Geschichtsfälschung

Massaker auf dem Platz des Himmlischen Friedens 1989: Das Massaker, das es gar nicht gab

Heute gedenken die deutschen Medien auf breiter Front dem Massaker auf dem Platz des himmlischen Friedens vor 33 Jahren. Das Problem ist, es gab gar kein Massaker auf dem Platz, dort starb nicht ein einziger Mensch.

Ich habe über das Thema schon vor drei Jahren berichtet, denke aber, dass es gut ist, daran noch einmal zu erinnern, denn heute erscheinen in vielen deutschen Medien wieder Artikel über das angebliche Massaker auf dem Platz des Himmlischen Friedens im Jahre 1989.

1989 war ich 17 Jahre alt, es war die Zeit einer großen Euphorie. Gorbatschow war der beliebteste Politiker in der westlichen Welt, der Kalte Krieg ging zu Ende, die sozialistischen Diktaturen brachen zusammen, DDR-Bürger flüchteten über Tschechien und Ungarn in den Westen. Und mitten in diese Euphorie platzte die Meldung von dem chinesischen Massaker mit tausenden Toten. Und Honecker lobte die Chinesen mit seiner zittrigen Fistelstimme für ihr entschlossenes Vorgehen gegen die „Konterrevulotion“. Wir waren alle schockiert.

Ich habe das dann so abgespeichert und mich nie mehr wirklich dafür interessiert. Dabei kann man ganz leicht herausfinden, dass es anders war, als die Medien heute wieder überall berichten. Kommen Sie mit auf eine kleine und einfache Recherche.

Immer die Quellen prüfen!

Ich beginne mit einer Google-Suche und finde dort den Artikel darüber auf Wikipedia. Dass man mit Wikipedia vorsichtig sein muss, ist spätestens seit den Filmen von Markus Fiedler „Die dunkle Seite der Wikipedia“ und „Zensur – die organisierte Manipulation der Wikipedia und anderer Medien„, sowie seiner Reihe „wikihausen“ bekannt.

Bei Recherchen zu vielen Themen habe ich festgestellt, dass Wikipedia-Artikel zu einem Thema sich in verschiedenen Sprachen sehr unterscheiden, sie sind nicht nur unterschiedlich lang, sie haben oft auch einen völlig unterschiedlichen Inhalt. Aber damit nicht genug, ich habe oft erlebt, dass man bei Wikipedia auf einen Satz stößt, für den eine Quellenangabe beigefügt ist, aber wenn man auf diese Quelle klickt und sie prüft, stellt man fest, dass dort das Gegenteil von dem steht, was in dem Artikel behauptet wird.

So auch bei dem deutschen Artikel auf Wikipedia „Tian’anmen-Massaker„. In der Einleitung steht folgender Satz mit Verweis auf Quelle Nummer vier:

„Presseberichte, die sich auf Quellen im chinesischen Roten Kreuz beriefen, nannten 2600 Tote auf Seiten der Aufständischen und des Militärs und rund 7000 Verletzte im Laufe der Woche in ganz Peking.“

Wer diese Quelle öffnet, findet jedoch nur eine früher geheime Nachricht der US-Botschaft in Peking an das US-Außenministerium, die inzwischen freigegeben ist. Dort werden zwar die Ereignisse beschrieben, aber keine Zahlen über Tote und Verletzte genannt. Wikipedia stellt also eine Behauptung auf und gibt dazu eine Quelle an, die diese Behauptung nicht bestätigt. Das ist völlig unseriös, aber wer prüft schon die Quellen, wenn er einen Artikel bei Wikipedia liest?

Die Opferzahlen wurden frei erfunden

Woher also kommt dann diese Zahl von 2.600 Toten? In einem Artikel der New York Times vom 21. Juni 1989 wird man fündig, der in der englischen Version des Wikipedia-Artikels verlinkt ist. Dort kann man lesen, dass Medien diese Zahlen unter Berufung auf das chinesische Rote Kreuz gemeldet hätten. Problem: Das chinesische Rote Kreuz hat die Zahl nicht gemeldet, wie die New York Times auch in dem Artikel mitteilt. 

Die Zahl haben sich also irgendwelche Medien ausgedacht. Trotzdem geistert sie auch 30 Jahre später noch durch die Medien.

Und der Korrespondent von CBS, der seinerzeit vor Ort von dem „Massaker“ berichtet hat, schrieb izum 20. Jahrestag des „Massakers“ einen Artikel unter der Überschrift „There Was No „Tiananmen Square Massacre““ („Es gab kein Tiananmen-Platz Massaker“) und erzählt von seinen Erlebnissen. Die Soldaten hätten zwar den Platz geräumt und dabei auch geschossen, aber nur in die Luft. Auf dem Platz selbst ist niemand gestorben.

Am Ende des Artikels teilt er dann mit, dass fraglos viele Menschen in der Nähe des Platzes gestorben seien, nur wie viele, das weiß bis heute kein Mensch. Und genau das entspricht der offiziellen chinesischen Version der Ereignisse: Der Platz wurde geräumt und in Teilen Pekings gab es Zusammenstöße, bei denen es zwischen 200 und 400 Tote gegeben hat, darunter demnach auch Polizisten und Soldaten.

Um nicht falsch verstanden zu werden: Jeder Tote ist einer zu viel! Aber die immer noch herumgeisternden Meldungen von tausenden Toten sind offensichtlich falsch, auch wenn die BBC unter Berufung auf einen Diplomaten sogar einmal von 10.000 Toten berichtet hat. Diese Angaben werden von keiner neutralen Quelle gestützt.

Geschichtsfälschung

China ist ein Staat, der damals schon gut eine Milliarde Einwohner hatte. Wenn dort 10.000 Menschen demonstrieren, wäre das im Verhältnis so, als wenn in Deutschland 1.000 Menschen demonstrieren. Das ist zwar interessant, würde aber kaum dazu führen, dass die Regierung ihre Politik ändert oder zurücktritt oder gar gleich die verfassungsmäßige Ordnung in Deutschland geändert wird, wie es von China damals gefordert worden ist. Dass dies keine leeren Behauptungen von mir sind, konnte man während Corona beobachten, als landesweit Demos gegen die Politik der Regierung einfach verboten wurden, anstatt auf die Proteste hunderttausender Menschen zumindest einzugehen.

Ich will das chinesische Vorgehen von 1989 keineswegs verteidigen, aber ich würde mir wünschen, dass die Medien und Geschichtsbücher korrekt berichten. Dann dürfte es etwa so klingen: „Nach wochenlangen Protesten mit tausenden Teilnehmern beendete die chinesische Regierung die Proteste am 4. Juni gewaltsam, als Polizei und Militär den Platz räumten. In der Folge gab es Verhaftungen und auch Zusammenstöße in Peking, bei denen es über 100 Hundert Tote gegeben hat. Die genaue Zahl ist nicht bekannt. Eine unabhängige Untersuchung der Ereignisse hat nicht stattgefunden.“

Auch das ist schlimm genug, aber es war eben kein „Tian’anmen-Massaker“, wie zum Beispiel Wikipedia es immer noch nennt.


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Autor: Anti-Spiegel

Thomas Röper, geboren 1971, hat als Experte für Osteuropa in Finanzdienstleistungsunternehmen in Osteuropa und Russland Vorstands- und Aufsichtsratspositionen bekleidet. Heute lebt er in seiner Wahlheimat St. Petersburg. Er lebt über 15 Jahre in Russland und spricht fließend Russisch. Die Schwerpunkte seiner medienkritischen Arbeit sind das (mediale) Russlandbild in Deutschland, Kritik an der Berichterstattung westlicher Medien im Allgemeinen und die Themen (Geo-)Politik und Wirtschaft.

