Wirtschaftskrieg

Nach der Absage an Gazprom: Polen bezieht Gas aus Deutschland

Es hat Schlagzeilen gemacht, dass Polen die Rubelzahlungen für russisches Gas abgelehnt und Gazprom daraufhin die Lieferungen eingestellt hat. Allerdings war das (bisher) ein Bluff für die dumme Öffentlichkeit.

Russland fordert seit Anfang April für seine Gaslieferungen Zahlungen auf Konten in Russland. Die Zahlungen können in Euro oder Dollar geleistet werden, müssen aber sofort in Rubel getauscht werden. Da die Gasrechnungen immer am Monatsende gezahlt werden, rückt der Tag der Wahrheit für die EU-Staaten nun immer näher, wenn sie Ende April ihre Rechnungen bezahlen und sich entscheiden müssen, ob sie der russischen Regelung Folge leisten wollen.

Polen hat das abgelehnt, woraufhin Gazprom die Lieferungen an Polen eingestellt hat. Polen bezieht dadurch aber nicht etwa weniger russisches Gas, denn nun wurde der Gasfluss durch die Jamal-Pipeline, die Polen mit Deutschland verbindet, umgedreht und Polen bezieht das russische Gas nun aus Deutschland. Diese Umkehr des Gasflusses nennt man Revers und das wurde mit dieser Pipeline in den letzten Monaten schon öfter gemacht, wie Sie hier nachlesen können.

Wie lange diese Regelung funktionieren wird, steht in den Sternen. Polen könnte sich in Zukunft vielleicht von russischem Gas unabhängig machen, wenn es sein Flüssiggasterminal ausbaut und wenn die Baltic-Pipe, eine Pipeline aus Norwegen nach Polen, fertig ist. Aber das ist Zukunftsmusik und das norwegische Gas, das dann nach Polen geht, würde in den europäischen Ländern fehlen, die es bisher bezogen haben. Eine Erhöhung der Förderung aus den norwegischen Gasfeldern ist nicht möglich.

Das russische Fernsehen hat am Donnerstag in den Abendnachrichten über den ersten Tag ohne direkte Gaslieferungen aus Russland berichtet und dabei konnte man vieles erfahren, was deutsche Medien nicht für berichtenswert gehalten haben. Daher habe ich den russischen Beitrag übersetzt.

Beginn der Übersetzung:

Polen kauft weiterhin russisches Gas, jetzt aber im Reversverfahren aus Deutschland. Diese Erklärung von Gazprom verdeutlicht die Aufregung, die in Europa durch das äußerlich ruhige Warschau und Sofia ausgelöst wird. Und während Europa denen gespalten ist, die bereit sind, Gazprom in Rubel zu bezahlen, und denen, die dazu nicht bereit sind, formuliert Deutschland, der Hauptverbraucher von russischem Gas durch Scholz: Es ist unmöglich, sich schnell auf eine gasfreie Diät einzustellen.

Nachdem die polnischen Behörden im Frühjahr eine für ihre Verhältnisse beträchtliche Gasreserve angelegt haben, beschlossen sie, ein Experiment an ihrer eigenen Bevölkerung durchzuführen, um herauszufinden, ob es möglich ist, in der warmen Jahreszeit ohne den Brennstoff zu überleben. Dutzende von Bezirken in mehreren Wojewodschaften waren gestern Abend von der Gasversorgung abgeschnitten. Die Ergebnisse des Stresstests sind zufriedenstellend: Die abgetrennten Gemeinden sind in Panik geraten.

„Private Verbraucher, alle kommunalen Einrichtungen wie Schulen, Kindergärten, Sozialeinrichtungen, Bibliotheken, Gesundheitszentren und Unternehmen wurden vom Gas abgeschnitten“, so der Bürgermeister einer der polnischen Gemeinden.

Die Quälerei entbehrt nicht einer gewissen Sinnhaftigkeit: Polen muss sich über den Sommer ein Kraftstoffpolster anlegen, um den nächsten Winter zu überstehen, da der Gasversorger PGNiG sich offenkundig geweigert hat, in Rubel zu zahlen, und Gazprom den Hahn zugedreht hat. Die Polen haben bekanntlich ihren eigenen Stolz – sie bezahlen die Deutschen jetzt in Euro, weil das billiger ist als auf dem Markt, da die Deutschen immer noch einen langfristigen Vertrag mit Gazprom haben. Der Stolz ist also gut auf den Preis pro Kubikmeter durchgerechnet.

„Diese Woche weigerte sich Polen, die Gaslieferungen aus Russland nach den neuen Regeln in Rubel zu bezahlen. Es wurde feierlich verkündet, dass russisches Gas nicht mehr benötigt werde und Polen es nicht mehr kaufen werde. In Wirklichkeit ist das nicht der Fall. Nachdem Polen die direkten Gaslieferungen aus Russland eingestellt hat, kauft es russisches Gas in Deutschland, von wo aus es über die Jamal-Europa-Pipeline nach Polen fließt. Der Revers beträgt 30 Millionen Kubikmeter pro Tag, das entspricht fast genau den Bestellungen aus dem Vertrag mit Gazprom in den vergangenen Tagen“, sagte Sergej Kupriyanov, der Sprecher des Vorstandsvorsitzenden von Gazprom.

