Syrienoffensive

Geschickter Zug: Wie Erdogan zwei Fliegen mit einer Klappe schlägt

Die türkische Offensive gegen die Kurden in Nordsyrien scheint geschickter Schachzug Erdogans zu sein, der aufgehen könnte.

Am 18. Juni 2023 werden in der Türkei gleichzeitig Parlaments- und Präsidentschaftswahlen stattfinden. Eine Mehrheit für Erdogans Regierungsbündnis ist dabei nicht sicher, zumal die wirtschaftliche Lage in der Türkei schwierig ist und das Land unter einer immensen Inflation leidet. Man muss die Entscheidung Erdogans, jetzt mit der Armee gegen die syrischen Kurden der YPG vorzugehen, auch vor dem Hintergrund der anstehenden Wahlen sehen, denn Erdogan braucht einen großen Erfolg, wenn er die Wahlen sicher gewinnen will.

Der Kampf gegen die Kurden der PKK, deren Ableger die YPG ist, ist in der Türkei populär. Ein Erfolg gegen die kurdische Tarnorganisation PKK, oder deren syrischen Ableger, wäre also etwas, das Erdogan bei der Wahl helfen würde. Allerdings steht dem entgegen, dass ein Militäreinsatz immer auch das Risiko vieler eigener toter Soldaten birgt, was in keinem Land der Welt populär ist. Die Frage ist also, wie Erdogan einen Erfolg gegen die Kurden erreichen kann, ohne allzu viele Opfer unter den eigenen Soldaten zu riskieren.

Das bestehende Problem

Ich habe am 14. Dezember die Analyse eines Nahost-Korrespondenten der russischen Nachrichtenagentur TASS übersetzt, in der man anscheinend die Antwort auf diese Frage findet. Daher wiederhole ich die entscheidenden Teile hier noch einmal und kommentiere sie.

„Eine Reihe von Experten ist der Ansicht, dass die derzeitigen Bemühungen um eine Beilegung der Situation im Norden Syriens Ankara und Damaskus einander näher bringen könnten. Der Kolumnist Al-Ahbar Ayham Murai wies auf die Rede des russischen Außenministers Sergej Lawrow bei den Primakow-Lesungen hin, in der er vorschlug, dass Syrien und die Türkei zu einer bilateralen Koordinierung zurückkehren sollten, um die Sicherheit an der gemeinsamen Grenze zu gewährleisten, wie es in den Adana-Abkommen von 1998 festgelegt wurde.“

Vor dem Syrienkrieg gab es keine nennenswerten Probleme an der türkisch-syrischen Grenze, weil im Adana-Abkommen geregelt war, dass Syrien die PKK aus dem Land wirft und dass die Türkei auf syrischer Seite in einem 15 Kilometer breiten Grenzbereich notfalls militärisch gegen kurdische Einheiten vorgehen darf. Syrien kann seinen Teil des Abkommens derzeit jedoch nicht umsetzen, weil die Kurdengebiete nicht unter der Kontrolle der syrischen Regierung stehen. Die syrische Armee kann auch nicht gegen die Kurden vorgehen und die Kontrolle gewaltsam zurückerlangen, weil in dem Kurdengebiet US-Truppen sind, die das Gebiet de facto besetzt halten.

Um das umzusetzen, was Lawrow vorgeschlagen hat, müssten also die Amerikaner dazu gebracht werden, zumindest aus der Grenzregion abzuziehen, oder Syrien ganz zu verlassen. Dann wäre eine Verhandlungslösung zwischen der syrischen Regierung und den Kurden möglich, was die Grenze wieder unter syrische Kontrolle bringen und die Wiederbelebung des Adana-Abkommens ermöglichen würde.

Es ist übrigens bezeichnend, dass ausgerechnet die amerikanische Präsenz in Syrien ein Sicherheitsrisiko für den NATO-Verbündeten Türkei schafft, dass es unter der syrischen Regierung nicht gegeben hat.

Zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen

Weiter schreibt die TASS:

„Murai schließt nicht aus, dass eine Verbesserung der Beziehungen zwischen den beiden Nachbarn, die Aufnahme von Gesprächen über eine Nachkriegsordnung in Syrien und die Frage der Rückkehr der Flüchtlinge vor den im Juni anstehenden Präsidentschaftswahlen im Interesse der in Ankara regierenden Partei für Gerechtigkeit und Entwicklung liegen könnte. „Erdogan versucht, zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen: einen unblutigen Sieg über die Kurden zu erringen und einen neuen Ansatz für die Beziehungen zu Damaskus zu demonstrieren“, so der Beobachter. Er bezweifelt jedoch, dass es innerhalb der nächsten sechs Monate zu einem Treffen zwischen den Präsidenten Erdogan und Assad kommen wird. Nach seinen Informationen fanden die syrisch-türkischen Kontakte bisher auf der Ebene der Geheimdienste statt.“

Hier finden wir den Hinweis auf die anstehenden Wahlen in der Türkei und Erdogans mögliche Strategie: Er will mit seiner spektakulär angekündigten Offensive lediglich Druck machen, damit Bewegung in die Situation kommt und er sich mit der syrischen Regierung einigen kann. Würde die syrische Regierung die Kontrolle über die Gebiete zurückerlangen und das Adana-Abkommen wieder umsetzen können, wäre das für Erdogan ein großer innenpolitischer Erfolg, der noch dazu mit kaum eigenen toten Soldaten erreicht worden wäre.

Aber der von der TASS befragte Beobachter bezweifelt, dass es in absehbarer Zeit zu einem Treffen von Erdogan und Assad kommen wird, auf dem eine Einigung erreicht werden könnte. Damit scheint der Beobachter falsch zu liegen, wie eine aktuelle TASS-Meldung zeigt, die ich daher vollständig übersetze.

Beginn der Übersetzung:

Erdogan schlägt ein Treffen zwischen den Präsidenten der Türkei, Russlands und Syriens vor

Der türkische Präsident sprach sich auch für ein gemeinsames Vorgehen der drei Länder bei der Bodenoperation in Syrien aus

ANKARA, 15. Dezember. Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan sagte, er habe seinem russischen Amtskollegen Wladimir Putin vorgeschlagen, ein trilaterales Treffen mit dem syrischen Präsidenten Baschar al-Assad abzuhalten.

„Das erfordert jedoch Treffen der Geheimdienste, dann der Verteidigungsminister und schließlich der Außenminister. Auf der Grundlage der Ergebnisse dieser Gespräche wird es möglich sein, über ein Treffen der Staatschefs zu sprechen. Ich habe Herrn Putin das vorgeschlagen und er hat die Initiative positiv aufgenommen. Dies wird der Beginn einer Reihe von Verhandlungen sein“, erklärte der türkische Staatschef nach seiner Rückkehr aus Turkmenbaschi, wo er am Mittwoch an einem Treffen der Staatsoberhäupter der Türkei, Turkmenistans und Aserbaidschans teilnahm, gegenüber Journalisten. Seine Äußerungen wurden am Donnerstag vom Fernsehsender TRT zitiert.

Zu den Plänen der Türkei, eine Bodenoperation in Syrien durchzuführen, sagte Erdogan: „Ankara ist für gemeinsame Schritte von Russland, der Türkei und Syrien.“ Erdogan erinnerte in diesem Zusammenhang an die Entscheidung, die im Memorandum von Sotschi 2019 verankert ist. „Was ist das für eine Entscheidung? Es geht um die Schaffung eines 30 Kilometer breiten Sicherheitskorridors südlich unserer Grenzen. Wir werden alle notwendigen Schritte unternehmen, um diesen Korridor zu schaffen. Das ist nichts Neues, das wurde schon in Astana und dann in Sotschi diskutiert. Außerdem ist unsere Abstimmung mit Russland in Bezug auf Syrien nichts Neues“, sagte der türkische Präsident.

Er betonte, dass die Geduld Ankaras mit der von dem Nachbarland ausgehenden terroristischen Bedrohung und der Unterstützung terroristischer Organisationen durch den Westen, insbesondere die USA, am Ende sei. „Wir sagen vor allem den USA, dass wir Maßnahmen ergreifen werden, um uns selbst zu schützen, wenn Sie weiterhin Tausende von LKW-Ladungen mit Waffen, Munition und Ausrüstung an die dort operierenden Terrororganisationen schicken“, sagte Erdogan.

Türkische Medien berichteten nach den Gesprächen zwischen den Präsidenten der Türkei und Russlands am 5. August in Sotschi, dass Ankara die Möglichkeit direkter Kontakte zwischen der türkischen und der syrischen Führung erörtert. Die türkische Regierung erklärte in diesem Zusammenhang, dass derartige Gespräche bisher nicht geplant seien. Am 6. Oktober, nach dem Gipfeltreffen der Europäischen Politischen Gemeinschaft in Prag, erklärte Erdogan, dass ein persönliches Treffen mit Assad derzeit nicht in Frage käme. Später sagte er, ein solches Treffen werde stattfinden, „wenn die Zeit reif ist“

Ende der Übersetzung

Wie reagieren die USA?

Die Türkei, Syrien und Russland sind sich nun einig darüber, dass es die Anwesenheit der US-Truppen im Nordosten Syriens ist, die die Sicherheit in der Region stört. Syrien möchte wieder die Kontrolle über sein Staatsgebiet bekommen und die dortigen Kurden haben prinzipiell nichts dagegen, wollen allerdings eine möglichst weitgehende Autonomie. Das findet die syrische Regierung nicht gut, aber wahrscheinlich könnte man – mit ein bisschen Druck aus Moskau – eine Einigung finden.

Bisher verhindert die Anwesenheit der US-Truppen das jedoch, weil ihre Anwesenheit die Verhandlungsbereitschaft der Kurden einschränkt. Ohne die Rückendeckung der USA wären die Kurden sicher kompromissbereiter, und im Interesse eines langfristigen Friedens würde Russland wohl Druck auf Syrien machen, den Kurden ebenfalls entgegen zu kommen.

Die Türkei, das hat Erdogan nun offen gesagt, will ebenfalls, dass die USA ihre Truppen dort abziehen, weil die USA die Kurden mit Waffen unterstützen, die die Kurden gegen den NATO-Verbündeten Türkei einsetzen.

Und auch Russland fordert seit Jahren, dass die USA ihre völkerrechtswidrige Besetzung von Teilen des souveränen Staates Syrien beenden.

Offenbar sind die Türkei, Russland und Syrien hinter den Kulissen schon einige Schritte weiter, denn auch wenn sie noch immer unterschiedliche Interessen haben, sind sie sich alle darin einig, dass die USA abziehen müssen, wenn man in der Region einen Frieden erreichen möchte. Und dass Erdogan nun ein Treffen mit Assad für möglich hält, sind ganz neue Töne, die ebenfalls zeigen, dass man hinter den Kulissen schon weiter sein dürfte, als man offiziell mitteilt.

Für Erdogan wäre das der innenpolitische Erfolg, den er für die Wahlen benötigt. Für Syrien wäre es die Möglichkeit, endlich wieder die Kontrolle über die kurdischen Gebiete zu bekommen. Für Russland wäre jeder Erfolg gegen die USA ein Grund zum Feiern. Und die Kurden würden wahrscheinlich eine erweierte Autonimie in Syrien und endlich Frieden bekommen.