86 Antworten

  1. Bravo, Herr Röper,
    Wieder mal eine schöne Provokation geschrieben. Jedenfalls viele Worte um nichts.

    Na dass bei Ihnen mehr als 100 Tote kein Massaker sind, scheint wohl an Ihrem gewohnten Umfeld zu liegen.
    Wieviel Tote sind denn ein Massaker: 1000, 10T, ein ganzes Volk, die eigene Armee? Würde mich mal interessieren, wo Sie da die Grenze ziehen.
    Die Anzahl der Toten im Verhältnis zu Bevölkerung zu setzen ist einfach abscheulich! Aber passt ja zu Ihren restlichen Gedankengut.

    Oder gefällt Ihnen: „Toller Artikel, endlich wagt es mal jemand zu schreiben“, besser? 🤢

    1. Die Toten ins Verhältnis zur Bevölkerung zu setzen ist im Gegenteil sehr sinnvoll.
      Das gilt generell, egal ob bei Pandemien, Massakern, Kriegen und Seuchen.

      Sinnvoll ist es, weil Tote immer Emotionen wecken und wenn falsche Zahlen bzw. übertriebene Zahlen in die Welt gesetzt werden, damit Politik gemacht wird. Menschen werden beeinflusst und zack, kann man sie dazu bringen Dinge zu akzeptieren, die sie so nie akzeptiert hätten.
      Verhältnisse sind wichtig, denn eine Sache ist ohne ihren Kontext nie zu verstehen.

      1. „bei denen es zwischen 200 und 400 Tote gegeben hat, darunter demnach auch Polizisten und Soldaten“

        Zumindest das wirkt mehr wie die Beschreibung eines beiderseitigen Gefechts, weniger die eines einseitigen Abschlachtens.

    2. Einmal bitte genau lesen 😉
      „Auch das ist schlimm genug, aber es war eben kein „Tian’anmen-Massaker“, wie zum Beispiel Wikipedia es immer noch nennt.“
      Ob 100 Tote generell ein Massaker sind oder nicht, wird im Artikel gar nicht diskutiert. Die Toten gab es allerdings nicht auf dem Platz des himmlischen Friedens sondern im Umfeld.

    3. Es gab keine 2600 Tote AUF dem Platz. Darum ging es. Was ein Massaker ist oder nicht, darüber hat sich Röper gar nicht ausgelassen.
      Manche scheitern offenbar schon, wenn Sätze aus mehr als 1 Haup- und 1 Nebensatz bestehen.

      1. ja, was ist ein Massaker ? sind die zahlreichen Spritzenopfer der westlichen Impftaliban auch schon ein Massaker oder noch Kollateralschäden. M.E. sind es auch bereits Massenmorde an Nichtwissende bzw. Irregeleitenden, halt nicht mit herkömmlichen Waffen, sondern mit Biowaffen. Die Mörder sind diesmal eben Philanthropen und ihre Vasallen in den Regierungen.

    4. Und vielleicht liegt es ja wiederum an IHREM gewohnten Umfeld, dass Sie es mit der Wahrheit nicht so genau nehmen? Thomas Röper hat nicht die Zahl der Toten ins Verhältnis gesetzt, sondern die der Demonstranten. Vielleicht heißen Sie ja auch gar nicht Klaus sonder Claas (R.)? 😀

      Unruhen und Straßenschlachten mit Toten auf beiden Seiten als Massaker zu bezeichnen wäre in der Tat unpassend, ganz unabhängig von der Anzahl der Opfer…

    5. Ein Massaker ist ein vorsätzlicher Massenmord! Viele Tote, sind viele Tote. Ich dachte immer das die Chinesen auf dem Platz scharf in die Menge geschossen haben per Dauerfeuer. Ich mag die chinesische Politik nicht, aber ein Zerfall des Landes hätte zu Millionen von Toten geführt! Die Rheinwiesenlager stehen für ein Massaker, rund eine Million deutsche Gefangene. Aber es gibt ja die Guten die das dürfen und die Bösen.

    6. @Klaus
      Ihr Text : „Die Anzahl der Toten im Verhältnis zu Bevölkerung zu setzen ist einfach abscheulich! Aber passt ja zu Ihren restlichen Gedankengut.“

      Ihr typischer Drang sentimental und unreflektiert auf die propagandistische Tränendrüse zu drücken hindert traurige Gestalten wie sie, sogar einen einfachen Text RICHTIG zu lesen:

      Röpers Text:
      „Um nicht falsch verstanden zu werden: Jeder Tote ist einer zu viel! Aber die immer noch herumgeisternden Meldungen von tausenden Toten sind offensichtlich falsch, auch wenn die BBC unter Berufung auf einen Diplomaten sogar einmal von 10.000 Toten berichtet hat. Diese Angaben werden von keiner neutralen Quelle gestützt.“

      Mal nebenbei: Es ist schon ein trauriges Schauspiel, was sie hier abliefern, wenn sie nicht mal in der Lage sind, auf zentrale Stellen des Textes ARGUMENTATIV eingehen und statt dessen ihrer Sentimentalität propagandistisch freien Lauf lassen.

      Oder ist es KEIN Unterschied, ob man über 2.600 -sogar 10.000 (!!!) Tote „berichtet“, oder über 200-400? Noch dazu, wenn der Artikel anhand von Recherchen eindeutig beweist, das die hohen Tausender-Zahlen (wie bei Corona!) FREI ERFUNDEN SIND. So ein Scheißblatt braucht niemand (nicht mal als Klopapier taugt es, weil zu glatt 😀 )

    7. „Öffentliches Gedenken an das Massaker vom Tian’anmen-Platz im Juni 1989 ist in China nicht erlaubt. Seit 25 Jahren versucht die kommunistische Führung, jede Erinnerung an die auf dem Platz des Himmlischen Friedens getöteten protestierenden Studenten aus dem kollektiven Gedächtnis zu löschen. “
      https://www.deutschlandfunk.de/massaker-vom-tiananmen-25-jahre-verordnetes-schweigen-100.html

      „Am 4. Juni 1989 ließ die Armee Panzer auf den Platz des Himmlischen Friedens rollen und das Feuer eröffnen.
      Die Stadtverwaltung von Peking sprach nach dem Einsatz von 241 Toten. Menschenrechtsorganisationen gehen dagegen von bis zu mehreren tausend Toten aus. “
      https://www.dw.com/de/tiananmen-massaker/t-17680037

      So wird in deutschen Medien darüber berichtet und ich muß zu meiner Schande gestehen, daß ich das auch bis heute für bare Münze genommen habe. Dabei ist es schlicht gelogen. Es gab nie diese „auf dem Platz des Himmlischen Friedens getöteten protestierenden Studenten“ und man ließ keine „Panzer auf den Platz des Himmlischen Friedens rollen und das Feuer eröffnen“.
      Insofern hat Herr Röper zumindest für mich eine weitere Lüge effektiv aufgedeckt.

    8. Mal wieder hetzen und trollen?

      Für Unterbelichtete wie Dich: Auch 19 Tote wie in Texas können ein Massaker sein, und waren auch eins. Aber auf dem Tien An Men Guangchang (nicht „Platz des Himmlischen Friedens“, sondern „Grosser Platz am Tor des Himmlischen Friedens“) hat es kein Massaker gegeben.