Am selben Tag wie Polen weigerte sich auch Bulgarien, Gas in Rubel zu bezahlen. Sobald bekannt wurde, dass zwei kleine EU-Volkswirtschaften diese Entscheidung für sich getroffen haben, sprang der Brennstoffpreis auf den europäischen Märkten auf 1.350 Dollar pro tausend Kubikmeter, das bedeutet, dass der russische Haushalt nichts verliert. Und der Markt reagierte auf eine weitere Ungewissheit: Wird Gazprom die ausfallenden Mengen langfristig an die EU-Länder ausgleichen, die dem neuen Zahlungssystem zustimmen, damit sie die Überschüsse an Bulgarien und Polen weiterverkaufen können, oder wird es ihnen einfach den Hahn zudrehen, so dass es zu einer Gasknappheit kommen wird? Es gibt derzeit nur ein Land in der EU, das sich gegen das Marktverhalten abgesichert hat, indem es die Zahlungsänderungen ausdrücklich akzeptiert hat: Ungarn.

„85 Prozent der Gaslieferungen kommen aus Russland, 65 Prozent der Öllieferungen kommen aus Russland. Und warum? Weil das durch die Infrastruktur so vorgegeben ist. Wir machen das ist nicht zum Spaß, wir haben uns diese Situation nicht ausgesucht“, erklärte der ungarische Außenminister Péter Szijjártó.

Die neuen Regeln für Zahlungen für russisches Gas bedeuten, dass westliche Geschäftspartner ein Konto bei der russischen Gazprombank eröffnen müssen, auf das Euros überwiesen werden, die über die Moskauer Devisenbörse in Rubel umgetauscht werden müssen. Die Bank überweist die Rubel dann direkt auf das Konto von Gazprom. Zwei Dinge passen Brüssel dabei nicht: Sobald bargeldlose Euro auf ein Konto einer russischen Bank fließen, entziehen sie sich sofort der Kontrolle der europäischen Finanzinstitute – die Rubel können nicht eingefroren oder dauerhaft beschlagnahmt werden, wie Polen es vorschlägt. Und zweitens sichert der Verkauf von Euro die Stabilität der russischen Währung, die die EU mit ihren Sanktionen untergraben will. Und das ist der Punkt, an dem die Hysterie und Kakophonie einsetzt. Zum Beispiel sagte der deutsche Wirtschaftsminister:

„Es gibt klare Vereinbarungen und wir halten uns an die Bedingungen der Vereinbarungen. Deutschland wird weiterhin Zahlungen in Euro leisten, andere Länder werden Zahlungen in Dollar und nicht in Rubel leisten“, sagte Wirtschaftsminister Robert Habeck.

Gleichzeitig meldet der deutsche Energiekonzern Uniper Pläne zur Eröffnung eines entsprechenden Kontos bei der Schweizer Niederlassung der Gazprombank. Aus Österreich kamen heute im Laufe des Tages zwei widersprüchliche Meldungen: Zuerst zitierte die Financial Times eine Quelle bei der OMV mit der Aussage, dass der österreichische Konzern auch ein Konto bei der Gazprombank in der Schweiz eröffnen werde, und dann sagte die OMV selbst offiziell, nein, sie suche nach einer Zahlungsmethode, die nicht gegen das Sanktionsregime verstoße.

Technisch gesehen ändert sich für die Europäer nichts – sie haben das Recht zu sagen, dass sie weiterhin in Euro zahlen. Ein weiterer Punkt ist, dass Russland nicht nachgeben wird, ganz gleich, wie lange und herzlich die Partnerschaft in der Vergangenheit gewesen ist. In Deutschland gab es ein Alarmsignal: Gazprom weigert sich, Zahlungen seiner ehemaligen Tochter GAZPROM Germania anzunehmen. Gründe werden nicht genannt, aber es sei daran erinnert, dass die Gruppe vor etwa einem Monat unter dem Druck der deutschen Behörden gezwungen war, sich von diesem Unternehmen zu trennen, und es nun von der Bundesnetzagentur extern verwaltet wird. Es ist also alles sehr ernst – Deutschland läuft Gefahr, aus dem Energieparadies verjagt zu werden.

„Ob Russland eine Entscheidung treffen wird und wie diese aussehen wird, darüber kann man nur spekulieren, aber das macht wenig Sinn. Wir müssen uns vorbereiten“, sagt Bundeskanzler Scholz.

Um sich auf ein Ende der Erdgaslieferungen aus Russland vorzubereiten, kann man aus den Erfahrungen der Vorfahren lernen. Vor vielen Jahren lachten deutsche Geschäftsleute zusammen mit Putin über seine Bemerkung. Putin sagte 2010 bei einem Treffen mit deutschen Managern: „Ich weiß nicht, warum die deutsche Öffentlichkeit Atomenergie nicht mag, und ich will das auch gar nicht kommentieren. Aber… Ich verstehe nicht, wie Ihr heizen wollt. Gas wollt Ihr nicht, die Atomkraft entwickelt Ihr nicht, was wollt Ihr? Wollt Ihr mit Holz heizen? Aber das Holz kommt dann doch auch wieder aus Sibirien…“

Und bitte schön, der Teil des Scherzes, der kein Scherz war, wird Realität. Deutsche, Niederländer und Dänen kaufen Holz kubikmeterweise – der Kamin ist nicht mehr nur zur Dekoration der Wohnung da.

„Wir haben etwa 30 bis 40 Prozent mehr Holz verkauft als im letzten Jahr“, berichtet Peter Scheibel, CEO von Nordicwoods.

Was die Grünen von dieser Energiewende halten, ist eine rein rhetorische Frage. Eine andere Frage macht mehr Sinn: Woher kommt das Brennholz? In Europa gibt es nur wenige Wälder und die ukrainischen Karpaten sind bereits kahl. Putin sagte ihnen damals, dass sich das Holz dort befindet, wo auch das Gas ist, nämlich in Sibirien.

