In eigener Sache

Ich bin wieder im Konfliktgebiet unterwegs

Ich bin zum vierten Mal im Konfliktgebiet in der Südostukraine unterwegs und werde in den nächsten Tagen darüber berichten.

Seit dem 18. Mai bin ich wieder im Donbass. Während wir Journalisten bei den vorherigen Reisen zumindest grob informiert waren, wohin die Reise gehen würde, wurden wir dieses Mal vollständig im Dunkeln gelassen. Auch der gemeinsame Chat, in dem die organisatorischen Fragen besprochen werden, unterscheidet sich von den vorherigen, denn außer Andeutungen und Sicherheitshinweisen bekommen wir von den Organisatoren dieses Mal nicht viele Informationen.

Wie auch bei den vorherigen Reisen werde ich versuchen, zeitnah über die einzelnen Reisetage zu berichten. Ich werde sie also möglichst am Folgetag einen Reisebericht veröffentlichen, wenn ich so schnell dazu komme, ihn zu schreiben.

Embedded Journalist?

Ich will diese Gelegenheit nutzen, um ein paar Hintergrundinformationen zu diesen Reisen zu erzählen. Manche bezeichnen die Reisen als „embedded“, was nicht der Wahrheit entspricht. Ein „embedded Journalist“ („eingebetteter Journalist“) wird in eine Einheit des Militärs „eingebettet“ und nimmt mit ihr quasi am Krieg teil. Dabei empfindet er sich schnell Teil der Einheit und wird Teil der Kameradschaft. Das macht es für ihn schwierig, die Einheit kritisch zu begleiten.

Bei unseren Reisen ist das anders. Die Reisen werden zwar vom russischen Verteidigungsministerium organisiert, aber das ist nicht zu vermeiden, weil im Konfliktgebiet überall Kontrollposten sind und man als Ausländer da nicht durchkommt. Es sei denn, man hat eine Akkreditierung der Donezker oder Lugansker Behörden, aber die sind sehr schwierig zu bekommen. Man kommt als Journalist also nicht am russischen Verteidigungsministerium vorbei, wenn man sich im Donbass umsehen möchte.

Eingebettet sind wir dabei jedoch nicht, denn wir fahren nicht mit einer Einheit mit, sondern werden bei unseren Fahrten durch den Donbass von gepanzerten Militärfahrzeugen eskortiert und geschützt. Mit den Soldaten kommen wir dabei nur wenig ins Gespräch, denn die sind damit beschäftigt, die Orte abzusichern, an denen wir uns umschauen. Bei unseren Reisen fehlt daher die potenziell kompromittierende Kameradschaft, die embedded Journalisten zu den Soldaten aufbauen.

Der Verlauf einer Reise

Die Ziele einer Reise, also die Orte, die wir uns anschauen, werden vom russischen Verteidigungsministerium vorgegeben, was aber auch Sinn macht, denn es sollen alle Journalisten lebendig wieder zurückkommen. Kaum etwas wäre für das russische Verteidigungsministerium unangenehmer, als wenn unser Bus unter Beschuss geriete. Manchmal ändert sich die Route noch, während wir bereits im Bus unterwegs sind, weil irgendwo überraschend Beschuss stattfindet.

Journalisten sind für die ukrainischen Truppen leider reguläre Ziele und es ist uns schon zweimal passiert, dass Orte, die wir gerade besucht hatten, 15 Minuten später beschossen wurden. Daher können wir auch nicht allzu nahe an die Front, denn die blauen Schutzwesten von Journalisten sind beliebte Ziele für ukrainische Scharfschützen. Obwohl es im Donbass derzeit kaum irgendwo Handyempfang gibt, werden wir immer angewiesen, unsere Handys in den Flugmodus zu versetzen oder sie auszuschalten, weil ein paar Dutzend Handys, die versuchen, sich ins (nicht vorhandene) Netz einzuwählen, ein hervorragendes Ziel abgegeben.

Normalerweise erfahren wir immer zumindest ungefähr, wohin die Reise geht, auch wenn wir die Details des Tagesprogramms immer erst morgens erfahren, wenn der Bus schon unterwegs ist. Auch das ist der Sicherheit geschuldet, denn sollte ein übereifriger Journalist im Vorwege veröffentlichen, wann er wo ist, wäre das potenziell gefährlich.

Bei der aktuellen Reise wissen wir jedoch fast nichts über die Reiseziele, weshalb die Gerüchteküche kocht. Daher kann ich dazu jetzt auch noch nichts sagen.