Dass die Kurden grundsätzlich bereit sind, wieder unter unter der Herrschaft von Assad zu leben, konnte man ebenfalls in der Analyse der TASS erfahren. Die TASS hat über den Standpunkt der Kurden geschrieben:

„Nach Ansicht des kurdischen Vertreters ist eine nationale wirtschaftliche Integration für Syrien in dieser Phase von entscheidender Bedeutung. „Die Kurden verfügen über Ölreichtum, Wasserquellen und Brotkörbe, die allen Syrern gehören und gerecht verteilt werden müssen“, betonte er. „Wir sind damit einverstanden und wollen unseren Brüdern im Rest des Landes, die jetzt unter der Krise und den Sanktionen leiden, so schnell wie möglich helfen.“
Dem Syrienexperten Al Halabi zufolge wird die kurdische Führung von Politikern dominiert, die die Unvermeidbarkeit einer Einigung mit Damaskus anerkennen, aber es gibt auch solche, die sich als „Amerikas treueste Freunde“ bezeichnen und den Dialog mit der syrischen Regierung und den Handel zwischen beiden Seiten behindern.“

Damit bleibt die Frage offen, wann es zu einem Treffen der Präsidenten der Türkei, Russlands und Syriens kommt und wie die drei die USA aus Syrien herausbekommen wollen. Nach einem Abzug der US-Truppen scheint ein Frieden in greifbarer Nähe zu rücken.


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Autor: Anti-Spiegel

Thomas Röper, geboren 1971, hat als Experte für Osteuropa in Finanzdienstleistungsunternehmen in Osteuropa und Russland Vorstands- und Aufsichtsratspositionen bekleidet. Heute lebt er in seiner Wahlheimat St. Petersburg. Er lebt über 15 Jahre in Russland und spricht fließend Russisch. Die Schwerpunkte seiner medienkritischen Arbeit sind das (mediale) Russlandbild in Deutschland, Kritik an der Berichterstattung westlicher Medien im Allgemeinen und die Themen (Geo-)Politik und Wirtschaft.

75 Antworten

  1. @„Um das umzusetzen, was Lawrow vorgeschlagen hat, müssten also die Amerikaner dazu gebracht werden, zumindest aus der Grenzregion abzuziehen, oder Syrien ganz zu verlassen. Dann wäre eine Verhandlungslösung zwischen der syrischen Regierung und den Kurden möglich, was die Grenze wieder unter syrische Kontrolle bringen und die Wiederbelebung des Adana-Abkommens ermöglichen würde.“

    Realistisch wie beim Minsk-Abkommen – freiwillig räumt das Woke Imperium Syrien genausowenig wie das Banderastan.

    Bei Gelegenheit:

    „Ausweg Waffenstillstand: NATO-Offensive und Putins Grenzen“

    https://tkp.at/2022/12/12/ausweg-waffenstillstand-nato-offensive-und-putins-grenzen/

    Eine sehr lange Abhandlung, nur kurz daraus:

    „… Die Welt steckt mitten im Kampf um eine multipolare Weltordnung, der sowohl dem US-Empire als auch Putin die eigenen Grenzen aufzeigt. Doch die NATO und das US-Empire haben But geleckt, und wollen Russland eine historische Niederlage zufügen. …“

    Wenn Russland zu passiv bleibt…

    „… Doch das heutige Russland sieht sich mit dem vereinigten Imperialismus konfrontiert und täte gut daran allein schon als Selbstverteidigung eine neoleninistische Strategie zu fahren. Denn um die Nato zu konfrontieren, braucht es die Unterstützung des Völker der ehemaligen Sowjetunion sowie die Sympathie oder zumindest die Neutralität jener Osteuropas. …“

    Im Klartext – Russland muss versuchen, sich mit den Völkern weiter im Westen im gemeinsamen Kampf gegen Neue Weltordnung, Great Reset usw. zu verbünden.

    „… Die Politik des Kremls hat diese sowohl in die politischen Arme von rechtsradikalen Nationalisten, als auch in die der Nato und des Imperialismus getrieben. Anstatt den Banderismus zu isolieren, hat man ihn groß gemacht. Putin hat einen imperialistischen Volkskrieg gegen Russland angefacht. Welch politische Katastrophe! …“

    Wenn man sich doch wenigstens bemühen würde, dies abzuändern…

    „… Eine über das rein Militärische hinausgehende Idee, wie der ukrainische Nationalismus bekämpft und die Nato eingedämmt werden könnte, hat der Putinismus nicht zu bieten, kann er aus seiner Geschichte und Rolle heraus gar nicht. Da greift er simpel auf den großrussischen Chauvinismus zurück, der den Banderismus ja befeuert. …“

    Siehe darüber.

    1. Aus noch einem Artikel um diese Themen – wie die EU-Herrschaft mit ständiger Panikmache (die gerade in Schland traditionell besonders fruchtet):

      „… There is always only one way out, one solution to the problem at hand. That is to obey the government and to do precisely as you’re told. Thus, almost a year after the beginning of the Russian SMO in the Ukraine, now that the EU has been engaged in cutting off Europe’s energy supplies and destroying Europe’s industrial base, the citizens are told to limit their use of water and energy. Turn down the heater, they are instructed, drive less, shower less, wear an extra sweater, buy less, eat less meat and switch to insects! …“

      http://thesaker.is/fascism-in-the-eu/

      Möchte jemand wirklich Brei oder Insekten statt echtes Fleisch essen? Es gäbe mehr als 6% Veganer, wenn es so wäre. Hier könnte Russland Gemeinsamkeiten mit 94% der Westler entwickeln – diese muss man aber aktiv suchen.

      „… the most important characteristic is that under fascism, both state and society are subject to the dictates of monopoly capitalism, in other words, of big corporations, including banks. This also happens to be the case in the EU. Whereas in nazi Germany and fascist Italy these corporations were called Krupp, IG Farben, FIAT, Ansaldo and so on, today they are called Blackrock, Vanguard, Amazon and Microsoft …“

      Soweit ich weiß, in Russland haben Oligarchen politisch längst nicht so viel zu melden wie im Westen – niemand wird bei uns in einen Krieg um zusätzliche Milliarden für Gates und Bezos ziehen wollen (darum geht es aber ja im Grunde).

      1. @Hannibal: um den Bär endlich aus seiner Höhle zu locken, braucht es mehr, als ein paar NATO-Trolle!
        Fluchtrute schon festgelegt, falls das endlich gelingt?
        Die Sache da unten könnte uns noch für ein weiteres Jahr den bereits abkühlenden Arsch retten.

    2. @Hannibalmurkle
      „Im Klartext – Russland muss versuchen, sich mit den Völkern weiter im Westen im gemeinsamen Kampf gegen Neue Weltordnung, Great Reset usw. zu verbünden.“

      Was allerdings nicht geschehen wird, da Russland – so unangenehm diese Erkenntnis für viele auch sein mag – ebenfalls nur eine Schachfigur im Großen Spiel der „Eliten“ um die Weltmacht ist.
      Das Interview mit Ernst Wolff zeigt ganz klar, daß Russland nicht die Absicht hat, sich gegen den „Great Reset“ zu wenden und das erklärt auch sämtliche „unverständlichen“ Widersprüche und Zögerlichkeiten, die uns allen beim Russland-Ukraine Konflikt so merkwürdig vorkommen. (Link zum Interview, ab Minute 21:00)
      http://www.youtube.com/watch?v=hD1O2vU2KdM

      1. Nun ja – dann wäre aber denkbar egal, wer denn im Banderastan gewinnen mag, wenn wir eh 1:1 das gleiche Endergebnis bekommen. Wie gerade ein Woker eine Xing-Gruppe gleich mit mehreren Threads zum einen einzigen NYT-Artikel flutet, vermeintliche russische Erfolge seien eh nur russisch-chinesische Propaganda (ich habe mir davon nur die Überschriften angetan) – dann verlieren wir nicht viel, wenn sich die letzten ausgehungerten und zerlumpten Putin-Truppen gerade in Moskau der Heldenhaften Ukrainischen Armee ergeben.

        https://www.xing.com/communities/groups/geopolitik-oekonomie-und-geld-xing-ambassador-community-9ec3-1005310/posts

        Russische Mails sollen belegen dass russische Geheimdienste westliche rechte Sender „durchforsten“, um „Alternative Realität“ zu schaffen – klingt irgendwie wie wirres Zeug. Kann sich westliche Propaganda nicht mal mehr eine vernünftige Übersetzung eigener Narrationen leisten?

        Wobei – wenn Russland und China bis 2035 Flughäfen massiv ausbauen und Shiphol gerade Flugbewegungen wegen Lärm und Klima reduziert – dachte ich schon, man sei bei BRICS besser dran, wenn man gerne Flugreisen macht. Es gibt viele Great-Reset-Aspekte, über alle würde ich gerne den Osten und den Woken Westen vergleichen – nach vielen Jugend-Jahren im Ostblock sind mir verständlicherweise Reisen und Fleisch besonders wichtig.

  2. Erdogan ist ein nuetzlicher Idiot der USA. Er spielt vorhersehbar herum in seinem Umfeld und traeumt ein Sultan zu sein – von seiner Biographie erinnert er an Hitler, Stalin oder Mao, also ein einfacher Mensch aus der Unterschicht, der nun seine Minderwertigkeitskomplexe, Traumata und Identitaetsstoerungen umsetzt. Solche Menschen sind den Machthabern am liebsten!
    Die Amerikaner werden, so meine Prognose, keine Soldaten abziehen, sondern die Kurden weiter aufruesten, Griechenland weiter aufruesten und die Tuerkei weiterhin an der Grenze ihrer Belastungen halten. Die Tuerkei spielt dann Migrantenkarten und ueberwirft sich mit vielen EU-Laendern. Es geht hier um ein kontinuierliches Aufschaukeln hin zu mehr Krieg, mehr Chaos, mehr Leid, mehr Armut. Amerikanische Eliten gewinnen ungerne einen Krieg, sondern bevorzugen das dauerhafte Chaos – es ermoeglicht die Umverteilung der Macht, des Geldes, allem, von uns zu ihnen.

  3. Jahrzehnte schon unterdrückt eine Mehrheit, eine Minderheit ohne Land.
    Und drum gilt, wie immer schon;
    Willst du nicht mein Bruder sein, schlag ich dir die Fresse ein.
    RT berichtet heute erst vom Grenzkonflikt China-Indien, das wußte ich schon vor 2 Tagen, hatte ich auch kommentiert hier.

  4. Wie auch hier ja schon mehrfach angeklungen ist, es geht nie um Menschenrechte, nicht um Erdogan, Putin oder Biden. Es geht immer um Geopolitik. Das große Ganze. Wirklich gute „Spieler“ gibt es allerdings nicht. Die Amis mit ihren Dämonkraten spielen da nur ganz vorne mit durch Manipulation der Massen, nicht wegen handwerklich guter Arbeit. Dazu noch Schwabs Brainfuck-Schule, deren Schüler inzwischen überall auf der Welt in den obersten Positionen sitzen.
    Auch in der Ukraine und ganz speziell dort, geht es nicht um Nazis, Menschen, staatliche Souveränität oder ähnlichem. Dort wird nicht weniger als die Zukunft der Menschheit ausgefochten. Und an der Stelle sollten sich mal alle Unterstützer der westlichen Welt fragen, was sie denn wollen. Wirklich das angestrebte NWO-Zeug, das man ja gerade in D sowas von sehen kann, zu was das führt? Oder eher den multipolaren Ansatz Russlands?
    Ich für meinen Teil stamme aus Süddeutschland, und wohne auch dort. Was mich betrifft, ich habe keine Lust auf Schwabs Agenda, was mich somit auf die Seite Russlands bringt.

