Weltweiter Hunger

Im Westen nichts Neues: Wenn Putin redet, lügt der Spiegel

Wenn der russische Präsident Putin eine Rede hält, kann man sicher sein, dass der Spiegel über ihren Inhalt lügen wird. So auch bei Putins aktueller Rede, in der es unter anderem um den weltweiten Hunger ging.

Der russische Präsident Putin hat in dieser Woche auf dem Ostwirtschaftsforum in Wladiwostok eine Rede gehalten, in der es unter anderem um die Scheinheiligkeit des Westens beim Thema weltweiter Hunger ging. Von dem tatsächlichen Inhalt der Rede sollen Spiegel-Leser jedoch nichts erfahren, daher belügt der Spiegel seine Leser kurzerhand bei den Details. Das wollen wir uns hier anschauen, indem wir die Aussagen eines Spiegel-Artikels nicht nur mit Putins Aussagen, sondern auch mit den tatsächlichen Fakten abgleichen.

Das Getreideabkommen

Bevor wir zu dem eigentlichen Thema kommen, müssen wir uns daran erinnern, worum es bei dem Getreideabkommen ging. Der Westen hat Russland vorgeworfen, den Export von ukrainischem Weizen zu blockieren, laut dem Westen ging es um 20 Millionen Tonnen Weizen, die die Ukraine nicht exportieren könne, womit Russland den weltweiten Hunger als „Waffe“ einsetze, denn der Weizen sei ja für Dritte Welt bestimmt.

In Wahrheit hatte Kiew seine Häfen selbst vermint, weshalb die Getreidefrachter dort festsaßen, und Kiew wollte die Schiffe erst auslaufen lassen, wenn der Westen Anti-Schiffsraketen liefert. Hinzu kam, dass es „nur“ etwa um zwei oder drei Millionen Tonnen Weizen ging, denn bei dem ukrainischen Getreide handelt es hauptsächlich um Mais, der als Tierfutter für die westliche Fleischindustrie gebraucht wird. Aber das erfuhren die Leser westlicher Medien nicht.

Ende Juli kam es zu dem Getreideabkommen. In dem Abkommen, das unter Vermittlung der Türkei und der UNO erreicht wurde, wurden mehrere Kernpunkte vereinbart: Erstens sollte es Sicherheitsgarantien für Schiffe geben, die ukrainisches Getreide transportieren, die allerdings kontrolliert werden sollten, damit unter dem Deckmantel des Getreidetransports kein Schmuggel von Waffen oder anderen Waren stattfindet. Der Getreideexport sollte unter der Regie der Welthungerhilfe der UNO stattfinden, damit die Dritte Welt das Getreide bekommt, das die Hungersnot abmildern sollte. Zweitens hat der Westen zugesagt, Sanktionen aufzuheben, die den Export von russischem Getreide und russischen Düngemitteln verhindern.

Spiegel: „Putin droht“

Der Spiegel liebt Überschriften, in denen er von „Putins Drohungen“ fabulieren kann, die der Spiegel selbst erfindet, wie ich schon 2018 mit vielen Beispielen aufgezeigt habe. Dieser Tradition bleibt der Spiegel treu, wie ein Spiegel-Artikel vom 7. September mit der Überschrift „Propaganda-Rede auf Wirtschaftsforum – Putin droht mit Ende des Getreideabkommens“ zeigt. Der Artikel beginnt mit folgenden zwei Absätzen:

„Wladimir Putin hat eine Überarbeitung des Getreideabkommens zwischen Russland, der Uno und der Türkei angekündigt. Entwicklungsländer würden durch das Abkommen »betrogen«, die ukrainischen Getreideexporte gingen nicht an die ärmsten Länder der Welt, sagte er bei einer Rede auf einem Wirtschaftsforum in Wladiwostok.
Damit droht ein Ende der Vereinbarung. Putin behauptete, Moskau habe alles getan, um den Export ukrainischen Getreides zu gewährleisten. Es sei nicht in Entwicklungsländer, sondern in EU-Länder geschickt worden. Nach seinen Angaben fuhren nur zwei von 87 Schiffen nach Afrika, mit 67.000 Tonnen von insgesamt zwei Millionen Tonnen Getreide. Deshalb sei er der Ansicht, dass man die Getreideausfuhr aus der Ukraine begrenzen könnte. Er kündigte an, mit dem türkischen Präsidenten Erdoğan darüber zu beraten.“

Die Formulierungen des Spiegel suggerieren dem Leser, dass Putin lügt. Das Wort „betrogen“ wird in Anführungsstriche gesetzt, um es als haltlose Behauptung Putins darzustellen. Wenn Putin etwas sagt, dann „behauptet“ er es laut Spiegel. Und wenn Putin mitteilt, dass „nur zwei von 87 Schiffen nach Afrika“ gefahren sind, die „67.000 Tonnen von insgesamt zwei Millionen Tonnen Getreide“ geladen haben, dann sagt der Spiegel, das wäre nach Putins Angaben – also natürlich ebenfalls eine Lüge Putins.

Dass der Spiegel diese suggestiven Formulierungen wider besseres Wissen benutzt und dass Putin mit all seinen „Behauptungen“ recht hat, zeigt der Spiegel-Artikel „Trotz Nahrungsmittelengpässen – Ukraine-Frachter laden meist Tierfutter statt Brotweizen“ vom 2. September. Dort hat der Spiegel berichtet:

„Das Getreide­abkommen zwischen Moskau und Kiew lindert die weltweiten Nahrungsengpässe bislang offenbar kaum. Zwar haben bis Donnerstag 63 Frachter die ukrainischen Häfen verlassen, doch nur 13 hatten Weizen geladen. Die übrigen Schiffe transportierten hauptsächlich Mais, der in den allermeisten Fällen als Tierfutter oder zur Produktion von Biokraftstoff verwendet wird. Ein Dutzend Schiffe hatte Soja- oder Sonnenblumenprodukte geladen. Auch diese werden meist zur Fütterung von Nutztieren eingesetzt. (…) Erst zwei Schiffe mit Brotgetreide für den Jemen und Äthiopien hat das Welternährungsprogramm bisher chartern können.“

So widerlegt der Spiegel seine eigene Propaganda selbst, aber er setzt – anscheinend mit Erfolg – auf das Kurzzeitgedächtnis seiner Leser, denn aufmerksame und mitdenkende Leser würden bei so offensichtlicher Desinformation reihenweise ihre Abos kündigen.

Die Fakten

Tatsächlich handelt es sich bei dem, was der Spiegel mit „nach seinen (Putins) Angaben“ umschreibt, um Angaben der UNO selbst, wie ich bereits berichtet habe. Auf der Seite der UNO kann man die Liste der Schiffe sehen, die die Ukraine mit Getreide verlassen haben. Dort wird jedes Schiff mit Ladung und Zielhafen aufgeführt. Man kann auf der Seite inzwischen sogar problemlos ersehen, welche Schiffe im Rahmen der Welthungerhilfe Weizen an bedürftige Länder liefern, denn sie sind fett hervorgehoben. Per Stand 8. September sind das zwei Schiffe: Eines bringt 23.300 Tonne Weizen nach Djibouti, eines bringt 37.500 Tonnen Weizen in den Jemen.

