichtet, die in die Grenzregionen der Russischen Föderation ausreisen wollen“, so eine Nachricht der Regionalverwaltung in ihrem Telegram-Kanal.

Es wird präzisiert, dass diese Möglichkeit im Rahmen von Vereinbarungen der Region Cherson mit anderen Subjekten der Russischen Föderation über die Ausreise von Kindern und ihren Eltern sowie allen, die dies wünschen, besteht.

Ende der Übersetzung

Wann schlägt Russland zurück?

In den letzten Wochen ist es für die russische Seite in dem Krieg nicht gut gelaufen. Es gab die schweren Rückschläge bei Cherson und auch der Druck auf das Gebiet Lugansk wächst, von den Explosionen der Nord-Stream-Pipelines und der Krimbrücke nicht zu reden. Die Ukraine kann ihre Erfolge nur dank der westlichen Unterstützung feiern, denn ohne die westlichen Waffen, die westlichen Geheimdienstinformationen und die Hilfe des Westens bei der Planung der Offensiven wären diese Erfolge nicht möglich gewesen. Über die Gründe für die Schwierigkeiten der russischen Armee habe ich berichtet.

In Russland sorgen die Meldungen zunehmend für Unverständnis, zumal die Meldungen über Massaker an der Zivilbevölkerung in den von der Ukraine zurückeroberten Gebieten nicht abreißen und auch vom offiziellen Kiew bestätigt werden. Man fragt sich in Russland, wann die russische Armee endlich auf diese Ereignisse reagiert und wieder das Heft des Handelns übernimmt. Ob der Einsatz der mobilisierten russischen Soldaten die Wende bringen wird, muss man abwarten.

Russland hat beim Beginn der Militäroperation darauf gesetzt, dass Kiew schnell gesprächsbereit wird, oder dass die Regierung in Kiew gestürzt wird und dass es keinen langen Krieg geben würde. Russland wollte erreichen, dass der Beschuss des Donbass endet, dass die Krim als russisch anerkannt wird und dass die Ukraine ein neutrales Land bleibt, das nicht in die NATO eintritt. Kiew hatte das Ende März bei Verhandlungen dann auch selbst angeboten.

Dann aber kam, fast wie gerufen, das angebliche Massaker von Butscha und Kiew hat das Angebot auf Druck des Westens wieder zurückgezogen. Seitdem ist die Losung in Kiew und im Westen, dass die Entscheidung auf dem Schlachtfeld fallen müsse.

Man fragt sich, wann Russland die neuen Realitäten anerkennt und auch militärisch darauf reagiert, dass es nicht nur mit der Ukraine oder der ukrainischen Nazi-Regierung im Krieg ist, sondern mit dem gesamten Westen. In Russland werden die Forderungen nach einem härteren Vorgehen gegen die Ukraine immer lauter, denn Russland hat die nötigen Waffen und auch die Luftüberlegenheit, um die ukrainische Infrastruktur so zu zerstören, dass die Nachschublieferungen behindert oder unterbunden werden und die ukrainischen Offensiven so zu stoppen.

Welche rote Linie Kiew und der Westen noch überschreiten müssen, bis Russland seine Geduld verliert, ist die Frage, die sich immer mehr Kommentatoren in Russland in diesen Tagen öffentlich stellen.


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Autor: Anti-Spiegel

Thomas Röper, geboren 1971, hat als Experte für Osteuropa in Finanzdienstleistungsunternehmen in Osteuropa und Russland Vorstands- und Aufsichtsratspositionen bekleidet. Heute lebt er in seiner Wahlheimat St. Petersburg. Er lebt über 15 Jahre in Russland und spricht fließend Russisch. Die Schwerpunkte seiner medienkritischen Arbeit sind das (mediale) Russlandbild in Deutschland, Kritik an der Berichterstattung westlicher Medien im Allgemeinen und die Themen (Geo-)Politik und Wirtschaft.

102 Antworten

  1. Tut mir leid für die Menschen in Cherson. Aber nur die Russen die dort Leben. Die anderen Nazis haben’s nicht besser verdient. Die Ukrainer haben diesen Krieg begonnen, die sollen Ihn auch verlieren.

    1. Es läuft fast alles nach Plan. Russland hat das Ziel die NATOs sowie die EU ohne direkten Krieg in finanziellen, materiellen Ruin zu stürzen und mit der Verausgabung an Waffen und Munition an die Ukraine ins absolute Chaos und Armut zu stürzen. Das gelingt aber nur wenn die Ukraine noch lebt oder so tut das sie noch lebt. Alles was der Wertewesten in die Ukraine steckt, bekommen sie niemals wieder und das ist der härteste Schlag gegen die Vasallen der NATO und EU. Waffen, Munition und Geld ist bei den NATO-Vasallen schon sehr knapp geworden und finanziell keuchen sie alle schon wie die Kettenhunde. Alles was Russland durchstehen muss ist, dass warten bis keine Geld, Waffen und Munition-Lieferung von Seiten der West-Vasallen mehr möglich ist da auch nichts wegen Material und Energiemangel produziert werden kann. EU und NATOWASALLEN sind dem Untergang nahe aber aus Rassismus und Hass gegen die slawischen und russischen Menschen, wolle es die EU-Polit-Vasallen nicht glauben. Gruß. 🙈

      1. achso sagt:
        Es läuft fast alles nach Plan.

        So abwegig ist das nicht, was „achso“ sagt. Dann nicht, wenn man „DEN PLAN“ der Russen gedanklich nicht vom Beginn an festlegt, sondern eben die Erfolge, die mit dem Vorgehen in der Ukraine, aber eben auch die Negativ-Folgen für die Terror-Unterstützerstaaten mit in Betracht zieht.

        Militärs bemühen sich zwar, die Vorgaben des Präsidenten auf „Schonung“ der Zivilbevölkerung zu beachten, doch letztendlich ist es nicht ihre Aufgabe.

        Doch hat sich eben seit der Sezession der 4 ukrainischen Gebiete von Banderistan mit der Aufnahme der Menschen in die RF sich auch die Aufgabe des Militärs verändert. Denke mal, die RF wird in den gefährdesten Gebieten nunmehr dazu übergehen, die Frontlage solange stabil zu halten, bis der Großteil der Menschen das Frontgebiet verlassen hat. Sicher wird man in den kommenden Tagen „unsichtbar“ massenhaft ins Hinterland evakuieren und gleichzeitig die Vernichtung von Kriegswaffen der NATO medial „aufbauschen“. Letzteres eben zur Verhinderung der Verstopfung von Versorgungswegen durch hysterische Fluchtbewegungen der Menschen Richtung Hinterland.

        Das die Ukra-Infrastruktur noch intakt ist, hat meiner Meinung weniger mit dem guten Herz Putins zu tun, sondern eben ganz gezielt strategische Bedeutung. Und hier kommen eben die Äusserungen von „ACHSO“ zum Tragen.

        Es macht militärisch erst dann absoluten Sinn das gesamte Netz lahmzulegen, wenn genügend Mannstärke vorhanden ist, den gesamten Bestand dann auch „wegzufegen“ des Feindes.

        Eben, sobald man die Frontstädte ins Dunkle verlegt,. wird es eine unaufhaltbare Fluchtwelle Richtung Westen geben, die alles aufhält, bis zum letzten Feldweg. Da geht nichts mehr. ….

        1. Da geht nichts mehr. …. für den Nachschub der NATO.

          Nicht nur eine Entmilitarisierung der gesamten Ukraine ist erreichbar, sondern eben in der Aussendarstellung gegenüber den befreundeten Staaten auch der Sieg – oder im Umkehrschluss eben die Kapitulation der Nato – auf ukrainischem Territorium .

          Was tut man ? „Man schlägt die NATO mit den eigenen Waffen“

          Schaun wir mal wer sich durchsetzt. Die Militärs, welche die Hauptaufgabe ( Entmilitarisierung) durchzusetzen haben oder eben das sogenannte gute Herz der Nation.

          Zum guten Herzen der Nation, muss man auch noch ein Wort sagen:

          Ende mit Schrecken, oder Schrecken ohne Ende?
          Zu einem frühen Zeitpunkt einer Zerstörung der kompletten Infrastruktur, hätte man neben dem Verlust an strategischen Vorteilen ( Die man nun erst mal heute besitzt, mit der Ausschaltung der langgedienten Kampfverbände, die auch in der Hölle noch weiter töten )
          , jedoch auch müssen in der eigenen Bevölkerung ( und den befreundeten Staaten) erklären müssen, warum man so brutal gegen „die liebe Verwandschaft“ vorgeht.

          Heute, nach den Hilfen durch die NATO in Faktor KRIM-BRÜCKE und Erdgasleitungs-Sprengung und dem medialen Zirkus, fragt niemand mehr nach „dem Herzen der Nation“ sondern man fordert nun das „Ende mit Schrecken, damit es eben kein Schrecken ohne Ende“ wird

          1. Ich würde mich auf einen Artikel „Politics By Other Means – Putin and Clausewitz“ des Autors Big Serge beziehen und darauf meinen Kommentar hier aufbauen. Dieser mein Beitrag versucht auch zu erklären, warum W.Putin nicht wenige Stunden später massive Vergeltungsaktionen wegen Terroraktionen des Westens wie Sabotage von NS1 & 2 sowie den Sprengstoffanschlag gestern auf die Krimbrücke befohlen hat, was in den Befugnissen eines Präsidenten der Russischen Förderation (RF) beinhaltet wäre. Auch wenn es viele Russen, wie man in deren Foren gut erkennen kann und manche Forenteilnehmer hier, sich wünschen oder gar fordern, sind die Handlungen des russischen Präsidenten von Vernunft und Zurückhaltung geprägt. Die Reaktionen sieht man vielleicht nicht auf den ersten Blick, wie das unterdrücken der Sattelittentechnik von Starlink in der Ukraine, welches militärisch einen beachtlichen Nutzen bringt.
            Danke an Rex für die Empfehlung zu diesem Artikel.

            https://bigserge.substack.com/p/politics-by-other-means

            Was der Artikel schildert, ist auch mein Verständnis von der russischen Politik, die eben Putin nicht alleine bestimmt. Auch ein Macon trifft nicht alle seine Entscheidungen alleine, obwohl beide Staaten Frankreich wie Russland eine Staatsform haben, welche sehr stark auf die Befugnisse eines Präsidenten ausgerichtet sind.
            Was im Artikel vom Autor Big Serge als „ein Verfechter des Verfahrensprinzips“ bezeichnet wird, sehe ich unter dem Aspekt der „Rechtsstaatlichkeit“. W.Putin scheint ein recht hohen Anspruch an sich zu haben, sich an Recht und Gesetz zu halten, dies auch so nach außen hin (sein Volk und an die Staaten in der Welt) kommuniziert. Als Beispiel kann man nehmen, wie RF in diesen Krieg eingetreten ist (Anerkennung der beiden separierten Republiken, Freundschafts- und Beistandsvereinbarung unterzeichnet, Nachweiß des Angriffs auf die Donbasrepubliken (OSZE-Bericht), Beistandsverpflichtung nachgekommen und Kriegseintritt gegen die Ukraine). Dies wird auch so in weiten Teilen der Welt so gesehen, egal wie die westliche Propaganda es auch darstellt. Im Umkehrschluss auch gut erkennbar, wie die westlichen Staaten nicht mehr ihre Politik in der Welt einfach durchsetzen können. Das jüngste Beispiel ist der Beschluss der OPECplus die tägliche Fördermenge signifikant zu kürzen, obwohl der US-Präsident Biden und der BK Scholz in Saudi-Arabien eine Erhöhung der Ölförderung erreichen wollten. Andere Beispiele aus Afrika und Mittel-& Südamerika, Salomonen gibt es im Moment viele. Hier zahlt sich die gute und stetige russische Außenpolitik, beruhend auf dem gleichen politischen Personal und auf den Prinzipien der Gleichberechtigung und des gegenseitigen Vorteils, welches Vertrauen und Glaubwürdigkeit schafft, aus. Der totale Gegensatz zu des immer noch vom kollonialen Geist geprägten außenpolitischen Auftreten und Handeln der USA und der EU. Natürlich ist Moskau dort nicht die alleinige Kraft, sondern man muss es als Wechselspiel vieler Staaten verstehen, welche sich von der Bevormundung durch den Westen lösen wollen.

