Neue Weltordnung

Fast unbeachtet von den westlichen Medien fand ein wichtiges Gipfeltreffen statt

Die Staats- und Regierungschefs der Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit (SOZ) haben sich zu einem Gipfel getroffen, über den im Westen kaum berichtet wird.

Die Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit (SOZ) wurde vor etwa 20 Jahren gegründet und umfasst derzeit die Volksrepublik China, Indien, Kasachstan, Kirgisistan, Pakistan, Russland, Tadschikistan und Usbekistan. Da die SOZ durchaus eine Erfolgsgeschichte ist – immerhin hilft sie zum Beispiel effektiv, regionale Konflikte zu entschärfen und ist eine Plattform, auf der auch Länder mit unterschiedlichen Interessen (zum Beispiel Indien und China) vertrauensvoll miteinander reden -, interessieren sich immer mehr Staaten für eine Mitgliedschaft in der Organisation, was sie zunehmend zu einem Konkurrenten westlicher Organisationen, zum Beispiel der G7, macht.

Das dürfte auch der Grund sein, warum westliche Medien weder über die SOZ, noch über ihre Gipfeltreffen allzu viel berichten. Wenn sich die archaischen G7 treffen, deren Macht mit jedem Jahr schneller schwindet, berichten die westlichen Medien begeistert über jede Kleinigkeit, wenn sich aber eine an Mitgliedern und Einfluss wachsende internationale Organisation trifft, die nicht unter westlicher Kontrolle steht, sind die westlichen Medien auffallend schweigsam.

China warnt vor Farbrevolutionen

Dem Spiegel zum Beispiel war der wichtige Gipfel nur einen kurzen Artikel mit der Überschrift „Gipfeltreffen in Usbekistan – Xi warnt vor Volksaufständen und »Einmischung« aus dem Ausland“ wert, der mit folgender Einleitung begann:

„Erdoğan, Putin, Lukaschenko: Die Teilnehmerliste beim SOC-Gipfel ist eindrücklich. Chinas Staatschef Xi prophezeite bei dem Treffen nun turbulente Zeiten – und mahnte zur Vorsicht vor ausländischen Demokratiebemühungen.“

Der Spiegel-Leser wird in die gewünschte Richtung beeinflusst, indem der Spiegel – anstatt über die Themen des Gipfels zu berichten – als erstes die kultivierten Feindbilder der Spiegel-Redaktion auflistet, um dann hinzuzufügen, dass der böse chinesische Staatschef vor „Demokratiebemühungen“ warnt. Der Spiegelpräsentiert seinen Lesern die SOZ als eine Art „Klub der Diktatoren“, anstatt über die Themen zu berichten, um die es bei dem Gipfeltreffen ging.

Xi hat jedoch nicht vor „Demokratiebemühungen“ gewarnt, vielmehr hat der chinesische Staatschef vor Farbrevolutionen gewarnt, wie man dann auch in dem Spiegel-Artikel erfahren kann. Freundlicherweise erklärt der Spiegel seinen Lesern auch gleich, was Farbrevolutionen nach Meinung der Spiegel-Redaktion sind:

„Als »Farbrevolutionen« werden politische Bewegungen der letzten Jahrzehnte bezeichnet, die oft etwa autokratische Systeme zu Fall brachten. Demokratische Transformationen in mehreren Ländern in den 2000er-Jahren wurden oft nach Farben oder auch Pflanzen benannt und zumeist auch von demokratischen Kräften aus dem Ausland unterstützt.“

Das ist niedlich, oder? Der Spiegel verschweigt seinen Lesern komplett, dass alle Farbrevolutionen der letzten Jahrzehnte vom Westen finanziert und organisiert wurden, um Regime an die Macht zu bringen, die dem Westen gegenüber gehorsam sind. Im Gegenzug für ihren Gehorsam bezeichnet der Westen sie dann als „demokratisch“.

Dass diese „Demokratiebemühungen“ ihre Ursprünge nicht im eigenen Land haben, sondern vom Westen geschaffen, organisiert und finanziert werden, um unliebsame Regierungen wegzuputschen, ist keineswegs meine krude Fantasie. Das konnte man 2011 sogar noch in der Süddeutschen Zeitung in einem Artikel mit dem passenden Titel „Die Umsturz-GmbH“ lesen. Heute wären solche Artikel kaum noch denkbar.

Darüber habe ich vor zwei Jahren aus Anlass der BLM-Unruhen einen Artikel geschrieben und dabei aufgezeigt, dass die Farbrevolutionen der letzten Jahrzehnte immer von den gleichen Organisationen und nach immer dem gleichen Schema organisiert wurden und werden, wobei sie nicht einmal kreativ genug sind, sich für jede „Demokratiebewegung“ ein eigenes Symbol auszudenken, sondern weltweit immer das gleiche Symbol benutzen und es bestenfalls leicht verändern.

Während der Westen sich rigoros jede ausländische Einmischung in seine Politik verbittet und massiv dagegen vorgeht, siehe zum Beispiel das Theater um angebliche Wahleinmischungen aus dem Ausland, ist der Westen der Meinung, er habe das Recht, sich von außen in die Politik aller Länder der Welt einzumischen und ihnen vorzuschreiben, wie sie zu leben und welche Werte sie zu vertreten haben. Wenn sich ein Land widersetzt, organisiert der Westen einen Regimechange, also einen Putsch, der von den westlichen Medien als „Farbrevolution“ und „Demokratiebewegung“ bezeichnet und gefeiert wird.

Dass der chinesische Präsident vor diesen Methoden des Westens warnt, ist kaum verwunderlich.

Warum die Medien schweigen

Dass die westlichen Medien über das Gipfeltreffen der SOZ nicht gerne berichten, dürfte daran liegen, dass der Gipfel eindrucksvoll gezeigt hat, wie die Politik des Westens gerade scheitert. In den letzten Monaten haben sich Spitzenpolitiker des Westens zum Beispiel in Indien die Klinke in die Hand gegeben, um Indien dazu zu bewegen, sich der anti-russischen Politik anzuschließen. Dass man diese Reisen mit „außer Spesen nichts gewesen“ zusammenfassen kann, zeigt das Treffen von Putin mit dem indischen Premierminister Modi auf dem SOZ-Gipfel eindrucksvoll. Der Inder sagte dabei unter anderem:

„Die Beziehungen zwischen Russland und Indien haben sich deutlich verbessert. Wir glauben, dass diese Beziehung äußerst wichtig ist. Wir sind Freunde, und wir stehen seit Jahrzehnten Seite an Seite. Die ganze Welt ist sich des Charakters der russisch-indischen Beziehungen bewusst, und die Welt weiß auch um die tiefe Freundschaft, vor allem um die persönlichen Bande der Freundschaft, die uns verbinden. Ich habe Sie zum ersten Mal 2001 getroffen, als ich Beamter der indischen Regierung war, und unsere Freundschaft ist seitdem nur noch stärker geworden. Wir arbeiten auch heute wieder, auch im Rahmen des SOZ-Gipfels, für das Wohlergehen der Region, unserer Völker, unserer Bürger. Ich danke Ihnen für die Unterstützung, die Sie Indien gewährt haben.
Die bilateralen Beziehungen, die wir heute erörtern werden, zeigen uns auch, dass unsere Beziehungen in Zukunft nur besser und stärker werden können, was auch für die ganze Welt gut ist.“

Das ist eine schallende Ohrfeige für die Politik des Westens, Indien gegen Russland in Stellung bringen zu wollen.

Die russische Nachrichtenagentur TASS hat die Ergebnisse des Gipfeltreffens zusammengefasst und auch dabei wird deutlich, warum westliche Medien darüber lieber nicht berichten wollen, denn dort wurde unter anderem über eine neue, nicht vom Westen dominierte, Weltordnung gesprochen. Ich habe die Zusammenfassung der TASS übersetzt.

Man sollte die Ergebnisse und Beschlüsse sehr aufmerksam lesen, denn sie unterscheiden sich diametral von dem, was die westliche Politik zu erreichen versucht.

Beginn der Übersetzung:

Vom grundlegenden Wandel zum Hirsefest: Was die SOZ-Führer in Samarkand besprochen haben

Die Staats- und Regierungschefs konstatieren, dass die Rolle der Organisation von regionaler zu globaler Bedeutung wächst

Die Staats- und Regierungschefs der Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit (SOZ) haben auf ihrem Gipfeltreffen in Samarkand die wachsende Bedeutung der Organisation konstatiert, ihre Besorgnis über die Lage der Ernährungssicherheit zum Ausdruck gebracht, eine Erhöhung des Anteils der nationalen Währungen im Handel gefordert und sich gegen einseitige Sanktionen ausgesprochen.

