"Vorbild" Großbritannien?

Großbritannien verschärft erneut die Zensur

Mittlerweile entwickelt sich der Westen, was den Zugang zu ausländischen Informationen angeht, zu einer "DDR 2.0" und Großbritannien ist dabei der Vorreiter.

In der DDR und dem gesamten Ostblock waren ausländische Medien weitgehend verboten, weil die Machthaber dort Angst vor den Informationen hatten, die die Menschen in ausländischen Medien erfahren konnten. Dafür gab es, bei all den Schwächen, die der „realexistierende Sozialismus“ hatte, auch gute Gründe. Wohlstand und Freiheit waren damals im Westen nun einmal größer als im Osten und das sollten die Menschen, die in den „Arbeiterparadiesen“ lebten, möglichst nicht allzu deutlich vor Augen geführt bekommen. Daher wurde der Zugang zu westlichen Medien im Ostblock weitestgehend verboten.

Zensur im Westen

Heute hat sich das Blatt gewendet. Schon lange vor dem Beginn von Russlands Intervention in der Ukraine wurde im Westen Zensur eingeführt und der Zugang zu Medien aus nicht-westlichen Ländern eingeschränkt, wie ich zum Beispiel in diesem Artikel schon 2020 berichtet habe. Ebenfalls 2020 wurden in Ländern der EU bereits Journalisten verhaftet, deren einziges Vergehen es war, Artikel für eine russische Nachrichtenagentur geschrieben zu haben.

Da sich immer mehr Menschen in sozialen Netzwerken informieren, sind die Internetkonzerne zu einem wichtigen Instrument bei der Zensur im Westen geworden, wie ich ebenfalls schon vor Jahren aufgezeigt habe. Das war für die Staaten des Westens sehr praktisch, denn so konnten sie ihre Hände in Unschuld waschen, weil sie – offiziell – nichts mit der Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit zu hatten, das waren ja private Konzerne, dafür kann der Staat angeblich nichts.

Seit dem Beginn der russischen Intervention in der Ukraine hat der Westen alle Scheu verloren und offen ausländische, in diesem Fall russische, Medien verboten. Das ist per Definition Zensur. Im Westen geht man aber immer weiter, so hat die EU bereits eine offizielle Zensur-Kooperation mit den Internetkonzernen geschlossen, um den freien Zugang zu Informationen in der EU weiter einzuschränken.

„Vorreiter“ Großbritannien

In Europa ist Großbritannien der Vorreiter, wenn es um den Abbau von Menschenrechten und den Aufbau von Zensur geht. So wird in Großbritannien derzeit ein neues Gesetz ins Parlament gebracht, dass die Menschenrechte komplett neu definiert und die Menschenrechte, wie wir sie kennen, abschafft. Rechte werden dort künftig daran geknüpft, ob man den Anweisungen der Regierung Folge leistet und für die Gewährleistung der Meinungsfreiheit sollen dann offiziell die Internetkonzerne zuständig sein. Das waren nur Beispiele für das, was in Großbritannien gerade umgesetzt wird, die Details finden Sie hier.

Nun hat Großbritannien noch einen drauf gesetzt und angekündigt, dass Suchmaschinen, Videoplattformen und soziale Netzwerke gesetzlich angewiesen werden sollen, alles zu löschen, was die britische Regierung als „ausländische Desinformation“ einstuft. Das ist exakt DDR 2.0, wo die Regierung entschieden hat, was wahr ist und was nicht, und alle Informationen und Medien, die Honecker als „Desinformation“ eingestuft hat, verboten hat.

Über die neuen Pläne der britischen Regierung, die sich exakt in die erwähnte britische Neudefinition der Menschenrechte einfügt, hat der britische Guardian berichtet. Im Kern steht in dem Artikel des Guardian:

„Die Gesetzgebung wird soziale Medienplattformen, Video-Streaming-Dienste und Suchmaschinen dazu verpflichten, Maßnahmen zu ergreifen, um von ausländischen Staaten unterstützte Desinformationen zu minimieren, der Menschen ausgesetzt sind und die darauf abzielen, das Vereinigte Königreich zu behindern. (…)
Kulturministerin Nadine Dorries sagte, die Invasion in der Ukraine habe gezeigt, dass Russland bereit sei, soziale Medien zur Verbreitung von Lügen und Desinformationen zu nutzen.
„Wir können nicht zulassen, dass fremde Staaten oder ihre Marionetten das Internet ungehindert für eine feindliche Online-Kriegsführung nutzen“, sagte sie. „Deshalb verstärken wir unsere neuen Schutzmaßnahmen für die Internetsicherheit, um sicherzustellen, dass Social-Media-Firmen staatlich unterstützte Desinformation identifizieren und ausmerzen.““

Im Kalten Krieg hat sich der Ostblock wegen seiner offenkundigen Schwächen gezwungen gesehen, zu Zensur zu greifen. Dass der Westen derzeit in immer größerer Eile zu immer strengerer Zensur greifen muss, zeigt, dass sich das Blatt mittlerweile gewendet hat.


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Autor: Anti-Spiegel

Thomas Röper, geboren 1971, hat als Experte für Osteuropa in Finanzdienstleistungsunternehmen in Osteuropa und Russland Vorstands- und Aufsichtsratspositionen bekleidet. Heute lebt er in seiner Wahlheimat St. Petersburg. Er lebt über 15 Jahre in Russland und spricht fließend Russisch. Die Schwerpunkte seiner medienkritischen Arbeit sind das (mediale) Russlandbild in Deutschland, Kritik an der Berichterstattung westlicher Medien im Allgemeinen und die Themen (Geo-)Politik und Wirtschaft.

133 Antworten

  1. …so sind sie halt , die enkel von mielke &. co aber die wahrheit strebt immer zum licht . diesen prozess muss wohl ein jeder, der es noch nicht hatte, erst durchleben ……zurücklehnen und genießen!

    1. In Russland ist das nicht anders westliche Medien sind genauso eingeschränkt mit dem neuen Gesetz über die Invasion durch Russland in der Ukraine darf auch nicht berichtet werden oder 10 Jahre Knast oder hohe Geldstrafen wer nicht in der DDR gelebt hat kann nicht mitreden.

      1. Hätte nicht gedacht, dass der NATO-Troll-Abschaum hier schon im allerersten Kommentar auftaucht😂.

        In Russland ist das SEHR WOHL ANDERS, wie Röper in vielen Beiträgen hier NACHGEWIESEN hat☝️.
        Wie wäre es, erst mal den Anti-Spiegel zu lesen bevor ihr bezahlten Schreiberlinge hier eure Verbalfäkalien abladet?

          1. @ chapman

            „Der erstarkte moderne Faschismus und Nationalsozialismus in Russland …“

            Gegenbeweis: Dann gäbe es den ganzen Ärger nicht. Dann wäre es wie in der EU und in EU-Satellitenstaaten: SS als Verteidiger Europas vor dem Bolschewismus, SS-Denkmäler, SS-Helden-Gedenkmärsche, passende Gegenstücke zu den 44 Bandera-Denkmälern in der Ukraine, ein Wlassow-Prospekt in Moskau, Verhaftungen am 9. Mai wegen „Verherrlichung des Sowjetkommunismus“.

            Navalnyj mit seinen Kakerlaken, Nagetieren und Verleumdungen von Veteranen des Großen Vaterländischen Krieges wäre Mainstream oder sogar Präsident. Für „Unsere“ und deren Trolle wäre mit Rußland alles in Ordnung.

          2. @Chapman

            Nationalist und Rassist war höchstens in Russland (der vom Westen unterstützte!) Nawalny und der sitzt nun in Sibirien (unter Protesten Deutschlands!) seine gerechte Strafe ab.

            In Lüneburg glaubt man ihre Märchen in Russland lachen sie darüber.

    2. Wenn ich richtig informiert bin, soll es am 09.07. 2022, ab 11.00Uhr eine Demonstration am Brandenburger Tor, in Berlin geben.

      Denn : „Es geht nicht fair zu. Nicht in unserem Land, nicht in Europa und auch nicht auf der großen Bühne der Weltpolitik. Profit triumphiert über Gemeinwohl, Gewalt über Völkerrecht, Geld über Demokratie, Verschleiß über umweltbewusstes Wirtschaften. Wo nur noch Werte zählen, die sich an der Börse handeln lassen, bleibt die Menschlichkeit auf der Strecke. Dagegen stehen wir auf: Für Gerechtigkeit und sozialen Zusammenhalt, für Frieden und Abrüstung, für die Wahrung unserer natürlichen Lebensgrundlagen.“

      So die Meinung der Veranstalter.
      Der Schreiber von theDude – komm hin und genieße noch das Stück Demonstrations- und Versammlungsrecht!

      1. Die 100.000ste „Demo“ findet statt und ich bin sicher: es wird auch noch eine 150.00ste geben, aber auch die ist wie die Sache mit dem Strohhalm, der helfen soll, das Feuer zu löschen.

        Wie wär’s mal mit Vernunft??!

        Die Vernunft nimmt bspw. den HARTEN Wasserstrahl und hält mitten rein ins brennende Parlament!

        Kapiesche?!

      1. MacBodo, das frage ich mich täglich auch. Meine Erfahrungen, als ich im Westen gearbeitet habe, dass die noch nie ihr eigenes System verstanden haben. Das zeigt sich jetzt umso deutlicher.

      2. ….die Westdeutschen brd-ler, sind geistig, zu 90% bei politischen Themen degeneriert.. …Urlaub mehrmals, Essen gehen, Volksfest usw… …hat aber seinen Vorteil, diese Misch poke, geht gerade nieder, beobachte es schon „länger“….😎😈

  2. Dass Elizabeth den Philip zum Gemahl nahm, und Beatrix den Claus, gehört wohl zu den größeren Geheimnissen (oder Strategien) des Hochadels.
    Apropos Hochadel:
    erfolgreich wie nie. Durch Populismus – oder war es Popularität?
    Russland hat dem Adel längst abgeschworen.
    Komisch das. Vor allem die vorangegangenen Revolutionen.
    Da werden doch nicht schon damals die Strippen im Hintergrund gezogen worden sein.
    Und was, zur Hölle, haben die Mainstream-Medien damit zu tun?
    Fragen über Fragen.

    Des Kaisers‘ neue Kleider.
    Ein Märchen mit Metaphern, die (heute jedenfalls, so scheint es) so gar keiner mehr versteht.

    Es lebe die paradoxe Intervention!
    Aus dem Artikel/Auszug: >>Wir können nicht zulassen, dass fremde Staaten oder ihre Marionetten das Internet ungehindert für eine feindliche Online-Kriegsführung nutzen“>>.
    Ab in die Klappse. Also die, die solch schonungslose Aussagen hinterfragen.

  3. Zitat aus dem Artikel
    „In der DDR und dem gesamten Ostblock waren ausländische Medien weitgehend verboten, weil die Machthaber dort Angst vor den Informationen hatten, die die Menschen in ausländischen Medien erfahren konnten. Dafür gab es, bei all den Schwächen, die der „realexistierende Sozialismus“ hatte, auch gute Gründe. Wohlstand und Freiheit waren damals im Westen nun einmal größer als im Osten und das sollten die Menschen, die in den „Arbeiterparadiesen“ lebten, möglichst nicht allzu deutlich vor Augen geführt bekommen. Daher wurde der Zugang zu westlichen Medien im Ostblock weitestgehend verboten.“

    Das ist leider immer noch Quatsch & entspricht dem westlichen Narrativ.
    Westliche Medien konnten via Radio & TV empfangen werden, da war gar nichts verboten!

    Was „Wohlstand & Freiheit“ betreffen, kann man sehr wohl unterschiedlicher Meinung sein – ich kann nur persönlich feststellen, dass ich mich nicht „arm“ fühlte in der Ex-DDR – allerdings auch nie das „Raffgier-Gen“ hatte – & ich fühlte mich damals tatsächlich frei – freier als hier im Westen…..obwohl ich jeden Tag mit den Westmedien ‚Berührungen‘ hatte….

    Schade, dass solche Desinformationen immer noch – auch bei Hr. Röper – funktionieren.

    1. @GMT: so einfach war das dann aber wohl doch nicht!
      „Sie sammelten Kuperschrott und streichelten das Fernsehkabel mit Silberpapier. Um „Westfernsehen“ zu empfangen, ließen sich DDR-Bürger einiges einfallen. Und wenn das Bastlerwissen an seine Grenzen gelangte, war der Schritt zu illegalen Aktionen nicht weit.

      Irgendwo im Erzgebirge: Jeden Abend, zur besten Sendezeit, vernichtet der Funkverkehr der Freunde, der im Erzgebirge stationierten Sowjetarmee, das Westfernsehvergnügen. Doch wer denkt, dass sich der Erzgebirgler davon entmutigen lässt hat weit gefehlt. Die Erfindung des „Russentod“ beseitigte seit 1962 den slawischen Störteppich. So einfach wie genial ist die Idee: ein Schnellkochtopf aus Aluminium, ein hinein gebohrtes Loch, eine Spule und eine einfache Schraube zur Feineinstellung sind die Zutaten zur Beseitigung der Störstrahlung. Das Antennenkabel wird durch denStörstrahlungs-Vernichter geführt und schon ist die Strahlung aus dem Osten ausgesperrt. Es bleibt ein glasklarer Empfang derWestwellen.
      Neben dem Russentod kamen aber auch noch das Kabelstreicheln und Wärmflaschen für den Empfang des westdeutschen Fernsehens zum Einsatz. Wie diese Methoden funktionierten und welche Gefahren so manche DDR-Bürger auf sich nahmen, um in den Genuss des Westfernsehens zu gelangen, erfahren Sie in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift DIGITAL FERNSEHEN, die am Kiosk und im Abo (auch rückwirkend) erhältlich ist.“

      1. @Alois Mueller

        1962?
        Gibt es zu den Zitaten eine Quelle?
        Geografisch bedingt kann das 1962 sicher so gewesen sein…. Radio hatten ja viele aber TV war zu diesen Zeiten ganz sicher auch im Westen- seltener….

        Allerdings hat sich auch die DDR entwickelt, trotz der vielen Knüppel, die der Westen geworfen hat…

          1. Bad Schandau gehört zum „Tal der Ahnungslosen“, dort war Westfernsehen wegen der Reichweite gewöhnlich nicht zu empfangen. Kurz vor der Wende war in der BRD zu lesen, daß die DDR dort selber das Westfernsehen ausstrahlen wollte, da es im „Tal der Ahnungslosen“ ungewöhnlich viele Ausreiseanträge gab. So etwas Unschönes, Irres, Peinliches hatte das Westfernsehen nämlich schon damals, die abstoßende Seite des „Goldenen Westens“.