Wie frei können wir arbeiten?

Die Frage, wie frei wir unter diesen Umständen arbeiten können, wird mir auch in Russland gestellt. Und auch ich war beim ersten Mal überrascht, denn wir können vollkommen frei arbeiten. Wenn wir in einen Ort oder eine Stadt kommen, dann sind da oft hunderte Menschen, weil zum Beispiel humanitäre Hilfe ausgegeben wird. Die Soldaten sichern das Gebiet dann weiträumig, sie sind also nicht in der Nähe, wenn wir mit den Menschen sprechen.

Wir können uns unsere Gesprächspartner also frei aus hunderten Zivilisten aussuchen und die können vollkommen frei sprechen. Das gilt vor allem in meinem Fall, weil ich die Gespräche nur filme, wenn die Menschen nichts dagegen haben. Mit Journalisten wie mir, die nicht beim Fernsehen arbeiten und daher auf Bilder angewiesen sind, sprechen die Menschen daher vollkommen frei, weil sie nicht gefilmt werden.

Vor der Kamera haben viele Angst. Ich habe immer wieder gesehen, dass die Menschen Angst vor der Rache der ukrainischen Nazis haben, wenn sie sich vor der Kamera sehr zurückhaltend über das Verhalten der ukrainischen Einheiten äußern, aber sobald die Kamera aus ist, über die ukrainischen Streitkräfte schimpfen wie die Rohrspatzen. Das trauen sich viele vor laufender Kamera nicht.

Das ist jedes Mal befremdlich, denn die Menschen, die gegen die russische Operation sind, haben keinerlei Angst, das offen zu sagen und auch die russischen Soldaten selbst anzuschreien. Angst vor der bösen „Besatzungsmacht“ hat offensichtlich niemand. Angst haben hingegen die, die das russische Vorgehen gutheißen, weil sie befürchten, Russland könnte wieder abziehen und die Nationalisten könnten sich an ihnen für Unterstützung der Russen rächen.

Übrigens bekommen wir auch keinerlei Anweisungen, was wir berichten oder zeigen dürfen. Und natürlich wird auch unser Material (oder unsere Fotos und Filmaufnahmen) von niemandem überprüft. Wir können tatsächlich vollkommen frei über das berichten, was wir sehen, erleben und von den Menschen vor Ort erzählt bekommen.


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Autor: Anti-Spiegel

Thomas Röper, geboren 1971, hat als Experte für Osteuropa in Finanzdienstleistungsunternehmen in Osteuropa und Russland Vorstands- und Aufsichtsratspositionen bekleidet. Heute lebt er in seiner Wahlheimat St. Petersburg. Er lebt über 15 Jahre in Russland und spricht fließend Russisch. Die Schwerpunkte seiner medienkritischen Arbeit sind das (mediale) Russlandbild in Deutschland, Kritik an der Berichterstattung westlicher Medien im Allgemeinen und die Themen (Geo-)Politik und Wirtschaft.

82 Antworten

  1. Ich wünsche viel Erfolg und bin gespannt auf die Berichte. Wer kann schon vor Ort so nah berichten. In den Quantitäts-Medien läuft ja nur die PR von NATO und Pentagon. Kommen Sie heile und ganz zurück! 😉

    1. @Maxim
      Im hiesigen Qualitätsmedium laufen die eins-zu-eins Übersetzungen der staatlichen russischen Nachrichtenagentur. Ist das auch PR oder ist das kritischer Journalismus?

      1. Unterschied: Die eins-zu-eins-Übersetzungen der staatlichen russischen Nachrichtenagentur sind klar als solche gekennzeichnet, während die Lügenmedien NATO-Propaganda als neutrale Berichterstattung verkaufen.

      2. @marcelwegner

        Könnten Sie mal ein „Qualitätsmedium“ verlinken, dass 1:1 Übersetzungen bringt?
        Ich habe bisher feststellen müssen ( nicht nur zu diesem Thema), dass häufig recht „frei“ übersetzt wird & iim Nachgespräch der Inhalt verdreht interpretiert wird.

  2. Sehr geehrter Herr Röper, bleiben Sie gesund und uns noch recht lange erhalten, wir brauchen Sie! Und denken Sie auch an den alten weisen Spruch „Weit vom Geschütz gibt alte Krieger“ oder die folgende fernöstliche Weisheit: „Wenn du lange genug am Fluss sitzt, siehst du irgendwann die Leiche deines Feindes vorbeischwimmen“
    Alles Gute!