    1. Leider scheint Russland nicht ganz zu verstehen, was hier genau auf dem Spiel steht – siehe hier im ersten Posting ganz oben (der verlinkte Artikel ist in Gänze auf halbe Stunde Lesezeit geschätzt). Man will man die westliche NWO bekämpfen, dann lese ich hier, diese solle unsere „innere Angelegenheit“ im Westen sein – insgesamt genauso unbeholfen die die ersten 10 Monaten Krieg, in dem die Ukros immer besser bewaffnet sind.

      Würde Russland wenigstens klar sagen, was uns nach dem Great Reset blüht und dass die Banderas sich dem verkauft haben – wären im Westen Sympathien für Hakenkreuz-Tragende:innen gleich weniger. Nicht ständig Zaudern, als ob man nicht wüsste, was man eigentlich will – was womöglich sogar stimmt.

      Den langen TKP-Artikel verlinke ich hier nur:

      https://tkp.at/2022/12/12/ausweg-waffenstillstand-nato-offensive-und-putins-grenzen/

        1. Es sieht doch jeder, was da läuft. Den Informationskrieg haben die Russen gewonnen. Südasien, Nahost, Afrika, Lateinamerika haben sie weitgehend auf ihrer Seite. Das Imperium der Lügen ist ihnen völlig egal. Es sind Feinde. Die werden nicht umworben, sondern besiegt.

          1. https://www.youtube.com/watch?v=zIIM043x_FI

            „Odessa falls and Ukraine becomes a landlocked country“
            Dr. Michael Vlahos Interview with Colonel Douglas Macgregor.

            Der Titel ist irreführend, es geht um mehr.
            Beide sind brillant.
            Ein sog. „highligt“ zwischen etwa 1:10:00 – 1:18:00, nämlich das zentrale ideologische Problem des u.a. auch als Linksliberalismus daherkommenden Neoliberalismus, welches schon vor einer Ewigkeit Thatcher so treffend auf den Punkt gebracht hat: „… Eine Gesellschaft gibt es nicht. …“

            1. ….jaaaa – die „ukraine“ als Binnenland… – wie schlecht… – und was haben die mit Serbien gemacht?!? – da ist das wieder gut als Binnenland – und so unter Druck, Russland fallen zu lassen – sonst macht man rundrum die Grenzen zu… pöööh

          2. @“Das Imperium der Lügen ist ihnen völlig egal. Es sind Feinde. Die werden nicht umworben, sondern besiegt.“

            Auch innerhalb des Imperiums tobt Krieg – einige Verlautbarungen der Imperialen: https://www.xing.com/communities/groups/geopolitik-oekonomie-und-geld-xing-ambassador-community-673c-1005310/posts

            „Liste der Mitarbeiter des russischen Geheimdienstes FSS veröffentlicht …
            Man kann ja mal abgleichen, ob jemand unter den Bekannte, Kontakte, Mitarbeiter,…
            Bei LinkedIn scheint sich nur einer gefunden zu haben; der arbeitete aber eine ganze Weile bei Microsoft. Bei Facebook gibt es eine ganze Menge. Xing…?“

            Ich fühle mich wie im Stalinismus oder in vergleichbaren Systemen Deutschlands – wie kommt es dazu, dass geheime Listen ins Internet kommen? Absolut echt sind die aber?

            „FOCUS : Folterkammern für KINDER (!!!) in den befreiten Gebieten entdeckt – Mit Russland kann niemand mehr Geschäfte machen“

            Man kann es ignorieren – oder die Woken gerade dort packen, wo es die am meisten weh tun würde: Am Great Reset, der westlichen Oligarchen weitere Milliarden (oder insgesamt eher Billionen) bringen soll.

        2. @“Thomas hat ja schon mehrfach angeführt, was „Propaganda“ betrifft, sind die Russen völlig unbedarft. “

          Ich würde darin nicht Propaganda sehen, sondern gemeinsamen Kampf um Befreiung vom Joch westlicher Oligarchen, die besonders gierig geworden sind – den letzten Cent aus den Taschen einfacher Leute ziehend. Jahrzehntelang galt, Mittelstand mit Privatbesitz stabilisiere Gesellschaften – neulich vertrauen die Globalisten wohl auf Framing, „Nudging“, „Stubsing“ und digitale totale Kontrolle, wenn die für kleine Leute „you will own nothing“ umsetzen.

          Bei Gelegenheit:

          https://uncutnews.ch/wenn-aus-einem-freund-in-der-not-ein-freund-in-der-gier-wird-wie-die-usa-ihren-europaeischen-verbuendeten-in-den-ruecken-fallen/

          „… Letztendlich ist es eine europäische Entscheidung, über die Zukunft Europas selbst zu entscheiden. Anstatt sich auf einen „verhängnisvollen Freund“ zu verlassen, sollte die EU ernsthafte Schritte in Richtung strategischer Autonomie unternehmen und statt eines Freundes in der Gier einen echten Freund finden …“

          Echte Freunde helfen und ruhen nicht, bis GEMEINSAMER Feind besiegt ist.

      1. Der TKP-Artikel ist auf eine Art interessant: Wenn die hier tatsächlich so was glauben, wird Scholz‘ Gerede etwas verständlicher.

        „Schon deswegen darf Russland diesen Krieg nicht gewinnen, und Russland wird den Krieg auch nicht gewinnen. … Die Ukraine zu einem starken europäischen Land … aufzubauen … Das ist auch Voraussetzung für ein starkes Europa, für eine starke Europäische Union, der die Ukraine beitreten wird.“
        — Scholz, 11.11. 11 Uhr 11, nein, 12.12.2022

        Die gehen vielleicht tatsächlich davon aus, die EU könnte irgendwie noch siegen und die Ukraine halten. Völliger Realitätsverlust. Militärisch, geopolitisch, ökonomisch haben sie verloren, besonders auch den Sanktionskrieg.

        Überall in West-Zentral-Afrika muß die EU abziehen. Nun die Operation Klauenschwert, wo eine türkisch-russisch-syrisch-iranische Allianz das PKK-Protektorat in Nordostsyrien liquidiert. Die Türkei will in die SOZ, zu den Großen, zu den Siegern, und muß dafür ihre Positionen bereinigen; auch mit Ägypten.

        Die Deutschen bekommen ihren Great Reset. Das ist ein etwas feinerer Name für die Krisenwirtschaft infolge ihrer grandiosen Niederlage gegen Rußland. „… wären im Westen Sympathien für Hakenkreuz-Tragende:innen gleich weniger.“ Diese Nazianhänger wollen die Russen gar nicht gewinnen. Die sind Feinde. Die werden sehen, was sie davon haben.

        Die Umsetzung des Great Reset ist sehr nützlich. Wenn die hier frieren, stinken und Mehlwürmer fressen, hat das Modell des Ancien Régime die Systemkonkurrenz wohl verloren.

        1. Leider ist das nicht wirklich unrealistisch. Die grössten Kriegstreiber aller Zeiten (USA und UK), kombiniert mit den Zahlmeistern in Westeuropa (D an erster Stelle), haben praktisch unendliche Ressourcen, und es sieht ganz danach aus, dass sie alles in die Ukraine stecken werden (deshalb auch die Abzüge aus Afrika – das Material wird in die Ukraine verlegt).
          Wenn Russland Fortschritte machen sollte, sind die Kriegsverbrecher auch skrupellos genug, zu den extremsten Mitteln zu greifen (z.B. amerikanische Atombomben auf den Donbass – wenn das Gebiet auf Jahrhunderte verseucht ist, sind die russischen Versorgungswege natürlich abgeschnitten. Und die Lügenmedien werden dazu schreiben, dass das keine Atombomben waren, sondern dass die Russen ihr eigenes Kernkraftwerk beschossen haben, und das den Super-GAU ausgelöst hat, damit es keinen Aufschrei gibt. Und wer auch nur an die Möglichkeit denkt, dass das eine Bombe war, ist natürlich der allmächtigen Russischen Propaganda aufgesessen. Und ein Verschwörungsideologe. Und ein Nazi. Und ein Reichsbürger. Und ein Coronaleugner.)

          1. @Stop Bush and Clinton

            „Wenn Russland Fortschritte machen sollte, sind die Kriegsverbrecher auch skrupellos genug, zu den extremsten Mitteln zu greifen (z.B. amerikanische Atombomben auf den Donbass – wenn das Gebiet auf Jahrhunderte verseucht ist, sind die russischen Versorgungswege natürlich abgeschnitten.“

            Hm….Wenn man Putin richtig verstanden hat, bedeutet der Start einer Atombombe auf russisches Gebiet, dass AUTOMATISCH der Gegenschlag erfolgt! Er ist dann nicht mehr zu stoppen!

            1. Der Automatismus im Ablauf bei der Umsetzung der Doktrin ist eben der Wesentliche Punkt, den man „wieder im Wesentlichen“ in Berlin nicht verstehen will. Das bewaffnete „Rumgurken“ im Baltikum mit untergeschnallten Bömbchen, egal was sie enthalten, kann schon der Auslöser sein, dass Berlin es überhaupt nicht mehr mitbekommt, dass auch in Washington mit dem „damn shit that’s it“ in die ewigen Jagdgründe eingeht…

              Hat was mit Reaktionszeiten zu tun, indem Computer ab gewissem Zeitpunkt die Kontrolle übernehmen. Eben, „zur Entlatung“ des „Personals, welches ja den inneren Schweinehund überwinden muss, den Hebel von Leben auf TOT umzulegen.

              Ob das im Westen einprogrammierte Ziel nun Donezk oder Rostov lautet, ob untergeschnallt als Bombe oder aus XYZ-abgeschossen macht da keinen Unterschied.

              Zum Krieg in der Ukraine…

              Solange der Westen den Russen ihre gesamten Magazine vor den Front-Hochsitz karren, ist das aus der Sicht der Militärs dem Grunde nach nur einen Lacher wert. Das Befehlende Militär, sieht in der Regel eben nicht die Schlacht, sondern die Kapitulation oder Vernichtung des Feindes.

              Und wenn nun die Polen-Deutschen-Belgier-Franzosen – tatsächlich wollen noch unbedingt nochmal Monatelang die Ukraine mit Waffen beliefern, dann können die Russen mit den normalen Fähren von Calais sich nach Dover übersetzen lassen, oder sich durch den Tunnel nach London begeben, um mal Guten Tag zu sagen.

              Nur…

              Sollte man Russland ( inklusive den neuen Regionen) von ausserhalb der Ukraine aus dem Westen heraus beschießen, dann wars das… Dann werden alle Fragen beantwortet sein…

            2. Genau deshalb werden die Kriegsverbrecher die Bombe auf etwas werfen, das (zumindest ihrer Meinung nach) ukrainisches Gebiet ist. Damit ist Russland abgeschnitten, ohne dass automatisch ein Gegenschlag erfolgt.