Aber das ist aus der Vergangenheit, aus einem Leben im Wohlstand. Jetzt sind seltsame Zeiten. Im Diskurs europäischer Beamter, Politiker und Diplomaten über die Energiefrage herrschte eine verdrehte Logik und Moral: Sie haben die Amerikaner bei der Vorbereitung und Provokation des Stellvertreterkriegs in der Ukraine unterstützt, zehntausend Sanktionen verhängt, russisches Geld gestohlen und und der russischen Wirtschaft einen Vernichtungskrieg erklärt.

Und als Russland angefangen hat, zu reagieren und sich zu verteidigen, nannten sie das eine Gas-Erpressung.

Ende der Übersetzung


Werbung

Autor: Anti-Spiegel

Thomas Röper, geboren 1971, hat als Experte für Osteuropa in Finanzdienstleistungsunternehmen in Osteuropa und Russland Vorstands- und Aufsichtsratspositionen bekleidet. Heute lebt er in seiner Wahlheimat St. Petersburg. Er lebt über 15 Jahre in Russland und spricht fließend Russisch. Die Schwerpunkte seiner medienkritischen Arbeit sind das (mediale) Russlandbild in Deutschland, Kritik an der Berichterstattung westlicher Medien im Allgemeinen und die Themen (Geo-)Politik und Wirtschaft.

60 Antworten

  1. Die Lage ist ernst. Kanzler Scholz hielt es sogar für nötig einen Gastbeitrag in der WELT zu veröffentlichen in dem er uns beschwören will, dass der Demokratie die Zukunft gehört. Heizen und produzieren ist in dieser Zukunft dann wohl nicht mehr vorgesehen. Man, wir sind hier in D sowas von auf den Hund gekommen….Das einzige was die Politwombles uns noch anbieten können ist Ideologie.

      1. Die Lügen halten die Bevölkerung davon ab, einmal darüber nachzudenken, wie es wäre, Deutschland würde sich vertraglich Russland nähern?
        Zur Not ein Abkommen, Verband, welches eine Zusammenarbeit garantiert, sollte Deutschland, Russland vom Ami angegriffen werden.
        Ohne den Amerikaner lebt es sich besser!

    1. Die Scholz-Demokratie wird exakt in dem Moment enden wenn man sein Essen nicht mehr bezahlen kann und seine Bude nicht mehr heizen kann. Sollte der Strom wegbleiben wäre sofort Ende. Nach meinen Erkenntnissen kommt bereit seit Januar kein Holz mehr aus Russland hier an.

      1. Da irren Sie sich, denn in Deutschland leben mindestens 3Mio Bürger, die nicht mehr ohne Flaschensammlung, betteln etc etc über die Runde kommen.
        Die Verteuerungen geben ihnen den Rest, was bedeutet billige Nahrung tägl.Toastbrot etc etc, Gemüse, Obst , Fleisch ab und zu,Ade!
        Sich zusammen tun, bei uns anscheinend unmöglich!
        Wer outet sich denn bei diesem pöbelnden Volk, gern freiwillig?

    2. Ich frage mich eher, in welcher Währung zahlt Deutschland das aus Russland kommende Gas?
      In€ natürlich, wenn es bezahlt, denn selbst das ist nicht immer sicher.
      Mit anderen Worten Deutschland hetzt die ganze EU gegen Russland auf, denn man weiß sehr gut, der Umtausch in Rubel wird in Russland vor genommen.

  2. „Polen kauft weiterhin russisches Gas, jetzt aber im Reversverfahren aus Deutschland “ – an wen bezahlt Polen denn dann diese Revers-Lieferungen?
    Das Ganze ist doch nur eine riesengroß verlogene Show eines völlig verkommenen westlichen Systems! Auch wenn es vermutlich viel Blut kosten wird, ist es geradezu eine Erleichterung, dass diese Dekadenz von Russland zerstört werden wird oder atomar versucht zur Hölle fahren wird!

    1. Es ist nicht nachvollziehbar, dass bei dem nun selbst verknappten Gutes des Russland-Gas Polen es sich leisten kann auf Gaskäufe in Rubel zu verzichten und von Deutschland (wo punktet es mit dieser Aktion?) versorgt wird.

      Ich vermute hier eher militärische Gründe. In Polen ist die Kriegshetze gegen Russland besonders ausgeprägt und der Schrei nach der NATO besonders laut vernehmbar, die Waffentransporte in die Ukraine laufen strategisch über dieses Land und polnische Streitkräfte im Kleide einer „Friedenstruppe“ in dem „polnischen“ Teil der Ukraine sind ein offenes Thema.

      Während hier andere EU-Staaten bloß mit der Lieferung von eher älteren Waffen sich noch in Deckung befinden, bringt sich Polen geradezu zum Angriffsziel in Position.

      Vielleicht ist diese absurde energieliefernde „Solidarität“ eine Unterstützung der Kriegseskalation. Vielleicht ist Polen hier ein ähnliches Werkzeug wie die Ukraine …

    2. Deutschland verdient gern am Elend anderer Menschen.Da schickt man natürlich Kriegsgeräte die sowieso nichts taugen. Warum sollte Deutschland das Ausland weniger betrügen, als das eigene Volk?

  3. Kann man eigentlich in Russland politisches Asyl beantragen?
    Es juckt mir in den Fingern hier richtig auf die Kacke zu hauen und alles überall offen auszusprechen! Auf der Straße, der Arbeit, im Supermarkt, einfach überall! Die Folge wäre natürlich wirtschaftliche Existenzvernichtung und das bedarf dann einer Fluchtoption!