Zwei Schiffe bringen exakt 60.800 Tonnen Weizen in akut vom Hunger bedrohte Länder. Insgesamt gibt die UNO per 8. September an, dass 105 Schiffe mit insgesamt 2.376.291 Tonnen Getreide die Ukraine verlassen haben. Wenn Putin davon spricht, die Entwicklungsländer würden durch das Abkommen „betrogen“, kann man dem nicht widersprechen, denn nur weniger als drei Prozent des Getreides aus der Ukraine gehen im Rahmen des Abkommens an hungernde Länder.

Wenn wir uns in Erinnerung rufen, wie der Westen Russland beschuldigt hat, den weltweiten Hunger als Waffe zu benutzen, aber nun das ukrainische Getreide hauptsächlich in die Länder des Westens geht, um dort als Tierfutter in der Fleischindustrie benutzt zu werden, dann ist das Wort „betrogen“, das Putin benutzt hat, in meinen Augen mehr als angemessen.

Übrigens ist auch der türkische Präsident Erdogan, der das Getreideabkommen vermittelt, hat mit Putins Aussage einverstanden. Er sagte am 8. September auf einer Pressekonferenz zu dem Thema:

„Herr Putin hat Recht, dass die Lieferungen durch den Getreidekorridor nicht an arme Länder, sondern hauptsächlich an Industrieländer gehen. Auch die Türkei ist für Lebensmittellieferungen aus Russland. Putin ist besorgt darüber, dass während der gegen Russland verhängten Sanktionen Getreide in genau die Länder geschickt wird, die die Sanktionen verhängt haben. Wir werden dieses Thema (mit dem russischen Präsidenten) in Samarkand erörtern.“

Der Westen provoziert die Hungerkatastrophe

Erdogan hat auch ausdrücklich gesagt, dass er sich wünscht, dass russisches Getreide auf dem Weltmarkt gelangt. Der Westen hat sich in dem Getreideabkommen verpflichtet, die Sanktionen aufzuheben, die den russischen Export von Getreide und Düngemitteln behindern. Wahrscheinlich hat niemand ernsthaft erwartet, dass der Westen sich an diese Zusage hält, aber sie ist nun einmal Teil des Abkommens.

Der Westen behauptet, er habe keine Sanktionen gegen den Export von russischem Getreide und Düngemitteln verhängt. Das stimmt so nicht, denn die westlichen Sanktionen gegen russische Banken, Logistikunternehmen und Häfen behindern den Export dieser Güter. Wenn andere Länder wegen der Bankensanktionen nicht für russischen Weizen und Düngemittel bezahlen können, können sie auch nicht exportiert werden. Und wenn Häfen und Transportunternehmen unter Sanktionen stehen, können die Waren auch nicht exportiert werden.

Bekanntlich hat der Westen nach der Unterzeichnung des Abkommens keine einzige Sanktion aufgehoben. Putin hat also wieder recht, wenn er davon spricht, die Entwicklungsländer würden durch das Abkommen „betrogen“. Immerhin ist nicht nur russisches Getreide wichtig für den Kampf gegen den weltweiten Hunger, die russischen Düngemittel – Russland und Weißrussland machen fast die Hälfte der weltweiten Düngemittelproduktion aus – sind fast noch wichtiger, denn ohne russische Düngemittel können die ärmsten Länder im nächsten Jahr keine Aussaat machen, was den weltweiten Hunger explodieren lassen würde.

Das ist dem Westen jedoch egal, er besteht auf seinen Sanktionen gegen Russland, auch wenn die Sanktionen viele Millionen Hungertote zur Folge haben werden.

In Afrika weiß man sehr genau, wer für die Hungerkatastrophe verantwortlich ist. Macky Sall, Präsident von Senegal und derzeitiger Präsident der Afrikanischen Union, hat Anfang Juni den russischen Präsidenten Putin besucht und vor den Gesprächen zu Putin gesagt:

„Die Sanktionen gegen Russland haben diese Situation noch verschärft und jetzt haben wir keinen Zugang zu Getreide aus Russland, insbesondere zu Weizen aus Russland. Und vor allem haben wir keinen Zugang zu Düngemitteln, denn die Situation war schon schwierig und ist jetzt noch schwieriger geworden, was sich auf die Ernährungssicherheit in Afrika auswirkt.
Ich habe gerade heute Morgen mit meinem Kollegen von der Kommission der Afrikanischen Union gesprochen und ihm gesagt, dass es zwei Hauptprobleme gibt – die Krise und die Sanktionen. Wir müssen zusammenarbeiten, um diese beiden Probleme anzugehen, damit Lebensmittel, insbesondere Getreide und Düngemittel, von den Sanktionen ausgenommen werden.“

Im Klartext: In Afrika beschuldigt man den Westen, schuld an der Krise zu sein, und fordert explizit eine Lockerung der Russland-Sanktionen, um die drohende Hungersnot zumindest abzumildern. Das verschweigen die deutschen „Qualitätsmedien“ ihren Lesern allerdings.

Stattdessen desinformiert der Spiegel seine Leser lieber, indem er Putins Aussagen zu dem Thema so darstellt, als sei das alles gelogen. Dabei ist es umgekehrt: Der Westen lügt und hat keinerlei Probleme damit, wenn Millionen Menschen auf der Welt als Folge der westlichen Politik den Hungertod sterben.

Hungern im Westen?

Dass der Westen lügt und dass es Russland ist, das in Wahrheit gegen den weltweiten Hunger kämpft, zeigt ein weiteres Detail. Im Westen hat man sich daran gewöhnt, dass die ganze Welt Euros und Dollar haben will und dass der Westen mit diesem aus dem Nichts geschaffenen Geld alles kaufen kann, was er will. Das könnte jedoch zum Beispiel für Weizen und andere Lebensmittel bald nicht mehr gelten.

Anfang Juli wurde gemeldet, dass Russland seine Lebensmittel nicht mehr gegen Dollar und Euro verkauft, sondern sie gegen Rubel oder die Währung des Partnerlandes verkaufen wird. Außerdem wurde mitgeteilt, dass Lebensmittel an „befreundete“ Länder verkauft werden, was im Umkehrschluss bedeuten dürfte, dass die „unfreundlichen“ Länder keine russischen Lebensmittel mehr bekommen. In Russland gibt es eine Liste der „unfreundlichen“ Länder, das sind die Länder, die Sanktionen gegen Russland verhängt haben.

Auch über Zwischenhändler dürfte der Westen demnächst keine russischen Lebensmittel mehr kaufen können, denn es wurde auch angekündigt, zukünftig ohne Zwischenhändler direkt an die „befreundeten“ Länder zu liefern. Das bedeutet, dass dem Westen seine frisch gedruckten Euros und Dollars nicht helfen, denn man kann keine Ware kaufen, die nicht auf dem Markt ist.

Die EU hat den Import russischer und weißrussischer Düngemittel im Zuge der Sanktionen verboten, außerdem wurde die eigene Produktion von Düngemitteln in der EU faktisch eingestellt, weil dazu Erdgas benötigt wird. Die hohen Gaspreise haben die Produktion von Düngemitteln in der EU unrentabel gemacht. Daher stellt sich zwangsläufig die Frage, womit die EU ihre Bürger eigentlich ernähren will, wenn im nächsten Jahr zu wenig Düngemittel vorhanden sind.