            W.Putin muss diesen Absatz bei Clausewitz sehr gut verstanden haben:

            „Der Krieg ist die bloße Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln. Wir sehen also, dass der Krieg nicht bloß ein politischer Akt ist, sondern auch ein wirkliches politisches Instrument, eine Fortsetzung des politischen Handels, eine Ausführung desselben mit anderen Mitteln. Alles, was darüber hinaus dem Krieg an sich eigen ist, bezieht sich nur auf die Eigenart der Mittel, derer er sich bedient. Daß die Tendenzen und Ansichten der Politik mit diesen Mitteln nicht unvereinbar sein dürfen, mag die Kriegskunst im allgemeinen und der Befehlshaber im besonderen verlangen, und diese Forderung ist wahrlich keine geringe. Aber wie stark dies im Einzelfall auch auf die politischen Anschauungen einwirken mag, so muss es doch immer nur als eine Modifikation derselben angesehen werden; denn die politische Anschauung ist der Gegenstand, der Krieg ist das Mittel, und die Mittel müssen in unserer Auffassung immer den Gegenstand einschließen.“

            Wenn man sich nicht von der Propaganda unserer MSM sondern von den Fakten leiten läßt, so weiß man, dass nicht W.Putin den Krieg einfach so beschlossen hat, sondern das die Staatsduma der Föderationsversammlung der Russischen Föderation einige Tage vorher einen Mehrheitlichen Beschluss gefasst hat, welches den Präsidenten aufforderte, Maßnahmen (Krieg) zu unternehmen, um die Bevölkerung im Donbas vor den Beschuss durch die ukrainischen Truppen zu schützen. Dies entsprach auch der damaligen Stimmung in der Bevölkerung, was für die innenpolitische Anerkennung und Akzeptanz der Folgen des militärischen Einsatzes sehr wichtig ist. Zu einem totalen Krieg wären aber 80% nicht bereit gewesen, weshalb es auch nur eine „militärische Sonderoperation“ seiner Berufssoldaten, der alliierten Streitkräfte, freiwilliger Verbände und der Paraarmee „Wgner“ wurde und die Wehrpflichtigen dazu nicht heran gezogen wurden. Dies sieht man auch an die gestiegenen Zustimmungswerte von W.Putin in der monatlichen stattfindenden Befragungen in RF.
            Außenpolitisch war dieser Krieg mit der chinesischen wie indischen und anderen befreundeten Ländern abgesprochen, weshalb auch dort mehr Unterstützung als massive Ablehnung zu erwarten war, auch wenn es der Wertewesten versucht hat, in seinem Sinne zu beeinflussen. Ohne die begleitende Außenpolitik von Russland, welche in weiser Vorraussicht schon viele Jahre im Vorfeld darauf hin gearbeitet hat, wäre der Krieg für die RF nicht führbar bzw. gewinnbar gewesen, weil die totale Sanktionspolitik der USA die wirtschaftliche Grundlage Russland entzogen hätte. So hat sich der Wirtschaftskrieg des Westens vor allen gegen Europa als Verbündeten der USA gerichtet und vernichtet dort die marterielle Grundlage für einen langen Krieg, was die Zustimmung in der Bevölkerung der EU zu diesen Krieg auch zu ungunsten der USA, Ukraine verändern wird.

            „Westliche Kritiker mögen behaupten, dass es in Russland keine Rechtsstaatlichkeit gibt, aber zumindest regiert Putin nach dem Gesetz, wobei bürokratische Mechanismen und Verfahren den Überbau bilden, innerhalb dessen er agiert.“

            Seine Rechtstaatlichkeit ist genau so rechtstaatlich wie die eines US-Präsidenten. Wer was anderes denkt und behauptet, sitzt westlicher Propaganda auf. Außerdem versucht W.Putin den Willen des russischen Volkes abzubilden, auch wenn er diesen mit Hilfe von Propaganda versucht in seinem Sinne zu beeinflussen. Dies ist ihm mit den Krieg bis jetzt gelungen. Der Einsatz einer reinen Berufsarmee am Anfang des Konfliktes war der Konsens den Putin mit dem eigenen Volk machen konnte, obwohl es der russischen Führung klar sein musste, dass damit kein Krieg über viele Monate erfolgreich zu führen möglich sein wird. Doch der Wertewesten lieferte mit seinen Möglichkeiten die Ereignisse, um die Stimmung in der Bevölkerung zu einer Ausweitung zu drängen. Und die Liste der von der Ukraine verursachten Ereignisse ist lang: Beschuss des Gefängnisses in Jelenovka und des KKW Saporischschja, Moranschlag auf die junge russische Journalistin Darja Dugina, Erschießungen von Zivilisten in den rückeroberten Gebieten (Artikel der Daily Mail), Folterung und Erschießung von russischen Kriegsgefangen inklusive Videoaufnahme und deren Veröffentlichung, Anruf bei den Müttern und Frauen von russischen Gefallenen, falsche Vergewaltigungsvorwürfe gegen Russen durch die gefeuerte Ombudsfrau der Ukraine für Menschenrechte Denisowa, die ungeklärten Vorfälle in Butscha, Beschuss von zivilen Objekten besonders Schulen in allen separierten Gebieten, Beschuss mit verbotenen Schmetterlingsminen in urbane Gebiete besonders die Stadt Donezk, US-Biowaffenprogramme in der Ukraine, Webseite Mirotvorets („Friedensstifter“) mit Todeslisten namhafter Menschen weltweit, Dekolonialisierung und Aufspaltung Russlands NGO „Helsenki Gruppe“, Sabotageanschläge auf das Eigentum von Gazprom NS1 & 2, Terroranschläge auf zivile Objekte wie die Krimbrücke und bestimmt habe ich noch nicht mal alle aufgezählt. Hinzu kommen die Gesetze und Verordnungen gegen die russische sowie andere Sprache und Bevölkerung sowie der Terror gegen Opposition und sich der Kollabaration mit dem Feind verdächtig gemacht habenden Menschen in der Ukraine selbst.
            Auf Grund der vom Westen durchgeführten russischen „Tragödien“ ist die russische Bevölkerung und die internatinale Gemeinschaft bereit, eine Ausweitung des Krieges zu akzeptieren. Für die internationale Bereitschaft hat W.Putin seine Persönlichkeit und Kontakte auf der 22. Konferenz der «Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit» (SOZ) im usbekischen Samarkand zu befreundeten Staaten genutzt. Diese Absicherung nach außen hin ist für die Aufrechterhaltung der russischen Wirtschaft sehr wichtig, damit der Wirtschaftskrieg der NATO weiterhin verpufft. Dabei bieten die grundlegenden, sich nicht an das Kriegs- und Völkerrecht haltende Art der westlichen Verbrechen und Kriegsführung auf militärischen, wirtschaftlichen oder monitären Gebiet der russischen Regierung einen sehr breiten Handlungsspielraum für äquivalente Antworten.

            Jetzt wo es der russischen Regierung gelungen ist, die Ausweitung innen- und außenpolitisch abzusichern, beginnt W.Putin wieder erst mittels Eingliederung der von überwiegend mit Russen bewohnten eroberten Gebiete. Auch hier regelt er erstmals alles per Verwaltungshandlungen (Eingliederung der Gebiete und Staaten in die RF) als das er sofort den Krieg eskaliert. Parrallel führt er eine Teilmobilisierung durch und bereitet seine Wirtschaft auf die erforderliche Produktion vor. Natürlich läuft das nicht alles Reibungslos und ohne Probleme, aber weit aus besser als beim Kriegsgegner Ukraine, USA und EU. Wie wenig Munition und Waffen die NATO-Staaten bisher der Ukraine liefern konnten, ist ja bekannt. Auch das die Mobilisierung der ukrainischen Soldaten wie im Mittelalter durch wegfangen im öffentlichen Raum vollzogen wurde, zeugt nicht von einem hohen Standart. Die viel größeren Probleme mit Personal, Bewaffnung und Munition hat doch die ukrainische Armee zu beklagen. Nur dadurch war es überhaupt Putin möglich den bisherigen Krieg so in großer Unterzahl (1 zu 3,5) zu führen. Erst in den letzten zwei Monaten hat sich hier das Bild etwas zu Ungunsten der Russen verschoben, worauf diese jetzt auch reagieren.

            Für W.Putin und seinem Regierungsteam muss es schon lange klar sein, dass ein großer, langer Konflikt sich mit Russland anbahnt. Der russischen Bevölkerung und den meisten Staaten mit deren Bevölkerung aber nicht. Russland war wirtschaftlich und militärisch bis jetzt gut vorbereitet, muss sich aber auf die nächste Stufe der Eskalation begeben. Dabei ist Putin immer zu Verhandlungen und Zugeständnissen bereit, siehe Friedensverhandlungen April in der Türkei oder Gtreideabkommen und Gefangenaustausch, obwohl das W.Putin von Seiten der eigenen Bevölkerung und des Westens als Schwäche oftmals ausgelegt wird. Hier fehlt auch mir eine bessere Kommunikation andere nennen das Propaganda von der russischen Führung, über die wahren Hintergründe zu den Vereinbarungen.

            Ich sehe, wie sich die Russische Förderation, geführt von W.Putin und seiner Regierung, jetzt auf eine höhere Ebene der Konfrontation begibt und seine Truppen auf größere militärische Einsätze vorbereitet. Ob dies zu spät erfolgt, mag man geteilter Meinung sein. Das eigene Volk und die ausländischen Partner müsssen aber auch dabei mit spielen, wenn man erfolgreich sein will.

            Übrigens will ich im meinen Meinungsbeitrag nicht Probleme bei der Umsetzung der Aufgaben, die in einzelnen Fällen auftraten, verschweigen oder kleinreden, welche es schon immer gab, wie wenige Wehrpflichtige doch an der Front eingesetzt wurden, Probleme bei der Teilmobilisierung und andere.

            1. Mangel sagt: 9. Oktober 2022 um 10:15 Uhr

              Sehr interessant der verlinkte Artikel auch das Post ist würde ich weitestgehend so sehen. Ein paar Einschränkungen.

              „Für W.Putin und seinem Regierungsteam muss es schon lange klar sein, dass ein großer, langer Konflikt sich mit Russland anbahnt. Der russischen Bevölkerung und den meisten Staaten mit deren Bevölkerung aber nicht. “
              Der Krieg läuft ja tatsächlich schon jahrelang, seit mindestens 2014 – aber eher noch länger. Manche sagen und haben sehr gute Argumente dafür das der 1.Weltkrieg nie tatsächlich beendet wurde. Aber auch an die Aussagen von Georg Friedman sei nochmal verwiesen. Und auch auf Clausewitz verwiesen.

              „… von Seiten der eigenen Bevölkerung des Westens als Schwäche oftmals ausgelegt wird. Hier fehlt auch mir eine bessere Kommunikation andere nennen das Propaganda von der russischen Führung, über die wahren Hintergründe zu den Vereinbarungen.“
              Wohl eher von Teilen der russischen Bevölkerung, bei weitem nicht von allem. Aber wie sollte den bessere Kommunikation aussehen. Wer zuhören kann der höre, ganz einfach.
              Und „der Westen“, bzw. seine sogenannten elite ist seit Jahrzehnten über seinen fortwährenden Machtverlust (auch bei der eigenen Bevölkerung – man muß sich nur die Absatzeinbrüche der MM ansehen) voller Panik. Sie schlagen um sich und treffen letztlich nur sich selbst. So ist das mit zusammenbrechenden Idiologien und darauf basierenden Lügensystemen.

              „Ich sehe, wie sich die Russische Förderation, geführt von W.Putin und seiner Regierung, jetzt auf eine höhere Ebene der Konfrontation begibt und seine Truppen auf größere militärische Einsätze vorbereitet“
              Warum sollte die Ausweitung der Kriegseinsätze eine „höhere Ebene der Konfrontation“ sein. Es ist die gleiche Ebene – Krieg – nur mehr davon. Gleiches gilt für die Terroranschläge auf die Pipelines.