    1. 🤣Wird aber nicht funktionieren, entweder wirst du noch an Ort und Stelle verhaftet und abgestraft oder du wirst auf Lebenszeit deine Mahlzeiten in einer geschlossen Anstalt zu dir nehmen müssen.

  4. Und wieder so eine Propaganda Übung damit der sog. avarage Joe, noch besser abgezockt werden kann.

    Polen hat schlicht Vertragsbruch begangen. M. W. ist der Zahlungsweg
    Käufer Geld (EUR, $) etc. zu Gazprombank – Zwangskonvertierung in Rubel – Ueberweisung zu Gazprom – Warenlieferung.
    Alleine an den Pips (das sind die Nachkommastellen) macht die Gasbank min. 1 Milliarde, wenn sie nur 10 Pi(e)pen = 0,1% „Gebühren“ verrechnen.

    M. W. laufen die PL Verträge ohne jede Erneuerung 2022 aus.

    Der Gaspreis stieg aber an der EEX auf die Meldung: „Russland dreht den Gashan zu“ um roundabout 14%.

    MMn. hätte die Börsenaufsicht der EEX in Leipzig? sofort ein Verfahren gegen Polen wegen möglicher Marktmanipulation einzuleiten und Gazprom eine Klage wegen Vertragsbruch einzureichen. Aber da der angeliche Rechtsstaat und die überreste der Scheindemokratie in der Schweiz nun auch die „Neutralität“ mit frivolster Leichtfertigkeit in die Tonne gekloppt wurden – für allerbilligstes Virtue signaling im Falle der Schweiz – ist das mein infantil naives Wunschdenken. Offensichtlich ist aber das hier alle Konsumten, Wähler und Bürger (kommt von Bürge) seit 3 Jahren völlig offen und am hellichten Tage hoch2 abgezockt, belogen, ausgenmmen in den Ruins getrieben und verarscht werden und auch noch dafür blechen müssen, aber richtig. Wegm bösen Putin und vorher wegen der lebensbedrohlichen Carola.

    Hey wake up guys, stand up for your right.

    Wenn das nicht Faschismus ist, dann weiss ich nicht was es ist.

    Definition und Herkunft des Wortes:
    Der aus dem italienischen Wort für Bund – fascio – abgeleitete Begriff Faschismus wird von Historikern als „gewissermaßen inhaltsleer“ beschrieben, da er „so gut wie nichts über das Wesen dessen aus[sagt], was faschistisch ist oder sein soll“. Darin unterscheide sich dieser Ismus ganz entscheidend von anderen Ismen, wie Konservativismus, Liberalismus oder Sozialismus. „Ein fascio ist ein Verein, ein Bund“, daher wären Faschisten wörtlich übersetzt „Bündler“ und „Faschismus“ wäre Bündlertum.[4]

    Die Definition von Mussolini hat daher am ehesten Sinn: Faschismus ist die Verschmelzung von Staat, Industrie und Grundbesitz. Irgendwo habe ich das mal so gelesen.

  5. Reality is too hard for the European vassals of America to accept. By submitting to their Washington masters, they have decided to freeze and to shut down a large part of their economies.

    Exit Western Europe from world history.

  6. Gibt es zu den „30 Millionen Kubikmeter pro Tag“ Reverse Gas aus Deutschland eine schriftliche Quelle? Der Text unter dem Beitrag enthält diese Information leider nicht. Gerne auch direkt eine Primärquelle von Gazprom in russisch.

    1. Polens Gaslieferungen
      Derzeit werden 6,5 Milliarden Kubikmeter Gaslieferungen pro Jahr vom Gashafen in Świnoujście bereitgestellt, 5,5 Milliarden Kubikmeter – reverse Gas der Jamal-Gaspipeline, 1,5 Milliarden Kubikmeter – ein weiterer Eintrag von deutscher Seite. Am 1. Mai wird die polnisch-litauische Gaspipeline (GIPL) auf 2,5 Milliarden Kubikmeter in Betrieb genommen. Wir haben auch eine Verbindung mit der Tschechischen Republik für ca. 1-1,5 Milliarden Kubikmeter Gas. Im Sommer wird eine Verbindungsleitung mit der Slowakei für 5-6 Milliarden Kubikmeter Gas in Betrieb genommen.
      Quelle:
      https://gospodarka.dziennik.pl/news/artykuly/8409064,gaz-niemcy-sankcje-rosja-wojna-ukraina-baltic-pipe.html

  7. Wir haben also selbst zu wenig Gas, verschleudern es aber in fremde Länder.
    Ist das schon Hochverrat oder noch High-End-Inkompetenz?

    Ich wundere mich über die falschen Infos die in den Artikeln stehen die hier übersetzt wurden:
    https://www.anti-spiegel.ru/2022/wie-in-russland-ueber-das-ende-der-gaslieferungen-nach-polen-und-bulgarien-berichtet-wird/

    Von wegen Deutschland würde niemandem „helfen“, hier im Artikel stehen ja gleich mehrere Beispiele die das Gegenteil beweisen.

    Da Herr Röper offenbar genau weiß das diese Aussage im Artikel falsch war wundert es mich das er es nicht direkt richtig gestellt hat, wäre ja eine Sache von wenigen Minuten gewesen.

