Westliche Werte Teil 2

Hunger als Mittel der Politik: Schon Churchill ließ für politische Ziele Millionen verhungern

Die Quelle des westlichen Wohlstandes ist es, sich auf Kosten anderer zu bereichern. Wie zynisch und skrupellos der Westen dabei vorgeht, hat das russische Fernsehen einmal mehr aufgezeigt

Dass man in Russland auf historische Persönlichkeiten, wie zum Beispiel Winston Churchill, der im Westen regelrecht als Held verehrt wird, einen anderen Blick hat, ist kaum bekannt. Ich habe vor einiger Zeit schon mal einen russischen Fernsehbeitrag über Winston Churchill übersetzt, den man im deutschen Fernsehen sicher nicht zu sehen bekommen würde.

Nun hat der Moderator des wöchentlichen Nachrichtenrückblicks des russischen Fernsehens ein weiteres Beispiel dafür gezeigt, wie skrupellos, zynisch und menschenfeindlich die Politik von Churchill war, und – was noch wichtiger ist -, dass sich an dieser Politik bis heute nichts geändert hat. Eigentlich waren es zwei Kommentare des russischen Fernsehens, in dem ersten Kommentar (hier ist der Link dazu) hat der Moderator die aktuell drohende Hungersnot kommentiert und in diesem zweiten Kommentar hat er aufgezeigt, dass diese zynische Politik im Westen eine lange Tradition hat. Und auch heute nimmt der kollektive Westen eine weltweite Hungersnot gerne in Kauf, wenn er damit seine geopolitischen Ziele erreichen und Russland schaden kann.

Ich habe den Kommentar des russischen Fernsehens übersetzt.

Beginn der Übersetzung:

Reich werden auf Kosten anderer: Wie Großbritannien Indien ausgeraubt hat

Wir wundern uns über die Versuche des Westens, Getreide aus der Ukraine zu exportieren, während das Land selbst bis Ende des Jahres garantiert unter einer Nahrungsmittelknappheit leiden wird. Dabei ist das eine koloniale Tradition mit tiefen historischen Wurzeln. Nehmen Sie zum Beispiel den legendären britischen Premierminister Winston Churchill. In seiner Heimat und in ganz Europa gilt er noch immer als Vorbild an Moral und Staatskunst. Ach was, Churchill ist einfach der beste Politiker in der Geschichte des britischen Empires, eine Schönheit und ein Stolz, ein Vorbild, an dem man sich ein Beispiel nehmen sollte.

Um den Bedarf Großbritanniens und verbündeter Länder wie Griechenland zu decken, ordnete Premierminister Churchill 1943 den Abtransport von Getreide aus dem indischen Bengalen an. Churchill hegte einen Rassenhass gegen Hindus, er betrachtete sie nicht als menschliche Wesen. Darum zählten diejenigen, die aufgrund des verbrecherischen Befehls verhungert sind, auch nicht. Die Schätzungen der Opfer der britischen Operation zur Ausfuhr von Brot aus dem indischen Bengalen schwanken stark, sie gehen aber in jedem Fall in die Millionen, sie reichen von einer bis 29 Millionen. (Anm. d. Übers.: Da ich davon noch nie gehört hatte, habe ich dazu ein wenig recherchiert. Die Hungersnot gab es und sie hatte exakt die Gründe, die hier genannt werden. Allerdings findet man zum Beispiel in Wikipedia kaum etwas darüber, im englischen Wikipedia wird die Hungersnot nicht einmal erwähnt. Verbrechen des Westens werden konsequent verschwiegen und aus den Geschichtsbüchern getilgt, dies ist ein weiteres Beispiel dafür)

Churchill hatte eine besondere Abneigung gegen Mahatma Gandhi persönlich. Der indische Philosoph und Ideologe der „passiven Revolution“ gegen die britische Kolonialherrschaft sollte laut Churchill gefesselt und von einem riesigen Elefanten mit dem britischen Vizegouverneur auf dem Rücken zertrampelt werden.

„Ich hasse die Inder. Sie sind Tiere mit einer Tierreligion. Sie sind selbst schuld an der Hungersnot, weil sie sich wie Kaninchen vermehren“, sagte Churchill. Dieses Churchill-Zitat wurde vom britischen Staatssekretär für Indien, Leopold Charles Maurice Stennett Emery, gewissenhaft in sein Tagebuch eingetragen.

Als ihm über die Hungersnot in Indien berichtet wurde, antwortete Churchill mit der Frage: „Warum ist Gandhi dann noch nicht gestorben?“

Berechnet man den Gesamtbetrag, den Großbritannien Indien während der Kolonialzeit geraubt hat, kommt man auf die astronomische Summe von 45 Billionen Dollar. Das ist das Ergebnis von Berechnungen des Wirtschaftswissenschaftlers Utsa Patnaik, die im Columbia University Journal veröffentlicht wurden. Die 45 Billionen Pfund, die allein aus Indien geplündert wurden, sind die Quelle des britischen Reichtums und erklären gleichzeitig die Motive des britischen Handelns bis heute. Das Ziel ist es, auf Kosten anderer zu verdienen. Das ist für den Westen insgesamt charakteristisch.

Ende der Übersetzung


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Autor: Anti-Spiegel

Thomas Röper, geboren 1971, hat als Experte für Osteuropa in Finanzdienstleistungsunternehmen in Osteuropa und Russland Vorstands- und Aufsichtsratspositionen bekleidet. Heute lebt er in seiner Wahlheimat St. Petersburg. Er lebt über 15 Jahre in Russland und spricht fließend Russisch. Die Schwerpunkte seiner medienkritischen Arbeit sind das (mediale) Russlandbild in Deutschland, Kritik an der Berichterstattung westlicher Medien im Allgemeinen und die Themen (Geo-)Politik und Wirtschaft.

68 Antworten

  1. 45 Billionen Dollar oder Pfund?

    Aber wer sich mal unvoreingenommen mit Churchill befasst hat, der weiß, dass er ein Rassist war und ebenso Russen hasste.

    Einen Wikiartikel zu der Hungersnot gibt es: https://en.wikipedia.org/wiki/Bengal_famine_of_1943

    Aber wie gewohnt wird versucht die Rolle von Churchill nicht ganz so wichtig darstellen zu lassen indem man zig weitere mögliche Ursachen für die Hungersnot erwähnt.
    Wäre das Putin, dann wäre das ein kurzer Artikel mit einer eindeutigen Aussage: ,,Putin ist Schuld.“

    1. Och, das ist doch ganz einfach. Sie können doch behaupten, dass Putin Hitler verehrt hatte und damit den armen Churchill dazu gezwungen hatte, das Getreide aus Indien zu holen, weil Hitler mit Putins Hilfe Großbritannien angriff. Wann und ob das Ganze überhaupt in irgendeinem geschichtlichen Zusammenhang steht, ist unseren Gazetten völlig egal. Hauptsache, der Schuldige heißt Putin.
      Ich finde die Denkweise der „normalen“ russischen Bevölkerung sagt alles. In Russland ist sicher nicht alles okay, aber die Führung spielt sich nicht aöls „Besserwisser“ und „Guter“ auf, der auf der moralisch guten Seite ist. So kommen auch die „normalen“ Russen nicht auf den Gedanken, dass sie diejenigen sind, an denen die Welt genesen wird. Ganz im Gegensatz zum Westen.

      1. Und nun das größte Ferkel, damit jeder deutsche Trottel weiß wo es lang geht!
        https://web.de/magazine/politik/olaf-scholz-putin-westen-hungerkrise-schuhe-schieben-36971752

        Bundeskanzler Olaf Scholz hat dem russischen Präsidenten Wladimir Putin vorgeworfen, die durch seinen Angriff auf die Ukraine ausgelöste Hungerkrise dem Westen anlasten zu wollen. Dieses „Putinsche Narrativ“ müsse unbedingt widerlegt werden, sagte Scholz am Freitag beim Katholikentag in Stuttgart. „Der hat ja eine Formulierung dafür gefunden. Er spricht immer von uns als dem globalen Westen“, sagte Scholz.

        Damit meine Putin seine Feinde, gegen die er sich mit allen anderen Ländern verbünden wolle. „Die Hungerkrise, die sein Krieg, den er angezettelt hat, auslöst, versucht er dann gleichzeitig denjenigen, die der Ukraine beistehen, in die Schuhe zu schieben.“ Es sei deshalb wichtig, den Ländern des globalen Südens auf Augenhöhe entgegenzutreten und sie nicht in die Arme Putins zu treiben. Die Ukraine, die als Kornkammer Europas gilt, kann durch den Krieg viel weniger Weizen exportieren. Zudem sind durch die Kampfhandlungen wichtige Lieferketten unterbrochen.“Wir haben uns entschieden, dem Opfer dieses Angriffskriegs beizuspringen“, sagte Scholz. „Putins Krieg richtet sich gegen eine Friedensordnung, die aus dem Bekenntnis ‚Nie wieder‘ nach zwei verheerenden Weltkriegen entstanden ist. Er will zurück zum Recht des Stärkeren.“

        Da kann es einem nur noch im Bauch grummeln, Gas-Hahn zudrehen, oder ist Geld doch alles?