              1. Die höhere Ebene der Konfrontation

                Es wird nicht mehr zu verhindern sein, dass die RF klare rote Linien zieht, ab wann zum Beispiel die Deutschen als Kriegspartei auch benannt werden. Oder die Polen eben. Wenn die zum Beispiel als Staat es zulassen, dass sich zur Zeit an einem einzigen Fleck, mehr als „5000 polnische Söldner“ befinden die auf den Angriffsbefehl warten…

                Ist diese rote Linie einmal von höchster Stelle auch definiert, dann tritt natürlich ein ganz anderer Kriegsstil ein, wie wir ihn jetzt erleben. Gerade die Deutschen werden es erleben, was die Kombination der einzelnen Waffemngattungen, bis hin zu der Energiewirtschaft beginnt. Wenn der einseitig erklärte Wirtschaftskrieg dann auch durch die RF geführt wird.

                Deutschlandbezogen, braucht die RF keine Bomben.Ohne die Rohstoffe, welche die EU an Ausnahmen von den Sanktionen deklarierte, siehts verdammisch schlecht aus…

                Polenbezogen, sehe ich das gar nicht so einfach, dass die RF nicht doch ausserhalb der Barderistan-Grenze aktiv wird. So unterhält ja schon die EU Reparaturwerkstätten usw. ….

                Nun ja, schauen wir mal, was die polnische Bevölkerung sagt, wenn so 2-3000 polnische Leichensäcke Richtung Polen verfrachtet werden, nach der großen Schlacht https://tass.ru/politika/15999677
                Und die kommt. Und Banderistan wird keine Zeit haben, all die Leichen in Krematorien zu verbrennen, zu verbuddeln usw, weil sie sich selbst auch dort befinden werden…

                Zitat klext sagt: :Es ist die gleiche Ebene – Krieg – nur mehr davon.

                Triffts auch genau. Nur eben, dass man dann keinen Kleckerkram von heute 2 Flugzeuge, morgen 4 Panzer, heute 20 Mann, morgen 500 Mann… Dann , bei der kommenden Ebene, haben die Sesselkrieger keinen bOCK MEHR auf ihre Politiker zu hlren, weils rapide abgeht mit dem Sparstrumpf und dem Restmilitär der Banderisten wird sogar nichts mehrt an der Staatlichkeit der Ukraine liegen. Hauptsache, man behält das bisschen Leben…

                1. Hallo Petry,

                  wir kennen nicht die Absprachen mit China, Indien und Co. Vielleicht sagen die, Ukraine ja aber nicht EU. Nur Spekulation, ich weiß es nicht.

                  Große Probleme neben den Polen sehe ich auch von den Littauern ausgehen, bezüglich Kaliningrad. Blockade und so. Dort könnte Littauen eine weitere Front eskalieren. Aber auch hier kennen wir nicht die genauen Absprachen.

                  Und geredet wird zwischen der USA und Russland auf hoher militärischer Ebene noch.

                  Zu den ca. 5000 polnischen Söldnern kommt bei mir die Frage auf, sind es wirklich nur Söldner. Ich hatte in irgendeinem Forum mal gelesen, dass die rund 200 von Polen gelieferten T72 auch von polnischen Bestzungen bedient wohl werden, laut den abgehörten Funksprüchen. Dies ist aber eine VT. Kann es sein, dass Polen diese bezahlt und versichert, aber nach den ukrainisch-polnischen Vereinbarungen diese ukrainische Positionen einnehmen. Also eine verdeckte Kriegsführung der VR Polen gegen Russland.

                  Das gleiche gilt ja auch für die USA und dem UK die zusammen mehrere 100 Stabsoffiziere in der Ukraine haben sollen, welche direkten Einfluss auf die Kämpfe und deren Ziele ausüben. Dazu gibt es amerikanische Zeitungsberichte.

                  Interessant könnte sein, ob es sich als langfristig heraus stellt, dass die russische Armee die Kommunikation der ukrainischen Verbände in der Frontnähe und zu den Starlink-Satelliten unterbinden kann. Siehe: https://www.moonofalabama.org/2022/10/ukraine-sitrep-recent-incidents-concerning-all-sides.html#comments

                  Dies ist der russischen Regierung und Militärführung auch bewußt, weshalb W.Putin in seiner Rede am 30.09. auch von einem NATO-Russland-Krieg sprach. Dieser Satz war nicht Propaganda für die Bevölkerung. Dieser satz galt als Erkenntnis, um von dem russischen Volk die Zustimmung zur Teilmobilisierung zu erhalten.

              2. Hallo Klext,

                Danke für deine Antwort.

                “ Der russischen Bevölkerung und den meisten Staaten mit deren Bevölkerung aber nicht. “
                Dieser Satz bezieht sich auf einen möglichen „langen Krieg“, woran bis vor kurzen die meisten Menschen in Russland und auch nicht in anderen Ländern gedacht haben. Ich habe diesen Krieg erst ab Sommer 2021 als Möglichkeit gesehen, trotz der Kenntnis des Friedman-Videos von 2015 und habe dann einen kurzen Krieg erwartet.

                „Fehlende Kommunikation“ – für mich ist der Gefangenenaustausch in diesem Verhältnis nicht klar, wie für viele andere auch nicht. Ich kann die Logig nicht erkennen ca. 200 Ukrainer gegen rund 50 Russen plus Medjejew auszutauschen.

                Zu deiner letzten Frage bezüglich der Ausweitung des Krieges. Wie ich breit erläutert habe, sehe ich W.Putin als einen Menschen der das Recht/ Gestze sehr achtet. Seine „militärische Sonderoperation“ hatte rechtliche Einschränkungen, wie den Nichteinsatz von Wehrpflichtigen beinhaltet. Bei Angriffen auf jetzt russische Gebiete wie Donezk und Co. können auch Wehrpflichtige eingesetzt werden. Russische Militärs sprechen auch über andere Zielfreigaben. Ja, es bleibt ein Krieg. Bloß mit mehr Mitteln.

                1. Nun ja,

                  „Fehlende Kommunikation“ – für mich ist der Gefangenenaustausch in diesem Verhältnis nicht klar, wie für viele andere auch nicht. Ich kann die Logig nicht erkennen ca. 200 Ukrainer gegen rund 50 Russen plus Medjejew auszutauschen.

                  Unlogisch `?

                  Es gibt zwei Wege einer Vereinbarungsmöglichkeit. Wobei beide „gerecht “ sind. Die eine, eben Mann gegen Mann, die andere, eben prozentzual gegen prozentual. 🙂

                  Und bei überquellenden Knästen und sonstiges, sehe ich absolut keinen Hinderungsrgrund, dass die DVR/LVR und nun Russen, eben sich nicht entlasten. Im übrigen werden die Banderazunft die Ausgetauschten „Normalen“ nicht wieder an die Front schicken..und die Asow-Nazis wenn doch, wissen ganz genau, dass sie keine 2.Chance mehr bekommen…

            2. Putin ist zurueckhaltend und vernuenftig, die Ukraine und die Nato sind es aber nicht, die werten das als Schwaeche aus, bombadieren russisches Staatsgebiet und russische Zivilisten sterben, was denken die Menschen in Russland darueber das ihre Landsleute Natosoeldnern und Banderas zum Frass vorgeworfen werden?Putin haette bereits Anfang 2000 die Nato Osterweiterung NIEMALS erlauben duerfen, jetzt wird Russland von ehemaligen Sowietrepubliken provoziert die sich sicher fuehlen weil sie inzwischen Mitglied der Nato sind, der Hass auf Russland ist riesengross, die wuerden sich ueber die totale Vernichtung aller Russen freuen

              1. Hallo Goerkel,

                „Putin haette bereits Anfang 2000 die Nato Osterweiterung NIEMALS erlauben duerfen“

                Leider hatte W.Putin im Jahr 2000 nicht die politische Macht, dieses Verbot der NATO-Osterweiterung durchzusetzen. Ein Politiker sollte immer seine Möglichkeiten kennen und in diesem Rahmen handeln. Außerhalb dieses Spielraumes Forderungen aufzustellen und dies e nicht durchsetzen zu können, ist nicht produktiv.

                Wenn du dich umfassend über die Zeit der 1990 Jahre mit Jelzin und die Machtübernahme durch Putin informieren willst, empfehle ich dir folgenden Artikel: https://arrangement-group.de/die-wahre-geschichte-ueber-den-untergang-der-sowjetunion-und-den-aufstieg-von-putin-ab-1999/
                Dann verstehst du auch, warum Putin im Jahr 2000 im zweiten Jahr seiner Präsidentschaft, ganz andere Sorgen hatte.

                Nach der Lektüre verstehst du aber auch, warum W.Putin in Russland so beliebt ist und weshalb die USA keinen Fuß mehr in die Köpfe der Menschen in Russland bekommen.

                1. Danke für den Link.-Ein höchst wissenswerter Artikel über die Oligarchen,die erst mal unschädlich gemacht werden mussten,was eine Menge Arbeit für Putin war.-Leider fehlt da in dem Artikel noch die Rolle der „Gasprinzessin“, Miss „Hefezopf“,die schwere Rückenprobleme behauptete,sich dann aber hinter den „schwedischen Gardinen“ lt.heimliche Kameraaufnahmen ungehindert bewegen und bücken konnte.-Deren Hass auf Russland ist bekannt.-Sie wollte dieses Land in Schutt und Asche sehen.-Allerdings sind auf der Webseite auch nicht alle Artikel ohne Anmeldung frei zugänglich,aber einen habe ich auch noch: Nordstream 2-ein Strang sei unbeschädigt,heißt es.-Doch die USA sei schon wieder „bei Fuß“,und es bestehe durchaus die Gefahr,daß auch noch der heile Strang von NS 2 zerstört werden könnte.-Hier der Artikel-Link: https://arrangement-group.de/archive/25827 vom 7.Oktober 2022

                2. Vielleicht irre ich mich, aber mir scheint ein großer Teil der russischen Jugend genauso gehirngewaschen zu sein wie ihre Altersgenossen in Westen. Youtube, facebook usw. haben da ganze Arbeit geleistet, leider ist die russische Gegenaufklärung (oder Propaganda, wie man’s nimmt) sehr viel plumper und daher weniger manipulativ. Die Perfidie des Westens erschöpft sich ja keineswegs darin, in Ländern wie der RF oder dem Iran Influencer zu plazieren, welche zum Regime-Change aufrufen. Die Neue WeltOrdnung soll ja auch in Europa durchgesetzt werden und dem muß eine Kulturrevolution vorangehen. Da so etwas immer mit heftigem Widerstand einhergeht, machte mich eine Meldung stutzig, wonach Söldner, die auf ukrainischer Seite kämpfen, mit 2000 $ pro Tag entlohnt werden. Ob das stimmt, weiß ich nicht, aber sollte es so sein, dann werden sich wohl sehr viele Veteranen aus NATO Ländern auf dieses Angebot einlassen. Nicht aus Abenteuerlust oder Idealismus, sondern um Geld nach Haues schicken zu können. Die Lebenserwartung an der Front ist in Cherson nicht hoch, aber wer lang genug durchhält, bleibt seiner Familie in dankbarer Erinnerung. Und diese Männer werden dann nicht mehr da sein, um den totalitären Great Reset aufzuhalten. Daher ist es meiner Meinung nach dringend notwendig, die Kampfhandlungen zu stoppen. Krieg ist die Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln und die Politik des Weltwirtschaftsforums als zukünftiger, globaler Feudalherr ist in jedem Fall mörderisch.

            3. ….das im Artikel genannte „Neoliberale Militärmodell“, muss schleunigst wieder zu einem „Volsarmee – Modell“ umgebaut werden.. …der Beginn dieses Modells, lässt sich bis auf den Preussischen Militärreformer Gerhard von Scharnhorst, ca. 1812, zurückverfolgen !!..😎👍

            4. Putin kennt die Geschichte der SU bestens. Stalin war schon 1924 klar, dass es Krieg geben wird und er hat sein Land systematisch darauf vorbereitet, was viele nicht verstanden haben. Putin handelt genau so strategisch. Allerdings hat er nach den Erfahrungen der SU aus 1941 dem Aggressor nicht erlaubt, den Krieg auf das eigene Territorium zu bringen.

        2. Petry sagt: 9. Oktober 2022 um 09:16 Uhr

          „Militärs bemühen sich zwar, die Vorgaben des Präsidenten auf „Schonung“ der Zivilbevölkerung zu beachten, doch letztendlich ist es nicht ihre Aufgabe. “
          Die Einhaltung der Kriegsgesetze ist also NICHT die Aufgabe von Militärs?
          Aha, wessen dann?