        2. @„Die Umsetzung des Great Reset ist sehr nützlich. Wenn die hier frieren, stinken und Mehlwürmer fressen, hat das Modell des Ancien Régime die Systemkonkurrenz wohl verloren.“

          Habe ich richtig verstanden, dass Sie selbst in Schland leben? So viel Bock auf Kälte und Würmer als Fleischersatz?

          Wie ein Woker Propagandist heute einen Xing-Thread zuspammte, Windräder würden den Strompreis senken (nach Aussage derer Investoren) und die vermeintlichen Siege russischer Armee seien „Alternative Realität“ – vermutlich setzen sich die Letzten derer Reste gerade hinter Ural ab? Mir fallen aber keine größeren Ortschaften ein, die diese zuletzt einnehmen konnte – nur geräumte wie Cherson.

          1. Die Realität ist doch: Die Nazis, einschließlich Kryptonazis und Mitläufern, haben hier die Hausmacht. Also diejenigen, die fest auf Seiten Zelenskijs, Arestowitschs, Jaroschs und Azovs sind.

            Die sind bereit, für das Euro-Nazi-Projekt „Ukraine“ zu frieren, ihr Land zu ruinieren, ihre eigenen Gasleitungen zu sprengen, um das Durchhalten zu erzwingen und die russische Energie durch Windräder und Solarzellen zu ersetzen.

            Die hoffen ernsthaft, Rußland durch Sanktionen und mit Hilfe Zelenskijs Truppen kleinzukriegen, zu ruinieren und nach Kollaps und Sturz Putins in Beute, eine Reihe abhängiger Gebiete, verwandeln zu können.

            Deren „Mehrheitsgesellschaft“ ist zwar nicht die Mehrheit, aber doch die politische Mehrheit, da deren Gegner nicht einig und nicht organisiert sind. Von innen derzeit nicht zu stürzen.

            Aus Sicht der Russen ist das Merkelregime (das es auch unter Scholz, Habeck, Baerbock faktisch noch ist) eine Höllenmaschine, die geschickt entschärft werden muß. Eigenes Militär hat es kaum, also will es – mit Hilfe verbündeter „Atlantiker“ dort – die Amis über Eskalationen jeder Art zu vollem Einsatz anspitzen. Das ist gefährlich und wird laufend ausmanövriert.

            Das Pentagon ist längst entsetzt über unsere Kriegstreiber – wie auch über die eigene Unterlegenheit, die sich offenbart hat. Die Türkei ist auf die andere Seite gewechselt, und Polen verfolgt recht rational ganz eigene Großmachtinteressen, hinter dem Getöse eher gegen Deutschland gerichtet als gegen Rußland. Frankreich wackelt auch.

            Die Russen setzen weniger auf offenen Kampf als auf die selbstzerstörerischen Tendenzen des Berlin-Brüsseler Regimes. Schwab lockt mit Kälte, Schimmel und Mehlwürmern. Für uns ist der Unterschied, ob wir das deutsche Modell siegreich weltweit bekommen oder nur hier als Phase seiner Niederlage. Es liegt einzig an uns, das abzukürzen und das Gas wieder einzuschalten.

      2. Das Problem ist, dass das eher die gegenteiligen Auswirkungen hätte – weil die grosse Mehrheit im Westen immer noch glaubt, was ihr die Lügenmedien erzählen.
        Wenn Putin darauf hinweisen würde, was nach einem NATO-Sieg geplant ist, würde das dazu führen, dass keiner das glaubt und diejenigen, die die Wahrheit sagen noch mehr als jetzt als „russische Propagandisten“ abgestempelt würden.
        Es ist so schon schwierig, jemand zu überzeugen, was die Pläne von WEF/Bilderberg/CFR/… sind. Aber wenn Putin das auch noch öffentlich machen würde, wäre es unmöglich.

        1. @“Es ist so schon schwierig, jemand zu überzeugen, was die Pläne von WEF/Bilderberg/CFR/… sind. Aber wenn Putin das auch noch öffentlich machen würde, wäre es unmöglich.“

          Einige Details wie die behämmerte Energiepolitik werden schon genannt – es können ein paar mehr werden wie Ähnliches in der Landwirtschaft. Und Zusammenhänge – WARUM durchaus mutwillig Politik gemacht wird, die der Klimaindustrie oder der Kunstfrass-Industrie Kassen füllen soll. Damit jene, die der westlichen Propaganda nicht alles glauben, sehen, dass es in einer BRICS-Welt so nicht laufen wird.

          Besonders brisant übrigens:

          https://www.voltairenet.org/article218517.html

          „… Nach dem ukrainischen Gesetz von 2021 sind die Oligarchen die 86 Bürger mit mindestens 80 Millionen Dollar, die an der Politik teilnehmen und großen Einfluss auf die Medien ausüben. Laut Oleksij Danilow sollte es am Ende des Krieges keine Oligarchen mehr geben. … Der Sicherheits- und Verteidigungsrat beschloss am 7. November, Fabriken von Oligarchen zu verstaatlichen, unter ihnen Ihor Kolomojskyj, Wolodymyr Selenskyjs Finanzier. Sie wurden unter die Verwaltung des Verteidigungsministeriums gestellt und sollten am Ende des Kriegsrechts „an das ukrainische Volk zurückgegeben werden“ …“

          Ich vermute, es wird schon welche geben – den Clan um den Klavierspieler, an den stellvertretend das Vermögen „zurückgegeben“ wird. Dass die westlichen Oligarchen nicht nachdenken, ob es sich wirlich lohnt, das Banderastan zu fördern… Was, wenn die westlichen „Eliten“ ähnlich verfahren?

    2. @Uwe

      Da hast du Recht und ich gehe noch einen Schritt weiter:
      Ich habe keine Lust auf überhaupt irgendeine Agenda, von wem auch immer!
      Die Oberidioten sollen sich gefälligst um sich selber und ihre kognitive Dissonanz kümmern und sich in Behandlung begeben und alle anderen in Ruhe ihr Leben leben lassen.
      Was bilden die sich überhaupt ein, über andere bestimmen zu wollen wie deren Zukunft zu gestalten wäre?!
      Immer wenn man friedliche Zeiten in der Geschichte näher betrachtet, waren dies welche, in denen niemand (übermäßig) versucht hat anderen zu erzählen, was sie zu tun oder zu lassen haben.

  5. Es ist Assad, der sich gegen ein Treffen mit der Türkei sperrt. Da die Türkei ihm nicht viel ausser einen Abzug vom syrischen Gebiet bieten kann, sieht er auch weiter keinen Grund Erdogan zu treffen, ehe seine Truppen nicht aus Syrien verschwinden. Die Androhung der türkischen Offensive hat russische und syrische Truppenbewegugen ausgelöst, die auch ein Erdogan als eindeutiges Signal versteht…
    Auf der anderen Seite will Assad die Kurden mit begrenzter Autonomie im Staatsverbund halten. Ein Treffen mit der Türkei, das nicht mit kursischen Führern abgestimmt ist, wird diese brüskieren.
    So schaut halt jeder zu, wie die Gegner sich gegenseitig reduzieren, in dieser Konstellation ist die USA der lachende Dritte.

    1. Deshalb versorgen die USA die Kurden mit Waffen und deshalb wird dann auch die Türkei langfristig nicht mehr NATO-Mitglied sein, weil die NATO als reines US-Kriegswerkzeug mit der Bewaffnung der Kurden durch die USA gegen Türkische Sicherheitsinteressen handelt.

      Gegen Erdogan hat bekanntlich ein missglückter Putsch stattgefunden und Erdogan weiss mit Sicherheit, wer wirklich dahinter steckte. Ich weiss es nicht, aber ich weiss, das Erdogan seitdem immer mehr auf Distanz zur NATO und damit zur USA ging.

  6. Oh, der Ami reagiert bereits und zieht in seine alte IS Heimat zurück.
    Weit genug von der türkischen Grenze und nah genug an den vielen Öl /Gasquellen.

    BREAKING: Laut SOHR bereiten sich die US-Streitkräfte darauf vor, nach Raqqa zurückzukehren und den Stützpunkt der 17. Division nördlich von Raqqa zu betreten….

    Aber passt schon aus 15 km macht man 30 km um statt PKK Terroristen westlich gedrillte, herangekarrte Kopfabschneider den Syrern aufs Auge zu drücken.
    Wie wäre es mit Rückführung/ Überführung der „Helden“ an die Zahlmeister und Heimatländer ?
    Wir übernehmen dann die demokratisch korrekte Verurteilung nach dem Weltrecht Prinzip vor.
    Mal sehen, was die Jungs und Mädels zu erzählen haben.
    Vorher frieren wir die Vermögen diverser Terror NGO ein und nutzen zur schnellen Bearbeitung die Pensionsansprüche aller am Putsch beteiligten politisch Verantwortlichen. Insbesondere die, die Hunger als Waffe einsetzen.

    „Ein bankrott gemachtes syrisches Regime soll Assad dazu zwingen, als einzigen Weg zum Weiterbestehen die UNO-Resolution 2254 anzunehmen, die politische Reformen in Syrien bezweckt. Um den Druck auf Assad zu erhöhen, billigten die USA auch israelische Luftangriffe auf syrisches Territorium und die Ausbeutung syrischer Rohstoffe durch die Türkei und sie blockierten die wirtschaftlich wichtige Landverbindung zu Bagdad.“

    https://www.infosperber.ch/politik/welt/exzessive-us-sanktionen-gegen-syrien-fuehren-zu-hunger-und-elend/

    Aber es sind Berichte wie diese beiden Beispiele die klar Zeigen, das man gern über die Banken jammert aber nicht auf die Idee kommt die Produkte zu kaufen und in das Land zu bringen.

    Niemsnd hat mehr genug Rückgrat um gewissen Kreisen den Mittelfinger zu zeigen.
    Gerade im Falle Afghanistan, jetzt haben die Taliban die Macht übernommen? Nein man hat den Taliban die Macht vertraglich übergeben ! Damit fehlt jeder moralische Oder sonstiger Grund Sanktionen einzuhalten.

    Afghanistan

    -https://www.youtube.com/watch?v=Wrj1M_C5QyA-

    Syrien

    https://www.youtube.com/watch?v=R26WHuP11Aw

  7. Auch hier werde ich nur wenig sagen können, aber soviel wird aus dem o.g. Kontext klar:

    1. Ohne Russland geht garnichts.
    2. Erdogan braucht einen Erfolg, um weitermachen zu können und Russland braucht einen verlässlichen Partner auch in der Zukunft.
    3. Syrien hat mittelfristig ein Amerikanerproblem, welches gelöst werden will.
    4. Die drei sind sich einig, dass der große böse Wolf weg muß.

    Leider ist aber auch diese Position den US-lern bewusst, die sich nur zu gerne an den Verhandlungstisch setzen werden. Es wird bestimmt in den Raum gestellt werden, dass man abziehen können wird, aber den Voraussetzungen können weder Erdogan, noch und insbesondere Putin zustimmen, denn wenn ich die USA vertreten würde, dann würde ich nun die ganz großen Brocken rausholen.