Im Gegensatz zur EU, deren Politiker die eigenen Bürger in Armut und Hunger treiben, sind die USA nicht so blöd, Sanktionen aufrecht zu erhalten, die ihnen selbst schaden. Auch die USA haben nach Beginn der russischen Intervention in der Ukraine im Eifer des Gefechts Sanktionen gegen russische Düngemittel verhängt. Sie haben aber schnell bemerkt, dass das eine dumme Idee gewesen ist, und diese Sanktionen schon am 24. März wieder aufgehoben.

Die EU-Kommission und die in den EU-Mitgliedsstaaten verantwortlichen Politiker sind jedoch entweder strunzdumm oder bösartig, denn sie denken gar nicht daran, Sanktionen aufzuheben, unter denen ausschließlich ihre eigene Bevölkerung leidet oder demnächst leiden wird.

Warten wir mal ab, wem der Spiegel im Frühjahr 2023 die Schuld dafür geben wird, dass Landwirte in der EU zu wenig Düngemittel haben und dass daher gegen Ende 2023 auch in der EU eine Hungerkatastrophe drohen kann, wenn in der EU die Ernte ausbleibt, russische Lebensmittel aber nach Afrika gehen.


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Autor: Anti-Spiegel

Thomas Röper, geboren 1971, hat als Experte für Osteuropa in Finanzdienstleistungsunternehmen in Osteuropa und Russland Vorstands- und Aufsichtsratspositionen bekleidet. Heute lebt er in seiner Wahlheimat St. Petersburg. Er lebt über 15 Jahre in Russland und spricht fließend Russisch. Die Schwerpunkte seiner medienkritischen Arbeit sind das (mediale) Russlandbild in Deutschland, Kritik an der Berichterstattung westlicher Medien im Allgemeinen und die Themen (Geo-)Politik und Wirtschaft.

59 Antworten

  1. Ich weiß nicht, wem Der Spiegel irgendeine Schuld zuordnen kann und wird:
    wenn die Landwirte der EU keine Aussaat mehr tätigen können/keine Düngemittel mehr ausreichend zur Verfügung haben, werden sie – wohl oder übel – auf das ihnen ohnehin bereits unterbreitete, 25 Milliarden schwere ‚Euro-Hilfspaket‘ – zurückgreifen, um letzthin ihre Existenz = Aufgabe von bewirtschaftetem Grund und Boden aufzugeben und neu anzufangen in einer Welt, in welcher niemand etwas besitzt und dabei sehr glücklich und zufrieden sein wird.

    Wer arbeitet hier wem zu? Das scheint mir eine ebenso wichtige Frage zu sein.
    Oder ist es so, dass ‚der Westen‘ rigoros seinen Plan durchsetzen will und wird?

    Für’s erste, als ‚lebensverlängernde Maßnahme‘ sozusagen, könnte helfen

    https://www.grenzlandgruen.de/Landwirtschaft-und-Stickstoff

    Egal, ob es um Covid19, Bankenrettung, Ukraine-Krise, etc. pp. geht: erstaunt nehme ich die mir aufgenötigte Erfahrung wahr, Zeuge des größten/weltweit gestarteten Euthanasie-Programms zu werden – und nichts hiergegen unternehmen zu können.

    Na, gut. Letzteres gilt bis zu meiner Haustür.
    Da erwartet den ein oder anderen unangemeldeten und ungebetenen Besucher ‚mein Programm‘.

    1. ist was davon bekannt,dass putin angeklagt werden soll,von petersburger politikern wegen hochverrat? anheblich sei der krieg gegen die ukrainer eine straftat,könnte fast von der deutschen ,,hilfsstaatsanwaltschaft,,kommen.

      1. Офю Вшу Лдфпут ыштв вгкср вшу Ьувшут пупфтпутб шт Кгыыдфтвю Цфы вкфгы цшкв . ьфт цшкв ыурутю Вшу ьшдшеэкшысру Щзукфешщт шт вук Глкфшту цфк ьше вуь Зфкдфьуте фипуыешьье . вф ьхыыеу вфтт вшу пфтну Вгьф шт Рфае путщььут цуквутю

      2. @ reiner sagte…

        „““ ist was davon bekannt,dass putin angeklagt werden soll,von petersburger politikern wegen hochverrat? anheblich sei der krieg gegen die ukrainer eine straftat,könnte fast von der deutschen ,,hilfsstaatsanwaltschaft,,kommen. „““

        Ja, ja…. Herr Florian Rötzer ….. ehemals Telepolis ….. scheint nun “ volle Kanne “ auf die
        Seite der NATO-Staaten gewechselt zu habe. 🤔🤔🤔

        Forderung nach Rücktritt von Putin oder Anklage wegen Hochverrat – 10. September 2022 von Florian Rötzer

        Hier der Artikel von ihm…
        https://overton-magazin.de/krass-konkret/forderung-nach-ruecktritt-von-putin-oder-anklage-wegen-hochverrat/

        1. Auch interessant……… Präsident Putin bekommt auch in diesem Bericht keine
          „Rosen geschenkt“ …….. aber er hat trotzdem mehr Wahrheitsgehalt über die RF.

          WER SIND DIE OLIGARCHEN? – 08.09.2022

          Viele der russischen Superreichen erlangten ihr Vermögen durch die Privatisierungen der 1990er Jahre.

          Heute sollen die Sanktionen gegen diese Oligarchen dazu dienen, Putin unter Druck zu setzen.

          Dabei steht nur ein Viertel der russischen Milliardäre auf Sanktionslisten; und ihr Einfluss auf den Kreml wird überschätzt……….

          Laut der alljährlich vom US-Magazin Forbes veröffentlichten Liste gibt es 2022 in Russland 83 Dollarmilliardäre. Das ist ein deutlicher Rückgang gegenüber dem Vorjahr, als es noch 117 waren………..

          Allerdings ist das Verhängen von Sanktionen mit zahlreichen Tücken behaftet, wie der Fall von Roman Abramowitsch zeigt. Gegen den ehemaligen Eigentümer des Fußballklubs Chelsea London und deswegen wohl berühmtesten Oligarchen der Welt wurden in der EU und in Großbritannien Sank­tio­nen verhängt, nicht aber in den USA.

          Der ukrainische Präsident Wolodimir Selenski selbst hatte darum gebeten, Abramowitsch wegen seiner Rolle als Vermittler zwischen Russland und der Ukraine vorerst zu verschonen…………

          Reichtum aus den Trümmern der UdSSR
          Abramowitsch selbst, der neben der russischen auch noch die israelische und portugiesische Staatsbürgerschaft besitzt, ist jedoch offensichtlich bewusst, dass sich das jederzeit ändern kann.

          Das lässt sich etwa an den Bewegungen seiner Jachten ablesen. Die beiden größten, die Superjachten „Ec­lipse“ und „My Solaris“, ließ er im Hafen von Marmaris in der Türkei ankern. ………….

          Die Realität sah anders aus: Ein kleiner Kreis von Insidern, die dem Machtzentrum nahestanden, rissen sich den Reichtum des Landes unter den Nagel, während die große Mehrheit der Bevölkerung verarmte. Die Ungleichheit nahm groteske Ausmaße an: Zu Sowjetzeiten war der reichste Bürger sechsmal so reich wie der ärmste; im Jahr 2000 war dieses Verhältnis auf 250 000 angestiegen.5

          Obwohl Jelzin höchst unbeliebt war, wurde er 1996 wiedergewählt – dank der Unterstützung der ersten Oligarchen, allen voran der Geschäftsmann Boris Beresowski. Im Jahr darauf wurden erstmals vier russische Milliardäre in die Forbes-Liste aufgenommen…………….