    2. Soweit wir uns erinnern, hat man in den 70ern, als Rundfunk und Fernsehen noch rein terrestrich ausgestrahlt wurden, in Karl-Marx-Stadt in den damals entstehenden Neubaugebieten Gemeinschaftsantennen auf die Blöcke gesetzt, auch und gerade für den Empfang von „Westfernsehen“, um dem sich entwickelneden „Drahtverhau“ u.a. auf den Balkonen Herr zu werden.
      Nach unbestätigten Gerüchten soll dies auf einen Rat des Generalsekretärs nach seinen Besuch in der Stadt geschehen sein …
      Und was unsere Presselandschaft anbelangt … so monoton war sie nun auch nicht, allerdings haben wir natürlich diese Unzahl kunterbunter Publikationen zur Unterhaltung des Volkes auf Hochglanz-Bildzeitungsniveau schmerzlich vermißt, eine sog. „Superillu“ war daher in den 90ern der Hit … man sehnt sich manchmal richtig nach vorangegangenen tristen Zeiten – vor allem wenn man bedenkt, wieviel Bäume allein in den letzten 30 Jahren zu unser aller Erbauung den Heldentod sterben mußten … vom Wasser wollen wir da gar nicht reden …

      Dessen ungeachte ist an der Geschichte insoweit etwas dran, als daß offenbar eine doch signifikate Korrelation zwischen „politischer Freiheit“ und „Krise“ besteht, und, abgesehen davon, daß es völlige Krisenfreiheit nicht gibt, wir aus einem bestimmten Krisenmodus allenfalls kurzzeitig, jedoch nie wirklich herausgekommen sind.
      Und das ist ein Problem, über das man nachdenken muß … nur das Gelaber, was da so im Umlauf ist, hilft hier nicht weiter …

      1. „Pardon“ (Satire, BRD) und „Eulenspiegel“ haben sich gegenseitig ihre Zeitschriften zugeschickt, wobei „Pardon“ in der DDR immer angekommen ist, der „Eulenspiegel“ aber ständig auf dem Postweg verschwunden ist. Wie damals in beiden zu lesen war. „Pardon“ hatte dazu einen interessanten Schriftwechsel mit der zuständigen Behörde.

        Alle Briefe aus der DDR in die BRD gingen in der BRD an bestimmte Stellen, wo sie geöffnet und kontrolliert wurden. Das kam nach der „Wende“ offen heraus, in einem Fall sogar schon vorher.

        Auch Radio war in der DDR frei zu empfangen, viele West-Bücher wurden in Lizenz gedruckt. Debatten und Gesellschaftskritik fanden in Büchern und Filmen durchaus statt. Die gewöhnliche Presse war auf Linie, wenn aus nicht so surreal wie heute, und Westpresse wurde tatsächlich öfters bei der Einreise konfisziert.

        Diese Untertanen, die reden wie die Regierung und die „Leitmedien“ zusammen und jeden beschimpfen, schikanieren, ausgrenzen und denunzieren, der da anderer Meinung ist – die haben wir, die gab es in der DDR so nicht.

    3. @GMT
      Völlig richtig, Herr Röper gibt ausnahmsweise ungeprüfte Erzählungen außerhalb seiner persönlichen Lebenserfahrung weiter. Vor rund 60 Jahren wurde noch gegen „Westfernsehen“ u.a. agitiert (insbesondere in der Schule), später hat man es zähnekrnirschend / stillschweigend hingenommen. Laut parteiinterner Information empfingen (etwa 1985) empfingen rund 90 % der Bevölkerung (also auch die Mehrheit der SED Mitglieder) regelmäßig westliche Medien – aus heutiger Sicht ein Hort der freien Meinungsbildung. 🙂

    4. Stimmt. Wir in unserem Neubaugebiet (1984 eingezogen) haben ganz offiziell Westfernsehen gehabt. Vorher im Altbau hatte die Hausgemeinschaft zusammengelegt und eine Antenne installiert. Natürlich, wenn man in Dresden gelebt hat, war man angeschmiert. Aber westliche Zeitschriften, was sogar Burda-Moden einschloss, waren nicht gern gesehen. Aus Paketen wurden auch so manche Zeitschrift, Schallplatte u.ä. entfernt. Übrigens, mir geht es ähnlich. Ich war in der DDR nicht arm, hatte alles, was ich brauchte, war und bin bis heute noch nie konsumgeil gewesen. Es war nur vielfach nervig, an das Zeugs heranzukommen, wie Möbel, Tiefkühlschrank u.ä. Was ich aber unheimlich vermisse in diesem jetzigen Deutschland, sind die Wurstwaren, die es in der DDR gab, im Delikat zwar, aber man war ja nicht arm und konnte es sich gut leisten, dort einzukaufen. Keine heutige Wurst kommt an diese Qualität heran, zumindest nicht in meiner Stadt, obwohl Fleischer auch sagen, dass sie wie früher produzieren, aber das kann nicht stimmen. Äpfel schmeckten damals noch wie Äpfel. Gab es zwar nicht das ganze Jahr über, aber man konnte sie essen. Die Industrieäpfel sind nicht essbar.

    5. Rundfunk und Fernsehen kamen „durch die Luft“, da lies sich nichts verbieten. Was sehr wohl verboten war, waren Presseerzeugnisse aus dem Westen. Und in den letzen Jahren sogar solche vom „großen Bruder“ Sovjetunion. „Neue Welt“ und „Sputnik“, z.B.

    6. Das kann ich nur bestätigen: Westfernsehen war nie verboten, auch wenn es wahrscheinlich nicht gern gesehen war.

      Ich kann allerdings nur über die 70er und 80er Jahre etwas sagen.

      Damals konnte man ja Fernsehen nur über Antennen empfangen – es war also SICHTBAR für jedermann, welcher Antennentyp da auf dem Dach prangte und wohin sie gerichtet war.

      In meiner ersten eigenen „Neubauwohnung“ (mit zentraler Antennenanlage der KWV) 1984 , konnte ich ganz selbstverständlich auch ARD und ZDF empfangen.

    7. Hallo GMT und Thomas Röper,

      ich muss GMT recht als gelernter DDR Bürger, der etwas älter ist als Thomas, geben.

      Thomas bitte schau, dass Du den Vergleich DDR mit der jetzigen BRD oder UK nicht in Verbindung bringst. Wir hatte in der DDR ebenfalls auch unsere Meinungsfreiheit und konnten schauen und hören was wir wollten, wenn wir es wollten. Bei der Meinungsfreiheit sind wir eventuell im Nachgang überwacht worden aber ich hatte nie irgendwelche Nachteile oder ähnliches, nicht einmal beim Militär (von 1986 bis 1989)als ich einem Matrosen welcher sich von seiner Freundin getrennt hatte (eher Sie von ihm) die Pionierleiterin war und er wegen ihr in die SED eingetreten ist empfohlen hatte (ich war Meister entspricht Feldwebel), aus der Partei auszutreten. Hatte zwar mit dem Politoffizier im Nachgang eine kleine Diskussion, aber das wars. Selbst beim Militär haben wir Westfernsehen geschaut und die Offiziere haben sich mit in den Fernsehraum gesetzt.

      Wie sagst Du immer so schön, dass was Du geschrieben hast ist Propaganda, weil der grösste Teil im Westen eigentlich denkt, in der DDR war alles gaaaaanz schlimm und böse. Es stimmt einfach nicht, jede Zivilisation hat ihre Vorteile und ihre Nachteile (eigentlich sage ich immer die Sche..e sieht hellbrauner oder dunkelbrauner aus). Es gibt kein perfektes System. Wenn es dieses gäbe, wären wir alle gleichgeschaltet und wären keine Menschen mehr.

      Trotzdem extreme gute Arbeit die Du leistest, leider bist Du zu spät aufgewacht. Mach aber weiter so.

      Gruss aus der Schweiz auch Thomas

  4. Da lob ich mir die Pressefreiheit in Russland! Da verließen nicht massenweise Journalisten das Land,
    wurden nicht seit 2000 allein 5 Journalisten der Nowaja Gazeta ermordet, ein Großteil der freien Medien geschlossen oder als ausländische Agenten mit Hinweispflicht bei jedem Artikel gebrandmarkt, mussten Sender ihre Arbeit einstellen usw.
    Immerhin ist Russland beim Index der Pressefreiheit der Reporter ohne Grenzen auf Platz 155 von 180 Staaten auf der Welt- eine stolze Leistung, das ist sogar 20 Plätze besser als Nordkorea!

    1. Das ist ja alles schön und gut. Kann ja auch sein. Was hat allerdings Ihr Kommentar mit der Zensur von Medien in den westlichen Ländern zu tun ?
      Können westliche Staaten- Ihrer Meinung nach- Medien zensieren wie sie lustig sind, weil ein verfeindeter Staat das auch macht ?
      Kann Ihren Kommentar nicht verstehen. Schließlich ging es hier nicht darum, dass die russischen Medien besser sind, oder irre ich mich da ?

      1. “ Im Kalten Krieg hat sich der Ostblock wegen seiner offenkundigen Schwächen gezwungen gesehen, zu Zensur zu greifen. Dass der Westen derzeit in immer größerer Eile zu immer strengerer Zensur greifen muss, zeigt, dass sich das Blatt mittlerweile gewendet hat.”

        Ich schätze Herrn Röpers Kritik an westlichen Medien. Russische Medien zitiert er aber stets kritiklos bzw. betont ihren hohen Wahrheitsgehalt und ihre Unabhängigkeit. Und das mindert fur mich eben die Qualität seiner Aussagen.

        1. @rodan

          Was Sie überhaupt nicht begreifen, ist, dass der Westen sich IMMER inszeniert als DER Freiheits- & Demokratie-Nabel der Welt!

          Haben Sie jemals von Russland oder den russischen Politikern gehört dass die behaupten, sie wären viel freier als der Westen? viel demokratischer als der Westen?

          Sie sind fast wie viele Zeitgenossen mit ausgeprägter kognitiver Dissonanz!
          Das ist wie Jemand, der adipös ist, pausenlos Sahnetorte isst & dabei ständig jammert, dass es unmöglich sein kann, dass er o dick ist & immer mehr zunimmt, dabei isst er doch gar nicht so viel…..

          Lächerlich!

          1. Die Masche, die hier immer zieht, ist, die „ermordetet Journalisten“ – offen oder subtil – dem russischen Staat in die Schuhe zu schieben. („Putin war’s“ klappt immer.)
            Das Spiel spielt „Reporter ohne Grenzen“ auch, wenn da einer dieser hochedlen Spezies in Krisengebieten über die Klinge springt, obwohl jeder weiß, daß sich da einige ihre PresseFreiheit von ganz „anderer Stelle“ vergüten lassen …

            1. @ Humml

              In Syrien wurden massenhaft Journalisten umgebracht. Die „Opposition“, unsere Freunde, die „gemäßigten Islamisten“, hatten umfangreiche Todeslisten und wer darauf stand mußte jederzeit damit rechnen, umgebracht zu werden oder „zu verschwinden“. Damit hatten „Reporter ohne Grenzen“ und die Presstitutes und Whorespondents der Lügenpresse keinerlei Problem.

      2. Fall nicht auf diesen Troll-Abschaum herein, Russland mach das nicht „auch“, sondern hat auf den westlichen Medien-Terror REAGIERT, was dieses Stück Troll-Scheiße natürlich vorsätzlich ausblendet!
        In Russland ist es verboten WISSENTLICH Lügen über die Ukraine-Intervention zu verbreiten, NUR DESHALB sind die westlichen NATO-Maulhuren dort alle geflohen, wie es für Kriminelle halt üblich ist!

        1. Wie unterscheidet denn die unabhängige russische Justiz bitte WISSENTLICHE von aus-Versehen Lügen? Wenn die Aussage eines Journalisten nicht der Staatspropaganda entspricht, dann läuft er natürlich Gefahr, dafür verurteilt zu werden – man kann ja immer behaupten, dass dies eine wissentliche Lüge ist ! Das ist ein scheinheiliges Gesetz, wegen dem unter anderem alle Mitarbeiter von Doschd das Land verlassen haben.

          1. @rodan

            Wie unterscheidet überhaupt eine Justiz – egal in welchen Land – ob vorsätzlich oder fahrlässig etwas Falsches gesagt/geschrieben wird?

            Dieses Problem hat jede Justiz!
            Dass SIE nicht Lüge von Wahrheit /Tatsachen/Fakten unterscheiden können, ist nun lang & breit bewiesen – außer Sie werden für den Unsinn , den Sie hier von sich geben bezahlt…..

            O,K – könnte noch einen Grund geben weshalb Sie hier Unsinn erzählen Sie mögen sich nicht bilden, lesen ungerne & tragen einfach nur Hass in sich gegen z.B. Russland.

          2. „Wie unterscheidet denn die unabhängige russische Justiz bitte WISSENTLICHE von aus-Versehen Lügen?“

            Würde Herr oder Frau #rodan nicht nur herumtrollen sondern den Anti-Spiegel auch tatsächlich lesen, würde er die Antwort auch kennen, denn exakt zu dieser Frage gab es schon mehrere Artikel hier.

            Aber wer an oraler Diarrhö leidet, ist wohl außer Stande eine Suchmaske zu bedienen, selbst wenn sie von einer Webseite angeboten wird.

            1. Tja, die Unterscheidung zwischen „Vorsatz“ und „Fahrlässigkeit“ ist besonders im Strafrecht ein zentrales Thema – das wissen natürlich nicht alle, obwohl die nun bis zum Erbrechen in der „freien Presse“ zu Tode gerittene uralte Formel (ich glaube, der BGH hat sie irgenwann lange vor 1990 kreiert) eines „Billigend in Kauf Nehmens“ genauf auf dieses Rechtsproblem zurück geht.

          3. Wie WISSENTLICH gelogen wurde und wird, hat Röper schon mehrfach ausführlich belegt, u.a. auch beim Schmierblatt „SPIEGEL“. Das wird hierzulande allerdings nicht bestraft, im Gegensatz zu Russland. Das ist schade. Aber eigentlich weißt du das ja, gell Trolli?!

          4. @ rodan
            „Wie unterscheidet denn die unabhängige russische Justiz bitte WISSENTLICHE von aus-Versehen Lügen?“

            Das ist einfach. Strafbar sind wissentliche Lügen im Mäntelchen der wahrheitsgemäßen Nachricht, so ungefähr ist die Formulierung im Gesetz. Damit ist jeder Mist, den gewöhnliche Bürger im Alltag so reden, erlaubt, nicht strafbar. Schnitzer und Irrtümer der Presse auch, oder randständige Ansichten zu nicht ganz geklärten Fragen.