            1. Die Einschätzung von Befehlen, die nicht punktgenau gegeben werden, verleibt insoweit nun mal in den untergeordneten Befehlsrängen. Zumindest mir, ist kein Schriftstück bekannt, in dem eben eine „Handlungsfreiheit“ ausgeschlossen wird.. Auch wenn eben die Ukra-Militärs dies annehmen und auch heute noch sich hinter den Zivilisten verstecken.

            2. Nein, das Militär IST an die Einhaltung der Kriegsgesetze gebunden, zu forderst die Offiziere aber auch die niedrigeren Dienstgrade. Jeder Soldat MUSS kriminelle Befehle zurückweisen sonst macht er sich mitschuldig. Es gibt KEINEN Befehlsnotstand.
              DAS sind die heutigen Militärgesetze und zwar weltweit.

              Die uk Armee, wie auch die US-Army, ist kein Gegenbeleg.

              1. Die Worte erinnern mich an den Religionsunterricht, so vor 50-55 Jahren. Nur , wer das sich dann so reinzieht, was zu tun ist um in den Himmel zu kommen, der kommt dann doch ins Grübeln…

                https://www.die-bibel.de/bibeltext/5mose20,8/

                Bezogen auf die Russen, ist hier nur die eigene Gesetzgebung in Verbindung der Verfassung maßgeblich, weil hier schon die völkerrechtlichen Vorgaben eingebaut sind.
                Kapitel 33. Straftaten gegen die Wehrpflicht (Artikel 331–352)
                Abschnitt XII. Straftaten gegen den Frieden und die Sicherheit der Menschheit
                Kapitel 34. Straftaten gegen den Frieden und die Sicherheit der Menschheit (Artikel 353–360)

                Käme es im Falle der russischen Kapitualation zu einem internationalen Tribunal, dann sähe es wahrscheinlich anders aus, da der Sieger die Regeln bestimmt.

                Die Chance der Ukraine mit ihren Herrn der Nato, besteht natürlich auch, wenn wohl im Bereich 0.0001 %

      2. Zwei Dinge sprechen dagegen. Erstens, es ist nicht möglich den gesamten Wirtschaftsraum der NATO durch deren Bewaffnung der Ukraine in absehbarer Zeit „trockenzulegen“. Hierzulande würden die Michels beispielsweise noch so einige neue „Regeln“ hinnehmen, für die Ukraine, für die moralisch „richtige Sache“. Zweitens, wenn man einen Abnutzungskrieg führen will, lässt man sich nicht dauernd zurückschlagen und ungestraft ins Gemächt treten, so das man vor aller Welt als Schwächling darsteht, der alles mit sich machen lässt. Das kann das außerdem noch zu so starken inneren Spannungen führen, dass Putn dann vielleicht quasi wegen Untätigkeit oder Unfähigkeit abgesetzt wird, das wäre ein großer Erfolg für die Globalisten. Schließt der Nachfolger dann noch einen sehr nachteilhaften Friedensvertrag ab, ist der Krieg endgültig verloren für Russland und der Boden für einen zukünftigen bereitet, wo der Sack dann zu gemacht werden kann kann.

        1. Zitat: „wenn man einen Abnutzungskrieg führen will, lässt man sich nicht dauernd zurückschlagen und ungestraft ins Gemächt treten“

          doch, genau das ist ja das Schlaue. Wenn es keine „Erfolge“ gibt, bricht die Unterstützung und Waffenleiferung ein und birgt die Gefahr, dass sich die NATO doch noch direkt beteiligt mit unkalkulierbaren Risiken. So wird die Abnutzung am Leben erhalten und die Gegner vielleicht sogar motiviert noch mehr zu liefern, wenn sie sich auf der Siegesstrasse wähnen

          1. Zu den Einbrüchen an der Front in Cherson gb es den Kommentar des italienischen Kämpfers aus der internationalen Brigade, die in der damaligen DVR an der Front kämpfte. Er sagte sinngemäß, dass die Ukraine mit 25 000 bis 30 000 Mann Frontabschnitte angriff, die vom 2000 bis 300 Mann vertidigt wurden. Und er sagte auch … klar brechen die dann durch. Aber lass uns mal umgruppieren und dann schauen. …
            Was ist seitdem passiert? Die Fronten sind stabilisiert worden, die Verteidigungslinien in Cherson, Saparoshje und Kupjansk wurden stabilisiert und halten, nebenbei wurde die Offensive vor Donezk langsam aber sicher fortgesetzt und hat Richtung Bachmut und aus Peski sogar wichtige Erfolge erzielt. All dies ist unter dem jetzt abgelösten Oberbefehlshaber passiert. Er hat seinen Job gemacht, die defensiven Aktionen angeschoben und soweit abgeschlossen, jetzt kommt ein neuer, der dann die offensiven Aktionen zu verantworten hat. Der Ablauf ist so ungewöhnlich nicht, da ist dass Störfeuer eines Kadyrow nicht unbedingt hilfreich, aber er fühlt sich ja bestätigt.
            Die Schritte des neuen Oberbefahlshabers zur Offensive sind absehbar. Verstärkung der frontabschnitte in einer Weise, dass man Offensivoperationen ausführen kann ohne die Verteidigung wesentlich zu schwächen. Eine Offensive kann immer schief gehen, schlimm ist es nur, wenn man danach zurück geworfen wird und das muss verhindert werden. Also zusätzliche und frische Kräfte dort, wo man anzugreifen gedenkt und dies in ausreichender Anzahl. Geht es schief, dann bleibt die intakte Verteidigungslinie aber bestehen.
            Für diese Entwicklung ist es völlig unwesentlich, ob man nun vor Wut auf Angriffe auf Nordstream oder die Krim Brücke einen Haufen Raketen irgendwo hinschießt, die für die Vorbereitung der Offensive keinerlei Zweck erfüllen.
            Ich zumindest kann die Handlungen der derzeitigen russische Armeeführung nachvollziehen, solange man sich nicht wesentlich aus den Gebieten, in denen gewählt wurde, zurückzieht, denke ich es läuft nach Plan und besteht weder großer Grund zur Sorge noch zur Kritik.

          1. ohne_Z:

            Bei La Trampolina Baerbock, diesem albernen Trampel, habe ich mich tatsächlich auf einen Vergleich mit einem traditionellen und beliebten Nahrungsmittel festgelegt:

            Deren IQ entspricht dem einer mittelgrossen Salzkartoffel.

            Ich hoffe, die Kartoffeln nehmen mir das nicht übel. 😉

            🌺

      3. …völlig Richtig !!.. NUR so geht es… …die sollen weiter „Ukros“ ausbilden, um so mehr, um so besser !!.. …denn die, welche sich ausbilden lassen, sind nach einem Friedensschluss, für eine Neue Freie Ukraine, sowieso nicht mehr zu gebrauchen, da im Geiste Banderas zu sehr fanatisiert !!😎

    1. Der Raum für Spekulationen und Mutmassungen in diese Richtung ist sicherlich vorhanden. Man sollte sich aber auf die Fakten konzentrieren und nicht auf Mutmassungen.
      Die NWO ist Tatsache, obwohl man immer noch als Verschwörungstheoretiker gilt in unsern Gefilden, wenn man das Ausspricht. Sowohl Putin wie auch Xi Jinping waren schon in Davos und wissen sicher mehr als wir hier.
      Dass es eine NWO braucht, ist wohl bei vielen Staatsoberhäuptern unbestritten. Die Frage ist nur, wie diese NWO aussehen soll und umgesetzt werden soll. Und genau da spalten sich wohl die Ansichten zwischen dem von den USA diktierten Wertewesten und andern Ländern.
      Im Gegensatz zu unsern verlogenen Politikern und Elitemachtmenschen, ist Putin aber der einzige Politiker und Staatsführer Weltweit, der die ganze NWO-Scheisse offen anspricht und auch für Laien verständlich darlegt.
      Dass dieser Krieg von langer Hand geplant und nun endlich erfolgreich durchgeführt wird und wurde, sollte man hier ja nicht mehr diskutieren müssen. Dazu gibt es seit 2000 genügend Beweise. Dass die Hauptverantwortlichen die USA sind steht auch ausser Zweifel. Ebenso, dass die europäischen Staaten allesamt US-Sklaven sind. Die Einen mehr und die Andern etwas weniger.
      Ich denke deshalb, dass es hier nicht nur um die Ukraine und deren Ressourcen geht, sondern viel mehr um das zukünftige Wertesystem das in der Welt herrschen soll.
      Die Amis versuchen alles um ihr zerfallendes Imperium zu retten oder zumindest noch länger am Leben zu erhalten. Dazu Opfern sie auch gerne ihre „Freunde“.
      Und deshalb ist für mich Putin nicht im selben Boot wie die „WEFler“, sondern hat seine eigenen Vorstellungen der NWO und des Zusammenlebens. Diese Vorstellungen hat er auch schon öffentlich angesprochen und formuliert. Deshalb ist er für mich sicher mehr Glaubwürdig als unser ganzes Politikerlügenpack.
      Beweisen können wir Laien schlussendlich nichts, weshalb wir weiter nur unseren eigenen Mutmassungen und Gefühlen vertrauen können.
      Sich aufs eigene Gefühl verlassen hat mich in meinem Leben schon sehr oft vor Unheil bewahrt…..

      1. „Im Gegensatz zu unsern verlogenen Politikern und Elitemachtmenschen, ist Putin aber der einzige Politiker und Staatsführer Weltweit, der die ganze NWO-Scheisse offen anspricht und auch für Laien verständlich darlegt.
        Dass dieser Krieg von langer Hand geplant und nun endlich erfolgreich durchgeführt wird und wurde, sollte man hier ja nicht mehr diskutieren müssen“

        Ja schön gesagt, nur wenn das alles schon so lange geplant wurde und Putin zweifellos einen weiteren Schritt gemacht hat, wäre es günstig nicht nur als klarer Geist schöne Reden zu schwingen sondern auch mal zu gewinnen. Die schönen Reden bringen im Krieg nun einmal nix. Bei der Spezialoperation als Schlüsselkomponente zur NWO hat es also für 2-3 gute Wochen gereicht, dann Stagnation, jetzt Rückwärtsgang.

        Zu diesem Thema sollte er mal eine erbauliche Rede halten.
        Sorry, für Reden von Politikern die schon immer alles wussten und trotzdem in der Realität nix gebacken bekommen (wie z.B. mal eben die NWO) muss ich nicht in die Ferne schweifen, da reicht das Regionalblatt völlig aus.

        1. Und ich muss das noch ergänzen, ich finde die Reden von Putin sehr gut, sogar interessant. Aber da er die heiße Phase selber gestartet hat bin ich von der schlampigen Vorbereitung doch arg enttäuscht. Und sowas zieht sich, wird nicht binnen kurzer Zeit besser.

          Aber ich weiß der Feind hört mit und so, Sachzwänge, alles klar. Aber dann macht man doch bitte immer einen Schritt nach dem Anderen. Denn dieses NWO-Gefasel ist mal eben eine Kriegserklärung an sehr mächtige Leute, eigentlich also auch ein weiterer Dreh an der Eskalationsspirale.

          Bis zum letzten Ukrainer und noch viel weiter, hurra! (Achtung Ironie!)

          1. Aktuell musste er eingreifen, denn die Ukros hatten über 60’000 Soldaten im Donbass konzentriert und für eine grosse Offensive vorbereitet. Das hätte den Verlust des Donbass und wahrscheinlich dann auch der Krim zur Folge gehabt. Diese 60’000 Ukros wurden zum grossen Teil eliminiert.
            Nicht er dreht an der Eskalationsspirale sondern der Westen. Oder um es mit den Worten von George Friedman zu sagen. „Wir provozieren sie, bis sie nicht mehr anders können.“
            Putin hat nun wirklich Jahrzehntelang dem Westen die Hand gereicht und gehbare Kompromisse vorgeschlagen.
            Die EU-Sklaven durften diese Hand aber nicht annehmen. Bestes Beispiel war Schröder, der schnell abgesägt wurde, weil zu Russenfreundlich.
            Dass Putin nicht an der Eskalationsspirale dreht, zeigt ja auch das sanfte Vorgehen in der Ukraine, das aber als Schwäche ausgelegt wird. Er signalisiert immer noch Verhandlungsbereitschaft.
            Und dass er nichts gebacken bekommen hat stimmt eh nicht, wenn man sich die letzten 20 Jahre anschaut. Da gibt es unzählige Beispiele in Afrika und im nahen Osten, wo er den Amis ihre Machenschaften unterbunden hat.