  8. „Und während Europa denen gespalten ist, die bereit sind, Gazprom in Rubel zu bezahlen, und denen, die dazu nicht bereit sind, formuliert Deutschland, der Hauptverbraucher von russischem Gas durch Scholz: Es ist unmöglich, sich schnell auf eine gasfreie Diät einzustellen.“

    Schon wieder diese falsche Behauptung, niemand bezahlt in Rubel!
    Es wäre schön wenn solche falschen Infos bei Übersetzungen als falsch gekennzeichnet wären. Wir hier wissen es doch alle besser.

    1. „niemand bezahlt in Rubel!“

      Das ist nicht ganz eindeutig.

      Das deutsche Energieunternehmen überweist das Geld auf ein Eurokonto, das dieses Unternehmen bei einer russischen Bank führt. Diese Transaktion erfolgt in Euro, aber nach dieser Transaktion gehört das Geld immer noch dem deutschen Energieunternehmen, es liegt nur auf einem anderen Konto als vorher.

      Gleichzeitig schickt das Unternehmen aber eine Anweisung an die russische Bank (natürlich nicht wörtlich): „Bitte tauschen sie die Euro auf unserem Konto Nr. 123 in Rubel um und überweisen Sie diese Rubel anschließend auf das Konto Nr. 987 der Firma Gazprom. Vielen Dank.“

      Von Deutschland aus sieht das wie eine Überweisung in Euro aus, weil das Energieunternehmen sich nicht selber Rubel besorgt, sondern einfach Euro nach Russland schickt. Aber rein banktechnisch erfolgt die Zahlung ja erst NACH dem Umtausch (vorher gehört das Geld ja noch dem deutschen Unternehmen), insofern kann man das schon als Rubelzahlung bezeichnen.

      Aber genau das machen die Polen nicht. Die wollen weiterhin auf ein Gazprom-Konto bei einer polnischen Bank überweisen.

      1. es geht wohl, um eine künstliche preis-steigerung.ich meine mich zu erinnern das östereich in rubel bezahlen wird.sobald die leute aus dem „klaus-club“ raus sind,dürfte sich einiges entspannen.abwarten und tee trinken oder kaffee 😉

      2. „Aber rein banktechnisch erfolgt die Zahlung ja erst NACH dem Umtausch (vorher gehört das Geld ja noch dem deutschen Unternehmen), insofern kann man das schon als Rubelzahlung bezeichnen.“

        Das ist aber Haarspalterei, die Rechnung wird wie vertraglich vereinbart in Euro bezahlt, wie vorher, nur auf ein russisches Konto überwiesen, das dem Kunden gehört, denn ein z.B. deutscher Kunde darf dies noch tun, weil er nicht sanktioniert wird. Dann wird auf ein Rubelkonto überwiesen, der Umtausch erfolgt automatisch, über die russische Zentralbank. Darauf hat der Kunde ohnehin noch nie Einfluss gehabt. Da Gazprom in Rubel bilanziert wird dies auch vorher schon so geschehen sein, zumindest in der Masse. So gesehen wurde schon immer in Rubel bezahlt, logisch, was soll Gazprom auch mit hunderten Mrd. Euro anfangen.

        Es geht nur darum, das dieses Geld auch wirklich in Russland ankommt, egal ob es nun nur eine Vorsichtsmaßnahme ist oder vorher wirklich nicht mehr möglich war.
        Und das Gewese, das darum gemacht wird ist entweder reine Böswilligkeit, Comedy oder die Beteiligten haben schlicht nichts verstanden.

        Auch im Westen ist es jedenfalls allgemein üblich Lieferanten zu bezahlen, daran kann es also nicht gelegen haben. Außer verblödetem Geschrei habe ich jedenfalls noch kein vernünftiges Argument gegen dieses Verfahren gehört, dass ohne das Szenario den Lieferanten das Geld vorzuenthalten auskommt.

        Wenn es diversen Leuten nicht passt, niemand zwingt sie Gas zu verbrauchen. Können alle gerne ihre Hütten mit ihrer verlogenen Moral beheizen.

    2. Die Leute begreifen nicht, dass das Gas weiterhin mit € , $ bezahlt werden kann, es muss nur bei der russischen Bank eingezahlt werden, die tauscht das Geld in Rubel..
      Mein Gott was ist denn da so schwer dran , das zu begreifen?

  9. Warnung: Bei illegaler Abzweigung von Gas erfolgt totaler Gas-Stop

    Die russische Gazprom gab am Mittwochmorgen bekannt:

    Die Gas-Lieferungen an das bulgarische „Bulgargaz“ und die polnische „PGNiG“ werden aufgrund mangelnder Zahlungen in Rubel ausgesetzt. Diese Regekdung gelte seit 1. April und wurde rechtzeitig mitgeteilt.

    Gazprom warnte unmissverständlich: Sollten Polen und Bulgarien illegal Gas aus dem Transit aufkaufen, würde der Gastransfer ganz eingestellt.

    1. kann auch was mit nord st.2 zu tun haben,die (wie ich hörte) auf drängen der dt. wirtschaft gebaut wurde,da auf dem weg von gasprom bis dt. gas „verschwunden“ war! die unternehmen jedoch alles bezahlten,da gasprom alles ordnungsgemäß in die nord st.1 pipeline schickte.

  10. Das Dümmste was ich heute hörte kam aus dem Mund der neuen Ministerpräsidentin des Saarlandes Rehlinger, die sagte:

    Rehlinger befürwortet Lieferung schwerer Waffen an die Ukraine

    https://www.br.de/nachrichten/deutschland-welt/rehlinger-befuerwortet-lieferung-schwerer-waffen-an-die-ukraine,T4NOy8r

    Die neue saarländische Ministerpräsidentin Anke Rehlinger hat sich für die Lieferung schwerer Waffen an die Ukraine ausgesprochen.