  3. „Ich will diese Gelegenheit nutzen, um ein paar Hintergrundinformationen zu diesen Reisen zu erzählen. Manche bezeichnen die Reisen als „embedded“, was nicht der Wahrheit entspricht“

    Naja, ich würde es eher als „embedded-Light“ bezeichnen, da die Reiseziele vorgegeben werden, auch wenn das aus Sicherheitsgründen passiert. Aber natürlich kein Vergleich mit dem NATO-Maulhurentum eingebetteter westlicher „Kriegsberichterstatter“!

    1. Klar, wenn du als Journalist direkt mit den Soldaten, über die du berichtest zusammen hängst von Morgends bis Abends wirst du dich hüten, die zu kritisieren.

      Nur, die Russischen Soldaten haben da eben nichts großartig zu verbergen, müssen aber für die Sicherheit der Journalisten sorgen und das das sehr schwierig sein kann in Front-Nähe, kann ich mir auch als „Kriegs-Laie“ lebhaft vorstellen.

      1. Ich bin mir nicht sicher ob das Ironie ist.
        Jedenfalls sind die russichen Soldaten auch „nur“ Menschen, aber im Artikel steht ja wie frei Herr Röper arbeiten kann, davon kann ein NATO-„Kriegsberichterstatter“ ja wohl nur träumen.

      1. @Wollmaus
        Wobei der gelegentlich Abstecher zu RT durchaus lohnenswert ist. Ich muss beispielsweise immer schmunzeln, wenn ich deren Berichtseite zur militärischen Sonderoperation aufrufe. Der Link heißt dort ernsthaft „liveticker-zum-ukraine-krieg“. Dürfen die das überhaupt so nennen?

        1. Die Lüge, man dürfe nicht Krieg sagen, ist inzwischen ein wenig abgenudelt. Dort ist seit vielen Jahren Krieg, daran kann so von Heute auf Morgen auch eine Operation Z nichts ändern.

  4. Alles Gute für die Reise Herr Röper!

    Ein kurzer Kommentar zu ihrem Bericht, eine solche Presse-Freiheit wäre im Westen wohl völlig unmöglich. Auch als ich mal in Moskau war, war ich erstaunt über die Meinungs-Vielfalt in der Presse, die im heutigen Deutschland unmöglich wäre.

        1. Wenn, dann sehr viel früher 😉 Wir haben auf Dienstreisen von Russland Ende der 80er immer den Sputnik (Magazin) mitgebraucht, um eine halbwegs objektive Sichtweise der Dinge zu bekommen. Die Kollegen fragten auch schon immer danach: Du fliegst nach Russland? Denk bitte dran den Sputnik mitzubringen …

        1. @Aktakul
          Ja, die Freiheit in Russland ist legendär. Mich wunder bei all der dortigen Freiheit und der hiesigen Unfreiheit allerdings, warum nicht viel mehr Menschen von hier nach Russland auswandern. Diejenigen, die von dort hierher kamen, wollen auch gar nicht mehr zurück nach Russland. Die wissen wahrscheinlich die echte Freiheit einfach nur nicht zu schätzen.

          1. Das hat ein paar Gründe, die aber alle nicht viel mit Freiheit zu tun haben:
            – Es ist unendlich schwerer, eine dauerhafte Aufenthaltsgenehmigung für Russland zu bekommen als umgekehrt
            – Es gibt viel mehr Russen, die sich auf einer westlichen Sprache (v.a. Englisch) verständigen können als Westeuropäer, die sich auf russisch verständigen können
            – Man bekommt in Russland in den allermeisten Berufen weniger Geld für die gleiche Arbeit, auch wenn man die niedrigeren Lebenshaltungskosten aufrechnet.
            – Die sehr kalten Winter dürften einige abschrecken
            – Man ist in Russland fast überall entweder in der Großstadt oder sehr weit draussen – viele ziehen etwas dazwischen (Dorf, aber größere Stadt in 10-20 Minuten erreichbar) vor.

          2. Es wandern jedes Jahr rund 100000 Deutsch-Türken – meist gut ausgebildet – in die Türkei aus, weil sie dort mehr Freiheit und bessere Aussichten haben. Bei den Deutsch-Russen ist die Lage ähnlich, wenn ich da allerdings leider keine Zahlen haben. Auch Deutsche, die sich das leisten können, wandern in großem Stil aus. Dafür bekommen wir Ersatz aus Ländern, die noch desolater sind als die BRD.