            1. „Diese 60’000 Ukros wurden zum grossen Teil eliminiert.“

              Ach je, schön wärs… doch selbst wenn, zu welchem Preis?

              „Nicht er dreht an der Eskalationsspirale sondern der Westen.“

              Ist mir klar, auch dass es jetzt nicht an der ein oder anderen Rede hängt, dies hat eine lange Vorgeschichte, die *hust* stellenweise „etwas“ nach russischem Imperialismus müffelt.

              „Dass Putin nicht an der Eskalationsspirale dreht, zeigt ja auch das sanfte Vorgehen in der Ukraine, das aber als Schwäche ausgelegt wird.“

              Einen sanften Krieg gibt es nicht.

              „Und dass er nichts gebacken bekommen hat stimmt eh nicht, wenn man sich die letzten 20 Jahre anschaut. “

              War nur nichts kriegsentscheidendes dabei. Im übrigen halte ich Herrn Putin auch nicht für einen Pazifisten, ein solcher zu sein erfordert auch ein gewisses Standing, welches allein sein Amt schon nicht erlaubt. Dafür müsste man Präsident in einem anderen Land sein und z.B. Barak heißen.

              1. Zappenduster sagt: 9. Oktober 2022 um 05:01 Uhr
                Sorry Zappenduster, was soll man auf deinen angesammelten Dumfug antworten. Dümmliches Rumgemotze ist kein Diskussionsbeitrag sondern rumtrollen.

                1. Sorry, hatte ich an der falschen Stelle gepostet….

                  Zu den Einbrüchen an der Front in Cherson gb es den Kommentar des italienischen Kämpfers aus der internationalen Brigade, die in der damaligen DVR an der Front kämpfte. Er sagte sinngemäß, dass die Ukraine mit 25 000 bis 30 000 Mann Frontabschnitte angriff, die vom 2000 bis 300 Mann vertidigt wurden. Und er sagte auch … klar brechen die dann durch. Aber lass uns mal umgruppieren und dann schauen. …
                  Was ist seitdem passiert? Die Fronten sind stabilisiert worden, die Verteidigungslinien in Cherson, Saparoshje und Kupjansk wurden stabilisiert und halten, nebenbei wurde die Offensive vor Donezk langsam aber sicher fortgesetzt und hat Richtung Bachmut und aus Peski sogar wichtige Erfolge erzielt. All dies ist unter dem jetzt abgelösten Oberbefehlshaber passiert. Er hat seinen Job gemacht, die defensiven Aktionen angeschoben und soweit abgeschlossen, jetzt kommt ein neuer, der dann die offensiven Aktionen zu verantworten hat. Der Ablauf ist so ungewöhnlich nicht, da ist dass Störfeuer eines Kadyrow nicht unbedingt hilfreich, aber er fühlt sich ja bestätigt.
                  Die Schritte des neuen Oberbefahlshabers zur Offensive sind absehbar. Verstärkung der frontabschnitte in einer Weise, dass man Offensivoperationen ausführen kann ohne die Verteidigung wesentlich zu schwächen. Eine Offensive kann immer schief gehen, schlimm ist es nur, wenn man danach zurück geworfen wird und das muss verhindert werden. Also zusätzliche und frische Kräfte dort, wo man anzugreifen gedenkt und dies in ausreichender Anzahl. Geht es schief, dann bleibt die intakte Verteidigungslinie aber bestehen.
                  Für diese Entwicklung ist es völlig unwesentlich, ob man nun vor Wut auf Angriffe auf Nordstream oder die Krim Brücke einen Haufen Raketen irgendwo hinschießt, die für die Vorbereitung der Offensive keinerlei Zweck erfüllen.
                  Ich zumindest kann die Handlungen der derzeitigen russische Armeeführung nachvollziehen, solange man sich nicht wesentlich aus den Gebieten, in denen gewählt wurde, zurückzieht, denke ich es läuft nach Plan und besteht weder großer Grund zur Sorge noch zur Kritik.

          2. @zappenduster

            einfach mal dieses Post lesen, da wird die zeitliche Reihenfolge etc. schön aufgedröselt.
            https://www.anti-spiegel.ru/2022/faellt-cherson-hotline-fuer-evakuierung-von-zivilisten-eroeffnet/#comment-109349

            „Bei der Spezialoperation als Schlüsselkomponente zur NWO hat es also für 2-3 gute Wochen gereicht, dann Stagnation, jetzt Rückwärtsgang. “
            Das kommt auf die Wahrnehmung an. Sicherlich war die ursprüngliche Hoffnung das das Regime in Kiew schnell zusammenbricht, deshalb auch der überschnelle (bezogen auf Angriffskonzepte der russischen Armee) Vormarsch auf Kiew am Anfang und der darauffolgende Rückzug.
            Aber weder gibt es überall Stagnation oder sogar einen Rückwärtsgang noch ist das bei einem derartigen Kräfteverhältnis unwahrscheinlich.
            Dazu muß man feststellen was diese Nato-„offensiven“ den Angreifern diese gekostet haben. Man kann sich nämlich auch zu Tode siegen.

        2. Zappenduster:

          „Bei der Spezialoperation als Schlüsselkomponente zur NWO hat es also für 2-3 gute Wochen gereicht, dann Stagnation, jetzt Rückwärtsgang.“

          Liegt vielleicht daran, dass der Ukrainekonflikt gar nicht die Schlüsselkomponente zu dieser NWO ist.
          Das haben sich nur einige eingeredet.
          Übrigens ähnelt sich diese Auffassung erschreckend mit ‚Am deutschen Wesen soll die Welt genesen‘.

          Die NWO, wenn sie denn wirklich gut sein soll, kann nicht durch Krieg und Gewalt entstehen.
          Die ganze Menschheitsgechichte zeigt doch, dass es mit den Menschen auffwärts geht, wenn sie diesen gewaltätigen Unfug lässt und stattdessen konstruktiv ist.

    2. @Alexander: Na, für die Betroffenen, die Menschen, die dort leben wollen und fliehen müssen, für die Gefolterten, die Ermordeten ist es kein Schmierentheater. Für die Politiker schon eher, das gilt aber für alle Politiker der Welt, die andere in den Krieg schicken und selbst im sicheren Kämmerlein bleiben.

  2. Die Ukrainer könnten (und das vermutet man, dass sie es tun) die Kaskaden der Stauseen vor Zaparoshje zum Einsturz sprengen. Das würde im gebiet Cherson verheerende Überschwemmungen auslösen, ich denke, dass wird mit ein Grund sein, Alte und Kinder vorab aus dem Gebiet zu evakuieren.
    Wenn im Gebiet Cherson jetzt ähnliche Gebietsverluse kommen würden wie in Charkiw hab ich meinen Glauben an die Armee der RF dann auch verloren ….

    1. Wenn die Überschwemmung die Brücken unpassierbar macht, wäre das Gebiet westlich des Dnjepr nicht mehr zu halten. Mich wundert, dass sie diesen Damm noch nicht gesprengt haben. Eventuell wegen der AKWs.

  3. Eine Evakuierungshotline, gruselig. Als ob eine Anmeldehotline jetzt den Engpass darstellen würde.

    Wie auch immer, wie vielen Hundertausend kann man so etwas anbieten, wie kommen die dorthin und ist dort überhaupt schon etwas vorbereitet?
    Das ist ja ohnehin immer das Problem, es ist alles kein Problem… zumal „ausreisen“ ins eigene Land eigentlich ein Problem darstellen sollte, da man das Land nicht verlässt, dann verreist man bestenfalls, interessant das RIA dies so formuliert.

    1. @Zappenduster

      Sie scheinen ja ein ganz schlauer zu sein!
      Wie hätten Sie es denn gerne? Weiter oben schreiben Sie zum Thema, dass die Ukros bei ihren „Offensiven“ zig tausend Soldaten verlieren : „Zu welchem Prei?“ – Sind Ihnen zivile Opfer lieber? Haben die keinen Preis?

      Man kann diese „Aufforderung“ so oder so verstehen. Vielleicht ist es nur PR? Vielleicht geht es dort in kurzer Zeit „richtig zur Sache“? Oder was ganz anderes?

      1. Es hat keinen Zweck. Wenn die Leute ihr ellenlanges Welterklärungs-Geschreibsel nicht einmal auf dessen innere Konsistenz abklopfen – da brauchst du gar nicht anzufangen … Und „Ockhams Rasiermesser“ – sicher kein Allheilmittel, aber ich bin von der Idee doch recht angetan – hilft auch nicht weiter, wenn einfachste Logik keine Rolle spielt …

        Die SKU ballern dort rein und die Leute können nicht einfach weg – „weg“ in dem Sinne, als daß „Weggehen“ nie das Problem ist, das Problem ist immer und ausschließlich „Wohin“ …

        1. Donetsk wurde bei Beginn der Operation Z weitgehend evakuiert. Es ist nur noch ein Teil der Bevölkerung für den „Notbetrieb“ der Stadt da. Das war aber, um sie „sturmfest“ zu machen, nicht, um sie zu räumen.

          In diesem Falle haben die Russen es nicht mit dem „Phönix aus der Asche“, einer wieder siegreichen ukrainischen Armee, zu tun, sondern mit einem letzten Aufgebot, starke Kräfte, die einen propagandistischen Sieg in einem ansonsten verlorenen Krieg erringen sollen.

          Es geht also darum, dieses Aufgebot nach und nach zu zerstören, bei möglichst geringen eigenen Verlusten, nebenher einen Atomkrieg mit der NATO zu vermeiden, dabei Cherson möglichst wenig zu zerstören und möglichst zu halten. Das letzte beide kann notfalls höheren Prioritäten geopfert werden. Aber nur notfalls. Cherson ist eine Oblast der RF, und der Feind wird in nicht ferner Zeit vollständig über die russische Grenze getrieben.

          Vermeidung propagandistischer Siege Zelenskijs hat bei den Russen gar keine Priorität. Je mehr die „Westler“ das glauben, desto tiefer wird ihr Fall. Und das scheint Teil der russischen psychologischen Kriegsführung zu sein, der mentalen Entnazifizierung.

          1. @John Magufuli

            Die Fakten sprechen für sich. Die Ukros mussten alles aufbieten was sie (noch) haben, um 30Km zu erobern … und dann ging die Puste aus. Das spricht für sich, würde ich meinen.

          2. Jo das sehe ich ähnlich, aber ich werde mich da auf keine Prognosen einlassen.
            Ich kenne weder die relevante militärische Lage vor Ort hinreichend, noch die Pläne. Zudem habe ich einfach keine Ahnung von solchen Geschichten, jedenfalls nicht in dem Maße, daß ich mir da erlauben könnte, Entscheidungen zu kritisieren oder gar die Ablösung der militärischen Führung anzuregen …

            Aber wie hier bereits geschrieben – es gibt ziemlich genau eine historische Kontinuität, nämlich daß das Volk nur zu gern nach oben, auf die Obrigkeit pinkelt …

              1. „Die Splitter dieses wahllosen Einsatzes der Sanktionswaffe verbreiten sich in der ganzen Welt und treffen unschuldige Menschen. In der Zwischenzeit werden ohne normalen internationalen Handel Chaos und Armut in der ganzen Welt zu spüren sein.

                Aber es ist sinnlos, an die Vernunft unserer Feinde im Westen zu appellieren. Das ist auch nicht notwendig. Unsere Feinde müssen gezwungen werden, in einer verlorenen wirtschaftlichen Schlacht um Gnade zu bitten.

                Und beenden wir es mit ihrer vollständigen und bedingungslosen Kapitulation.“

                — Dmitri Medwedew, 6.10.2022
                https://t.me/medvedev_telegram/188

                China sieht es wie Medwedew. In Indien wünscht man, daß dieser Wahnsinn endlich aufhört. Wegen Abwehr der Splitter der Sanktionswaffe wurden die näher an China getrieben, als ihnen lieb ist. In Afrika ist etwas unwiderbringlich zerbrochen, der „Mythos des Weißen Mannes“.