    1. Zustimmung der Türkei zum NATO-Beitritt von Schweden und Finnland.
    2. Abschwächung der Kriterien zum Zugeständniskontext zu Nr. 1.
    3. Effektive Grenzsicherung zu EU-Staaten in den nächsten (lass sagen 4 Jahren).
    4. Zustimmung der kompletten Getreideaussaat der Ukraine durch den Bosporus, wie gehabt.
    5. Zustimmung der Sanktionen, welche von der EU implementiert wurden und sich gegen Russland und seine Vorhaben wenden.
    6. Zustimmung, dass der Abzug keine neuen Grenzstreitigkeiten mehr nach sich ziehen.

    Zwei Punkte davon könnten wegdiskutiert werden, aber es würden noch so viele Punkte stehen bleiben, auf die Erdogan gar nicht eingehen kann, dass ein Abzug quasi unmöglich werden würde und Blinken weiß das. Es würde auf jeden Fall alle Optionen schlecht für das Trio sein und Blinken wäre der glückliche Triumphator der Gespräche. Egal, wie es ausgeht. Eine tolle Rochade und kein Diplomat würde sowas zulassen. Die Amis ziehen da nicht ab, niemals. Warum auch, die sind ja genau deswegen da, um Unruhe zu stiften eben!!!

  8. Wie Merkel am Russlandkrieg arbeitet, so arbeiten sie überall am Krieg, sie sind der Krieg selbst!

    Diese satanische Kraft, eine völlig verlogene Friedensverhandlung zu führen, die nur eine einzigen Zweck hat, einen Krieg gegen Russland führen zu können.

    Wer also den Krieg will und zum Krieg rüstet, der sein eigenes Volk tötet, wenn es nicht mehr zum Staat gehören will, der will keinen Frieden, der will Krieg.

    http://freigeldpraktiker.de/weltenaufgang/blog/article/angelika-merkel-der-schwarze-kriegsengel

  9. Und weils in der Region so unsicher ist, haben die beiden geistigen Flämmchen Nehammer und Edtstadler aus Ö eine Forderung an die EU.
    Diese soll ca. 2Mrd Euro zur Verfügung stellen um in Bulgarien einen Grenzzaun oder -Mauer zu errichten.
    „Man müsse endlich das Tabu Zäune brechen, um der irregulären Migration Einhalt zu gebieten“ so Nehammer in Brüssel.

    Ich finds schon toll. Vor 30 Jahren wurden Feste gefeiert weil Mauern und Zäune gefallen sind, jetzt sollen diese wieder errichtet werden.
    Sind halt geniale Problemlöser unser Politioten.

  10. Ist das nicht der der einen russischen Flieger abgeschossen hat und den IS mit Waffen versorgt hat um Russlandsfreund Assad zu stürzen und Syrien zu destabilisieren?

    Russland ist nicht wählerisch was „verlässliche“ Partner angeht.

    1. Die Türkei war anfangs beteiligt. Das russische Flugzeug wurde von der NATO in Incirlik abgeschossen, um einen sich anbahnenden Kurswechsel der Türkei zu stören. Erdogan hat offenbar von Rußland, angeblich von Putin persönlich, Informationen über den geplanten NATO-Putsch bekommen.

      Es ist den Russen gelungen, die ganzen Feinde Syriens, Türkei, Saudi-Arabien, Qatar und weitere, auf ihre Seite zu bekommen. Sogar Trump. Nur mit der EU und ihrem Statthalter Biden geht das nicht, da bleibt nur die Entnazifizierung Europas.

      „Wir müssen mit einer einfachen Frage beginnen: Wer hat dieses Problem geschaffen? Warum haben Sie Flüchtlinge in Europa? Es ist eine einfache Frage: Wegen des Terrorismus, der von Europa unterstützt wird – und natürlich von den Vereinigten Staaten, der Türkei und anderen–, aber Europa war der Hauptakteur bei der Schaffung von Chaos in Syrien. Also, was herumgeht, kommt herum. …

      Weil sie öffentlich unterstützt haben, die EU hat die Terroristen in Syrien vom ersten Tag, der ersten Woche oder von Anfang an unterstützt. … Sie haben Waffen geschickt; sie haben dieses Chaos geschaffen.“

      President Assad’s Banned Interview with Rai 24: Europe Key Perpetrator of Terror in Syria
      December 9, 2019
      https://www.syrianews.cc/president-assads-banned-interview-with-rai-24-europe-key-perpetrator-of-terror-in-syria/

      1. @„Nur mit der EU und ihrem Statthalter Biden geht das nicht, da bleibt nur die Entnazifizierung Europas.“

        Wohl eher umgekehrt – das Machtzentrum dürfte sich nicht in Europa, sondern in den USA befinden, die uns gerade aussaugen.

        Bei Gelegenheit:

        http://thesaker.is/fascism-in-the-eu/

        „… the most important characteristic is that under fascism, both state and society are subject to the dictates of monopoly capitalism, in other words, of big corporations, including banks. This also happens to be the case in the EU. Whereas in nazi Germany and fascist Italy these corporations were called Krupp, IG Farben, FIAT, Ansaldo and so on, today they are called Blackrock, Vanguard, Amazon and Microsoft. …“

        Sind es nicht alles US-Firmen?

        1. Das Machtzentrum läßt sich nicht national zuordnen. Es hat aber die Außenpolitik der US-Regierung vier Jahre lang heftig bekämpft und letztlich Trump durch Wahlbetrug gestürzt, da der deren größenwahnsinnigen Plänen im Wege war.

          Trump war Minsk II nicht abgeneigt, während Merkel Zeit für Aufrüstung und einen Entscheidungskrieg gegen Rußland gewinnen wollte.

          Trump wollte aus Syrien heraus, wobei Erdogan als heimliches Helferlein seine Truppen dort „verscheuchen“ sollte. Die EU wollte das per Sicherheitsrat unterbinden. Dort ist sie dabei auf Vetos von USA gemeinsam mit Rußland, später auch China, gestoßen:

          — Heise, 11. Oktober 2019

          Russland und die USA verhindern vereint Verurteilung der Türkei im UN-Sicherheitsrat

          Russland und die USA stellen sich schützend hinter die Türkei. Mit einem Veto verhinderten beide Staaten einen Beschluss des UN-Sicherheitsrates und reden sich mit fadenscheinigen Gründen heraus. Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Belgien und Polen haben einen Resolutionsentwurf vorgelegt, mit der die Türkei aufgefordert werden sollte, die „unilaterale Militäraktion“ zu beenden, die die Stabilität der Region gefährde, Flüchtlingsströme verursache und den von der Anti-IS-Koalition erreichten Fortschritt unterminiere.

          https://www.heise.de/tp/features/Russland-und-die-USA-verhindern-vereint-Verurteilung-der-Tuerkei-im-UN-Sicherheitsrat-4553363.html

        2. Russia blocks US statement at UN on Turkish operation

          Russia on Oct. 11 blocked a statement at the UN Security Council that called for a halt to Turkey’s military operation in northeastern Syria.

          The U.S.-drafted statement urged Turkey to end the operation and address its security concerns through diplomatic channels, according to diplomats from the UN.

          The diplomats said China joined Moscow in raising an objection.
          A statement obtained by Anadolu Agency said the Security Council members expressed „deep concern“ over the Turkish operation and „its implications, including humanitarian and security dimensions.“

          Turkey launched Operation Peace Spring on Wednesday to eliminate terrorists from northern Syria in order to secure Turkey’s borders, aid in the safe return of Syrian refugees and ensure Syria’s territorial integrity.

          http://www.anews.com.tr/world/2019/10/12/russia-blocks-us-statement-at-un-on-turkish-operation

          Nachdem die USA und Rußland den EU-Entwurf abgeschmettert hatten, haben die USA selber einen „pro-forma“ eingebracht, der dann wiederum von Rußland und China blockiert wurde. In der Ära Trump hatte die EU im Sicherheitsrat ständig eine Allianz aus USA, Rußland und China gegen sich. Teils offen, teils als Rollenspiel, dann hat Trump nichts dafür getan, US-Pro-Forma-Entwürfe, die ihm nicht gefielen, durchzusetzen und auf die Vetos der anderen vertraut.

          Das Merkelregime hat damals Stimmung gemacht, das Vetorecht überhaupt abzuschaffen, oder über ein selbsterklärtes „humanitäres Völkerrecht“ zu umgehen, um Kriege ohne Beschluß des Sicherheitsrates führen zu können.

      2. @John
        „Es ist den Russen gelungen, die ganzen Feinde Syriens, Türkei, Saudi-Arabien, Qatar und weitere, auf ihre Seite zu bekommen. S o g a r T r u m p .
        Nur mit der EU und ihrem Statthalter Biden geht das nicht, da bleibt nur die Entnazifizierung Europas.

        Die bist nicht so unwissend wie du dir hier den Anschein gibst! Von wegen „Sogar Trump“. Trump wurde der „erste US-Präsident der Juden“ genannt und das von dir angeblich nicht verortbare Machtzentrum liegt in Tel Aviv! Das ist dir doch bekannt. Welches Spiel spielst du hier? Neben umfangreichem Wissen, welches du hier immer wieder zum Besten gibst (kann eine einzelne Person eigentlich gar nicht immer sofort parat haben so wie du. Wieviele bist du?) vermeidest du immer wieder bestimmte Infos bzw. legst falsche Fährten.

        Das Machtzentrum findest du in dieser Doku (einwandfrei belegt):
        http://www.youtube.com/watch?v=CMUVTIbeRkQ
        odysee.com/@R.A.I.N.:0/TrauKeinemPromi—Wer-steckt-wirklich-hinter-dem-Ukraine-Krieg:e
        Und zu Trump:
        http://www.youtube.com/watch?v=QAUQpIiZXUM&t=692s
        http://www.bitchute.com/video/dZnQOGeeRW4R/

        John Magufuli, ich trau‘ dir nicht!

        1. Das Wissen habe ich parat, da ich seit Jahren die größere internationale Lage beobachte, die hier wenig beachtet wird; afrikanische, arabische, indische u.s.w. Zeitungen lese und interessante Artikel in Dossiers abspeichere. Hier stammt vieles aus meinem Material über die früheren türkischen Operationen. Recycling alter Geschichten, die ich noch kenne.

          Die Youtube-Universität beachte ich dagegen gewöhnlich nicht.

          Über Israel, die Juden, die Amis als solche habe ich hier noch nie etwas Böses geschrieben. Gegen gewisse Figuren und Kreise natürlich schon. Aber davon ab habe ich ein freundliches Verhältnis zu denen. Trumps Familie ist teils jüdisch, und seine Enkelkinder sind Juden.

          Die Sicherheit Israels hatte für Trump immer höchste Priorität, wobei er aber auf vernünftige Lösungen gesetzt hat. Also Deals mit den Gegnern. Jared Kushner hat dabei große Verdienste.

          Ob Sie mir trauen oder nicht ist allein Ihre Entscheidung.

      3. @John
        „Es ist den Russen gelungen, die ganzen Feinde Syriens, Türkei, Saudi-Arabien, Qatar und weitere, auf ihre Seite zu bekommen. S o g a r T r u m p . Nur mit der EU und ihrem Statthalter Biden geht das nicht, da bleibt nur die Entnazifizierung Europas.