            Die Justiz muß nachweisen, daß die Presse gelogen hat, obwohl sie es besser wußte. Im Falle der deutschen Lügenpresse fällt das oft sehr leicht. Deshalb sind die in ihren Moskauer Büros vorsichtig geworden und fälschen ihre Nazipropaganda lieber zuhause zusammen.

    2. @rodan: Bisher hat mir niemand erklären können, warum die junge Freundin von Nemzow, das ukrainische Fotomodell Anna Duritska, nach dem spektakulären Mord von Poroschenko empfangen, belobigt, und nach einer Meldung auch mit einem Orden ausgezeichnet wurde.
      Warum sie es verweigerte, als Zeugin vor Gericht auszusagen.

      Sie hatte ausweislich von Aussagen vorher diesen Weg vorgeschlagen, auf dem Nemzow erschossen wurde.
      V.T.: Steckte doch der ukrainische Geheimdienst dahinter? Russland nützte der spektakuläre Mord nicht. Der russische Geheimdienst hätte ihn wahrscheinlich auch geräuschloser durchgeführt.
      – Zu „Reporter ohne Schamgrenzen“:
      So hat sie ein Kommentator in der Mitgliederzeitschrift von VERDI einmal zutreffend benannt.
      Als sie Meldungen über das gewaltsame Vorgehen gegen Journalisten in der Ukraine erhielten, weigerten sie sich, diese aufzunehmen.

      Über die größere russische Pressefreiheit im Vergleich zu Deutschland könnten Sie auch bei einem früher (?) der Opposition nahestehenden Filmemacher wie Nekrasov etwas erfahren.

    3. @ rodan

      2000 und in den Jahren danach war es der Liberalismus in Form des Gangsterkapitalismus, der Journalisten ermorden ließ, mehr aber noch Bankleute, die durch ihre Tätigkeit in Gefahr waren, zu viel zu wissen. Suchen Sie einmal, wie viele Journalisten in Mexiko ermordet wurden. Dort gab es sehr ähnliche Verhältnisse.

      Putin hat große Verdienste darin, Ordnung geschaffen zu haben, heute sind Journalisten in Rußland sicher. Nationalisten, Eurasisten, Kosaken, Stalinisten, Liberale, Zaristen, alle haben in Rußland ihre Zeitschriften und Internetseiten. Also die gesamte eigene, echte Opposition.

      Für Nationalsozialisten, auch „linksbunt“ gekleidete Kryptonazis, gibt es allerdings Restriktionen. Die Einschränkungen und Verbote betreffen ausschließlich Nazipropaganda, die im Dienste gegnerischer Mächte verbreitet wird. Also tatsächlich gefährliche Extremisten. Zuerst traf es die „NGOs“ des Pfeilkreuzlers Soros, derzeit trifft es den Anhang des Banderafaschismus.

      Anbei O-Ton Chodorkovskij. Umsturz und Installierung eines im Ausland herangezüchteten Quislingsregime. Im weiteren bietet er sich selber als der russische Pinochet an und sein Modell besteht aus lauter Versatzstücken reinster Naziideologie. So etwas gehört in jedem ordentlichen Staat verboten.

      „Sein Nachfolger kann nur dann der reale Machthaber sein, wenn er Putin zerstört, physisch oder politisch. …
      Aber ein demokratisches Modell, in dem Putin die Macht einem demokratisch gewählten Nachfolger übergibt, sehe ich nicht. …
      Es wäre sehr schlecht, wenn im Moment von Putins Abgang kein Team da wäre, das die Leitung des Staates übernehmen könnte. Zehntausende von Funktionären, die … sich nicht in ein anderes Staatsmodell einfügen können, müssen dann ersetzt werden. … Man muss also einen Teil der künftigen Elite heranziehen. …
      Das zu ändern, wird auf demokratischem Weg nicht gelingen, es braucht «revolutionäre» Massnahmen.“

      – Michail Chodorkovskij

      https://www.nzz.ch/international/putin-hat-sich-selber-in-eine-sackgasse-gebracht-1.18438893

  5. Die Zensur heute ist tatsächlich extrem. Aber die Beschreibung der Zustände in der DDR ist falsch.

    In der DDR waren wir extrem gut informiert. Das war ein Zustand der wohl nie wieder erreicht wird.

    Wir hatten zu fast 100 Prozent Westfernsehen und Westradio. Das wurde mindestens hälftig von jedem Bürger genutzt. Fast alle waren politisch sehr interessiert und damit zumindest von 2 Seiten voll informiert. Die Zensur betraf nur die Ostmedien.

    Allein gäbe es heute RT deutsch im Fernsehen, wäre die Zensur durchbrochen.

    1. @mullex

      Zumal man nicht „weiß“, was dieses „Wohlstand & Freiheit größer als im Osten“ genau sein soll.
      Und Informationen über bzw. vom Weste gab es auch in Ostmedien…
      Die Wochenzeitung war da z.B. eine super Quelle, die sehr viel aus allen Ländern der Welt berichtete & das aus allen Lebensbereichen.

  6. Wenn Zwei das Gleiche machen, ist es immer noch nicht das Gleiche – insofern hinkt der oberflächliche Vergleich mit der DDR, auf den nur Jene hereinfallen können, die in der DDR nicht mehr politisch bewusst aufgewachsen sind, also Leute, die heute um die 45 … 50 und jünger sind. Warum ? Weil wirklich politisches Bewusstsein, welches das Wesen der damaligen DDR usw. auch hautnah begriffen hat, sich frühestens erst in einem Alter ab 18 … 20 … 25 entwickelt.

    Und was ist nun besser – scheinbarer Wohlstand, der in Wirklichkeit nur ein Almosen einer absoluten Minderheit von Reichen und Schönen ist, die uns jedoch durchweg verarscht und vorgibt, wie wir als deren Sklaven zu leben haben ? Oder ist es besser, in einem Land zu leben, das soziale Gerechtigkeit und eine höhere Kultur an die erste Stelle setzt ? Der erste und der zweite Weltkrieg haben gezeigt, wohin uns solche Leute treiben, und Du – Thomas Röper – berichtest ja nicht von Ungefähr darüber. Die damaligen Verlierer (der Einfachheit mal als Kommunisten zusammengefasst) sorgten in der DDR 1.0 dafür, dass Das nie wieder passiert und ein sozialerer Staat mit verlockender westlicher Propaganda aller Art auch nie wieder ausgehöhlt wird. Man hatte schon damals die westlichen Zersetzungsbemühungen des Westens erkannt, die man heute als Farbrevolutionen mit Regimewechsel umschreibt.

    Der Zusammenbruch des Ostens hatte primär nichts mit der politischen Unfähigkeit und dem wirtschaftlichen Unvermögen zu tun (nur sekundär) – das ist nämlich eine propagandistische Lüge – nein, er war das Ergebnis einer solchen Zersetzung durch den „goldenen Westen“. Und man vergesse nicht – der gesamte Ostblock stand damals auch auf der Embargoliste und musste zudem seine Produkte billig im Westen verhökern, um überhaupt an wichtige Rohstoffe usw. heranzukommen … hat man das mittlerweile vergessen ???

    Um’s also jetzt mal mit Erich Fromm zu sagen: „Haben oder Sein ?“ … ist hier die Frage. Im Westen wird das Haben (das „Goldene Kalb“) zur Ikone erhoben und das Sein zunehmend unterdrückt – und genau das macht den Unterschied zwischen der DDR 1.0 und der vermeintlichen DDR 2.0 !!!

    1. Eben, und was sprach dagegen, dass man die Unmenschen, die den antifaschistischen Schutzwall gen Westen zu überwinden versuchten, zu erschießen? Das war wahre Freiheit.
      Ich freute mich auch nachträglich noch sehr darüber, was alles in meiner Stasi-Akte stand. Ein fürwahr fürsorglicher Staat, die DDR 1.0 und 2.0, da gebe ich Ihnen vollumfänglich Recht!

      1. Das Erschießen steht auch schon auf der westlichen Agenda, aber zuvor versucht man’s mit subtileren Methoden, wie u.a. mit öffentlichen Diffamierungen von Intellektuellen, Berufsverbot für aufrechte Ärzte (damit hat man in der BRD einschlägige Erfahrung), (CORONA-) Maulkorberlass und Demonstrations- sowie Versammlungsverbot (nicht mal in Kirchen zugelassen), Impfpflicht (ganz in der Tradition eines noch bekannten KZ-Arztes), Gesinnungsschnüffelei und Staatsschutz-Überwachung und dergleichen Dreck mehr.

        Ich kenne auch meine eigene Akte, aber die hat mich kaum dermaßen beeindruckt, mich „enttäuscht“ und ohne Verstand dem Westen an den Hals zu werfen, wie ein Giftsabberer Biermann & Co.

        1. dr.listemann: Meine Akte war so etwas von lächerlich. Das sich da überhaupt jemand die Mühe gemacht hat, erstaunte mich damals.
          Zu Ihrem Ausgangskommentar: Man muss auch unterscheiden in den Zeiten. In den 1950er Jahren (von meinen Eltern) war es sehr viel strenger in der DDR. Da wurden auch schon FDJ-Kommandos herumgeschickt, die Westantennen abknickten. Mein Vater wurde als Industriemeister z.B. in die SED gezwungen, entweder Mitgliedschaft oder Stellenverlust als Meister. Unter Ulbricht lag auch etwas Bleiernes über der DDR. Ich erinnere: Leipzig – Beataufstand, wo gegen von Westen eingebrachte Kultur (Beatles) zwar zuerst gehypt wurde, dann verdammt wurde. Ich will nicht näher darauf eingehen, hatte auch sein Gutes, wie Pudhys, Silly, Karat und Co. Freier wurde es erst unter Honecker. Als ich im Westen gearbeitet habe, waren meine Kolleginnen recht neidisch auf meinen Werdegang in der DDR – Studium durch Betrieb mit vielen Vergünstigungen und ohne, dass man persönlich Geld hineinstecken musste. Auch die lächerlichen Studiengebühren wurden oft vom Betrieb bezahlt oder bei guter Leistung gestrichen. Ich war kleine Abgeordnete in meinem Stadtbezirk und wir haben uns persönlich viel um die Leute dort gekümmert. Ich kümmerte mich um kinderreiche Familien. Alle wurden von uns persönlich besucht und deren Probleme weitergegeben und die zuständige Leitung versuchte auch alles im Rahmen der Möglichkeiten. Wir hatten da ein Mitspracherecht bei der Verteilung von Hilfen. Meinen gewählten Abgeordneten heutzutage kenne ich überhaupt nicht, hat sich auch nicht wirklich im engerem Wohngebiet vorgestellt. Wir mussten im Wohngebiet regelmäßig Rechenschaft über unsere Arbeit ablegen. Hier in diesem Staat dagegen, wird man von seinen Abgeordneten verraten und verkauft. Die wollen nur Geld absahnen. Wir haben ein kleines Taschengeld bekommen, so als Aufwandsentschädigung. Was ich an damals schätzte, da hat sich niemand darum gekümmert, was ich esse, was ich trinke, wann ich duschen will. Die Familie wurde als Grundlage der Gesellschaft geschätzt und gefördert. Kultur und Traditionen wurden auch noch geschätzt, übrigens auch die christlichen. Ich habe solche Begriffe, wie Jahresendflügelpuppe (oder so ähnlich) erst im Westen gehört. Den Begriff kannte ich überhaupt nicht. Es waren Weihnachtsengel. Und – man konnte Kultur noch bezahlen. Ich war sehr oft im Gewandhaus. Jetzt ist mir das zu teuer. Hier macht man ein Geschrei um den ÖPNV, statt ihn zu verbessern. Bei uns an der Haltestelle kamen damals je nach Tageszeit zwischen 3 bis 5 Minuten eine Straßenbahn. Davon kann man heute nur noch träumen. Ist heute auch sauteuer. Als ich Westen arbeitete, konnte ich – vor allem im Winter – oft nicht mal mit den Bus zum Bahnhof fahren, weil er gar nicht mehr an meiner Haltestelle anhielt, wegen Überfüllung. Der nächste war dann in einer Stunde da. Nein, der Westen ist nur eingebildet und arrogant, schaut auf andere herab und jetzt raubt er uns noch alle Bürgerrechte, Freiheiten und zensiert noch jedes Fitzelchen Leben. So wollte ich das nach der Wiedervereinigung nicht! Aber ja, vieles war auch sehr dumm und ich fragte immer, warum man es nicht zulässt. Es gab da eine Wicca-Gruppe bei uns. Diese durften auch nicht existieren. Solche Kleinlichkeiten und spießigen Sachen verdarben alles, was gut, groß und gesund an diesem untergegangenen Staat war.

        1. @rodan

          Also, in meiner Stasi-Akte war für mich eher interessant, WER da was ausgeplaudert hat…. Ich kannte ja mein Leben & musste nichts irgendwie verheimlichen oder zurücknehmen….
          Ich habe diese Akte eigentlich eher so empfunden, dass da einige Leute ihre Profilneurose auslebten & gerne Klatsch&Tratsch verbreitet haben um sich selber wichtig zu machen & aufzuwerten.

          Komischerweise hat es nie gereicht um mir irgend etwas vorzuwerfen…was dann eher für mich gesprochen hat… ist ja auch eine Betrachtungsweise….. die betreffenden Leute habe ich angesprochen & dann nicht weiter beachtet weil es Lebenszeitverschwendung ist….

          Wer sich allerdings einbildet, dass der Westen nicht genau so gearbeitet hat, muss schon ziemlich naiv sein.

          1. @GMT
            Zumindest in den 80ern war dieser Antrag nichts besonderes mehr. Es gab Gespräche und Schluß. Der Arbeitsplatz war sicher und Karrierepläne natürlich abgehakt.
            Von meiner Akte hatte ich viel erwartet wg Ärger mit dem mfS – zur Enttäuschung hatten die faulen Säcke nix notiert; Schluß mit der Heldengeschichte.

        2. Stimmt, die 957 Personen, die bei der Flucht aus der DDR gestorben sind, waren nur alle zu doof, einen Ausreiseantrag zu stellen.
          Es war auch mit keinen Repressalien zu rechnen, wenn man einen Antrag stellte. Ich glaube wir zwei haben in einem unterschiedlichen Land gelebt.