    2. Hier noch ein Artikel …… falls jemand auf die Idee kommen sollte, das alles könnte nur
      russische Propaganda sein.

      Biden benutzt die Ukraine zynisch, um Lebensmittelsabotage zu decken – 26. April 2022
      Von F. William Engdahl

      Es sieht allmählich so aus, als würden einige schlechte Schauspieler absichtlich Schritte unternehmen, um eine kommende globale Nahrungsmittelkrise zu garantieren.

      Jede Maßnahme, die die Strategen der Biden-Administration zur „Kontrolle der Energieinflation“ ergriffen haben, schadet der Versorgung oder erhöht den Preis von Erdgas, Öl und Kohle für die Weltwirtschaft.

      Dies hat enorme Auswirkungen auf die Düngemittelpreise und die Nahrungsmittelproduktion.

      Das begann lange vor der Ukraine.

      Jetzt kursieren Berichte, dass Bidens Leute eingegriffen haben, um den Güterschienentransport von Düngemitteln zur kritischsten Zeit für die Frühjahrspflanzung
      zu blockieren.

      Noch in diesem Herbst werden die Auswirkungen explosiv sein………

      Gleichzeitig hat die Biden-Bande ein Scheinheilmittel gegen rekordhohe Zapfsäulenpreise angekündigt.

      Washington kündigte an, dass die EPA für den Sommer eine 50-prozentige Erhöhung des Biodiesel- und Ethanol-Kraftstoffmix auf Maisbasis zulassen wird. Am 12. April kündigte der Landwirtschaftsminister eine „mutige“ Initiative der US-Regierung an, die Verwendung von im Inland angebauten Mais-Ethanol-Biokraftstoffen zu erhöhen. Minister Tom Vilsack behauptete, die Maßnahme würde „die Energiepreise senken und die durch Putins Preiserhöhung (sic) verursachten steigenden Verbraucherpreise angehen, indem sie eine starke und glänzende Zukunft für die Biokraftstoffindustrie in Autos und Lastwagen sowie im Schienen-, Schiffs- und Luftfahrtsektor erschließt und die Unterstützung der Verwendung von 15 € Kraftstoff in diesem Sommer.“

      Nur die großgeschriebene „Putin-Preiserhöhung“ ist kein Ergebnis russischer Aktionen, sondern der Entscheidungen von Washington Green Energy zum Ausstieg aus Öl und Gas………

      Kein Wunder, dass der Preis für US-Mais Mitte April ein 10-Jahres-Hoch erreichte, da die Exporte aus Russland und der Ukraine, den wichtigsten Quellen, jetzt durch Sanktionen und Krieg blockiert sind.

      Abgesehen von der energieineffizienten Verwendung von US-Mais für die Biodieselversorgung wird die jüngste Biden-Ethanol-Initiative die wachsende Nahrungsmittelkrise noch verstärken, ohne jedoch etwas zur Senkung der US-Benzinpreise beizutragen.

      Eine Hauptverwendung von US-Futtermais ist als Tierfutter für Rinder, Schweine und Geflügel sowie für die menschliche Ernährung.

      Bei dieser zynischen Biokraftstoffverordnung geht es nicht um die „Energieunabhängigkeit“ der USA.

      Biden beendete dies in seinen ersten Tagen im Amt durch eine Reihe von Verboten von Öl- und Gasbohrungen und Pipelines als Teil seiner Zero-Carbon-Agenda………

      Globale Katastrophe
      In der EU, die bei Futtergetreide, Düngemitteln und Energie erheblich von Russland, Weißrussland und der Ukraine abhängig ist, verschlimmern Sanktionen die durch Covid verursachte Nahrungsmittelknappheit dramatisch.

      Die EU benutzt ihre törichte grüne Agenda als Vorwand, um der italienischen Regierung zu verbieten, die EU-Vorschriften zu ignorieren, die die staatlichen Beihilfen für Landwirte beschränken.

      In Deutschland hat der neue Landwirtschaftsminister der Grünen, Cem Özdemir, der die traditionelle Landwirtschaft angeblich wegen ihrer „Treibhausgas“-Emissionen auslaufen lassen will, Landwirten, die mehr Nahrungsmittel anbauen wollen, eine kalte Antwort gegeben.

      Die EU sieht sich vielen der gleichen katastrophalen Bedrohungen für die Ernährungssicherheit gegenüber wie die USA und einer noch größeren Abhängigkeit von russischer Energie, die von der EU selbstmörderisch sanktioniert werden soll……….

      Hier mehr……. auch über bereits bestehenden Hunger in Afrika, oder Ernteausfälle wegen Dürre
      in Indien, usw.usf…. ODER…. ich zitiere:
      Dies sind nur die jüngsten Beispiele für die absichtliche Sabotage der Lebensmittelkette durch die US-Regierung als Teil der Biden Green Agenda, des Davos WEF, von Bill Gates und der Rockefeller Foundation als Teil ihrer dystopischen Great Reset-Eugenik-Agenda……..

      http://www.williamengdahl.com/englishNEO26Apr2022.php

      1. „…Es sieht allmählich so aus, als würden einige schlechte Schauspieler absichtlich Schritte unternehmen, um eine kommende globale Nahrungsmittelkrise zu garantieren.

        Jede Maßnahme, die die Strategen der Biden-Administration zur „Kontrolle der Energieinflation“ ergriffen haben, schadet der Versorgung oder erhöht den Preis von Erdgas, Öl und Kohle für die Weltwirtschaft. …“

        Stimmt, an der Politik des Westens/der USA (was das Selbe ist) ist buchstäblich ökonomisch ALLES falsch. Außer, wenn man bedenkt, das mit den Corona-„Impfungen“ mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung umgebracht werden sollen (die Langzeitwirkungen sollen ja erst in 3-5 Jahren voll eintreten!).

        Nach dieser radikalen Bevölkerungs-Vernichtungs-Aktion getarnt als „notwendige Impfung“, wäre auch der Weltbedarf an Nahrung und Energie um mehr als die Hälfte zurück gegangen. Nur dadurch bekommt diese ganze (ansonsten komplett hirnverbrannte) Aktion einen logischen Sinn.

    3. Churchill war ganz offensichtlich ein dreckiges Schwein! Das läßt sich auch dem Buch „Wie der Zweite Weltkrieg begann und die Zivilisation endete“ von Nicholson Baker entnehmen… Und der stellt dort sogar Gandi und Churchill sehr schön gegenüber!

  2. Hallo Herr Röper, sie formulieren: „Das Ziel ist es, auf Kosten anderer zu verdienen.“ Es sollte wohl besser heißen „Das Ziel ist es, auf Kosten anderer zu LEBEN“ – weil sie ja UNTERMenschen oder auch Sklaven sind. – Das ist ein Bewußtsein, welches uns in die Zeit der griechischen Polis zurückwirft also locker 2000 – 2600 Jahre zurück. Dort gab es damals noch keine Maschinen und man betrachtete Sklaventum als rechtmäßig, behandelte seine Sklaven aber auch besser.
    Und da wir gerade bei Analogieen sind: Eine erste Hungersnot gab es in Russland und der Ost-Ukraine bereits von 1921-1922. Auch unter Stalin, einem faschistischem Diktatur – (Faschismus des Zufalls und Gutdünkens) gab es von 1932-34 eine Hungersnot in der Ukraine, wie auch erneut von 1946-1947 – Aber das hält den Oberkomiker und Oligarchen Selenski offensichtlich nicht davon ab nun durch übermäßige Getreidelieferungen eine VIERTE Hungersnot zu inszenieren, denn der dumme Westen oder die dumme NATO-Welt wird es dann ja wieder richten und alles zu Markt-Höchstpreisen bezahlen. „Soll der NATO-Westen doch auch richtig bluten! – zumindest finanziell“ wird sich Selenski zusammen mit dem Clan der geneigten Oligarchen denken. Je höher die Preise, desto höher der Gewinn… Eine typisch egomanisch-rassistische Grundhaltung, die, wie wir am täglichen Kriegsablauf sehen können, bereit ist mit der größten Gewissensruhe TÄGLICH über LEICHEN zu gehen.
    Also dann: Slawa Ukraine!

    1. Man sollte den Begriff Faschismus nicht mehr verbrennen als er es ohnehin schon ist.

      Stalin war ein sozialistischer Diktator, der das Land mit harter Hand führte und echte wie eingebildete Gegner gnadenlos verfolgt hat. Aber mir wäre nicht bekannt, dass er Genozide verübt hat noch dass er minder- und höherwertige Rassen unterschied. Auch nicht, dass er im Auftrag des Großkapitals gehandelt hat.

