Realsatire

Josep Borrell und die Arroganz der politisch toten EU

Der Verlust von Realitätssinn bei dem derzeit regierenden Personal in Brüssel und Berlin ist faszinieren und wäre lustig, wenn die Leute nicht dabei wären, den Wohlstand in Europa unwiederbringlich zu vernichten.

Die EU war nie ein politischer Akteur, viele erinnern sich an den alten Spruch: „Wer etwas von den USA will, der ruft in Washington an. Wer etwas von der EU will, der weiß nicht, wen er anrufen soll.“

Dieser Spruch sagt sehr deutlich, dass die EU keine politische Macht ist und auch nie eine war. Einer der Gründe dafür war schlicht, dass die EU-Mitgliedsstaaten ihre eigene Außenpolitik nicht Brüssel unterordnen wollten. Daran änderte auch die Einführung eines EU-Chefdiplomaten, einer Art EU-Außenminister, viele Jahre lang nichts. Die wenigsten erinnern sich auch nur an die Namen der Damen, die in den letzten Jahren auf dem Posten gesessen und für viel Geld praktisch nichts getan haben.

Ein weiterer – der wichtigste – Grund, warum die EU keine geopolitische Macht hat, ist, dass sie nur ein Erfüllungsgehilfe der US-Politik ist. Das ist keineswegs übertrieben, denn der damalige US-Vizepräsident Biden hat schon 2014 offen gesagt, dass die USA die EU dazu zwingen mussten, Sanktionen gegen Russland zu verhängen, weil die Europäer das nicht tun wollten. Damals gab es noch europäische Politiker, die verstanden haben, dass Russland-Sanktionen der EU sehr schaden. Aber inzwischen haben die USA ihre Macht über die Politik der EU soweit ausgebaut, dass solche Politiker in der EU nicht mehr in Führungspositionen kommen.

Jetzt gibt es zwar eine Telefonnummer in der EU, die man in außenpolitischen Fragen anrufen kann, aber dort werden keine Entscheidungen getroffen, dort werden Entscheidungen der USA umgesetzt.

Heute sitzt Jossep Borrell auf dem Posten des EU-Chefdiplomaten und der Mann hat (inzwischen) eine sehr realitätsferne Sicht auf die Welt. Borrell scheint nicht immer so anti-russisch gewesen zu sein, wie er heute ist, denn als er im Februar 2021 das letzte Mal den russischen Außenminister Lawrow besucht hat, musste er sich im EU-Parlament hinterher schwere Vorwürfe anhören, er sei Moskau gegenüber zu weich gewesen. Sogar seine Absetzung wurde damals gefordert.

Das dürfte Eindruck auf Borrell gemacht haben, denn seitdem steht er in der EU, wenn es um anti-russische Erklärungen geht, immer in der ersten Reihe. Er dürfte seine Lektion damals gelernt haben.

Borrells Garten…

Vor einigen Tagen hat Borrell bei der Eröffnung der europäischen diplomatischen Akademie in Belgien eine Rede gehalten, die an seinem Sinn für die Realität, wenn nicht sogar an seinem Geisteszustand, zweifeln lässt. Er sagte dort:

„Ja, Europa ist ein Garten. Wir haben einen Garten gebaut. Alles funktioniert. Es ist die beste Kombination aus politischer Freiheit, wirtschaftlichem Wohlstand und sozialem Zusammenhalt, die die Menschheit je erschaffen konnte – diese drei Dinge zusammen.“

Man fragt sich unweigerlich, in welcher Parallelwelt dieser Mann lebt. Gibt es in der EU noch politische Freiheit? Ja, aber nur wenn man die Meinung der Führung der EU teilt. Wenn man, wie Polen oder Ungarn, auf konservative Werte setzt und LGBT nicht propagieren möchte, ist es mit der politischen Freiheit schnell vorbei, dann werden Milliarden an EU-Hilfen eingefroren.

Wer der Meinung ist, man müsse mit dem Nachbarn Russland einen Weg der Verständigung suchen, der ist in der EU politisch erledigt. Das gilt nicht erst seit Russland in der Ukraine interveniert hat, das galt schon lange davor, wie das Beispiel Borrell zeigt. Er hatte Russland bei seinem Moskau-Besuch im Februar 2021 nach Meinung der EU-Abgeordneten nur nicht hart genug kritisiert, was ihn fast den Job gekostet hätte. Die Liste der Themen, bei denen in der EU keine politische Freiheit herrscht, ist inzwischen sehr lang.