      1. Nur weil Deutschlands Entwicklung schon einige Jahre still steht, übersteigt das sofort Ihre Vorstellungskraft, dass das Russland von heute sich schon länger weiter entwickelt hat und zwar zu Gunsten der russischen Bürger, etc..!!!
        Wundert uns da , dass man meinen könnte, unsere Regierung lebt noch auf den Bäumen?! Mich nicht!

  5. „Press“ in Begleitung der Russen ist wie eine Zielscheibe auf der Kleidung zu tragen. Die Ukrainer können davon ausgehen, das diese Presse nicht positiv über die Ukrainer berichten wird.

    Glück und Segen auf allen Wegen!

  6. Ja, wenn man einen Journalisten ins Chinesische Parlament schickt, wird man auch viel davon mitbekommen, was auf der Straße passiert, egal wie frei sie sich im Parlament bewegen dürfen.
    Außerdem sollte man auch die Gesetzeslage in Russland nicht vergessen, die ja schon dafür sorgt, dass die Berichterstattung in eine bestimmte Richtung geht.
    Ich muss ja auch zugeben, dass Sie bisher mit kritischen Artikeln gegenüber des „Spezialeinsatzes“ aufgefallen sind. Und wenn man die richtigen Journalisten einlädt, bekommt man dann auch die entsprechenden Nachrichten.

    Und zum Thema Angst, nicht dass man auf die Idee kommen könnte, dass die Leute Angst vor den aktuell bestimmenden Personen in den Gebieten haben. Nein es müssen die ukrainischen Nazis sein. Das macht wirklich Sinn, was Sie da schreiben.

    Trotzdem wünsche ich Ihnen, dass sie Gesund zurück kommen. Kriege sind schrecklich. Daher sollte man eben nicht mit 200T Soldaten in ein Land einmarschieren, dass, wie man gerade sieht, nicht von ein paar Nazis unterdrückt wird, sondern selbstbestimmt entscheiden möchte. Daraus ist noch nie Frieden entstanden, wie Sie früher ja auch bei den Amerikanern feststellen mussten. Und die wollten die Länder noch nicht mal annektieren.

    1. @Klaus
      Sie scheinen die „Gesetzeslage in Russland“ gut zu kennen.
      Welche genau wäre den das? Oder kommt jetzt nur der übliche Text aus unseren Qualitätsmedien?
      Warum sollte Russland Journalisten in ein Kriegsgebiet lotsen, Zeit, Geld und Personal binden, um sie dann per Scharfschützen auszuschalten? das macht überhaupt keinen Sinn.
      Das wäre doch nur ein gefundenes Fressen für unsere Qualitätsmedien.
      Vieleicht hören sie mal zu, was die Betroffenen in den Gebieten selber zu sagen haben.
      war der Putsch 2014 auch „Selbstbestimmt“ und die 5milliarden von Soros gingen nur ans Rote Kreuz.
      Und falls es ihnen entgangen ist die Amis haben noch nie ein Land freiwillig wieder verlassen.

      1. Nun, ich kenne persönlich Jugendliche, die in einem Computerspiel den Kreml in die Luft gesprengt haben, und dafür zum Verhör und ein paar Tage Gefängnis „eingeladen“ wurden. Natürlich durften sie die Übernachtung auch in Form einer Geldstrafe selber bezahlen.

        Und fliegen Sie mal nach Tiflis, dort treffen Sie jede Menge junge Leute, die aus Russland ausgereist sind, weil sie Angst haben.

        Ansonsten reden wir gerade über die Politik in Russland. Zu dem Umsturz damals in der Ukraine kann ich nicht viel sagen, da ich dazu nicht genug Hintergrundinformationen habe. Ich schaue mir halt lieber die aktuelle Situation an und entscheide danach.
        Wenn man immer einen Konflikt aus der Vergangenheit nimmt, könnte man jeden Krieg rechtfertigen.

        Und mit den Abzug der Amerikanischen Armee gebe ich ihnen durchaus Recht. Deswegen ist der Einmarsch der Russischen Armee aber keineswegs zu rechtfertigen.
        Und immerhin standen die Amerikaner zu dem, was sie getan haben und haben sich nicht als Opfer ihres eigenen Mists dargestellt.