      Wenn Soldaten in Bussen lebendig verbrannt wurden, kann man das schon eher als Massaker bezeichnen, das passierte besonders westlich, teilweise östlich des Tienanmen-Platzes auf der Changan Dajue, dort wurden auch gleich acht oder zehn APC (MTW) der chinesischen Armee abgefackelt, die Soldaten hatten zunächst keinen Schiessbefehl und waren von der Brutalität der Angreifer überrascht, die teilweise verbrannte Leichen von Soldaten und Polizisten an Fussgängerbrücken aufhängten, auch eine Reihe Polizeireviere wurden überfallen, ausgeplündert und angesteckt, ein Foto eines westlichen Reporters zeigt die verbrannte Leiche eines Polizisten, der man die Polizeimütze aufgesetzt und eine Zigarette zwischen die lippenlosen Zähne gesteckt hat.

      In der Folge dieser blutigen Ausschreitungen kam es auch zu Gewalt der Truppen, etwa nahe dem Beijing Hotel in Wangfujing südlich der Changan Dajue, wo Soldaten in der Tat mit automatischen Gewehren in Menschengruppen schossen, mit Toten und Verletzten. Auch das waren keine friedlichen Studenten, allerdings auch keine Mörder und Brandstifter. Man kann das als Massaker ansehen, oder als Überreaktion von Soldaten, die ihre Kameraden verbrannt und gelyncht gesehen haben.

      Generell ist der chinesischen Führung die Riot-Bekämpfung wohl etwas aus dem Ruder gelaufen. Soldaten sind dafür nicht geeignet. Bereits im April hatten die Chinesen polizeiliche Anti-Riot-Ausrüstungen wie Wasserwerfer geordert, die wurden von den Briten im Hafen von Hongkong blockiert. Man wollte keine gewaltarme Lösung.
      https://www.rubikon.news/artikel/das-fake-massaker

      1. @aquadraht
        Danke für die Erinnerung an jene Umstände. Nach den Erfahrungen farbenfroher Revolutionen ist man inzwischen etwas mißtrauisch, ob neben den friedlich / freiheitlich gestimmten jungen Leuten nicht auch andere (innere oder äußere) Player ihr Süppchen kochten.

    9. „Die Anzahl der Toten im Verhältnis zu Bevölkerung zu setzen ist einfach abscheulich! “

      Mal abgehen davon, dass das absoluter Bullshit eines NATO-hörigen Impflings-Trolls ist:

      Dann setzen wir es doch einfach ins Verhältnis zu den von USA und NATO abgeschlachteten Menschen im Irak, Afghanistan und Jugoslawien! Und wieder ist es NICHTS im Vergleich dazu☝️

    10. Link:

      https://www.rubikon.news/artikel/das-fake-massaker

      Dort mit vielen Quellen.

      Ab wievielen Toten ein „Massaker“ vorliegt kann ich nicht sagen.
      Interessanter ist da schon, aus welchem Personenkreis die Mehrzahl der Opfer stammt.

      Interessant ist zudem, festzustellen, wie die „Psiram-Kettenhunde“ sofort auf den Autor des verlinkten Artikels losgelassen wurden – stets ein sicheres Zeichen, dass jemand zumindest teilweise einen Nerv der Gralshüter des öffentlichen Narrativs getroffen hat.

      1. @ cui bono

        Danke für den informativen RUBIKON – Artikel, den sie bereits am 05. Juni 2022
        hier gelöst hatten. 👍👍👍

        „Mein“ Rubikon-Artikel wurde erst heute – am 07. Juni 2022 um 06:51 Uhr – hier
        gepostet.

    11. Gewaltsame Auseinandersetzungen zwischen bis zu Tötungshandlungen gewaltbereiten und bewaffneten Demonstranten einerseits und Polizisten und Soldaten andererseits sind kein Massaker, sondern mit Waffengewalt ausgetragene Konflikte zwischen regimekritischen Aktivisten und der Staatsmacht.

    12. @Klaus sagte….

      „““ Bravo, Herr Röper,
      Wieder mal eine schöne Provokation geschrieben. Jedenfalls viele Worte um nichts……..

      Die Anzahl der Toten im Verhältnis zu Bevölkerung zu setzen ist einfach abscheulich!
      Aber passt ja zu Ihren restlichen Gedankengut.

      Oder gefällt Ihnen: „Toller Artikel, endlich wagt es mal jemand zu schreiben“, besser? 🤢 „““

      Na wenn das so ist…. wie sie es schreiben…. dann lesen sie doch bitte auch den nachfolgenden
      Artikel……

      Das Fake-Massaker – 21. Februar 2019
      Westliche Geheimdienste testeten damals Regime-Change-Strategien auf dem Tiananmen-Platz in China.

      Auf dem Platz des himmlischen Friedens gab es im Juni 1989 keine Todesopfer,

      weder bei den Protestierenden noch bei den Sicherheitskräften.

      Doch selbst über die Gewalt außerhalb des Platzes wird bis heute voreingenommen und damit ebenso einseitig wie emotional berichtet.

      Allein die Tatsache, dass kaum über die Vorgeschichte der Proteste wie auch den Einfluss westlicher Geheimdienste und vorgeblicher Nichtregierungsorganisationen berichtet wird, lässt eine differenzierte Darstellung gar nicht erst zu.

      Nun – im Jahre 2019 – jährt sich das „Massaker auf dem Tiananmen-Platz“ zum dreißigsten Male und es ist zu befürchten, dass wir erneut und umfassend mit dem klassischen Narrativ der Meinungsführerschaft bombardiert werden.

      Nicht zuletzt öffentlich-rechtliche Medien werden nicht müde, auch Jahrzehnte später Folgendes in die Köpfe zu hämmern:

      „In der Nacht vom 3. und 4. Juni 1989 eröffnete die chinesische Volksbefreiungsarmee auf dem Platz des Himmlischen Friedens das Feuer auf wehrlose Demonstranten. Schätzungsweise 3.000 Menschen wurden bei der gewaltsamen Räumung des ‚Tiananmen-Platzes‘, so der chinesische Name, getötet“ (1).

      Obiges Zitat ist einem Film des ARD-Weltspiegels entnommen.

      Es lässt sich durch jeden Interessierten, der sich dem Drang zur Voreingenommenheit entzieht und der ehrliches Interesse für das tatsächliche Geschehen und dessen Hintergründe hegt, relativ schnell der Lüge überführen – und das ohne „Profi“,

      also ausgebildeter Journalist oder Medienfachmann sein zu müssen…………..

      Warum forderten und fordern chinesische Oppositionelle vom Westen die Einmischung in Belange des eigenen Landes?

      Die Antwort lautet:
      Genau aus dem gleichen Grund, aus dem „Oppositionelle“ in Libyen, in Syrien, Jugoslawien und anderswo Einmischung forder(te)n.

      Sie vertraten und vertreten Agenden – bewusst oder unbewusst –, die ihnen indoktriniert wurden.

      An den Ereignissen im China des Jahres 1989 möchte ich das belegen………….

      Die CIA in China
      Von Anfang an platzierten die USA ihren Auslandsgeheimdienst CIA in China.

      Sie taten das unter Anwendung des sogenannten Drehtüreffekts, bei dem Politiker und Diplomaten in Geheimdienste und von dort wieder in die Politik wechseln………..