Auch Borrells Erwähnung von wirtschaftlichem Wohlstand in der EU ist ein Witz, denn dieser Wohlstand wird von Borrell und seinen Kollegen gerade vernichtet. Der erste Schritt ist die anti-russische Politik, die die europäische Wirtschaft gerade vernichtet. Aber das reicht den Ideologen um Borrell nicht, sie fantasieren bereits von Sanktionen gegen China, was die Reste dessen, was von der europäischen Wirtschaft nach den Russland-Sanktionen noch übrig bleiben könnte, endgültig in Trümmer legen würde.

Und dass sozialer Zusammenhalt eine Stärke der EU sein soll, ist Realsatire, denn schließlich machen die EU-Staaten seit Jahren nichts anderes als den Sozialstaat Schritt für Schritt abzuschaffen. Und wenn Sie die Griechen fragen würden, wie sie den „sozialen Zusammenhalt“ und den „wirtschaftlichen Wohlstand“ nach der Euro-Krise erlebt haben, dann sollten sie verdammt schnell laufen können, wenn sie von den Griechen nicht auf die Nase bekommen wollen.

Aber Borrell ist mit seinem „Garten“ EU vollkommen zufrieden.

… und der Dschungel

Das war aber noch nicht alles, was Borrell in seiner Rede gesagt hat. Er fuhr fort:

„Der Rest der Welt ist nicht gerade ein Garten. Der größte Teil der übrigen Welt ist ein Dschungel, und der Dschungel könnte in den Garten eindringen. Die Gärtner sollten sich darum kümmern, aber sie werden den Garten nicht durch den Bau von Mauern schützen.“

Daher, so Borrell, müsse der Gärtner „in den Dschungel gehen“ – die Europäer sollten viel stärker im Rest der Welt engagieren. Mit anderen Worten: Am europäischen Wesen soll die Welt genesen!

Das ist die gleiche Arroganz und Anmaßung, mit der die Europäer früher ausgezogen sind, um die Welt zu kolonisieren, um sie zu unterwerfen. Im Rest der Welt, das zeigen Medienberichte außerhalb der westlichen Medienblase, wurden Borrells Äußerungen über den Garten und den Dschungel als purer Rassismus aufgenommen – wie gut, dass westliche Medien das nicht für erwähnenswert halten.

Wie Eurokraten ticken

Eine weitere Aussage in seiner Rede macht deutlich, wie weltfremd Eurokraten wie Borrell sind:

„Es gibt einen großen Unterschied zwischen Europa und dem Rest der Welt – nun, dem Rest der Welt, Sie verstehen, was ich meine, oder? – ist, dass wir starke Institutionen haben. Das Wichtigste für die Lebensqualität der Menschen sind Institutionen. Der große Unterschied zwischen entwickelten und nicht entwickelten Ländern liegt nicht in der Wirtschaft, sondern in den Institutionen.“

Ob Herrn Borrell mal jemand erzählt hat, dass es eine funktionierende Wirtschaft, also der Wohlstand der Menschen, ist, die die Institutionen bezahlt? Was nützen Institutionen, wenn es keine funktionierende Wirtschaft gibt? Offensichtlich sehen Leute wie Borrell die Institutionen der EU inzwischen als reinen Selbstzweck an.

Wenn man es von dieser Warte sieht, kann es nicht einmal verwundern, dass die Führung der EU die Wirtschaft gerade vernichtet. Man scheint dort allen Ernstes zu glauben, dass EU-Institutionen, wie zum Beispiel die EZB, es schon irgendwie richten werden. Dass die EZB längst am Ende ist, zeigt sich daran, dass ihre geldpolitischen Instrumente schon lange weitgehend wirkungslos sind. Derzeit haben wir eine hohe Inflation und eine (kommende) schwere Rezession in der EU. Was genau sollen die Institutionen dagegen machen? Zinserhöhungen verstärken die Rezession, Zinssenkungen verstärken die Inflation – der Weg in den Abgrund ist unausweichlich.

Aber da Borrell ja noch an wirtschaftlichen Wohlstand und sozialen Zusammenhalt in der EU zu glauben scheint, ist ihm das Problem anscheinend gar nicht bewusst. Oder es ist ihm egal.