    Der Schritt sei notwendig, um den Krieg zu beenden.

    Außerdem verteidigte sie den Führungsstil von Kanzler Scholz.

    Anmerkung: HABEN WAFFENLIEFERUNGEN JAMALS ZUR SCHNELLEN BEENDIGUNG EINES KRIEGES GEFÜHRT ? …NATÜRLICH NEIN !

  11. Bezüglich den Gasvorräten und den möglichen Liefermengen von Norwegen, aber auch der anderen Gaslieferanten, hat der Schweizer Historiker Daniele Ganser ein interessantes Buch verfasst:
    – Daniele Ganser – Europa im Erdölrausch, Die Folgen einer gefährlichen Abhängigkeit
    Danach kann Norwegen tatsächlich seine Fördermengen nicht mehr erhöhen, dasselbe gilt für andere Länder!
    Hier findet sich noch ein Video-Vortrag aus dem Jahr 2015 von Daniele Ganser zu diesem Thema:

    Dr. Daniele Ganser – Vortrag über Energieformen, Erdöl und die NATO
    https://www.youtube.com/watch?v=6XvT65Rkthw

    1. Ergänzend noch ein weiterer Video-Vortrag aus dem Jahr 2016 von Daniele Ganser zu diesem Thema:

      Daniele Ganser BLUTRAUSCH ums ERDÖL – https://www.youtube.com/watch?v=htLuotSoQis

      Warum überhaupt Frieden und nicht gleich Krieg?

      Dr. Daniele Ganser im Gespräch mit Michael Friedrich Vogt beim Quer-Denken.TV-Kongreß. Die Geschichte der Erdölförderung ist erst 150 Jahre alt und hat unsere heutige Gesellschaft wesentlich geprägt. Im gleichen Zeitraum wuchs die Bevölkerung auf unserem Planeten von einer auf sieben Milliarden Menschen an.
      Erdöl ist dabei ein unbestrittener Katalysator für diese Entwicklung. Wir können uns heute ein Leben ohne Autos, Computer oder Handys nicht mehr vorstellen. Erdöl ist ein unverzichtbarer Rohstoff in unserer industrialisierten Gesellschaft.

      Um unser derzeitiges System und den Wohlstand einiger Länder zu sichern, benötigen wir heute ca. 90 Mio. Faß Erdöl pro Tag, dies entspricht der Menge von 45 Supertankern.
      Die Wissenschaft ist sich einig, Erdöl ist ein begrenzter Rohstoff. Schon jetzt geht die Fördermenge vieler Erdöllagerstätten merklich zurück. Schätzungen gehen davon aus, daß uns das Erdöl bereits in wenigen Jahrzehnten ausgehen wird. Aber was passiert mit einem Gesellschaftssystem wenn sich dieser wichtige Rohstoff verknappt?

      Geheimdienstexperte und Experte für verdeckte Kriegsführung, Daniele Ganser, ist sich sicher, daß Kriege eine unvermeidbare Folge davon sein werden. Insbesondere eine Weltmacht wie die USA handelt und denkt strategisch über die nächsten Jahre hinaus, um sich ihre Vormachtstellung auch in Zukunft zu sichern.

      Natürlich lassen sich Kriege in einer Demokratie nicht offen dem Volk gegenüber kommunizieren und brauchen daher andere Gründe zur Legitimation. Das, was wir seit einigen Jahren immer wieder erleben, entspricht genau dieser Entwicklung, zu der auch die Geschehnisse rund um den 11. September 2001 gehören.

      Bereits frühzeitig war Daniele Ganser sehr skeptisch gegenüber den offiziellen Verlautbarungen und stellte zahlreiche Nachforschungen an. Daß man dabei sehr schnell Interessenskonflikte heraufbeschwört, mußte er allerdings sehr schnell feststellen. Als Lehrkraft und Forscher mit einem sehr guten Gehalt an einer akademischen Einrichtung wurde ihm nahe gelegt, diese gut bezahlte Stelle durch seine Forschungen „nicht zu gefährden“. Daniele Ganser hätte sich für den einfachen Weg entscheiden und sich einem anderen Themengebiet widmen können. Er tat allerdings das, was er auch jedem anderem empfiehlt: Rückgrat zeigen und für seine Überzeugungen einstehen.

      Im Gespräch mit Michael Vogt werden die Probleme und Folgen des „Peak Oil“ erklärt, aber auch welchen Gegenwind man erfährt, sobald an unbequemen Themen geforscht wird.

  12. Gaulands große Rede: „Moral schlägt Politik – immer!“

    https://www.pi-news.net/2022/04/gaulands-grosse-rede-moral-schlaegt-politik-immer/#comment-5846300

    Von PETER BARTELS | Die AfD hat zwei Probleme: Die „Marktforscher“ würden die Schublade mit den vorsortierten Umfrage-Uhus eher zunageln als mehr als elf Prozent für die AfD, die längst wahre CDU/CSU von einst, zuzulassen … Und: Es gibt nur ein‘ Rudi Völler, ähhh Alexander Gauland …

    Der weise alte Mann (81) der AfD hat am Donnerstag (wiedermal!!) im Bundestag eine große Rede gehalten.

    Und natürlich heulten bei den Sozen gleich Wurmschwänze, wie „Dr. Joe Weingarten“ (62) auf, der genauso aussieht, wie er heißt. Gauland hatte gesagt: „Es ist immer ein undankbares Geschäft, nach Erklärungen für ein Verhalten zu suchen, das Frauen und Kinder tötet und Städte in Schutt und Asche legt.