In der Erklärung von Samarkand und den gemeinsamen Erklärungen nach dem Treffen, die am Freitag veröffentlicht wurden, bekräftigten sie auch ihre Offenheit für eine Zusammenarbeit der Verineinigung mit anderen Ländern und forderten, die Investitionen in die Erkundung und Förderung fossiler Brennstoffe zu erhöhen, anstatt sie zu verringern.

Darüber hinaus wurde der Prozess der Aufnahme von Weißrussland als Vollmitglied der SOZ eingeleitet, der Iran unterzeichnete eine Absichtserklärung zum Beitritt zur Organisation, Ägypten und Katar wurden Dialogpartner und Bahrain, Kuwait, die Malediven, Myanmar und die Vereinigten Arabischen Emirate leiteten das Verfahren zum Erwerb dieses Status ein. Die TASS hat die wichtigsten Ergebnisse des Treffens in Samarkand zusammengestellt.

Die Rolle der SOZ und die neue Weltordnung

Die Staats- und Regierungschefs konstatierten die wachsende Rolle der SOZ, die sich von einer regionalen Organisation zu einer globalen Organisation entwickelt und nach den Worten des russischen Präsidenten Wladimir Putin an Bedeutung gewinnt, „wenn es darum geht, Frieden, Sicherheit und Stabilität im gesamten riesigen eurasischen Raum aufrechtzuerhalten“ und die Energie- und Nahrungsmittelprobleme zu lösen, die sich aus „Systemfehlern in den führenden Volkswirtschaften der Welt“ ergeben.

Der kasachische Präsident Kassym-Jomart Tokajew bezeichnete die SOZ als „die erfolgreichste internationale Organisation, die es gibt“, die sich „natürlich von Jahr zu Jahr ausdehnt“, während sein weißrussischer Amtskollege Alexander Lukaschenko erklärte, sie könne bereits „globale Probleme der Weltordnung lösen.“

Putin konzentrierte sich auf die unumkehrbaren „grundlegenden Veränderungen“ in der Weltpolitik und der Weltwirtschaft, während der türkische Staatschef Recep Tayyip Erdogan, der nach Samarkand gereist war, die Notwendigkeit von Reformen des „globalen Systems“ betonte. „Wir brauchen eine gerechtere Weltordnung, eine repräsentativere, integrativere und produktivere Weltordnung“, erklärte er.

Global und dringend

Die Staats- und Regierungschefs riefen auf dem Gipfel dazu auf, die Beziehungen in allen Bereichen – vom Militär bis zur Kultur – zu stärken. Putin sagte, zu den Prioritäten der SOZ gehörten die Stärkung der wirtschaftlichen Zusammenarbeit, die Bekämpfung des Terrorismus, des Drogenhandels und des organisierten Verbrechens sowie die Lösung von Konflikten in den Randgebieten, einschließlich in Afghanistan.

Gleichzeitig betonte jeder der Redner den Aspekt, der für sein Land am wichtigsten ist. So bekräftigte der tadschikische Präsident Emomali Rachmon seine Aufforderung, in Afghanistan „gemeinsam proaktiv zu handeln“ und eine gemeinsame Struktur zur Drogenbekämpfung einzurichten; sein usbekischer Amtskollege Shavkat Mirziyoyev konzentrierte sich auf die Bekämpfung der Verwicklung von Jugendlichen in extremistische Organisationen und die Verbesserung der Anti-Terror-Struktur der SOZ, während Erdoğan seine Absicht betonte, die Zusammenarbeit mit der Vereinigung vor allem im Sicherheitsbereich auszubauen.

Weder in den Reden der Staats- und Regierungschefs noch in den auf dem Gipfeltreffen verabschiedeten Dokumenten wurden die jüngsten Entwicklungen in der Ukraine und in Transkaukasien (wegen letzterem reiste der armenische Premierminister Nikol Paschinjan nicht nach Samarkand) sowie die weitere Verschärfung an der Grenze zwischen Kirgisistan und Tadschikistan, deren Staats- und Regierungschefs an dem Treffen teilnahmen, erwähnt. Der kirgisische Präsident Sadyr Zhaparov und Rachmon einigten sich jedoch am Rande des Gipfels auf einen Waffenstillstand und den Rückzug der Truppen an der Kontaktlinie.

Nahrungsmittelkrise

In einer separaten Erklärung äußerten sich die Staats- und Regierungschefs der SOZ besorgt über „ernsthafte Bedrohungen der Ernährungssicherheit“, die durch einseitige restriktive Sanktionen noch verschärft würden.

Putin bekräftigte die Bereitschaft Moskaus, 300.000 Tonnen russische Düngemittel, die sich in Häfen der EU stapeln, kostenlos an Entwicklungsländer zu liefern, und forderte die UNO auf, die Aufhebung der europäischen Sanktionen auf die Ausfuhr dieser Produkte aus Russland in Drittländer zu verlangen.

Der russische Staatschef wies auch darauf hin, dass 90 Prozent der russischen Lebensmittelexporte in asiatische, afrikanische und lateinamerikanische Länder gehen (im Gegensatz zum ukrainischen Getreide, das, wie Putin wiederholt erklärt hat, zum größten Teil im Rahmen des Getreideabkommens in die EU geliefert wird). Erdogan versicherte in seiner Erklärung, dass die Türkei versuche, die Aufmerksamkeit auf die Notwendigkeit zu lenken, Lebensmittel aus der Ukraine an die „Brüder und Schwestern vor allem in Afrika“ zu schicken.

Der indische Premierminister Narendra Modi sprach sich für die Förderung „neuer Lebensmittel, insbesondere Hirse“ aus, die „in den SOZ-Ländern noch nicht aktiv angebaut werden“, und schlug vor, in der Vereinigung im nächsten Jahr ein Hirsefestival zu veranstalten.

Abschlussdokumente

Insgesamt unterzeichneten die Staatsoberhäupter der SOZ mehr als 20 Dokumente, darunter die Erklärung von Samarkand und vier gemeinsame Erklärungen zum Klimawandel, zur Sicherung zuverlässiger Lieferketten sowie zur Lebensmittel- und Energiesicherheit.

Insbesondere wird in der Erklärung bekräftigt, dass die Vereinigung offen für die Zusammenarbeit mit anderen Ländern ist und dass sie sich nicht gegen jemanden richtet. Die Organisation wird sich weiterhin mit den wachsenden Bedrohungen und Herausforderungen in der Region befassen und die Zusammenarbeit bei der Terrorismusbekämpfung sowie die Zusammenarbeit mit der Konferenz über Zusammenarbeit und vertrauensbildende Maßnahmen in Asien vertiefen.

Die Staats- und Regierungschefs betonten außerdem, dass Konflikte mit politischen und diplomatischen Mitteln auf der Grundlage allgemein anerkannter Normen und des Völkerrechts beigelegt werden müssen, und sprachen sich für nukleare Abrüstung und gegen eine Bewaffnung des Weltraums sowie gegen einseitige Wirtschaftssanktionen und protektionistische Maßnahmen aus. Sie bekräftigten ihre Forderung nach einer „nachhaltigen Umsetzung“ des iranischen Atomabkommens und einer Reform der Welthandelsorganisation mit dem Schwerpunkt auf der Anpassung an die aktuellen Realitäten.

Darüber hinaus wurden in der Erklärung von Samarkand das nächste Jahr zum Jahr des Tourismus der SOZ und die indische Stadt Varanasi zur Tourismus- und Kulturhauptstadt der Vereinigung für die nahe Zukunft erklärt. Die Mitglieder der Organisation werden die Konsultationen fortsetzen, eine SOZ-Entwicklungsbank und einen SOZ-Fonds einrichten und neue Arbeitsgruppen zu den Themen Start-Ups und Innovation sowie Armutsbekämpfung bilden, heißt es in dem Dokument.