          Die Betrügereien, mittels derer die Reichtümer des Landes geplündert wurden, nannte man „Reformen“.

          Das Mafiasystem wurde als „Markt“ bezeichnet, die Geldentwertung und die damit einhergehende Rückkehr zum Tauschhandel und zur informellen Wirtschaft als „monetaristische Politik“, Geldwaschanlagen firmierten als „Banken“, und die Kredite, die sie dem Staat zu unfairen Konditionen im Austausch für verschleudertes Staatsvermögen gewährten, wurden als „Privatisierungen“ bezeichnet.

          In inter­na­tio­na­len Finanzkreisen wurde Russland als „erfolgreichstes Schwellenland“ gefeiert……………

          Der Showdown zwischen Präsident Putin und dem damals reichsten Mann Russlands, Michail Chodorkowski, im Jahr 2003 war eine Warnung an alle Oligarchen.9 ……..

          Wen die Sanktionen treffen – und wen nicht
          „Das Problem ist, dass viele dieser Menschen geistig dort und nicht hier bei unseren Leuten sind, nicht bei Russland.

          Und das ist ihrer Meinung nach ein Zeichen dafür, dass sie zu einer höheren Kaste gehören. Sie sind bereit, ihre Mutter zu verkaufen, um im Vorzimmer dieser Kaste sitzen zu dürfen.

          Sie wollen so sein wie sie, aber sie verstehen nicht, dass diese höhere Kaste sie nur benutzt, um unserem Land den größtmöglichen Schaden zuzu­fügen.“ ………….

          Der vollständige Artikel……….
          https://monde-diplomatique.de/artikel/!5866038

        2. Herr Florian Rötzer im Jahr 2018 ….. inzwischen 2022 ….. hat er scheinbar seine
          Meinung über Russland & vor allen Dingen Präsident Putin total geändert. 🤔

          Keinen Inch weiter nach Osten! – 03. Oktober 2018

          Exklusivabdruck aus „Warum wir Frieden und Freundschaft mit Russland brauchen“.
          von Florian Rötzer

          US-Außenminister James Baker sagte damals zu Gorbatschow: „Keinen Inch weiter nach Osten“ (1). Mit der deutschen Wiedervereinigung beginnt aber bereits der Versuch des NATO-Westens, die eigenen Interessen durchzusetzen, allen voran die Einbindung Deutschlands in die NATO. Eine Wiederannäherung an Russland scheint derzeit nur zu dem Preis des Zerfalls der NATO möglich zu sein. Desto wichtiger sind jetzt Versuche, auf multilateraler Ebene aus der Eskalation auszusteigen und Wege zur Kooperation auszuloten. Und zwar solange Wladimir Putin noch Präsident ist, denn wie es im Post-Putin-Russland weitergehen wird, ist kaum abzusehen.

          Der neue Konflikt zwischen dem NATO-Westen und der Russischen Föderation reicht bis zum Ende des Kalten Krieges zurück, genau in die Zeit, als sich die Sowjetunion unter Michail Gorbatschow dem Westen öffnete und schließlich unter Boris Jelzin mit dem neoliberalen Crashkurs der Chicago Boys und der daraus folgenden Privatisierung in eine tiefe Krise gestürzt wurde (2).

          Während dieser Zeit verarmten große Teile der Bevölkerung, und einige wenige, oft skrupellose Geschäftemacher scheffelten Milliarden, die sie vielfach ins Ausland schafften und selbst gerne nach Großbritannien umsiedelten, wo das russische Geld, egal wie es gewonnen wurde, willkommen war.

          Ähnlich machten es Krisengewinnler wie der amerikanische, aus Steuergründen zum Briten gewordene Investor Bill Browder,

          der sich, nachdem er Russland mit seinem Unternehmen „Hermitage Capital Management“ zugunsten von Investoren ausbeutete und reich wurde,

          zum seiner Ansicht nach größten Gegner Putins erklärte und mit der –

          vermutlich weitgehend manipulierten – Erzählung über seinen im russischen Gefängnis gestorbenen Steuerberater Sergei Magnitski weltweit antirussische Kampagnen inszeniert…………….

          Mit der deutschen Wiedervereinigung, gegen die sich Großbritannien und Frankreich zunächst vehement stemmten,

          beginnt bereits der Versuch des NATO-Westens, die Schwäche von Russland, von Gorbatschow und schließlich von Jelzin auszunutzen,

          um die eigenen Interessen durchzusetzen, allen voran die Einbindung des wiedervereinten Deutschlands in die NATO………….

          Weiter…..
          https://www.rubikon.news/artikel/keinen-inch-weiter-nach-osten

  2. Um was geht es denn insgesamt? Als ich das erste Mal was von Pyakin gelesen hatte, ist inzwischen auch einige Jahre her, dachte ich mir, „hmm…schon fetter Tobak, was er da erzählt. Europäisches Kalifat und so“. Inzwischen teile ich diese Einschätzung, wo es hin soll. Die Grünen fahren grade alles an die Wand, was man nur irgendwie an die Wand fahren kann. Inklusive De-Industrialisierung. Der Islam soll ja keine Hochtechnologie haben.
    Und aus dieser Gesamtsicht muss man diese Detail-Ansichten eben sehen.
    Übrigens passt da auch gut ins Bild…Anastasia schrieb in einem ihrer Bücher, dass Bewohner anderer Länder nach Russland kommen würden, um sich das dort erschaffene Paradies anzusehen. Aber sie dürften nicht bleiben und müssten wieder gehen. Die kamen in der Beschreibung mit Bussen.
    Und mal ehrlich, betrachten wir mal das Gesamtbild, dann läufts in diese Richtung. Pyakin redet auch von einer neu erstarkten Österreich-Ungarn, inklusive Prag, als Gegengewicht zum Kalifat.
    Ich weiß ja, Thomas denkt sich bei ihm seinen Teil. Aber immerhin hat Alina ein 8-teiliges Interview mit ihm gemacht.
    Aber da spielt eben auch das mit dem Getreide rein, was im Grunde ja nur ein Vorwand ist für den Versuch, Russland zu isolieren. Das Getreide, oder egal was, auch das Gas nicht, spielen absolut keine Rolle, wenn man davon ausgeht, dass die diese Kalifat-Agenda fahren.

  3. Das „Getreideabkommen“ hat zwei Seiten. Das eine war eine künstliche Blockade des ukrainischen Getreides, die spekulative und / oder propagandistische Gründe hatte. Jedenfalls war die neue Ernte noch gar nicht reif, und die noch vorhandene vorjährige hätte leicht in vier angrenzende EU-Länder oder mit der Eisenbahn gleicher Spur über Belarus nach Litauen abgefahren werden können.

    Diese Blockade konnte der westliche Block dank „Getreideabkommen“ gesichtswahrend beenden. Viel wichtiger war aber die Blockade von Dünger, Kraftstoff und Getreide aus Rußland und Belarus durch die EU-Sanktionen. Die mußten auf internationalen Druck hin und in Zusammenhang mit der Istanbuler Einigung im VII. Sanktionspaket aufgehoben werden.