      Hier der interessante gesamte Artikel……… es gibt aber inzwischen auch viele andere, die uns endlich aufklären. 😆
      https://www.rubikon.news/artikel/das-fake-massaker

  2. Wir leben eben in einer Zeit ausgeprägtester Heuchelei, wie es sie m.W. noch nie gegeben hat. Wahrscheinlich haben diejenigen, die sie konsequent und methodisch benutzen, kapiert, wie schwach und anfällig der größte Teil der Menschheit für Lügner und Heuchler ist. Das beweisen tagtäglich Unterhaltungen mit Menschen, das beweisen Politiker und Journalisten und der allmächtige ‚Kulturbetrieb‘. Es fällt schwer, da nicht zu resignieren.

    1. Berichte wie dieser zeigen vor allem, wie alt die Manipulationen sind.

      Wir wurden damals genau so manipuliert, wie heute. In der kurzen Zeit eines offenen Internets haben wir die Möglichkeit an Informationen heranzukommen.

      Über AJAX habe ich aus dem Internet erfahren, nicht aus Zeitung, Fernsehen oder Unterricht. AJAX war der Grund der Iranischen Revolution und ein wichtiger Aspekt der 68″-Bewegung.

      Propaganda und Indoktrination sind ein altes Thema.

      Langsam schließt sich das Fenster der freien Information wieder. Einige Quellen kann ich schon heute nur noch über VPN oder gar Tor erreichen.

  3. Ich weiss es nicht, ich war nicht dabei. Was ich aber noch erinnern kann ist, dass Plakate mit dem Konterfei Maos geschwenkt worden sein sollen und wenn man dazu weiss, dass einer der Söhne des damaligen Machthabers Deng Xiaoping als Folge der Mao’schen „Kulturrevolution“ querschnittgelähmt im Rollstuhl sitzt/sass, kann ich mir vorstellen, dass Deng Xiaoping eine neue, maoistische „Kulturrevolution“ mit aller Gewalt hat unterdrücken lassen und ich muss Ihm Recht geben, selbst wenn ein paar tausend „Kuturrevolutionäre“ zusammengeschossen worden wären, es wäre ein guter Tag für die Menschheit und für China gewesen, die Massenmorde der Maoisten zu stoppen.

    1. Meine Erinnerung an die damaligen Berichte besagt, dass die protestierenden Studenten einen Dialog mit der Regierung anstrebten und in einigen Bereichen Mitsprache forderten. Von einer Neuauflage der Kulturevolution war meines Wissens nicht die Rede.

  4. Hmmmm ……wie viele Tote ?

    Also ob auf oder neben dem Platz ist wohl nicht sooooo wichtig.
    Ich habe eine echte Chinesin in der Familie.
    Und nach ihr wurden im Nachhinein sehr viele Menschen verhaftet von denen später jede Spuhr fehlte.

    Was ist aus denen geworden…….? In China fragt keiner nach, denn das wäre gefährlich.
    Auch 33 Jahre danach ist es noch gefährlich…..und heute mit dem Sozialkredittsystem noch mehr.

    Als unsere Chinesin im Studium mal mit einem Jungen etwas öfters diskutierte, genügte das um sie von den Rektor zu bringen, und der ihr erklärte wenn das sofort nicht aufhöre, …….gäbe ein 10ooo andere, die genau ihren Studienplatz nur zu gerne haben möchten.
    Nur schon das daraus eine Liebschaft hätte werden können, war ein unerwünschtes Verhalten.

    China ist gross, man trifft nicht immer auf Beamte die streng nach Linie arbeiten.
    Dort gibts auch Menschen unter beamten und Parteimtgliedern.
    Es kann immer sein das sogar solche Nachfragen gut gehen……… oder eben auch nicht.

    Aber wo sie die Leute geblieben……… von denen etliche ich 10-15 Jahren erstmal wieder gesehen wurden und nach denen man nur unter Kollegen zu fragen wagte ?

    Die sind es die aus der Geschichte verschwunden sind. Chinesen wissen etliches, können es aber nicht weitersagen.

    Ganz gleich opbs 400 oder 40000 waren, China ist ein Verbrecherisches Staatswesen das durchaus zu völlig irrationalem Verhalten fähig ist.

    Ich könnte in Russland leben, in China niemals.

    1. 40’000 Tote ? Für chinesische Verhältnisse lachhaft, man schätzt, dass durch/unter Mao 250 Mio ermordet wurden, da kommen alle kommunistischen Revolutionäre alle Zeiten, der ganzen Welt in Summe nicht mal annähernd mit, von solchen Waisenknaben wie Hitler ganz zu schweigen. Wenn man mit 40’000 Toten den Maoismus in China beseitigt hat, meine Gratulation, das ist harmlos.

      1. Ich weiss nicht, wer „man“ ist, der oder die solchen Quatsch „schätzt“. Im allgemeinen bezieht man sich auf die Hungersnot 1961-63, die zum Teil durch den „Grossen Sprung“ und die Kollektivierung ausgelöst war. Die westliche Propaganda spricht von 30 Millionen dadurch ums Leben gekommenen, und begründet das mit dem Anstieg der Bruttosterblichkeit in diesen drei Jahren.

        Nun sind diese Jahre den Chinesen in der Tat als die „san xin nian“, die drei bitteren Jahre, im Gedächtnis. Allerdings haben die Chinesen auch die schweren Naturkatastrophen dieser Zeit, auf Grund einer La Ninja Konstellation mit erst schwersten Wirbelstürmen, gefolgt von Dürre in verschiedenen Teilen Chinas, nicht vergessen. Unter anderem brachen die Dämme des Huanghe, des Gelben Flusses, der auf Grund seiner Lössfracht seit Jahrhunderten oberhalb der Ebene eingedeicht fliesst. Allein dadurch sind ca. 5 Millionen Menschen umgekommen, auch in Süd- und Zentralchina gab es schwere Überschwemmungen.

        Natürlich haben die Desorganisation während der Schaffung der Volkskommunen und die utopische Wirtschaftspolitik auch eine Rolle gespielt, zumal die UdSSR ihre Wirtschaftshilfe abbrach und fast 100.000 Lastwagen abzog, die während der Versorgungsprobleme dann fehlten. Auch die USA haben sich „hilfreich“ beteiligt, indem sie Kanada und Australien verboten haben, Getreide an China zu verkaufen, die dieses bar bezahlen wollte. Und der Dalai Lama war stolz darauf, die ihn finanzierende CIA von den Ernährungsproblemen informiert zu haben.

        Insgesamt schätzen chinesische Demographen die Bevölkerungsverluste auf 12-16 Millionen. Das ist kein Pappenstiel, aber die wurden nicht „von Mao ermordet“. Wenn seit den neunziger Jahren in Indien seit den neoliberalen „Reformen“ rund 4 Millionen Menschen im Jahr an Unterernährungsfolgen sterben, hat die auch nicht Rajiv Gandhi, Modi, oder die Chicago Boys ermordet, das passiert halt. Ihr Antikommunisten seid einfach Scheisse.

    2. Die Ereignisse 1989 stellen in China eine gewaltige Zäsur da und hindern bis heute Chinesen an der freien Meinungsäußerung und individueller Lebensentfaltung.

      Es mag eine ganze Menge an Gründen geben, weshalb sich die chinesische Führung damals dafür entschied, die friedlichen Proteste gewaltsam und brutal zu unterbinden anstatt den Dialog zu befürworten.
      Ich möchte die gewaltsame Machtausübung der chin. Führung nicht gutheißen aber
      einige der wichtigen Grunde für diese Entscheidung könnte die Art und Weise sein, wie im Westen die öffentliche Meinung mittels der Medien gesteuert wird.
      Wie schnell mit westlichen Einflussagenten eine Protestbewegung in einen Putsch verwandelt werden kann (siehe Maidan) und schließlich auch der Zustand der westlichen Pseudodemokratien selbst.