Ende der Übersetzung


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Autor: Anti-Spiegel

Thomas Röper, geboren 1971, hat als Experte für Osteuropa in Finanzdienstleistungsunternehmen in Osteuropa und Russland Vorstands- und Aufsichtsratspositionen bekleidet. Heute lebt er in seiner Wahlheimat St. Petersburg. Er lebt über 15 Jahre in Russland und spricht fließend Russisch. Die Schwerpunkte seiner medienkritischen Arbeit sind das (mediale) Russlandbild in Deutschland, Kritik an der Berichterstattung westlicher Medien im Allgemeinen und die Themen (Geo-)Politik und Wirtschaft.

82 Antworten

  1. Moin
    Kasachstan? Gab es da nicht verstärkte Bemühungen seitens des Westens an vorhandene Bodenschätze zu gelangen?
    Einhergehend mit starken antirussischen Getrommel. Hab ich mich schon wieder täuschen lassen?
    Es ist tatsächlich erstaunlich was sich da für ein Bündniss formt.
    In der selben Zeit sappelt man im Westen über Einigkeit und Militärbündnisse und kratzt sich verlegen am Hintern,wohlwissend, dass der Dünnpfiff bald kommen mag.

    1. Wir sind die Welt. 38 Staaten gegen über 150 Staaten. Wir bestimmen was zu lesen, hören und zu sehen ist. Egal ob der Rest 80% der Menschheit vertritt. Sie sind nicht entsprechend in den UNO-Organisationen vertreten. Hier herrscht die Weltmehrheit von 20%. Was hat da das Shangheier-Bündnis zu suchen oder die BRIC-Organisation.

  2. Das gehört schlicht und einfach zum täglichen Programm der Verdummung des Westpublikums. Der naive Verbraucher soll glauben, die Welt wäre an den Grenzen der Nato-Staaten mit dem“Bösewicht“ Russland zu Ende.

    Für eine Minderheit der Westbürger hat der Westen derartig abgewirtschaftet, dass es dafür keinen Begriff mehr gibt. Die Glaubwürdigkeit seiner Organe tendiert gegen Null. Bis es die nötige Mehrheit kapiert, wird noch geraume Zeit vergehen. Ich habe jedenfalls keine Lust, für andere die Kastanien aus dem Feuer zu holen, habe genug mit mir selbst zu tun.

    1. Ergänzend: Wer zum Beispiel chinesische (deutschsprachige) Seiten regelmäßig besucht, ist da immer auf dem laufenden, auf eine zwar kurze, aber sehr sachliche Weise, die „unseren“ Stänkerern von ARD bis ZdF oft fehlt. Vom Spiegel-Bild ganz zu schweigen.

        1. nun, viel länger ist die Leine für unsere MSM auch ncicht mehr.
          Man hat faktisch nur noch die Wahl, westliche Regierungsmeinung zu lesen / sehen, oder Regierungsmeinung eines anderen Landes, und da is tmir schon lieb, wen nich die verschiedenen Meinungen gegeneinander vergleiche kann.
          Aber selbst das wird ja zu unterbinden versucht. Die Angst muss also sehr groß sein, dass jemand vergleicht und fragt. Für mich ein Grund mehr, genau das zu tun. Vergleichen, fragen, selbst denken statt nachbeten.

          1. @wp007 Sehe ich ähnlich.

            Insbesondere die technisch / ingenieurmäßigen Leistungen Chinas sind auf mittlere Sicht beeindruckend -langfristig hoffe ich jedoch auf eine, sagen wir mal vorsichtig, stärkere Regionalisierung des autoritären Riesenreiches. (Betrifft auch mutatis mutandis Rußland).

        2. Natürlich geben die den offiziellen Standpunkt wieder, aber gerade an dem bin ich interessiert. Und wenn ich unsere Medien höre, kommt mir das „mit der kurzen Leine“ ziemlich bekannt vor. Wenn ich Kritik an China hören will, meistens unsachliche Kritik, dann brauche ich nur bei Westmedien reinzuschauen. Ihre Einschränkung ist also nichtig.
          CRI – China Radio International ist ebenso interessant und etwas ausführlicher. Weitere deutschsprachige Quellen werden dort angeboten.

        3. vielen Dank für die Links :-). Die „kurze Leine“ kenne ich von den „deutschen Qualitätsmedien“, die inzwischen zur US Amerikanischen Propagandaschleuder verkommen sind. Denen kann man gar nichts mehr glauben. Die hiesige Regierungsmeinung kenn‘ ich also zur Genüge. Es tut gut auch mal andere zu Wort kommen zu lassen. Da ich auch hierzulande nicht alles glaube, was mir von unseren Staatsmedien vorgesetzt wird, kann ich auch bei anderen entscheiden, was ich glaube oder nicht. Außerdem kann man immer noch versuchen zu recherchieren. Aber auch das wird dem deutschsprachigen Leser inzwischen sehr erschwert, da ältere Artikel im Netz einfach verschwinden, wenn diese die momentan vorbestimmte Meinung nicht teilten. Das ist mir vor allem im Zusammenhang mit der Ukraine Krise aufgefallen. Ich erinnerte mich kritische Artikel gelesen zu haben, die ich nun nicht mehr finden kann…

      1. Ich weiß zwar nicht, wie Herr Röper seine „fundierte Medienkritik“ versteht, aber eine kurze Internetsuche hat mir bereits auf der ersten Ergebnisseite zahlreiche Berichte über dieses Gipfeltreffen in führenden MSM gezeigt (siehe Link).

        duckduckgo. com/?q=treffen+russland+china&t=h_&iar=news&ia=news

        1. ich bekomme da ganze acht Meldungen angezeigt. Wenn ich mir die Untertitel so ansehe, dann sind die hauptsächlich negativ und/oder suggerieren, dass dieses (Regional)Treffen unwichtig ist.
          Ich hab mir die deshalb auch nicht näher angesehen, da ich die westliche Propaganda zur Genüge kenne, die da lautet:
          Wir sind gut, wir haben recht und wir machen alles richtig.
          Wer das nicht so sieht, der hat Unrecht, ist böse und macht alles falsch.

          1. @margaret52
            Wenn ich den o.g. Link aufrufe, erhalte ich auf der ersten Seite Meldungen von FAZ, Handelsblatt, ZDF, t-online, rnd, FR, Deutschlandfunk, Spiegel, Morgenpost, Wallstreet Online, etc. Wie die von dem Treffen berichten, ist unerheblich. Es ging um die Behauptung von Herrn Röper, dass dieses Treffen „fast unbeachtet von den westlichen Medien“ stattfand. Das ist nicht korrekt, was mit einer kurzen Internetsuche widerlegt werden kann.

    2. @Karl

      „Die Glaubwürdigkeit seiner Organe tendiert gegen Null….“

      Sogg. „Demokratien“ nach westlichem Vorbild haben ihren Bürgern nichts zu bieten, außer einer immer schlechter versteckten Diktatur, jetzt sogar mit langjährigen Gefängnisstrafen für „falsche“ Meinungen. Momentan ist beim besten Willen nicht mehr zu entdecken, worin sich westliche „Demokratien“ von offenen Diktaturen noch großartig unterscheiden.

      „Wählen“ kann man auch in jeder Militärdiktatur, der Nutzen ist derselbe wie im Westen, die grundfalsche Politik geht unverdrossen – mit anderen Parteien, die genau dasselbe, wie ihre Vorgänger machen – weiter.

      1. @Aktakul: Ich würde nicht auf die Wahlen (Auswahl usw) abfahren. Wahlen sind nicht an sich korrumpiert, sondern nur dadurch, dass wir keine wirkliche Auswahl haben. Vor allem werden wir mit Propaganda überschüttet, damit selbst Gutwillige ihr Kreuzchen an der richtigen Stelle machen. Wahlen sind eine ehrenwerte Sache, und ich habe erlebt, wie selbst kleine Grundschulkinder das sehr ernst nehmen.

  3. Wenn ich richtig sehe, sind keine / wenige Frauen anwesend. Gut so. Dadurch kommt man eher zur Sache und kann sich über wichtige Themen auch mal inoffiziell (zum Beispiel beim Pinkeln) austauschen.

  4. off topic, sorry

    Bericht von Juri Podoljaka zur Störung der vorbereiteten „Offensive“: Bomben auf Staudamm-Kaskade bei Kriwoi Rog, damit Überflutungen in den Bereitstellungsräumen, Zerlegung von Pontonbrücken, Transportwegen pipapo.