    1. „G20: schwierige Zeiten für den Multilateralismus“

      „Während der zweiten Sitzung zum Thema „Ernährungs- und Energiesicherheit“ waren sich die Minister trotz weitgehender Einigkeit über die Notwendigkeit, diese beiden Krisen zu lösen, uneins darüber, wie dieses Thema angegangen werden soll und wer für die aktuellen (und kommenden) Herausforderungen verantwortlich ist. Ich habe noch einmal betont, daß diese Nahrungsmittelkrise trotz aller Propaganda und Lügen aus dem Kreml nicht von der EU oder den internationalen Sanktionen verursacht wird. Wir zielen weder auf den Agrarsektor in Rußland ab, noch verbieten wir die Einfuhr russischer Agrarerzeugnisse oder Düngemittel, noch die Bezahlung solcher Produkte.“

      „Die globale Schlacht der Narrative ist in vollem Gange, und im Moment gewinnen wir nicht. Als EU müssen wir uns weiter engagieren, um die russischen Lügen und die Kriegspropaganda … Folgen von Putins schrecklichem Krieg …“

      — Josep Bordell, 10.07.2022
      G20: difficult times for multilateralism
      https://www.eeas.europa.eu/eeas/g20-difficult-times-multilateralism_en

      Die Realität weglügen konnte Borell so nicht, und die war, daß die Lieferungen von Dünger, Kraftstoff, Getreide infolge der EU-Sanktionen nahezu unmöglich wurden. Die Betroffenen bekamen den Rat, sich an Rußland zu wenden, das durch sein Misseverhalten die Sanktionen nötig gemacht habe.

    2. Auszug aus dem (selten öffentlichen) Teil der Sitzung des russischen Sicherheitsrates – heute um 16:00 MoZ:
      [http://kremlin.ru/events/president/news/69324]

      (Automatenübersetztung)

      „…
      Wir wissen auch, dass die Europäische Kommission die Lieferung russischer Düngemittel freigegeben und Sanktionen aufgehoben hat, und wir begrüßen solche Entscheidungen natürlich. Aber am 10. August wurde eine Erklärung der Europäischen Kommission zu diesem Thema veröffentlicht. Es stellt sich heraus, dass nur die EU-Länder unsere Düngemittel kaufen können, und die Lieferung unserer Düngemittel sowie der belarussischen Düngemittel über die Häfen europäischer Länder in dieselben Entwicklungsländer, auf die Märkte Asiens, Afrikas, Lateinamerikas ist immer noch verboten, unmöglich. Aber das diskriminiert unsere Partner in Asien, Afrika und Lateinamerika.

      Ich möchte das Außenministerium bitten, mit unseren Partnern im Allgemeinen und mit den Vereinten Nationen zusammenzuarbeiten, die sich ebenfalls an der Lösung derartiger Probleme beteiligt haben. Ich glaube, dass die Diskriminierung von Ländern in Asien, Afrika und Lateinamerika inakzeptabel ist. Natürlich werden wir die Vorschläge unserer europäischen Partner für die Lieferung von Düngemitteln an sie prüfen, aber wir müssen Fragen im Zusammenhang mit der Lieferung von Düngemitteln an andere Länder lösen. Übrigens möchte ich das Außenministerium bitten, die Lieferung von belarussischen Düngemitteln zu unterstützen.

      Eine große Menge unserer Düngemittel hat sich in einigen Häfen europäischer Länder angesammelt (es gibt, glaube ich, hunderttausend Tonnen). Meiner Meinung nach sind unsere Produzenten – ich glaube, wir sprechen in erster Linie über Kalidüngemittel – bereit, sie kostenlos in Entwicklungsländer zu bringen, die diese Düngemittel dringend benötigen. Ich bitte das Außenministerium, auch an diesem Thema zu arbeiten.
      …“

      Es ist unglaublich!

      1. @ Humml „Es ist unglaublich!“
        Aber wahr und seit einem halben Jahr bekannt. In Indien und Afrika gibt es genau die gleichen Probleme, hier am Beispiel der Bengalen:

        Bangladesch will 100.000 Tonnen Weizen aus Rußland beschaffen
        – Dhaka Tribune, 29.9.2021
        /bangladesh/government-affairs/2021/09/29/government-to-procure-100-000-tons-of-wheat-from-russia

        Dhaka ist Gastgeber der asiatisch-pazifischen Lebensmittelkonferenz und fordert, den Lebensmittelhandel von den Rußland-Sanktionen auszunehmen …
        „Große Importe von russischem Weizen sollten von den Auswirkungen der derzeitigen Sanktionen ausgenommen werden und nicht Gegenstand künftiger Sanktionen sein. …“, sagte FAO-Chefökonom Maximo Torero.
        – Dhaka Tribune, 7.3.2022
        /bangladesh/2022/03/07/call-for-exempting-food-trade-from-russia-sanctions-as-dhaka-hosts-asia-pacific-food-conference

        Sanktionen gegen Rußland und Belarus: Bangladeschs Kali-Einfuhrlinie unterbrochen

        Importeure weichen bei wichtigen chemischen Düngemitteln auf Kanada und Jordanien aus …

        In den letzten Jahren bezog Bangladesch 80 % seines Kalibedarfs aus Rußland und Belarus und etwa 20 % aus Kanada …
        Zuvor hatte Landwirtschaftsminister Dr. Muhammad Abdur Razzaque erklärt, daß die Regierung im Rahmen einer Ausschreibung am 25. April ein Preisangebot für Kali in Höhe von 1.200 $ pro Tonne erhalten habe, was viermal höher sei als der letztjährige Preis von 300 $. …

        Die Bedeutung von Kali in der Landwirtschaft von Bangladesch

        Die Landwirtschaft in Bangladesch hat in den letzten zwei Jahrzehnten ein rasches Wachstum erlebt, das in etwa dem Bevölkerungswachstum des Landes entspricht. Der Einsatz von chemischen Düngemitteln hat einen großen Anteil an den Ertragssteigerungen in der Landwirtschaft. In Bangladesch hat sich der Kaliverbrauch von 0,1 Millionen Tonnen im Jahr 2001-02 auf 0,75 Millionen Tonnen im Jahr 2020-21 fast verachtfacht.

        – Dkaka Tribune, 5.5.2022
        Sanctions on Russia, Belarus: Bangladesh’s potash import line disrupted
        https://www.dhakatribune.com/bangladesh/2022/05/05/sanctions-on-russia-belarus

      2. @Humml

        „…Es stellt sich heraus, dass nur die EU-Länder unsere Düngemittel kaufen können, und die Lieferung unserer Düngemittel sowie der belarussischen Düngemittel über die Häfen europäischer Länder in dieselben Entwicklungsländer, auf die Märkte Asiens, Afrikas, Lateinamerikas ist immer noch verboten, unmöglich. Aber das diskriminiert unsere Partner in Asien, Afrika und Lateinamerika….“

        Mag eine dumme Frage sein oK. Aber ich denke Russland soll sanktioniert werden, wieso wird der Weitertransport nach Afrika, Asien und Lateinamerika sanktioniert?

        Also sich selbst „gönnt“ die EU noch Dünger aber alle anderen sollen keinen kriegen?