      Eine Forderung für mehr Demokratie in China, wäre aus moralischer Sicht nur dann angebracht, wenn im Westen diese demokratische Mitbestimmung auch verwirklicht wäre. Leider entpuppt sich aber gerade der Westen als ein System des fern gelenkten Bürgerwillens, das nur so lange ein friedliches Gesicht trägt, wie es gelingt die Menschen medial mit Pseudodiskussionen hinters Licht zu führen und alle paar Jahre Pseudowahlen zu veranstalten.

      1. @Mircutux

        Wir wissen nicht wirklich, was damals in China passiert ist (Anfangs glaubte ich den Müll auch). Aber nach all den tausenden aufgedeckten Lügen in der Westlichen Presse, glaube ich inzwischen kein Wort mehr von dem, was da steht bzw. „berichtet“ wird, ganz besonders dann wenn es um China oder Russland geht – garantiert zum größten Teil erlogen.

        Schon vor Jahren dachte ich mir (also lange bevor ich dies hier gelesen habe): wer weiss, was da wirklich passiert ist? Echte Nachrichten kriegen wir hier nicht!

      2. Eine Kleinigkeit am Rande, wir erinnern uns: Erst kommt das Fressen, dann kommt die Moral. Der Parteiführer Deng Xiaoping hatte durch die Befeuerung einer Freien Marktwirtschaft China aus (für uns) unvorstellbarer Not und Entbehrung geholt, hunderte Millionen in historisch kurzer Zeit einen bescheidenen Wohlstand ermöglicht. Es vergleichbares hat es noch nie gegeben.

    3. Wie alt ist denn Deine „echte Chinesin“? 1989 ist immerhin 33 Jahre her. Und es hat in der Tat nach den Unruhen in Beijing Verhaftungen, auch Todesurteile gegen die Mörder von Polizisten und Soldaten gegeben. Von den Studenten wurden eher wenige verhaftet.

      Ich war 1989 auch nicht da (1981 bis 1986 öfters, und auch in den neunzigern und danach). Aber in China wurde durchaus über „Liusi“ (4.Juni) gesprochen, auch wenn das später, als das Internet aufkam, eine Weile heftig zensiert wurde. Aber „gefährlich“ war das eher nicht, gerade nicht für Studenten, die bis etwa 2008/10 eher sehr prowestlich waren.

      Was die Geschichte mit Anbandeln im Studium angeht, ja, da wurde eine Weile sehr drauf geachtet, da das Heiratsalter ja 25 war, und Kinder davor mehr als unerwünscht. Eine reichlich altbackene Geschichte, aber bei uns flog noch in den sechzigern und siebzigern eine schwangere Gymnasiastin von der Schule.

      Heute, und schon seit längerem, hat sich vieles geändert. Über Liusi wird offen gesprochen, und die meisten halten das Einschreiten für richtig. Man hat ja gesehen, was nach „Regime Changes“ passiert. Die positive Haltung gegenüber dem Westen ist gerade in der jungen Generation weg.

      Eine Umfrage von Bloomberg vor einer Weile brachte übrigens Interessantes zu Tage. 75% der Chinesen finden Demokratie gut. 74% sagen auch, dass sie in einer Demokratie leben.

  5. Ich glaube der Röperschen Darstellung. Weil ich Helmut Schmidt schätze. Ich glaube, er war zu der Zeit in Peking. Jedenfalls hat er sein Leben lang die Ereignisse auf dem Platz des Himmlischen Friedens grundsätzlich so dargestellt wie Thomas Röper.
    Jetzt noch etwas Wasser in den Wein. Thomas Röper hat vor einigen Tagen die Abkehr Rußlands vom Bachelor- und Master-System skizziert. Ich glaube, das hat sich mittlerweile erledigt. Jedenfalls gab es eine entsprechende Meldung aus Rußland. Man will demnach bei Bachelor und Master bleiben.

  6. Im Prinzip zeigt sich hier wieder einmal die Doppelmoral des Werte-Westens. Als man zirka 500’000 Kinder im Irak wegen den Sanktionen hat elendiglich verrecken lassen, hat sich im sogenannten Werte-Westen nur zögerlich Kritik bemerkbar gemacht. Siehe hier:

    https://unser-mitteleuropa.com/500-000-tote-irakische-kinder-waren-es-wert-bearbock-bejubelt-albright-nach-ihrem-ableben-als-wahre-transantlantikerin-und-vorreiterin/

    „500.000 tote irakische Kinder waren es wert“: Bearbock bejubelt Albright nach ihrem Ableben als „wahre Transantlantikerin und Vorreiterin“

  7. Und ebenfalls hier:

    Bundestag: „Eine halbe Million tote Kinder waren den Preis wert“
    http://blauerbote.com/2020/09/02/bundestag-eine-halbe-million-tote-kinder-waren-den-preis-wert/

    Einige werden sich noch an das Fernsehinterview mit der damaligen US-Außenministerin Madeleine Albright vom 12. Mai 1996 erinnern, bei dem diese auf die Frage „Wir haben gehört, dass eine halbe Million Kinder gestorben sind. Ich meine, das sind mehr Kinder als in Hiroshima gestorben sind. Und, und… wissen Sie… Ist das den Preis wert?“ zu den Iraksanktionen Folgendes antwortete: „Ich denke, das ist eine sehr schwierige Entscheidung. Der Preis… Wir denken, der Preis ist es wert.“.

  8. Wikipedia schreibt genauso, dass es keine Toten auf dem Platz gab. Das Massaker trotzdem nach dem Platz von dem die Unruhen ausgingen, zu benennen, macht laut Herrn Röper nun das ganze zu einer Geschichtsfälschung. Das ist mehr als zynisch, angesichts der Tatsache, dass Menschen umgekommen sind, ob nun auf dem Platz oder in der Nähe!

    1. Es IST eine Geschichtsfälschung, von Tausenden Toten, mit Panzern niedergewalzt und erschossen AUF dem Tiannanmen zu reden, wenn es in Wirklichkeit erheblich weniger Tote und die auch noch auf beiden Seiten gab.

      Leuten wie Ihnen geht offenbar jedes Gespür dafür ab, was Wahrheit ist, und dass man nicht alles auf Lügen aufbauen kann. Ein Totengedenken für Tote, die es so nie gab, nur weil das politisch ganz gut in den Kram passt, DAS ist zynisch und dazu noch in höchstem Maße ekelhaft ekelhaft. Das ist der Werte-Westen, das Imperium der Lügen.

      1. Es ist schön, dass Sie und Herr Röper die Wahrheit so genau kennen. Sie besitzen die Quellen, die alles richtigstellen könnten, nicht wahr? Wenn Sie sich die Mühe machen würden, z.B. den Wikipedia-Artikel einmal zu lesen, würden sie erkennen, dass das ganze hier sehr wohl kritisch beleuchtet wird, unter anderem mit der Aussage, dass es zwischen mehreren Hundert bis Tausend Opfer laut Amnesty International gab und dass es keine Toten auf dem Platz gab. Aber Sie greifen einfach die Aussage Herrn Röpers auf, wittern eine westliche Verschwörung, ohne jemals irgendeine Quelle gesichtet zu haben. Nun fragt sich, wer denn hier das Schaf ist, das irgendjemandem hinterherläuft, sei es Herrn Röper oder Russia Today!