    Und wenn es außerdem noch um Freiheit, Demokratie und westliche Werte geht, muss man in einem Land wie Deutschland auf der richtigen Seite der Geschichte stehen“ ….

    Und auch dies: „Die Moral schlägt immer die Geopolitik. Wissen wir doch seit Langem, dass die NATO ein Verteidigungsbündnis ist und Putin, wenn er nicht Angst vor der Freiheit hätte, die NATO nicht zu fürchten bräuchte.

    (Aber) es kommt nicht auf unsere Einschätzung der NATO an, sondern auf die russische Sicht. Und da erleben die Russen seit der deutschen Wiedervereinigung ein unaufhaltsames Vorrücken eines … Militärbündnisses gegen die russischen Grenzen“ …

    Gauland unbeirrt weiter: „Wenn deutsche Politiker – und heute ist es wieder geschehen – postulieren: ‚Russland darf nicht gewinnen‘, muss man hinzufügen:

    Es darf auch nicht verlieren, da eine Atommacht auch in einem Krieg nach Art des 19. Jahrhunderts die Mittel des 20. und 21. Jahrhunderts einsetzen kann, wenn sie zu unterliegen droht. Und das wollen Sie hoffentlich auch nicht“ …

    Der AfD-Mann, der Politik 20 Jahre (u.a. als Staatssekretär) bei der CDU gelernt hat: „Im Falle Russland kommt ein weiteres Dilemma hinzu: Völkerrechtlich normierte Ordnungen haben sich in der Geschichte nur dann als haltbar erwiesen, wenn die unterlegene Seite gleichberechtigt eingebunden war.

    Die erste Atombombe würde Ramstein treffen… UNBEDINGT ALLES LESEN !!

  13. Die Japaner halten sich an die von ihnen erklärten Werte.

    Scholz ist es nicht gelungen, dass sie Waffen in die Ukraine schicken!!

    Man braucht sich nur die Person Selenskyj anzusehen um zu verstehen, was hier für ein übles Spiel gespielt wird.

    Das Volk als Arbeitgeber der Regierung sollte langsam aufwachen um den Politikern zu erklären, dass wir für einen Krieg der USA gegen Russland nicht zu haben sind.

    Unsere Medien (nach GÖBBELS MANIER) sind die eigentlichen Kriegstreiber, denn täglich wurde der Druck aufgebaut, um schwere Waffen zu liefern.
    ————
    Frage an Herr Selenskyi: Woher haben Sie Ihre 850 Millionen Dollar?

    https://journalistenwatch.com/2022/04/28/frage-herr-selenskyi/

    Seit dem russischen Einmarsch in die Ukraine interessiert sich niemand mehr für das riesige Privatvermögen Selenskyjs, das durch die „Pandora Papers“ öffentlich wurde.

    Nun hat die niederländische Partei „Forum für Demokratie“ öffentlich nachgefragt. …UNBEDINGT ALLES LESEN !!

    Ich sage: BESTECHUNGSGELDER DER AMIS FÜR DAS BETREIBEN EINES KRIEGES IM INTERESSE DER USA !!

  14. Klar funktioniert das, Deutschland ist doch der sechst- oder siebtgrößte Gasexporteur auf dem Globus. Daran kann man mal sehen was solche Statistiken wert sind. 🙂

    Dann fallen nach einem Exportstopp mindestens also schon mal der größte Exporteur (für Europa) und selbstverständlich Deutschland aus. Und das heutzutage, wo doch alles auf Effizienz getrimmt ist. Nirgendwo wird es derartige, mal eben verfügbare Überkapazitäten geben.

    Man ist aber weiter „zuversichtlich“, um nicht großkotzig zu schreiben.

  15. SEIT JAHREN GIBT ES KRIEGE – ABER DER KRIEG IN DER UKRAINE WIRD NUN HOCHSTILISIERT OBWOHL SEIT 2014 DIE UKRA-NAZIS DIE RUSSEN IM DONBASS MORDEN !!

    https://www.tiktok.com/@katharinanagelo/video/7074213478336089350?_t=8RtJXHLyFe9&_r=1

    DIE ALTPARTEIEN TREIBEN UNS DEM ATOMKRIEG IMMER NÄHER

    https://www.tiktok.com/@sabri_ayoub/video/7058749483512810753?_r=1&_t=8RtJAql6dwU&feed_mode=v2&is_from_webapp=v1&item_id=7058749483512810753
    .
    Diese Regierung und die Altparteien betreiben den Krieg auf Geheiß Amerikas, Selenskyi wurde mit Milliardären zum Schlächter am eigenen Volk ausgebildet und die Medien sind Handlanger im Dienste der CIA und Pentagon !!

    Wir sind im Krieg,und es würde mich freuen, wenn Putin den Knopf drückt, und Ramstein zuerst auslöscht, danach sollte Washington dran sein.

  16. Wer kennt nicht den Ruf der Nazis: „Wollt Ihr den totalen Krieg?“

    Und die meisten Deutschen im Reichstag und draußen riefen „JAAAAAAAAAAAA…“!

    Jetzt kommt der Ruf von der Ampelregierung und der CDU/CSU: „Wollt Ihr den totalen Krieg?“

    Und die JAAAA-Sager im Bundestag, die Presse, Funk und Fernsehen rufen: „JAAAAAAAAAAAA…“

    Es erschaudert mich – diese Kriegs-Treiber zu hören! Ich sehe keinen Unterschied vom Nazi-Regime zu heute!!!!