          1. @rodan

            Diese 957 Personen haben ihre eigene Entscheidung getroffen, weshalb sie nicht einen Ausreiseantrag gestellt haben, kann man sie nicht mehr fragen. Doch die Möglichkeit zum Antrag gab es nun mal, ob es ihnen gefällt oder nicht!
            Welche Repressalien meinen Sie denn? Werden Sie doch mal konkret.
            Nicht, dass es keine gab wenn die Person z.B. als Lehrer gearbeitet hat, war der Job dann tabu. Aber er war nicht arbeitslos – ganz im Gegensatz zum Westen, wo z.B. schon einfach mal Kommunisten Berufsverbot hatten & mitunter schon aufgrund ihrer Vita nicht mal Post austragen durften.

            Sie haben offenbar keinen Antrag gestellt, reden aber über „Repressalien“…..

            1. Also war es okay für Sie, dass die Leute erschossen wurden mit der Begründung, dass sie anstatt zu fliehen auch einen Antrag hätten stellen können ? Das ist mehr als zynisch.
              Zu den Repressalien gibts eine Unmenge an Information, siehe zum Einstieg einfach Wikipedia zu “Ausreiseantrag”. Aber bleiben Sie einfach bei Ihrem Geschichtsrevisionismus.

              1. @rodan

                Lassen Sie doch diese Strohmann-Stories.
                Es ist NIE o.k. wenn jemand getötet wird! Ihnen sind doch die Grenzsoldaten, die erschossen wurden auch egal! Die haben es sich nicht ausgesucht dort stehen zu müssen.

                Wiki? Echt jetzt?
                Sie als ex-DDR-Bürger kannten selber Niemanden, der den Repressalien ausgesetzt war?
                Ist ja noch lächerlicher…
                Ich könnte ihnen mindestens 20 Geschichten dazu erzählen…… da ist alles bei, von Job nicht mehr machen dürfen, bis hin zu selbst gewünschter Exmatrikulation vom Medizinstudium ( dem nicht mal aus dem Grund des Ausreiseantrags stattgegeben wurde!) nur um im Westen dafür Kohle zu bekommen usw. usf.
                Und Sie kommen glatt mit Wikihausen!

                Was sagen Sie denn zu den Repressalien in DE—> Ken Jebsen, Prof.Hoertz, dem Richter in Thüringen, Gustle Mollath, Prof.. Kerkule, Hr. Brandenburg, Prof. Bakhdi….

      2. @ rodan

        Wenn du dich dank der Aufzeichnungen deiner Stasi Akte ungerecht behandelt gefühlt hast konntest du doch den dir angepriesenen medial propagandistischen demokratisch untermauerten Rechtsweg nehmen. Hast du diese Gelegenheit genutzt oder fehlte dir das nötige Kleingeld für dein Recht?
        Musstest du feststellen das es Opfer 1. und 2. Klasse gab?
        Oder stellst du nur resigniert fest heute genau so beschissen zu werden wie damals?
        Du hast ja offensichtlich noch nicht einmal mitbekommen das man offiziell einen Antrag auf Ausreise stellen konntest, wie meine Abteilungsleiterin damals auch. Sie blieb bis zu letzt auf ihrer Position aber sie ging nicht im Groll sondern weil das Altern etwas an die Oberfläche spülte was heute nur noch müde belächelt wird – die Familie.
        Niemand musste gegen den Schutzwall rennen in der irrigen Annahme dem Westen wäre genau sein Tod wichtig gewesen.
        Empfindest du Mitgefühl für die Opfer unter den Grenzschutztruppen die von Fluchtwilligen und Fluchthelfern getötet wurden?
        Die standen da um genau das zu tun was heute und schon früher lautstark gefordert wird. Einen Grenzschutz der auch die Grenzen wirksam schützt und nicht als Shuttleservice für Jedermann funktioniert.

      3. @ rodan

        Das Schußwaffenregime der Grenztruppen der DDR war sehr ähnlich dem des Bundesgrenzschutz. Gregor gysi hat damals nachgerechnet: An der Bayrisch-Österreichischen Grenze wurden mehr Menschen erschossen als am Antifaschistischen Schutzwall in Berlin.

        Schön war das natürlich nicht, aber es waren besondere Umstände, Grenze zwischen zwei Blöcken. Viele Grenzen auf der Welt sind so, wenn es schwierige oder gereizte Verhältnisse gibt. Gewöhnlich gilt so etwas als legitim, nur bei der DDR macht man noch heute ein Gezeter, als gäbe es keine Außenwelt und keine EU-Grenzen.

        Gerade die Tage wurde in Afrika viel über eine Massentötung an der marokkanisch-spanischen Grenze berichtet. Melilla oder Ceuta war das, können Sie ja selber nachforschen. Hat unsere Lügenpresse was darüber gebracht?

    2. Ich schließe mich dem im Großen und Ganzen an, was viele auch nicht wissen ist der Grund des Ausverkaufs der DDR. Es war nach dem Krieg der Westen der verhindert hat das die DDR eine “ harte Währung“ bekam. Da auch die DDR auf Rohstoffe vom Weltmarkt angewiesen war mussten Devisen durch Export beschafft werden. Irgendwann musste das zum Kollaps führen, denn auch im Osten ging es den Menschen in den 60/70ziger Jahren gut und man trank Kaffee und konsumierte all die Dinge die teuer eingeführt werden mussten.
      Ich bin bestimmt keine ewig gestrige, aber ich bedauere wirklich das meine Kinder 89 und 91 geboren wurden, ich hätte ihnen meine schöne Kindheit gewünscht und nicht diesen Stress und die totale Verblödung des Westens.

  7. Großbritannien? Großbritannien? War da nicht was?

    Klar doch!

    Großbritannien ist doch das Land, das von „ehemaligen“ Geheimdienstlern „Organisationen“ wie Bellingcat gründen läßt, um „die Medien“ mit „den richtigen“ Informationen zu versorgen.

    Großbritannien ist das Land, dessen „Sicherheitsbehörden“ uns seit vier Monaten fast täglich erläutern, weshalb Russland wegen desertierender Soldaten/massiver Verluste/Mangel an Munition „in Kürze“ kollabobieren, sich mit eingezogenem Schwanz nach Moskau zurückziehen und die bedingungslose Kapitulation erklären wird.

    Großbritannien ist das Land, das über Jahre ständig Novichock-Geschichten in die Welt gesetzt hat, für die es immer noch keine unabhängig geprüften Belege gibt.

    Ach ja: Großbritannien ist auch das Land, dass mit 45-min Lüge den Irakkrieg mit ausgelöst hat und seit Jahren Julian Assange in einem Folterknast eingekerkert hält.

    Verständlich, dass man sich dort Sorgen macht, die eigenen Geschichten könnten durch Fakten aus dem Ausland diskreditiert werden.

    1. Na ja, die Herrschaften dort haben Angst vor der Revolution, die sie hinwegfegen wird. Anstatt sich zu mäßigen, aber das bekommen geisteskranke Oberaffen niemals hin. Sie streben unentwegt Richtung vermehrter Herrschaft und heraus kommt ein Unterdrückerstaat vom feinsten … wenn und weil keine Revolution dagegen erfolgte!

      So wachsen Imperien und so gehen sie auch wieder unter, weil der Mensch die grundlegenden Regeln eines guten Zusammenlebens auch nach 100.000 Jahren immer noch nicht kapiert hat. Zu dämlich, das Affenhirn!

      Glücklicherweise gibt es „Mutationen“, die einen erweiterten geistigen Horizont mitbringen. Schlußendlich geht es auch um die Evolution vom niederen zum Höheren, derzeit sieht es gesamtzivilisatorisch natürlich nach dem Gegenteil aus. Aber so ist das eben in der Phase des Untergangs eines Imperiums, das haufenweise Verblödete, Vertierte und Psychopathen anzieht und das führt unweigerlich zur Explosion. Der Nachteil: Der zu zahlende Preis des Untergangs ist jedes mal hoch und dürfte mit jedem weiteren Mal klettern.

      Die wenigen „Mutanten“ waren schon immer die einzige Hoffnung der Menschheit, nicht umsonst werden sie in diversen Filmen hoch gehandelt. Vom Normalaffen kann man das nicht erwarten, daß er sich wie so ein „Mutant“ verhält.

      So ist das und das Gegenteil wurde bislang nicht bewiesen.

  8. Das Problem besteht weltweit und hat mit der Angst vor Zersetzung der (weltlichen wie religiösen) Macht zu tun. Rußland ist davon nicht ausgeschlossen. NIEMAND ist davon ausgeschlossen. Du kannst ja mal in „Arabistan“ einen Scientology-Sender anmelden oder in Rußland einen US- Sender oder bei den Eingeborenen der Insel X einen Sender der Chinesen … wenn der Einfluß über eine „Schmerzgrenze“ hinaus zunimmt, dann ist Schluß mit „lustig“.

    Wie kann man das lösen?

    Letztlich nur über allumfassende Meinungsfreiheit und echte Demokratie und echte Ethik, vernünftige Moralkondizes und wahres Recht; wenn der Einfluß einer „IDEOLOGIE“ zu groß wird und die „Schmerzgrenze“ übersteigt, ohne die Prinzipien der vorgenannten Elemente zu verletzen, ist das eben so und die Macht verschiebt sich und man muß es zulassen, DENN es wurde zum Willen einer Mehrheit. Wenn die wiederum die schwindende Minderheit nicht unterdrückt, ist alles ok!

    Man muß als Minderheit nicht mit der Mehrheit mitschwimmen und kann in beschriebenem Umfeld dafür sorgen, daß wieder andere Auffassungen und Interessen die Oberhand gewinnen, ohne die genannten Prinzipien zu verletzen.

    Alles würde sich auf einem hohen Vernunftpegel einpendeln und niemand hätte eine absolute Macht im Sinne der Herrschaft über andere.

    Man muß dem Herrschaftsprinzip die Flügel arg stutzen, in der Revolution geschieht solches dann auch mal gewaltsam, was darauf hinweist, daß die herrschende Auffassung, die gestürzt wird in der Revolution, einfach zu viel rausgenommen hat und besagte Prinzipien verletzte.

    Das Grundgesetz war da schon ziemlich weit, was all das anbelangt. Nun wird auch das wieder von den neuen-alten Herrschaften zunichte gemacht. Was folgt daraus?

    Ja, man macht wieder Revolution, was sonst?! Ansonsten war’s das für unser aller Freiheit, Wohlstand, Recht, etc. etc.!

    Lügen werden sich nicht in einem gesunden Umfeld durchsetzen, da sie leicht torpediert werden können infolge der Meinungsfreiheit. Thomas Röper macht davon reichlich Gebrauch und das ist gut und richtig.

    1. „Der erste gänzlich auf gesundem Menschenverstand beruhende Moralkodex, der 1981 erstmals veröffentlicht wurde. Sein Zweck besteht darin, dem gegenwärtigen moralischen Niedergang in der Gesellschaft Einhalt zu gebieten und im Menschen Integrität und Vertrauen wiederherzustellen. Der Weg zum Glücklichsein hält außerdem den Guinness-Rekord als meistübersetztes überkonfessionelles Werk der Welt.“

      Wer „googeln“ kann, wird fündig werden.

      (Überkonfessionell: Keine einzige Weltanschauung oder auch Religion=“spirituelles Gebäude“ oder allgemein: Ideologie, die sich Menschen zu eigen machen könnten, wird bevorzugt oder benachteiligt, sie unterstehen nämlich auch allen besagter VERNUNFT = „gesundem Menschenverstand“, an dieser wird ihr Wert für Menschen gemessen. IMMER!)

  9. „Kulturministerin Nadine Dorries sagte, die Invasion in der Ukraine habe gezeigt, dass Russland bereit sei, soziale Medien zur Verbreitung von Lügen und Desinformationen zu nutzen.“
    In diesem Zusammenhang finde ich besonders interessant dass es glaube ich noch nie konkrete(!) Hinweise/Beweise gab um diese Behauptungen auch nur annähernd zu stützen. Es wir zwar immer wieder wiederholt dass Russland lügt und Propaganda verbreitet, aber die Beweise fehlen durchweg – die Anschuldigungen sind immer allgemein und „generell“ gehalten. Das ist für mich ein absolut deutlicher Hinweis darauf dass man den Spiess guten Gewissens 180° drehen, und den Westen der Lüge und Propaganda bezichtigen kann!

    Nebenbei hier die beste und ausführlichste Analyse des Ukraine-Konflikts die mir bis jetzt unter die Augen gekommen ist:
    https://globalbridge.ch/so-hat-der-westen-den-krieg-in-die-ukraine-gebracht/

    1. Bei der Frage nach den Beweisen fallen bereits die Würfel.

      Wenn man dann weitergeht und die „Behaupter“ untersucht, wird man wahrscheinlich feststellen, daß sie gar noch weit schlimmer sind als die, die nach ihren Behauptungen übel seien.

      MIt anderen Worten: Ein Finger zeigt auf den anderen, dreie auf einen selbst zurück!

      Wie es aber wirklich bestellt ist, kann nur eine echte Ermittlung herausfinden. Die läßt dann für gewöhnlich den zusammenbrechen, der oder bei dem ermittelt wurde.

      Was bringt einen guten Ermittler auf die Fährte? Na, unbewiesene Behauptungen zu Lasten eines anderen! Das muß noch nichts besagen, aber die Ermittlungen werden es herausfinden.

      Allerdings hat das seine Grenzen, so eine Ermittlung, in den meisten Staaten ist sie zu Recht gesetzlich festgelegt. Im übrigen MUSS jeder immer das Recht haben, sich insbesondere zu den Ermittlungsresultaten äußern zu können!

      Rechtsstaatliches Ermitteln! Der Tod der Herrschaften, davon kannste ausgehen!

  10. Sie scheinen über Ihre heutigen Durchleuchtungen (Daten) und Zwänge (Repressalien, z. B. Zwangsimpfung, usw.) kaum im Bilde zu sein. Wenn man brav ist, wird einem auch nicht das Konto gesperrt oder eine Berufung verhindert. Studieren Sie weiter Ihre Stasiakte oder lesen sie doch mal E. Fromm oder auch H. Marcuse.