Borrell meint immer noch, in seinem Garten wäre alles schön und in bester Ordnung, dabei verwandelt sich Borrells Garten – dank der Institutionen der EU – gerade in eine Wüste und der Dschungel könnte für viele Menschen schon bald wesentlich anziehender sein, als die Reste des europäischen Gartens…


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Autor: Anti-Spiegel

Thomas Röper, geboren 1971, hat als Experte für Osteuropa in Finanzdienstleistungsunternehmen in Osteuropa und Russland Vorstands- und Aufsichtsratspositionen bekleidet. Heute lebt er in seiner Wahlheimat St. Petersburg. Er lebt über 15 Jahre in Russland und spricht fließend Russisch. Die Schwerpunkte seiner medienkritischen Arbeit sind das (mediale) Russlandbild in Deutschland, Kritik an der Berichterstattung westlicher Medien im Allgemeinen und die Themen (Geo-)Politik und Wirtschaft.

33 Antworten

  1. Ich habe mittlerweile auch ein paar Jährchen auf dem Buckel.
    Gut er ist drei Jahre älter als ich, aber das, was er von sich gibt ist ideologisch derart transatlantisch angehaucht, dass für mich schon der Verdacht aufkeimt, dass er in deren Diensten stehen und entsprechend auch entlohnt werden könnte. Ein EU-Mann – ich denke Bismarck dreht sich im Grabe um!?
    Habe von solchen Typen, in meinem leben, bereits einige kennenlernen können.
    Sie wissen immer alles, sind dermaßen von sich selber überzeugt, dass sie kaum eine andere Denkweise zulassen.
    Ich denke er ist funktionsgesteuert und ideologisch gehemmt.
    Von Leuten wie ihm und davon gibt derzeit westweit einige, sind keine Fortschritte zu erwarten, die es ermöglichen könnten die Welt in Frieden leben zu lassen.

  2. Sollen DIE doch mal eine echte und ungefälschte Volksbefragung in jedem Land Europas durchführen – DAS wäre echte Demokratie – nicht diese hinterm Demokratiemäntelchen versteckte Diktatur der „eu“ …

    Das Ergebnis wäre hochprozentig klar – doch werden DIE niemals einem solchen Akt zustimmen – denn damit wären DIE obsolet….. 😝😎

    „vereinigte staaten von europa“ – so einfach werden die das nicht in die Reihe kriegen – dazu gehört ein bischen mehr …

  3. Tja, was soll man zu Borrel sagen?
    kriminell & antidemokratisch…aber er wurde belohnt ;o))

    „Affären
    Seit Januar 2010 war Borrell als Präsident des Europäischen Hochschulinstituts (EUI) in Florenz tätig. Aufgrund einer Kontroverse über eine nicht offengelegte, mit 300.000 Euro pro Jahr dotierte Aufsichtsratsmitgliedschaft beim Energiekonzern Abengoa musste Borrell zum Ende des akademischen Jahres 2012 sein Amt als EUI-Präsident aufgeben.[4]

    2018 wurde Borell von der spanischen Wertpapieraufsichtsbehörde (CNMV) wegen Insiderhandels ein Bußgeld von 30.000 Euro auferlegt, das er akzeptierte und gegen das er keine Rechtsmittel einlegte. Als Mitglied des Verwaltungsrats von Abengoa hatte er im November 2015 unmittelbar vor der Insolvenz des Unternehmens 10.000 Aktien für Rechnung eines Dritten, bei dem es sich um seine Exfrau handelte, für 9030 Euro verkauft.[5][6]

    Außenminister
    Im Konflikt um die politische Zukunft der Region Katalonien engagierte sich der Katalane Borrell auf der Seite der Gegner einer Sezession von Spanien“
    https://de.wikipedia.org/wiki/Josep_Borrell

    1. Sorry, weiter: „das lohnt sich für dich“-Programm gegangen. Was erwarten wir denn? Programmierte Zerstörung – oder kreative??? Man muss doch nur die Strategien lesen. Und es läuft im Moment vieles nach Plan-

  4. Leute wie Josep Borrell bekommen ihre Posten nicht weil sie besonderes politisch gewandt, intelligent, loyal oder charakterstark sind. Sie bekommen die Posten weil sie ohne jeden Skrupel für alles zu gebrauchen sind.

  5. Ich bin gespannt, wie lange wir uns noch damit abzufinden haben, dass unsere europäischen Politiker das genaue Gegenteil bejubeln, von dem was sich gerade in Europa abspielt.