      Faschismus kennzeichnet die Regierung eines Landes, die die Bevölkerung im Auftrag des Grosskapitals knechtet. Auch wenn es sorgsam verschleiert wird, war das bei Hitler der Fall. Eine der Interessen dieser Leute war auch, wie man die Störenfriede und nutzlosen systematisch erfasst und verwertet.

      1. Nun ja, man kann alles einen „anderen“ Namen geben, aber in Endeffekt war Stalin
        in sein Handeln und Tun kein Deut besser als es ein Hitler oder Mao war.

        Ob ich nun Regimekritiker aus „rassistischen“ oder aus „ideologischen“ Gründen nun
        einsperren oder ermorden lassen, kommt in Endeffekt auf das gleiche hinaus, naemlich
        den Tod von Millionen von Menschen.

        Man sollte also Stalins Bild nicht so hoch haengen, denn Diktator bleibt eben Diktator und
        da ist Hitler und auch der Genozid an den Juden kein „Alleinstellungsmerkmal“.
        Dieses gab es schon vorher (z.B Türkei) und auch nachher (afrikanischer Kontinent)…

        1. Habe ich was von besser oder schlechter geschrieben oder davon, dass man Stalin bewundern solle?

          Nein.

          Habe ich behauptet, der Genozid sei ein Alleinstellungsmerkmal von Hitler?

          Nein.

          Ihre Argumente sagen mir, dass Ihr Nickname gut gewählt ist.

        2. Bestrickend sind die Beispiele, die Ihnen zu Genozid einfallen.

          4 der 5 angelsächsischen ‚homelands‘ verdanken ihre heutige Existenz einem millionenfachen Genozid. Aber daran wird man als Bewohner einer angloamerikanischen Kolonie, der das womöglich gerade auch bevorsteht, ungern erinnert.

    2. Die ungeheuerlichsten Hungesnöte gab es immer wieder in Britisch-Indien, aber auch im alten China. Auch sonst kam es immer wieder zu Hungersnöten. Teils wegen größerer Mißernten, teils infolge kriegerischer Ereigisse und Wirren. Heute sind wegen moderner Transportmittel die Wohlhabenderen von Hungersnöten nicht mehr betroffen, die Ärmeren aber oft chronisch.

      In der Zeit vom Ersten bis nach dem Zweiten Weltkrieg gab es viele Hungersnöte, darunter Steckrübenwinter und Hungerblockade bis ca. 1920 in Deutschland, Dust Bowl / Oklahoma in den USA. In Rußland eine infolge Weltkrieg, Bürgerkrieg, Interventionskriegen und Blockaden, dann Anfang der 30er, von der auch die Ukraine betroffen war, und dann infolge der deutschen Besatzung.

      Nun war die Anfang der 30er an sozialistischen Maßstäben gemessen alles andere als ruhmreich. Gemessen an vorher geltenden und in westlichen Ländern und besonders in deren Kolonien geltenden aber auch nicht besonders und immerhin die letzte dieser Art. Für die infolge des Ostfeldzuges sind die Verantwortlichen außerhalb der UdSSR zu suchen.

      Die schlimmste Not der letzten 100 Jahre in Rußland war unter Jelzin, als die durchschnittliche Lebenserwartung in kürzester Zeit um 10 Jahre gesunken ist, durch Mangelernährung und sonstiges Elend. Bei solchen modernen Ökonomiziden läßt sich die Zahl der vorzeitig Verstorbenen nur mit statistischen Methoden ungefähr ermitteln.

  3. Was wäre eine solide Ausweichstrategie bezüglich der Düngemitteldefizite: – Hier gibt es nun unterschiedliche Ansäte:
    1.) Sofortiger Stopp der Nahrungsmittelverdieselung, Ver-Gasung oder sonstwie direkt-Umwidmung.
    2.) Sofortiger Einsatz von ökologisch verwendbaren Ersatz-Düngemitteln wie z.B. Hornspäne oder ähnliche Abfallstoffe, welche sich kompostieren lassen.
    3.) Geeignete Anpassung der EU-Anbauquoten
    4.) Sofortige Aufhebung der entsprechenden Sanktionen gegenüber Russland.
    Ad 1.) ist unabdingbar, weil durch die Subventionen das Preissystem verschoben wird wodurch für Lebensmittel-Umwidmung oder Umnutzung diese plötzlich lukrativer wird als die Verwendung als Lebensmittel. SIC!
    Ad 2.) Hier sollte endlich mal darüber nachgedacht werden, ob eine echt nachhaltige Landwirtschaft das nicht sowieso leisten sollte, dass sie nur aus ihrem ÜBERBLUSS leben kann, d.h. dass das Gesamtsystem und jeder Bauernhof auch – AUTARK – existieren kann. Das wäre wohl die Aufgabe einer nachhaltigen Landwirtschaft. Dass das geht wird seit Jahrzehnten täglich bewiesen. – Wobei Defizite in der Quantität durch die höhere Qualität locker aufgefangen werden können.
    3.) Aktuell wird in meiner Umgebung viel mehr Gerste angebaut als sonst. Wohl weil diese a.) sehr genügsam ist und mit weniger Stickstoff-Gaben auskommt, b.) weil diese dann als Futtermittel Verwendung finden, kann da die EU ja – dank Frau von der Lügen – die Lebensmittelquoten nicht anheben will! – Also kurzum, weil das gesamte System der EU-Gängelung der Landwirtschaft eine Katastrophe ist und dringend radikal reformiert gehört.
    Ad 4.) Das wäre natürlich das Einfachste, wird dem verschrobenen Gehirn einer grünen Kreuzung von Bock und Bären und mancher anderen olivgrünen Pflanze kaum eingängig sein. Dazu müsste solch ein degenerierter Wechselbalg wohl selbst erst einmal 10 Jahre ein Leben in Armut bei Wasser und Brot fristen um das verstehen zu können.

    1. Ein wirklich konstruktiver Ansatz, man sollte ohnehin mehr in Lösungen als nur in Problemen denken. Um das umzusetzen, brauchen Sie entweder eine echte Regierung, die im Interesse der Bevölkerung handelt oder müssten die Gebiete schützen können, zumindest, so lange die geimpften Soldaten noch am Leben sind. Hart aber wahr.

  4. Die Reign or Die Geschichte des British Empire hat eine lange Tradition, und sie basierte stets auf der Idee der Überlegenheit der angelsächsischen Rasse. Darwins Theorie des survival of the fittest war weniger Naturwissenschaft als britische Überzeugung. Sie war unmittelbar der Start einer Wissenschaft von der Bestimmung der Minderwertigen. Dabei gab es eine Hierarchie unter den Weissen, die direkt unter der angelsächsischen kamen. Der angelsächsische Herrscherkreis geht von GB als Spitze zunächst über die Five Eyes. In Amerika erfand man die Nordic Master Race und wagte mit Hitler die ersten Umsetzungversuche, denn die Deutschen als ernsthafte Konkurrenz der Briten hatten bewiesen, dass sie auch ‚fit‘ zu Seinfeld schienen, obgleich sie nicht auf EINE Rasse zurückzuführen waren. Das wusste auch Hitler, und so sind auch die Arier keine Rasse, sondern das, was übrig bleibt, wenn man die Minderwertigen aussortiert hat. Als minderwertig galten alle Außenseiter und die Gebiete, die man ohnehin schon immer ausgebeutet hatte. So half Darwin sehr, die grausamen Beutezüge zu rechtfertigen.

  5. Inzwischen gibt es nahezu keine Region der Erde mehr, die nicht in den letzten beiden Jahrhunderten Opfer der angelsächsischen Beutezüge geworden wäre. Im Ergebnis kann man davon ausgehen, dass 85% der Weltbevölkerung den angloamerikanisch geführten Westen hassen und ihm misstrauen gelernt haben.

    Die einzigen, die eingelullt in Humanismus- und Menschenrechtsphantasien gerade aus ihren Selbstbespiegelungsträumen gerissen werden sind wir, die einstigen Profiteure und Lockvögel des Empire. Seitdem die Nutzung westlicher Arbeit überflüssig scheint, weil Maschinen die besseren Arbeitskräfte sind, ist die Vernichtung auch bei uns angekommen.

    Nun nennt sich der höhere Mensch Elite, und jeder, der sich durch wertfrei rücksichtsloses Verhalten qualifiziert hat, ist herzlich willkommen im Davos des übermenschlichen.

    1. Es sind die Kernländer des Europäischen Kontinents, in denen das Empire sorgsam seine Marionetten platziert hat – Deutschland, Frankreich, Italien und auch das faschistische Machtzentrum EU. Wenn es gelänge, diese Puppen und ihre Hofschranzen loszuwerden … aber das ist schwer, denn Schwab arbeitet im Auftrag der Rockefellers seit 50 Jahren an nichts anderem als dem British Global Empire.