                Die „vollständige und bedingungslose Kapitulation“ infolge der „verlorenen wirtschaftlichen Schlacht“ ist real. Welche Welt dem Herrenmenschentum damit zusammenbrechen wird, können Sie sich ausmalen. Die gesamte Lügenpropaganda und Ideologie werden kollabieren.

                Ein Ruin der EU-Länder würde die ganzen abhängigen Länder und die halbe Welt mit reinreißen, die werden eher wollen, daß wir uns endlich wieder normal benehmen. Entnazifizierung und Sequestration.

                Die unschönen Seiten des Kollaps sind schwer vorhersehbar. Aber wenn der nicht stattfindet und die es so weitertreiben können, das würde die Hölle auf Erden.

  4. Ich bin mir nicht sicher, aber mit dem Waffenarsenal des Westen sollte die Ukraine schon weiter sein oder besser gesagt müsste !!
    Geschichte widerholt sich und in einer Art denke ich an die Panzerschlacht wo die Reserven auf russischer Seite auch bis zum fast Untergang zurück gehalten wurden ……das Ergebnis ist bekannt.
    In den USA sind bald Zwischenwahlen und wie wird Biden wohl das Ergebnis verkaufen wenn sich die Ukraine zurückzieht ?
    Nur meine Meinung

  5. Warum evakuiert man nicht den gesamten Bereich der neuen russischen Gebiete. Und was bringen ein paar Wochen Urlaub? In der Region wird gekämpft. Die Ukraine greift ohne Rücksicht an. Wir sollten die Zivilisten da raus holen. Wenn die von der Ukraine besetzten Gebiete um Cherson vorher evakuiert worden wären, könnte man die jetzt mit voller Wucht angreifen. So bleiben wir immer in den Grenzen unserer militärischen Sonderoperation gefangen und der ukrainische Krieg trifft immer mehr Russen. Die Strategie dahinter verstehe ich immer weniger.

    1. Nur weil man die Strategie nicht versteht, muss sie nicht falsch sein denn es könnte an Demjenigen liegen, dem Informationen fehlen!

      Aber sollte die Regierung Russlands erst einmal Diskussionskreise mit jedem Einzelnen führen egal auf welchen Intelligenzlevel der sich befindet – zumindest in dieser Angelegenheit?

      Mit dem Arzt wird doch auch nicht diskutiert, was zu tun ist!

      1. @GMT

        Danke ! Endlich spricht es jemand mal offen aus. Der User #John Magufuli hat es doch in einem anderen Thread sauber, logisch und unmissverständlich erklärt, was da gerade passiert. Es ist nicht seine Schuld, wenn das die kognitiven Fähigkeiten einzelner Leser überfordert. (Bei der Gelegenheit auch ein „Danke!“ an #John)

        1. @Artjom

          Ist das so? Und wie viele gibt es davon?

          Mio. Menschen, die sich teilweise unsinniger med. Behandlungen unterziehen ( gerne als Beispiel Chemotherapien & Bestrahlung genannt oder auch Corona-Impfungen mit mRNA) zeigen was anderes!

          Und jede Wette, wenn Sie mit ihrem Arzt seine Behandlungsmethoden diskutieren wollen, wird der Sie gerne aus seiner Praxis hinauskomplimentieren….

          1. @Artjom
            Weil zu Hause eben zu Hause ist. Man hängt an dem Flekchen, auf dem man lebt, manchmal steht auch ein Haus drauf, man hat Nachbarn etc pp. Wenn das nicht so wäre, wäre schon der eine oder andere aus Deutschland nach Russland, den USA oder auch Neuseeland verschwunden..
            Außerdem gibt es den Bereichen immer noch Wirtschaft, Arbeit, Einkommen und Landwirtschaft.
            Es gibt das russische Versprechen, dass der Rest von Saparoshje befreit wird und jeder dort weiss, dass Nikolajew und Odessa sehr gut zu Russland passen würde. Da nimmt man ein paar Monate Frontstress schon in Kauf, es wird vorüber gehen…..
            Es gibt in der Region zwei Bedrohungen, die derzeit wesentlich größer als die ukrainische Armee an sich sind. Zum einen die Zerstörung des Kraftwerks in Energodar und zum anderen die Überflutung durch Zerstörung der Staustufen vor Zaparoshje. Die Hoffnung stirbt aber bekanntlich zuletzt 🙂

  6. „Man fragt sich in Russland, wann die russische Armee endlich auf diese Ereignisse reagiert und wieder das Heft des Handelns übernimmt.“: es klingt grausam, aber so wird in Russland die kriegsbereitschaft in der Bevölkerung gestärkt.
    Im Westen (allem voran Deutschland) wird das anders gemacht: man läßt den Wohlstand taumeln, schürt im Dauerfeuer die Angst und zeigt den einzig Schuldigen, nämlich Russland.
    Die so erreichbare volle Kollision entspricht leider dem immer gültigen Muster, Kriege zu führen.
    Und nochmals: wer gewinnt, kann uns egal sein, denn wir haben bereits verloren!

    1. Das deutsche Fußvolk hat jetzt schon verloren.
      Das ist richtig. Krieg ist immer destruktiv. Und dieser ist so überflüssig wie sonst was.
      Mit Dummheit läßt er sich nicht erklären.
      Obwohl, wenn ich das derzeitigen Machthaber-Kabarett so betrachte….
      Die Armuts- und Verelendungsspirale wird sich weiter drehen. Und erst, wenn die Not breitflächig angekommen ist, wird teilweise ein Umdenken stattfinden.
      Wobei die Schuld vermutlich auf Rußland geschoben wird.

    2. Na, ja, Putin wartet bis Zelenski wie Muenchhausen auf einer Kugel ueber den Kremel reitet, ihm folgen die Raketen gesponsert von den USA und PUFF fliegt der Kremel in die Luft.Kann das sein?

  7. Um es klar zu sagen, ich respektiere Putin als Person. Er ist menschlich. Er kümmert sich um das Leben und die Zivilisation. Er ist ein guter Mensch. Tatsächlich erweist er sich als zu guter Mensch, um mit dem käuflichen und korrupten Westen zu tun zu haben, und er hat keine Ahnung, wie man einen Krieg führt.

    Putin glaubt oder dachte, dass Russland und der Westen gemeinsame Werte teilten. Das zeigt, wie wenig Putin den Westen versteht. Der Westen ist Washington, und der Rest des Westens sind keine unabhängigen Länder, sondern Washingtons Marionetten. Keine von Washingtons Marionetten repräsentiert ihre eigenen Bürger, und Washington tut es auch nicht. Washingtons Werte werden nur in Dominanz und Geld gemessen.

    Washington kümmert sich nur um seine politische, militärische und finanzielle Hegemonie über alle anderen, einschließlich seines eigenen Volkes, das jeden Tag in einem immer enger werdenden Polizeistaat aufwacht, in dem die US-Verfassung Tag für Tag Stück für Stück ausgelöscht wird.

    Weiter unter
    Wenn es darum geht, einen Krieg zu führen, hat der Kreml seine Inkompetenz bewiesen
    von Paul Craig Roberts
    https://www.unz.com/proberts/when-it-comes-to-conducting-a-war-the-kremlin-has-proven-its-incompetence/

    1. „Putin glaubt oder dachte, dass Russland und der Westen gemeinsame Werte teilten. Das zeigt, wie wenig Putin den Westen versteht.“
      Also ich bin der Meinung, dass Putin sehr wohl versteht, wie der sogenannte „Werte-Westen“ tickt. Letzten Freitag hat er Klartext geredet. Wenn ich mich richtig erinnere, war sogar von Satanismus die Rede.

      1. Rainer ,mit einer Rede wird Putin den „Westen“ nicht davon abhalten der Ukraine Waffen und Soeldner zu entsenden, der „Westen versteht leider nur „Taten“
        die Opfer werden auf beiden Seiten Zivilisten sein.Wenn Putin jetzt nicht hart zuschlaegt mit allem was noetig ist wird Russland zerstoert werden.
        Deutschland ist jetzt schon wirtschaftlich ruiniert und fuer was oder wen?

        1. @Goerkel
          „Wenn Putin jetzt nicht hart zuschlaegt mit allem was noetig ist wird Russland zerstoert werden.“

          Das halte ich, höflich formuliert, für ein Gerücht. Russland wird noch existieren, wenn unser beider Namen längst vergessen sind.

          1. Russland wird natuerlich existieren, wie gross wird es noch sein und wer wird das Land dann regieren oder ausbeuten?Vor 50 Jahren haette doch keiner in Europa geglaubt das die Sovietunion und der Warschauerpakt jemals auseinanderbrechen.

            1. „….die Sovietunion und der Warschauerpakt jemals auseinanderbrechen“

              Die SU ist nicht „auseinandergebrochen“, sondern sie wurde von den eigenen „sozialistischen“ Eliten gegen den Willen der Bevölkerungen zerstört und ausgeplündert. Deren „gemeinsame Werte mit dem Westen“ bestanden darin, sich selbst auf Kosten des Volkes zu bereichern.

              Gerade habe ich dazu ein paar Sätze Klartext von Prigozhin gelesen, die hier gern zitiere:

              „Übrigens habe ich auch an diesen Veranstaltungen im August 1991 teilgenommen, obwohl ich damals auf der Seite der liberalen Demonstranten stand. Wir befanden uns damals im tiefsten Wahn, und anstatt das von Grund auf aufgebaute Land, das sich UdSSR nannte, in eine neue Richtung zu lenken, den Ideen des Privateigentums und einem neuen Vektor der wirtschaftlichen Entwicklung Raum zu geben und an unseren Fehlern zu arbeiten, zerstörten wir alles zusammen bis auf den Grund. Wir führten einen Befehl der USA aus und zerstörten das größte Imperium unserer Zeit zugunsten eines Haufens gieriger, verräterischer Kreaturen, die heimlich Fabriken, Anlagen und Dampfschiffe stahlen.

              Übrigens sitzen die meisten von ihnen immer noch auf dem Geld, das sie dem Volk gestohlen haben, und reiben sich die Hände. Historisch gesehen ist dies ein globaler, unnachahmlicher Fehler. China ist einen ähnlichen Weg gegangen, mit dem Unterschied, dass es nichts gestohlen hat und heute eine hervorragende Wirtschaft hat. Die erste in der Welt, wenn man von den undurchsichtigen kriminellen Machenschaften der Vereinigten Staaten absieht. Und wir zahlen immer noch den Preis für diesen Fehler.
              ….
              Was haben wir als Ergebnis erhalten: Chodorkowski, Beresowski und andere – eine Horde von Hunden stürzte sich auf das Eigentum der Sowjetunion und verstreute es in verschiedene Richtungen. Ich bin an diesem Tag mit den Demonstranten auf den Platz gegangen und habe Oberleitungsbusse umgedreht, um nicht die UdSSR zurückzubringen. Wofür? Für ein zusätzliches Stück Wurst oder ein Paar Jeans. Die Ergebnisse der heutigen Probleme wurden in jenem fernen Jahr 1991 festgelegt..

              https://colonelcassad.livejournal.com/7906309.html….“

              Übrigens: der neue Militärkommandeur für die „Sonderaktion“, Surowikin, befand sich damals in einem Panzer auf der anderen Seite. Und Prigozhin bezeichnet ihn als „fähigste Kommandeur der russischen Armee“.