        1. „Es ist schön, dass Sie und Herr Röper die Wahrheit so genau kennen. Sie besitzen die Quellen, die alles richtigstellen könnten, nicht wahr?“

          Haben sie den Text nicht gelesen? Die Tausender- Zahlen waren frei erfunden! Wissen sie mehr? Teilen sie uns ihre NEUTRALEN Quellen doch einmal mit.

          1. Ich habe den Text sehr wohl gelesen, im Unterschied zu ihnen sogar noch den Wikipedia Artikel zusätzlich. Es macht also keinen Sinn, mit ihnen darüber zu diskutieren, wenn Sie lediglich den Artikel von Herrn Röper kennen. Belassen wir es dabei.

            1. Offfensichtlich haben sie den Text nicht gelesen, sonst wüssten sie, das Wikipedia offenbar in jedem Artikel etwas anderes über die Ereignisse schreibt (stand auch drin). Sowie die Artikel auch Landes abhängig unterschiedliche Inhalte (z.B sie sind verschieden lang) haben.

              Wikipedia ist seit längerer Zeit (was Politik angeht!) kein objektives Wissensportal mehr. Ich benutze Wikipedia gern, aber nicht mehr in solchen Fragen, weil dort genauso gelogen wird, wie in der anderen Presse. Das wurde schon mehrfach glaubwürdig festgestellt.

  9. Danke für die Recherche Herr Röper,

    und Ihre gewohnt saubere Arbeitsweise: Fakten (soweit aus der Ferne und ohne Sprachkenntnis noch aufzuklären) werden sauber von Interpretationen / Meinungen getrennt. Meine Ansicht: das große und alte China ist zwar sehr interessant und wirtschaftlich / politisch wichtig, aber nicht mein Land / Bier. Was im Detail los ist, insbesondere was „die“ Chinesen davon halten, kann ich in keinster Weise beurteilen. Wenn beispielsweise demnächst Taiwan kassiert / erobert / befreit wird, entspricht es überhaupt nicht meinen Wünschen; vielleicht mal mit Xi Jinping ein ernstes Wörtchen reden? 🙂

    1. Dem Dank schließe ich mich an. Und möchte darauf hinweisen, dass China an sich gar nicht so sehr das Thema ist, sondern der Umgang mit der Wahrheit. Journalisten sollten diesbezüglich einen Ehrenkodex haben.

        1. “ dass China an sich gar nicht so sehr das Thema ist, sondern der Umgang mit der Wahrheit.“

          Bezog sich darauf. Auf den „Ehrenkodex“ der NATO-Maulhuren kann ich verzichten, das ist bei diesem Abschaum eh nutzlos!

  10. Obwohl das auch schon seit Jahren bekannt ist, genau so wie die Wertloswestlichen Lügen zum Genozid in Jugoslawien – was Kanzler Scholz selbst im Jahr 2022 noch nicht wissen will, die Brutkastenlüge, die nicht vorhandenen Massenvernichtungswaffen im Irak, die nicht vorhandenen Massaker in Syrien und Libyen, den nicht stattgefundenen Zwischenfall in Tonkin, den angeblichen Krieg Russlands gegen Georgien….die Liste läßt sich beliebig verlängern.

    Wie muss eine Gesellschaft innerlich verfault sein, sich nach Jahrzehnten der Lügen immer noch für dumm verkaufen zu lassen?
    Denn genau DAS ist es was die Medien machen – sie halten ihre Konsumenten für derart dämlich, dass sie keine Skrupel haben die Lügen immer & immer wieder zu bringen…..

  11. Möchte bittesehr passend einen Link von 2014 einflechten,
    http://hinter-der-fichte.blogspot.com/2014/10/es-gab-kein-massaker-auf-dem-tiananmen.html
    (vom 2. Oktober 2014, „Es gab kein Massaker auf dem Tiananmen“)
    der eine Situationsbeschreibung beisteuert, sich wiederum auf einen Link bezieht, der aber leider erloschen ist – „Material von Brian Becker auf Liberation News vom 13. Juni 2014“

    Kleine Passage daraus: Die chinesische Regierung erklärte auch, dass unbewaffnete Soldaten, die den Tiananmen-Platz in den zwei Tagen vor dem 4. Juni betraten, angezündet und gelyncht wurden. Ihre Leichen wurden an Busse gehängt.

    So ist das eben, wenn die von der City of London und von Wall Street eingekauften Missionare immer wieder einmal tanzen gehen. Bei den neueren Vorkommnissen ist ruchbar geworden, dass immer gern auch Amphetamine und Rauschmittel ihren Beitrag zur weiteren Enthemmung nach eingesickerter Hirnwäsche dazutun (solcherlei dem Vernehmen nach aufgefunden im Verlauf der neueren Blutrausch-Happenings mit denen von ISIS und Asow).

    Was tut ein auf Finanztricksereien geeichtes Imperium nicht alles, um den auf Produktivität geeichten Zeitgenossen anderswo auf der Welt die Ernte abzujagen? (Wenn man Michael Hudson folgt, ist genau dies weiterhin und nun aktuell umso prekärer das Thema.)

  12. Es gab in der Tat kein Massaker, das war alles auch mit Hilfe der westlichen Journalisten inszeniert.
    Die radikalen, von den USA und Soros ausgestatteten Umstürzler wollten unbedingt ein Blutbad, um China durch den Dreck zu ziehen und die Regierung zu stürzen, aber die chinesischen Soldaten taten ihnen diesen Gefallen nicht und die Proteste drohten nach Monaten, einfach so zu versanden. Da hat man dieses Massaker erfunden. Es gibt ein gutes Video dazu, ca. ab Minute 37 hört man die radikale Anführerin mit ihrem wahnsinnigen Theater:

    https://www.youtube.com/watch?v=8cC0QCwIYyQ

    Und noch ein interessantes Video, die ungeschnittene Version eines Videos, in dem man sieht, dass der Tankman, der wohl vom Einkaufen kam und es lustig fand, dass die mächtigen Panzer nur wegen ihm am Zebrastreifen halten mussten, völlig unbeschadet mit seinen Freunden abzog, ihm ist überhaupt nichts passiert, wie immer unterstellt wird vom Westen:

    https://www.youtube.com/watch?v=GRb4VY2dU4c

    Außerdem sieht man, dass die Panzer vom Tiananmen-Platz wegfuhren, nicht darauf zu. Und all das am 5. Juni, also am Tag nach dem vermeintlichen Massaker. Die Behauptung, der arme Student hätte die bösen Soldaten aufhalten wollen, aber es sei ihm nicht gelungen, und die Soldaten hätten dann auf dem Platz die Menschen ermordet, ergibt also keinen Sinn.

  13. Es gab tatsächlich kein Massaker auf dem Tian’anmen Platz. Das war ein Putschversuch von Zhao Ziyang verbunden mit einer farbigen Revolution – von CIA organisiert. Die meisten Opfer waren chinesische Soldaten und Polizisten. Alles ist ziemlich genau hier:
    https://militarywatchmagazine.com/article/the-truth-behind-the-myth-of-the-tiananmen-square-massacre-opinion-piece-by-dr-dennis-etler
    von einer amerikanischen Militärquelle beschrieben.