    1. @rodan Sie scheinen über Ihre heutigen Durchleuchtungen (Daten) und Zwänge (Repressalien, z. B. Zwangsimpfung, usw.) kaum im Bilde zu sein. Wenn man brav ist, wird einem auch nicht das Konto gesperrt oder eine Berufung verhindert. Studieren Sie weiter Ihre Stasiakte oder lesen sie doch mal E. Fromm oder auch H. Marcuse

  11. Leider ist eben auch Thomas Röper nicht frei von der, von Prof. Mausfeld als Tiefenindiktrination genannten, Begrenzung des freien Denkens. Nur so sind solche Sätze wie „Wohlstand und Freiheit waren damals im Westen nun einmal größer als im Osten und das sollten die Menschen, die in den „Arbeiterparadiesen“ lebten, möglichst nicht allzu deutlich vor Augen geführt bekommen.“ zu erklären.
    Wenn man nicht weiß, wofür Freiheit im Westen als Synonym steht, dann muss man sowas schreiben. Nebenbei waren westliche Medien in der DDR nie verboten. In kommunalen Wohnungen waren Westsender problemlos über die Hausantenne empfangbar, wenn man innerhalb der Reichweite der Sender war.
    Vielleicht sollte Herr Röper ersteinmal definieren, was er unter Wohlstand und Freiheit versteht, damit eine Diskussion überhaupt erst möglich wird. Schließlich wusste schon Sokrates: Der Beginn der Weisheit ist die Definition der Begriffe.

    1. „Nur so sind solche Sätze wie „Wohlstand und Freiheit waren damals im Westen nun einmal größer als im Osten und das sollten die Menschen, die in den „Arbeiterparadiesen“ lebten, möglichst nicht allzu deutlich vor Augen geführt bekommen.“ zu erklären.“

      Daran ist aber nichts grundsätzlich falsch, was die nötigen Dinge im vernünftigen Dasein anbelangt. Die „Deutsch-Westler“ hatten einfach mehr (materielle) Ressourcen als die „Ossies“ zur Verfügung, weil sie auch dafür gesorgt hatten, sicher mit viel Unterstützung aus anderen Ländern. Das kann man nicht vom Tisch wischen. Ihr materieller Wohlstand nahm weit mehr zu über die ersten vier, fünf Jahrzehnte nach 1945 als im Osten. Wer das negiert, lügt sich und anderen in die Tasche.

      Auch bei der Freiheit war der Westler besser dran, das berühmteste Beispiel hierfür war die Reisefreiheit. Ein weiteres die Meinungsfreiheit. In der DDR konntest Du nicht laut eine Anti-SED-Meinung vortragen, selbst dann nicht, wenn Du es vollauf belegen konntest.

      Ich glaub, Du vergötterst die DDR zu sehr.

      Andererseits war in der Tat „nicht alles schlecht“ in der DDR! Das lag aber sicher nicht an der Ideologie und dem System, sondern an den Menschen selbst, die gerade in der Unfreiheit die alten Werte wieder hervorholen wie bspw. Familie, Brüderlichkeit, „Unterstützung des Nachbarn“ usw. Da kam gewissermaßen schon der brauchbare Teil des Christentums wieder hervor, wenn auch zaghaft. Und einige christliche Werte sind ja nun wirklich „universell“, auf sie hat das Christentum allerdings kein Monopol, dieselben gelten auch in anderen religösen Gemeinschaften, bspw. in Fernost und sogar teilweise im Islam usw.

      1. Jeti, die „Deutsch-Westler“ hatten einfach mehr (materielle) Ressourcen als die „Ossies“ zur Verfügung. Das ist ab einem bestimmten Zeitpunkt unbestritten richtig. Allerdings fällt der Zeitpunkt unzweifelhaft mit der Aufnahme von Krediten durch die BRD, zunächst durch den Marshallplan der USA möglich gemacht, durch den die Kreditwürdigkeit der BRD bei westlichen Banken hergestellt wurde. Diese Kredite wurden und werden niemals zurückbezahlt, sondern immer mehr und an den Zinsen zahlen seit 1990 auch die Ossies, die die Kredite nicht aufgenommen hatten und auch nicht davon profitierten. Und wenn es so gewesen wäre, dass nicht die Ideologie und das System die DDR für die Menschen so positiv gemacht hätten, warum haben die Menschen denn über Nacht mit der Wende ihre Prinzipien plötzlich über Bord geworfen? Wenn ich es richtig in Erinnerung habe, waren lediglich 4% der Ossies religiös eingebunden. Daran kann es nicht gelegen haben. In der DDR war es nicht verboten, sich aus BRD Medien zu informieren und die meisten Leute taten es auch. Ein erklecklicher Anteil hielt deshalb die Lebensweise der Dallas und Denver Clans für das normale Leben im Westen. Es müsste mal eine Diskussion geben, was Freiheit eigentlich beinhaltet, dann würden viele feststellen, dass der Begriff bei Bedarf nur als Phrase missbraucht wird und keinerlei konkrete und rechtlich durchsetzbare Inhalte hat. Wenn die Mehrheit der Menschen nicht die nötige materielle sichere Basis besitzt, dann ist das Gefasel von Freiheit nur Hohn. Wenn in den reichen USA ständig 500.000 Kinder zwischen 5 und 17 Jahren im Durchschnitt 70 Stunden die Woche auf den Feldern schuften müssen, oft die besonders gesundheitsschädlichen Arbeiten verrichten müssen, dann liegt das am System und an der Ideologie. Die Kinder sehen niemals eine Schule von innen – das ist wohl auch eine Art von Freiheit.

      2. @Jeti

        Kommt wohl auf die grundsätzliche Betrachtungsweise an…
        Der „Deutsch-Westler“ hatte „materiell“ nur mehr weil Westdeutschland schon damals auf Kosten Anderer lebte & bei genauer Betrachtung, war die Verpackung zwar bunter aber der Inhalt weniger qualitativ gut gegenüber „unseren“ Produkten….

        Was die „Reisefreiheit“ angeht, sollte man nicht vergessen, dass die Westler, die nicht ausreichend Geld hatten, sich die Reisefreiheit an den Hut stecken konnten!
        Dann kann man da immer auch noch andere Dinge betrachten….in der DDR wurde auch viel mehr Geld in Soziale Angelegenheiten gesteckt…man kann ja auch fragen wie viele Kinder im Westen jemals in ein Ferienlager fahren konnten& durften? Und dann gibt es noch 1000 andere Kleinigkeiten, die aber alle zusammen führen….
        Zitat:
        „Ein weiteres die Meinungsfreiheit. In der DDR konntest Du nicht laut eine Anti-SED-Meinung vortragen, selbst dann nicht, wenn Du es vollauf belegen konntest.“

        Den kann ich nur widersprechen! Ich habe nie einen Hehl aus meiner Kritik an vielen Partei-& Regierungsangelegenheiten gemacht…… Ja & es gab immer Diskussionen über die „Direktheit der Aussage“ – o.k. musste ich am Sprachgebrauch feilen, wollte aber keine „Schleimbeutelei“, die alles so verwässert, dass man es nicht mehr erkennt….
        Da ich ( auch als Entwicklung) selber „gelebt“ habe, was ich sagte, gab es keine Probleme….Man wollte mich gerne überreden, dass man in der Partei doch unbedingt solch ‚kritischen Köpfe‘ brauchte…… Ich habe mich artig bedankt & offen gefreut, dass man selber wohl erkannt hat, dass Kritik angebracht ist & derjenige, welcher mich überzeugen wollte, doch nun gut weiß, was er tun kann….

  12. Ich bin gegen die Einschränkungen der Pressefreiheit. Aber man muss auch sehen, dass diese Freiheit in Russland oft missverstanden wird als Freiheit, allen möglichen Mist zu verbreiten und als Waffe gegen Europa und mißliebige Meinungen einzusetzen.
    aufhorchen lässt ja die neueste Dumaentscheidung, dass in Russland Journalisten bestraft werden können, wenn ihr Herkunftsland „Russland nicht freundlich gesinnt ist“. Was dass wieder für ein Gesetz über die Gedanken der Menschen sein soll… Das ist die perfideste Art, Meinungen einzuschränken.

    1. @hoger27
      „aufhorchen lässt ja die neueste Dumaentscheidung, dass in Russland Journalisten bestraft werden können, wenn ihr Herkunftsland „Russland nicht freundlich gesinnt ist“. Was dass wieder für ein Gesetz über die Gedanken der Menschen sein soll… “

      Bevor man ein Urteil fällt, wäre es ratsamer, weiter zu recherchieren als so einen pressefreiheitlichen Klatsch zu verbreiten.

      Vielleicht geht es gar nicht nur um Herkunftsland oder „wer freundlich /nicht freundlich gesinnt“ ist, sondern, dass auch ausländische Journalisten aufgefordert werden, keine bewußten Lügen zu verbreiten – was ja gerne im Westen mit „offensichtlich, soll, könnte, ist nicht unabhängig zu bestätigen“ beschrieben wird…
      Man will mit Dreck werfen damit auch noch ein kleiner Haufen dran bleibt & sich selber der Veranwtortung entledigen…. ich finde, das ist ziemlich viel kriminelle Energie…

      1. Erwiesene FakeNews sollen ruhig hart bestraft werden. Erwiesen sind sie, wenn ordentliche Gerichte es als FakeNews erkannt haben und die Sache rechtskräftig wurde. Dann soll das Massenmedium ruhig die Knute spüren und dann daraus was vernünftiges lernen. So unterbindet man FakeNews.

        1. @Jeti
          „Das Gesetz erlaubt der Staatsanwaltschaft zudem die sofortige Suspendierung russischer Medien, wenn sie unerwünschte Informationen verbreiten. Dazu gehören Berichte, die als unwahr eingestuft werden, von „Respektlosigkeit“ gegenüber Gesellschaft, dem Staat und seinen Institutionen zeugen oder zu Sanktionen gegen Russland sowie nicht erlaubten Protestaktionen aufrufen. “ – hier entscheidet allein der russische Staat was wahr und respektvoll ist. Mir diesem Wortlaut kann man nie einen Einspruch gewinnen, weil alles irgendwie gedreht werden kann.

          1. @holger27
            „hier entscheidet allein der russische Staat was wahr und respektvoll ist. Mir diesem Wortlaut kann man nie einen Einspruch gewinnen, weil alles irgendwie gedreht werden kann.“

            Aha – vielleicht geht es Ihnen nur so, weil Sie selber weder wissen, was „wahr & respektvoll“ ist.

      2. @GMT: gelesen:“Ein in der Duma verabschiedetes Gesetz erlaubt es dem Generalstaatsanwalt und seinen Stellvertretern künftig, Arbeit von ausländischen Medien einzuschränken oder zu untersagen, wenn deren Regierungen russische Medien „unfreundlich“ behandeln. Das Gesetz erlaubt der Staatsanwaltschaft zudem die sofortige Suspendierung russischer Medien, wenn sie unerwünschte Informationen verbreiten. Dazu gehören Berichte, die als unwahr eingestuft werden, von „Respektlosigkeit“ gegenüber Gesellschaft, dem Staat und seinen Institutionen zeugen oder zu Sanktionen gegen Russland sowie nicht erlaubten Protestaktionen aufrufen. „

        1. Die Duma hat eine Internetseite. Vielleicht können Sie ja einen Link zu dem angeblichen Gesetzt bringen. Es liest sich, als würden Sie nicht ein russisches Gesetz, sondern deutsche Lügenpresse zitieren, die derzeit Nazipropaganda im Sinne ihrer Kiewer Quislinge betreibt. Diese bräunliche Journaille ist als Informatiosquelle vollkommen ungeeignet.

  13. Ich meine, dass allein schon die Tatsache, dass man versucht ist, dieses System mit dem der DDR zu vergleichen, bezeichnend für den Zustand dieses Systems ist. Und ich möchte nur eines hervorheben: Dass wir im Westen in der Kalten-Kriegszeit deutlich mehr Freiheiten hatten, als die Menschen im Osten Europas, zeigt nur, dass unser System gerzwuingen war, wegen der Systemauseinandersetzung den Menschen mehr Freiheiten zuzugestehen. Nach Wegfall des „anderen Systems“ 1989 fielen sukzessive alle Freiheiten weg. Erst die Freiheit, von dem Erarbeiteten gut leben zu können. Dies wurde dem Globalismus geopfert. Dann die Freiheit, sicher zu leben. Wurde in den Kriegen nach 1989 zu Grabe getragen. Dann die Reisefreihet, wegen Corona, die Demonstrationsfreiheit, auch deswegen, die Meinungsfreiheit, wegen des Systemnarrativs. Was bleibt, ist auch hier eine Diktatur. Es mag sein ,dass die Bautzens und Gulags noch nicht eröffnet sind. Doch Assange’s Schicksal spricht Bände. Und wenn doch der Osten so unmenschlich ist, warum ist Snowden dann wohl in Moskau? Es ist sehr merkwürdig, dass alle Staaten, die zur Achse des Bösen gehören, sich der Politik der USA widersetzen. Und ale Staaten, die die Politik der USA teilen, zur Achse des Guten zählen. Und da, egal, was sie tun. Merkwürdig, nicht wahr? Was unterscheidet Iran, Venezuela, Cuba, Nicaragua von Quatar, Saudi Arabien, Kolumbien oder die Dominikanische Republik? Gar nichts. Nur die Sichtweise der USA. Ein Vergöttern der DDR ist unangebracht, eine Dämonisierung ebenfalls. Zumindest nicht, wenn man nicht die gleichen Maßstäbe an unser System legt.

      1. So kann man es auch sehen. Es ist letztlich die Verhärtung des übriggebliebenen Systems, welche durch das nicht mehr Vorhandensein des Gegenpols die eigenen Werte und das eigene Verhalten nicht mehr hinterfragt. Und letztlich darf es dann auch nicht mehr hinterfragt weden, weil es alternativlos ist. Wer immer siegt, wird irgendwann einmal eine krachende Niederlage erleben, weil er so arrogant ist, anzunehmen, er würde den Sieg gepachtet haben, und das Gegenüber ist nur ein Opfer. So ist das auch mit ganzen Systemen. Wobei allerdings hier noch zu sehen ist, dass im Grunde die Systemträger unseres Systems (Banken, Wirtschaftsbosse, Aktionäre, Medienverantwortliche, mit Abstrichen auch Politiker) nie demokratisch waren. Sie haben immer nur ihre Meinung gesehen. Dass sie andere zuließen, war eben der Systemauseinandersetzung geschuldet. Es konnte ja schlecht sein, dass, wenn man sich als „Guter“ definiert, man genauso agiert, wie der definierte „Böse“. Dabei gibt es diese Einteilung im Grund gar nicht. Jeder trägt in sich das „WGute“ und das „Böse“. Aber das werden unsere Systemträger nie begreifen.

      2. Die Logik spielt da aber nicht mit. Um es mal mit der Bibel zu sagen: Stirbt Gott, stirbt auch der Teufel … so Deine Aussage! Gott=Westen, Teufel=Osten … oder umgekehrt!