    Herr Borrell schwärmt zum Beispiel von Europa als einem Garten, in dem alles funktioniert, in dem Wohlstand und Freiheit herrscht..

    Dabei muss befürchtet werden, dass sogar der Strom abgeklemmt wird um Energie zu sparen und dass dann nicht einmal die Handys funktionieren.

    Wirtschaftlicher Wohlstand, obwohl damit zu rechnen ist, dass Millionen ihren Job verlieren werden, dass tausende Firmen Insolvenz anmelden werden (was Herr Habeck damit zu beschönigen versuchte, sie würden nicht Insolvenz anmelden, sondern nur ihre Arbeit einstellen) und dass weitere tausende Firmen sich ins Ausland absetzten werden?

    Und unsere Freiheit besteht gegenwärtig nur noch darin, ausschließlich die dummen Parolen unserer Politiker und Medien zu konsumieren, andere Ansichten werden immer als Desinformationen abgetan, vor denen uns unsere Regierungen und unser Verfassungsschutz schützen.

    1. Was soll denn so ein Kasper auch sagen? Es erstaunt nur, dass noch viele Menschen an die „westlichen Werte und Demokratie“ glauben. Montags wenigstens spazieren gehen….. Auch wenn ich heute nicht dabei sein kann….

  6. Und mit der Ankündigung der „Ministerin“ des Äußersten, 8-10 Millionen Flüchtlinge aus der Ukraine aufnehmen zu wollen, wird Deutschland meines Erachtens (m.E.) neben der wirtschaftlich – im Namen/Interesse der USA – bewusst herbei geführten Zerstörung auch kulturell der Rest gegeben! Beides zusammen genommen (wirtschaftliche und kulturelle Zerstörung) ist m.E. ein Bürgerkrieg/sind Tumulte/Aufstände bewusst von der US-hörigen Regierung einkalkuliert – nicht umsonst wurde die Bundeswehr schon in Stellung gebracht!

    Was wir in Deutschland m.E. dringend brauchen ist ein Generalstreik (ALLE „Räder“ stehen still/JEDER Arbeitnehmer in Deutschland streikt) Und da kann sich die Deutsche Bevölkerung und insbesondere die mit der Regierung kooperierenden Gewerkschaften – bei den Franzosen eine Scheibe abschneiden!

  7. Rápido González sagt: Ich erinnere an den vom katalanischen Spanier Josep Borrell schon kurz nach dem Beginn des Ukraine-Konflikts in die Reportermikrofone genuschelten, menschenverachtenden Kommentar – O-Ton: „This conflict will be decided on the battlefield'“. — In Spanien hat Borrell ein € 300.000-Bestechungsverfahren am Arsch.

  8. Ich verstehe nicht, warum dies ein Artikel wert ist…

    Die europäische Einstellung fast aller Politiker ist doch, dass die EU allen anderen Ländern moralisch überlegen ist.

    Die Strategie des Westens ist doch schon immer, Länder zunächst dank Kontrolle der Finanzmärkte wirtschaftlich auszubeuten. Bei Ländern mit Gewaltenteilung geht dies besonders einfach. Das einzige Gegenmittel ist eine Abschottung des Landes gegen diesen Einfluss, was eine erhöhte Kontrolle im Innern erfordert.

    Und so kommt es zum zweiten Schritt… der moralischen Keule, dieses Land als korrupt, oppositions- / frauen- oder religionsfeindlich darzustellen. Notfalls zeichnet man dieses Bild mit Hilfe der Medien. Einziges Mittel dagegen ist eine noch größere Abschottung und innere Kontrolle, womit dies zum Selbstläufer wird.
    __

    Das Problem der EU ist allerdings, wenn sich mehrere Länder, die sich der wirtschaftlichen Ausbeutung entziehen & abschotten, plötzlich untereinander loyal & offen werden. Was soll die EU auch machen, wenn man China nicht mehr mit Menschenrechtsverletzungen drohen kann? Wie hindert man sie an einem europäische 5G Ausbau, während man gleichzeitig VWs verkaufen will? Denn während man auf ein paar Länder verzichten kann, doch nicht auf alle „moralisch Verwerflichen“ gleichzeitig.

    Also ist die derzeitige EU Lösung doch genau das, was gerade passiert… Man versucht, diese Länder wieder gegeneinander aufzubringen, indem man singulär eskaliert und schaut, wie weit die „Freundschaft“ wirklich geht.