  8. Man sollte sich mal in Erinnerung bringen, welche Ziele Russland mit der „Militäroperation“ verfolgt hat. Hauptsächlich wollte man die Stationierung von atomar bestückten Kurzstreckenraketen in der Nähe der eigenen Grenzen verhindern, dazu die Menschen im Donbass befreien und die Nazis in der Ukraine eliminieren. Zu Punkt eins hat man noch nicht viel erreicht. Es ist zZ. immer noch möglich, solche Waffensystem in die Nähe der russischen Grenze zu stationieren. Zu Punkt 2, salopp ausgedruckt ist es wie bei einer Diät, das Gewicht runter zu bekommen geht relativ einfach, es zu halten ist der schwierigere Teil. Die Nazi-Bataillone hat man wohl stark eliminieren können, aber der inneren Nazizirkel in Kiew kann mithilfe des Westens immer noch schalten und walten. Das ist meine persönliche, temporäre Einschätzung, ohne die Wahrheit gepachtet zu haben. Der Staus Quo ist mir unverständlich. Man kann den Menschen im Donbass nicht Sicherheit versprechen und dann dieses Versprechen nicht halten können. Russland ist ganz sicher in der Lage, militärisch anders zu reagieren. In Russland stehen wohl mit allen Gruppierungen zusammen 1 Million Mann unter Waffen. Das man das Kernland weiter verteidigungsbereit halten muss, ist schon klar, aber einen direkten Angriff der Nato wird es wahrscheinlich auf konventionelle Ebene nicht geben. Für deren Abschreckung hat man ja noch die „dicken Eier“ in den Silos. Kriege werden nicht aus der Luft gewonnen, selbst wenn diesen Unsinn die Amerikaner immer behauptet haben. Russland sollte schnellstens seine Mannstärke an der Front erhöhen und wahrscheinlich ist das schon im Gange. Weitere Fehleinschätzungen, und die hat es anscheinend gegeben, kann sich Russland und Putin innenpolitisch und in den „befreiten Gebieten“ nicht mehr leisten. Panikaktionen sind wohl nicht angebracht, aber die Zerstörung der militärischen Nachschubwege im Westteil der Ukraine, wie eigentlich schon erfolgreich durchgeführt, muss intensiviert werden. Soweit als Sofageneral mit der Abhängigkeit nicht verifizierter Informationen.

    1. Ich teile diese Einschätzung nicht. Wie bereits jedem klar sein sollte,agiert die RF unter WP zurückhaltend und durch Recht und Gesetz legitimierte Schritte. Es gibt immer auch Verluste und Niederlagen wenn man in den Krieg zieht. Die Russen sind nicht dumm!Selbstverständlich werden die aktuellen Entwicklungen kalkuliert sein. Wenn man bedenkt das die Russen im März in der Westukraine mal eben mit einer Kinzhal einen alten Sovjet-Atombunker platt gemacht haben,dann weiß man,dort geht noch einiges.

      Wenn ich Russe wäre,würde ich selbstverständlich meinen ganze Gegner analysieren und nicht nur das zur Show getragene Stellvertreterkind Ukraine. Also NATO,England,ggf. Westeuropa. Wenn ich einen Krieg nicht vermeiden kann auf Dauer dann plane ich so,dass ich eine Strategie wähle bei der ich am Ende die vorhandene Infrastruktur noch nutzen kann wenn ich siegreich bin.

      Die RF weiß seit 2008 wohin die Reise geht. Adieu Wertewesten,ich freu mich drauf.

  9. SIMFEROPOL, 9. Oktober – RIA Novosti. Den ukrainischen Truppen gelingt es nicht, ihre Offensive in Richtung Cherson voranzutreiben, erklärte der stellvertretende Leiter der Regionalverwaltung, Kyrylo Stremousov, in seinem Telegram-Kanal.
    „Es gibt keine Veränderung in Richtung Cherson. Die ganze Armada von all den Nazis und der Rest dieser Schale ist heute wieder erstickt“, sagte er.
    Stremousov sagte neulich, dass sich die Lage an der Kontaktlinie stabilisiert habe und zeigte sich zuversichtlich, dass die ukrainische Armee nicht in der Lage sein werde, Cherson einzunehmen.

    Übersetzt mit http://www.DeepL.com/Translator (kostenlose Version)

  10. Die Ukrainische Armee musste sehr wahrscheinlich alles noch verfügbare in die aktuelle Offensieve einbringen.
    Die Logistische Unterstützung der NATO tat das ihre zum Ervolg.
    Jeder Gegner mit strategisch taktischem Verstand, sofern er über die nötigen Mittel verfügt und diese
    Lage nicht nutzen würde hmmm???
    Die Ukrainische Armee, ist innzwischen auf dem Präsentierteller.
    Jeder auch nur im Ansatz kommpetente Heerführer, kann sich leicht ausmalen was sich anbahnt.
    Etwas seltsam das zb.der Britische Geheimdinst, das offenbar nicht einkalkuliert hat???
    Anderseits war durchgehend zu beobachten die haben jede Menge lächerlichen Schwachsinn über die
    Medien verbreitet, hmmmmmm das lässt den Verdacht zu, das die ihr Handwerk nicht soooo gut
    wie viele Vermuten verstehen und beherrschen!
    ( Nun die erfahrenen Strategen aus der Zeit des Kalten Krieges, sind innzwischen in Pension
    resp. in den Medien machen sich, zu oft nur die eher unterbelichteten lächerlich.
    Der Nachwuchs ist noch in der Lernphase, das währe eine mögliche Erklärung, darüber hinaus die
    Kriege der letzten 20-25 Jahre wurden gegen 2-3 klassige Gegner zb.Irak oder Lybien geführt.)
    Nach einer Aufreibung der aktuellen Ukrainischen Armee werden die in Kiew schwerlich neu rekrutieren
    KÖNNEN, da müsste die NATO mit EIGENEM Personal antreten!
    Sterben für die Ukraine, ob da die wehrfähige Jugend in Europa darauf Bock hat, wohl eher NEIN
    eher noch sehr viel weniger als die in Russland.

  11. Mir scheint, dass hier eine neue Propaganda und Narrativ von einigen Kommentatoren/Trollen gestartet ist.
    Nämlich: Misstrauen an Russland/Putin handeln. Wie wäre es, wenn alle, die schreiben: „muss hart vorgehen“ auf die Strassen in Deutschland gehen und den Stopp von Waffenlieferung fordern, statt hier zu diskutieren, ob Putin richtig vorgeht.
    Was haben Sie zu Frieden beigetragen? Mit deutsche Waffen(zwischen anderen) wurden/werden die Menschen umgebracht. Nicht zu fassen, wie sich einige hier für Experten in Sachen Krieg angeben.
    Und Danke an die Leser, die das auf dem Punkt bringen. Ich kann nicht gut formulieren

    1. @Licht
      Bist du nicht meiner Meinung, bist du gegen mich. Man wird um Troll gemacht und will Narrative verbreiten. Was für eine unsinnige und dumme Einstellung. Wer so nur noch im Schwarz/Weis denken gefangen ist, wird mit Niederlagen nie zurechtkommen. Es wurden Fehler gemacht und das muss man nicht verschweigen, so nach dem Motto „es kann nichts sein, was nicht sein darf“. Sie werden das änder und man wird sehen wie es weiter geht.

      1. Ob es Fehler waren oder nur richtigerweise agiert wurde, weiß man doch nicht! Dazu gibt es zu viele unterschiedliche „Ansichten2 & zu wenig Informationen, die den Namen verdienen.

        Dazu müsste man aber selber so viel Sach-&Fachkenntnis haben & dazu auch noch mit den echten Daten & Infos sehr gut vertraut sein – NUR ist das weder HIER noch in anderen Foren, Blogs oder socialmedia-Plattformen der Fall.

        Man arbeitet sich an Klatsch&Tratsch ab, der im Stile von StillePost betrieben wird…..

      2. Ich habe Sie persönlich nicht angesprochen, aber da Sie so reagiert haben, haben Sie Sich selber verraten. Sie beherrschen keine russische Sprache und haben keine Verwandte in der Ukraine. Ob Sie Sich in NGOs orientieren können(in Russland ist es viel mehr, als hier), scheint mir auch fragwürdig.
        Ich habe nur eine Meinung, meine Meinung geäußert.
        Kein Mensch hat alle Informationen, da mit er sichere Analyse abgeben könnte.
        Und richtig, warten wir lieber ab.
        Alles gute für Sie.

        1. @Licht Ich habe deutlich geschrieben, dass ich mich an nicht verifizierte Informationen gehalten habe und die Wahrheit nicht genau kenne. Mir geht es nur tüchtig auf den Zünder, dass nur halbwegs kritische Kommentare, die nicht einmal den Sinn dieser Operation infrage stellen, sofort in die Troll-Ecke geschoben werden. Soziale Medien sind halt immer nur ein Austausch von Meinungen, resultieren aus vorhandenen Informationen. Man muss die Meinung des Anderen nicht teilen, das macht diese aber nicht automatisch unwahr oder zur Narrativ-Steuerung. Diskussionen entstehen durch verschiedenen Sichtweisen und dem Austausch von unterschiedlichen Argumenten.

          1. ustdigital , ich verstehe nicht, warum fühlen Sie Sich mit dem „Troll“ angesprochen?
            Herr Röper kann nicht alles übersetzen, physisch geht nicht. Zu viel Informationen.
            Mir ist z. Bsp. klar, worum es um Herson und co, sowie bei der Explosion an Krym- Brücke geht: Nehme Zitat vom:
            PEKIN, 9. Oktober – RIA Novosti. Ziel der Explosion auf der Krim-Brücke sei es gewesen, die Autorität der obersten politischen Führung Russlands zu untergraben, erklärte Shen Yi, Professor für internationale Beziehungen und Öffentlichkeitsarbeit an der Fudan-Universität in China, gegenüber RIA Novosti.
            Weiter denke ich, diejenige, die die Idee mit schnellerem hartem Vorgehen unterstützen, entweder machen das bewusst, oder weil die Infos fehlen, oder die möchten nicht selber nachdenken wie viele Faktoren müssen für der Entscheidung einbezogen werden. Wenn Ihnen an Info für Ihre Meinungsbildung fehlt, ist ok. Dann sagen Sie so auch.

            P.S. vielen Dank Herr Röper, dass außer Ihre Arbeit, wir hier noch diskutieren können

            1. 😉“Wie wäre es, wenn alle, die schreiben: „muss hart vorgehen“ auf die Strassen in Deutschland gehen und den Stopp von Waffenlieferung fordern…“

              Ich bin auch so einer ,der das gedanklich fordert.
              Und was ist wenn die deutsche Politik sagt, auf deine Forderung gehe ich nicht ein und einfach weiter Waffen schickt ?Denn ist er ja völlig umsonst rausgegangen und hat seine Zeit verschwendet. Wie mächtig ist denn die Forderung eines einzelnen Bürgers ohne große Lobby im Hintergrund ,die das gleiche fordert..? Eben, sie wird zu 100% nicht einmal wahrgenommen.

              @GMT
              „Dazu müsste man aber selber so viel Sach-&Fachkenntnis haben & dazu auch noch mit den echten Daten & Infos sehr gut vertraut sein – NUR ist das weder HIER noch in anderen Foren, Blogs oder socialmedia-Plattformen der Fall.“

              Ja. Da schließ ich mich sogar mal an.

              @LICHT
              „ustdigital , ich verstehe nicht, warum fühlen Sie Sich mit dem „Troll“ angesprochen?“
              🤔Das sie das nach der dritten Antwort nicht mehr verstehen verwundert mich. Sie haben doch in ihrem Eröffnungskommentar die Eckpunkte festgelegt. Wer härteres Vorgehen fordert ist ein Troll, sagten sie da. Da hat denn ustdigital drauf reagiert, eben weil er das wohl auch vertritt und sehr gut ihr Schwarz/Weiß-Problem dagestellt.

              @LICHT
              „Weiter denke ich, diejenige, die die Idee mit schnellerem hartem Vorgehen unterstützen, entweder machen das bewusst, oder weil die Infos fehlen, oder die möchten nicht selber nachdenken wie viele Faktoren müssen für der Entscheidung einbezogen werden. Wenn Ihnen an Info für Ihre Meinungsbildung fehlt, ist ok. Dann sagen Sie so auch.“

              😅Ja, ich mache das bewusst. Ohne jegliche kleinliche Faktoren ,auch nix emotionales da reinzurechnen. Ich Vergleiche ganz einfach die gegebenen Werte an Mannstärke,Ausrüstung und Technologie, wo man ja eigentlich Russland im Vorteil sehen müsste wenn man sich nur die Zahlen anschaut. Auch wenn die NATO versucht, die Löcher der Ukraine zu stopfen fehlt es ihr ja trotzdem irgendwann an Truppen, weil halt verbraucht und nicht mehr mit NATO-Söldner zu stopfen ist. Da wirkt das ,was da jetzt passiert halt irgendwie komisch…..