        Die bist nicht so unwissend wie du dir hier den Anschein gibst! Von wegen „Sogar Trump“. Trump wurde der „erste Präsident der Juden“ genannt und das von dir angeblich nicht verortbare Machtzentrum liegt in Tel Aviv! Das ist dir doch bekannt. Welches Spiel spielst du hier? Neben umfangreichem Wissen, welches du hier immer wieder zum Besten gibst (kann eine einzelne Person eigentlich gar nicht immer sofort parat haben so wie du. Wieviele bist du?) vermeidest du immer wieder bestimmte Infos bzw. legst falsche Fährten.

        Das Machtzentrum findest du in dieser Doku (einwandfrei belegt):
        youtube.com/watch?v=CMUVTIbeRkQ
        odysee.com/@R.A.I.N.:0/TrauKeinemPromi—Wer-steckt-wirklich-hinter-dem-Ukraine-Krieg:e Und zu

        Trump: youtube.com/watch?v=QAUQpIiZXUM&t=692s
        bitchute.com/video/dZnQOGeeRW4R/

        John Magufuli, ich trau‘ dir nicht!

    2. Europa irrt sich in Bezug auf Putin – Recep Tayyip Erdogan

      Während seiner Teilnahme am Gipfeltreffen der Europäischen Politischen Gemeinschaft in Prag erklärte der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan, daß diejenigen, die die Politik von Wladimir Putin geißelten, Unrecht hätten.

      „Würden Sie als Staatsoberhaupt einen Angriff auf Sie tolerieren? Ich, wenn überhaupt, nicht. Und Putin auch nicht“, erklärte der türkische Präsident in einem Interview mit dem Sender A Haber. Diese Aussage bezieht sich auf die Tatsache, daß die westlichen Länder den russischen Präsidenten wegen seiner Operation in der Ukraine verurteilen, die Putin für das Überleben Rußlands für notwendig hält.

      3 Nov 2022 par Modeste Dossou
      L’Europe a tort à l’égard de Poutine – Recep Tayyip Erdogan
      https://actucameroun.com/2022/11/03/leurope-a-tort-a-legard-de-poutine-recep-tayyip-erdogan/

      Borell hat das gar nicht gefallen.

      1. „Lügen rund um den Ukraine-Krieg“

        https://uncutnews.ch/luegen-rund-um-den-ukraine-krieg/

        „… Schütten die USA Milliarden von Steuergeldern in den Ukraine-Krieg, um für Freiheit und Demokratie zu kämpfen, oder gibt es ein anderes, schändlicheres Motiv? … Extreme Zensur hat jede offene Diskussion zum Schweigen gebracht, die dem offiziellen Narrativ über den Krieg in der Ukraine widerspricht …“

        „… Wie wir wissen, „lügen die USA für ihren Lebensunterhalt , sagt Jeffrey Sachs, der frühere Direktor des Earth Institute an der Columbia University. Sachs ist auch Berater der Vereinten Nationen und Wirtschaftsprofessor, der seit Jahrzehnten in mehr als 100 Ländern diplomatisch tätig ist. Diese Bemerkung machte er gegenüber Russell Brand …“

        Auch in den USA bröckelt die gleichgeschaltete Einheitsfront… Und in Westeuropa ebenso. Jeder könnte ein wenig helfen, unabhängige Infos und Ansichten bekannter zu machen… solange man dafür nicht gleich in den Knast kommt.

        „… „Die Mainstream-Medien unternehmen nichts gegen [die Lügen]“, so Sachs weiter, „sie verstärken sie nur. Und das wird langsam ziemlich gefährlich. Das ist das eigentliche Problem. Es ist im Moment eine sehr gefährliche Zeit, weil wir anscheinend nicht in der Lage sind, ein erwachsenes Gespräch über fast alles zu führen, im Mainstream“. …
        In den letzten Monaten haben die USA Milliarden von Steuergeldern in die Ukraine gepumpt, angeblich, um der Ukraine im Kampf für Freiheit und Demokratie zu helfen. Und das, obwohl die Ukraine seit langem als eines der korruptesten Länder der Welt gilt und niemand weiß, wohin all dieses Geld tatsächlich fließt. …“

        „… Selbst als der Krieg immer gefährlicher wird, gibt es keine offene Diskussion – nur ein einseitiges Diktat, das über den Äther verbreitet wird. Sachs erklärt: … „Wir befinden uns mitten in einem Krieg, der immer weiter eskaliert, und wir können nicht einmal eine vernünftige Diskussion darüber führen, was die Ursachen dieses Krieges sind und wie er beendet werden kann. …“

  11. Deutschland reagiert auf den Plan der Türkei, dem von Rußland geführten Block beizutreten

    Die Pläne der Türkei, der Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit (SOZ) beizutreten, haben in Berlin eine wütende Reaktion ausgelöst. Bundeskanzler Olaf Scholz kritisierte die Entscheidung Ankaras, die Mitgliedschaft in dem von Rußland und China geführten Sicherheitsblock anzustreben.

    „Ich bin sehr irritiert über diese Entwicklung“, sagte Scholz vor Journalisten in New York nach seinem Treffen mit dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan am Rande der UN-Vollversammlung. Der Bundeskanzler sagte, er glaube, daß die SOZ „keine Organisation ist, die einen wichtigen Beitrag zu einem guten globalen Zusammenleben leistet“. …

    Türkei ist der EU keine Erklärung schuldig – Erdogan

    Erdogan kündigte die Pläne der Türkei, sich offiziell um die Mitgliedschaft in der SOZ zu bemühen, während des Gipfels der Gruppe in Samarkand, Usbekistan, letzte Woche an. „Natürlich ist das das Ziel“, sagte er auf die Frage nach den Plänen Ankaras, der Gruppe beizutreten.

    Zuvor hatte der türkische Präsident am Dienstag erklärt, er wolle sich nicht zwischen Ost und West entscheiden, und fügte hinzu, er sei der EU keine Erklärung für alle seine Entscheidungen schuldig. …

    Azərbaycan24 – 21/09/2022
    Germany responds to Turkey’s plan to join Russia-led bloc
    https://www.azerbaycan24.com/en/germany-responds-to-turkey-s-plan-to-join-russia-led-bloc/

  12. Geheimes Treffen der türkischen und syrischen Geheimdienstchefs in Damaskus.

    … Der türkische Geheimdienstchef Hakan Fidan hatte sich im vergangenen Monat mehrmals mit seinem syrischen Amtskollegen Ali Mamlouk getroffen.

    Bei diesen Treffen ging es um die Koordinierung von Maßnahmen, die eine Rückkehr zu Stabilität und Frieden in Syrien ermöglichen, im Vorfeld der Wiederaufnahme der diplomatischen Beziehungen zwischen Damaskus und Ankara.

    Unter Berufung auf einen „hochrangigen türkischen Beamten“ und eine türkische Sicherheitsquelle berichtete Reuters, daß Fidan, einer der engsten Vertrauten von Präsident Recep Tayyip Erdogan, mit Mamlouk besprochen habe, „wie sich die Außenminister der beiden Länder treffen könnten“.

    Die Website des oppositionellen türkischen Fernsehsenders Halk TV berichtete ihrerseits, daß es bei dem Treffen um die Lösung des syrischen Flüchtlingsproblems ging, das derzeit eines der wichtigsten Themen in der Türkei ist, insbesondere im Vorfeld der bevorstehenden Wahlen.

    Die Präsenz der Syrer in der Türkei ist seit einiger Zeit Gegenstand von Kontroversen zwischen den verschiedenen türkischen Parteien, wobei die Republikanische Volkspartei (CHP) ihre Abreise fordert.

    Die Türkei hatte während des Krieges gegen Syrien ihre Grenzen geöffnet und etwa dreieinhalb Millionen syrische Vertriebene aufgenommen, von denen jedoch nur eine Minderheit im Zuge der drei türkischen Offensiven in Nordsyrien, wo Ankara mit seinen Verbündeten der syrischen Opposition Grenzgebiete besetzt hält, zurückgeführt wurde.

    Laut der Quelle des türkischen Fernsehens wurden bei dem Treffen zwischen Fidan und Mamlouk Absprachen über bestimmte Fragen getroffen, die die Rückkehr der Flüchtlinge erleichtern würden.

    Das Gespräch habe im August in Anwesenheit des russischen Außenministers Sergei Lawrow stattgefunden.

    Am Dienstag, den 13. September, berichtete die russische Nachrichtenagentur Sputnik, daß der türkische Geheimdienst die Mitglieder der Syrischen Oppositionskoalition aufgefordert habe, das türkische Hoheitsgebiet zu verlassen. Ebenso berichtet die Agentur, daß Mitglieder dieser Koalition, die die türkische Staatsbürgerschaft besitzen, aufgefordert werden, alle politischen oder medialen Aktivitäten einzustellen, die der von Bashar Assad geführten syrischen Regierung feindlich gesinnt sind.

    Sources : AlMayadeen + algerie54.dz – 16 septembre 2022
    Réunion secrète des chefs de renseignements turcs et syriens à Damas
    https://french.almanar.com.lb/2432146

  13. Energiekrise: „Europa erntet, was es gesät hat“, sagt Erdogan

    Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan machte am Dienstag, den 6. August, die Sanktionen gegen Rußland für die Energiekrise in Europa verantwortlich und übernahm damit ein Argument des Kreml.

    „Europa erntet, was es gesät hat. Die Haltung Europas gegenüber Herrn Putin und die Sanktionen haben dazu geführt, daß er, ob wir es wollen oder nicht, sagt: +Wenn du das tust, werde ich das tun+“, sagte der türkische Staatschef auf einer Pressekonferenz in Ankara, wie AFP berichtet.

    Er fügte hinzu: „Wir wollen das nicht, aber ich glaube, daß Europa in diesem Winter ernsthafte Probleme haben wird“, und behauptete, daß die Türkei „solche Probleme“ nicht haben werde. …

    Recep Tayyip Erdogan hatte Anfang August eine Vereinbarung über eine Teilzahlung in Rubel für russische Gaslieferungen an die Türkei angekündigt. Analysten zufolge sollte die Vereinbarung es Rußland ermöglichen, die Türkei weiterhin über die durch das Schwarze Meer verlaufende TurkStream-Pipeline zu beliefern.

    Im Jahr 2021 entfielen auf Rußland rund ein Viertel der Ölimporte der Türkei und 45% ihrer Erdgaskäufe.

    6 septembre 2022
    CRISE ÉNERGÉTIQUE: « L’EUROPE RÉCOLTE CE QU’ELLE A SEMÉ », DIT ERDOGAN
    http://bamada.net/crise-energetique-leurope-recolte-ce-quelle-a-seme-dit-erdogan

  14. Türkei setzt Angriffe in Syrien fort, „entschlossen,“ ihre Grenze gegen syrische Kurden zu schützen.

    … „Unsere Entschlossenheit, alle unsere südlichen Grenzen (…) durch eine Sicherheitszone zu schützen, ist heute stärker als je zuvor“, warnte Präsident Recep Tayyip Erdogan am Mittwoch erneut.