  5. ….EURASIEN wird sich EINEN !!… ..der Iran als Vollmitglied, damit schliesst sich die Lücke im Persischen Golf – Indischen Ozean !!.. …von Murmansk bis in den persischen Golf und nach Bombay… ..ebenfalls von China bis nach Westasien und über den Himalaya, noch Indien !! ….auch arabische und Andere Länder, stehen schon an der TÜR der „Shanghaier Organisation“ !!..
    ….Wichtig ist, die Angloamerikaner UND ihre Vasallen, MÜSSEN DRAUSSEN bleiben !!.. …auch die brd – Kolonie, würde NICHT aufgenommen werden !!..
    ..China, die Grösste Produzierende Wirtschaftsmacht… …Russland mit den meisten Bodenschätzen und Indien, als stark aufstrebende Industrieland… …alle diese 3 Staaten, sind wissenschaftlich technisch, dem „Westen“ gegenüber gleichwertig, oder schon überlegen !!..
    …ganz Afrika, schaut zu den Staaten der SCO genau wie Südamerika !!
    …“In den EU – NATO – Kolonien“ der „Angloamerikaner“ in Rest – Europa, sowie bei den Angelsachsen SELBST, werden die LICHTER ausgehen !!… …und DAS, in JEDER Beziehung !!.. .😎😈

    1. Artikel sollte man am besten ganz lesen:

      „Insbesondere wird in der Erklärung bekräftigt, dass die Vereinigung offen für die Zusammenarbeit mit anderen Ländern ist und dass sie sich nicht gegen jemanden richtet.“

      Und darauf kommt es an.
      Der politische Westen hat es nur noch nicht ganz begriffen.
      Zusammenarbeit anstelle von rückschrittliche Revolutionsinitiierungen.

      1. ….der „Wdesten“ ist das „Angloamerikanische Reich mit seinen Vasallen“ so definieren es Russische Politiker !!.. ….also, US – Vasallen, werden NICT aufgenommen !!.. ..die Türkei, als NATO – Mitglied, sitz auf der „Wartebank“ !!..😎

    2. @York1822

      ….Wichtig ist, die Angloamerikaner UND ihre Vasallen, MÜSSEN DRAUSSEN bleiben !!.. …auch die brd – Kolonie, würde NICHT aufgenommen werden !!..

      Noch nicht, dauert noch ein ein Weilchen, dazu wird z. B. PL noch auf das Gebiet rund um Warschau reduziert werden u.s.w. Dann kann Urgroßväterchen endlich wieder mit den Pferdchen von Tschernjachowsk via Große Friedländer Wiese Richtung Berlin ziehen oder in die andere Richtung nach Sankt Petersburg.😇 🙏

      1. ….die wollen mit ihrem Wägelchen nach Lemberg !!.. …hat mal VOR es zur k.u.k. Monarchie gehörte, auch mal unter August dem Starken, zum Königreich Polen gehört !!.. …Polnische Ulanen, hatten aber SCHNEID ??…🙈🙈

        1. Lentement, mon General!

          Um hier keine Missverständnisse aufkommen zu lassen, ich sprach von meinem schottisch-preußischen Vorfahren, nicht von den Szlachta, die ihm nach dem 1. Weltkrieg den Landweg gen Westen blockierten!😉

    3. Als Gastteilnehmer ist ASEAN bedeutend: Brunei, Indonesien, Kambodscha, Laos, Malaysia, Myanmar, Philippinen, Singapur, Thailand, Vietnam.

      Für China ist ASEAN als Handelspartner bedeutender als die EU, für Indien sieht es vermutlich ähnlich aus. Die „größere SOZ“ mit allen Gästen und Beobachtern ist ganz Eurasien bis auf gewisse traurige Randgebiete.

      1. …völlig Richtig !!.. …hatte es woanders schon geschrieben, auch Pakistan WILL Russisches Gas !!.. …Die NEUEN ASEAN – Staaten, werden auch die RESTE des „englischen Kolonialismus“ in Asien, unter Chinas Führung, beseitigen ???.. ..vor Jahren sagte ein Chinesischer Politiker wegen des „US – Uiguren – Problems“ sinngemäss… …die Engländer sollten sich mal daran erinnern, WIE sie mit den Ureinwohnern von Australien und Neuseeland umgegangen sind !!.. ..war ein Wink, mit dem Zaunpfahl !!🤣🤣🤣

          1. @wp007
            Sag ich schon seit Wochen, dass die USA/GB dort wieder am Zündeln sind, weil sie inzwischen wissen, dass ihnen Indien definitiv den Rücken gekehrt hat. Geht ja gar nicht so was. Was erlauben diese Indien….

        1. „Uiguren-Problem“ – die Uiguren werden hier zu lächerlichen Figuren gemacht. Die Usbeken auf der anderen Seite der Berge haben die gleiche Sprache. Dort war Xi Jinping.

          Es wir eine Eisenbahn Kaschgar-Kirgistan-Usbekistan-Afghanistan-Pakistan gebaut. Schon heute kann man von Golmud über Korla, Kaschgar und Chotan nach Golmud mit der Eisenbahn alle uigurischen Oasen besuchen.

          Sollen die doch einfach hinfahren, statt hier so ein dummes Zeugs zu reden. Es ist eine der schönsten Gegenden der Welt.

          1. …das „Uiguren – Problem“ ist doch eine CIA – Chefsache… …die Besten „Kämpfer“ sitzen seit Jahren mit Familien, im „Halbtürkischen Idlib“ in Syrien.. …nur der WESTEN, bringt das „Uiguren – Problem“ auf, die islamischen Länder, sind mit den Massnahmen der VR China einverstanden !!😎😈

    1. Es gibt eben wichtigeres zu berichten im „Wertewesten“.

      Die Parlamentspräsidenten der G7-Staaten und des Europäischen Parlaments haben sich heute in Berlin getroffen. Ebenfalls zu Gast war der Vorsitzende des ukrainischen Parlaments, Ruslan Stefantschuk, der seinen Besuch nutzte, um mehr schwere Waffen und Luftabwehr der Verbündeten gegen Russland zu fordern.

      https://odysee.com/@RTDE:e/g7-vertreter-treffen-ukrainischen-parlamentschef-berlin-streben-nach-sieg-waffen-luftabwehrsysteme:5

      Wen interessiert da schon so ein SOZ Gipfel 😉

        1. @wp007

          …(Und Scholz schwafelt von der Bundewehr als der best ausgerüsteten Armee in Europa)

          Ja, das finde ich auch immer zum Piepen.
          Scholz spielt seine Rolle soooo gut, er könnte fast Elendsky toppen und seine Amnesie-Anfälle sind der Brüller! Noch lustiger finde ich allerdings, dass ihr hier ihm das alle abnehmt. 🤣

          An ihren Taten sollt ihr sie erkennen.😇

    2. „Le Monde“ hat einen Artikel in beleidigtem Ton, der aus sehr viel Kaffeesatz und Wunschdenken besteht. Aber dieser aus Belgien ist gar nicht schlecht und hat es deshalb auch in die Presse der Außenwelt geschafft:

      — Xi an Putin: China ist bereit, seine Rolle als „Großmacht“ mit Rußland zu spielen

      … „China ist bereit, mit Rußland zusammenzuarbeiten, um seiner Verantwortung als Großmacht gerecht zu werden, eine führende Rolle zu spielen und Stabilität und positive Energie in eine von Chaos durchzogene Welt zu injizieren“, sagte Xi Jinping am Rande eines Gipfeltreffens der Shanghai Cooperation Organization (SCO).

      Es war ihr erstes Treffen seit dem Beginn der russischen Invasion in der Ukraine. Es war auch die erste Auslandsreise von Präsident Xi seit dem Beginn der Coronavirus-Pandemie.

      Der SCO, die als Gegengewicht zum westlichen Einfluß aufgebaut wurde, gehören China, Rußland, vier zentralasiatische Staaten (Kasachstan, Kirgisistan, Usbekistan und Tadschikistan) sowie Indien und Pakistan an.

      Keine Verurteilung
      Die Beziehungen zwischen Peking und Moskau waren während des Kalten Krieges turbulent, aber die beiden Länder haben sich in den letzten Jahrzehnten deutlich angenähert, um eine gemeinsame Front gegen den Einfluß der USA zu bilden. So weigert sich China seit der Intervention vom 24. Februar, das Wort „Invasion“ zu verwenden, um die von Moskau in der Ukraine eingeleitete Militäroperation zu beschreiben.