    Und dabei ist es nur allzu verständlich, wenn sich ältere Menschen wieder die „guten, alten Zeiten“ herbeisehnen, schließlich war früher doch alles besser (also mit Mauer und so)! Also wird die scheinbare europäische Vergangenheit glorifiziert und ihre Maximen zu Absolutismen hochstilisiert, obwohl es das Europa gar nicht gab.

    Und im Fall von Borrell fällt diese Nostalgie erwartungsgemäß besonders prosaisch aus…

  9. Die EU ein Garten?
    Jo kann man durchgehen lassen denn Gott sei Dank vermied er es ihn zu qualifizieren. Könnte also auch ein Garten voller Unkraut sein. Ganz wohl arrangiert wahrscheinlich in Form der Gärten alter Herrschaftspaläste.

    Eine Ratspräsidentin die keiner gewählt hat, einen Außenminister der die Gesetze des Garten und Landschaftsbau offensichtlich nicht kennt und Parlamentarier die hegend und pflegend sich liebevoll um den Unkrautgarten ihrer Herren kümmern. Wenn das nicht ökologisch korrekte Monokultur ist.

  10. Schlimm – für Borrell – wäre nur, wenn er seine „Märchen aus dem Parallel-Universum“ wirklich glauben würde. Dann steht ihm wohl ein Kilometer-tiefer seelischer Sturz bevor, den viele in diesem Alter nicht überleben.

  11. …es ist ausserordentlich erfreulich, dass für die EU – und NATO – Kolonien, DIESE Marionetten ausgewählt wurden, von den Angelsachsen !!.. …je länger sie „wirken“, um so eher, gehen die EU – NATO – Kolonien nieder !!.. …WEITER SO !!🤣😈

  12. Also wenn ich mir die russ. Propaganda so ansehe, auf RT-Deutsch und hier, scheint sich der Schwerpunkt zu verlagern auf Unruhe stiften in der EU. Dazu die gesprengten Pipelines. Putin scheint zu denken da geht was. Ich glaube er überschätzt sowohl den politischen Einfluss der Neu-Rechten, als auch den der breiten Bevölkerung. Westliche Demokratien werden von Wirtschafts- und Funktionseliten geführt und die sind pro-amerikanisch und sowohl gegen russische Propaganda als auch gegen hohe Gaspreise immun. Wird aber interessant sein zu beobachten in den nächsten Monaten, ob ich mit meiner Einschätzung richtig lag.

    1. Es könnte schon sein, dass der Zugang zu preisgünstigeren Rohstoffen ein entscheidender Wettbewerbsvorteil auf internationalen Märkten ist. Unternehmen verlagern dann ihre Produktion oder rationalisieren und entlassen.

    2. „scheint sich der Schwerpunkt zu verlagern auf Unruhe stiften in der EU. Dazu die gesprengten Pipelines. Putin scheint zu denken da geht was.“

      Eben den Eindruck habe ich seit August ebenfalls. Nicht dass ich darüber traurig wäre, aber eskommt mir auch so vor.

      „Westliche Demokratien “
      Äh was?

      „und sowohl gegen russische Propaganda als auch gegen hohe Gaspreise immun.“
      Warum hört sich das für mich so an, als seien hohe Gaspreise russische Propaganda? Ich weiß, das steht da nicht, aber es klingt so.

      „Ich glaube er überschätzt sowohl den politischen Einfluss der Neu-Rechten, als auch den der breiten Bevölkerung. “
      Was auch immer „Neu-Rechte“ sein sollen. Antifa? Die Grünen? Ja, da würde ich zustimmen.
      Ich glaube das mit dem politischen Einfluss wird sich dann erledigt haben, wenn das erste mal die Lichter ausgehen. Dann wird es ziemlich egal sein, wie einflussreich der Pöbel auf die Politik ist, denn dann werden Fakten geschaffen werden.

  13. Wenn ich ihn sehe, habe ich immer das Gefühl, im Vorleben war der ein Komodo Waran. In diesem Leben fehlt ihm nur die lange gespaltene Zunge (mit ihr sprechen kann er) und der aus seinen beiden Mundwinkeln heraus triefende Schleim. Ich glaube, im nächsten Leben wird ihm beides wieder zur Verfügung gestellt und ein Inselchen, auf dem er durch Gärten oder einen Dschungel waten und nach Beute Ausschau halten kann.

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