    Diese Heuchler müssen zur Verantwortung gezogen werden!

    Doch ich höre schon, wie sie alle sagen: „Das wußten wir nicht“!

    1. Na gut, es waren 10 Fragen, die nach dem totalen Krieg war Nummer 5. Und im Sportpalast saßen nur stramme Nazis, das ist also klar der propagandistische Teil an dieser Veranstaltung. Göbbels war aber auch ein ziemlich guter Redner, also jetzt nicht inhaltlich, aber der hätte auch bei Bananen Fred arbeiten können und hätte sicher reichlich verkauft. 😉

      Und natürlich ist das kein Unterschied zu heute, heute gibt es viele Einpeitscher und die stehen zu fast 100% der Zeit vor allen Kameras, hinter den Mikrophonen und sitzen in den Redaktionen, machen Meinung & Stimmung.

      Während Corona gab es mehr Abweichler, die danach öffentlich fertig gemacht worden sind, heutzutage sind es schon deutlich weniger. Und das gleich zu einem ganzen Themenbündel: Waffenlieferungen, Aufrüstung, Schulden machen usw.

      Wer gegen irgendwas davon ist, wird wohl ein Putin-Troll sein, fertig ist die Laube.

      Viel schlimmer kann es bei den Nazis auch nicht gewesen sein. Genug die dagegen gewesen sind gab es in Deutschland auch 1943, dafür muss man nur mal einen Blick auf die anderen 9 Fragen werfen. Göbbels hätte nicht so dusselig gefragt, hätte er dies nicht gewusst.

  17. Na, das ist doch was. Deutschland hat ja unendlich viel Gas, um es verkaufen zu können. Oder schenken wir es den Polen gar, nur weil die ihre Russophobie pflegen. Die deutschen Politiker sollten mal nicht stolz auf ihren Coup sein. Hoffentlich haben sie die Verträge mit Russland gut durchgelesen, ob sie so etwas überhaupt dürfen. Und wenn es hart auf hart kommt, wird Russland eine Vertragsänderung durchsetzen und auch wir schauen in die Röhre, die leer bleiben wird. Auch die Polen sollten sich nichts darauf einbilden, ihre Russophobie gepflegt zu haben. Auch wenn Biden ihnen ein Stück Ukraine zugesagt haben soll, sind sie doch zweitrangig im Kampf um die Macht in der Welt. Sie sind die dummen Auguste, genau wie die EU. Den USA kann man nicht trauen.

  18. „Am selben Tag wie Polen weigerte sich auch Bulgarien, Gas in Rubel zu bezahlen. Sobald bekannt wurde, dass zwei kleine EU-Volkswirtschaften diese Entscheidung für sich getroffen haben, sprang der Brennstoffpreis auf den europäischen Märkten auf 1.350 Dollar pro tausend Kubikmeter, das bedeutet, dass der russische Haushalt nichts verliert.“
    Das stimmt leider nicht, es sind die Gashändler, die von den hohen Preisen profitieren.

  19. Verstehe ich richtig, dass preisgünstiges, für den deutschen Verbraucher bestimmtes Gas aus langfristigen Verträgen jetzt nach Polen zurückgeleitet wird, und mein (sehr teueres) Gas vom Spekulationsmarkt kommt?
    Die Antwort darauf könnte unser kleiner Kanzler geben, aber der befindet sich wohl „anderswo“.

    1. Ich vermute stark das ist richtig so. Ich habe darüber hinaus eben bei Compact TV gehört, dass die polnischen Gasspeicher ziemlich voll sind, 65 bis 75 Prozent. Die deutschen Gasspeicher sind hingegen nur zu ca. 35 Prozent voll. Es wäre sinnvoll, jetzt im Sommer überschüssiges russisches Gas anzusammeln, damit die Speicher zu Beginn der kalten Jahreszeit möglichst randvoll sind. Auch für den Fall, dass es den Politikern doch noch gelingt, die Russen dazu zu reizen, auch die Lieferung an uns einzustellen, wäre es nett, wenn die Speicher möglichst voll wären.

      Aber nein, die Polen brauchen es natürlich dringender, dabei könnten die erst noch wochenlang vom Vorrat leben.

      Das „anderswo“, wo sich der kleine Kanzler befindet, ist übrigens das japanische Kirschblütenfest. Ist das nicht hübsch?

  20. Es wird höchste Zeit, daß alle Länder ihre Rohstofflieferungen aus Rußland in Rubel bezahlen. Damit hören die Mauscheleien bzw. Tricksereien auf. Wenn die deutsche NATO-Politik Gas an die Polen abgibt, dann bekommen wir wohl zu viel Gas geliefert. Macht hier Putin dieses Spiel bewußt mit?
    Was die allgemeine Eindeckung mit Holz betrifft, auf dem Lande ist eindeutig ein noch nie vorher dagewesenes optisches Bild zu erkennen, daß die Vorgärten mit Holz gefüllt werden. Ansehnliche Waldabschnitte, die man Jahrzehnte lang gewöhnt war, werden zu Kahlschlaggebieten. Ein grauenhafter Waldanblick. Am Borkenkäfer kann das wohl nicht liegen. In der Bevölkerung geht längst die allgemeine Verunsicherung herum, weil der Politik nicht mehr vertraut werden kann. Und die neuerlich beschlossenen Waffenlieferungen an die Ukraine, die uns überhaupt nichts angeht, beweisen die geistige Verkommenheit der deutschen „Volksvertreter“ im Bundestag. Aus dem 2.WK wurden keinerlei Lehren gezogen.

Schreibe einen Kommentar