      Wer das nicht glaubt, möge die 40-Jahresschrift des WEF suchen, dort hat er seine Erfolge voller Stolz beschrieben. Die Kernaufgabe war von Anbeginn, die Agenda des Club of Rome als Geschäftsplan der UN zu implementieren. Das ist geglückt. Selbst Ernst Wolff, der die Zusammenhange sonst durchschaut wie kein anderer in Deutschland, hat die Historie und die Funktion der Agenda 21 Ideologie nicht nicht verstanden, auch Russland nicht. Es wäre auch nicht unproblematisch, denn die Agenda21 hat auch den Partner China als zentralen Ideengeber.

  6. Man muss da gar nicht bis nach Indien schauen man kann auch in Deutschland bleiben und in unsere Vergangenheit sehen. Denn da gibt es was die letzten 100 Jahre betrifft zwei Ereignisse was das Aushungern betrifft.

    Vor über 100 Jahren war es die Hungerblockade im 1. Weltkrieg. Dazu gibt es kleines Buch von
    Werner Schaefer mit dem Titel:

    Krieg gegen Frauen und Kinder
    Englands Hungerblockade gegen Deutschland 1914 – 1920

    hier der Link zum Buch:
    https://politik.brunner-architekt.ch/wp-content/uploads/schaeffer_krieg_gegen_frauen-und_kinder.pdf

    In diesem Buch werden auch die Ziele der Hungerblockade aus englischer Sicht beschrieben, gleich auf der ersten Seite.

    Das zweite Ereignis des Aushungerns war die Zeit von 1945 bis 1947. Die Rheinwiesenlager sind in dieser Zeit nochmal gesondert zu betrachten.

    Von daher gesehen kann es durchaus sein das wir noch mal mit einer dritten Aushungerung rechen können. Weil die Ziele aus dem oben verlinktem Buch ja immer noch nicht erreicht wurden.

  7. „Die Quelle des westlichen Wohlstandes ist es, sich auf Kosten anderer zu bereichern. “

    Das finde ich aber zu pauschal.
    Wir haben unseren Wohlstand nicht nur durch Ausbeutung erlangt, wie es die allermeisten „linken“ behaupten.
    Wir (deutschen) arbeiten wesentlich mehr und wesentlich länger als die meisten, wir sind intelligenter (als die meiisten), wir haben eine fortschrittlichere Kultur und uns stets durch Erfindungen und Ideen hervorgetan.

    Ich sage nicht das es keine Ausbeutung gibt, aber wir werden auch ausgebeutet (zB von den USA und der EU und der eigenen Regierung) und wir haben unsren Wohlstand zum größten Teil verdient und hart erarbeitet!

    1. Ihre Ansage ist ebenso pauschal: „Wir“ arbeiten nicht wesentlich mehr und länger als die meisten, und intelligenter sind „wir“ auch nicht als andere. Das ist in letzter Konsequenz genau das Gleiche, was Churchill behauptete. Überlegen Sie nochmal, was Sie geschrieben haben. Und was fortschrittlichere Kultur anbelangt, da sind unsere „Eliten“ fleißig dran, die zu zerstören. Und der Großteil unserer Bevölkerung schluckt das. Ganz zu schweigen von der Handymania.

      1. Doch, meine Aussage ist korrekt. Wissenschaftlich belegt. Auch wenn es Ihrem Weltbild widerspricht. Die Asiaten sind noch intelligenter, sonst niemand.
        Und wenn das Hitler und Mao gesagt haben, es ändert nichts an der Korrektheit der Aussagen.
        Und nur weil fleißig an der Sabotage unserer Kulur und unsres Wohlstands gearbeitet wird ändert auch das nichts an der Korrektheit meiner Aussage.
        Ich habe nie behauptet das es immer so bleiben wird, das man nicht gerade mit aller Macht versucht das zu ändern. Wir kommen Sie dazu mir das in den Mund zu legen?

        1. „Wissenschaftlich belegt. “

          Von wem? Etwa von „Sozialwissenschaftlern“, die vermutlich in ihrem Leben noch nie richtig körperlich gearbeitet haben?

          „Die Asiaten sind noch intelligenter, sonst niemand.“

          Sicher? Wenn die Aussage von Sarrazin stammen soll, dann ist sie nicht korrekt. (Er hatte in seinem berühmten Werk eine Religionsgemeinschaft als durchschnittlich intelligenter bezeichnet und sie so zu einer Rasse definiert, obwohl es diese Gemeinschaft in allen Hautfarben gibt.)

    2. Die Ausbeutung war Voraussetzung für den Wohlstand. Freilich hätte man die billigen Ressourcen auch liegen lassen können und sich in die Hängematte legen. Dazu waren aber die Deutschen zu fleissig, haben diese Dinge bezogen und verarbeitet. Das aber hat sich über die Jahre verändert, weil man Produktion und Wartung auch ausgelagert hat und sich mit digitalen Phantasieaufgaben in die Hängematte begab.

      Dabei meine ich jetzt nur die Deutschen, die sich derzeit zum Westen zählen, aber eigentlich immer die Mitte zwischen West und Ost waren und bleiben.

      Ob man in Deutschland je intelligenter war als anderswo, weiß ich nicht- Deutschland war immer ein Land der Erfinder und Ingenieure -, ziemlich sicher aber ist, dass es heute nicht mehr so ist. Heute sind wir die Speerspitze substanzloser woke Propaganda und beuten Gehirne aus.

    3. Herrlich, ihr Kommentar! Haben Sie noch mehr davon?
      Am besten gefällt mir „Wir (deutschen) arbeiten wesentlich mehr und wesentlich länger als die meisten“. Ich glaube das zeigt am deutlichsten das große fundamentale Problem des Westens allgemein: Selbstüberschätzung, Selbstbeweihräucherung, Überheblichkeit, Hybris.

      1. Wo ist denn das Problem? Wer arbeitet denn 40 Stunden und bis (bald) 70? Die Spanier? Die Italiener?
        Haben Sie auch ein sachliches Argument oder wollen Sie sich hier nur empören??
        Wer arbeitet denn mehr?

    4. Wenn man afrikanische Epidemiologen, Pharmakologen, Mikrobiologen, Kliniker in Sachen Corona mit Drosten, Lauterbach, RKI, EMA und so vergleicht, stellt man fest, daß Afrika erstklassige Wissenschaft hat und Deutschland Stümper, Fälscher, Scharlatane, Quacksalber und finstersten Aberglauben.

      Ostafrika gehört zu den wachstumsstärksten Regionen der Welt, während hier nur Kleptokratie und Wahnvorstellungen am Wachsen sind, bei ansonsten Niedergang und allgemeiner Verarmung. Die besseren afrikanischen Länder und Bundesstaaten Indiens haben die armen Euroregionen der EU längst weit überholt (BIP, GDP/PPP pro Kopf), und das ist erst der Anfang. Mittelfristig sind wir auf dem Weg, insgesamt hinter Afrika und Indien zurückzufallen.

      Im 19. Jh ist Deutschland in Sachen Wissenschaft, Technik, allgemeines Entwicklungsniveau zur Weltspitze aufgestiegen. Seit 30 Jahren (1992/3 Gründung der EU) geht es rapide bergab. Die Deutschen sind von Natur aus weder besonders intelligent noch so dumm, wie sie heute daherkommen.

      1. LOL, ja, Ausnahmen bestätigen die Regel. Ganz toll beschrieben. Es gibt auch Frauen die besser Schach spielen als Männer. Ändert aber nix an der Tatsache das sie im DURCHSHNITT schlechter sind.
        Doch, es gibt eigentlich keine einzige seriöse Studie die uns keine überdurchschnittliche Intellgenz bescheinigt. Oder haben Sie da was um Ihre Behauptungen zu untermauern?
        Ich habe nie behauptet das wir in den letzten 30 Jahren besonders herausragend waren, abgesehen von der Menge die wir arbeiten. Da drüber müssen wir uns also wirklich nicht streiten.

        1. Intelligenztests messen die Fähigkeit zum Ausfüllen von Intelligenztests, haben darüber hinaus aber keinen besonderen Aussagewert. Intelligenz ist nicht wirklich meßbar. Seriöse Studien, die „uns“ oder wem sonst eine besondere Intelligenz bescheinigen gibt es folglich nicht.

          Einen rein praktischen Nutzen können solche Tests schon haben. Dörfler in einer elenden Gegend ohne Schulbildung werden nach allen Kriterien, die irgendwie den Verstand messen, versagen. Wenn ihre Enkel dann Modernität, gewissen Wohlstand und gute Schulen haben, ergibt sich ein anderes Bild.