  14. …..der Versuch, in China die „Erste Farben – Revolution“ zu starten, als „Probelauf“ für nachfolgende „Farben – Araber – Maidan – usw. – Revolutionen“, ging halt schief… ….die Folgenden in „Arabien, Georgien, andere eehemalige Sowjetrepubliken usw.“ waren ein „VOLLER erfolg“ ??…
    ….die ALLERGRÖSSTE „Soros – Farben – Revolution (EU – NATO – CIA – usw..)“, waren alle beteiligt, war der „Maidan von Herbst 2013 – Februar 2014“ in Kiew.. …Rothschild, Rockefeller, Soros und „Freunde“, sind HEUTE noch „begeistert“, über IHREN „erfolg“ ??..🙈😈

  15. Ich habe auch schon vor ein paar Jahren ein wenig recherchiert. Relativ klar ist, dass hier wieder einmal eine seltsame Verbindung zu westlichen Botschaften mit extrem gewalttätigen Ausschreitungen gekommen ist. Indizien belegen, dass das Militär da nicht Befehl hatte die Menge zu töten (vereinzelt oder als Reaktion durchaus möglich). Bestätigt sind diverse Angriffe seitens der Protestierenden auf die Soldaten mit tödlicher Gewalt. Die Gewalt scheint von den Protestierenden ausgegangen zu sein, eventuell auch als weit überzogene Gegenreaktion auf die ruppige Auflösung der Versammlung am Platz. Eindeutig belegt sind primär die durch den Mob ermordeten Soldaten. Das ganze war deutlich größer als wir derartige Proteste gewohnt sind, aber auch im Westen hat es in den letzten Jahren diverse Vorfälle gegeben, die im Prinzip einem vergleichbaren Schema folgen.
    Die Proteste zum Gezi-Park in Istanbul 2013 (11 Tote, tausende Verletzte laut google).
    Die Unruhen in den Banlieues von Paris 2005, Proteste infolge des Todes von George Floyd 2020 oder G20-Gipfel in Hamburg 2017.
    Der einzigen Ausschreitungen die zu einem politischen Wechsel geführt haben dürfte der Maidan 2014 gewesen sein. Von der Anzahl der Opfer her ist das vermutlich der beste Vergleich (allerdings ging da die Gewalt auch nicht von der (ehemaligen Regierung aus, sondern von den Putschisten)

  16. „Heute gedenken die deutschen Medien auf breiter Front „: warum nicht „Heute gedenken Medien in deutscher Sprache auf breiter Front“?
    Wem gehören u.A. denn die „deutschen Medien“?
    Da braucht man doch nur eine Aufzählung:
    Jeff Bezos, Mike Bloomberg, Richard Branson, George Soros und Mark Zuckerberg.
    Passt immer!

  17. Zwei kleine Korrekturen.

    Wenn man schon die Propaganda vom „Massaker auf dem Platz des Himmlischen Friedens“ kritisiert, weil tatsächlich auf diesem Platz niemand starb, in der Stadt aber sehr wohl, sollte man bei anderen Begriffen ebenso sorgfältig sein.

    1. Den Staat „Tschechien“ gab es damals nicht. Es gab die Tschechoslowakei, in deren Hauptstadt Prag sich DDR-Bürger in die BRD-Botschaft geflüchtet hatten.
    Die Zerstückelung in Slowakei und Tschechien (ein unaussprechbarer Name, der künstlich gesetzt wurde, damit niemand „Tschechei“ sagte, weil das angeblich diskriminierend sei), erfolgte in den 90er Jahren.

    und 2. Die Rechtfertigung der „Niederschlagung der Konterrevolution“ in China kam damals nicht von Honecker, sondern von dessen designierten Nachfolger Egon Krenz. Das war damals in der DDR ein viel kolportiertes Zitat zum Standpunkt der SED, denn viele hatten Sorgen, daß auch in der DDR das Militär gegen die hierzulande aber wirklich hauptsächlich friedlich demonstrierenden Bürger eingesetzt werden könnte.

  18. Sehr geehrter Herr Roeper.
    Das sogenannte “Massaker” war eine Aktion des CIA. Ich bitte Sie die ausfuehrliche Recherche von Ped zu beruecksichtigen. Sie finden den Artikel unter dem Titel:
    “Der Testfall Tiananmen-Platz” und der Webseite:
    https://peds-ansichten.de/2019/02/tiananmen-massaker-1989/
    Ich, wir, die schon ueber 20 Jahre in China leben und immer wieder auf diesen Massaker-Quatsch angesprochen werden, waere es eine Hilfe wenn auch Sie die Recherche als Ergaenzung zu Ihrem Artikel bringen wuerden.

    1. Der korrekte Artikel für CIA lautet die, weil diese Abkürzung sich folgendermaßen entschlüsselt: Central Intelligence Agency, was wörtlich ins Deutsche übersetzt Zentrale Intelligenz-Agentur heißt.

  19. Sinngemäß erklärt dieses Video die Opfer in den Reihen von Polizei und Armee zu Opfern der Kategorie „selbst schuld“

    https://www.youtube.com/watch?v=KrYGiwhOuBo

    Immer wenn ich nach 89 Bilder diverser Demos/Revolutionen sehe dann weis ich warum das bei uns schief ging.
    Uns fehlte die von der BBC zusammengestellte Bauanleitung für Molotowcocktails (Ukraine 2022), wir hatten Transparente und keine Knüppel/Waffen oder Vorschlaghammer und uns fehlte das Killer Gen von friedlichen Protestler (Odessa, Ägypten, Syrien u.a.).

  20. Und was lernt man nun daraus? Die Verlogenheit und Manipulierbarkeit der „Leitmedien“ war auch 1989 bereits immens. ich hatte seinerzeit eine chinesische Freundin, deren Bruder auf dem Platz war und ähnliches berichtet hatte. Seit damals übe ich mich in der Kunst des Pressemeldungen-Lesens, und wenn mir ein Satz begegnet wie in der obigen Meldung, werde ich sofort hellhörig: „Menschenrechtsorganisationen [oder wahlweise „unabhängige Beobachter“, „deutsche Diplomatenkreise“ oder wer auch immer angeblich glaubwürdig sein soll] gehen dagegen von bis zu mehreren tausend Toten aus.“ Das hat sich bis heute nicht geändert. Der Presse-Neusprechung ist bis heute nicht wesentlich subtiler geworden. Nach dem Motto: „BILD’t Dir Deine Meinung“… Besten Dank: Die bilde ich mir lieber selber. (Man muß sich z. B. nur die unsägliche, tägliche BILD-Propaganda zum Ukraine-Konflikt anschauen…)

  21. „bei denen es zwischen 200 und 400 Tote gegeben hat, darunter demnach auch Polizisten und Soldaten.“

    Unbewaffneten Demonstranten bringen bewaffnete Polizisten und bewaffnete Soldaten um?

    Helmut Schmidt ist auch von 10.000 Toten ausgegangen und das wirklich Empörende war, daß er die systemisch gerechtfertigt hat. Das konnte der im Fernsehen sagen und keine Sau hat das mal hinterfragt. Sein Diskussionpartner wollte noch mehr Menschen sterben sehen, er geriet richtig in Rage, um das System zu retten.
    Schwafel-Schmidt war mit Deng Xiaoping befreundet und scheinbar ein Freund despotischer Parteien und despotischer Betrebungen?
    In einer Ausstellung über China sagte ein chineischer Künster, die Chinesen warteten eigentlich auf einen Mao. Völker ändern sich nicht, vor allem, wenn sie Jahrzehnte unter einen Joch gelebt haben. Die bauen am Ende dieselben Strukturen wieder auf, weil die sich „bewährt“ haben.