      Die chinesische Regierung hat die russische Invasion nie verurteilt und gibt den USA und der NATO die Schuld an dem Konflikt. Drei Wochen vor Beginn des Krieges hatte der chinesische Präsident Wladimir Putin am Rande der Eröffnung der Olympischen Winterspiele 2022 in Peking empfangen.

      Sie hatten damals die „grenzenlose Freundschaft“ zwischen China und Rußland verkündet und eine Vielzahl von Abkommen, insbesondere im Gasbereich, unterzeichnet. China ist der größte Wirtschaftspartner Rußlands.

      Par maliweb -15 Sep 2022 – SOURCE: http://www.7sur7.be
      Xi à Poutine: la Chine prête à jouer son rôle de “grande puissance” avec la Russie
      https://www.maliweb.net/international/xi-a-poutine-la-chine-prete-a-jouer-son-role-de-grande-puissance-avec-la-russie-2991548.html

      1. @ John

        Eine schöne Zusammenfassung der Entwicklung.👍

        Ich musste mir nur die niedlichen Kinder bei der Eröffnungszeremonie in Peking ansehen, die sich sehr positiv von den Baphomet- und Spritzen-Aufführungen der vorherigen Jahren abhob.

    3. Mein Lieblingswurstblatt, DIE RHEINPFALZ, bringt heute im Print als Aufmacher:

      FRONT GEGEN DEN WESTEN
      (großes Bild von Xi und Putin)

      Die Präsidenten Russlands und Chinas haben bei ihrem ersten Treffen seit dem russischen Einmarsch in die Ukraine demonstrativ den Schulterschluss geübt. Wladimir Putin und Xi Jinping trafen am Donnerstag am Rande des Gipfels der Organisation für Zusammenarbeit (SCO) im usbekischen Samarkand zusammen. Der Kremlchef dankte für die Unterstützung aus Peking und die „ausgewogene Position unserer chinesischen Freunde“ in der Ukraine-Krise, wie ihn russische Nachrichtenagenturen zitierten. Xi Jinping betonte laut chinesischen Staatsmedien, dass China mit Russland zusammenarbeiten wolle, „um seine Verantwortung als wichtiges Land zu demonstrieren, eine führende Rolle zu spielen und Stabilität in eine turbulente Welt zu bringen“. dpa — Leitartikel Seite 2
      Foto: Imago Images/Itar-Tass

      Und hier der Leitartikel, dem man das Leiden des Autors förmlich anmerkt:

      + + + + + + + + + + + + + + +

      Xis neue Weltordnung

      Von Fabian Kretschmer, Peking

      In Usbekistan üben Xi Jinping und Wladimir Putin den Schulterschluss und präsentieren ihre Vision einer alternativen Staatengemeinschaft. Ihr Ziel: die Dominanz der westlichen Wertegemeinschaft zu durchbrechen.

      Xi Jinpings erste Schritte außerhalb der eigenen Landesgrenzen waren auffallend holprig. Als der 69-Jährige nach knapp tausend Tagen Isolation seine Heimat verließ, stolperte er am Flughafen von Nur-Sultan beinahe von der Gangway hinunter. Die vom kasachischen Lokalfernsehen gefilmten Videoaufnahmen zeigen einen Staatschef, der sich erst wieder auf dem internationalen Parkett zurechtfinden muss.

      Doch bereits am Donnerstag konnte Xi mit symbolträchtigen Bildern aufwarten: Chinas Staatschef posiert im usbekischen Samarkand beim Gipfeltreffen der Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit (SCO) mit den Staatschefs aus Indien, Pakistan, Iran und Russland. Substanzielle Ergebnisse sind zwar von dem Gipfel nicht zu erwarten. Doch allein die Symbolik des Treffens sollte in Brüssel und Washington die Alarmglocken zum Schrillen bringen. Denn was Xi und Putin unter ihrer Federführung präsentieren, ist nicht weniger als die Vision einer neuen Weltordnung – mit dem Ziel, die Dominanz der westlich dominierten Wertegemeinschaft zu durchbrechen.

      Ihr Bündnis besteht bislang aus acht Mitgliedern, das nun mit dem Iran erweitert wird. Belarus und die Mongolei haben zudem einen Beobachterstatus, weitere Partnerländer sind unter anderem Aserbaidschan und die Türkei.

      Die mediale Aufmerksamkeit in Samarkand richtet sich vor allem auf das Zusammentreffen von Xi und Putin. Beim gemeinsamen Gespräch soll es laut Angaben russischer Staatsmedien um den Ukraine-Krieg gehen, der mittlerweile auch in China offen unterstützt wird. Dabei spielt die wirtschaftliche Win-Win-Situation keine unbedeutende Rolle: Pekings Staatsunternehmen füllen schließlich das Vakuum, das die westlichen Handelsboykotte hinterlassen haben – und importieren russisches Gas und Öl zu vorzüglichen Konditionen. Es wird zudem erwartet, dass beide Länder schon bald den Bau einer zweiten Gas-Pipeline formell besiegeln werden.

      Doch der tatsächliche Kern des Zweckbündnisses ist politischer Natur. Xi Jinping braucht einen Partner an seiner Seite, mit dem er gemeinsam eine Front gegen die USA aufbauen kann. In der Ablehnung des Westens sind die zwei Staatschefs geeint. Man erinnere sich daran, wie Xi und Putin wenige Wochen vor der russischen Invasion gegen die Ukraine ihre „grenzenlose Freundschaft“ in einem 5300 Wörter langen Manifest zelebrierten.

      Jedoch wird Peking sich vermutlich hüten, selbst aktiv Waffen nach Russland zu liefern. Dies käme de facto einem Bruch mit Europa gleich, den sich die Volksrepublik ökonomisch nicht leisten kann. Nahezu im Monatstakt haben schließlich die internationalen Großbanken ihre Wachstumsprognosen für China nach unten korrigiert. Für 2022 scheint angesichts der anhaltenden Corona-Lockdowns maximal eine Expansion des Bruttoinlandsprodukts um drei Prozent in Reichweite. Was solide klingt, ist jedoch nur die Hälfte dessen, was die aufsteigende Weltmacht benötigt, um ihre wachsende Mittelschicht bei der Stange zu halten.

      Die Europäische Union ist gut beraten, die Ereignisse in Usbekistan mit Argusaugen zu verfolgen. Denn die zunehmende Verbrüderung zwischen China und Russland avanciert immer mehr zu einem volkswirtschaftlichen Risiko. Das gilt besonders für Deutschland, dessen Unternehmen überproportional vom Zugang zum chinesischen Markt abhängen. Der Ernstfall scheint nicht mehr ausgeschlossen: dass sich heimische Betriebe aufgrund von Sanktionen aus der Volksrepublik zurückziehen müssen.

      + + + + + + + + + + + + + + +

      Mein Kommentar: Soso, Xi schreitet holprig von der Gangway herab. Joe Bidens imaginäre Handschüttelpartner findet die RHEINPFALZ keine Zeile wert. 3 Prozent Wachstum sind dem vermeintlichen China-Experten zu wenig, aber davon kann die EU nur träumen kann.

      Und dann labert er noch vom „volkswirtschaftlichen Risiko“ für die EU, ausgehend von der „zunehmenden Verbrüderung zwischen China und Russland“. Ganz nach deutscher Endsiegtradition wird ein äußeres Feindbild gezeichnet — während das tatsächliche größte volkswirtschaftliche Risiko in Berlin und Brüssel sitzt.

      1. ,,,,na wenigsten DIE bringen es… die ZEIT, das „Kampfblatt“ der brd – Kolonie hatte vorhin als Ersten Text, „Homosexualität im Altersheim… …Die Panik vor dem Altersheim“ !!!…
        …und als zweiten Aufmacher natürlich, „EU und USA verurteilen Gräueltaten in Isjum“…
        …halt, jetzt haben sie als Dritten Artikel, „Wladimir Putin ?? (dachte der wäre der ganz SCHLIMME…) und Xi Jinping fordern Ende der Blockpolitik“ !!!..
        …FRACKSAUSSEN !!!!… ….Alexander Lukaschenko, spalte weiter Holz, für die brd-ler !!🤣🤣🤣😈

      2. Über den letzten G7-Gipfel wurde in der Außenwelt eigentlich gar nicht berichtet, weil es nichts zu berichten gab. Ein Ehemaligen-Treff. Außer über Putin:

        „Bei der Eröffnung des G7-Gipfels hatte der englische Premierminister seinen Amtskollegen vorgeschlagen, sich auszuziehen, um Putin ihre Brüste zu zeigen. Die Antwort des Russen war messerscharf …

        Wladimir Putin hat nichts dagegen, daß seine G7-Amtskollegen ihre Oberkörper wölben. Er ermutigt sie dazu, aber da er jeden von ihnen kennt, ermahnte er sie, viel Sport zu treiben und ihren Alkoholkonsum zu reduzieren. Denn laut Putin wäre der Anblick eines unbekleideten Boris Johnson nicht angenehm anzusehen.