        1. „Nun, ich kenne persönlich Jugendliche, die in einem Computerspiel den Kreml in die Luft gesprengt haben, und dafür zum Verhör und ein paar Tage Gefängnis „eingeladen“ wurden. Natürlich durften sie die Übernachtung auch in Form einer Geldstrafe selber bezahlen.“

          Klar, „kennst“ du die 😀 (aber in den USA wirst du tatsächlich dafür eingebuchtet und zwar nicht nur ein paar Tage!)

        2. Wo war jetzt ihre Gesetzeslage die nur eine gewisse Richtung vorschreibt? -> Null
          welches Computerspiel soll das gewesen sein? oder ist das nur „Hören Sagen“.
          Sie kennen also Menschen in Tiflis und schliessen daraus das das im restlichen Russland auch so ist. soso, wie nennt man das ? „Hören sagen“

          Wo war ihre Beweisführung, das die Ukrainer selbstbestimmt handeln, wie sie es behaupten?

          „Wenn man immer einen Konflikt aus der Vergangenheit nimmt, könnte man jeden Krieg rechtfertigen.“
          Wenn man die Vorgeschichte eines Konfliktes ausser acht lässt, kann man unmöglich die richtigen Schlüsse ziehen und es drängt sich nur der Spruch auf
          „wer aus der Geschichte nicht lernt wiederholt sie, wer aus der Geschichte nicht lernt wiederholt sie“

          „Deswegen ist der Einmarsch der Russischen Armee aber keineswegs zu rechtfertigen.“
          Geplanter Einmarsch der Unkraine im Donbass und Krim am 8.3.
          ca 30 Biowaffenlabore in der Ukraine finanziert vom Pentagon, trotz ABC-Waffenverbot.
          14000 Tote in 8 Jahren
          reicht das erstmal als Prävebtive Gründe?

          „immerhin standen die Amerikaner zu dem, was sie getan haben“
          Ich habe noch nie gehört das sich die Amis für Vietnam, Irak, Afganistan, Syrien oder die anderen ca200 Krieg und die ca 20-30 Mio Tote, entschuldigt oder dazu gestanden hätten.
          wo soll das den gewesen sein? quelle bitte

          „haben sich nicht als Opfer ihres eigenen Mists dargestellt“ Kritisierst du jetzt etwa, das die Russen nicht skrupellos genug vorgehen, sowie die Amis? da ist schon am 1.Tag jede Ifrastruktur platt, mit tausenden Toten.

          1. Allgemein!!!

            Man erhält niemals eine Antwort auf die Frage, :Was hätte Russland tun sollen, zugucken wie die eigenen Bürger weiterhin beschossen, erschossen werden?
            Unsere Sesselpupser schaffen es doch nicht einmal im eigenen Land für Gerechtigkeit zu sorgen, aber Ratschläge, Kritik, da reagiert man ganz schnell.Besserwissere , Gutmenschen…westliche Werte!

    2. „Außerdem sollte man auch die Gesetzeslage in Russland nicht vergessen, die ja schon dafür sorgt, dass die Berichterstattung in eine bestimmte Richtung geht.“

      Sie sorgt dafür, das keine strafbaren Lügen über Russland verbreitet werfen, wie es bis Februar üblich war!

      1. Hehe,
        „… strafbaren…“ trifft es gut.

        Da hab ich gleich noch einen zum Nachdenken.
        Wer finanziert das Ganze eigentlich? Wenn der Spiegel Spenden von der Bill Gates Foundation annimmt gilt das hier ja als Beweis für gekaufte Berichterstattung.
        Hmm… vielleicht irre ich mich ja, und Herr Röper kommt für die anfallenden Kosten selber auf. Wäre jedenfalls interessant zu erfahren.

        1. „Wer finanziert das Ganze eigentlich? Wenn der Spiegel Spenden von der Bill Gates Foundation annimmt gilt das hier ja als Beweis für gekaufte Berichterstattung.“

          Nö, der hat einfach was zu verschenken und will auch gar nix dafür haben. Wie alt 12 ?

        2. Röper kriegt Geld von seinen Lesern und von sonst niemandem. Er ist ja sogar bereit zu beeiden, dass er NICHTS vom Kreml erhält. Wäre interessant zu wissen, ob ihr das auch wärt ,was die NATO oder ihr nahestehende Organisationen betrifft!