        Das haut aber eben nicht hin.

        1. Richtigstellung: Weder Gott noch der von ihm geschaffene Teufel sterben jemals, denn sie sind ewiglich die Beherrscher der Spiritualität bzw. der zeitweilig erschaffenen Materie. Ich weiß daher nicht, wo dieser Spruch in der Bibel stehen sollte, oder sie ist durchweg verfälscht … im Katholizismus ist jedoch alles möglich 😉

          Es geht im Grundsatz aber nicht um Westen vs. Osten, sondern um Materialismus vs. Spiritualität. Dort, wo der Materialismus besonders ausgeprägt ist, sind auch Gier, Neid, Missgunst, Hass, Gewalt, Angst und jegliche Niedertracht besonders ausgeprägt. Hingegen sind spirituell wirklich fortgeschrittene (genau darauf liegt die Betonung) Menschen weitestgehend frei davon, leben aus dem Herzen heraus und friedlich miteinander. Die Kreuzzüge, der Islamismus u.ä. Entgleisungen sprechen nicht für eine wirkliche Spiritualität, eher für deren vorsätzliche Verfremdung oder zumindest, diese nicht verstanden zu haben …

          Nun gut: Was der Eine annimmt, lehnt der Andere ab, und Beides gilt sowohl für den Osten als auch den Westen – es sind alles materialistische Verhaltensweisen in einer mehr oder weniger materiellen Welt. Und Diejenigen, die sich von ihr besonders angezogen fühlen, sich vereinnahmen und darin zunehmend verstricken, sind stets bemüht, „ihre“ illusorische Welt der scheinbaren Freiheiten und des scheinbaren (aber spätestens zum Zeitpunkt des Todes) vergänglichen Wohlstandes mit allen Mitteln zu verteidigen …

          Wer das verstanden hat, der weiß auch, wie die gegenwärtigen Politioten und deren Laufburschen ticken – in meinen Augen ein ganz armseliges Volk 🙁

        2. @Jeti

          Warum um alles in der Welt wird hier immer nur an „Gott/Teufel“ gedacht?

          Die Welt/ der Planet , auf/ indem wir leben ist nun mal als Grundvoraussetzung so ausgelegt, dass Alles nur existiert weil es ein Gegenstück dazu gibt! Nur die Existenz beider Seiten garantieren das „amLebensein“….

          Dazu braucht man weder Gott noch Teufel…

          Aber gut, wenn es nur so zu verstehen ist….sollte man sich fragen, wenn es keinen Gott mehr gibt ( der ja das Gute darstellen soll) & es würde nur noch den Teufel ( das Böse) geben…… würde dann nach einiger Zeit das „Böse“ ja die Bedeutung des Bösen verlieren …. es wäre gar nicht mehr „böse“ weil es ja kein „gut“ mehr gibt….. Und was will das „Böse“ machen? es muss ja nicht das „Gut“ bekämpfen weil das nicht mehr existiert….

          Übertragen Sie das einfach auf ALLES was Sie auf dieser Welt kennen…..Sie werden nichts finden, wo das „Eine ohne sein Gegenstück“ existieren kann…. Ohne Winter kein Sommer, ohne Tag keine Nacht….was ist es dann? Konsequent zu Ende betrachtet würde alles ohne seinen Gegenpol NICHT leben!

          Menschen sind ein Teil dieser Ordnung & ihren Gesetzmäßigkeiten unterworfen….. ob sie wollen oder nicht!

    1. Ist „Gott“ ein Korrektiv für den „Teufel“? Oder umgekehrt??!

      Wie wär’s einfach mal damit, daß über den „Polen“ die VERNUNFT steht?!

      Geht die ein, entstehen *unversöhnliche* Pole so „Gott“ und „Teufel“ …. wenn aber nun „Gott“ die VERNUNFT wäre, ist „Gott“ in der Tat das Korrektiv für den „Teufel“, dann aber würde der VERNÜNFTIG werden, also wäre VERNUNFT das Kriterium.

      Natürlich kannst des auch umgekehrt ANNEHMEN: „Teufel“ ist Vernunft. Aber ob das noch was mit Vernunft zu tun hat??! (lol)

      VERNUNFT!

      1. @Jeti
        „Geht die ein, entstehen *unversöhnliche* Pole so „Gott“ und „Teufel“…“

        Nein, es gibt keine „unversöhnlichen“ Pole – die gegenseitigen Pole müssen sich nicht versöhnen, sie sorgen für die Balance!

        Um ganz einfach zu bleiben – stellen Sie sich eine Wippe vor & dann dazu, dass ein Teil davon wegfällt ( weg gefallen wird) , dann kann es nie dazu kommen, dass die Wippe im Ausgleich die Waage hält…. es gehört dazu, dass die Wippe hoch&runter geht aber nur weil es die Beiden Wippenteile hat….

  14. Erwiesene FakeNews sollen ruhig hart bestraft werden, dazu muß es natürlich ein klares, den rechtsstaatlichen Anforderungen genügendes Gesetz geben, das auch breit bekannt gemacht wird. Erwiesen sind sie, wenn ordentliche Gerichte es als FakeNews erkannt haben und die Sache rechtskräftig wurde. Dann soll das Massenmedium ruhig die Knute spüren und dann daraus was vernünftiges lernen. So unterbindet man FakeNews. Man könnte es auch auf den Einzelnen anwenden, wobei die Latte aber etwas höher anzusetzen wäre als bei so einem (vermutlich wohlhabenderen) Massenmedium. FakeNews beim Einzelnen wie auch vom Massenmedium ist so was wie die Verleumdung/üble Nachrede, da geht’s auch um die Frage, inwieweit die Fakten korrekt bestimmt wurden. Fakten sind „meßbar“, FakeNews widersprechen dem „Gemessenen“. Das ordentliche Gericht mißt nach!

  15. Ich schätze Sie und Ihre Berichterstattung aus Russland sehr, Herr Röper. Aber was Sie über ausländische Medien in der DDR schreiben, entspricht nicht der Wahrheit. Man konnte an jedem Zeitungskiosk in der DDR ausländische Zeitungen und Zeitschriften für sehr wenig Geld kaufen, z.B. aus England oder Frankreich. Einzige Voraussetzung war, dass man diese Fremdsprachen beherrschte. Und auch das war in der DDR für jedes Schulkind möglich. Man konnte Englisch oder Französisch neben vielen anderen Sprachen erlernen. Englisch und Französisch meistens in der Schule, andere Fremdsprachen an Volkshochschulen im Abendkurs. Ich selbst habe mir regelmäßig englischsprachige Medien gekauft und die auch gelesen. Russische Zeitungen und Journale natürlich auch. Ich war immer bestens informiert. In internationalen Buchhandlungen waren auch fremdsprachige Bücher und Romane, sowie Fachbücher erhältlich und die kosteten nur einpaar Mark. Und in Bibliotheken gab es auch fremdsprachige Bücher. Wer es also wollte, konnte sich sehr mannigfaltig informieren. Ich habe das rege genutzt und so wie ich, bestimmt auch viele andere. Es lag an einem selbst, ob man sich die Mühe gemacht hat, seine Fremdsprachenkenntnisse auch praktisch zu nutzen. So ist es ja auch heute noch. Wer nur alles auf dem silbernen Tablet serviert bekommen will und nur ARD und ZDF schaut oder BILD liest, der schwimmt natürlich vollkommen desinformiert durch den Alltag. Wer aber z.B. mal russische Medien anschaut oder liest, geht mit VPN immer noch, oder selbst, wenn man andere europäische oder selbst US-Medien lesen oder anschauen kann, weil man mal Englisch gelernt hat, dürfte seinen Horizont gewaltig erweitern können, denn da wird nicht so einseitig berichtet, wie in Deutschland. Aber die Mühe, dies zu tun, nimmt einem niemand ab, heute in der BRD nicht und damals in der DDR auch nicht. Aber bei uns in der DDR waren diese Medien nicht verboten oder zensiert, wie es zum Teil heute in der BRD der Fall ist. Wenn Sie also wider mal so etwas schreiben, Herr Röper, dann fragen Sie am besten vorher mal ein paar kompetente Leute und nicht den uninteressierten Durchschnittsbürger, die gab es natürlich auch in der DDR zu Hauf, die, die nie über ihren Tellerrand schauen konnten und wollten, weil es ja so bequem ist, sich alles vorsetzen zu lassen.

  16. Immer wieder schön mit anzusehen wenn alte Propaganda auf die Neue trifft.
    Also ich kann mich noch gut daran erinnern als man die „Feindsender“ vollgestopft mit Inhalten aus Groschenromanen empfangen konnte. Sehr zu meinem Leidwesen denn ich wollte immer Dokus sehen wenn schon denn schon. Allerdings wurden wir nicht schon als Konsument geboren. Wir waren Kinder und spielten bei jedem Wetter draußen „bis die Laternen angehen“. Es blieb nicht viel Zeit denn bei uns ertönte der Schul Gong schon um 7 Uhr und das 6 Tage die Woche. Wir sehen ja wohin es führt wenn man Bildung vernachlässigt.
    Auch der hämisch genannte real existierender Sozialismus hatte seine Sonnenseiten denn es kommt einem Westler nicht einmal in den Sinn das Menschen nicht vermissen was sie nicht kennen und deshalb trotzdem glücklich sein können. Anders herum waren wir stolz auf unsere Eltern was sie alles seit 1945 geschaffen haben. Und wie man ja am Beispiel des uk. Botschafters sehen konnte kann es nicht schädlich sein aus der Vergangenheit für die Zukunft zu lernen.
    Auch das verpflanzte Täter Gen, viel bejammert, hatte seine Vorteile denn so schnell konnte uns nichts mehr überraschen, bei anderen Musterdemokratien klappte das nicht. Deshalb konnten ganze Gesellschaften erst Erzählungen als Lüge deklarierten und dann waren geschockt als man zwang neben Schulen und Heimen die Überreste der demokratischen Entwicklungen aus zu graben, als man begreifen musste das saufende Indianer eben nicht allein Schuld an ihrem Schicksal sind sondern über Generationen systematisch kulturell entwurzelt in einem fremdbestimmten kolonialen Verwaltungszustand gehalten wurden. Und diese Gesellschaften agieren immer gleich. Ganz schlimm was denen damals angetan wurde, wir entschuldigen uns kurz und wenn es dann um Abstimmungen geht wo man den Bürgern gleiche Rechte einräumen soll erfindet man die Opfer neu.
    Man nennt sie klangvoll „First Nation“ und ihr koloniales Reservat wird zum kulturellen Schutzbereich. Man „vergisst“ großzügig aber den Umstand wer zuerst da war.
    So ein prunkvoll total überladendes Gotteshaus, all die Paläste, Schlösser usw sind schön anzusehen aber nur weil nicht das Blut aus den Wänden tropft. Die unzähligen Toten die diese Pracht forderte, alles immer nur einseitig betrachtet, nur nicht nachdenken.
    Wie hätten wir wohl beim Völkermord in Ruanda reagiert, hätten wir damals schon gewusst das Frankreich zusah welche „Erfolge“ seine militärischen Ausbildungsmissionen auf beiden Seiten zu Tage förderten?
    Und genau so „vergesslich“ und ohne Unrechtsbewusstsein agiert man heute immer noch. Nein wir haben nichts aus der Geschichte gelernt sonst würden die Einen nicht 1914 nachtrauern, die Anderen 1937 oder einer „Bruderschaft“.
    Man schimpft über gierige Juden und ihren Machteinfluss ohne die unzähligen Christen zu nennen die sich der gleichen Methoden bedienten und bedienen um ihre zusammen gemordete Macht zu erhalten.

    GB installiert also vor aller Augen die Grundlagen ihrer regelbasierte Ordnung und wie schimpfen über Zensur ?
    Die Umsetzung soll doch angeblich die auf westlich christlich Werten basierende Ordnung als Konsens abbilden und erhalten. Aber man benutzt genauer man befiehlt Vertretern dieser „gierigen Juden“ die Umsetzung?
    Es sind die Präsidenten mit der Bibel in der Hand, die Stimmen im Kopf hatten und haben die dann rücksichtslos jedes Leben auslöschten und auslöschen. Und die selben christlich geprägten Präsidenten nutzen dazu gern das Geld der „gierigen Juden“.
    Merkwürdiger aber bedeutender Unterschied besteht in der Tatsache das ein Einzeltäter mit den selben Stimmen im Kopf wie ein Präsident wahlweise weggeschlossen, verurteilt, eingesperrt oder getötet wird und der andere Täter etwas von Demokratie, freie Meinungen labern darf und weiter mit der Bibel wedelt und sich ganz dem Schutz dieser „gierigen Juden“ zuwendet und dann dafür Gesetze erlässt das man diese wunderbare Symbiose von Geld und Macht nicht stört.

  17. Obama-Vize blamiert Merkel: USA haben EU zu Sanktionen gegen Russland gezwungen

    http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2014/10/05/obama-vize-blamiert-merkel-usa-haben-eu-zu-sanktionen-gegen-russland-gezwungen/

    Veröffentlicht: 05.10.14, 22:44 Uhr |

    Die Amerikaner haben erstmals öffentlich eingeräumt, die EU gegen ihren Willen zu Sanktionen gegen Russland gezwungen zu haben. US-Vizepräsident Joe Biden sagte, Obama habe darauf bestanden, dass die EU wirtschaftlichen Schaden in Kauf nehme, um die Russen zu strafen.

    Die Ausführungen Bidens machen klar, dass Angela Merkel und ihre EU-Kollegen auf Druck der USA ihren eigenen Völkern Schaden zugefügt haben.

    Wer sich diesem Bündnis anschließt, wird zum Papagei der US-Interessenspolitik.

    Merkels schöne Worte von der freien Selbstbestimmung klingen in diesem Kontext wie der blanke Hohn.

    Die Rede Bidens ist in mehrfacher Hinsicht von historischer Bedeutung:

    Der Vizepräsident, der durch das berufliche Engagement seines Sohnes bei einem ukrainischen Energiekonzern seit langen mit dem Vorwurf leben muss, private eigene Interessen in der Ukraine-Politik zu vertreten, hat ganz klar zum Ausdruck gebracht, dass er die EU als Organisation von Vasallen der US-Außenpolitik sieht. …ALLES LESEN !!

      1. https://at.gesellschaft.politik.narkive.com/xZ5Esl0Z/obama-blamiert-merkel-usa-hat-eu-zu-sanktionen-gegen-russland-gezwungen

        Komisch ist Österreich nicht auch teil der EU die damals hätte nein sagen können ? Wie hat denn Österreich abgestimmt als die ganzen Sanktionspakete geschnürt wurden?
        Wie stimmte Österreich bei der EU als es galt NS2 zu verhindern? Hat man da Merkel unterstützt? Nein?
        Ah, verstehe man sucht wieder die deutschen Trottel die für euch die Kohlen aus dem Feuer holen.