        ‚Ich weiß nicht, bis zu welchem Grad er sich ausziehen wollte. Bis zur Gürtellinie? Oder weiter unten? Was ich auf jeden Fall weiß, ist, daß es ein häßlicher Anblick gewesen wäre. Erinnern wir uns an Puschkin, ich kann mich vielleicht in den Details irren. Er sagte, daß man ein schöner Mensch sein kann, aber die Dinge zwischen Körper und Geist, zwischen Körper und Seele müssen harmonisch sein.

        Ich bin nicht davon überzeugt, daß die Dinge hier harmonisch sind. Vielleicht muß man einige schlechte Gewohnheiten aufgeben, übermäßigen Alkoholkonsum, Sport treiben. All die Kollegen, die Sie genannt haben, ich kenne sie persönlich …‘, antwortete Wladimir Putin.

        Der russische Präsident Wladimir Putin lacht sich also über Boris Johnson und darüber hinaus über alle G7-Staats- und Regierungschefs, die über dessen Witz gelacht haben, kaputt. Im Angesicht des Westens hat Putin also beschlossen, auf alle Ausfälle seiner Gegner mit der Brechstange zu reagieren.“

        Poutine répond à Boris Johnson: « Je ne sais pas jusqu’à quel niveau, il voulait se déshabiller… »
        https://niarela.net/international/poutine-repond-a-boris-johnson-je-ne-sais-pas-jusqua-quel-niveau-il-voulait-se-deshabiller

  6. Jetzt mal ehrlich, wer will sich von so einer Person was sagen lassen?

    https://twitter.com/ivan_8848/status/1570729486139768834?cxt=HHwWhIC-uaiJrcwrAAAA

    Und dann rennt die noch als blau/gelbes Ikea Werbeweib rum, ganz zu schweigen von den anderen Bratzen. Die sind eine Schande für uns Frauen.

    https://twitter.com/dmacthomais/status/1569945714435801088?cxt=HHwWgIC-mebTyMkrAAAA

    Da ist mir aber eine Sarah Wagenknecht oder eine Claire Daly 1000 mal lieber. Oder

    https://twitter.com/wallacemick/status/1569932257384595456?cxt=HHwWgICwrb_EwskrAAAA

  7. Ich bin kein Freund dieser Staaten, aber ich betrachte jeden auf Augenhöhe und ich respektiere jede Art zu leben, solange ein Leben möglich ist. Genau das ist das Problem der westlichen Politik. Diplomatie gibt es nicht mehr, stattdessen sind sie in einem ständigen verbalen Kriegszustand. Wer nicht für sie ist oder anders ist als sie, der ist der Feind und muss bekämpft werden. Das hat Ähnlichkeit mit Faschismus, auch wenn sie behaupten die Demokratie zu schützen. Das Deutschland vor Hitler war auch eine Demokratie und wir entwickeln uns wieder in Richtung Hitler Deutschland. Das sich dagegen die Welt zur Wehr setzt, liegt auf der Hand. Die NATO muss zurück zu ihren Wurzeln und sie muss ihre offensive Politik einstellen. Wer den Weltfrieden in Gefahr bringt, in dem er vorgibt ihn zu bewahren, ist ein falscher Fünfziger.

  8. Wenn alles nicht so ernst wäre, müsste man schallend lachen. Da treiben die USA Westeuropa und Russland gegen/auseinander, in der Hoffnung Technologie und Bodenschätze zu trennen und sorgen für Bündnisse, die ihnen noch viel mehr schaden werden. Wenn man sich vorstellt, dass min. 5 Milliarden Menschen langfristig dem westlichen Markt fehlen, kann man sich ausrechnen, was das bedeuten würde.

    1. ….US – Neocons + „Straussianer“ + „Internationale Elite“ (Putin) + „Westliche Globalisten“ (Putin) wollten DIE HERRSCHAFT !!.. …siehe „The End of History“ von Francis Fukuyama 1989 !!! (er irrte sich und gab es in seinem letzten Werk „Identity“ 2018 zu) !!…
      UND das ERGEBNIS ???… ….Russland legte AN und gibt dem „wildgewordenen Verein“, in der Ukraine, den „Blattschuss“.. ..sekundiert von CHINA und Freunden !!… ….sollten sie mit Taiwan weiterzündeln, legt CHINA an !!..
      …“Das wirkliche Ende des Empire“ ab 24. Februar 2022 !!..
      …Historiker, an die ARBEIT !!..🙈😈

  9. Könntest Du mal einen ASrtikel zu der geplanten Pipeline „Kraft Sibiriens II“ machen ?
    Mich würde vor allem interessieren, wo die verlaufen soll (Karte bzw. Grafik ?), wie hoch die Kapazität sein wird und bis wann sie einsatzbereit sein soll.

          1. …voriges Jahr ??… gab es mal im Netz, grobe Karten… …wurden wahrscheinlich entfernt.. …vor kurzem gab es eine Karte, mit der Strecke durch die Mongolei.. …wahrscheinlich bei GAZPROM ??😎

  10. Gottseidank haben die kapiert, wie viel Uhr es ist! Nur so kann man den „Werte“-Westen im Zaum halten! Auch hier gilt, gemeinsam ist man stark…
    Deshalb sollten wir weiter um Aufklärung bemüht sein, damit auch bald dem letzten Hinterbänkler klar wird, dass hier der Ofen aus ist und wir uns verändern müssen, um den Rubel auch hier wieder rollen zu lassen. Dann haben die Mitarbeiter auch wieder Lust für einen anständigen Lohn zu arbeiten. Jeder wird zufrieden sein und sich sein Haus wieder bauen können!

  11. Na ja.

    Grundsätzlich finde ich die SOZ ja eine gute Sache: Wer miteinander redet, schießt nicht aufeinander. Aber wenn ich Erdogans „Brüder und Schwestern in Afrika“ lese oder Modis „Hirsefestival“, dann klingt das schon gewaltig nach Folklore. Auch für die Türkei gilt, dass Staaten keine Freunde (oder „Geschwister“) haben, sondern Interessen – und für jeden anderen Staat in der SOZ natürlich ebenfalls. Und das ist ja auch keine schlechte Sache, nur kann man sich dann solche Sprüche eigentlich klemmen, weil dann jeder weiß: Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht …

    Und wenn Modi Hirse anbauen will, dann soll er es einfach tun, würde ich sagen.

    Und Putin? Geschickt, muss ich sagen. Die EU blockiert seinen Dünger (den sie wahrscheinlich am liebsten konfiszieren und selbst verbrauchen würde, wenn sie es nicht gar bereits tut), und verschenkt nur, woran er eh nicht mehr herankommt.