        3. @Klaus

          Wow, das ist aber eine ziemlich verdrehte Ansicht.
          Spenden in Millionenhöhe, die nur zu bestimmten Themen benutzt werden dürfen, die der Spender vorgibt & „anfallende KOSTEN“ evt. ersetzt zu bekommen sind nicht nur unterschiedliche „Schuhe“ sondern zeigen sehr schön, dass Sie nicht mal im normalen Leben logisch denken können.

        4. Man sollte allmählich bemerken, wohin solch schon oftmals erklärten Fragen führen sollen.Jede Antwort darauf ist im Interesse des Trolls!
          Das Deutsche niemals ignorieren können……Lasst ihn doch allein im Regen stehen!

    1. keiner hat „Lust“ von Scharfschützen erschossen zu werden.

      So einer ist jedenfalls um 100% glaubwürdiger, als die „embedded Journalists“ der Amis, die MIT DEN SOLDATEN ZUSAMMEN FILMEN. Aber das muss man wohl nur Grünen Laptop-Bombern erklären (ohne das sie es wirklich verstehen).

  7. Laien-TIPP zur Handyortung: Flugmodus und Ausschalten genügt nicht. Das bewiesen Palästinnas Tunnelbauerczur Genüge. Legt es in eine Blechbüchse oder in Alufolie (Faraday’scher Käfig). Evl. hilft das. Danke und Wohlergehen!

    1. Ich habe Eure beiden Kommentare erst später gesehen.
      Die Ideen Faraday’scher Käfig und das Gerät zuhause zu lassen gefallen mir gut.
      Meine Ergänzung: möglichst auch die Batterie (wenn es geht) entfernen.
      Und: jemanden mit Testgeräten und mit Erfahrungen in Messtechnik suchen.

  8. Wie würde ich als Einwohner dort reagieren? Zuerst kamen die Russen, die meine Stadt zerstörten, meine Nachbarn töteten, meine Freunde sind geflohen, viele Einwohner sind entweder Tod oder weg.

    Und dann kommen genau diese Russen, die ich hassen würde, für das, was sie gemacht haben. Und bringen ein paar Journalisten mit. Würde ich diesen mir unbekannten Journalisten die Wahrheit sagen, nämlich dass ich die Russen hasse? Kaum, denn die russische Armee ist auch da und ich lebe ja jetzt auf Gebiet, dass von den Russen kontrolliert wird. Ich würde also kaum ein schlechtes Wort über die verhassten Russen verlieren.

    Was bringt also so eine Reise?

    1. Das zeigt halt, dass ja sogar „unabhängige“ „Reporter“ berichten, wie wichtig es ist, dass die russische Armee jetzt endlich angekommen ist und dem armen ukrainischen Volk hilft.

      In der DDR haben die Leute ja auch nur deshalb keine Kritik geübt, weil sie Angst vor dem Westen hatten.

      1. Wieso meine Verwandten in Erfurt sagen mir dauernd, die DDR sei ein wesentlich freieres (kein freies!) Land als die BRD gewesen. Alle dort trauern der DDR hinterher. Wo ist denn hier noch Freiheit?

        1. In der Vor EU waren wir richtig frei wir vom Westen konnten überall hinreisen auch im Osten DDR Polen Ungarn Tschechien Jugoslawien Rumänien Bulgarien und im Westen in jedes Land 2016 war ich 3 Monate auf der Krim

      2. Schau dir doch mal den Kanal von Patrick Lancaster an.
        Oder ist für dich nur jeder Journalist „unabhängig“ der das westliche Narativ verbreitet? davon gibt es genug, nur das ise nie in der Ukraine waren, geschweige denn im Donbass.
        Und aus eigener Erfahrung kann ich dir sagen, das in der DDR mehr am Staate kritisiert wurde, als jetzt im Westen möglich ist. wo man nur wegen der falschen Rasse schon enteignet wird.

        1. Ich kenne Patrick Lancasters Kanal. Er ist embeddet bei den Pro-Russischen Separatisten, entsprechend ist seine Berichterstattung. Auffällig ist, dass er öfter an Orten auftaucht, bei denen man Sensationelles findet. Immer er ist dort, sicher kein Zufall…. Nein, er ist keine seriöse Quelle.

    2. Also ich denke das HansiMuc entweder nur provozieren will oder aber für den Schwachsinn bezahlt wird oder aber ihm einer vorschreibt was er hier abladen soll. Man muss ja schon Blind auf beiden Augen sein wenn man solch dummes Zeug von sich gibt. Oder einfach Uninformiert ist.