          1. Die müssen wahrscheinlich erst eine Unterwerfungserklärung abgeben, sonst gibt’s nix …
            Das is wie mit Syrien. Solange die dort immer den gleichen Diktator wählen, müssen sie hungern und darben – so in etwa Borrell Mitte des vergangenen Jahres …

    1. Aber, aber: Die Frau liebt sich doch so, wie sie ist und ausschaut und macht damit Reklame.
      Ist mir im übrigen egal. Weniger egal ist mir, dass sie im Prinzip nie gearbeitet hat, nichts kann und dafür jetzt ne Menge Knete vom Steuerzahler kassiert. Und der strampelt sich ab, arbeitet fleißig und meistens auch gut (sonst würde er nämlich hinausgeworfen), und kriegt dafür ein Lumpengeld und ne armselige Rente.

      1. @Karl

        Das ist bei den meisten so, die in dieser falschen Gesellschaft viel Geld haben, sie haben ihre Mitmenschen nur raffinierter betrogen, aber nie Leistung erbracht.

        Aber es heißt auch „die Letzten werden die Ersten sein“ Diese Zeit kommt! Das Universum duldet kein Ungleichgewicht (nicht auf Dauer!).

        1. Diese Zeit kommt, natürlich für jeden von uns. Vielleicht sollten sich alle mehr mit Karma beschäftigten, egal ob sie dran glauben oder nicht. Es wird sie auf jeden Fall zum Nachdenken bringen.

  4. Die EU-Kommission ist nicht strunzdumm ODER bösartig, sie ist beides. Das steht außer Frage. Und der „Spiegel“ hat sich zwar mit großem Tamtam von Claas Relotius distanziert, arbeitet aber genau mit derselben Masche weiter. Schon 2018 sprachen kritische Zeitgenossen von einem „Fall Spiegel“ anstelle des C.R., aber die Spiegelmacher haben mit einigem Geschick einen Schuldigen in den Vordergrund geschoben. Die Methoden sind die gleichen geblieben und fallen immer noch auf fruchtbaren Boden.

  5. Klärung erbeten:
    Ich erinnere mich, gelernt zu haben, dass es Mais für menschliche Konsumption gibt und solches für Tierfutter. Ich erinnere mich auch daran, einen als Tierfutter deklarierten Kaismolben versucht habe, zu essen. Dieser Riemen war nicht nach meinem Gusto, um es vornehm auszudrücken.

    Wollte, zwischen den Zeilen, Herr P sagen, obwohl die Schiffe Ri Europa schifften, dass Futtermais gut genug für Afrika wäre, wenn die EU’ler nicht einfach die Schiffe umgeleitet hätten?

  6. 1816 hat der russische Zar den Ostschweizer Kantonen maßgeblich geholfen, die Hungersnot zu mildern. Dies vier Jahre, nachdem die Schweizer mit dem vereinigten Westen unter Napoleon Russland angegriffen hatten. Dieser russische Charakterzug fällt immer wieder auf. Ob das nochmals so funktionieren wird?

  7. ich habe es schon mal geschrieben . die russen sind zu gutgläubig . das war schon immer so . sie müssen entlich lernen – dem westen darf man nicht trauen . nie und nimmer . der westen hatte nie vor die dünge und lebensmittel von den sanktionen zu befreien , das war nur ein trick um den hafen frei zu bekommen . was ist das ist , die häfen wieder schliessen geht nicht so einfach . jetzt sitz russland in der nächsten falle

    1. Korrekt – alles hinterfragen und kontrollieren!

      Und wenn „das westen“ oder ähnliches nicht mit offenen Karten spielen will – Kontakt abbrechen.
      Man kann sich auch immer noch anders orientieren…

    2. Mir scheint, als kennst du den Hintergrund der russischen Seele nicht. Da geht es um das slawisch-arische Weltbild. Und in diesem, gibt es eben keine Lügen. Dieses Weltbild, hatten wir auch mal hier. Jeder geht da davon aus, dass der jeweils andere die Wahrheit spricht. Und nun nimms historisch. Nur mal seit 1990.

      1. „Das slawisch-arische Weltbild“ und die eine Wahrheit.
        Kennst du denn Kulturen, die nicht davon ausgehen, dass es nur eine Wahrheit geben kann, wenn man sich die gleiche Wirklichkeit teilen möchte?

      2. @Uwe … Und in diesem, gibt es eben keine Lügen. Dieses Weltbild, hatten wir auch mal hier. Jeder geht da davon aus, dass der jeweils andere die Wahrheit spricht …
        Darüber hat auch Röper mal geschrieben, das ist unglaublich gut, im Kern geht es doch genau darum. Schön dass Sie uns das so locker in zwei kleinen Sätzen wieder ins Bewusstsein rufen können. (… die Russen sind zu gutgläubig, da hat leshrai recht).

  8. Was ich nicht verstehe…hier sind doch genug Leute mit einem gewissen Weitblick. Warum arbeitet ihr euch immer an den Details dieses Irrsinns ab? Ihr tut grad so, als hätte irgend egal jemand in diesem Politzirkus auch etwas selbst zu sagen. Dem ist aber nicht so. Russland/Putin wahrscheinlich ausgenommen. Die fahren durchweg eine vorgegebene Agenda und leben gut davon.
    Also, wäre die richtige Frage denn nicht, wohin soll das Ganze? Und…warum will Russland einen anderen Weg?

    1. Weil diese beiden Fragen eigentlich schon lange beantwortet sind.
      1. USA will seine Weltherrschaft „Hegemonie“ nicht verlieren (obwohl sie sie eigentlich schon verloren haben)
      2. Russland will eine unipolare Weltordnung, ohne einen „Weltbeherrscher“, weil nur so freier und fairer Handel garantiert ist. Die parasitäre Wirtschaftsform der USA hat viele (insbesondere afrikanische und südamerikanische) Länder künstlich in Armut gehalten.

      Die USA betreiben im Grunde ihre Wirtschaft auf Kosten aller anderen Länder und das will auch insbesondere die Handelsnation Nr.1 China nicht (mehr). Deshalb ziehen sie auch mit den Russen an einem Strang.

      1. Es geht doch nicht nicht darum,was DIE wollen, was sie tun, sondern darum, was wir selbst wollen. Es geht nicht um „unsere“ Reaktion, sondern um unsere Aktion. Ansonsten, der reagiert, ist immer nen Schritt später.

  9. IAEA
    Ich glaubte keine Sekunde, dass da was rauskommt. Von der IAEA erfahren wir weder etwas über die Brennstäbe, noch was das ukrainische AKW Personal sagt, und auch mit Hightech und Dronen nicht wer das Kraftwerk beschiesst. «Man sei besorgt».
    Gleichzeitig ist ein medialer Grossangriff in Gang:
    «Atomkraftwerksbetreiber; Mitarbeiter werden getötet und gefoltert. Der ukrainische Atomkonzern Enerhoatom warf den russischen Truppen im besetzten AKW Saporischschja die Verschleppung und Misshandlung von Kraftwerksmitarbeitern vor. Etwa 200 Leute sind bereits inhaftiert worden. Von einigen wissen wir nicht, was mit ihnen passiert ist. Es gibt keinen Hinweis, wo sie sind, sagte der Präsident von Enerhoatom, Petro Kotin, den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Er sprach davon, dass Mitarbeiter getötet oder gefoltert worden seien. Nach seinen Angaben halten noch etwa tausend ukrainische Mitarbeiter die Anlage in Betrieb – in Friedenszeiten waren es 11’000 Menschen».
    Und im Dlf; Inzwischen wurden Millionen Ukrainer zwangsweise nach Russland deportiert. Viele in den weitesten Osten Russlands. Ein 16-Jähriger konnte nach 3 Jahren aus einem Lager fliehen, er wurde gezwungen täglich das Blut in den Folterkammern wegwischen. Manche Menschen verschwinden einfach, es wird von systematischen Vergewaltigungen berichtet und dass Müttern ihre Kinder weggenommen werden um sie der Adoption freizugeben ….usw.
    Der Spiegel ist nur ein Rädchen in diesem Laufwerk.