    Massaker fallen unter die Rubrik „Exempel“!

    1. „wenn sie Jahrzehnte unter einen Joch gelebt haben“

      Haben die Chinesen das selbst so gesehen oder hat man das nur im Westen so berichtet?

      Irgendwie scheint man im Westen nicht begreifen zu können das man nicht vermisst was man nicht kennt.

      Klar bietet das jetzige System Möglichkeiten und wer sie hat kann sie nutzen. Mit der Nutzung geht aber nicht das Recht über Alles und Alle zu verunglimpfen oder mit Waffen zu bedrohen die nicht diese Möglichkeiten nutzen sondern Andere .
      Polizisten oder Armee Angehörige zu töten ist kein Recht sondern Mord.

      Zivilisten im Rahmen des Dienstauftrages zu töten ist unschön nennt man wohl öffentliche Ordnung erhalten.

      Wenn Vorwürfe dann an beide Seiten denn die Langsamkeit der alten Garde traf auf die ewige Ungeduld der Jugend.
      Der Reformprozess lief da schon aber es dauerte mal wieder zu lange. Solche Ereignisse enden immer in Chaos und Gewalt auf beiden Seiten.
      Stuttgart vergessen? Hamburg? Gelbwesten? Die Unruhen in den USA?
      Es gibt keinen Grund immer mit den Fingern auf Andere zu zeigen.

      1. Dasselbe gilt für die US-Amerikaner, die immer noch daran glauben, dass die USA kein Sozialversicherungswesen nach kontinentaleuropäischem Vorbild bräuchten, weil ja jeder selbst angeblich seines Glückes Schmied sei, oder auch für die „freiwillig“ Burka oder Tschador tragenden Musliminnen, die glauben, dass das Tragen dieser Kleidungsstücke ihre eigene, freie Entscheidung sei.

  22. Und noch etwas: Denken wir im Zusammenhang mit 1989 noch an die zahlreichen Opfer z. B. der Studentenproteste seit der „Rückgabe“ Hongkongs an China durch die Briten? Und die nach wie vor stattfindende, Jahrzehntelange Hatz auf Dissidenten in China, in deren Verlauf schon Zehntausende spurlos verschwunden, gefoltert, hingerichtet oder im Lager gelandet sind? Und wer über die genauen Zahlen bei den Opfern staatlicher Verfolgung spricht, MUSS jedes Vorkommnis auch in ein Verhältnis zueinander wie auch der Grausamkeit der Methode setzen: Ob nun der Holocaust; die Hunderttausende Opfer, die man zur Beseitigung beispielsweise von Ghaddafi oder Saddam Hussein in Kauf nahm; die über 33.000 Toten von Babyn Jahr (1941, remember?); Tausende Opfer der Geheimdienst-Attacke auf das World Trade Center; 241 offizielle Opfer in Peking 1989; die 50 in der Ukraine beim entsetzlichen „Barbecue“ — oder auch nur ein einziges Opfer (wie bei der Ermordung z. B. von JF Kennedy, weil dieser es wagen wollte, den Dollar wieder an die Goldreserve zu koppeln): JEDER EINZELNE Tote aus opportunistischen Gründen anderer ist schon ein Toter zuviel!!!

    1. Die Zahl Holocaust-Toten dürfte ebenfalls in Wirklichkeit geringer ausgefallen sein, als offiziell behauptet wird. In den 1960er Jahren nahmen deutsche Historiker an, dass die Zahl der Opfer des nationalsozialistischen Völkermords an den europäischen Juden „nur“ 4,5 Millionen betrug.

  23. Es kommt wie immer darauf an, wen man fragt: In Fachkreisen wird übrigens nicht von einem Massaker auf dem Tian’anmen-Platz gesprochen, da die Studenten auf dem Platz unblutig dazu bewogen werden konnten, abzuziehen. Dass viele Arbeiter auf den Straßen zum Platz ums Leben kamen, ist ebenfalls unstrittig. Eine genaue Zahl ist jedoch problematisch, denn wem sollte und kann man hier glauben? Den USA und ihren westlichen Schoßhündchen sicher nicht. Es gibt nur eine Quelle, der man wirklich glauben könnte: der kommunistischen Partei, denn nur sie kann die genaue Zahl der Opfer kennen. Die Zahl der offiziell in China für die Ereignisse vom 4. Juli 1989 angegebenen Opfer ist … nichts. Also nicht: „null Opfer“, sondern „keine Angabe“. Es wird dazu keine Zahl genannt. Wie wird dieses Ereignis dann offiziell dargestellt? Es wird nicht darüber gesprochen. 89-6-4 ist in China ein absolutes Tabu, das weder erwähnt noch diskutiert werden kann. Move along, es gibt hier nichts zu sehen. Selbst nach 30 Jahren gibt es keine nur halbwegs brauchbare Erklärung für das Vorgehen und keinen anderen Umgang, als das Thema komplett zu verschweigen. Aber manchmal spricht Schweigen mehr als Worte.

  24. DER ÜBERALL STRENGST VERBOTENE RUSSISCHE SENDER „RT“ JETZT AUF DEUTSCH!!!

    Hallo, liebe Leute!
    Unter diesem Link gibt es tatsächlich den von der EU-Zensur total verpönten Sender „Russia Today“ auf Deutsch:

    https://vk.com/rt_de

    Die stetige Aufforderung, sich anzumelden, kann man dort einfach locker wegklicken.

    Jetzt kommt´s: Google findet diesen Link gar nicht!!!!!!!!!!!!!!!
    Ich musste danach extra mit einer russischen Suchmaschine Yandex.ru suchen. Krass, oder? Kein Kommentar…

    Ich werde diese Mitteilung bei Anti-Spiegel mehrfach posten müssen, damit so viele Menschen wie möglich darüber erfahren können. BITTE NICHT ALS SPAM BETRACHTEN!

    Danke fürs Verständnis!

  25. Puuuh, geschafft; ganz schööön kompliziert, einfach nur mal eben einen Kommentar abzugeben. Ich weiß schon, warum ich da nie Bock drauf habe. Aber diesmal musste es wohl sein:

    Sorry Hr. Röper, doch das stimmt leider so nicht (mehr?). Ihre Ausgangsthese lautet ja wohl:

    „Wer diese Quelle öffnet, findet jedoch nur eine früher geheime Nachricht der US-Botschaft in Peking an das US-Außenministerium, die inzwischen freigegeben ist. Dort werden zwar die Ereignisse beschrieben, aber keine Zahlen über Tote und Verletzte genannt.“

    Auf der deutschen Wikipedia (die Sie ja freundlicherweise verlinkt haben), werden (19.06.22; 19:53 Uhr) zwei Quellen für die behaupteten Zahlen angegeben: Eine besser lesbare Quelle von Assanges Wikileaks und ein Faximile seiner wohl künftigen amerikanischen Folterschergen (genauer: des State-Department dort). Blamablerweise (für die Fakipedia) sind diese beiden Dokumente nicht einmal annähernd identisch (wie offensichtlich in der Zitation vorausgesetzt) – weder formal noch semantisch. Doch auf dem Faximile finden Sie dann unter Punkt 12. das von Ihnen bestrittene Zitat – samt der von der Wikiipedia behaupteten Zahlen. In dem Text von Wikileaks jedoch nicht – was auch immer das zu bedeuten hat…

    Freundliche Grüße

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