  9. Eine Anfrage. In der Augsburger Allgemeinen behauptet heute Ulrich Krökel: „Der erste Schlag richtet sich gegen das Haupt der Nation. In der Nacht auf den 24. Februar landen russische Fallschirmjäger in Kiew. Ihr Ziel ist das Regierungsviertel. Die Soldaten sollen Präsident Wolodymyr Selensky gefangen nehmen oder töten. Das ist der Auftrag, den der Kremlchef Wladimir Putin erteilt hat.“
    Ich habe dazu keine Erinnerung und bei meinem Wissenwollen bleibt die Sortierung auf der Strecke.

  10. „… werden wir immer angewiesen, unsere Handys in den Flugmodus zu versetzen oder sie auszuschalten …“

    Hallo Thomas, bitte zur eigenen Sicherheit sich um das Smartphone kümmern. Ich bin kein Elektroniker o.ä..
    Ich habe einige Kommentare gelesen, die besagen, ein Smartphone sei im Flugmodus oder im Modus „aus“ nicht wirklich aus. Zumindest solltest Du m. E. die Batterie noch hinaus befördern.
    Überlege: Daten sollen das Gold der Zukunft sein. Und der Überwachung. Sollten die Konstrukteure sich durch einen Aus-schalter von den Daten trennen lassen?
    Vielleicht kennst Du jemanden, der sich damit wirklich auskennt und vielleicht hat jemand ein entsprechendes Testgerät. Frag vielleicht mal in die Runde.
    Noch gute Reise.

  11. „Bei unseren Reisen fehlt daher die potenziell kompromittierende Kameradschaft, die embedded Journalisten zu den Soldaten aufbauen.“
    Es gibt durchaus Journalisten, die bereits vor Reisebeginn „embedded“ sind. Das ist der Reiseleitung aufgrund der bisherigen Berichte der Journalisten bekannt, sodass während der Reise keine Kameradschaft mehr zu den Soldaten aufgebaut werden muss, um eine – aus Sicht der Reiseleitung – positive Berichterstattung zu garantieren.

    1. Zeig doch anhand von Beispielen wo den Thomas falsch liegt.
      Oder fahr selber hin aber nur unterstellen, Thomas berichtet parteiisch, ohne es zu belegen, ist armselig.
      Ist Patrick Lancaster und Graham Phillips auch parteiisch?
      Oder zählt für dich, je mehr das Westnarativ verbreiten, um so besser wird es zur Wahrheit.

      1. Da ich nicht vor Ort war, kann ich auch nichts zum Wahrheitsgehalt der Reiseberichte von Herrn Röper sagen. Ich kann lediglich feststellen, dass er mit seinen kritiklosen Übersetzungen der Berichte der staatlichen russischen Nachrichtenagentur ein klares Zeichen bezüglich seiner politischen Ausrichtung setzt. Daher ist das Risiko, ihn auf eine russische Tour durch das Krisengebiet mitzunehmen, aus Sicht der Reiseleitung extrem gering. Die wissen halt, wie er „tickt“.
        Beim Westnarativ gilt dasselbe.

        1. Du bist ja drollig.
          was sind den „kritiklosen Übersetzungen“? gibt es auch Kritikreiche Übersetzungen?
          Der Trick von Thomas ist, das er nur übersetzt, weil es sonst kein Deutscher erfährt, da er die Sprache nicht beherrscht.
          Du must dann schon danach dein eigenes Köpfchen benutzen, wenn du es nicht verlernt hast.
          Weil einem ja unsere Qualitätsmedien einem immer vorsagen, was man zu denken hat.

          Belege doch endlich wo Thomas Fehler macht, das darfst du auch hier aber du unterstellst nur.
          Also wissen wir, wie du so „Tickst“, du kannst nur hetzen ohne Beleg.

          1. Ein guter Journalist lernt sehr früh, er muss seine pers Meinung hinten dran lassen, denn nur dann kann Objektivität gewährleistet sein.!!!
            Sie erwarten aber Märchen.Mein Gott wie tief sind die ÖR ins Gehirn gedrungen!

        2. @marcelwegner
          Zitat: „Ich kann lediglich feststellen, dass er mit seinen kritiklosen Übersetzungen der Berichte der staatlichen russischen Nachrichtenagentur ein klares Zeichen bezüglich seiner politischen Ausrichtung setzt. “

          Was verstehen Sie eigentlich NICHT an einer ‚Übersetzung‘?
          Sie sind offensichtlich so konditioniert, dass Sie eine Interpretation brauchen um die Original-Übersetzung so zu verstehen, dass ihr Hirn damit etwas anfangen kann?