    1. @apied

      Nun ja – das sind Meldungen für die geistig minderbemittelten Wertloswestler, denen keine Horrorstory über die Russen blutig genug sein kann als das man sie nicht glauben wollte…..

      Über so etwas kann man sich doch nicht mehr aufregen – eher über Leute, die das für bare Münze nehmen & dann auch noch als Tatsache weiterplappern….

      Die machen sich selber zum Klops…..ich finde diese Stories sogar „wunderbar“ , zeigen sie doch wie verzweifelt der Wertloswestler inzwischen ist, dass er so einen Blödsinn erfinden muss…

      „Wir können sie nicht zwingen die Wahrheit zu sagen. Aber wir können sie zwingen immer unverschämter zu lügen.“ bis es der Letzte Blinde, Taube & schwachsinnige merkt!

  10. Gut, der Westen hat ein riesen Geschrei veranstaltet: „Putins Krieg ist schuld daran, wenn Afrika verhungert“
    und jetzt wo die Schiffe wieder fahren, bedient sich fast ausschließlich Europa daran.

    Aber woran hängt es denn jetzt ganz real, wenn der russische Dünger und der russische Weizen nicht an Entwicklungsländer geliefert werden kann?

    Fehlt es an der Transportkapazität?
    Fehlt es an den Versicherungen?
    Fehlt es daran, dass die Kunden nicht über den Swift zahlen dürfen wenn sie beim Russen kaufen?
    Droht der Westen noch mit ganz anderen Maßnahmen falls beim Russen gekauft werden sollte?

    Wozu braucht es Gespräche mit Erdogan. Soll die Türkei Zwischenhändler spielen?
    Und wozu muss Putin den Westen unter Druck setzen, denn das tut er ja schon mit seiner Androhung, man könne das Abkommen auch wieder beenden.

    Oder betreibt hier Putin lediglich Retourkutschen PR: „Schaut euch diese Betrüger an. Erst schieben sie die hungernden Neger vor und dann essen sie alles selber auf.“

    1. @ Mircutux

      So ein Schiffstransport ist eine komplizierte Angelegenheit. Das merkt man gewöhnlich nicht, da die vielen Beteiligten lauter Routinetransaktionen haben. Schiffseigentümer, Reeder, Speditionen, Hafenanlagen, Händler, Zwischenhändler, Versicherungen und Rückversicher für Schiff und Ladung, und die jeweiligen Banken.

      Wenn von denen auch nur einer wegen der Sanktionen nicht kann oder nicht will, wird es nichts mit dem Transport.

      Die Sanktionen sind völlig undurchschaubar. Unzählige „Pakete“ der EU und der USA, dazu viele weitere einzelne. Gegen die Russen und gegen viele afrikanische Länder. Beispiel: Gerade hat Botswana aufgerufen, die Sanktionen gegen Zimbabwe zu beenden, weil die selbst für sie als Nachbarn unerträgliche Folgen haben.

      Schon der Verdacht auf Sanktionsbruch kann zu U-Haft und „Einfrieren“ des Vermögens führen, was auch für größere Firmen den Bankrott bedeutet. Da auch die „Sanktionsjäger“ nicht genau wissen, was alles verboten ist, oder die Unsicherheit als Bedrohung einsetzen, halten sich die meisten Akteure von allem, was auch nur in die Nähe der Sanktionen kommen könnte, weiträumig fern.

      Dazu kommt, daß viele afrikanische Länder zur €-Zone gehören, über den CFA-Franc, der ein €-Derivat ist. Die EU hat also völlige Kontrolle über deren Zahlungen und kann jede abweisen, blockieren oder einziehen.

      Benin, Burkina Faso, Elfenbeinküste, Guinea-Bissau, Mali, Niger, Senegal und Togo haben den CFA-BCEAO, Zentralafrikanische Republik, Kamerun, Tschad, Republik Kongo, Äquatorialguinea und Gabun den CFA-BEAC.

      „…Putin lediglich Retourkutschen PR…“?
      Es wäre schön, wenn Sie sich gewisse Grundkenntnisse zulegen würden, anstatt so etwas zu verbreiten.

        1. @ Mircutux und @ apied

          Ich bitte um Entschuldigung. Die EU-Sanktionen sind so perfide und verwickelt aufgebaut, daß es endlos würde, ihre Wirkungsweise sinnvoll zu erklären. Aber eigentlich ist es ganz einfach:

          Da niemand weiß, was verboten ist, weiß auch keiner, was noch erlaubt ist, und deshalb sind die Transporte von Dünger, Kraftstoff, Weizen nach Afrika auf allen üblichen Handelswegen versperrt. Und für die „nicht üblichen“ gibt es besondere Sanktionen gegen die russischen Akteure, die dafür in Frage kommen.

          Die Sanktionen sind so eingerichtet, daß niemand sie wirklich versteht. Man kann sie alle ausdrucken lassen und die weiteren Dokumente, auf die sie Bezug nehmen dazu und das Ganze dann per LKW anliefern lassen. Aber je mehr man davon liest, desto weniger wird man daraus schlau.

          Man möchte z.B. Dünger aus Belarus nach Mali liefern, über Rußland und Guinea, da Belarus und Mali Binnenländer ohne Seehäfen sind. Gegen alle vier Länder gibt es EU-Sanktionen. Weitere aus GB, USA, Kanada.

          Auch wenn der Verkauf des Düngers nach Mali erlaubt ist: Die Transaktion besteht aus lauter Beteiligten, die sanktioniert sind, und aus anderen Beteiligten, die die Sanktionen einhalten müssen.

          Damit ist sie unmöglich. Alle Wege sind von der EU blockiert einschließlich der möglichen Um- und Auswege. An irgendeiner Stelle sind sie alle blockiert.

          Einer der Großen im russischen Afrikageschäft ist Yevgeniy Prigozhin. Allein der hat beim Schatzamt der USA zwei Seiten Suchergebnisse über seine persönlichen Sanktionen:
          https://search.treasury.gov/search?affiliate=treas&query=Prigozhin
          Dazu hat er EU-Sanktionen, die weniger offen und ehrlich zu finden sind.

          Also auch wenn die Russen selber die Lieferungen organisieren, denen gehört ja nicht die ganze Transportkette. Irgendwo ist immer eine Stelle, die mit ihnen wegen der Sanktionen besser keine Geschäfte macht. Und da die Sanktionen gegen Rußland selber versagen, nimmt die EU eben Rache an dessen afrikanischen Partnern.

      1. @ Mircutux
        „Es wäre schön, wenn Sie sich gewisse Grundkenntnisse zulegen würden, anstatt so etwas zu verbreiten.“
        Weil du mir in epischer Länge genau das erklären möchtest, was ich selbst geschrieben habe, muss ich doch nicht in die Nachhilfe gehen. Lese meinen Post bitte noch mal, mit etwas mehr an wohlwollendem Verständnis. OK, vielleicht war ich etwas flapsig.