    Die Türkei startete am Sonntag die Operation Schwertkralle, bei der sie verstärkt Luftangriffe und Artillerieangriffe auf Stellungen der Arbeiterpartei Kurdistans (PKK), der Volksschutzeinheiten (YPG) und insbesondere ihrer Miliz, den Syrischen Demokratischen Kräften, durchführte.

    Die türkische Regierung beschuldigt diese beiden Bewegungen – die dies dementierten -, den Anschlag, bei dem am 13. November in Istanbul sechs Menschen getötet und 81 verletzt wurden, in Auftrag gegeben zu haben.

    „Die Türkei hat die Mittel, um Terroristen, die an Anschlägen gegen sie beteiligt sind, innerhalb und außerhalb ihrer Grenzen zu finden und zu bestrafen“, sagte Erdogan vor der Fraktion seiner Partei AKP im Parlament.
    Bis dahin, so warnte er, „werden wir unsere Luftoperationen ohne Unterbrechung fortsetzen und das Terrain der Terroristen betreten, wann immer wir es für richtig halten“.

    Der Staatschef erläuterte seine vorrangigen Ziele und nannte die syrischen Orte Tal Rifaat, Manbij und Ayn al-Arab (Kobane auf Kurdisch), um eine 30 km breite Sicherheitszone südlich seiner Grenze zu errichten.

    Die symbolträchtige Stadt Kobane … wurde bereits am Dienstagabend von türkischer Artillerie beschossen.

    Am Mittwoch sprachen der türkische und der US-amerikanische Generalstabschef über die „laufenden Entwicklungen“, wie die türkische Armee mitteilte, die keine weiteren Details nannte.

    In einer E-Mail an AFP erklärte das US-Militärkommando für den Nahen Osten (Centcom), daß ein türkischer Luftschlag am Dienstag gegen einen gemeinsamen Stützpunkt der kurdischen Streitkräfte und der internationalen Koalition im Nordosten Syriens die US-Streitkräfte „in Gefahr“ gebracht habe.

    Das Centcom hatte am Dienstag das Gegenteil angegeben.

    „Die Luftangriffe werden voraussichtlich noch eine Weile andauern“, bevor es zu einer Bodenoperation kommt, sagte ein hochrangiger türkischer Beamter gegenüber AFP. …

    Kurdische Beamte berichteten von Drohnenangriffen am Mittwoch auf zahlreiche Punkte in der nordostsyrischen Provinz Hassake, darunter eine Gasraffinerie und eine Ölpumpstation. …

    Nach Angaben des türkischen Verteidigungsministers Hulusi Akar haben die von der türkischen Luftwaffe und Artillerie geführten „Strafschläge“ seit Sonntag fast 500 Ziele ins Visier genommen.

    „Das einzige Ziel der türkischen Streitkräfte sind Terroristen“, versicherte der Minister. „Wir haben keine Probleme mit irgendwelchen ethnischen oder religiösen Gruppen oder mit unseren kurdischen oder arabischen Brüdern“.

    Ankara, das seit Mai damit droht, Stellungen der PKK und der YPG anzugreifen, bekräftigt seit Montag nachdrücklich seine Absicht, seine Operationen auf dem Landweg fortzusetzen – trotz der Aufrufe zur Ruhe, die aus Washington und Moskau kamen.

    Darüber hinaus wiederholte Recep Tayyip Erdogan am Mittwoch seine Anschuldigungen gegen die Länder, die sie unterstützt hatten, und zielte dabei implizit auf die USA ab.

    „Die Mächte, die uns versichert haben, daß es keine Bedrohung aus den von ihnen kontrollierten Gebieten geben würde, haben ihr Wort nicht gehalten“, kritisierte er. „Daher haben wir das Recht, unsere Angelegenheiten in Syrien selbst zu regeln“, schloß er.

    Am Dienstagabend beklagte der YPG-Sprecher Nouri Mahmoud die „zaghaften Erklärungen der Garantiestaaten und der internationalen Koalition“, die sie unterstützt hatten, und nannte dabei Washington und Moskau, ohne sie beim Namen zu nennen.

    In einem gemeinsamen Kommuniqué, das am Mittwoch nach einem Dreiertreffen von Rußland, der Türkei und dem Iran im Rahmen des Astana-Prozesses zu Syrien veröffentlicht wurde, betonten die Parteien „ihre feste Unterstützung für die territoriale Integrität Syriens“.

    24 novembre 2022
    La Turquie poursuit ses frappes en Syrie, « déterminée à protéger » sa frontière contre les Kurdes syriens
    https://french.almanar.com.lb/2493823

  15. Immer wieder erstaunlich wie selbstverständlich fremde Staaten glauben ein Recht zu haben irgend etwas in Syrien tun zu dürfen. Terroristen aus allen Herren Länder, Türkei, USA, GB, FR, Iran, Irak sowie die Unterstützer dieser Länder, verlogene NGO und ihre Geldgeber.
    Erst trieb man die Kurden Richtung Syrien und dann muss man sie auf syrischem Territorium verfolgen? So wie man einst Armenier verfolgte?
    Wozu gibt es internationale Haftbefehle und Rechtshilfeersuchen? Kann man rein zufällig nicht beweisen und macht ein auf Sippenhaft?
    Man kann auch einen gemeinsamen Grenzschutz betreiben, aber einfach bestimmen zu wollen wer wo lebt ist an Dreistigkeit nicht zu überbieten. Das gleiche gilt für Bombardierungen von Seiten Israels. Das man dazu dann auch noch rotzfrech fremden Luftraum nutzt setzt dem ganzen noch die Krone auf. Unvergessen die israelische Luftunterstützung für Entführer von UN Beobachtern damit die „gemäßigten Rebellen“ ungehindert morden konnten.

    Wenn ich mich richtig erinnere gibt keine UN Resolution eine Freigabe für militärische Gewaltanwendung.
    Deshalb musste man ja die Chemieangriffe inszenieren.

    1. Rußland, iranische Freiwillige und Hizbollah sind auf den Wunsch der syrischen Regierung dort tätig, also völlig legitim. Die Türkei im Einsatz gegen die PKK/YPG/SDF auch. Das wird nach außen aber nicht so offen dargestellt, da ein NATO-Land (Türkei), das in Auftrage auch Assads NATO-Kräfte (EU-USA-PKK) vertreibt, etwas heikel ist.

      Die Türkei beruft sich also auf das Abkommen von Adana, nach dem sie von der syrischen Regierung das Recht bekommen hat, die PKK auch auf syrischem Gebiet zu verfolgen. Das macht Erdogan unter dem Etikett „eigenmächtig“, teils sogar unter gespieltem Protest Rußlands und Syriens, in Wirlichkeit aber mit deren Einverständnis.

      „Bis heute gilt das Abkommen zwischen Syrien und der Türkei aus dem Jahr 1998, in dem es gerade um den Kampf gegen den Terror geht“, so Putin. „Ich glaube, das ist eine Grundlage, die sehr viele Fragen hinsichtlich der Gewährleistung der eigenen Sicherheit durch die Türkei an ihren Südgrenzen deckt.“
      V. V. Putin
      https://archive.ph/9sgyX

      Die PKK hat im Rahmen „ethnischer Säuberungen“ viele Nichtkurden aus Nordostsyrien vertrieben, aber auch viele Kurden sind vor denen in die Türkei geflohen. Besonders die Kurden fürchten die PKK. Die ist eine in der EU verankerte Terrororganisation ähnlicher Ideologie wie „Azov“, aber mit „anarchokommunalistischer“ Anmutung und freiwilligen Kämpfern aus dem Antifa-Milieu Westeuropas und Nordamerikas.

      Ein Teil der PKK-Söldner ist tatsächlich zu „Azov“ übergewechselt, siehe Aiden Aslin. SDF ist dagegen ein Bündnis aus PKK und „gemäßigten Islamisten“, die vorher bei al Qaida und IS waren.

    2. Syrische Kurden sagen, YPG sei nicht anders als Daesh [Islamischer Staat]

      Der syrische Ableger der PKK, die Volksschutzeinheiten (YPG), unterscheidet sich nicht von Daesh-Terroristen, sagte der Chef einer in Syrien ansässigen kurdischen Vereinigung.“Wir als syrische Kurden machen keinen Unterschied zwischen PYD, YPG, es gibt einfach die PKK, sie sind die gleichen wie Daesh-Terroristen“, sagte der Präsident der unabhängigen Vereinigung syrischer Kurden, Abdulaziz Tammo.

      Er stellte fest, daß die YPG-Kämpfer keine syrischen Kurden sind, da sie aus den Lagern der PKK im Berg Kandil, im Irak, im Iran, in Armenien und in Aserbaidschan stammen, Europa und der Türkei.

      Tammo merkte an, daß ihre Vereinigung möchte, daß das türkische Militär seine Operation erfolgreich abschließt und YPG-Terroristen aus dem Gebiet entfernt und eine „Friedenszone“ errichtet, damit rund eine Million syrischer Kurden, die vor der Verfolgung der YPG geflohen sind, sicher zurückkehren können.

      Er wies darauf hin, dass die Menschen in der Region in ihre Heimat zurückkehren wollen und dies feiern werden, wenn PKK-nahe Terroristen aus der Region vertrieben werden.

      „Die PKK-Terroristen stellen Kurden gegen Kurden, Araber gegen Araber“, sagte er.

      Syrian Kurds say YPG no different than Daesh
      Daily Sabah – Veröffentlicht am 12. Oktober 2019
      http://www.anews.com.tr/middle-east/2019/10/12/syrian-kurds-say-ypg-no-different-than-daesh

      1. Es gibt solche Kurden und andere Kurden. Die gibt es in einigen Ländern. Der wohl offensichtlich größte Unterschied bei „den Kurden“ sind politische Überzeugungen. Man muss nur nachsehen zu welchem Zweck man die jeweils nutzt. Den erwähnten Aslan der zufällig aber stehts in medialer Begleitung in Syrien als „Held im Kampf um den Assad Umsturz“ aufbereitet wurde landete dann als Azov Kämpfer. Wen wollte denn der Nazi dort stürzen?
        Und nachdem die von ihm gepeinigten ihm das Leben schenkten macht er nun einen auf Frontberichterstatter.
        Wen schmeißen wird grad die Mrd. in den Rachen?

        Ich bestreite nicht, das es in der Türkei Anschläge gab und ich verurteile aufs schärfste solche Formen des politischen Widerstands. Das der im direkten Kontext mit der Re Islamisierung der Türkei von Atatürk steht passt da sehr gut denn eine nicht geringe Zahl „der Kurden“ hatte nicht die Absicht sich von den Muslimbrüdern erzählen zu lassen wie sie zu leben haben.
        Schon einmal etwas von der kurdischen Hizbullah gehört? Hier in Deutschland nennt man sie auch TH also türkische Hizbullah.

        https://www.im.nrw/tuerkische-hizbullah-th

        oder auch hier

        https://vunv1863.wordpress.com/2018/05/17/tuerkische-hizbullah-in-hessen-weiter-aktiv/

        Es ist also kein Zufall das die Hetzerei gegenüber der PKK und Anderen insbesondere von der Türkei ausgeht. Die PKK ist nicht weniger terroristisch aktiv unterwegs gewesen als die TH oder umgekehrt.
        Wenn man einem Teil der Kurden etwas vorwerfen kann, dann sind das separatistische Tendenzen als Traum den man gern nutze um „die Kurden“ schön bei Laune zu halten. Man sprach immer die Gruppe an die man brauchte wenn man Unruhe stiften will.