    1. „Dadurch waren wir in der Lage, die größeren der entwickelten Staaten dazu zu bringen, daß Rußland zahlen werde müssen.

      Es ist wahr, daß sie das nicht tun wollten. Aber wiederum war es die Führungsrolle Amerikas und die Tatsache, daß der Präsident der Vereinigten Staaten darauf bestanden hat – ja Europa des Öfteren fast sagen mußte, daß ihre Haltung eine Schande sei – sich zu erheben und wirtschaftliche Nachteile einzustecken, um dafür zu sorgen, daß die Russen dafür bezahlen müssen. Und die Folgen waren eine massive Kapitalflucht aus Rußland, ein regelrechtes Einfrieren von ausländischen Direktinvestitionen, der Rubel auf einem historischen Tiefststand gegenüber dem Dollar, und die russische Wirtschaft an der Kippe zu einer Rezession.“
      – Joe Biden, 3,10.2014

      That has allowed us to rally the world’s major developed countries to impose real cost on Russia.

      It is true they did not want to do that. But again, it was America’s leadership and the President of the United States insisting, oft times almost having to embarrass Europe to stand up and take economic hits to impose costs. And the results have been massive capital flight from Russia, a virtual freeze on foreign direct investment, a ruble at an all-time low against the dollar, and the Russian economy teetering on the brink of recession.“
      – Joe Biden, 3,10.2014

      https://obamawhitehouse.archives.gov/the-press-office/2014/10/03/remarks-vice-president-john-f-kennedy-forum

    2. Interview des russischen Präsidenten Wladimir Putin für ARD – 17.11.2014

      Hubert Seipel: … Die Sanktionen fangen durchaus an, zu wirken. Der Rubel ist im Keller. Auch der Ölpreis ist im Keller. Die Prognose von zwei Prozent Wachstum für Russland für die nächsten paar Jahre ist ziemlich utopisch.

      Wladimir Putin: … Es gibt aber auch Vorteile. Denn die Einschränkungen, die in Bezug auf den Kauf bestimmter Waren im Westen, in Europa, in den Staaten für bestimmte russische Unternehmen eingeführt wurden, geben uns Anreize, diese Waren selbst zu produzieren. Es lebt sich so bequem, wenn wir nur verkaufen, wenn wir nur daran denken müssen, mehr Öl und Gas zu fördern, und man den Rest kaufen kann. Dieses Leben gehört teilweise jetzt schon der Vergangenheit an.

      https://russische-botschaft.ru/de/2014/11/17/interview-des-russischen-prasidenten-wladimir-putin-fur-ard/

  18. Na klar, wo im Westen mehr und mehr die PPP, also die Public Private Partnerships, installiert werden, desto mehr muss die Zensur greifen, denn ansonsten fliegt der Kabale die PPPs um die Ohren. Aber das ist schon längst vorher gesagt worden und es ist uns auch mitgeteilt worden, wie dieses Menschheitsexperiment ausgehen werden wird. Bspw. im Sommer 1850 empfing Jakob Lorber folgende Botschaft:

    [Jesus von Nazareth in Sychar (Johannes 4,5+40) offenbart:] «So wie es zu Noahs Zeiten war, so wird es auch dann sein; die Liebe wird abnehmen und völlig erkalten, der Glaube an eine aus den Himmeln an die Menschen geoffenbarte feine Lebenslehre und Gotteserkenntnis wird in einen finstersten toten Aberglauben voll Lug und Trug verwandelt werden, und die Machthaber werden sich der Menschen abermals wie der Tiere bedienen und werden sie ganz kaltblütig und gewissenlosest hinschlachten lassen, so sie sich nicht ohne alle Widerrede dem Willen der glänzenden Macht fügen werden! Die Mächtigen werden die Armen plagen mit allerlei Druck und werden jeden freieren Geist mit allen Mitteln verfolgen und unterdrücken, und dadurch wird eine Trübsal unter die Menschen kommen, wie auf der Erde noch nie eine war! Aber dann werden die Tage verkürzt werden der vielen Auserwählten wegen, die unter den Armen sich vorfinden werden; denn wo dies nicht geschähe, könnten sogar die Auserwählten zugrunde gehen! || Es werden aber bis dahin von nun an noch tausend und nicht noch einmal wieder tausend Jahre vergehen!» (Jakob Lorber; Großes Johannes Evangelium, Band 1; Kapitel 72; Absatz 2+3)

  19. Merkel für Wirtschaftszone EU-Russland “von Lissabon bis Wladiwostok”

    https://de.sputniknews.com/politik/20160604310375752-merkel-russland-wirtschaftszone-eu-lissabon-wladiwostok/

    ARTIKEL VOM 21. Feb. 2017
    =======================
    Bundeskanzlerin Angela Merkel hat sich für die Schaffung einer einheitlichen Wirtschaftszone zwischen der EU und Russland ausgesprochen.

    „Ich bin dafür, dass Russland Schritt für Schritt auch enger an den europäischen Wirtschaftsraum heranrückt, dass wir am Schluss eine gemeinsame Wirtschaftszone von Wladiwostok bis Lissabon haben“, sagte Merkel.

    Auf dem Landesparteitag der CDU Mecklenburg-Vorpommern stellte Merkel am Freitagabend in Güstrow nach Angaben der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (FAZ) ein sofortiges Ende der EU-Sanktionen gegen Russland in Aussicht, „wenn die Regierung in Moskau ihre Verpflichtungen aus dem Minsker Abkommen für die Ostukraine umsetzt“.

    Man dürfe angesichts des russischen Vorgehens in der Ukraine nicht die eigenen Prinzipien über den Haufen werfen.

    In der Ostukraine werde ein Bürgerkrieg mit russischer Unterstützung geführt, fuhr Merkel fort. Nur deshalb seien die Sanktionen überhaupt eingeführt worden.

    Das im Februar 2015 geschlossene Minsker Abkommen zur Befriedung der Ostukraine müsse entsprechend umgesetzt werden.

    Der Kanzlerin zufolge bemühten sich derzeit Deutschland und Frankreich, einen echten Waffenstillstand und Lokalwahlen in der Ostukraine zu erreichen.

  20. Das hier ist das Ergebnis Frau Merkel !

    http://quer-denken.tv/index.php/1280-fuer-frau-merkel-die-kinder-im-donbass

    ARTIKEL VOM 30. März 2015
    ========================
    Wir brauchen Arbeitsplätze, gute Löhne, gute Renten und gute Beziehungen zu Russland um all dies zu verwirklichen…

    DAS SIND UNSERE WERTE….die USA und deren Grössenwahn sind für uns unwichtig !!!

    Mögen die Augen der ERMORDETEN in Ostukraine Sie niemals schlafen lassen !!

  21. Solange man noch irgendwie an die zensierten Inhalte herankommt, ist es nicht so schlimm. Wir müssen halt weiterhin wissen, wo wir suchen müssen. Man müsste eine Art Netzwerk gründen, über das jeder über neue alternative URLs etc. informiert wird.

    Ich habe auch die Hoffnung, dass immer mehr anständige, unabhängige Westler die Wahrheit berichten. Jeder Röper und jede Lipp ist ein weiterer Nagel im Sarg der Lügenpresse.

  22. Prominente fordern: „Waffenstillstand jetzt!“

    https://www.epochtimes.de/politik/deutschland/prominente-fordern-waffenstillstand-jetzt-a3883584.html

    Deutsche Prominente, Publizisten und Wissenschaftler fordern den Westen auf, sich um eine Verhandlungslösung zum Waffenstillstand zwischen Russland und der Ukraine zu bemühen. Mehrere Politiker meldeten sich daraufhin auf Twitter zu Wort.

    Norbert Röttgen twittert dazu:

    Es ist eine fatale Illusion zu glauben, dass ein #Waffenstillstand zu Frieden führt.

    Denn solange Putins imperiale Ambition da ist & daran besteht kein Zweifel, wird er jede neue taktische Situation für seine Zwecke ausnutzen. …UNBEDINGT ALLES LESEN !!

    Observer kommentiert

    Wie will verlogene Transatlantiker Röttgen denn die „Ambitionen“ von Putin in andere Wege lenken?

    Es ist doch genau umgekehrt: „die USA wollen die Welt beherrschen“ !!

    Mit einem endlos „Krieg“ in homöopathischer Dosis – hier ein Bömbchen -da ein Raketchen – hier ein Panzerlein?

    Aus seiner Aussage lese ich nur eine Konsequenz – den“ totalen“ Krieg gegen Russland, koste es was es wolle…wollen WIR das wirklich?

    Während wir „Krieg“ in Europa haben, steht unsere Industrie und unsere Wirtschaft vor dem Bankrott !!

    Diesen US-Lackeien soll der Teufel holen und mit ihme alle die genau so denken !!

  23. Newspeak.
    „von ausländischen Staaten unterstützte Desinformationen“
    „staatlich unterstützte Desinformation“
    Keine Staaten sind starke Staaten („Unwissenheit ist Stärke“).

  24. Kleine Ergänzung.

    „In der DDR und dem gesamten Ostblock waren ausländische Medien weitgehend verboten“

    Das kann ich – als jemand der in Berlin Ost aufwuchs – nicht bestätigen.
    Dort konnte man ARD und ZDF bequem mit der Zimmerantenne empfangen. Bei mir zuhause gabs kein Ostfernsehen. Pippi und Sesamstrasse. Da war ich nicht der einzige. In der Schule unterhielt man sich über Dallas, Klimbim oder was sonst so gerade lief. Aus den Fenstern plärrte überall Rias oder SFB.
    Selbst bei einigen Genossen herrschte die Meinung vor, man müsse sich beim Klassenfeind informieren. Siehe auch Ete von Schnitzel. Die pfiffen sich zum wohlverdienten Feierabend auch gerne ihren Rudi Carell bei Schnaps und Zigarette ein. In Gebieten, die sich außerhalb der Reichweite befanden, wurden Gemeinschaftsantennen gebastelt.
    Siehe hierzu auch die interessante Doku „ Im Tal der Ahnungslosen“ https://www.youtube.com/watch?v=-qVgOKgRFJg Bei diesem Thema fetzen sich die Genossen untereinander, das die Schwarte krachte. Niemandem konnte verboten werden, sich alternativ zu informieren. Noch dazu in der Muttersprache. Ein Privileg das kein anderer Ostblockstaat hatte. Wie sollte das denn auch durchzusetzen gewesen sein.
    In meiner Umgebung flog immer irgendwo ein „Spiegel“ oder „Stern“ rum. Meine Verwandten brachten uns regelmäßig Musikzeitschriften mit.
    Was in der Tat strikt verboten war, waren Käseblätter wie „Bild“ etc., Porno und Nazikram.

    Gegen das was heute abläuft, waren die Bemühungen zur kontrollierten Information damals eher wie lauwarme Abluft.
    Jeder der diese Zeit miterlebte wird daher wissen, wie diese Kontrolle auch heute zu umschiffen ist.

  25. Das mit Zensur… ich weiß nicht, vielleicht wird es seltsam klingen, aber ich finde, dass das Thema durch Jahrzehnte der westlichen Propaganda gegen Sowjetunion einfach nicht mehr adäquat wahrgenommen werden kann. Als die Bolschewiken die Macht erobert haben, haben die doch nicht gesagt: wir haben eine Freiheit hier einzupflanzen, also rede jeder, was er will. Nein! Es wurde offen, und dreimal unterstrichen gesagt: wir haben hier eine Diktatur des Proletariats, also überleg dir jeder ganz genau, was du da redest. Dass dieser wesentliche Punkt von den westlichen Medien immer vertuscht wurde, ist ganz wichtig. Die Bolschewiken haben niemals behauptet (zumindest die, die noch bei der Revolution persönlich dabei waren), irgendeine allgemeine Freiheit zu erstreben. Sie wollten dagegen eine ganz bestimmte Freiheit haben, nämlich die Freiheit der Arbeit von den Fesseln des Kapitals, so haben die es formuliert. Bei allem, was sich gegen dieses Ziel richtete, waren sie der Meinung, dass sie es nicht nur bekämpfen dürfen, sondern, dass es ihr Pflicht ist, das zu bekämpfen. Spätere Sowjetunion hat vieles über sich selbst behauptet: ein Sozialismus zu sein, ein für die Menschen gerechter Staat zu sein, Freund von bestimmten Völkern zu sein usw. In wie weit das alles stimmte, werden noch viele Generationen von Forschern analysieren, aber so gut ich weiß, hat auch die späte Sowjetunion niemals über sich gesagt, sie begrüße irgendeine allgemeine Freiheit (bis auf die Verräter natürlich, die das Land somit schließlich ruinierten) – Freiheit an sich, Freiheit von keine Ahnung was. Diese Art von Freiheit war eine westliche Erfindung, mit der der Westen die Sowjetunion diskriminiert hat. Im Grunde genommen ist es gar keine Freiheit, sondern eher Verantwortungslosigkeit. Eine Meinungsfreiheit ist somit etwas, was zwar schön klingt, aber in der Praktik kaum Anwendung finden kann (höchstens vielleicht beim entspannten Philosophieren beim Gläschen Wein). Eine zielgerichtete Arbeit kann so eine Meinungsfreiheit nur zerstören. Per Definition, weil es einfach schon eine bestimmte Richtung vorgegeben ist und entweder bist du mit uns oder eben gegen uns. Das ist im Osten genauso wie im Westen, das ist einfach so. Nur, dass die westlichen Menschen irgendwelche Probleme damit haben, während die östlichen eher ruhig die Tatsache hinnehmen, dass jeder normale Werk eine Diktatur (ich hätte gesagt Ordnung und genauere Abgrenzung des Zuständigkeitsbereiches, also Verantwortung) voraussetzt. Dass Problem, dass ich da sehe, besteht nicht in der Zensur an sich, sondern darin, wie das ganze drum herum verstanden wird. Zensur an sich ist gar nicht schlecht… nein, anders sogar, Zensur an sich existiert einfach nicht. Zensur hat immer einen Bezug. Und nicht die Zensur ist gut oder schlecht, sondern gut oder schlecht ist das, dass eine bestimmte Zensur etwas bestimmtes verbietet oder erlaubt. Jedenfalls glaube ich, dass man durch solche Überlegungen eine gewisse Menge an Scheinproblemen und Scheindiskussionen aus der Welt schaffen kann.