        Wir sind uns in den meisten Dingen einig. Offenbar, ist die Lage so, dass der Westen, entgegen den getroffenen Absprachen, immer noch Sanktionen gegen Dünger und Weizen aus Russland durchführt.
        Und diese Sanktionen sind anscheinend auch immer noch außerordentlich wirksam.

        Ich bin der Meinung, dass Putin nicht einfach so aus einer Gefühlslage heraus öffentlich den Westen des Betrugs bezichtigt (Was zweifellos richtig wäre). Putin wirbt dafür (das ist auch PR), dass endlich eine kritische Masse an Staaten zusammen kommt und sich traut diese Sanktionen zu durchbrechen.
        Und deshalb macht er diesen Betrug publik. Und den Spruch den ich zum Schluss geschrieben habe, trifft die Sachlage doch recht genau.

        1. Ich denke, Dein Kommentar war verständlich. Sagen wir es doch kurz und bündig:
          Wirtschaftssanktionen, also Wirtschaftskrieg, ist eine besonders perverse Form der Kriegführung, weil Viele die Konsequenzen erst beim zweiten oder dritten Hinschauen bemerken, oder gar nicht. Man schaue in den Jemen, wo ca. 15 Mio am Verhungern sind, kaum einer bemerkt es, aber hier bläst man sich wegen der Ukraine auf. Auch auf diesem Feld ist der Westen, im wesentlichen die wirtschaftlich starken Vasallen rund um die USA, der schlimmste Täter. Wenn er sich mal nicht verzockt!

          1. Wirtschaftssanktionen sind dazu da, die Menschen in den betroffenen Ländern schwer zu benachteiligen und die politische Lage zu destabilisieren, um daraus Vorteile zu ziehen.
            Um eine angestrebte Demokratisierung zum Wohle der Bewohner, wie offiziell behauptet, geht es nicht im Geringsten.
            Wäre tatsächlich das Wohl der Menschen von positiven Interesse, würde man mit diesem destruktiven Irrsinn sofort aufhören.
            Jedes Land, jede Staatsform, jede Kultur entwickelt sich zum Besseren, wenn sie/er nicht drangsaliert, sondern ernsthaft bei Bedarf nach besten Möglichkeiten unterstützt wird.

  11. „Aber woran hängt es denn jetzt ganz real, wenn der russische Dünger und der russische Weizen nicht an Entwicklungsländer geliefert werden kann?“

    Hatte ich oben schon gefragt. So lange die Afrikaner wohl keine Unterwerfungserklärung unter das US-Regime unterschrieben hat kriegen die nix! Sie haben die USA brüskiert, indem sie lieber mit Russland und China zusammenarbeiten wollten, das ist jetzt die Strafe, da die USA und die EU Herrscher + Diener sind. Der Diener tut, was der Herr befiehlt.

      1. wie immer Strafsanktionen dieser Art. Wir sehen auch in der Vergangenheit, das die USA nicht nur Russland sanktioniert hat, die Liste ist lang. Das ist wohl auch der Grund, das die USA sozusagen abgeschafft werden muß.

          1. Das Problem der USA ist, sie halten Erpressung für „Geschäft“. Viele glauben das und die USA übernehmen dann hintenrum den Laden. Das Rezept der USA war eigentlich immer Diebstahl möglichst raffiniert als „Geschäft“ zu maskieren.

  12. Zur Ernte,
    interessant ein Blick in den aktuellen Erntebericht (so von wegen Unwetter, Jahrhundert-Dürre, Hitze, russischer Angriffskrieg, Hafenblockaden, 20 Mio. t Getreide versauern in ukrainischen Silos usw.)

    S.12, Weltgetreidebilanz (ohne Reis)

    Erzeugung im Wirtschaftsjahr (01.07.-30.06.)
    2020/21 = 2.226 Mio. t
    2021/22 = 2.294 Mio. t
    Schätzung 2022/2023 = 2.248 Mio. t

    Schlechte Nachrichten in BRD aber für Biertrinker,
    Baugerste +60% zum Vorjahr.

    https://www.bmel.de/SharedDocs/Downloads/DE/_Landwirtschaft/Pflanzenbau/Ernte-Bericht/ernte-2022.pdf

    ###

  13. ….tja… …an dem Fernöstlichen Wirtschaftsforum, auf dem Wladimir Putin gesprochen hat, nahmen 58 Länder teil… …darunter China und Indien, die wichtigsten Volkswirtschaften und Handelsnationen… …TROTZ der „Isolierung Russlands“ durch die Angelsachsen.. …in der brd, werden die Lichter ausgehen, jede Woche mehr !!🙈

    1. Niemand sollte das Geschrei der offiziellen Veröffentlicher und politische Getöse mit dem verwechseln, was tatsächlich stattfindet.
      Die Krachmacher sind eine Minderheit, die meisten Menschen versuchen ganz normal, ihr Ding zu machen und die meisten werden vorhandene wirtschaftliche Beziehungen in den Osten nicht canceln.
      Nein, leicht ist es nicht gerade.
      Und Insolvenzen wird es leider wegen dem Quatsch auch geben.
      Aber die Zeiten, in denen den Menschen eingeredet werden konnte, dass die Russen Hörner haben sind einfach vorbei.

      1. ….bei den „Hörnern“, bin ich mir nicht so sicher… …der brd – „Otto – Normal“, in der WEST – rd, sieht immer noch „der Russe ist schuld“ !!.. …zugegeben, es werden weniger !!..😈

  14. Ich fürchte es ist für Viele ganz einfach! Wenn man in den Medien ständig belogen wird, irgendwann glaubt man den Mist! So gab es ganz zufällig kurz vor der Besetzung des Iraks 2003 eine kostenlose Sonderausgabe der Blödzeitung. Dort wurden ganz groß die Massenvernichtungswaffen des Iraks gezeigt US – Satellitenfotos. Diese Massenvernichtungswaffen waren klar, eine Ente. Dann sagte D. Trump kurz vor seinem Amtende wir ziehen unsere Truppen aus dem Irak ab. Allerdings bleiben Truppen da, die unsere Ölquellen sichern!
    Es gab vor vielen Jahren die Möglichkeit OK ich kann auf Kurzwelle auch einmal Radio Moskau hören. Heute beim Internet wird halt, gesperrt.
    Oder wie bei Sahra Wagenknecht man zieht sie halt durch den Kakao z.B. bei Extra 3 .
    Ja also Russland unser Feind scheinbar schon immer , wenn man den Medien glaubt. Also fährt ein Bundeskanzler Scholz nach Saudi Arabien ja klar ein „demokrat. Staat“ der gewisse Eigenarten hat. J au. er trifft sich mit dem Herrscher der die Anweisung gab, den Journalisten Jamal Khashoggi zu ermorden!
    Ja und demnächst werden wir über Tore jubeln , Fußball WM – Das WM-Jahr beginnt und Katar lässt weiterhin Migranten unter sklavenähnlichen Bedingungen arbeiten. Die Lage im Emirat wird sogar immer schlimmer, mindestens 15.000 tote Gastarbeiter werden seit der WM-Vergabe gezählt. Zitatende.
    Wäre das in Russland passiert, wäre wiederum ein Aufschrei durch die Medien gegangen! Ja und es hätte Boykotte gegeben. Aber bei Katar mit dem wir beste Beziehungen haben doch nicht!

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