    Drollig auch die folgende Gleichzeitigkeit: „In der Erklärung … bekräftigten sie auch ihre Offenheit für eine Zusammenarbeit der Vereinigung mit anderen Ländern und forderten, die Investitionen in die Erkundung und Förderung fossiler Brennstoffe zu erhöhen, …“ und „Insgesamt unterzeichneten die Staatsoberhäupter der SOZ … gemeinsame Erklärungen zum Klimawandel, …“ Das geht eigentlich nur, wenn diese Erklärungen aussagen, dass das alles Quatsch wäre mit dem Klimawandel, denn dass da jemand plausibel machen könnte, dass das zusätzliche Verbrennen fossiler Brennstoffe NICHT zum Klimawandel beiträgt – ich glaube, diesen Spagat wagen die auf der Top-Ebene dann doch nicht mehr, oder täusche ich mich? Es soll ja immer noch Leute geben, die in erster Linie den Sonnenwind dafür verantwortlich machen oder die Kondratjew-Zyklen…

    Aus Russland hörte (las) ich jüngst die Auffassung, das mit dem Klimawandel sei alles gar nicht so schlimm, denn wo derzeit der Permafrostboden das Wachstum kohlenstoffbindender Bäume verhindere, erlaube das große Tauen mehr Land- und Forstwirtschaft. Letzteres mag schon sein, nur ist die CO2-Absorption durch Landwirtschaft praktisch null, da ja jährlich geerntet wird, und die durch Bäume ist WEITAUS geringer als die Freisetzung von CO2 und vor allem CH4 durch die Zersetzung massiver Biomasseschichten nach dem Auftauen. Dazwischen liegen Größenordnungen. Nur mal als Vergleich: 1 ha Wald bindet pro Jahr 6 Tonnen CO2. Allein 1 Zentimeter Bodenschicht eines solchen Hektars dürfte schon dasselbe wiegen, und wir reden dort von hundert Meter dicken Schichten und mehr. Freilich besteht der Boden nicht aus purem Kohlenstoff. Aber wenn dieser in Methan umgewandelt wird und unkontrolliert ausgast, ist der Effekt auch um ein Vielfaches höher, als würde man Kohlenstoff einfach verbrennen. Und dann stellen sich Länder wie Indien, die kaum eine bessere Lage haben könnten für solare Erträge, weil sie praktisch am Äquator liegen, hin und verlangen noch mehr Verbrennung. Und das nach der beispiellosen Hitzewelle dieses Jahres, die viele Todesopfer verlangte.

    Ich schreibe das nicht aus neokolonialer Attitüde; sollen die doch machen, was sie wollen (tun sie sowieso). Aber die Brennstoffpreise explodieren weltweit förmlich, wenn auch für Indien wohl bei weitem nicht so stark wie für die zickige EU. Aber die Herstellungskosten für Solarmodule sinken von Jahr zu Jahr; da braucht man doch nun wirklich nur 1 und 1 zusammenzuzählen. Und klar produzieren diese Module nachts keinen Strom. Aber dann brauchen die Wärmekraftwerke wenigstens tagsüber keine teure Kohle mehr. 45 Euro pro Tonne macht ca. 3 Euro /MJ, also ca. 1 Cent/kWh, optimistisch gerechnet. Das sind Solarstromgestehungspreise wie in Marokko oder Saudiarabien. Und diese beinhalten schon die Errichtung der Anlagen, wohingegen das Kohlekraftwerk nicht für diesen Preis liefern kann, da es ja seine eigene Abschreibung noch aufbringen muss. Und dann die dreckige Luft, die Transporte, die Unwägbarkeiten mit den Preisentwicklungen… Ich versteh’s echt nicht. Dass einem Exporteure fossiler Brennstoffe was anderes erzählen, ist völlig plausibel. Zigarettenhersteller beteuern auch, dass ihre Glimmstengel kaum krank machen und schon gar nicht abhängig. Und Rüstungshersteller liefern zur Verteidigung und Pfizer für die Weltgesundheit. Was soll man denn anderes erwarten?

    1. Ich befürchte, daß die ununterbrochene bedarfsgerechte Stromversorgung eines großen Landes mit Wind und Sonne nicht zu packen ist, ständiges blitzschnelles Hoch- und Runterfahren von Kohlekraftwerken beispielsweise dürfte unmöglich sein. Die ökonomischste und sauberste Lösung ist auf lange Sicht die Kernenergie (diversivizierter als heute, auch zur Wärmeversorgung) plus Nischenlösungen (für die Alm meinetwegen) – auch wenn die rotgrünen westlichen Lügenmedien seit Jahrzehnten dagegen anstinken.

      1. theoretisch ja, wenn man die sich ergebenden Altlasten ignoriert.
        Man denke einfach an Asse. Bis heute nichts dran getan. Davon 100 verteilt in Europa ??
        Danke, nein, dann lieber Erdgas bis es wirklich bessere Lösung gibt.

        Wobei wir eigentlich bereits eine bessere Lösung haben: Wasserstoff und/oder Methan aus der Luft (statt Elektro). Damit wäre auch das Energiestpeicherproblem gelöst.
        Passt aber nicht in die Ideologie, die unbedingt die (in ihrer gesamt-Ökobilanz) dreckige Elektroautos durchpeitschen will.
        Ideologie immer vorrangig von Verstand.

    2. Modi ist ein Realist. Wenn der den Hirseanbau ausdehnen will, dann hat das seine Gründe. Hirse ist in vielen Ländern ein Grundnahrungsmittel, und Indien ist ein Agrar-Riese. Der weiß, wo es fehlt und was man da tun kann.

      Erdogan ist ein Realist. Die Türkei ist einer der großen Akteure in Afrika. Die EU wird dort gerade verjagt. Vorwürfe: Terrorismus, Völkerhaß, Genozid, Neokolonialismus, Neonazismus, Schaffung von Hungersnot durch Sanktionen. Der Platz, den die EU dort räumen muß, wird frei. Wer den ausfüllen möchte, redet die Afrikaner besser mit „Brüder und Schwestern“ an. Und wie die Türken dort Eisenbahnen bauen – Hut ab!

      Putin ist ein Realist. Rußland liefert Dünger und Weizen schon länger zu günstigen Staatspreisen, G2G-Verträge. Durch die Düngerblockade infolge der EU-Sanktionen droht Hungersnot, also verschenkt man den besser. Es sind unsere Brüder und Schwestern, und sie sollen auf keinen Fall hungern müssen. Rußland hat den Dünger und braucht das Geld nicht.

      Das ist es, was zählt in dieser Welt.

      песни «Schwarze Engel», исполнитель: Alexandra
      https://youtu.be/LkKAO5iAv8w

      P.S.: Was Sie da über „Klimawandel“, Energie und so weiter schreiben, dazu äußere ich mich lieber nicht.

    3. Текст и слова песни «Schwarze Engel», исполнитель: Alexandra

      Слова песни «Schwarze Engel»

      Ihr Maler, lasst euch sagen,

      Ihr habt so viel uns zu schildern.

      Ich frag‘ euch, darf ich’s wagen,

      Es fehlt etwas euren Bildern.

      Sagt, warum malt ihr denn nur weiße Engel

      Die vom blauen Himmel schweben?

      Diese vielen kleinen Engel

      Muss es doch auch anders geben.

      Warum denkt ihr denn nie daran,

      Dass auch ein Engel schwarz sein kann,

      Die vielen kleinen Neger

      Sehen euch bittend an.

      Denn ob wir arm oder reich sind,

      Wir werden alle vergehen.

      Weil wir doch alle gleich sind

      Wenn wir vor dem Himmel stehen.

      Und wenn ihr einen Engel malt,

      Dann denkt doch einmal daran,

      Dass es nicht nur weiße Engel gibt,

      Dass ein Engel schwarz sein kann.

      Wer sagt euch, dass es keine schwarzen Engel gibt…

      https://text-pesenok.ru/t25847538-schwarze-engel

      1. Menschen als schwarz zu beschreiben ist eine üble rassistische europäische, sagen wir, Angewohnheit, die, so unterstelle ich, die Menschen entzweien soll.
        Der widerliche Zweck war die damit gewonnene scheinbare Verkaufbarkeit der Menschen mit dunkler Hautfarbe.

        Die tiefgehende Schwierigkeit in dieser Angelegenheit ist die absolut negativ belegte Bedeutung der schwarzen Farbe im europäischen Raum.
        Schwarz steht für Trauer und ist der Vorbote für eine schwere Zeit.
        Schwarz ist für Europäer die Abwesenheit von Sonnenlicht.
        Schwarz steht für die Kälte von dunklen Winternächten und bedeutet damit den drohenden Tod, wenn der Mensch nicht rechtzeitig ins Warme kam.
        Menschen, die zu Pestzeiten erkrankten und starben, bekamen ein schwarzes Gesicht und der Pest hatten die Menschen nichts entgegenzusetzen.

        Die europäischen Menschen mussten/müssen erst lernen, dass eine dunkle Hautfarbe diese Bedeutungen nicht hat und Dunkelheit wie auch Schatten sehr positiv sein kann.
        Leider wehren sich viele dagegen wehren, sich den eigenen, jahrtausende alten kulturellen Bedeutungen und Interpretationen zu stellen und verharren im Diffusen, um nicht als rassistisch gebrandtmarkt zu werden.
        Das ist ein Trugschluss.