    1. „Gern auch Krieg gegen Russland – Der ganz persönliche Feldzug der Ursula von der Leyen“

      https://www.nachdenkseiten.de/?p=91668

      „… Es gibt deutsche Politiker, die sich den USA unterwerfen oder die auf die Erhaltung der westlichen Hegemonie setzen. Und dann gibt es solche, die anscheinend einen persönlichen Feldzug führen. Zu Letzteren gehört Ursula von der Leyen. …
      Wenn jetzt Ursula von der Leyen in blaugelber Gewandung auftritt und die Geschichte vom “unbegründeten russischen Angriffskrieg” erzählt, sollte man nicht vergessen, wie sehr sie sich von Anfang an darum bemühte, Deutschland in den ukrainischen Bürgerkrieg hineinzuziehen. Während Angela Merkel zumindest noch so tat, als wolle sie Frieden, wollte von der Leyen, damals deutsche Verteidigungsministerin, das KSK an der Front sehen. …“

      1. Noch bellizistischer:

        https://www.berliner-zeitung.de/politik-gesellschaft/anton-hofreiter-entweder-nato-mitgliedschaft-fuer-ukraine-oder-3200-leopard-panzer-li.298195

        „Anton Hofreiter: Entweder Nato-Mitgliedschaft für Ukraine oder 3200 Leopard-Panzer“

        Dazu NachDenkSeiten-Kommentar:

        „… Anmerkung Florian Warweg: Diese Aussage von Hofreiter bestätigt nochmal eindringlich den Verweis von Sahra Wagenknecht, dass die Grünen derzeit die gefährlichste Partei Deutschlands sind. …
        Anmerkung Albrecht Müller: Immer wieder muss man mit Erstaunen und mit Frösteln feststellen, welch ein reaktionärer Kalter Krieger Geist unter dem Deckmantel der Grünen in die Politik eingezogen ist. …“

      2. Die BZ denunziert eine gewisse Nancy F. – ob die ihre Unschuld beweisen kann?

        „Ich muss jemanden melden oder: der Fall Nancy F.“

        https://www.berliner-zeitung.de/politik-gesellschaft/ich-muss-jemanden-melden-oder-der-fall-nancy-f-li.297276

        „… Die Rede ist vom Verdachtsfall Nancy F. Die F. ist Juristin, dienstwohnhaft in Berlin. Derzeit geht sie einer befristeten Beschäftigung als Bundesinnenministerin nach. Seitens der Besagten wurden mir Hervorbringungen bekannt, die auf eine diffuse Einstellung zum Rechtsstaat hindeuten. …“

        „… Derzeit liegt die Beweislast beim Ankläger. Beschuldigte müssen nicht ihre Unschuld belegen. Dieses Prinzip regelt seit der Antike das Verhältnis von Rechtsstaaten zu ihren Bürgern. Es gibt Alternativen, etwa die Wasserprobe bei mutmaßlichen Hexen. Tendenziell dorthin scheint die F. das Verhältnis des Staates zum Staatsdiener wenden zu wollen. Reichsbürger wäre, wer nicht das Gegenteil beweist. … Schließlich gerät schnell in den Ruch des Extremismus, wer sich abweichend zu Migration, Klima oder Lungenleiden äußert. …“

    1. „Dom Aquaree spiegelt den dynamischen Charakter Berlins wieder. Es verbindet Shopping, Touristenattraktionen und urbanes Leben.“ (Dom Aquaree)

      Jede Hybris findet einmal ihr Ende. Mit dem Zerplatzen des „Riesenaquariums“ zerplatze – so wie damals mit dem Untergang der Titanic – die Hybris von der ewigen Steigerung technischen Fortschrittes – nun der Traum von einer Freizeitgesellschaft mit ihrem Wahn, das Gefühl des Seins könne durch bloßen Konsum hergestellt werden.

      „Bro what the fuck the fish tank of my hotel just exploded in the middle of the night WHATS GOING ON.“ (Twitter.Stetement eines Augenzeugen)

      Somit aber sind die Bilder der devastierten Unterwasserwelt ein (wenn auch banales) Menetekel, mitten in der größten Krise seit dem Zweiten Weltkrieg.
      Elmar Forster

      https://unser-mitteleuropa.com/monster-aquarium-und-freizeit-hybris-mitte-in-berlin-geplatzt/

      1. Weitere westliche Ruine:

        „… Bereits das zweite Großprojekt der EU, das Chinas Neuer Seidenstraße Konkurrenz machen soll, droht zu scheitern. Das Vorhaben mit der Bezeichnung Global Gateway ist vor rund einem Jahr offiziell gestartet worden; es sieht vor, 300 Milliarden Euro für europäische Infrastrukturprojekte in aller Welt bereitzustellen, um damit chinesische Projekte zu verdrängen. Allerdings ist aus Global Gateway in den vergangenen zwölf Monaten noch so gut wie nichts geworden …“

        https://www.german-foreign-policy.com/news/detail/9112

        „… Der erste Versuch, die im September 2018 lancierte EU-Asien-Konnektivitätsstrategie [1], scheiterte umfassend; im Oktober 2021 bestätigte die bundeseigene Außenwirtschaftsagentur Germany Trade & Invest (gtai), es sei nicht gelungen, mit ihr „nennenswerte Erfolge [zu] erziel[en]“ [2]. Nur kurz zuvor, am 15. September 2021, hatte EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen einen neuen Anlauf gestartet und in ihrer Rede zur Lage der Union (State of the Union Address) eine neue Infrastrukturinitiative namens Global Gateway angekündigt. … Kommentatoren haben begonnen, Global Gateway als „Europas Milliardenbluff“ einzustufen, der 2021 zwar mit dramatischem Gestus angekündigt worden sei, aber … weitestgehend verpuffe.[6] Spott zog die EU mit einem ebenfalls misslungenen PR-Projekt auf sich, das junge Menschen zwischen 18 und 35 Jahren für Global Gateway einnehmen sollte; es handelt sich dabei um eine Website mit einer virtuellen Welt auf einer Tropeninsel, auf der eine Party gefeiert wird. Am Eröffnungsevent nahmen online ganze sechs Personen teil, darunter mindestens ein Journalist.[7] Die Kosten des PR-Projekts: 387.000 Euro. …“

        Macht 65 Riesen pro Event-Besucher… Eine Woche auf echter Tropeninsel wäre viel billiger.

    2. „Tand, Tand ist das Gebilde von Menschenhand.“

      So lange das arme Menschlein glaubt, die Materie, die aus seinen Gedanken entsteht, hätte mehr Realität, als seine Gedanken (und nicht etwa umgekehrt!).

  16. Da Russland angeblich unsere Probleme im Westen mit dem Great Reset bloss als „innere Angelegenheit“ sieht, müssen wir wohl nicht um das Ende des Landes trauern:

    https://web.de/magazine/politik/russland-krieg-ukraine/ukraine-krieg-live-ticker-experte-kuenftiges-russland-putin-zersplittern-37566816

    „… Nach Einschätzung des Experten Luke Coffey der konservativen US-Denkfabrik Hudson Institute würde ein Ende des Kriegs in der Ukraine wohl auch die Auflösung der Russischen Föderation in ihrer heutigen Form bedeuten. „Russland hat unbestreitbar einen schweren Schlag für seine Wirtschaft erlitten, seine militärischen Fähigkeiten wurden zerstört, und sein Einfluss in Regionen, in denen es einst Einfluss hatte, ist geschwunden“, schreibt Coffey … Bei einer Auflösung der Russischen Föderation könnten „Revolutionen, Aufstände und Bürgerkriege“ entstehen, „sowohl auf nationaler als auch auf regionaler Ebene“, sagt er weiter voraus. Auch Wladimir Putins Herrschaft könnte dann enden. … „Russland wird weiter zersplittern“, prognostiziert der Experte, und zwar eher mit einem „brutalen Konflikt“ als „friedlich und unkompliziert“. …“

    Ferner werden Gruppen wie die Wagner Gruppe lokale Warlords spielen. Na gut – die Russen wollten nicht gemeinsam mit den Völkern des Westens die totalitäre Wokeness abwenden, jetzt werden die sich um die letzten Krümmel des Essbaren bekriegen. Meinen westliche Experten.

    Wann ist etwa in St Petersburg mit dem Bürgerkrieg zu rechnen? Wenn dorthin die ersten Soldaten kommen, die sicherlich gerade aus der Ukraine fliehen? Oder gibt es etwas, was abweichende „alternative Realität“ belegen würde?

  17. Hauptziel der PKK / YPG sind Kurden. Terroranschläge, Ermordung von Gegnern, Ermordung im Rahmen interner Machtkämpfe. Marxistisch ist die PKK schon lange nicht mehr, heute eher völkisch-faschistisch, ähnlich Azov, aber mit „anarchistischer“ Anmutung. Wird – genau wie IS und Azov – von der EU, Obama, Biden unterstützt, Trump wollte mit dieser Mörderbande nichts zu tun haben.

    Berüchtigt ist die PKK / YPG auch wegen ihrer zahllosen Entführungen. Besonders von Minderjährigen, die sie als Kindersoldaten rekrutiert. Anbei ein typischer Fall, untypisch allein das glückliche Ende.

    IKHRW ist eine iranisch-kurdische Organisation. Laut kurdischen Organisationen ist die PKK / YPG absolut die Hölle. Viele syrische Kurden sind vor denen in die Türkei geflohen.

    — IKHRW, 2021

    „Mustafa ist vor der PKK geflohen und trifft seine Mutter im Fernsehen wieder
    Mustafa Bicer war noch minderjährig, als er vor drei Jahren von PKK-Mitgliedern über soziale Medien getäuscht und nach Syrien entführt wurde, um sich der Organisation anzuschließen.

    In einer Live-Sendung auf CNN Turk erzählt der junge Mann seine Geschichte.
    Er erklärt, daß er vom ersten Tag an nach Hause zurückkehren wollte und seine Vorgesetzten im Laufe der Jahre mehrfach gebeten hatte, ihn zu seinen Eltern zurückzubringen. Als sie ihm dies nicht erlaubten, blieb er stumm und wurde in die Regionen Zap, Avashin und Khakurke im Nordirak geschickt.

    Schließlich entkam Mustafa, indem er sich von einem fahrenden Auto absetzte. Er fühlte sich dazu ermutigt, als er seine Mutter – ein Mitglied der Diyarbakir anneleri, einer Gruppe von Müttern, die wöchentlich für die Rückkehr ihrer Kinder von der PKK protestiert – weinend im Fernsehen sah.

    Nach seiner Rückkehr schloß er sich ebenfalls der Gruppe der protestierenden Familienmitglieder an. Jetzt ist er mit einem Mädchen verlobt, das die Proteste besucht, in der Hoffnung, daß ihr Bruder (der ebenfalls von der PKK entführt wurde) nach Hause zurückkehrt.“

    Mustafa ran away from the PKK and reunites with his mother on TV
    https://www.ikhrw.com/en/article/mustafa-ran-away-from-the-pkk-and-reunites-with-his-mother-on-tv/

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