          Kleine Kenianer und Ugander lernen in der Grundschule Chinesisch, Kisuaheli und Englisch, kleine Deutsche nicht mal richtig Deutsch. Dafür über Greta, die vielen neuen Geschlechter und Dämonologie (der Russ‘, die vielen Arten von „Leugnern“, die „Rechten“ und „Europafeinde“). Viele nehmen bereits im zartesten Alter Rauschgift. Das bleibt da nicht aus.

          Unser Spitzenpersonal erinnert an den Kaiser Bokassa, Baby Doc, Obama oder Idi Amin, die nun nicht gerade die Blüte Afrikas / der Schwarzen sind. Wir haben weder Grund, auf einem Hohen Roß zu sitzen, noch, die gegenwärtigen Zustände als unabänderliche Normalität hinzunehmen.

      1. Eine Menge Leute haben hier die Erfolge differenziert verglichen.

        Das ist schön lobenswert angesichts einer derart pauschalen Aussage wie die von der angeblich höheren durchschnittlichen Intelligenz.

        Wichtig ist was dabei rauskommt.

        Und Intelligenz ist, was ein Intelligenztest misst, den die Eugeniker zur Ermittlung minderwertiger Rassen nach ihren Kriterien erfunden haben. Vermutlich wird drosten demnächst einen PCR basteln, der auf seinen abgestimmt ist . Uiiii. Ich bin gespannt, wie viele daran dann auch wieder glauben werden … Sie?

        1. Vor Jahren hatte ich in einer PC-Zeitschrift einen interessanten Artikel zum Thema Intelligenz, im Zusammenhang mit dem Buzzword KI, gelesen. Der Autor kam zu dem Fazit, dass die Definition von Intelligenz keineswegs einheitlich ist und man diese ohnehin nicht überall anwenden kann und darf.

          Im Sinne des Artikels könnte man es in etwa so formulieren:

          Ein „intelligenter“ Deutscher würde vermutlich in der Wüste verdursten, während ein „dummer“ Nomade sich zu retten weiß.

    5. Der deutsche Michel ist gut im Selbstbetrug. Wir können alles, wir sind Exportweltmeister, wir können Autos bauen, etc.

      Deutsche Autoklitschen zimmerten die Kisten noch auf Rollen zusammen, während Ford schon längst das Fließband hatte. Die Firma Opel wurde von Möchtegern-Patrioten dafür bestraft, dass sie Ende der 20er / Anfang 30er von GM übernommen wurde. Ohne die Übernahme wäre der Laden schon damals den Bach runtergegangen. Bis zur Übernahme schaffte es Ford nicht Europas größter Hersteller zu werden.
      In Sachen Automobilproduktion ist die deutsche Selbstüberschätzung ohnehin extrem. Angeblich können nur wir Autos bauen. Wenn dem so wäre, dann würden weder Renaut, Peugeot oder Citroen existieren. Selbst Fiat, Alfa Romeo oder Maserati wären niemals bekannt geworden.
      Die deutschen Hersteller sind hervorragend in Sachen Propaganda. Zu gerne wird mit dem Namen Daimler auf die „Tradition“ verwiesen. Adolfs Autoschmiede hatte gewaltig beschissen und als die ganze Sache aufflog, da heulten die VEB-VW-Jünger (Beteiligung Niedersachsens: VW-Gesetz) herum, dass die anderen angeblich auch beschissen hätten. Schon bevor der ganze Schwindel aufflog war es merkwürdig, dass Fahrzeuge immer schwerer wurden und die Motoren immer sparsamer, obwohl sich der Wirkungsgrad von Verbrennungsmotoren nicht signifikant erhöht hatte (etwa 45%). Wäre die ganze Sache nicht publikumswirksam öffentlich geworden, dann hätten die KdF-Betriebe möglicherweise noch die Erfindung des Perpetuum mobile verkündet. Sorry, aber diese ganze Geschichte kann man nicht wirklich als intelligent bezeichnen. Dass aber die Kunden nicht cleverer waren ist umso erstaunlicher. Das hätte man von intelligenten Deutschen erwarten müssen.
      Es lässt sich darüber streiten, ob nun Elektromobilität wirklich besser ist. Jedenfalls hatten andere (insbesondere Tesla) die Nase vorne, während unsere Industrie auf der Bremse stand. Nun muss mit allen möglichen Mitteln verhindert werden, dass das neue Werk die Produktion voll hochfahren kann. Intelligent ist diese Blockadetaktik nicht. Sie verdeutlicht mehr den Neid, der tief in unserer Gesellschaft steckt.

      In Sachen IT gab es in der Tat intelligente Ansätze. Allerdings war der deutsche Michel nicht smart genug diese auch zu unterstützen. Die Produkte der Firma StarDivision wurden in den Regalen der Computerabteilungen liegen gelassen, während sich alle auf MS-Office stürzte. Selbst das Windows aus Nürnberg (Suse) fand zu wenig Interessenten und Geld sowie Informationen wurden massenweise in die USA gepumpt. Intelligent ist das auch nicht gerade. SAP könnte man als positives Beispiel anführen. Doch hier stellt sich die Frage, ob diese Software nicht eher ein trojanisches Pferd ist, ebenso wie die ganzen Cloud-Dienste. Neue Forschungsergebnisse haben weder in heimischer noch in ausländischer Cloud etwas zu suchen.

      Es ließen sich hier noch viele weitere Beispiele aufführen. Allerdings dürfte sich die Mühe nicht wirklich lohnen.

      1. Noch ein Nachtrag zur Automobilproduktion. Mittlerweile sind die meisten Deutschen so gepolt, dass sie meinen ohne korrekte Spaltmaße und einer ordentlichen Haptik fährt ein Fahrzeug nicht. Dafür sind viele gerne bereit Aufpreise von 10k und mehr zu zahlen, obwohl die „Premiumhersteller“ ebenfalls nichts anderes sind als Volumenhersteller. In einem individuell gefertigten HotRod steckt mehr Handarbeit als in einem Bugatti oder Lamborghini, welche preislich total überzogen sind.

    6. Wir „Deutschen“ arbeiten sehr häufig weniger als andere!
      Die deutsche Stärke ist nicht Arbeit sondern die Leistung – wir produzieren mehr in weniger Zeit.
      Die meisten modernen Erfindungen haben ihren Ursprung im deutschsprachigen Raum! Auch wenn sich die USA gern als wirtschaftliche Führungsmacht sehen, so haben sie ihren wirtschaftlichen Vorsprung nach dem II. WK vor allem durch den Diebstahl von geistigem Eigentum aus Deutschland aufgebaut (der Wert der gestohlenen Patente, Urheberrechte u.ä. geht in die Billionen US-$). Diebstahl ist das Credo der angloamerikanischen Wirtschaft!

      1. Ich halte es für ein Zeichen von Intelligenz, zu produzieren, was man selbst benötigt und das, wofür man Abnehmer hat. Es wäre auch ein Zeichen von Intelligenz, die verbleibende Zeit z.B. mit seiner Familie zu verbringen. Mal brüsk gefragt: warum gibt es eigentlich Pflegeheime oder Kindergärten? Warum kümmert sich nicht jede Familie selbst um ihre Angehörigen? Darauf gibt es zwei Antworten: zum einen ist es vielen zuwider, sich mit Menschen zu beschäftigen, die nicht nahtlos funktionieren, zum anderen ist es oft – auch durch Behördenanforderungen, aber vor allem finanziell- gar nicht mehr möglich. Ich halte es nicht für ein Zeichen von Intelligenz, wenn man sich die eigene Verantwortung wegnehmen lässt und geblendet durch das ‚immer mehr‘ im Hamsterrad minderwertiges Zeug in Massen produziert, das kein Mensch brauchen würde, würde man es ihm nicht ständig einreden.

        Im Vermeiden existenzieller Abhängigkeit und der Fähigkeit, für sich und seine Angehörigen selbst sorgen zu können, liegt mehr Freiheit und Intelligenz als darin, der schnellste Ochse vor fremden Karren zu sein.

      2. Nachtrag: das mit dem Diebstahl durch die USA ist richtig. Dennoch sind sie schon lange keine Wirtschaftsmacht mehr, sondern eine sterbende finanzmacht, die gerade an den Folgen der eigenen fortgesetzten Betrügereien und Bereicherungen zugrunde geht und davon abzulenken versucht, indem sie nochmal aus allen Kanälen provoziert.