  26. Sehr geehrter Herr Thomas R.
    den meisten Ihrer Veröffentlichungen kann ich zustimmen und finde diese interessant und aufschlussreich.
    Was aber die DDR betrifft, haben Sie ein völlig falsches Bild und sind sehr voreingenommen.
    So schreiben Sie in Ihrem aktuellen Beitrag „Großbritannien verschärft erneut die Zensur“:
    „In der DDR und dem gesamten Ostblock waren ausländische Medien weitgehend verboten, weil die Machthaber dort Angst vor den Informationen hatten, die die Menschen in ausländischen Medien erfahren konnten.“
    In der DDR waren ausländische Medien nicht verboten, auch nicht westliche Medien.
    Alle Rundfunk- Fernsehsender konnten frei empfangen werden. Nur im „Tal der Ahnungslosen“ um Dresden gab es wegen der geographischen Lage keinen westlichen TV Empfang.
    Es war zwar nicht gern gesehen, wenn man „Westfernsehen“ sah und dies auch öffentlich kund tat. Aber jeder machte es!
    Ja, in der DDR gab es keine westlichen Presseerzeugnisse. Wer sollte sie auch mit „Westgeld“ bezahlen. Wer Verwandte in der BRD hatte, konnte bei Besuchen diese auch erhalten. Es kam natürlich auch vor, dass den „Besuchern“, wenn es sich um politische Presseerzeugnisse, diese an der Grenze eingezogen wurden. Auto-, Mode- und Jugendzeitschriften waren auf keinen Fall davon betroffen.
    In diesem Kontext von DDR 2.0 zu schreiben finde ich sachlich falsch und zeugt von einer Voreingenommenheit und/oder Unkenntnis.
    „Im Kalten Krieg hat sich der Ostblock wegen seiner offenkundigen Schwächen gezwungen gesehen, zur Zensur zu greifen. Dass der Westen derzeit in immer größerer Eile zu immer strengerer Zensur greifen muss, zeigt, dass sich das Blatt mittlerweile gewendet hat.“
    Die historischen Errungenschaften des Osten und der DDR als Schwäche zu bezeichnen, ist überaus anmaßend. Die DDR war ein Friedensstaat, was international anerkannt war.
    Eine, wie Sie es beschreiben Zensur gab es nicht s.o.
    Die heutigen „westlichen“ Medien betreiben einerseits eine von der Politik betriebene Selbstzensur. Und andererseits werden andere Meinungen verboten und zum Teil unter Strafe gestellt.
    DDR 2.0 ist eindeutig der fasche Aufmacher!!!
    Mit der DDR 2.0 und dem „Ostblock“ gäbe es keinen Krieg.

  27. Abgehoben, Trotzig, Primitiv!

    „Bundeskanzler Olaf Scholz hat die AfD als „Partei Russlands“ bezeichnet. Er reagierte damit am Mittwoch im Bundestag in der Regierungsbefragung auf eine Frage des AfD-Abgeordneten Steffen Kotré, der die Sanktionen gegen Russland als „nutzlos“ bezeichnet und eine Inbetriebnahme der Gaspipeline Nord Stream 2 zwischen Russland und Deutschland gefordert hatte.“

    Zitat aus RT

  28. Ich muss dazu Folgendes sagen:
    Wir konnten in der DDR alle Westsender sehen. Das hat auch den Vorteil, den tiefen Verfall dieser mittlerweile faschistischen Diktatur miterleben zu dürfen.
    Unsere Mütter und Großmütter haben die „Spielfilme“ aus dem Westen wegen Mangels an „Kunst“ einfach abgedreht. Dagegen waren DDR Filme einer reiner Kunstgenuss. Voir allem jene, die in Zusammenarbeit mit den RGW-Ländern hergestellt und ausgetauscht wurden.
    Die „Nachrichten“ aus dem Westen waren schon damals übelster Schund. DDR Bürger konnten das mit ihrem Hintergrundwissen leicht heraus finden und bemerken. Der Anlaufpunkt für Westpropaganda waren ziemlich junge Leute, die altgedienten Ostfrontler und Stammtische. Mit der Öffnung der Grenze leerten sich auch umgehend unsere Stammtische. Zumindest der Anteil, den DDRBürger schlicht als Assis bezeichneten.
    Mit der Wende konnten die jungen Leute sofort feststellen, wie sie belogen wurden. Vermüllte Städte im Westen in einem Zustand, den wir als Nachkriegszustand beschreiben würden. Außen hui – Innen pfui! Die Besetzten haben schnell gelernt, wie man Dreck einfach übermalt.
    Die Westpropaganda diente einem Ziel: Damit wurden deren Diebstähle von DDR – Importen in Westhäfen, Blockaden, Sanktionen und krimineller Betrug überspielt. Fast wie heute. Mich freut direkt, jetzt Westbürger sehen zu dürfen, die miterleben dürfen, wie Blockaden und Sanktionen wirken.
    Dagegen war die Reaktion unserer Partei und des Volkes, eine wahrhaft revolutionäre Tat. Keine Semmel und kein Stück Fleisch, keine Miete und kein Verkehrsmittel – Treibstoff inkludiert, wurde teurer. Und das bei kostenloser medizinischer Versorgung und Bildung, wohlgemerkt. Von Bildung und Studium möchte ich gar nicht erst anfangen. Gegenüber der DDR-Bildung ist das eher eine Vorbereitung für den Strich, gepaart mit eklatanter Verblödung.

    1. ….volle Zustimmung… …der Niedergang im Westen begann Anfangs der 80er Jahre, wurde aber im brd – Fernsehen, „erfolgreich“ vertuscht.. …sonst, hätte ma die Jungen in der DDR, welche „Jeans und Elvis – Platten“ haben wollten, nicht mehr Vera.. schen können… ….nach dem „Anschluss“, als die Masse ihre Arbeitsplätze in der DDR verloren hatte, und sie als „Gastarbeiter“ im „ehemals Goldenen Westen“ arbeiten mussten, gingen vielen die Augen auf… ..aber DA, war es zu spät !!..
      …jetzt geht es dem West – Pöbel genauso, aber viele können noch von der ererbten Substanz leben.. …wird aber in ständig, weniger !!..😈

      1. „Es geht um Bildung, Dummkopf!“ – Von Fẹmi Akọmọlafẹ, Ghana – Übersetzung

        „Vielleicht ist es an der Zeit, daß der kollektive Westen etwas an seinem Bildungssystem ändert.

        Wenn man sich die Auftritte von Russen und westlichen Beamten ansieht, merkt man sofort, daß die viel gepriesene und extrem teure „Bildung“, die im Westen heute geboten wird, in Wirklichkeit nicht auf der Höhe der Zeit ist. …

        Die Entlarvung der Ohnmacht der viel gepriesenen NATO ist ebenfalls für alle sichtbar: Die Russen haben aus der angeblich besten Armee Europas, die nach NATO-Standards ausgebildet und ausgerüstet ist, Hackfleisch gemacht.

        Es ist, als ob jeder Schritt der Amerikaner und ihrer Vasallen in der EU darauf abzielte, den Russen zu nützen.

        Dies geschah, weil sie schlecht unterrichtet und irrational waren, was zu rein emotionalen Ausschlägen führte. …

        Es stellt sich die Frage, wie es dazu kommen konnte, daß der kollektive Westen heute eine Schar von Clowns in verantwortlichen Positionen hat. …

        Es besteht kaum ein Zweifel daran, daß die Arroganz des kollektiven Westens durch Unwissenheit genährt wird, die ein Ergebnis der schlechten Qualität der Bildung ist, die von den ideologischen Institutionen, die der Westen Universitäten nennt, hervorgebracht wird. Diese haben sich von Orten strengen Lernens in solche verwandelt, die nur egoistische, egozentrische, narzisstische, hedonistische Ideologen hervorbringen, die unfähig sind, über das ICH hinaus zu denken!

        Bildung spiegelt die geistige Haltung der Menschen wider. Eine Gesellschaft, die weder falsch noch richtig, weder Wahrheit noch Lüge kennt, kann keine aufrechten Menschen hervorbringen, die in der Lage sind, ihre Gedanken und Handlungen einer gründlichen Reflexion zu unterziehen …“

        „Während andere Gesellschaften den Unterricht in Mathematik und Naturwissenschaften intensivierten, konzentrierte der Westen seine Aufmerksamkeit auf den WOKISM.

        Das Lehren neuer Pronomen wurde wichtiger für ein Volk, das zu sehr von seinen Genitalien besessen ist. Nicht einmal Kinder wurden von der degenerierten Besessenheit verschont, alles zu sexualisieren.

        Der Westen hat den Geschichtsunterricht aufgegeben. So wuchsen die Menschen auf, ohne etwas über ihre Vergangenheit zu wissen.“

        „In seiner wahnsinnigen Arroganz beeilte sich der Westen, Tausende von Sanktionen gegen Rußland zu verhängen. Man glaubte, die Sanktionen würden Rußland lähmen und es dazu bringen, auf die Verfolgung seiner nationalen Interessen zu verzichten.

        An dieser Annahme sind so viele Dinge furchtbar falsch, daß sie nur das Produkt eines völlig dummen Gehirns sein kann. Nur einige davon: Wie kann jemand, der bei klarem Verstand ist, glauben, daß die Russen nicht ALLE Möglichkeiten in Betracht gezogen haben, bevor sie sich entschlossen, den Westen in einem existenziellen Kampf zu konfrontieren?

        Vergessen Sie die Ukraine, russische Offizielle haben jedem, der es hören wollte, erklärt, daß die Ukraine nur ein Nebenschauplatz ist; das ultimative Ziel ist es, die westliche Vorherrschaft zu stürzen. Die Russen hatten einfach genug von der Schikane und planten, ihr ein Ende zu setzen. …

        Die undurchdachten Sanktionen haben nicht nur den Sanktionierenden übel mitgespielt, sondern der Westen hat am Ende auch noch Rußlands Militärkampagne in der Ukraine finanziert.

        Mehr Sanktionen aus der Hölle, bitte!“

        It’s education, stupid!
        http://thesaker.is/its-education-stupid/

        1. „…Die Entlarvung der Ohnmacht der viel gepriesenen NATO ist ebenfalls für alle sichtbar: Die Russen haben aus der angeblich besten Armee Europas, die nach NATO-Standards ausgebildet und ausgerüstet ist, Hackfleisch gemacht….“… ….war der Beste Satz, in dem Beitrag… ….was haben wir jelacht ??.. …NATO – und EU – Marionetten, können der WELT nicht mehr verkaufen, dass SIE die „Guten“ sind !!… …der Zug, fährt gerade weltweit ab…😎😈

  29. Die haben in der halben Welt jeden Respekt verloren, und das ist erst der Anfang. Die Russen sollten es als besondere Ehre schätzen, daß so viele Afrikaner so vehement auf ihrer Seite, der eines weißen Landes, sind. Diese Replik Putins – stilvoll, aber voller finsterer Verachtung – wurde dort mit großer Freude aufgenommen:

    Putin antwortet Boris Johnson: „Ich weiß nicht, wie weit er sich ausziehen wollte…“

    Bei der Eröffnung des G7-Gipfels hatte der englische Premierminister seinen Amtskollegen vorgeschlagen, sich auszuziehen, um Putin ihre Brüste zu zeigen. Die Antwort des Russen war messerscharf …

    „Ich weiß nicht, bis zu welchem Grad er sich ausziehen wollte. Bis zur Gürtellinie? Oder weiter unten? Was ich auf jeden Fall weiß, ist, daß es ein häßlicher Anblick gewesen wäre. Erinnern wir uns an Puschkin, ich kann mich vielleicht in den Details irren. Er sagte, daß man ein schöner Mensch sein kann, aber die Dinge zwischen Körper und Geist, zwischen Körper und Seele müssen harmonisch sein.

    Ich bin nicht davon überzeugt, daß die Dinge hier harmonisch sind. Vielleicht muß man einige schlechte Gewohnheiten aufgeben, übermäßigen Alkoholkonsum, Sport treiben. All die Kollegen, die Sie genannt haben, ich kenne sie persönlich …“, antwortete Wladimir Putin.

    Der russische Präsident Wladimir Putin lacht sich über Boris Johnson und darüber hinaus über alle G7-Staats- und Regierungschefs, die über dessen Witz gelacht haben, kaputt. Im Angesicht des Westens hat Putin also beschlossen, auf alle Ausfälle seiner Gegner mit der Brechstange zu reagieren.

    Poutine répond à Boris Johnson: « Je ne sais pas jusqu’à quel niveau, il voulait se déshabiller… »
    https://niarela.net/international/poutine-repond-a-boris-johnson-je-ne-sais-pas-jusqua-quel-niveau-il-voulait-se-deshabiller

  30. Hallo GMT und Thomas Röper,

    ich muss GMT recht als gelernter DDR Bürger, der etwas älter ist als Thomas, geben.

    Thomas bitte schau, dass Du den Vergleich DDR mit der jetzigen BRD oder UK nicht in Verbindung bringst. Wir hatte in der DDR ebenfalls auch unsere Meinungsfreiheit und konnten schauen und hören was wir wollten, wenn wir es wollten. Bei der Meinungsfreiheit sind wir eventuell im Nachgang überwacht worden aber ich hatte nie irgendwelche Nachteile oder ähnliches, nicht einmal beim Militär (von 1986 bis 1989)als ich einem Matrosen welcher sich von seiner Freundin getrennt hatte (eher Sie von ihm) die Pionierleiterin war und er wegen ihr in die SED eingetreten ist empfohlen hatte (ich war Meister entspricht Feldwebel), aus der Partei auszutreten. Hatte zwar mit dem Politoffizier im Nachgang eine kleine Diskussion, aber das wars. Selbst beim Militär haben wir Westfernsehen geschaut und die Offiziere haben sich mit in den Fernsehraum gesetzt.

    Wie sagst Du immer so schön, dass was Du geschrieben hast ist Propaganda, weil der grösste Teil im Westen eigentlich denkt, in der DDR war alles gaaaaanz schlimm und böse. Es stimmt einfach nicht, jede Zivilisation hat ihre Vorteile und ihre Nachteile (eigentlich sage ich immer die Sche..e sieht hellbrauner oder dunkelbrauner aus). Es gibt kein perfektes System. Wenn es dieses gäbe, wären wir alle gleichgeschaltet und wären keine Menschen mehr.

    Trotzdem extreme gute Arbeit die Du leistest, leider bist Du zu spät aufgewacht. Mach aber weiter so.

    Gruss aus der Schweiz auch Thomas

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