        Würden sie offen mit sich selbst und den anderen Menschen umgehen, dann würden sie bald erkennen, dass es keine Menschen mit schwarzer Hautfarbe in der negativen Bedeutung gibt.
        Selbst der scheinbar dunkelste Afrikaner wird nach einiger Zeit mit weniger Sonnenlicht heller.
        Der Mensch braucht seine Pigmente, um in der Sonne überleben zu können.
        Und jenseits des praktisch-materiellen Gedankens:
        Ein freundlich lachendes Gesicht mit dunkler Hautfarbe ist das freundliche Leben pur, wie auch auch ein freundliches Gesicht mit einer helleren Hautfarbe.
        Aber das kann der Mensch nur erleben, wenn er mit sich und den andere Menschen offen und ehrlich umgeht.

        Den Menschen mit dunklerer Hautfarbe wird ein Bärendienst mit diesen Gerede um die Hautfarbe erwiesen.
        Im Normalfall, im alltäglichen Miteinander spielt die Pigmentdichte, wenn es nicht wie in Afrika die Sonneneinstrahlung erfordert, keine Rolle mehr.

        Es ist eine Idee der Europäer, die Hautfarbe so wichtig zu nehmen.
        Und leider haben die Nichteuropäer das teilweise auch übernommen.

    4. @stephan.geue

      Die Klimawandel-Propaganda scheint ja angekommen zu sein?

      Lustig, die Erde existiert Milliarden von Jahren, hat xxx KLimawandelzeiten durchgemacht & nun haben Leute, die nicht mal die Bildung von 8 .Klässlerm von vor 100 Jahren, bemerkt, dass der Klimawandel nichts mit Natur zu tun hat?

      Echt jetzt?

      Na gut, Viren gibt es ja auch seit Milliarden von Jahren & die wirken wie sie immer wirkten – aber seit Klabauterbach beschlossen hat, dass Viren durch Toiletten ins Obergeschoß tröpfeln, glauben Sie sicher auch an Corona als Todbringende Seuche….?

    5. Hallo Stefan,

      die Frage, die sich mir bei deinem Artikel stellt ist: Warum steigen die Weltpreise für Energie denn? Könnte es etwas mit den Sanktionen zu tun haben?
      Durch die Sanktionen befinden wir uns nun in diesem zerstörerischen Preis-/ Leistungsindex, ausserdem mussten wir zu noch CO-2 schädlicheren Maßnahmen greifen, um die Sanktionen am Laufen zu halten.
      Der Westen, der die Sanktionen von oben herab diktiert hat, hat also nicht nur die Solvabilität der gesamten EU auf dem Kiker, sondern denen ist der Klimawandel darüberhinaus auch piep egal. Das diese Situation aber eine riesige Kette an Problemen nach sich zieht, dass dürfte dir auch sehr klar sein. Ich rede jetzt nicht von der EU, sondern von den armen 3.-Weltländern, die auch von den steigenden Weltmarktpreisen betroffen sind und auch diese Auswirkungen brauche ich dir nicht zu erklären. Also frage dich mal: „Cui bono?“
      Putin, oder Russland bestimmt nicht… vielleicht noch nicht mal die USA, womit wir bei der Gretchenfrage wären. Wer dann? Hier kommt dieser kryptische Begriff „die goldene Milliarde“ ins Spiel und auch hier werde ich dich bitten darüber selbst zu recherchieren.

  12. Nein, die Medien schweigen nicht mehr. Gestern ganz groß auf BILD: „Krach zwischen RU und China“.

    Sehe ich grundsätzlich als gutes Zeichen und Beweis der gewonnenen Bedeutung der SCO. Nur frage ich mich wie immer, inwieweit mit solchen Schlagzeilen nicht doch Prophezeiungen selbsterfüllt und kleine Nebensätze erfolgreich aufgebauscht werden können im Sinne der Spaltung. Man unterschätze bloß die westliche Presse nicht!

    Und heute etwa auf ORF „Putin kassiert Rüffel von Indien“. Im Text liest sich das schon wieder anders: „Heute ist keine Ära des Krieges“, hat Modi gesagt. Das ist ein Allgemeinplatz und kann genauso gut gegen die westlichen Kriegsanstrengungen gerichtet sein. Indien ist ja immerhin im (freilich nicht sehr bedeutenden) britischen Commonwealth und traditionell Rivale Chinas.

  13. Demokratie scheint ein neuer Frame zu sein. Im Pressespiegel ist jetzt Ungarn dran:
    „EU-Parlament spricht Ungarn Demokratie-Status ab“

    Nicht nur Viktor Orbán scheint nicht so zu spuren, wie es Biden will.

    Was mich an unseren Politik-Pappnasen wundert, warum nimmt man keine Verhandlungen mit Lybia oder
    Turkmenistan auf? Gaddafi lieferte mal über 35% Öl nach Deutschland.

      1. LOL, die sprechen das nun auch anderen europäischen Ländern ab, gerade so wie es gerade gut oder schlech für unsere Royenne Frau von der Leyen zu sein scheint..

        Hier ein Topic aus dem Spiegel:“Aufstand gegen das Medienfreiheitsgesetz
        Die EU-Kommission will Medien unter europäische Aufsicht stellen – vor allem, um sie vor autokratischen Regierungen in Ländern wie Polen oder Ungarn zu schützen. Doch anderswo hagelt es Kritik, auch in Deutschland.“

        Dabei spielt der Kontext keine Rolle, sondern die Wortwahl… man nimmt nun auch Polen in die engere Wahl vermeintlich „autokratisch geführter“ Staaten auf. Vielleicht ist es aber nur ein Text, der von einem Russen geschrieben wurde, der den Spiegel gehackt hat und seinen Artikel dann da reinplatziert hat….

    1. Dafür kann ich auch wärmstens diese Seiten enpfehlen:

      (x)https://www.indianpunchline.com/

      (x)https://www.opindia.com/

      Und übrigens: auch im Westen beginnt man so langsam aufzuwachen:

      (x)https://www.newsweek.com/nearly-90-percent-world-isnt-following-us-ukraine-opinion-1743061

  14. Sehr gerne verwendet Herr Röper bei Artikeln über die Beziehung zwischen der EU und den USA ein Bild, auf dem links eine Dame in EU-Fahne einem Herren mit USA-Flagge die Füße küsst. Dieser Artikel wäre nun eine gute Gelegenheit, aus der Dame einen Herren zu machen und diesen in die russische Fahne zu hüllen. Der Herr auf der rechten Seite hat dann natürlich eine chinesische Flagge.

          1. @Einer unter Vielen
            Ob ich das toll finde oder nicht, ist unerheblich. Da allerdings Herr Röper gerne dieses Füße küssende Bild verwendet (gerade gestern z.B. wieder), um vermeintliche Abhängigkeiten zu verdeutlichen, wäre es nur konsequent, wenn er es auch zu Verdeutlichung des Verhältnisses von Russland zu China nimmt.

            1. Der Unterschied ist einfach, dass die EU von USA unterdrückt und erpresst wird und unsere ach so tolle Demokratie eine Farce ist. Russland und China sprechen hoffentlich auf Augenhöhe miteinander mit dem nötigen Respekt.

  15. Zum Thema ‚Demokratisierung‘

    Die Diskussionen um Demokratie oder Republik oder Diktatur betreffen nicht das Wesentliche.

    Es ist egal, welche Staatsform ein Staat hat.
    Maßgeblich für das zunehmende Wohlergehen der Bewohner eines Landes sind drei Faktoren.
    Der erste sind die Bildungsmöglichkeiten, damit die Menschen sich auskennen und zu helfen wissen.
    Ohne Wissen und Erkenntnis geht es nicht.
    Und dass zweite ist die Motivierung der Menschen.
    Wer das Gefühl entwickelt, dass die Bürokratie bei seinen Vorhaben ihm Unmengen von Steinen in den Weg legt, oder dass er nur noch für die Tasche anderer Menschen bis zum Umfallen arbeitet, die ihn ausbeuten und ihrerseits nichts tun, wird früher oder später seine Arbeit weitgehend niederlegen.
    Sklaven sind die schlechtesten Arbeiter.
    Und, drittens, Klarheit und Menschlichkeit in der Rechtsprechung.
    Wer zuviel Angst hat, etwas falsch zu machen, oder nicht einschätzen kann, wenn er etwas falsch macht, ist nicht innovativ und gibt auch keine Fehler zu.

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