          Diese Übersetzungen durch Hr. Röper sind für seine Leser! ER selber braucht die ja nicht denn er ist der Landessprache mächtig! Denken sollte der Leser dann schon selber, was bei einigen Deutschen nicht möglich zu sein scheint. Gerade wenn es um Russland geht, wird reagiert – so wie Sie es hier sehr anschaulich aufzeigen – wenn da nichts Negatives – nicht mal in der dt. Mentalität – zu finden ist oder Sie selber nichts finden können, muss es gaaaaanz schlimm sein, weil es aus Russland kommt?

          P.S. Westliche Journalisten wurden eingeladen, wollten aber nicht – weil sie eher Angst davor haben, Realitäten zu sehen & dann nicht erwartungsgemäß berichten zu können…..

  12. Es ist klar, dass in bestimmten Gebieten der Ukraine der Dank der Befreiten höher ist, als in anderen Gebieten. Natürlich kennen wir den Unterschied! Die MSM tragen Ihre Sicht der Dinge ja auch ungefragt jeden Tag vor. Ich denke, dass nur ein beidseitiger Input von Informationen hilfreich ist.
    Was nun davon realitätsnäher erscheint, bleibt jedem selbst überlassen.
    In erster Linie bin ich Herrn Röper aber trotzdem dankbar für die Einblicke, die er in diese Regionen gibt. Echte Informationen bekommt man anders nicht, es sei denn man ist selbst vor Ort und wie ja auch treffend beschrieben wurde, geben viele Leute die eigentliche Wahrheit auch nicht wider, entweder aus Angst vor Represalien, oder wegen einer eventuell späteren Sanktion durch Wiedererkennung. Da ist dann Vorsicht geboten und auch ein wenig Einfühlungsgefühl für den Gesprächspartner ist hilfreich, denn etwas Vertrauen ist schon notwendig, bevor man detaillierter fragen kann, wie er oder sie zu dieser Operation steht.
    Niemand hat gesagt, dass es keine Personen gibt, die auch kritsch gegenüber dem russischen Vorgehen argumentieren. Das Problem bei einfach allem ist die jeweilige Perspektive und die Objektivität. Ich denke, wenn man beide Medienlandschaften miteinander vergleicht, dann ist Herr Röper in vielen Dingen objektiver, als viele deutsche bzw. europäische Medien. Warum das so ist, ist dann wieder Interpretationssache. Aber auch dazu gibt es viele eindeutige Zeichen und historische Belege, wenn man Sie denn suchen will.
    Ich denke, dass eine Menge Leute, die hier sind einfach auch eine andere Perspektive der Ansichten in sich aufnehmen wollen, was in D ja per se verboten ist. Eine Meinung des wie, wann, warum oder wo kann sich dann jeder ja noch einmal für sich selbst bilden und dann permanent aktualisieren.
    Meine persönliche Einschätzung lautet wie folgt:
    Ich habe selten eine so große Ländergemeinschaft gesehen, die durch die Anleitung des Westens mit allen möglichen (und unmöglichen) Mitteln versucht, ein einziges Land zu kriminalisieren. Alleine dieses gemeinschaftliche Vorgehen, macht es mir unmöglich, einfach als frommes Schaf der Masse hinterherzutrotten und die selbe Sosse zu blöcken. Das verbietet mir meine Intelligenz.

  13. Halten Sie sich von Leichen fern. In der LVR soll das ukrainische Militär beim Abzug die Leichen von Soldaten teilweise mit Minen versehen haben. Dort werden nun wohl ukrainische Soldaten zur Unterstützung bei der Leichenräumung rekrutiert.

  14. Thomas, Du solltest Dich mit einem der berühmtesten russischen Gäste beschäftigen: Edward Snowden. Manuela hatte in ihrem Kommentar schon davor gewarnt ein Smartphone mit fest verbautem Akku zu nutzen.

    Snowden said that even if smartphone users put their device on airplane mode, switching off a phone’s cellular and WiFi connections, GPS will still remain active. (Quelle: towardsdatascience.com)

    Auf dem youtube-Kanal von Joe Rogan gibt es ein interessantes Video zu Datensicherheit: „Edward Snowden: How Your Cell Phone Spies on You“ (ab ca. 8:00 geht das Interview auf o. g. Punkt ein; 11:30 „…airplane mode doesn’t even turn off wifi“).

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