  8. Churchills Aussprüche über andere Nationen sind immer wieder erhellend.

    Hier berichtet die MSM noch ein wenig dazu

    https://app.handelsblatt.com/arts_und_style/aus-aller-welt/grossbritannien-dokumente-enthuellen-geheime-churchill-plaene/2594776.html

    Dort findet man neben der Einschätzung Gandhis auch die zu Stalin im Vergleich zu Hitler:“Wir haben das falsche Schwein geschlachtet.“

    In der Tat hat es damals wohl auch diese Überlegungen gegeben
    https://de.m.wikipedia.org/wiki/Operation_Unthinkable

    Aus dem Handelsblatt Artikel geht auch hervor, dass die deutschen Politiker des 3. Reichs ohne Gerichtsverfahren hingerichtet werden sollten, weil er Komplikationen befürchtet hat. Die Komplikation dürfte darin bestanden haben, dass die Kooperation der angloamerikanischen Oligarchen mit Hitler aufflieg. Man hat sich zwar gewundert, wie sich Angeklagte zu ihrer Verteidigung auf kalifornische Eugenik-Gesetze zu berufen wagten oder Himmler allen ernstes annehmen konnte, durch den Stopp der massenvernichtung in den KZ eine bessere Position in den Friedensverhandlungen zu erzielen, aber welchen Grund die Nazis hatten, von den Komplizen milde zu erwarten, das wurde nie offen gefragt.

  9. Nicht mal in Großbritannien wird Winston Churchill uneingeschränkt als Held verehrt, erst recht nicht von jedem.

    Solche Artikel könnte man fast genauso auch von woken Gruppen hören, die Europäer als bösen weißen Mann verdammen. Hab da mal was läuten hören, daß auch andere Mächte Hunger als Waffe einsetzten.
    Manchmal beneide ich Menschen, die die Welt so einfach in schwarz und weiß einteilen können, macht das Leben sicher um einiges einfacher.

  10. Die Briten haben Indien wirklich nur Unheil gebracht. Sie haben ein unsinniges Schienennetz hinterlassen, eine moderne Infrastruktur, Schulen, haben Inder dazu gezwungen an englischen Hochsschulen zu studieren und haben einfach so die Witwenverbrennung abgeschafft. Das waren schon Verbrecher die „pösen“ Briten.

    Erinnert mich an Monty Python, was haben die Römer je für uns getan. Filmschnipsel findet sich hier:

    https://www.youtube.com/watch?v=gTRBjl8NxXk

    Dieser Schuldkult der den Europäern eingeredet wird unterscheidet sich nicht sonderlich in den Schuldkult den man den heute lebenden Deutschen eingetrichtert hat. Weiße haben sich an der Sklaverei beteiligt, das ist wahr. Weiße haben den Sklavenhandel aber nicht erfunden, sehr wohl haben sie ihn aber beendet, konkret waren dies die Briten. Wer jetzt nicht hyperventiliert kann ja z.B. mal nach Thomas Sowell suchen.

    1. Gegen 1700 hat Indien mehr Stahl produziert als alle Länder Europas zusammen, Indien und China hatten ungefähr das halbe BIP der ganzen Welt. Die Briten haben Indien weitgehend deindustrialisiert. Indien sollte Rohstoffe liefern und englische Waren beziehen. Gegen Ende haben sie allerdings auch Ansätze einer Industrie und Infrastrutur eines moderneren Typs hinterlassen.

      Allerdings hatte Indien nicht nur die Hungersnot von 1943. Britisch-Indien hatte serienweise die schrecklichsten Hungersnöte der Welt. Dazu haben auch die Eisenbahnen beigetragen, die aus dem ganzen Land die Ernteüberschüsse, also Reserven für schlechte Jahre, abfahren konnten, den Anbau von Exportkulturen statt Eigenversorgung ermöglichten, und bei besonderem Bedarf der Briten sogar so viel abtransportieren konnten, daß vielen Indern gar nichts mehr blieb.

      Ein großer Teil der britisch-indischen Eisenbahnen war schmalspurig. Die haben die Inder längst abgebaut und durch neue breitspurige ersetzt. Aber bei allem: Kein Inder bezweifelt ja, daß das heutige moderne Indien stark britisch geprägt ist, die Briten haben auch eine gewisse zivilisatorische Leistung hinterlassen.

    2. Die Briten haben in Indien keine Schmalspurbahnen gebaut um die Inder zu ärgern, sie bauten diese auch zu Hause, das hatte sowohl ökonomische, aber zum Teil auch technische Gründe. Damals konnte man Schmalspurbahnen einfach besser dem Gelände anpassen.

      1. Japan hat, abgesehen von den Neuen Hauptlinien (Shinkansen), nur Schmalspur, 1067 mm. Die sind durchaus brauchbar. Auch die indische Meterspur war noch lange sehr nützlich. Aber heute bauen sie nach ihrer eigenen Norm, elektrisch und Container in zwei Etagen.

    3. Bei der Ausarbeitung der Menschenrechtserklärung der Uno setzten sich Großbritannien und Frankreich für eine sog. Kolonialklausel ein, die Menschen in den Kolonien davon ausschließen sollte, Menschenrechte für sich einzufordern. Auch die USA stimmten dem zu. Nur auf Druck ehemaliger Kolonien, vor allem Indien, wurde auf diese Klausel verzichtet. Im Interesse der kolonialmachte wurde dafür das Selbstbestimmungsrecht der Völker nicht aufgenommen. Erst 1966 wurde das formal aufgenommen. Dafür bleibt lt. UNO das Recht, im Rahmen einer sog. Schutzverantwortung einzugreifen, wovon gerne Gebrauch gemacht wird.

      Die Londoner Charta von 1945, die Sie vielleicht meinen, enthielt das Verbot der Sklaverei, sie war allerdings nur relevant für den Militärgerichtshof bzw. für den Zweck der Nürnberger Prozesse geschaffen worden. Darüber hinaus war sie irrelevant.

      Erst im Jahr 2001 wurde auf der Weltkonferenz gegen Rassismus, Rassendiskriminierung, Fremdenfeindlichkeit und damit zusammenhängende Intoleranz die Sklaverei als Verbrechen gegen die Menschlichkeit von der Uno anerkannt. Die Initiative ging von den koloniallandern aus.

      In vielen Ländern wie Großbritannien und Frankreich war das Recht auf Sklavenhaltung als Menschenrecht des freien weissen Mannes verankert. Eine Quelle dieses Anspruchs waren die Vertreter der Aufklärung, einer der bekannteren Voltaire, der entsprechende Beteiligungen hatte.

      Sowell ist hingegen eine falsch Fährte: er wendet sich gegen affirmative action. Die Umkehrung von Benachteiligungen ist aber ein völlig anderes Thema als die Sklaverei.

      Schuldkult ist wie das verleugnen von Tatsachen ein Anzeichen, dass man sich weigert, die Dinge genau und differenziert zu betrachten, um aufrichtig Verantwortung zu übernehmen dort, wo es berechtigt ist und dort abzuweisen, wo die Beschuldigungen zu unrecht erfolgen.

      Der entscheidende Parameter für Sklaverei ist im übrigen nicht, ob der Sklave auch etwas davon hatte, sondern allein die Freiheit.

      1. @Some1

        Den Slave Trade Act erließ das britische Parlament 1807. Bereits ein Jahr später patroullierte die Royal Navy vor der afrikanischen Küste um den Sklavenhandel zu unterbinden. 1833 folgte folgte dann der Slavery Abolition Act. Und genau darauf bezog ich mich, schließlich geht es hier ja um das British Empire.

        Schuld und Scham sind individuelle Geschichten. Immer. Ich bin nicht für Hitler verantwortlich, ein heute lebender Russe nicht für Stalin, ein Amerikaner nicht für Hiroshima und Muslime nicht für 9/11.
        Ansonsten können alle Menschen einander permanent etwas vorwerfen, die Frauen den Männern, die Kurden den Türken, irgendwann landen wir dann bei Attila dem Hunnenkönig.

        Wenn überhaupt, dann hat die Menschheitsfamilie in Gänze die Verantwortung aus ihren Fehlern zu lernen, da wären wir dann aber beim Gebot der Nächstenliebe und die scheint ja nicht mehr sonderlich populär zu sein.

        1. Ich stimme dir im Großen und Ganzen zu, möchte da aber noch ein paar Anmerkungen machen.
          Der Britische „Slave Trade Act“ war nicht unbedingt Ausdruck größerer Menschenfreundlichkeit, sondern durch die Industrialisierung Englands begründet. Man hatte nun bessere Möglichkeiten zur Ausbeutung gefunden und bekämpfte den Sklavenhandel um die eigene Macht zu festigen.

          1. @Mircutux

            Würde ich nicht abstreiten, natürlich dienen auch „altruistisch“ erscheinende Maßnahmen meist der Interessensicherung. China investiert in Afrika auch nicht in deren Infrastruktur, weil es Afrikaner so mag. Entscheidend ist aber das Ergebnis, wenn es dem Fortschritt nützt und die „Beglückten“ auch etwas davon haben könnte man von einer win-win-Situation sprechen.