              1. WASHINGTON, 9. Oktober – RIA Novosti. Der ehemalige nationale Sicherheitsberater des Weißen Hauses, John Bolton, hat erklärt, dass der russische Präsident Wladimir Putin ein „legitimes Ziel“ sei, wenn Russland in der Situation um die Ukraine Atomwaffen einsetzen würde.
                „Er (Putin – d. Red.) ist das Entscheidungs- und Kontrollzentrum der russischen Armee. Das, was wir ein „legitimes militärisches Ziel“ nennen. Ich denke, dass wir zwar auch eine Menge anderer Dinge tun können, aber er sollte wissen, dass er auf unserer Liste der Ziele für eine solche Eventualität steht“, sagte Bolton in einem Interview mit CBS News.

                Übersetzt mit http://www.DeepL.com/Translator (kostenlose Version)

                1. „Mir scheint, dass hier eine neue Propaganda und Narrativ von einigen Kommentatoren/Trollen gestartet ist.“
                  Vielleicht ein wenig und zum Teil. In der Masse ist es jedoch das Schwarz/Weiss Denken und das besser wissen, wenn irgendwo mal etwas so läuft, wie es nicht geplant und auch nicht schön ist.
                  Wir sind Deutsche und von der kulturellen Entwicklung geprägt. Dazu gehören auch Grimms Märchen. Zwar weiss jeder, dass der Jäger sowohl die Großmutter und Rotkäppchen aus dem Bauch des Wolfes heraus geschnitten hat, es passt aber nicht in unsere Leistungsgesellschaft, dass er sie dazu auch erst einmal fressen musste. Also wurde dieser Abschnitt der geschichte verdrängt 😉

                2. Letztendlich macht es das eigene mickrige Dasein in einem Deutschland, in dem demnächt die Lichter ausgehen auch viel erträglicher, wenn man doch sieht, dass es woanders noch viel schlechter läuft …. 🙂

                3. Besser Wissen als Vermutung in den Raum zu stellen ist ziemlich grotesk.
                  „Vielleicht ein wenig und zum Teil.“ Oder in etwa das gleiche wie diese Aussage. Wird hier mit „Troll“ jeder bezeichnet, der vom jetzigen ,einzig Richtigen Narritiv abweicht? Rudelreflex?

              2. „Vielleicht ein wenig und zum Teil.“
                Nun ja, ich wollte die Aussage von Licht nun weder bestätigen, noch bin ich in der Lge sie begründet zu verwerfen. Daher dieses „Vielleicht ein wenig und zum Teil.“

                Für meinen Geschmack wird die Bezeichnung „Troll“ oder auch andere Schubladen hier allerdings von einigen zu inflationär genutzt, sobald man von ihrem Meinungsbild abweicht. Daher der erklärungsversuch mit der geschichte …

    2. Die Politiker kuemmert es nicht wenn die Bevoelkerungen demonstrieren, die ziehen ihr DIng durch und das Ding heisst Krieg bis zum letzten Ukrainer und dem totalen wirtschaftlichen Untergang Europas, wenn das erledigt ist setzen sich die Warlords mit prall gefuellten Konten in startbereite Flugzeuge und machen es sich auf anderen Kontinenten in prunkvollen Villen , natuerlich beschuetzt von Sicherheitspersonal, gemuetlich, fressen, saufen und huren bis zu ihrem natuerlichen Lebensende.DEr Poebel in Europa kann sich dann gegenseitig ausrauben und umbringen fuer ein Stueck Brot und eine Packung Lucky Strike

    3. @Licht

      Genau so sieht es aus! Wurde ja in DE ganz offiziell bekannt, dass man Troll-Accounts kreiert hat um sie „einzuschleusen“ – erst sind sie „Russlandfreundlich“ – dann kritisieren sie um dann überzugehen in ihrer Manipulation um als Spaltpilz zu agieren.

  12. Evakuierung Cherson, Frauen mit Kindern sollen Urlaub auf der Krim machen. Wie zynisch ist das denn. Gestern die Krim Brücke und in einer Woche stehen die UA Nazis auf der Krim und jagen alle Russen.
    Russland kann scheinbar nicht bestehen und weder jemanden beschützen noch nach vorn operieren.

    1. @Laktat

      Der gute alte „Ne Apolleon“ (übersetzt: Der Verderber) befehligte damals die größte Armee, die Europa jemals gesehen hatte, als er Russland überfiel … nach Hause kamen nur wenige.

      Sie sollten also aufhören das Fell zu verteilen, bevor sie den Bären erlegt haben. Es ist vorbei wenn es zu Ende ist, nicht wenn Schreiberlinge es für beendet halten …

      1. Es ist Vorbei wenn man Russland besetzt hat, nun mal die Landkarte herausholen!
        Warum überhaupt noch Züge vom Westen in die Ukraine fahren das wundert mich, die müssen alle erst umgespurt werden, diese Werke funktionieren also noch, so wie das Wasser, die Handys, Tankstellen, E Versorgung und so weiter. Wir Deutsche sollten besser wissen was Krieg ist!

    2. Im Gebiet Cherson ist gerade eine größere Schießerei, da ist es ratsam, Frauen und Kinder aus dem Weg und in Sicherheit zu schaffen.

      Die Krimbrücke hat kaum etwas abbekommen und ist wieder in Betrieb. Zwei Fahrbahnelemente sind kaputt und sollen in wenigen Wochen durch eine Behelfsbrücke ersetzt werden, dann sind alle vier Fahrbahnen wieder nutzbar. Bis dahin nehmen Sie besser die Eisenbahn, da es vermehrt zu Staus kommen kann.

      Stundenlangen Zugausfall und wochenlang gesperrte Fahrbahnen haben wir hier auch, das schaffen wir ganz ohne „explodierte Lastwagen“.

  13. Wenn es Atombomben OHNE Strahlung gäbe, wäre Kiew bereits Geschichte und der Westen lediglich vor der Frage stehend, ob er dennoch nun selbst weiterzumachen gedenkt oder es hinnimmt.

    Gibt’s solche Technologie?

    1. Schlimmer wären die Neutronenbomben, alles bleibt stehen und alle Menschen sind tot. Nach einigen Wochen kann man das Gebiet wieder betreten. Doch Russland wird dies nicht tun! Es kann themobarische Bomben benutzen und Kiew und Lemberg in einem Feuersturm untergehen lassen. Sie können die komplette Infrastruktur zerstören, kein Strom, keine Wärme, keine Industrie, kein Internet, kein Fernsehen, kein Telefon, keine Wasserversorgung, keinen Eisenbahnen, keine Autobahnen und so weiter und so fort, natürlich keine Industrie. Wenn die Ukraine nicht mehr von außen und nicht von innen versorgt werden kann, dann bricht ihre Front zusammen. Das Elend machtr dann die Nacharbeit und wird in den Westen importiert!

    1. Kann eigentlich die Luftaufklärung der USA auch bei Nebel und Wolken die selben detailgenauen Bilder liefern über Truppenbewegungen und Bewegung der schweren Waffen und Abschussrampen?

      Lieber User “ I W “ … die vergangenen Jahrzehnte haben zweifelsfrei bewiesen, daß die USA weder einer Luftaufklärung, noch einer Logik benötigen, wenn sie gegen einen anderen Staat Krieg führen wollen.

      Bei der Beurteilung dieser Frage dienen aussschließlich 2 Argumente:
      1. Haben die Rohstoffe die wir brauchen
      2. Sind das Kommunisten

      Sollte Punkt 1 zutreffen, droht man i.d.R. zuerst mit der Armee, kapituliert dann der Staat nicht bedingungslos, kommt die Armee tatsächlich.

      Zu Punkt 2 :
      Das Thema „Kommunismus“ ist komplex und kontrovers, fachübergreifend sind sich jedoch alle einig, daß der Beschuldigte glaubt, seine Bodenschätze gehörten den Bürgern des eigenen Staates.
      Das ist „selbstverständlich“ ein dermaßiger Affront, daß „zivilisierten“ Ländern „selbstverständlich“ jegliche Maßnahmen offen stehen, welche die dem „Weltmarkt“ entzogenen „Werte“ dem Weltmarkt wieder zuführen können. Kurzum : Kommunismus oder Sozialismus, sind eine Geistesverwirrung, die nur durch den Glanz der Wirtschaftichen Überlegenheit des Westens erkannt werden können.

  14. Sehr geehrter Herr Röper,

    vielen Dank für Ihre Mühe in der Sache. Diesem Artikel ist überhaupt nichts hinzuzufügen. Er spiegelt mein Seelenbefinden bis ins kleinste Detail gerade wieder.

    Fühle mich gerade wie Neo in Matrix, der am Telefon steht und darauf wartet, dass es endlich klingelt! Bitte holt mich aus diesem Alptraum ab, Leute. Die Zivilisten in den befreiten Gebieten dürfen nicht leiden, Sie dürfen nicht zum Spielball der verschiedenen Taktiken werden. Hat man einmal das Vertrauen der dort im Osten lebenden Bevölkerung verloren, wäre die gesamte Spezialoperation schiefgelaufen und dann mit Ansage. Ich hoffe, die Wende kommt stark, wenn sie kommt…
    Die Faschisten hier feiern sich in Ihrer Blase doch schon ins Delirium. Allen voran die von der Leyen, die mit keinem Wort mehr zurückhält, was sie so bewegt. Unerträglich!

  15. >Die Qualität der Kommentare hier finde ich sehr gut. Mann könnte fast meinen Journalisten der MSM suchen hier etwas Absolution…

    Was Mangel schreibt ist absolut zutreffend und deutet vor allem darauf hin,dass es innerhalb der Russichen Regierung und WP einen sehr starken Glauben daran geben muss diesen Jahrhundertkonflikt mit ,dem „Westen“, ein für alle mal für sich zu entscheiden. Der Unterbau erfordert immerhin hohen behördlichen und administrativen Aufwand.

    Auch wenn sich jeden Tag andere, unvorhersehbare Dinge entwickeln können,bin ich nach wie vor davon überzeugt,dass eine Besatzung Westeuropas mit intelligenter Kriegsführung (gezielter Beschuss kritischer Infrastruktur mit Kinzhal zum Beispiel)längst auf dem Tisch liegen. Meiner Meinung nach „fehlt“ noch der Big Bang um dieses Szenario auszulösen,kommen kann der quasi täglich.

    Es reicht doch schon ein Anschlag auf Putin und innerhalb der RF würden sich militärische Hardliner an die Spitze setzen.

  16. ….die Stadt Cherson, wird den Ukros nicht überlassen werden, ebensowenig, wie die befreiten Gebiete.. …wie hier schon richtig geschrieben wurde, rennen die Ukros seit Wochen gegen die Russischen Linien an.. …wo es taktisch Richtig ist, zieht sich die Russische Armee zurück in eine bessere Schussposition.. ..die angreifenden Ukros werden seit Wochen, dezimiert und haben einen ungeheuren Blutzoll an ihren Söldnern, sowie Material… ….die weiten Ebenen, sind faktisch übersät mit Toden, ausgebrannten ehemaligen Sowjetischen Waffen, geliefert von den ehemaligen Ostblockstaaten und zunehmend natürlich mit NATO – Waffen.. …deren Schützenpanzer, stehen rum wie aufgeschlitzte Blechdosen.. …NUR so, kann „Humankapital“ der Ukros und der NATO, sowie das dazugehörige „Militärmaterial“ neutralisiert werden, ohne dass Zivilisten gross zu Schaden kommen.. …die Dörfer in den Kampfgebieten, sind ja alle fast leer !!..😈

  17. Ankündigungen die Russland nichts kosten:
    Alle Urheberrechtsvereinbahrungen und Patentrechte, der Feindstaaten, werden nicht mehr befolgt. Die russische Förderation prüft eine Umstellung des Rubels, auf ein umlaufgesteuertes Vollgeldsystem. Der Westen beginnt umgehend die russischen Piplines zu reparieren, ansonsten steigt Russland aus dem unsinnigen Klimaschutzabkommen aus und wird den Gasdruck wieder erhöhen.
    Der Unabhängigkeitskampf der IRA stößt auf immer größeres russisches Verständnis, seit sie die Friedensunfähigkeit Englands am eigenen Leib spüren müssen. Polen hat bis heute keine Eigentumsrechte an den ehemaligen deutschen Gebieten erworben und Deutschland besitzt keinen Friedensvertrag mit Russland, der Waffenstillstand kann jederzeit überdacht werden!

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