            Aber im Kern wollte ich ja auf etwas anderes heraus. Man kann heute lebenden Menschen nicht Entscheidungen ihrer Vorfahren vorwerfen, zumal ja nicht mal alle Vorfahren Nutznießer jenes Empires waren. Ich möchte dies für nicht bezüglich Verfehlungen in der deutschen Geschichte, daher mache ich das auch nicht bezüglich echter oder vermeintlicher Verfehlungen in der Geschichte anderer Länder und Völker. Geschichte ist zum lernen da, nicht um anderen deswegen Vorhaltungen zu machen.

        2. Danke, den Slave Trade Act kannte/kenne ich nicht.

          Grundsätzlich kann es, wie Mircutux schreibt, auch andere Gründe für die Abschaffung von Sklaverei geben als Fairness. Für Unternehmen ist es eine Frage der Effizienz: nichts ist effizienter als Sklaverei, vorausgesetzt, man kann sie permanent und vollständig kontrollieren. Wenn das nicht der Fall ist, ist die Illusion von Demokratie, also: Mitsprache geeigneter, solange die Kosten eines Aufstands zu hoch wären. Das kippt gerade …

          Zum anderen spreche zumindest ich nicht von den Briten, sondern von der angelsächsisch dominierten Einflusssphäre, und das sind Uno und auch NATO. Das mindset dafur allerdings wurde in Großbritannien grundgelegt und von den US-Philanthropien weiter entwickelt – auch eine Aussage von Churchill, dass das britischer Scharfsinn und die amerikanische power sich ideal ergänzen würden.

          Es ist auch richtig, dass die entsprechenden Aktionen nie von den Bevölkerungen des Landes ausgehen, die zwar über Medien mit dem Dünkel der Eliten gefüttert werden, aber nur, damit diese Eliten ungestört walten können. Das einzige Einfallstor für Manipulation ist die menschliche Eitelkeit: jemandem einzureden, sie seien besonders intelligent oder gut, setzt voraus, dass jemand durch lob gesteuert werden kann (… jeder aber in unterschiedlichen Ausmaß.)

          Die Forderung des Christentums ist die Feindesliebe. Sie fordert nicht, alle Menschen in Freunde zu verwandeln, denn es ist keine Kunst, jemanden zu ‚lieben‘, den man nett findet. Die Kunst ist, jeden zu respektieren, auch GERADE dann, wenn man ihn nicht leiden kann und seinen Standpunkt nicht teilt. Das Gebot lautet im übrigen auch nicht , den nächsten über alle Maßen zu lieben, sondern wie sich selbst. In einer narzisstischen Gesellschaft gerät die Forderung daher ins Kannibalische: jeder soll sein und denken und mögen wie man selbst.

          Menscheitsfamilie ist ein Ausdruck, den ich bislang der linken zugeordnet habe. Der Nächste bedeutet m.E. auch tatsächlich der nächste, also der, der tatsächlich mit mir zu tun hat. Den Wahn, eine Menschheitsfamilie zu steuern, hat die Elite – ich nicht.

          1. @some1

            Mircutux habe ich unzwischen geantwortet.

            An Philantrophie glaube ich eher selten. Wer etwas spendet hat hinterher weniger. Wächst das Vermögen aber, dann war die Spende eine Investitution.

            Menschen sind wir und irgendwie auch alle verwandt. Wer nun gerade welche Begriffe nutzt ist mir nicht so wichtig, ich will mir auch nicht Sprache nehmen lassen, nur weil andere Worte schon verwendet haben. Sowas halte ich für falsch. Außerdem werden Aussagen nicht falsch, nur weil sie vielleicht von der falschen Person getätigt werden. Ich mag zum Beispiel Adorno gar nicht, sein „Es gibt kein richtiges Leben im Falschen“ hallt bei mir sehr nach.

            Jedenfalls habe ich keine Animostäten gegen andere Völker. Weder gegen Russen und Chinesen, noch gegen Briten oder Amerikaner. Wozu auch? Es sind einzelne Machtstrategen die Unheil anrichten und andere dazu verführen und daraus sollte man lernen. Ich zumindest halte mich daran und lasse mich nicht vereinnahmen. Wenn Mächtige von „wir“ reden, dann wird es meist gefährlich. Völker haben eher selten Feinde im Ausland, die Verführer mit den unschuldigen Händen fanden sich meist in den eigenen Reihen.

            Ohne selber Christ zu sein (was man nach meiner Meinung eher nur außerhalb von Amtskirchen sein kann), kann ich doch christliche Ideen gut finden, auch wenn mir bewußt ist, wie oft die instrumentalisiert werden, wie man sie beschmutzt, wie man sie pervertiert. Dafür kann man aber nicht die Idee verantwortlich machen. Auch die Arbeiterbewegung hatte ihre Daseinsberechtigung, auch die Frauen die einst für mehr Teilhabe kämpften, aber gleich welche Idee, welche Bewegung, irgendwann wird jede Idee gekapert und nur noch zur reinen Ware.

            Demokratie ist immer ein Stück weit auch Illusion. Entscheidend für den Erfolg ist in meiner Wahrnehmung, daß nicht nur das Volk, sondern auch die Mächtigen dieser Illusion erliegen.

            1. Mit Philanthropie meine ich nicht die wörtliche. Bedeutung, sondern jene reichen Stiftungen wie die von Gates, Soros und einigen anderen.

              Mein Interesse sind die Ursprünge jenes Denkens, das dem Westen eine derartige Überheblichkeit eingepflanzt hat. Das ist neben der generellen Idee des Humanismus, die den homo deus einleitet, vor allem die brutale Umsetzung durch Frankreich und Großbritannien gewesen. Dabei ist seit mindestens 2 Jahrhunderten die Schläue und Brutalität des British Empire nun einmal herausragend. Wenn ich British Empire schreibe, dann meine ich damit nicht jeden Bürger auf Englands Straßen, sondern die dort seit langer Zeit herrschende Macht- und auch Geisteselite. Empire ist der britische Commonwealth, also nach wie vor das Königreich, das m.E. mehr als nur die dekorative Funktion hat, die viele daran belächeln.

              Also nein: selbstverständlich meine ich damit nicht normale Briten, Amerikaner etc., sondern deren Führungskreise, die erkennbar und erfolgreich an ihrem denken und den Methoden arbeiten – was man ziemlich lückenlos nachvollziehen kann. Ich habe lediglich hier nicht den Platz das zu tun und bin zudem der Meinung, dass jeder, der die Aussagen prüfen, das auch selbstständig tun sollte.

              Nochmal: mir geht es um Machtstrukturen und deren Ideologische Basis, nicht um Personen.

              1. @some1

                Ich glaube grundsätzlich nicht an Altruismus, das ist ein Selbstbetrug. Die meisten Ehrenamtler beziehen aus ihrem Ehrenamt sozialen Status, auch das ist Gewinn.
                Speziell Gates und Konsorten hatte ich bei meiner Formulierung auch im Blick. Rockefeller könnte man noch nennen, die Diller/Fürstenberg Stiftung, Bertelsmann usw.

                Das alles sind Machtinstrumente, viele davon eher unsichtbar. Diese finanzieren dann aber WHO, IPPC, Sea Watch und was es nicht alles gibt. Klingt auch erst einmal alles toll, wer ist nicht für eine intakte Umwelt. Aber diese Organisationen machen Politik, beraten die westlichen Staaten in allen Lebensbereichen. Viele Tausende Mitarbeiter, an Strippen die von eher wenigen gelenkt werden. So entsteht die Ideologie des Menschgemachten Klimawandels, werden Migrationspakte geschlossen, wird der Eindruck einer weltweiten Pandemie inszeniert.

                Meine Wahrnehmung eben dieser Machtausübung bestärkt mich darin, daß selbst unperfekte Nationalstaaten die wesentlich bessere Lösung für die meisten Menschen sind. Hinzu kommt ja noch, daß gerade ziemlich dystopische Ideen an den Start gehen und Bodenrechte komplett neu geordnet werden. geht die Entwicklung weiter, dann kontrollieren einige wenige nicht nur die Wirtschaft und Politik der Welt, sie gehört ihnen dann komplett.

  11. Es gibt durchaus einen Artikel dazu in der englischen Wikipedia, der spricht sogar von 2.1-3.8 Millionen Toten. Haben Sie da etwas übersehen, Herr Röper? Ich habe der Artikel nur überflogen und natürlich hat Mr. Churchill – weniger überraschend – nichts damit tun tun. Stattdessen wird suggiert, dass es Hilfe gab, sie war nur eben „limeted“, was ja aufgrund des Kriegs total verständlich ist.

    1. Ich finde es immer wieder erstaunlich, wann die Wikipedia als glaubwürdig eingeschätzt wird und wann nicht.
      Wikipedia ist keine Enzyklopädie, sondern war von Anfang an ein Mittel um echte Enzyklopädien wirtschaftlich zu vernichten und mittels eigenem Wahrheitsministerium eigene Wahrheiten an den Mann respektive Frau zu bringen, so wie man es gerade braucht.

      1. Wikipedia hatte es zwar geschafft sich selbst zu diskreditieren. Jedoch kann die Seite als „Einstiegsseite“ für weitere Recherchen genutzt werden. Beachten sollte man dennoch, dass man nicht nur den einseitigen Quellen nachgeht, sondern auch Quellen gegenteiliger Meinung prüft.

        1. @ intrigued person

          Wenn Sie meinen. Ich glaube eher, daß sich die meisten Nutzer auf Wikipedia eher die Bestätigung ihrer Meinung holen, die sie im Vorfeld bereits gefaßt haben. Das ist aber etwas anderes als die Suche nach Wissen und Wahrheit.

  12. Ein sehr interessantes Werk für die Freunde der Römischen Geschichte ist „DEM CAESAR DARGEBRACHTEN KOPF DES POMPEIUS“ von Bonifacio de Pitati (1487-1553). Möglichweise wirkte er damals auch in Russland. Ein wirklich bemerkenswerter Künstler!

  13. Eine sehr detaillierte Recherche zu Churchills Relevanz in der bengalischen Hungersnot, findet man in dem Buch
    „Churchill’s Secret War: The British Empire and the Ravaging of India during World War II von Madhusree Mukerjee“. Nach dieser Darstellung hat Churchill alles daran gesetzt, Getreidelieferungen nach Bengalen im Höhepunkt der Hungerskrise zu verhindern, indem er Schiffe, die die USA für den Getreidetransport zur Verfügung stellen wollten, für die die Versorgung der britischen Bevölkerung reklamierte. Mukerjee führt Fakten auf, die diesen Bedarf widerlegen.

  14. Wenn es „nur“ Indien wäre, das die Konzernkapitalisten verarmt haben. Genauso haben sie es mit den afrikanischen und arabischen Ländern lange Zeit gemacht.

    „Reich durch Raub und Betrug“ ist das Kern-Rezept des internationalen Konzernkapitalismus. Es ist also eine große Illusion, das es „uns im Westen“ wegen des tollen Systems so gut geht. Es ging uns viele Jahrzehnte lang gut, weil es den meisten Menschen auf der Erde schlecht geht. Sie wurden ausgeraubt und betrogen.

    a) durch Raub ihrer Rohstoffe
    b) durch Hungerleider-Löhne der ortsansässigen Bevölkerung, die für diese Konzerne arbeiten „durften“.

    Ich meine hier nicht, den braven, ortsansässigen, mittelständischen Unternehmer z.B. hier in Deutschland, der als ehrlicher Kaufmann mit Leistung und Gegenleistung sein Geld verdient (das war ich selbst lange Zeit). Ich meine die internationalen Agrar-Rüstungs -und Energiekonzerne für die völlig andere Gesetze gelten, wie für einen privaten Unternehmer. Den „braven Unternehmer“ a la Wolfgang Grub (Trevira) gibt es in diesen Konzernen z.B. gar nicht mehr.

    Die Eigentümer sind Aktionäre (oft internationale Finanzhaie), die dort nur per Aktien ihre Vermögen „parken“ mit Vermehrungs-Option durch möglichst saftige Dividenden. Diese Leute haben aber weder die vielen Unternehmen aus denen so ein Konzern besteht, aufgebaut, noch haben sie irgendein Interesse an dem Gegenstand des Unternehmens, das über die Erzielung möglichst maximaler Profite hinausgeht.

    Sie wollen nur so viel Kohle wie möglich als Dividenden herausziehen, womit der ganze Laden sein Geld erwirtschaftet ist ihnen völlig egal. Deshalb ist denen auch egal, wenn die Leute vor Ort hungern, weil der Lohn nie reicht. So lange die Dividende stimmt, stimmt für diese Investoren ALLES.

  15. Churchill war ein zynischer Machtpolitiker der keine Skrupel hatte über jede Menge Leichen zu gehen.
    Hätte es Hitler als Inkarnation allen Bösen nicht gegeben, wäre Churchill bestimmt nicht so gut in seiner geschichtlichen Beurteilung weggekommen. So aber werden seine Taten nicht als die Verbrechen angesehen, die sie waren, sondern immer nur im Vergleich mit noch Schlimmeren beurteilt.
    Schon im Ersten Weltkrieg kostete sein Abenteuer an den Dardanellen Hunderttausenden das Leben.
    Und im Zweiten Weltkrieg war die Bombardierung von Zivilisten in deutsche Städten wohl nur auf seinem Mist gewachsen. Zweifelslos ein schweres Kriegsverbrechen.

  16. Churchill gehört zur der Gruppe um Cecil Rhodes, die die Vorherrschaft des Empire verfochten. Diese Gruppe gehört zu den Initiatoren des I. Weltkrieges. Interessant ist dabei, daß britische und französiche Generäle schon 1905 die Schlachtfelder des I. WK inspizierten! Beide Weltkriege wurden von skrupellosen Menschen geplant und durchgeführt, vor allem, damit der britische Adel nicht selbst arbeiten mußte. Wer sich für die Geschichte des 20. Jahrhunderts interessiert, der sollte russische und allierte Quellen studieren. In Deutschland sind andere Annahmen als die, daß der Kaiser der Schuldige des I. WK ist und die gerichtlich festgelegten Daten des III. Reiches die einzige Wahrheit darstellen, verboten, bzw. dürfen in Schulen nicht unterrichtet werden!
    Wer sich aber dafür interessiert, der wird viele Parallelen zu aktuellen Ereignissen feststellen.
    Siehe: „Verborgene Geschichte: Wie eine geheime Elite die Menschheit in den Ersten Weltkrieg stürzte“
    von Gerry Docherty und Jim Macgregor

  17. Wer immer noch glaubt, dass die Menschenrechte gar lieblichen Ursprungs sind oder sich der westliche Wohlstand einer höheren Intelligenz und Emsigkeit der Weissen verdankt, dem sei der Wälzer „Sklaverei als Menschenrecht“ von Rainer Roth empfohlen. Das Motiv sich damit zu beschäftigen muss weder Mitleid noch Verantwortung sein, es genügt, wenn es hilft zu begreifen, dass das, was gerade mit *uns*hier passiert, keine bedauerliche Panne ist, sondern in dem System der Menschenrechte angelegt und dessen logische Konsequenz.

    Das Buch hat 670 Seiten. Der Grund ist, dass Roth seine Aussagen minutiös belegt.

    Er hat es 2015 veröffentlicht. Heute ist es aktueller denn je für jeden, der besser verstehen will, was gerade geschieht und welches reale (!) Problem der reset des WEF mit der neuen Sklaverei lösen will.

    Unverzichtbar für jeden, der dem eigene Lösungen entgegen setzen will.

    Hier findet man eine Übersicht und Einleitung zum Buch

    https://scholar.google.de/scholar?q=rainer+roth+sklaverei+als+menschenrecht&hl=de&as_sdt=0&as_vis=1&oi=scholart

    Ich werbe selten für ein Buch, und ich bin auch nicht der Autor. Aber wenn ich manches hier so lese, dann denke ich, es ist höchste Zeit, dass dem einen oder anderen mal die Zacken aus der Krone fallen und er sich mit den Tatsachen vertraut macht, die unserer Wohllebe zu Grunde liegen. Die werden nun wegfallen und müssen es auch.

    Die Frage ist lediglich die, was an dessen Stelle treten wird. Eine Rückkehr zu alten Verhältnissen wird es nämlich nicht geben können – mit oder ohne Krieg. Schwab hat eine Lösung. Sie?

  18. Habeck hat’s in Davos zum WEF gesagt. Seine Worte:

    https://t.me/BifFidU/13373

    Für ihn ist es ok, wenn in Folge der Sanktionen Hunderttausende (eher wohl Millionen) Menschen sterben. Das wird ihn nicht dazu bringen die Sanktionen aufzuheben. Das ist der Westen. Richtig fürsorglich und nett….NICHT!!!! Ich hab sie sowas von satt. Und sich dann auch noch immer einen zurecht lügen wie toll man angeblich doch ist, insbesondere im Vergleich zu anderen Ländern wie Russland oder China oder wer auch immer sonst gerade auf dem Speiseplan des Westens steht. Der Westen ist nichts Anderes als eine Bande selbstgefälliger Rassisten…..und das Schlimme ist: für sie ist das vollkommen normal, ja es wird geradezu gefeiert rassistisch zu sein – Stichwort „der Russe war’s“ und von den eigenen Verbrechen schweigen wir lieber mal, schließlich sind wir per Definition die Guten..

  19. Eure was auch immer, zeigt ihr mir jeden Tag mit dieser unerträglichen, wenn es befohlen wir machen wir es, bis zum umfallen Maskentragenscheiss.
    Ihr könnt nicht so sehr Intelligent sein, bei dem was ihr wählt…

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